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| Der Ring der Nibelungen | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Der Ring des Nibelungen Loriot, Karajan, Bp Audio CD, 29. Juni 1993 Verkaufsrang: 1831 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ring des Nibelungen. 2 CDs. AV Loriot erzählt Richard Wagners Ring des Nibelungen am Beispiel der Aufnahme von Herbert
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Loriot und Wagner - Ein sensationelles Paar 5 von 5 Punkten Grandios wie Loriot auf seine unnachahmliche Weise den Ring erzählt. Sein Humor und seine Liebe zu Wagners Tetralogie lässt die Erklärung zu einem der schwierigsten Werke der Operngeschichte zu einem wahren Hörgenuss werden. Und das ganze wird unterstützt von Karajans meisterlicher musikalischer Umsetzung des Rings. Diese geniale Einführung in den Ring lässt mich nur noch zu etwas verleiten: Den gesamten RIng mir zu erstehen. So macht Klassik Spass und Lust auf mehr. Danke Loriot!
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Der Klassik(ver)führer Sonderband. Wagners Ring-Motive. 2 CDs , Gerhard K. Englert Audio CD, November 2004 Verkaufsrang: 84518 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein neuartiges Hrbuch mit mehr als 60 Minuten Musik - die schnsten Themen der klassischen Musik und dazu vor jedem Thema ein kurzer Einfhrungskommentar direkt auf der CD. Insgesamt eine abwechslungsreiche Mischung aus Text, Orchester- und Kammermusik, aus schweren und beschwingten Themen sowie aus etwas lngeren und krzeren Hrabschnitten. Kein Sampler im blichen Sinne sondern eine CD, welche die Begleitinformationen als gesprochenen Text gleich mit enthlt. Ein Hrgenuss und gleichzeitig eine Mglichkeit zur musikalischen Bildung auf unterhaltsame Weise, also ein typisches Edutainment-Produkt. Diese CD bietet Ihnen die schnsten, eingngigsten Motive der bekanntesten Werke der klassischen Musik. Die ausgewhlten Top-Melodien sollen den Hrer neugierig machen und liefern einen Schlssel fr das Schloss am Tor zur Welt der klassischen Musik. Dies gelingt mit den hier ausgewhlten "Klassik-Schlagern" wesentlich leichter, als wenn man die Werke nacheinander von vorne bis hinten hren msste. Doch auch die Liebhaber klassischer Musik werden an dieser neuartigen, kurzweiligen Zusammenstellung der Mega-Hits der Klassik sicher Gefallen finden und sich vielleicht durch die geschickt gemachten, einprgsamen Hinweise noch besser zurechtfinden. Die Texte werden gesprochen von Kammersnger Wolfgang Schmidt, der an allen groáen Opernbhnen der Welt sowie auch regelmáig bei den Bayreuther Festspielen engagiert ist. Im 8-seitigen Begleitheft erhlt der interessierte Hrer noch weitere Informationen zu den Interpreten, Dirigenten und Solisten. Durch die zustzlichen Angaben zur S truktur d er Gesamtwerke und die Hervorhebung desjenigen Teils, aus dem das zitierte Motiv entnommen ist, erleichtert es insbesondere jedem Laien die Orientierung und den Einstieg in das zugehrige Werk. Alles in allem eine erfrischende Neuerscheinung fr den Hrbuch- und Tontrgermarkt, die man sowohl dem Klassik-Kenner als auch dem Klassik-Anfnger jederzeit wrmstens empfehlen kann. Viel Spaá beim Hren!
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eine rundum gelungen Einführung in den RING 5 von 5 Punkten Dieses Hörbuch war schon lange an der Zeit! Die mittlerweile auch in Englisch erschienene Doppel-CD "Wagners Ring-Motive" ist ein Sonderband der im Auricula-Verlag erscheinenden Hörbuchreihe "Der Klassik(ver)führer". Die beiden CDs haben eine Gesamtlänge von 2:26 Std, die sich in 1:23 Std Musik und 1:03 Std begleitende Kommentare unterteilen. Herausgeber sind Dr. Gerhard K. Englert, der Herausgeber der "Klassikverführer"-Hörbuchreihe und Dr. Sven Friedrich, der Direktor des Richard Wagner Museums in Bayreuth. Gesprochen wird die CD von dem berühmten Heldentenor und Siegfied-Darsteller Wolfgang Schmidt.
Für das Konzept der Hörbuchreihe, die schönsten Themen und Werke der klassischen Musik kommentiert zu präsentieren, bietet sich ein Werk wie Richard Wagners RING DES NIBELUNGEN geradezu an, da Wagner die Musik des RINGs aus einer Vielzahl von Motiven entwickelt hat, denen innerhalb der Musikdramatik eine bestimmte inhaltliche Bedeutung zukommt. Die Funktion der einzelnen Motive geht gelegentlich so weit, daß die Handlung des RINGS unverständlich bleibt, wenn man die Motive und ihre Bedeutung nicht kennt. Das volle musikdramatische Geschehens des RINGs erschließt sich daher nur dem Hörer, der die Motive kennt. Und hier setzt der Klassikverführer geschickt an: Wenn man Wagners RING verstehen will - und das macht den weitaus größten Teil des Spaßes an der Sache aus, dann sollte man eine Kenntnis der wichtigsten Motive (der sogenannten Leitmotive, die Personen, Stimmungen oder Gegenständen zugeordnet sind), ihrer Rolle in der Struktur des Werks und eine Kenntnis von Wagners Arbeits- und Entwicklungsweise besitzen. Das alles vermittelt diese herrliche Doppel-CD!
Dem Hörer werden nicht nur die einzelnen Motive des RINGS in der Reihenfolge ihres Erscheinens vorgestellt. Die Präsentation der Motive des RINGS haben die Autoren vielmehr fließend in eine kommentierte Darstellung der wesentlichen Handlung des RINGS eingebettet, und sie scheint mir so elegant gemacht, daß dem Hörer praktisch kein zum Verständnis des Gesamtgeschehens notwendiges Detail der Handlung entgeht. Die CD kann meines Erachtens durchaus von Wagner-Neulingen auch als eine kommentierte Kurzfassung des RINGS gehört werden, in der alle wichtigen Elemente der Handlung vermittelt werden.
Die CD stellt rd. 90 Motive (einschließlich ihrer Varianten) vor. Die Motive und die dazugehörigen Kommentare sind einzelnen Tracks zugeordnet und können einzeln angesteuert werden. Die Kommentare analysieren den Handlungsbezug der Motive und stellen ihre Bedeutung und ihre Entwicklung innerhalb des Werkes und der Handlung heraus. Der Hörer lernt den RING sozusagen mit Wagners Augen und Intentionen zu sehen und gewinnt dadurch einen unglaublich faszinierenden Einblick in die Konzeption und Struktur des RINGs. Es sind diese auf höchstem Niveau ausgeführten künstlerischen Einsichten, welche diese CD zu einem so unvergeßlichen Hörerlebnis machen. Die Interpretation ist dermaßen gekonnt und perfekt gemacht, daß man nicht aufhören kann, die außerordentliche künstlerische Qualität dieser Interpretation zu bewundern. Dr. Sven Friedrich hat ganze Arbeit gemacht! Die Auswahl der Motive und ihre Integration in den Gang Handlung sind zu einer so präzisen und flüssigen Einheit verschmolzen, daß man nie das Gefühl hat, daß die Entwicklung des Geschehens irgendwo unterbrochen oder zusammengefaßt wäre. Die präzise ausgeführten Kommentare und Deutungen tragen und reflektieren sprachlich meisterhaft die wesentlichen Momente der geistigen Dimension des Wagnerschen Werkes. "Wagners Ring-Motive" ist ein künstlerisch durch und durch gelungenes Interpretationswerk aus einem nahtlosen Guss, ein ultimatives Hörvergnügen, wie man es sich als Klassik-Fan nur wünschen kann. Für dieses Werk gebührt den Autoren Dank! Es wird mit Sicherheit Künstler, Intellektuelle und Musikliebhaber über viele kommende Jahrzehnte hinaus fesseln und begeistern.
Eine ideale Vorbereitung für jeden Ring-Hörer 5 von 5 Punkten Der angegebene Kurztext ist falsch - es ist der Text zu Band 1, nicht zu diesem Band. Der richtige Text lautet: Wagners "Ring" enträtseln Dieser Sonderband des "Klassik(ver)führers" präsentiert die Leitmotive von Wagners "Ring des Nibelungen" und erläutert sie mit fachkundigen Kommentaren. Die Motive werden dabei in der Reihenfolge ihres Erscheinens im "Ring" vorgestellt. So kann man die Motive jeweils leicht erkennen und ihre Entwicklung verfolgen. Ganz nebenbei wird auf diese Weise die komplizierte Handlung des "Ring" vermittelt. Die vorgestellten Leitmotive bilden mithin den roten Faden durch sechzehn Stunden "Ring"-Musik. Die Handlung wird hier also nicht isoliert wiedergegeben, sondern lehnt sich eng an die musikalische Entwicklung an: Über die musikalischen Grundbausteine des "Ring" und deren Entwicklung erklärt sich der Handlungsablauf wie von selbst. Auch mit diesem Band des "Klassik(ver)führers" soll Lust auf mehr gemacht werden, möglicherweise gar auf das gesamte Werk. Er richtet sich demnach zunächst an Einsteiger und Wagner-Neulinge und soll auf einfache und nachvollziehbare Weise die Faszination der Musik Wagners vermitteln und die musikdramatische Sprache der mythischen Welt im "Ring des Nibelungen" zu entschlüsseln und verstehen helfen. Aber auch dem bereits erfahrenen Hörer kann dieses Werk als eine Art "Repetitorium" für den "Beziehungszauber der Leitmotive" (Thomas Mann) in Wagners "Ring" dienen. Das 12-seitige Booklet enthält u.a. auch Notenbeispiele der vorgestellten Leitmotive. Insgesamt also eine ideale Vorbereitung für jede Ring-Aufführung. |
Wagner, Richard - Der Ring des Nibelungen (Gesamtaufnahme) (7 DVDs / NTSC)
DVD, 15. Juni 2007 Verkaufsrang: 16963 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die DVD-Edition des gefeierten Bayreuther Ring-Zyklus von Harry Kupfer und Daniel Barenboim erscheint jetzt bei Warner Classics in einer hochwertigen 7 DVD-Box. Diese einzigartige Ausgabe des Ring in Bild und Ton wurde aus den hochwertigen Bändern der Original-Aufnahme von 1992 aus dem Bayreuther Festspielhaus gewonnen. Im hochauflösenden 16:9 Bildformat und vollendeter Dolby-Surround-Technologie kommt das Erlebnis der einzigartigen Akustik des legendären Festspielhauses und der bildgewaltigen Inszenierung originalgetreu in jedes Wohnzimmer. Der International Record Review schrieb zum Auftakt der Veröffentlichung: "In vielerlei Hinsicht ist dies das beste Angebot für jeden, der eine DVD-Version der "Walküre" sucht..." DAS RHEINGOLD Filmed at the Bayreuther Festspielhaus in June & July 1991. "Interpreten" Wotan - John Tomlinson Donner - Bodo Brinkmann Froh - Kurt Schreibmayer Loge - Graham Clark Alberich - Günter von Kannen Mime - Helmut Pampuch Fasolt - Matthias Hölle Fafner - Philip Kang Fricka - Linda Finnie Freia - Eva Johansson Erda - Birgitta Svendén Woglinde - Hilde Leidland Wellgunde - Jane Turner Orchester der Bayreuther Festspiele Leitung: Daniel Barenboim "Bühnen-Regie" Harry Kupfer Laufzeit: 154 Minuten Produktionsjahr: 1991 DIE WALKÜRE Filmed at the Bayreuth Festspielhaus in June & July 1992. "Interpreten" Siegmund - Poul Elming Sieglinde - Nadine Secunde Hunding - Matthias Hölle Wotan - John Tomlinson Brünnhilde - Anne Evans Fricka/Siegrune - Linda Finnie Gerlinde - Eva Johansson Orthilde - Ruth Floeren Waltraute - Shirley Close Schwertleite - Hitomi Katagiri Helmwige - Eva-Maria Bundschuh Grimgerde - Brigitta Svendén Roßweiße - Hebe Dijkstra Orchester der Bayreuther Festspiele Leitung: Daniel Barenboim Laufzeit: 237 Minuten Produktionsjahr: 1992 SIEGFRIED Legendärer Barenboim/ Kupfer - Ring "Siegfried" jetzt auf DVD! Die legendäre Produktion von Wagners 'Der Ring des Nibelungen' unter der Regie von Harry Kupfer und der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim im Bayreuther Festspielhaus gilt als eine der besten Realisierungen dieses titanischen Gesamtkunstwerks, die je auf die Bühne gebracht wurden. In den Spielzeiten 1991/92 wurde der gesamte Barenboim/Kupfer-'Ring' in bester Ton- und Bildqualität aufgezeichnet und zum ersten Mal 1995 veröffentlicht. Laufzeit: 244 Minuten Produktionsjahr: 1992 GÖTTERDÄMMERUNG Darsteller: Siegfried - Siegfried Jerusalem Gunther - Bodo Brinkmann Hagen - Philip Kang Alberich - Günter von Kannen Brünnhilde - Anne Evans Gutrune - Eva-Maria Bundschuh Waltraute - Waltraud Meier 1. Norn - Birgitta Svendén 2. Norn - Linde Finnie 3. Norn - Uta Priew Woglinde - Hilde Leidland Wellgunde - Annette Küttenbaum Flosshilde - Jane Turner Daniel Barenboim Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele Staged and directed by Harry Kupfer Stage design Hans Schavernoch Costume design Reinhard Heinrich Video director Horant H. Hohlfeld Artistic supervision Wolfgang Wagner Laufzeit: 270 Minuten Produktionsjahr: 1991
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Gesamtkunstwerk 5 von 5 Punkten Eine wirkliche Rezension über 15 Stunden Ring des Nibelungen in Bild und Ton zu schreiben, fühle ich mich als Amateur außerstande. Daher eine eindeutige Kaufempfehlung für den Kupfer/Barenboim-Ring. Der Preis sollte da eigentlich an letzter Stelle kommen, ist aber auch ein wichtiges Argument (70,-- ¬!). Zusammen mit dem Chereau/Boulez-Ring sicher die bedeutenste Interpretation des Riesenwerkes auf DVD und wohl auch in der Theatergeschichte. Für den Einsteiger ist vielleicht der Chereau-Ring in seiner Gegenständlichkeit leichter und ein bisschen spannender.
Für den Kenner bleibt aber die Einfühlung Kupfers mit dem kongenialen Bühnenbildner Hans Schavernoch in den Wagnerschen Kosmos unvergleichlich. Kupfers Deutung ist zeitloser als Chereaus in der Entstehungszeit des Werkes angesiedelter Ring, ein düsteres Menschheitsdrama auf der Straße der Geschichte mit mehr offenen Fragen als Antworten. Die fast choreographische Übereinstimmung mit der Musik, das menschliche Mitfühlen mit allen Figuren, dieses Kraftwerk der Gefühle lassen aber wohl niemanden unberührt.
Einzelne Szenen möchte man eigentlich garnicht anführen, aber trotzdem -gleich der Beginn und die 1.Szene des Rheingolds, der Beginn des 2. Aktes der Walküre, das Frösteln Brünnhildes vor der Todverkündigung, der Furor der Walkürenszene, der Feuerzauber, Brünnhilde im Netz Gunthers Mannen, Wotan und Brünnhilde in der klaffenden Wunde der Erde beim Trauermarsch sitzend - das sind einfach große Bilder zu großer Musik.
Dass ich diesen Ring dann über den Chereauschen stelle, liegt am musikalischen Teil. Damit stelle ich mich persönlich gegen die gängige Kritikermeinung, die ja kurz gesagt so ist: je neuer desto schlechter. Barenboim und das fulminant spielende Orchester bringen den gesamten Wagnerschen Orchesterkosmos zum Klingen im lyrisch Zarten, in der Kunst der Übergänge, im gewalttätigen Zugriff. Das ist mir lieber als der trockene Boulez, aus dessen vielgerühmter Analyse ich erheblich weniger z.B. an Nebenstimmen heraushöre. Dieses Dirigat befindet sich auch in absoluter Übereinstimmung mit der Regie - Leidenschaft, Pathos, Zorn, Liebe - hier ist alles absolut und groß. Die kühle Perfektion Karajans ist bei dieser Quasiliveaufnahme natürlich nicht zu erwarten. Warum der äußerliche und brutale Soltiring noch immer so gelobt wird, verstehe ich immer weniger. Ich habe Barenboim in den letzten Jahren oft mit dem gesamten Wagner in der Berliner Lindenoper erlebt und halte ihn für den derzeit größten und spannendsten Wagnerdirigenten.
Auch für die Sängerschauspieler möchte ich eine Lanze brechen: John Tomlinson ist einfach d e r Wotan, dieses totale Aufgehen in der Rolle lässt Kestingsches Belcantogerede hier erstmal zweitrangig erscheinen. Anne Evans überzeugt auch ohne Nilsson-Trompete und übertrifft die gilfende Gwyneth Jones erheblich, Jerusalem gestaltet die undankbare Siegfried-Rolle stimmlich und schauspielerisch überzeugend. Graham Clark und Günter von Kannen, Nadine Secunde und Poul Elming schaffen eindrucksvolle Rollenporträts. Philipp Kang ist leider kein Gottlob Frick oder Salminnen, aber immer noch ein überzeugender Hagen. Matthias Hölle imponiert als Fasolt und Machohunding.
Die Szene der Waltraude im 1. Akt der Götterdämmerung wird durch Waltraud Meier zu einem intensiven Höhepunkt, bei dem auch Anne Evans über sich hinauswächst.
Die Abrundung erfährt das ganze durch die technische Seite. Während ja wohl bei älteren Aufnahmen oft nur ein Computerprogramm einen Surroundsound generiert, wurde hier auf die Originalbänder mit noch mehreren Mikrophonen als für die Stereoaufnahme zurückgegriffen. Schon im Rheingoldvorspiel badet man im Orchester. Um es kurz zu machen: Der Dts-Sound ist einfach gigantisch, Orchester und Stimmen in optimaler Balance. Ein Lob den Tontechnikern der Aufnahme und den Technikern der DVD-Ausgabe. Die in enger Absprache mit Harry Kupfer erstellte Filmregie Horant H. Hohlfelds überzeugt auch durch den Wechsel von Distanz und Nähe, ohne sich noch vordergründig vor die Theaterregie zu stellen.
Ein wertvolles Dokument! |
Wagner: Der Ring des Nibelungen (Gesamtaufnahme) Wolfgang Windgassen, Birgit Nilsson, Hans Hotter, George London, Kirsten Flagstad, James King, Régine Crespin, Wpo, Sir Georg Solti Audio CD, 12. August 1997 Verkaufsrang: 1631 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
Durchwegs gute Interpretation mit klasse Besetzung 5 von 5 Punkten Der "Solti-Ring" mag sehr effektvoll dirigiert sein, manchmal liest man, zu effektvoll, aber ich bin mir sicher, Richard Wagner würde nicht im Grabe rotieren, würde man es ihn hören lassen. Ich finde diese Kritik unangebracht, "zu emotional", "übertrieben gewaltig", immerhin wurde hier nichts geringeres als die komplette "Siegfriedsage" (oder sogar mehr) vertont, also darf man schon fragen ob Solti nicht zu recht eine solche Interpretation wagt. Da natürlich jede Umsetzung einer Komposition immer, insofern sie nicht vom Komponisten selbst stammt, einer gewissen künstlerischen Freiheit unterliegt, bin ich mit diesem Ergebnis des "Ring des Nibelungen" sehr zufrieden.
Leider ist das Booklet bei mir in Englischer Sprache.
Die Ring-Aufnahme des Jahrhunderts 5 von 5 Punkten Herausragend aus der erlesenen Sängerschar präsentieren sich vor allem Windgassen als Siegfried (besonders im Vergleich zu Thomas und Brilioth (!) unter Karajan oder Goldberg unter Levine. Ferner Birgit Nilsson, Christa Ludwig, Fischer-Dieskau, Gustav Neidlinger, Set Svanholm, Gottlob Frick und natürlich Hans Hotter. Wobei dieser in der "Walküre" den Zenit seiner Kunst schon weit überschritten hat. Als Alternative bietet sich die Walküre under Leinsdorf an: fünf Jahre vor Solti (mit Hotter, Nilsson, Ludwig, James, Crespin) vereinigt sich hier eine nicht weniger erlesene Sängerschar. George London präsentiert einen stattlichen und vokal sicheren Wotan, Rita Gorr eine hysterische und stimmgewaltige Fricka (wenn auch nicht so eindrucksvoll wie Ludwig), Nilsson klingt frischer als unter Solti, Vickers sticht James King bei weitem aus und Gre Brouwenstijn singt die Sieglinde inniger, lyrischer, zärtlicher als der manchmal etwas essige Sopran Régine Crespins.
Tolle Aufnahme 5 von 5 Punkten Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Die Aufnahme ist wirklich spitze und jeden Cent wert. Vor allem von der Tonqualität kann man beeindruckt sein, handelt es sich doch um eine historische Aufnahme! Kann sich wirklich mit DDD-Aufnahmen messen.
Eine der maßstabsetzenden Aufnahmen 5 von 5 Punkten Bevor ich zum Ring 2007 nach Bayreuth gefahren bin, habe ich mir den klangtechnisch verbesserten Solti-Ring teilweise wieder angehört. Vergleicht man die Jahrhundert-Sänger Nilsson, Windgassen, Kuen, Neidlinger, Frick und mit einigen Abstrichen auch Hotter mit den gesanglichen Leistungen, die zur Zeit auf dem Grünen Hügel geboten werden, kann nur ein katastrophaler Niedergang des Wagner-Gesangs stimmlich, darstellerisch und vor allem in der bei Wagner so wichtigen Diktion konstatiert werden. Teilweise sind es Anfänger, die präsentiert werden. Früher war die Bayreuth-Mitwirkung Krönung einer Sängerkarriere. Bei Gottlob Frick zum Beispiel, versteht man im Solti-Ring jedes Wort auch in den sängerisch so schwierigen Mannenrufen. Hagens Wacht wird mit unglaublich eindrucksvoll gestaltet. Die Schwurszene mit Nilsson und Frick ist eine geradezu unvergessliche Demonstration sängerischer Dramatik. Der Schlußgesang der Brünnhilde jubelnde Wonne. Die gewiss nicht schlechte Brünnhilde der diesjährigen Festspiele Linda Watson wirkt im Vergleich mit Birgit Nilsson wie eine ins hochdramatische Fach verirrte Soubrette. Hans-Peter König ist bis zu den Mannenrufen ein durch aus achtbarer Hagen. Danach ist ihm die Luft ausgegangen. Der letzte Akt war nur noch Quälerei. Im Vergleich mit Frick ist er nur ein schmalbrüstiges "Bässchen".Wobei mir bewußt ist, dass eine Studio-Aufnahmen schwerlich mit einer Live-Aufführung zu vergleichen ist. Die beste Live-Aufnahme, die ich kenne stammt vom großen Ring-Dirigenten Hans Knappertsbusch. Musikalisch vorbildlich, sängerisch hervorragend. Wer die Lebendigkeit einer Live-Aufführung gegenüber der Studio-Produktion bevorzugt, sollte auf diese Aufnahme zurückgreifen. Trotz allem setzt der Solti-Ring vor allem durch das unvergleichliche, heute in dieser Qualität nicht mehr vorhandene Sängerensemble Maßstäbe und wird deshalb immer eine der Referenzaufnahmen bleiben.
Soltis Ring - Eine Aufnahme, die Maßstäbe setzte 5 von 5 Punkten Wie so oft im Leben Richard Wagners nahm hier eine im Grunde recht einfache Idee riesenhafte Dimensionen an. Kurz nach der Komposition des "Lohengrin" hatte er die Idee zu einer heroisch - idealistischen Oper über den größten Helden der deutschen Sagenwelt. Das Werk trug den Arbeitstitel "Siegfrieds Tod", war eine stark vereinfachte Version der jetzigen "Götterdämmerung" und sollte den Helden als Wagners Idealbild des von gesellschaftlichen Zwängen freien, unabhängigen Menschen zeigen. Nach der Flucht ins Schweizer Exil erschien dem Komponisten die Handlung nicht tiefgreifend genug ausgeschöpft, er dichtete eine Vorgeschichte und nannte sie "Der junge Siegfried". Auch dies ging Wagner noch nicht weit genug, also vertiefte er sich weiter in die germanischen und nordischen Götter - und Heldensagen, so entstand das Textbuch zu "Die Walküre" und schließlich als Vorabend "Das Rheingold".
1852 stand schließlich der Zyklus als dichterische Einheit fest und Wagner ging (diesmal in der "richtigen" Reihenfolge) an die Komposition. Insgesamt dreißig Jahre schrieb und komponierte Wagner an seinem unbestreitbar größten Werk, legte lange Pausen ein, in denen seine bahnbrechenden Musikdramen "Tristan und Isolde" und "Die Meistersinger von Nürnberg" enstanden und der Komponist musikalisch weiterreifte. 1874 beendete er schließlich mit den letzten Noten zur "Götterdämmerung" die Komposition des Zyklus, zwei Jahre später erklang der "Ring des Nibelungen" (die ersten beiden Teile hatte, ungeachtet der Proteste Wagners, bereits der Bayernkönig Ludwig II. uraufführen lassen) erstmals vollständig bei den neugegründeten Bayreuther Festspielen, von dort aus eroberte die Tetralogie sehr schnell die ganze Welt und stellt bis heute für jede wagnertaugliche Bühne und jeden ambitionierten Regisseur und Dirigenten eine hochwillkommene, da unbegrenzt ausdeutbare Aufgabe dar.
Die gewaltigen Dimensionen dieses Werks stellen nicht nur die Musiktheater vor große Herausforderungen, auch die Aufgabe, den Ring auf Tonträger zu bannen, ist nicht zu verachten. Man benötigt ein riesiges Orchester mit großem Nuancenreichtum, eine ganze Reihe hochklassiger Sänger und steht vor dem Problem, die musikalische Spannung über eine Dauer von mehr als 15 Stunden aufrechtzuerhalten. Natürlich nahmen viele Dirigenten diese Aufgabe an und so kann man heutzutage aus einer Vielzahl von Ring - Einspielungen wählen, von denen jede ihren Reiz besitzt.
Sir Georg Solti nahm sich Ende der 50er Jahre vor, die erste wirkliche Gesamtaufnahme (alle vorherigen Dirigenten hatten der Länge des Werks Tribut zollen und Kürzungen akzeptieren müssen) einzuspielen. Er wählte dazu mit den Wiener Philharmonikern das wohl beste und wandlungsfähigste Orchester der Welt und eine Vielzahl ausgezeichneter und erfahrener Sänger. Über das Ergebnis ist seit jeher viel diskutiert worden, viele halten diesen Ring für die Aufnahme, an der sich alle späteren Einspielungen messen lassen müssen. Dies mag etwas übertrieben sein, doch kann man Soltis Interpretation noch immer mit Einschränkungen als Musteraufnahme sehen. Solti läßt hier seiner Vorliebe für breite Tempi und gewaltige Orchestereruptionen freien Lauf und schafft so den leider oft schlecht kopierten, monumentalen Wagner - Klang, für den der Komponist, der doch zu kammermusikalischer Feinheit fähig war, berühmt und noch mehr berüchtigt ist. Solti läßt es aber nicht nur donnern. Wunderbar geraten ihm die Liebesszenen im ersten Akt der "Walküre", die Beleitung des Wotan - Monologes, Siegfrieds "Waldweben", das den grobschlächtigen Helden zum ersten Mal sympathisch erscheinen läßt und die Gestaltung der mystischen Götterfiguren, vor allem die Auftritte der geheimnisvollen Erda und ihrer Nornen. Weitere Beispiele für Soltis musikalische Feinfühligkeit würden den Rahmen dieser Rezension sprengen, nur muß auch gesagt werden, daß einige Effekte nicht unbedingt nötig gewesen wären. Um möglichst große Theaternähe zu erzielen, wurden einige "Spezialeffekte" verwendet, so eine Donnermaschine (von Wagner verlangt), Stierhörner, die einen unbestreitbar archaischen Klang haben, die Stimme des Drachen Fafner wird mit viel Hall unterlegt. Leider wurden die Sänger auch oft so platziert, daß der Eindruck von Auftritt, Bewegungen auf der "Bühne" und Abgang erzielt werden sollte, was bei dem hohen Lautstärkepegel des Orchesters manchmal zu Verständnisschwierigkeiten führt. Auch die technisch zum Bariton verzerrte Stimme Wolfgang Wingassens in der "Götterdämmerung" klingt für heutige Hörgewohnheiten etwas seltsam und läßt die dramatische Szene ein wenig albern erscheinen. Dies sind aber nur kleine Mängel in einer ansonsten ausgezeichneten Aufnahme, die man noch nach über vierzig Jahren fast uneingeschränkt genießen kann.
Auch bei den Sängern setzte Solti auf bewährte Qualität.
Wotan, oberster Gott und zentrale Figur des Zyklus wurde mit großen Sängern besetzt. Im "Rheingold" leiht ihm George London, lange Zeit Stammgast in Bayreuth und erfahren in der Partie seine Stimme. Er löst seine Aufgabe sehr gut, verleiht mit seiner mächtigen Stimme dem schwierigen Charakter des Wahrers der Verträge, der selbige oft nicht achtet, viel Kontur. Etwas anders sieht es in "Walküre" und "Siegfried" aus. Hans Hotter war über lange Jahre weltweit der "Wotan vom Dienst", kein anderer Sänger konnte in dieser Rolle mehr Erfahrung aufweisen und niemand hatte sie so sehr verinnerlicht. Leider litt Hotter an chronischem Asthma, das seiner Stimme zum Zeitpunkt der Aufnahmen bereits einigen Schaden zugefügt hatte. In der früher mächtigen Stimme macht sich ein starkes Zittern bemerkbar, lange oder hohe Noten werden ihm zur nur schwer bewältigten Aufgabe und auch die Textverständlichkeit ist nicht die Beste. Dafür gelingen ihm immer wieder wunderbare Momente, so in den langen Monologen in der "Walküre" und in der wundervollen Erda - Szene im "Siegfried".
Wotans Gemahlin Fricka wird ebenfalls von zwei Sängerinnen dargestellt. Im "Rheingold" ist die große Kirsten Flagstad zu hören, die, zwar schon mit etwas angejahrter Stimme, die jedoch den berühmten silbernen Klang nicht verloren hat, sich noch einmal als eine der besten Wagner - Sängerinnen präsentiert. In der "Walküre" ist es Christa Ludwig, die einen bleibenden Einduck hinterläßt, nicht nur, weil sie den Götterstreit gewinnt, sondern auch den indisponierten Hotter an die Wand singt. Auch in der "Götterdämmerung" liefert sie mit der bewegenden Darstellung der Waltraute eine ausgezeichnete Vorstellung.
Claire Watson wurde ebenfalls für zwei Rollen engagiert, die hervorragend zu ihr passen. Im "Rheingold" veredelt sie die Rolle der Freia, in der "Götterdämmerung" Gutrune mit ihrer schönen, klaren Stimme.
Die weiteren Götter sind mit Waldemar Kmentt (Froh), Eberhard Wächter (Donner) und dem alten Wagner - Helden Set Svanholm (in der für ihn recht ungewöhnlichen Rolle des schurkischen Loge, die er aber ausgezeichnet darstellt) rollendeckend und hochkarätig besetzt.
Die mysteriöse Figur der Erda wird in dieser Aufnahme ebenfalls von zwei Sängerinnen darsgestellt. Im "Rheingold" ist es Jean Madeira, die diese wundervolle Szene mit ihrem reinen Alt in geheimnisvolles Halbdunkel taucht, kaum schwächer, doch stimmlich etwas weniger beeindruckend schlägt sich Marga Höffgen im "Siegfried".
Als Alberich agiert hier jemand, dem diese Rolle wie keinem Anderen auf den Leib geschrieben schien. Gustav Neidlinger war mit seiner einmaligen Stimme und seinem großen schauspielerischen Talent prädestiniert für den machtgierigen Nibelungen und zeigt hier ein weiteres Mal, warum er als Idealbesetzung für diese Partie galt.
Sein Burder Mime, zuerst der unglückliche Schmied des Ringes und der Tarnkappe, schließlich Siegfrieds widerwilliger Ziehvater, wird von Paul Kuen ("Rheingold"), einem routinierten Darsteller der Rolle und Gerhard Stolze ("Siegfried") gesungen. Stolze schrammt hier des Öfteren haarscharf daran vorbei, den häufig begangenen Fehler zu machen und den unleidlichen Zwerg zur Karikatur werden zu lassen, deklamiert die Partie mehr, als sie zu singen, schafft aber immer wieder den Sprung zurück in die Gesangslinie und liefert so ein insgesamt recht überzeugendes Rollenportrait.
Brillant ist Walter Kreppel in der Rolle des sensiblen Riesen Fasolt. Von diesem Sänger kenne ich leider keine weiteren Aufnahmen, doch diese ausgezeichnete Leistung macht Lust auf mehr.
Ebenfalls ideal besetzt ist sein böser Bruder Fafner mit Kurt Böhme, dessen schwarze, mächtige Stimme sowohl den gierigen Riesen als auch den (leider recht stark verhallten) Drachen vor Augen entstehen läßt.
Eine bessere Besetzung für das Wälsungenpaar ist nur schwer vorstellbar. James King war ein Sänger mit außergewöhnlich mächtiger, jedoch sehr schöner und strahlender Tenorstimme, ein hervorragender Lohengrin und ein noch besserer Siegmund. In dieser Rolle erwarb er sich weltweit Ruhm und den wunderschönen ersten Akt der "Walküre" hört man hier nicht zuletzt dank ihm in einer kaum zu überbietenden Version. Ihm zur Seite steht die großartige Régine Crespin, auch sie eine erfahrene Wagner - Sängerin und eine der besten Darstellerinnen der Sieglinde, die ich kenne. Die Harmonie der Liebesgesänge, die den ersten Akt der "Walküre" beinahe zu einer eigenen Oper machen, hört man hier in einer kaum zu übertreffenden Schönheit, wozu natürlich auch Soltis sensible Orchesterführung ihren Teil beiträgt.
Gottlob Frick liefert hier eine recht eigenwillige, aber hochinteressante Interpretation des Hunding. Er wirkt sehr stoisch, fast roboterhaft, als hätte er keinen eigenen Willen, sondern würde von den Göttern wie eine Marionette für ihre Zwecke benutzt. Stimmlich ist er wie immer hervorragend, einer der besten Bässe, die es jemals gab. Die weit dankbarere Aufgabe des Hagen in der "Götterdämmerung" löst er bravourös wie kein Anderer.
Und nun zum Wagner - Traumpaar der 60er und 70er Jahre. An Birgit Nilsson führte damals kein Weg vorbei, wenn es darum ging, die Werke des Komponisten mit der perfekten Stimme aufzuführen und einzuspielen. Als Brünnhilde zeigt sie sich ein weiteres Mal in bestechender Form, die Macht ihrer Stimme ist beeindruckend wie eh und je und wen sonst hätte Solti für die wichtigste Frauenpartie im Ring engagieren sollen, als die schwedische Naturgewalt, die sich hier als die würdige Nachfolgerin der Flagstad (auch sie eine wunderbare Brünnhilde, man höre nur den legendären Furtwängler - Ring) und als Meßlatte für alle künftigen Sängerinnen präsentiert. Meiner Meinung nach ist Birgit Nilsson als Brünnhilde noch immer nicht übertroffen und wird es wohl in naher Zukunft auch nicht werden.
Und wo Birgit Nilsson ist, da ist Wolfgang Windgassen nicht weit. Der geniale Sänger - Darsteller war beinahe zwanzig Jahre lang Heldentenor Nummer eins in Bayreuth und weltweit einer der gefragtesten Wagner - Interpreten. Auch in dieser Aufnahme gestaltet er den Siegfried mit der ihm eigenen Sensibilität und gewinnt dem etwas plumpen Charakter des Helden viele Nuancen ab. Stimmlich war Windgassen ursprünglich eher im lyrischen Fach zuhause, bewältigte die extrem schwierigen Wagner - Partien, wie auch hier zu hören, mit seiner schauspielrischen Brillanz, die seine Darstellungen noch heute maßgeblich machen. Im Verein mit Birgit Nilsson hört man hier wirklich das ideale Wagner - Paar.
Bleibt noch der sensible Gunther von Dietrich Fischer - Dieskau zu erwähnen, der diese etwas undankbare Rolle sehr aufwertet und den unglücklichen Gibichungen zu einem wirklichen Handlungsträger werden läßt.
Auch die kleinen Rollen sind hier ausgezeichnet (Joan Sutherland als Stimme des Waldvogels!) und zum Teil mit späteren Stars (Lucia Popp, Gwyneth Jones, Helga Dernesch, Brigitte Fassbaender) besetzt.
Ob Soltis Ring nun die Referenz - Aufnahme ist oder nicht, dieses Urteil maße ich mir nicht an. Seit der Einspielung hat es noch sehr viele Aufnahmen von Wagners gewaltigem Zyklus gegeben und jede hat ihren eigenen Reiz. Nur soviel: Alle späteren Einspielungen sind mehr oder weniger von Soltig großer Pioniertat inspiriert und diesen Ring kann man jedem Wagner - Fan noch immer uneingeschränkt empfehlen, wozu das behutsame Remastering, durch das die Aufnahme entrauscht wurde, sein Teil beiträgt.
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DVD, 26. November 2002 Verkaufsrang: 27231 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DER RING DES NIBELUNGEN GA
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Wagner wäre begeistert !!!!! 5 von 5 Punkten Es handelt sich um eine sehr angenehme Aufführung, liebevolle Kostüme, äußerst stimmige Bühnenbilder (allein der Wald vor der Neidhöhle muß den Bühnenbildnern das Letzte abverlangt haben), Levine als Dirigent führt ein kongeniales Orchester.
Die Sänger sind gleichzeitig ausgezeichnete Schauspieler; vielleicht fallen Freya und Frigga ein wenig ab, aber das machen James Morris als Wotan und der phantatische Siegfried Jerusalem wieder wett, der, *Nomen est Omen' seinen Namensvettern so unbefangen auf der Bühne verkörpert, wie er Wagner vorgeschwebt sein muß. Auch Mime, Alberich und Siegmund werden hervorragend verkörpert, allein Jessye Norman ist als Sieglinde leicht fehlbesetzt, weil man sich Siegfrieds Mutter schlecht dunkelhäutig denken kann, aber sie singt und spielt so intensiv, daß es ebenfalls ein Genuß ist. Vor H. Behrens als Brünnhilde möchte auf die Knie sinken.
Ein Hcchgenuß für Auge und Ohr und notabene, es gibt auch Deutsche Untertitel. Die Produktion ist auch hervorragend fürs gemeinsame Betrachten mit Kindern geeignet; meine sind acht und neun Jahre alt und mit dem Hinweis, daß wir den *Ring* weiterschauen, wenn sie sich im Bad beeilen, kann ich sie tatsächlich zur Eile anspornen !
Danke, Herr Wagner, Herr Levine, Dank allen Beteiligten für dieses großartige Erlebnis !!!!!
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Wagner, Richard - Ring des Nibelungen (GA) (7 DVDs)
DVD, 15. Juli 2008 Verkaufsrang: 6031 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden RING DES NIBELUNGEN
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The Originals - Wagner (Der Ring des Nibelungen) Herbert Von Karajan, Richard Wagner Audio CD, 18. Mai 1998 Verkaufsrang: 1568 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Deutsche Grammophon und ihr 20-Bit-Transfer lassen mehr Bandgeräusche durch, während das Gesamtbild des Orchesters besser anvisiert wird; der gesamte Hintergrund wirkt positiver. Manche haben Karajans Kammermusik- Ansatz zu Wagners Ringzyklus so interpretiert, daß er die Heldenrollen verkleinerte oder auflöste. Dieser Ansatz hat weniger mit der Dynamik an sich zu tun, als mit von Karajans meisterhafter Balance zwischen Gesang und Instrumenten. Er erzielt musikalische Offenbarungen von gleichmäßiger Klarheit und läßt so keinen Mißklang, durch einen unliebsamen Akzent oder eine unpassende Dynamik zu. Die Texte sind ungewöhnlich klar und deutlich, auch wenn die Sänger nicht die gleiche Erfahrung und Größe vermitteln, wie Sir Soltis Besetzung in London. Doch es gibt Ausnahmen: Jon Vickers, als vielschichtiger und prüfender Siegfried, tritt zum Beispiel mit Gundula Janowitz als strahlende Sieglinde auf. Martti Talvela ist zweifelsohne der sympathischste und anrührendste Fasolt, der auf einem Tonträger zu haben ist. Gerhard Stolze als Mime wirkt hier weniger verkünstelt und unmittelbarer als bei Solti.So bevorzuge ich auch von Karajan, Christa Ludwig in der Rolle von Waltraute. Helge Brilioths warm klingende Stimme und seine solide musikalische Leistung als Siegfried in Götterdämmerung ist eine angenehme Überraschung. Kleinere Rollen profitieren von der starken Besetzung, wie die Rheinmädchen und die Wallküren. Letztendlich ist es Karajans Show -- und die wunderbaren Berliner Philharmoniker sind die Stars. --Jed Distler
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Was für eine Aufnahme 5 von 5 Punkten Ich besitze mittlerweile 4 Gesamtaufnahmen vom großen Wagner Ring (Böhm, Boulez, Levine und Solti). Und ich muß sagen, diese Aufnahme ist die wirklich beste. Karjan führte die Opern ja immer in einem Abstand von einem Jahr auf. Ließ sich also 4 Jahre Zeit und inszenierte wie meistens die Oper auch selber. Schade, daß TV-Aufzeichnungen damals noch nicht üblich waren. Aber nun zur Aufnahme selber. Karajan dreht das Orchester absichtlich zurück, damit die Sänger nicht immer regelrecht schreien müssen, um nicht vom Orchester überdeckt zu werden. Es war also pure Absicht, den Ring eher kammermusikalischer zu präsentieren, was auch voll gelungen ist. Es stehen im Orchesterklang nicht immer nur die Blechbläser im Vordergrund, sondern auch die Hölzer und Streicher sind zu erkennen. Karajan hat in jeder Oper neue Sänger, was ungewöhnlich ist, weil die meisten die Besetzung während des Ringes nicht verändern. Der einzige der nochmal auftaucht ist Thomas Stewart als Wotan in der Walküre und als Wanderer. Man muß sagen, daß er wirklich eine klasse Partie abliefert. Die Sänger des Siegriedes sind nicht ganz so stimmgewaltig wie seinerseits Windgassen, aber sie sind etwas feiner und auch hörenswert und zeigen, daß der Siegfried nicht unbedingt immer herausgeschmettert werden muß. Aber sie hatten es seiner Zeit schwer, denn die legendäre Besetzung, Windgassen als Siegfried und Birgit Nilson waren damals das non plus ultra und in diese Kerbe schlägt Karajan nicht hinein und deswegen ist sie einzigartig. Schade, daß mitte der siebziger Jahre nur das Rheingold für das TV produziert wurde, es wäre ein Highlight geworden. Karajan war und bleibt bei Wagner einfach das Maß aller Dinge.
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Der Ring des Nibelungen James Morris, Siegfried Jerusalem, Eva Marton, Cheryl Studer, Theo Adam, Rainer Goldberg Audio CD, 27. Juni 2008 Verkaufsrang: 8029 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine der besten "Ring"-Gesamtaufnahmen 5 von 5 Punkten Endlich ist diese Gesamtaufnahme von Wagners "Der Ring des Nibelungen" wieder erhältlich!
Es handelt sich hierbei um eine Neuauflage der ebenfalls von EMI bereits 1993 herausgebrachten Gesamtaufnahme (vgl. also auch die Rezensionen dazu), die seit einiger Zeit vergriffen war und für die recht hohe Preise zu zahlen waren (zum Zeitpunkt dieser Rezension gibt es sogar noch zwei marketplace-Angebote AB 149,99¬!).
Wie bei allen Aufnahmen von Wagner-Opern mit dem Orchester des Bayerischen Rundfunks (ein ausgewiesenes "Wagner-Orchester") gibt es am Spiel der "Bayern" nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil. Die Tempi sind, was zugegebenermaßen Geschmackssache ist, genau richtig gewählt. Haitink nimmt sie nicht ZU schnell (auch dies mag die gute Textverständlichkeit des Gesangs fördern). Dennoch verliert die Aufnahme nichts an stellenweise sprühender Vitalität.
Die Besetzung der Partien ist durchweg gelungen. Alle Sänger sind stimmlich und technisch auf höchstem Niveau und, wie bereits angedeutet, enorm präsent. Die Texte sind im Vergleich zu anderen Aufnahmen relativ gut verständlich (was für den Hörer ein Textbuch in der Hand dennoch nicht völlig ersetzen kann).
Damit sind bereits Kritikpunkte angesprochen: Die Box besteht aus einer Pappdose, in der die 14 CDs lose in Papphüllen "herumfliegen" - eine äußerst billige Aufmachung. Diese brilliante Aufnahme verdient dies nicht und hätte von EMI mit mehr Liebe behandelt werden sollen. ABER: dafür ist der Preis niedrig und tröstet über diesen "Mangel", der NICHT in der Aufnahme selbst liegt, hinweg.
Nächster Punkt: Das "Booklet" ist zwar mehrsprachig, aber es enthält außer einer Handlungsübersicht zu jeder Oper kaum Informationen und vor allem: KEINE Texte! Wer also über keinen Text des "Rings" verfügt und gerne einen hätte, für den heißt es: extra bestellen (z.B. herausgegeben von Burghold, mit LeitmotivenDer Ring des Nibelungen: Vollständiger Text mit Notentafeln der Leitmotive).
Fazit: Eine in jeder Hinsicht zu empfehlende, genussreiche Aufnahme, die mehr Aufmerksamkeit und Käufer (damit EMI eines Tages vielleicht die Aufmachung bessert) verdient! |
Der Ring des Nibelungen (Gesamtaufnahme) Furtwängler, Orch.Rad.Italiana Audio CD, 30. August 1990 Verkaufsrang: 9874 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Furtwänglers Ring-Zyklus wurde 1953 live in den Studios der RAI aufgezeichnet -- jede Darbietung separat und für Radioübertragungen gedacht. Für diese CD dienten die Originalbänder als Quelle, im Gegensatz zu der 1972er EMI-LP, die Schallplattenpressungen als Grundlage verwendete. Der prominente Wagnerexperte Deryck Cooke hat am besten Furtwänglers Interpretation dieses gigantischen Werks erfaßt: tiefgründig und gewaltig, eine große Tragödie in einer primitiven Welt alter teutonischer Götter und Helden, für die jede Handlung und jedes Ereignis von existentieller Wichtigkeit ist. Nicht einmal die plumpe Klangqualität und die Blechbläser der RAI, die nicht eben zu den besten gehören, können Furtwänglers mitreißende Dirigentenleistung schmälern. Auch wenn die Tempi ungewöhnlich langsam erscheinen, so halten Furtwänglers rhythmische Unterstützung und sein feines Gespür für die weitgespannten, melodischen Linien die dramatische Kraft am Laufen. Furtwänglers lebhafterer Scala-Ring von 1950 rühmt sich zwar einer besseren Orchesterleistung, aber die RAI-Version verfügt über eine beständigere Besetzung. Besonders hervorzuheben wären Windgassen als mitteilsamer Siegfried, Mödl als aufmerksame Brünnhilde, Patzak als Mime (wirklich gesungen und nicht gekrächzt), Jurinac als kraftvolle Gutrune und Greindl als bestgesungenster Hagen überhaupt. An Stelle von Texten liegt eine umfangreiche Zusammenfassung bei. --Jed Distler
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
hörenswert, vor allem dank Brünnhilde und Wotan 4 von 5 Punkten Das ist eine hochinteressante Aufnahme mit überwiegend guter Besetzung. Die Klangqualität ist, für eine Liveaufnahme dieses Alters, insgesamt akzeptabel, allerdings sehr schwankend - manche Szenen klingen gut, andere dagegen recht dumpf.
Das RAI-Orchester war wohl nicht allzu Wagner-erfahren, und vermutlich entspricht der orchestrale Teil dieser Aufnahme nicht ganz Furtwänglers Idealvorstellung, verglichen z.B. mit seiner Studio-"Walküre".
Sängerisches Glanzlicht der Aufnahme ist Martha Mödls wunderbare, warm timbrierte und bewegend gestaltende Brünnhilde. Ebenfalls exzellent ist Ludwig Suthaus als Siegfried - trotz deutlicher Grenzen in der Höhe ist er für meine Begriffe der beste Siegfried aller nach dem Krieg entstandenen Aufnahmen, mit reicher, voller Stimme und hochmusikalischer Interpretation (man höre nur "Nun sing'! Ich lausche dem Gesang."). Windgassen ist als Loge ausgezeichnet (viel besser als später unter Böhm), während er mich als Siegmund nicht überzeugt. Ferdinand Frantz ist mit seiner gefestigten, stetigen Stimme eine interessante Alternative zu Hotter. Greindl ist ein eher grober Fasolt, als Hagen jedoch exzellent (ebenfalls viel besser als in späteren Aufnahmen), Frick bietet als Fafner und Hunding bewährte Qualität. Ein echtes Schmankerl ist natürlich Patzaks Mime. Ira Malaniuk (Fricka) und Hilde Konetzki (Sieglinde) hinterlassen keine bleibenden Eindrücke, ausgezeichnet dagegen Elisabeth Grümmer (Freia), Sena Jurinac (Woglinde, Gutrune, 3. Norn) und Margarete Klose ("Siegfried"-Erda, Waltraute, 1. Norn).
In summa: eine absolut hörenswerte Aufnahme, besonders wegen der Paarung Mödl-Suthaus (viel besser, vor allem auch viel besser zueinander passend, als Nilsson-Windgassen).
Hervorragende Aufnahme mit Elisabeth Grümmer 4 von 5 Punkten Es ist gut, daß es diesen Ring auf CD gibt. Hier kann man neben der ausgezeichneten Sängerbesetzung wirklich noch einen echten Live-Mitschnitt hören. Ich selbst besitze in als LP. Elisabeth Grümmer singt ihre Rolle sehr ausdrucksstark und hat gegenüber ihren anderen Stimmfachkolleginen sehr viel mehr Innigkeit in Ihren Tönen. Diese Aufnahme sollte man sich unbedingt zulegen, wenn man erleben will welch ausgefeilte Interpreationen in einem Live-Auftritt der Sänger vor dem Mikrofon möglich sind. Eine echte Rarität. |
Wagner: Ring des Nibelungen (Highlights) Nilsson, Windgassen, Solti, Wp Audio CD, 6. Oktober 1998 Verkaufsrang: 8445 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ohrenschmaus für Zwischendurch 5 von 5 Punkten Wagner hat seinen RING zwar als gewaltiges Gesamtkunstwerk geschaffen, das erst im großen Zusammenhang seine ganze Pracht entfaltet. Was aber tun, wenn man, wie ich manchmal, mal keine Lust auf einen langen Abend mit Libretto auf dem Schoß hat, sondern sich einfach mal eine ordentliche Wagner-"Dröhnung" gönnen will, ohne sich erst durch je Zwei Stunden Rheingold oder vier bzw. fünf Stunden Walküre, Siegfried oder Götterdämmerung zappen zu müssen? Dann empfehle ich diese preiswerte Doppel-CD, die jeden Cent wert ist. Hier sind die ganz großen Momente des Solti-Rings versammelt, die allesamt in grandioser Klangqualität und dem Solti-typischen Orchestersound glänzen: jedes Highlight wird zur Extase, jede ruhige Stelle voller Andacht und Inbrunst zelebriert, alles angereichert mit den berühmt-berüchtigten Sound-Effekten. Kleiner Wermutstropfen: was in den Gesamtaufnahmen auf drei oder mehr Tracks verteilt war, wie z.B. Brünnhildes Schlußgesang oder Wotans Feuerzauber, wird hier zu einem Track zusammengefaßt, was Tracklängen von teilweise mehr als 20 Minuten ergibt. Trotzdem: Zugreifen und einfach mal den besten Wagner-Klang der berühmtesten "Stellen" genießen! |
Wagner, Richard - Der Ring des Nibelungen (Gesamtaufnahme) (11 DVDs)
DVD, 6. November 2006 Verkaufsrang: 34709 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "DAS RHEINGOLD" Als Vorspiel zu Wagners gigantischem Meisterwerk, dem großartigen Bühnenfestspiel "Der Ring der Nibelungen" markiert "Das Rheingold" den Beginn einer epischen Reise um Verrat, Zerstörung, Tod und die Tragik der Liebe. Am Flussbett bewachen die Rheintöchter ihr Gold. Der Nibelung Alberich, ein furchtbar hässlicher und lüsterner Zwerg, unternimmt einen vergeblichen Verführungsversuch und stiehlt schließlich das Gold, nachdem er dessen Geheimnis erfahren hat: Wer es an sich reißen und daraus einen Ring fertigen kann, wird zum Herrscher der Welt, muss aber auch der Liebe entsagen... Diese Live-Aufzeichnung aus dem Grand Teatre del Liceu in Bercelona, wo die Produktion über zwei Spielzeiten in Folge (2003 und 2004) mit großem Erfolg aufgeführt wurde, dokumentiert Harry Kupfers glanzvolle neue Inszenierung, die für die Deutsche Staatsoper Berlin entstand. Libretto: Richard Wagner Interpreten: Wotan - Falk Struckmann Loge - Graham Clark Alberich - Günter von Kannen Fricka - Lioba Braun Fasolt - Kwanchul Youn Fafner - Matthias Hölle Woglinde - Cristina Obregon Wellgunde - Ana Ibarra Flosshilde - Francisca Beaumont Freia - Elisabete Matos Orquestra Sinfonica del Gran Teatre del Liceu Leitung: Bertrand de Billy Regie: Harry Kupfer Aufnahme: 2004 im Gran Teatre del Liceu, Barcelona "DIE WALKÜRE" Wagners Opern, und insbesondere "Der Ring der Nibelungen", können natürlich auf eine reiche Rezeptionsgeschichte zurückblicken, zu der unter anderem die in Bayreuth aufgeführten Deutungen von Wieland Wagner und Patrice Chéreau gehören - um nur zwei wichtige Beispiele zu nennen. Innerhalb dieser Tradition kommt Harry Kupfer, dem Bühnenregisseur der vorliegenden Produktion, ein bedeutender Platz zu. Kupfer war ein Schüler des ebenso legendären Walter Felsenstein und stellte 1988 in Bayreuth einen denkwürdigen Ring-Zyklus zur Diskussion. Einige Jahre später schuf er eine glanzvolle neue Inszenierung für die Deutsche Staatsoper Berlin. Diese Produktion, die zwei Spielzeiten hintereinander (2003 und 2004) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona zur Aufführung kam, wird nun durch das vorliegende hochwertige DVD-Set eindrucksvoll dokumentiert. Libretto: Richard Wagner Interpreten: Siegmund - Richard Berkeley-Steele Hunding - Eric Halfvarson Wotan - Falk Struckmann Sieglinde - Linda Watson Brünnhilde - Deborah Polaski Fricka - Lioba Braun Gerhilde - Sabine Brohm Orthilde - Annegeer Stumphis Waltraute - Marisa Altmann-Althausen Siegrune - Mireia Pintó Schwertleite - Andrea Bönig Helmwige - Heike Gierhardt Grimgerde - Corinne Romijn Rossweisse - Francisca Beaumont Orquestra Simfònica del Gran Teatre del Liceu Leitung: Bertrand de Billy Aufnahme: 2003 im Gran Teatro del Liceu, Barcelona "SIEGFRIED" Ein solch komplexes Werk wie Wagners "Siegfried" regt zu sehr unterschiedlichen, einander jedoch nicht unbedingt ausschließenden Interpretationen an. Harry Kupfer deutet es als Bild dafür, wie die Menschheit unaufhaltsam die Welt zerstört, in der sie lebt. In der vorliegenden Inszenierung wird dieser Aspekt durch die riesige Esche versinnbildlicht, auf der alle Generationen ihr Spuren hinterlassen haben. Je stärker sich die Technologie durchsetzt, desto schwächer wird die Esche - und das Bühnenbild verwandelt sich mit der Entwicklung der Charaktere. Im Verlauf des Zyklus verkümmert der symbolische Baum, bis er gegen Ende ganz vertrocknet ist. Die Bühnenbilder von Hans Schavernoch, mit dem Kupfer häufig zusammenarbeitet, heben die unterschiedlichen, sich überlagernden Welten klar und wunderschön hervor. Libretto: Richard Wagner Interpreten: Siegfried - John Treleaven Mime - Graham Clark Der Wanderer - Falk Struckmann Alberich - Günter von Kannan Fafner - Eric Halfvarson Erda - Andrea Bönig Brünnhilde - Deborah Polaski Der Waldvogel - Cristina Obregón Orquestra Simfonica del Gran Teatre del Liceu Leitung: Bertrand de Billy Bühnenregie: Harry Kupfer Aufnahme: 2003 im Gran Teatro del Liceu, Barcelona "GÖTTERDÄMMERUNG" Wagners Opern, und insbesondere "Der Ring der Nibelungen", können natürlich auf eine reiche Rezeptionsgeschichte zurückblicken, zu der unter anderem die in Bayreuth aufgeführten Deutungen von Wieland Wagner und Patrice Chéreau gehören - um nur zwei wichtige Beispiele zu nennen. Innerhalb dieser Tradition kommt Harry Kupfer, dem Bühnenregisseur der vorliegenden Produktion, ein bedeutender Platz zu. "Geschichten von Menschen für Menschen zeigen, die zur Auseinandersetzung mit den Fragen des Lebens zwingen", so lautet das Credo des Schülers von Walter Felsenstein, dessen Konzeption eines realistischen Musiktheaters für ihn zum wichtigen Ausgangspunkt wurde. Nachdem Kupfer 1988 in Bayreuth einen denkwürdigen "Ring"-Zyklus zur Diskussion gestellt hatte, schuf er einige Jahre später eine glanzvolle Neuinszenierung für die Deutsche Staatsoper Berlin. Diese Produktion, die zwei Spielzeiten hintereinander (2003 und 2004) am Gran Teatre del Liceau in Barcelona zur Aufführung kam, wird durch die nun endlich komplett vorliegende, hochwertige DVD-Edition eindrucksvoll dokumentiert. Libretto: Richard Wagner Interpreten: Siegfried - John Treleaven Gunther - Falk Struckmann Alberich - Günter von Kannen Hagen - Matti Salminen Brünnhilde - Deborah Polaski Waltraute / Erste Norne - Julia Juon Zweite Norne - Leandra Overmann Gutrune / Dritte Norne - Elisabete Matos Woglinde - Cristina Obregon Wellgunde - Maria Rodriguez Flosshilde - Francisca Beaumont Orquestra Simfonica del Gran Teatre del Liceu Leitung: Bertrand de Billy Aufnahme: 2004, Gran Tretre del Liceau, Barcelona
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An Introduction to der Ring des Nibelungen Deryck Cooke, Georg Solti, Wp Audio CD, 25. November 2004 Verkaufsrang: 4282 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Unentbehrlich für wirkliches Verständnis des RING 5 von 5 Punkten Mit dieser Einführungs-CD hat die DECCA eine Marktlücke geschlossen. Viele Einführungen in das Werk breiten lediglich die Handlung aus und weisen auf einige wenige musikalische Feinheiten hin. Cooke indes stellt einmal wirklich die einzelnen Leitmotive vor, auf denen das Riesenwerk basiert. Bedauerlich nur, daß diese Version nur in englischer Sprache existiert - eine deutschsprachige Version wäre hier mehr als überfällig! |
Der Ring der Nibelungen (Ga) Günter Neuhold, Bska Audio CD, 15. August 2006 Verkaufsrang: 10589 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DER RING DER NIBELUNGEN
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Wagner, Richard - Siegfried / Ring Der Nibelungen (2 DVDs)
DVD, 16. Juni 2006 Verkaufsrang: 35210 Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 4 Wochen. Legendärer Barenboim/ Kupfer - Ring "Siegfried" jetzt auf DVD! Die legendäre Produktion von Wagners 'Der Ring des Nibelungen' unter der Regie von Harry Kupfer und der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim im Bayreuther Festspielhaus gilt als eine der besten Realisierungen dieses titanischen Gesamtkunstwerks, die je auf die Bühne gebracht wurden. In den Spielzeiten 1991/92 wurde der gesamte Barenboim/Kupfer-'Ring' in bester Ton- und Bildqualität aufgezeichnet und zum ersten Mal 1995 veröffentlicht.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Siegfried" mit Siegfried - Desperados lauern auf den Ring 5 von 5 Punkten Dieser Siegfried" bietet eine sinnvolle Alternative zur Chéreau-Inszenierung, da Kupfer und Barenboim einen stimmlich und darstellerisch überzeugenden Siegfried (im doppelten Sinne: Siegfried Jerusalem) aufweisen können. Manfred Jung bei Chéreau / Boulez enttäuscht da eher (René Kollo war nicht bereit, den Siegfried auch in der Götterdämmerung" zu singen, daher wählte Chéreau Jung für beide Abende).
Jerusalem gelingt aufgrund seiner Erfahrungen im Oratorien- und Liedgesang eine weitgehend lyrisch-differenzierte Interpretation und auch die schauspielerische Leistung ist - wie bei allen beteiligten - großartig. Der Schwachpunkt Jerusalems, die angestrengte, gepresste Tongebung in der Höhe (wegen der er in den 80ern als Bayreuther Stolzing nie überzeugen konnte), fällt im Siegfried" etwas weniger ins Gewicht (stärker jedoch in der Götterdämmerung"). Da die Akte offensichtlich einzeln aufgezeichnet wurden, erlebt man diesen Sänger in (relativer) Topform.
Gleiches gilt für John Tomlinson, der sich mit der Rolle des Wanderers bis zur Verausgabung identifiziert. Seine Beherrschung und Interpretation des deutschen Textes ist vorbildlich. Stimmlich reicht er in den besten Momenten an große Vorbilder heran. Vereinzelt allerdings werden Überanstrengungserscheinungen seiner Bassstimme (!) deutlich, die durch die Wagnerschen Heldenpartien wohl zwingend hervorgerufen werden. Wer Tomlinsons Stimme unverbraucht und technisch souverän erleben möchte, kann zu Trevor Pinnocks Messias-Aufnahme greifen.
Graham Clark, mit solidem Tenor, charakterisiert den Mime eher durch seine grandiosen schauspielerischen Fertigkeiten als durch Textgestaltung und Tongebung. Wie die meisten Darsteller kriecht, klettert und springt er über die Bühne. Günter von Kannens Alberich hingegen kann in jeder Hinsicht überzeugen.
Anne Evans lyrische Stimme ist als Brünnhilde im Siegfried" überzeugend eingesetzt.
Zur INSZENIERUNG: Während Chéreau seinen Ring in die Entstehungszeit des Werks verlegte, spielt Kupfers Siegfried" in den Trümmern einer von Katastrophen verwüsteten Zukunft. Als einheitlicher, aber veränderbarer Schauplatz für alle vier Abende dient dabei die Straße der Geschichte", auf welcher die überlebenden, in Fetzen gekleideten Desperados" sich bewegen und in zerbombten Zivilisationstrümmern klettern und springen. Diese Straße wird im dritten Akt durch flackernde Laserblitze erhellt, wenn Wotan Erda (überzeugend: Linda Finnie) beschwört und wenn Siegfried das Feuer durchquert. Vermutlich war der Walkürenfelsen der Chéreau-Inszenierung (Bühnenbild: Richard Peduzzi) suggestiver als die einsame Geschichtsstraße, auf der sich Brünnhilde und Siegfried bei Kupfer begegnen bzw. entgegenkriechen.
Weitere Besonderheiten: Fafner (solide: Philip Kang) wird durch Greifarme, halb Mensch, halb Maschine, dargestellt, die Siegfried von allen Richtungen bedrohen und verwandelt sich im Sterben - ähnlich wie bei Chéreau - zurück in den Riesen.
Der Waldvogel, der bei Chéreau noch in Wotans Gehege und Käfig gefangen war und durch Siegfried befreit wurde, wird bei Kupfer vollends zur Marionette am Faden des Wanderers, was auf einer rationalen Ebene verständlich sein mag. Für mich war Chéreaus Version jedoch näher an der Musik (ob der Vogel zuvor von Wotan dressiert wurde, weiß man nicht).
FAZIT: Chéreaus Regie-Konzept ist vielleicht eine Spur überzeugender (Boulez' Dirigat ist ohnehin souverän), seine Aufzeichnung leidet jedoch unter der sängerische Leistung Manfred Jungs in der Titelrolle. Daher ist die hier besprochene DVD unter Kupfers Regie für mich eindeutig zu bevorzugen.
Wagner wäre begeistert gewesen 5 von 5 Punkten Eine sehr gelungene Umsetzung.Bayreuth im heimischen Wohnzimmer erleben.Sound und Bildqualität sensationell gut über die einzelnen Darsteller braucht man ja wohl nicht mehr viel sagen der Beste Siegfried den ich je gesehen habe. |
Wagner: Der Ring des Nibelungen (Gesamtaufnahme) Theo Adam, Annelies Burmeister, Birgit Nilsson, Leonie Rysanek, Martha Mödl, Helga Dernesch, Wolfgang Windgassen, Josef Greindl Audio CD, 7. Juni 1995 Verkaufsrang: 10435 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Böhm entfacht ein wahres Musikdrama! 5 von 5 Punkten Eines kurz vorweg: Ich kann mich anderen Rezensenten nur anschließen, die die Meinung vertreten, es gäbe keinen perfekten Ring. Es gibt einfach zu viele Variablen. Auch der Böhm-Ring (66/67) hat unbestreitbar seine Schwächen, auch er ist nicht perfekt, aber nachdem ich mich mittlerweile mit einer ganzen Reihe anderer Gesamtaufnahmen des Rings (Furtwängler '50, Krauss, Keilberth '55, Solti, Boulez, Levine, Janowski, Barenboim, Haitink, Neuhold. Es fehlen mir noch Karajan, Sawallisch etc.) auseinandergesetzt habe, kann ich sagen, dass mir Böhm (zumindest momentan und bis jetzt) am besten gefällt!
Meine Kritikpunkte vielleicht gleich vorweg: Da wäre zum einen die zweifelsohne ärgerliche Tatsache, dass die Souffleuse in ruhigen Passagen recht häufig zu hören ist, was vor allem beim ersten Hören und besonders für Ring-Neulinge wohl etwas irritierend wirkt. Mir ist schleierhaft, wie dieser Lapsus passieren konnte, denn es gibt aus dem selben Jahr (1966) an selber Stelle (Bayreuth) unter dem selben Dirigenten (Böhm) einen in dieser Hinsicht einwandfreien, sehr populären Mitschnitt von "Tristan und Isolde". Merkwürdig!
Mit dem unvermeidlichen (ja, das ist eine Übertreibung!) Wolfgang Windgassen als Siegfried hab ich immer schon ein bisschen Probleme gehabt. Er ist mit Sicherheit ein guter Sänger gewesen der immer viel Herzblut in seine Rollen gelegt hat und es gibt Aufnahmen, in denen er mir gut gefällt (z.B. die Fidelio-Aufnahme von Furtwängler, Euryanthe-Mitschnitt von Leitner), aber sein Timbre und die stets etwas weinerliche Stimme konnten mich nie sonderlich begeistern, wenn es um seinen Siegfried ging. Ich bin daher immer etwas verwundert, wie hoch sein Siegfried gepriesen wird. In dieser Aufnahme war Windgassen zudem nicht mehr der jüngste und das lässt den "Siegfried" innerhalb des Rings hier ein wenig abfallen. Erschwerend kommt hinzu, dass Windgassen hier nicht nur den Siegfried gibt, sondern im Rheingold auch noch als Loge auftritt. Er ist beileibe nicht schlecht, aber es gibt sicher bessere Loges!
Das wären meine Hauptkritikpunkte, nun aber zu den Gründen für meine 5 Sterne:
Da wäre zuächst das Dirigat Böhms. Er wird ja manchmal als "fleissiger Handwerker" etwas diffamiert, dem das Genie eines Furtwänglers oder Karajans fehlte. Zu unrecht. Zwar arbeitet Böhm die Feinheiten der Partitur nicht so heraus wie andere und an manchen Stellen ist mir sein sehr flottes Tempo etwas zu schnell (Rheingold-Vorspiel beispielsweise), aber gerade diese zügigen Tempi sowie die Bayreuther Live-Atmosphäre entwickeln einen dramatischen Sog, der mir so in keiner anderen Aufnahme begegnet ist. Und im Gegensatz zu Solti überfährt er die Sänger nicht mit einer Klangwalze. Große Teile des Sänger-Ensembles stimmen ja mit dem von Solti überein, aber hier wirkt das Ganze viel natürlicher und weniger brachial, die Sänger haben mehr Luft zum atmen.
Jemand meinte in einer Rezension mal, Böhms Todesmarsch in der Götterdämmerung sei es etwas trocken. Das kann man durchaus so sehen, aber dafür ist das wenig später folgende Instrumental-Finale mit dem Erlösungsmotiv von atemberaubender Schönheit, das hat kein anderer so hingekriegt!!!
Das Orchester: Die Bayreuther spielen mit schwer zu überbietender Leidenschaft, fantastisch! Hier wird das Musikdrama gelebt!
Zu den Sängern:
Alberich ist eine meiner absoluten Lieblingsfiguren aus dem Ring und darum fange ich hier mal mit ihm an: Der Jahrhundert-Alberich von Gustav Neidlinger (dem meiner persönlichen Einschätzung nach nur Oleg Bryjak unter Neuhold das Wasser reichen kann, ja richtig gelesen, Bryjak, Neuhold!) ist ja in einer ganzen Reihe von Aufnahmen zu hören (Keilberth, Krauss, Knappertsbusch, Solti) und es ist jedesmal und immer wieder ein Genuss. Dies ist seine letzte Ring-Aufnahme und hier gefällt er mir eigentlich am besten. Seine Stimme hat vielleicht nicht mehr ganz die Gewalt aus den 50gern, dafür gestaltet Neidlinger die Rolle hier differenzierter als in den frühen Aufnahmen. Die Kombination von Live-Atmo und Stereo-Sound macht das ganze noch beeindruckender. Was ist köstlicher als sein "... das hörte der Dieb jetzt gern!", was fieser als "... lüstern lechz ich nach euch!", was schauriger als "... sterb er lechzend dahin ..." ???
Der zweite ganz dicke Pluspunkt ist für mich James Kings Siegmund. Der beste Siegmund, den ich bislang auf CD gehört habe. Was für Wälse-Rufe, "vereint sind Liebe und Lenz!" - grandios! Ramon Vinay und Jon Vickers haben vielleicht ähnlich viel Feuer, aber nur King kommt mit der deutschen Sprache einwandfrei zu recht. Vor allem bei Vinay stört nicht nur der Akzent (das wäre für mich noch akzeptabel), sondern er schludert einfach mit dem Text! (Deshalb kann ich mich auch nicht restlos für die so viel gerühmte Keilberth-Walküre von '55 begeistern) Und sowohl Vinay als auch Vickers klingen manchmal etwas grob, nicht so James King. Die "Walküre" (besonders der erste Akt und die Todesverkündung) wird dank ihm zu einem mitreissendem Erlebnis. Leonie Rysanek als Sieglinde ist ebenfalls große Klasse, wenn auch nicht ganz so over-the-top wie King. Gabriele Maria Ronge im Neuhold-Ring bleibt da vor allem wegen ihrer jugendlicheren Stimme meine Favoritin.
Theo Adam als Wotan stand ja immer im Schatten von Hans Hotter und es gibt viele, die seine Stimme nicht besonders mögen, speziell als Wotan. Zugegeben, seine Gesangtechnik ist nicht immer ideal und elegant, die mächtige Stimme eines Hotters hat Adam auch nicht, aber er singt im Gegensatz zu Hotter sehr textverständlich und schafft ein (fast) gleichberechtigtes, intelligentes Rollenporträt mit vielen starken Augenblicken (vor allem die Szene im Rheingold, in der Wotan den Ring nicht hergeben will, hat mich schwer beeindruckt, da steckt wirklich Energie drin! Auch in der Walküre hat er jede Menge geniale Momente, im Siegfried ist er leider schwächer). Adam ist mit Sicherheit nicht der stimmschönste Wotan, aber von der Gestaltung der Rolle ist er fast jedem anderen Wotan-Interpreten (weit) überlegen, davon kann z.B. James Morris bei Levine nur träumen!
Martti Talvela schafft es wie kein anderer, beim Zuhörer Sympathien für seinen Riesen Fasolt zu wecken. Es bricht einem fast das Herz! Kurt Böhme überzeugt auf voller Linie als Fafner. Der Kampf mit Siegfried ist der gruseligste, den ich bislang gehört habe.
Birgit "Steelson" als Brünnhilde. Ja, ihre Stimme ist schon irgendwie der Wahnsinn und es ist nicht grundlos, dass ihre Interpretation der Rolle so berühmt wurde, sie hat enorm viel Power. Aber manchmal würde ich mir eine etwas menschlichere, wärmere Brünni wünschen ... aber im Ganzen natürlich sehr gut!
Erwin Wohlfahrt als Mime ist gut, manchmal ein bisschen überdreht ("Fafner, Fafner!"). Markwort, Zednik, Kuehn & Stolze finde ich da besser.
Josef Greindl singt den Hagen und er macht das auf seine alten Tage immer noch beeindruckend ("Zu seinem Verderben dient er mir schon ..." geht einem durch Mark und Bein!). Thomas Stewart ist ein spitzenmäßiger Gunther, Ludmila Dvorakova ist eher eine durchschnittliche Gutrune.
Annelies Burmeister singt eine überzeugende Fricka.
Anja Silja begeistert als Freia und 3.Norn.
Bleibt als Schlusspunkt noch die Waltraute von Martha Mödl: der Hammer! So dramatisch wie hier gibt es die Szene Brünnhilde/Waltraute nirgendwo anders, bei einigen ist sie meistens ja sogar ziemlich zäh ...
Bevor ich nun zum Schluss komme, nochmal kurz ein paar Worte zum Sound: Wenn diese Sache mit der Souffleuse nicht wäre, dann wäre er wirklilch spitze, aber auch so bin ich sehr zufrieden mit diesem ehemals ersten Stereo-Live-Ring (jetzt gibt es ja den Testament-Ring unter Keilberth von 1955, auch in Stereo). Der Sound ist satt, mitreissend und sehr gut ausbalanciert.
Abschließend bleibt zu sagen, dass man sicherlich hier und da was an diesem Ring aussetzen kann, aber als Gesamtwerk kenne ich bislang keine andere Aufnahme, die das Weltendrama Wagners so plastisch und lebendig zum Leben erweckt. Für den ersten Gesamt-Ring würde ich Einsteigern allerdings eher zu Neuhold raten. Den gibt es spott-billig, ist trotzdem sehr gut, man hört keine Souffleuse und Neuhold ist nicht ganz so flott unterwegs wie Böhm (trotzdem spannend!), was vielleicht besser ist, um Wagners geniales Werk erst mal kennenzulernen.
P.S.: Der Box ist ein kleines Booklet mit Inhaltsangaben, einem kleinen Essay über Karl Böhm und einigen netten Fotos beigefügt.
Karl Böhm dirigiert in Bayreuth "Wagners Ring" 5 von 5 Punkten Es ist schon etwas besonderes, wenn man Wagner hört. Und dann auch noch den Ring. Karl Böhm dirigiert hier eine der schönsten & eindruckvollsten Aufführungen, die ich mir denken kann. Hier stimmt einfach alles. Das Ensemble liest sich wie ein "Who is Who" der damaligen Zeit. Theo Adams starker Wotan oder Birgit Nilssons Brünhilde sind nur zwei Beispiele für die Besetzung. Natürlich kommt auch das hervorragende Orchester deutlich aus der Tiefe des Grabens zu Tage und verbindet sich mit der Stimmgewalt der Interpreten zur formvollendetsten Kunst. Wenn ich an einem ruhigen Abend im Wohnzimmersessel entspannt sitze und diesen Aufnahmen lausche habe ich bei geschlossenen Augen für wahr das Gefühl selbst im Bayreuther Haus zu sitzen. Schade ist nur dass solche Interpretationen heutzutage nur noch schwer möglich sind, bedenkt man doch dass bei vielen Sängerinnen und Sängern, so schön ihre Stimmen auch sein mögen, einfach die Kraft in der Stimme fehlt, die für Wagner einfach unablässlich ist. Hier muss dringend in der Gesangsausbildung der Jugend viel getan werden. Mikrofone am Ohr sind da wohl ehr unangebracht.
Mit dem "Karajanring" einer der besten Ringe, die es gibt! 5 von 5 Punkten Es ist immer schwer Liveaufnahmen zu hören. Das gilt besonders für den Ring. Trotz der damalige Aufnahmetechnik ist diese Aufnahme wärmstens zu empfehlen. Es gibt zwar ein paar kleine Nebengeräusche über die man jedoch mit einem Lächeln hinwegsehen kann. Karl Böhm dirigiert hervorragend, ohne übertriebene Tempi. die Besetzung ist wirklich großartig: Theo Adam als prachtvoll schillernder Wotan. Wolfgang Windgassen als Siegfried vielleicht damals ein bisschen Alt für die Rolle des Siegfried (er sang ihn immerhin seit 1953 bis 1969) schlägt sich aber trotzdem wacker. Aber als Loge ist er wirklich nicht geeignet. Er erfüllt in Birgit Nillson (Brünnhilde) wie immer unübertrefflich. Erwin Wohlfahrt singt einen brillianten Mime, voll von List, Brutalität und Komik. Mit Gerhard Stolze, Paul Kuen, Heinz Zednik und Graham Clark bildet er das Fünfgestirn der besten Mimes der Welt. Gustav Neidlinger ist der beste Alberich, den ich je zu hörte.Josef Greindl als dämonisch schwarzer Hagen: so er klingen. Bärenstark Thomas Stewart als Gunther. Auch die übrigen Sänger wie James King (Siegmund), G. Nienstedt (Hunding), L Rysanek (Sieglinde), K. Böhme (Fafner). Fazit: Mit ein tollem Dirigenten und tollen Sängern ein wahrlich gelungener Ring aus dem Jahr 1967!
akustisch mangelhaft 3 von 5 Punkten Eine berühmte Einspielung mit hervorragendem Ensemble. Vor allem Birgit Nilson ist umwerfend. Allerdings ist dieser Live-Mitschnitt alles andere als gelungen. Das Orchester wirkt an vielen Stellen zu dumpf, zu wenig plastisch. Die Ausnahme-Akustik des Festspielhauses kommt nicht herüber. Besonders störend wirken die VIELEN und LAUTEN Nebengeräusche. Nicht zuletzt das Zischen der Souffleuse beeinträchtigt den Hörgenuss. Und dann die Frage, ob Böhm der Partitur wirklich gerecht wird, aber das ist wohl Geschmackssache. Ich kenne nun schon einige Komplettaufnahmen, muss aber zugeben, dass ich mich (noch) für keine als die gelungenste entscheiden kann. Die Böhmaufnahme jedenfalls gehört sicher nicht zu meinen Top-Favoriten. Von einem anderen Mitglied wurde an dieser Stelle der etwas dumpfe Klang während Siegfrieds Trauermarsch bemängelt. Ein Tip hierzu: wer diese Passagen der Götterdämmerung in einer ungemein prickelnden Version (allerdings ohne Gesang) erleben möchte, sollte die CD "The Ring without words" probieren, eingespielt von Lorin Maazel auf TELARC.
Ein fragwürdiger Ring 4 von 5 Punkten Der Ring unter Böhm ist meiner Meinung nach ein etwas fragwürdiger Ring. Ob er als der „Ring der Ringe" zählt oder nur der vollkommen ausreicht, zweifle ich eher an. Denn diese Aufnahme ist für mich zu steril. Einige Ring-Themen wie der Einzug der Götter in Walhall, der Walkürenritt oder der Trauermarsch sind sehr trocken und wenig schwungvoll dirigiert. Da finde ich den Ring von Levine (Metropolitian Opera Orchestra, DGG) anspruchsvoller, obwohl es nicht das Orchester der Bayreuther Festspiele ist, das eigentlich Wagner am besten spielen sollte. Wer trotzdem auf das „Flair von Bayreuth" nicht verzichten kann, der sollte zu der Aufnahme von Boulez greifen (es gibt noch einen gesamten Ring mit den Bayreuther Festspielen unter Barenboim, den ich leider noch nicht kenne). Doch die Aufnahme von Böhm sollte den Wagnerianern oder Sammlern nicht fehlen, weil solch eine 1 A Besetzung wie diese kriegt man sonst nirgends (das Paar Nilsson/Windgassen, Mödl, Silja, Köth, Adam, King, Greindl, Böhme). Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut (natürlich sind die DCs in Papierschachteln und einem Booklet mit Handlung, aber ohne Libretto eingepackt). Als Fazit habe ich die Sterne so verteilt: Die Aufnahme: 3 Sterne Besetzung: 5 Sterne Preis-Leistung: 4 Sterne ----------------------------- Gesamt: 4 Sterne
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Der Ring des Nibelungen. Gesamtaufnahme Günter Neuhold Audio CD, 10. März 2003 Verkaufsrang: 8435
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Überraschungserfolg 4 von 5 Punkten Eine Ringproduktion von einem deutschen Staatstheater? Bei dieser großen Konkurrenz? Die Antwort lautet klar und deutlich JA, das geht in Ordnung.
Denn diese Karlsruher Aufnahme braucht sich nicht hinter der Konkurrenz zu verstecken und ist außerdem extrem preisgünstig. Wolfgang Neumann war in den 90er Jahren ein Wagnertenor von Weltruf, sein Siegfried macht das sehr deutlich. Sehr gut auch Edward Cook und Gabriele Maria Ronge als Siegmund und Sieglinde. Hans Jörg Weinschenk gelingen glänzende Porträts als Mime und Loge, blasser dagegen der Wotan, aber durchaus nicht schlecht. Die kleinen Rollen sind solide bis sehr gut besetzt. Carla Pohls Brünnhilde geht in Ordnung, nicht mehr, nicht weniger
Ideal für einen preisgünstigen Einstieg in Wagners Magnum Opus 4 von 5 Punkten Zugegeben, ich war zunächst ein wenig skeptisch: Der extrem günstige Preis, Live-Aufnahme, keine wirklichen Sängerschwergewichte und ein Orchester mit dem Hauch von Provinz (Badische Staatskapelle). Umso positiver war ich vom Ergebnis überrascht. Vielleicht ist dies nicht die Referenz-Aufnahme des "Rings", aber was Günther Neuhold, Orchester und Sänger-Ensemble hier geleistet haben, ist aller Achtung wert und es wäre meiner Meinung nach sehr arrogant und ungerechtfertigt, diese Einspielung als "Provinz-Ring" abzutun, nur weil Namen und Reputation fehlen!
Die Live-Mitschnitte stammen aus den Jahren 93 bis 95 und sind klangtechnisch sehr gut gelungen. Hüstelndes Publikum und knarzende Bretter sind nur selten zu hören und stören den Hörgenuss nicht entscheidend. Günther Neuhold dirigiert ohne große Extravaganzen, aber immer kompetent, spannend und mit passenden Tempi. Die Badische Staatskapelle tut ihr übriges, um die künstlerische Leistung in dieser HInsicht als durchweg gelungen bezeichnen zu können.
Auch die Sänger sind fast alle auf (sehr) hohem Niveau. Den Alberich von Oleg Bryjak würde ich persönlich sogar als Sensation bezeichnen, auch wenn Fans von Alberich-Legenden wie Gustav Neidlinger etc. (dessen Qualitäten ich übrigens auch sehr schätze!) das vielleicht anders sehen. Für mich ist Bryjak jedenfalls eines von zwei absoluten Highlight dieser Aufnahme, das Rollenporträt des Nachtalben gelingt ihm auf überagende, facettenreiche Art: Garstig, böse, verschlagen, aber eben auch verzweifelt und gepeinigt. Ich konnte gar nicht glauben, dass es fast keine Aufnahmen von diesem tollen Sänger gibt!
Das andere Glanzlicht ist Gabriele Maria Ronge: Sie singt eine fantastische, jugendlich-frische, leidenschaftliche Sieglinde, die großes Format hat! Eine der besten, wenn nicht gar DIE beste Sieglinde, die ich bisher auf CD gehört habe! Auch als Gutrune und 3.Norn (bei "Den wirft der Gott in der Welt-Esche zu hauf geschichtete Scheite." krieg ich jedesmal eine Gänsehaut) in der Götterdämmerung überzeugt sie.
Ihr zur Seite steht mit Edward Cook ein würdiger Siegmund. Zusammen geben sie ein wunderbar menschliches Paar.
Frode Olson singt einen düsteren, bedrohlichen Hunding ohne in Karikatur abzudriften.
Ein weiterer Pluspunkt ist Hans-Jörg Weinschenk als Loge im Rheingold und als Mime im Siegfried, herrlich verschlagen! Auch John Wegner als Wotan, Mette Ejsing als Erda (im Rheingold) und Wolfgang Neumann als Siegfried (im Siegfried) konnten mich überzeugen. Carla Pohl ist eine solide Brünnhilde.
Nicht ideal fand ich dagegen Markku Tervo (Hagen), Bodo Brinkmann (Gunther), Tero Hannula (Donner) und Malcom Smiths etwas exzentrischen, nuschelnden Fafner.
Abschließend lässt sich sagen, dass diese Aufnahme einen guten bis sehr guten Eindruck hinterlässt und in Sachen Preis/Leistung klar eine 5-Sterne-Wertung verdient hätte. Sie braucht sich vor den bekannteren Aufnahmen wahrlich nicht verstecken und wurde bisher zu unrecht kaum beachtet. Nicht zuletzt wegen der meist guten Textverständlichkeit kann ich sie jedem Einsteiger nur wärmstens empfehlen. Aber auch Kenner sollten hier durchaus mal unvoreingenommen reinhören! Eine sehr angenehme Überraschung! 4.5 Sterne!
P.S.: Das Booklet ist natürlich sehr spärlich ausgefallen: Kein Libretto, sondern nur ein kurzer Einführungstext und eine Zusammenfassung mit Erwähnung von wichtigen Leitmotiven. Die Box ansich ist jedoch recht ansehnlich.
Gut fuer den Einstieg 4 von 5 Punkten Die Aufmachung der Box ist gelungen und macht auch als Geschenk einiges her. Zu den 4 Opern-Teilen Rheingold, Walkuere, Siegfried und Goetterdammerung gibt es je eine kurze Zusammenfassung. Die Aufnahme selber ist natuerlich keine Studioaufnahme. Gut ist, dass keinerlei Rauschen wahrnehmbar ist. Auch die Lautstaerke von Gesang gegen Orchester ist ausgeglichen. Es fehlt leider einwenig Transparenz, die Instrumente sollten deutlicher voneinander abgegrenzt werden koennen. Ab und zu ist auch ein "Huesteln" eines Zuschauers zu hoeren, das stoert aber nicht wirklich. Ueberzeugend ist die Leistung der Saengerinnen und Saenger, lediglich Fafner war wohl etwas indosponiert. Leider scheint bei den Sopran-Solos insb. der Walkueren die Grenze der Aufnahmetechnik erreicht zu sein, man hoert leichte "Uebersteuerungs"-Effekte, wenn man ganz genau hinhoert. Die kuenstlerische Darbietung an sich ist ohne jeden Zweifel bestens gelungen und absolut hoerenswert. Die CD-Box ist ein preiswerter Einstieg in Wagners Ring.
Wagners Meisterwerk! 5 von 5 Punkten Mit dem ersten Basston in Rheingold hat man das Gefühl etwas grosses, etwas immens grosses, tiefes, beinahe archaisches zu erfahren: Der Aufbau in diesem einen Dreiklang über mehrere Minuten hinweg, mit immer mehr einsetzenden Instrumenten, hat eine unglaubliche Spannung und baut immer mehr Spannung auf. Hier bekommt man eine Ahnung davon, was wahre Grösse bedeutet. Diese Grösse geht mit dem plötzlichen Einsatz der Sänger nicht verloren: Man merkt deutlich, dass man eine Aufnahme mit dem Wagner-Orchester schlechthin, hört, mit den besten am Markt befindlichen Sängern und einem Dirigenten, der als Deutscher direkt dieser Epoche entstammt. Dass diese Aufnahme ein Live-Mitschnitt ist, begünstigt die Lebendigkeit der Musik: Man merkt, hier wurde nicht in einminütigen Tracks zusammengeschnitten, wie bei vielen Studio-Produktionen üblich, sondern es entsteht der grosse Zusammenhang, die grosse Linie. |
Der Ring des Nibelungen (Covent Garden 1957) Hotter, Nilsson, Windgassen, Uhde, Cho Audio CD, 1. Mai 2008 Verkaufsrang: 10411 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Live-Aufnahme von Wagners Ring aus dem Londoner Royal Opera House Covent Garden unter Rudolf Kempe von 1957 wurde sorgfältig aufgearbeitet, und ein ausführlicher Kommentar informiert auch über Hintergründe der Aufführung. Die Besetzung wird durch erstklassige Sänger auf dem Zenit ihrer Karriere angeführt: Hans Hotter (Wotan/Wanderer), Birgit Nilsson (Brünnhilde), Wolfgang Windgassen (Siegfried), Ramón Vinay (Siegmund) und Sylvia Fisher (Sieglinde). Das Dirigat Kempes wurde seinerzeit von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen und stellt zusammen mit den herausragenden Sängerleistungen zweifellos einen Höhepunkt in der Wagner-Diskographie dar.
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Der Ring des Nibelungen für Kinder
Audio CD, Juli 2006 Verkaufsrang: 173787 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen.
| Ring Des Nibelungen (Bayreuth 1953 -- Krauss, [ARCHIPEL REMASTERING -- 2004]) (UK Import) Varnay, Resnik, Vinay, Windgassen Hotter, Wagner, Krauss Audio CD Verkaufsrang: 60969
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