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| Richard Wagner | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
The Best Of - The Best Of Wagner
Audio CD, 6. Mai 1997 Verkaufsrang: 985 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden THE BEST OF WAGNER
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Einfach gut und bombastisch 5 von 5 Punkten Ich mag Wagner, auch andere Klassik. Aber Wagner höre ich nicht nur so neben bei, dazu muss ich in der Stimmung sein. Die CD ist meiner Meinung nach gut zusammen gestellt und auch die Qualität der Aufnahmen ist gut. Ich kann die CD nur empfehlen.
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Best of Wagner
Audio CD, 1. Juli 2003 Verkaufsrang: 564 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BEST OF WAGNER
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Prima Einstiegs-Droge 4 von 5 Punkten Obwohl ich schon viele Wagner-CDs und -DVDs besitze, habe ich mir diese Aufnahme - u.a. wegen des sensationellen Preises - fürs Büro gekauft. Zwar gibt es bessere Lohengrins als James King (z.B. Placido Domingo), aber Dietrich Fischer-Dieskau als Wolfram im "Tannhäuser" ist doch was, oder? Wer Wagner erst entdecken möchte, ist mit diesem Sampler hervorragend bedient. Man erhält einen recht guten Überblick über einige Highlights der Wagner-Werke. Alles andere kann man später kaufen. Wem das gefällt, der sollte u.a. unbedingt die Solti-Einspielung des Lohengrin (1991) mit Placido Domingo erwerben. Gibt es von Decca hier bei amazon. Für mich ein Highlight!
Gut und günstig 5 von 5 Punkten Die CD "Best of Wagner" repräsentiert einen guten Querschnitt der Musik Richard Wagners. Mit dem Zusammenschnitt der "am besten hörbaren" Ausschnitte aus den meißten Wagneropern hat man eigentlich schon alles, was man über Wagner wissen muß bzw. wiedererkennen sollte. Wenn man z.B. an "Die Meistersinger von Nürnberg" denkt, dann ist die Overtüre ohnehin das bekannteste, schönste und am besten hörbare Stück. Dieses Stück ist auch auf dieser CD vertreten. Die gesamte Oper würde je nach Aufführung viereinhalb bis fünf Stunden dauern und es sind dann nur noch einzelne Arien und Duette noch erwähnenswert. Den Rest kann man sich als "Normalhörer" und "Nicht-Wagnerianer" schenken. Ähnlich geht es mit den anderen Opern. Die ausgewählten Stücke werden von durchaus bekannten und guten Interpreten und Orchestern vorgetragen und stammen aus jüngerer Vergangenheit. Das älteste Stück stammt aus dem Jahr 1965. Das ist jedoch akzeptabel, da die Tonqualität in Ordnung ist. Berücksichtigt man, daß heute noch CDs mit einer Aufnahme aus dem Jahre 1941 verkauft werden, auf denen sich "Die Meistersinger von Nürnberg" (von Furtwängler dirigiert) befindet, dann weiß man daß 1965 nicht antiquiert oder schlecht ist. Die CD ist ein "Best buy" Angebot für den Klassikfreund, der sich einfach nur ein bisschen in Sachen Wagner auskennen möchte. |
Wagner Ohne Worte
Audio CD, 23. Oktober 2000 Verkaufsrang: 4160 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
einfach perfekt! 5 von 5 Punkten George Szell war Perfektionist, ein Wahnsinniger. Genauer und besser hat nie wieder jemand Wagner gespielt. Zumindest orchestral betrachtet das "Maß der Dinge". Man achte allein auf die 6 Harfen im Rheingold, die sonst kaum je so hörbar sind, strahlende Bläser, saubere Tempi und ein perfekt ausgewogener Orchesterklang. Selbst in Bayreuth hat es nie so geklungen. Ich habe noch die Original LP aus den sechziger Jahren. Auf CD klingt es natürlich 100 Prozent besser. Diese Wahnsinnaufnahme ist auch genial geeignet um Hifi-Anlagen zu testen. Für den Amazon-Preis ein Muß, praktisch geschenkt.
Eine wirklich beeindruckende CD 5 von 5 Punkten Die CD "Wagner ohne Worte" stellt für mich auf alle Fälle eine sehr gelungene Sammlung seiner größten Werke dar. Die Stücke werden vom Cleveland Orchestra und George Szell hervorragend präsentiert, so dass man als Zuhörer teilweise regelrecht gebannt vor der Anlage sitzt und das Album auf sich wirken lässt. Ausgewählt wurden Ausschnitte aus acht der bekanntesten Opern Richard Wagners, wobei man bei einer solchen Auswahl eigentlich auch nicht unbedingt viel falsch machen kann, da eigentlich jede Aufführung von Wagner als gelungen bezeichnet werden kann. Ähnlich wie bei der vergleichbaren CD "The Best of Wagner" ist die Abstimmung zwischen den verschiedenen beteiligten Instrumenten ausgezeichnet und verleiht den Opern einen würdigen Rahmen. Wenn man sich eine derart beeindruckende CD wie "Wagner ohne Worte" anhört und auf sich wirken lässt, muss man Richard Wagner zumindest in musikalischer Hinsicht zu den größten Komponisten aller Zeiten zählen.
Wortlos glücklich 5 von 5 Punkten Glücklich ist hier vielleicht nicht unbedingt das richtige Wort, eher erhebend, donnernd, mitreißend, giganatisch, einfach jeder erdenkliche Superlativ. Wagner ist der Meister schlechthin, ohne Gesang kommt sein Genie sogar noch besser zum Ausdruck. Definitive Kaufempfehlung, die CD ist jeden Cent in Gold aufgewogen wert!
größte Komponist aller Zeiten 5 von 5 Punkten Ich glaube die Qualität, der Einfluß und die Genialität Richard Wagners Werke steht ausser Frage. Wagner verkörpert nicht nur den deutschen Geist, weißt auf die damalige monopolistische Stellung der kompositorischen Kultur hin, sondern beeinflußte auch nahezu alle darauffolgenden Komponisten. Ich möchte sagen, dass beinahe jedes der neuklassischen Werke stark an Wagner angelehnt ist und Fans von Filmmusik (wie Der Herr der Ringe, The last Samurai, Gladiator etc.) sollte auf jeden Fall zugreifen. Diese, im Orchester in Cleveland aufgenommene, Aufführung wird Wagner größtenteils gerecht. Hier und da sind meiner Meinung nach leichte Interpretationsfehler... aber wo sind die schon nicht? Wagner ohne Worte ist für jeden Einsteiger empfehlenswert, dessen Ohren dem Operngesang nicht wohlgesonnen sind Zugreifen! |
Der Ring ohne Worte
Audio CD, 1. Januar 1990 Verkaufsrang: 1574 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DER RING OHNE WORTE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Mein Papa ist begeistert 5 von 5 Punkten Die CD war ein Geschenk für meinen Papa. Er mag klassische Musik und ist von der CD begeistert.
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Wagner, Richard - Der Ring des Nibelungen (8 DVDs)
DVD, 20. Juni 2005 Verkaufsrang: 17284 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zum 100. Jubiliäum der Uraufführung in Bayreuth präsentierten 1976 Pierre Boulez und Patrice Chreau ihre Vision von Wagners "Ring des Nibelungen" und lösten einen Skandal unter Wagnerianern aus, der seinesgleichen bis heute sucht. Dem jungen Regisseur Patrice Chreau und dem Dirgenten-Genie Pierre Boulez gelang eine moderne aber zeitlose Version des monumentalen Meisterwerks Richard Wagners, die bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Unter großem technischen und finanziellen Aufwand von Brian Large mit der Kamera aufgenommen, wurde diese Aufnahme ein Top-Seller, erstmals veröffentlicht auf dem Label Philips. Als das Produkt vom Markt genommen wurde, erzielten Angebote des Chreau-Rings auf dem Schwarzmarkt Höchstpreise. Nun ist der gesamte Ring in einer 8 DVD-Box erstmalig mit deutschen Untertiteln erhältlich und enthält zusätzlich zu den vier Opern eine DVD mit einer Dokumentation über die Produktion von 1976. Diese zeigt bislang unveröffentlichte Einblicke in die Probenarbeitvon Patrice Chreau und Pierre Boulez, Interviews mit Friedelind Wagner sowie einen historischen Einblick in den Mythos "Bayreuth". Alle Teile des Rings sind auch als einzeln erhältlich!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Spannung pur 5 von 5 Punkten Nach dem "Rheingold" wird man einfach süchtig nach mehr. Wer diesen Ring live erlebt hat, wird noch immer schwärmen. Wem die Tempi zu rasch sind, dem sei der Brei empfohlen, der oftmals in den Opernhäusern zu erleben ist. Da toben sich Dirigenten an sich selbst aus und verlieren das Ganze völlig aus dem Auge. Das ist Boulez nicht passiert. Ein Guss, ein glanzvolles Orchester, gute Solisten, die von Chéreau gut geführt wurden - auch die, die nicht unbedingt die besten Darsteller waren. Eine niemals aufdringliche Regie, jedoch stockt mir manchmal der Atem vor Freude und Staunen. Die Abscheu, mit der die Göttersippe, mit Ausnahme Wotans, in Walhall einzieht, macht Gänsehaut. Gnadenlos attackiert die Musik, Loge amüsiert sich. Warum nur war dies damals so skandalös? Es geht doch eigentlich nicht besser!
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Wagner, Richard - Der Fliegende Holländer (GA)
DVD, 17. Juni 2008 Verkaufsrang: 8840 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 7 Tagen. "Interpreten" Daland - Bent Rundgren Senta - Catarina Ligendza Erik - Hermann Winkler Mary - Ruth Hesse Der Steuermann Dalands - Harald Ek Der Holländer - Donald McIntyre "Musik" Bayerischer Staatsopernchor Chorus Master: Wolfgang Baumgart Bayerisches Staatsorchester Conductor: Wolfgang Sawallisch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Ein Film, der unter die Haut geht! 5 von 5 Punkten Hintergrund: Sie Rezension von Pelleas07. Vielleicht noch hinzuzufügen ist die Metaebene der Oper (Widerstreit zwischen satanischen und himmlischen Mächten), die sowohl vom Text, als auch musikalisch von der Ouvertüre bis zur Senta-Ballade zentral ist . Zusammenfassung: Gesamteindruck 5/5, Inszenierung (Spielfilm) 4/5, Orchester 5/5, Chor 5/5, Donald McIntyre (Holländer) 5/5, Catarina Ligendza (Senta) 3/5, Bengt Rundgren (Daland) 5/5, Herrmann Winkler (Erik) 5/5, Ruth Hesse (Mary) 5/5, Harald Ek (Steuermann) 5/5. Bemerkenswerte Details: McIntyre: Schauspiel und Gesang absolute Spitzenbesetzung. Gnadenlos überzeugend die Darstellung der inneren verzweifelten Leere und Hoffnungslosigkeit mit der Gier nach Erlösung, die kein Gefühl der Liebe zulässt. Ligendza: Darstellung der Entrückten und ihrer Mission Bewussten überzeugend. Gesang eher kühl und in den Höhen etwas dünn. Die Synchronisation im Film beschränkt sich auf Lippenbewegungen und ist eine Katastrophe. Rundgren: Schauspielerisch und gesanglich mitten drin. Wie sonst könnte man Raffgier und Selbstgefälligkeit darstellen? Winkler: Gesanglich und schauspielerisch herrlich schmalziges, egozentrische und verzweifeltes einfaches Gemüt als Gegenpol zum Holländer. Inszenierung: Beeindruckend, naturalistisch ohne große Ansprüche auf Interpretation, dabei manchmal unlogisch. Leider schlecht mit dem Gesang synchronisiert. Fazit: Ich habe mir die DVD bestimmt schon 10x angesehen und liebe sie.
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Wagner-Edition-Live aus Bayreuth (Lim.Edition)
Audio CD, 2. Mai 2008 Verkaufsrang: 3076
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Schnäppchen! 5 von 5 Punkten Ja, es gibt besser aufgemachte CD-Boxen. Und: Ja, es gibt viel, viel bessere Booklets. Aber dafür kriegt man für sensationell wenig Geld mit dieser Edition ein "Best of" Bayreuth und alle vom Meister selbst für die Festspielbühne zugelassenen Werke in einer Box. Man erhält also eine "Gesamtaufnahme" (außer Renzi, Feen & Co), also quasi die offizielle Gesamt-Version aller wichtigen Bühnenwerke Richard Wagners und das für rund 60 Euro. Das ist doch was, oder? Über die Qualität der einzelnen Einspielungen mögen die Experten streiten. Fest steht: Große Namen und große Musik sind hier vereint. Und wer schon mal bei den Festspielen war, der weiß: Bessere Sänger und Dirigenten gibt es (mittlerweile) andernorts. Das Flair Bayreuths und die einmalige Akkustik aber sind unverwechselbar. Und: Die Aufnahmen in dieser Box sind zwar schon älter, aber dafür singt hier noch die erste und nur selten die zweite Garde!
Klangtechnisch nicht so begeistert 3 von 5 Punkten Diese Box ist ein einmaliges Angebot, wenn man sich über Wagner informieren und einen akustischen Überblick von seinem Hauptwerk gewinnen will. (Mein Kaufpreis : ca. 40 Eu.) Für den HÖRGENUSS würde ich sie weniger empfehlen. Die Aufnahmetechnik in Bayreuth scheint mir sehr mangelhaft. Warum ? Es wird anscheinend der im Raum schwebende Klang eingefangen - nicht Sänger und Orchester direkt mit Richtmikrophonen "angesteuert". Und so diffus klingt es dann auch - wie wenn die Sänger irgendwo weit unter dem Zuhörer singen (ohne Bezug zu ihm). Oder wie wenn man hinter einer Säule steht, und ohne Kontakt zur Bühne einfach die im Raum herumfliegenden Schallwellen mitbekommt. Die Aufführungen selbst sind gut bis großartig mit wunderschönen Stimmen - die Klangwirkung aber eher mittelmäßig. Gerade bei Wagner und seinen Klangorgien ein nicht zu unterschätzender Minuspunkt. Nachtrag : Eine Fachfrau hat mir gerade erklärt, dass Wagner selbst für den verwaschenen Klang verantwortlich sei - weil er in Bayreuth (als einzigem Opernhaus) den Orchesterraum "zudeckeln" habe lassen, um einen Gesamtklang zu erreichen und das Hervortreten einzelner Orchesterstimmen zu verhindern; und weil die Akustik im Haus insgesamt recht verschwommen wäre.
Ein Juwel für Wagner-Freunde zum sensationell günstigen Preis! 5 von 5 Punkten Als Wagner-Fan bin ich restlos begeistert von diesen großartigen Live-Mitschnitten aus Bayreuth zu Zeiten, als es noch die ganz großen Wagner-Stimmen gab! Beim Hören erlebe ich die grandiose Musik Wagners in phantastischen Interpretationen derart intensiv, dass vor meinem inneren Auge das Geschehen auf der Bühne abläuft! Tipp an alle Wagner-Freunde und die es noch werden wollen: zugreifen!!! So preisgünstig kommt man nirgendwo an musikalisch derart fesselnde Wagner-Opern! Sensationell!!!
Ein Wahnsinn 5 von 5 Punkten Vor einiger Zeit habe ich beim Stöbern in Amazon diese Box entdeckt und konnte und wollte es nicht glauben: Alle Wagner Opern aus Bayreuth zum Wahnsinnspreis - welches Marketing Genie hat sich das ausgedacht? Ich wäre durchaus bereit gewesen, für diese Aufnahmen den 10 fachen Preis zu bezahlen. Nun gut, jetzt habe ich die Box bei mir im Schrank stehen und taste mich langsam heran. Schon seit längerem kann ich mir Wagner nur aktweise anhören, und das mache ich hier auch. Viele der Sänger und Dirigenten habe ich noch live erlebt (in der Wiener Staatsoper, in Bayreuth war ich leider damals nie und so wie sich diese Festspiele heute präsentieren habe ich jetzt auch keine Lust mehr dazu) und damit sind diese Einspielungen wertvolle Erinnerungen an meine fanatischen Wagner - Jahre :-) Ich kann nur sagen: alle, die gerne Wagner hören, sollten hier sofort zugreifen, die technische Qualität ist mE völlig ausreichend und diese Stimmen gibt es heute leider nicht mehr!
Ein Muß! 3 von 5 Punkten Warum ein Muß? Weil man früher auch für historische Aufnahmen einen großen Batzen Geld hinlegen mußte (z. B. den Böhm-Ring). Und weil wir Zu-spät-geborenen nie das Glück hatten, Varnay, Wächter, Bumbry, Nilsson etc. live hören zu können. Zweifelsohne und natürlicherweise kommen die Einspielungen nicht an die technische Brillianz der heutigen Aufnahmequalitäten ran. Hingegen muß man kritisch sagen, daß die damaligen Sänger (bis in die 80er Jahre hinein) nicht nur singen sondern auch sprechen (ARTIKULATION!) konnten, weshalb man die Handlung auch ohne ständiges Schielen auf's Libretto mitverfolgen kann (was heute kaum möglich ist). Nur enttäuscht mich - wie schon bei anderen Aufnahmen - Wolfgang Windgassen. Er intoniert unsauber und singt, als kämpfte er mit seinen Dritten Zähnen. Schade! Auch wenn ich heute im Einzelnen andere Aufnahmen aus meiner Sammlung vorziehen würde (Aufnahmetechnik etc.), so sollte diese BOX in keiner Wagner-Sammlung fehlen (wie übrigens auch der Keilberth-Ring von Bayreuth '55)!
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The Originals - Wagner (Der Ring des Nibelungen)
Audio CD, 18. Mai 1998 Verkaufsrang: 4099 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Deutsche Grammophon und ihr 20-Bit-Transfer lassen mehr Bandgeräusche durch, während das Gesamtbild des Orchesters besser anvisiert wird; der gesamte Hintergrund wirkt positiver. Manche haben Karajans Kammermusik- Ansatz zu Wagners Ringzyklus so interpretiert, daß er die Heldenrollen verkleinerte oder auflöste. Dieser Ansatz hat weniger mit der Dynamik an sich zu tun, als mit von Karajans meisterhafter Balance zwischen Gesang und Instrumenten. Er erzielt musikalische Offenbarungen von gleichmäßiger Klarheit und läßt so keinen Mißklang, durch einen unliebsamen Akzent oder eine unpassende Dynamik zu. Die Texte sind ungewöhnlich klar und deutlich, auch wenn die Sänger nicht die gleiche Erfahrung und Größe vermitteln, wie Sir Soltis Besetzung in London. Doch es gibt Ausnahmen: Jon Vickers, als vielschichtiger und prüfender Siegfried, tritt zum Beispiel mit Gundula Janowitz als strahlende Sieglinde auf. Martti Talvela ist zweifelsohne der sympathischste und anrührendste Fasolt, der auf einem Tonträger zu haben ist. Gerhard Stolze als Mime wirkt hier weniger verkünstelt und unmittelbarer als bei Solti.So bevorzuge ich auch von Karajan, Christa Ludwig in der Rolle von Waltraute. Helge Brilioths warm klingende Stimme und seine solide musikalische Leistung als Siegfried in Götterdämmerung ist eine angenehme Überraschung. Kleinere Rollen profitieren von der starken Besetzung, wie die Rheinmädchen und die Wallküren. Letztendlich ist es Karajans Show - und die wunderbaren Berliner Philharmoniker sind die Stars. -Jed Distler
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Ein genialer und absolut höhrenswerter Ring!!!!!!!!!!!!!!!!!! 5 von 5 Punkten Gott sei Dank gibt es immer noch Überraschungen im Leben. So geschehen als ich mir den Ring unter Karajan zulegte und gleich anhöhrte. Ich ging mit etwas Skepsis an diese Aufnahme, da ich in den vorigen Rezensionen mehrfach "kammermusik artiger Orchesterklang" und ähnliches laß. Aber die Skepsis wich alsbald und Begeisterung machte sich breit. Die Rollen sind alles in allem sehr gut besetzt. Mit einigen kleinen Ausnahmen jedoch, die ich als Wagner - und Ring Fan anbringen muss. Alberich ist nicht optimal besetzt. Für mich ist und bleibt Gustav Neidlinger " Der Alberich " schlechthin. Zoltan Kelemen ist gut, aber reicht eben nicht an Neidlinger heran. Die Brünnhilde ist mit Regine Crespin und Helga Dernesch heutigem Standard optimal besetzt. Dem Vergleich mit den 50 iger und 60 iger Jahren müssen sie sich jedoch geschlagen geben. Birgit Nilson und Astrid Varnay haben die Partien souveräner, besser ( stimmlich wie Artikulierung ) gesungen, das ist einfach so! Gleiches gilt für den Siegfried. Jess Thomas und Helge Brilioth singen gut, aber an Wolfgang Windgassen kommen sie nicht vorbei. Auch er singt souveräner und besser als die zwei anderen! Das wars aber auch schon was ich zu bemängeln hatte. Jetzt wieder positives. Ein von A bis Z schlüssiges, souveränes und einfach nur geniales Dirigat von Karajan! Seine Verbundenheit mit Wagners Musik kommt im ganzen Ring durch. Das Orchester, die Berliner Philharmoniker sind in diesem Ring unter Karajan eine echte Alternative zu den Wiener Philharmonikern unter Solti! Ein phänomenaler, transparenter, bombastischer Orchesterklang! Ich finde jedoch dass Karajan den Spannungsbogen als ganzes, von Rheingold bis Götterdämmerung noch besser hinbekommt als Solti. Er geht meiner Meinung nach noch mehr ins Detail, noch differenzierter, noch dramatischer, noch genialer stellenweise als dies Solti gelang. Deshalb, alles in allem betrachtet, ist der Karajan Zyklus für mich eine richtige Offenbarung. Von mir gibt es 5 Sterne! Ein Muss für alle Wagner, Ringliebhaber und Fans. Ebenfalls kann ich diesen Zyklus als Einstieg in die Ringthematik und Wagnermusik bezeichnen.
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Wagner: Der Ring des Nibelungen (Gesamtaufnahme)
Audio CD, 12. August 1997 Verkaufsrang: 5763 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Da kommt wohl nichts mehr 5 von 5 Punkten ....was sich mit dieser Gesamteinspielung wird messen koennen. Da passt einfach alles. Allein wie man in dieser Aufnahme Nornen, Rheintoechter als auch Walkueren besetzt hat ist ohne Beispiel. Selbst bei bestem Willen lassen sich dieser Tage diese Kaliber nicht mehr finden. Mit dem Remaster laesst sich nun wirklich nichts mehr bemaengeln. Und bei dem Preis kann jeder Opern- bzw. Wagner Liebhaber nun wirklich nicht mehr vorbei gehen. Es sei den, er hat sie schon!
Diese Aufnahme ist mein persönlicher Favorit 5 von 5 Punkten Ich kann eine ähnliche Geschichte erzählen wie 1 Rezension des Karajan Rings beschreibt. Ich war damals 14 Jahre alt und meine erste CD, die ich mir von meinem Taschengeld kaufte war ein Querschnitt des Solti Rings! Abends habe ich vor dem Schlafengehen diese CD bis zur Vergasung gehöhrt. Eigentlich war ich viel zu jung für Wagner, aber das hielt mich nicht davon ab mich in diese Musik zu verlieben, auch in die Interpretation von Sir Georg Solti. Als ich älter war habe ich mir dann den gesammten Zyklus gekauft und dann auch die klanglich überarbeitete Fassung, also diesen Zyklus. Nun zum Ring: Wie schon im Titel erwähnt ist dies meine Lieblingsaufnahme und persönlicher Favorit. Der Grund liegt auf der Hand. Erstens weil Solti den Ring so einspielte wie Wagner es vorgesehen hat: Mit 6 Harfen, 18 Ambossen, den orginalen Stierhörnern (zwar reproduziert für diese Aufnahme, aber doch dem Original am Nächsten). Somit entsteht ein Orchesterklang, der einfach nur phenomenal ist. Jetzt sagen vielleicht wieder welche: Klar, Studioaufnahme. Aber genau das ist es was mir gefällt. Solti und John Culshaw ( der Produzent ) haben zusammen mit dem Orchester und den Sängern die ideale Interpretation gefunden. Die Wiener Philharmoniker sind für mich (ebenfalls wie für Sir Georg Solti) DAS Wagnerorchester schlechthin. Die Sänger brauche ich nicht extra zu erwähnen: Referenz. Vom ersten Ton im Rheingold bis zum letzten Takt in der Götterdämmerung hat mich noch nie eine Aufnahme so gefesselt wie diese. Solche Aussagen wie schwülstisch, flach, zu arg Bläserbetont und was weiß ich noch alles kann ich nicht nachvollziehen. Das Dirigat alleine fesselt einen so sehr dass es Hochgenuss pur ist. Die Sänger, von denen einige sagen sie würden schreien!(absolut lächerlich), haben die stimmliche Klasse hier gegenzuhalten. Aussagen wie: Die Sänger des Karajan Rings sind mit denen des Solti Rings ebenbürtig ist schlicht und einfach FALSCH! Nur einige wenige Ausnahmen, um mit Martti Talvela als Hunding einen zu nennen, können mit denen aus Soltis Ring mithalten! Warum? Ganz einfach deswegen: Weil zwischen 1950 und 1960 eine Sängerelite existierte, die es heute einfach nicht mehr gibt! Dies hat bereits mit dem Karajan Ring angefangen und zieht sich bis heute in die Gegenwart! Die Sänger von damals hatten die Zeit, die sie brauchten, um solch schwere Wagnerpartien meistern zu können. Auch haben Sie sich stimmlich darauf vorbereitet. Kirsten Flagstad, Astrid Varnay, Birgit Nilsson, Wolfgang Windgassen, Gustav Neidlinger, Hans Hotter, Gottlob Frick, Kurt Böhme, Josef Greindl, die Liste lässt sich endlos weiterspinnen, allesamt sind bis Heute unerreicht. Im hochdramatischen Sopranfach und im Heldentenorfach ist das noch deutlicher zu spüren als im Bassfach. Beispiele kann ich dutzend weise bringen: Gustav Neidlinger als Alberich. Vor ihm und nach ihm hat diese Rolle keiner besser gesungen als er. Ich denke nur an den Fluch, da bekomme ich heute noch Gänsehaut! Ohne stimmlich zu übertreiben singt er das alles mit einer Leichtigkeit die phenomenal ist! Der Wotan Monolog im zeiten Akt (der Dialog mit Brünnhilde ) Hans Hotter schafft es wie keiner diesen Monolog von Anfang bis Ende perfekt (stimmlich wie im Ausdruck) zu interpretieren. Der Monolog steigert sich im Orchester wie der Intensität der Stimme immer weiter bis zum Höhepunkt. Man kann die Enttäuschung Wotans, dass er Siegmund nicht für sich gewinnen kann, förmlich spüren. Oder der Hagens Mannenruf in Götterdämmerung: Orchester (mit den Stierhörnern) schaffen eine Stimmung die in keiner anderen Aufnahme so bedrohlich ist. Gottlob Frick singt den Hagen gewohnt erstklassig. Das sind nur 3 Beispiele und ich könnte noch viel mehr bringen. Ich finde dass diese Aufnahme bis Heute Maßstäbe setzt! Deshalb für mich absolute Kaufempfehlung und volle 5 Sterne!
Hundsmiserabel ... zum K...... 1 von 5 Punkten Diese Aufnahme verdient eigentlich NULL Punkte. Sie springt mit einer wenn auch kleinen aber unakzeptablen Verzögerung von einem Track zum nächsten Track. Diese Unterbrechung lässt den "Hörgenuss" zum LEIDEN werden. Andere Aufnahmen haben dieses Problem nicht! Jeder Cent für diese hundsmiserable Aufnahme ist ein Cent zuviel. Die Schallplattenaufnahme, die ich auch habe, ist im Gegensatz dazu eine echte Freude!
Prachtvoller Orchesterklang 5 von 5 Punkten Obwohl ich kein eingefleischter Wagner-Fan bin, besitze ich mehrere Einspielungen des "Ring" (Furtwängler, Krauss, Böhm, Solti, Karajan). Was den Orchesterklang betrifft, so ist Soltis Einspielung m. E. ungeschlagen, von den Sängern her beurteilt, übertrifft keine Aufnahme die von Clemens Krauss. Die großen Wagner-Sänger, die z. T. auch bei Solti mitwirken, waren in der früheren Aufnahme von Krauss alle auf ihrem stimmlichen Höhepunkt. Ein weiteres Plus der Einspielung von Krauss ist die Tatsache, dass sie preislich günstiger zu haben ist, aber das sollte bei echten Wagner-Fans ohnehin keine Rolle spielen.
Durchwegs gute Interpretation mit klasse Besetzung 5 von 5 Punkten Der "Solti-Ring" mag sehr effektvoll dirigiert sein, manchmal liest man, zu effektvoll, aber ich bin mir sicher, Richard Wagner würde nicht im Grabe rotieren, würde man es ihn hören lassen. Ich finde diese Kritik unangebracht, "zu emotional", "übertrieben gewaltig", immerhin wurde hier nichts geringeres als die komplette "Siegfriedsage" (oder sogar mehr) vertont, also darf man schon fragen ob Solti nicht zu recht eine solche Interpretation wagt. Da natürlich jede Umsetzung einer Komposition immer, insofern sie nicht vom Komponisten selbst stammt, einer gewissen künstlerischen Freiheit unterliegt, bin ich mit diesem Ergebnis des "Ring des Nibelungen" sehr zufrieden. Leider ist das Booklet bei mir in Englischer Sprache.
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Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung Otto Schenk)
DVD, 5. Oktober 2009 Verkaufsrang: 10963 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein Muß für jede Wagnervideothek 5 von 5 Punkten Ein Muß für jede Wagnervideothek. Ich habe diese Inszenierung mit vielen verschiedenen Sängern über die Jahre unzähligemale in Wien gesehen. Auch die gegenständliche Aufführung 2 mal Anfang 2008. Jedesmal ein Erlebnis auf der Bühne. Wenn dann noch der Dirigent Thielemann heißt und die Sänger, allen voran Struckmann und Bohta, wie in dieser Aufzeichnung in bester Form sind bleibt kein Wunsch mehr offen. In der Festwiesenszene muß jedem Zuhörer bzw. Zuseher das Herz aufgehen, es ei denn er ist einer von den "Opernkennern", die das Werk auf der Bühne überhaupt nicht erkennen wollen und zum Verstehen das Programmheft mit den Erklärungen des Regiesseurs brauchen.
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Der Ring des Nibelungen
Audio CD, 29. Juni 1993 Verkaufsrang: 241 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ring des Nibelungen. 2 CDs. AV Loriot erzählt Richard Wagners Ring des Nibelungen am Beispiel der Aufnahme von Herbert
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Wagner einmal anders... 5 von 5 Punkten ...eben typisch Loriot! Amüsant wie immer, mit sehr gut gewählten Musikbeispielen. "A must" für jeden Wagnerianer, aber auch für Alle, die es noch werden wollen.
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Wagner, Richard - Tristan und Isolde (GA) (2 DVDs)
DVD, 17. Juni 2008 Verkaufsrang: 20831 "Interpreten" Tristan - Siegfried Jerusalem König Marke - Matthias Hölle Isolde - Waltraud Meier Kurwenal - Falk Struckmann Melot - Poul Elming Brangane - Uta Priew Ein Hirt - Peter Maus Ein Steuermann - Sandor Solyom-Nagy Ein junger Seemann - Poul Elming "Musik" Chor der Bayreuther Festspiele Chorus Master: Norbert Balatsch Orchester der Bayreuther Festspiele Conductor: Daniel Barenboim
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Lebende Bilder im Meer der Musik 5 von 5 Punkten Richard Wagners "Tristan" ist für mich das bedeutendste Werk der gesamten Opernliteratur. Imgrunde ist es keine Oper, Wagner selbst nennt sein Werk schlicht "Handlung in drei Aufzügen". Patrice Chereau wollte es in Bayreuth nicht inszenieren, weil es sich seiner Meinung nach um ein "Hörspiel" handle. In der Zwischenzeit hat er doch (vor einem Jahr) an der Mailänder Scala eine sehr beachtete Deutung vorgenommen. Die Bayreuther Inszenierung von Heiner Müller und Erich Wonder ist es wahrlich wert gesehen zu werden - und gehört! Denn was Daniel Barenboim und das Festspielorchester machen, ist sensationell. Die Partitur wird ausgeleuchtet bis in die feinsten Details; gleichzeitig werden wir vom Orchester in ein Meer von Musik eingetaucht, dass einem schier das Atmen vergeht. Hier wird hörbar, wie unerhört neu diese Musik war als sie komponiert wurde und wie sehr sie alle Komponisten seither beeinflusst hat. Die Darsteller sind grandios und passen sich perfekt in die Deutung Müllers/Wonders ein, die schon hier hervorragend beschrieben wurde. Waltraud Meier ist mit Sicherheit die vollkommenste Verkörperung der Isolde, auch wenn sie in den höchsten Höhen (als Mezzosopran) kleine Schwierigkeiten hat, die sie aber sehr gut meistert. Siegfried Jerusalem spielt Tristan als vom Eisblock zum Glutofen gewandelter Mensch. Sicher - er ist mit dieser Partie im sängerischen Grenzland unterwegs und kommt manchmal nahe an die Grenze heran. Aber seine Stimme ist nicht kleinzukriegen, so dass er immer wieder mit neuer Kraft weitersingt. Alle anderen (Uta Priew, Falk Struckmann, Matthias Hölle, Poul Elming, Sandor Solyom-Nagy und Peter Maus) sowie der Chor bieten erstklassiges Festspielniveau. Meiner Meinung nach - vom Gesamteindruck her gesehen - eine der besten "Tristan" - Aufnahmen auf DVD und unbedingt zu empfehlen!
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The Originals - Wagner (Tristan und Isolde)
Audio CD, 6. Januar 1998 Verkaufsrang: 304 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Tristan und Isolde. Gesamtaufnahme. 3 Klassik-CDs. AV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Der musikalische Himmel auf Erden 5 von 5 Punkten Das Nonplusultra. Die schönste Musik der Welt. Die beste Interpretation. Nie mehr überboten. Weder live und schon gar nicht auf CD. Erschütternd, beseelt und überwältigend. Danach will man selbst sterben. Amen.
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Die Kompletten Opern
Audio CD, 15. September 2005 Verkaufsrang: 15168 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Für Opernfreunde unerläßlich 5 von 5 Punkten Als Fan der Opern Richard Wagners war es für mich ein Muß, diese Box zu kaufen - einerseits wegen des unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnisses, andererseits, weil neben dem Kanon der BAyreuther Opern auch die drei Frühwerke "Das Liebesverot", "Die Feen" und "Rienzi" enthalten sind. Alle Opern liegen in gut besetzten, teils historisch wertvollen Aufnahmen vor und überzeugen durch eine fast durchweg hervorragende Klangqualität. Nur manchmal muß man altersbedingte Abstriche machen. Dennoch: Für Wagner-Freunde und Opernliebhaber ist diese Box ein Pflichtkauf, auch wenn man schon die eine oder andere Aufnahme von Wagner-Opern besitzt. |
Richard Wagner - Das Rheingold [Blu-ray]
Blu-ray, 18. Mai 2009 Verkaufsrang: 39237 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Aufnahme" A production of the Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, Staatstheater Thüringen, live recording 2008 "Interpreten" Wotan - Mario Hoff Donner - Alexander Günther Froh - Jean-Noel Briend Loge - Erin Caves Alberich - Tomas Möwes Mime - Frieder Aurich Fasolt - Renatus Mészár Fafner - Hidekazu Tsumaya Fricka - Christine Hansmann Freia - Marietta Zumbült Erda - Nadine Weissmann Woglinde - Silona Michel Wellgunde - Susann Günther-Dissmeier Floßhilde - Christiane Bassek "Musik" Staatskapelle Weimar Conductor: Carl St.Clair Outside Germany, the name Weimar tends to evoke mixed feelings and pictures of German history of the last hundred years. Within Germany, Weimar means a town in the state of Thuringia arguably saturated with the Deutsche Kultur of the Weimarer Klassik, the legendary Bauhaus, and fi nally the life and work of Franz Liszt and his son in law Richard Wagner. In Weimar Richard Wagner began composing the fi rst part of his RING-cycle, Das Rheingold. In 2008 the Nationaltheater Weimar started a new production of this unique tetralogy. The conductor is Carl St.Clair, a former student of Leonard Bernstein. With Michael Schulz fi ne and highly intelligent staging this new Ring production on DVD and Blu-Ray becomes an outstanding document of contemporary opera theatre.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wagnertheater vom Feinsten 5 von 5 Punkten Mit dieser Inszenierung hat Michael Schulz mit dem Ensemble des Nationaltheaters Weimar einen höchst überzeugenden Auftakt zu seiner mittlerweile berühmten Deutung von Wagners Hauptwerk "Der Ring des Nibelungen" geliefert. Was er an tiefsinnigen Deutungen und überraschenden, stets überzeugenden Feinheiten aus der Vorlage Wagners hervorzaubert, ist in der Inszenierungslandschaft des "Rings" ziemlich einzigartig. Die Sängerinnen und Sänger tragen keine berühmten Namen, bieten aber das, was manche schon für tot glaubten: eine runde und stimmige Ensembleleistung! Carl St. Clair, ein Schüler Bernsteins, und die Staatskapelle Weimar weben einen durchsichtigen und feinen Klangteppich. Bild- und Tonqualität sind ausgezeichnet. Eine der besten Darbietungen des "Rheingolds" auf Disc! Wer Wagner wirklich erleben will, sollte zugreifen.
Pralles Welttheater 5 von 5 Punkten Statt einer tiefgründigen Rezension eines Riesenwerkes einfach eine provokative Frage: Warum sollte man sich eine DVD mit Wagners Rheingold ausgerechnet aus der Goethestadt Weimar zulegen? Nicht mal im Billigpreissegment! Und weder Anna Netrebko noch Jonas Kaufmann singen mit! Und doch lautet meine Empfehlung an alle, die sich für Wagner interessieren und egal ob sie nun schon Chereau im DVD- und Solti und Karajan im Plattenschrank stehen haben: Kaufen, denn was hier geboten wird ist eine hochmoderne, spannende Inszenierung und eine schlichtweg hochkarätige musikalische Leistung, die den Vergleich mit z.B. den berühmten Bayreuth-Mitschnitten nicht scheuen muss. Wir erleben ein packendes, immer wieder ironisch-witziges und dann wieder todernstes Welttheater. Illusionen werden erzeugt und immer wieder im Brechtschen Sinne gebrochen. Da wird kräftig mit den Mitteln des Theaters gespielt, Theater auf dem Theater gemacht, letztlich die immer noch aktuelle Geschichte intelligent und ohne vordergründige Aktualisierungsversuche aber mit viel Lust am Detail ausgespielt. Romantische Naturstimmungen werden dabei gemieden, zum Rheingoldvorspiel sieht man die verfeindeten, aber sich letztlich ähnlichen Brüder Wotan und Alberich an einem Tisch sitzen. Beide gieren nach Lust und Geld, unterschiedlich wohl nur die Art der Mittel. Am Ende des Rheingolds entpuppt sich Walhall als feudaler, goldener Bilderrahmen, in den Wotan seine Familie herrisch bestellt. Loge und die Rheintöchter kappen die Brücke, die Götter merken ihre Gefangenschaft - ein ganz starkes Bild, dass zum Beginn der Walküre wieder aufgenommen wird. Die Staatskapelle Weimar wird von Carl St. Clair zu einer grandiosen Orchesterleistung animiert und die Tontechnik fängt das aus dem offenen Graben hervorragend ein. So entsteht natürlich ein ganz anderer Klangeindruck als bei den Bayreuther Mitschnitten mit dem Mischhklang aus dem verdeckten, tiefen Graben. So hört man die vielen Spalltklänge, dass gerade in der 3. Szene oft schon strawinskyhaft-maschinell klingende Orchester deutlich und scharf gezeichnet, Holzbläsertriller gellen nach Alberichs Fluch, die 1. Geige girrt überdeutlich zu Alberichs Vision seiner schönen, neuen Welt. Gegenüber dem Bayreuther Klang kommt es hier somit auch zur wirklichen Klangattacke z.B. beim Auftritt der Riesen, beim Erdröhnen des Fluchmotives durch erzerne Posaunen zu gewaltigem Paukenwirbel und abschließend beim hart und unheildrohend gehämmerten Einzug der Götter in den Bilderrahmen. St. Clair musiziert 2,5 Stunden intensiv, soll man anfügen, dass er "Schüler" von Bernstein war? Bis auf die etwas schrille Woglinde hat das DNT Weimar dazu ein Sängerensemble, dass den Vergleich mit Staatsopern oder gar Bayreuth nicht scheuen muss. Viele junge, kraftvolle Stimmen, alle des Deutschen mächtig und äußerst textdeutlich, engagiert schauspielernd: Renatus Meszar und Hidekazu Tsutsumi sind kräftige Bässe, Frieder Aurich kein quäkender Mimejammerlappen, Erin Caves singt den Loge mit heldentenoraler Stimme, keine Knallcharge wie Gerhard Stolze oder Graham Clark. Ein Kabinettstückchen ist Alexander Günters Donner - seit Eberhard Wächter habe ich das heda hedo nicht mehr so kräftig und nuanciert gehört. Einfach ein Wucht ist die Erda von Nadine Weissmann. Thomas Möwes bewahrt als Alberich die Gesangslinie, intensiv, aber nie forciert, der gutausehende Sänger kein Dämon sondern eher ein Abbild Wotans. Mario Hoff singt den Wotan - an ihm werden sich wohl die Geister scheiden - mit heller, fast tenoraler Stimme. Wer jetzt tiefe Stimmen wie George London oder John Tomlinson im Ohr hat, wird vielleicht enttäuscht sein. Aber dafür gelingen ihm mühelos die hohen Stellen, singt er vieles in textverständlichen "Belcanto", wo berühmtere Kollegen wabern und stemmen. Auch darstellerisch liefert er ein interessantes Rollenporträt, wird doch Wotan in dieser Inszenierung von Anfang an als machtgeiler und auch sonstgeiler Schwächling entlarvt. Ein packender Einstieg zum Weimarer Ring, der bis zum Schluss eine spannende alternative zu den bisherigen Interpretationen darstellt. |
Richard Wagner - Parsifal (NTSC)
DVD, 5. November 2002 Verkaufsrang: 31302 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Parsifal Gesamtaufnahme. 2 DVD-Videos. AV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
es gibt visuell keinen besseren parsifal! 5 von 5 Punkten wenn ich auf meiner (eigentlichen) ansicht beharren will, früher sei alles besser gewesen, bleibt die einzige wagner-visualisierung, der ich nicht entraten kann, der tristan mit birgit nilsson vom orange festival 1973. und das ist deutlich zuwenig, also postuliere ich lieber "das glas sei halbvoll" (statt halbleer) und suche mir jene inszenierungen, welche so werkgetreu (im sinne des dichters und komponisten) sind als irgend möglich, ohne dem kitsch zu verfallen - und muß sagen, dass neben karajans berühmten salzburger rheingold (trotz der albernen verwandlungen) alle inszenierungen von otto schenk an der MET und dem chereau/boulez -ring (beinah) einzig jene mir tauglichen sind (der stuttgarter ring zum beispiel oder herrn kupfers bayreuther ring sind mir szenisch und kostümbildnerisch müß`ger tand, den ich zerknicken möchte wie kindergeschmeid - einzig herrn gamble und frau westbroek könnte man erwägen "neu zu schmieden" - in leipzig 2013 zum beispiel!). und von allen inszenierungen unter schenk ist mir der parsifal an der MET der liebste und mit abstand der gelungenste; nicht zuletzt wegen der großartigen besetzung, denn solange ich mir keine zeitmaschine erkiesen kann, gibt es einfach nichts besseres. ausnahmsweise funktioniert james levine hier einmal optimal, weil seine verschleppten tempi im parsifal nicht ganz so auffallen und ihm das werk offenbar wirklich zumindest ein wenig liegt. ich mag ihn auch nicht besonders; wer solti und böhm liebt kann das auch gar nicht) - aber sehen wir seine verdienste (mit schopenhauer ihn an seinen besten seiten messen statt an seinen fehlern). katastrophal ist es nun bei weitem nicht, was er hier dirigiert. knappertsbusch war auch kein besonders akurater wagner-dirigent! wenn levine das vorspiel etwas zu langsam zelebriert, nun gut, dass halte ich aus, aber besser allemal als woldemar nelssons "rasendes" lohengrin-vorspiel in der (habe ich oben vergessen) ebenfalls wunderbaren götz-friedrich inszenierung, bayreuth 1982. ich habe soltis wiener parsifal-vorspiel der gloriosen gesamtaufnahme gegengehört und das ist auch nicht wesentlich schneller. das beste vorspiel bleibt für mich kempe`s einspielung mit den wiener philharmonikern von 1963.... es ist sehr einfach, levine, jerusalem und die wunderbare waltraud meier zu kritisieren, aber: wer macht es denn besser in den tagen seit birgit nilsson und wolfgang windgassen (den ich über alles schätze, aber mit dem tristan war auch er eindeutig überfordert)? - Also.... ein herzerwärmender, patriarchaischer, epochaler kurt moll als gurnemanz! ein überzeugend leidender, brillianter bernd weikl als amfortas im outfit eines byzantinischen kaisers. eine durchaus erotische, sinnliche, stimmlich und mimisch hervorragend agierende waltraud meier als kundry und der verdienstvolle, optimale siegfried jerusalem (wenn für den "jungen, tauben toren" auch schon etwas (unretouschiert) grau an den ansonsten und im zweiten und dritten akt wieder roten schläfen), ein akurater franz mazura als klingsor, und ein tauglicher herr rootering als titurel (denn man sieht ihn nicht). zaubergarten und gralsheiligtum sind wunderbar gestaltet und reich ausgestattet, deutlich besser als wolfgang wagners (trotzdem noch goutierbare) farbliche übertreibungen der bayreuther inszenierung, und sie führen die bühnenbildnerischen minimalistischen kargheiten, die man uns so oft auf den brettern des modernisierungswahns vorsetzt, alle gründlich ad absurdum (denn wenn man wagners regieanweisungen nichts wirklich stimmiges entgegenzusetzen hat und einer sogenannten höheren idee ermangelt sollte man`s einfach lassen oder so machen, wie`s in der partitur steht, fertig) die klangqualität des dts ist hervorragend, kamera und bildführung exzellent - eine dvd, an der richard wagner selbst seine freude haben würde. einige unsensibele fehler bei den unangebrachten bildübergängen, ja, aber auszuhalten... wenn man wagners eigene distanz zur sakrosanten gralsritterschaft in betracht zieht könnte es durchaus sein, das die hölzerne, regungslose kälte der ritter ob der leiden des amfortas hier nicht auf unfähigkeit der regie, sondern auf inszenierter absicht beruht; desgleichen das "in`s bild rennen" statt marschieren im "vorfeld der ersten fütterung" (wie der meister es wollte) - es offenbart eben den egoismus und die blindheit der ritterschaft gegenüber dem leiden, während parsifal eher gebannt, versteinert im leiden (entspricht der szene mit den 3 blutstropfen im schnee bei wolfram von eschenbach)und einzig unfähig der artikulation verharrt, sind es hier die ritter, die ohne mitleid agieren ("du mußt, du mußt") und quälen amfortas, jemand hat einmal von einer "revolte von rechts" gesprochen... - zumindest kann man es AUCH so interpretieren, wenn man denn will... und: soviel tiefenpsychologische werkungetreue lasse ich gelten! steht so nicht in den regieanweisungen!? oh je, mea culpa; also doch eine modernistische inszenierung... unbedingte kaufempfehlung!!! in leipzig hätte man nun die jahrhundert-chance, zu richards 200jährigem geburtstag 2013 dessen vaterstadt endlich gebührend als wagnerstadt mit einer werkgetreuen wiedergabe aller wagner-opern zu etablieren; aber man ist auf dem besten weg, auch diese chance gründlich zu vergeben, verharrend in unfähigkeit, ignoranz und echter "tauber torheit".....
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Wagner, Richard - Tristan und Isolde
DVD, 7. November 2008 Verkaufsrang: 18887 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf dieses Opernereignis blickte die Welt: Am 7. Dezember 2007 eröffnete der Dirigent Daniel Barenboim die Spielzeit an der Mailänder Scala - aber nicht etwa mit einer Verdi-Oper oder Belcanto-Repertoire, sondern mit Wagner. Patrice Chéreaus Inszenierung von "Tristan und Isolde" stand auf dem Spielplan - glänzend besetzt mit Waltraud Meier, Ian Story, Michelle DeYoung, Gerd Grochowski und Matti Salminen. Jetzt erscheint die Produktion auf DVD als Dokument eines wahren Höhepunkts in der Operngeschichte. Interpreten: Isolde - Waltraud Meier Tristan - Ian Storey Brangäne - Michele DeYoung König Marke - Matti Salminen Kurwenal - Gerd Grochowski Melot - Will Hartmann Chor und Orchester der Mailänder Scala Leitung: Daniel Barenboim
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
chereaus tristan an der scala - eine musik-theater-sternstunde 5 von 5 Punkten patrice chereau und richard peduzzi, die beiden grossen schon heute legendären theater-macher haben nach ihrem - dem! - 'jahrhundert-ring' in bayreuth (dt.grammophon-dvd ) ihre lang erhoffte und sinnreiche 'tristan' -inszenierung nun in mailand ev.endgültig und grandios realisiert. eine musik-theater-, scala-sternstunde. ihnen ist eine stilistisch geschlossene, plausible und überzeugende inszenierung gelungen, die dem mythos von leben-liebe-leid-verrat-tod den archaischen grund-boden entwirft, in die sinnvolle gestalt umsetzt und sichtbar macht, was durch die musik allein schon vollzogen und 'ausgestaltet' wäre ... - und viele tristan-kenner bevorzugen ja die rein akustische wiedergabe, der individuellen imagination wegen, die irgend-wessen sentimentalische oder gar kitschig-vordergründige bildassoziationen ausschliesst - aber chereau (peduzzi und m.bickel, die prägnante kostümbilder erfand) hat die tiefen- einsicht, den langen atem für das kontemplative, auf den klangraum bezogenes kontinuierlich-kreisendes momentum der changierend-schwül-zehrenden musik auch so begriffen, dass ihm frappierend 'authentische' und dekor-freie (tafel-)bilder gelingen: reduziert auf das wesentliche und unterstützt von adäquaten sing-schauspielern: wie die alle überragende waltraud meier, die isolde unserer zeit, so wie ian storey, als verloren-taumelnd-stoischer held-typus, wie der grossartig agil-jungenhafte kurwenal des jungen gerd grochowski - eindrucksvolle darsteller, auch die selbstbewusst agierende brangäne der de youngs, und salminens alter marke zeigt immer noch eine imposante statur. sie sängerischen darbietungen sind alle zumindest akzeptabel, auch besonders der chor. neben der meier gibt es zwar keine überragenden vokalen leistungen (und auch meier hat nicht mehr den flutend-leisen atem für isoldes schlussgesang), aber alle sind dem gesamtkunstwerk des chereau hinreichend überzeugend, vor allem darstellerisch seinem hohen anspruch gewachsen. besonders die männer des chors der scala, die die notwendige, zumal auch (homo-)erotische färbung dieser liebes-geschichte in einer archaischen männer-welt überzeugend gestisch vergegenwärtigen, der meisterhaften personenregie wegen. und barenboim, der sensualistisch-über-musikalische, formt empfindungsvoll alles von der piano-stille zum bezwingenden klang-rausch, was das scala-orchester glänzend nachvollzieht, um die 'zeitlosen' tag-traum-räume klangsinnlich zu füllen. so ist dieser dvd-mitschnitt alles in allem eine überzeugende, vor allem szenisch-ästhetisch erstrangige produktion, die chereau (und sein team) - nach wagners ring, bergs wozzeck und mozarts cosi - erneut als einen meister des musiktheaters dokumentiert, der mit barenboim und meier zwei 'bewährte' und so inspirierte musiker für sich hat, die wissen, worauf es ankommt, bei diesem überdimensionalen markstein der musikgeschichte.
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Richard Wagner - Tristan und Isolde
DVD, 20. November 2008 Verkaufsrang: 42850 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Interpreten" Tristan - Richard Decker Marke - Marek Wojciechowski Isolde - Iordanka Derilova Kurwenal - Ulf Paulsen Melot - Kostadin Arguirov Brangäne - Alexandra Petersamer Ein Hirte / Ein junger Seemann - Jörg Brückner Ein Steuermann - Nico Wouterse Leitung: Golo Berg "Richard Wagner - Tristan und Isolde" "Sie sind grenzenlos - die Sehnsucht, das Verlangen, die Glückseligkeit und der Liebesschmerz. Die Welt, die Macht, der Ruhm, die Ehre, die Tugend, die Ritterlichkeit, die Loyalität und die Freundschaft... alles hinweg gefegt. Nur eines hat überlebt... Sehnsucht, Sehnsucht, unstillbares Verlangen..." - Richard Wagner Von allen Opern braucht der "Tristan" als hörbar erotisches Werk, das das innere Auge des Zuhörers so lebhaft anspricht, wahrscheinlich am wenigsten geniale außermusikalische Unterstützung. Wagners Partitur ist an sich einfach schon illustrativer und sinnlicher als es eine Kulisse jemals sein könnte. Diese Sinnlichkeit kommt durch Golo Bergs Interpretation mit den Dessauer Philharmonikern in jedem Takt zum Tragen. Geschmeidig und dennoch vorwärts treibend führt er das Orchester durch Wagners Partitur und zeigt dabei eine ungewöhnliche Sensibilität für die Sänger. Ein sensationelles Opern-Erlebnis auf einer kleinen deutschen Bühne.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
A superb performance of a wonderful opera 5 von 5 Punkten I do not lightly give a 5-star rating (see my other reviews), but I have no hesitation in giving 5 stars to this magnificent production. Every aspect of it is excellent. If it were possible to rate the singers, the orchestra, the visual presentation, etc separately, I would give them all 5 stars. Do yourself a favour: just order it, right now. You will be glad you did. One of the other reviews was critical of some of the costumes. This is such a trivial detail that it is hardly worth mentioning; personally, I did not find the costumes inappropriate. It is true that the original inspiration of the story is an Arthurian legend, with a historical context probably in the 6th or 7th century, but this is not a historical opera, it is Wagner's story based on a legend. As long as the costumes are not too inconsistent with a period in which people travelled by sailing ships, fought with swords, and believed in the magical power of potions, I see no cause for complaint.
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Wagner, Richard - Der Ring des Nibelungen (Gesamtaufnahme) (7 DVDs / NTSC)
DVD, 15. Juni 2007 Verkaufsrang: 36844 Die DVD-Edition des gefeierten Bayreuther Ring-Zyklus von Harry Kupfer und Daniel Barenboim erscheint jetzt bei Warner Classics in einer hochwertigen 7 DVD-Box. Diese einzigartige Ausgabe des Ring in Bild und Ton wurde aus den hochwertigen Bändern der Original-Aufnahme von 1992 aus dem Bayreuther Festspielhaus gewonnen. Im hochauflösenden 16:9 Bildformat und vollendeter Dolby-Surround-Technologie kommt das Erlebnis der einzigartigen Akustik des legendären Festspielhauses und der bildgewaltigen Inszenierung originalgetreu in jedes Wohnzimmer. Der International Record Review schrieb zum Auftakt der Veröffentlichung: "In vielerlei Hinsicht ist dies das beste Angebot für jeden, der eine DVD-Version der "Walküre" sucht..." DAS RHEINGOLD Filmed at the Bayreuther Festspielhaus in June & July 1991. "Interpreten" Wotan - John Tomlinson Donner - Bodo Brinkmann Froh - Kurt Schreibmayer Loge - Graham Clark Alberich - Günter von Kannen Mime - Helmut Pampuch Fasolt - Matthias Hölle Fafner - Philip Kang Fricka - Linda Finnie Freia - Eva Johansson Erda - Birgitta Svendén Woglinde - Hilde Leidland Wellgunde - Jane Turner Orchester der Bayreuther Festspiele Leitung: Daniel Barenboim "Bühnen-Regie" Harry Kupfer Laufzeit: 154 Minuten Produktionsjahr: 1991 DIE WALKÜRE Filmed at the Bayreuth Festspielhaus in June & July 1992. "Interpreten" Siegmund - Poul Elming Sieglinde - Nadine Secunde Hunding - Matthias Hölle Wotan - John Tomlinson Brünnhilde - Anne Evans Fricka/Siegrune - Linda Finnie Gerlinde - Eva Johansson Orthilde - Ruth Floeren Waltraute - Shirley Close Schwertleite - Hitomi Katagiri Helmwige - Eva-Maria Bundschuh Grimgerde - Brigitta Svendén Roßweiße - Hebe Dijkstra Orchester der Bayreuther Festspiele Leitung: Daniel Barenboim Laufzeit: 237 Minuten Produktionsjahr: 1992 SIEGFRIED Legendärer Barenboim/ Kupfer - Ring "Siegfried" jetzt auf DVD! Die legendäre Produktion von Wagners 'Der Ring des Nibelungen' unter der Regie von Harry Kupfer und der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim im Bayreuther Festspielhaus gilt als eine der besten Realisierungen dieses titanischen Gesamtkunstwerks, die je auf die Bühne gebracht wurden. In den Spielzeiten 1991/92 wurde der gesamte Barenboim/Kupfer-'Ring' in bester Ton- und Bildqualität aufgezeichnet und zum ersten Mal 1995 veröffentlicht. Laufzeit: 244 Minuten Produktionsjahr: 1992 GÖTTERDÄMMERUNG Darsteller: Siegfried - Siegfried Jerusalem Gunther - Bodo Brinkmann Hagen - Philip Kang Alberich - Günter von Kannen Brünnhilde - Anne Evans Gutrune - Eva-Maria Bundschuh Waltraute - Waltraud Meier 1. Norn - Birgitta Svendén 2. Norn - Linde Finnie 3. Norn - Uta Priew Woglinde - Hilde Leidland Wellgunde - Annette Küttenbaum Flosshilde - Jane Turner Daniel Barenboim Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele Staged and directed by Harry Kupfer Stage design Hans Schavernoch Costume design Reinhard Heinrich Video director Horant H. Hohlfeld Artistic supervision Wolfgang Wagner Laufzeit: 270 Minuten Produktionsjahr: 1991
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Gesamtkunstwerk 5 von 5 Punkten Eine wirkliche Rezension über 15 Stunden Ring des Nibelungen in Bild und Ton zu schreiben, fühle ich mich als Amateur außerstande. Daher eine eindeutige Kaufempfehlung für den Kupfer/Barenboim-Ring. Der Preis sollte da eigentlich an letzter Stelle kommen, ist aber auch ein wichtiges Argument (70,- ?!). Zusammen mit dem Chereau/Boulez-Ring sicher die bedeutenste Interpretation des Riesenwerkes auf DVD und wohl auch in der Theatergeschichte. Für den Einsteiger ist vielleicht der Chereau-Ring in seiner Gegenständlichkeit leichter und ein bisschen spannender. Für den Kenner bleibt aber die Einfühlung Kupfers mit dem kongenialen Bühnenbildner Hans Schavernoch in den Wagnerschen Kosmos unvergleichlich. Kupfers Deutung ist zeitloser als Chereaus in der Entstehungszeit des Werkes angesiedelter Ring, ein düsteres Menschheitsdrama auf der Straße der Geschichte mit mehr offenen Fragen als Antworten. Die fast choreographische Übereinstimmung mit der Musik, das menschliche Mitfühlen mit allen Figuren, dieses Kraftwerk der Gefühle lassen aber wohl niemanden unberührt. Einzelne Szenen möchte man eigentlich garnicht anführen, aber trotzdem -gleich der Beginn und die 1.Szene des Rheingolds, der Beginn des 2. Aktes der Walküre, das Frösteln Brünnhildes vor der Todverkündigung, der Furor der Walkürenszene, der Feuerzauber, Brünnhilde im Netz Gunthers Mannen, Wotan und Brünnhilde in der klaffenden Wunde der Erde beim Trauermarsch sitzend - das sind einfach große Bilder zu großer Musik. Dass ich diesen Ring dann über den Chereauschen stelle, liegt am musikalischen Teil. Damit stelle ich mich persönlich gegen die gängige Kritikermeinung, die ja kurz gesagt so ist: je neuer desto schlechter. Barenboim und das fulminant spielende Orchester bringen den gesamten Wagnerschen Orchesterkosmos zum Klingen im lyrisch Zarten, in der Kunst der Übergänge, im gewalttätigen Zugriff. Das ist mir lieber als der trockene Boulez, aus dessen vielgerühmter Analyse ich erheblich weniger z.B. an Nebenstimmen heraushöre. Dieses Dirigat befindet sich auch in absoluter Übereinstimmung mit der Regie - Leidenschaft, Pathos, Zorn, Liebe - hier ist alles absolut und groß. Die kühle Perfektion Karajans ist bei dieser Quasiliveaufnahme natürlich nicht zu erwarten. Warum der äußerliche und brutale Soltiring noch immer so gelobt wird, verstehe ich immer weniger. Ich habe Barenboim in den letzten Jahren oft mit dem gesamten Wagner in der Berliner Lindenoper erlebt und halte ihn für den derzeit größten und spannendsten Wagnerdirigenten. Auch für die Sängerschauspieler möchte ich eine Lanze brechen: John Tomlinson ist einfach d e r Wotan, dieses totale Aufgehen in der Rolle lässt Kestingsches Belcantogerede hier erstmal zweitrangig erscheinen. Anne Evans überzeugt auch ohne Nilsson-Trompete und übertrifft die gilfende Gwyneth Jones erheblich, Jerusalem gestaltet die undankbare Siegfried-Rolle stimmlich und schauspielerisch überzeugend. Graham Clark und Günter von Kannen, Nadine Secunde und Poul Elming schaffen eindrucksvolle Rollenporträts. Philipp Kang ist leider kein Gottlob Frick oder Salminnen, aber immer noch ein überzeugender Hagen. Matthias Hölle imponiert als Fasolt und Machohunding. Die Szene der Waltraude im 1. Akt der Götterdämmerung wird durch Waltraud Meier zu einem intensiven Höhepunkt, bei dem auch Anne Evans über sich hinauswächst. Die Abrundung erfährt das ganze durch die technische Seite. Während ja wohl bei älteren Aufnahmen oft nur ein Computerprogramm einen Surroundsound generiert, wurde hier auf die Originalbänder mit noch mehreren Mikrophonen als für die Stereoaufnahme zurückgegriffen. Schon im Rheingoldvorspiel badet man im Orchester. Um es kurz zu machen: Der Dts-Sound ist einfach gigantisch, Orchester und Stimmen in optimaler Balance. Ein Lob den Tontechnikern der Aufnahme und den Technikern der DVD-Ausgabe. Die in enger Absprache mit Harry Kupfer erstellte Filmregie Horant H. Hohlfelds überzeugt auch durch den Wechsel von Distanz und Nähe, ohne sich noch vordergründig vor die Theaterregie zu stellen. Ein wertvolles Dokument! |
Grosse Ouvertüren: Tannhäuser - Lohengrin - Meistersinger von Nürnberg - Fliegende Holländer - Rienzi - Faust
Audio CD, 1. Januar 1990 Verkaufsrang: 2802 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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