Richard Wagner

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Wagner, Richard - Ring des Nibelungen (GA) (7 DVDs) - Wagner, Richard - Ring des Nibelungen (GA) (7 DVDs)

DVD, 15. Juli 2008
     Verkaufsrang: 48784      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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RING DES NIBELUNGEN

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Sensationelle Bilderwelten      5 von 5 Punkten
Dieser "Ring des Nibelungen" am Königlichen Dänischen Opernhaus Kopenhagen - und zugleich ein wahrer DVD-Aufreger bei DECCA - hat das Zeug zur Legende. Nicht bloß, weil Michael Schonwandt am Pult ein musikalisches Spitzenprodukt kreiert, das jedem internationalen Vergleich standhält. Sondern vor allem, weil Kaspar Bech Holten eine Lesart findet, die Richard Wagners komplexe Tetralogie mit all ihren philosophischen, psychologischen und politischen Aspekten nutzt, um sich auf die großen Verwerfungen der Moderne einzulassen. Schon Wagner hat im Mythos das Zeitstück gesehen. Und Holten erzählt es anhand Brünhildes Schicksal. Rückblickend will sie, die den Vater verlor und den Mann verriet, wissen, "wie es war". Auch bei Holten treibt die abgewirtschaftete Götterwelt auf den selbst verschuldeten Untergang zu. Doch in der Götterdämmerung leuchtet unerwartet das "ewig Weibliche" auf. Wotans Lieblingstochter stirbt nicht den Flammentod. Sie gebiert ein Kind. Und die Sonne steigt auf. Eine neue Welt? Das Prinzip Hoffnung? Jedenfalls erschafft dieses "Regietheater" mit einem Spitzen-Ensemble atemberaubende Bilder, starke Charaktere und schöne Augenblicke - eine kühne Sicht auf fünfzig Jahre Geschichte im 20. Jahrhundert. Sie assoziiert Aufstieg und Krisen, Machtwahn und Verbrechen und den Verlust von Idealen. Rheintöchter, Walküren und Nornen setzen reizvoll und erhellend komische und erotische Kontraste. Und das Strahlend-Weibliche am Ende? Es stellt die Dinge auf den Kopf, liegt aber in Wagners Musik. Ganz und gar schlüssig!


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Wesendonck Lieder - Wesendonck Lieder

Audio CD, 2. Juli 2010
     Verkaufsrang: 1208      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Hörenswerte Wesendonck-Interpretation ...      4 von 5 Punkten
Nicht so sehr wegen der vom Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst (wie auch anderweitig vielfach) eingespielten Wagner-Titel:
01. Rienzi, Ouverture
02. Tristan & Isolde, Prelude und Liebestod
03. Lohengrin, Prelude 3. Akt
04. Lohengrin, Prelude 1. Akt
10. Die Meistersinger von Nürnberg, Prelude
11. Die Walküre, Dritter Aufzug, Walkürenritt
... war ich auf diese CD gespannt, sondern hauptsächlich, weil ich die so hervorragende und wandlungsfähige Stimme von Measha Brueggergosman sehr schätze, somit besonders neugierig auf ihre Interpretation der 'Wesendonck-Lieder' war:
Wesendonck-Lieder (Orchestration by Felix Mottl /1856-1911)
05. Der Engel
06. Stehe still
07. Im Treibhaus
08. Schmerzen
09. Träume
Wie gewohnt beeindruckt Measha Brueggergosman auch hier wieder mit viel Einfühlungsvermögen und Performance, wenn auch für meinen Geschmack partiell mit etwas zu viel Modulation, die den Liedern / Texten gelegentlich zu viel 'Süße' verleiht.
So will ich nicht verhehlen, dass mich nach wie vor der für meinen Geschmack noch leidenschaftlicher vorgetragene Gesang von Jessye Norman (Wagners Seelenschmerz der tief empfundenen Art! London Symphony Orchestra, Colin Davis, 1975) immer wieder begeistert und noch mehr berührt. Für mich ist Jessy Normans wunderbar emotionale, tief gefärbte 'Wesendonck'-Stimme bislang unerreicht, wie auch das noch subtiler intonierende London Symphony Orchestra, trotz hörenswerter Interpretation von Measha Brueggergosman, vom Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst derzeit (noch) nicht zu toppen. Gleichwohl macht es Freude, beide - und weitere - Einspielungen zu hören.


Wagner, Richard - Die Walküre (2 DVDs, NTSC) - Wagner, Richard - Die Walküre (2 DVDs, NTSC)

DVD, 27. Juni 2005
     Verkaufsrang: 52702      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Filmed at the Bayreuth Festspielhaus in June & July 1992. "Interpreten" Siegmund - Poul Elming Sieglinde - Nadine Secunde Hunding - Matthias Hölle Wotan - John Tomlinson Brünnhilde - Anne Evans Fricka/Siegrune - Linda Finnie Gerlinde - Eva Johansson Orthilde - Ruth Floeren Waltraute - Shirley Close Schwertwleite - Hitomi Katagiri Helmwige - Eva-Maria Bundschuh Grimgerde - Brigitta Svendén Roßweiße - Hebe Dijkstra Orchester der Bayreuther Festspiele Leitung: Daniel Barenboim Tracklisting: 01 Vorspiel (1. Akt) 02 Wes Herd dies auch sei (1. Szene) 03 Kühlende Labung gab mir der Quell 04 Einen Unseligen labtest du 05 Müd am Herd fand ich den Mann (2. Szene) 06 Friedmund darf ich nicht heissen 07 Aus dem Wald trieb es mich fort 08 Die so leidig los dir beschied 09 Ich weiss ein wildes Geschlecht 10 Ein Schwert verhiess mir der Vater (3. Szene) 11 Schläfst du, Gast? 12 Der Männer Sippe 13 Winterstürme wichen dem Wonnemond 14 Du bist der Lenz 15 O süsseste Wonne! 16 War Wälse dein Vater 17 Siegmund heiss' ich 18 Applaus

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Klasse      5 von 5 Punkten
Moderne/klassische produktion,wunderbarer Klang,Barenboim einer top Dirigent:die beste es gibt beim weitem,schade der rest des Ringes ist noch nicht da.


Die Meistersinger Von Nürnberg - Die Meistersinger Von Nürnberg

Audio CD, 26. Januar 2005
     Verkaufsrang: 7618      Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen

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DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Eigentlich bleibt nichts mehr zu sagen      5 von 5 Punkten
als den vorliegenden Rezensionen zuzustimmen. Auch ich würde dieser Aufnahme den Preis zuerkennen da völlig aus einem Guß. Orchester und Solisten, homogen wie sonst nirgends, bieten ein romantisches Klangbild ohne Pathos oder Sentimentalität. Auch wenn Karajan ähnlich musizieren lässt, so ist doch besonders wegen des Duos Sachs / Beckmesser diese Aufnahme vorzuziehen, wie auch der Einspielung unter Solti. (Ohne diesen Produktionen ihre Qualität absprechen zu wollen).


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Wagner, Richard - Götterdämmerung (GA) (2 DVD) - Wagner, Richard - Götterdämmerung (GA) (2 DVD)

DVD, 5. November 2002
     Verkaufsrang: 54707      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Aufzeichnung aus der Metropolitain Opera in New York. Siegfried - Siegried Jerusalem Brünnhilde - Hildegard Behrens Waltraute - Christa Ludwig Hagen - Matti Salminen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Götterdämmerung als echter Höhepunkt!      5 von 5 Punkten
Wer diese Götterdämmerung gesehen hat, wird keine Wünsche mehr offen haben; es ist die derzeit Weltbeste Inszenierung. Otto Schenk hat sich selbst übertroffen. In einem gänzlich Wagners Intension folgenden Bühnenbild können die Sängerschauspieler ihr ganzes können entfalten ohne von einem "Genieregisseur" vergewaltigt zu werden. Außerordentlich hervorzuheben ist Matti Salminen als beängstigender Hagen: Selten kann man seine Alberichszene exakt nach Wagners Anweisung sehen und nicht sinnentstellt. Lichtregie und Kameraführung (Brian Large) kooperieren meisterhaft. Beispielhaft möchte ich den Schluß herausgreiefn, der uns Tatsächlich den Brand der Gbichungenhalle mittels ausgezeichneter Hydrauliktechnik erleben läßt, uns in die Tiefe des Rheines führt und schließlich den Brand Walhalls sichtbar werden läßt. Eine Szene vor der das "Regiethesaster" oftmals unter Vorgabe der Inovation kapituliert. Echte Wagnerianer werden von dieser DVD begeistert sein: Unbedingt kaufen!


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Transkriptionen für Klavier zu vier Händen - Transkriptionen für Klavier zu vier Händen

Audio CD, 24. September 1997
     Verkaufsrang: 11965     

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PIANO TRANSCRIPTIONS



Der fliegende Holländer (Gesamtaufnahme, Solti 1977) - Der fliegende Holländer (Gesamtaufnahme, Solti 1977)

Audio CD, 18. Juni 2002
     Verkaufsrang: 9260      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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DER FLIEGENDE HOLLÄNDER GA

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Was sonst ?      5 von 5 Punkten
Zu diesem Frühwerk von Wagner gibt es viele Einspielungen, und das ist auch gut so - jede wird einen anderen Geschmack treffen. Für mich persönlich trifft diese Einspielung am meisten den Tonfall von diesem Meisterwerk. Solti und seine CSO legten sich voll ins Zeug, und die versammelte Sängerschar (Vor allem der Chor) standen dem um nichts nach. Dass die Technik (typisch DECCA) dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufsetzte, erleichtert nur den Griff zu dieser grandiosen Eispielung, die den Schwung, das Eruptive, Ungebändigte dieser Partitur strahlend und zugleich bedrohlich aufblitzen läßt. Füpr mich die Referenzaufnahme dieser Oper schlechthin. Kaufen und genießen.


The Originals - Wagner (Die Walküre) - The Originals - Wagner (Die Walküre)

Audio CD, 19. Mai 1998
     Verkaufsrang: 4719      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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DIE WALKÜRE GA

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Plädoyer für Karajan's Walküre      5 von 5 Punkten
Bei dieser Aufnahme handelt es sich in erster Linie um Karajan's Walküre. In zweiter Instanz sind die Sänger von Bedeutung. Dies hat den Vorteil, daß die bezaubernde Musik von Wagner im Vordergrund steht.
Hervorzuheben bei den Sängern ist Jon Vickers, dessen etwas knödeliger Tenor sehr gut zu der Rolle des frustrierten und von der Welt mit Füßen getretenen Siegmund paßt. Wunderbar die Erzählung "Friedmund darf ich nicht heißen" im ersten Akt. Nicht zu vergessen Gundula Janowitz als seine Schwester Sieglinde. Bei ihrer glockenreinen Stimme muß ich immer an Gold denken.
Regine Crespin hat bei weitem nicht die Klangfülle einer Martha Mödl. Dennoch verleiht ihr schlanker Ton der Partie der Brünnhilde eine jugendliche Frische und paßt ausgezeichnet in das Karajan'sche Klangbild hinein.
Wohl mit Absicht hat Karajan gerade Thomas Stewart zu seinem Wotan erwählt. Vermutlich wollte er keine "brüllende Röhre", sondern einen singenden Musiker, der eine gute Aussprache hat, sich an seinen musikalischen Stil anpassen kann und noch dazu in der Lage ist, Wotan's Abschied im dritten Akt (und überhaupt) schön zu singen.
Wie bereits oben erwähnt, der Hauptdarsteller dieser Aufnahme ist und bleibt Karajan. Beeindruckend, wie er es schafft, die Orchesterbegleitung in Siegmunds "Winterstürme" derart zurückzunehmen, daß man den Eindruck gewinnt, Jon Vickers schwimmt in einem ruhigen musikalischen Fluß oder liegt auf einem musikalischen Klangteppich, der so transparent ist, daß man durchgucken kann.
Die etwas spröde Wotanerzählung im zweiten Akt wird dank des wuchtigen Bläserensemble der Berliner Philharmoniker zu einem Musikdrama der Extraklasse. Dieses Bläserensemble vermittelt in der Todesverkündung des zweiten Akts einen wunderbaren Choralsound, der verdeutlicht, mit welcher Genialität es Wagner verstand, diese spirituelle Szene in ein romantisches Choralgewand einzukleiden.
Der absolute Höhepunkt Karajan'schen Könnens manifestiert sich am Ende der Oper. Mit einer "gewaltlosen und kontrollierten Wucht" leitet er den Schlußmonolog des Wotan ein, affengeil, wie die Blechbläser das Abschiedsthema schmettern. Der Feuerzauber ist ein wahres Klanggedicht. Ich habe mir die Schlußszene schon mindestens 50 mal angehört und kann den Kanal nicht voll bekommen.

1967 klingt besser als 2002!!      5 von 5 Punkten
Die vorliegenden, "scheinbar historischen" Aufnahmen von 1967 sind in jeglichem Kriterium als absolut phantastisch und herausragend zu bezeichnen. Über die Künstler oder das Werk Worte zu verlieren wäre Eulen nach Athen tragen. Mir persönlich gefällt diese Interpretation, als auch der unglaublich "warme und dimensionale Klang" der Aufnahme weitaus besser, als sämtliche Einspielungen aus den Neunziger Jahren. Ein Pflichtkauf für den Wagnerianer!


Richard Wagner - Götterdämmerung - Richard Wagner - Götterdämmerung

DVD, 20. Juli 2005
     Verkaufsrang: 57493      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 42,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Libretto"
Richard Wagner
"Interpreten"
Siegfried - John Treleaven
Gunther - Falk Struckmann
Alberich - Günter von Kannen
Hagen - Matti Salminen
Brünnhilde - Deborah Polaski
Waltraute / Erste Norne - Julia Juon
Zweite Norne - Leandra Overmann
Gutrune / Dritte Norne - Elisabete Matos
Woglinde - Cristina Obregon
Wellgunde - Maria Rodriguez
Flosshilde - Francisca Beaumont
Orquestra Simfonica del Gran Teatre del Liceu
Leitung: Bertrand de Billy
"Aufnahme"
2004, Gran Tretre del Liceau, Barcelona
"Götterdämmerung"
Wagners Opern, und insbesondere "Der Ring der Nibelungen", können natürlich auf eine reiche Rezeptionsgeschichte zurückblicken, zu der unter anderem die in Bayreuth aufgeführten Deutungen von Wieland Wagner und Patrice Chéreau gehören - um nur zwei wichtige Beispiele zu nennen. Innerhalb dieser Tradition kommt Harry Kupfer, dem Bühnenregisseur der vorliegenden Produktion, ein bedeutender Platz zu. "Geschichten von Menschen für Menschen zeigen, die zur Auseinandersetzung mit den Fragen des Lebens zwingen", so lautet das Credo des Schülers von Walter Felsenstein, dessen Konzeption eines realistischen Musiktheaters für ihn zum wichtigen Ausgangspunkt wurde. Nachdem Kupfer 1988 in Bayreuth einen denkwürdigen "Ring"-Zyklus zur Diskussion gestellt hatte, schuf er einige Jahre später eine glanzvolle Neuinszenierung für die Deutsche Staatsoper Berlin. Diese Produktion, die zwei Spielzeiten hintereinander (2003 und 2004) am Gran Teatre del Liceau in Barcelona zur Aufführung kam, wird durch die nun endlich komplett vorliegende, hochwertige DVD-Edition eindrucksvoll dokumentiert.




Richard Wagner: Götterdämmerung (Oper) (Gesamtaufnahme) (4 CD) - Richard Wagner: Götterdämmerung (Oper) (Gesamtaufnahme) (4 CD)

Audio CD, 19. Mai 1998
     Verkaufsrang: 6897      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Streitbar - aber wunderschön!      5 von 5 Punkten
Der Karajan-Ring ist nicht jedermanns Sache, ganz klar - doch trotzdem finde ich, dass diese Götterdämmerung hörenswert ist. Der Klang ist von einer sterilen Brillianz, vor allem im Mannenruf entfaltet das Orchester seine volle Wucht. Und die ersten Takte der Götterdämmerung könnte ich mir nicht schöner vorstellen!
Was die Besetzung betrifft - sie ist durchaus (um es treffend wie einer der Vorrezensenten zu sagen) eigenwillig. Vor allem Helge Brilioth vermag es nicht wirklich einen Siegfried par excellence abzugeben. Zwar singt er durchaus jungsiegfriedhaft-heiter, doch mir scheint es, als wäre seine Stimme eigentlich zu klein für die große Musik. Doch seine heldenhaft-juvenile stimmliche Ausstrahlung ist sehr schön.
Helga Derneschs Brünnhilde gefällt mir sogar noch weitaus besser: Was ihr an Stimmwucht fehlt, das macht sie an Klangschönheit wett. Wenn sie singt, hat man weniger die eisengepanzerte Powerfrau vor Augen als vielmehr eine jugendlich-zarte Heldin. Ungewohnt - aber ansprechend!
Karl Ridderbusch als Hagen - Ich hatte beim Hören stets seinen unglaublich sympathischen Sachs im Ohr, und daher empfinde ich Ridderbusch beinahe als zu lieb für diese Rolle.
Der Mannenruf aber ist eine Wucht! Was er hier an heroischer Strahlkraft in seine Stimme legt - unübertroffen!
Auch die Schlussszene des zweiten Aufzugs ist dank Ridderbusch und seinen Mitstreitern herrlich schaurig und beklemmend - Wonneschauer vorm heimischen CD-Player!
Ansonsten jedoch singt Ridderbusch zuweilen sehr, sehr leise; er sollte wahrscheinlich einen schon hochgradig schwindsüchtigen Schurken darstellen... Scherz beiseite, dieses Raunen mag ja durchaus die Dramatik steigern, leider trieb es mich zunächst nur zur Weißglut, aber man gewöhnt sich dran... Und bei seiner Wacht vor der Halle wirkte diese "leise" Darbietung in der Tat äußerst ergreifend, so nachdenklich und schmerzerfüllt.
Zuletzt, doch nicht als Geringster: Thomas Stewart als Gunther! Mit seiner monarchisch-edlen Stimme, die mit ihrem leicht barschen Unterton so herrlich ehrfurchteinflößend klingt, ist er einfach absolute Spitze. Einen besseren Gunther könnte ich mir nicht erträumen.
Darum: Wenngleich in dieser Götterdämmerung manches recht ungewöhnlich ist (vor allem die Besetzung), so ist sie doch ein Klangerlebnis erster Güte, und allein schon wegen Herrn Stewart und Herrn Ridderbusch hat sie ihre fünf Sterne verdient.

Eigenwillig aber nicht überzeugend      3 von 5 Punkten
Eigentlich habe ich mir diese Aufnahme nur wegen Karl Ridderbuschs Hagen gekauft und wurde in diesem Punkt (wie zu erwarten) auch nicht enttäuscht. Seine Interpretation ist absolut beeindruckend. Auch die Janowitz als wunderschön singende Gutrune und Stewarts König Gunther sind grandios. Der Rest der Besetzung überzeugt mal mehr (Helga Dernesch), mal weniger (Helge Brilioth).
Aber da ist eben noch Karajan, der mal wieder Karajan dirigiert und nicht immer Wagner... Dieses unsinnige sich nahezu bis zur Unhörbarkeit zurücknehmende und dann wieder eitel auftrumpfende Orchesterspiel ist über weite Strecken lediglich eine effekthascherische Masche. (Da kann der Orchesterklang noch so eindrucksvoll sein.) Die Solisten und den Chor mitunter bis zum Flüstern zu bringen ist eine nette Dressurnummer, gewinnt der Interpretation aber auch keine neuen Seiten ab. Das Ganze klingt recht schön, hätte aber mehr Aufrauhung im Orchesterklang vertragen können.
Von den mir bekannten Ringzyklen gebe ich da den Bayreuther Einspielungen unter Keilberth und Böhm weiter den Vorzug, die auch der "Götterdämmerung" (meiner Meinung nach Wagners schwerfälligstem Werk) mehr Reiz abgewinnen.

Musikarajanalisches Feuerwerk      5 von 5 Punkten
In dieser Einspielung von 1970 entfacht Herbert von Karajan ein musikalisches Feuerwerk der Extraklasse, und das in einer Gesamtlänge von ca. 4 1/2 Stunden. Hierbei kommt ihm diese Oper, die eigenlich eine breitangelegte Sinfonie mit Gesangssolisten ist, großzügig entgegen. Das Orchester ist immer präsent und allgegenwärtig. In jeder sängerischen Pause läßt es sich Karajan nicht nehmen, der Musik seinen Stempel aufzudrücken. Sogar dann, wenn die Sänger an der Reihe sind, begleitet Karajan nicht, sondern musiziert gemeinsam mit ihnen, ohne sie auch nur im Geringsten zu verdecken. Das Gesamtergebnis ist überwältigend.
Vorspiel und erster Akt:
Eine derart fetzige Interpretation des Liebesduetts Brünnhilde - Siegfried und der anschließenden Siegfried-Rheinfahrt erlebt man nicht einmal im Konzertsaal. Der Treueschwur Siegfried - Gunther ist spannend und atemberaubend. Der Hagen-Monolog "Hier sitz ich am Herd" ist furchterregend. Karl Ridderbusch ist mit seinem voluminösen und resonanten Belcanto-Baß der ideale Hagen: dämonisch - der Grundbegriff des Bösen. Die Szene Brünnhilde - Waltraute ist von einer besinnlichen Ruhe, hier das Tempo wunderbar l a n g s a m, idealer geht es nicht. Im Finale des ersten Akts (Brünnhilde - Siegfried) triumphieren die Berliner Bläser mit einem harten, peitschenden Schmettern und legen auf diese Weise der Brünnhilde, aber auch dem bestürzten Zuhörer, ihr drohendes Unheil offen.
Zweiter Akt:
Geisterhaft schaurig der Dialog Alberich - Hagen, absolut beklemmend. Welcher der beiden Sänger, Zoltan Kelemen als Alberich oder Karl Ridderbusch, schwärzer und böser ist, bleibt dem Zuhörer selber überlassen. Ideal hierbei auch die Pianissimo-Begleitung des Orchesters, die es den Sängern ermöglicht, ihre Partien im Flüsterton zu hauchen, ohne daß dabei die Sprachverständlichkeit verloren geht, wiederum ein Beweis der Extraklasse Karajans.
Dritter Akt:
Erfrischend heiter und bedrohlich der Dialog Siegfried - Rheintöchter zu Beginn des dritten Akts, schmissig und locker begleitet von den Berliner Philharmonikern. Der Todesmarsch artet hier nicht zu einem Glanz-und-Gloria-Intermezzo aus, sondern wird tatsächlich als Zwischenaktmusik interpretiert, als Einleitung zur absoluten Trostlosigkeit der nachfolgenden Szene mit Gutrune, die von Gundula Janowitz und den düsteren Schattensinfonikern des Berliner Ensembles geheimnisvoll vorgetragen wird. Zum Schlußgesang der Brünnhilde, dem nachfolgenden Orchesteruntergang und der wundervollen Schlußkadenz fällt mir nur ein Gedanke ein: Schade, schade, daß der Ring-Zyklus schon zuende ist!!!

sehr gute Aufnahme      5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme vom dritten Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" ist eine bravouröse Leistung Karajans. Er dirigiert das Orchester mit Meisterleistung und es kommt die komplette Klangkraft zum Tragen. Es gibt jedoch ein Manko, das Karajan sich bei dieser Aufnahme - wie bei vielen - eingestehen muss: Das Orchester übertönt die Sänger teilweise zu stark und sie kommen schlecht durch. Man bekommt jedoch eine Top-Aufnahme, wenn man sich Karajans Ring anschafft, der in keiner Wagner-Sammlung fehlen sollte.


Wagner: Lohengrin (Gesamtaufnahme) - Wagner: Lohengrin (Gesamtaufnahme)

Audio CD, 14. Mai 1996
     Verkaufsrang: 7795      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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LOHENGRIN GA

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Ich bin überwältigt      5 von 5 Punkten
Das ist für mich die schönste Aufnahme, die ich von Lohengrin kenne. Sie ist eher ruhig und romantisch und nicht so dramatisch gestaltet wie viele andere. Die Unterschiede zwischen laut und leise sind hier auch nicht so extrem. Eine wunderschöne, ruhige, stimmige Aufnahme, die man auch laufen lassen kann wenn man Gäste hat, ohne dass einer vielleicht "genervt" ist. 5 Sterne, das ist reine Erfüllung!


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Wagner, Richard - Das Rheingold - Wagner, Richard - Das Rheingold

DVD, 26. März 2007
     Verkaufsrang: 73674      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 38,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Werke" Richard Wagner - Das Rheingold "Interpreten" Wolfgang Probst, Esa Ruuttunen, Roland Bracht, Bernhard Schneider, Eberhard Francesco Lorenz, Philip Ens, Robert Künzli, Catriona Smith, Maria Theresa Ullrich Staatsorchester Stuttgart Lothar Zagrosek "Aufnahme" Staatsoper Stuttgart 2002 "Wagner - Das Rheingold" Die Stuttgarter Produktion wurde von Kritikern und Presse als Sensation gefeiert. "Vier Opern - vier Regisseure" nannte sich die künstlerische Idee hinter dem Zyklus. Jeder Regisseur konnte sich voll auf den Inhalt seiner Produktion konzentrieren, ohne Bezug auf die bereits gelaufenen Inszenierungen nehmen zu müssen. Diese ermöglichte einen viel intensiveren Blick auf die dominierenden Akteure und schuf eine einzigartige Intensität. 2002 wurde die Stuttgarter Staatsoper von Kritikern zum vierten Mal in fünf Jahren zum Opernhaus des Jahres gewählt. Die DVD-Produktion zollt der künstlerischen und musikalischen Leistung des Hauses und den wundervollen Sängern Tribut.



Wagner: Der fliegende Holländer (Gesamtaufnahme) - Wagner: Der fliegende Holländer (Gesamtaufnahme)

Audio CD, 1. März 1993
     Verkaufsrang: 9064      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Hörenswert mit ein paar kleinen Abstrichen      4 von 5 Punkten
Wagners erste wirklich bekannte Oper ist hier recht gut als Aufnahme gelungen. Die Berliner Philharmoniker musizieren exzellent, allerdings fehlt mir hier an der Abmischung doch ehrlich gesagt der letzte Schliff. Teilweise gehen die Streicher so dermaßen unter, daß man sich fragen muß, ob sie überhaupt mitspielen. Karajan war meiner Meinung nach, der große Wagnerdirigent und alle seine Wagneraufnahmen sind hörenswert. Schade, daß von der Aufführung im Salzburger Festspielhaus keine Aufzeichnung existiert. Die Chorleistung ist auch sehr gut. Die Solosänger liefern eine gute Partie ab, mit Ausnahme von Peter Hofmann. Der fällt im Vergleich zu den anderen etwas ab. Also ich kann jedem die Aufnahme empfehlen, allerdings würde ich doch dafür plädieren, bei einer Neueauflage die Abmischung etwas zu überarbeiten.

kann dem vorgänger zustimmen      3 von 5 Punkten
eine sehr gute aufnahme des orchesters: dynamisch, kraftvoll, dramatisch aber auch leise und zurückhaltend. leider kommen die stimmen durch das mastern nicht richtig zur geltung und sind auch bei gehobenerer lautsprecherklasse zu wenig im mittelpunkt und somit in der handlung. schade, denn alle stimmen geben ihr bestes. hofmann ist unterfordert. alles in allem trotzdem eine sehr hörenswerte aufnahme

Karajan pur....      5 von 5 Punkten
An der vorliegenden Aufnahme von Wagners Holländer gibt es prinzipiell nicht viel zu mäkeln. Gut 20 Jahre nach der Aufnahme klingt das Orchesterspiel immer noch mitreißend und hingabevoll. Eigentlich überraschend, denn zwischen Karajan und den Philharmonikern soll es ja in jener Zeit bereits einige Spannungen gegeben haben. Aber wie so oft bei künstlerischen Spannungen, ist bei der Interpretation davon nichts zu spüren, ganz im Gegenteil. Die Rollenbesetzung soll vor 20 Jahren für einiges Unverständnis gesorgt haben. Heute ist dagegen festzuhalten, dass Van Dam den Holländer grandios singt. Moll zelebriert förmlich den Daland. Der später wegen seiner versuchten Ausflüge in die Popmusik für manche zur Reizfigur gewordene Hofmann präsentiert einen soliden Erik ohne große Weinerlichkeit. Das gleiche gilt für die mir bis dato nicht bekannte Vejzovic, die ebenfalls eine solide Gesangsleistung als Senta vorweisen kann. Von Fehlbesetzungen kann man also sicherlich nicht sprechen, obgleich die "alten Hasen" Van Dam und Moll wahrlich besonders hervorzuheben sind. Durch die oben genannten überzeugenden Gesangsleistungen und besonders durch die famos aufspielenden Berliner Philharmoniker hört man hier einen spannungsgeladenen und vor allem an Dramatik reichen Holländer. Der einzige Minuspunkt an dieser CD-Box gilt dem fehlendem Remastering, dessen Fehlen der scheinbar Karanjan-typischen Abmischung keinen sonderlich großen Gefallen tut: Das Orchester steht als Star der Aufnahme wie immer weit im Vordergrund, Solisten und Chor sind leider teils etwas leise im akustischem Gesamtbild abgebildet worden. Dennoch trotz des fehlendem Remastering eine durchaus zu empfehlende Aufnahme, die weitaus besser ist, weil herrlich dramatisch interpretiert und zudem klanglich brilliant, als beispielsweise die auf Naxos erschienene Aufnahme aus den Neunziger Jahren, bei der jedwede Dramatik und entsprechende Klangqualität fehlt, vom Herzblut der Musiker ganz zu schweigen.


Rienzi - Rienzi

Audio CD, 27. August 1999
     Verkaufsrang: 6942      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Richard Wagners Rienzi - Eine melodiöse Tragödie      5 von 5 Punkten
Die Oper Rienzi kommt leider nicht so häufig zur Aufführung als andere Opern Richard Wagners. Ob dies mit der fragwürdigen Rolle der Oper während des 3. Reiches (Rienzi soll die Lieblingsoper des Führers gewesen sein) zu tun hat, sei dahin gestellt. Jedenfalls täten viele Opernhäuser gut daran, dieses Juwel mit seiner melodiösen Musik aufzuführen.
Ist die Aufführung recht selten, gibt es noch weniger guten Aufnahmen des Stückes. Das ist leider so, weshalb ich die Aufnahme mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Heinrich Hollreiser nur jedem ans Herz legen möchte. Rene Kolle singt die Titelrolle mit einem solchen Pathos, dass man ihm zur Hand gehen und helfen möchte. Auch Janis Martin als Adriano Colonna war eine hervorragende Besetzung, während Siv Wennberg gegen diese beiden leider ein wenig abgefallen ist. Die anderen Ensemble-Mitglieder haben ihre Arbeit ebenfalls gut gemacht, so dass ich diese Aufnahme durchaus als Referenzaufnahme bezeichnen möchte.
5 Sterne

Melodischer, Mitreißender Wagner      5 von 5 Punkten
Wer hätte gedacht, dass Richard Wagner so wunderschöne und mitreißende Musik komponiert hat. Das fällt schon bei der Ouvertüre auf, wenn man das lyrische Gebet des Rienzi erklingen hört und das schwungvolle Ende mit strahlenden Blechbläsern und rhythmisch pregnanten Melodien daherkommt. Die komplette Aufnahme ist brillant und überzeugt durch hervorragende Solisten und strahlend intonierten Chorgesang. Auch das sehr überzeugend aufspielende Orchester lässt keine Wünsche offen. So wird dieser Rienzi zu einem unvergesslichen Hörerlebnis. Die Aufnahme kann ich nur wärmstens empfehlen.

Die Referenzaufnahme      4 von 5 Punkten
In den 70er Jahren war die Zeit für einen vollständigen Rienzi überreif. Die Aufnahme hat keine Kürzungen, das ist also ein Muß für jeden Wagnerfan. Leider werden auch die Schwächen des Stückes recht deutlich, man kann nachvollziehen, warum Rienzi selten und wenn dann gekürzt auf unsere Bühnen kommt. René Kollo war zu dieser Zeit der Wagnertenor schlechthin, da ging nichts dran vorbei. Auch Theo Adam und Peter Schreier überzeugen in ihren Rollen. Aufhorchen läßt Siegfried Vogel. Schwächer sieht es bei den Damen aus: Siv Wennberg ist sehr blaß, was nicht nur an der Rolle liegt, auch Janis Martin ist ein überforderter Adriano. Hier hätte man andere Damen bitten sollen

Rienzi - wunderschöne Gesamtaufnahme      5 von 5 Punkten
Auf diesen 3 CDs befindet sich die gesamte Oper Wagners. Die Aufnahme stammt zwar aus den 70ger Jahren, durch eine professionelle Digitalisierung ist ihr aber dies nicht anzumerken. Die Stücke sind klar und ohne Störgeräusche. Als besondere Beigabe liegt ein über 100-seitiges Buch bei. In ihm wird die Handlung und Geschichte der Oper näher beleutet, außerdem ist der gesamte Gesangstext in ihm enthalten.

Die führende Rienzi-Aufnahme      5 von 5 Punkten
Es gibt nur zwei oder drei Gesamtaufnahmen des Rienzi von Wagner- insofern ist es bescheiden, diese Aufnahme als "führend" zu bezeichnen. Denn sie ist großartig und mitreißend, wenn man das Pathos großer konventioneller Schicksalsopern leiden kann. Hier bekommt man die beste, melodiengesättigste und abwechslungsreichste geboten, die je geschrieben wurde.Freilich: wer ein wagnerisches Kunstwerk erwartet, wird enttäuscht. Dieses ist ein Werk der Jugend, Wagner
hat seinen Weg noch gesucht, der ihn in Zukunft weit abführen wird von dieser herkömmlichen Opernform.Rene Kollo singt rollenentsprechend strahlend und kraftvoll. Das Ensemble ist ohne Fehl besetzt und die Chöre erstklassig.


Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg (Gesamtaufnahme) - Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg (Gesamtaufnahme)

Audio CD, 31. Juli 2000
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überzeugende Produktion      5 von 5 Punkten
Diese Produktion der Meistersinger von Nürnberg ist wohl eine der gelungensten, die sich zur Zeit auf dem Markt befindet. Daniel Barenboim dirigiert sehr präzise, neigt jedoch teilweise zu einem etwas überhasteten Tempo, wie zum Beispiel bei der Ankunft der Meistersinger auf der Festwiese. Robert Holl als Hans Sachs liefert eine überragende Leistungmit überzeugenden Parten auf der Festwiese. Ebenso überwältigend ist Andreas Schmidt als Beckmesser, der durch eine sehr kraftvolle und klangschöne Stimme besticht. Er singt das hohe A in der Schusterstubenszene voll aus, was man selte, auch bei Aufnahmen, hört. Die Chöre sind ebenfalls in Topform und Peter Seiffert als Walther von Stolzing liefert eine überzeugende Leistung, steht aber Holl und Schmidt etwas nach. Ebenfalls gut sind auch Matthias Hölle als Pogner und Emily Magee als Eva.
Abschließend bleibt zu bemerken dass die Aufnahme sehr gut ist und zum Kauf nur zu empfehlen ist.
In die Reihe der vorliegenden Aufnahmen reiht sich diese sehr gut ein und steht nur der von herbert von Karajan in Dresden etwas nach.

Perfekter Bayreuthsound - Ausgewogenes Ensemble      4 von 5 Punkten
Die Bayreuther Produktion überzeugt im wesentlichen durch ihr perfektes Klanbild mit ausgezeichneter Wiedergabe der Bayreuther Festspielakustik. Daniel Barenboim leistet solide Dirigierarbeit ohne spektakuläre Einlagen, dennoch mit kapellmeisterlicher Präzision. Die Protagonisten - allen voran Andras Schmidt als seriöser Beckmesser sind tadellos in Diktion und Interpretation. Endlich ein Beckmesser ohne jeden Klamauk, sondern ein ernstzunehmender Mitstreiter im Meistersingerwettbewerb. Robert Holl als erfahrener Liedsänger ein gelungener Poet in der Rolle des Sachs, mehr Lyrik und weniger heldenbaritoneal wie die meisten seiner Vorgänger. Evchen steht mit Magee etwas hinten an , aber es tut der Sache keinen Abbruch. Peter Seifert ist zur Zeit der beste " deutsche" Heldentenor , so auch souverän in dieser Aufnahme - dennoch kommt er nur mit Stemmeinlagen durch die Partie. Wottrich ist einer der heldischsten David's mit durchaus ansprechender Interpretation. Wie immer Hölle als Pogner in souveräner Manier. Großartige Form bietet der Chor in dieser Aufnahme und wären nur er und die Aufnahmetechnik wären 4 1/2 Sterne fällig, doch das Gesamtensemble ist halt zu solide ohne wirklich meistersängerisch spektakulär zu sein.


Wagner: Die Walküre - Zweiter Teil der Gesamtaufnahme (Aufführungsmitschnitt vom 26.7.1953) - Wagner: Die Walküre - Zweiter Teil der Gesamtaufnahme (Aufführungsmitschnitt vom 26.7.1953)

Audio CD, 8. November 2004
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Gelungener Gala-Abend, zweiter Teil      4 von 5 Punkten
Richard Wagner (1813 - 1883): Die Walküre - Zweiter Teil der Gesamtaufnahme. Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen". Oper in drei Aufzügen. Aufführungsmitschnitt vom 26. Juli 1953. Mitwirkende: Ramon Vinay (Siegmund), Regina Resnik (Sieglinde), Martha Mödl (Brünnhilde), Hans Hotter (Wotan), Josef Greindl (Hunding), Ira Malaniuk (Fricka), Brünnhilde Friedland (Gerhilde), Bruni Falcon (Ortlinde), Lisa Sorrell (Waltraute), Maria von Ilosvay (Schwertleite), Lieselotte Thomamüller (Helmwige), Gisela Litz (Siegrune), Sibylla Plate (Grimgerde); Erika Schubert (Roßweiße). Orchester der Bayreuther Festspiele, Ltg. Joseph Keilberth. Liveaufnahme. Diese 2-CD-Box enthält die zweite Hälfte des zweiten Aufzugs sowie den dritten Aufzug. Veröffentlicht 2004 als Cantus Classics/Line Music CACD 500546 F. Gesamtspielzeit etwa 108 Minuten.
Wagners "Walküre" ist uns in vielen erstklassigen Aufnahmen überliefert, darunter sowohl Live- als auch Studioaufnahmen (z. B. Furtwängler, 1954). Die vorliegende Live-Aufnahme einer Aufführung der Bayreuther Festspiele 1953 unter der Leitung von Joseph Keilberth gehört unbedingt dazu, jedenfalls was die Besetzung und die Aufführung selbst betrifft. Das sind durchweg Wagner-Sänger der Extraklasse: bassgewaltige, die Extreme der Emotionen und der Dramatik auslotende Männer, volltönende, bissige, gelegentlich fast kreischende Sopranistinnen und Mezzosopranistinnen, die es insgesamt schaffen, Wagners eigenartige, unter normalen Umständen völlig unglaubwürdige Geschichte so spannend, so fesselnd, so mitreißend zu gestalten, dass man eine Zeitlang gern an die Existenz dieser allzu menschlichen Gottwesen glaubt. Joseph Keilberth, dessen Name wohl heute noch allen Wagner-Fans in Erinnerung bleibt, leitet mit dramatischem Gespür, aber ohne die schnellen Tempi eines Furtwängler, und trägt so zu einem gelungenen Gala-Abend bei. Aufnahmetechnisch sind diese CDs auch wesentlich besser als die "Rheingold"-Aufnahme vom Abend davor: Obwohl es selbstverständlich hüstelnde Zuschauer, Bühnengeräusche und teils ausgeblendeten Applaus gibt, und obwohl die Sänger sich manchmal etwas zu weit weg vom Mikrophon bewegen, hört man, für historische Verhältnisse, eine Menge Details. Die vorliegenden CDs 3 und 4 sind leider nicht ganz so gut eingefangen, so will es mir scheinen, wie die ersten beiden; dennoch: Kompliment an die Sänger und Sängerinnen für die Textverständlichkeit, die zumindest so gut ist, dass man der recht abwegigen Geschichte um Inzest und Götterneid folgen kann. Einziges Manko: Die Zusammenfassung, die im dünnen Beiheft abgedruckt ist, ist zu knapp und lässt sich nur mit Mühe den einzelnen Tracks zuordnen - am Ende holte ich mir die Beihefte von zwei Naxos Historical-Ausgaben und ein Opernlexikon, um etwas mehr über den Inhalt vorab erfahren zu können. Sicher, wer es sich etwas luxuriöser leisten kann, wird vermutlich die Keilberth-Aufführungen aus dem Jahr 1955 bevorzugen, die als erste Bayreuth-Mitschnitte in Stereo aufgenommen wurden und kürzlich bei Testament erschienen sind (Der Ring des Nibelungen (1955)). Aber die 1953er Mitschitte sind aufgrund der hohen interpretatorischen Leistung trotzdem sehr hörenswert - und bei Cantus Classics einmalig preiswert aufgelegt.


Ouvertüren und Präludien - Ouvertüren und Präludien

Audio CD, 18. August 2003

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Orchesterwerke/Ouvert.+Preluedes - Orchesterwerke/Ouvert.+Preluedes

Audio CD, 23. August 2002

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Ouvertüren und Vorspiele - Ouvertüren und Vorspiele

Audio CD, 29. März 2005

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Belcanto - Die Tenöre der Schellackzeit - Belcanto - Die Tenöre der Schellackzeit

Audio CD, 26. August 1996

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