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| Country, Folk, Liedermacher | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Swordfishtrombones Tom Waits Audio CD, 3. Januar 1995 Verkaufsrang: 22416 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf diesem ersten Album einer losen Trilogie, zu der noch Rain Dogs und Franks Wild Years gehören, schlug Tom Waits eine völlig neue Richtung ein. Seine Avantgarde-Ambitionen zeigten sich jedoch nicht in seinen Texten oder den Inhalten -- es geht hier, wie auch auf seinen früheren Alben, um das harte Leben von vom Wege abgekommenen Menschen und deren Träume von einem besseren Leben --, sondern in der Musik, die irgendwo zwischen deutscher Cabaretmusik aus der Zeit zwischen den Weltkriegen und moderner Manhattan-Rush-Hour anzusiedeln ist. Ausgefallene Taktbezeichnungen, ungewöhnliche Instrumentierungen (u.a. Glasharmonikas und Bremstrommeln) und Tom Waits bellende Stimme machen dies zu einem seiner individualistischsten und anspruchsvollsten Alben. --Daniel Durchholz
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Dreckige Schattenwelt voller Poesie 5 von 5 Punkten Tom Waits sprengt die Fesseln der Rockmusik, so etwas hatte ich bis dahin noch nie gehört, Songs über eine dreckige Schattenwelt, voller Poesie, Gefühl, Coolness und Theatralik.
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Just Who I am: Poets & Pirates Kenny Chesney Audio CD, 14. September 2007 Verkaufsrang: 28357 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden JUST WHO I AM POETS & PIRATES
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ungewohntes von Kenny Chesney 5 von 5 Punkten Die neue CD von KC ist gut, soviel im Voraus (sie wird mit jedem Mal hören immer besser). Wer allerdings wieder eine Party-CD mit viel Beachfeeling erwartet, sollte die Finger davon lassen. Davon, muß ich sagen, hat KC in letzter Zeit genug gemacht und ich habe mich schon gefragt, wie lange er das noch durchziehen will. Nichts dagegen, sind sehr schöne Songs und Alben geworden. Nach einer Weile fragte ich mich allerdings, ob er nicht auch tiefgreifendere Songs zustande bringen kann, als immer nur Collegeparties, Bier und Strandleben. Auch auf Poets & Pirates findet man solche Songs (Never wanted nothing more, Got a little crazy, Shiftwork), aber überwiegend sind nachdenklichere Themen angesprochen. Hier im Einzelnen:
- Never wanted nothing More: Von dem Verlangen nach dem ersten Auto, dem ersten Mal, heiraten und religös zu werden.
- Don't Blink: Ein Ohrwurm, der einem vor Augen führt, wie schnell das Leben an einem vorbeizieht. Wer Kinder hat, weiß das und kann nur zustimmend nicken.
- Shiftwork: Duett mit George Strait. Gut, witzig, könnte man aber noch mehr draus machen (mit einem anderen Song).
- Just not today: Ein Song über Jugend und das Wissen, dass die Unbeschwertheit irgendwann ein Ende hat, aber eben nicht ausgerechnet heute..
- Wife and Kids: Ein sehr persönlicher Song über den Traum, die Richtige zu finden und ein normales Leben zu führen.
- Got a little Crazy: Ein One-Night-Stand und der Filmriss am Morgen danach.
- Better as a Memory: Ein wahnsinnig ehrlicher Song über sich selbst und seine Unzulänglichkeiten in einer Beziehung.
- Dancin' for the Groceries: Story über eine Stripperin und ihre Beweggründe. Man macht, was man machen muß um zu überleben.
- Wild Ride: Ein sehr ungewöhliches Stück. Man braucht eine Weile, um es zu mögen. Für mich ein wenig zu merkwürdig. Künstlerisch aber top.
- Scare Me: Die Unsicherheit, die man spürt, wenn man merkt, das man wirklich, richtig verliebt ist.
- Demons: Hier geht's um Dinge, von denen wir alle besessen sind, sei es Alkohol, Depressionen, Drogen, etc. Jeder hat irgend etwas, was er mit sich herumträgt, wovon er nicht lassen kann oder das einen nicht loslässt.
Meine perönlichen Favoriten sind Don't Blink, Never wanted nothing more, Wife and Kids, Better as a Memory, Dancin' for the Groceries. Nahezu alle Songs regen zum Nachdenken an und sind keine Gute-Laune-Macher.
Nur eines macht mich stutzig: Thematisch widersprechen sich Wife and Kids und (einen Song später) Got a little Crazy. Was er sich dabei wohl gedacht hat?
Ein ruhiges, nachdenkliches, reifes Album. Toppen kann es für mich "Live: Live those Songs again" trotz allem nicht. |
Wolfgang Ambros Live Wolfgang Ambros Audio CD, 21. April 1987 Verkaufsrang: 3259 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden WOLFGANG AMBROS LIVE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Bitte das Gesamtwerk von Wolfgang Ambros beachten 5 von 5 Punkten Oh ja, es fehlen auf der Live-CD drei Stücke, diese wurden schon unter der CD "Raritäten" 1999 veröffentlicht - und es bedarf nur dieser beiden CD}s zum Genius Wolfang Ambros - und nicht nur zum Thema Bob Dylan!
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Theology (Dublin/London Sess.) Sinead O'Connor Audio CD, 22. Juni 2007 Verkaufsrang: 7117 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden THEOLOGY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Melancholisch, aber wunderschön! 5 von 5 Punkten Wir haben das Konzert zu dieser CD in Hamburg gesehen und sind so begeistert gewesen, dass wir uns auch gleich die CD dazu gekauft haben! Sie ist einfach besonders und man muß schon den Hang zu ihrer Musik haben dann ist das schon eine echt tolle CD mit unterschiedlichen Liedern! Sinead ist zwar sehr schüchtern und introvertiert aber einfach genial!
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Texas Flood Stevie Ray & Double Trouble Vaughan, Stevie Ray Vaughan Audio CD, 30. März 1999 Verkaufsrang: 2203 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
IMHO beste Album von SRV 5 von 5 Punkten so ein direkten Sound kriegt er nie wieder hin. Die Songs und Soli sind wirklich gut und die Spielzeit ist mit den Bonustracks auch nicht zu kurz.
Alleine "Rude Mood" ist den Kauf schon wert.
SRV und SACD - unglaublich 5 von 5 Punkten Über die Musik von SRV gibt es wohl nur Positives zu sagen, er spielt ein atemraubendes Thempo und trotzdem finden seine Finger dne richtigen Ton.Heute aber konnte ich kaum glauben, wie diese doch eher etwas angestaubten Aufnahmen aus dem Lautsprecher klangen. Endlich Blues erster Klasse ohne Knacken, Zirpen und ohne die sonst obligatorische Stauchung der Dynamik. SRV persönlich stand bei mir im Wohnzimmer.
Ein Klassiker ... 5 von 5 Punkten ... und ein Hammer dazu. Ich habe die Vinylausgabe vor 20 Jahren erstanden und seither viele Nachahmer gefunden, aber kaum jemanden, der vor ihm einen solchen Texas Blues hingelegt hat (am ehesten vielleicht noch Bugs Henderson). Das Debutalbum von SRV ist in der Tat kraftvoll und abwechslungsreich. Ich liebe dieses Flirren, dass SRV mit seiner Stratocaster z.B. auf PRIDE AND JOY erzeugt hat, ebenso wie die ruhigen und beinahe jazzigen Töne anderer Stücke. Die Scheibe wird auf jeden Fall nie langweilig. Was wäre wohl, wenn er heute noch leben würde?
Mein Klassiker 5 von 5 Punkten Der Anfang ein leider viel zu kurzen Karriere, aber was für einer. Selten war ein Debut so kraftvoll, und selten ging es auf den weiteren Alben genauso kraftvoll weiter. Schon hier gibt es den SRV-typischen Mix aus tollen Cover-Versionen und nicht minder tollen Eigen-Kompositionen. Das Gitarrenspiel ist über jeden Zweifel erhaben. Vergleiche hinken ja bei so etwas immer ein bisschen, aber ich kenne wirklich niemanden ausser Hendrix himself, mit dem die technische Brillianz und das Gefühl von SRV verglichen werden könnte.
Ein Gittarengott, 5 von 5 Punkten so kann man Stevie Ray nennen, denn was der mit der Gitarre macht ist nicht mehr normal. Gitarrensolos welche ich zuvor noch nicht gekannt habe, wird in genial groovig gespielte Rock-Musik integriert und reisst den Zuhörer vom Stuhl. Ich glaube nicht das man ein Debutalbum perfekter einspielen kann und wenn man den ersten Song gehört hat weiss man wo es langgeht. Perfekter Rock'n Roll zum guten Preis!
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Top Priority Rory Gallagher Audio CD, 1. Februar 1999 Verkaufsrang: 2676 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden TOP PRIORITY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Definitiv "Rory At His Best" 5 von 5 Punkten Zusammen mit dem Vorgänger "Photo Phinish" das beste Gallagher-Album.Hier war er ohne Zweifel auf dem Höhepunkt seiner Kreativität - noch längst nicht zerstört vom Alkohol und in absoluter Hochform.
Zu dieser Zeit machte er wesentlich mehr mit der E-Gitarre,was mir viel besser gefiel,denn ich stehe nicht so auf Akkustiv-Lagerfeuer-Blues-Gitarre.
Die Kracher des Albums,"Bad Penny" und Philby",wurden - zusammen mit "Shadow Play" und "Shin Kicker" vom schon erwähnten Vorgänger-Album zu wahren Hymnen,die er auf praktisch jedem Live-Konzert bis zu seinem Tod 1995 abfeuerte.
Am Rande bemerkt - Beim Finale von "Top Tausend XL" in Stuttgart im August 1994 sah ich ihn das letzte Mal,wie die meisten deutschen Fans,denn es war sein letztes Konzert in Germany.
Wer hätte da vermutet,daß er ein Jahr später schon nicht mehr lebt ?
Leider wurde ihm sein Motto "Too Much Alkohol" (Songtitel!) zum Verhängnis!
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Had to Cry Today Joe Bonamassa Audio CD, 23. August 2004 Verkaufsrang: 7602 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden HAD TO CRY TODAY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Was für eine geile Mucke! 5 von 5 Punkten Meine erste Scheibe von Joe Bonamassa und ganz sicher nicht meine letzte.
Auf dieser CD gibt es kein Stück das raus fällt.
Schweiss, Tränen, Schmerz und viel viel Gefühl - alles da.
Geniale Kompositionen und ein Gitarrist der allersten Liga machen diese
CD zu einem MUST HAVE für jeden Blues/Rock-Fan.
Fazit: Bonamssa macht süchtig.
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Best of Johnny Cash Audio CD, 27. Juni 2006 Verkaufsrang: 4609 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BEST OF -SPECTRUM-
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Fight for Your Mind Ben Harper Audio CD, 20. Juli 1995 Verkaufsrang: 18430 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Die zweite ist immer noch die Beste! 5 von 5 Punkten Ich will mir gerade meine private "Best Of Ben Harper" zusammenstellen. Gar nicht so einfach, auch wegen dem freundlichen Copycontrol auf den neuen...:-)! Mir ist aufgefallen, daß "Fight for your mind" irgendwie fast komplett dazugehört. Wundersamerweise wird in den großen Kritiken eigentlich nur oberflächlich auf die CD eingegangen. Sie ist doch sehr politisch und sozialkritisch; und die Texte sind elementar. Für mich ist dies die einzige seiner ganzen Veröffentlichungen, die ich nur schwer zerflücken kann, eines dieser seltenen Gesamtkunstwerke, wo alles zusammen passt. Texte, Musik, Stimmungen zwischen Ärger, Aufbegehren, Liebe, Enttäuschung. Irgendwie genau mein Stimmungsmisch. Musikalisch (siehe Kritik) eigentlich gar nicht mit Lenny Kravitz zu vergleichen, macht die ganze Produktion einen unheimlich erwachsenen Eindruck.Für einen jungen Künstler sehr beachtlich. Hier spielt sich niemand in den Vordergrund, wunderbar und perfekt arrangiert. Ein ganz eigener Künstler mit seinem ganz eigenen Stil. Also, kauft Euch diese CD unbedingt...., und dann kauft Euch alle anderen, weil da sind auch überall einige gute Stücke drauf. Und dann viel Spaß mit dem Problem, vor dem ich mich gerade stehe.
Leben 5 von 5 Punkten Ich wurde gefragt, ob ich Bens Texte verstehen würde. Meine Antwort: Dieser Mann ist fähig mit seiner Stimme, der Melodie und der Gitarre genau die tiefsinnige Message rüber zu bringen, die seine Texte enthalten. Göttlich!!!
Harper und seine Weissenborn!Brilliant 5 von 5 Punkten Endlich hat man wieder das Gefühl, dass handgemachte Musik aus dem Bauch kommt! Wunderschöne Melodien gekreuzt mit einwandfreien Slide-guitar-Spiel und dieser einzigartigen Stimme! Hut ab!
Ein absolutes Muß 5 von 5 Punkten Ben Harper ist für mich eines der größten Nachwuchstalente, das in den letzten Jahren die internationale Musikbühne betreten hat. Nicht wegen hoher Verkaufszahlen, nach denen im Normalfall Künstler bewertet werden, sondern wegen seiner einzigartigen Gabe, eine Musik zu schaffen, die auch ohne elektronische Spielereien auf einem Qualitativ sehr hohen Niveau steht. In diesem Album hat er echtes Gefühl für wahre Musik bewiesen. Es ist eine Platte zum zuhören und genießen. Die Augen schließen und auf die fantastischen Klänge des Dobro, der akustischen Gitarren oder seiner Steelgitarre lauschen. Vielleicht eine Zigarre oder ein gutes Glas Wein in der Hand und Du wirst das einzigartige Erlebnis "Ben Harper ; Fight for your mind" erfahren und lieben lernen. Eine der besten Scheiben, die ich besitze. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Musik aus der Tiefe des Herzens 5 von 5 Punkten Danke, Miles, dass Du mich auf Ben Harper gebracht hast ! Vor zwei Jahren nahm mich mein Nachbar mit nach München auf ein Konzert des mir damals noch völlig unbekannten Ben Harper, und ich konnte gar nicht glauben, was ich in meinem Leben bis zu diesem Zeitpunkt verpaßt hatte. Wenn ich Bens Songs anhöre, weiss ich, es kommt tief aus dem Herzen, ohne irgendetwas zugunsten kommerzieller Absichten zu opfern. Wenn Du echte Musik zu schätzen weißt, ich rede nicht von Matchbox 20 oder Sugar Ray, dann erkennst Du die echten Meister, die die Musik um der Musik willen schreiben, und die Tatsache, dass es Leute gibt, die die dann auch kaufen, ist nur ein zusätzlicher Bonus für ihn. Ohne Zweifel ist dies eines der kraftvollsten und tiefgehendsten Alben, die ich je gehört habe. Mein Tip: wenn sich jemals die Gelegenheit ergibt, ihn live zu sehen, nütze sie!!! Du wirst am nächsten Tag alle seine Alben besitzen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Small Change Tom Waits Audio CD, 2. April 1993 Verkaufsrang: 7532 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SMALL CHANGE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
... amazon kann auch witzig sein ... 5 von 5 Punkten ... und empfiehlt mir eine Scheibe, die ich schon seit bald 20 Jahren in Vynil besitze und die bis heute zu den absoluten Favoriten in einer inzwischen nicht gerade kleinen Sammlung gehört ... "The piano has been drinking" und all die anderen Stücke, mit denen Tom Waits bekannt wurde und für die wir ihn bis heute lieben ... Roland aus Dortmund
Tom's Pianobarblueszeit 5 von 5 Punkten Das erste Stueck ist leider erst durch die abscheuliche Cover verversion von Rod Steward bekannt geworden. Jeder der Waits version kennt unddie andere , weiss das das Lied von waits gesungen werden muss. Das 2 Stueck ist schneller Jazz, der Text ist abgefahren schnell und lustig, wenn man ihn verstanden hat. Jitterbug boy ist ein hommage an all die grossen amerikanischen Kuenstler Dieses Lied und die meisten nachfolgenden lieder haben ihm voll den Ruf eingebracht, gerne am Whiskey Glass zu nippen. Aber diese besoffene leicht rauhe Stimme passt auf den Inhalt der lieder wie die Faust aufs auge. Auch Menschen die Tom Waits normalerweise nicht moegen koennen sich bestimmt mit diesem Album anfreunden. Ich mags. Eine Mischung aus Pianobarblues, Jazz, Casablanca Nostalgie machen diese CD fuer jeden Man zum Hoergenuss. Pasties and G-String ist ein aufpeitschender Song, der zwar vielleicht leicht sexistisch ist. Aber da nur Drums und Waits Stimme zu hoeren ist, ein Muss beim aufstehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
We Shall Overcome - The Seeger Sessions- American Land Edition (CD + DVD) Bruce Springsteen Audio CD, 29. September 2006 Verkaufsrang: 4978 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden WE SHALL OVERCOME SPEC.ED.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
zu den Wurzeln von Seeger & Cash 5 von 5 Punkten Super Album, bei dem der Boss die Richtung seiner musikalischen Vorfahren einschlägt. Geht ein, hat Gänsehauteffekt. Genial.
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Release the Stars Rufus Wainwright Audio CD, 1. Juni 2007 Verkaufsrang: 18794 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Release the Stars ist vieles zugleich: schrecklich und schrecklich schön. Aufdringlich und anrührend. Gespickt mit reichlich Pathos, -echtem wie falschem. Ein aufregendes Album, in dessen Verlauf Rufus Wainwright die Hörer durch ein wahres Wechselbad der Gefühle jagt. Die musikalischen Zügel behält er bei dieser Tour de Force zwischen Klassik und Pop stets fest in der Hand und verhindert gekonnt jegliches Kippen in Chaos und Langweile. Neben dem zugegebenermaßen etwas naiven Wunsch, wie einst Lou Reed und David Bowie in Berlin ein düsteres Album aufzunehmen und zugleich in Lederhosen Bratwurst essend historische Baudenkmäler zu bestaunen, erklärt eines der schönsten Stücke des Albums Going to a Town Rufus Wainwrights anderen Grund den Vereinigten Staaten für ein Weilchen den Rücken zu zeigen: You took advantage of a world that loved you well, I'm so tired of you America lautet sein entwaffnend trauriges Bekenntnis. Die dezente Begleitung aus Streichern und Background Chor beschwört wundervoll die innig-triste Atmosphäre eines verregneten Nachmittags hinter den beschlagenen Scheiben eines New Yorker Cafés herauf. Diese Pause hat der Hörer auch dringend nötig, wenn er den Opener Do I dissapoint you überstanden hat; eine aufstrebende Melodielinie, fiebrig leuchtend orchestriert, die sich zur Lobpreisung mit einem Kinderchor geradewegs ins Universum empor zu winden scheint. Nicht nur das Stück selbst ist grandios, sondern Wainwrights Fähigkeit, Songs zu einem gelungenen Ende zu führen. Selbst dann, wenn diese bereits oft nach gut der Hälfte unter ihren völlig überfrachteten Orchester-Arrangements zu kollabieren drohen. Bis auf zwei Ausnahmen: Nobody's off the hook berührt zunächst aufgrund seines wunderbaren Textes und der Begleitung mit kleinem Streicherensemble und Piano, jedoch leider nur bis zu jenem Punkt an dem Wainwright glaubt, die Tragik des Brechens junger Herzen musikalisch illustrieren zu müssen. Er ergeht sich in einem Gesangsstil, wie einst Elvis Costello in den schwächsten Momenten seines ansonsten ebenfalls fulminanten Albums mit dem Brodsky Quartet The Juliet Letters, eine Knödel-Arie ohnegleichen, die in dem Stück Tulsa ihren absoluten Höhepunkt findet. Amüsant spielerisch hingegen der Anfang von Tiergarten. Der kommt daher wie Animationsmusik in der Muckibude des Clubschiffs AIDA, Marimbaklänge unterlegt mit rhythmischen Hecheln von Menschen beim Joggern oder was? Won't you walk me through the Tiergarten, won't you walk me through it all? balzt Wainwight unschuldig, mit Streichern unterlegt. Ob er wohl zu versunken war, um zu bemerken, dass im Berliner Tiergarten erstaunlich viele Büsche Beine haben, und zwar vorwiegend männliche? Wainwright ist eben weniger Realist, als vielmehr Meister des schwärmerisch-elegischen Abgesangs. Not ready to love und Leaving for Paris No. 2 sind wahre Kleinode, für all jene, die sich bereits auf Want Two nicht an Peach Tree satt hören konnten. Erwähnenswert auch der Track Sanssouci. Wir wissen nicht, ob Wainwright bei einem Ausflug nach Potsdam zufällig Produzent Ralph Siegel über den Weg lief. Doch wie sonst ließe sich ein Schlager dieses Kalibers auf Release the Stars erklären, instrumentiert mit trillernden Piccoloflöten, wie ausgeborgt vom Frühlingsfest des Berliner Polizeiorchesters, gestrickt in einer Manier, die deutsche Titelentwürfe wie Liebe ist ein scharfes Schwert dramatisch nahe liegend erscheinen lassen? Doch auch hier hat Rufus Wainwright wieder einmal nichts verraten und gekonnt die Kurve gekriegt. Hören und Staunen! Andreas Schultz
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Hemmungslose, unnachgiebige Schönheit 5 von 5 Punkten Kleiner sollte es werden. Spärlicher instrumentiert. Ein Protestalbum gar. Um es vorweg zu nehmen: der mit Spannung erwartete Nachfolger der schwelgerischen, (größen)wahnsinnigen und herrlich selbstverliebten Want 1 und Want 2 Alben ist weder klein, noch zurückhaltend, noch explizit politisch. Und vielleicht ist Release the Stars gerade deshalb soviel mehr als das.
Ich teile Thees Uhlmanns Leidenschaft für das wunderschöne Wort Nichtsdestotrotz, und Release the Stars ist der ideale Anlass es endlich einmal guten Gewissens zu verwenden, um der Haltung Ausdruck zu verleihen, die sich in jeder Note dieser 12 Songs widerspiegelt. Wo manche ihre Revolution tanzen, manche sie schreien und manche sie träumen oder gar leben, da sitzt Singer/Songwriter Rufus Wainwright einfach singend am Klavier und schleudert der Welt seine musikalische Vision mit einer solchen Kraft und Perfektion ins Gesicht, dass ihr selbst alle Hässlichkeit der Welt nichts mehr anhaben kann. Das ist pure Schönheit. Auch eine Art von Revolution. Nichtsdestotrotz. Natürlich liegt diese ganze üppige Schönheit zum Teil auch im Thema des Albums begründet, denn Release the Stars handelt von der Liebe in all ihren Facetten, sei es die Liebe zu einem Menschen, zu einem bestimmten Ort oder zum Leben selbst. Fast jeder Song ist eine Reflektion über den Schmerz und das Glück, die mit ihr einhergehen, über den unersättlichen Hunger nach ihr, über die Fähigkeit sie zuzulassen, die Unfähigkeit sie auszuhalten, die Angst vor ihrem Verlust und die Freude am perfekten kleinen Moment, der so flüchtig und doch alles wert ist. Musikalisch vielschichtig und dennoch in sich geschlossen, reichen sich auf dieser Platte große, vom Orchester getragene Stücke und leise, vom Klavier dominierte Lieder die Hand. Jeder Track findet einen neuen Ton, eine neue Geste, und egal ob es sich um das anmutige zu pompöser Größe anschwellende Do I disappoint you, das melancholisch-hymnische Going to a town, die Song gewordene Leichtigkeit von Tiergarten, das tanzbare Between my Legs, die Stille von I am not ready to love, das verspielt-absurde Tulsa, das große, dramatische Finale Release the Stars oder irgendeinen anderen dieser gottverdammt perfekten Songs handelt, nie greift Rufus Wainwright musikalisch oder emotional daneben, nein, unerhörter Weise wachsen die Songs bei mehrmaligem Hören sogar noch, so dass man sich manchmal fast fragen will, ob das wohl alles mit rechten Dingen zugeht.
Einer der wenigen Songwriter, der seine Zuhörer auf eine vergleichbare Art mit jener intensiven, fast schon verstörenden Schönheit und den ganz großen musikalischen Gesten konfrontierte, war Jeff Buckley. Über ihn schrieb Bill Flanagan 2004 anlässlich des zehnjährigen Jubiläums seines inzwischen legendären, aber tragischerweise einzigen Studioalbums Grace: He made beauty cool again. Was für ein Kompliment. Und wie wahr, wie wahr. Das Gleiche kann man nun mit gutem Recht auch über Rufus Wainwright sagen. Release the Stars ist sein fünftes Album. Groß ist es geworden. Schwelgerisch. Und ein Protestalbum. Denn was kann angesichts der Wirklichkeit provokativer sein, als die Erschaffung von solch hemmungsloser, unnachgiebiger Schönheit?
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Love Man Riding Philipp Fankhauser Audio CD, 20. Juni 2008 Verkaufsrang: 4483 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser Typ hat Soul! Mit Love Man Riding stellt Philipp Fankhauser abseits jeder Routine ein Album voller Emotionen vor. Mit Verve und viel Gefühl interpretiert der Sänger Fankhauser seine Kompositionen, die er teils zusammen mit Produzent Dennis Walker (Robert Cray, B.B. King, John Campbell) geschrieben hat. Ähnlich wie Van Morrison oder Robert Cray kommt der Schweizer ohne Gitarrenakrobatik aus, erzählt vielmehr Geschichten, die unter die Haut gehen. Fankhauser ist im Blues daheim, ohne jedoch Klischees zu bedienen. Sein Metier sind gefühlvolle Balladen, teils mit Latin-Anleihen und dem Percussionisten Luis Conte. Auch Stephan Eicher ist als Gast dabei. Philipp Fankhauser s Songs bleiben haften. Songs mit zeitlosem Charakter. Der Mann hat Soul! Nach zwanzig teils harten Musikerjahren - auch in den USA mit Mentor Johnny Copeland - und elf Alben zählt der Schweizer Philipp Fankhauser wohl kaum zu den Newcomern. Mit Love Man Riding allerdings betritt er die Premier League europäischer Singer/Songwriter. In der Schweiz stieg das Album kurz nach Veröffentlichung auf Position Nummer sieben der CD-Charts. Besetzung: Philipp Fankhauser vocals/guitar, Marco Jencarelli guitar, Hendrix Ackle Hammond B3/grand piano, Richard Cousins bass, Tosho Yakkatokuo drums. Special guests: Alan Mirikitani guitar/baritone guitar, Michael Vannice tenor solos, Tom Peterson saxes/horn arrangements, Lee Thornburg trumpet, Ira Nepus trombone, Diane Witherspoon & Gerald Johnson background vocals. Featuring: Stephan Eicher acoustic guitar/dulcimer, Luis Conte percussion, Jim Pugh Hammond B3.
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Hergestellt in Berlin Reinhard Mey Audio CD, 1. April 1985 Verkaufsrang: 13173 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden HERGESTELLT IN BERLIN
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Made in Berlin 4 von 5 Punkten Hergestellt in Berlin - das ist bei Reinhard Mey Programm. So sehr und so gern er in der Welt zu Hause ist, so sehr ist er seiner Heimatstadt verbunden. Allerdings findet sich auf diesem Album kein "typischer" Berlin-Song (wie z.B. "Aber zu Haus kann ich nur in Berlin sein" vom Album "Alleingang"). Dafür finden sich sehr unterschiedliche, aber allesamt schöne Titel auf diesem Album. Da wären zum einen sehr private Songs wie "Zu Deinem dritten Geburtstag" und "Und nun fängt alles das noch einmal von vorne an" zum anderen finden sich auch sehr kritische und ernste Titel wie "Und der Wind geht allezeit über das Land" und "Es ist doch ein friedlicher Ort". Dagegen regt "M(e)y english song" zum Schmunzeln an. Auch das gehört zum einzigartigen Erfolgsprogramm Reinhard Meys.
Echter Mey mit Abstrichen 3 von 5 Punkten Reinhard Mey ist, war und wird immer Geschmackssache bleiben. Auf diesem Album vereint er Ohrwürmer wie "Ich wollte schon immer mal nach Barbados" mit seinen nachdenklichen Liedern wie "Es ist doch ein friedlicher Ort", in dem er seine Gedanken über Krieg und Wettrüsten weitergibt oder in "Mey english Song" das Paradoxe zwischen den sinnleeren deutschen erfolglosen und ebenso sinnleeren englischen, aber erfolgreichen "Schlagern" aufzeigt. Da auf dieser CD zwei der meines Erachtens plattesten Mey-Songs enthalten sind, vergebe ich nur drei Sterne. |
Do Or die Dropkick Murphys, Dropkick Murphy'S Audio CD, 13. Januar 1998 Verkaufsrang: 17348 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DO OR DIE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Gas geben... 5 von 5 Punkten ...so heißt die Devise dieses Albums der Dropkick Murphys.
Jeder Song ein einziges Feuerwerk des Oi-Punk-Stils, Langeweile Fehlanzeige. Von Anfang bis Ende ein rundes Ding, wie mit 240 über die Autobahn, so kommt dieses Album daher. Ob zum Abrocken, Ausrasten oder einfach nur Rumspringen, hier ist für alles etwas dabei. Die Murphys machen einfach nur Spaß.
Fazit: Alles in allem ein sehr gelungenes Album, facettenreich und überall der einzigartige Murphys Stil wiederzuerkennen. Mein Rat, Kaufen! Bester Song: Finnegan's Wake...
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Donavon Frankenreiter Donavon Frankenreiter Audio CD, 25. Mai 2004 Verkaufsrang: 14348 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DONAVON FRANKENREITER
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
super 5 von 5 Punkten geiles album, super zum relaxen und zum träumen vom strand und meer und surfen ... ist eben gut musik zu haben, die man unterwegs hören kann und mit der man erinnerungen speichert und dann zu hause - zuück vom surfuraub sich wiederholt. ist besser als sein neues album ...
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His Best Muddy Waters Audio CD, 3. April 2001 Verkaufsrang: 5042 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine der besten Aufnahmen der aus Anlass des 50sten Geburtstages der von Chess Records herausgegebenen Reihe ist die erste von zwei umfassenden Muddy-Waters-Sammlungen: His Best 1947-55. Diese CD dokumentiert die kreativsten und kommerziell erfolgreichsten Jahre von Waters bei Aristocrat/Chess, und diese CD beginnt mit den Jahren, in denen er nach seinem Weg sucht und endet mit Waters auf dem Höhepunkt des Erfolgs. Sie erleben daher hier eine Menge tolle Musik auf der Bottleneck-Slide-Gitarre und elektrisch verstärkten Chicago Blues. Irgendwelche Beanstandungen? Fantastisch überarbeitete Aufnahmen von "I Can't Be Satisfied", "Rollin' And Tumblin'", "I'm Ready" und "Mannish Boy" sind einfach tadellos. Mit einer einfachen Bassbegleitung durch Ernest "Big" Crawford sind die Bottleneck-Tracks von Waters schmuckloser, eindringlicher und, ganz ehrlich gesagt, perfekter Country-Blues. Und wenn man dann erlebt, wie Waters, Little Walter, Willie Dixon und Jimmy Rogers zusammen spielen (und dieses Zusammenspiel sehr schnell zur Perfektion treiben), dann wird dieser klassische Chicago-Sound zu einer unverfälschten Offenbarung des Blues. Diese Sammlung zeigt ihnen auf jeden Fall, warum diese beschwingten, zeitlosen Klassiker von Waters wie "Mannish Boy" und "I'm Your Hoochie Coochie Man" im Laufe der Jahre endlos viele Imitationen auf den Plan gerufen haben -- und warum niemand sie jemals besser gespielt hat. --Ken Hohman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die Mutter aller Blues-Platten 5 von 5 Punkten Mit Muddy Waters fängt das, was wir als Blues kennen, überhaupt erst an. Er zog in den 40er Jahren von Mississippi nach Chicago, brachte den Blues mit, tauschte die akustische Gitarre gegen eine elektrische und schuf den Chicago Blues. Die 40er und 50er Jahhre waren die stilbildende Zeit nicht nur für Muddy Waters sondern für das gesamte Genre. Viele folgten ihm nach, Howlin' Wolf, Little Walter, Buddy Guy, sie alle traten in seine Fußstapfen. Muddy brachte Chuck Berry zu seinem damaligen Label Chess Records, später entdeckten ein paar weiße, britische Bengels seine Musik und benannten ihre Band nach seinem Stück "Rollin' Stone". Ohne Muddy hätte es es keine Stones, keine Led Zeppelin gegeben, er legte das Fundament für die Rockmusik. Wer erleben will, wie alles begann und Stücke wie "Rollin' Stone", "Still A Fool", "Hoochie Coochie Man" oder "Mannish Boy" in den Original-Versionen hören möchte, muss diese Platte hören. Übertroffen wird sie nur noch von der Doppel-CD "Muddy Waters / The Anthology" |
Don'T Give Up on Me Solomon Burke Audio CD, 7. Januar 2003 Verkaufsrang: 3255 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Was wäre der Soul ohne Solomon Burke? King Solomon, wie ihn alle nennen, die diese Stimme einmal gehört haben, verhalf den Rolling Stones mit ihren knabenhaften Coverversions seiner Songs zum Aufstieg. Sie hatten die Dramatik, den Sex in seiner Stimme verspürt und einst clever aufgemotzte Adaptionen geliefert. Van Morrison, Tom Waits oder Elvis Costello waren damals schon angefixt vom Prediger, der auch heute noch seine eigene Kirche bedient und nebenbei ein gut gehendes Bestattungsunternehmen leitet. Nun ist der Mann mit Don't Give Up On Me in den Tempel der besten Platten des Jahres 2002 aufgenommen: Seine Fans haben ihm Liebeslieder geschrieben und er interpretiert sie auf höchstem Niveau. Der Soulschreiber Dan Penn, Elvis Costello, Tom Waits, Van Morrison, Bob Dylan, Nick Lowe, Beachboy Brian Wilson und andere liefern Burke den Sound, für den Solomon seine Seele hervorholt. Grandios. Es klingt, als sei der Memphis-Soul wieder auferstanden. Kein Wunder, denn der Kirchenchef hatte nicht nur Sessiontypen wie Daniel Lanois dabei. Nein, er setzte auch auf den Organisten seiner Gemeinde. Himmlischer Groove. Nichts weniger. Amen. --Uli Lemke
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Erhebet euch 5 von 5 Punkten Solomon Burke sollte eigentlich "Soulomon" heißen - so souverän, wie er hier den ganzen selbst ernannten Soulsternchen die Leviten liest: Start crying your heart out! Der Mann ist eine Legende, und er ist einer der letzten wahren Prediger, die Soul, dieses arg geschundene Genre, heutzutage noch hat. Dieser Typ hat mit 66 Jahren noch mindestens doppelt so viel Rhythm und Blues in seinen Adern als die gesamte Charts-R'n'B-Liga zusammen. Wer daran zweifelt, der höre sich das neueste Machwerk von Solomon Burke an. Eingespielt wurde "Don't Give Up On Me" in sage und schreibe vier Tagen live im Studio. "Es war eine unglaubliche Erfahrung, eines der ersten Alben seit den 50ern, das ich auf diese Weise eingespielt habe. Es ist toll, was man mit der neuen Technik alles machen kann, aber auch was man alles nicht damit machen kann. Wir sind zu unseren Wurzeln zurückgekehrt. Und das hat ne Menge Spaß gemacht" sagt Burke. Diese Atmosphäre überträgt sich ohne Reibungsverlust auf den Hörer. Die Liste der Komponisten, deren bisher unveröffentlichte Tracks der Altmeister hier interpretiert, liest sich wie ein Who's Who der Songwriter-Szene: Elvis Costello, Bob Dylan, Nick Lowe, Tom Waits, Van Morrison. Burke legt in jeden dieser 11 Songs so viel Seele und Blut, als ginge es um sein Leben. "Fast Train" von Van Morrison ist ein gutes Beispiel dafür. So viel Authentizität, solch ungefilterte Emotion ist heutzutage selten geworden. Und diese Stimme! Soul wird bei Burke zu einer Person aus Fleisch und Blut ("Flesh and Blood"), der man die Tränen aus dem Gesicht wischen möchte. "The Other Side Of The Coin" und "None Of Us Are Free" sind weitere Höhepunkte. Die Orgel des Kirchenorganisten Rudy Copeland gibt den Stücken eine fast andächtige Tiefe. "Don't Give Up On Me" macht den Eindruck, als sei Burke für uns an die dunkelsten Orte der Welt gegangen, habe sich mit Gott betrunken, und sei dann Arm in Arm mit ihm auf Seelenfang gegangen, bis hin zum finalen "Judgment" (grandiose Komposition von Elvis Costello). Es steht zu hoffen, dass sich möglichst viele das Album zulegen und ihm in die Fänge gehen. Geht auf eure Knie, Brothers and Sisters, und betet ihn an, den verdammten Holy Priest of Soul!
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Between Daylight and Dark Mary Gauthier Audio CD, 18. September 2007 Verkaufsrang: 4228 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BETWEEN DAYLIGHT & DARK
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Samtweicher Americana Sound 5 von 5 Punkten Per Zufall landete ich auf losthighways und fand das Album dieser für mich bislang völlig unbekanten tollen Sängerin und Songwriterin heraus.
Das Album ist für alle Americana Fans ein absolutes Muss. Die Songs sind so fließend arangiert, dass man das Album als ein wahres Gesamtkunstwerk bezeichnen kann. Mary Gauthier hat zu dem ein tolle rauchige und unverbrauchte Stimme.
Ich schätze diese Musik sehr, da sie mit Instrumenten sparsam besetzt wurde, um der Stimme von Mary Gauhier den Vorrang zu geben.
Mein Votum: Wer einen Ausgleich zum quälendem Radiogeplärre sucht ist hier bestens beraten. Zugreifen lohnt!
Für mich das Top-Album 2007 5 von 5 Punkten Between Daylight and Dark ist Mary Gauthiers sechstes Studioalbum. Wer ihre früheren Alben kennt, weiß um ihre rauhe, tiefe Stimme und ihre Art, Gesang und gesprochenen Text zu mischen, und der weiß auch, was sie für eine großartige Texterin ist. Die Bilder, die sie in ihren Liedern heraufbeschwört, sind so plastisch und farbig, dass sie einem direkt vor den Augen erscheinen. Die Lieder sind Meisterwerke; sie haben genug ästhetische Autorität, um wirklich interpretiert, gelebt zu werden.
Ob es das erste Lied, Snakebit, ist, in dem die Erzählerin mit einer Waffe in der Hand von Zweifeln und Reue geplagt wird, ohne dass man erfährt, was genau sie eigentlich getan hat, oder "Can't Find the Way", das die verlorene Situation der Opfer von Hurricane Katrina in New Orleans beschreibt - die Bilder sind eindringlich und faszinierend.
Getragen wird Mary Gauthier's Stimme von einer hervorragenden Band, die die Lieder wunderbar untermalt, ohne je in den Vordergrund zu treten und von der Sängerin abzulenken. Besonders die Percussion gibt dem gesamten Album einen Rhythmus, dem man sich nicht entziehen kann und der sehr dazu beiträgt, das Werk zu einem organischen Ganzen zu machen. Das Album ist hervorragend aufgebaut, ein Lied folgt dem anderen auf scheinbar zwingende Weise. Am Ende hat man beinahe den Eindruck, ein einziges Lied gehört zu haben.
Wer des Englischen nicht so mächtig ist und die Texte nicht versteht, wird dennoch auf seine Kosten kommen, da die Lieder auch melodisch sehr angenehm sind.
Fazit: Wer Mary Gauthier bereits kennt, kommt nicht darum herum, dieses Album zu kaufen. Und wer noch nie von ihr gehört hat, wird fasziniert sein von dieser außergewöhnlichen Sängerin und Songwriterin.
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The Fabled City Tom Morello, the Nightwatchman Audio CD, 26. September 2008 Verkaufsrang: 9332 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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