Gothic & Wave

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Night Eternal Ltd. Edition CD plus DVD - MoonspellNight Eternal Ltd. Edition CD plus DVD
Moonspell

Audio CD, 16. Mai 2008
     Verkaufsrang: 17417      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,47 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Nach einigen eher mittelprächtigen Alben schickt sich Portugals erfolgreichste Metal-Band an, den verwaisten Gothic-Metal-Thron zurückzuerobern.

Darkness And Hope und The Antidote waren Enttäuschungen, mit denen sich Moonspell ihren in den neunziger Jahren aufgebauten exzellenten Ruf kräftig lädierten. Mit Memorial bog man allerdings bereits wieder auf die Siegerstraße ein, und Night Eternal präsentiert Fernando Ribeiro & Co. endgültig wieder in bestechender Form. Die Band steht auf dem Album zu allen Phasen ihrer Geschichte, schenkt ihren Fans knallharte Nackenbrecher, aber auch filigrane, schwebende Gänsehaut-Hits und komplexer strukturierte Tracks, die die Weiterentwicklung der Gruppe dokumentieren. Getragen von einer druckvollen Produktion, variieren Moonspell gekonnt sämtliche Facetten ihres kreativen Schaffens und werden viele Anhänger zurückgewinnen, die sich in den letzten Jahren von ihr abgewendet hatten. -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Die Schnittmenge aus Memorial und Antidote      5 von 5 Punkten
Mit "Night Eternal" gibt es gegenüber dem letzten Moonspell-Album einen leichten Entwicklungsschritt zurück - wobei ich das nicht negativ meine. "Memorial" war noch ein für Moonspell-Verhältnisse ultra-aggressives Stück Musik (wobei mir die Aggressivität etwas kalkuliert schien), während der Vorgänger "Antidote" etwas eingängiger war und meines Erachtens die ausgeklügelteren Kompositionen aufwies.

"Night Eternal" ist nun eine Melange aus diesen beiden Alben. Schön aufgebaute, abwechslungsreiche Songs. Die aggressiven Growls werden schon mal von gesungen Passagen abgelöst. Und es sind im Gegensatz zum Vorgänger wieder Gitarrensoli erlaubt. Weiters sind auch ruhige Nummern vertreten, ein besonderes Highlight ist 'Scorpion Flower', ein Duett mit der Ex-Sängerin von THE GATHERING.

Die Produktion ist diesmal etwas kalt, liegt vielleicht daran, dass Valdemar Sorychta nur am Rande beteiligt war. Dennoch sehr druckvoll mit etwas dominantem Keyboard.

Die Bonus DVD ist im Gegensatz zu vielen anderen wirklich lohnenswert. Es gibt einen gelungenen Ausschnitt des Live-Auftrittes beim W:O:A: 2007 - es werden 3 Nummern von "Memorial" gespielt. Weiters gibt es das optisch interessante Video von 'Finisterra' und ein Making Of dazu (4 Minuten, ohne Kommentar, sondern mit 'Finisterra' unterlegt). Weiters noch den Clip von 'Luna'. Kurze DVD, aber dafür gut. Außerdem sind auf der Ltd. Ed. noch ein Bonussong und zwei gelungene Remixes von 'Scorpion Flower' enthalten.

Alles in allem kommt die CD nicht ganz an meine Favoriten "Antidote" und "Irreligious" heran; sie bekäme von mir 4 Punkte. Die kurze, aber sehr gute Bonus DVD und die Bonus-Songs geben den Extra-Punkt. Lieblings-CD 2008 bleibt aber die neue von Warrel Dane.


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Seventeen Seconds (Remastered) - the CureSeventeen Seconds (Remastered)
the Cure

Audio CD, 20. September 2005
     Verkaufsrang: 17713      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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SEVENTEEN SECONDS REMASTERED

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

The Cure - Seventeen Seconds      5 von 5 Punkten
Es scheint, als hätten "The Cure" auf ihrem Debut "Three Imaginary Boys" noch den richtigen Sound gesucht, bis sie ihn schließlich auf "Seventeen Seconds" gefunden haben.

Das Album wirkt wesentlich einheitlicher und stimmiger als sein Vorgänger. Die Songs verfolgen alle dieselbe Grundidee: ein simpler, einfacher Schlagzeugtakt ohne Brüche, Fills oder Pausen; ein prägnanter, im Vordergrund stehender Basslauf; Gitarrenakkorde, welche eher begleiten als leiten und schließlich Robert Smith's depressiver und zugleich tief-gehender Gesang.

"Seventeen Seconds" ist melancholisch, melodiös, atmosphärisch und minimalistisch. Wobei grade letzteres durch die ungewöhnlichen Strukturen (es ist teilweise garnicht möglich, ein Lied in Elemente aufzuteilen, da immer ein extrem geschlossenes, zusammengehörendes Gesamtbild erzeugt wird) zu eingängigen und gleichzeitig kurzweiligen Liedern führt, welche auch nach dem 100. Hören nicht an Reiz verlieren. Gerade dieser Kontrast aus Einfachheit und versteckter Komplexität machen dieses Album genial und zu, meiner Meinung nach, einem der besten von "The Cure", gerade durch Hits wie "A Forest" oder "Play for Today".

Der Nachfolger "Faith" klingt musikalisch kaum anders und auch "Pornography" geht, trotz neuer Elemente, in eine ähnliche Richtung. Danach allerdings waren "The Cure" eine andere Band.

Um noch kurz etwas zu dieser Neuauflage zu sagen:
Die Remastered-Edition ist wirklich gut gelungen. Die Lautstärke wurde ordentlich angeglichen, was am stärksten auffällt. Der Sound ist glas-klar und könnte auch aus heutiger Produktion stammen.



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Deliverance - OpethDeliverance
Opeth

Audio CD, 2. Juni 2006
     Verkaufsrang: 8666      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Opeth gehören zu den ewigen Geheimtipps im Düster-Metal-Sektor. Mit ihrem progressiven Death-Metal zählen Mikael Akerfeldt & Co. seit Jahren zur Avantgarde der Szene und überzeugen mit schöner Regelmäßigkeit durch herausragende Alben. Mit Blackwater Park versuchten die Schweden, etwas gemäßigter und kompakter zur Sache zu gehen, doch trotz der unbestreitbaren Klasse jener Scheibe ist man mittlerweile wieder zum alten, vertrackteren Stil zurückgekehrt. Die Tatsache, dass die sechs Deliverance-Tracks es auf eine Gesamtspielzeit von 62 Minuten bringen, dürfte für sich sprechen.

Jeder Song enthält unzählige unterschiedliche Parts, von straightem Death-Geballer über subtilen Black-Metal-Horror bis hin zu Percussion-Einlagen, Akustik-Elementen, Psychedelic-Traumreisen und komplexen Prog-Metal-Arrangements sind hier haufenweise interessante und hochklassige Ideen vorhanden. Endgültig in den Adelsstand erhoben wird Deliverance von Porcupine-Tree-Mastermind Steven Wilson, der nicht nur für einen Teil der glasklaren Produktion verantwortlich zeichnet, sondern auch einige cleane Gesangspassagen beigesteuert hat. --Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Opeths schwächstes Werk - dennoch sehr gut!      5 von 5 Punkten
Opeth zählen nun schon seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsbands, eine Band, bei der jedes Album ein absolutes Meisterwerk ist; jedesmal schaffen es die Schweden, etwas neues zu kreieren, was so noch nie dagewesen war, ohne aber, dass sie ihrem Stil nicht treu bleiben würden und stets unter hunderten von Acts herauszuhören wären.
Natürlich habe ich meine Favoriten mit "Still Life" und "Blackwater Park", die mit ihrer Verspieltheit bzw. düsteren Brachialgewalt begeistern und auch die ganz alten Scheiben haben mit ihrem folkigen Touch ihren Reiz. Lange habe ich gerätselt, was mir bei "Deliverance" fehlt, denn die Songs selbst sind schließlich alles andere als schlecht.
Los geht's mit dem selbst für Opeth-Verhältnisse extrem düsteren "Wreath", ein sehr geiler Kracher, es folgt der ebenfalls hervorragende Titeltrack, bei dem das End-Riff so unglaublich genial ist, dass mich es nicht im geringsten stört, dass es ziemlich oft wiederholt wird. "Deliverance" fehlt mittlerweile auf keinem Opeth-Konzert mehr und wer jemals bei einem Live-Auftritt zu diesem Riff gebangt hat, der weiß, wovon ich rede, wenn ich von Nackenschmerzen spreche...
Auch das wundervolle "A Fair Judgement", das gänzlich ohne Growls auskommt, weiß zu begeistern - und ich finde das doomige Riffing am Ende überhaupt nicht deplatziert; kommt live auch sehr geil, je langsamer sie es spielen.
Das instrumentale Zwischenstück hingegen reißt mich nicht so sehr vom Hocker, da gefallen mir "Ending Credits" oder "Patterns In The Ivy" besser.
"Master's Apprentices" dann bietet wieder gradliniges, kompromissloses Riffing und einen sehr schönen Harmony-Part in der Mitte. Besonders hervorheben will ich die Stelle, wenn sich die klare Stimme hochschraubt und dann das Growling direkt einsetzt - Hammer!
Ein bisschen Probleme habe ich irgendwie mit dem letzten Stück "By The Pain I See In Others": cooler Titel, aber der Song selbst klingt irgendwie uninspiriert. Auch wenn ich ihn nun schon x-mal gehört hab - es will sich einfach keine Begeisterung dafür einstellen. Und natürlich: Was soll dieser Blödsinn am Ende, zwei, drei Minuten Pause zu lassen und dann irgendwas rückwärts abzuspielen?
Doch um zum Hauptproblem zu kommen, das ich mit dem Album habe und das mir zunächst gar nicht so klar war: Es fehlt die Verspieltheit, die Opeth sonst auszeichnet. Sicher, man wollte mit den beiden Alben "Damnation" und "Deliverance" das Experiment wagen, harte und sanfte Klänge zu trennen und das ist ja auch nicht schlecht, dennoch fehlen mir bei "Deliverance" die Gitarrenfills und diese Verbundenheit mit der Natur, die ich sonst mit dieser Götterband assoziiere.
Die Produktion ist dementsprechend hart, kompromisslos und kalt. Die Gitarren klingen regelrecht schneidend und gnadenlos. Damit man mich nicht falsch versteht: "Deliverance" ist ein hervorragendes Metalalbum und den Arrangements gerecht klasse produziert, nur ist es sicherlich nicht durch die Bank das, was die meisten Fans von Opeth erwarten. Andererseits darf man bei Opeth immer etwas neues erwarten und ob einem das nun zu hundert Prozent gefällt oder nicht, ist letztlich das Problem des Hörers. Ich jedenfalls gehöre auf keinen Fall zu den Leuten, die - überspitzt formuliert -, immer nur dasselbe von ihren Lieblingsbands hören wollen.
Und ich gebe fünf Sterne, weil "Deliverance" viele andere Metalalben immer noch um Längen schlägt.


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Greatest Love Songs Vol.666 - HimGreatest Love Songs Vol.666
Him

Audio CD, 2. Oktober 2001
     Verkaufsrang: 16405      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Landmarks in Linguistic Thought 2 The Western Tradition in the Twentieth Century

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 81 Bewertungen)

GREATEST LOVE SONGS FOREVER AND EVER AND EVER AND EVER      5 von 5 Punkten
HIMs Debutplatte läuft bei mir tatsächlich heute noch auf heavy rotation - ich hab in meinem AutoCD-Wechsler tatsächlich noch nie die Nr 1 ausgetauscht, brauche diesen Soundtrack zu meinem Leben... obs mir gut geht oder schlecht, ich liebe einfach diese famose Platte und selbst meine 5jährige Tochter hat nen Favoriten und jetzt Achtung: es ist nicht Join Me sondern FOR YOU :-) Großartiges Werk, du hörst die besten Liebeslieder und bist für immer verliebt...


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October Rust - Type O NegativeOctober Rust
Type O Negative

Audio CD, 2. März 2007
     Verkaufsrang: 9989      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Na endlich!      4 von 5 Punkten
"October Rust" war das erste Type O Negative-Album, das ich in die Finger bekam, und ich war zuallerersteinmal enttäuscht. Die Musik erschien mir durchschnittlich: Melodische Rockmusik mit Gothic-Elementen; auch das keltisch-heidnische Image, das die Band mit Fotos von Wäldern und Runenschrift zelebriert, hatte ich schon bei dutzenden anderen Combos gesehen.
Schliesslich wurde ich dann aber doch TON-Fan aber trotz allem konnte ich mich mit October Rost nie richtig anfreunden, und halte es auch jetzt noch für das schwächste Album der Band.
Nun, nach mittlerweile 5 Jahren habe ich die CD trotzdem nocheinmal aus dem Schrank geholt; und, was soll ich sagen, es hat endlich Klick" gemacht.
Erst wenn man die restliche TON-Diskographie gehört hat, kann man den untypischen Ansatz erkennen: Statt heruntergestimmter Gitarren und der starken Baßlinie lassen sich klassische Instrumente vernehmen; im Gegensatz zu anderen Scheiben steht das Keyboard viel deutlicher im Vordergrund, und nur auf dem smarten "My Girlfriends Girlfriend" wird nocheinmal gerockt.
Wie gesagt, "October Rust" bleibt für mich das schwächste Album der Band, aber das bleibt letztendlich Geschmackssache - mit dieser Scheibe hat man nocheinmal die Gothic-Fangemeinde bedient; allerdings sollte man nicht denselben Fehler machen, und das Album zum Kennenlernen der Band benutzen.


Eine der besten Scheiben!      5 von 5 Punkten
Diese CD ist wirklich absolut empfehlenswert. Etwas vom Besten, was Type O abgeliefert hat. Da die neueren Sachen eher wieder etwas härter geworden sind, so findet man hier Gothic-Rock vom Allerfeinsten. Eine sehr melodiöse Platte! Geile Riffs und wohl überlegtes Songwriting! TOP!!

Vielleicht nicht die beste ToN...      5 von 5 Punkten
...aber dennoch 5 Punkte wert, da 'October Rust' wohl jenes Negative-Album ist, das man sich am öftesten anhören kann, da es wohl das melodischste und chilligste ist.
Zugegeben, diese CD ist somit wohl das kommerziellste, was Type O Negative je gemacht haben - wohl auf Druck der Plattenfirma nach dem bereits nicht unerheblichen Erfolg von 'Bloody Kisses' (meiner persönlichen Nummer 2) - verhältnismäßig kurze Songs, keine Experimente (abgesehen von üblichen Scherzen, wie 38 Sekunden weißes Rauschen als ersten Track). Vielleicht ist eben das der Grund, warum diese Scheibe so eingängig geworden ist, so aus einem Guss, ohne Ausfälle. Ob 'Love me to Death', 'Be my Druidess', das göttliche Neil Young Cover 'Cinnamon Girl' oder mein Doom-Favorit 'Wolf Moon' - dieses Werk eignet sich sowohl für den Interessierten als auch für den Skeptiker ausgezeichnet, um das Type O Universum näher kennen zu lernen - Fortgeschrittene und Freunde epischer Musik dürfen auch zu 'Bloody Kisses' greifen.

Ein Schuß in den Ofen...      5 von 5 Punkten
...ja, das ist es wohl, ALLERDINGS NICHT für T.O.N.-Fans, sondern für die Plattenfirma, die der Band mit einem Rausschmiß gedroht hat, wenn das Album nicht so produziert wird, wie sie sich das vorgestellt haben. Tja, T.O.N. hat das Album gemacht und keiner konnt's ahnen, daß sich daraus ein Album der Superlative entwickeln würde!
Klar, T.O.N. schlagen ganz anders gewohnte Töne auf dem Album an, aber die haben's in sich: Hart und doch so weich wie Seide, untermalt von Klavier- und Keyboard-Sounds und so tiefen Bässen, daß man schon im Booklet darauf hingewiesen wird, die Anlage, zur Freude der Nachbarn, runterzudrehen! Schön langsam und aufbauend präsentieren sich die Songs am Anfang und die Refrains scheinen erst nach einer halben Ewigkeit zu kommen aber das warten lohnt sich, denn sie brennen sich in's Gedächtnis und bleiben dort schön lange sitzen.
Die Texte sind oft so depressiv, daß sie fast schon wieder "heilend" wirken, wenn man selber schlecht drauf ist! :-) Ein Absolutes MUSS....romantisch, düster und süchtig machend!

ah! was geht? boxen kaputt?! verstärker durchgebrannt??      5 von 5 Punkten
...und während man noch so den tuner checkt, wo denn die ursache für das unheilvolle brummen liegen könnte wird man auch schon von der band bezüglich des gelungen scherzes ausgelacht. dafür verbraten type o erstmal 2 tracks. die band hat humor! und dann geht's los! herbstlich, romatisch, trotz sägender gitarrenwände. alles im zeitlupentempo in ausufernde, wohldurchdachte songs verpackt. hier stimmt einfach alles! durch die komplette platte zieht sich ein fetter roter faden, der nicht ein einziges mal unterbrochen wird. ein gewaltiges album mit einer gewaltigen atmosphäre! ungefähr vergleichbar mit einem abend am heimischen kamin, während draußen im wald ein orkanartiger herbststurm tobt. so gut waren type o vorher nicht und sind es bis zum heutigen tag auch (leider) nicht mehr gewesen. anspieltips: love you to death, my girlfriends girlfriend (der passende song zur nächsten orgie), wolf moon....ach eigentlich alle!


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Monster! - Oomph!Monster!
Oomph!

Audio CD, 22. August 2008
     Verkaufsrang: 7395      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Oomph! geben sich keine Blöße: Auch nach fast 20 Jahren sind bei dem Wolfsburger Trio keinerlei kreative Abnutzungserscheinungen erkennbar, Monster zählt im Gegenteil sogar zu den besten Alben im Bandkatalog.

Der zehnte Longplayer der Gruppe, die maßgeblich Pate für den typischen Rammstein-Sound stand, überzeugt mit der bewährten Oomph!-Mixtur aus unwiderstehlichen Hitmelodien, variantenreichen Arrangements und einer kleinen Prise Provokation. Auch diesmal jongliert man mit heiklen Themen, experimentiert mit Klängen und stilistischen Schlenkern, im Mittelpunkt stehen aber jederzeit die originellen Refrains, die Monster deutlich von allen Nachahmern und Trittbrettfahrern abheben. Ohrwürmer wie "Beim ersten Mal tut´s immer weh", "Wer schön sein will, muss leiden" oder "Labyrinth" setzen sich schon nach dem ersten Durchlauf im Langzeitgedächtnis fest und reihen sich problemlos in die Trophäengalerie der großen Oomph!-Hymnen ein.

Amazon.de bietet euch eine exklusive Version von Monster an, die neben der Limited-Edition-DVD mit zwei Videoclips und einem Making-of den nur hier erhältlichen Bonustrack "Ich will dich nie mehr sehen" auffährt. -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Zu Anfang gewöhnungsbedürftig      5 von 5 Punkten
Zu Anfang muss ich gestehen, fand ich das Album nicht sooo besonders...

Aber nach mehrmaligen hören, gefiel mir das Album immer mehr. Zwar nicht so gut wie die Vorgänger, aber auch sehr gut. Insbesondere "6-Fuß tiefer" und "Wer schön sein will muss leiden" haben es mir irgendwie angetan :-)

Ein Kauf lohnt sich!


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Some Great Reward - Depeche ModeSome Great Reward
Depeche Mode

Audio CD, 28. September 2006
     Verkaufsrang: 9699      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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SOME GREAT REWARD

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

SONGS OF HIGHEST FIDELITY AND EMOTION      5 von 5 Punkten
Als Kind der 70er und 80er Jahre fand ich schon damals an einigen Songs der Briten Gefallen. Zum DM-Fan(atiker?) avancierte ich jedoch erst nach dem Erwerb der Re-Issues von "Violator" und "Songs Of Faith And Devotion" als Collectors Edition (Hybrid-SACD + DVD) im Jahr 2006. Inzwischen war ich um einiges gealtert und meine wattstarke und oberbassbetonte Hifi-Anlage aus den 80ern sukzessive durch ein Stereo/Surround-High-End-System ersetzt worden (u.a. zwei extrem große Subwoofer mit 38cm-Monster-Bässen, die bis hinab auf 18 Hz voll präsent sind).

Was mich an den DM-Re-Issues, insbesondere auch an "Songs Of Faith And Devotion" fasziniert, sind ein dynamisch-bombastischer, transparenter und dabei phänomenal räumlicher Klang im SACD- und DVD-Stereomodus sowie interessante neue Klangwelten im SACD- und DVD-Surroundmodus ohne die bei anderen Produktionen oftmals störende Effektüberfrachtung. Zwar sind die Surround-Mixes auf der DVD dynamisch beschnitten, aber das kann ich zum Glück mit entsprechender Leistungszufuhr locker ausgleichen.

Als Stereo-Purist bevorzuge ich gleichwohl die SACD-Stereo-Wiedergabe. Toll, wie auf dem Re-Issue von "Songs Of Faith And Devotion" alle Tracks durch das Remastering und das hochauflösende SACD-Format an Soundqualität gewinnen. "One Caress" rührt mich mit all seiner spürbaren Melancholie und der überragenden Klangqualität zu Tränen. "In Your Room" schießt indes den Vogel ab: Transparent und zugleich grollend-düster mit einem Tiefstbass, der an Definition und Schwärze kaum zu übertreffen sein dürfte. Und noch nie kamen mir die Stimmen von Dave und Martin so eindringlich zu Gehör.

Besonders interessant ist abermals der auf der DVD enthaltene Kurzfilm über die Hintergründe der Album-Produktion. Hier wird Klartext gesprochen, nichts beschönigt und niemand beweihräuchert. Klasse!

Ich bin ein vielseitig orientierter Musikhörer und besitze bzw. kenne tausende Tonträger von zahlreichen Interpreten. Die Re-Issues aus der Collectors Edition von Depeche Mode gehören meines Erachtens zum Besten, was die Welt dem ambitionierten High-End-Hörer und Musikfan zu bieten hat. Herzlichen Dank und volles Kompliment an die vier Jungs aus Basildon (Martin, Dave, Vince und Andy) und Alan Wilder (nach "A Broken Frame" und vor "Ultra" prägte er den Sound der Band durch seine Professionalität und Experimentierfreudigkeit maßgeblich).


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Best of Omd - OmdBest of Omd
Omd

Audio CD, 29. Februar 1988
     Verkaufsrang: 6970      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,47 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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BEST OF OMD

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Step back in time      5 von 5 Punkten
Diese cd habe ich mal als Angebot mitgenommen ohne vorher reinzuhören, einfach um meine Sammlung aufzustocken. Als ich sie zuhause dann hörte, bin ich fast tot umgefallen, weil darauf ein Stück war, das mir seit mind. 17 Jahren nicht mehr aus dem Kopf ging, und ich nicht wußte, was und von wem es war. Nun, es war das wundervoll romantische, tiefsinnige, verträumte "Souvenir", ein Lied aus einer anderen, fernen Welt. Schon der Anfang mutet an wie akkustische Nebelschwaden...seufz. Der Rest der cd ist natürlich auch genial, wenn man wie ich seine Jugend in den 80ern verbracht hat. Also, kaufen - marsch, marsch!


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Werk 80 - AtrocityWerk 80
Atrocity

Audio CD, 29. Februar 2008
     Verkaufsrang: 4448      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Wenn Bands eine Coverplatte verbocken, stecken meistens ein kreatives Loch (s. z.B. Overkill) oder zwangsweise Erfüllung eines ungeliebten Plattenvertrages (s. z.B. Helloween) dahinter. Ganz anders ist die Sache bei Werk 80, einem Konzept-Cover-Album, auf dem sich Atrocity diverser Achtziger-Jahre-Hits annehmen, die man ganz grob in den Pop-Wave-Bereich einsortieren kann. Die ehemaligen Frickel-Death-Metaller haben dabei weniger auf die Coolheit der Originale geachtet (oder will jemand bestreiten, daß "Send Me An Angel" nicht schon immer höchstgradig peinlich war?), sondern hemmungslos die Schatzkiste der vorletzten Dekade geplündert. Die Songs wurden penibelst in die Neuzeit teleportiert und es ist unüberhörbar, daß in Werk 80 mehr Detailarbeit als in jedem anderen Atrocity-Album bis zu jenem Zeitpunkt steckt. Beachtet z.B. die sorgsam inszenierten Keyboards und die exzellenten Backings von Theatre Of Tragedys Liv Kristine. Die Band bewahrt jederzeit den Respekt vor den Originalen, zerstört wird hier nichts, eher restauriert. Dabei fallen die Hits gleich im Akkord ab: "Shout", "Rage Hard", "Wild Boys", "Tainted Love", "Der Mussolini", "Das letzte Mal" und ganz besonders das überirdische "The Great Commandment". Auch wenn einige der Songs (z.B. "Don't Go" und "Maid Of Orleans") in diesem neuen Gewand nicht recht funktionieren (allerdings schon im Original keine Bringer waren) eine Platte, die verdammt viel Spaß macht. --Jan Jaedike

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Begeisterung!      5 von 5 Punkten
Ja, OK - ich geb's ja zu.
Ich habe die CD aufgrund des Covers gekauft.
Atrocity waren mir zwar nicht unbekannt, aber ich hatte zuvor keines ihrer Werke zu Hause.
Als ich "Werk 80" dann zu Hause in den CD-Player einlegte ist mir ordentlich die Kinnlade runtergefallen: Alle Hits aus der Zeit, wo ich ein Kind war, in feine Metal-Nummern umgemodelt. Aber nicht so, wie man es von Atrocity vielleicht erwarten würde, in brachiales Gedresche, sondern sehr treu an den Melodien angelehnt, aber mit neuen Ideen.
Die Coverversion von David Bowie's "Let's Dance" beispielsweise mit den runtergestimmten Gitarren und dem düsteren Gesang, den eingestreuten Gitarrenrückkopplungen und dem Orchester im Hintergrund gefällt mir bedeutend besser als das Original.

Ich kann jede Nummer als Anspieltipp nennen - ausser vielleicht "Der Mussolini", aber da hat mir schon in den 80ern das Original nicht gefallen :-)

Für mich die beste Synthese aus Metal und Neue Deutsche Welle - sollte man zu Hause haben.

Göttlich!      5 von 5 Punkten
Ich bin von diesem Album absolut fasziniert. Es ist wirklich erstaunlich, was man aus Songs die man eigentlich nur aus Oldieshows im Radio kennt alles machen kann. Sehr durchdachte Covers von Songs, die einfach jeder schon mal gehört hat und die einem deswegen direkt ins Ohr gehen. Kein brachiales Metal wie man es doch von Atrocity oft gewohnt ist, sondern feinfühliges Portieren der Songs auf die Metalschiene. Speziell "Send me an Angel" und "The Great Commandment" sind absolute Knaller, die bei mir auf keiner Party mehr fehlen werden!



IV - GodsmackIV
Godsmack

Audio CD, 19. Mai 2006
     Verkaufsrang: 6022      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)

Alles schonmal da gewesen...      1 von 5 Punkten
Vornweg: Ich war bisher ein absoluter GODSMACK FAN und liebe auch immernoch alles was die Mannen vor diesem Album gemacht haben. Aber dieses Album ist eine ganz große Enttäuschung. Jeder der das anders sieht, hat entweder die Alben davor nicht gehört oder steht auf aufgewärmtes.

Da ist nichts originelles mehr und alles hört sich an wie schonmal da gewesen. Der Neuaufwasch von Vodoo setzt dem ganzen die Krone auf und ist für mich das absolute Armutszeugnis der Band.

Bisher hat Godsmack zu meinen absoluten Lieblingsbands gehört...ich kann nur hoffen, dass das nächste Album an die alten Erfolge anknüpft, sonst bin ich die längste Zeit Fan gewesen.


Godsmack, ja wo schlagen sie denn?      3 von 5 Punkten
Das vierte Studioalbum von Godsmack IV ist meiner Meinung nach das schwächste der vier Full-Lengh Alben. Gerade wenn davor Alben veröffentlicht worden sind wie Faceless oder das [nicht mit aufgezählte] the other side. Faceless war das stärkste Album und the other side wohl das ruhigste. Das neuste Album ist weder wirklich innovativ noch wirklich ein musikalischer Knaller... Es wird viel aus alten, besseren Alben genommen und weniger gut in neue Lieder integriert.
Gerade im Titelsong Speak trifft man alte Stilistiken, wo man dann beispielsweise gerne mal die Stelle "find the time" von Greed singt.
Was ich persönlich schade finde ist, dass wenn es gute Stuecke auf dem Album gibt es eigentlich nur die ruhigen sind [Hollow/Voodoo Too/Mama]
Den "harten" songs wie No Rest for the Wicked oder Temptation fehlt es an Individualität und gutem Chorus.
Trotzallem kann sich jeder Godsmackfan diese CD kaufen, sollte aber wissen das sie unter keinen Umständen mit den alten Alben mithalten kann.

Gewohnt guter Hard - Rock, das war zu erwarten.      4 von 5 Punkten
Aber warum ist diese Scheibe eigentlich so billig zu erwerben ? Ist der erhoffte Umsatz ausgeblieben ? Kein "Heavy - Rotation" bei den einschlägigen Sendungen ? Deshalb: Lagerbestände preiswert entsorgen ??? Keine Ahnung, aber es schadet ja gar nichts, wenn man eine erstklassige CD günstig einkaufen kann, oder ? Der Gesang (Sully Erna - vocals + stuff) ist wieder sehr gut und trägt die 11 Stücke, von denen die meisten diesmal zum Glück auch ohne "nur noch knüppelnde Drums (Shannon Larkin - drums + concussions)" und "brettharte, zu laute Gitarren (Tony Rombola - guitars und Robbie Merrill - 4 string thing)" auskommen, durch Tag und Nacht - formidabel ! "Speak" und "The Enemy" gefallen gut, der Regen auf "One Rainy Day" fällt dafür etwas zu lange. Booklet mit Fotos und allen Texten, gut !

Mal nicht übertreiben !!!      4 von 5 Punkten
Ja, das Album ist gut, aber das beste von Godsmack ist es wohl nicht. Die unterschiedlichen Songs mögen abwechslungsreich sein, aber auf Kosten einer intensiven dichten Atmosphäre gehen, die z.B. beim Album AWAKE oder FACELESS vom ersten bis zum letzten Lied vorherrscht. Die Songs sind auch nicht so gut wie bei AWAKE. Für meinen Geschmack zu freundlich. Ich würde das Album AWAKE empfehlen.
Bei IV wären lobenswert zu erwähnen: das ruhige >Hollow< und die schnelleren >Voodoo Too< und >The Enemy<.


Godsmack "IV" - 1st place      5 von 5 Punkten
Was Godsmack hier auf die Beine gestellt hat, gehört ohne Zweifel in die Hall of Fame. Schlagwörter wie: kraftvoll, ausdrucksstark aber auch leise, sind wohl die besten die das Album beschreiben. Nach einem kurzen Gebet geht es auch schon voll zur Sache, was sich dann bis zum Ende der CD fortsetzt. Unterbrochen werden die harten Töne von den Songs "Hollow" und "Mama". Welche jedoch voll und ganz zu der CD passen und die Gruppe von Sully ein mal von ihrer anderen Seite zeigt. Am Schluss lässt Godsmack die ganze Sache ungewohnt ruhig ausklingen und versetzt einen akustisch in eine graue, nasse Herbsttagsstimmung.

Die besten Songs auf "IV" (um die ganzen Techno und House Typen an einer roten Ampel einwenig zuärgern ;-) ) :

- Speak
- Bleeding Me
- Temptation

Fazit:

Godsmack vom allerfeinsten !!! Nicht so hart und aggressiv wie "Faceless" aber trotzdem ein Pflichtkauf für alle die Wert auf Musik mit Inhalt legen.


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IV - GodsmackIV
Godsmack

Audio CD, 19. Mai 2006
     Verkaufsrang: 6022      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)

Alles schonmal da gewesen...      1 von 5 Punkten
Vornweg: Ich war bisher ein absoluter GODSMACK FAN und liebe auch immernoch alles was die Mannen vor diesem Album gemacht haben. Aber dieses Album ist eine ganz große Enttäuschung. Jeder der das anders sieht, hat entweder die Alben davor nicht gehört oder steht auf aufgewärmtes.

Da ist nichts originelles mehr und alles hört sich an wie schonmal da gewesen. Der Neuaufwasch von Vodoo setzt dem ganzen die Krone auf und ist für mich das absolute Armutszeugnis der Band.

Bisher hat Godsmack zu meinen absoluten Lieblingsbands gehört...ich kann nur hoffen, dass das nächste Album an die alten Erfolge anknüpft, sonst bin ich die längste Zeit Fan gewesen.


Godsmack, ja wo schlagen sie denn?      3 von 5 Punkten
Das vierte Studioalbum von Godsmack IV ist meiner Meinung nach das schwächste der vier Full-Lengh Alben. Gerade wenn davor Alben veröffentlicht worden sind wie Faceless oder das [nicht mit aufgezählte] the other side. Faceless war das stärkste Album und the other side wohl das ruhigste. Das neuste Album ist weder wirklich innovativ noch wirklich ein musikalischer Knaller... Es wird viel aus alten, besseren Alben genommen und weniger gut in neue Lieder integriert.
Gerade im Titelsong Speak trifft man alte Stilistiken, wo man dann beispielsweise gerne mal die Stelle "find the time" von Greed singt.
Was ich persönlich schade finde ist, dass wenn es gute Stuecke auf dem Album gibt es eigentlich nur die ruhigen sind [Hollow/Voodoo Too/Mama]
Den "harten" songs wie No Rest for the Wicked oder Temptation fehlt es an Individualität und gutem Chorus.
Trotzallem kann sich jeder Godsmackfan diese CD kaufen, sollte aber wissen das sie unter keinen Umständen mit den alten Alben mithalten kann.

Gewohnt guter Hard - Rock, das war zu erwarten.      4 von 5 Punkten
Aber warum ist diese Scheibe eigentlich so billig zu erwerben ? Ist der erhoffte Umsatz ausgeblieben ? Kein "Heavy - Rotation" bei den einschlägigen Sendungen ? Deshalb: Lagerbestände preiswert entsorgen ??? Keine Ahnung, aber es schadet ja gar nichts, wenn man eine erstklassige CD günstig einkaufen kann, oder ? Der Gesang (Sully Erna - vocals + stuff) ist wieder sehr gut und trägt die 11 Stücke, von denen die meisten diesmal zum Glück auch ohne "nur noch knüppelnde Drums (Shannon Larkin - drums + concussions)" und "brettharte, zu laute Gitarren (Tony Rombola - guitars und Robbie Merrill - 4 string thing)" auskommen, durch Tag und Nacht - formidabel ! "Speak" und "The Enemy" gefallen gut, der Regen auf "One Rainy Day" fällt dafür etwas zu lange. Booklet mit Fotos und allen Texten, gut !

Mal nicht übertreiben !!!      4 von 5 Punkten
Ja, das Album ist gut, aber das beste von Godsmack ist es wohl nicht. Die unterschiedlichen Songs mögen abwechslungsreich sein, aber auf Kosten einer intensiven dichten Atmosphäre gehen, die z.B. beim Album AWAKE oder FACELESS vom ersten bis zum letzten Lied vorherrscht. Die Songs sind auch nicht so gut wie bei AWAKE. Für meinen Geschmack zu freundlich. Ich würde das Album AWAKE empfehlen.
Bei IV wären lobenswert zu erwähnen: das ruhige >Hollow< und die schnelleren >Voodoo Too< und >The Enemy<.


Godsmack "IV" - 1st place      5 von 5 Punkten
Was Godsmack hier auf die Beine gestellt hat, gehört ohne Zweifel in die Hall of Fame. Schlagwörter wie: kraftvoll, ausdrucksstark aber auch leise, sind wohl die besten die das Album beschreiben. Nach einem kurzen Gebet geht es auch schon voll zur Sache, was sich dann bis zum Ende der CD fortsetzt. Unterbrochen werden die harten Töne von den Songs "Hollow" und "Mama". Welche jedoch voll und ganz zu der CD passen und die Gruppe von Sully ein mal von ihrer anderen Seite zeigt. Am Schluss lässt Godsmack die ganze Sache ungewohnt ruhig ausklingen und versetzt einen akustisch in eine graue, nasse Herbsttagsstimmung.

Die besten Songs auf "IV" (um die ganzen Techno und House Typen an einer roten Ampel einwenig zuärgern ;-) ) :

- Speak
- Bleeding Me
- Temptation

Fazit:

Godsmack vom allerfeinsten !!! Nicht so hart und aggressiv wie "Faceless" aber trotzdem ein Pflichtkauf für alle die Wert auf Musik mit Inhalt legen.


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Unrein - Oomph!Unrein
Oomph!

Audio CD, 27. Februar 1998
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UNREIN

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Remake eines guten Albums      5 von 5 Punkten
Entgegen der allgemeinen Meinung ist "Unrein" kein neues "Oomph"-Album, sondern vielmehr eine Neuauflage des alten "Unrein"-Albums. Nach ihrem Durchbruch mit dem zugegebenermaßen zahmen "Wahrheit oder Pflicht" hat Oomph sich wohl dazu entschieden, aus den alten Alben erneut Profit zu schöpfen, da sie vor WoP noch recht ubekannt waren. Der Preis ist OK, die Songs machen "Unrein" zum wohl immer noch besten Album von Oomph. Für manche mag die Musik laut, unmelodiös und verstörend klingen, die Texte wirr und verdorben; Für mich heißt deshalb der Fazit: Unbedingt Kaufen!


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Die Goldene - In ExtremoDie Goldene
In Extremo

Audio CD, 12. Mai 2006
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DIE GOLDENE

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ich find}s klasse !      5 von 5 Punkten
Da stellt}s dem Metaller die Haare auf und die Ohren klappen zu, jedoch der Mittelalterfreak hüpft fröhlich herum.
Für alle die}s nicht wissen, das sind die wahren In Extremo so wie sie in ihren Anfangstagen auf Mittelaltermärkten das vagabundierende Volk mit ihrem Spiel begeistert haben. Authentizität pur mit selbstgebauten Instrumenten.
Und dass man im Zuge des Mittelalterhypes angefacht durch Spielleute wie Corvus Corax, Saltatio Mortis oder Furunkulus die erste Scheibe wieder neu auflegt ist doch lobenswert. Noch dazu zu diesem Preis.Schliesslich zeigen sie hier, dass sie auf der Mittelalterwelle nicht mitschwappen, sondern sie mitbegründet haben.
Ein dreifach horridoh auf alle Spielleute.


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The Dark Side Ltd.ed - GregorianThe Dark Side Ltd.ed
Gregorian

Audio CD, 6. Dezember 2004
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THE DARK SIDE LTD.ED.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ich kann davon einfach nicht genug bekommen!      5 von 5 Punkten
Masters of Chant - oder einfach Meister der Träume!
Masters of Chant versteht es wie keine andere Gruppe die Gregorianik und die Musik der heutigen Zeit miteinander zuverbinden. Ihre Art der Interpretation internationler Hits ist einfach wunderschön, ihre Stimmen vermitteln eine Magie, bei der ich ins träumen gerate und hinabgleiten kann in tiefe Entspannung!



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Greatest Hits - the Human LeagueGreatest Hits
the Human League, Human League

Audio CD, 3. November 1995
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Bayern 2004. Die Bundesrepublik Deutschland. Staatshandbuch Verzeichnis der Behörden und Gemeinden mit Aufgabenbeschreib

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Gute Zusammenstellung      5 von 5 Punkten
Man muss schon Human League-Fan sein, um all die Titel zu kennen, die sich auf diesem Greatest hits-Sampler tummeln. Ein wahrer Griff in das Elektropop-Antiquariat. Aber durchaus ein lohnender Griff. Hits wie "Human" und "Don't you want me" wechseln sich ab mit Werken aus der Frühphase Human Leagues ("Being boiled"). Auch die Phase zwischen den Alben "Dare" und "Crash" bleibt nicht unbeachtet. Mit "Mirror man" und "The Lebanon" sind zwei Stücke enthalten, die vor allem in Großbritannien große Charterfolge waren. Alles in allem: Eine gelungene Compilation (vorausgesetzt man ist Human League Fan)


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Control - OstControl
Ost, Various, Joy Division

Audio CD, 1. Oktober 2007
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Der Kreis schließt sich. Anton Corbijn war gerade 24 Jahre alt, als er eine Reihe von Schwarzweißbildern schoss, die wie ein Verstärker der düsteren, im Punk verwurzelten Gitarrensongs von Joy Division wirkten. Seit dem Selbstmord von Sänger Ian Curtis im Mai 1980 ist die Band aus Manchester DIE ewige Kultband des Underground, eine Ikone des Pop wie der Niederländer Corbijn selber. Nun hat der Starfotograf und Videokünstler mit Control seinen ersten Film gedreht, in dem das Leben von Curtis im Zentrum steht und der gleich mehrfach prämierte (Cannes) wurde. Natürlich kommt der würdige Soundtrack nicht ohne Songs wie die Hymne „Love Will Tear Us Apart“ von Joy Division und Material der Nachfolger New Order aus, doch Control schafft es, den Zeitgeist dieser Phase der Pop-Musik einzufangen. Auch diejenigen, die damals noch nicht lebten oder zu jung waren, können ahnen, wie aufregend Musik klang und immer noch klingt. Oberflächlich mag es stilistische Brüche geben, doch die mit „Autobahn“ vertretenen Kraftwerk stehen in direkter Verbindung zur Berlin-Phase von David Bowie und Iggy Pop. Selbst das tolle „She Was Naked“ der obskuren Supersister ergibt Sinn, besaß JD-Drummer Stephen Morris doch alle Platten der Prog-Rocker aus Holland. Offensichtlicher sind da Lieder wie „Problems“ der Sex Pistols, „Boredom“ von den Buzzcocks und „Evidently Chickentown“ des heute leider fast völlig in Vergessenheit geratenen Poetry-Punk-Poeten John Cooper Clarke. Selbst die respektable Coverversion von „Shadowplay“ der Killers, Kinder einer ganz anderen Generation, wirkt überhaupt nicht deplaziert, ist der Einfluss von Joy Division doch ungebrochen. Control wird diesen Status bestimmt nicht abschwächen. --Sven Niechziol

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

super Soundtrack!!      5 von 5 Punkten
Den Film fand ich klasse, den Soundtrack finde ich aber noch viel besser! Habe durch den Film erst Joy Devision kennengelernt und bin absolut verliebt in "Love will tear us apart" und "Transmission" (auch wenn es keine Original Lieder sind). Kann gar nicht mehr aufhören sie zu hören! Meinen Freund habe ich auch gleich mit der Musik angesteckt und nun läuft nix anderes mehr im CD Player. Auch die anderen beigesteuerten Songs gehen ins Ohr und passen wunderbar dazu. Meine aktuelle Lieblings CD! Eignet sich auch besonders gut zum Autofahren! Kann die Musik nur jedem sehr empfehlen!


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Substance - New OrderSubstance
New Order

Audio CD, 27. September 1999
     Verkaufsrang: 8283      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Na ja...      3 von 5 Punkten
Ich besitze alle 12" Vinyl Platten von New Order und war damals mehr als Happy, dass es nun alle Maxi-Singles auf CD gibt. Umso größer war meine Enttäuschung, dass z.B. "Shellshock" von 10 auf 6 Minuten gekürzt wurde, ebenso "Perfect kiss" und andere. Die neue Version con "Confusion" hatte man sich auch schenken können. Die Original-Version bleibt unerreicht. Aufgrund der anderen, nicht gekürzten, Tracks, und natürlich der B-Seiten, muss man sich diese Compilation trotzdem kaufen.

Nomen est omen: Die wahre Substanz - New Order at their best      5 von 5 Punkten
New Order waren in den Achtzigern zwar auch für feine Alben gut - Power, Corruption & Lies (1983), Low life (1985) oder Technique (1989) seien an dieser Stelle erwähnt -, aber die größten Würfe gelangen den vier Musikern aus Manchester im Singleformat. SUBSTANCE 1987, ein bereits im genannten Jahr als CD-Doppelalbum veröffentlicht, vereint auf Disc 1 alle New-Order-Singles von der 81er-Debütsingle "Ceremony" bis zum 87er Hit "True Faith" - darunter natürlich Hochkaräter wie etwa "Temptation", "The Perfect Kiss", "Confusion", "Thieves Like Us", "Bizarre Love Triangle" und natürlich das berühmte "Blue Monday", die bis dato weltweit meistverkaufte Single in jenem Format, in dem die Songs hier auch zu hören sind und New Order bevorzugten - das 12-Inch-Format. Disc 2 versammelt die wichtigsten B-Seiten, darunter Remixe der jeweiligen A-Seiten sowie großartige Songs ("Procession", "Lonesome Tonight", "1963"), die den A-Seiten um Nichts nachstanden.
Es ist natürlich nicht leicht, Interessierte davon zu überzeugen, mit einem Doppelalbum (Preis!) New Order erstmals kennenlernen zu wollen. All jenen, die's trotzdem wagen und SUBSTANCE kaufen anstatt eine jener lieblos und wenig repräsentativen New-Order-Best-Of's, sei gesagt: sie treffen die richtige Entscheidung. Doppelalbum hin oder her, SUBSTANCE ist die beste, wenn auch inoffizielle "Best-Of", die es von dieser Band bis dato gibt. New Order waren eine der besten und wichtigsten Bands der Achtziger; ihre in den frühen Achtzigern unerhörte Fusion von post-punkiger Indie-Gitarrenrock mit Discosounds war damals und ist noch heute ein aufregendes, vor Kreativität nur so strotzendes Kapitel Popmusikgeschichte - die unzähligen jungen Bands, die sich heute auf die Band berufen, sind ein Beweis für die ungebrochene Kraft, die diese Musik nach wie vor ausübt.
Nebenbei hat SUBSANCE auch einen hohen dokumentarischen Wert. Durch die chronologische Aneinanderreihung der Songs kann der Hörer die erstaunliche (und vor allem erstaunlich schnelle) Entwicklung der Band nachvollziehen - von einer Joy-Division-Nachfolge-Band ("Ceremony", "In A Lonely Place") über eine immer noch meist düsteren, aber bereits mit (harten!) Disco-Sounds hantierende Band ("Everything's Gone Green")und eine mit Hip-Hop-Producer Arthur Baker kollaborierende Band ("Confusion", "Thieves Like Us") schließlich zur formvollendeten Indie-Band im Electro-Gewand. Wer aktuelle Alben wie "Get Ready" oder das jüngst erschienene "Waiting For The Siren's Call" zum Ausflippen super findet, sollte vielleicht auch mal ein bisschen Pop-Geschichtsunterricht nehmen - und mit SUBSTANCE entdecken, dass die wahren New-Order-Schätze in den Achtzigern begraben liegen.

Subkultur par excellance - und wegweisend      5 von 5 Punkten
Man schaue sich doch nur mal an, wer alles in den Werken von New Order entscheidende Anregungen gefunden hat und dazu auf immer stand: Pet Shop Boys, Pulp, Smashing Pumpkins, undundund. Jeder hat/kann irgendetwas in den Veröffentlichungen von New Order finden, was ihn weiterbringt. Nach dem Übergang von Joy Division zu New Order war klar, dass der Sound ebenfalls ein anderer werden würde. Klangen die frühen Werke noch wie das Erbe aus Joy Division-Zeiten ("Ceremony", "Somethings gone green"), so war spätestens ab "Blue monday" klar, dass sich hier etwas ganz Selbstständiges entwickeln würde. New Order waren ihrer Zeit meistens einen Schritt voraus, was leider mit sich brachte, dass sich der kommerzielle Ertrag eher in Grenzen hielt. "Blue monday" - auf diesem Doppelalbum in der Originalversion und der Version der B-Seite vorhanden - bildete die Ausnahme. Es war die best verkaufte Maxi-Single aller Zeiten. Dennoch verloren New Order nicht die Lust am Experimentieren, brachten auf ihren Alben neben Synthie-Pop-Dancefloor-Stücke'n auch reine Gitarrensongs oder zynische Seitenhiebe wie "Every second counts", das auf diese Ansammlung der vermeintlich besten New-Order-Songs leider fehlt. Macht aber nix, denn alles sonst auf "Substance" ist auf seine Art großartig - und einzigartig. Alles was danach von anderen Bands kam, klang irgendwie nach "Substance". Insofern ist dieses Album wegweisend. Ach ja: Und es ist ungemein tanzbar.... Ein Klassiker moderner Tanzmusik.

Natürlich ist bei dieser      5 von 5 Punkten
"best of von damals Bestandsaufnahme" nicht alles enthalten, selbst bis
damals.
Ich halte es nicht mal für ein gutes "new order" Album, selbst bis damals,
für Neuentdecker dieser Band sei es aber trotzdem empfohlen, eben wegen
"True Faith" und "Bizarre Love Triangle."
"I feel so extraordinary, something's got a hold of me, I get this feeling
I'm in motion a certain sense of liberty."
Das sind sie, die 80er Jahre in einer (naja vielleicht zwei, aber nicht
vier) Liedzeile(n) auf den Punkt gebracht.
So schillernd wie leer.

natürlich 5 sterne ;-)      5 von 5 Punkten
vergeßt die ganzen best-of-, rest-of-, retro- und international-alben oder was es sonst noch an new-order-compilations gibt, dies ist die einzig wahre und mit abstand treffendste zusammenstellung von no, zumindest was die entstehung und den großteil der 80er jahre dieser band betrifft. die bedeutendsten 12-inches plus einiger re-recordings (temptation, confusion) und auf der zweiten cd sämtliche b-sides! das ist nicht nur ein muß für den fan, sondern auch ein idealer überblick für diejenigen, die sehen wollen, was new order sich in den 80er jahren selbst erschaffen haben: ihr eigenes denkmal der new-wave-/elektronik-/independent-könige. natürlich sind new order teilweise auch pop, aber kaum eine andere band schafft es so genial sich ihre eigene identität und herkunft zu bewahren, wie die 4 manchester-veteranen. für mich ist diese doppel-cd ein album der musikgeschichte, das in keinem wohnzimmerschrank fehlen darf.


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Over the Under - DownOver the Under
Down

Audio CD, 21. September 2007
     Verkaufsrang: 5138      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Die Jungs rocken...      4 von 5 Punkten
...keine Frage. Spielen können sie und ihre guten Ideen zeigen sie in jedem Song. Insgesamt ein angenehm abwechslungsreiches Werk, vielleicht eins der lohnenswertesten dieses Jahres. Einzig der Sound... der präsentiert sich auch nach dem zweiten Hören ein wenig zu undifferenziert und könnte deutlich direkter sein. Geschmackssache, klar.

Schwer      5 von 5 Punkten
Schwer, düster, unglaublich heavy und atmosphärisch klingt die neue Down-Scheibe. Moderner produziert als die 2 Vorgänger, aber dennoch organisch, die Songs sind stimmig und abwechslungsreich geraten wobei man sich teilweise erst hineinhören muss, manche Stücke entwickeln mit der Zeit eine hypnotische Qualität. Phil Anselmo bietet eine seiner besten Gesangsleistungen bisher während der Rest der Truppe unglaublich gut zusammenspielt und sich offenbar wirklich gefunden hat.Besonders die 2 Gitarristen beeindrucken durch mächtige Gitarrenwände und effektives Zusammenspiel, die Rhythmusabteilung agiert extrem druckvoll und variabel. Tolle Scheibe einer sehr eigenständigen Band.

Solides Werk      4 von 5 Punkten
Ja Down sind wieder da und man fühlt sich gleich wie in New Orleans.
Fetter Dampf der überall rauskommt! Down sind einfach Down und es gibt nur einen Weg vorwärts! Aber da kommt auch gleich das Manko und deshalb nur 4 Sterne, man ist durch dir Erwartungen und wohl auch an den eigenen Interessen etwas limitiert! Klar es wird erwartet und Experimente würden wohl nicht gerade gelobt werden! Aber will man wie Manowar enden und der einzigste Unterschied der Alben sollen die Vorsilben der Ledernamen werden?
Trotzdem aber SOLIDES WERK!

Unsere Stoßgebete gen Nola wurden erhört!      4 von 5 Punkten
Lange Zeit haben wir darauf gewartet, nun steht DOWN III in den Regalen. Konnte die vielgerühmte Supertruppe das Level halten?

Sie konnte.
Over the under ist DOWN pur, soviel vorweg. Und doch bedeutet dieses Album eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber den grandiosen Vorgängern. Das Album wirkt aufgeräumter, schlüssiger, kompakter und deutlich weniger spontan. Phil singt wie ein junger Gott, aber deutlich weniger aggressiv, im Gegenzug aber auch weniger endzeitlich. Der (meiner Meinung nach originelle) Jam-Faktor wurde reduziert, was sich wohl mit der 100%igen Studioproduktion begründen lässt. Das prägnante scheppernde Kesseldrumming Bowers ist einem sauberen Drumsound gewichen, rückt dadurch aber auch etwas mehr in den Hintergrund. Die Gitarren sind nach wie vor brillant - erdrückende Riffs und fette Wände begleiten einen durch den gut 65 Minuten dauernden Trip durch Louisianas vernebelte Sumpflandschaften. Und Rex Browns hypnotisierende Basslinien suchen nach wie vor ihresgleichen.

Schon der Opener "Three suns and..." ist ein treibender, donnernder Rocker und die folgenden Songs stehen dem in nichts nach. Schwere, doomige Riffs im besten Sabbath-Stil, jenseitige Gitarrenlinien, kantiger und bluesiger Heavy Rock per excellence, stets angerührt mit entspannenden Breaks und akkustischen Passagen. "path" z.B. geht direkt ins zentrale Nervensystem.
Nach mehrmaligem Hören kristallisieren sich mit "three suns...", "never try" (ganz stark), "beneath the tides" und "nothing in return" erste Songs heraus. Vor allem letzterer ist wohl der beste Song der Platte. Ein guter Rausschmeißer am späten Abend bei einem guten Whiskey. Wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich bei (Bonustrack) "Invest in fear" die nötige Beinschwere holen.
Schade, dass mit "his majesty the desert" ausgerechnet der erhoffte Akkustik-Knaller a la "jail" / "wars" beim ersten Hören deutlich abfällt. Diese gut 2 ruhigen Minuten wirken im direkten Vergleich zu den genannten Referenzen uninspiriert, aber das kann durchaus mein persönlicher Eindruck sein.


Fazit: DOWN III ist, wie auch die Vorgänger, gottseidank ein Album, welches Zeit braucht und mit dem man sich beschäftigen muss und mit dem man sich auch gern beschäftigt. Dieses mächtige und zeitlose Referenzwerk wird unser aller year of seven prägen.


Fett      5 von 5 Punkten
Diese Platte ist einfach genial. Es ist zwar keine neue NOLA aber sie ist trozdem sehr gut. "under the over" ist um einiges "fetter" produziert als die ersten zwei Alben, weshalb sie doomiger wirkt. Diese Platte ist von hinten bis vorn hörenswert und besitzt keine schwächen. Absolut genial finde ich "beneath the tides", "pillamyd"(incl."his majesty the desert" intro) und "nothing in return".


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Singles 86-98 - Depeche ModeSingles 86-98
Depeche Mode

Audio CD, 28. September 1998
     Verkaufsrang: 21211     

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Depeche Mode bringt also vor ihrer großen Tournee einen Sampler ihrer Singles heraus, auf dem sich nur ein bislang unveröffentlichter Titel, nämlich "Only When I Lose Myself" befindet? Klingt ein bißchen nach ungeniertem Abkassieren? Sicher. Aber die Singles '86-'98 mußten veröffentlicht werden. Dieses Album lohnt sich für beiläufige Bewunderer als auch für Sammelfreaks gleichermaßen. Die Doppel-CD enthält neu bearbeitete Versionen ihrer großen Single-Erfolge aus den Jahren 1986 bis 1998, plus eine Version von "Little 15", die es bisher nur in Frankreich gab. Das "Große Finale" dieses Albums ist die Liveaufnahme von "Everything Counts" aus dem 101 Album. Obwohl die originale Studioversion davon bereits 1984 auf People Are People erschienen war, "fälschten" Depeche Mode den chronologischen Ablauf, um diese erstaunliche Live-Aufnahme mit hereinnehmen zu können (oder war dies nur ein Trick, um den Kartenverkauf anzukurbeln?). Auf der Live-Aufnahme sind die applaudierenden und feiernden Zuschauermassen deutlich hervorgehoben. Noch lange, nachdem der Song geendet hat, hört man sie gemeinsam "The Grabbing Hands/Grab All They Can/Everything Counts In Large Amounts" skandieren. --Beth Bessmer

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)

Gute Einstiegs-CD für alte und neue Fans      5 von 5 Punkten
Auf diese CD bin ich erst im Jahr 2001 aufmerksam geworden. Seitdem läuft sie ziemlich häufig bei mir im CD-Player rauf und runter. Warum? Nun, ich finde diese Auswahl an Liedern ziemlich gut. Mir gefallen nicht alle Lieder auf den DM Alben gleich gut und hier habe ich eine Auswahl an "Hits", die ich mir immer wieder gerne anhöre. Meine besonderen Favoriten sind dabei auf CD 1: Stripped, Strangelove, Never let me down again, Behind the wheel, Enjoy the silence, Policy of truth, World in my eyes und auf CD 2: Walking in my shoes, In your room, It's no good, Home. Everything counts gibt es in einer Live-Version von dem 101 Album, was der CD 2 zum Ende hin noch das I-Tüpfelchen verleiht.

Diese CD ist für Einsteiger und alte Fans (wie mich) gleichermaßen geeignet, weil sie einen schönen Zusammenschnitt der "besseren" DM Alben bietet. Die früheren Alben (Speak and Spell, A Broken Frame, Construction Time Again), die man auf The Singles 81-85 findet, sind für meinen Geschmack noch nicht so ausgereift genug und zu poppig (abgesehen von Liedern wie Master and servant und Blasphemous rumours). Ich mag zudem lieber die etwas "dunklere" Seite von Depeche Mode mit den harten Elektroklängen und weniger die leichten poppigen Lieder aus dieser Zeit. Für all diejenigen, die ähnlicher Meinung sind, ist diese CD daher ein Muss und somit gebe ich eine klare Kaufempfehlung ab.


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Draconian Times - Paradise LostDraconian Times
Paradise Lost

Audio CD, 30. Juni 2006
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"I don´t realy know what sorry means - I am sorry all my life". Der Text zum vierten Stück "Forever Failure" läßt Zweifel am Seelenfrieden von Nick Holmes aufkeimen und zeigt die düstere Stimmung der Paradise Lost Kompositionen wunderbar auf. Der Nachfolger von Icon ist eine konsequente Weiterführung des damaligen Paradise Lost Sounds, der sich vor dem gelungenen Vorgänger nicht zu verstecken braucht. Neben depressiven Texten und dunkler Musik finden sich auf Draconion Times nämlich ausschließlich erstklassige Tracks im Stile von "Yearn For Change" und dem erfolgreichen als Single ausgekoppelten "The Last Time". Erwähnenswert ist auch der - für Paradise Lost Verhältnisse - ungewohnt schnelle Song "Once Solemn", der die Vielseitigkeit der Formation untermauert. Besagte Vielseitigkeit haben die "traurigen Engländer" leider mit den nächsten Veröffentlichungen noch deutlicher bewiesen und ihr stilistisches Terrain gewechselt. Somit stellt Draconian Times neben Icon den Nachlaß einer schönen, doch leider auch zu kurzen Phase in der Bandgeschichte dar.--Michael Hilscher

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)

Die Krone der ersten Schaffensphase von Paradise Lost      5 von 5 Punkten
Paradise Lost gehen mit "Draconian Times" (DT) den eingeschlagenen und logischen Weg konsequent weiter. DT verfeinert den Stil des Vorgängeralbums "Icon" konsequent. Und dies ist genau der Punkt, den PL in früherer Zeit ausgemacht hat. Der Schritt von Album zu Album war immer stimmig, konsequent nach vorne, aber nachvollziehbar. Mit dieser Band konnte man einfach wachsen.

Die Produktion ist fett, die Songs bleiben im Ohr hängen, Nick Holmes' Gesang ist gut und variabel wie nie zuvor. Mit der Single-Auskopplug "The Last Time" sucht man ganz bewusst den Weg, auch eingängigeres Material zu schreiben...und das gelingt. Aber auch längere, düstere Tracks wie der Opener "Enchantment" und das übergöttliche "Forever Failure" prägen dieses Album.

DT ist musikalisch sicherlich näher am Vorgängeralbum "Icon" als am Nachfolger "One Second". Zusammen mit den 4 ersten Alben findet sich hier der Abschluss der ersten Schaffensperiode von PL, die das Genre Gothic Metal mitgeprägt hat, wie nur wenige andere Bands. Mit dem Folge-Album "One Second" werden PL die Evolution der Band um weitere neue Aspekte forcieren.


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