Gothic & Wave

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Wish - the CureWish
the Cure

Audio CD, 17. April 1992
     Verkaufsrang: 26639      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,47 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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WISH

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

eine der besten platten der welt      5 von 5 Punkten
wish läßt keine wünsche offen. der einzige song wo ich sagen würde "geht so" ist wendy time, der rest ist komplett eigenständig, zeitlos und hat substanz. wish zudem recht facettenreich. gibt die obligatorischen "stupid pop-songs" wie smith sich auszudrücken pflegt wie "friday", "high" etc. aber auch viele längere gitarrenlastige rock-songs "deep green sea", "cut" oder "apart" etc. für mich persönlich neben pornography und disintegration die beste cure-platte ever. schon alleine wegen "deep green sea". bester song der welt.


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Covenant - In Transit (2 DVDs + CD) - Covenant - In Transit (2 DVDs + CD)

DVD, 19. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 14377      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"In Transit" ist keine gewöhnliche Live-DVD. Es ist ein Roadmovie und zugleich Dokumentation der Covenant Skyshaper Tour. Über einen Zeitraum von 1,5 Jahren folgen wir der Band von Europa, quer durch Amerika von New York bis nach Seattle, durch die Weiten Russlands und über die Anden Südamerikas. Wir bekommen einen persönlichen Einblick über das Leben auf Tour, die täglichen Höhen und Tiefen, die harte Arbeit an den Details im Hintergrund und natürlich auch die Partys. Wir treffen das Triviale ebenso wie das Geniale, die Exotik und das Mondäne. Die Band spricht offen über ihre Musik, enthüllt ihre geheimen Gedanken und Träume und wie nie zuvor lernen wir das Phänomen Covenant zu entdecken, zu verstehen und zu begreifen. Und natürlich sehen wir Covenant in unglaublichen Performances live auf der Bühne. Ein einzigartiges Dokument nicht nur für Fans. Komm mit auf die Reise .. Tracklisting: Disc 1: In Transit - The Movie: 01 Intro 02 20 Hz 03 Hello & Welcome 04 Building Up 05 Bullet 06 Germans Are Spoilt 07 Leviathian 08 Skyshaper Revisited 09 Men or Mice? 10 Aftershow Party 11 Swimming 12 Making Interviews in Hamburg 13 Der Leiermann 14 Can Noise be Ritual? 15 On the Road 16 Prometheus 17 The Matrix and its Masters 18 We Stand Alone 19 Are We Happy Men? 20 The Skyshaper World Tour 21 Mexico 22 Stalker 23 Aftershow Party 2 24 About Falling Out of Cars and the Pulse 25 North America - NYC to Ogalalla and Beyond 26 Babel - Past Present & Future 27 Russia - Earth, Sky, Cosmos 28 Is the New World Brave? 29 South America - Eva Peron Never Cried For Us 30 Call the Ships to Port 31 Dead Stars 32 After all... 33 Credits 34 Outro Disc 2: In Transit - Bonus Disc: Live in Germany: 01 Intro 02 Bullet 03 Leviathan 04 Like Tears in Rain 05 Prometheus 06 The Men 07 We Stand Alone 08 Ritual Noise 09 Stalker 10 Happy Man 11 Dead Stars 12 Brave New World 13 Call the Ships to Port Live at Wave Gothic Treffen in Leipzig 2004: 14 Call the Ships to Port 15 Edge of Dawn 16 Invisible & Silent Audio-CD: Live/Recorded during the Skyshaper Tour: 01 Intro 02 20 hZ 03 Bullet 04 Leviathan 05 Go Film 06 The Men 07 We Stand Alone 08 Ritual Noise 09 Happy Man 10 Call The Ships To Port 11 Dead Stars 12 Pulse 13 Babel

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Covenant einfach nur genial!!!!      5 von 5 Punkten
Ich hab diese DVD nun ca. 7 Tage und schon 5 mal angeschaut. Ich habe sogar 3 mal mich auf der DVD gesehen, daraus folgt es wurde auch damals im Anker in Leipzig gefilmt.
Ich kann mich wohl nun als Gruppi, oder wie das genant wird bezeichnen ;).

LEUTE DIE EINEN KAUF ERWÄGEN, IHR WERDET ES NICHT BEREUEN!!!!


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Original Remixes & Rarities - the Human LeagueOriginal Remixes & Rarities
the Human League

Audio CD, 3. November 2005
     Verkaufsrang: 16001      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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ORIGINAL REMIXES

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Electronicpop/New-Wave-Meilensteine der 80er, superb remastered      5 von 5 Punkten
Was hier geboten wird, ist klasse: Ein Remix-und-Raritäten-Destillat aus dem Schaffen der britischen Band, das zwar das Anhören der Originalalben nicht ersetzt, aber großen Appetit hierauf auslöst. Die richtigen Innovationen schuf man freilich gleich zu Beginn der Karriere mit den ersten beiden Alben "Reproduction" und "Travelogue", wo der Sound noch roh und hart war - aber immer extrem tanzbar. Das Tanzbare wurde in den grandiosen Remixes - ähnlich gut wie die originalen 80er Remixes von Heaven 17 - noch strikter herausgearbeitet. Das Hit-Album "Dare" brachte 1981 den Ohrwurm "Don't you want me" hervor - der Gipfel an Simplizität, schlecht gesungen, aber irgendwie unwiderstehlich. Kaum zu fassen.

Für mich war es damals erstaunlich, dass eine Band mit einem so schlechten Sänger einen solchen Erfolg haben konnte. Aber der Sound macht eben die Musik. Und der wurde 1986 auf "Crash" geprägt von den Soul/R'n'B-Produzentenikonen Jimmy Jam und Terry Lewis, die die 80er und frühen 90er maßgeblich geprägt hatten (Cherelle, Janet Jackson, Alexander O'Neal). Auf "Crash" befindet sich mit "Human" (hier in der Extended-Version) fünf Jahre nach "Don't you want me" der nächste (und letzte) Hit für die breite Masse. Komischerweise findet sich kaum ein weiterer hierzu vergleichbarer Song auf dem sonst eher spröden, weithin unterschätzten Album.

"Crash" ist vor allem um Klassen besser als der Vorgänger "Hysteria" - hier vertreten mit dem mit Abstand besten Song "The Lebanon" - und die 1990 und 1995 erschienenen Nachfolger "Romantic?" und "Octopus", die kaum der Rede wert waren. Sehr wohl der Rede wert ist freilich das 2001 von David Bascombe produzierte "Secrets", sozusagen das zweite Comeback der Band, aber davon gibt's auf dem Remix-Album keine Kostproben.

So haben wir auf "Orignal Remixes & Rarities" wirklich das Beste der einstigen - ja, sagen wir's ruhig - "Supergroup" der späten 70er und frühen 80er Jahre, noch dazu in glänzender Klangqualität auf den neuesten Stand gebracht. Den Ruhm begründeten eigentlich nur die ersten drei Alben zwischen '79 und '81 (wobei "Dare!" sicher nicht das schlackenfreie Meisterwerk ist), aber das reicht völlig, um - im Verbund damals mit Depeche Mode, Heaven 17, Joy Division, Simple Minds und wie sie alle hießen - eine ganze Generation musikalisch zu prägen.


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Dead Can Dance - Dead Can DanceDead Can Dance
Dead Can Dance

Audio CD, 27. Juni 2008
     Verkaufsrang: 13317      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Sehr interessante CD      5 von 5 Punkten
Empfehlenswerte CD für Hörer, die auch die ursprünglichen
Wurzeln der Gruppe verfolgen bzw. hören möchten.
Ein Hören in die Vergangenheit...

The One and Only      5 von 5 Punkten
von Dead Can Dance, für mich. Zugegeben, von heute aus gehört versprüht die Platte jede Menge 80er Charme, der mir nicht mehr SOOO gefällt. Jedoch löst sich dieses dünne Gespinst des Zeitgeistes relativ schnell auf und macht dem Platz, was man "Musik für die Ewigkeit" nennt. Zusammen mit Platten von den Swans, Joy Divison, den Cocteau Twins MEINE (Rettungs-)Musik der 80er. Leider die einzige Platte von DCD, die ich mag. Diese robuste und unschuldige Wildheit, gepaart mit Spiritualität, ist ihnen danach sehr schnell abhanden gekommen. Aus der Spiritualität ist schreckliche Bravheit geworden und alles spätere erinnert mich zu sehr an KIRCHE. Ganz schrecklich finde ich Aion. Gestelztes und künstliches Mittelalter-Nachmachen. Habe mir gerade meine alte LP nochmal angehört, Track 10 bis Ende fehlen da natürlich, aber da ist nichts verpaßt. Für alle Zeiten mein Lieblingslied von DCD ist Nr. 1 Fatal Impact, zum LAUT hören ! Ein dürftig-poppiger Beginn, aber dann Sog, Hypnose. Allein dieses bacchantische Geheul ! Völlig losgelöst, wild. Schön sind auch Threshold und Frontier und eigentlich alles außer East of Eden, das ist todlangweilig, so wie alles spätere, diese ganze langweilige und pseudo-heiligtuerische Esoterik-Schiene. Peinlich Lisa Gerrard's Nachahmungsversuche bulgarischer Singgepflogenheiten, die Originale sind hundertmal besser ! (Le Mystère des Voix Bulgares, Vol. 1 bis ich weiß nicht was).

ganz anders- aber genial      5 von 5 Punkten
Nachdem ich mit "Within the realm of a dying sun" mein erstes DCD Album gekauft hatte und auch sonst nur Stücke wie "The Arrival and the Rejunion" oder "Bylar" gehört habe, hat mich diese CD sehr überrascht. Sie erinnert an Talk-Talk oder stellenweise sogar an the Doors. Aber die Stimmung ist super und die Musik über jeden Zweifel erhaben. DCD machen halt ihr eigenes Ding, egal in welcher Stilrichtung. Meine Favoriten auf der CD sind The Trial, Carnival of Light und In Power we entrust the Love advocated.

Zu schwer, zu experimentell.. schade eigentlich      4 von 5 Punkten
Tja, jeder Anfang ist schwer, und daher kann man diese Platte wohl eigentlich nur absoluten DcD-Fans empfehlen, die ihre CD-Sammlung komplettieren wollen. Nichts gegen musikalische Experimente, aber ich will die *Resultate* der Experimente hören, und nicht die Experimente selbst.

Zum Ausgleich sind auf dieser Platte noch 4 Tracks, die als "Garden of the Arcane" eigentlich eine Sub-CD bilden. Diese gehören zu den besseren DcD-tracks, und sind alleine das Geld wert. daher immerhin noch 4 Sterne.

Aller Anfang ist ...      3 von 5 Punkten
... anders. Das Debutalbum DCDs ist schon ein Ding für sich und nur schwer in das Gesamtbild ihres Werkes einzugliedern. Es klingt für mich sehr nach der Suche einer Band nach dem eigenen Stil, und so war es anno `84 wohl auch. Das meine ich nicht negativ, denn bereits mit ihrer ersten Platte heben sich DCD mit ihrer individuellen Note von anderen Düster-Independent-Formationen jener Zeit deutlich ab. Doch immer noch spielt hier herkömmliches Instrumentarium wie Gitarre, Bass und Schlagzeug eine starke Rolle, allerdings bereits um das DCD-typische Hackbrett und Percussions ergänzt. Ohne letztere und allein mit der Stimme von B. Perry könnte man dieses Album noch ohne weiteres in einen Topf mit Joy Division, Cure und den frühen Cocteau Twins werfen. Lisa Gerards Vocals und ihre Handhabung des Hackbretts jedoch machen hier bereits den Sound von DCD unverwechselbar.

Im Folgealbum "Spleen And Ideal" klingt noch etwas von diesem frühen Gitarren-Melancho-Sound durch, verdichtet sich jedoch schon zum typisch neogothisch-medievalen Ohrenschmaus, der die mittlere Schaffensperiode der zwei Musiküsse aus dem Land der Känguruhs kennzeichnen tut.
Wer auf diesen oder den späteren, ethno- und percussionlastigeren Sound DCDs eingeschworen ist, sollte vor einem Kauf dieses Debutalbums erst einmal in die Scheibe reinhören, um möglicher Enttäuschung zu entgehen. Es ist in der Tat kein schlechtes Album, für viele ist es sogar ein besonderes Schmankerl - der stilistische Unterschied zu den späteren Alben ist jedoch schon gravierend, und somit ist dieser Sound nicht unbedingt jedermanns Sache.

Die drei Sterne meiner Bewertung bedeuten in keinem Fall Geringschätzung. Das Album ist gut gemacht und hat einen interessanten Sound. Wären DCD allerdings bei diesem Sound geblieben und hätten sich nicht weiter entwickelt, hätten sie sich nie in dem Maße aus der Musiklandschaft herausgehoben, wie sie es schließlich mit Alben wie "In The Realm Of A Dying Sun" oder "Aion" taten.

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The Serpent'S Egg - Dead Can DanceThe Serpent'S Egg
Dead Can Dance

Audio CD, 27. Juni 2008
     Verkaufsrang: 10460      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Sakral und mystisch      4 von 5 Punkten
Das Album liegt zeitlich zwischen Aion und Within the Realms of a Dying Sun. Es hat die mittelalterlichen Elemente-Assoziationen des ersteren und die ruhige Atmosphäre (aber nicht so düster) wie "Within the ...").

Manche Tracks werden von einer Art Kirchenorgel begleitet (The Host of Seraphim) und "Severance" einer der besten Tracks des Duos überhaupt + eine gesangliche Sternstunde von Brendan Perry. Auf diesen beiden Stücken ist die Stimmung wie sakral, im Weltempfänger-Radio könnte man unbekannterweise auch glauben, es sei eine Gottesdienst-Übertragung eines fernen unbekannten LAndes.
-"Orbis de Ignis" hört sich wie eine Art erfundener gregorianischer Choral an (nur Gesang und die Glocke, die auch auf Aion zu hören war.

- "The Writing of my fathers Hand" ist eine Ballade von Lisa Gerrard und klingt fast überirdisch. Fast zu schön für meinen Geschmack oder um es einem Gast vorzuspielen, der die Gruppe nicht kennt. Ähnlich "fast zu schön um wahr zu sein" klingt der Vocal-Track "Song of Sophia". Für Liebhaber weiblicher heavenly-voices wohl ein Genuß.

"Mother Tongue" hat einen monotonen Percussion-Hintergrund, eine Streicher-Begleitung und Lisas Stimme. Die Percussion ist aber nicht so bombastisch laut wie auf "Spleen and Ideal"

- "Ulysses" getragen von Perry's Stimme hat Harpsichord/Streicher Elemente, die sich rhytmisch strukturieren.

Die Gruppe hat(te) wirklich ein gutes Image: Für ihre Plattenaufnahmen liesen sie sich sehr viel Zeit, perfekt produziert. Man kann ihre Musik schwer einsortieren, Fans von ethnischen Klängen, Grufties, ... Statt 5 nur 4 Sterne, weil 35 Minuten neue Musik im Zeitalter der CD (und langen Pausen zwischen den Veröffentlichungen) nicht gerade viel ist.

Die ruhigste und meditativste Platte von DCD      5 von 5 Punkten
Wo ihre andere Platten mittelalterlich ("Aion"), düster ("Within the Realm of a dying Sun"), strahlend ("Into the Labyrinth") oder experimentell ("Dead can Dance") sind, scheint Dead Can Dance diesmal meditative Ruhe auf das Programm gesetzt zu haben.

Dass die Lieder aber trotzdem (oder gerade deshalb) zum Weinen schön sind, beweist, dass wir es hier mit zwei absoluten Spitzenköchen zu tun haben, die aus Ethno, Klassik, Jazz und Rock ein traumhaftes Gebräu zaubern können.

Mein Lieblingslied: "The Writing of my Father's Hand".

Ruhig, ernst und mystisch      4 von 5 Punkten
In einer Welt, wo "Harry Potters" Phantasiereisen Buch- und Kinorekorde machen, da ist die mysteriöse Musik von "Dead Can Dance" bei vielen willkommen.

Das Album liegt zeitlich zwischen Aion und Within the Realms of a Dying Sun. Es hat die mittelalterlichen Elemente-Assoziationen des ersteren und die ruhige Atmosphäre (aber nicht so düster) wie "Within the ...").

Manche Tracks werden von einer Art Kirchenorgen begleitet (The Host of Seraphim) und "Severance" einer der besten Tracks des Duos überhaupt und eine gesangliche Sternstunde von Brendan Perry. Auf diesen beiden Stücken ist die Stimmung sehr relaxed und ernst, im Radio könnte man unbekannterweise auch glauben, es sei eine Gottesdienst-Übertragung eines fernen Landes an einem Feiertag. Das gleiche gilt meines Hörens für "Orbis de Ignis" daß sich wie eine Art erfundener gregorianischer Choral anhört (nur Gesang und manchmal eine Glocke, die auch auf Aion zu hören war.

"The Writing of my fathers Hand" ist eine schöne Ballade von Lisa Gerrard und klingt fast überirdisch schön. Fast zu schön für meinen Geschmack oder um es einem Gast vorzuspielen, der die Gruppe nicht kennt. Ähnlich "fast zu schön um wahr zu sein" klingt der Vocal-Track "Song of Sophia".

"Mother Tongue" hat einen monotonen Percussion-Hintergrund, eine Streicher-Begleitung und Lisas Stimme. Die Percussion ist aber nicht so bombastisch Wagnermäßig wie auf "Spleen and Ideal"

"Ulysses" getragen von Perry's Stimme hat Harpsichord/Streicher Elemente, die sich rhytmisch strukturieren.

Trotz der vielen Rezensionen scheint sich kein Hörer zu wagen, die Musik von "Dead Can Dance" näher zu analysieren. Begriffe wie "keltisch" oder "germanisch" (was ist das eigentlich?), gotisch (ebenso ein Gummiwort wo man viel interpretieren kann), mittelalterlich (wirklich oder nur assoziativ).

Die Gruppe hat(te) wirklich ein perfektes Image: Für ihre Plattenaufnahmen liesen sie sich sehr viel Zeit, perfekt produziert. Obwohl aus der "gotischen" Szene der Grufties kommend (?) spricht ihre Weltmusik viele Menschen an, die Umsätze dürften das zeigen.
Dead Can Dance ist die einzige Gruppe, wo ich noch nie eine ganz negative Rezension gelesen habe, ihr Nimbus und Ausstrahlung ist so erhaben, daß man eigene Kritik an den Musikern fast als sakrale Lästerung empfinden würde, was auch ich nicht tun werde. Nur in so weit, daß ich der CD nur 4 Sterne gebe statt 5. Es ärgert mich ein wenig, daß die meisten "regulären" CDs der Gruppe nur ca. 35 Minuten lang sind, auch diese. Brendan/Lisa vergebe mir diese Kritik! Auch die CD-Covers sind so spärlich gestaltet, daß sie Analysen ausschalten und zur eigenen Phantasie Lauf lassen. Man glaubt sich in ein Völkerkunde-Museum versetzt, mit Fotografien von uralten Kultgegeständen wie Masken, ohne natürlich das Land und den Herkunftsort zu nennen. Jedenfalls scheinen die Covers auch so bedeutungsvoll und tiefsinnig gestaltet, daß die Objekte zur Wichtigkeit und Suche im Zentrum eines "Indiana Jones" Filmes stehen könnten.

Wie hat die Gruppe es nur gemacht, sich so ein Image/Aura zu verschaffen? Wirklich faszinierend und beneidenswert. Hat sich die Gruppe die Rhytmusstrukturen, die seltsame Sprache in den weiblichen Vocals und die englisch-sprachigen Mystiktexte von Perry nur ausgedacht (wie Harry Potter) oder ist sie Essenz einer ausgeklügelten archäologischen Musikstudie des Paares? Niemand wird wohl dieses Geheimnis lüften, vielleicht ein Forscher im 4. Jahrtausend, der darauf eine neue Bewegung und Theorie aufbaut?

Diese CD ist unbedingt anschaffenswert, eine der besten von "Dead can Dance", etwas getragener und ruhiger wie die meisten anderen. Wenn man Perry einmal ausklammert ist sie in manchen Tracks schon den Soloplatten von Lisa Gerrard ähnlich.

Schaurig schön      5 von 5 Punkten
Soetwas über eine CD zu sagen ist sicher etwas komisch, aber diese Art von Musik hört man besser am späten Abend oder auch im Herbst oder Winter - nicht das ich diese Musik wirklich düster finde, aber es wirkt wirklich besser, wenn es draußen dunkel ist, die Anlage auf laut steht und man sich entspannt im Sessel zurücklehnen kann. Manchmal scheinen es gregorianische Gesänge zu sein, dann wieder erinnern mich die Stücke an schöne keltische Weisen, die durch ihre Fröhlichkeit und Kraft magische Wirkung haben. Vieles davon entstammt der wunderbar klaren Stimme von Lisa Gerrard. Eine meiner Lieblingsplatten.

Dead can dance entstammen übrigens ursprünglich der Gruftie Szene, wovon ich hier allerdings nichts spüren kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)



Move - Elegant MachineryMove
Elegant Machinery

Audio CD, 8. August 2008
     Verkaufsrang: 7876      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Elegant Machinery - Move      5 von 5 Punkten
Da ist sie nun: die 2. Single zum hoffentlich bald anstehendem Album und wie bei "Feel the silence" haben die - mittlerweile - 4 Herren der Kultformation Elegant Machinery einen Volltreffer gelandet! Der für Elegant Machinery so typische Sound trifft auf moderne Synthpop Sounds und die einzigartige Stimme von Robert Enforsen rundet das ganze perfekt ab. Einmal gehört und schon kommt man nicht mehr los, denn "Move" fesselt sofort. Auch die "B-Seite: Why" kann voll überzeugen und so möchte man eigentlich auf der Stelle mehr und das am besten in Form des neuen Albums.

Super Synth-Pop Track!      5 von 5 Punkten
Elegant Machinery sind ja eigentlich immer schon ein Garant für qualitativ hochwertige Synth-Pop-Ohrwürmer gewesen, und "Move" macht da keine Ausnahme. Im Gegenteil... man hat das Gefühl, die Schweden werden immer besser! Der Song geht sofort ins Ohr und groovt so unbeschwert, dass man sofort mittanzen möchte. Auch die B-Seite enttäuscht nicht, und ist eine weitere starke Hit-Nummer im typischen Stil von EM. Die Nummer hätte sich allerdings auch auf "Music For The Masses" von Depeche Mode nicht fehl am Platz gefühlt. Weiterhin gibt es noch zwei Mixe der Stücke, die ein wenig länger und tanzbarer ausgefallen sind und ebenfalls überzeugen. Als Bonus gibt es noch den aufwendig produzierten Clip zu "Move", der wirklich zum Schießen ist. Der Sänger turnt sich als "roter Baron" durch eine wirklich nett gemachte, selbstironische Achtziger-lastige Fliegerfilm-Hommage. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß mit einem Clip.

Fazit: eine absolute Kaufempfehlung für Fans von melodiösem Electro-Pop. "Move" ist der elektronische Sommerhit des Jahres. Wer Erasure, Depeche Mode, Yazoo, And One, u.ä. mag, kann hier wirklich nichts falsch machen.


Construction Time Again - Depeche ModeConstruction Time Again
Depeche Mode

Audio CD, 23. März 2007
     Verkaufsrang: 20376      Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 13 Tagen.

Preis: € 23,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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CONSTRUCTION TIME AGAIN

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Meine No.3      5 von 5 Punkten
Hallo,
nachdem ich mir zunächst "Playing the Angel" (meine No.1)& "Violator" (meine No.2)als 5.1 Collectors Edition gekauft habe, kam nun zwangsläufig "Construction... " dran.
Zur Musik mache auch ich (wie einige Vorredner) keine Angaben, da diese allen Käufern sowieso bekannt ist ;-).
Zur 5.1 Mix muss man hier ein RIESEN Lob an Kevin Paul & Roger Johnson aussprechen. Ich hatte bei "Construction ..." leider nicht genug Ohren & Sinne, um alle Surround Effekte beim ersten Mal zu hören. Jetzt muss ich dieses tatsächlich mehrfach tun - und zwar mit ständig wachsender Begeisterung !!!!
Es ist erstaunlich, was aus den "guten alten Songs" herausgeholt wurde.
Egal wer diese Bewertung als Kaufentscheidung ließt, ob DM-Fan oder 5.1 Freak (ich zähle mich zu beiden Gruppen) kauft euch die Scheibe !!!!!


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Labyrinth - Oomph!Labyrinth
Oomph!

Audio CD, 5. September 2008
     Verkaufsrang: 5809     

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OOMPH! - Labyrinth

OOPMH! haben nichts verlernt: Die am 05.September erscheinende Single Labyrinth aus ihrem neuen Album Monster hat das Zeug, die Massen zu begeistern ganz so wie 2004 der Platin-Hit Augen auf! Ein packender Beat marschiert stramm voran und reißt unweigerlich mit links, rechts, geradeaus . Infektiöse Synthesizer-Sounds sorgen für eine fast schon unverschämte Eingängigkeit, und der hymnenhafte Refrain lässt sich bereits beim ersten Hören mitsingen. Neben dieser vordergründigen Ebene, die für einen großen Hit unablässig ist, gibt es OOMPH!-typisch aber auch jede Menge Raffinesse dahinter. So werden Deros ohnehin schon ausgesprochen vielseitige Vocals noch durch originelle Gesangseffekte verstärkt, deren Variationen subtil wirken und einem schnellen Abnutzungseffekt entgegenwirken. Überdies bietet der Text neben den Links, rechts, geradeaus -Singalong-Parts auch mehrdeutige Strophen, die das Labyrinth als Metapher für die Abgründe der eigenen Psyche verwenden Klopf, klopf, lass mich rein. Lass mich dein Geheimnis sein! Willkommen im Labyrinth!


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Augen auf zum 120x... das muss nicht sein      2 von 5 Punkten
der song ist nicht schlecht, er ist popig, gradlinig, eingängig und leider wiedermal bedeutungslos. oomph! stricken wiedermal einen song nach mitterweile altbewährtem erfolgsschema. traurig für eine band die einmal eine der inovativsten bands deutschlands war. ein simpler refrain "links, rechts, gradeaus... du bist im labyrinth".
ohne zweifel haben oomph! chancen die charts erneut zu stürmen, etwas kohle zu bekommen und das sei ihnen vergönnt. ich hoffe dennoch, das sie auf dem kommendem album endlich mal wieder etwas mehr spielfreude beweisen.
2 sterne: annehmbarer poprocksong ohne langzeitwirkung.


Popkiller - WolfsheimPopkiller
Wolfsheim

Audio CD, 1. Oktober 1993
     Verkaufsrang: 16357      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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POP KILLER

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Schaurig traurig, aber wunderschön      5 von 5 Punkten
Das zweite Album der Hamburg-Nordlichter beginnt mit einer für dieses Album markanten Stimmung. In dem Balladen-Opener "For you I'm bleeding" wird man bereits so stark von Peter Heppner's eindringlicher Stimme fasziniert, dem man sich nur einfach nur hingeben möchte.
Neben weiteren sehr ruhigen Stücken wie "Childhood cruel", "Faith" sowie "Entropy" kommen auch die Fans von Tanzflächenknüllern auf ihre Kosten, "Tender days" (lädt trotz Clubkompatibilität zum Träumen ein) und "Auf ein Wort" sind absolut prädistiniert dafür. Letzteres ist für Wolfsheim-Verhältnisse schon ziemlich ungewöhnlich, man könnte diesen Song schon fast als "hart" vom musikalischen Standpunkt her einstufen. Interessant erscheint auch das Instrumentalstück mit dem Albumnamen des Debüts "No happy view". Man darf also nochmal in Erinnerung schwelgen...
"Popkiller" ist ein sehr melancholisches Album, aber Wolfsheim sind eben Berufs-Melancholiker. Eine Rolle, die ihnen wirklich ausgezeichnet steht.


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Radio-Aktivität (de) - KraftwerkRadio-Aktivität (de)
Kraftwerk

Audio CD, 27. Februar 1986
     Verkaufsrang: 19480      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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RADIO-AKTIVITÄT DE

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

...und lauschen den Tönen die niemand kennt!      5 von 5 Punkten
Kraftwerks "Radioaktivität" wurde 1975 produziert - 1975! Man muss es zweimal lesen um es glauben zu können. Dieses grandiose Konzeptalbum ist auch heute noch von einer zukunftweisenden Musikalität und wirkt taufrisch wie gerade erst aufgenommen. Wie avantgardistisch und seiner Zeit voraus muss es erst in den 70er Jahren auf den Hörer gewirkt haben? "Radioaktivität" gefällt mit eingängigen, manchmal fast etwas montonen Melodien, ungewöhnlichen Klangexperimenten und seiner durchgehenden Linie - eben ein beispielhaftes Konzeptalbum. Dass auch noch die Aufnahmequalität des Albums das Alter nicht erkennen lässt ist das erfreuliche i-Tüpfelchen auf einem echten Meisterwerk - ein moderner deutscher Musik-Klassiker bei dem sich Anspruch und Unterhaltung nicht ausschließen sondern ergänzen!


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Chaos Total/Ausverkauft - Welle ErdballChaos Total/Ausverkauft
Welle Erdball

Audio CD, 1. September 2006
     Verkaufsrang: 8719      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Neuer Tonträger Chaos frei!      5 von 5 Punkten
Eine neue Sendung von Welle: Erdball ist seit gestern erhältlich. Poppige C=64 und Synthiebeats gemischt mit sinnvollen Texten!
Das Cover bunter als die frühen Cover dennoch schlicht gehalten, zusehen ist eine Computergrafik die aussieht wie ein Tumor, darin eine Art Stern wie ein Lichtblick, im totalen Chaos herum. Zu der Cd befindet sich ein kleines Heftchen (auch als "Booklet" bekannt, welche die Thematik des Covers wieder aufgreift und weiter Computergrafiken darstellt, von denen ich bis heute nicht viel gehört noch gesehen habe. Man wird wieder indirekt belehrt und auch aufgefordert sich neues Wissen zuverschaffen!
Eine ganz normale Welle: Erdball Cd, aber was ist schon normal, die Cd beginnt wie jede Cd mit dem Lied Welle: Erdball, dass dennoch anders als gewohnt klingt, düsterer und leider wesentlich kürzer!
Das zweite Lied ist sehr ungewöhnlich härter, mit "noisigen" Hintergrund liefert uns W:E das Lied nachdem die Cd benannt wurde "Chaos Total".
Das vierte Lied ist eines der drei komplett C=64 Lieder, man folgt alten Traditionen, es heißt "Das Alpha-Tier" und befasst sich mit dem heutigen Egoismus den man an den Tag legt, ohne Rücksicht aber mit Arroganz.
Überraschenderweise findet man den Song " Nur tote Frauen sind schön" wieder, dass auf 2003 gleichnamigen Single erschienen ist, die mit ihrer Liedervielfalt als Album herhalten musste.
Ein anderes Lied das man vom einzigartigen Titel schon wiedererkennt ist "Bill Gates, komm fick mit mir" von der Tanzpalast 2000, es ist zwar ein schöner Wiedererkennungswert aber das Lied selber überrascht leider nicht...
Weitere Lieder die für eine Empfehlung wert sind, sind eigentlich alle Lieder, aber besonders zunennen "Alles Lüge", die Thematik ist wieder gesellschaftskritisch, es wird über die die Primitivität gesungen die man z.B. in jeder Disko findet, Menschen die nur "saufen" oder zum "fi**en" gekommen sind, direkt wird es gesagt vom Künstler und mit poppiger Musik geht es direkt ins Ohr und verlässt den Kopf nicht wieder!

Was kann jemand erwarten, der W:E nicht kennt, ein abwechslungsreiches Minimal-Elektro Album mit geistreichen Texten!

Es gibt auch noch eine Limitierte Cd Ausgabe bei der ein Heckscheibenaufkleber zufinden ist, wie auch eine DVD die diverse Filmaufnahmen von Konzerten zeigen, die Diskografie, eine Fotogalerie und Videoclips!

Eine sehr empfehlenswerte Cd, die sich lohnt zukaufen, für jeden der Freund von Darkwave, Electro oder Neuer Deutscher Welle ist!




Eine Bereicherung fuer Augen, Ohren und Hirn      5 von 5 Punkten
Nachdem sich die Veroeffentlichung des neuen Albums so lange herausgezoegert hat, waren die Erwartungen natuerlich entsprechend hoch. Und sie wurden keineswegs enttaeuscht! Vorrausgesetzt man kann etwas mit minimalelektronischer Musik, die nach einer Mischung aus alten Computerspielen und Neuer Deutscher Welle klingt, etwas anfangen.
Die Themen der Lieder sind erstaunlich vielseitig, lieblich leicht bis sehr komplex durchdacht. Genau diese Mischung macht meiner Meinung nach dieses Album aus. Mit einigen Stuecken kann ich weniger anfangen, mit anderen dafuer um so mehr. Jeder wird hier seine neuen Lieblingslieder finden.
Jedoch sicherlich nichts fuer Menschen die nur Musik fuer den Hintergrund suchen. Die CD ist anspruchsvoll und muss durchaus ein paar Mal angehoert werden, bis alles ankommt. Das ist wunderbar und garantiert viel Spass!
Die DVD steht dem Album in nichts nach und ist sowohl fuer totale Fans, wie auch Gelegnheitshoehrer sehr interessant. Es wird auf die Geschichte der Band, sowie einzelne Auftritte und Begebenheiten eingegangen. Alles in dem einzigartigen altmodisch modernen, intelligenten Stil von Welle:Erdball. Die Auswahl an Mitschnitten, Kommentaren der Bandmitglieder und wunderbaren Fotos ist sehr gelungen. Informativ und unterhaltsam.
Zusaetzlich enthaelt dieses aufwendige Stueck noch weitere tolle Extras (Wackelbild, Autoaufkleber,...) die das ganze vollkommen abrunden.
Jeden Cent wert! Sehr zu empfehlen!

schwer zu sagen      3 von 5 Punkten
Ein objektives Urteil hierüber fällt mir schwer. Zu gut kenne ich die Hintergründe der Band.

So wird es gemacht,...      5 von 5 Punkten
Welle Erdball beweisen mit dem neuen Longplayer "Chaos total" wieder mal ihre alte Stärke.
Alle Songs sind im typische ERDBALL Stil gehalten, können aber leider nicht alle so überzeugen, wie die Songs auf "WUNDERWELT der TECHNIK ".
Mir fehlt ein wenig diese Verspieltheit und das LoFi Sample Flair, der bei "Wunderwelt der Technik " einzigartig umgesetzt wurde.
Leider befinden sich auch nicht so viele Tanzflächenfüller auf diesem Longplayer.
Vielleicht läßt die Thematik "CHAOS" auch nicht all zu viel davon zu.
Welle Erdball bleiben aber Gott sei Dank ihrem Stil treu und verwurschteln ihr Album nicht mit Future-Pop Sounds.
Das lobe ich mir.
Die fünf Sterne erhalten Welle Erdball für ihr grandioses Preis-Leistungsverhältnis.
Für knapp 17 Euro erhält man eine vollgepackte Cd mit 22 Titeln, ein wunderschönes Booklet, ein CHAOS Wackelbild und jetzt kommts : eine liebevoll umgesetzte DVD, die Material aus privaten Archiven, Videos, Auftritten, etc zeigt.
Welle Erdball haben es den ganz GROSSEN des Musikbiz gezeigt, das ein FAN mehr Wert ist, als 8 runtergespulte Titel auf ner 45 min CD.

Fazit : Ready for CHAOS TOTAL

Es geht voran! Mit Vollgas ins totale Chaos!      5 von 5 Punkten
Halten Sie sich fest - Welle:Erdball melden sich nach langer Wartezeit zurück, und zwar in überaus beeindruckender Art und Weise.

Mit "Chaos Total" schickt der "Sender" die bislang mit Abstand beste und abwechslunsgreichste Sendung in den Äther. Typischer Welle:Erdball-Stil mit unglaublich vielen versteckten Extras und Zugaben, die Sie jedoch nur entdecken werden, wenn Sie auch dazu bereit sind, Ihr Gehirn anzustrengen...

Mit diesem Album halten Sie die absolute Referenz im Bereich deutschsprachiger elektronischer Musik in Ihren Händen!

Zukünftige Hits wie "Chaos Total" oder "Nur tote Frauen sind schön" wechseln sich ab mit Clubkrachern wie "Das Alpha-Tier" oder "Kneif-Mich" (beide komplett aus einem einzigen Commodore C=64), mit 50er - Jahre - Schlagern wie "Das Souvenir", skurrilen Liebesliedern wie "Graf Krolock" oder 80er-Jahre-Coverversionen von France Gall (Poupée de Cire). Teilweise wird sogar im Morsecode gesendet - mehr wird an dieser Stelle jedoch nicht verraten, der geneigte Hörer wird es selbst herausfinden!

Auch textlich präsentieren sich Welle:Erdball wieder mal in Höchstform, wie z.B. "Hoch die Fahnen", "Mathematique" oder "Schalte mich aus!" zweifelsfrei belegen.

Außerdem lassen sich auf der CD auch einige ältere Raritäten in teilweise neuem Gewand finden, wie z.B. das wunderschöne "Sternenkind", "Bill Gates komm f... mit mir" u.v.m.

Nicht zu vergessen ist natürlich die hervorragend gestaltete DVD!

Rundherum gelungen!


 Weitere Kundenmeinungen


Once Upon a Time - Siouxsie & the BansheesOnce Upon a Time
Siouxsie & the Banshees

Audio CD, 1. Juli 1989
     Verkaufsrang: 16418      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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ONCE UPON A TIME

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein ganz besonderes Kapitel britischer Musik      5 von 5 Punkten
Siouxsie and the Banshees starteten als - ja, als was eigentlich?? Punkrock? Nöö. Allerdings war es die Zeit des Punk, womit man als Künstler zu jener Zeit stets damit rechnen musste, in diese Schublade gesteckt zu werden. Natürlich waren gewisse Merkmale des Punkrocks auch bei den Banshees vorhanden, aber die Ansprüche waren wohl kaum vergleichbar. Wer sich Songs wie "Mirage", "The Staircase" oder "Israel" heute Anno 2005 zu Gemüte führt, wird überrascht sein, wie innovativ diese Band war. Vieles ihrer musikalischen Strukturen findet man heute bei jungen Wilden wie Muse, Placebo oder oder oder wieder. Nicht, dass die Banshees begnadete Musiker waren (oder Siouxsie gar eine gute Sängerin...)... Das alles gewiss nicht - aber sie waren stets außergewöhnlich, obwohl ihnen gegen Ende ihrer bemerkenswerten Karriere die Ideen ausgingen. Macht aber nix, wenn man sich an den grandiosen Songs der frühen Phase bis etwa 1985 erlaben darf. Diese CD ist eine Sammlung der ersten Singles einer Band, die in Sachen Innovation und Wichtigkeit für die Musikgeschichte ohne Weiteres mit den Smiths, Joy Division oder Kraftwerk auf eine Stufe gestellt werden darf. Dabei hatten sie rein musikalisch mit den Genannten genau nichts gemein.

NEW WAVE vom Feinsten! Fesselnder klang und fesselnde Stimme      5 von 5 Punkten
Eine schöne Zusammenstellung von ohrwurmigen Titeln diverser Alben dieser genialen Formation. Nur wenige haben den Geist dieser zeit (ende 70er, Anfang der 80er so schön zum klingen gebracht. Diese Sammlung eignet sich als Einstieg. Leider sind einige geniale Songs wie "helter skelter" nicht vertreten, aber die meisen Tracks (mein Lieblingssong Christine) der B-Seite der früheren LP-Ausgabe sind von der Stimme und der speziellen Siouxie-Harmonie einfach genial (happy House, Spellbound und Israel) KAUFEN UND LAUT HÖREN!


55578 - Wolfsheim55578
Wolfsheim

Audio CD, 17. Februar 1995
     Verkaufsrang: 17245      Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 11 Tagen.

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55578

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

auch 2006 immer noch ein tolles Album      5 von 5 Punkten
Immer mal wieder hole ich die "alte Scheibe" von Wolfsheim raus.
Dass ich sie immer noch höre, spricht für die gelungene Songauswahl.
Die Songs sind eine Zusammenstellung aus dem Zeitraum 1987 bis 1995.
Teilweise wurde nicht die Radio Version gewählt, sondern auf Club-Mix, Long Version, Remix usw. zurückgegriffen. Hieran sollte man sich nicht stören, wenn man ernsthaft vor hat die CD noch mal zu erwerben.
Für alle, die Wolfsheim nicht kennen: tiefe eindrucksvolle warme Männerstimme. Die Instrumentalbegleitung ist minimalistisch und nicht unbedingt das, was man alltäglich nennt (eher seichter Synthi-Pop), aber gerade deshalb für sich interessant und von einem zum nächsten Song auch in Sachen Takt und Klangfarbe abwechslungsreich.
Allgemein kann man sagen, dass die Musik von Wolfsheim eher melancholisch und mit minimaler Melodie ausgestattet ist. Die Musik polarisiert wie es allgemein bei alternativer Musik der Fall ist, somit ist es nur ein Kauftipp für die, die es mögen.


 Weitere Kundenmeinungen


Werk 80 II Ltd. ed. Digi - AtrocityWerk 80 II Ltd. ed. Digi
Atrocity

Audio CD, 29. Februar 2008
     Verkaufsrang: 19900      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,47 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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"Die 80er Jahre sind zurück, härter denn je!" - so lautet das Motto der neuen Atrocity-Hitsammlung Werk 80 II. Wie schon auf dem umjubelten Vorgänger haben die deutschen Extemmetalpioniere nur das allerbeste aus den goldenen 80ern ausgewählt, und die Stücke in ein hartmetallenes Gewand gesteckt. Egal, ob unsterbliche Klassiker wie "Relax", "DonZt you forget about me" oder "The Sun Always Shines on TV" - ATROCITY schaffen es, jedem Song ein ganz eigene Note zu geben und das Feeling von damals mit der Härte der Moderne zu verbinden. Ein Album, das zweifelsohne für volle Tanzflächen sorgen wird.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Pflichtkauf!      5 von 5 Punkten
Die Freude war groß, als Atrocity angekündigt haben, dass sie tatsächlich einen Nachfolger zum grandiosen Werk 80 Album machen würden. Zehn Jahre sind seither vergangen, und wie es scheint, haben sich viele Fans genauso gefreut, dass die Truppe um Fronthüne Alex Krull wieder ihre ganz eigenen Versionen unsterblicher 80er Jahre Hits aufgenommen hat. Werk 80 II ist dieser Tage von 0 auf Platz 19 in die deutschen Albumcharts eingestiegen! Ein völlig verdienter Erfolg für die Band, die wieder mal durch ihre Experimentierfreude zeigt, dass sie immer für eine Überraschung gut ist. Die neue Werk 80 II ist ein großartiges Album und eine respektvolle Verneigung an die Zeit der goldenen 80er Jahre, auch wenn man stilistisch natürlich um einiges härter zu Werke geht, als das noch bei den Pop und Wave Originalen der Fall war. Das trifft zum einen auch wunderbar meinen persönlichen Musikgeschmack, aber auch die zeitgemäße Umsetzung der Songs. Wie heißt es doch so schön, die Zeiten werden härter! Deshalb kann ich auch gar nicht nachvollziehen wie manche Leute hier den Gesang und Gesangsstil von Mastermind Krull kritisieren, der mit seiner rauen Stimme facettenreich und gekonnt die Songs unter einen Hut bringt und passend zum neuen Metalgewand vorträgt. Ganz ehrlich, glaubt denn wirklich jemand ernsthaft, dass die Gesänge von Morten Harket oder etwa einem Jimmy Sommerville metaltauglich wären? Mir gefällt Krull's tiefes, düsteres Organ sehr gut, und zur Unterstützung hat man mit Liv Kristine (Leaves' Eyes) erneut eine begnadete Gastsängerin mit dabei. Dank Atrocity kann man als Rock und Metal Fan jetzt wirklich zu den 80er Popsongs abrocken! So war das schon bei der ersten Werk 80. Die Werk 80 II gefällt mir sogar noch ein wenig besser, und die symphonische Ausrichtung mit der Klassik ist echt gelungen. Das Orchester und der Chor fügen sich sehr gut in das Gesamtkonzept ein. Hier einmal ein kurzer Überblick zu den einzelnen Songs:

People Are People: Klasse, stampfender Opener. Hier kommt gleich der Einsatz von Orchester und Chor sehr gut zur Geltung! So hat man den Song von Depeche Mode bestimmt noch nie gehört.

Smalltown Boy: Die einprägsame Pianomelodie will mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Starker, tanzbarer Song. Hier zeigt sich Alex Stärke mit seinen abwechslungsreichen Gesängen: In der Strophe singt er noch sehr melodisch und im Chorus lässt er es richtig krachen. Klasse!

Relax: Eine echte Überraschung! Wahrscheinlich eines der Lieder, dass man sich aufgrund der opulenten Umsetzung öfters anhören muß, um es ganz zu erfassen! Der Brocken wird nach mehrmaligen Hören immer besser! Spätestens hier wird klar, dass sich Atrocity hingesetzt und ordentlich etwas ausgeklügelt haben. Wahnsinn! Auch der Härtegrad stimmt, fettes Brett!

Don't You Forget About Me: Das rockt! Geiler Groove und eine prima Umsetzung des Simple Mind Klassikers! Lässige Gesangsarbeit von Herrn Krull und ein ordentliches Pfund auf der Gitarre!

The Sun Always Shines On TV: Ein wunderschönes Duett mit Liv Kristine. Die Nummer ist sicherlich eines der Highlights auf der neuen Werk 80 II, wenn man das überhaupt so sagen kann ;)

Hey Little Girl: Das Original hat mir nie gefallen. Aber die Version von Atrocity ist echt klasse geworden. Man höre sich nur den packenden Chorus an!

Fade To Grey: Wow, das hätte ich nicht gedacht. Was man aus dieser eher monotonen New Wave Nummer gezaubert hat, ist echt erstaunlich. Da brezeln die Gitarren, da grooven die Drums und eine zarte französische Stimme lässt die Männerherzen höher schlagen. Das Stück wird bestimmt die Tanzflächen beben lassen.

Such A Shame: Das Orchester stimmt den Song an, im Original von Talk Talk, und Such A Shame" entwickelt sich zu einem sehr dynamischen epischen Schmankerl.

Keine Heimat: Wie auf Werk 80 gibt's auch bei Teil 2 einen Beitrag aus der Zeit der Neuen Deutschen Welle. Warum man nicht einen bekannteren Hit von Ideal genommen hat, ist mir zwar nicht ganz klar, wahrscheinlich liegt es aber an der textlichen Aussage, die man sehr gut auf die heutige Zeit ummünzen kann. Musikalisch kommt jedenfalls das volle Gitarrenbrett inklusive hartem, deutschen Gesang.

Here Comes The Rain Again: Atmosphärisch, symphonisch-rockende Umsetzung des Eurythmics Evergreens. Die Gitarrenarbeit hamorniert perfekt mit den orchestralen Klängen im Breitwandformat! Wunderbare Umsetzung; schön düster. Ein echter Geheimtipp.

Forever Young: Der perfekte Abschluss einer Hammerscheibe! War bei Werk 80 Maid of Orleans" ein atmosphärisches Sahnehäubchen am Ende der Platte, so packen Atrocity diesmal eine Gänsehaut Hymne aus! Einfach genial!

Fazit: Klasse Songauswahl, super Umsetzungen der 80er Jahre Hits, eine Top Produktion und ein umwerfendes Coverartwork. Das macht unter dem Strich die volle Punktzahl aus!


Tritt würdig in die Fußstapfen des ersten Teils      5 von 5 Punkten
Die Schwaben von Atrocity waren ja schon immer für Überraschungen gut. Waren bereits viele Fans vom 1994er Werk "Blut" sehr überrascht, da man weniger Todesblei aber dafür mehr Groove und fremde Elemente einsetzte, wurden diese spätestens mit den beiden 1995er EPs "Calling the Rain" bzw der Kollaboration mit Das Ich "Die Liebe" komplett vor den Kopf gestoßen. Mit dem 1996er Album "Willenskraft" waren die Urfans dann aber wieder zufrieden, da es hier wieder mächtig Geknüppel gab.

Doch sollte dies heile Bild bereits ein Jahr später wieder jäh zerrüttet werden, denn dann kam etwas, mit dem keiner rechnete: Ein Coveralbum (soweit noch unspektakulär), bei dem man 80er Jahre Pop und Wave Hits in ein metallisches Gewand steckte, was den Ludwigsburg Vampires vor allem viele neue Fans in der Gothic und Dark Wave Szene bescherte, allerdings bei den Metalheads doch nicht sofort für Begeisterungsstürme sorgte.
Ich erinnere mich noch an ein Konzert in Endingen zusammen mit u.a. Pyogenesis, bei dem gerade mal um die 100 - 150 Fans da waren. Allerdings war dennoch das Album "Werk 80" sehr erfolgreich und verbreitete den Namen Atrocity wie ein Lauffeuer.
Nun 11 Jahre später gibt es mit Werk 80 II eine Fortsetzung dieses Albums, wobei sich natürlich viele bereits vorab fragen, ob man an die Klasse des 1997er Werkes herankommen könne?

Die Antwort: Ja! Denn zum einen stimmt nicht nur die Songauswahl, geschweige denn der Sound, sondern auch die Umsetzung! Erfreulich ist dabei vor allem, dass man nicht ähnlich soft agiert wie in den 90ern, sondern den Härtegrad doch relativ weit oben gehalten hat. Selbstverständlich kann man die Musik auf "Werk 80 II" nicht mit "Todessehnsucht", "Willenskraft" oder "Atlantis" vergleichen, aber es ist schön, dass man sich im Vergleich zum ersten Teil deutlich härter zeigt (vor allem bei dem Frankie Goes To Hollywood Hit "Relax"), auch mal brachialere Riffs einsetzte, mehr Doublebass walzen lässt oder auch vermehrt kräftige Shouts rausbrüllt (wie z.B. bei dem Icehouse Song "Hey Little Girl"). Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist keine Anbiederung zu erkennen!

Einen großen Pluspunkt gewinnen Atrocity durch die ausgezeichneten Orchester- und Choreinsätze, welche wirklich wunderbar arrangiert und umgesetzt wurden. Bilder hierzu gibt es übrigens auch auf der offiziellen Homepage der Schwaben! Vor allem das A-Ha Coverstück "The Sun always shine on TV" (im Duett zusammen mit Liv-Kristine!) ist hier wirklich hervorragend ausgefallen. Ich hatte eigentlich grundsätzlich bei dem Song meine Bedenken, da es sich hierbei um mein Lieblingsstück der Norweger handelt, aber Atrocity konnten diese Krux ausgezeichnet meistern.

Doch auch Songs wie der Depeche Mode Klassiker "People are People", Bronski Beat's "Smalltown Boy" (wurde auch schon von Depressive Age und Paradise Lost sehr gut umgesetzt), dem Talk Talk One Hit "Such a Shame" (mit grandiosen Twin Lead Gitarren im Mittelteil) oder dem sehr melodisch gehaltenen Eurythimics Knaller "Here comes the Rain again" (absolut genial!) können bereits nach wenigen Durchgängen überzeugen, so dass eigentlich jeder Zweifel behoben wurde, dass Atrocity mit "Werk 80 II" keinen würdigen Nachfolger schaffen könnten, denn qualitativ ist ihnen das durchaus gelungen.

Fazit: Wem das 1997er Album "Werk 80" bereits gefallen hat, wird auch hier bedenkenlos zugreifen können. Ansonsten sei hiermit jedem offenen Metal Fan dieses Album wirklich ans Herz gelegt. Wer sowohl 80er Pop und Wave Songs, als auch Metal mag, MUSS sich "Werk 80 II" einfach zulegen!


Miroque - Romantisches Mittelalter - Verschiedene InterpretenMiroque - Romantisches Mittelalter
Verschiedene Interpreten

Audio CD, 7. April 2006
     Verkaufsrang: 21913     

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Miroque Romantisches Mittelalter

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Auf ins romantische Mittelalter!      5 von 5 Punkten
In Sachen Mittelalter-Sampler gehört die Miroque-Reihe zu den Besten!

Diese "Special-Ausgabe" führt den Hörer in den romantischen Teil des Mittelalters, und weiß es mit passenden Stücken zu verzaubern.

Vom 1. bis zum letzten Titel eine gelungene Auswahl!

Mittelalter/Romantik-Fans sollten zuschlagen!


Where the Wild Roses Grow [UK-Import] - Nick & Minogue,Kylie CaveWhere the Wild Roses Grow [UK-Import]
Nick & Minogue,Kylie Cave

Audio CD, 2. Juli 2001
     Verkaufsrang: 11633     

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WHERE THE WILD ROSES GROW

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Wunderschön      5 von 5 Punkten
Vielen Dank Nick Cave und Kylie Minogue. Euer `When the wild roses grow` ist sicher eines der schönsten Lieder der 90er Jahre.

Diese schaurig schöne Ballade ist schon ein ganz besonder Song. Dazu das tolle Video, der Songtext wurde sehr gut umgesetzt.

Und ausserdem das Comeback der göttlichen Kylie. Natürlich 5 Sterne.


 Weitere Kundenmeinungen


Music For The Masses (Hybrid-SACD + DVD) - Depeche ModeMusic For The Masses (Hybrid-SACD + DVD)
Depeche Mode

Audio CD, 31. März 2006
     Verkaufsrang: 19370      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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MUSIC FOR THE MASSES

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

MUSIC FOR ETERNITY      5 von 5 Punkten
Als Kind der 70er und 80er Jahre fand ich schon damals an einigen Songs der Briten Gefallen. Zum DM-Fan(atiker?) avancierte ich jedoch erst nach dem Erwerb der Re-Issues von "Violator" und "Songs Of Faith And Devotion" als Collectors Edition (Hybrid-SACD + DVD) im Jahr 2006. Inzwischen war ich um einiges gealtert und meine wattstarke und oberbassbetonte Hifi-Anlage aus den 80ern sukzessive durch ein Stereo/Surround-High-End-System ersetzt worden (u.a. zwei extrem große Subwoofer mit 38cm-Monster-Bässen, die bis hinab auf 18 Hz voll präsent sind).

Was mich an den DM-Re-Issues, allen voran aber "Music For The Masses" fasziniert, sind ein dynamisch-bombastischer, transparenter und dabei phänomenal räumlicher Klang im SACD- und DVD-Stereomodus sowie interessante neue Klangwelten im SACD- und DVD-Surroundmodus ohne die bei anderen Produktionen oftmals störende Effektüberfrachtung.

Als Stereo-Purist bevorzuge ich gleichwohl die SACD-Stereo-Wiedergabe. Toll, wie auf dem Re-Issue von "Music For The Masses" sämtliche Songs durch das Remastering und das hochauflösende SACD-Format an Soundqualität gewinnen. Wenn ich mir "Never Let Me Down Again", "The Things You Said", "Strangelove", "Behind The Wheel" und "Nothing" anhöre, raubt es mir schlicht den Atem. Ein Hammer!!! Und noch nie kamen mir die Stimmen von Dave und Martin so eindringlich zu Gehör.

Besonders interessant ist abermals der auf der DVD enthaltene Kurzfilm über die Hintergründe der Album-Produktion. Hier wird Klartext gesprochen, nichts beschönigt und niemand beweihräuchert. Klasse!

Ich bin ein vielseitig orientierter Musikhörer und besitze bzw. kenne tausende Tonträger von zahlreichen Interpreten. Die Re-Issues aus der Collectors Edition von Depeche Mode gehören meines Erachtens zum Besten, was die Welt dem ambitionierten High-End-Hörer und Musikfan zu bieten hat. Herzlichen Dank und volles Kompliment an die vier Jungs aus Basildon (Martin, Dave, Vince und Andy) und Alan Wilder (nach "A Broken Frame" und vor "Ultra" prägte er den Sound der Band durch seine Professionalität und Experimentierfreudigkeit maßgeblich).


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Amanethes (Ltd. DigiPak + Bonus Track) - TiamatAmanethes (Ltd. DigiPak + Bonus Track)
Tiamat

Audio CD, 2. Mai 2008
     Verkaufsrang: 4273      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Wie in alten Zeiten      4 von 5 Punkten
Johan Edlund gehört zu den charismatischsten Frontmännern, die der düster-atmosphärische Metal zu bieten hat. Erinnert sich jemand noch an -Clouds-? Oder eben an "Wildhoney" oder "Deeper
Kind Of Slumber"? Diese Alben waren allesamt etwas Neues. TIAMAT schienen
sich von Scheibe zu Scheibe selbst neu zu erfinden. Edlund ist immer noch
ein genialer Songschreiber. Leider haben sich die Jungens nun doch etwas lange Zeit gelassen und die Konkurrenz wie eben unten erwähnte LACRIMAS PROFUNDERE schläft nicht! Die visionäre Kraft und Faszination aus der Zeit
von 1992 bis 1997 scheint er und damit TIAMAT jedoch wieder zurückgewonnen haben,jedoch sind leider auch die ein oder anderen Ausfälle zu verzeichnen und
damit ist eben nur noch eine gute, aber bei weiten eben keine so geniale
Gothic-Scheiblette wie etwa die neue LACRIMAS PROFUNDERE geworden. Mehr
leider nicht, überraschen können TIAMAT im Jahr 2008 leider nur teilweise!
Wer TIAMAT und die Musik von Johan Edlund mag, kommt an einem Kauf nicht
vorbei, da es sich hier um eine würdevolle Retrospektive für eine Band, die den Gothic Metal maßgeblich mitgeformt hat handelt, aber alle, die doch etwas mehr tiefgang und Awechslung mögen, sei
wohl eher Songs for the last view" von LACRIMAS PROFUNDERE ans Herz gelegt.


Das hätte ich nicht mehr erwartet!      5 von 5 Punkten
Gleich einmal vorweg: Ich zähle mich zu den Wildhoney Jüngern und bin seitdem bei jedem Album (nur Phantasma de luxe hat mir noch ganz gut gefallen) ziemlich enttäuscht worden. Bei den letzten Platten hat mir dann meistens kein einziges Lied mehr gefallen, es hat viel zu oft wie eine billige Kopie von Sisters of Mercy geklungen.

So habe ich diese Neuerscheinung zunächst fast übersehen und ihr eher nur aus sentimentalen Gründen eine Chance gegeben. Und dann diese positive Überraschung: Johann Edlund hat es geschafft, ein geschlossen gutes Album herauszubringen, das wieder spährische Klänge hervorbringt und glatt als Nachfolger von Wildhoney oder Phantasma de luxe durchgehen würde. Ob die Musik auf einem Klangteppich dahinschwebt (Circles) oder gar die alten Paradise Lost vorbeischauen (Until the hellhounds sleep again), hier haben Tiamat mit fast jedem Lied einen Volltreffer gelandet. Besonders angetan bin ich aber von "Via dolorosa", das wohl stärkste Lied von Tiamat seit Gaia, der druckvolle Refrain treibt mir die Gänsehaut in den Nacken.

Nachdem schon Paradise Lost mit ihrem letzten Album "in requiem" wieder eine Steigerung erkennen haben lassen, haben Tiamat noch eins draufgesetzt und dem für mich schon totgeglaubten Gothic Metal einen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten gegeben. Dafür gibt es ohne Zögern die Höchstnote!

Ärgernis      1 von 5 Punkten
!!!Vorsicht beim Kauf!!!
Mit sehr großen Erwartungen legte ich mir "Amanethes" zu -und stellte fest, dass kein einziger Song meinen Erwartungen gerecht wird. Tiamat war früher mal eine Band, die stetig gute Alben veröffentlichte und sich von Zeit zu Zeit steigerte. Angefangen mit "Sumerian Cry", forgesetzt mit den grandiosen "The Astral Sleep" und "Clouds" gipfelte sich ihr Schaffen in "Wildhoney" (jaja, wieder einer, der Tiamat an "Wildhoney" misst -aber das muss einfach sein -denn mal ehrlich: sowas haben die kein zweites Mal ansatzweise geschafft). Mit "A Deeper Kind Of Slumber" verzeichnete sich dann der Bruch -es war aber insgesamt noch eine sehr interessante und sehr innovative Veröffentlichung. Danach kam einfach nichts besonderes mehr. Alle nachfolgenden Veröffentlichungen wirkten meiner Meinung nach uninsipiert. Ich konnte zumindest nicht mehr diese dichte Atmosphäre, den Zauber der ersten Alben verspüren. Auf "Amanethes" wird stellenweise versucht, an alte Zeiten anzuknüpfen, leider ohne Erfolg. Die Luft ist raus und die krampfhaften Versuche, wieder zu "growlen" (wenn man das überhaupt so nennen kann) wirken einfach aufgesetzt und stellenweise sogar deplaziert. Leute, lasst Euch nicht von Sprüchen wie "klingt wie damals" oder "die beste Tiamat-Scheibe seit Wildhoney" einwickeln -hört vor dem Kauf mal rein und entscheidet dann. Sonst geht es Euch wie mir und ihr werdet maßlos enttäuscht. Mit "Amanethes" stirbt nun auch meine letzte Hoffnung, dass Tiamat nochmal ein gutes Album veröffentlichen. Das hier ist (mal wieder) nicht mehr als abgedroschener, gelangweilter Gothrock, wie es ihn schon tausendfach gibt.
Anspieltipps? -Keine!

Das wahrscheinlich reifste Tiamat Album aller Zeiten      5 von 5 Punkten
Es gibt so viel zu dieser Platte zu sagen daß ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Sie ist enorm vielseitig - vor allem vom Gesangsaspekt.
Zunächst mal möchte ich - als Tiamat-Fan der 1.! Stunde anmerken, daß ich nicht finde, daß man zu den growls der Altwerke "Wildhoney" oder gar "The sleeping beauty " zurückgekehrt ist. Bei einigen der neuen Stücke z.B. den ersten beiden legt Johan zwar rauhen Gesang an den Tag, von growls kann jedoch keine Rede sein. Weiß nicht, ob ich ihn so schon mal habe singen hören.
Noch viel interessanter ist, daß ich bei einigen Stücken dachte, ich träume als ich ihn plötzlich in noch nie dagewesenener Manier in Sister und/oder Fields of the Nephilim ähnliche tiefe Gesangsspähren vordringen hörte - krass!!
'Until the Hellhound sleeps again' z.B. könnte auch ohne weiteres als Sisters Song durchgehen um nur mal ein Beispiel zu nennen!
Und dann, last but not least, haben wir den bekannten soft-Gesangsstil, den wir ja von den letzten VÖ}s nur zu gut kennen.
Kurzum: Vielseitiger kann Gesang eigentlich kaum noch sein - Das ist eben Johan Edlund!
Zur Musik: Die ruhigen Stücke überwiegen ganz klar die härteren. Den zu den härteren Stücken zählenden Opener finde ich ehrlich gesagt relativ schwach - vor allem im Vergleich zu dem, was folgen wird.
Erst bei Equinox of the gods können mich die Jungs mit der härter Gangart einigermaßen überzeugen - zählt doch auch dieser song nicht zur creme de la creme der harten Tiamat songs.
Was mich wahrlich umhaut auf dieser Scheibe sind die ruhigeren, balladesken Stücke! Wahnsinn!
Nach dem bereits erwähnten Stück until the hellhound sleeps again was mich in alten Sisters Erinnerungen schwelgen läßt kommt der wunderschöne song 'Will they come' - der erste wirkliche Hammer!
Es regnet dann förmlich melodiöse Kracher von diesem Kaliber und dann kommt der song 'Meliae'.
Puuhh. Was für ein song! Ich weiß nicht ob es momentan noch eine Band in der schwarzen Szene gibt die in der Lage wäre, so ein Stück zu komponieren mit solch sensationellen Gitarrensoli. Ganz klar old-school. Ich kann kaum glauben daß Tiamat daß selbst komponiert haben - könnte mir gut vorstellen, daß es eine Coverversion ist aber wenn, dann kenne ich das Original nicht.
Beginnt als perfekte ohrwurmartige Irish-pub One-man-und-seine-Gitarre Schunkelnummer und entwickelt sich zum hochkarätigen Pink-Floyd mäßigen Gitarrenbrett bei der so ziemlich jeder Irish-Pub-Solist an seiner Grenzen stieße ;-)
Einfach nur schön.
Fazit: Tiamat sind zurück - und das mehr als eindrucksvoll!
Wer ein Wildhoney pt.2 erwartet hat aufgrund irgendwelcher Rezensionen, die aufgrund 2-3 'härterer' songs den Vergleich zu diesem Alt-Meisterwerk anstellten, wird sicherlich enttäuscht. Das ist definitiv KEIN Wildhoney pt.2 - nicht mal ansatzweise.
Dies hier ist eines der vielseitigsten, schönsten Rockalben die ich seit Ewigkeiten gehört habe welches einen Ehrenplatz in meinem hoffnungslos überfüllten CD-Regal erhalten wird.
Klare 5 Punkte - alles andere ist Hohn und/oder basiert auf falschen Erwartungen.


Hart und zart      5 von 5 Punkten
Ich kenne Tiamat bereits seit 1994 und schätze einen Großteil ihres Outputs wirklich sehr. Besonders "Wildhoney" und die zweite Hälfte der "Deeper kind of slumber" gehören für mich zu den Sternstunden düsterer und psychadelischer Rockmusik.

Im Unterschied zum letzten, insgesamt doch recht gefälligen Album "Prey" wirkte das neue Album "Amanethes" auf mich nach einmal Durchhören ziemlich roh und zerrissen und ich hätte es beinahe voreilig abgeschrieben. So ging es sicherlich Einigen, die dann vorschnell negative Kritiken äußerten (so auch hier bei Amazon nachzulesen). Zum Glück waren bei mir doch einige Passagen hängengeblieben und ich bin froh, dem Album eine zweite Chance gegeben zu haben. Nach und nach kristallisieren sich nämlich doch eine Struktur und unheimlich viel Feinheiten heraus. Grob gesagt ist die erste Hälfte recht hart, bisweilen sogar brachial, während die zweite eher soft ist. Geschickt platziert sind aber in der ersten Hälfte mit "Will they come?" ein langsameres, gefühlvolles Stück und in der zweiten Hälfte mit "Via Dolorosa" ein echter Shouter, so dass im Rahmen des Gesamtkonzeptes für Auflockerung gesorgt ist.

Überhaupt ist dieses vielleicht sogar die abwechslungsreichste Tiamat-Platte bisher. Hier finden sich einige der härtesten und einige der softesten Tiamat-Stücke ever. Respekt für diesen Mut zur Kompromisslosigkeit! Auch das von J. Edlund in einem Interview beschriebene Konzept, die Stücke in einem gewissen "demoartigen Zustand" zu belassen, muss als geglückt bezeichnet werden, denn so gewinnt das Album enorm an Authentizität und Tiefe. Trotz dieser "Rauhheit" blitzen sehr viele songschreiberische und technische Raffinessen durch. Eigentlich hat jeder Song ein "gewisses Etwas". Sei es nun die zerbrechliche Kinderstimme, die einen harten Song ganz sanft ausklingen lässt, die weiblichen Vocals, die desöfteren im Hintergrund eingesetzt werden, das Break in "Summertime is gone", das ein eher unauffälliges Lied plötzlich noch zu einer Gänsehautnummer werden lässt, verschiedene elektronische Spielereien und und und.

Zudem gibt es etliche (gewollte?) Wiedererkennungswerte. So könnte ich z.B. bei "Lucienne" schwören, Andrew Eldritch ("Sisters of Mercy") himself singen/raunen zu hören. Und so eine Nummer wie "Meliae" hätte wohl David Gilmour ("Pink Floyd") gerne auf seinem letzten Solo-Album gehabt. Dieses Stück gehört zusammen mit den beiden davor platzierten Songs "Misantropolis" und "Amanitis" (geniales Instrumental!) und den beiden Eröffnungskrachern auch zu den stärksten des Werkes.

Five Stars go to Sweden.


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