Hard'n Heavy

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The Number of the Beast - Iron MaidenThe Number of the Beast
Iron Maiden

Audio CD, 10. September 1998
     Verkaufsrang: 431      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,90 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die noch immer aktive britische Speerspitze der Metal Formation schenkte ihren Fans viele Klassiker. Das von Martin "Farmer" Birch produzierte Album The Number Of The Beast gehört ohne Zweifel in das Archiv eines jeden Metal-Fans. Die 1982 entstandenen Kompositionen sind nicht totzukriegen und Lieder wie "Children Of The Damned", "22 Acacia Avenue" oder "Run To The Hills" sind unsterbliche Klassiker, die den damaligen Zeitgeist immer wieder aufleben lassen. Der Einstand von Bruce Dickinson am Mikro hat den Stücken sehr gut getan und seine Gesangsarbeit steht der von Vorgänger Paul Di'Anno in nichts nach. Insbesondere der Titeltrack sowie "Hallowed Be Thy Name" haben The Number Of The Beast zu einem der besten Alben und Iron Maiden zur lebenden Legende gemacht. Da stört weder die nur knapp 40 Minuten kurze Spielzeit, noch das spärlich gehaltene Coverartwork. Das Album ist definitiv ein Pflichtkauf.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 48 Bewertungen)

Darf in keiner Sammlung fehlen!      5 von 5 Punkten
Diese Platte darf wirklich in keiner Sammlung fehlen! Hier folgt ein Hit auf den anderen, alle Refrains haben höchsten Mitgröhlfaktor und die musikalische Begleitung ist allererste Sahne. Hier gibt es fast* nichts zu bemängeln!

* Einzig "22 Acacia Avenue" ist recht schwach. Doch diese Schwäche wird durch Kracher wie "Run to the hills" oder "The Prisoner" und natürlich auch dem Titeltrack mehr als wieder wett gemacht!


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High Voltage (Special Edition Digipack) - AC/DCHigh Voltage (Special Edition Digipack)
AC/DC

Audio CD, 3. März 2003
     Verkaufsrang: 448      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die einzigartige Erfolgsstory der australischen Hardrocker AC/DC nimmt ihren Anfang 1973 in Melbourne, als sich der singende Rotzlöffel Bon Scott, der ewige Schuljunge Angus Young und sein Bruder Malcolm (beide recht passable Bluesrock-Gitarristen) sowie Drummer Phil Rudd und Basser Mark Evans zusammenzutun, um der Welt nach allen Regeln der Kunst in den Popo zu treten. Ein Jahr später erscheint das Debütalbum High Voltage, das allerdings erst zwei Jahre später einen internationalen Release erfährt.

Die Setlist ist auf einigen Positionen verändert worden -- sehr zur Freude des Konsumenten, denn neben Nummern der Originalversion à la "She's Got Balls" gibt's auf der '76er Fassung auch unsterbliche Granaten wie das ultrarelaxte "The Jack" oder die Dampframme "T.N.T." zu hören. Sämtliche AC/DC-Trademarks -- wie tighte, straighte Beats, geniale Riffs, herrlich krachige Soli und Bon Scotts ungehobelter Gossengesang -- sind auf dieser Scheibe bereits voll ausgeprägt und machen High Voltage zu einem hochklassigen, zeitlosen Schnodderrock-Album. --Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)

Davon gibt's nur eine begrenzte Menge, ...      5 von 5 Punkten
... denn so herrlich purer Hard Rock wurde und wird nicht von allzu vielen Bands gespielt, und wer, wie ich, die Stimme von Bon Scott verehrt, hat insgesamt eh nur ca. 60 Lieder zur Auswahl.
Ich bin ein klein wenig in der Zwickmühle, weil ich "Let there be Rock" und "Powerage", die mir noch besser gefallen als dieses Album, auch fünf Sterne gegeben habe, aber mal ehrlich: Auch diese Platte haut einen Rock'n'Roll-Fan doch vom Hocker, oder?
1. It's a long way to the top: Eine perfekte Rocknummer, besser kann man das nicht spielen. Ich behaupte, dass die Zahl der Menschen, die gerne Rock hören und dieses Lied nicht lieben, weltweit unter hundert liegt. Ehrlich.
2. Rock'n'Roll Singer: Fast genau so gut, auf jeden Fall der gleiche Stil, fast wie fünfziger Jahre R'n'R, nur lauter. Und dieser Bon ... :-) ("I got the devil in my blood, telling me what to do ... and I'm all ears.")
3. The Jack: Der legendäre AC/DC-Blues mit dem herrlich zweideutigen Text. (Jack ist ein Slangausdruck für Tripper, unter dem Gesichtspunkt wird aus dem Kartenspiel etwas völlig anderes.)
Wird live übrigens schon von Anfang an mit einem anderen, EINdeutigen Text gesungen.
4. Live Wire: Eigentlich der perfekte Konzertbeginn, wie am Video "Let there be Rock" gezeigt. Eine Zeitlang wummert nur der Bass, dann kommt leise die Rhtythmusgitarre dazu. Einige Takte darauf die Hi-Hats vom Schlagzeug, und bald darauf krachen die Leadgitarre und das restliche Schlagzeug dazu. Und so rollt die Nummer smooth, aber kräftig dahin. Gefällt mir. *schmatz*
5. TNT: Eine Granate, wie sie selbst diese Band nur ganz selten zustandegebracht hat. Kennt aber eh jeder, diesen Midtempo-Stampfer mit Mitbrüllteil.
6. Can I sit next to you girl: Das allererste Lied von AC/DC, von Bon Scott neu eingesungen. (Originalsingle war noch mit Dave Evans.) Fürs erste ganz ordentlich, stinkt aber nach den vorigen fünf ein wenig ab.
7. Little Lover: Langsam, bluesig. (Bon war zwar kein Bluessänger, aber egal.) Nicht top, aber okay.
8. She's got balls: Auch langsamer, aber bissig und böse. Die Nummer hat etwas, keine Frage. Ich persönlich ziehe aber die ersten fünf vor, und:
9. High Voltage: Da wären wir wieder, im gleichen Stil wie die ersten beiden Nummern. Und wieder rundum gelungen. Ein straighter Rocksong, der immer noch gerne live gespielt wird. Eine der sechs Topleistungen auf dem Album.

Abschließend sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass dieses Album eigentlich Stückwerk ist, denn in Australien wurde die Platte ursprünglich mit dem Titel "TNT" und etwas anderer Tracklist veröffentlicht. Die wenigen schwächeren Titel dieser Scheibe fehlen am Original, dafür ist noch die Killernummer "Rocker" und das Chuck-Berry-Cover "School days" drauf. Im Zweifelsfall also eher das australische Original kaufen.

Aber auch in dieser Version ganz klar 5 von 5.


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Red Hot Chili Peppers - Live at Slane Castle - Red Hot Chili Peppers - Live at Slane Castle

DVD, 17. November 2003
     Verkaufsrang: 399      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Für Aufregung sorgten die Red Hot Chili Peppers einst, als sie bei ihren Auftritten außer Socken nichts am Leibe trugen. Und die befanden sich noch nicht mal an den Füßen, sondern in der Körpermitte... Bei ihrem Live-Termin am 23. August 2003 kamen die Kalifornier zwar nicht textilfrei auf die Bühne, heiß war ihre Show aber trotzdem in jeder Minute.

Als an jenem Abend hinter dem Slane Castle nahe Dublin die Sonne unterging, sorgte die Gruppe mit einer explosiven Performance dafür, dass den 80.000 Besuchern nicht kühl wurde. Sie heizten ihnen mit ihrer Kreuzung aus Punk, Funk und Rap mächtig ein. Bassmann Flea im Kostüm eines Skeletts, Frontmann Anthony Kiedis (nach ein paar Tracks dann doch mit entblößtem Oberkörper), Drummer Chad Smith im Blaumann sowie der wild herumwirbelnde Gitarrenderwisch John Frusciante ließen es gewaltig krachen. "In concert" sind diese Burschen der durchgeknallte Wahnsinn und auch beim Filmmitschnitt des Konzertes machen sie ihrem Namen alle Ehre. Wir erleben sie hier jedenfalls scharf wie rote Pfefferschoten!

Die Setlist der Live-Aufnahme umfasst ausgewählte Tracks vom Erfolgsalbum Blood Sugar Sex Magik, dem Bestseller Californication und dem mehrfach mit Platin dekorierten By The Way. Mit viel Tempo und ihrem gewohnt anarchischen Humor interpretieren die US-Amerikaner "Give It Away", "Otherside", "Californication", "Power Of Equality", "Universally Speaking" (über Kiedis' Heimatstadt Detroit) und den Hittitel "Under The Bridge", mit dem sie den internationalen Durchbruch schafften. Das euphorisch mitgehende Publikum singt dabei lautstark jede Zeile auswendig mit. Das nenne ich eine mitreißende Darbietung! --Harald Kepler

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)

Weltklasse!      5 von 5 Punkten
Was die Champions-League beim Fußball ist, ist dieses Konzert für die Musik.
Eine Weltklasse Performance von den Peppers mit sehr gutem Sound.
Meistens wenn ich RHCPs höre, dann von der DVD (Suchtfaktor groß ;-)).
Für mich auch das beste Set, welches sie bis zum heuten Tag an den Tag gelegt haben (so habe ich sie auch am Rock am Ring 2005 gesehen).
Hier vermisst man die Songs von Stadium Arcadium nicht und bei Under the bridge ist Gänsehaut-Feeling möglich.

Kurz: Top-DVD, kann ich nur empfehlen. Ist das Geld aufjedenfall wert!


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The Slip [CD + DVD im Digipak] - Nine Inch NailsThe Slip [CD + DVD im Digipak]
Nine Inch Nails

Audio CD, 25. Juli 2008
     Verkaufsrang: 992      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,40 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Nachdem Trent Reznor bereits online kräftig die Werbetrommel für The Slip rührte, ist das Album nun auch als physischer Tonträger erhältlich.

In seiner ursprünglichen Form erschien The Slip als kostenloser Online-Download, doch die Scheibe ist viel zu gut, um als obskures Billigstalbum in die Nine-Inch-Nails-Annalen einzugehen und ein karges CD-R-Dasein zwischen all den optisch ansprechenden Reznor-Produktionen zu fristen. Im Gegensatz zum uninspirierten Instrumental-Koloss Ghosts I-IV überzeugt The Slip mit durchdachten Songstrukturen, eingängigen Melodien und einer kompositorischen Güte, die es durchaus mit Year Zero und With Teeth aufnehmen kann. Psychedelische Endlos-Soundscapes und wirre Kakophonien sucht man vergeblich, Reznor hat zu den Kernelementen des Songwritings zurückgefunden und schenkt dem Hörer Widerhaken-Hooklines, markante instrumentale Licks, gnadenlose Riff-Walzen, sphärische Verschnaufpausen und unwiderstehlich in die Beine gehende Grooves.

Die CD-Version von The Slip erscheint als auf weltweit 250.000 Exemplare limitierter, nummerierter Doppeldecker mit einer im Mai 2008 aufgezeichneten Live-DVD und einem 24-seitigen Booklet. Auch Fans, die bereits die Umsonst-Version besitzen, werden hier gerne noch mal zugreifen. -- Michael Rensen

Trent Reznor gilt als Perfektionist, der sich alle Zeit der Welt nimmt, ehe er nach langem Feilen an seinen Tracks ein Album zusammenstellt. Der NIN-Fan musste also stets Geduld aufbringen, um die oft jahrelangen Wartezeiten zwischen den Werken zu überstehen. Seit 2007 ist das anderes. Restlos genervt vom Geschäftsgebaren seiner Plattenfirma ging der Amerikaner in die Offensive und forderte seine Anhänger auf, Musik der Nine Inch Nails hemmungslos zu kopieren und zu klauen. Das war die Rache dafür, dass seine CD Year Zero zu einem überhöhten Preis angeboten wurde. Darüber hinaus verzichtete die Industrial-Metal-Ikone auf einen Plattenvertrag und gründete sein eigenes Label Null Records. Nun wirkt er wie befreit, nutzte die zurück gewonnene künstlerische Freiheit für das epische Ghosts I-IV, das kritisch betrachtet ein Ausrutscher, wohlwollend ein Experiment war. Ein paar Monate später nur tritt Reznor nicht nur in die eigenen, extragroßen Fußstapfen, er präsentiert mit The Slip einen Eckpfeiler seiner 1989 in Cleveland eingeleiteten Karriere. Ein kompaktes Kraftpaket, das untypisch für die NIN nicht ans Limit der Speicherkapazität einer CD geht, sondern mal gerade zehn Stücke auf knapp 44 Minuten verteilt. In diesem Fall ist weniger nicht nur mehr sondern viel mehr, als wenn die Energie der weggelassenen Musik auf dem sehr zugänglichen The Slip übergesprungen wäre. Wenn es noch Geister geben sollte, die Reznor nach überstandener, schwerer Drogensucht nicht vertrieben haben sollte: Hier wird ihnen in Tracks wie den Rock-Peitschen „1,000,000“ oder „Letting You“ der Garaus gemacht. Im Kontrast dazu stehen sanfte Piano-Balladen wie „Lights In The Sky“ oder das ambientische „Corona Radiata“. Zusammen ergeben sie einen von Gegenpolen geprägten Querschnitt einer Vita, die The Slip zu ihren Höhepunkten zählen kann. -- Sven Niechziol

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Gericht des Tages: The Slip      5 von 5 Punkten
Trent Reznor, berühmt berüchtigter NIN-Chefkoch, war ja zuletzt nicht nur für seine köstlichen Produktionen in den Schlagzeilen, sondern vor allem für die Schnelligkeit seiner Zubereitungen. Seine nunmehr 27. Kreation und neuestes musikalisches Hauptgericht lautet also "The Slip".
Das Rezept hierfür ist einfach: man nehme eine Handvoll "With Teeth", verrührt mit ganz viel "Pretty Hate Machine" und gewürzt mit pikanten "Year Zero"-Computerspielereien sowie einer Prise Düsternis Marke "The Fragile". Garniert wird das ganze dann noch mit zwei Instrumentals a la "Ghosts". Ach, und als letztes Sahnehäubchen zum drüberstreuen darf natürlich auch die Gourmet-Ballade "Lights In The Sky" nicht fehlen.
Zugegeben, anfangs mag diese Mixtur etwas altbekannt und aufgewärmt schmecken, doch nach mehrmaligem akustischen Verzehr erfreut man sich am wahren Genuss dieser Feinschmeckerplatte. Und da das Auge bekanntlich mitisst, bekommt man auch noch eine leckere Live-DVD dazu serviert.
Fazit: Industrial-Haubenkoch Reznor lässt wieder mal nichts anbrennen und präsentiert uns ein weiteres, rundum gelungenes, musikalisches Luxus-Menü. Einziger bitterer Nachgeschmack: die Laufzeit von knapp 45min macht nicht wirklich satt. Doch das nächste NIN-Festmahl kommt bestimmt.


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Death Magnetic (Ltd.Vinylbox) [Vinyl LP] - MetallicaDeath Magnetic (Ltd.Vinylbox) [Vinyl LP]
Metallica

Schallplatte, 12. September 2008
     Verkaufsrang: 886      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 69,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Death Magnetic ist das wichtigste und am sehnlichsten erwartete Metal-Album des Jahres 2008. Wäre es enttäuschend ausgefallen, es hätte ein komplettes Genre gelähmt und ausgebremst. Doch die CD ist glücklicherweise das geworden, was sich die Anhängerschaft erhofft hat: eine erstklassige Thrash-Metal-Granate mit Anklängen an die Metallica-Hochphase in den 80er Jahren.

Die komplexen, größtenteils überlangen zehn Songs brauchen einige Durchläufe, bis sie sich in ihrer ganzen Pracht entfalten, doch schon nach ein- bis zweimaligem Drücken der Repeat-Taste ist klar: St. Anger und Load/Reload sind Geschichte, mit Death Magnetic machen Metallica endlich da weiter, wo sie nach ...And Justice For All aufgehört hatten. Die Arrangements sind vielschichtig, James Hetfield feuert ein knallhartes, aggressives Thrash-Metal-Riff nach dem anderen ab, Kirk Hammett soliert, als ginge es um sein Leben, und Lars Ulrich trommelt endlich wieder mit angezogenem Snare-Teppich. Highlights der Scheibe sind das ruhig beginnende und sich immer weiter steigernde "The Day That Never Comes", die vertrackten Ohrwürmer "All Nightmare Long", "Cyanide" und "That Was Just Your Life", der rasante, traditionelle Thrash-Metal-Donnerschlag "My Apocalypse", der fast schon Slayer-Härtegrade erreicht, und das zehnminütige, stimmungsvolle Instrumental "Suicide & Redemption". Die kompositorische Genialität der frühen Alben bleibt zwar unerreicht, Death Magnetic verknüpft aber das Hypnotische, Rohe von St. Anger, das Progressive von ...And Justice For All und den unverkrampften Spaß am Rocken von Kill ´Em All zu einem ebenso anspruchsvollen wie emotionsgeladenen Klassealbum, wie es sich selbst die optimistischsten Fans kaum besser erträumt haben dürften. -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Sie sind wieder da - mit einem vielschichtigen Werk      4 von 5 Punkten
Wie jeder Vergleich von Kunst ist auch dieser Beitrag subjektiv. Wie man es schaffen soll, angesichts eines neuen Metallica Album völlig neutral zu bleiben, scheint mir ein Rätsel. Ich kann jedoch jedem nur empfehlen, was mir bei Erscheinen von St. Anger passierte: Ich war damals im Stress und verschwendete keinen Gedanken an Metallica. Ein Freund kam zu mir und legte eine CD in den Player mit den Worten "Wie findest du das?". Meine erste Reaktion war "Was ist dass für eine Garagenband?". Als der Gesang einsetzte, wusste ich natürlich sofort Bescheid...

Die Rätselfrage lautet also: "Würdest DU es hören, wenn es nicht von Metallica käme?"

Nach diesem kurzen Abstecher zur Subjektivität nun zur Bewertung. Vorweg: ein sehr gutes Album, durchweg mit qualitativ hochwertigen Songs, es gibt keine Ausreisser nach unten. Leider auch nicht nach ganz oben. Bevor ich bewerte, hier meine Kriterien. Daran kann sich jeder mit ähnlichem Geschmack orientieren:

Warum ich Metal höre (z.B. Justice, Master of Puppets, Sepultura - Arise, Amon Amarth, SOAD):
- vorwärts treibender, druckvoller Sound
- kraftvoll und befreiend
- harte Riffs
- Melodie, gerne auch disharmonisch
- gut arrangierte Songs

Was ich nicht so mag
- sinnloses Dauergeknüppel (teilweise St. Anger)
- künstlich gestreckte und aufgeblasene Songs
- gequält klingende Melodie / Gesang (Pantera - Reinventing the Steel)
- einengender und bohrender Sound
- endlose Widerholungen
- 08/15 Songpatterns

Die Songs sind manchmal zu lang, schön komplex gleichzeitig aber nicht zu "frickelig". Trashige Riffs vielschichtig kombiniert.Teilweise wirken die Riffs etwas abgehackt und nicht ineinander fliessend, um so einen kompakten und schlüssigen Sound zu formen. So zum Beispiel wirkt Judas Kiss nach 4 Minuten ein wenig ideenlos und künstlich gestreckt. Ebenso wie übrigens The end of the line. In solchen Momenten schaue ich spontan auf die Restzeit.

Was im Vergleich zu meinen Top Metallica Werken fehlt, ist der vorwärts treibende Sound. Ja, die Songs sind teilweise hart, aggressiv und zornig aber eben nicht vorwärts treibend. Dieser selbstmotivierte Power der früheren Werke scheint mir ein bisschen fremdmotivierter Triebkraft gewichen zu sein. Vielleicht ist es dem Alter geschuldet: man wird einfach ruhiger, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen ;-) Oder vielleicht liegt es daran, das die Jungs von Metallica seit jeher Musik machen und dies auch weiterhin tun. Ganz einfach weil sie es können ohne sich Gedanken um mögliche Bewertungen machen zu müssen. Für Metallica wird es natürlich immer schwerer etwas aussergewöhnliches zu schaffen, da sie bereits unerreichbar vorgelegt haben. Und genau deshalb findet sich das ein oder andere Stückchen Erinnerung an ältere Metallica Songs. Sonst wäre es ja nicht Metallica. So wie bei My Apocalypse, das hört sich ein bisschen nach Disposable heroes, Dyers eve und Battery an. Das teilweise knüppelharte Gedresche von St. Anger ist intelligenten, melodiösen Arrangements gewichen.

Drei Songs stechen hervor. The Day that Never Comes ist anfangs etwas ruhiger und entwickelt sich danach zu einer richtigen Trash-Granate. Eine Art Mischung aus Fade to Black bis Iron Maiden der härten Sorte - einfach klasse. All Nightmare long geht dagegen richtig ab und prügelt gegen das Trommelfell. Suicide & Redemption ist total abgefahren rockt richtig auf dem Highway.


Fazit:
Handwerklich einfach sehr gut. Harte Riffs und rockiger Sound. Dagegen etwas ideenlos, was absolute Highlights angeht. Dieses Album ist ein typisches "ich muss es mehrmals hören" Album. Das ist auch gut so, etwas anderes von Metallica hätte mich enttäuscht. Solche Werke halten sich einfach länger im Player und ich lege die öfter ein, um etwas zu entdecken. Die Stimme von James Hetfield tut natürlich ihr übriges, um den unverwechselbaren Metallica Sound zu zaubern.

Und nicht zuletzt: geiles Cover und super Marketing - deswegen kaufen, hören und diskutieren wir.



Ten Thousand Fists - DisturbedTen Thousand Fists
Disturbed

Audio CD, 19. September 2005
     Verkaufsrang: 677      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Der Titeltrack des Debüts The Sickness läuft noch heute in jeder Rockdisco rauf und runter, der Zweitling Believe schoss seinerzeit direkt von null auf eins in die US-Charts - und Ten Thousand Fists ist das bis dato eindeutig beste Album der Modern-Metal-Protagonisten aus Chicago. Eine dermaßene Hitdichte ist beinahe schon unglaublich - Songs wie "10.000 Fists", "Just Stop", "Deify", "Stricken", "Overburdened" oder das Genesis-Cover (!) "Land Of Confusion" könnte man alle auskoppeln, Airplay wäre garantiert. Dazu gesellt sich mit "Son Of A Plunder" der beste Disturbed-Song überhaupt, der schlichtweg alles in den Schatten stellt, was in diesem Bereich in diesem Jahr erschienen ist. David Draiman hat sich zudem noch mal deutlich gesteigert und legt in seine Vocals nicht nur Kraft und Energie, sondern auch jede Menge Gefühl, und Dan Donegan ist eh einer der besten und punktgenauesten Gitarristen in seinem Bereich. Es wäre schön und mehr als gerecht, wenn Disturbed mit Ten Thousand Fists endlich auch in Deutschland der große Durchbruch gelingt - Crossover-Potenzial (auch in Richtung des echten Metal) ist sowieso vorhanden. -- Boris Kaiser

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 56 Bewertungen)

Ten Thousand Thumbs Up      5 von 5 Punkten
So, auch in die dritte Scheibe meiner neuen Lieblingsband habe ich mich nun richtig schön reingehört. Wie schon auf "The Sickness" und "Believe", sind auch auf "Ten Thousand Fists" für mich nur Killer, keine Filler. Die dritte ist auf jeden Fall die "rundeste" der drei Platten. Während man bei "The Sickness" noch Angst haben musste, dass sich das ein oder andere Stimmband von David Draiman frühzeitig aus der Band verabschiedet und bei "Believe" teilweise eine Spur ruhigere und nachdenklichere Töne angeschlagen wurden (nicht ohne ordentlich und hart dabei zu rocken allerdings!), fährt "Ten Thousand Fists" ein Metal-Feuerwerk auf, dass den Hörer mit Haut und Haar mitreißt und nicht mehr loslässt.

Draiman hat seine Stimme nun komplett im Griff und beherrscht sowohl die leisen, als auch die unerbittlich krassen und harten Töne mit einer unbeschreiblichen Genialität die sich im Ohr festbeißt. Gitarrist Dan Donegan hat sich ebenfalls nochmals gesteigert (unglaublich, aber wahr) und hat endlich das Gitarrensolo für sich entdeckt. Drummer und Bassist lassen ebenfalls keinen Raum für Kritik. Das Ergebnis: energiegeladene Musik, die bei mir nach dem Hören stets den Eindruck hinterlässt, ich hätte irgendwelche Aufputschmittel genommen :-).

Anspieltipps: Stricken (der Song hat mich überhaupt erst auf die Band gebracht, genialer Text, geil gesungen, atemberaubendes Gitarrensolo), Overburdened (wenn es das Wort Power-Ballade nicht schon gäbe, für diesen Song müsste man es erfinden), Deify (Bush-Kritik), Sons of Plunder, Just stop, Ten Thousand Fists... und der ganze Rest! Jeder einzelne Song ist ein Highlight. Wer behauptet, das klingt doch alles gleich, kann diese Platte nicht intensiv und mehrfach angehört haben.

Die Tour Edition der Scheibe (auch bei Amazon erhältlich) lohnt sich übrigens besonders, sie enthält noch eine Extra-DVD mit u.a. einem großartigen Konzertmitschnitt sowie zwei Bonus-Songs (Monster, Two Worlds) auf der CD.


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Saints of Los Angeles - Mötley CrüeSaints of Los Angeles
Mötley Crüe

Audio CD, 27. Juni 2008
     Verkaufsrang: 711      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Mötley Crüe schaffen das Unmögliche: Mit Saints Of Los Angeles knüpfen sie nahtlos an ihre Klassikeralben an und zeigen der jüngeren Sleaze-Rock-Riege, wie eine grandiose Platte zu klingen hat.

In den letzten Jahren machten Tommy Lee und seine Kollegen nur noch durch Skandale und Klatschspalten-Gerüchte von sich reden, Musik spielte bei der einstmals erfolgreichsten Band L.A.s kaum noch eine Rolle. Umso erstaunter spitzt man die Ohren, wenn die 13 Saints Of Los Angeles-Songs aus den Boxen donnern und selbst den strengsten Kritiker zum huldigenden Kniefall zwingen. Jede der neuen Kompositionen kann es problemlos mit den Hits von Meilensteinen wie Shout At The Devil, Girls Girls Girls und Dr. Feelgood aufnehmen, die Riffs und Gesangsmelodien sind originell und zeitlos frisch, und die warme, volle Produktion hebt sich wohltuend vom seelenlosen Pro-Tools-Einheitsbrei ab, mit dem man heutzutage an jeder Ecke bombardiert wird. Hymnen wie „Saints Of Los Angeles“, „Face Down In The Dirt“ oder „Down At The Whiskey“ gehören zum Besten, was der Sleaze-Rock-Sektor je hervorgebracht hat, und katapultieren Mötley Crüe aus der künstlerischen Bedeutungslosigkeit zurück auf den Glam´n´Sleaze-Thron. Ein lehrbuchmäßiges Comeback! -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

Wahnsinns Comeback      5 von 5 Punkten
Die Crüe ist wieder zurück - in Orginalbesetzung. 8 Jahre nach dem letzten (ziemlich starken) Album "New tattoo" gibt's jetzt wieder neuen Stoff in Form von "Saints of Los Angeles". So viel vorab: Der hat es in sich!

Die Songs:
Es fällt schwer, irgendwelche Highlights zu nennen, denn bis jetzt hat mich noch kein Crüe-Album von vorne bis hinten dermaßen begeistert - auch "Shout at the devil" oder "Dr. Feelgood" nicht.

Anspieltips:
"Saints Of Los Angeles", "Down at the Whisky", "Chicks = trouble", "Goin' out swinging". Vier andere Songs wären aber genauso geeignet.

Die Produktion:
Sehr fett und gleichzeitig irgendwo natürlich, ohne allzu viele künstliche Effekte. Retro und modern gleichzeitig. So muss 80er-Hardrock im neuen Jahrtausend klingen.

Das Artwork:
Eher schlich, aber zu einem gewissen Grad auch provokant (zumindest in gewissen Gegenden in den USA).

Fazit:
Wirklich enttäuscht hat mich die Band nie, aber mit diesem Album ist den mittlerweile etwas älteren Jungs ein Highlight ihrer Karriere gelungen. Kann ich nur wärmstens empfehlen!


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Saudades de Rock - ExtremeSaudades de Rock
Extreme

Audio CD, 1. August 2008
     Verkaufsrang: 446     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Kaufen!      5 von 5 Punkten
Der Hammer! Nach so langer Zeit doch wieder etwas Neues von Extreme. Und es klingt im aktuellen Musikmarkt gar nicht so altbacken, obwohl sie sich beileibe nicht neu erfunden haben. Das Album reiht sich problemlos zu den alten Scheiben hinzu, da es unverkennbar nach Extreme klingt. Wie immer etwas sperrig, ohne zu nerven, noch etwas funkiger als früher und mit einer unheimlichen Fülle herrlicher Melodien. Nein, die Jungs haben nichts verlernt und sind sich treu geblieben, ohne wirklich altbacken oder gar uninspiriert zu klingen. Man merkt ihnen den Spaß an, den sie beim Songschreiben hatten und sie bleiben dabei weitaus spannender als z.B. die letzte Red Hot Chili Peppers, die zwar sehr gut war, aber auf zwei CDs nicht annähernd so viele gute Ideen aufweisen kann.

Der Sound ist weder Garagenrock noch überproduziert, also genau richtig, um der technischen Brillianz der Musiker Rechnung zu tragen, ohne die meist funkig rockende Energie missen zu lassen.

Wie immer machen Extreme, was sie wollen und schreiben kein zweites "More Than Words", obwohl sie es zweifellos gekonnt hätten, sondern bannen einfach eine Fülle guter Songs auf das Album, die einfach Laune machen und zudem gute Texte besitzen. Alleine "Sunrise" kann mich nicht so begeistern, da mir das Riff zu oft wiederholt wird.

Ein bißchen sind immer wieder die 60er und 70er herauszuhören, aber Extreme haben noch nie ein Hehl daraus gemacht, Bands wie The Beatles, Led Zeppelin, Queen und natürlich den Funk zu lieben, ohne dabei plagiativ zu werden. Und da viele der jungen Rockbands genau diese Wurzeln wiederentdeckt haben und Extreme nicht den Fehler machen, sich nur auf diese Wurzeln zu beschränken, klingt das Album gleichzeitig modern und zeitlos.

Extreme-Fans werden das Album ohnehin kaufen, aber auch Leute, die auf Red Hot Chili Peppers, Lenny Kravitz, Fallout Boy usw. stehen, sollten mal zwei Ohren riskieren.

Und bitte kauft das Album, denn es wäre schade, wenn es wegen schlechter Verkaufszahlen das letzte Extreme-Album wäre, jetzt, da sie und damit auch (nicht nur) ich wieder Blut geleckt haben.

Ja! Ja! JAAAA!      5 von 5 Punkten
Ich bin begeistert! Sie können es noch - und wie!
Die Stimme schlechthin, Gary Cherone, zeigt mal wieder, dass man sowohl smooth als auch kratzig klingen kann, wenn man mit seinem Stimmorgan umzugehen vermag, und was den Rest der Crew anbelangt: Hohes Niveau, wohin man auch hört.
Zwar erinnert die Musik manchmal an andere Künstler (mal ein bisschen Dweezil Zappa, mal ein Einfluss aus der Country-Ecke), aber der Extreme-Sound ist und bleibt unverkennbar.
Ich freue mir echt ein Loch ins Hirn, dass es solchen ehrlichen Rock noch gibt, Handarbeit, die überzeugt.
Schade nur, dass großartige Musik selten Massen-kompatibel ist, und somit wird auch diese CD zumindest hierzulande ein Geheimtipp bleiben.
Rock on!

MannMannMann...      5 von 5 Punkten
Ich habe die alten CDs von Extreme alle noch bei meinem Vater gehört und bin mehr oder weniger mit der Musik groß geworden. Ich fand es damals auch wahnsinnig schade, als die Band getrennte Wege gegangen ist. Umso mehr habe ich mich über verschiedene Reunions tgefreut, wie zum Beispiel bei Guitar-Wars (Get the funk out). Als ich dann erfahren habe, dass es tatsächlich endlich ein neues Album geben soll, bin ich sofort am Erscheinungstag zum Plattenladen gerannt und hab sie mir gekauft.

Nach einem ersten Eindruck (ähh, ok, ungewöhnlicher als sonst) hab ich mich mehr und mehr in die Musik reingehört und vor Allem Nunos immer noch geniale Riffs bereiten mir Tag für Tag Freude ;)


Wenn die live kommen, bin ich dabei! 5 Sterne für Extreme

Viel Gefühl, wenig Power!      3 von 5 Punkten
Als ich zufällig übers Internet erfahren habe, dass EXTREME nach 13 Jahren ein neues Album, (mit Welttourne) herausbringen, bin ich vor Freude in die Luft gesprungen. Von der ersten Single "Star" war ich auch gleich überzeugt. Obwohl der Refrain nach einiger Zeit ganz schön nervig wird. Aber Nuno reisst hier mit einem gewohnt coolen Gitarrenriff gleich richtig mit.

Am restlichen Album sucht man diesen Stil leider vergeblich. Die funkigen Nummern kommen irgendwie einfach nicht richtig in Fahrt. Der Gitarrensound ist dünner den je und Cherone klingt stellenweise ganz schön heiser. Jedeglich "Take Us Alive" fetzt nochmal richtig cool weg.

Die Balladen sind dafür absolut gelungen und wirklich "Extreme- würdig".
Last Hour, Ghost, Interface und Peace sind wirklich traumhafte Nummern.
Der Rest des Album ist gut! Aber sicherlich nicht überragend wenn man es mit den früheren Werken von Extreme vergleicht.

Saudades de Rock ist ein gutes Album. Aber für DAS Comeback nach 13 Jahren hätte ich mir einen anderen Kracher erhofft! Für meinen Geschmack zu poppig, zu wenig verspielt, zu dünn produziert. Hätte mir zumindest ein paar Songs im Stil vom ersten Part der "III Sides to every Story" gewünscht. Pornograffitti wär natürlich noch besser gewesen, aber die Zeiten sind wohl vorbei :D

Trotz allem freu ich mich dass die Herrn wieder da sind und werde sie mir sicherlich live nicht entgehen lassen.


Extreme - Saudades de Rock : Extreme is back      4 von 5 Punkten
Nach 13 Jahren "Extreme-loser" Neuveröffentlichungen beweist Frontiers Records wiederum ein feines Händchen und verwöhnt die Freunde satten Rocks mit "Saudades de Rock".
"More than words" und "Hole hearted" waren die Chartbreaker ihres 1990er Albums "Pornograffiti". Mit ihrem Konzeptalbum "III Sides to every Story" begeisterten sie Fans und Kritiker gleichermaßen.
Außer Neuling Drummer Kevin Figueiredo sind alle Originalmitglieder wieder mit an Bord. Sänger Gary Cherone - nach seinem Kurztrip in Van Halen Gewässern -, Saitenvirutuose Nuno Bettencourt und Bassist Pat Badger präsentieren Powerrock mit abgedrehtem Refrain wie "Stars", Balladen wie "Ghost" und raue Funk-Hymnen wie "Learn to love".
Saudade - "ich habe etwas verloren, was mir viel bedeutet hat und ich weiß nicht ob ich es je wiederbekommen werde". Diese Sehnsucht war die treibende Kraft für Extreme sich nach 13 Jahren Funkstille in L.A. zu treffen und "Saudades de Rock" aufzunehmen.
Extreme ereilte in den 90ern ein ähnliches Schicksal wie zuvor schon andere Rockformationen. Sie wurden auf ihre Charterfolge "Hole hearted" und "More than words" reduziert. In der Realität waren sie härter, vielfältiger und unberechenbarer. Das repräsentative Material erschloss sich nur den Longplayerhörern, leider verpasste da so manche/r wirklich Bemerkenswertes.

Als wären sie nie weg gewesen blasen Extremes Cherone, Bettencourt und Co. nun zum wiederholten Sturm auf den Funky-Heavy-Hardrock Thron.
Mit einem pompösen Chorus in bester Queen Manier eröffnet "Star" die Tour durch die Rockkulturen. Bettencourt's virtuose Gitarrenfiguren und Cherones Shoutervocals beamen die Hardrocknummer im alten Extreme-Spirit bemerkenswert ins Heute.
"Comfortably Dumb" lockt mit Van Halen und Led Zep Ingredenzien und Extreme-typischen Choruseinlagen.
Der Schublade Hardrock wurde Extreme noch nie gerecht, sie waren schon immer für Überraschungen zu haben. Trotzdem verblüfft "Take us alive". Bettencourt pickt im treibenden Countryshuffle Style und zitiert beiläufig mal kurz Vince Gill und die Dixie Dregs; Höchst infektiöses Material.
"Run": Gitarrenbeladen hüpfen hypnotisierende Vocals auf elektrisierendem Groove. Eine der stärksten Nummern des Albums.
Das pianodominierte "Ghost" und das durch seine akustische Gitarren an "More than words" erinnernde "Interface" zeigen die balladeske Seite von Extreme. Im vokalen Duett leuchten Cherones und Bettencourts Stimmen und zeigen wie perfekt sie zueinander passen.

"Saudades de Rock" ist teilweise pures Testosteron. Näher an "Pornograffiti" als an "III Sides to everys story". Nuno Bettencourt zeigt wieder einmal, dass er einer der besten Gitarristen ist. Der Saudades ist Geschichte, Extreme is back.


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Heuchler (Deluxe Edition) - (Digipack) - MegaherzHeuchler (Deluxe Edition) - (Digipack)
Megaherz

Audio CD, 25. Juli 2008
     Verkaufsrang: 1324      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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inkl. 2 Bonus Tracks: Das Tier (Orchester Version) und Das Tier (Orchester Only-Version)

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Endlich      5 von 5 Punkten
Ich höre Megaherz seit "Kopfschuss", habe diese Band lieben und schätzen gelernt. Als dann der Sänger ging und Eisbrecher gründete, dachte ich es sei vorbei mit Megaherz. Als dann ein Album mit einem anderen Sänger kam, hörte ich es mir damals an und entschied mich dieses halbherzige Schlechtwerk nicht zu kaufen. Das schien als ob Megaherz es niemals wieder schaffen würde.
Als dann dieses Album veröffentlicht wurde, war ich etwas vorsichtig und hörte erstmal rein. Beim ersten Mal dachte ich schon, nicht schlecht. Beim zweiten und genaueren hinhören fand ich es einfach nur genial. Die Texte sind gut und durchdacht, ein richtig rockiges Album was wieder Freude beim Hören macht. Ich würde sagen, sie haben sich weiter entwickelt "UND" sind musikalisch ein Stück zurück in ihre Vergangenheit gereist. Der neue Sänger reiht sich sehr gut ins Gesamte Soundbild mit ein. Megaherz haben einen guten Ersatzsänger gefunden. Für mich das beste "NDH" Album dieses Jahr. War ich doch von Eisbrecher und Oomph! etwas stark enttäuscht.


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Heuchler (Deluxe Edition) - (Digipack) - MegaherzHeuchler (Deluxe Edition) - (Digipack)
Megaherz

Audio CD, 25. Juli 2008
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Endlich      5 von 5 Punkten
Ich höre Megaherz seit "Kopfschuss", habe diese Band lieben und schätzen gelernt. Als dann der Sänger ging und Eisbrecher gründete, dachte ich es sei vorbei mit Megaherz. Als dann ein Album mit einem anderen Sänger kam, hörte ich es mir damals an und entschied mich dieses halbherzige Schlechtwerk nicht zu kaufen. Das schien als ob Megaherz es niemals wieder schaffen würde.
Als dann dieses Album veröffentlicht wurde, war ich etwas vorsichtig und hörte erstmal rein. Beim ersten Mal dachte ich schon, nicht schlecht. Beim zweiten und genaueren hinhören fand ich es einfach nur genial. Die Texte sind gut und durchdacht, ein richtig rockiges Album was wieder Freude beim Hören macht. Ich würde sagen, sie haben sich weiter entwickelt "UND" sind musikalisch ein Stück zurück in ihre Vergangenheit gereist. Der neue Sänger reiht sich sehr gut ins Gesamte Soundbild mit ein. Megaherz haben einen guten Ersatzsänger gefunden. Für mich das beste "NDH" Album dieses Jahr. War ich doch von Eisbrecher und Oomph! etwas stark enttäuscht.


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Revelation - JourneyRevelation
Journey

Audio CD, 6. Juni 2008
     Verkaufsrang: 1252     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)

Ganz große Klasse!      5 von 5 Punkten
Die neue Scheibe lag in meinem CD Player und ich traute meinen Ohren nicht. Bereits nach den ersten Tönen des kraftvollen Openers und typischen Journeysound "Never walk away" sind sämtliche Bedenken gegen Arnel Pineda verschwunden.
Ein würdiger Nachfolger!
Danach eine tolle Ballade "Like a sunshower". Da kommt Arnel pervekte Stimme zur Geldung. Gefolgt von "Change for the Better", eine flotte, temporeiche Nummer.
"Wildest Dream rocht ganz schön ab. Schneller druckvoller Song.
"Faith in the heartland" wird wieder von Arnel Pineda's geniale Stimme getragen (Gänsehaut), und von einem Feuerwerk der Instrumente zum Abschluss gebracht.
"After all these years", unbeschreiblich, müsst ihr selber hören! Super.
Weitere Anspieltipps sind:
Der Rest!
Die Sahne auf dem Kuchen ist die CD2.
Ein "Best of" der bekannten Hits, perfekt gesungen vom Neuen!
Ich kann leider nur 5 Sterne geben.

Das hat mich Überwindugn gekostet...      5 von 5 Punkten
Ich habe mir die CD aus den Staaten mitbringen lassen. Bei Walmart gab es ein Pack mit Live-DVD. Ich wusste, dass es neben der normalen neuen CD noch eine "Best-Of" als Beigabe gab. Ich dachte natürlich, dass der gute alte Steve Perry auf der "Best-of" singt. Aber weit gefehlt. Hier erlebt man die alten Schinken in einem neuen Kleid und ich muss für mich persönlich sagen, dass die Songs richtig krachen, Der neue Sänger ist ein absoluter Glücksgriff und auch wenn man stellenweise den Eindruck gewinnt, dass es Steve P. imitieren will, gibt er den Lieder doch eine neue Identität. Wheel in the Sky und Separate Ways waren noch nie soo geil!!
Aber zurück zur neuen CD. Sie ist absolut empfehlenswert und hat ein paar tolle Ohrwürmer drauf. After all these years und Faith in the Heartland sind meine Favoriten. Aber auch der Opener Never walk away überzeugt mit ehrlichem Rock und einer Band, allen voran Neal Schon und Jonathan Cain, der man den Spass am Spielen anmerkt. Der neue Sänger Arnel Pineda hat soviel Freude am Singen, dass alleine dieser Umstand mich von diesem Album überzeugt. Klar war ich anfangs skeptisch da auch ich Steve P. nachgetrauert habe und die beiden Sänger Augeri und de Soto mich nicht unbedingt überzeugt haben. Aber damit ist jetzt Schluss. Arnel ist da und Journey kommt zurück in die alte Form. Ich freue mich schon auf die nächsten Alben und hoffe auf eine weitere Tour im nächsten Jahr. Die Live-DVD hat mich absolut überzeugt und wer Lust hat, sollte sich mal bei youtube den Besuch von Journey bei Ellen deGeneres ansehen. Sagenhaft.

Volltreffer      5 von 5 Punkten
Mit Arnel Pineda hat Journey einen Sänger gefunden, der 100% klingt wie Perry. Das neue Album ist eine Doppel CD .
CD 1 enthält ausschliesslich neues Material.
Das ganze Album ist aus einem Guß.

CD 2 enthält rerecordete Songs aus der Geschichte der Band.

Hier zeigt es sich besonders deutlich.
Steve Perry, der Original - Sänger ist ersetzbar -- und das ist nicht gegen Steve Perry gerichtet, der ein wunderbarer Sänger ist.
Ich hoffe, daß Journey mit diesem Album an alte Erfolge anknüpfen kann.
Verdient haben sie es allemal. Klasse Scheibe !!!!

Geht's noch besser?      5 von 5 Punkten
Tja, letztes Jahr war ich schwer geschockt, als die Band Jeff Scott Soto rauswarf. Dachte das war's wohl.

Und jetzt.

Die neue CD ist der würdige Nachfolger von ESCAPE. Arnel singt wirklich sehr gut. Alle Lieder haben typische JOURNEY Klasse. Balladen, Midtempo, Rocker. Die Band wirkt frischer denn je.

Die Wiederaufnahme der "dirty dozen" fand ich gewagt, da man immer Steve Perry im Ohr hat, ist aber durchweg gelungen.

Die live DVD istz das i-tüpfelchen.



Prima Comeback      5 von 5 Punkten
Arnel Pineda ist stimmlich schon verdammt nahe an Steve Perry und damit ist "Revelation" auch schon verdammt nahe an der Größe früherer Alben mit Perry.

Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Wer Balladen wie "Lights" oder "Faithfully" liebt oder Fetzer wie "Separate Ways" oder "Be good to yourself", der wird auf "Revelation" das Passende finden. Es ist zwar kein zweites "Wheel in the Sky" dabei, aber vor allem in der zweiten Hälfte (die Songs 1 bis 5 sind auch solide, reissen einen aber nicht so sehr mit, wie der Rest) des Albums gibt es für den altgedienten Journey-Fan keinen Zweifel mehr: Journey is back!

Besonders schön: die Bonus CD mit den neuen Interpretationen der alten Hits. Da läuft es einem kalt den Rücken runter, es ist geradezu unheimlich, wie gut Pineda an Perry stimmlich herankommt.

Fazit: Ein Pflichtkauf für den Journey-Nostalgiker!


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Ultra Beatdown (Ltd.Deluxe Edt.) CD+Dvd - DragonforceUltra Beatdown (Ltd.Deluxe Edt.) CD+Dvd
Dragonforce

Audio CD, 5. September 2008
     Verkaufsrang: 1232      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,40 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die größte Power-Metal-Sensation der letzten Jahre bleibt ein Phänomen und liefert mit dem unglaublich energiegeladenen und ideenbepackten Ultra Beatdown das bisher beste Album ihrer Karriere ab.

Mit Sonic Firestorm (2004) und Inhuman Rampage (2006) spalteten die Briten die Metal-Gemeinde in fanatische Hasser und glühende Verehrer, doch mit Ultra Beatdown beweist das Sextett endgültig, dass es mehr kann, als Power-Metal-Klischees auf die Spitze zu treiben. Spieltechnische Brillanz, musikalischer Tiefgang und Songwriting-Fähigkeiten, die im Vergleich zu den frühen Alben deutlich weiterentwickelt wurden, katapultieren Dragonforce auf ein Level, das Bands wie Helloween, Hammerfall oder Stratovarius schon seit Jahren nicht mehr erreichen. Selbst vermeintlich kitschige Refrains werden so elegant in progressive Arrangements und ultraschnelle Düsenjet-Riffkaskaden eingebettet, dass sie sogar Power-Metal-Kenner, die schon alles gehört zu haben glauben, spontan zu Freudentränen rühren. Mit zutiefst eigenständigen, anspruchsvollen Hymnen wie "The Fire Still Burns" oder "Reasons To Live" gelingt Dragonforce das beste True-Metal-Album seit dem Hammerfall-Debüt. -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

geil und flott      5 von 5 Punkten
Dragonforce müssen schwul sein! Beim Studiobesuch zum letzten Knalleralbum "Inhuman Rampage" stellten die Gitarristen die gewagte These "Midtempo is gay" auf und hatten bis auf eine Abschlussballade nur Speedsongs auf dem Album. Das ist beim vierten Album, dem passend betitelten Ultra "Beatdown" jedoch anders. Die unter neuer Labelflagge schippernde Multi- Kultitruppe mit Sitz in England hat die Abwechslung in Sachen Geschwindigkeit endlich eingesehen und präsentiert und oft sieben Minuten lange Epen, die bis zur letzten Sekunde mit Ideen vollgestopft sind. Definitiv ein Grund warum die Songs so lange sind, aber es dem Hörer nicht auffällt! Beim ersten Hören der Scheibe mussten sich meine Ohren wieder an den typischen Dragonforce Sound gewöhnen. Pfeilschnelle Riffs, Doublebass, penetrante, ultraschnelle Keyboardpassagen und der warme Gesang von Sänger ZP harmonieren prächtig, brauchen aber eine Eingewöhnungszeit. Soundlöcher kennen die Musiker nicht, aber man hat gelernt an bestimmten Stelle mal den Fuß vom Gas zu nehmen, was sicherlich songdienlich ist und auch dem guten Frontmann mehr Raum gibt. Ansonsten hat sich aber nichts verändert und das wird Fans der beiden ähnlich gearteten Vorgängerscheiben freuen. Bei der Produktion, welche nicht übel ist, hätte ich mir mehr Raum für den Bass, mehr Bumms bei den Drums und weniger Höhen gewünscht, so sind die beiden Gitarren und das Keyboard etwas zu sehr im Vordergrund. Ein kleiner Schönheitsmakel einer Band, die diesmal alles richtig gemacht hat. Außerdem ist schwul sein nicht so schlimm, der Metalgott Rob ist es auch und viele andere in diesem Business auch. Aber das ist eine andere Geschichte!


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The Better Life - 3 Doors DownThe Better Life
3 Doors Down

Audio CD, 11. September 2000
     Verkaufsrang: 868      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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THE BETTER LIFE

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 85 Bewertungen)

Jetzt schon ein Klassiker!      5 von 5 Punkten
Ich habe mir das Album gekauft, obwohl ich im Vorfeld nur Kryptonite kannte. Im Radio läuft ja derzeit It's not my time vom aktuellen Album, so dass 3 Doors Down wieder in mein Bewusstsein drangen. Wie viele andere kannte ich von dieser Band vorher nur das Lied Here without you, der Rest blieb mir, dem Formatradio sei Dank, verborgen.
Aber heutzutage gibt es ja die "Tube", und die spuckte doch tatsächlich bei dem Suchbegriff 3 Doors Down an erster Stelle "Kryptonite" aus (Jaja, dochdoch)
Sorry, dass ich das sagen muss, ich war zwar im Jahr 2000 - soweit ich mich erinnere - durchgehend bei vollem Bewusstsein, aber Kryptonite ist leider völlig an mir vorbeigegangen, tja...
Macht aber nichts, denn gute Musik funktioniert auch 8 Jahre später noch einwandfrei. Ich hab mich dann mal in die Materie vertieft und bin über die Rezensionen hier recht schnell auf The Better Life gestoßen. So viele Leute können nicht irren, dachte ich, also habe ich die CD bestellt.

Ehrlich: Ich habe viele Hard'n Heavy Scheiben, auch die sog. Klassiker und ich weiß schon jetzt, dass sich The Better Life darin mühelos einreihen wird.

Man kann die CD hören, ohne zu skippen (ich finde bisher nur 2 etwas schwächere Tracks- aber auch die sind hörbar), ein Knaller reiht sich an den anderen und ich bin so froh, dass ich auf diese CD - wenn auch spät- aufmerksam geworden bin.

Als Anspieltipps würde ich natürlich Kryptonite, Loser, Duck and Run und auch By my Side empfehlen, aber auch der Rest ist einfach... Geeeeilll!


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Scars on Broadway (Ltd.Digipak) - Scars on BroadwayScars on Broadway (Ltd.Digipak)
Scars on Broadway

Audio CD, 1. August 2008
     Verkaufsrang: 1574      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Großartig      5 von 5 Punkten
Endlich mal wieder eine CD, die wirklich Spass macht. Ausnahmslos gute Songs. Gut produziert, gut arrangiert, einfach prima.

Kaufempfehlung!

Interessantes Album, aber die limited Edition ist eine echte Mogelpackung...      5 von 5 Punkten
was es zum album zu sagen gibt, wurde im grunde ja bereits vielfach geschrieben. daher nur eine allgemeine anmerkung zur limited edition: ich finde es extrem dreist ca. 3 euro mehr dafür zu verlangen, dass die cd im pappschuber statt in einer plastikhülle geliefert wird - denn das ist der einzige unterschied zwischen der "normalen" und der "limited" version.

Sehr gelungenes Debüt      4 von 5 Punkten
Erst mal möchte ich folgendes loswerden: bei manchen Rezensionen kommen einem ja beinahe die Tränen. Da gibt es tatsächlich Leute, die sich als Riesen-SOAD-Fans bezeichnen und dann stock und steif behaupten, die Band hätte sich aufgelöst. Fast noch peinlicher sind die Rezensionen, in denen sich Leute beschweren, weil dieses Album so ganz und gar nicht SOAD-mäßig ist.

Warum sollte es auch? Es steht ja auch nicht SOAD vorne auf dem Cover, da kann man ja wohl kaum SOAD erwarten. Mal abgesehen davon, dass manche Stücke ohne Diskussionen auf eine SOAD-Platte passen würden.

Aber egal, nun zu Positiverem, nämlich einem wirklich gelungenen Debüt-Album von Daron und John. Aufmerksam wurde ich auf die Band erst durch "They Say". Zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich den bärtigen Typen am Anfang des Videos so gar nicht kannte, erst als der Gesang einsetzte, kapierte ich, wen ich da vor mir hatte. Und nach kurzem Probehören war das Album auch bald gekauft.

Wer nicht mit zu vielen SOAD-Erwartungen an das Album herangeht, bekommt hier 15 abwechslungsreiche und großteils gelungene Stücke vorgesetzt: "Serious" ist als Opener schön rockig ausgefallen; "Stoner-Hate" erinnert so stark an "Steal This Album!", das man fast schon nostalgisch wird; "Insane" ist in der selben Gangart wie "Lost in Hollywood" angesiedelt; "Chemicals" ist einfach nur krank (im positiven Sinne) und "They Say" ist ein schnörkelloser, eingängiger Rocksong, der am Ende des Albums fast untergeht.

Was mich von all dem am meisten überrascht, ist, dass mir Darons Stimme hier nicht auf die Nerven geht. Ist seine hohe Stimme meiner Meinung nach bei SOAD oft ein Fremdkörper, passt hier alles perfekt. Auch John spielt wie immer auf hohem Niveau, und ihre Mitspieler werden von den beiden SOAD-Veteranen tatsächlich deutlich in den Hintergrund gespielt.

Wer SOAD kennt, aber keine SOAD-Version #2 erwartet, sollte hier auf jeden Fall mal reinhören. Mir gefällt SOB jedenfalls ein Stück besser als Serj's Soloalbum. Hoffentlich gibt es mal einen Nachfolger!

Anspieltipps: Serious, Stoner-Hate, Insane, World Long Gone, Kill Each Other/Live Forever, Chemicals, They Say

Gutes Album, aber ich will Süssem!      4 von 5 Punkten
Wie auch das Tankian Soloprojekt, ist auch das Scars on Broadway Debüt ein durchaus gelungenes Machwerk, mit guten Texten, netten Melodien und selbst der Gesang von Malenkian, den ich bei System of a Down eher als störend empfunden habe, passt hier sehr gut. Trotzdem bleibt ein seltsamer Nachgeschmack, denn es fehlt etwas. Man muss nicht lange forschen, um herauszufinden, dass es Tankians Beitrag ist, denn wie schon in diversen Musikmagazinen erwähnt, brauchen die beiden sich einfach um die volle Perfektion abzuliefern. Man könnte Passagen aus Serj}s Solo an Scars Songfragmente reihen und bekäme etwas heraus, dass schon ziemlich doll nach einem neuen System Album klingt. Also Freunde, tut euch wieder zusammen. Bitte bitte!

Wie so oft ...      5 von 5 Punkten
... unterscheiden sich die Geschmäcker.

Ich könnt das Album hoch und runter hören, was ich auch tue. Je öfters ich es mir einverleibe, desto mehr möchte ich es hören.

nach hypnotize/mezmerize ist die Entwicklung eine logische konsequenz.
wer system of a down sucht wird tatsächlich etwas enttäuscht, verglichen zu den alten Platten, aber gerade die Einfachheit der Songs macht es zu einer Musik, die man immer hören kann.
Was hilft mir Komplexität, wenn es mir für zwischendurch zu anstrengend ist?

Es gibt kein Lied, dass ich scippen würde und alle taugen zum Ohrwurm.

Außerdem ist es bei weitem nicht so nervig, wie das Solo Projekt vom Frontman.

Beide Daumen hoch!


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Another Perfect Day - MotörheadAnother Perfect Day
Motörhead

Audio CD, 19. August 2008
     Verkaufsrang: 1282      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Another Perfect Day (1983) ist das Progrock-Album der Motörhead-Discographie, der aus schlechter kompositorischer Laune und schweren Line-up-Umwälzungen geborene Versuch, von den üblichen vier bis fünf Krawall-Akkorden auf anspruchsvolleres Terrain überzuwechseln. Ex-Thin Lizzy-Gitarrist Brian Robertson war eben erst für den im Streit desertierten Fast Eddie Clarke gekommen und drückte dem Album einen für Motörhead-Verhältnisse recht anspruchsvollen Stempel auf. Großartig anders als die alten Scheiben klingt Another Perfect Day zwar nicht, aber bei einer dermaßen auf einen bestimmten, ureigenen Stil festgenagelten Kapelle treiben bekanntlich schon minimale Neuerungen die beinharten Fans auf die Barrikaden.

Das Album geriet dementsprechend zum mittelschweren Flop, was allerdings nichts an der hohen Qualität der zehn Tracks ändert. "Back At The Funny Farm", "Shine", "Dancing On Your Grave", "One Track Mind" und "I Got Mine" sind Motörklassiker reinsten Wassers, und der auf dem Vorgängeralbum Iron Fist noch schmerzlich vermißte, alles niederwalzende Drive ist wieder da. Selbst die drei Bonustracks haben deutlich überdurchschnittliches Format und runden den vielleicht unterbewertesten Longplayer von Lemmy & Co. ab. --Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Ein großartiges Rock'N'Roll Album...      5 von 5 Punkten
Ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen: dieses Album ist wirklich sehr unterschätzt, doch zum Glück fangen die Leute es nun langsam an zu mögen.

Der Grund, warum Motörhead für dieses Album damals "Verrat" oder zu viel Kommerz vorgeworfen wurde ist offensichtlich: Weil dieses Album musikalisch gesehen (im Gegensatz zu seinen Vorgängern) zur Abwechslung mal gut ist. Hört sich vielleicht ein bischen komisch an. Es soll nicht heißen, das die vorherigen Motörhead-Alben schlecht sind, ganz im Gegenteil - Sie sind genial. Aber nicht musikalisch gesehen, sondern einfach weil sie unglaublich authentisch sind. Laut, dreckig, scheiße gespielt. Alles, was Motörhead ausmacht. Doch mit "Another Perfect Day" liefern Motörhead meiner Meinung nach erstmals ein Album mit musikalisch tollen Songs. Ich denke, das Album war damals einfach zu gut für die Band ;)...Kaufempfehlung.


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Emerson, Lake & Palmer - Lake & Palmer EmersonEmerson, Lake & Palmer
Lake & Palmer Emerson

Audio CD, 19. August 2008
     Verkaufsrang: 700      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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ELP

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Mein Klassiker      5 von 5 Punkten
Natürlich kein Klassiker im herkömmlichen Sinn und doch einer als Meilenstein der Rockmusik. Den von Nice beschrittenen Weg, klassische Musik mit Mitteln der Rockmusik zu interpretieren, erweiterte Pianist Keith Emerson mit Emerson, Lake & Palmer durch Eigenkompositionen: Take a Pebble steht als gelungenes Beispiel hierfür. Begleitet und ergänzt wurde diese Art der Advantgarde mit kommerziellen Elementen: Lucky Man und Knife Edge waren ein Grundstein, das Trio, das erstmals den noch neuen Moog-Synthesizer als stilbildendes Instrument einsetzte, als Supergruppe zu etablieren. Endeten Emerson, Lake & Palmer letztlich in musikalischen Manierismen und zwischenmenschlichem Zwist, war diese Art des orchestralen Rock der eigentliche Wegbereiter für die Punk-Revolte: Ihr erstes Album hat die Jahrzehnte unbeschadet überstanden. Mein Klassiker.


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The Sick'S Sense (Ltd.ed.) - End of GreenThe Sick'S Sense (Ltd.ed.)
End of Green

Audio CD, 15. August 2008
     Verkaufsrang: 1189     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Willkommen am Rande des Abgrunds. END OF GREEN kommen mit ihrer sechsten Platte zurück: "The Sick's Sense". Vermittelte "Dead End Dreaming" perfekt die Illusion, sei END OF GREEN näher gekommen, hätte endlich verstanden, was das Quintett da macht, so ist ein großer Fehler, diese Band auf einen Chart entry, Clubhit oder Goth-Posterboys und Schwermut zu reduzieren.
"The Sick's Sense" ist ein bemerkenswert geradliniger Ausweg aus der Wiederholungsfalle und zeigt END OF GREEN von ihrer bisher stärksten Seite. Die Platte zeigt END OF GREEN von ihrer berüchtigten emotionalen Seite gepaart mit der ihrer eigenen zynischen Bitterkeit, die sie so vielen anderen voraushaben. Produziert wurde das Werk von Corni Bartels in den Münchner Weltraum Studios. Auf den ersten Blick eine merkwürdige Allianz, kommen doch von dort eher poppige Beiträge zur Musiklandschaft. Wenn man genauer hinschaut, stellt man fest, dass sich dort aber Seelenverwandte getroffen haben. So zeigt sich die Größe der Melancholiker um Goth Ikone Michelle Darkness in den Dingen, die sie nicht getan haben. Die Band sieht keinen Anlass, das Drama in Hochglanz zu inszenieren. Ihre Tragödien kommen aus dem wahren Leben. Dem täglichen Dasein des Menschen. Keine aufgesetzte Wehmut. Die hier vermittelten Gefühle, positiv wie negativ, sind ehrlich und echt. Genau deshalb ist "The Sick's Sense" ein Monster von einer Platte, ein schwarze Abgrund, der Tunnel am Ende des Lichts- eine meterdicke Wall OF Sound aus Goth, Metal, Alternative, Rock'n'Roll und gar gewitzten Referenzen an die 80er Jahre, stets näher am Abgrund als an der Vernunft. END OF GREEN schaffen es spielend, die Energie ihrer Live Shows im Studio zu reproduzieren. Die gleiche Intensität der Shows zieht sich durch das Album, immer geradeaus. END OF GREEN machen den Unterschied zwischen Licht ausschalten und die Augen schließen. Denn Musik die nicht berührt, ist Zeitverschwendung.


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Mehr davon!      5 von 5 Punkten
Durch Zufall bin ich durch einen Freund auf diese Band gekommen und habe mit The Sick's Sense mittlerweile mein viertes Album errungen. Und jedes Mal bin ich wieder begeistert davon.
Diese Band vermag es, wie ich es von keiner anderen kenne, mitzureißen. Man schreit innerlich mit, man leidet und fühlt sich trotzdem wohl dabei. Deshalb ist auch dieses Album wieder großartig gelungen. Egal ob der Kracher "Dead City Lights" zu Beginn, "My Crying Veins" in der Mitte, oder das geniale "Bury Me Down" als Ende.
Nur zu empfehlen!


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Silver Side Up - NickelbackSilver Side Up
Nickelback

Audio CD, 2. Februar 2007
     Verkaufsrang: 1571      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die größte Überraschung der wieder erstarkten US-Rockszene sind die Kanadier Nickelback, die mit ihrem dritten Album Silver Side Up die komplette Alternative-Rock-Konkurrenz verdammt alt aussehen lassen.

Nickelback sind die einprägsamste und kompakteste der heißen Nachwuchstruppen aus Nordamerika (ihre Songs dauern selten länger als vier Minuten und kommen wunderbar konsequent auf den Punkt), fahren dabei aber eine erstaunlich fette Gitarren-Power auf. Das latent Weinerliche, das manch einer an Creed nicht mag, weicht hier einer gesunden Portion Aggressivität, die Hammersongs, wie "Never Again", "How You Remind Me" oder "Too Bad" zu fetten Donnerbolzen macht.

Jesus-Lookalike Chad Kroeger kann mit seiner sonoren Stimme zwar auch in ruhigen Momenten anstandslos bestehen, doch im Gegensatz zum Großteil der aktuellen Rock-Chartstürmer verstehen es Nickelback auch, einfach mal brachial Vollgas zu geben. Dass sie dabei sogar ihr famoses letztes Album The State locker toppen können, unterstreicht das Langzeitpotenzial des Vierers, der bald auch hier zu Lande jedem Rockfreund ein Begriff sein dürfte. --Michael Rensen

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 75 Bewertungen)

"It's too bad...we have not more of this:-)"      5 von 5 Punkten
Nach "All the right Reasons" und "The long Road", war es Zeit für Album Nr. 3 von "Nickelback"! Mein erster Eindruck war erstmal, dass es ETWAS härter klingt als die 2 nachkömmlinge! Das macht es aber nicht unbedingt schlechter - im Gegenteil! Wuchtbrummen wie "Never Again", "Too Bad", "Hollywood" oder "Where Do I hide" zeigen, wie viel Power in "Nickelback" steckt. Bis auf die Halbballade "Good Times Gone", rocken wirklich alle Hits!
Das wohl bekannteste Lied ist hier wohl "How you remind me", was damals rauf und runter lief, ob im Fernsehen, als auch im Radio. Selbst Chad Kroeger hat mitbekommen, dass sich das Lied eher zu einem "party-alle-singen-mit-Song" geworden ist. Was er schade findet, denn eigentlich wollte er mit dem Song was ganz anderes ausdrücken (was man am Text auch deutlich raushört!) - aber egal, er kann damit leben und wir sicherlich auch!
Schön auch hier wieder, dass die Songtexte sozialkritisch sind und einem zum nachdenken bewegen! Beste Beispiele sind zum einen "Never Again", indem es um eine kaputte Ehe geht, wo der Mann die Frau misshandelt, sie sich nun aber wehrt - und "Too Bad", indem es daraum geht, dass ein hart arbeitender Familienvater, der immer nur wollte, dass seine Kinder Sachen über'm Körper tragen, seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann und deshalb seine Familie verlässt. Wo doch der Sohn ihn gerade jetzt so dringend braucht - ganz eindeutig mein Lieblingssong dieser CD!
Wie bei bisher allen 3 Alben die ich von Nickelback habe, machen die Jungs, meines Wissens nach keine musikalischen Fehler - besonders beeindruckt bin ich nach wie vor von Chad Kroegers Stimme, die zwar dunkel und teilweise rau klingt, aber niemals "bedrohlich" oder "befremdlich"! Aber am meisten beeindruckt bin ich von Chad, da er ALLE Lieder FAST ausnahmslos selbst schreibt - wie er das macht ist mir ein Rätzel, aber auf jeden Fall ist er Spitze darin!
Nur weiter so "Nickelback", mit eurem stimmungsvollen, wuchtigen ROCK!


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St.Anger - MetallicaSt.Anger
Metallica

Audio CD, 16. Juni 2003
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Statt eines Edelstahl-Topfes hat uns Metallica nun eine grobe Gusseisen-Pfanne vor den Kopf gehauen, und nicht wenige haben seit vielen Jahren genau auf diesen Schlag gewartet.

Die Band warf erst mal den zuletzt doch arg überproduzierten Sound über Bord, warf die Songs im klassischen Pop-Format gleich hinterher, versenkte im Übermut auch noch den langjährigen Bassisten und fing bei null wieder an. So konnte aus dem Ausflugsdampfer Metallica wieder ein bedrohlicher Flugzeugträger werden. James Hetfield ließ sich von seinen toxischen Hobbys befreien, deren fehlender Trost nun den Hass-Faktor um einiges hochschraubt, sowohl in den Texten als auch in den derb-brutalen Riffs.

Die hauen sie uns in Sequenzen um die Ohren, die nichts mehr mit einfacher Nachvollziehbarkeit zu tun haben. In diesem Punkt finden sich denn auch die viel zitierten Rückbezüge auf die Großtaten der Achtziger zwischen Kill 'em All und And Justice For All. Zu Letzterer weist auch die Produktion hin, die sich durch eine gewisse Nachlässigkeit auszeichnet, was bei der Justice noch als Schlamperei bezeichnet werden konnte, bei St. Anger aber bewusst gesucht wurde. Das Fehlen jeglicher Gitarren-Soli, einst Markenzeichen von Metallica und Heavy Metal im Allgemeinen, wirkt sich nicht negativ aus, sondern überlässt dem Riffgewitter die ganze ungeteilte Aufmerksamkeit des stark geforderten Hörers.

Metallica haben sich mit St. Anger tatsächlich neu erfunden und sich selbst, den Fans und dem Heavy Metal damit einen großen Gefallen getan. --Wolfram Denzer

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 868 Bewertungen)

Metallica erfinden sich neu      5 von 5 Punkten
Selten hat ein Heavy Metal - Album so polarisiert wie das 2003 erschienene "St. Anger" von Metallica. Das neunte Studioalbum der einstigen Bay Area Thrasher fällt in eine schwierige Zeit. Gerade hat sich Bassist Jason Newsted nach 14 Jahren davon gemacht und Sänger James Hetfield ist über ein halbes Jahr in einer Entzugsklink, um sein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Zu dieser Zeit ist nicht sicher, ob die bekannteste Metal - Band des Planeten überhaupt weiter existieren wird.
Doch nach Hetfields Entzug kommt dieser als neuer Mensch zurück und man macht sich voller Tatendrang an die Aufnahmen zu einem neuen Album. Die weiteren Begleitumstände und Schwierigkeiten im Entstehungsprozess dieses Albums sind im Dokumentarfilm "Some kind of Monster" in schonungslos - offener Weise dargestellt.

5 Jahre nach dem bis dahin letzten Studioalbum "Garage Inc." sind Metallica also 2003 mit 11 neuen Songs zurück. Und wie! Schon die Faust auf dem Cover macht klar wohin die Reise geht.

Nachdem in den 90er Jahren eher der groovige Hard Rock den Sound von Metallica geprägt hat, ist "St. Anger" ein richtiges Metal - Brett. 75 Minuten derbes Geknüppel, brachiale Riffs und aggressive Gesangsparts. Dazu fehlen die Genretypischen Soli vollständig, was das Werk besonders kompakt, aber auch schwer verdaulich klingen lässt.

Gleich zum Auftakt regiert der Metal - Hammer. "Frantic" macht seinem Namen alle Ehre und zischt los, dass es eine Freude ist.
Dann der Titelsong. Bereits im Vorfeld als Single veröffentlicht ist der Track wahrscheinlich der Härteste seit den 80er Jahren. Das böse Hauptriff geht über in einen wildes Gebolze, das es in sich hat. Der Text wirkt zwar nicht ganz ausgereift, aber das Lied an sich ist ein gewaltiges Lebenszeichen.

So wie auch die weiteren Songs der Platte. Das böse groovende "Some kind of Monster", das pfeilschnelle "Dirty window" oder das einzige ruhigere Stück "The unnamed feeling" machen deutlich, dass Metallica noch in der Lage sind Top - Kompositionen abzuliefern, die richtig knallen.
Mein persönlicher Favorit ist allerdings "Sweet Amber", das ruhig startet und dann richtig explodiert. Auch "My world" ist ein Groover vor dem Herrn, der richtig in den Allerwertesten tritt.

Lediglich "Purify" klingt für mich etwas zu belanglos.

Warum "St. Anger" nun so polarisiert? Viele Fans wünschten sich nach den erfolgreichen Tagen der 90er endlich wieder ein richtig aggressives Metallica - Album. Das haben sie mit "St. Anger" defintiv bekommen, jedoch sind viele ob der Unzugängigkeit verstört. Keine Soli, noch dazu hat kein Lied unter 5 Minuten Spielzeit und auf Dauer wirkt das ständige Gebolze doch anstrengend. So hatten sich viele das "Metal - Comeback" der Amerikaner nicht vorgestellt.

Aber genau das ist das Spannende an Metallica. Man kann nie ausrechnen wie sie auf einer neuen LP klingen. Diesesmal musste eben ein großer Batzen Aggression aufgrund der Begleitumstände zur Entstehung raus, aber es ist eine positive Aggression. Eine die zeigen soll, dass die größte Metalband der Welt doch noch Eier hat.

Trotzdem gibt es einige Kritikpunkte am Werk. Zum einen ist da der Sound des Schlagzeuges von Lars Ulrich. Dieser Kritik möchte ich mich anschließen. Es klingt blechern und auf Dauer einfach sehr nervig. Was aber oftmals außer Acht gelassen wird: Das ist Absicht! Das ganze Album soll klingen als sei es in einer Garage aufgenommen worden: Verwaschen, brachial, ehrlich.
Trotzdem stört der Schlagzeug - Sound auch nach mehrmaligem Hören ungemein. Für mich der einzige gerechtfertigte Kritikpunkt.

Des Weiteren kritisieren viele, das Album würde "zerhacktstückt" klingen. Mit Sicherheit sind in allen Songs verschiedene Ideen verarbeitet, aber das haben Metallica immer gemacht und so bleibt die Spannung erhalten. Ein Song wie "The unnamed feeling" lebt von grandiosen Spannungsbögen und wird so nie langweilig.

Im Endresümee lässt sich sagen, dass die Herren Hetfield, Ulrich, Hammett und Rock (der den Bass spielte) mit "St. Anger" ein echtes Metal - Meisterwerk abgeliefert haben, das in seiner Neuartigkeit überrascht aber auch fesselt.
Wer sich einmal richtig in den Hintern treten lassen will, dem sei dieses Album wärmstens empfohlen. Nicht ohne den Hinweis, dass man sich drauf einlassen muss.


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Live in the Lbc & Diamonds in the Rough - Avenged SevenfoldLive in the Lbc & Diamonds in the Rough
Avenged Sevenfold

Audio CD, 19. September 2008

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