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| Hard'n Heavy | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Painkiller Judas Priest Audio CD, 4. März 2002 Verkaufsrang: 3854 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dies ist zweifellos eins der wichtigsten und besten Heavy Metal-Alben der Rockgeschichte. Das ist um so bemerkenswerter, da Judas Priest auf eine Reihe von innovativen Alben zurückblicken kann, die ganze Generationen von Nachwuchsbands nachhaltig beeinflußt haben. Screaming For Vengeance oder British Steel sind nur zwei Beispiele, die einem spontan in den Sinn kommen, doch dies Werk aus dem Jahre 1990 ist vielleicht das beste Album des aus der englischen Arbeiterstadt Birmingham stammenden Quintetts. Was an mehreren Faktoren liegt. Zum einen verpaßte Starproduzent Chris Tsangarides dem Werk einen glasklaren und harten Sound, zum anderen hatte die Band mit Ex-RacerX-Drum-Machine Scott Travis einen der besten seines Fachs verpflichtet. So sprüht das Album vor innovativen, frischen Songs, die gleichzeitig aber auch der Tradition des guten alten British Metal verbunden blieben. Der Titelsong ist auch heute noch einer der aggressivsten Opener der Rock-Geschichte, doch auch Up-Tempo-Kracher wie "Between The Hammer And The Anvil", "Hell Patrol" oder "Battle Hymn" sind Lehrmaterial in puncto Riffing und Melody-Lines. Das Gitarrenduo Glenn Tipton/K.K.Downing zählt zweifellos zu den besten Metalgitarristen dieses Planeten, und auch Sänger Rob Halford war auf diesem Album auf dem Zenit seines Schaffens angelangt. Zwei Jahre später verließ er die Band ja leider wegen einigen Meinungsverschiedenheiten. Zurück blieb mit Painkiller ein Werk für die Ewigkeit. --Frank Trojan
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)
Gehört zu den Top 10 des Heavy Metals 5 von 5 Punkten Diese Platte vereint, zitiert und verlautbart alles, wofür Heavy Metal steht. Hier kann man alles lernen und hören. Alleine die Solis und dann diese geilen Drums...Platz 4. Genial!
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Queen II Queen Audio CD, 7. April 1994 Verkaufsrang: 1555 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer so geile Platten veröffentlicht, muß sich um deren Betitelung keine großen Gedanken machen und darf seine LPs auch gerne durchnumerieren. Ganz so konsequent wie Led Zeppelin hielten Queen dies zwar nicht durch, aber qualitativ surfen die megakreativen Engländer auf einer ähnlichen Welle wie die Zeppeline. Queen II (1974) quillt nur so über vor wahnwitzigen Ideen, die alle Genre-Grenzen sprengen und ohne viel Federlesens krachigen Heavy-Rock mit zerbrechlichen Schmuseeinlagen, genialen Gitarren-Experimenten und klassischem Bombast in einen Topf werfen. Das Ergebnis klingt einfach nur nach Queen und nach sonst gar nichts -- keine Anleihen bei anderen Acts, keine Klischees, keine Allgemeinplätze. "Father To Son", "White Queen", "The Ogre Battle" und "The March Of The Black Queen" sind ein wenig düstere, dich im Londoner Nebel aus dem Hinterhalt überfallende Mini-Epen, während die leichtfüßigeren "Some Day One Day" und "Funny How Love Is" mit wunderschönen Gesangsmelodien direkt ins Herz gehen und "The Loser In The End" im Midtempo ganz straight vor sich hin rockt. Wer's noch melodischer mag, wird beim Chor-Overkill "The Fairy Feller's Master-Stroke" und der wunderschönen Piano-Ballade "Nevermore" im Dreieck springen. Was für eine Band, was für eine Platte! --Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
`Here comes the black queen...` 5 von 5 Punkten 1974 erschien das 2. Album von Queen namens "Queen II". Wie auf dem ersten Album wurden fast alle Songs von Brian May und Freddie Mercury geschrieben. Mit `The loser in the end` ist ein Song von Roger Taylor am Start. John Deacon durfte noch nichts beisteuern.
War das Debüt noch ein reines Hard Rock Werk, so haben wir es hier erstmalig mit dem typischen Sound der Gruppe aus den 70ern zu tun. Bombastischer Hard Rock mit Operneinlagen, so würde ich die Musik bezeichnen. Nach dem kurzen Intro `Procession` kommt direkt ein toller Song von Brian namens `Father to son` (schnörkelloser Hard Rock). Danach wird es mit `White queen (As it began)`, ebenfalls von Brian noch besser. `The loser in the end` von Roger ist ein straighter Rocker. Dann kommen tolle Stücke von Freddie und zwar `Orge battle`, `Seven seas of rhye` und besonders das bombastische `March of the black queen`. Zum ersten Mal hören wir die typischen Queen-Chöre, Gänsehaut! Es sind aber auch ruhige bzw. lustige Songs am Start (`Nevermore` und `Funny how love is`).
Das Album hat alles was ein tolles Album der Engländer haben muss: Hard Rock, Chöre, Bombast aber auch ruhige Passagen. "Queen II" ist der erste Klassiker der Band, wobei auch das erste Album schon gut war. Für mich ist die 2. Platte mit "A Night At The Opera" und "News Of The World" das beste Album von Queen. 5 Sterne.
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Seventh Son of a Seventh Son Iron Maiden Audio CD, 10. September 1998 Verkaufsrang: 14530 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SEVENTH SON OF A SEVENTH SON
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Mein persönliches Maiden Lieblingsalbum 5 von 5 Punkten Was soll man zu diesem Meisterwerk noch großes schreiben?
Anno 1988 veröffentlicht und stilistisch das letzte Album der klassischen Maiden Ära befindet sich das Schätzelein nun seit knapp 10 Jahren in meinem Besitz und bis heute hat es nichts von seiner Faszination verloren, die ich beim ersten Durchhören verspürt habe.
Das ganze beginnt mit Moonchild (5:39) und einem gesprochenen Text, der sich am Ende des letzten Liedes wiederholen wird und das ganze so irgendwie zum Endlos - Album konzipiert.
Infinite Dreams (6:08) ist eines dieser typischen Maiden Mini Epen, erst sehr langsam und getragen, dann irgendwann Gitarren und ein langes solo. Erwähnenswert ist hier vielleicht das kein Refrain vorkommt, doch der ungewöhnliche Songaufbau trägt nur noch mehr dazu bei das dieses Album über jeden Standart erhaben ist.
Can I Play With Madness (3:29) ein schneller Maiden Song im Stil von Wicker Man, Fallen Angel, Number of the Beast und, und, und... nur eben viel besser.
Dann kommt The Evil That Man do (4:32). Gleicher Songtyp wie Can I Play with Madness, nur nochmal einen ganzen Zacken geiler. Eine Super Melodie, ein Maiden Ein-Zeiler als Refrain und ein göttliches Solo.
Dann der Titeltrack: Seventh Son of a Seventh Son (9:52) und allein schon dieses Stück hätte den Kauf des Albums gerechtfertigt. Zuerst normaler Aufbau von Strophe, Refrain, Strophe Refrain. Dann ein sehr ruhiger Teil der schließlich in ein etwa Dreiminütiges Gitarrensolo mündet, der gleichzeitig das Lied zum Abschluss bringt.
Ich könnte jetzt die restlichen Lieder auch noch beschreiben, sofern Worte diese facettenreiche Springflut an genialen Songs, unglaublichen Melodien und überragenden Texte überhaupt beschreiben können.
Seventh Son of a Seventh Son ist nicht nur ein Album, nicht nur die Summe seiner einzelnen Lieder. Es ist ein Gesamtkunstwerk das ich zu den drei Besten meiner nicht gerade kleinen CD Sammlung zähle.
Alle Maiden Fans werden das Teil ohnehin schon zu Hause stehen haben und wenn nicht bitte sofort nachholen. Allen Neueinsteigen sei dieses Album nur wärmstens empfohlen. Ganz klare Kaufempfehlung.
Als nette Dreingabe gibts noch einen Enhanced Part für den PC mit Videos zu Can I Play with Madness, The Evil that Man do und Live Ausschnitte zu Infinite Dreams und noch einem Song. (die aber sehr kurz sind und nicht das komplette Lied zeigen)
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Cult Special Edition 2001 Apocalyptica Audio CD, 9. April 2001 Verkaufsrang: 2096 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1997 tauchten die vier Finnen mit ihren Celli und einigen gekonnt auf die Streichinstrumente umgesetzten Metallica-Songs in der Szene auf. Apocalyptica, das sind vier klassisch ausgebildete Cellisten, die aus einem Spaß heraus anfingen Metallica-Songs auf ihren Celli zu spielen. Das Resultat war verblüffend, ob nun auf ihren ersten beiden Alben, Apocalyptica Plays Metallica By Four Cellos und Inquisition Symphony oder live, wo das Quartett, ganz in schwarz gekleidet, eine unglaubliche Spielfreude an den Tag legt. Songs wie "Master Of Puppets" oder "Enter Sandman" erwachen zu neuem Leben -- ebenso wie andere Stücke, die sich Apocalyptica bei Pantera, Faith No More oder Sepultura geborgt haben. Schon das zweite Album brachte neben Fremdkompositionen auch drei Tracks aus der Feder des 25-jährigen kreativen Kopfes des Quartetts, Eicca Toppinen. Nichts lag also näher, als sich für Album Nummer drei fast ganz auf die Künste Herrn Toppinens zu verlassen. So hören wir auf Cult neben zwei Metallica-Songs "Fight Fire With Fire" und "Until It Sleeps" sowie einer Edward-Grieg-Komposition, ausschließlich eigene Stücke. Dabei gelingt Apocalyptica auch hier der Spagat zwischen gestrichenem und gesägtem Hardrock und so etwas wie moderner Klassik. Die Dankesliste im Booklet liest sich dann auch wie eine Art Referenz- oder Inspirationsliste: wird dort doch neben Metallica, Biohazard, Slayer und Sepultura auch den Avantgardekomponisten Dimitri Schostakowitsch und Aavo Pärt gedankt. Erstmals benutzen Apocalyptica auf Cult übrigens neben ihren Celli weitere Instrumente: orchestrale Percussion und einen Kontrabass. Die zweite CD enthält dann den Song, den alle suchen: "Path II" mit Guano Apes Frontfrau Sandra Nasic, die erste Stimme, die jemals zusammen mit den Finnen-Streichern erklang. Wo man gerade dabei war, gab es auch noch ein zweites Gesangsexperiment, diesmal zusammen mit Matthias Sayer, und dann noch drei Livetracks, damit etwas auf die Scheibe kommt. Wer Apocalyptica einmal live erlebt hat, kennt diese Zusatzenergie, die durch die Cellobögen fließen. --Thomas Bohnet
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Special Edition,Bitte! 5 von 5 Punkten Mit "Cult" liegt nun die dritte Platte des finnischen Quartetts vor,und zum ersten Mal werden vorwiegend eigene Stücke vorgeführt, die aus der Feder Eicca Toppinens, dem Anführer der Band, stammen.Schon im ersten Stück "Path" wird man sofort vom Hocker gerissen,und man merkt dass Apocalyptica auf "Cult" härter geworden sind als sie es auf ihren vorherigen Alben waren!Insgesamt ist wirklich jeder Song der absolute Hammer,mal beinhart,mal melancholoisch!Am besten von allen Songs finde ich das MetallicA-Cover "Until it Sleeps",welches sogar }noch} besser ist als das Original!Auf jeden Fall bildet "Cult" den bisherigen Höhepunkt in Apocalypticas Karriere, denn der verstärkte und verzerrte Sound der Celli kommt in den eigens für dieses Instrument geschriebenen Stücken erst richtig zur Geltung.Und um den Klangteppich zu verdichten wurden zum ersten mal auch andere Instrumente eingesetzt, hauptsächlich die orchestrale Perkussion -- mit sehr guten Ergebnissen.
Komme ich aber auf meine Überschrift und somit auf die Frage, "Lohnt sich die Special-Edition?",zurück!JA,sie lohhnt sich auf jeden Fall,für die ganz paar kleinen Euro mehr bekommt man dann ein Doppel-CD Package mit einer 2.ten CD mit nochmal 30 Minuten Laufzeit!Darauf befinden sich noch weitere 2 Stücke,eins mit der Guano-Apes Front-Frau und eins mit Mathias Sayer,von den Farmer Boys!Ausserdem befinden sich 3 Hammer-live-Stücke auf der Cd,u.A. auch von "Nothing else Matters",bei welchem das Publikum den Gesang übernimmt!Also,auf jeden jeden jeden Fall die Special Edition kaufen,denn darauf befinden sich dann insgesamt nochmal 5 Songs,die allesamt 5/5 verdient haben!
Insgesamt sind beide CDs ein Meilenstein und insgesamt wirklich ein Hammer Hammer Hammer Hammer Album!Melodien wie "Path","Beyond Time" oder "Coma" wollen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen.Für Einsteiger sicherlich genial,für alte Apocalyptica-Fans sicherlich unumgehbar,und für Leute die auf dem Konzert ich München waren,von wo die 3 Livetracks nämlich sind,ein Highlight!Ich kann hier also wirklich nur eine absolute Kaufempfehlung für die Special-Edition hinterlassen!KAUFEN KAUFEN KAUFEN,mit "Cult" legen Apo wie gesagt auf jeden Fall den Höhepunkt ihrer Karriere hin,und ich glaube manche Tracks auf diesem Album wären sogar etwas für meine Oma,was jetzt nicht schlecht gemeint ist,weil z.B. mein Musikgeschmack von KoRn über Slayer und Kreator bis hin zum San Francisco Symphony Orchester und J. S. Bach reicht!Und hier werden klassische Instrumente mit Metal-Rythmen so hervorragend kombiniert, als wäre es nie anders gewesen.Aber egal,ich glaube es ist jetzt alles gesagt worden,was man hätte sagen müssen,und deswegen komme ich jetzt auch gleich mal noch schnell zu den Anspieltipps:
CD1:
Until It Sleeps
Path
Pray
CD2:
Nothing else Matters (Live)
Path Vol. 2
Hope Vol. 2
WIE KANN MAN ETWAS BESCHREIBEN WAS DOCH EIGENTLICH UNBESCHREIBLICH IST???
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Moon Is the New Earth Rose Hill Drive Audio CD, 25. Juli 2008 Verkaufsrang: 7892 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Led Zeppelin sind zurück 5 von 5 Punkten Zumindest denkt man das nach dem ersten song dieses Albums, und im weiteren Verlauf dieser Disc wird ganz klar, daß Page + Co DER bedeutende Einfluß auf die Musik dieser Neo Hippies war. Allerdings wird man da uch noch an andere Kalliber wie The Who (,A Better Way'), QOTSA (,I'm On To You'), und die Black Crowes (,Do You Wanna Get High') erinnert, aber eben nur erinnert, das ist der Punkt. Anleihen bei 70er Jahre Größen, oder sound patterns anderer aufzuschnappen und etwas Neues daraus zu machen ist ja nicht verwerflich. Bestes Beispiel: ,A Better Way' hat sicher das Gitarrenlick von ,Won't Get Fooled Again', aber daraus wird dynamisch und auch stimmungsmäßig eine ganz andere Sklulptur gemeißelt.
,The 8th wonder' wiederum erinnert zwar durchaus an ,Immigrant Song', ist aber viel nervöser, hektischer, dafür aber weniger bedrohlich und - ganz wichtig - auch mit einem anderen Riff versehen. QOTSA hört man auch raus, allerdings paßt für diesen Vergleich der sound wieder nicht, dafür ist er zu sauber, zu straight. Und bei ,I'm On To You' bei dem der sound verwaschener wird, ist man dann wieder eher bei den ,Eagles Of Death Metal'. Wenn dann die Akkustik Klampfe ausgepackt wird, dann kommen sie wieder bei Led Zeppelin an.
Es ist ein kraftvolles Album das belegt, daß man auch heute noch mit den Sounds der 70er Jahre ein aktuell klingendes und herrvoragendes Stück Hard-Rock formen kann. Und bei wiederholtem Anhören kristallisieren sich hier auch zwingende Melodien und Hooks raus, denn das ist ein Album das man wachsen lassen muß.
Wer also auf die Jets, Wolfmother, QOTSA, die Black Crowes, die Black Keys und Black Stone Cherry steht, der ist auch bei Black Hill Drive...pardon...Rose Hill Drive gut aufgehoben. Als Zuckerl zum Schluß zeigen sie dann den Dandy Warhols (jetzt in Referenz auf deren aktuelle Platte) noch wie man harten Blues Rock mit psychededlic wirklich sinnvoll verbindet und unwiderstehlich macht (,Always waiting'). Können Sie dieses Niveau mit ihren zukünftigen Veröffentlichungen halten, dann werden Sie zukünftig eine wichtige Kraft im Rock sein. |
The Paramour Sessions Papa Roach Audio CD, 8. September 2006 Verkaufsrang: 1511 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zwei Jahre nach ihrem letzten Album Getting Away With Murder präsentiert sich die 1993 gegründet Band auch auf ihrem neuen Werk wieder in bestechender Form. Entstanden ist die Platte unter der Regie von Howard Benson in den berühmten Paramour Mansion Studios in den Hollywood Hills, daher auch der Titel. Allzu viel Ehrfurcht vor dem geschichtsträchtigen Ort legte das Quartett um Sänger Jacoby Shaddix und Gitarrist Jerry Horton allerdings nicht an den Tag. Papa Roach legen gleich beim Opener "...To Be Loved" mit der gewohnten Energie los. Und was danach kommt, gleicht einem mittleren Vulkanausbruch. Papa Roach steigern sich mit Songs wie "Alive (N'Out Of Control)" und "Crash" in einen wahren Spielrausch hinein. Dabei ist es der Band letztlich egal, wohin die Reise stilistisch gesehen geht: Papa Roach fühlen sich bei Metal ebenso Zuhause wie bei Hardcore, Punkrock oder Pop. Die Formation hebt sich nicht zuletzt wegen ihrer Vielseitigkeit positiv von anderen Rockbands ab, die immer im selben, bereits bestens bekannten Gebiet unterwegs sind. Dabei klingen Papa Roach trotzdem erstaunlich unverwechselbar, egal ob sie nun stärker ihre poppige Seite betonen wie bei der Midtempo-Hymne "What Do You Do?" oder sich lieber auf knallige Rocksounds verlassen wie beim Titel "No More Secrets" verlassen. Herausstechend ist nach wie vor das Gespür der Band für eingängige Gesangshooklines wie zum Beispiel bei der packenden Hymne "Reckless" oder dem mit opulenten Streichersounds angereicherten "Roses On My Grave". Papa Roach haben mit The Paramour Sessions jedenfalls jeden Anflug von Stagnation vermieden und sich mal wieder neu Positioniert ohne dabei alte Tugenden über Bord zu werfen. --Norbert Schiegl
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 53 Bewertungen)
Beste Album until NoW 5 von 5 Punkten Das ist mein absolutes Lieblings Album ever!!!!!!!!
Meiner meinung das beste was unsere Neuzeit an Musik bieten kann. Jeder Song ein Erlebnis.der Wahsinn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Papa Roach haben nicht an härte verloren sondern an kreativität gewonnen!!!Nur noch genial. Ich muss keinen Song hervor heben weil einfach alle der Hammer sind!!!!
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30 Jahre Karat Karat Audio CD, 25. November 2005 Verkaufsrang: 9329 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 30 JAHRE KARAT
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Musik pur 5 von 5 Punkten Der Schock saß tief, als ich vom Tode Herbert Dreilichs erfuhr.
Dieses Doppelalbum ist eine gelungene Wiederspiegelung seiner Arbeit, seiner Erfolge, seines musikalischen Schaffens. Alte Erfolge in der Urfassung, aber auch neu aufgemischt mit Hilfe der Schürzenjäger oder Peter Maffay sind zu hören. Ein Muss für jeden Karat-Fan...!!!
Herbert Dreilichs letztes Album posthum veröffentlicht 5 von 5 Punkten "Mich zwingt keiner auf die Knie" lautet einer der älteren Karattitel, der neben "Schwanenkönig", "Sieben Brücken", oder "Der Blaue Planet" zu den größten Hits einer Gruppe wurde, die aus der ehemaligen DDR kam und anfang der Achziger Jahre auch in der BRD bekannt wurde. Dieser Song fehlte bei keinem der Karat-Konzerte. Er ist autobiographisch für Herbert Dreilich; er war ein Kämpfer und bewieß bis zuletzt, daß ihn keiner auf die Knie zwingen kann. Nach dem Fall der Mauer ereilte die Band ein Schicksal, das damals beinahe allen ehemaligen DDR-Bands traf. Durch die "Verwestlichung" der Musikbranche fand man kaum Abnehmer bei den Plattenfirmen im Westen, die Promotion lief nicht so recht, Karat spielten 1990 ein Konzert vor etwa nur 20 Besuchern; kaum jemanden schien zu interessieren, was Karat spielten. 1995 feierte man "20-Jahre-Karat", was so etwas wie ein Comeback der Gruppe war; in jeder Hinsicht. Es gab ein neues Album ("Die Geschenkte Stunde"), Martin Becker war als neuer Keyboarder zu Karat dazugestoßen und man konnte wieder Erfolge verbuchen. So schien es gut zu laufen, bis im Herbst 1997 ein neuerlicher Schicksalsschlag erreichte. Kurz nach Veröffentlichung erlitt Herbert Dreilich bei einem Konzert einen Schlaganfall und war erstmal ein halbes Jahr weg vom Fenster. Doch schon 1998 ging Dreilich wieder auf die Bühne. "Der Ozean" vom Balance-Album wurde zu seinem Comeback-Hit. Die nächsten Jahre liefen gut, es folgte 2000 das Jubiläumsalbum "Ich liebe jede Stunde", 2001 erschien das Livealbum zur Jubiläumstournee. 2003 ging Herbert mit dem Karat-Album "Licht Und Schatten" noch einmal auf Tournee. Für den Herbst 2003 war aufgrund der, nicht zuletzt durch den Kinofilm "Goodbye Lenin" ausgelösten "Ostalgie-Welle" eine Tournee mit "City" und den "Puhdys" geplant gewesen, doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Herbert erkrankte an Krebs und es wurden alle Termine abgesagt. Von Krankheit schwer gezeichnet machte sich der Sänger noch mal an die Arbeit, ein neues Album zu schreiben, das Karat ende 2004 herausbringen sollten. Herbert gab bis zuletzt, was er konnte und nahm 2004 einige Demos auf. Letztendlich war sein Zustand jedoch völlig zusammengebrochen und er hatte durch die Chemotherapie auch nicht mehr die Kraft zu singen. Von ein paar seiner neuen Lieder gab es nicht einmal mehr Demos. Im Dezember 2004 erlag Herbert schließlich seiner Krankheit. Nun liegen Herberts letzte Songs vor. Auf Cd 2 dieses neuen Doppelalbums. Die Gesangsstimme kommt von den Demospuren aus dem Jahr 2004, die Instrumente wurden 2005 (nicht von Karat, sondern von Musikern von Peter Maffay) neu aufgenommen und abgemischt. Bei 3 Songs, wo es keine Demos gab, oder bei solchen, wo Herberts Stimme schon zu schwach war, übernehmen andere Sänger Herberts Part (u.a. Peter Maffay und Thomas Natschinski, der selbst viele Jahre bei Karat spielte). Mir geht es bei dieser neuen Produktion weniger um die Cd 1, die wieder einmal nur eine von zig Compilation-Cds darstellt, als vielmehr die Cd 2, mit komplett neuem Material und zwei älteren Titel im neuen Gewand. Dieses Album zeigt, wieviel Lebensmut und Zuversicht dieser Mann, der es gewußt hat, sich durch nichts und niemanden auf die Knie zwingen zu lassen, bis zuletzt gehabt hat. Daher kann ich diesem Doppel-Album nur 5 Sterne geben; einzig und allein wegen Cd 2. |
Harmonia Earthbend Audio CD, 22. August 2008 Verkaufsrang: 2377 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Harmonie ist eine Strategie 5 von 5 Punkten Harmonia ist ohne Frage eine phänomenale Platte, eine über die Gehörgänge injizierte Droge, der es gelingt, einen Sog zu erzeugen und den Hörer ganz für sich zu vereinnahmen. Schon der Titeltrack lässt einen hinabsinken, in immer tiefere Gefilde, analog dem eigenen Bewusstsein "million bubbles away". Nach einer zehnminütigen sphärischen
Tauchfahrt durch die Krautrockmoderne , holt uns eine kurze Akkordeonsequenz wieder an Land und es folgt das treibende Schauermärchen "Leroi". Das Stück fährt einem vor Schreck sofort in die Glieder, baut gekonnt Spannung auf, um in einem furiosen Finale zu kulminieren - Live sicherlich einer der Höhepunkte.
Weiter im Takt, mit vibrierendem Bass, geht es mit "1000 Yard Stare", einem Abgesang auf einen Möchtegern-Manager, der nur abgreifen will, ohne sich zu kümmern. Das Lied hat einen guten Flow, mit einem schmachtenden Gesang und zwei sehr hookigen Phrasen, die einem noch lange danach in den Ohren liegen. Das hypnotische "Bones", wenn man so will
die einzige Ballade, setzt die angeschlagene hohe Qualität nahtlos fort. Dem folgt die Schweinerocknummer und ausgekoppelte Single "Too many stars", mit original Bon Scott Zweitstimme. Hinten raus, im zweiten Teil finden sich meine persönlichen Lieblingssongs, die Blockbuster mit Namen "Dragon Lady" (Yoko Ono), "Scattergun" und "Tropical Heatwave" - alles Stücke, die richtig schön nach vorne gehen und jede Menge Hitpotenzial besitzen. Sicherlich eine der grossartigsten Platten der 2000er Jahre. Kaufen.
Im Land des Krautrocks 5 von 5 Punkten entsprungen hätten sie geografisch schon mal das Recht, ihre Musik "Krautrock" zu nennen, dennoch würde die etwas überzogene Betitelung höchstens die beiden Übersongs "BONES" sowie das Titelstück "HARMONIA" mit schlappen 9.43 min treffend würdigen, der Rest auf HARMONIA geht aber vom Indiediscobreitseitenfeuer "DRAGON LADY" über Thin Lizzy-Grooves auf "TROJA" hin zur Bluesrockhymne "TOO MANY STARS", die zur Zeit die deutschen Radios (zumindestens hier in Berlin/Brandenburg)HART spült!
Auffällig sind die riesigen Drumsounds, super Hooks und Gitarren.
Nochmal zurück zu BONES, dem Progwerk auf Harmonia: im Refrain die beste Basslinie seit Ewigkeiten, ein weitaus besserer Sänger als auf ihrem Debüt und am Ende noch der Gitarrenübersong für mich:
TROPICAL HEATWAVE.
So kenn ich das noch gar nicht, merkwürdige Mischung aus Fernostklängen, Blues OpenTuning und AC/DC, würde ich mal sagen.
DIE BESTE ROCKPLATTE des JAHRES - ja, NICHT NUR in Deutschland!!!
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Zimmer 483 Tokio Hotel Audio CD, 23. Februar 2007 Verkaufsrang: 2605 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ihr Debütalbum Schrei löste vor zwei Jahren in der deutschen Musikszene ein mittleres Erdbeben aus. Der Erfolg der Band um die Kaulitz-Zwillinge sorgte, wie nicht anders zu erwarten war, für sehr unterschiedliche Reaktionen. Das Spektrum reichte von begeisterter Zustimmung bis hin zu schroffer Ablehnung. Ähnlich reichhaltigen Diskussionsstoff wird unter Garantie auch der zweite Longplayer Zimmer 483 wieder liefern. Tokio Hotel treffen, das beweisen nicht nur die Verkaufszahlen des Debüts in Europa, ziemlich genau den Nerv der Zeit. Ihren jungendlichen Fans wird es herzlich egal sein, was irgendwelche Musikkritiker an Zimmer 483 wieder auszusetzen haben. Wie bereits das Debüt enthält auch die zweite Platte wieder eine Handvoll gut gewürzter Weltschmerzhymnen wie "Ich brech aus" oder "Spring nicht", die perfekt die Befindlichkeiten der Zielgruppe treffen. Trotzdem ist nicht zu überhören, das Tokio Hotel in den letzten Monaten eine Menge dazugelernt haben. Die zwölf Songs klingen um einiges kompakter und zielgerichteter als die Nummern auf dem Debüt. Einzig Bill Kaulitzs gewöhnungsbedürftiger Gesangsstil, der manchmal zu sehr ins weinerliche Abdriftet, dürfte wie gewohnt für viel Gesprächsstoff sorgen. In hymnischen Stücken wie "Wo sind eure Hände" und "Stich ins Glück", bei denen ordentlich abgerockt wird, inkl. dezentem Nirvana-Zitat, präsentieren sich Tokio Hotel erstaunlich einfallsreich. Genauso wie bei der Uptempo-Nummer "Ich brech aus", bei der die Band ungewohnte Härte zeigt. Auch wenn reifere Musikhörer die Thema der vorrangig an ein jungendliches Publikum gerichteten Songs nur teilweise ansprechen dürften, muss man anerkennen, dass die Band mit Zimmer 483 die Hürde des "schwierigen" zweiten Albums ohne große Probleme gemeistert hat und den Blick jetzt, wie bereits angekündigt, auf eine internationale Karriere ausrichten darf. --Norbert Schiegl
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Sehr gute Nachfolge-Platte des Debüts... 5 von 5 Punkten Mit "Zimmer 483" liefern die vier Magdeburger, die mit "Durch den Monsun" 2005 den Durchbruch schafften, nun nach dem Debüt "Schrei" ihr zweites Album ab.
Ging es in den Songs ihres 1. Album noch um Teenager-Probleme wie die Scheidung der Eltern oder das erste Verliebtsein, haben sich die Jungs nun weiterentwickelt.
Der rockige Opener "Übers Ende der Welt" wurde als erste Single ausgekoppelt. Es folgt ein sehr melancholischer Song ("Totgeliebt") über das Ende einer Beziehung. "Spring nicht", die 2. Single, ist wohl der emotionalste Song der CD und handelt dem Versuch, einen Selbstmord zu verhindern. Auch in "Stich ins Glück" geht es um ein ernstes Thema, nämlich um Drogenabhängigkeit. "Wo sind eure Hände" ist den Fans gewidmet und animiert zum Mitsingen. Bei "Ich brech aus" kommen ungewohnt harte Gitarrenriffs zum Einsatz, "Reden" ist der einzige Song zum Schmunzeln - ein Titel über die One-Night-Stands des Band-Gitarristen Tom. Bei "Vergessene Kinder", dem einzigen ruhigen Song der CD (der Rest ist sehr rockig und laut), wird es nachdenklich. Der Song ist eine Anspielung auf die Probleme der Kids, von denen eben diese der Band Tokio Hotel in ihren eMails und Briefen berichten. Der Schlusstitel, "An deiner Seite" wurde als 3. Single ausgekoppelt und gilt als Dankeschön der Band an alle ihre "Lieben".
Tipp für Fans: Wenn man den ersten Track laufen lässt und dann die Rückspultaste gedrückt hält und 23 Sekunden zurückspult, findet man vor dem 1. Track quasi als "nullten Track" bzw. Hidden Track den Titel "In die Nacht" in einer 23sekündigen Unplugged-Version.
Auch ein Blick ins Booklet der CD lohnt sich: Fürs Fotoshooting haben sich die vier Jungs mit Schlamm "eingesaut" - zumindest sieht es so aus. Jedenfalls sind es richtig gute Fotos geworden...
Fazit: Eine deutliche Weiterentwicklung ist bei dieser CD sichtbar. Sänger Bill ist nun im Stimmbruch und singt deutlich tiefer. Das gesamte Album ist düsterer und härter geraten. Die Themen und Texte sind nachdenklicher und anspruchsvoller. Für Fans wohl ein Muss, auch wenn man sich an die melancholische Stimmung der CD erstmal gewöhnen muss.
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New Metal Leader (Ltd.ed.) Ross the Boss Audio CD, 22. August 2008 Verkaufsrang: 3956
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Durchaus geiles True-Metal Release !!! 4 von 5 Punkten Nachdem die letzten beiden Scheiben von Manowar wohl eher als durchwachsen zu bezeichnen waren, habe ich mich natürlich auf das Comeback von Ross gefreut.
Sicherlich bietet der neue Metal-Leader nichts bahnbrechend Neues und wie auch bei seinen Bandkollegen sind einige Ausfälle auf der CD zu verzeichnen, aber ein paar geniale Tracks wie "I Got The Right", "God Of Dying", "We Will Kill" und natürlich "Immortal Son" (Überhammer !!!) wissen dann doch zu begeistern. Im Vergleich mit Metallica sind das auf die letzten 18 Jahre gesehen immerhin vier Songs mehr....
Mit Patrick Fuchs ist ein durchaus passabler Shouter am Start, der natürlich Anleihen von Eric Adams mitbringt aber mich auch ein bisschen an David Wayne erinnert. Für den Really-True-Die-For-Metal-Manowar-Fan auf jeden Fall ein vier Sterne Album, alle anderen können ggf. einen Stern abziehen...
Gute Coverband! 3 von 5 Punkten Ohne Ross the Boss wäre die Musik wohl kaum der Rede wert. Denn auch hier gibt es nichts Neues zu entdecken. Aber mir geht es so wie vielen Fans
dieser Musikrichtung. Man denkt an die guten alten Zeiten. Und bei dem einen oder anderen Riff, fühlt man sich an die ersten Manowarscheiben
erinnert. Allein dafür schon 3 Sterne. Vielleicht sollten es Manowar mal
mit einem 2. Gitarristen versuchen. Das wär doch mal was Neues.
Ross the Boss ist wieder da... 3 von 5 Punkten Diese Meldung hat mich wirklich umgehauen: Der Ex-Manowar und -Dictators-Gitarrist hat eine neue Platte am Start. Ein sogenanntes "Solo-Album". Der Langzottel-Metaller hat eine kleine Band um sich geschart, die gesamte Gruppe nach sich selbst benannt und gleich zusammen ein gesamtes Album eingespielt, das den großspurigen Titel "New metal leader" trägt. Die Namensgebung der Band scheint ja nicht gerade originell, doch sie zeugt nicht von der Einbildung des Masterminds, sondern die Plattenfirma wollte es so, da somit ein gewisser Bekanntheitsgrad von vorn herein gegeben ist. Denn welcher anständige Metaller kennt Ross the Boss nicht?
Um sich hat er drei deutsche Musiker geschart, die zwar nicht gänzlich Unbekannte sind, doch bis dato nicht wirklich viel Erfolgreiches auf die Beine gestellt haben. Frontmann und Shouter Patrick Fuchs gehört sicherlich zu den besseren seines Faches und erinnert auch manchmal an Manowar's Eric Adams, doch wirklich erreichen kann er diese nicht.
Den Vergleich mit Manowar wird sich Ross the Boss aber gefallen lassen müssen, auch wenn selbiger sagt, dass der diesem bald überdrüssig geworden ist. Und irgendwie ist er auch selbst daran schuld, denn das Cover-Artwork der Platte erinnert einen beinahe 100-prozentig an die Veröffentlichungen der wagnerischen Fanatiker zurück. Der Schriftzug hat totale Ähnlichkeit mit dem von Manowar und auch der auf die kämpfende Meute zufliegende Adler zeugt nicht gerade von Eigenständigkeit.
Aber lassen wir das, denn in erster Linie geht es ja um die Musik. Und diese ist im Großen und Ganzen nicht schlecht geworden, auch wenn Ross the Boss klingt wie eh und je. Innovations-Preis ist damit keiner zu gewinnen und auch textlich trieft das Klischee-Gelee an allen Ecken heraus. Songtitel, wie "Blood of knives" und "Death and glory" sind einfach schon ein wenig abgegriffen und ausgelutscht, um damit heutzutage noch wirklich überzeugen zu können. An der musikalischen Seite gibt es nicht wirklich viel auszusetzen. Das gesamte Album klingt wie aus einem Guss und wurde hervorragend produziert. Nur irgendwie klingt das Songmaterial schon ein wenig bekannt, denn "New metal leader" ist im Prinzip eine einzige Mischung aus 80er-Metal, klischeehaften True-Metal-Texten und diversen Glam-Rock-Einflüssen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...
Ross the Boss legen mit "New metal leader" ein durchschnittliches Metal-Album vor, an dem es auf der einen Seite nicht wirklich viel auszusetzen gibt, doch auf der anderen Seite auch nichts Besonderes dran ist, das es ein richtiger Meileinstein werden könnte.
3 Sterne für den Boss und seine deutsche Mannschaft... |
The Miracle Queen Audio CD, 22. Mai 1989 Verkaufsrang: 2121 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden The Miracle ('89) ist das vorletzte Studioalbum einer der einflussreichsten und kreativsten Bands, die die Rockszene je hervorgebracht hat. Obwohl die Herren Mercury, May, Deacon und Taylor schon 16 Jahre lang fast kontinuierlich Songs geschrieben hatten und die hohe Erwartungshaltung ihrer verwöhnten Fans immer wieder auf's Neue erfüllen mussten (was ihnen meistens auch gelang), hatten sie für The Miracle noch genügend frische Songideen auf Lager, die alles andere als billige Abzüge früherer Hits waren. Die Scheibe sprüht förmlich vor Kreativität und hat mit dem harten "I Want It All", dem Power-Groover "The Invisible Man" und dem kraftvollen "Breakthru" drei überraschend heftige Sahnekompositionen zu bieten. Was für eine Tragik, dass die Band nach dem '91er Album Innuendo und dem AIDS-Tod von Sänger Freddie Mercury viel zu früh auseinanderfiel... --Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)
Gutes Album 5 von 5 Punkten Ich muss vorerst mal ein Thema aufgreifen, dass hier öfters angesprochen wurde:Ja, zwischen dem Vorgängeralbum A Kind of Magic und diesem Album liegen bis auf ein paar Wochen Abweichung genau 3 Jahre. Das ist zwar eine ziemlich lange Zeit für ein neues Album, aber man muss einmal bedenken, was sich in diesen 3 Jahren bezüglich Queen und dessen Mitglieder so abgespielt hat. Ende 86/Anfang 87 erfuhr Freddie von seiner HIV-Erkrankung. Dies hat er nicht alzu lange geheim gehalten und er erzählte es seinem damaligen Lebensgefährten Jim Hutton und seinen Bandmitgliedern. Alle waren für das erste einmal zutiefst geschockt. Ebenfalls arbeitete 1987 Freddie mit der Opernsängerin Montserrat Caballe zusammen, um das Album Barcelona aufzunehmen. Brian May musste ebenfalls in diesem Jahr die Trennung mit seiner Frau verkraften und Anfang 1989 starb Brian's Vater. Auch Roger Taylor widmete sich seiner Solokarriere zwischen 1987-1988. Also kein Wunder, dass das 3 Jahre gedauert hat.
Zum Album:Die ersten beiden Lieder sind ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber ab Titel 3 geht es dahin. Höhepunkte sind I Want It All, Invisible Man, Scandal und Was It All Worth It. Und ja, auch Rain Must Fall, Breakthru oder The Miracle sind Supersongs.
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The Game Queen Audio CD, 3. Februar 1994 Verkaufsrang: 3209 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden The Game ist das letzte Album der ersten Queen-Phase, als die Band noch genauso viel Wert auf harte Gitarrenriffs wie auf poppige Melodien und orchestralen Bombast legte. Mit "Another One Bites The Dust", "Play The Game" und "Crazy Little Thing Called Love" sind drei unsterbliche Band-Klassiker vertreten, die sich wohltuend von allen vorangegangenen Hits unterscheiden und trotzdem ganz eindeutig nach Queen klingen. Zu der Zeit fuhren die Herren Mercury, May, Deacon und Taylor ein letztes Mal die Heavy-Rock-Schiene -- Sänger Freddie Mercury bretterte sogar in Lederkluft auf ´ner fetten Harley auf die Bühne. Ganz so heftig klingt das The Game-Material allerdings dann doch nicht. Die ersten drei Alben bleiben in puncto Härte unerreicht, und an einigen Stellen vermeint man schon ein wenig die deutlich softere stilistische Ausrichtung zu erkennen, die Queen in den nächsten Jahren einschlagen sollten. Die Mischung stimmt aber noch und macht The Game zu einem weiteren Queen-Meilenstein, der den Spagat zwischen Massentauglichkeit und kompromissloser Power sehr elegant hinbekommt. --Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Geniales Album 5 von 5 Punkten Obwohl man auf dem 80er-Album The Game doch schon deutlich merkt, dass es in den nächsten Jahren deutlich poppiger um Queen herum zugehen wird, ist dieses Album genial. Hier stimmt fast alles. Mal hart, mal weich, manchmal groovig. Hier hat jeder was.
Play The Game - Schöne, eingängige Melodie; spitzenmäßiges Gitarrensolo; vielleicht etwas zu viel Syths
Dragon Attack - interessante Struktur; geniale Basslinie; vielleicht am Ende etwas zu langweilig
Another One Bites The Dust - Läßiges Lied; geniale Basslinie; genialer Gesang
Need Your Loving Tonight - Kurzes, nettes Softrockstückchen; verbreitet gute Laune
Crazy Little Thing Called Love - sehr guter und eingängiger Text; nette und einfache Melodie; super Gitarrensolo
Rock It - Super Stimme von Roger; wieder mal ein geniales Gitarrensolo; jedoch nervt der übertriebene Synth-Einsatz zum Ende des Songs
Don't Try Suicide - kurzweilig, aber nichts Aufregendes
Sail Away Sweet Sister - wunderschöne Ballade von Brian; hammermäßiger Refrain; ab der dritten Strophe singt Freddie, genialer Übergang!!!!! (Probehören)
Coming Soon - Wohl der Schwachpunkt des Albums, ein kurzes Stück von Roger; kann man mögen, muss man nicht
Save Me - noch einmal eine wunderschöne Ballade von Brian May zum Abschluss; der Gesang ist nicht von diesem Planeten!!
Fazit:Für Leute, die Queen kennen lernen wollen, würde ich dieses Album sehr empfehlen, Fans dürften es ohnehin schon haben.
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Trilogy Lake & Palmer Emerson Audio CD, 19. August 2008 Verkaufsrang: 6963 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
ELPs Meisterwerk 5 von 5 Punkten 'Trilogy' ist fuer mich das groesste Machwerk von Emerson, Lake & Palmer. Ich bin zwar kein eingefleischter Fan der Band, besitze aber bis auf 'In The Hot Seat' alle regulaeren Alben. Auf dieser Scheibe zeigen sich ELP in Hoechstform, sowohl musikalisch, als auch soundtechnisch. Fuer Abwechslung ist gesorgt. Sowohl symphonische Emerson-Synthies, als auch dezente Orgeln glaenzen neben Lake's praegnantem Basspiel und Palmers praezisem, vielfaeltigem Drumming. Der Gesang ist wie gewohnt top. Lake ist(bzw. war) ohnehin einer der besten Saenger auf diesem Planeten. Seine klare, kraeftige Stimme sucht einfach seinesgleichen.
Schon der Anfang der Platte erzeugt mit seinen Moogeffekten sehr viel Waerme und Atmosphaere. Die Musik scheint von weiter Ferne zu kommen. Das Orgel-, Bass und Schlagzeugspiel ist dan Progressive Rock in Hoechstform. Und dann dieser herrlich-hymnsiche Gesang! Das sechseinhalbminuetige 'The Endless Enigma (Part One)' ist ein wahrer Ohrenschmaus! Und viel Abwechslung steckt in dem Teil! Mal atmosphaerisch, mal symphonisch, mal klassisch. Sehr loeblich! 'Fugue' ist dann mit seinen zwei Spielminuten und Emersons fliessenden Pianospiel die Ueberleitung zum zweiten Part von 'The Endless Enigma'. Und der beherbergt in seinen zwei Minuten eine Menge Abwechslung! Mehr als der erste Teil, mehr als saemtliche andere Songs, teilweise sogar mehr als ganze Alben! Anfangs etwas hektisches Pianospiel, perfekt von Bass und Schlagzeug begleitet, bzw. damit abgeweschelt, danach Glockenschlaege, schoene Basslinien, richtig erhebende, majestaetische Moogs. Dazu majestaetischer Gesang, wobei die Moogs dann dieselbe Stimme spielen. Dazwischen immer eine uebersteuerte Orgel. Bis das Ganze auf den Hoehepunkt hinauslaueft. Das ist derart gekonnt komponiert, dass ich das Stueck mit meinem begrenztem musikalischem Fachwissen gar nicht mit meinen beschraenkten Worten beschreiben kann. 'From The Beginning' ist dann eine Lied auf der Akkustikgitarre, aber die Atmosphaere, einfach herrlich. Der Anfang erinnert etwas an 'And You And I' von Yes. Toll wie sich Akkustikgitarre, Bass und Percussion gegenseitig ergaenzen und den Raum zusammen mit Musik fuellen. Der stimmige Gesang tut sein Uebriges. Klasse auch der Einsatz der glasklaren, bluesigen E-Gitarre. Und wenn dann die Moogs zum Solo einsetzen, ist es voellig um mich geschehen. Diesen Song wuerde ich gerne bei einem schoenen Sonnenuntergang von der Band live gespielt sehen (und hoeren).
Was die ersten vier Tracks bieten, ist ein wahres Erlebnis. Mit dem Story-erzaehlenden 'The Sherrif' wird es dann konventioneller, und - zumindest musikalisch gesehen - etwas humorvoller. Der Song wird die ganze Zeit ueber von Orgel begleitet. Das Ganze endet mit einem Outro auf einem Honky Tonk Piano. Der Text behandelt glaube ich eine Verfolgung eine Gauners durch den Sheriff. Es folgt 'Hoedown'. Im Original vom Amerikaner Aaron Copland stammend, wurde es von ELP adaptiert. Das Arangement stammt dabei von Keith Emerson. Eine flotte Nummer, auf der Emerson seine Faehigkeiten auf den Tasten zum Besten bringt. Aber auch das Schlagzeug- und Bassspiel weiss wieder voll zu ueberzeugen. Klasse auch, wie sich in einem kurzen Zwischenspiel Orgel auf der einen Seite und Bass/Schlagzeug auf der anderen Seite duellieren. Keyboardfans werden dieses Stueck lieben!
Es folgt das suitenartige, von klassischer Musik inspirierte 'Trilogy'. Anfangs sehr ruhig. Intimer Gesang und begleitendes Piano, gefolgt von ausuferndem Pianospiel - Achtung! - ploetzlich wirds lauter! Moogs und druckvolles, krummtaktiges Schalgzeug treiben voran und wiederum andere Moogstimmen solieren. Sehr proggy das Ganze. Der Bass tritt erst etwa bei der Haelfte hervor. Die Stimmung wechselt wieder. Lakes Gesang ist nun froehlicherer Natur. Folglich soliert eine Orgel, begleitet von flottem, krummtaktigem Bass- und Schlagzeugspiel. Wieder treten Moogs hinzu, die Dynamik steigt. Lake steuert noch etwas Gesang bei und der Titel klingt aus. 'Living Sin' ist, obwohl keineswegs einfach gestrikt, im Vergleich zum Rest eher unauffaellig. Klasse wie Lake darin seine Stimme verstellt.
Abschliessend 'Abaddon's Bolero', welches - wie der Name schon sagt - wie ein Bolero aufgebaut ist. Drums und Bass bilden das Grundgeruest und Emerson entfacht hierbei sein Synthieorchester.
Fuer mich ELPs Top-Album! In der Remaster-Version von Santuary Records ist noch eine sehr brauchbare Live-Version von 'Hoedown' enthalten, auf der Emerson nochmal um einiges schneller spielt. Wieviele Finger hat der Mann?
Highlight 5 von 5 Punkten Nachdem er mit The Nice bereits Musikgeschichte geschrieben hat und die Klassik als Stilelement in den Rock eingeführt hat, formierte er das Dreigestirn Emerson, Lake & Palmer. Greg Lake 'eiste' er von King Crimson los (auf deren beiden ersten Alben er mitwirkte), Carl Palmer übernahm er von der Vincent Crane Truppe Atomic Rooster. Nach dem furiosen Debutalbum und den (meiner Meinung nach etwas schwächeren) Alben Tarkus und Pictures at an Exhibition kommt mit Trilogy wieder ein echtes Schmuckstück.Über The Sheriff lässt sich sicherlich streiten - es passt stilistisch sicher nicht ins Albumkonzept, mag aber als Gag durchgehen, solange man's nicht allzu Ernst nimmt. Im Gegensatz zum späteren Album Brain Salad Surgery wird hier der Einsatz von Synthesizern noch in Massen genutzt, ohne dass das Endprodukt steril und überproduziert klingt, was bei BSS leider der Fall ist. Trilogy setzt positive Massstäbe für den Prog der Siebziger und ist auch für die neuzeitlichen Produktionen eine immer noch gültige Meßlatte. Ich finde den Klang weder altbacken noch sonstwie 'in die Jahre gekommen'. Man sollte nicht vergessen, dass das Album aus dem Jahre 1972 stammt ...und DAFÜR klingt es mehr als gut, hört euch mal andere Produktionen aus dieser Zeit an! Es hält (gekonnt) die Balance zwischen ruhigen Nummern (z.B. der mit akustischer Gitarre vorgetragenen Ballade From the beginning), hektischen, von Orgel dominierten Stücken wie Hoedown und komplexen Suitenarrangements wie The Endless Enigma und dem Titelgeber Trilogy, meinem persönlichen Favoriten. ELP mit einer mittelmässigen Punktruppe zu vergleichen macht genauso viel Sinn, wie z.B. Gentle Giant mit John Lee Hooker gegenüberzustellen, nämlich keinen! Wer auf infantiles Punkgebolze steht, O.K., wer anspruchsvolle Musik mag, sollte hier auf jeden Fall mal reinhören.
ELP's Meisterwerk 5 von 5 Punkten Trilogy ist für mich der Höhepunkt der Karriere von ELP. Schon der Opener "The endless enigma" mit dem Mittelteil "The fugue" stellt alles in den Schatten. Hier baut sich eine Stimmung auf, die den Hörer in ihren Bann schlägt. "From the beginning", wunderbar auf der akustischen Gitarre von Lake vorgetragen, holt dich dann wieder zurück aus den Wolken. "The sheriff", sicher das schwächste Stück der LP, ist trotz allem noch hörenswert. Die Stücke der früheren zweiten LP Seite, "Hoedown", "Trilogy", sich auch langsam steigernd um in einem furiosen Finale zu endigen, "Living sin", sehr rockig und zum Schluss "Abaddon's Bolero" runden eine CD der besseren Sorte ab. Dass die Musik heute altbacken klingen soll, kann ich nicht nachvollziehen. Und die Ramones mit ELP zu vergleichen, tut mir leid, aber das sind Äpfel mit Birnen verglichen.
Am Höhepunkt 5 von 5 Punkten Sich auf Bombast und Kitsch, Hammond und Emerson in der Kritik zu beschränken, ist gerade bei diesem Album völlig daneben - dies an den Rezensenten "Unbekannt". Hier handelt es um ein kompaktes, von der Stimmung und dem Gesamtkonzept her schlüssiges Album. Überzeugen können vor allem "Trilogy" und "Abbadon's Bolero" aber "From The Beginning" von Greg Lake (mit dem ich sonst nicht zimperlich umgehe). Ausrutscher gibt es auf so gut wie jedem ELP-Album, hier ist es "The Sheriff" - da stimme ich zu. Absolute Hammond- und Synthesizer-Gegner sollten sich aber nach anderen Alben und Bands umsehen / umhören. Von mir aus ein wunderschönes ProgRock-Album.
ELP - anspruchsvoller Artrock 5 von 5 Punkten Sicher, am Artrock scheiden sich die Geister. Nach dem Debutalbum "Emerson, Lake & Palmer", das mit dem brachialen "The Barbarian" den Auftakt bildete und den gewaltigen psychedelischen Klanglandschaften auf "Tarkus", entwickelt EL&P mit dieser Scheibe den bereits auf "Pictures At An Exhibition" angedeuteten Musikstil weiter. "Trilogy" ist für mich das klassischste aller EL&P-Alben. Filigrane und ausgefeilte Orgel- und Synthesizerklänge aus der Hand von Meister Keith (der, wir erinnern uns, klassische Musik studiert hatte) tragen dieses edle und vom musikalischen Wust des Schlachtfelds auf "Tarkus" befreite Werk, ohne aber auf Experimentierfreudigkeit zu verzichten. Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich der Kontrast zwischen dem als Ballade beginnenden Titelstück und dem im virtuosen Tastenspiel des Keyboarders aufgelösten Ende. "The Endless Enigma" ist ein weiterer Meilensteil und Anspieltipp: nach langer Aufbauphase erhebt sich das Stück, geht über in ein wüstes Intermezzo, um sich für eine kleine Weile im Universum der Klassik aufzuhalten und endet dann in einem majestätischen Finale. Dieses Stück ist ein ganzer Klangkosmos, den es zu entdecken gilt. Auch die kurzen Stücke ("From The Beginning" etwa) sind handwerklich solide, wie man es von EL&P gewohnt ist - aber Emerson wäre nicht Emerson, wenn er dieses Stück nicht mit seinen synthesizertechnischen Extravaganzen veredeln und abrunden würde. Für mich ist "Trilogy" das intelligenteste Album von EL&P. Vergleicht man dies mit den vorangegangenen Alben, sieht man, wie vielseitig und virtuos diese Musiker waren. EL&P mit den Ramones zu vergleichen ist meiner Meinung nach einfach unmöglich - das sind völlig verschiedene musikalische Welten. Und natürlich sind die Ramones bekannter geworden als EL&P - anspruchsvolle Musik findet selten ein breites Publikum. In der (Neo-)Progressive-Szene sind die Einflüsse von EL&P jedoch nach wie vor deutlich zu vernehmen. Fazit: wer lieber weniger Experimente und mehr Rock hören möchte, greift lieber bei "Tarkus" zu. Aus der Entwicklungsgeschichte von EL&P ist dieses Album jedoch nicht wegzudenken. |
Total Brutal Austrian Death Machine Audio CD, 25. Juli 2008 Verkaufsrang: 1747 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Absolut unnötig... 2 von 5 Punkten Zunächst einmal klingt der Bandname des Sideprojektes von As I Lay Dying Frontmann Tim Lambesis etwas merkwürdig. Doch schon bei genauer Betrachtung des Artworks und der Texte wird klar, hier handelt es sich um ein reines Spaßprojekt. Kein geringer als Arnold Schwarzenegger wird mit diesem Album gehuldigt. In möchtegern witzigen Zwischenskits spricht ein schlechter Stimmenimitator Arnies Stimme. Die Musik entfernt sich nur geringfügig von Lambesis' Hauptband As I Lay Dying. Allerdings ist die Qualität des Songwritings sehr dürftig. Musikalisch so spannend wie die Witze schlecht sind. Die Bedeutung dieses Albums stelle ich an dieser Stelle wirklich in Frage. Einzig der erste richtige Song "Get To The Choppa" kann etwas punkten. Versagt auf fast ganzer Linie.
göttlich 5 von 5 Punkten was für ein geiles album!hört es euch an,wer thrash liebt und aaaaarnold gut findet muss dieses album einfach haben.get to the chopper!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Brutal gut! 5 von 5 Punkten Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, diese CD hat sich in meinem Player ob ihrer Qualitäten erst einmal hartnäckig festgefressen. Humor und versiertes Geballer scheinen ja im musikalischen Sektor zwei Paar Schuhe zu sein, hier stimmt die Fusion aber vollkommen, es ist Tim Lambesis gelungen, einerseits eine Hommage an den Gouvernator und sein filmisches Lebenswerk zu schaffen und das Material andererseits mächtigst durch den Kakao zu ziehen. Dabei ist das dolle, dass sich die gesamte Scheibe innerhalb des Genres musikalisch auf hohem Niveau befindet.
Ahhhnold!!! 5 von 5 Punkten Austrian Death Machine bestehen aus Tim Lambesis, Tim Lambesis, Tim Lambesis(Sänger von As I Lay Dying - mit welchen sich der Verfasser dieses Reviews bis jetzt noch nicht beschäftigt hat) und Ahhhnold(nicht der echte Schwarzenegger)am Mikrophon und der Gitarre, dem Bass, dem Schlagzeug und am Mikrophon. Das Ereignis "Total Brutal" kann man getrost als frische und modernisierte Ausgabe eines "Speak English Or Die" bezeichnen. Angereichert mit einer Stimme, die Stellenweise an Roger Miret erinnert, an anderen Stellen mehr an Freddy Cricien, und den Hardcore in einer erdigeren Form mit dem Metal-Gerüst verbindet, als dies heutzutage im Metalcore der Fall ist. Am Mikrofon und an den Instrumenten. Ironie des Schicksals? Jetzt könnte man wiederrum meinen dass dies zu stumpfsinnig und sinnlos wäre, doch passt dies perfekt zur Grundessenz der Österreichischen Todesmaschine aus Kalifornien. Vertont werden Zitate aus gesammelten Schwarzenegger Filmen wie zum Beispiel Kindergarten Cop, Total Recall, Terminator, Predator, The Running Man und weiteren Perlen der steirischen Exporteiche, welche auch gleich als Songtitel dienen. Und wer erinnert sich nicht gern mit Vergnügen an die Stelle in Total Recall, wo der heutige Gouvernator dem Marstaxifahrermutanten Benny, welcher Arnie mit einer riesen Tunnelfräsmaschine zermalmen will, mit einer, zu ihm im Größenverhältnis passenden, Bohrmaschine samt Bohrer die Eingeweide verquirlt und dies mit einem fabelhaften Screw you intoniert.
Es ist kein Tumor, es ist Humor, und dieser benötigt bei jedem Song einen überaus geilen Gast-Sologitarristen. Zwischendurch darf Ahhhnold, ein befreundeter Lambesis, ein wenig die verbalen Ausdrucksformen des Mister Universe durch den Kakao ziehen. Und dies funktioniert diesem dann auch und sogar ziemlich gut. Hab ich auch schon S.O.D. erwähnt? Diese Referenz zwingt sich einfach auf, wie Thrash Metal, ein wenig Metalcore (erträglichen Maßes) und Death Metal ebenso.
Und somit bleibt am Schluss der Rumpelfahrt ein solides Werk Hardcore-Metals mit einem Lächeln im Gesicht. So kann brutale Musik Spaß machen.
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Best of,the Very Kiss Audio CD, 26. August 2002 Verkaufsrang: 6293 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BEST OF,THE VERY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Kiss VERY Best of 5 von 5 Punkten Nach den Alben DOUBLE PLATINUM,KILLERS,SMASHESTRASHESandHITS,Greatest Kiss,Greatest Hits und Gold nun diese Best of. Jeder der eine der eben aufgezählten CD}s hat und nun diese sieht wird sich ärgern, da hierauf wirklich von jeder Epoche was mit drauf ist. Der einzige Schwachpunkt (für mich) ist,das man hier Songs wie Crazy,Crazy Nights,Heavens on fire oder Tears are Falling nicht findet, doch eine CD hat eben nur 80min Spielzeit! Meiner Meinung nach ist diese Best of auf den Fall }den Kauf wert aber auch die Best of Smashes Trashes and Hits aus dem Jahre 1988 sollte man sich zulegen, da hierauf eben noch gute Ergänzungen drauf sind,die hier fehlen.
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Beinhart-Alle Hits Torfrock Audio CD, 23. Oktober 2000 Verkaufsrang: 805 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BEINHART-ALLE HITS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Rock & Roll mit Augenzwinkern 5 von 5 Punkten Auch wenn man vom anderen Ende des deutschen Sprachraumes kommt, kann man sich dem augenzwinkernden Charme von Torfrock nicht entziehen - und nebenbei kann die Band auch noch richtig gut spielen.
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Ins Licht Letzte Instanz Audio CD, 3. Februar 2006 Verkaufsrang: 8004 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die LETZTE INSTANZ ist zurück! Nach Besetzungswechsel, Labelwechsel und Neuorientierung hat die LETZTE INSTANZ in Zusammenarbeit mit Siggi Bemm (Tiamat, Farmer Boys, The Gathering ) und Bodo Kommnick ( "Symphonie" Silbermond ) in den vergangenen Monaten ihr neues Album Ins Licht recorded. Der Band mit ihrem neuen Sänger Holly ist ein wahres Schmuckstück gelungen. Nie war die LETZTE INSTANZ so intensiv und auf dem Punkt. Ins Licht wird bereits jetzt von der Szene Presse als absolutes Highlight abgefeiert! Die Band platziert sich nun entgültig im Kontext zwischen Subway To Sally, Rammstein und Schandmaul Titelstories (u.A. Zillo )und Festival Präsenz ( u.A. Amphi Festival, Feuertanz ) sprechen eine deutliche Sprache. Und als Krönung geben sich prominente Szene Kollegen wie Eric Fish ( Subway To Sally ), Thomas Lindner (Schandmaul) und Sven Friedrich ( Zeraphine ) ein Stell-Dich-Ein beim Track Das Stimmlein. Über dieses Album wird man sprechen!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Neuer Sänger, etwas neue Wege, aber weiß gott nicht schlechter 5 von 5 Punkten Wieder ein Album der letzten Instanz mit einer etwas neuen Bandzusammenstellung - was den Hörgenuss nicht schmälert!
Mit Holly hat die Instanz einen würdigen Nachfolger für Robin gefunden. Hollys Stimme ist bewundernswert breit ausgelegt. Er wächselt zwischen Höhen und Tiefen wie ein Fisch im Wasser, die Klangfarbe ist eingängig und warm und so sind auch die Titel dieses Albums.
Die Instanz ist nach wie vor eine Band, die Musik für das "Schwarzvolk" macht, aber nicht mehr ganz so lebens- und gesellschaftsverneinend/kritisch daher kommt, wie bei den anderen Alben. Sie sind nach wie vor zwar kritisch, allerdings mit deutlich positiverem Unterton (auch musikalisch)- und nach wie vor rocken sie!
Meine persönlichen Songempfehlungen:
Sandmann (wunderschönes "Schlaflied", ganz sanft und eingängig)
Nimm mich (düster, schleppend, untergeben)
Tanz (rockt und animiert zum tanzen)
Für die unter euch, die Eric Fish, Thomas von Schandmaul und Zeraphine mögen und auch mal ein wenig Gothic-Pop hören, wird das "Stimmlein" sehr interessant sein. Wie gesagt, ein wenig poppig das Stück, aber die Mischung der vier Stimmen einfach schön!
"Ins Licht" ist tatsächlich eine Platte an der ich mich trotz Dauerhören nicht sattgehört habe.
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One Day as a Lion Zack de la Rocha, Jon Philip Theodore, Rage Against The Machine, Mars Volta Audio CD, 18. Juli 2008 Verkaufsrang: 2742 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden It was a mental and emotional sunrise of grand proportions. - Jon Theodore
One Day As A Lion ist das Werk der musikalischen Kameraden Zack De La Rocha and Jon Theodore. Diese Musik handelt vom Raum der Raum zwischen Freunden und Mitstreitern in dem sich Ideen entwickeln, Raum in Songs in denen sich Spannung aufbaut um auf die nächste Soundwelle zu warten, der Raum in den Ecken des Aufnahmestudios (Sinatras Old Room am Ocean Way), in denen sich der Sound sammelt um abzunehmen und zu verstummen. One Day As A Lion haben hart gearbeitet um diesen Raum auf das Band zu bannen, unverfälscht, unbehelligt, vom Herzen zur Hand, zum Schlagzeug, zum Mikrophon, zum Aufnahmeband, zum Lautsprecher, zum Ohr. Das Ergebnis, so sagen einige, klingt wie Led Zep trifft Dr. Dre. They say that in war that truth be the first casualty opening lyrics, Wild International.
Hier also die Fakten: Jon Theodore (Mars Volta) spielte Schlagzeug während Zack de la Rocha (RATM) ein kaputtes Fender Rhodes Piano spielte. Schnell verändern sich die Melodien, von hart und minimalistisch zu schnell aufsteigend und emotional. Dann nahm Zack das Mikro und brachte die harte Schärfe in den Mix die Texte sind kämpferisch und verändern die Musik, so das sie ihre eigene Identität bekommt und für sich allein steht, ohne vorgestellt zu werden, erklärt zu werden oder gerechtfertigt zu werden so Theodore.
Die Musik ist majestätisch, apokalyptisch und himmlisch. Die Musik steht für sich. Millionen haben darauf gewartet.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
rage agianst the maschinenschaden 4 von 5 Punkten zack de la rocha und der ex-schlagzeuger von the mars volta gründen ein duo, zu hören sind nur drums und ein altes, kaputtes, von zack vergewaltigtes e-piano. und natürlich zacks wütende, lamentierende, quäkende raps.
das ist ebenso nervend wie mantraartig monoton - wie auch großartig. für hörer mit guten nerven. klingt ein bisschen wie rage against the machine nur ohne machine.
...eine Art Kernfusion 4 von 5 Punkten Viel Zeit ist vergangen, eine Reunion von Rage Against The Machine hat stattgefunden, ein Schlagzeuger verlässt seine alte Band, ein Sänger meldet sich nach jahrelanger akustischer Abstinenz eindrucksvoll zurück, an dem besagter Rhythmusmann einen gleichwertigen Anteil hat. Dieses Duo hat sich gesucht und gefunden ! Zack de la Rocha und Jon Theodore machen direkt von Anfang an klar, wohin die Reise geht. Es rockt und rapt und an manchen Stellen kann man richtige Melodien ausmachen. Die fünf Songs der selbstbetitelten EP haben zwar alle eine gewisse Monotonie, trotzdem besitzen sie Struktur und laden zum direkten Mitwippen ein. Man fühlt sich sogar angenehm an die Vergangenheit erinnert, denn diese Stimme hat einen sehr eigenen Charakter und ist selbst ein Rhytmusinstrument. Man fühlt sich natürlich an Rage Against The Machine erinnert, aber diese Musik hat eine Eigenständig, die nicht so zu erwarten war. In der Zukunft müsste man zwar noch etwas an der Abwechslung tun, aber der gemeinsame Nenner ist gefunden, und der heißt: R O C K ! Auch inhaltlich ist der Zynismus der Vergangenheit allgegenwärtig. Man fühlt, daß hier etwas besonders stattgefunden hat, eine Art Kernfusion. |
Little Lucid Moments Motorpsycho Audio CD, 28. März 2008 Verkaufsrang: 13143 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bent Sæther und Hans Magnus Ryan haben die Phase beendet, Motorpsycho als Duo zu steuern. In Norwegens Über-Rock-Band gibt es nach anderthalb jährigen Gastspielen auf der Position des Trommlers mit Kenneth Kapstadt wieder ein festes Mitglied. Diese Rückkehr zur Gruppennormalität und auch die Tatsache, dass Helge Sten wieder als Produzent fungiert, machen Little Lucid Moments zu einem Ereignis. Nicht, dass die Gruppe aus Trondheim nicht schon unzählige Akzente setzte und auch der Vorgänger Black Hole / Blank Canvas überzeugen konnte, aber dass dieses Album mal gerade vier Songs birgt, ist auch für die Skandinavier etwas Auffälliges. Alleine der Titelsong und Opener fräst sich durch 21 Minuten Spielzeit und ist eine Suite, wie Motorpsycho sie schon auf Roadwork Vol. 1. Hier, wie auf der gesamte Platte macht sich Kapstadts Fähigkeit zur Improvisation extrem positiv bemerkbar, und trotz der Komplexität, der vielen stilistischen Wechsel von Sonic-Youth-Referenzen (Daydream Nation) zu 70er-Westcoast-Zitaten, von Wall Of Sounds zu gemäßigten Sounds, von langen Instrumentalpassagen zu Gesang setzt Little Lucid Moments seine Wirkungstreffer nicht im Kopf sondern im Bauch. Damit soll der Versuch, Little Lucid Moments in Worte zu fassen, auch beendet sein... --Sven Niechziol
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Ganz großes Kino ... 5 von 5 Punkten ... entsteht vor allem auch im Kopf, wenn wir uns Motopsychos neue Scheibe anhören.
Ich bin extrem angetan und vergebe hier, gebührender als bei allen anderen meiner Rezensionen, hier die volle Punktzahl.
Das Gefühl Motorpsycho hier fast live zu hören, erhöht das Hörvergnügen umso mehr, denn es macht Spass zu spüren wie improvisierte Übergänge sich entwickeln; so wie hier sollte sich Jazz-Rock anhören :-)
"Trust us"-Vergleiche mag ich persönlich nicht, denn ich halte diese nicht für ihre beste Scheibe (auch wenn sie natürlich einige echte Übersongs zu bieten hat), sondern "Blissard". Allerdings fehlen hier dessen komplett abgedrehten Klangexperimente, welche zum Teil mit Erzählstimme daher kamen. Hier wird durchgerockt.
Für mich ist die neue Platte - auch deswegen - ganz oben mit dabei, vielleicht sogar on top, das wird die Zukunft zeigen.
Freue mich auf die Konzerte, Punks!
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Apocalyptica Plays Metallica Apocalyptica Audio CD, 1. Oktober 1996 Verkaufsrang: 1677 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden APOCALYPTICA PLAYS METALLICA
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Schon das erste Album ein Meisterwerk 5 von 5 Punkten Dieses erste Album der finnischen Band Apocalyptica ist ein absolutes Meisterwerk. Songs wie "Master of Puppets", "The Unforgiven" oder "Wherever I May Roam" werden von den Celli perfekt gecovert und lassen nichts von dem alten Elan von Metallica selbst vermissen.
Sicher, man muss zugeben, von der produktionstechnischen Qualität her sind die späteren Alben von Apocalyptica schon auf einem deutlich höheren Level. Und die beiden Stücke "Enter Sandman" und "Creeping Death" reichen nicht an die Klasse der Originalversionen heran, aber bei solchen Meisterwerken ist das natürlich auch kaum möglich. Dafür aber sind sämtliche anderen Songs mindestens genauso gut, wenn nicht besser als die Originalversionen. Ich kenne - außer den anderen Apocalyptica-Alben - keine CD, die mir so gut gefällt. Sie hat sich die Bestnote redlich verdient.
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