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The Very Best Of Maria Callas Maria Callas Audio CD, 27. Februar 2003 Verkaufsrang: 941 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Very Best Of Singers
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Sehr gelungene Zusammenstellung 5 von 5 Punkten Die älteren Aufnahmen der Callas muß man eigentlich im Regal stehen haben. Wer das nicht hat, kann ruhig auf diese "Best of" zurückgreifen.
La Mamma morta - auf dieser CD das absolute Hilight.
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Merengue Y Salsa en la Calle 8 Verschiedene Interpreten Audio CD, 1. März 1995 Verkaufsrang: 2703 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden MERENGUE Y SALSA EN LA CALLE 8
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Einfach Klasse!!!! 5 von 5 Punkten Also,ich kann nur sagen meine absolute Lieblings-CD. Seit dem ich selbst in Cuba war (und das schon zweimal)und dort zum erstenmal Cubanische_Musik gehört habe , :-))) seitdem zieht mich Salsa und Merenque magisch an.Bei der Musik muß man einfach mit Tanzen. Mir gefallen alle Lieder auf der CD,einfach mal anhören. Es ist zu empfehlen. |
Vivaldi - The Masterworks Diverse Künstler und Orchester Audio CD, 7. Mai 2008 Verkaufsrang: 83 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Diese 40-CD-Box des Label Brilliant Classics enthält Einspielungen der Meisterwerke von Antonio Vivaldi durch u.a. Künstlern und Ensemblen wie Il Giardino Armonico, Concerto Italiano, Rinaldo Alessandrini, Jaap ter Linden u.v.m..
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Crystal Tears (+Bonus-Dvd) Andreas Scholl Audio CD, 9. Mai 2008 Verkaufsrang: 187 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Zum weinen schön 5 von 5 Punkten Jeder der Stings Interpretation der Kompostionen John Downlands gemocht hat, wird dieses Album lieben.
Stings Falsettstimme hat sicherlich ihren Reiz und insbesondere für Rock- und Popfans einen hohen Wiedererkennungswert, aber ein Countertenor von der Klasse eines Andreas Scholl spielt bzw. singt dann doch in einer ganz anderen Liga.
"Crysatal tears" ist der perfekte Name für dieses Album, da es schlicht und einfach zum weinen schön ist. |
Canticum Canticorum the Hilliard Ensemble Audio CD, 15. August 2003 Verkaufsrang: 184 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden CANTICUM CANTICORUM
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Und führe uns in Versuchung! 5 von 5 Punkten Keine störenden Kirchenglocken, keine Vögel im Hintergrund, keine rauschenden Bäume, kein plätschernder Bach, wie man es aus vielen esoterisch angehauchten Prdouktionen kennt - diese Musik hier wird zu 100 % beherrscht von reinstem Gesang - völlig frei von jeder Art Nebengeräusch - eine echte Wohltat - pure Entspannung für die Ohren!!! Höre ich diese Art Musik bei geschlossenen Augen, beginne ich in Gedanken Spaziergänge durch mir bekannte Kirchen und Klosteranlagen zu unternehmen - betrete ich Kreuzgänge, blicke über Flusslandschaften und Ebenen hinweg, laufe halbdunkle Gänge entlang, an deren Wände Kerzen flackern, höre ich Mönchen zu, die in einer mir leider fremden Sprache singen - Latein... - aber in dem Moment ist es fast egal kein Lateiner zu sein - die gewaltige Melodie alleine trägt einem weit hinfort.... Schenkt man seine volle Aufmerksamkeit dem beiliegenden Booklet, wird man sich bald noch mehr über mangelnde Kenntnisse der Sprache Latein ärgern dürfen - ist dort doch vermerkt, dass es sich bei den vertonten Texten um die wohl sinnlichsten Passagen der gesamten Bibel handelt. In unvermutet freizügiger Sprache mischen sich - so die Autoren - selbstbeherrschte Messesätze der kirchlichen und deftige Sätze der überaus weltlichen Anschauungen jener Urusprungszeit in diesen wunderbar melodischen Gesängen.... Wie ich ausgerechnet auf diese CD / Musik gekommen bin? Ich sage nur "Vaya Con Dios" Haben Sie zufällig auch den Road-Movie - Vaya Con Dios - u.a. mit Daniel Brühl (bekannt aus Good Bye, Lenin) - gesehen und sich auf die Suche nach der passenden Musik zum Film begeben? Dann darf ich Sie beglückwünschen - mit den zwei CD`s hier haben Sie mehr als nur einen Treffer gelandet! Es ist zwar nicht der Soundtrack zum Film selbst - aber der eingespielte Gesang entspricht, was sage ich - er übertrifft die dargebotenen, hörenswert gesungenen, Splitter des Filmes Vaya Con Dios um viele, viele Längen! 5 Sterne für wirklich "geheimnisvolle" und trotzdem entspannend wirkende Musik !!!
Musik zwischen Weltlichem und Kirchlichem 5 von 5 Punkten Diese zwei CDs beinhalten Palestrinas vierten Band fünfstimmiger Motetten und den ersten Teil des Buches von fünfstimmigen Madrigalen. Im vierten Band der Motetten vertont Palestrina das alttestamentarische Hohelied. Er wählt Stellen, die sehr sinnlich sind und gestaltet seine Musik in einem lebhafteren Stil als normalerweise in kirchlichen Werken, da er dies besser zum Thema passend findet. Die Madrigalen sind der junfräulichen Muttergottes gewidmet, aber verwurzelt im Weltlichen. Für den Zuhörer steht jedoch eher die Musik im Vordergrund als der Inhalt. Und diese wurde vom Hilliard Ensemble sehr gut vertont. Beim hören dieser CD entsteht für mich eine entspannende Atmosphäre, die durch die Fünfstimmigkeit jedoch nicht langweilig oder eintönig wirkt, sondern im Gegenteil sehr ansprechend. |
Harry Potter und der Stein der Weisen John Williams Audio CD, 29. Oktober 2001 Verkaufsrang: 93 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Dieser Score dürfte John Williams einen der größten Erfolge seiner an Höhepunkten bereits reichen Karriere bescheren", schrieb Richard Dyner vom Boston Globe. "Denn er ist ein bewegendes Tribut voller Anspielungen an die faszinierendste Fantasy-Musik in der Vergangenheit." Dieser euphorischen Einschätzung des US-Journalisten kann ohne Abstriche zugestimmt werden! Das positive Resultat ist mit Sicherheit vor allem darauf zurückzuführen, dass Altmeister Williams (Indiana Jones, Schindlers Liste, Jurassic Park, Star Wars) diesmal mit einer alten Gewohnheit gebrochen hat: Bevor er mit dem Komponieren für die 142-minütige Kino-Adaption von J.K. Rowlings erstem Bestseller begann, las er nämlich die Originalvorlage zum Drehbuch! Er tauchte ein in die Welt von Harry Potter und der Stein der Weisen, ließ sich durch die Komplexität und Fantasie der Story inspirieren. So nahm ein sinfonischer Score von epischer Länge seinen Anfang, der in vielen Fassetten schillert und immer wieder überrascht. Das Hauptthema selber, ein Walzer, erinnert beispielsweise an Tschaikowskys Nussknacker-Suite, entwickelt sich dann wie Wagners Ritt der Walküren, um schlussendlich in Humperdincks Hommage an den Flug der Hexe aus Hänsel und Gretel zu gipfeln. Kennern von Williams Schaffen werden die fast 74 Minuten vorkommen wie das Beste von Hook und Kevin - Allein zu Haus. Genau Home Alone (1990) war es auch, wo "JW" und Potter-Regisseur Christopher Columbus erstmals zusammengearbeitet haben. Der Spielberg-Schüler und Drehbuch-Autor (Gremlins) ist wie alle, die diesen Score gehört haben, von ihm begeistert. Deshalb schreibt er im Booklet zu dem Doppelalbum (die zweite CD ist interaktiv samt Testversionen diverser Spiele, Filmtrailer in sechs Sprachen plus HP-Plakat-Galerie und Bildschirmschoner), dessen acht Seiten sich zu einem Mini-Poster ausklappen lassen: "Die Musik funktioniert auf verschiedenen Ebenen. Sie begleitet die Filmhandlung perfekt, passt nahtlos zu jeder Sequenz und Stimmung. Sie ist aber auch für sich alleine ein fantastischer Tonträger -- ein klassisches Konzeptalbum, das die Geschichte von Harry Potter und der Stein der Weisen musikalisch erzählt. Das Wichtigste jedoch ist: Sie hat die Seele dieser ganz speziellen Harry-Potter-Welt eingefangen. Da gibt es im Buch wie Film eine Szene, in der Harry einen Brief der Zauberschule Hogwarts erhält und ihm bewusst wird, dass er ein Magier ist. Von diesem Augenblick an hat Harry Zutritt zum Land der Träume. John Williams Score bewirkt genau diesen Effekt beim Zuhörer. Seine Musik beflügelt die Fantasie. Wer die CD abspielt, kann träumen -- vom Fliegen, vom Kampf gegen dunkle Mächte, vom Gewinn eines Wettkampfes und vor allem von der Magie!" --Thomas Hammerl
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)
John Williams in Hogwarts - einfach zauberhaft!!! 5 von 5 Punkten Ich glaube, man hätte keinen besseren Komponisten für "Harry Potter" finden können als John Williams. Die musikalische Interpretation des Filmes in nahezu unglaublich bombastisch. Dieser Soundtrack dürfte wahrhaftig einer seiner größten Höhepunkte sein. Das Besondere: Die Musik allgemein passt sehr seht gut zu dieser Zauberwelt, zu Rowling. Sie klingt zauberhaft und begeistert, sie passt einfach perfekt zum Geschehen. Dass solch ein Werk nur John Williams auf die Beine bringen kann, steht außer Frage.
Beginnen zut das ganze Vergnügen gleich mit dem Hauptthema der CD: "Prologue", was man allerdings auch als "Hedwigs Theme" oder "Harry potter Theme" bezeichnen könnte. Gleich nach dem Hören dieses Titel war ich begeistert und war gespannt, was mich noch alles erwartet. Und ich wurde nicht enttäuscht...Jeder einzelene Titel ist eine Kunst und fast unübertrefflich.
"Letters from Hogwarts" interpretiert das wunderbare Thema von Hedwig, "Entry Into Hogwarts" erzählt die Begeisterung der Schüler in der großen Halle und überhaupt in dert Schule, "Hogwarts Forever" spiegelt Harrys Freude wieder in atemberaubender Klangqualität usw.
Ich kann nur sagen: John Williams hats richtig gemacht und ist und bleibt der beste.
Schade nur, dass er ab dem vierten Teil nicht mehr die Musik komponiert hat. Aber John Williams teielte mit, dass er gerne zum letzten Teil "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" dabei sein würde und fügte dann noch hinzu, dass er es hoffe. Warten wir also ab, es wäre einfach zu schön, wenn er zurück käme.
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Turandot Inge Borkh, Renata Tebaldi, Mario del Monaco Audio CD, 18. Januar 1999 Verkaufsrang: 185 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Turandot - Inge Borkh - grandios 5 von 5 Punkten Da ich von den 3 Einspielungen, Callas, Nilsson und jetzt Inge Borkh habe, kann ich nur sagen, es fällt schwer zu sagen welche die Bessere ist.
Bei Inge Borkh, der ja seelisch absonderliche Frauenrollen besonders liegen, kommt die Turandot ihr sehr entgegen.
Sie ist die Turandot, die bis zu den "ersten Tränen", die kalte, mordende Prinzessin ist, zeigt die Gefühlskälte, jedoch beim Kalaf von Mario del Monaco hat sie es schwer ihre Kälte zu halten.
Denn selbst beim Selbstmord Lius - Renata Tebaldi - bleibt sie unbeeindruckt. Die Minister die von ihrer Heimat träumen, raten ja Kalaf ab, wie es auch Liu macht, und die "engelsgleiche" Stimme Renata Tebaldis, bringen Kalaf nicht vom Vorsatz ab.
Erst nachdem Kalaf, Turandot an sich reißt und sie küsst, da schmilzt das Eis, was Inge Borkh im Vergleich zu ihren grandiosen Turandot Kolleginnen (Nilsson und Callas) doch etwas anders macht.
Ich kann jedem diese Turandot empfehlen, will aber ermuntern sich auch die 2 anderen zukaufen, ein Vergleich ist immer gut, gerade bei Turandot. Das sind die so genannten "Turandot - Fragen", welche soll ich nehmen?
Die kann ich nur so beantworten: Mit Inge Borkh anfangen.
Puccini-Wonnen aus den goldenen Fünfzigerjahren in Luxusbesetzung 5 von 5 Punkten Das Angebot an tollen und erstklassigen "Turandot"-Aufnahmen ist wahrlich nicht gering. Das ist um so beeindruckender, da Puccinis letzte Oper höchste Anforderungen an dramatische Stimmen stellt und gar nicht so leicht zu besetzen ist. Vor allem die Titelpartie gilt als regelrechter Stimmkiller und wird von Diven wohlwissend nur mit größtem Respekt angefaßt. Nur wenige hochdramatische Soprane bewältigen die mörderische Tessitura und verfügen über das nötige Volumen. Selbst die legendäre Birgit Nilsson hat die Rolle als eine der unangenehmsten für ihre Stimme bezeichnet.
Eine Sängerin, die als eisumgürtete Prinzessin jahrelang erfolgreich reüssierte, war die deutsche Hochdramatische INGE BORKH, die auf dieser Aufnahme eine der besten Turandot-Darstellungen zum Besten gibt, die die Plattengeschichte aufzuweisen hat. Borkhs Stimme verfügt im Gegensatz zu manch anderen Turandots über einen wundervoll warmen, glutvollen Kern. Ihr Sopran segelt mühelos und voluminös über die Orchesterwogen, und ihre Interpretation ist auch in jeder Phrase von Ausdruck und Beseeltheit erfüllt. Borkhs Turandot läßt neben der Grausamkeit auch hervorragend die hysterische innere Angst vor dem Mann sichtbar werden.
Ihr zur Seite brilliert die italienische Tenorlegende MARIO DEL MONACO als Tatarenprinz Calaf. Der Calaf ist eine wahre Tour de force an die Kraft eines Tenors und Del Monacos metallisches Organ und stürmisches Temperament sind hier vortrefflich besetzt. Ich finde Del Monacos Calaf eigentlich noch besser als seinen Otello.
In der Rolle der sich opfernden Sklavin Liú ist RENATA TEBALDI zu hören, und etwas Besseres gab es in dieser Zeit (die Aufnahme stammt von 1955) sicher nicht. Ich ziehe sie auch der Darstellung Elisabeth Schwarzkopfs von 1957 vor. Tebaldis so einzigartig timbrierte "Engelsstimme" liebkost die Musik Puccinis geradezu. Wundervollstes Legato und empfindsame Phrasierung lassen die Gestalt dieser wundervollen Figur ideal vor dem akustischen Auge lebendig werden. (Renata Tebaldi hat vier Jahre später noch eine zweite Aufnahme dieser Partie vorgelegt, mit Jussi Björling und Birgit Nilsson - diese hier ist aber weitaus besser.)
Auch alle anderen Rollen sind mit besten Kräften der italienischen Opernhäuser aus jener Zeit besetzt. Hervorgehoben sei noch der formidable FERNANDO CORENA, der mit seiner Baßstimme die Baritonrolle des Ministers Ping sowohl stimmlich als auch darstellerisch vortrefflich darbietet.
ALBERTO EREDE steuert das glutvolle aufspielende Orchester der Accademia di Santa Cecilia sicher und temperamentvoll, wenn auch ein wenig langsam durch die delikate und heikle Partitur und auch der hervorragende Chor der Accademia trägt einen wesentlichen Teil zu den herrlichen Klangmassen bei, die mich immer wieder beim Hören überwältigen und mir Gänsehaut verursachen.
Erwähnt sei auch, daß die technische Qualität für 1955 geradezu unglaublich klar, transparent und brillant klingt. Die DECCA konnte es halt schon damals. Nur schade ist, daß man diese herrliche Aufnahme mit so geschmacklosem Kitschcover und einem unsäglichen Beiheft anbietet. Wenn man Glück hat, erwischt man vielleicht noch eine Ausgabe aus der Reihe "Grand Opera" mit der schönen Zeichnung des Original-Klavierauszuges und beiliegendem Libretto (auf Amazon unter der ASIN-Nummer B0000041ZV). Eigentlich gehört dieses Juwel unbedingt mit dem ursprünglichen Titelbild in die exquisite "Originals"-Serie.
Also: trotz großer Konkurrenz (meine persönliche Favoriten-"Turandot" bleibt nach wie vor Zubin Mehtas Aufnahme mit Pavarotti und Sutherland):
Fünf Punkte ohne Abstriche - ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!
grandios 5 von 5 Punkten Mit der vorigen Kritik ist fast schon alles gesagt - vielleciht mit kleinen Einschränkungen: Renata Tebaldi hatte auch 1953 schon leichte Höhenprobleme, Borkhs und del Monacos Timbres muss man mögen; aber was für eine Ensemblekunst, welche Italianità: Schon 1965, als Molinari-Pradellis Aufnahme mit Nilsson und Corelli (und demselben Chor und Orchester, Opera di Roma)entstand, war das nicht mehr selbstverständlich. Erede ist zwar manchmal etwas langsam, besitzt aber in entscheidenden Momenten die heute ausgestorbene Fähigkeit, Tempi fließen zu lassen, ohne je zu hetzen.Ping,Pang und Pong, unter ihnen der große Fernando Corena, erinnern daran, wie große Oper vor dem 2. Weltkrieg gemacht wurde: mit größtem Können, aber auch Selbstverständlichkeit und leggierezza. Wer bei dem Ensemble vom blauen See in Honan keine Tränen in den Augen hat, kann kein Herz besitzen: Es ist nie wieder so schön aufgenommen worden.
Referenzaufnahme 5 von 5 Punkten Die vorliegende Aufnahme bietet eine ideale und glanzvolle Besetzung aller Partien und ist bisher unerreicht geblieben. Eine spätere Aufnahme mit Birgit Nilsson und Franco Corelli erregte ebenfalls besonderes Aufsehen, erscheint jedoch weniger ausgewogen. Sie charakterisiert sich vor allem dadurch, dass beide Protagonisten buchstäblich um die Wette krakeelen. Zuletzt fand die Aufnahme mit Sutherland und Pavarotti umjubelte Beachtung. Joan Sutherland lässt mit ihrer cremig süßen, eher auf Schönheit als auf Dramatik bedachten Stimmführung den giftsprühenden Charakter der Titelfigur vermissen, und ihr Partner Pavarotti tritt, allen Unkenrufen zum Trotz, mit einer eher plärrenden Stimme in Erscheinung. Die Stimme von Inge Borkh zeichnet sich durch voluminöse Strahlkraft in der Höhe aus. Dies kommt der Titelpartie, die überwiegend ein dramatisches Singen an der obersten Grenze der Leistungsfähigkeit verlangt, mehr als nur entgegen. Sie verkörpert die Rolle der Turandot wie keine andere; sie wird bestenfalls von Birgit Nilsson erreicht, keineswegs aber übertroffen (auch von der Callas nicht). Mario del Monaco legt als Prinz Calaf ein wahres Bravourstück hin. Seine Stimme erstrahlt in jugendlicher Frische. Er singt mit bestechend klarer Diktion und trompetenartigem Glanz. Seine stimmliche Omnipotenz ist schier überwältigend. Er beweist zudem, dass er in der Lage ist, „schön“ zu singen. Selbst die Nebenrolle der Liu ist mit einem Weltstar besetzt: Renata Tebaldi setzt ebenfalls, auch in der stimmlich-psychologischen Durchdringung ihrer Rolle als Liu sowohl bezüglich der lyrischen als auch der dramatischen Momente ihrer Partie, die allergrößten Maßstäbe. . Ferner sind auch die übrigen Rollen, allen voran mit Fernando Corena, hervorragend besetzt. Die Aufnahme ist auch klangtechnisch überaus zu loben. Man erlebt große Oper, auch wenn nach vorn verlagerte aufdringliche bzw. aufgesetzt wirkende Klangbilder, die wie aus dem Nichts zu kommen scheinen und für moderne Aufnahmeverfahren charakteristisch sind, fehlen. Dass die Aufnahme buchstäblich verhökert wird, soll den Verbraucher allerdings weniger stören. |
Gods,Kings & Demons (Opera Arias) Rene Pape, Sebastian Weigle, Sd Audio CD, 15. August 2008 Verkaufsrang: 476 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Einfach schön!! 4 von 5 Punkten Auch ich gebe "nur" 4 Sterne, hätte aber gerne 4 3/4 Sterne gegeben, wenn das möglich gewesen wäre. Und zwar nur, weil ich Wagner einfach nicht mag! Diese zwei Arien hätte er meinetwegen weglassen können und dafür lieber Sarastro singen sollen. Den hätte man gut und gerne irgendwo zwischen "Kings" und "Demons" einordnen können. Dann wäre die CD perfekt gewesen.
Aber an René Papes Gesang ist absolut nichts auszusetzen! Seine Stimme ist absolut grandios! Seine gerollten "R"'s machen ihn einzigartig und unverwechselbar.
Brrrrrrravo 4 von 5 Punkten "Warum fehlt der fünfte Stern?", werden sich jetzt viele Klassik-Kenner fragen. Ganz einfach: Weil dieses Album ein hervorragendes, aber kein ungetrübtes Vergnügen bereitet.
Vor allem ein Track passt meiner Meinung nach nicht auf die CD - und zwar der, auf dem sich Pape an Wotan versucht. Das ist er (noch) nicht und man merkt, daß er sich diese Rolle noch erarbeitet, während er viele der anderen Rollen dieser Auswahl schon auf der Bühne päsentiert hat. Zudem ist gerade der Ausschnitt aus "Rheingold" recht unglücklich gewählt.
So zählen die Könige Phillip (Don Carlos) und Marke (Tristan) zu den Höhepunkten von "Gods, Kings & Demons". Eine Klasse für sich stellen vor allem auch die Ausschnitte aus dem slawischen und russischen Repertoire dar, zu denen auch das absolute Highlight der CD zählt: der Tod des Boris Godunow. Grandios!
Der Rest der CD (Gounod, Boito, Offenbach) ist gut, ohne jedoch mit den oben erwähnten Stücken gleichzuziehen.
Ein letztes noch: Rene Pape täte sich einen großen Gefallen, wenn er sein rollendes "R" etwas mehr unter Kontrolle bekommen könnte. Denn das trübt mitunter den Genuß ein wenig. (Noch einmal sei hier auf den Rheingold-Wotan hingewiesen...) |
Le Sacre du Printemps + der Feuervogel Pierre Boulez, Co Audio CD, 8. Oktober 2002 Verkaufsrang: 130 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden LE SACRE DU PRINTEMPS/DER FEUE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Meisterwerke in vollkommener Interpretation 5 von 5 Punkten Der Rezensent hat seit Jahrzehnten schon unzählige Aufnahmen des Sacre angehört, auch mehrere preisgekrönte von Boulez (der ja einer rastlosen Neigung erliegt, seine eigenen Interpretationen ständig zu hinterfragen und zu überarbeiten) und sich auf die vorliegende nur des Schnäppchenpreises wegen eingelassen. Seine Skepsis wich sofort einer einhelligen Übersetzung, das die vorliegende nun wirklich die Referenzaufnahme des schon bedrohlich vernutzten Werkes ist. Wer es bislang noch bezweifelt hatte, dass der Sacre ein wahrhaftiger Klassiker des 20. Jahrhunderts ist, muss sich der Integrität vorliegender Aufnahme beugen. Es mag daran liegen, dass hier Boulez seine ungeheure Erfahrung und sein analytisches Verständnis des Werkes einbringt. Schon 1951 hatte er in einem 70-seitigen Aufsatz den Sacre vollkommen in seine Einzelteile zerlegt. Es scheint, als ob nunmehr alles Sachfremde, von außen Aufgestülpte von dem Werk abgefallen ist, die Selbstinszenierung von Dirigenten, die nach Art von „Hau den Lukas" miteinander wetteiferten, möglichst viel Brutalität im Schlagwerk zu demonstrieren, oder das Dumpf-Brütende mythischer Auslegung mit extrem verzerrten Tempi. Nunmehr ist klar, dass das eigentlich Spannende und Neuartige am Sacre die Sprengkraft permanent wiederholter Kurzmotive in den verschiedenen Orchestergruppen sowie die raffiniert-vertrackte rhythmische Konstruktion ist. Die geniale Klangtechnik der vorliegenden Aufnahme bringt dies deutlich heraus. Wäre Strawinsky, der von Boulez' frühen Aufnahmen überhaupt nicht begeistert war, noch am Leben, würde er vielleicht die Nähe zur Kühle seiner eigenen Aufnahmen hervorheben. Nachdem nun das Werk in seiner objektiven Klarheit dasteht, gibt es Gelegenheit, sich dem fraglos vorhandenen Geheimnis im Sacre erneut zuzuwenden, und zwar auf eine unsentimentale Art. Die reizvolle Kombination mit der kompletten Urfassung des kurz zuvor entstandenen Feuervogels (für die sich Boulez immer eingesetzt hatte) zeigt den drastischen Umbruch von Spätromantisch-schwelgerischem zu revolutionär Neuem. Auch diese Interpretation ist kammermusikalisch luftig angelegt und bringt das feine Geflecht der Linien und Klangfarben zur Geltung, zeigt aber auch an manchen bei aller Klangpracht doch leeren Stellen, dass diese Musiksprache sich 1910 endgültig überholt hatte.
Klassiker der Ballettmusik 5 von 5 Punkten Diese CD enthält bereits veröffentlichte Aufnahmen aus den Jahren 1991/92, nun jedoch in einer wesentlich attraktiveren Zusammenstellung. 79 Minuten Igor Strawinski vom Allerbesten! Strawinski hat mit dem Feuervogel (1910) und "Le sacre du printemps" (1913) zwei wegweisende Ballettmusiken geschaffen, die das 20. Jahrhundert eingeläutet haben. Weg vom spätromantischen Zuckerguss und hin zu Rhythmik, Dynamik, Dissonanzen, Klangfarben. Pierre Boulez erzeugt durch absolute Präzision ein transparentes Klangbild, so dass die einzelnen Bruchstücke der Musik klar zur Geltung kommen und ein homogenes Ganzes ergeben. Insbesondere betont Boulez stark die dynamischen Gegensätze, statt diese wie viele andere zu glätten, unterstützt durch ein zügiges Tempo, so dass z.B. die lauten Passagen im "Danse infernale" oder in "Le sacre du printemps" wirklich lärmend und mit brutaler Gewalt hämmern. Eigentlich müsste man dieser CD 6 Sterne geben. |
Ein Deutsches Requiem Dorothea Röschmann, Thomas Quasthoff, Simon Rattle Audio CD, 16. März 2007 Verkaufsrang: 459 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Brahms Ein Deutsches Requiem
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Tiefgang & Perfektion 5 von 5 Punkten Wundervoll, wie hier Berliner Philharmoniker und Berliner Rundfunkchor (man versteht jedes Wort, die Intonation ist lupenrein und das piano bestechend) zusammen musizieren. Röschmann mit einer Träne in der Stimme ist unglaublich bewegend, Quastoff hat ein paar technische Schwierigkeiten, ist aber eine gute Besetzung. Rattle findet die perfekte Balance zwischen Tiefgründigkeit und fließender Bewegung. Technisch hervorragen aufgenommen - unter den neueren Aufnahmen hat diese keine Konkurrenz, einzig Kempes Aufnahme von 1956 ist vielleicht noch schöner, dort wird etwas objektiver musiziert, Fischer-Dieskau und Grümmer sind wohl das beste Solistenpaar aller Aufnahmen des Stücks, dafür ist die Chorleistung nicht ganz so gut.
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Sinfonie No. 9 e-moll op. 95 / Die Moldau aus: Mein Vaterland / Les Preludes Ferenc Fricsay, Anton Dvorak, Bedrich Smetana, Franz Liszt Audio CD, 19. März 2002 Verkaufsrang: 94 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SINFONIE 9/DIE MOLDAU
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
L'incomparable 5 von 5 Punkten Fricsay l'incomparable dans une de ses oeuvres fétiches. Couleurs, vivacité, profondeur : tout y est. Y manque simplement un soupçon d'âpreté que je retrouve davantage encore dans sa 1ère version (DG, avec le RIAS, mono) qui reste, au plus haut niveau, ma préférée.
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Free David Garrett Audio CD, 20. März 2008 Verkaufsrang: 92 FREE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Jeden Cent wert.. 5 von 5 Punkten Dieses Album, ist einfach unglaublich.Nachdem ich David Garrett im Fernseh sah und hörte,musste ich mir das Album kaufen und muß sagen, es ist jeden Cent wert.Für jeden der Musik auf einer Violine mag, ist dieses Album ein "must have".
Hörbeispiele 4 von 5 Punkten schade, daß es zu diesem Künstler so wenig Hörbeispiele gibt, kann demzufolge noch keine korrekte Bewertung abgeben. Wäre schön, wenn es für seine CD`s noch ein paar Hörbeispiele gäbe ( z.B. Paganini ). Ansonsten verlohnt es sich diesen Künstler anzuhören, er wurde im Fernsehn vorgestellt und ich war sehr begeistert. Nicht nur für Klassikliebhaber ein Ohrenschmaus.
Mit freundlichen Grüßen
Bettina Wetzel |
Stabat Mater Karl Jenkins, Various Audio CD, 28. März 2008 Verkaufsrang: 436 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden JENKINS STABAT MATER
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Die Seele wird berührt. 5 von 5 Punkten Diese CD ist für mich eine weitere wunderbare Erfahrung mit Jenkins.
Ich habe das große Glück, die Werke von Jenkins (Adiemus / Requiem) in einem bekannten Chor mitzusingen und schon zur Aufführung gebracht zu haben.
Auch dort gab es Vorbehalte über den neuartigen Sound, aber schon beim Einstudieren erfassten dann doch fast alle, welche wunderbare,schwierige und moderne Musik darin steckt und wie das Publikum diese Art absolut begeistert aufnimmt, das sonst hauptsächlich bekannte Kirchenmusik gewohnt ist.
Bei Stabat Mater ist der Eindruck wahrscheinlich am Anfang, ....na ja, alles schon mal gehört.
Aber ist es bei Bach nicht auch so...??
Erst wenn man die Musik mehrmals hört und sich reinlebt, entdeckt man die wunderbaren Unterschiede und die konsequente Weiterentwicklung eines Jenkins.
Seien wir doch glücklich, dass unsere heutige Zeit solche Musiker, die das Moderne zur Klassik erheben und vor allem auch die Jugend begeistern, hervorbringt.
Danke, danke, danke.
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100 Greatest Film Themes Ost, Various Audio CD, 6. Juli 2007 Verkaufsrang: 239 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen. 100 GREATEST FILM THEMES
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Geniale Filmtitel (mit fadem Nachgeschmack) 4 von 5 Punkten Das sind wirklich die besten 100 Filmthemes, die man schon mal irgendwo gehört hat und nicht gewusst hat zu welchem Film sie gehören.
Hier hat man alles was man als Filmmusikfan liebt und gerne sein Eigen nennt.
Es handelt sich hier um 6 CDs, untergliedert in 6 verschiedene "Zeitepochen". Von Casablanca, Ben Hur über den Paten, Superman, Ghost und etliche andere bis in die heutige Neuzeit ist wirklich alles dabei.
Der Klang und die Qualität der CD ist wirklich einwandfrei. Der einzige Kritikpunkt, was die nur 4 Sterne betrifft: Es sind nicht die Original-Themes aus den Filmen, sondern alle Stücke wurden von der Prager Stadtphilharmony - in einer hervorrangend Qualität - eingespielt, was ein kleiner Wehmutstropfen ist.
Alles in allem eine geniale CD-Sammlung die keine Wünsche offen lässt und für diesen Preis ein kleines Schnäppchen ist.
Presi-Leistung absolut Top 5 von 5 Punkten Ich bin ein großer Filmmusik-Fan und wollte mir nachdem ich auf einem KassikRadio Filmmusik-Konzert war auch die von KlassikRadio zusammengestellte Cd kaufen. Da mir dies jedoch überteuert vorkam habe ich angefangen auf Amazon nach einer Alternative mit gleicher Qualität zu suchen und habe diese Cd gefunden...Nach einigem Vergleichen ist mir aufgefallen, dass diese Cd von demselben Orchester und teilweise unter dem selben Dirigenten eingespielt wurde. Der einzige große Unterschied zur KlassikRadio Box ist, dass einige Titel variieren. Sonst hat diese Cd-Box nur Vorteile: 2 Cds mehr und einen meiner Meinung mehr als angemessenen Preis....Habe die Box jetzt bekommen und höre sämtliche Titel rauf und runter......Kann es nur jedem empfehlen der einen kleinen Rundumschlag durch die Soundtracks der letzten 50 Jahre haben möchte.....Top qualitiative Aufnahme zu einem wahnsinnig guten Preis......Danke dafür=) |
Klavierkonzer 1-5 Kissin, Evgeny, Davis, Lso Audio CD, 19. September 2008 Verkaufsrang: 37 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Pianistische Referenz 4 von 5 Punkten Beethovens Konzerte einzuspielen ist wahrlich keine Pioniertät, aber das Wagnis,nach vielen Dutzenden von Aufnahmen sich mit einer eigenen Version zu präsentieren und aushalten zu müssen, dass einem bestätigt wird, hier sei aber auch gar nichts Besonderes geschaffen worden.
Kissin und Davis gehen das Risiko ein.
Davis und die Londoner spielen konventionellen Beethoven. Bei den ersten beiden Konzerten ist dies weniger bedeutsam, aber beim dritten Konzert hätte ich mir doch mehr Kontur gewünscht. Auch beim vierten Konzert fehlt das Auratische. Es ist gut musiziert, aber eben so,wie man es immer kennt.
Wegen des Orchesters muss man diesen Zyklus sicher nicht haben.
Dieser Zyklus lebt vom Pianisten.
Seit 20 Jahren spielt Kissin vorne mit.
"Den Wunderkind-Appeal hat der zum wirklichen Meister Gereifte inzwischen abgestreift. Er ist nicht mehr jener Überflieger, der durch Tschaikowskys Klavierkonzert stürmte, und auch nicht der Skrupulöse, der sich bei Chopin solche Vitalität nicht mehr gestattete und sich in Lyrismen erging. Beides steht ihm jetzt nach Belieben zu Gebote, und dazu die Einsicht in kompositorische Zusammenhänge."
Wenn man nur ein Wort verwenden dürfte, sein Spiel bei diesen fünf Konzerten zu charakterisieren, wäre es "Nachdrücklichkeit". In allen Konzerten spielt er mit einer Intensität, die alles beiläufige, konventionelle Herangehen vergessen lassen. Wie der russische Pianist Ashkenazy im Trailer sagt, Kissin widmet sich der Musik mit grosser Leidenschaft. Man fühlt sich an Richter erinnert,ohne dass Kissin dessen teilweise kaum kontrollierte Wildheit besäße.
Pianistisch ist dieser Zyklus aktuell eine Referenz. Nicht dass Kissin diese Werke grundsätzlich besser spielen würde als alle die Pianisten/innen vor ihm. Aber so wie er spielt, ist dies aktuell gültiger Ausdruck eines reifen Beethovenspiels.
Wegen Kissin also lohnt sich diese Box.
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Götterfunken (Jewelcase) Marshall & Alexander Audio CD, 16. November 2007 Verkaufsrang: 112 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden GÖTTERFUNKEN
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Sie haben wieder alles gegeben und noch mehr ! 5 von 5 Punkten Etwas später, aber immer noch TOP-aktuell: Marshall & Alexander haben hier wieder mal und dieses Mal noch mehr wie sonst ein absolutes Meisterwerk Ihrer Sangeskunst abgeliefert! Es erfordert auch einiges an Mut, sich an speziell diese Gesangs-Meister-Stücke heran zu wagen, aber das ist voll gelungen und man spürt die Begeisterung der beiden bei den Aufnahmen bei allen Stücken der CD (live spürt man diese Hingabe zu der Musik noch mehr!!). Für LiebhaberInnen dieser Musik mehr wie 100% empfehlenswert !!!
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Officium Garbarek, Hilliard Ensemble Audio CD, 20. September 1994 Verkaufsrang: 132 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Officium
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)
Neu und aussergewöhnlich heisst nicht schlecht 5 von 5 Punkten Wenn es um Messen und andere Sakralweke von Dufay, De la Rue und Perotin geht- Werke, die zum Teil vor mehr als 500 Jahren geschrieben wurden, erwartet man für gewöhnlich kein Saxophon, das dann ja doch ziemlich modern ist. Klar, weder Dufay noch die anderen Herrschaften kannten so etwas wie ein Saxophon- sie haetten niemals daran gedacht, dass es mal etwas geben wird, das Saxophon heissen wird- aber: Heisst das denn, dass man Perotin nicht auf dem Saxophon spielen darf? Es gibt so einige Herrschaften, die der festen Überzeugung sind, dass man Werke die vor 500 Jahren geschrieben wurden, so zu singen hat, wie sie damals gesungen wurden. Nichts darf neu ausprobiert werden- Neues wird als 'Schande' bezeichnet. Nun, diese Aufnahme will weder Referenzaufnahme, noch historisch 'richtig' sein. Das einzige, was sie will und was sie auch kann (zumindest bei mir und bei allen meinen Freunden, denen ich diese CD vorgespielt habe) ist: eine Atmosphaere zu komponieren, die man bisher so nicht erlebt hat. Dem zu Tode traurigen und unendlich harmonischen Klang des Hilliard Ensembles gesellt sich naemlich die leise saeuselnde Stimme des Saxophons von Jan Garbarek. Und da Perotin und all die anderen Genies, die diese Musik mit unglaublicher Dichte geschaffen haben gewiss nirgends vemerkt haben, dass ihre Musik nur historisch korrekt zu singen sei, erlaube ich es mir, zu behaupten, dass die Musik auf dieser CD ihren Zweck ganz erfüllt: Sie ist weder für Neureiche gedacht noch für Altarme. Sie ist für jeden und will nur schön sein, zum traeumen bewegen. Musik zu machen, Musik zu schreiben ist eben deshalb so schwer, weil Musik nur dann gut ist, wenn der Interpret auch etwas von sich da reinsteckt. Perotin ist tot. So singen wie er, kann keiner mehr, egal wieviel Forschung man betreibt. Also bitte ich die Vorrezensenten, nicht so zu tun, als ob sie wissen würden, wie das ganze vor 500 Jahren klang und fordere sie höflich auf, Individualitaet als Bereicherung anzusehen und sich zu vergegenwaertigen, dass die Zeit vergeht und alles um sich herum veraendert. Musik ist etwas, das der Seele entspringt, also ist es sinnlos, zu versuchen, ihr irgendwelche irdischen Grenzen aufzuzwingen. Wer dennoch denkt, dass alles historisch korrekt sein muss, kann sich ja von seiner Luther-Bibel verabschieden und das lateinische Orginal aufsuchen, um sie dann unter 'historisch korrekten' Bedingungen zu lesen. Schliesslich ist alles andere für Neureiche...
Wer sich aber von der Aesthetik sphaerischer Klaenge gerne verwöhnen laesst und Neues nicht verurteilt, sollte hier zugreifen!
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Dun, Tan - The First Emperor
DVD, 17. Oktober 2008 Verkaufsrang: 9212 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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