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Schubert Sonaten - Martin StadtfeldSchubert Sonaten
Martin Stadtfeld

Audio CD, 14. September 2007
     Verkaufsrang: 358      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Definitiv nicht empfehlenswert.      1 von 5 Punkten
Die sog. Interpretation der Schubertsonaten von Herr Stadtfeld ist eine Beleidigung für jeden mitdenkenden und mitfühlenden Zuhörer, denn das Einzige, was er offenbart ist seine kindische und unreife Darstellung eines der tiefgründigsten Komponisten. Der junge Mann hat leider nichts Neues oder gar Eigenes zu sagen - außer, dass er eventuell geübt hatte - aber das kann ja wohl nicht die Aussage gewesen sein!

Dieses leider vernichtende Urteil muss man vor allem dann fällen wenn man die wunderbare Einspielung der Sonaten von Amir Katz (Sony) kennt. Sie ist für jeden Schubert-Liebhaber ein wahrer Schatz...

Mir gefällt es      5 von 5 Punkten
Ich habe bis auf eine CD, die ich noch bestellen werde, alle von Martin Stadtfeld, bin aber kein Musiker, sondern lediglich Zuhörer. Mir gefällt das Klavierspiel von ihm auf allen seinen CDs und jetzt hat er sich erstmalig an die Zeit der Romantik herangewagt. Ich finde diese beiden Konzerte gut eingespielt, das Zuhören macht mir Spass und darauf kommt es mir ja an. Vielleicht ist es ja manchmal ganz gut, wenn man nicht gerade ein Fachmann ist, umso unvoreingenommener kann man an solch eine Einspielung gehen (wenngleich ich nicht völlig ungebildet in Sachen Musik bin, bitte nicht falsch verstehen, bin lediglich kein Klavierexperte).
Aufmerksam bin ich auf Herrn Stadtfeld geworden durch seine Aufnahme der Goldberg Variationen, die ich gekauft hatte, um sie mit den klassischen Einspielungen von Glenn Gould zu vergleichen.

Wunderschön!      5 von 5 Punkten
Die Musik und die Einspielung ist klasse! Kann nicht verstehen, wie der Rezensent Musicdreams einfach jede CD von Martin Stadtfeld nur mit einem Punkt bewerten kann. Schon seltsam, wenn man sich die CDs von einem Künstler alle kauft, um sie dann negativ zu bewerten. Von daher kann ich nur sagen: eindach diese Kritik ignorieren und sich von Stadtfelds wunderschönem Klavierspiel selbst inspirieren lassen! Ich jedenfalls kann den Kauf der Musik jedenfalls nur empfehlen! Ich bin jetzt schon auf die nächste CD von Herrn Stadtfeld gespannt!

Schlicht und unprätentiös      4 von 5 Punkten
Martin Stadtfeld spielt seinen Schubert schlicht und unprätentiös, wohl durchdacht und mit wohl kalkulierter Emotionalität, ohne Pathos, aber mit Kopf UND Herz. Mir gefällt's - nur: eine etwas breitere Palette an Anschlagstechnik, -dynamik und Klangfarbe wäre tatsächlich schön...

Flach und uninspiriert      1 von 5 Punkten
Wie sehr war ich auf Herrn Stadtfelds Schubert gespannt und wie ernüchternd war dann das Hörerlebnis. Ich kann mich leider in keinster Weise meinem Vor-Rezensent anschließen. Stadtfeld spielt nach meinem Empfinden einen flachen Schubert, der auf lange Strecken sehr spannungslos wirkt. Deutlich wird es besonders im Allegretto der G-Dur-Sonate. Die feine Agogik der Schubertschen Musik kann Stadtfeld nicht darstellen. Feinste Hebungen und Senkungen in der Schubertschen Melodieführung vermag Stadtfeld nicht zu artikulieren, auch anschlagstechnisch variiert er nicht im Kontext zur Melodieführung. Es bleibt bei einer unverbindlichen Wiedergabe dieser 2 großen Sonaten. Als Hörempfehlung sei hier Arcadi Volodos oder Alfred Brendel genannt, welche die Schubertsche Liedhaftigkeit kongenial auf den modernen Konzertflügel zu übertragen wissen. Ein Schubert muss singen und nicht nur vor sich hinplätschern. Sehr schade!


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Händel: Feuerwerks-/Wassermusik - Martin PearlmanHändel: Feuerwerks-/Wassermusik
Martin Pearlman, Boston Baroque

Audio CD, 26. September 2003
     Verkaufsrang: 30184      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Das müsste sie eigentlich sein...!      5 von 5 Punkten
Ich war erst skeptisch, angesichts dieser Fülle von minderwertigen Aufnahmen, die die beiden berühmten Suiten von Händel -man möchte sagen- im Laufe der Zeit über sich ergehen haben lassen müssen. Welche von diesen vielleicht hundert Einspielungen taugt etwas? Muss ich mir das alles anhören...?
Auf Martin Pearlman und sein Ensemble mit der technischen Unterstützung von der TELARC kann man sich GottseiDank verlassen. Eine hoch motivierte Darbietung von Seiten des Ensembles (perfekten Bläsern, aufmerksam abgestimmten Gruppen) wird in einer akustisch freundlichen, relativ neutralen Umgebung aufgezeichnet (Mechanics Hall, Massachusetts). Somit stimmt einfach alles, denn die Aufnahmetechnik von der TELARC ist natürlich fehlerfrei. Ergebnis: es dürfte sich um die beste verfügbare Einspielung überhaupt handeln. Eine Anschaffung fürs Leben!

Die beste Aufnahme ....      5 von 5 Punkten
Mit dieser CD bin ich in die Barockmusik eingestiegen und nichts könnte sie ersetzen. Eine perfekte Aufnahme, stelle ich auf gleiche Stufe mit Gardiner. Und Händel gefällt mir einfach bei Pearlman besser, als mit Gardiner. Vielleicht liegt es an diesem lässig, leichten Klang, welches das Orchester schafft. Dieser Klang bleibt auch in der majestätischen, feierlichen Feuerwerksouvertüre erhalten, doch ist gleichzeitig kraftvoll, einfach passend.
Für mich die Beste Händelaufnahme, die ich kenne.
(Auch die Concerti Grossi mit Pearlman sind unbedingt zu empfehlen.)


Franz Lehár - Das Land des Lächelns - Franz Lehár - Das Land des Lächelns

DVD, 19. September 2005
     Verkaufsrang: 13084      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Während viele Operetten von den Spielplänen der Opernhäuser verschwunden sind, gehört Franz Lhars "Land des Lächelns" bis heute zu den Alltime-Favourites. Berühmt wurde die Operette, die sich seit ihrer Komposition 1929 großer Beliebtheit erfreut, durch ihre weltbekanten Melodien wie "Dein ist mein ganzes Herz" und "Immer nur lächeln". Einzigartig ist bei dieser Produktion die Besetzung. Die deutsche Tenor-Legende Ren Kollo als Prinz Sou-Chong und Birgit Pitsch-Sarata als Lisa sind darstellerisch und gesanglich unübertroffen.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Eine andere Welt      5 von 5 Punkten
Die traumhafte Musik verzaubert einen und man wird in eine andere Welt versetzt.Eine supertolle Verfilmung. Kann man Musikfreunden nur ans Herz legen.


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Abbitte (Atonement) - Jean-Yves ThibaudetAbbitte (Atonement)
Jean-Yves Thibaudet

Audio CD, 9. November 2007
     Verkaufsrang: 135      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Der diesjährige Oscargewinner in der Kritik      4 von 5 Punkten
Der diesjährige Oscargewinner in der Sparte Beste Filmmusik. Der Italiener Dario Marianelli ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch europäische Filmkomponisten im Filmgeschäft Erfolg haben können.

Der Clou an dieser Komposition ist der Einsatz einer Schreibmaschine. Sie gibt den Rhythmus vieler Stücke vor. Zum ersten Mal hören wir sie im ersten Stück Briony. Der Einsatz der Schreibmaschine erzeugt eine gewisse Spannung und Erwartungshaltung.
Des Weiteren hervorzuheben ist das Stück Elegy for Dunkirk in dem ein kleiner Chor zum Einsatz kommt. Im Film wird dieser Chor von durch den Krieg gezeichneten Soldaten dargeboten. Dieses Stück ist eines der besten Stücke aus dem Jahr 2007.

Die Klavierstücke werden von dem Pianisten Jean-Yves Thibaudet eingespielt, der bereits bei Pride & Prejudice mit Marianelli zusammengearbeitet hat.

Ich würde noch mehr Sterne vergeben.      5 von 5 Punkten
Zu diesem Soundtrack kann man nur sagen:

U n g l a u b l i c h , G e n i a l und E m o t i o n a l.

Ein unbedingtes MUSS für die CD Sammlung.

Golden Globe für Dario Marianelli      5 von 5 Punkten
Eine verdiente Auszeichnung für eine wunderbare Musik zu einem schönen Film.
Ian McEwans Drama Abbitte (Original: Atonement)wird hier schauspielerisch und von Dario Marianelli musikalisch herausragend umgesetzt.
Diser, in Pisa georene, Komponist hat schon für "Stolz und Vorurteil" und "Die Fremde in dir" sein Talent für passende Filmmusiken unter Beweis gestellt und auch "Abbitte" ist ein Beispiel dafür, was einen guten Film noch besser macht, denn auch ohne Bilder ist die Musik absolut hörenswert.

Meisterhafte Filmmusik!      5 von 5 Punkten
Obwohl musikalisch das Hauptthema sehr oft vorkommt, entsteht durch die vielseitigen Arrangements und die anderen Themen eine große klangliche Vielfalt (unterstützt z. B. durch pulsierenden Rhythmus: Schreibmaschinentippen, Tonrepetitionen o. ä. einerseits; elegisch-melancholische Stimmungen: Solo-Violoncello, -Klarinette andererseits), die sowohl kammermusikalisch wie orchestral, teilweise mit vokalen Elementen, ausgeführt werden. Marianellis bevorzugtes Instrument ist das Klavier, das hier stets als spannungssteigerndes, Rastlosigkeit erzeugendes Moment fungiert. Harmonisch sind bei der Thematik natürlich Molltonarten vorherrschend. Auch das Claire de lune von C. Debussy wird als Filmmusik verarbeitet. In Verbindung mit dem Film ein mitreißendes audiovisuelles Erlebnis! Für mich einer der besten Filme seit langem.

Großartige Filmmusik für einen sehr emotionalen Film      5 von 5 Punkten
Was wäre ein Film ohne Musik? Bewegte Bilder sind eine Sache, aber zusammen mit der entsprechenden Musik wird man erst richtig von einem Film gefesselt. Musik, die zum Beispiel nicht nur für einzelne Szenen, sondern auch für die Darstellung der Protagonisten geschrieben wird. So wirkt "Briony", das als Intro für den Film gilt und zwischendurch immer wieder im Film auftaucht, mit seinen schnellen Streichern und harten Klavier-, als auch rhythmischen Schreibmaschinenklängen, sehr individuell, sowie merkwürdig, als auch abstoßend und anziehend zugleich, was auch meine Gefühle in Bezug auf die Figur Briony in dem Film sind. Dagegen ist das Stück Robbie's Note zum Beispiel ebenso gefühlvoll und sanft, wie die Figur Robbie zu Beginn des Films.

Dario Marianelli, ein italienischer Filmkomponist, der seit 1994 Filmproduktionen musikalisch untermalt, hat für den Film Abbitte eine hervorragende Filmmusik geschrieben, die einen unglaublich bewegt und die auch ganz für sich alleine stehen kann. Diese Musik, die aus vielen Streichinstrumenten und dem Klavier besteht, ist anspruchsvoll, dramatisch, teilweise auch extrem schwer und düster. Letzteres gilt besonders für Stücke, wie "Half Killed", "Rescue me" und insbesondere für "Elegy for Dunkirk", bei dem die Britische Cello Spielerin Caroline Dale (erste Cellistin des English Chamber Orchestra), den Solo Cello Part spielt. Dieses zuletzt genannte Lied in Verbindung mit der Szene der Soldaten am Strand von Dünkirchen ist so kraftvoll, dass es einige Leute im Kino zum Weinen gebracht hat.

Im Jahr 2006 war Dario Marianelli, der 1997 den Benjamin Britten Composition Prize erhielt, bereits für den Oscar in der Kategorie Beste Filmmusik für den Film Stolz und Vorurteil nominiert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er für diese Musik erneut nominiert werden wird. Diese CD kann ich auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen.


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Black Hawk Down - Black Hawk Down

Audio CD, 29. April 2002
     Verkaufsrang: 527      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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BLACK HAWK DOWN

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Ein Traum von einem Soundtrack!!      5 von 5 Punkten
Film und Soundtrack "Black Hawk Down" sind einfach ein Pflichtkauf...Hans Zimmer hat sich beim Soundtrack wiedermal übertroffen, und sozusagen "den richtigen Ton" für den Film gefunden! Sehr melancholisch, traumhafte Soundkulisse, und es passt einfach dieser exotische Klang.

Sehr gute Kompositionen die einfach zu empfehlen sind!

MfG Tom


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Humperdinck, Engelbert - Hänsel und Gretel (NTSC) - Humperdinck, Engelbert - Hänsel und Gretel (NTSC)

DVD, 28. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 14211     

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HÄNSEL & GRETEL GA

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

traumhaft!      5 von 5 Punkten
Ein schöner Film! Es gibt/gab zu der Zeit viele verfilmte Opern, das hier ist eine davon. Man merkt dem Film sein Alter auch an, das ist jedoch vollkommen positiv gemeint. Wie soll ich anfangen? Brigitte Fassbaender spielt hier den Hänsel, eine tolle Leistung von ihr, denn sie tappt nicht in die Falle es zu übertreiben und die Figur zu kindisch darzustellen. Das einzige, was mich ein wenig stört ist, dass Brigitte Fassbaender sehr schön ausgesehen hat (sorry!) und man deswegen oft Schwierigkeiten hat, ihr optisch den kleinen Jungen, trotz aufgemalter Sommersprossen, der Perücke und der Verkleidung, abzunehmen. Daran hat man sich aber schnell gewöhnt. Auch an Edita Gruberova musste ich mich (rein optisch) gewöhnen, doch auch sie spielt die Rolle sehr gut und glaubwürdig. Hermann Prey spielt den Vater, und wie er das macht! Mit seinem Bart und der zerzausten Frisur, mit seiner lumpigen Kleidung IST er schon fast der Vater. Die schwierige Stelle, der Mutter zu erklären, dass eine Hexe im Wald wohnt und zu schildern, was diese mit kleinen Kindern macht, meistert er, unterstützt durch die tolle Regie August Everdings, bravourös; vor dem Fernseher noch habe ich eine Gänsehaut bekommen, so gruselig und plastisch wird das gespielt. Der einzige Wermutstropfen ist Helga Dernesch als Mutter, die leider oft Probleme hat, Lippensynchron zu singen, und darstellerisch auch nicht viel rüberbringt. Doch sei es drum, Sena Jurinac als Hexe ist göttlich!! Hier stimmt einfach alles, angefangen vom monströsen Make-up, bis zum Schauspiel. Die Hexe hat ja nicht nur eine böse Hexe zu sein, sondern zuerst auch eine gestellt feundliche alte Frau, beide Rollen nimmt man ihr ab. Auch sieht man ihr, wenn sie die freundliche Alte spielt, ihr späteres Aussehen überhaupt nicht an, erst in einer grausigen Verwandlungsszene kommt ihr wahres Aussehen zutage. Auch loben möchte ich die Kostüme und die Kulissen. Alles versprüht hier spätromantisches Flair, es gibt keinerlei Versuche, durch moderne Sachen alles interessanter zu machen, wie man das leider oft auf den Opernbühnen sieht. Lediglich das Fischnetz, mit der die Hexe zu Beginn Hänsel fängt, halte ich für unnötig, doch das ist alles. Der Wald sieht aus, wie man ihn sich vorstellt, das Hexenhaus besteht aus Lebkuchen, und nicht aus Butterkeksen oder ähnlichen Unfug. Besonders schön ist die Traumpantomime mit den 14 Engeln, keine Intention, lustig zu sein, sondern einfach nur schöne Bilder zur Musik. Lassen Sie sich überraschen!
Doch einen riesigen Nachtteil hat der Film. Selten, aber doch, wird ein Kinderpublikum gezeigt, das dumm dreinschauend in einer Oper sitzt, welches mich überhaupt nicht interessiert, auch wenn man das im schönen, mehrsprachigen und informativen Booklet zu erklären versucht. Besonders in der Pantomime hat mich das (zugegeben kurze) Kinderzeigen gestört. Da muss ich einem Rezensenten auf der amerikanischen Amazon-Seite recht geben, wenn er sagt, dass das Umschwenken auf die Kinder so ist, als würde man mit einem Eimer Wasser aus einem schönen Traum gerissen werden. Noch dazu, wo Humperdincks Oper keine Kinderoper ist, ebenso wenig wie die Originalmärchen der Gebrüder Grimm für Kinder geschrieben wurden. Dafür ist die Musik viel zu kompliziert mit ihren Kontrapunktischen Finessen und den Einflüssen von von Weber und Wagner. Viele Kinder langweiligen sich eher in der Oper, so, wie sie das auch bei diesem Film tun werden, wenn permanent gesungen wird, und dann haben kleinere Kinder auch noch Angst vor der Hexe. Und zu einer Frau als Hänsel haben viele auch nicht wirklich einen Zugang, da kann man erklären was man will. Im Grunde genommen ist die ganze Thematik von Hänsel und Gretel nicht für Kinder geeignet, die sie auch nur von meist gekürzten, verharmlosten Versionen kennen, und deswegen als Kindermärchen abgetan wird. Nun noch ein Wort zu Technik: Das Bild ist nicht sonderlich scharf, weist leichte Nachzieheffekte auf. Für mich wirken solche Alterserscheinungen recht charmant, in diesem Film aber nur, aus den frühen 80ern. Wie gesagt, man sieht ihm sein Alter an. Aber keine Angst, man hat dennoch Spaß am Film. Umso mehr überzeugt hat mich der Ton, der sogar in DTS vorliegt und sehr gut gemastert wurde. Man hört sehr gut die Instrumente heraus, mehr sage ich nicht dazu, sonst müsste ich eine eigene Rezension wie bei einer CD schreiben, was zuviel wäre. Als Extras gibt es lediglich Trailer zu anderen UNITEL-Produktionen, die ziemlich lange dauern. Vielleicht stört das Fehlen von Extras jemanden, mich stört das nicht, ich sehe ihn lieber so wie er ist. Zumal ja im Booklet schon ein haufen Informationen zu finden sind. Kurzum, lassen Sie sich von den Kindern nicht den Spaß verderben, kaufen Sie sich diesen Film, wenn Sie die Oper mögen.


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Die Kinder des Monsieur Mathieu - Das Konzert (NTSC) - Die Kinder des Monsieur Mathieu - Das Konzert (NTSC)

DVD, 20. Juni 2005
     Verkaufsrang: 15361      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Aufnahmen dieser 75minütigen Live Performance fanden am 28. und 30. Januar 2005 in Paris Frankreich statt. Das Konzert basiert auf der Grundlage des erfolgreichen Kinofilms "Die Kinder des Monsieur Mathieu". Es singt der Chor "La Chorale des Petits Enfants De Saint Marc", der bereits für den Kinofilm die Musik beisteuerte. Solist ist Jean-Baptiste Maunier, der ebenfalls im Kinofilm zu sehen und hören war.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Engelsgleich...      5 von 5 Punkten
Diese DVD besticht einfach durch seinen unglaublich ausgebildeten Gesang des jungen Chores.
Also jeder der den Film "Die Kinder des Monsier Mathieu" gesehen hat muss sich auch diese DVD anschauen.
Der Solist Jean-Baptiste Maunier (16) besticht mit deiner sehr gut ausgebildeten Sopranstimme.
Er spielt den Pierre Morhange im Film,damals war er 13 als der Film gedreht wurde. Bei diesem Konzert war er gerade 14 geworden.
Ich frag mich immer wieder wenn ich ihn höre(vor allem Lied 8 - Pueri Concinite), wie man mit 14 Jahren schon so eine perfekt ausgebildete Stimme haben kann...
Er ist ein von Gott begnadetes Talent, ich glaube seine Stimme ist bis jetzt unereicht...

Ein wunderbarer Junge mit Engelsgesicht und -stimme...


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Wagner: Tannhäuser (Gesamtaufnahme) - Daniel BarenboimWagner: Tannhäuser (Gesamtaufnahme)
Daniel Barenboim

Audio CD, 25. Februar 2002
     Verkaufsrang: 2220      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 34,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Es wimmelt nicht eben von guten Tannhäuser-Einspielungen auf dem Schallplattenmarkt, und daher ist Daniel Barenboims späte Fortsetzung seines Wagner-Zyklus äußerst willkommen, zumal er ein hervorragendes Sängerensemble um sich geschart hat: Allen voran ist Peter Seiffert als Interpret der Titelpartie zu nennen. Er bewältigt seine schwierige Aufgabe ganz hervorragend, indem er sowohl die nötige metallische Strahlkraft aufbringt als auch eine fern von jeder Zopfigkeit gelegene Sichtweise der verkörperten Figur vorstellt. Selbstverständlich ist Seifferts Tannhäuser auch sprachlich besser und nuancierter als derjenige von Domingo in der qualitativ vergleichbaren Sinopoli-Aufnahme. Bei Sinopoli überzeugen womöglich die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen mehr: Gleich im ersten Akt agiert Agnes Baltsa als Venus mitreißender und stimmlich etwas präsenter als Waltraud Meier in der vorliegenden Neueinspielung, und auch die Elisabeth von Cheryl Studer ist stimmlich schöner gefasst und jugendlicher als Jane Eaglens Porträt dieser Partie bei Barenboim.

Im Fall des Landgrafen liegt der Vorzug wieder eindeutig bei Barenboims Aufnahme: René Pape beweist mit der brillanten Umsetzung dieser Partie, das seine bisherige Entwicklung zu allerhöchsten Hoffnungen Anlass gibt. Sein traumhaft schönes Material und der souveräne Umgang mit Sprache und Phrasierung erinnern mehr und mehr an seinen großen Vorgänger Franz Crass, dessen tragisch frühes stimmliches Ende für lange Zeit eine Lücke hinterlassen hat; sie scheint sich mit René Pape nun auf das Glücklichste zu füllen.

Weniger begeistern konnte den Rezensenten hingegen Thomas Hampson als Wolfram. Ist er wirklich ein Wagner-Sänger? Sein Lied an den Abendstern ist weniger stimmlich begeisternd als geschmäcklerisch, und im Terzett mit Seiffert und Meier bleibt er deutlich hinter den Kollegen zurück. Bezüglich des Wolfram ist dem damals noch gut disponierten Andreas Schmidt bei Sinopoli der Vorzug zu geben. Damit aber genug der Kritik: Insgesamt ist Barenboims Tannhäuser eine auch orchestral sehr schöne, geschlossene Einspielung, die gut dazu geeignet ist, selbst einem Wagner-Skeptiker das Werk nahe zu bringen, denn hier wird differenziert und, wo möglich, auch recht kammermusikalisch gesungen und gespielt. --Michael Wersin

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

...........fast eine referenzaufnahme !      5 von 5 Punkten
Dass es derzeit in Sachen Wagneraufführungen zur Staatskapelle Berlin und Daniel Barenboim keine (echte) Alternative gibt, ist bekannt - ich will gar nicht mehr näher darauf eingehen. Dass Peter Seiffert noch immer ein sehr, sehr guter Tannhäuser ist, konnte man erst kürzlich (April 2008) in Barcelona am Liceu erleben. Ich will nun den einzigen Punkt benennen, der mich an dieser Aufnahme stört: das ist die Sängerin Jane Eaglen. Ihr Text ist kaum (unmöglich) zu verstehen! Das trübt den Hörgenuss gewaltig, zumal man bei Seiffert und Hampson jedes Wort versteht. Trotzdem die beste Tannhäuser Aufnahme bisher.


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Violin- Partitas und Sonata - Hilary HahnViolin- Partitas und Sonata
Hilary Hahn

Audio CD, 6. Oktober 1997
     Verkaufsrang: 1796      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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VIOLIN PARTITAS & SONATA

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Hilary Hahn einfach spitzenmäßig, göttlich!      5 von 5 Punkten
Mit dieser CD fing alles an und es gelang Hilary Hahn auf Anhieb der internationale Durchbruch in der Klassikszene - und setzte sich mit allen weiteren erstklassigen CDs von Hilary Hahn fort! Hilary Hahn geigte damals diese außergewöhnlich schwierigen Stücke des Barockkomponisten Johann Sebastian Bach bereits mit 17 Jahren in so tadelloser Manier, dass man damals - vor zehn Jahren!! - kaum glauben konnte, was da ein 17-jähriger "Teenager" vollbrachte (das war nicht "teenagerhaft", das war und ist MEISTERHAFT!!). Diese Einspielung der drei von insgesamt sechs der Bach'schen Solosonaten und -partiten gehört für mich aufgrund von Hilary Hahns atem(be)raubendem und sehr belebtem, ja feurigem Violinspiel zu den Referenzaufnahmen dieser Werke! Volle Punkt- bzw. Sternzahl daher für diese herausragende Aufnahme, mit der Hilary Hahn erstmals auf CD ihre Ausnahmestellung in aller Deutlichkeit bewiesen hat, die sie bis dahin immer "nur" in den Konzertsälen der Welt gleichermaßen vor begeistertem Publikum und Kritikern gezeigt hatte; Hilary Hahn geigt, wie nur wenige andere Geigenvirtuosinnen und -virtuosen auf gleichem oder ähnlichem Niveau geigen! Was für ein schöner, wunderschöner, gestochen scharfer und "bissiger" Violinton, den sie da hat, der sie erkennbar macht, der aber nie "zu viel" will und es daher nie übertreibt. Außerdem - wie alle Geigerinnen ihres Alters - sieht sie auch noch blendend gut aus!! Es ist wohl ein "Phänomen", dass Geigerinnen neben ihrem bestechend scharfsinnigen und glasklar präzisen Violinspiel auch alle so sehr hübsch sind! Man weiß nicht, welche hübscher ist? Hier überträgt sich die "innere Schönheit" wohl auf die "äußere Schönheit". Wie göttlich!

Meine spitzenmäßigen Empfehlungen zu dieser tollen CD von Hilary Hahn!


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Requiem/Magnificat - RutterRequiem/Magnificat
Rutter, the Cambridge Singers

Audio CD, 1. September 2005
     Verkaufsrang: 19827      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 14,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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REQUIEM/MAGNIFICAT

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Two glorious pieces by Rutter      5 von 5 Punkten
This recording of the Cambridge Singers has them recording pieces composed by their own director, John Rutter. The Magnificat is Rutter's version of a standard piece of liturgical music, an intersection of old and new. This was recorded at one of the Cambridge Singers' favourite venues, the Great Hall of University College School, London; the Requiem was recorded in 1986, and the Magnificat in 1991.

--Music--
'The Magnificat' is one of my favourite pieces of the liturgy, and one I enjoy hearing set to different kinds of music. This is a very lively and spirit-filled rendering, with magnificent vocals expressing the joy that is found in the prayer of Mary - 'My soul magnifies the Lord, and my spirit rejoices in God my saviour'. The repetition of the word 'magnificat' over and over in the early part of the music reinforces this idea of joy and praise. Rutter writes, 'I was conscious of following Bach's example in adding to the liturgical text - with the lovely old English poem "Of a Rose" and the prayer "Sancta Maria", both of which strengthen the Marian connection, and with the interpolated "Sanctus" (to the Gregorian chant of the Missa cum jubilo) in the third movement.' This is an extended Magnificat, done in seven movements.

Rutter's Requiem was written in 1985. In Catholic liturgy, a requiem is a Mass for the Dead, and as such involves strong tones both of mourning and loss as well as elements of hope and eternal life as reflected in Christian belief. Rutter states that, like Brahms and Faure, there are elements that depart from the traditional lines of a Catholic requiem. Rutter takes some of the texts from the 1662 Book of Common Prayer. Both the first and second movements, Requiem aeternam and 'Out of the Deep', set very dark, low, sombre tones. The use of strings at the beginning of 'Out of the Deep' is very effective, together with funeral-dirge like vocals. This contrasts greatly with the Pie Jesu, light and spiritual. The Sanctus is almost playful in aspect, and the Agnus Dei and Lux aeterna draw the listener higher and higher into the fullness of expectation of God's presence.

--Liner Notes--
The notes include an introduction to the CD by Rutter describing some of the influences and expressions in his composition. Lyrics are included, and where the original is in Latin, an English translation is provided. There is a listing of the performers of the Cambridge Singers, but no description of the group, nor biographical information about John Rutter.

--John Rutter--
Rutter was born in London and educated at Clare College, Cambridge. This was where his career as a composer, arranger and conductor began. His early work was with groups at King's College Chapel at Cambridge as well as the Bath Choir and Philharmonic Orchestra. He has worked for the BBC providing music for educational series such as 'The Archaeology of the Bible Lands', until in 1979 he began forming the Cambridge Singers, and has continued a remarkable career of performance and recording as their director ever since.

--The Cambridge Singers--
The Cambridge Singers are a mixed choir of voices, many of whom were members of choir of Rutter's college, Clare College, Cambridge. While they specialise in English and Latin liturgical pieces, they have a wide range of recordings that span from modern compositions (including a remarkable requiem by Rutter) to English folk songs of the Middle Ages. Many are former members of the choir of Clare College and other Cambridge collegiate choirs (hence the name, Cambridge Singers). In the quarter-century since the founding, the Cambridge Singers have produced an impressive body of recordings.

This is impressive indeed - were this a vinyl recording, my copy of both the Requiem and the Magnificat most likely would be worn away by now.

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Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme(ital.),Aufnahme Live Berliner Staatsoper 29.09.1955) - CallasDonizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme(ital.),Aufnahme Live Berliner Staatsoper 29.09.1955)
Callas, di Stefano, Karajan, Beso

Audio CD, 5. September 1997
     Verkaufsrang: 1377      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Live oder Studio?      5 von 5 Punkten
Diese Aufnahme ist ein Mitschnitt einer der berühmtesten Aufführungen der Callas überhaupt - neben der Traviata aus Mailand. Technisch ist der Mitschnitt viel besser als fast alles, was sonst in den fünfziger oder auch sechziger Jahren live aufgenommen wurde. Lediglich ein gewisses Scheppern stört von Zeit zu Zeit.

Und musikalisch löst diese Aufnahme einen Glaubenskrieg aus: Welche Lucia der Callas ist besser, diese oder die zwei Jahre ältere Studio-Aufnahme mit Gobbi statt Panerai?

Die Callas selbst war 1953 auf der Höhe ihrer stimmlichen Möglichkeiten, 1955 schon etwas angegriffen. Die Höhe wirkte scharf, die Stimme nicht mehr so groß und rund wie zwei Jahre vorher. Dafür merkt man der Sängerin die zwei Jahre mehr an Erfahrung in einer ihrer Paraderollen an: Sie gewinnt dieser Rolle noch etwas mehr Nuancen ab.

Giuseppe di Stefano singt live m. E. besser als im Studio, weil weniger larmoyant und einfacher im Ausdruck, besonders in seiner Final-Arie.

Rolando Panerai wirkt in seiner Arie zwar etwas kurzatmig, singt aber sonst sehr ausdrucksvoll. Zudem hatte er eine der schönsten Bariton-Stimmen der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Alles in allem: Ein großer Abend der Mailänder Scala in Berlin, eine der schönsten Interpretationen dieser Oper überhaupt, und für mich lautet die Antwort auf die Frage "live oder Studio" schlicht: BEIDE! Unbedingt!

Maria Callas in ihren Glanzjahren      5 von 5 Punkten
Eine wahrhaft umwerfende Aufnahme der "Lucia"... Schon zu Beginn leitet die Callas mit "Regnava nel silenzio" eine geheimnisvolle Athmosphäre ein, die dann in atemberaubenden Spitzentönen und Pianissimi endet. Dann der Auftritt Giuseppe di Stefanos ("Lucia perdona")mit einer solchen Intensität, dass man bis zum Duett "Verrano a te" gebannt zuhört. Höhepunkt dieser Aufnahme ist zweifelsohne die Wahnsinnsarie der Lucia, die mit halsbrecherischen Passagen in einem hohen Es endet. Die Schlussarie des Edgardo versetzt dem Zuhörer den endgültigen Todesstoss. Weiters sollte man natürlich auch die herausragende Leistung Herbert von Karajans betonen, welcher durch seine Neuinterpretation Donizettis eine Wiederauferstehung des frühen Belcantos heraufbeschworen hat. Verblüffend auch die ungewöhnlich gute Qualität der Aufnahme, die bis auf wenige Stellen immer Transparent bleibt. Ein Muss für jeden Callas-Liebhaber...

Eine wahnsinnige Aufnahme und ein irres Stück      5 von 5 Punkten
Diese Oper ist für mich DIE italienische Oper überhaupt. Tolle Musik, einfach strukturiert, aber sehr tiefsinnig. Diese Aufnahme ist - einfach gesagt - genial. Die Interpreten: Maria Callas: eine ihrer Glanzpartien, sie spielt nicht Lucia, die Wahnsinnige, sie IST Lucia, die Wahnsinnige. G.di Stefano: 100 % schweißtreibender Einsatz, absolut charismatisch, besser geht es nicht. R.Panerai: auch bei ihm eine Paraderolle. An vielen Stellen nimmt seine Baritonstimme nahezu tenoralen Charakter an. H.von Karajan: in dieser Aufnahme erkennt man deutlich, warum Karajan DER Operndirigent der 50er und 60er Jahre war. Selbst in einfachen Akkordbegleitungen wie in der Wahnsinnsarie schafft er es, Spannungsbögen im Einklang mit der Musik und der begleiteten Gesangsstimme zu formen, was heute richtungsweisend für eine Dirigentengeneration sein sollte, die das nicht mehr kann.



Live at the Greek (CD + DVD) - Josh GrobanLive at the Greek (CD + DVD)
Josh Groban

Audio CD, 28. Februar 2005
     Verkaufsrang: 20199      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Live At The Greek

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Phänomenal !!!!      5 von 5 Punkten
Es ist einfach unglaublich ! Josh Groban klingt live noch besser als auf Platte und welcher Künstler kann so etwas schon bieten, zumal Josh auf CD bereits überragend ist. Seine Stimme ist mitreißend, gefühlvoll, einmalig ! Er interpretiert die Songs einfach großartig und trifft wirklich JEDEN Ton. Dazu seine fantastische Ausstrahlung und das Live-Erlebnis ist perfekt. Absolut empfehlenswert !!!!!!!!!!


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Eine Kleine Nachtmusik - Herbert Von KarajanEine Kleine Nachtmusik
Herbert Von Karajan, Bp

Audio CD, 3. November 2006
     Verkaufsrang: 2391      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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EINE KLEINE NACHTMUSIK



Klavierkonzert 1 und 2 - Krystian ZimermanKlavierkonzert 1 und 2
Krystian Zimerman

Audio CD, 4. Oktober 1999
     Verkaufsrang: 742      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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KLAVIERKONZERTE 1+2

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Referenz      5 von 5 Punkten
Was ist eine Rereferenzaufnahme ? Eine solche, bei der man das Gefühl hat, so und nicht anders muss das Stück klingen. Dies wurde der Aufnahme der beiden Konzerte durch Zimerman mit dem polish festival Orchester ja mehrfach bestätigt. Am offensichtlichsten ist der Unterschied beim Umgang mit dem Orchesterpart. Der klingt gar nicht banal. Zimerman musiziert hoch differenziert.Er dirigiert gegen das Vorurteil an, Chopin habe nicht für das Orchester schreiben können. Was seinen Klavierpart angeht, differenziert Zimerman auch hier maximal. Wenn ich seine Aufnahme mit der sehr schönen von Maria Joao Pires vergleiche, kann man feststellen, diese spielt mit sehr schönen Anschlag, aber doch gegen Zimerman recht gleichförmig.Die Scala der Dynamik wird nicht ausgeschöpft. Überdies bringt Frau Pires angeblich romantische Rubati in die Interpretation hinein. Die Interpretation klingt " gemacht",diejenige von Zimerman ist "eigentlich". Auf andere Weise in Abgrenzung etwa zur Aufnahme von Martha Argerich, ist die Wiedergabe von Zimerman objektiv. Die Argerich spielte das Konzert 1978 wie eine Tigerin. Ihr eigenes Temperament prägte die Interpretation ( im ersten Satz von op.11 sechs Minuten schneller als Zimerman). Zimerman prägt die Interpretation nicht durch sich selbst, sondern durch eine maximale Ausschöpfung dessen, was in den Noten steht.
Alle vergangenen und zukünftigen Aufnahmen dieser beiden Werke werden sich an dieser messen lassen müssen !


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The Glenn Gould Edition: Bach: Das Wohltemperierte Klavier (Buch 1) (Doppel CD) - Glenn GouldThe Glenn Gould Edition: Bach: Das Wohltemperierte Klavier (Buch 1) (Doppel CD)
Glenn Gould

Audio CD, 9. Dezember 1993
     Verkaufsrang: 2066      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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BACH THE WELL-TEMPERED CLAVI

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ein Weltwunder      5 von 5 Punkten
Sprachlos steht man vor Goulds polyphoner Begabung. Er ist ganz sicher nicht der einzige Pianist, der über die wunderbare und ganz und gar nicht selbstverständliche Gabe verfügt, mehrere Stimmen gleichzeitig autonom zu hören bzw. innerlich nachzusingen. Aber Gould erscheint mir als der König der Polyphonie.
Gleichzeitig spürt man, wie er jedes Stück als organisches Ganzes von Anfang bis Ende durchkonzipiert.
Die Transparenz, mit der er die einzelnen Stimmen herausarbeitet, ermöglicht auch gewöhnlichen Sterblichen, in den Kosmos der bachschen Polyphonie einzutreten. Seine Weise, sie gegenseitig herauszuarbeiten und miteinander interagieren zu lassen, ist stets faszinierend. Bei vielen Stücken hat man den Eindruck, man hört sie ganz neu. Seine Einspielung differenziert sehr wohl die eigene Wesensart der einzelnen Stücke. Seine Virtuosität bewerkstelligt ein Feuerwerk sublimster Effekte und Wendungen, eine phänomenale Interpretation, an der meines Erachtens für jeden Liebhaber des bachschen Kontrapunkts kein Weg vorbeiführt. Sein feuriges und pointiertes Spiel und seine wunderbar rhythmische Phrasierung sind einzigartig. Es erfüllt einen immer wieder mit Bedauern, dass dieser einzigartige Pianist schon so zu früh aus dem Leben gerissen wurde.


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Andre Rieu im Wunderland - Andre RieuAndre Rieu im Wunderland
Andre Rieu

Audio CD, 2. November 2007
     Verkaufsrang: 615      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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ANDRE RIEU IM WUNDERLAND

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Wunderbar !      5 von 5 Punkten
Wunderbare , schöne Musik, ein Genuß für die Seele !
Ein Ohrenschmaus !
Klassische Musik in seiner schönsten Form !
Anmerkung zu den vorhergehenden Bewertungen:
Es muß nicht immer ernst sein, jedem ist das freigestellt, in welcher Form er klassische Musik hören möchte.Soviel Toleranz sollte man besitzen.


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Bruckner: Symphonies (complete) - Eugen JochumBruckner: Symphonies (complete)
Eugen Jochum, Sd

Audio CD, 1. September 2005
     Verkaufsrang: 401      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eugen Jochum gehört zu den herausragenden Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Vor allem durch die Interpretation der Symphonien Anton Bruckners machte er sich einen Namen. Er war der erste Dirigent, der alle neun Symphonien von Bruckner einspielte. Dieses 10 CD - Set, vervollständigt durch Bruckners Nullte, enthält Aufnahmen der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Eugen Jochum und dem Saarbrücken Radio Symphony Orchester unter der Leitung von Stanislaw Skrowaczewski.



The Originals - Richard Strauss - Gundula JanowitzThe Originals - Richard Strauss
Gundula Janowitz, Herbert Von Karajan, Bp

Audio CD, 24. Februar 1995
     Verkaufsrang: 1146      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Gundula Janowitz hatte eine wundervolle Stimme -- von den Kritikern oft als "sahnig" bezeichnet, was immer das auch heißen mag. Strauss war Zeit seines Lebens in Sopranstimmen verliebt, so daß er sogar eine heiratete -- natürlich nicht nur die Stimme, sondern auch die dazugehörige Frau.

Die Vier letzten Lieder stellen sein Vermächtnis dar, sie sind die wohl schwelgendsten, wunderbarsten Gesangsstücke, die je komponiert wurden. Herbert von Karajan ist ein Strauss-Spezialist, Janowitz desgleichen, und gemeinsam bieten sie die Lieder in einer Perfektion dar, die ihresgleichen sucht. Die zusätzlichen Titel der CD, ein frühes und ein spätes Orchesterstück des Komponisten, passen ausgezeichnet: Im letzten der Vier Lieder taucht das "Transfigurations"-Thema des entsprechenden Instrumentalstücks erneut auf. --David Hurwitz

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ist ein Traum, kann doch wirklich sein ...      5 von 5 Punkten
Wenn dieses (leicht abgewandelte) Zitat auch aus dem "Rosenkavalier" stammt, so trifft es doch wie kein anderes zu, wenn man die Auslegung der "Vier letzten Lieder" durch Gundula Janowitz in der hier wieder vorgelegten Aufnahme beschreiben will.
Ich bin seit früher Jugend ein großer Verehrer von Elisabeth Schwarzkopf, deren beide Aufnahmen mit Otto Ackermann (EMI) und George Szell (EMI) mir vorliegen, auch die legendäre Produktion mit Lisa della Casa und Karl Böhm (Decca) befindet sich in meiner Sammlung. Und trotzdem muß ich gestehen, daß mich keine Aufführung so berührt hat wie diese hier. Daß Frau Janowitz eine begnadete Sängerin war, muß nicht sonderlich betont werden. Aber auch ihr gelang nicht immer alles auf gleiche Weise. Doch hier haben wir die Vollendung: Eine berufenere Interpretin dieser ergreifenden Abschiedsgesänge hat es nicht gegeben. Es ist wahrhaft ein "Sterben in Schönheit", was uns die Sängerin mit der wunderbar einfühlsamen Begleitung durch Herbert von Karajan und die Berliner Philharmoniker hier vorführt. Vordergründig mag es den Anschein haben, die Künstlerin fasse die Stücke als Leckerbissen für lyrische Sopranstimmen auf, aber schon sehr bald spürt man intuitiv, daß dieses Schwelgen in Wohlklang weit mehr ist als schöner Gesang: Es ist der vollendete Ausdruck glücklicher Erinnerungen an den Frühling des Lebens, die Strauss aus dem berühmten Hesse-Gedicht herauslas, sich steigernd in schmerzlichen Empfindungen und schließlich Todessehnsucht, die den Hörer gefangennimmt und gebannt lauschen läßt.
Komplettiert wird die CD mit einer hinreißenden Auslegung der Tondichtung "Tod und Verklärung" und schließlich mit den "Metarmophosen für 23 Solostreicher", dieser ergreifenden Elegie auf das Ende einer Epoche, die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs unwiederbringlich in Schutt und Asche sank. Es ist ein Spätwerk von 1946, ein ganz persönlicher Abgesang des greisen Komponisten, der die Welt um sich herum nicht mehr verstehen konnte und wollte.
Vielleicht war Karajan zum Zeitpunkt der Aufnahme (1971) noch zu jung, um die Empfindungen des Tondichters in ihrer ganzen Tragweite wiedergeben zu können, auf jeden Fall zeichnet er aber mit seinen Musikern ein Bild von unvergänglicher Schönheit.
Die Zusammenstellung der CD ist mehr als sinnvoll, und die klangliche Seite kann man nicht hoch genug rühmen. Die "Vier letzten Lieder" und "Tod und Verklärung" wurden übrigens Anfang 1973 aufgenommen. Die DGG hat ein repräsentatives Textheft beigefügt, es beinhaltet wertvolle Beiträge in drei Sprachen.


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Der Messias (deutsche Gesamtaufnahme) - Münchener Bach-Chor, Münchener Bach-Orchester Karl RichterDer Messias (deutsche Gesamtaufnahme)
Münchener Bach-Chor, Münchener Bach-Orchester Karl Richter, Georg Friedrich Händel, Marga Hoefgen, Ernst Haefliger, Franz Crass Gundula Janowitz, Hedwig Bilgram, Elmar Schloter Maurice André

Audio CD, 5. September 1989
     Verkaufsrang: 1292      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Der Messias Gesamtaufnahme. 3 Klassik-CDs. AV

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Ausladende Klangpracht      5 von 5 Punkten
Um es gleich vorwegzunehmen: Puristen, die auf Original-Instrumente und kleine Besetzung Wert legen, sollten lieber die Finger von dieser Aufnahme lassen. Ihnen sei zu der reichhaltigen Auswahl von Einspielungen mit historischen Instrumenten geraten.
Wer aber Händels schönstes Oratorium mit majestätischem Klang und großer Chorbesetzung, dazu noch in deutscher Sprache, genießen will, der kommt um diese Aufnahme nicht herum. Karl Richter, in den 1960er Jahren der deutsche Bach-Interpret schlechthin, hat sich hier der Musik Georg Friedrich Händels angenommen. Herausgekommen ist ein Fest der Stimmen und Instrumente, wie es festlicher und pompöser gar nicht sein könnte. Maurice André ist ein makelloser Trompeter; seine Soli sind von einzigartiger Reinheit. Elmar Schloter entlockt der Orgel mächtige Klänge, und das Solisten-Quartett ist von einer Qualität und Güte, daß man gar nicht weiß, wem nun eigentlich die Palme gebührt. Der Tenor Ernst Haefliger nimmt mit seiner schön geführten Stimme bereits beim ersten Arioso für sich ein und läßt dann die wunderschöne Arie "Alle Tale macht hoch erhaben" in einer Schlichtheit erklingen, die ergreifend ist. Gundula Janowitz erfreut mit ihrem lupenreinen Sopran; sie erfüllt die Arie "Erwach, frohlocke, o Tochter von Zion" mit einem einzigartigen Jubel. Nicht minder schön singt sie (im Duett mit Marga Höffgen) "Er weidet seine Herde" und wiederum die Arie "Ich weiß, daß mein Erlöser lebet". Ergreifend auch ihr Rezitativ "Es waren Hirten beisammen auf dem Felde". Marga Höffgen und Franz Crass sind ebenfalls erstklassige Besetzungen. Der Münchener Bach-Chor singt mit Wucht und Präzision. Bei der abschließenden Amen-Fuge stockt einem der Atem. Das Münchener Bach-Orchester schließlich, gleich wie der Chor eine Gründung von Karl Richter, ist ein ganz hochrangiger Klangkörper. Insgesamt ein Album für die festlichsten Stunden des Jahres.
Das Klangbild von 1964 ist einwandfrei und gut gestaffelt; der vollständige deutsche Text ist im Booklet wiedergegeben. Leider fehlt eine Einführung in das Werk.


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Time of the Gypsies - Emir KusturicaTime of the Gypsies
Emir Kusturica

Audio CD, 19. Juni 2007

Verkaufsrang: 2404
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Preis: € 17,47
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