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| Musik-CDs | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Come Clean Puddle of Mudd Audio CD, 18. März 2002 Verkaufsrang: 7558 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Come Clean
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 58 Bewertungen)
Genial 5 von 5 Punkten Geniales Album !! Vor allem der Song Blurry geht einfach unter die Haut, egal wie oft man ihn hört. Weiters find ich die langsame Version von Control, Out of my Head und Drift and Die sehr gelungen !!
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What a Wonderful World Louis Armstrong Audio CD, 28. Mai 1991 Verkaufsrang: 2262 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden What a wonderful world. Musik-CD. AV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Immer wieder gut! 5 von 5 Punkten Egal wie die Stimmungslage ist, Louis Armstrong kann man immer hören. Alle Stücke gefallen, kein Fehlkauf!
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These Days Bon Jovi Audio CD, 5. Oktober 1998 Verkaufsrang: 773 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden THESE DAYS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)
Gut gelungen 5 von 5 Punkten Ein gutes Album, muss aber sagen alles in allem sehr ruhig. Trotz gut gelungener Lieder, sollte der Bon Jovi Fan, der es lieber sehr rockig mag hier nicht zugreifen, kann es aber sonst allen empfehlen.
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State of Euphoria Anthrax Audio CD, 3. Januar 1995 Verkaufsrang: 7487 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden STATE OF EUPHORIA
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Godfahter of Mosh 5 von 5 Punkten Ich war damals bei der Tour zur Platte, auf dem Konzert in Stuttgart. War das geil. Vorgruppe Suicidale Tendencies und dann Anthrax. Ich glaub meine Nackenmuskeln waren danach hart wie Stahl. "Antisocial" ist voll der Partyknaller und "Make me Laugh" ist ziemlich anspruchsvoll und beim ersten mal anhören gar nicht so toll. Aber bei öfterem Hören voll der Bringer.
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Best of Frumpy Frumpy Audio CD, 2. September 1997 Verkaufsrang: 12239 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BEST OF FRUMPY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Unglaublich gut 5 von 5 Punkten Inga Rumpf, eine Stimme, die mich Jahrzehntelang fesselt, berührt und das tief. Wer die Musik von Inga Rumpf nicht kennt, hat das Leben verpennt ! Walk on Inga !!!
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Hemispheres Rush Audio CD, 2. September 1997 Verkaufsrang: 21928 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden HEMISPHERES
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Rush kurz vor ihrem Höhepunkt 5 von 5 Punkten Waren mir Rush auf "2112" und "A Farewell To Kings" noch nicht entwickelt genug, so holen sie das auf "Hemispheres" nach. "Cygnus X-1 Book II" ist ein Longtrack, der bereits alle Stärken von Rush aufzeigt. Vor allem in instrumentaler Hinsicht überzeugen mich die Jungs in diesem Longtrack. Verschiedene Stimmungen werden projeziert, der Aufbau erinnert teilweise sogar an "Supper's Ready" von Genesis. Aber das nur minimal. Ich persönlich würde nicht so weit gehen, und dieses Stück als das "Supper's Ready" des Prog-Metals bezeichnen. Manche tun dies ja bekanntlich. Naja, für mich ist "Supper's Ready" auch nicht das Nonplusultra des Prog. Zumindest nicht die Studioversion. Zurück zu "Hemispheres". Nach dem atmosphärischen, energiegeladenen Eröffnungslongtrack geht es rockig-kernig weiter mit "Circumstances" und Metal-Gesang von Geddy Lee. The Trees beginnt akustisch, um dann auch in einer Orgie auszuarten. Schön, dass auch mal Moogs eingesetzt werden. Das bringt die den frühen Rush-Alben fehlende Abwechslung. Cleane Gitarren und saubere Basslinien tun ihr Übriges. Danach erklingt die spanische Gitarre, "La Villa Strangiato" beginnt. Eines meiner absoluten Lieblingsstücke von Rush. Hier wird der Begriff "Prog" wirklich groß geschrieben. Cleane, rhythmische Gitarren, solierende Moogs und Glockenschläge, dezente Percussion, holpriger Rhythmus. Hier ist wirklich alles dabei. Schön der Wechsel zwischen wild rockenden Gitarren und langsameren, leiseren, atmosphärischen Parts. Besonders schön der floydige, Porcupine Tree, Dire Straits und Camel ähnliche Part bei Minute 4. Bei 5:15 erinnert mich das Ding dann tatsächlich an ein Camel-Stück. Der Bass/Drumpart ab ca. 6:15 Minuten ebenfalls grandios. Am Ende kehren wieder die blitzschnellen E-Gitarren zurück. Wow! Verglichen mit dem was Rush bis dato aufgenommen hatten, ist "Hemispheres" deutlich in der Ober- bis Spitzenklasse einzuordnen. Da mit "Moving Pictures" aber das absolute Hightlight noch folgen sollte, gibt es hier "nur" eine sehr gute Bewertung. Jedoch enthält die "Moving Pictures" kein "La Villa Strangiato"...
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A Farewell to Kings Rush Audio CD, 2. September 1997 Verkaufsrang: 25066 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden A FAREWELL TO KINGS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Für die einsame Insel - ein traumhaftes Album 5 von 5 Punkten Also wenn ich wirklich mal auf die einsame Insel gerate, dann MUSS A farewell to kings dabei sein. Gänsehaut-Prog-Rock mit fantastischen Details, interessanter, abwegiger Instrumentierung (wie z.B. einem Glockenspiel im Opener). Alex, Geddy und Neil glänzen mit fantastsicher Spiellaune, abgedrehten Solos sowie durchgeknallten Arrangements. Ich habe diese Scheibe seit ich 15 bin in 20 Jahren mindestens 200 Mal (!) gehört und .... die wird einfach nie langweilig ! Cygnus X-I und Xanadu sind Meilensteine des Progressiv-Rocks, die für mich zu den besten aller jemals geschriebenen Songs der Rockgeschichte gehören. Ach ja, die rusheigene Hymne findet Ihr auf A farewell to kings ebenso: "Closer to the heart" darf bei keinem Live-Konzert fehlen, sonst würden die Fans die Bühne mit Feuerzeugen bombardieren :-). A farewell to kings jedenfalls ist die meines Erachtens zweitgenialste Scheibe von Rush, knapp hinter "Moving pictures, knapp vor "2112" und "Signals" ... mein absoluter Kauf-Tipp
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Signals Rush Audio CD, 2. September 1997 Verkaufsrang: 12202 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SIGNALS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Hörgenuss 5 von 5 Punkten Rush haben es im Laufe ihren langen Bandgeschichte auf eine beachtliche Zahl an Alben gebracht, die eigentlich alle auf ihre Art ihre Existenzberechtigung haben, aber "Signals" ist meines Erachtens nach unbestritten ihr reifstes und vielseitigstes Album. Verschachtelte Rhytmen, knallige Riffs, wütende Bassläufe, einschmeichelnde Melodien und ein überirdischer Drummer, der mindestens mit vier Händen und acht Sticks spielen muss, vereinigen sich auf diesem Album zu einem, auch nach 20 Jahren noch immer interessanten Hörgenuss.
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Dude Ranch Blink 182 Audio CD, 5. August 1997 Verkaufsrang: 2631 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DUDE RANCH
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
Wer die Jugend fühlen will, muss diese Platte hören! 5 von 5 Punkten Was Tom DeLounge, Mark Hoppus und Scott Raynor mit ihrem Debüt-Album "Cheshire Cat" (Jahrgang 1994) vorgemacht haben, wird bei dem Nachfolger perfektioniert. Kalifornischer Melodic-Skatepunk vom Feinsten. Obwohl diese CD auch schon relativ erfolgreich war und immerhin mit über einer Millionen Exemplaren über den Ladentisch ging, war Blink-182 zu dieser Zeit eher noch ein Geheimtipp unter der Skate- bzw. Punkrockszene, als weltbekannte Megastars. Die Single "Dammit" rockte sich in den Charts in die obersten Positionen und ist auch noch heute die "Hymne" schlechthin. Dieses Lied hat der Band auch sicherlich den Weg zum großem Erfolg verbucht, denn das immer wieder erkennbare, authentische Gitarrenriff, die treibende Rhythmik und der brachiale Ohrwurm-Refrain zeichnen diesen Hit aus. Obwohl dieser Song eindeutig zu den besten auf dem Album gehört, hebt er sich nicht wirklich von den anderen Tracks ab. Es ist mir schleierhaft, warum man auf "Enema of the State" warten musste, um den weltweit internationalen Erfolg zu verbuchen, denn dieser wäre bereits schon 1997 mit "Dude Ranch" mehr als gerechtfertigt. "Dude Ranch" bietet mehr, als nur schnellen, harten Punkrock, es umgibt Sie ein positives Lebensgefühl, das Jugend, Zuversicht, Spaß und Stärke ausstrahlt. Wo soll man anfangen bei einem Album, welches mit 15 Liedern von Anfang bis zum Ende keine Wünsche offen lässt? Zwar wird die Scheibe von durchwegs rasantem Tempo betrieben, jedoch bleibt auch Melancholie und Mitgefühl nicht aus. So beginnt das treibende "Pathetic" mit einem Senkrechtstart in das Album hinein und repräsentiert die Platte schon mit sofort gefälligem Gitarrenriff und schönem Gesang. Ein Spitzensong der Band, der auch Live eine beliebte Nummer unter den Fans darstellte. In "Voyeur", der sehr klassisch, jugendlich und humorvoll klingt, stellt sich Toms hohe freche Stimme vor, die im Gegensatz zu späteren Alben noch nicht ganz ausgereift klingt, jedoch keinesfalls schlechter ist. Im Gegenteil, das macht "Dude Ranch" gerade frisch und so jugendlich. Danach folgt der allseits bekannte Tophit, zu dem ich oben schon genügend gesagt habe. Immer wieder ein Hörgenuss, der sich gewaschen hat! Auch wenn "Dammit" einen nicht so schnell loslässt, folgen weitere Lieder, bei denen man die Ohrwurmqualität mühelos aus den Ärmeln zaubert und keinen Eindruck eines Lückenfüllers aufweisen. So beginnt der knapp zweiminütige Song "Boring" mit sofort gefälligen Skate-Punk Tönen. Auch Melancholie ist zu finden: "Dick lips" (mit akustischen Gitarren), "Waggy", "A new hope", "Lemmings" und "I'm sorry" stechen aus den härteren Klängen heraus und verleiten leicht in Träumen und Nachdenken, obwohl diese auch im Verhältnis mit Schnelligkeit geprägt worden sind. So gilt "Apple Shampoo" als das Lieblingsstück von Mark Hoppus, "Emo" sticht mit schnellem Riffing heraus und die zweite Single "Josie" klingt amüsanter denn je. Wie soll man denn noch die anderen Lieder beschreiben, die allesamt von gefälligen Melodien, schnellen rockigen Rhythmus und energischen-mitreißende Gesängen umhüllt sind, bei der scheinbar kaum ein Lied besser ist als das vorherige oder das folgende? Jeder einzelne Song bietet eigenständige, auch abwechslungsreiche Struktur, die das Skate-Punk Gesamtkunstwerk "Dude Ranch" schmücken und zu einem ganz besonderen Album macht. Als humorvolle Beilage, darf man am Ende von manchen Liedern einigen Hörspielen lauschen, mit pubertärem Beigeschmack, versteht sich. Wie bereits erwähnt, kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum "Dude Ranch" von der Popularität her, so sehr im Schatten von "Enema of the State" steht. Drummer Scott Raynor spielt schnelle harte Beats, die für die Platte genau richtig sind. Da hätte auch Schlagzeugidol Travis Barker nicht viel perfektionieren können. Blink-182 kreieren einen durchaus eigenständigen, originellen Sound, der kaum mit anderen Bands zu vergleichen ist. Dieses Album steht im Grunde auch den weltweiten Gassenhauern von The Offspring's "Smash" und Green Day's "Dookie" die Mitte der 90er die Jugendszene revolutionierten, nichts nach. An diesem Album gibt es nichts auszusetzen, denn es klingt handgemachter, optimistischer, schneller, härter und spaßiger denn je. "Dude Ranch" ist mein heimlicher Favorit in der Blink-182 Diskographie, obwohl ich die anderen Alben auch sehr zu schätzen weiß. Aber was soll's: Es gilt an sommerlichen Tagen: CD einlegen, rocken und das Leben von der schönen Seite sehen! "Dude Ranch" erlaubt Ihnen zu machen, was man will. Anspieltipps (Favoriten): "Pathetic"; "Dammit"; "Waggy"; "Untitled"; "Lemmings"; "I'm sorry"
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Grace Under Pressure Rush Audio CD, 2. September 1997 Verkaufsrang: 19608 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden GRACE UNDER PRESSURE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Rush in ihrer besten Phase! 5 von 5 Punkten Ich bin seit 1986 großer Rush-Fan. Mir gefallen alle Phasen von Rush. Aber am besten finde ich die Phase von 1982 bis Ende der 80er, obwohl ich eigendlich auch gerne sehr viel härtere Gruppen wie Motörhead oder Judas Priest höre. Die Platten Signals, Grace Under Pressure, Power Windows und (mit kleinen Abstrichen) Hold The Fire sind so genial, dass ich hierfür kaum Worte finde. Und nichts mit Pop oder so, wie einige Rezensenten fälschlicherweise meinten. Klar, die genannten Platten sind nicht mehr so hart wie die aus den 70ern. Die Gitarre ist eher in den Hintergrund gemischt, stimmt auch. Das Keyboard ist sehr dominat, aber das macht nichts, aber auch gar nichts. Die Songs sind so ausgefeilt, so perfekt arrangiert und von den besten Musikern dargeboten, die es im Rock überhaupt nur gibt. Distant early warning, Red sector A, Behind the wheels sind songs für die Ewigkeit. Aber eigendlich gilt das für alle songs von Grace Under Pressure. Auch und gerade mit dieser Platte haben sie Legionen von anderen Musikern beeinflusst. Queensryche, Dream Theater und Fates Warning wären viell. gar nicht möglich gewesen, wenn Rush nicht Anfang/Mitte der 80er so innovativ gewesen wären. 5 Sterne für dieses super geniale Album. Unbedingt kaufen, genauso wie Signals und Power Windows!
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Ma Rare Earth Audio CD, 1. März 1994 Verkaufsrang: 24855 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden MA
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Einzige 'weisse' Band... 5 von 5 Punkten ...auf dem eigentlich schwarzen MoTown Label - was eigentlich schon eine Spekulation darüber zulässt, um welche Art von Musik es sich handelt. Die 6-Mann-Truppe um den Gitarristen Ray Monette hatte mit dem Megaseller 'Get Ready' Ende der 60er Jahre einen Hit in der obersten Kategorie, vergleichbar in etwa mit (was den Erfolg und die Bekanntheit, NICHT die Musik, angeht!) In-a-gadda-da-vida von Iron Butterfly. Die Musik ist eine Art Soul-/Rock-/Blueskonglomerat, sehr tanzbar, sehr mitreissend - auch wenn das Titelstück Ma nicht ganz an Get ready herankommt, ist die Platte mit ihren fünf Titeln ein Meilenstein des Frühsiebziger Rock. Kein gefühlsarmer, nur auf Power und Wucht bedachter Hardrock, sondern Musik mit Gefühl, die die Seele zum Schwingen bringt. Neben Ma sind noch vor allem Smiling faces sometimes und das 'erotische' Instrumental Come with me hervorzuheben...
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Unplugged Bryan Adams Audio CD, 1. Dezember 1997 Verkaufsrang: 4737 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden UNPLUGGED
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
eine der besten... 5 von 5 Punkten ...aus der MTV-unplugged Reihe! Diese CD ist sowohl für Adams Fans als auch für "normalerweise-nicht-B.A.-Fans" zu empfehlen. Ist wirklich ein sehr gelungenes unplugged Konzert und gibt die tolle Stimmung auch gut wieder. (Auch dank der guten Fotos im Heft). Mein Lieblingssong ist "cuts like a knife"... wow, diese unplugged Version hat echt was! Auch "I'm ready" und "Fits ya good", die ja im Original deutlich schneller und rockiger sind, find ich super.
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Big Time Ost, Tom Waits Audio CD, 3. Januar 1995 Verkaufsrang: 14072 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BIG TIME
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
manchmal düster, immer wunderschön: Echte Musik! 5 von 5 Punkten Zugegeben, Tom Waits ist nicht für jeden auf den ersten Blick die große musikalische Liebe... Aber dieses Live-album ändert jede Meinung! Es ist mal warm, romantisch, melancholisch, tiefsinnig, mal witzig, laut, leise und immer unheimlich lässig und "cool"!! Der opener überzeugt durch schwer rockigen beat, das finish dagegen durch nachdenkliche Klänge. Meine persönlichen favorites: - telephone call from istanbul - ruby's arms - cold, cold ground - yesterday is here - strange weather und natürlich - time Fazit: Eine der besten Platten, die ich jemals gehört habe! Höre sie immer von Anfang bis Ende durch, und das gibts ja selten. Definitiv reinhören oder besser noch: kaufen!! und echte, tiefe, kluge Musik von Menschen mit Herz unterstützen... Viel Spaß dabei!
Für Musikkenner mit hervorragendem Geschmack 5 von 5 Punkten Dieses Album beinhaltet einige der schönsten und melodischsten Songs von Waits - live eingespielt versteht sich. Ein absolutes Muss für alle Waits Fans, die schon die Movie-Version von "Big time" lieben lernten. Gut eingespielt und durch interessante Anekdoten von Mr Waits gewürzt erweist sich das Album als idealer Begleiter in allen Lebenslagen: Tanzen, lachen, trinken, weinen, lieben... Mit "Big time" ist so gut wie alles möglich. Favoriten: Das wunderbar ans Herz gehende "Cold cold ground" und - suuuper für alle unglücklich verliebten - "Falling down". |
Best of,the Very Herb Alpert Audio CD, 15. Oktober 1991 Verkaufsrang: 30813 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BEST OF,THE VERY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
So gut wie Bert Kaempfert, James Last oder Ray Conniff 5 von 5 Punkten In den 60er Jahren hat Herb Alpert mehrere, wohl weltbekannte Instrumentalstücke geschrieben, und mit seiner Band veröffentlicht. Wer kennt nicht "Tijuana Taxi", "Spanish Flea" oder "Taste of Honey". Und wem die Namen der Titel nichts sagen, der hat sie doch wahrscheinlich irgendwann mal, zum Beispiel im Radio gehört. Die Musik von Herb Alpert aus den 60ern gehört in die Klasse der (Instrumental)-Musik von Bert Kaempfert, James Last oder Ray Conniff.
Wirklich Hörenswert! 4 von 5 Punkten Wer auf diese Instrumentalmusik von Herb Alpert steht wird diese CD einfach lieben.Auch für "Anfänger" ein echter Genuss!Einigen werden manche Lieder sehr bekannt vorkommen, weil sie sehr gerne als "Pausenfüller" im Radio benutzt werden, man erfährt aber eben leider nie den Titel oder Interpreten...nun weiß man es... Habe den Kauf dieser CD nie bereut und höre die CD immer wieder gerne, vor allem als "Nebenbei-Musik", zum Beispiel beim Aumtofahren. |
Stonedhenge Ten Years After Audio CD, 6. August 2002 Verkaufsrang: 9713 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden STONEDHENGE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eine sehr experimentierfreudige Platte aus dem Jahr 1969, 3 von 5 Punkten ich sage mal, was "Yes" mit -Fragile- gaben, haben TYA in den Blues-Bereich rübergebracht. Jeder durfte Songs beisteuern, was aber ausser bei Alvin Lee Songs meist nur sehr kurze Fragmente wurden. Es wurde auch sehr viel mit Effekten gearbeitet was dem Stereo-Hören prima entgegenkommt. "Going To Try" 4:31 startet als balladesker psychedelic-blues-boogie mit allerhand Sound-Finessen. Dann meldet sich Chick Churchill solo mit einer Piano-Nummer "I Can t Live Without Lydia" 1:20 "Woman Trouble" 4:28 kommt als swingender Slow-Rock, leicht angejazzt. Bei "Skoobly-Oobly-Doobob" 1:41 hält Alvin ein Rock n Roll-Zwiegespräch mit seiner Klampfe. Als stampfender Blues-Rock schliesst sich "Hear Me Calling" 5:32 an. "A Sad Song" 3:16 erklingt als sparsam instrumentierter Slow-Blues (soll schwarz klingen). "Three Blind Mice" 0:55 ist das Trommelintro für "No Title" 7:57, der anfangs wieder recht spärlich instrumentiert als Slow-Blues rüberkommt bevor Chick mit der Orgel eine Prise Psychedelic einbringt und Bass und Drums das Stück druckvoller machen um wieder in das Anfangsthema zurück- zukehren. "Faro" 1:09 ist ein Bassthema mit Zuggeräuschen aufgepeppelt und geht nahtlos über in "Speed Kills" 3:32 einem Rock-Boogie-Schema ähnlich Canned Heats "Going up the country". Die normale Platte endet hier, es gibt noch Bonus-Tracks. Alvin Lee - Guitars, Vocals Leo Lyons - Bass Ric Lee - Drums Chick Churchill - Keyboards
Psychedlictrip der ganz besonderen Art 5 von 5 Punkten Ten Years After mal etwas anders, experimentierfreudig, flower powerbunt mit einer großen Liebe zu eingerauchten Hippies oder LSD Spacler. glänzend gespielt, köstlich gebracht und fantastisch abgemischt, mit irren Soundeffekten mal links und rechts in`s Kopfhörer Ohrwaschel gemixt, das erfreute in den späten Sixties die "Giftlerhirne" ganz besonders,hat aber auch bei vielen Normalos nicht die Wirkung verfehlt. Über drüber kommt der Track "No Titel" rüber, jazzy und bluesy gleichzeitig phrasiert ist "Women Trouble" ein Zuckerstückerl im angehauchten Bepop Stil oder auch das grandiose "Speed Kills" mit extravaganten Gitarrenmonologen von Kamerad Fingerflink Alvin Lee. Ein wirklich ausgezeichneter Pschychedlictrip der ganz besonderen Art der auch heute noch immer bunt, schräg und ungemein freakig daherkommt. |
Fly By Night Rush Audio CD, 2. September 1997 Verkaufsrang: 13699 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden FLY BY NIGHT
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Neil Peart macht Rush komplett 5 von 5 Punkten "Fly By Night" ist gewissermaßen das erste "echte" Rush- Album. Das zweite Album der Kanadier war die erste Sternstunde eines der brillantesten und einflussreichsten Drummer der Rock- Geschichte, Neil Peart. John Rutsey, der Drummer des Debütalbums, war vor der ersten Tour ausgestiegen - aus gesundheitlichen Gründen (er litt unter Diabetes), es gab ab und an Differenzen zwischen ihm und den anderen beiden und nicht zuletzt auch unterschiedliche musikalische Auffassungen. Alex Lifeson und Geddy Lee wollten statt einfacher Rockmusik nämlich anspruchsvollere und herausforderndere Songideen verfolgen. Die Entscheidung von Lifeson und Lee für Neil Peart als neuen Drummer dürfte zugleich eine der wichtigsten in der Rockgeschichte gewesen sein. Die Ideen, die der unglaublich talentierte Peart auf "Fly By Night" umsetzt waren anno 1975 einfach sagenhaft. Selbst einfach gestrickte Songs erhielten durch den wunderbaren Drive seines ganz eigenen und noch über Jahrzehnte prägenden Stils eine ungeahnte Dynamik. Jedes einzelne seiner Fills auf "Fly By Night" ist bis heute ein Kunstwerk. Zugleich haben Rush natürlich seit dieser Zeit und bis heute ihren einzig wahren und unantastbaren Lyrics- Autor, der fast ausschließlich für die Texte verantwortlich ist. Und Peart ist in der Tat auch hier ein Genie: tiefgehende und schon mal doppeldeutige Texte, immer wieder weltoffen inspiriert von klassischer und zeitgenössischer Literatur sowie Sagen und Mythologien aus aller Welt. Und auch insgesamt wurde aus einer Rockband, die einfach nur Spaß an ihrer Musik hat und sich an Bands wie Black Sabbath und Led Zeppelin orientiert hat, schon mit "Fly By Night" in großen Ansätzen ein innovatives Triumvirat, ein Motor intelligenter, progressiver Rockmusik. Bestes Beispiel ist der alles überragende Song "By-Tor & The Snow Dog": Völlig unkonventionell strukturiert und in verschiedene Vocals- und Instrumental- Parts aufgeteilt, technisch bemerkenswert anspruchsvoll und spielerisch perfekt, und mit epischen Ansätzen, die auf dem nachfolgenden Album "Caress of Steel" noch stärker ausgebaut wurden. "By-Tor & The Snow Dog", übrigens tatsächlich die Spitznamen für die beiden Hunde des Managers der Band, beschreibt den Kampf, in dem der tapfere Snow Dog den bösen "Ritter der Dunkelheit" By-Tor in seine Unterwelt zurückschickt und die Welt rettet. Für Rush ist der Song bis heute einer der ganz großen Klassiker, wenn "By-Tor" Geddy Lee und "Snow Dog" Alex Lifeson sich mit Bass und Gitarre das berühmte Duell liefern. Außerdem beinhaltet das knapp 38 Minuten lange Album eine der ganz wenigen Balladen der Band, das vom "Herrn der Ringe" inspirierte "Rivendell", (immer)noch ein paar straightere Rocksongs (natürlich inzwischen veredelt durch Pearts Drumming) und mit "Anthem" einen Song, der schon früh Alex Lifesons ureigenen Gitarrensound und -stil , den filigranen Wechsel zwischen den heavy Passagen zu den Clean Guitar- Strukturen in den Strophen, zum Vorschein gebracht hat. Natürlich ist "Fly By Night" mit 30 Jahren auf dem Buckel heutzutage nur noch bedingt als Einsteiger-Album für Rush- Neulinge tauglich. Wer sich aber einmal für Rush begeistert hat, wird auch um den ersten echten Klassiker in einer langen Reihe von Alben, die allesamt Kultstatus besitzen, nicht rumkommen, schon allein wegen "By-Tor & The Snow Dog".
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Live Free Audio CD, 26. Februar 2002 Verkaufsrang: 26347 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden LIVE! + 7 -REMASTERED-
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Zusammen mit 5 von 5 Punkten Das erstklassige Live-Album erschien im Sommer 1971, als sich Free, die noch im August 1970 Headliner beim "Isle Of Wight-Festival" gewesen waren, im Mai 1971 aufgelöst hatten. Das Album bestand ursprünglich aus 7 Live-Takes und am Ende des Albums einem Studio-Take, dem schönen "Get Where I Belong". Die Live-Titel sind alle eine Klasse für sich, denn Free waren als Band eine ausgezeichnete Live-Gruppe und jeder der vier einzeln gesehen ausgezeichnete Musiker. So richtige Highlights kann man wegen der hohen Qualität der Titel eigentlich nicht hervorheben, es ist halt eine Geschmacksfrage des Einzelnen. Mir gefielen immer am besten die Power-Nummer und Booker T & The MG's-Cover "The Hunter", "Mr. Big" mit einem Bass-Solo von Andy Fraser, das der geschickt in das Gitarrenspiel von Paul Kossoff einflechtet, "Fire And Water" und "Be My Friend". Von "All Right Now" gibt es eine Alternativ-Version, die ich persönlich besser finde als die ursprüngliche Album-Version, weil ich das Gitarrenspiel von Paul Kossoff bei der Album-Version immer als etwas unkonzentriert und leicht fehlerhaft empfunden habe; bei der Alternativversion spielt er das markante Riff des Titels mehr präziser und das Zusammenspiel der Band insgesamt finde ich auch bei dieser Version besser. Aber auch das ist individuell eine Frage des Geschmacks. Die Bonustitel und Alternativ-Versionen sind allesamt interessant und damit eine erfreuliche Ergänzung zu dem seinerzeit zwar gutem, aber leider auch recht kurzen Albums (Laufzeit jetzt rd. 77 Minuten). Die Klangbehandlung hat den Aufnahmen in diesem Falle wirklich gut getan, weil der Sound zu der Vinylausgabe erfreulich zugelegt hat. Das Booklet ist mit nur sieben Seiten leider etwas kurz, es enthält ein paar kurze Info's zu den Konzerten und einige Live-Fotos der Band. Die Artwork entspricht vom Druck her dem Originalalbum von 1971, wobei das seinerzeit als Briefumschlag gestaltet war und man das Platten-Cover zur Herausnahme der LP hinten auch wie einen Briefumschlag aufmachen konnte. Free tat sich Anfang 1972 noch einmal zusammen für einige weitere Alben in wechselnder Besetzung, aber etwa Mitte 1973 war dann endgültig Schluss. Paul Rodgers und Simon Kirke gründeten mit Boz Burell (b) und dem Ex-"Mott The Hoople"-Guitarist Mick Ralphs die äußerst erfolgreiche Band "Bad Company", die sehr schnell zum Headliner großer Festivals und Stadium-Act aufsteigen sollte. Aber das ist ein anderes Thema. Aber wenn man von "The Free" spricht, sollte man zumindest "Free Live" und "Fire And Water" sein eigen nennen, weil die erstens die erfolgreichsten Alben der Band waren und zweitens beide sehr gut sind. Nur zu empfehlen!
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Troublegum Therapy? Audio CD, 7. Februar 1994 Verkaufsrang: 9496 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Oral and Maxillofacial Surgery 6 Cleft/Craniofacial/Cosmetic Surgery
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
hits 5 von 5 Punkten für einen kurzen, leuchtenden moment waren die drei nordiren ganz vorne. niemals vorher und nie wieder nachher haben sie etwas auch nur annähernd wichtiges zusammengebracht. allerdings reicht das echo dieses geniestreichs immer noch für eine gute karriere als mittelklasse-touringband in kleinen hallen. diese musik ist gleichermaßen punk, indie-rock, metal und hardcore. was dieses album so besonders macht: seine songs sind fast alle echte hits (allen voran "sreameager") - und klingen gleichzeitig dennoch rätselhaft, sie geben ihr geheimnis nicht sofort preis. kunst und kommerz, hier fallen sie ausnahmsweise einmal zusammen.
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The Black Saint And The Sinner Lady (Impulse Master Sessions) Charles Mingus Audio CD, 14. November 1995 Verkaufsrang: 11962 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BLACK SAINT & SINNER LADY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Eine genuine Jazzkomposition 5 von 5 Punkten The Black Saint And The Sinner Lady gilt als eines der ganz großen Meisterwerke des Jazz. Mingus und speziell auch dieses Werk werden bis heute immer wieder als zentraler Bezugspunkt des Jazz gesehen, weil hier die ästhetischen Welten von Komposition und Improvisation, die ja bis auf wenige Ausnahmen im Jazz zwei verschiedene paar Schuhe sind, perfekt ineinander fließen. Das Werk besteht aus 6 Sätzen, die eigentlich nur 4 sind, da die letzten 3 Sätze fließend ineinander gehen. Die Komposition des Werkes war einer der seltenen Momente bei dem Mingus von seiner Oraltechnik der Jazzworkshops abwich. Bei seinen meisten Werken (z.B. Pithecanthropus Erectus) schrieb er die Noten quasi auf imaginäres Papier wie er es nannte, d.h. er spielte den Mitgliedern seiner Band einzelne Stimmen am Piano vor und gab ihnen so ein Gefühl für seine Art der Interpretation und für sein Feeling. Zugleich lernten die Musiker die von ihm verwendeten Skalen- und Akkordprogressionen kennen. Auf Black Saint schrieb er zum ersten Mal tatsächlich Sequenzen auch konkret nieder, soll heißen er verwendete einen notierten kompositorischen Vorplan und auch probte er sehr ausgiebig vorher, was für Mingus eher unüblich war. Das innovative Moment von Black Saint ist neben der erstmals verwendeten Technik des Overdubbings zweifellos die von Mingus verwendete Collagetechnik, die ja heute im Jazz zum Usus geworden ist. Er verwendet eine Vielzahl ethnischer Traditionen, um nicht zu sagen Klischees: da ist das Flamenco-Gitarrensolo und die spanische Rhythmik in den Sätzen 3, 4 und 5. Da sind die Growl-Passagen der Posaune, die typisch für die afro-amerikanische Tradition sind und gepaart werden mit den klassischen Mingus-Vocalshouts wie "Goddamn It!" in Satz 5. Da sind lateinamerikanische Tanzrhythmen wie in Satz 4 zu hören. Mingus benutzte als Ausdruck hierfür, wie so oft, breite Akkordflächen aus Skalen, Einzelakkorden und Pendeln. Typisch für Mingus und insbesondere für dieses Werk ist die hohe Bedeutung der Dynamik, die durch charakteristische und perfekt dosierte Beschleunigungs- und Verlangsamungspartien dem Werk diesen besonderen Drive geben und vor allem den exotischen Motiven wie dem lateinamerikanischen Temperament einen besonderen Ausdruck verleihen. Die Ausdehnungen der Straight-Partien sind dabei fast schon als klischeehaft atmosphärische Gliederungsmomente zu qualifizieren. Man achte hierzu beim Hören nur auf die Klaviereinwürfe im dritten Satz. Musikalisch betrachtet existieren zahlreiche Bezüge auf einen Ellington. Dies gilt sowohl für die Orchestrierung, als auch für die markanten und soundtypischen Dämpfer- und Growltechniken der Blechbläser. Charlie Marianos Altosaxophonpartien erinnern direkt an die eines John Hughes. Der große Unterschied zu Ellington besteht in der Großen Form, in der Ganzheitlichkeit des Ansatzes des Werkes. Im Gegensatz zu einem Gil Evans oder John Lewis, die meist einen vermittelnden Konsens zwischen den einzelnen komplexen Kompositionspartien suchten und in simpleren Übergängen auch fanden, hatte sich bei Mingus alles dem ganzheitlichen Werk unterzuordnen. Mingus machte die Band zu seinem Instrument. Er war ein sehr machtbewußter Musiker. Zwar gestand er seinen Musikern gewisse Freiräume bei Improvisationspassagen ein, aber selbst da beanspruchte er stets die musikalische Kontrolle zu behalten. Mingus macht auf Black Saint die ästhetischen Grenzen zwischen Improvisation und Komposition durchlässig und reiht sich somit in die Riege eines Braxton, Schuller, Davis und einer Carla Bley ein.
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
*~* Musik für entspannte Sonntagnachmittage *~* 5 von 5 Punkten Diese CD ist eine meiner Lieblings-CDs und kommt sehr gerne an sonnigen Nachmittagen zum Einsatz. Ich habe sie schon einige Jahre, aber die Musik bleibt für mich immer gleich schön. Erykah Badu hat das Immer-wieder-schön-zum-Hören-Talent. Alle Daumen hoch!
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