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Fire,Water,Earth & Air - JaneFire,Water,Earth & Air
Jane

Audio CD, 19. März 1990
     Verkaufsrang: 15401      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Tolles Album aus den 70iger !      5 von 5 Punkten
Dieses Album ist ein MUß für jeden Fan dieser tollen deutschen Rockgruppe. Die tieftraurige Gitarre von Klaus Hess ist einfach Klasse und wo gibt es das heute noch.
Kurz gesagt, dieses Studioalbum ist eines der besten von der Gruppe Jane. Das Album wurde 1975 produziert und ist sehr gut gemastert worden.

Ein gutes Stück deutscher Rockgeschichte!      4 von 5 Punkten
In den Siebzigern war es ja üblich, ausschweifende Rock - Epen zu kreieren, aber nur wenigen deutschen Bands ist dies wirklich gelungen: Eloy und eben Jane. Das vorliegende Album zeichnet sich aus durch tieftraurige Texte und wundervolle Melodien - gepaart mit Abwechslungsreichtum und virtuosen Gitarrensoli.

Ein abgedroschener Satz der jedoch passt: Ein Muss für jeden Rock - Fan!!!

Ein wundervolles Album um sich so richtig runterzuziehen, wenn dich deine Liebste gerade verlassen hat und der Weltschmerz dir die Eingeweide rausreißt.

Einziges Manko: Die grässliche englische Aussprache des Sängers Klaus Hess. Deshalb auch nur vier Sterne.



Pornograffitti - ExtremePornograffitti
Extreme

Audio CD, 28. August 1990
     Verkaufsrang: 15239      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Es bedurfte der schmusigen Akustikballade "More Than Words", um Extreme den weltweiten Durchbruch zu bescheren, doch wer auf Pornograffitti ('90) noch haufenweise weitere Kuschelsongs erwartet, wird ungläubig mit den Ohren wackeln. Mit dem romantischen Stadionrocker "Song For Love", der Jazz-Ballade "When I First Kissed You" und dem spaßigen Ringelreihen "Hole Hearted" liefert man noch drei Mal Musik fürs Herz, ansonsten regiert aber handfester Hardrock, gemischt mit Funk, Blues, hyperschnellen Gitarrenzaubereien und einigen Querverweisen zu Queen. Der Opener "Decadence Dance" rast gleich auf der Überholspur an einem vorbei, "Get The Funk Out" groovt höllisch mit fetten Bässen und noch fetteren Bläserparts, und Nuno Bettencourts Einstiegssolo bei "He-Man Woman Hater" dürfte selbst Gitarrenhelden wie Vai oder Satriani die Augen aus dem Schädel quellen lassen. Pornograffitti ist eines der abwechslungsreichsten, lebendigsten und in songwriterischer Hinsicht besten Alben, die der US-Hardrock im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. --Michael Rensen

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Get the Funk Out!!      5 von 5 Punkten
Ein großartiges Album.... Hier zeigt Nuno erstmals, was in ihm steckt. Sein grandioses Gitarrenspiel klingt, so scheint es, recht simpel, jedoch steckt viel Komplexivität in seinem Handwerk. Geniale Funk- und Hardrockriffs vereinen sich in Perfektion! Der Bassist ist in Topform, zeigt die Vielfalt dieses Instruments und die Verschmelzung mit dem Gitarrensound ist optimal! Gary Cherone, nicht weltbester Sänger zeigt, dass er mehr kann! Die Drums sind auf den Punkt in Szene gesetzt und untermalen das Meisterwerk perfekt! Großartig!!

Fazit: Ein perfektes Zusammenspiel aller Bandmitglieder! Ausgereifte und nicht zu übertreffende Songs!! Nuno zeigt sich in Bestform und spielt sich in die Herzen jeden Hardrock-Fans!! Tolle Platte! Bis zum heutigen Tag nicht erreicht!!


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White Light/White Heat - Velvet UndergroundWhite Light/White Heat
Velvet Underground

Audio CD, 21. Mai 1996
     Verkaufsrang: 4936      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Die härteste, wahnsinnigste Rock-Scheibe der 60er      4 von 5 Punkten
Nach dem Release ihres epoche-machenden Debüt-Albums mit dem berühmten Bananen-Cover von Andy Warhol und dem Ende ihrer Zusammenarbeit mit der Warhol-Szene begaben sich die Velvets ohne Nico Ende 1967 wieder ins Studio um in kürzester Zeit ihr stellenweise schlecht produziertes Nachfolge-Album aufzunehmen.

"Charttaugliche" Songs wie "Sunday Morning" oder "I'll be your Mirror" wurden diesmal weggelassen, überhaupt bewegt sich die LP zwischen grotesker ÃSberbetonung der Lyrics (Cales Vortrag von Reeds Kurzgeschichte "The Gift") und krachenden Rückkopplungs-Orgien bei "Sister Ray, dass alleine 1/2 der LP einnimmt.

Nach dem noch recht konventionellen Titelsong folgt wie schon geschrieben das 9-minütige "The Gift", als Kurzgeschichte ganz nett, aber ob es bei mehrmaligen Hören noch ein Erlebnis bleibt wage ich zu bezweifeln...
"Lady Godiva's Operation", ein verrückter Lied gepaart mit einer dekandent klingenden Gitarren-Melodie, sicherlich einer besten Velvets-Song, der von dem ebenso mysteriösen ,wie langweiligen "Here she comes now" gefolgt wird.
"I heard her call my Name" kündigt sozusagen den krönenden Abschluss des Albums an, wogegen es selber zu chaotisch wirkt, Reeds Gesang ist haltlos und das Gitarenspeil schlicht schlecht.
"Sister Ray", eine 17-minütige Rock-Explosion vom allerfeinsten, Tuckers hämmerndes Schlagzeug im Hintergrund, darüber Heavy-Metal-Gitarren und Reeds einfach excellenter Gesang gelegt, radikaler waren die Velvets nie, hier findet sich die Quintessenz von "Heroin", "Black Angel's Death Song" und "European Son".

Gerade weil diese LP so radikal ist, mag ich sie nicht jeden, der das 1. Album mochte, empfehlen, denn wie es schon Cale ausdrückte, ist sie absolut "anti-beauty". So ist man von "Sister Ray" entweder total fasziniert, oder einfach nur überrollt und abgestoÃxen. Einen Kauf ist die LP insofern auf jeden Fall wert, wenn man Lust hat sich auf ziemlich experimentielle Musik einzulassen, deren Klasse sich aber locker mit heutiger Musik messen lassen kann.

Eines der epochalsten und schärfsten Rock-Alben der Sixties!      5 von 5 Punkten
Es gehört zum guten - und eigentlich schlechten - Ton unter Kritikern, Musikjournalisten und VU-Fans, die Diskografie der Velvets immer wieder auf ein Album schrumpfen zu lassen. Ja, ja, die Velvet Underground, das war die Band vom Lou Reed, welcher der Andy Warhol die Platte mit der Banane produziert hat! Und dann meistens: Punkt. Als ob es keine weiteren nennenswerten Veröffentlichungen mehr gegeben hätte, oder die Folgeplatten nur Variationen des - zweifelsohne phänomenalen - Debütalbums gewesen wären ...

Und warum soll die zweite VU-LP, im Herbst 1967 aufgenommen, zur Jahreswende 1967/68 veröffentlicht, Verkauf gleich null (auch das Bananenalbum verkaufte sich damals nur schwach, um das nicht zu vergessen), ein epochales Werk sein? Weil die Platte so hart und - damals gab's den Begriff in der Musikszene noch gar nicht! - heavy war, dass dagegen die Who und die Cream wie (gute!) Unterhaltungsmusik klangen, nur die Jimi Hendrix Experience konnte da voll mithalten. Weil die Band mutig ohne ohne jegliche kommerzielle Rücksicht gegen alle Konventionalitäten, die Studios damals hatten, anspielte. Weil die Platte großteils wie ein Live-Album klingt (was durch Live-Aufnahme aus jener Zeit bestätigt ist), ein Live-Album einer Band, die sich von allen Rock'n'Roll-Konventionen frei prügelte und donnerte, und dennoch im Herzen only Rock'n`Roll spielte, den irrsten damals. Weil das Baßspiel und die sägenden Gitarrenriffs Generationen von Bands inspierten, nicht nur große New Yorker wie die Ramones und Sonic Youth, sondern auch The Can und zahlreiche andere. Und weil "Sister Ray" das Musterbeispiel einer voll ausgespielten, die Monotonie zum Stil erhebenden Endlos-Riff-Nummer ist, ohne das in den folgenden Jahren viele ähnliche Klassiker der Rockmusik (nenne einmal nur "Yoo Doo Right" von The Can stellvertretend für viele) kaum denkbar gewesen wären. Und im Dezember 2004, 37 Jahre danach, fetzt die Scheibe noch immer, passt ja auch der Titel nach wie vor, vor allem das "Heat" ...

Der Höhepunkt der Velvets      5 von 5 Punkten
Sicher, VU & Nico ist großartig und niemand bestreitet dies ernsthaft. Allerdings erreichten die Velvets ihren Höhepunkt mit diesem Album, dem letzten mit John Cale. Songs, die die nächsten DREISSIG Jahre Musikgeschichte vorwegnahmen und wegweisend für Heavy Metal, Punk, Alternative und Noise Rock sind und blieben. Wem die Produktion zu schlecht erscheint, der sollte einfach LAUTER drehen, denn der Sound wirkt!
Sister Ray forever!

Klirr-Orgien oder Avantgarde-Experimente ?      3 von 5 Punkten
Es ist schwierig, dieses Album jemandem vorzuspielen, der nicht weiß, was auf ihn zukommt: Das Album ist textlich noch düsterer als das vorherige und musikalisch kaum konsumierbar.
"White light, white heat" gefällt mir noch am besten, ein rasend schneller Rhytmus mit einer dominanten hämmernden Piano-Figur
führt in die Stimmung des Albums ein: "throbbing beat, rising histeria". Text und Musik sollen eine Amphetamin-Wirkung darstellen. Die atonalen Schübe von Cales Bass und dem Schlagzeu klingen wie ein monotones Kraftwerk, das zu einem Ritual arbeitet.

"Here she comes now" ist der freundlichste Song. Hübscher, fast orientalischer Klang einer seltsam gestimmten Gitarre, unmöglich zu kopieren. Dazu erzählt Lou Reed über die Möglichkeit, daß eines Tages ein Mädchen kommen könnte, ein seltener Moment von Lichtschimmer.
Der Rest ist jedoch so pessimistisch, daß es kaum erträglich ist.
"Lady Godiviah" ist eine Horrorgeschichte einer Operation im OP, mit versteckten transerotischen Momenten (selten bei VU). Die Produktion klingt schlampig.

"The Gift" ist Cales Sprechstimme zu Rückkopplungs-Feedback auf dem anderen Stero-Kanal. Es wird eine üble fiktive Story einer unmöglichen Beziehung erzählt, die (natürlich) tödlich endet. Das soll das überragende Zeit-Dokument in das New York um 1967 sein, wie ein Kritiker über die ganze Platte schrieb?
"I heard her call my name" ist eine ausgeflippte Gitarren-Feedback-Orgie. Der "Song" hat textlich wie rhytmisch einiges zu bieten, erscheint aber noch im unfertigen Stadium abgemischt zu sein.

Schier nicht anzuhören ist das 17-Minütige Verzweiflungs-Marathon "Sister Ray". Textlich wieder die Stereotypen von Reed (siehe Berlin, Sally Cant dance, Street Hassle, ...) über Überdosen, Tod, Mord, Ennui einer erfundenen Party mit fiktiven Personen. Hier sehe ich in Reeds Lyrik wieder eher einen Zugang zu seiner damaligen Psyche, als damliges "Portrait" der Stadt New York für mich nicht interessant oder ernst zu nehmen.

Dieses Album ist wirklich nur für eingefleischte Kenner der Gruppe zu empfehlen. Es wurde von der Presse in der letzten Zeit maßlos überbewertet, finde ich. Besser "The Velvet Underground and Nico" und nicht zuletzt das dritte "graue" Album in einer guten Überspielung (z.B. auf dem Boxed Set) anschaffen.

Andy Warhol hatte recht!      5 von 5 Punkten
Wie schrieb Andy Warhol in seinem den 60er Jahren gewidmeten Buch "Popism" doch richtig: "If any band could fill up seventeen thousand square feet with blasting sound, it was the Velvets."(S.144)

Ein irres 2.Album, diesmal ohne Nico. Experimentierfreudiger waren die "Velvets" nie wieder : Ur-Punk-Rock ("White Light/White Heat"), vertonte "short stories" (The Gift") oder minutenlange Rückkopplungsorgien ("Sister Ray"). Solche monströsen Sounds können immer noch locker mit jeder heutigen Alternativeband mithalten.



Stonedhenge - Ten Years AfterStonedhenge
Ten Years After

Audio CD, 6. August 2002
     Verkaufsrang: 3067      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Psychedlictrip der ganz besonderen Art      5 von 5 Punkten
Ten Years After mal etwas anders, experimentierfreudig, flower powerbunt mit einer großen Liebe zu eingerauchten Hippies oder LSD Spacler. glänzend gespielt, köstlich gebracht und fantastisch abgemischt, mit irren Soundeffekten mal links und rechts in`s Kopfhörer Ohrwaschel gemixt, das erfreute in den späten Sixties die "Giftlerhirne" ganz besonders,hat aber auch bei vielen Normalos nicht die Wirkung verfehlt.
Über drüber kommt der Track "No Titel" rüber, jazzy und bluesy gleichzeitig phrasiert ist "Women Trouble" ein Zuckerstückerl im angehauchten Bepop Stil oder auch das grandiose "Speed Kills" mit extravaganten Gitarrenmonologen von Kamerad Fingerflink Alvin Lee.
Ein wirklich ausgezeichneter Pschychedlictrip der ganz besonderen Art der auch heute noch immer bunt, schräg und ungemein freakig daherkommt.


Der Rattenfänger - Hannes WaderDer Rattenfänger
Hannes Wader

Audio CD, 16. August 2004
     Verkaufsrang: 15910      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

SUPER!!!!      5 von 5 Punkten
ist zwar ungewöhnlich, dass Teenager sich solche Musik anhören, aber da ich damit aufgewachsen bin ist mir die Musik vertraut und ich LIEBE sie einfach. Hannes Waders Lieder sind einfach spitze!!!!! unbedingt kaufen, wer etwas melodisches haben will

Diesem Rattenfänger will ich folgen      5 von 5 Punkten
Na, solchen Rattenfänger lasse ich mir gefallen! Das gute Stück bekommt natürlich auch 5 Sterne. Schon wegen dem Titelsong, "Eine Frau die ich kannte" und "Wieder eine Nacht", sehr sehr schöne Stücke.
Wader gelingt wie kaum einem anderen deutschen "Liedermacher" eine fast schon absolute Hegemonie zwischen Text und Melodie herzustellen. Da holpert kein Vers, da muss nichts überbrückt werden, alles passt. Das muss ihm erst mal einer nachmachen. Oder lieber nicht!

NUR fünf Sterne?????????      5 von 5 Punkten
Eine meiner ersten SCHALLPLATTEN!!! Und eine der besten überhaupt. Tolle Texte, klasse Gitarre. Warum noch kein Eintrag vor mir?????????


Mark Hollis - Mark HollisMark Hollis
Mark Hollis

Audio CD, 4. Januar 2000
     Verkaufsrang: 15860      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Weltentrückt      5 von 5 Punkten
Schlicht Mark Hollis betitelt und dem Prinzip der Reduktion folgend sind alle Klänge und Worte auf diesem Werk sorgsam gewählt, wird der Stille viel Raum gelassen und dennoch entsteht eine Atmosphäre unvergleichlicher Intensität und Nähe. Klavier, Standbass, akustische Gitarre, Holzbläser, kein elektrisch verstärktes Instrument ist beteiligt, die gesamte Musik nur mit zwei Raummikrofonen aufgenommen. Das Album braucht Zeit, viel Zeit und ist zugleich komplett aus der Zeit entrissen. Es ist weltentrückt und doch eine der wirklichsten Platten. Sie kommt völlig ohne Fassade aus, der Hörer bekommt den Eindruck, direkt in die Seele eines Menschen zu schauen, der mit der Welt und sich hadert. Dennoch ist das Album von einer Ruhe beseelt, die unmittelbar auf den Hörer übergeht, vorausgesetzt man ist in der Lage, sich auf dieses schwierige, oftmals dissonante Album einzulassen.

Mark Hollis entzieht sich allen Kategorien. Das erste Lied The Colour of Spring (das erst nach zwanzig Sekunden Stille beginnt) mag mit Sicherheit noch das greifbarste Stück sein, doch was in den sieben darauf folgenden Liedern passiert, ist nur schwer in Worte zu fassen. Einer der absoluten Höhepunkte ist das achtminütige A life (1895-1915), das wohl auch ein gewisser Frederik Hahn zu schätzen wusste und zu einem herrlichen Sample in Kapitel 29 verarbeitete.

A life (1895 - 1915)
Uniform
Dream cites freedom
Avow
Relent
Such suffering
Few certain
And here I lay

Es beginnt mit dissonanten Bläsern, die nach zwei Minuten von einem Kontrabass begleitet werden und nach einer furchtbar langen Zeit auch von der gehauchten Stimme Hollis, irgendwann auch ein Schlagzeug, bevor es schließlich in der Mitte des Stückes in einem mantraartigen Klaviermotiv gipfelt, das die vielen Stränge zusammenführt, allerdings wieder in sich zusammenbricht und sich der Dissonanz ergibt. A life endet schließlich wieder, wie es begonnen hat, lediglich mit einer Variation des Ausgangsmotivs und den kaum hörbaren Worten and here I lay. Spätestens jetzt wird das der geneigte Hörer auch tun, auf der Wiese, im Bett oder auf dem Boden, erschlagen ob der Gewalt dieses leider viel zu wenig beachteten Jahrhundertalbums. Für den Musikbetrieb ist der melancholische Eigenbrödler wohl einfach zu leise, und so endet das Album auch wie es begann: nach den letzten Takten von A new Jerusalem folgt über eine Minute Stille...


Gut daß es das gibt      5 von 5 Punkten
Da bringt der totgeglaubte TalkTalk Frontmann völlig unbeachtet des Restes der Welt eine Soloscheibe heraus, und man fragt sich nach dem hören warum überhaupt. Kommerziell mit den beiden letzten Talk Talk Alben Selbstmord begehend, aber musikalisch unsterblich geworden. Vielleicht will Mark Hollis uns damit aufmerksam machen, was doch für Schrott in der "Musikwelt" gehandelt wird. Vom Carisma hat er auf jeden Fall missionarische Ansätze, die er auch nie verborgen hat.
Nach dem hören dieser Scheibe, die eigentlich eine Fortsetzung der Diskographie von TT ist, wird man automatisch sensibeler gegenüber dem Mainstreamtrash, mit dem wir tagtäglich berieselt werden daß wir es eigentlich nicht mehr hörten. Und es wird Stille kostbarer, Stille auch in Form solcher wertvoller Alben wie dieses!
Eigentlich fällt mir keiner ein dem ich dieses Album empfehlen kann. Es ist nicht nur zum hören, sondern zum erleben wie geschaffen. Durch die Aufnahmetechnik und die Arrangements wird jedes noch so kleines Geräusch zum Bestandteil eines der faszinierenden Alben überhaupt.
Letztendlich ist es doch für Musikkenner, die nicht nach Schubladen hören, die wirklich hören, und die auf hohen Niveau entspannen wollen. Selten nimmt man eine CD nach dem hören so beeindruckt aus dem Spieler!

Jahrhundertalbum      5 von 5 Punkten
es gibt wenige davon, viel zu wenige, aber die, die es gibt, sind die erlösung...
zu mark hollis sage ich nicht viel; wer die späten talk talk kennt, und ihre musik auch als religion ansieht, muss nicht noch einmal lesen, wie erhaben dieses album ist...
jedes einzelne stück.
mit 80 werde ich mich in mein zimmer setzen, diese cd hören, und mich erinnern. ERINNERN, sie wissen schon.....

Ein Meisterwerk - fünf Sterne +      5 von 5 Punkten
Selten habe ich so schöne, ruhige, ansprechende und perfekte Musik gehört. Wunderschön instrumentiert, wunderschön besungen. Viele werden diese CD für melancholisch halten - sie ist es nicht! Sie ist voller Tiefe, Schönheit und Kreativität. Zeitlos, berührend und für jeden, der etwas auf seine Musikalität hält, ein großer Genuss. Mark Hollis ist ein begnadeter Sänger und Komponist. Diese CD ist Balsam für Ohr, Herz und gut für hundertfaches Hören. Perfekt!

so fern das Licht . . .      4 von 5 Punkten
denn daß in der Aura dieser Musik zuerst die Dunkelheit kommt und dann lange Zeit gar nichts, das ist das vordergründige Charakteristikum dieser CD. Dunkelheit, in der minimaler Lautstärkegrundpegel das Hinzukommen eines weiteren Instrumentes zum Ereignis werden läßt. Oft nur bizarre Einsprenksel, aber sehr sehr stilsicher. Ich stelle mir ein Gemälde in unendlich vielen Grautönen vor, die der Maler bereitet, um darauf äußerst sparsam eine schemenhaft farbige Figur zu malen: Die Stimme von M. Hollis.
Wer innerlich stark ist und mit Hollis begreift, daß Reduziertheit nicht automatisch Ausweglosigkeit und Verzweiflung bedeuten muß, für den wird diese "Platte" zum Juwel und die Dunkelheit mutiert zu unverzichtbarer Wichtigkeit.
Obwohl . . . wer diese seelische Standortbestimmung hinter sich hat, sollte sich Musik bereitlegen, die sanft und ähnlich kreativ wieder ins Licht führt: THE NOTWIST z. B., oder Beth Gibbons mit PORTISHEAD.


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Ella & Louis Sing Gershwin - Ella FitzgeraldElla & Louis Sing Gershwin
Ella Fitzgerald

Audio CD, 3. März 1998
     Verkaufsrang: 13111      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Das Angenehmste Album was ich kenne      5 von 5 Punkten
Ella Louis singen rein,klar elegant und flüssig.Jedes Stück ist ein Kleinod,ein Betthupferl der ganz besonderen Sorte.Die besten Stücke von Porgy & Bess mit dem besten Trompeter und Sänger aller Zeiten und einer tollen Bluessängerin.Eins miener Lieblingsalben zum Einfach so hören.
Tip: Die Unglaubliche Version von "Summertime"

welche CD nehme ich mit auf die einsame Insel?      5 von 5 Punkten
Diese! (und vielleicht doch noch ein paar andere)Wer nur eine einzige Ella-Platte haben will (weshalb auch immer) die muss es sein. Jedes Stück ein Schmankerl. Sehr gute Auswahl, klingt super und hinterlässt, wie jedes Stück das Ella singt einen ruhigeren und entspannteren Hörer.

Die Besten singen das Beste vom Besten      5 von 5 Punkten
Diese CD ist absolut hörenswert.
Nicht nur dass die vielleicht besten Blues-Sänger der Welt vereint sind, sie singen auch noch die schönsten Stücke aus Gershwins Porgy and Bess. Diese Aufnahme ist sehr zu empfehlen. Die Zusammenstellung ist sehr gelungen und die Qulität sehr gut.


Wings of Heaven - MagnumWings of Heaven
Magnum

Audio CD, 28. März 1988
     Verkaufsrang: 31962      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

...auf den Flügeln des Erfolges..      4 von 5 Punkten
eilen Magnum auch auf diesem Album problemlos durch die Charts. Es gibt halt Bands, die können einfach nichts falsch machen, die Fans fressen ihnen aus der Hand."Days of no Trust" geht gleich melodisch rockig los und gibt die Marschrichtung für das gesamte Album vor."Wild Swan" ein episch angelegter Song, mit Drehungen und Wendungen, die den Song kurzweilig halten."Start talking love"und "Pray for the Day" sind eigentlich die "Hits" auf dem Album in typischer Magnum knackig, melodischer Manier auf den Punkt gebracht."It must have been Love" eine wunderschöne Magnum Ballade,"Different World" ein bisschen zu "mitklatsch-rhytmisch" Und nach dem Motto, das beste zum Schluss, das episch,geniale "Don`t wake the Lion" mit Ecken und Kanten, Drehungen und Wendungen, die die hymnisch/himmlischen 10 Minuten im Fluge vergehen lassen .

Die Flügel des Himmels      4 von 5 Punkten
"Wings Of Heaven" erschien 1988. Die Besetzung war wieder Bob Catley (Vocals), Tony Clarkin (Guitars), Wally Lowe (Bass), Mark Stanway (Keyboards) und Mickey Barker (Drums). Der Stil und der Sound der Vorgänger "On A Storyteller`s Night" und "Vigilente" wurde fortgesetzt, insgesamt ist die Produktion aber etwas `polierter`.

Days of no trust: Schöne Melodie, schönes Lied, typisch Magnum.
Wild swan: Einer der Höhepunkte des Albums. Tolle Hymne und sehr bombastisch.
Start talking love: Ganz nett, ein bißchen zu popig.
One step away: Ruhiger Anfang, wird dann härter. Guter Song.
It must have been love: Nette Ballade, ein bißchen zu popig.
Different worlds: Ein Popsong, gehört nicht zu den highlights.
Pray for the day: Hier gilt das Gleiche wie bei `Different worlds`.
Don`t wake the lion: D a s Stück des Albums, noch vor `Wild swan`. Unglaublich episch und hymnenhaft. Das Stück steigert sich nach und nach gewaltig und ist 10 1/2 Minuten lang.

"Wings Of Heaven" ist ein gutes Album. Es ist aber ein bißchen zu glatt produziert von gleich mehreren Produzenten und Mixern. Die beiden Vorgänger waren da besser, daher 4 Sterne für das vorliegende Stück Melodic Hard Rock.

Weckt mir bloß nicht den Löwen!      4 von 5 Punkten
So ganz kann ich mich den Jubelarien für dieses Album nicht anschließen. Natürlich sind z.B. "Days of No Trust" und "Wild Swan" gute Rocker im besten Magnum-Stil. Daneben gibt es aber auch einiges Durchschnittliches und den einen oder anderen Füller. Dazu sorgt die Produktion von Albert Boekholt neben einem sauberen Klang auch für einen obermiesen Drumsound (achtet nur mal auf die Snare! Plastik?). Alles in allem wäre das etwa drei Sterne wert... wäre da nicht noch ein Song!

"Don't Wake the Lion" ist das beste Stück, das Magnum jemals veröffentlichten (abgesehen vielleicht von "How Far Jerusalem"). Das alleine ist den Kauf des Albums wert. Episch, über 10 Minuten lang, zeigen sie hier alles, was die Band so einzigartig macht.

Wie das alles richtig klingen sollte, zeigt der Live-Mitschnitt "On the Wings of Heaven", der bisher nur auf Video erhältlich ist und hoffentlich demnächst auch auf DVD erscheint.

Magnum auf dem Höhepunkt Ihrer Karriere      5 von 5 Punkten
Diesen Höhepunkt beziehe ich auf die kommerzielle Ebene, denn kein Magnum Album wurde so oft verkauft wie WINGS OF HEAVEN. Vorher eine fast nur Insidern bekannte Band konnten sie schon mit der ersten Single aus dem Album: "Start Talking Love" einen für ihre Verhältnisse grossen Hit feiern. Die anderen Songs auf WINGS OF HEAVEN stehen dem in nichts nach. Die Spanne geht von der Ballade bis zum Abgeh-Rock-Song, wobei aber nie die Melodie und die Spannung verloren gehen. Magnum werden getragen von der Stimme des Ausnahmesängers Bob Catley und der immer genialen Gitarren- und Kompositionsarbeit von Tony Clarkin. Wer auf anspruchsvolle, handgemachte Musik (ja, ich kann auch mit dem Begriff Hardrock oder AOR leben), kann bei Magnum nichts falsch machen. Und WINGS OF HEAVEN ist die ideale "Einsteigerdroge" für alle Magnum Fans, die heute noch nicht wissen, dass sie es bald sein werden

Für Liebhaber von edlem Rock      5 von 5 Punkten
Im heutigen Zeitalter von "Fast Food Musik", ist die CD zwar recht "uncool" , aber für Liehaber von edlem Rock auf kommerzieller Basis, ein echter Genuss. Vielleicht berührt Euch " Don't wake the lion" genau so wie mich.


Far Beyond These Castle Walls - Chris De BurghFar Beyond These Castle Walls
Chris De Burgh

Audio CD, 17. November 1987
     Verkaufsrang: 5853      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Als der in Argentinien unter dem bürgerlichen Namen Chris Davison geborene Ire Chris de Burgh 1975 sein erstes Album Far Beyond These Castle Walls veröffentlichte, krähte in Europa kein Hahn nach ihm. Seine melancholischen, mit sehr abwechslungsreichen Instrumentarien verwirklichten Popsongs waren nicht glatt poliert genug fürs Radio und zudem in ihren Arrangements zu avantgardistisch für Otto Normalhörer. Wie weit de Burgh seiner Zeit in puncto Songwriting voraus war, erkannten selbst die Musikkritiker erst Jahre später (oder gar nicht). Far Beyond These Castle Walls... präsentiert sich zwar noch nicht so progressiv wie spätere Alben des begnadeten Sängers, hat mit der bombastischen Single "Hold On", dem leicht psychopathischen "Sin City" und der herzerweichenden Kuschelballade "Satin Green Shutters" aber einige Pop-Sternstunden zu bieten, wie sie variantenreicher kaum sein könnten. Selten hat ein Debütalbum so ausgereift und gehaltvoll geklungen. --Michael Rensen

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Eines der schönsten Alben der Popgeschichte      5 von 5 Punkten
Der grandiose Mix aus Besinnlichkeit, Humor und Entertainment, der Chris de Burgh's Konzertqualitäten in den folgenden Jahrzehnten geprägt hat, ist hier in diesem Debutalbum bereits in allen Facetten ausgeprägt. Die Schwerverdaulichkeit mancher Songs, die unvermutete Tiefe der Texte und Arrangements hat es jahrelang zu einem Ladenhüter und CdeB für eine Dekade zum Nischenmusiker degradiert. Dabei ist "Castle Walls" mehr als nur ein Sammelsurium erster Versuche, es ist in Wahrheit der hoffnungsvolle Aufbruch eines außergewöhnlichen Sängers und Songschreibers, der im Herzen spürte, daß er der Welt etwas mitzuteilen hat. "Satin Green Shutters" beispielsweise, dieses von Grund auf naive aber ehrlich anrührende Liebeslied, stammte noch aus einer Zeit, in der der blutjunge CdB auf Schulparties allein zur Gitarre sang. Mag dem allzu kritischen Hörer auch manches Arrangement gemäß der Mode der 70ger überladen vorkommen, so entsteht doch gerade hieraus der besondere Reiz dieses Albums. Eine Zeit, in der Musikmanagement noch aus dem Bauch heraus gemacht wurde, in der man jungen Künstlern noch den Raum gab, sich zu entwickeln, konnte einen Sänger wie CdeB überhaupt hervorbringen. Ich bin dankbar für dieses Album, welches von Beginn an einen Ehrenplatz in meiner Cd-Sammlung belegt. Mit "Hold on" und "The Key" enthält es einige der schönsten Songs, die CdeB jemals geschrieben hat.


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Best of Frumpy - FrumpyBest of Frumpy
Frumpy

Audio CD, 2. September 1997
     Verkaufsrang: 10968      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Frumpy ist Kult!      5 von 5 Punkten
Lege ich diese CD ein, bekomme ich immer eine Gänsehaut und meine Gedanken ziehen zurück in die Jugendtage ... in denen schon damals Frumpy ein Geheimtipp waren!

"How The Gipsy Was Born" ist wohl der bekannteste Song der Band um Inga Rumpf. Die dröhnende Hammond-Orgel, zu der Zeit als Instrument aufkommend, ist bestimmendes Merkmal, dazu Ingas klare ausdruckstarke Stimme. Einfach nur genial. Augen zu und genießen!

Die CD vereinigt das Beste von vier LP's! (ja, zu der Zeit war an CD's noch nicht einmal zu denken!) Genial auch "Morning" oder "Idian Ropeman".

Zeitgenossen muss ich nichts erzählen, allen, die Frumpy nicht kennen, aber guten Rock lieben, kann ich die CD nur wärmstens ans Herz legen.

Natürlich klare 5 Sterne, überhaupt keine Frage!

Zu unrecht fast vergessen      4 von 5 Punkten
Wow, was für eine Stimme, was für ein fetter Sound !
Inga Rumpf und Mannen haben bereits in den 70-er Jahren bewiesen, dass es auch in Deutschland möglich ist, Rockmusik zu machen, die sich vor der internationalen Konkurrenz nicht verstecken zu braucht. Songmaterial und Musiker entsprechen höchsten Ansprüchen.

Die beste Rockröhre Deutschlands      4 von 5 Punkten
Klar doch, wer sich für Rock interessiert und bereits in den 70'ern gelebt hat, der kennt Inga Rumpff. Oder hat sie zumindest irgendwo mal gehört. Die Stimme dieser Frau ist einfach umwerfend und haucht jedem Musikstil (und sie hat weiss Gott jeden Stil gesungen, bis hin zu Kirchenmusik)Leben ein. Die Zusammenstellung dieser CD ist sehr gut gelungen, gibt einen klaren Überblick über 4 Alben und das Schaffen dieser Ausnahmeband. Jean-Jacques Kravetz an der Orgel und Inga drücken diesem Stil aus Rock und Jazz den Stempel auf. Lange Improvisationen, besonders auf der 12 Minuten langen Livefassung von "Keep on going", lassen jeden Kenner von guter Rockmusik ins Schwärmen geraten.Ansonsten gibts nur das Beste von Frumpy, inkl. der Singleauskopplung "Indian rope man" und, mein Lieblingstitel "Duty". Fehlt natürlich auch nicht "How the gipsy was born". Es gibt aber nur 4 Sterne wegen der fehlenden Informationen im Booklet. Klangtechnisch merkt man zwar, dass die Musik aus den frühen 70'ern stammt, aber das tut der Musik keinen Abbruch. Im Gegenteil: bei vielen Passagen tut es richtig gut, eine Orgel zu hören, die noch nach Orgel klingt.

Viel zu schön, um vergessen zu werden!      5 von 5 Punkten
Frumpy waren in den 70ern nicht nur eine der wichtigsten Deutschen Bands.
Sie genossen auch international ein riesiges Ansehen.

Kein Wunder, Inga Rumpfs Stimme lässt die Leber wackeln!

Der Sampler versammelt die Highlights aus 4 LPs. Große Musik für kleines Geld.
Anspieltipp: How The Gipsy Was Born (Track 5)



Best of Frumpy - FrumpyBest of Frumpy
Frumpy

Audio CD, 2. September 1997
     Verkaufsrang: 10968      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Frumpy ist Kult!      5 von 5 Punkten
Lege ich diese CD ein, bekomme ich immer eine Gänsehaut und meine Gedanken ziehen zurück in die Jugendtage ... in denen schon damals Frumpy ein Geheimtipp waren!

"How The Gipsy Was Born" ist wohl der bekannteste Song der Band um Inga Rumpf. Die dröhnende Hammond-Orgel, zu der Zeit als Instrument aufkommend, ist bestimmendes Merkmal, dazu Ingas klare ausdruckstarke Stimme. Einfach nur genial. Augen zu und genießen!

Die CD vereinigt das Beste von vier LP's! (ja, zu der Zeit war an CD's noch nicht einmal zu denken!) Genial auch "Morning" oder "Idian Ropeman".

Zeitgenossen muss ich nichts erzählen, allen, die Frumpy nicht kennen, aber guten Rock lieben, kann ich die CD nur wärmstens ans Herz legen.

Natürlich klare 5 Sterne, überhaupt keine Frage!

Zu unrecht fast vergessen      4 von 5 Punkten
Wow, was für eine Stimme, was für ein fetter Sound !
Inga Rumpf und Mannen haben bereits in den 70-er Jahren bewiesen, dass es auch in Deutschland möglich ist, Rockmusik zu machen, die sich vor der internationalen Konkurrenz nicht verstecken zu braucht. Songmaterial und Musiker entsprechen höchsten Ansprüchen.

Die beste Rockröhre Deutschlands      4 von 5 Punkten
Klar doch, wer sich für Rock interessiert und bereits in den 70'ern gelebt hat, der kennt Inga Rumpff. Oder hat sie zumindest irgendwo mal gehört. Die Stimme dieser Frau ist einfach umwerfend und haucht jedem Musikstil (und sie hat weiss Gott jeden Stil gesungen, bis hin zu Kirchenmusik)Leben ein. Die Zusammenstellung dieser CD ist sehr gut gelungen, gibt einen klaren Überblick über 4 Alben und das Schaffen dieser Ausnahmeband. Jean-Jacques Kravetz an der Orgel und Inga drücken diesem Stil aus Rock und Jazz den Stempel auf. Lange Improvisationen, besonders auf der 12 Minuten langen Livefassung von "Keep on going", lassen jeden Kenner von guter Rockmusik ins Schwärmen geraten.Ansonsten gibts nur das Beste von Frumpy, inkl. der Singleauskopplung "Indian rope man" und, mein Lieblingstitel "Duty". Fehlt natürlich auch nicht "How the gipsy was born". Es gibt aber nur 4 Sterne wegen der fehlenden Informationen im Booklet. Klangtechnisch merkt man zwar, dass die Musik aus den frühen 70'ern stammt, aber das tut der Musik keinen Abbruch. Im Gegenteil: bei vielen Passagen tut es richtig gut, eine Orgel zu hören, die noch nach Orgel klingt.

Viel zu schön, um vergessen zu werden!      5 von 5 Punkten
Frumpy waren in den 70ern nicht nur eine der wichtigsten Deutschen Bands.
Sie genossen auch international ein riesiges Ansehen.

Kein Wunder, Inga Rumpfs Stimme lässt die Leber wackeln!

Der Sampler versammelt die Highlights aus 4 LPs. Große Musik für kleines Geld.
Anspieltipp: How The Gipsy Was Born (Track 5)



Let'S Get It on - Marvin GayeLet'S Get It on
Marvin Gaye

Audio CD, 14. Januar 2003
     Verkaufsrang: 9254      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Heißes Teil      5 von 5 Punkten
Also, müsste man Marvin Gaye's Musik mit einem Wort beschreiben, dann wäre das mit Sicherheit: Sexy!

Ich kann sagen, dass dies ein Album ist, das man sich unbedingt im "Shuffle-Modus" anhören muss und es auf jedenfall kein "bestes Lied" gibt!

Jedem, der gerne entspannte, lockere Musik hört, kann ich diese CD nur ans Herz legen und viel Spaß wünschen, egal ob alleine, oder zu gewissen Stunden...

Denn wie im Inlay Marvin schreibt:
"... I can't see anything wrong wit sex between consenting anybodies..."



Sommerabend - NovalisSommerabend
Novalis

Audio CD, 18. Februar 1992
     Verkaufsrang: 15772      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Die deutschen Pink Floyd      5 von 5 Punkten
1976 brachten Novalis mit 'Sommerabend' ihr Meisterwerk heraus. Das Album entstand noch ohne den spaeteren Saenger Fred Muehlbock. Den Gesang teilten sich hierDetlef Job und Heino Schuenzel. Detlef Job ist meiner Meinung nach der beste Novalis-Saenger. Der beliebte Muehlbock hat zwar stimmlich einges drauf, allerdingsschwaechelt er in den Hoehen. Da singt er einfach schief. Dagegen ist Job sich seinen stimmlichen Grenzen bewusst und singt halt einfach nur tief, wodurch der Gesang angenehmer wirkt als spaeter bei Muehlbock. Nun zu dem Album:

Der Opener 'Aufbruch' ist ein neunminuetiges Instrumetalstueck. Es beginnt mit Wasserplaetschern, ehe die Orgel einsetzt. Das Stueck ist das dynamischste der ganzen Platte und hat im Verlauf einige gelungene Keyboard- und Gitarren-Passagen zu bieten. Bei etwa der Haelfte der Zeit ist ein netter Bass-Groove zu bewundern.

Das zehn Miuten lange 'Wunderschaetze' beginnt mit Moog, Bass und Schlagzeug, ehe sich ein sehr lyrisches, melancholisches Stueck mit Akkustikgitarren entwickelt. Heino Schuenzel und Detlef Job wechseln sich am Gesang ab. Mir gefallen die von Detlef Job vorgetragenen Verse besser. Einige Verse werden auch mehrstimmig gesungen. Das ist dann besonders ergreifend. Nach etwa 4 Minuten kommt wieder der kurze Moogpart vom Anfang, gefolgt von Keyboardlaeufen und einemE-Gitarrensolo. Danach setzt wieder der Gesang ein. Nach dem letzten Vers, der mehrstimmig gesungen wird, setzt ein Moog-Motiv ein, welches von der Gitarreaufgegriffen wird und in einer Art Klimax in seinem Tempo gesteigert wird. Auch das Schlagzeug wird immer treibender. Ein Bass-Lauf stellt sich ein. Die Moogs klingen nach Sirenen, es entwickelt sich ein Gitarrensolo mit rockigem Workout, ehe der typisch rockige Schluss das Stueck beendet. Ein Stueck von sehr grosser Klasse.

Zum Schluss das Highlight der Platte. Das 18 Minuten lange Titelstueck, welches von Produzent Achim Reichel(einst Saenger bei den Rattles) mitkomponiert wurde,beginnt mit einem schleppenden Schlagzeug- und Bassrhythmus inklusive sphaerisch-schwebenden Keyboards. Darueber folgt eine tolle, ziemlich tief gespielte Keyboard-Melodie. Ein schoenes Motiv auf der Akkustikgitarre setzt ein, welches im Folgenden etwas zu oft wiederholt wird. Als Entschaedigung sind dafuer im Hintergrund Wasserplaetschern, Voegel und herrlich-sphaerische Keybords zu hoeren. Das Ganze erinnert mich sehr stark an die Musik aus dem PC-Spiel Unreal(wer diese Musik nicht kennt: unbedingt anhoeren!). Man denke nur an die Levels 'Nyleve's Falls' und 'Harobed Village'. Nach gut 6 Minuten setzt der ruhige, vonGitarrist Detlef Job vorgetragene Gesang ein. Als Background-Vocals dienen herrliche Frauenstimmen. Ich fuehle mich wirklich an den Strand an einem Sommerabend versetzt. Es folgt ein E-Gitarrenpart und ein Abschnitt, der stimmlich von Bassist Heino Schuenzel vorgettragen wird. Es stellt sich fast langeweile ein, bis eine Synthie-Fanfare einsezt und das Stueck belebt. Melidioese Gitarren und herrliche Moog-Spielereien sind zu hoeren und es rockt passend zum Text. Es folgt wieder ein Abschnitt mit Gesang von Herrn Schuenzel. Zum Schluss kommt wieder der Part, der bereits aus dem Anfang des Stueckes bekannt ist.Dazu gibt es diesmal tolle Soundeffekte und die Keyboardmelodie wird teilweise noch tiefer gespielt. Das Stueck endet mit einer aufsteigenden Akkordreihenfolge, erzeugt durch sphaerische Keyboards. Das Stueck ist einfach genial. Ich nenne es auch das deutsche 'Shine On You Crazy Diamond'.

Insgesamt ein grossartiges Werk der progressive Rock. Gehoert in meine persoenliche 'Top Ten'-Liste.

Eine Kultplatte des deutschen Rocks der 70er Jahre      4 von 5 Punkten
Wie oft haben wir zu unserer Jugendzeit Novalis mit Sommerabend
gehört. Ein tolles Lied mit einem breiten Spannungsbogen.
Auch wenn der Gesang und die Texte nicht das Optium sind, ver-
binde ich mit dieser Platte viele Erinnerungen an deutschen
Prog-Kraut Rock.

Unschuldige Schönheit      4 von 5 Punkten
Schon klar, die Musik auf dem Album ist wirklich einfach gestrickt und Detelef Job ist alles andere als ein Stimmwunder und dennoch gehört "Sommerabend" für mich mit zu den Sternstunden der deutschen Rockmusik in den späten 70-er Jahren.
Die Verbindung der betörenden Lyrik Friedrich von Hardenbergs mit romantischer Rockmusik entfaltet auch heute noch eine unerklärliche Wirkung. Alles wirkt so herrlich unschuldig, unberührt und zeitlos.

Romantik-Rock      5 von 5 Punkten
In Hamburg als Amateurquartett gegründet. Ab 1978 professionelle Band in wechselnder Quartettbesetzung. Romatik-Rock mit deutschsprachigen Texten unter Verwendung von Passagen deutsche Frühromantiker wie Friedrich Freiherr von Hardenburg, dessen Pseudonym Novalis, so auch den Bandname, war. Sommernachtsabend stammt aus dem Jahre 1976. Die Musik entspricht in der Ruhe dem Namen der LP, einem Sommernachtsabend. In der Vielfalt der Musikstile aus den 70'er Jahren gehörte der Romantk-Rock mit einer festen Gemeinde einfach dazu. Für Musikinteressierte Historiker oder für Fans ruhiger Musik zum entspannen mit romantischen Texten.

Abtauchen      5 von 5 Punkten
Die deutsche Rockmusik der 70er hatte wunderbare Perlen hervorgebracht. Darunter auch Novalis. Entgegen dem damaligen Trend sangen sie bis auf ihr erstes Album "Banished Bridge" deutsch. Das tat ihrer Musik aber keinen Abbruch. Wie es sich für die "Krautrocker" von damals gehörte, haben die Stücke auf der CD "Sommerabend" Überlänge. Gerade das faszinierte mich damals und fasziniert mich noch heute.

Wenn man "Sommerabend" einlegt, geht die Seele auf Reisen. Man kann sich zurücklehnen und der Musik lauschen und ganz einfach die Harmonien genießen. Dabei spielt es absolut keine Rolle, welches Instrument gerade überwiegt. Alles fügt sich in den Stücken wunderbar zusammen und wirkt wie aus einem Guß.

Diese Musik ist absolut zeitlos und grenzenlos zu empfehlen. Gnadenlos bekommt "Sommerabend" von Novalis 5 Sterne von mir.

 Weitere Kundenmeinungen



America'S Least Wanted - Ugly Kid JoeAmerica'S Least Wanted
Ugly Kid Joe

Audio CD, 31. August 1992
     Verkaufsrang: 45221      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Die beste unbekannte Band...      5 von 5 Punkten
...wurde mal über Ugly Kid Joe gesagt.
Stimmt auch!
Ugly Kid Joe = Kalifornischer 80er-,90er-Jahre Rock vom Feinsten, der teilweise im Stil von Guns'n'Roses ist.
Kenne dieses Album noch von damals, als es Anfang der 90er rauskam. Tja, hat mich zu dieser Zeit schon fasziniert, so dass ich es mir unbedingt wieder besorgen musste (ist über die Jahre irgendwie verschollen).
Meiner Meinung nach darf es in einer ordentlichen Plattensammlung die nicht nach Mainstream ausgerichtet ist nicht fehlen.


Weltwunder Ugly Kid Joe      5 von 5 Punkten
Meiner Meinung (und auch die der Kritiker damaliger Zeit), ist das die "beste unbekannte Band der Welt". Was Sie bei jedem Anhören der Tracks immer wieder in beweis stellen. Es gibt keine andere Band in diesem "Trash-Metal" - Genre die so mit Texten, Riffs und passendem Sound sowie intensiven Stimmungswechslungen (auch innerhalb eines Liedes) überzeugen kann. ABSOLUT FETT !!!!

Das beste Album von Ugly Kid Joe!      5 von 5 Punkten
America'S Least Wanted ist und bleibt für mich eines der besten Rock Alben aller Zeiten. Von härteren Songs wie "Goddam Devil", "So damn cool" oder "Madman" bis hin zu schönen langsam Stücken wie "Cats in the Cradle" und "Mr. Recordman" ist auf dieser CD alles vertreten das zu richtigem Southern-Rock gehört. Diese CD kann man einfach immer und immer wieder anhören ohne das sie langweilig wird.
Schade das es die Band mittlerweile nicht mehr gibt.

schon elf Jahre her...      5 von 5 Punkten
Es gibt CD's die man immer wieder anhören kann... wie Nirvanas Nevermind oder Pearl Jam's Ten. Natürlich liegt es immer im Auge des Betrachters, aber diese CD reiht sich bei mir und vieler meiner Bekannten mit ein! Wenn der Sommer vor der Türe steht dann brauche ich einfach diese "PROLL-ROCK" Scheibe! Cats in the Cradle dürfte wirklich Jeder der sich etwas für Rock interessiert kennen, aber all die anderen Lieder sind genauso hörenswert! Für mich ein Zeitloser Meilenstein und vor allem als Gitarrist fahre ich voll darauf ab... Die Gitarrenriffs sind der Hammer und lassen einen Wünschen auch mit so einer Leichtigkeit über seine Glampfe fegen zu können!

Eine der besten Rock/Metal-Scheiben      5 von 5 Punkten
America's Least Wanted ist Ugly Kid Joes beste Scheibe und zugleich eine der besten Rock/Metal-Platten. Überzeugen kann wirklich jedes Lied - fette Gitarrenriffs, kraftvolle Stimme und druckvolles Schlagzeug. "Cats in the Cradle" dürfte wohl jedem ein Begriff sein - die anderen Songs haben teilweise einen versteckten Rock'n Roll-Einschlag. Insgesamt passt da meiner Meinung das leise Zitat am Ende von "Mr. Recordman" : "You guys gonna be huge!"


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Sings Standards - Cassandra WilsonSings Standards
Cassandra Wilson

Audio CD, 9. Juli 2002
     Verkaufsrang: 24444      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Jazz-Fans, die sich darüber beklagen, dass sie bei dem erlesenen Sound von Cassandra Wilson, der immer stärker in Richtung Pop und Blues tendiert, nicht mehr genügend Jazz finden, werden durch diese Sammlung mit ihren (relativ) geradlinigen Stücken aus den späten 80er-Jahren reichlich entschädigt. Sie hat aus vier Alben, die für das inzwischen verschwundene JMT-Label entstanden, ihre Auswahl getroffen und ihre stetige Entwicklung aufgezeichnet, die von Brooklyns Elektro-Funk-M-Base-Schule hinweg führte zu einer urwüchsigeren, viel persönlicheren Interpretation. Sie selbst hat viel übernommen von Betty Carters flexiblem Gefühl für Zeit und gelassene Rhythmen, sie vermeidet routinemäßige Abwicklung bei Songs wie "Round Midnight" und bei einer Wiedergabe ohne Worte von Billy Strayhorns "Chelsea Bridge". Weniger interessant ist ihr Umgang mit frühen Klassikern wie "I'm Old Fashioned" und "Blue Skies", bei denen es an Tiefgang fehlt, die aber dennoch anziehend wirken. --Lloyd Sachs

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Tolle Sängerin singt tolle Standards      5 von 5 Punkten
Diese Sängerin ist schon lange kein Geheimtip mehr. Von der außergewöhnlichen Jazz-Stimme, die kompromislos ihren Weg geht, ist inzwischen eine der berühmtesten und bekanntesten Sängerinnen des Jazz geworden, nicht zu letzt, da sie stets für Außergewöhnliches bürgt.
So auch mit "Cassandra Wilson Sings Standards", ein Compilation-Album, für welches sie fast ausschließlich bluesig-balladeskes Song-Material mit Hilfe von exzellenten Solisten eingespielt hat und dieses wieder mit ihrer persönlichen Färbung in eine besonders emotionale Atmosphäre setzt.
Bestechend !


Spreading the Disease - AnthraxSpreading the Disease
Anthrax

Audio CD, 3. Januar 1995
     Verkaufsrang: 12560      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Auf ihrem zweiten Album Spreading The Disease stellten Anthrax 1985 mit Joey Belladonna einen neuen Vokalisten vor, der den Sound der New Yorker-Mosher die nächsten vier Scheiben lang entscheidend prägen sollte. Höhepunkte gibt es auf Spreading The Disease haufenweise zu entdecken. Angefangen vom flotten Opener "A.I.R." und dem Mosher "Madhouse" über die mit einem hervorragenden Aufbau gesegnete Hymne "Armed And Dangerous", der Mitsingnummer "Medusa" bis hin zum sehr schnellen Rauswerfer "Gung-Ho", beweisen Anthrax ein ums andere Mal ihre musikalische Vielfalt. So verwundert es nicht, dass die Spaßvögel um Gitarrist Scott Ian szeneübergreifend Erfolge feiern konnten und auch bei Punk- und Hardcore-Anhängern ihre Hörer fanden.

Dieses Album war der erste Schritt in eine erfolgreiche Zukunft, wo sich die Ostküsten-Metaller mehr und mehr über den Tellerrand hinausbewegten und auch Rap- und Hardcore-Einflüsse in ihren Metal-Sound einstreuten. Spreading The Disease zählt neben dem Debüt Fistful Of Metal und dem sehr erfolgreichen Among The Living zu den Meisterwerken der fünf Trendsetter. Muss man haben! --Armin Schäfer

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Punk + heavy Metal =Trash Metal = Spreading the Disease      5 von 5 Punkten
Das dies hier die beste Anthrax scheibe ist darüber glaube ich müssen wir nicht mehr großartig debatieren, nie wieder klang eine Anthrax so tight und die melodien waren so fetzig und ins gesicht produziert wie hier auf der Spreading the Disease.Diese Platte war auch die erste die Joe belladonna am mikrofon sah und der ganz anders sang als die anderen metal Sänegr der achtziger ja schon beihnahe in hohen regionen sowie in tieferer tonlage war er mit einer umfassenden stimme gesegnet und macht diese platte auch seinerseits zu einem meilenstein.Dazu kommen immer wieder das geniale Drumming von Cahrlie benante der bis heute ziemlich "Underrated" ist und dem oft seine klasse nicht annerkannt wird, denn selbst lars Ulrich sieht ihn als den trash Drummer der 80er jahre.Die Platte selber kommt mit "Anthrax Hits" wie A.I.R. / Madhouse (das auch beim GTA Vice City soundtrack war) und Armed and Dangerous vorbei aber auch songs wie "Lone Justice sind fetzige songs die ordentlich drive haben und man merkt das Anthrax auch einige Punk einflüsse in ihrer musik hatten.Neben der master of puppetz die kurze zeit später kam gehört diese platte zu dem Non plus ultra des Metals dieser zeit und für jeden Metalhead ein absolutes muss, denn wer die noch nicht gehört hat was verpasst.Die Produktion geht für die zeit in ordnung aber ich bin schon schlechteres gewohnt siehe mal nur die "...Justice" von metallica wobei dort die songs trotzdem extrem stark waren und so auch hier, es gibt viele schöne Soli und riffs für den metal himmel und dazu eine gute Rhytmus gruppe die jeden song problemlos tragen.Aber nun genug gerdet kauft euch die platte!

Anspieltipps von mir sind:
AIR
lone Justice
Madhouse
Armed and Dangerous


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Astrud for Lovers - Astrud GilbertoAstrud for Lovers
Astrud Gilberto

Audio CD, 27. Januar 2004
     Verkaufsrang: 46987      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Träumen unterm Zuckerhut      5 von 5 Punkten
Diesmal sind es nicht die starken Samba-Rhythmen, sondern viel mehr die sanften Töne, die der CD eine eigene Note geben. Anstatt ein gutes Buch zu lesen, sollte man sich diese CD einlegen. Entspannung ist garantiert. Absolut Höhrenswert, wer auf diese Art von Musik steht.


2112 - Rush2112
Rush

Audio CD, 2. September 1997
     Verkaufsrang: 11342      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Rush sind die Überväter, die nicht vom Sockel zu stoßenden Götter des Progressive Metal. 1976, als die Genre-Bezeichnung noch gar nicht existierte, ließen die drei Kanadier ihren alles andere als radiokompatiblen Meilenstein 2112 auf die Menschheit los und kassierten dafür überraschend diverse Edelmetall-Auszeichnungen. Getragen wird die Platte von der bis heute unerreichten Tightness des Trios, das live bis zu fünf Instrumente (!) gleichzeitig bedient. Der ausdrucksstarke Baß von Sänger Geddy Lee ist Alex Lifesons enorm vielseitiger Gitarre stets ebenbürtig, und Neal Pearts Wunder-Drumming gilt Legionen von Schlagzeugern als leuchtendes, nicht zu toppendes Vorbild. Die wichtigste Überzeugungsarbeit leisten Rush jedoch mit ihren positiven Widerhaken-Melodien, die Tracks wie "A Passage To Bangkok" oder "Something For Nothing" zu zeitlosen Hymnen machen. Und die 20minütige Weltraum-Abfahrt "2112" gilt unter Rush-Fans gemeinhin als die beste Nummer, die diese seit 25 Jahren ohne Besetzungswechsel und Skandale auskommende Legende jemals geschrieben hat. Auf Konzerten haben bei diesem Opus schon Generationen von Rock-Liebhabern vor Freude geweint!--Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Immer noch verdammt gut!      5 von 5 Punkten
Dies ist im wahrsten Sinne ein Klassiker. 2112 ist das dritte Album mit Drummer und Haupttexteschreiber Neil Peart. Das Album ist der erste kommerzielle Erfolg der Band und gleichzeitig das berühmteste Rush Album, das die Band an die Spitze beförderte.

Die Texte des Titelopus 2112, bestehend aus 7 Teilen, basieren auf Science Fiktion und sind eine Art sozial-politische Geschichte über eine fiktive Republik auf einem Planeten irgendwo im Weltraum. Das Titelstück mit tosenden Keyboards, Killer Drumming, außergewöhnlichen Bass und Gitarre und seinem makellosen Konzept ist ein episch, progressives Rock-Meisterwerk. Das ganze Stück ist über zwanzig Minuten lang. Leider sind die einzelnen Teile nur als zusammenhängender Track auf der CD, so dass es nicht möglich ist nur einzelne Teile davon zu hören. Es ist nicht richtig klar, wo die einzelnen Teile enden und der nächste anfängt.

Das gesamte Album ist außer ein paar soften Balladenteilen sehr energievoll, dynamisch und einprägsam. Am meisten beeindruckt mich das technische Können der Band Mitglieder. Vor allem Alex Lifeson mit seinen Solos ist fantastisch. Die Riffs in allen Liedern sind sehr frisch und bilden zusammen mit dem exzellenten Bassspiel von Geddy Lee eine starke Kombination. Das alles basiert auf heavy und schnellen aber technisch großartigen Drums. Die Musik und Texte erzeugen eine dramatische Atmosphäre und bieten in den Balladen zusätzlich Raum für weitere Emotionen.

A Passage to Bangkok hat einige sehr gute Gitarren Riffs.Something For Nothing hat einen sehr würdigen progressiven Stil, während Tear ein total softes Lied ist.

Die stärkste Seite des Releases ist jedoch das Songwriting. Rush sind zu Musikern mit guten technischen und Songwriting Fähigkeiten gereift. Es gibt keinen Augenblick der Langweile. Es ist faszinierend wie sich die Instrumente in der Führung abwechseln. Die Gitarre ist immer präsent, deren Rolle wird manchmal von Geddys Bass übernommen und es gibt Drum Solos und viele instrumentelle Teile, wo man die großartige Technik heraushören kann.
Geddy Lees Vocal Performance ist auf diesem Album verdammt gut, seine Stimme füllt den Raum zwischen Drums und Gitarre. Der gesamte Sound ist sehr dynamisch, für jedes Instrument gibt es genügend Raum. Vor allem die Gitarre ist heiß und kraftvoll.

Das Album steckt voller exzellenten, neuen, frischen Ideen. Es gibt keinen einzigen Schwachpunkt.


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Verve Unmixed Vol.1 - Verschiedene InterpretenVerve Unmixed Vol.1
Verschiedene Interpreten

Audio CD, 7. Mai 2002
     Verkaufsrang: 22761      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Jawoll, das ist gelungen! Das Jazzlabel Verve hat seine alten Schätze erfolgreich zum Remixen freigegeben: Auf Verve//Remixed wurden Aufnahmen von berühmten Jazzern zwischen 1956 bis 1968 zu Dancemusic ummodeliert, und die meisten der beauftragten Produzenten haben diesen Brückenschlag bravurös umgesetzt. Faszinierend, auf Verve//Unmixed die Originalaufnahmen daneben zu hören: die warmen Farben von Jazzgitarren, Klavier oder Orchester erblühen umso kraftvoller, der Gesang noch eindringlicher im direkten Vergleich. Beide Versionen erhalten (gerade) durch das jeweilige Pendant einen überraschenden Zugewinn an Charme. UFO, Masters At Work, Joe Claussell, De-Phazz und all die anderen Soundmaster: hervorragend gemacht! --Katharina Lohmann

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Danach hab ich lange gesucht      5 von 5 Punkten
Diese CD ist einfach nur genial. Sie ist einfach super zusammengestellt. Ruhige Tracks in Verbindung mit schnelleren Jazz Stücken. Wirklich toll. Das tollste ist aber dann auch noch der Preis. Alles in Allem kann ich diese CD nur jedem empfehlen der Interesse an Jazz und an den kultigen Stars hat.

Jazz für Fans      5 von 5 Punkten
Dies ist die Ergänzung zu Verve/Remixed. Originalaunahmen aus den 50er und 60er Jahren von Billy Holliday, Dinah Washington und anderen. Eine Tolle Zusammenstellung von Klassikern, die ich schon seit Jahren gesucht habe. Ideal als Ergänzung zu Verve/Re-
mixed, auf der alle Stücke dieser CD von bekanntn Musikern als
remix zu finden sind. Wer den Vergleich zwischen Original und Remix hört wird sich nur schwer entscheiden können was beser ist.


When Dream & Day Unite - Dream TheaterWhen Dream & Day Unite
Dream Theater

Audio CD, 10. August 1992
     Verkaufsrang: 15088      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Mit dieser Scheibe revolutionierten die im Demo-Underground zuvor bereits unter dem Namen "Majesty" frenetisch abgefeierten Megatalente Dream Theater 1989 die Metal-Szene. Vier technisch unglaublich versierte Musikstudenten und ein absoluter Ausnahmesänger karrten plötzlich beinharte und mordsmäßig verzwickte, aber dennoch stets eingängige und atmosphärische Songs an, die zuvor niemand hatte spielen können. Alleine John Myungs Basslines, das komplexe Drumming von Mike Portnoy und Kevin Moores gefühlvolle Synthie-Abenteuerreisen dürften schon ausreichen, um jeden Liebhaber innovativer Sounds der Dream Theater-Sucht verfallen zu lassen.

Selbst ausgebuffte Jazz-Freaks und Musiklehrer bekommen bei Überfliegern wie "The Killing Hand" oder dem wunderschönen "Afterlife" den Mund nicht mehr zu, und das völlig unglaubliche Instrumental "The Ytse Jam" gehört auch heute noch zum Live-Pflichtprogramm der New Yorker. Leider wechselten Dream Theater nach When Dream And Day Unite den Sänger und konnten trotz vieler weiterer erstklassiger Platten nie wieder ganz an die Genialität ihres Debütalbums heranreichen.--Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)

DAS Dream Theatre Album      5 von 5 Punkten
Wieviele Alben gibt es von Dream Theatre? Meine Antwort: "1 - When dream and day unite" OK, zugegeben. Ich habe so meine Probleme mit James LaBRIE. Moment - Brie, dass ist doch Camembert mit weniger Geschmack und Reife. Genau. Zudem klingt seine Stimme genau so. Triefend schmalzig. Es ist weniger die Tonlage oder die Charakteristik der Stimme. Jogi Kaiser (Sieges Even - A Sense Of Change) hat eindrucksvoll bewiesen, dass es auch anders geht. Es ist mehr die Schmalzigkeit und die MTV-kompartibilität die DT ab Images and words ausmacht. Auch wenn noch vieles schönes von ihnen kam, die Musik hat nie wieder so eine Seele, Ehrlichkeit und Genialität erreicht, wie auf diesem Album. Ein Meilenstein der Musikgeschichte. Und in meiner sicherlich auch...


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