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Cafe Montmartre Stan Getz Audio CD, 28. Oktober 2002 Verkaufsrang: 26368 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Entspannung und Ruhe 5 von 5 Punkten ... auch aber eben nicht nur "Hintergrundmusik"...
Sehr schöner, ruhiger Saxophon-Jazz auf hohem Niveu... entgegen der Meinung eines Vorrezensenten handelt es sich NICHT um "Gedudel"!!!
Ich lege sie immer wieder gerne auf...
schöne cd aber etwas monoton 3 von 5 Punkten ganz nette jazzplatte, aber haut mich nicht so sehr vom hocker. da kenne ich wichtigere sachen von onkel getz.irgendwann kommt da etwas langeweile auf. die platte kann man aber gut an kalten herbstabenden oder sonntags morgen zum frühstück hören, wenn man was braucht was nicht nervt und vor sich hin dudeln kann. Fazit: Ganz ok, kein Muss
brillante Abschiedsplatte eines genialen Saxophonisten 5 von 5 Punkten Selten sind sich Kritiker einig darüber, dass der große Tenorsaxophonist nicht nur im Juli 1987, sondern auch im Juni 1991 im Kopenhagener Cafe Montmartre besonders hochgelobte Konzertabende dem Publikum schenkte, obwohl er zwar gesundheitlich schon angeschlagen, dennoch musikalisch sein Allerbestes gab. Denn kaum drei Monate nach den letzten Montmartre-Gastspielen verstarb der Klangmagier am 6. Juni 1991 im heimischen Malibu/Los Angeles County. Die Alben "Anniversary", "Serenity" und das mit Kenny Baron eingespielte Duo-Doppelalbum "People Time" werden von der Fachpresse als Sternstunden seines höchstvirtuosen Könnens allerorts hochgelobt - bis heute. Eben jene drei Alben werden zu Recht in einem Atemzug mit den Klassikern genannt, die Getz in den 50er und 60er Jahren einspielte, als er auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens stand. 'Stan Getz - Cafe Montmartre' bietet nun einen über 70 Minuten langen Zusammenschnitt aus den beiden Konzerten. Es sind überirdische Aufnahmen aus Getz' vielleicht besten Livealben. Exzellent nicht nur dank der herausragenden Darbietungen aller beteiligen Ausnahmemusiker wie Kenny Baron (p), Rufus Reid (b) und Victor Lewis (dr), sondern auch wegen des ausgesprochen originellen Repertoires: 'People Time', 'I Thought About You, Soul Eyes', 'I Can't Get Started', 'I'm Okay', 'Falling In Love', 'I Remember Clifford', 'Blood Count' und 'First Song (For Ruth)'. Irgendwo las ich mal bei Tolstoi, dass Musik die Stenografie der Gefühle sei. Wenn das stimmt, dann war Stan Getz ein fast überirdischer Stenograf. |
I Get Wet Andrew W.K. Audio CD, 24. Dezember 2001 Verkaufsrang: 24870 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf der Plattenhülle von I Get Wet tritt Andrew W.K. als der Inbegriff des New-York-City-Rock'n'Roll-Star auf: ein typischer plattnasiger Urmensch, auf dem Kopp einen Mopp aus fettigem Haar, der dann auch noch sein Gesicht verdeckt. Auf den ersten Blick könnte man schwören, dass da ein Star aus einer Werbekampagne zu sehen ist, die aus Gründen ironischer Verfremdung typische Metal-Rituale einsetzt. Aber dann bemerkt man diesen Ausdruck von stahlharter Entschlossenheit in W.K.s Augen. Und dann hörst du dieses Debütalbum und stellst fest, dass -- welch ein Wunder -- dieser 21 Jahre junge Mann den besten Rock'n'Roll der guten alten Schule abliefert, den man seit langem gehört hat. Es klingt ein wenig so, als ob Van Halen sich mit den Beastie Boys anlegen, so ungefähr zu deren Licensed To Ill-Phase, und dann Elton John dazu am Klavier hämmert und Mötley Crüe die Drinks dazu brauen: Eine Sammlung mit zwölf Tracks mit unverfälschtem Rock höchster Ansprüche, der sich nicht an irgendeiner Vorstellung von Lo-Fi-"Punk" orientiert, sondern sich total auf die Durchschlagskraft einer fantastischen Melodie und einer Kiste Bier verlässt. Der unvergleichliche erste Song "Party Hard" legt die Marschroute fest. Aber siehe da, aus diesem Quell sprudelt noch mehr hervor: "Ready To Die", das aus einer Rockoper kommen könnte, die dekadente Sprengkraft von "Party 'til You Puke", der mit letzter Kraft vorgetragene Fanfarenstoß von "Don't Stop Living In The Red" -- allesamt verblüffende, ausgezeichnete Ausbrüche von urwüchsiger Echtheit. Leg einen anderen Gang ein, Eminem: Da greifen Leute nach der Krone des White-Trash-Helden, und nach dem Sound von I Get Wet zu urteilen, kann sich Andrew W.K. ebenso heftig prügeln wie er Partys feiert. --Louis Pattison
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Entdeckung 5 von 5 Punkten Ich freue mich immer wieder, wenn ich Musik entdecke, die vollständig meinem musikalischen Geschmack entspricht. Und die CD von Andrew W. K. ist eine solche Scheibe. Vom ersten bis zum letzten Song gibt es keine Schwachstelle. Ohrwurm reiht sich an Ohrwurm und alle sind 100 %Partytauglich.
Für alle Freunde des ordentlichen Party-Hard-Rocks wärmstens an Herz zu legen.
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Permanent Waves Rush Audio CD, 2. September 1997 Verkaufsrang: 17826 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Das Album das offiziell die 80er Jahre eröffnete .. 5 von 5 Punkten Alleine der erste Song ist die CD wert. The Spirit of Radio ist für mich The Spirit of the 80s ... Diese CD kann in mir nur gute alte Erinnerungen erwecken.
Eigendlich 4,5 Sterne 4 von 5 Punkten Anfang 1980 erschien "Permanent Waves". Das Album (die Musik) ist etwas moderner ausgefallen als die Vorgänger. Auch die Sience Fiction-Thematik ist eigendlich so gut wie abgeschlossen. Ab jetzt werden aktuelle Themen von Neil Peart aufgegriffen wie z.B. Umweltverschmutzung, drohender Nuklearkrieg oder einfach die Meinungsvielfalt.
Das Album enthält direkt mehrere Klassesongs mit `The spirit of radio`, `Free will` und `Jacob`s ladder`. `The spirit...` ist einer ihrer bekanntesten Songs. `Jacob`s ladder` ist unglaublich athmosphärisch und einer ihrer besten Songs. Das 9-minütige `Naturel science` ist ein weiterer Höhepunkt. Ein Rezensent schreibt hier, dass Rush sich etwas von `The Police` abgeschaut haben. Das ist gar nicht so falsch, siehe die beiden Drummer der Gruppen. Rush haben es eben immer verstanden mit der Zeit zu gehen, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Häufig genug haben die Herren Lee, Lifeson und Peart selber die Trends gesetzt.
Ich habe länger überlegt, aber 5 Sterne sind diesmal nicht ganz drinn. Das Album ist etwas kurz ausgefallen. Ein guter Song fehlt einfach noch um die Höchstnote zu erreichen. Auch die beiden Songs `Entre nous` und `Different strings` können die Klasse der zuvor genannten Stücke nicht ganz halten. Aber ganz starke 4,5 Sterne für "Permanent Waves".
The Spirit of Rush 3 von 5 Punkten Ich gebe gerne zu, die früheren Rush Alben hatten mich mehr verschreckt als interessiert.Der hohe Ton von Geddy Lee, die nervösen arrangements bei "Farewell to the King" oder "2112"(obwohl jeder gerade bei "2112"auf mich einprügeln wird, wie genial genau diese Scheibe sei)Habe ich mich irgendwann vor Jahren mal an "Permanent Waves" getraut.Erstmal "Spirit of the Radio"drei-viermal gehört und dann Song für Song "seziert" Beim zweitenmal "Freewill" hören war ich eigentlich schon missioniert und von Rush erneut angetan.Unter anderem die Zeitgeistarrangements a`la Police taten Rush ganz gut und sie konzentrierten sich mehr auf ihre Rockroots. Und zum Abschluss bei "Natural Science" einen Reggae mit einzuschieben, guter Gag!
Genial 5 von 5 Punkten Ein tolles Album, dass zu seiner Zeit sicher unvergleichlich war. Die Scheibe dudelte damals Tag fuer Tag auf meinem Plattenspieler. Jeder Song ist sehr spannend und sehr unterschiedlich. Die Spielfreude der Band war einfach beeindruckend. Auf dem Album enthalten sind die beiden Klassiker Free will und Spirit of radio. 2 supertolle Songs, die einfach unsterblich sind und heute mich immer noch vom Hocker reissen.
Eiltempo-Evolution progressiver Rockmusik 5 von 5 Punkten "Permanent Waves" macht im Jahr 1980 wohl zusammen mit dem Nachfolger "Moving Pictures" (1981) die kreativste Phase im Songwriting von Rush aus. Nach sperrigen Kompositionen der 70er Jahre wie Cygnus X-1 oder 2112 konzentrieren sich Lee, Lifeson und Peart nun auf kompaktere Stücke. Ihr sagenhaftes songschreiberisches Genie auf diesem engen Raum führt zu sechs brillant arrangierten, packenden und gänzlich in Aufbau und Ausdruck verschienen Songs, die allesamt zu den besten der Rockgeschichte zählen.SPIRIT OF RADIO, einer von Rushs größten Publikumsklassikern, leitet das lose Konzept des Albums über Meinungsfreiheit und Freiheit der Musik ein. Eine solide und absolut süchtig machende Hard Rock-Nummer mit coolen Reggae-Einlagen am Ende (welche die eben erwähnte Freiheit zum Ausdruck bringen). Zum Schluss gibt es noch das witzig verdrehte Simon & Garfunkel- Zitat aus "The Sound of Silence": "And the words of the profit were written on the subway walls", das Kritik an der zunehmenden Kommerzialisierung der Radioprogramme ausdrücken soll. Es folgt das von Drummer Neil Peart rhythmisch herrlich abwechslungsreich gestaltete FREEWILL, das natürlich auch einen Klassiker mit Geddy Lees abartig hohen Gesang in der großartigen Headbridge beinhaltet. Seither jubeln die Fans bei Konzerten schon in begeisterter Vorfreude, wenn die ersten Töne von FREEWILL angestimmt werden... JACOB'S LADDER ist nach dem Phänomen durchbrechender Lichtstrahlen durch Wolken benannt und versucht, dies musikalisch auszudrücken - ein erfrischend unkonventionell aufgebauter Song mit wundervoller Struktur, einem verzaubernden Spiel mit Energie und voller Magie - beeindruckend und absolut zauberhaft! Zwei ruhige Songs folgen - mit ENTRE NOUS, das Lyrics- Autor Neil Peart als Ausdruck des Verhältnisses zwischen Band und Publikum sieht, und der Halbballade DIFFERENT STRINGS mit einem coolen Groove und Alex Lifesons einzigartigem Gitarrensolo. Die Lyrics zum Song stammen übrigens ausnahmsweise nicht von Neil Peart, wie es fälschlicherweise im Booklet heißt, sondern von Geddy Lee. Das epische Meisterwerk NATURAL SCIENCE mit seiner beeindruckenden Durchentwicklung und absolut erhabenen Instrumentalparts schließt dieses einzigartige Album ab. "Permanent Waves" ist ein unvergleichbares Meisterwerk gespickt mit unendlich vielen Ideen und musikalischer Innovation in einer knackig rockigen Verpackung, genau zwischen den epischen Longtracks der 70er und aufkommenden Keyboardsounds der 80er. Es ist wohl eines der Werke, die Bands wie Dream Theater am meisten geprägt und beeinflusst haben.
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Worlds Apart Saga Audio CD, 8. August 1994 Verkaufsrang: 16769 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Überirdisch... 5 von 5 Punkten gut waren Saga mit ihrem Viertling "Worlds Apart" Diesmal mit Gottvater Rupert Hine( u.a Rush) an den Reglern, und er zimmerte ihnen ein Album der Sonderklasse auf den Leib.Kraftvoll rockend, keinen schwülstigen Keyboard Speck auf den Rippen ging es mit " Onn the Loose",und "Wind him up" in den Rock Olymp hinein. Kreative Spielereien(Conversations)sowie "No Regrets & No Strangers" und auch "The Interview" bildeten ein musikalisch perfektes Rockgerüst, das Saga schlagartig weltweit Aufmerksamkeit auf breitester Front bescherte..
(Natürlich) ein Klassiker 5 von 5 Punkten Die "Worlds Apart" von 1981 war der Durchbruch von SAGA in Europa. `Wind him up`, die Singleauskopplung, wurde ein richtiger Hit, besonders in Deutschland. Bis zum heutigen Tag ist das deutsche Publikum der Gruppe auch treu geblieben.
Das Album ist richtig stark. Fast jeder Song ist ein Knaller. Ein Klassiker reiht sich an den nächsten. Z.B. `On the loose`, `Times up`, `Wind him up`, `Framed`, `No regrets` und `No strangers`. Viele der Songs werden auch heute noch gespielt. Der für viele Jahre typische Saga-Sound wird hier erstmalig vollendet. Rock trifft Pop mit einer ordentlichen Prise Prog gewürzt. Mir hat diese Mischung immer sehr gut gefallen.
(Natürlich) 5 Sterne für "Worlds Apart". Seit der "Full Circle" von 1999 wandern Saga wieder auf ähnlichen Faden. Alle Alben seitdem kann ich auch gerne empfehlen.
Schöner Pop(-Rock) 4 von 5 Punkten Ohne Zweifel wird Saga vom Album zu Album immer poppiger, song-orientierter. Die Stücke werden in ihrer Struktur immer vorhersagbarer, die Refrains immer pointierter und einprägsamer, auch wenn zwischendurch immer mal längere stimmungsvolle Gitarren- und Keyboardsoli eingebaut werden. Das Stück "Wind Him Up" dürfte hier die Rolle des Prototyps spielen. Gehört meines Erachtens zu den Stärkeren dieses Albums. Das Pop-Stückchen "Amnesia" fängt sehr athmosphärisch an, mündet aber dann unerwartet in einen "Hüpf-Refrain". Bei "Framed" ist es dann eher umgekehrt und der Refrain gerät eher "schräg". Irgendwann kommt das (obligatorische) Solo und der Song mündet aber überraschend in einen zweiten Teil - cool! "No Regrets" ist ein melodisch simples aber stimmungsvolles balladeskes Stück. Der letzte Track "No Stranger" gerät dann wieder ziemlich "episch".Interessant ist noch an zu merken, wie in der 80er-Jahre-Phase der Band immer mehr Sound-Effekte eingebaut werden und die Produktion an sich auch immer "fetter" wird. Am eindeutigsten lässt sich diese Stegerung an den Alben "Worlds Apart" (1981), "Heads or Tales"(1983) und "Behavour" (1985) beobachten. Alles wird immer keyboard-betonter, die Gitarrensounds sind eher dünn geraten. Das verleiht dem Ganzen dann diese typische 80er "Miami-Vice-Stimmung". Man bekommt hier also eine hübsche Mischung aus hoch-qualitativer Pop-Musik und Rock-Einlagen, schonend garniert mit Neo-Prog-Elementen. Sicherlich ein guter Einstieg für Prog-InteressentInnen und die "Radio-Tauglichkeit" bleibt auch nicht auf der Strecke. Für mich als Proggie und Genesis-Fan aber melodisch und strukturell eher etwas zu dünn geraten...
MUSIK TOP - SOUND SCHLECHT 4 von 5 Punkten Ich kann meinen Vor-Rezensenten nichts nennenswertes hinzufügen, SAGA-WORLDS APART ist bezogen auf die Songauswahl einem Best of Album vergleichbar. Der Sound ist aber eine Zumutung - keine Dynamik, keine Bässe. Ich bin zwar persönlich in der Lage, die Klangqualität mit Hilfe eines Equalizer-ähnlichen Zusatzgerätes aufzubessern. Wer das aber nicht hat, wird über den Sound enttäuscht sein. Mangels Digital Remastering und einer der Musik entsprechendem Gestaltung des Booklets kann ich nur vier Sterne vergeben.
Ein Hall of Fame - Album der Rockgeschichte! 5 von 5 Punkten Die einstigen Rockgiganten haben mit Ihren Zahlreichen Alben den Fans ein umfangreiches Vermächtnis geschaffen, zu dem auch nach dem 30jährigen bestehen 2006 gewiß noch einiges hinzukommt. Der funkelnste Brilliant darunter ist unbestritten das WORLDS APART Album. Auf keinem anderen Album sind so viele Werke die an Perfektion grenzen wie hier. Der für heutige Saga-Verhältnisse gigantische Verkaufserfolg des Lifealbums "In Transit" beruht zum großen Teil auf den endgültigen Durchbruch mit WORLDS APART. Anfang der 80er konnten die Hallen nicht groß genug sein. All die, welche die 82er Welttour irgendwo miterleben durften (ich selbst in der Festhalle FRA) schwärmen noch heute. Und auch wenn die heutigen Konzerte nur noch vor 1000 - 2000 Fans statt dem 10fachen stattfinden, ist es noch immer ein Erlebnis. Lediglich der Altersdurchschnitt der Fans gibt zu denken. Der ist in all den Jahren stetig mit nach oben gegangen. Saga bleibt eben seiner Linie treu und passt sich nicht den musikalischen Trends an, was den Erfolg bei den unter 25jährigen etwas hemmt. Zum Glück! Denn auch in den jüngerne Alben sind immer wieder Traumstücke dabei. Zwar nicht so viele wie auf der WORLDS APART, aber einen kauf rechtfertigen sie immer! Und spätestens wenn der große Rock-Revival beginnt und man auch bei den jüngeren die Schnauze voll vom Retorten-Pop hat, wird man dankbar für ein solch grandioses Vermächtnis sein!
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Maladroit Weezer Audio CD, 13. Mai 2002 Verkaufsrang: 13841 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nachdem sie sich nach dem 1996 erschienenen Pinkerton eine fünfjährige Verschnaufpause gegönnt hatten, befinden sich Weezer nun anscheinend auf einem Erfolgstrip. Maladroit kommt etwas mehr als zwölf Monate nach The Green Album, und wir erleben die Power-Popband aus Los Angeles inmitten einer besonders fruchtbaren Schaffensperiode. "Dope Nose" ist deutlich heftiger als das gesamte vorhergehende Album; es bietet einen düsteren Refrain, der zum Mitschreien einlädt, und hervorragende Van-Halen-Riffs. Die mächtige Garage-Punk-Attacke von "Fall Together" vertreibt endgültig jedes noch vorhandene Unbehagen über das total nach Sugar Ray klingende "Island In The Sun". In einem gewissen Sinn war The Green Album nur eine Vorspeise für dieses hier, das so herrlich ohrenbetäubende Hauptgericht. Zugegeben: Es gibt zwar einige der üblichen emotionsgeladenen Passagen ("Death And Destruction"), die den Ablauf der Dinge belasten, aber bei Maladroit machen Weezer doch das, was sie letztlich am besten können -- einige dumpfe Rock-Stereotypen umkrempeln und sie so gestalten, dass sie irgendwie clever klingen. --Aidin Vaziri
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
Überraschend gut 5 von 5 Punkten Vorweg: Maladroit ist ein sehr gutes Album. Weezer haben tolle Arbeit geleistet und ich bin völlig von dem Album fasziniert. Je öfter ich es mir anhöre desto besser gefällt es mir. Wer Weezer kennt und/oder ein paar Lieder gehört hat und gut findet, wird dieses Album sicher genauso toll finden wie ich. Vom ersten bis zum letzten Lied kann man eine Weiterentwicklung der Band und ihrem Stil erkennen. Freilich kann man noch immer den alten Charme der Band heraushören, aber viele neue Ideen sind dazugekommen, sodass nichts „noch mal aufbereitet" klingt und ergeben ein vielfältiges und abwechslungsreiches Weezer- Album. Es ist die CD, die bei mir seit dem Kauf Tag und Nacht gespielt wird! Fazit: Weezer Fans haben es sicher schon, der Rest, der mindestens ein Lied von Weezer gehört hat und gut findet, sollte es sich auf jeden Fall kaufen! Zusammengefasst ist die Qualität dieser Platte sehr gut und als kleines Extra bekommt man noch ein paar Videos von Live- Auftritten Weezers dazu! Also zugreifen, Leute!
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God'S Own Medicine the Mission Audio CD, 18. November 1986 Verkaufsrang: 3324 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
I still believe in God, but God no longer believes in me 5 von 5 Punkten Mit diesem Album gelang der Band um den Sisters-Abtrünnigen Wayne Hussey der Durchbruch, sofern man in diesen Musikkreisen von Durchbruch sprechen kann (Ich erinnere mich aber dunkel an eine "Miami Vice"-Folge, in der der Opener "Wasteland" als Soundtrack zu hören war...).Mit gleicher Wucht geht es mit "Bridges burning" weiter - Waynes Stimme liegt klagend auf einem syphonisch- mittelalterlichen Grundsound und vermittlet eine Stimmung, wie es nur diese Band kann. Als weiteres Highlight ist die per Streicherarrangement umgestaltete Version von "Garden of delight", welches schon auf dem Album "The first chapter" zu hören war. In romantisch mythischen Songtexten bringt die Band zum einen "gothisch" anhehauchte Lovesongs ("Love me to death") aber dann auch wieder Uptempo-Nummern wie "Sacrilege" zu Gehör - eigentlich haben sich The Mission bei diesem Album keine Schwächen geleistet.
Eine Perle 5 von 5 Punkten Dieses Album von The Mission schlug bei mir als Freund guter New-Wave-Musik in der zweiten Hälfte der 80er Jahre wie ein Blitz ein. Die Stücke sind melodiös-schwungvoll und melancholisch zugleich. Man meint hier, Hit an Hit zu hören und staunt, daß es kein Best-of-Album ist. Klar, das muß man nicht nur als knisternde Schallplatte, sondern auch als CD haben.
Nicht Gerade Das Beste Von The Mission 3 von 5 Punkten »Gods Own Medicine« gehoert nicht zu den besten The Mission-Alben. Der Eroeffnungssong »Wasteland« scheint ein guter Beginn anzukuendigen - es ist ein geradeaus-Rocksong wie von The Mission bekannt... aber leider stellt es sich als die beste Nummer dieses Albums heraus. Es gibt artistische Versuche, und einige davon sind durchaus erfolgreich, wie die Streicher auf »Garden Of Delight (Hereafter)«, die fast Heavy-Metallischen Gitarren auf »Sacriledge« sowie der einnehmende, konstante Rhytmus von »Dance On Glass«. Der letztgenannte ist eins der Hoehepunkte auf »Gods Own Medicine«, neben »Island In A Stream«, ein typischer The Mission-Song mit dessen leicht erkennbaren Gitarrenschlag. Dieser typischer The Mission-Sound ist auch auf »Let Sleeping Dogs Die« zu hoeren, nur wird es dort ziemlich langweilig. Dasselbe gilt fuer den alles andere als originellen »And The Dance Goes On«.Alles in allem hinterlaesst »Gods Own Medicine« ein unzufriedenstellender Eindruck, nicht zumindest im Vergleich zu »Carved In Sand«, das klar das beste von The Mission bleibt.
Eine der guten CDs von The Mission 4 von 5 Punkten Die CD „Gods own medicine" von The Mission aus dem Jahr 1986 war eine der ersten CDs von dieser einzigartigen Band, die ich mir kaufte. Danach folgten noch weitere sechs wirklich gute CDs. Auf der CD „Gods own medicins" haben es mir besonders die Stücke „Wasteland", „Sacrilege" und „Love me to death" angetan. Durch die durchdringende Stimme von Sänger Wayne Hussey bekommen die Songs einen schönen depressiven Ton, welche einen bis ins Innere ansprechen. Ob man „The Mission" nun als Rock oder allgemein als Independent bezeichnet ist egal. Hauptsache ist, daß die Musik gut ist und nichts mit der heutigen Computermusik zu tun hat. The Mission macht noch ehrliche Musik, d.h. sie machen ihre Musik noch selbst und nehmen dafür nur echte Musikinstrumente. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Beautiful Freak Eels Audio CD, 3. September 1996 Verkaufsrang: 5601 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Die zugänglichste CD einer der besten Bands der Welt. 5 von 5 Punkten Es gibt kaum eine Person, der man den Blues eher abnehmen kann als Mark 'E' Everett, dem Frontmann der Eels: Zur Zeit der Aufnahme von 'Beautiful Freak' litt seine Mutter an Krebs und seine Schwester an schweren Depressionen - das nächste Album der Eels, 'Electroshock Blues' sollte sich mit dem Tod der Beiden beschäftigen müssen. Während diese nächste CD in dementsprechend düsteren, allerdings nie ganz hoffnungslosen Tönen gehalten war, versuchte Everett mit diesem Werk, wie es der Spiegel ausdrückte, den Schmerz des sich abzeichnenden Abschieds von seinen letzten Familienangehörigen "in Schönheit zu ertränken."Besser lässt sich der Stil dieses Albums kaum zusammen fassen: Unglaublich schöner Pop, allen voran das handwerklich perfekte 'Novacine for the Soul', der jedoch zu keinem Zeitpunkt seicht wird. Bei den Eels gibt es keine Fülltitel, es gibt keine holen, abgedroschenen "Do you love me as much as I love you"-Pop-Phrasen; was es gibt, ist ein Gesamtkunstwerk, dass jene, die sich darauf einlassen, nicht mehr los lassen wird. 'Beautiful Freak' ist aufgrund des eingängigen Pops und des weitestgehenden Verzichts auf große Experimente die wohl 'einfachste' Eels-CD, doch unter dieser einfachen, makellosen Schönheit liegt, wie eingangs erwähnt, ein starker Schmerz, der das Album davor bewahrt, in Kitsch und Oberflächlichkeit zu versinken: Wenn Everett da in 'Not Ready Yet' singt: "There's a world outside and I know, 'cause I've heard talk. In my sweetest dream, I would go out for a walk. But I don't feel I'm ready yet, not feelin' up for it now." Und weiß, dass er da unmissverständlich versucht, seiner Schwester Leid nachzufühlen, wird einem klar, dass auch wunderschöne Pophymnen Blues sein können. Zusammenfassend kann ich jedem nur empfehlen, den Eels eine Chance zu geben, und dieses ihr erstes Album ist für den Einstieg bestens geeignet. Uneingeschränkt empfehlenswert.
Meisterwerk der Neunziger Jahre 5 von 5 Punkten Für mich gehört dieses Album zu den besten der Neunziger Jahre, aus verschiedenen Gründen. Zu allererst natürlich, weil es einfach ein geniales Album ist. Geile Musik und intelligente Texte. Aber auch, weil es nicht so verkommerzialisiert wurde, weil es keinen Hype gab und schon gar keine entwicklung, wie zum Beispiel nach Nirvanas Nevermind, so positiv diese Bewegung auch zu werten ist. Aber mit diesem Album ist es einfach anders. Kaum einer kennt dieses Album, und wer es kennt, der dann auch wirklich in und auswendig. Aussagen wie "Ja, dass habe ich ein paar Mal gehört. Aber nur nebenbei" wird man nicht hören. Entweder man kennt es oder nicht. Wer vielleicht nur zufällig auf die Musik stößt, sie aber nicht mag, der vergisst das Album schnell. Denn es ist nun mal kein Hit-Album, dass man allein schon aus den wöchentlichen Charts kennt. Eine Eigenart dieses Album ist es auch, dass es niemals bestimmte emotionale Stimmungen in mir hervorruft, sondern nur verstärkt. Wenn ich mich richtig gut fühle, dass macht es mich noch froher. Wenn ich aber traurig bin, dann werde ich noch depresiver. Im Grunde heißt dass, das man das Album immer hören kann, ob zum aufstehen oder zum einschlafen, ob auf einer Party oder zum kuscheln, zum Wut-Entladen oder bei absoluten Glücksmomenten. Von welchem anderen Album kann man das schon sagen. Da müsste man schon ganz tief in die Meisterwerk-Schublade greifen. Und genau da gehört dieses Album auch rein.
grandioses Debütwerk der Band um "E" 5 von 5 Punkten In Zeiten der kommerziellen Musik, die meist nur eine kurze Lebensdauer hat, tut ein solches Album gut, dass insgesamt recht melancholisch und irgendwie im heutigen Musikleben eher unerwartet daherkommt. Aber lieder wie "Beautiful Freak", "My Belowed Monster" und "Flower" entwickeln durch ihre tiefsinnigen Texte und die Soundtüfteleien des Frontmanns "E" (Mark Oliver Everett) einen ganz eigenen Charme, der einen so schnell nicht mehr loslässt. Höhepunkt der Soundspielereien ist für mich klar der Song "Your lucky day in Hell", in dem die Titelmelodie des Computerspiels "DOOM" eingeflochten wurde. Fazit: Starkes Album einer genialen Band - für Fans ruhigerer Musik.
This is a brilliant album it rules 5 von 5 Punkten I bought this album because of the single which was released from it'Novicaine for the soul'the first time i heard this song i was totally amazed by how meaningful the words were and it made me go out and buy the album.The album completely changed the way i looked at my life it made me think more about why we are here.So go and buy this album now or you will have me to answer too! |
Überblicke - Das Beste von Georg Danzer Georg Danzer Audio CD, 19. Oktober 1993 Verkaufsrang: 27800 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Nur die halbe Miete... 3 von 5 Punkten Liedersammlungen von Georg Danzer gibt es viele, und laut Titel sind es immer "Die grössten Hits" oder "Die besten Lieder". Eine wirklich ansprechende Auswahl an Stücken hat aber eigentlich keine, und auch die "Überblicke" bleiben in dieser Hinsicht einiges schuldig. Zwar sind einige Perlen vorhanden - vor allem der "alte Wessely" - auf der anderen Seite fehlen aber z.B. die besten Aufnahmen von den grandiosen LPs "Traurig aber wahr" und "Jetzt oder nie", einschliesslich der Titelsongs. Da es die Originale aber auf CD nicht gibt, müssen sich Danzer-Fans auch weiter mit dem bescheiden, was geboten wird. Und da ist diese Sammlung ganz passabel, aber eben auch nicht mehr.
Nicht jeder Song ein Treffer 3 von 5 Punkten und das liegt nicht an den Texten, die zugegeben, manchmal zu naiv kritisch sind, sondern es liegt an den Kompositionen an sich. Insbesondere die Songs aus den Achzigern sind mit Sounds versehen, die einfach nicht zu Danzer passen. Aber gute 8-10 starke Songs sind schon enthalten und eine bessere Zusammenstellung aus den 70/80 zigern kenne ich nicht. Die Ausgabe ist übrigens auf eine CD zusammengefaßt und der Preis absolut akzeptabel. Spieldauer 75 Min.
gut - raritäten und klassiker 4 von 5 Punkten Die Frage ist, ob man die doppel-cd nicht auch als einzelne herausbringen hätte können ... Aber gut: Die einzige noch erhältliche Danzer CD mit seinem original "Der alte Wessely"; zusätzlich findet man einige Raritäten und Geheimtips, die nicht auf jeder Danzer Best of zu finden sind. |
Live Free Audio CD, 26. Februar 2002 Verkaufsrang: 16926 Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Zusammen mit 5 von 5 Punkten Das erstklassige Live-Album erschien im Sommer 1971, als sich Free, die noch im August 1970 Headliner beim "Isle Of Wight-Festival" gewesen waren, im Mai 1971 aufgelöst hatten. Das Album bestand ursprünglich aus 7 Live-Takes und am Ende des Albums einem Studio-Take, dem schönen "Get Where I Belong". Die Live-Titel sind alle eine Klasse für sich, denn Free waren als Band eine ausgezeichnete Live-Gruppe und jeder der vier einzeln gesehen ausgezeichnete Musiker. So richtige Highlights kann man wegen der hohen Qualität der Titel eigentlich nicht hervorheben, es ist halt eine Geschmacksfrage des Einzelnen. Mir gefielen immer am besten die Power-Nummer und Booker T & The MG's-Cover "The Hunter", "Mr. Big" mit einem Bass-Solo von Andy Fraser, das der geschickt in das Gitarrenspiel von Paul Kossoff einflechtet, "Fire And Water" und "Be My Friend". Von "All Right Now" gibt es eine Alternativ-Version, die ich persönlich besser finde als die ursprüngliche Album-Version, weil ich das Gitarrenspiel von Paul Kossoff bei der Album-Version immer als etwas unkonzentriert und leicht fehlerhaft empfunden habe; bei der Alternativversion spielt er das markante Riff des Titels mehr präziser und das Zusammenspiel der Band insgesamt finde ich auch bei dieser Version besser. Aber auch das ist individuell eine Frage des Geschmacks. Die Bonustitel und Alternativ-Versionen sind allesamt interessant und damit eine erfreuliche Ergänzung zu dem seinerzeit zwar gutem, aber leider auch recht kurzen Albums (Laufzeit jetzt rd. 77 Minuten). Die Klangbehandlung hat den Aufnahmen in diesem Falle wirklich gut getan, weil der Sound zu der Vinylausgabe erfreulich zugelegt hat. Das Booklet ist mit nur sieben Seiten leider etwas kurz, es enthält ein paar kurze Info's zu den Konzerten und einige Live-Fotos der Band. Die Artwork entspricht vom Druck her dem Originalalbum von 1971, wobei das seinerzeit als Briefumschlag gestaltet war und man das Platten-Cover zur Herausnahme der LP hinten auch wie einen Briefumschlag aufmachen konnte. Free tat sich Anfang 1972 noch einmal zusammen für einige weitere Alben in wechselnder Besetzung, aber etwa Mitte 1973 war dann endgültig Schluss. Paul Rodgers und Simon Kirke gründeten mit Boz Burell (b) und dem Ex-"Mott The Hoople"-Guitarist Mick Ralphs die äußerst erfolgreiche Band "Bad Company", die sehr schnell zum Headliner großer Festivals und Stadium-Act aufsteigen sollte. Aber das ist ein anderes Thema. Aber wenn man von "The Free" spricht, sollte man zumindest "Free Live" und "Fire And Water" sein eigen nennen, weil die erstens die erfolgreichsten Alben der Band waren und zweitens beide sehr gut sind. Nur zu empfehlen!
Sehr gut 5 von 5 Punkten Leider kennen viele nur den Titel "All Right Now" von dieser Gruppe, der sogar hin und wieder heute noch im Radio gespielt wird. Für die anderen Lieder auf dieser CD besteht diese Aussicht leider nicht, obwohl sie fast alle besser sind.Free spielen durchgängig relativ langsamen, dafür aber kochenden Bluesrock in Bestform. Die Stücke entwickeln allesamt vor allem im zweiten Teil ihr wahres Temperament und reißen den Zuhörer in ihren Bann. Was der Titel "Get Where I Belong" auf diesem Album zu suchen hat, bleibt mir ein Rätsel. Erstens ist es eine Studioaufnahme, welche dummerweise auch noch in zwei verschiedenen Versionen vertreten ist; und zweitens passt er überhaupt nicht zum Rest der CD und wirkt einschläfernd. Ansonsten sind aber alle Titel (darunter eine Coverversion) absolute Highlights. Das die Lieder bei zwei Konzerten im Jahr 1970 mitgeschnitten wurden, merkt man ihnen dank eines guten Remasterings kaum an. Der Sound ist klar und man kann alle Instrumente deutlich heraushöhren. Nebengeräuche sind nicht vorhanden. Leider ist dies die einzige Live-CD von Free. Ich hätte mir gerne noch ein oder zwei andere zugelegt.
Eines der besten Live-Alben aller Zeiten ! 5 von 5 Punkten Wer auf saft- und kraftstrotzeneden Bluesrock steht kommt an diesem Album nicht vorbei. Sowohl die instrumentalen Fähigkeiten von Bassist Andy Fraser und Gitarrist Paul Kossoff als auch die gesanglichen Fähigkeiten von Paul Rodgers kommen auf diesem Album natürlich noch beeindruckender rüber als auf den Studio-Alben. Vorallem Kossoff muß sich keinen Arrangementwünschen des Autorenteams Fraser/Rodgers beugen und kann mal so richtig seiner Les Paul die Sporen geben. Allerdings beeindruckt er nicht durch Schnelligkeit oder technische Tricks, sondern durch Ton und Ausdruck. Auch der Sound ist dicht und voluminös, obwohl ja nur drei Instrumente plus Gesang vorhanden sind. Für mich neben Get Yer Ya-Ya's Out von den Stones, The Who Live At Leeds und Deep Purple's Made In Japan eines der besten und beständigsten Live-Alben aller Zeiten, zumal aus den frühen siebziger Jahren stammend, als Musiker sich noch nicht aufgrund technischer Hilfsmittel hinter ihren "Instrumenten" verstecken konnten. Als Anspieltipp sei jeder der acht Songs des Original-Albums genannt, sowie von den Bonustracks der neunminütige Slow-Blues "Moonshine".Die anderen Bonustracks sind okay, aber auch nicht weltbewegend neu oder anders. |
Burning the Witches Warlock Audio CD, 27. März 1987 Verkaufsrang: 24432 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. 1984 kam der Teutonen-Stahl langsam in Wallung. Die Speed-Thrash-Explosion mit Bands wie Destruction, Sodom und Kreator hinterließ dabei die größten Krater in der Metal-Landschaft, doch auch weniger brachiale Acts made in Germany setzten sich durch. Mit in vorderster Front standen damals Warlock, die ihren Durchbruch in erster Linie Frontfrau Doro Pesch zu verdanken hatten. Instrumental wurde guter, klassischer HM geboten, doch die kräftige Stimme der kleinen Blondine bescherte der Gruppe die notwendige Aufmerksamkeit, um sie kurz darauf bei einem Major-Label landen zu lassen, an deren obskuren Vorstellungen von künstlerischer Freiheit Warlock jedoch schnell zerbrachen. Aber das ist eine andere Geschichte. Burning The Witches erschien ursprünglich noch beim winzigen und finanzschwachen Mausoleum-Label, entstand mit einem schmalen Budget und lebt nicht zuletzt von dem unüberhörbaren Enthusiasmus der Band. Das soll nicht heißen, dass die Produktion und die Songs schwach sind, Warlock lieferten später jedoch Besseres ab. Nichtsdestotrotz hat sich der Titeltrack bis heute im Live-Repertoire von Solokünstlerin Doro gehalten und tritt nach wie vor gut Arsch. Wer die Roots von Doro näher unter die Lupe nehmen will oder einfach nur auf bodenständigen Achtziger-Metal steht, sollte hier ein Ohr riskieren. --Jan Jaedike
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Unverwechselt DORO 5 von 5 Punkten Ein sehr schönes Album ! Toller Sound , eben Doro ! Wer auf guten Rock steht , der geht an diesem Album nicht vorbei ! Rundherum ein gelungenes Stück Musik .
Beinharter klassischer Metal mit Profil 5 von 5 Punkten Obwohl seit Veröffentlichung der ersten Warlock-Scheibe nunmehr bereits 18 Jahre vergangen sind, ziehe ich mir diese immer wieder mit Begeisterung rein: Schnörkelloser, kompromissloser klassicher Metal mit einer Röhre, die ihresgleichen sucht, das ist es, was diesen Longplayer ausmacht. Songs wie "Metal Racer", "After The Bomb", "Burning The Witches" und die einfühlsame Ballade "Without You" sind für meine Begriffe einfach zeitlos und bleiben unvergesslich. Diese Platte ist einfach großartig! |
Their First Album Ten Years After Audio CD, 6. August 2002 Verkaufsrang: 24083 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Startschuss zur Weltkarriere 4 von 5 Punkten Leo Lyons (Bass) und Alvin Lee (Gitarre, Gesang) tourten bereits 1962 als "Jaybirds" im legendären Hamburger Starclub und waren begehrte Studiomusiker in London und Umgebung. 1965 änderten sie nach einer Idee von Leo ihren Namen in Ten Years After, nachdem sie auch den smarten Ric Lee (mit Alvin nicht verwandt), der als Schlagzeuger in Mansfield begonnen hatte, gefunden hatten. Und sie fanden auch Chick Churchill, Kollegen priesen ihn als Wunderkind an der Orgel. Wir vier verstanden uns auf Anhieb. TEN YEARS AFTER war geboren. Mit "their first Album" brachten sie bereits äußerst gelunge Kompositionen im Rock/Blues Genre zustande, swingende, leichtfüßige vom Jazz beeinflusste Rock`n Roll Adaptionen! Die vier waren Frühentwickelte, die ihr Metier schon wirklich gut beherschten und "Their first album" war dann auch schon der Startschuss zu einer äußerst rasant verlaufenden Weltkarriere!
even speedfingers habe the blues 5 von 5 Punkten Mit diesem Erstlingswerk begann der Seiltanz auf 6 Saiten! Die Schlüsselfigur von Ten Years After ist der Gitarrist, von dem die Englische Presse schreibt: Seine Finger bewegen sich wie Blitze. Man sieht und hört sieben Gitarren auf einmal und seine Stimme, ob sie nun einen weißen Soulblues stöhnt oder einfach nur gerade heraus singt, passt genau zu seinem Spiel (Melody Maker). Das transparente, ungekünstelte erste "TEN YEARS AFTER" - Album präsentierte im Oktober 1967 alle Vorzüge dieser Band. Beschwingte Boogietitel, Slow Blues, wie z.B. das zehnminütige "Help me (babe)" des schwarzen Blues-Ausnahmekönners Sonny Boy Williamson, welches von TYA in einer einzigen Studiosession aufgenommen wurde und aufgrund der softig dahinsprudelnden, dumpf hervor gehobenen Power-Bassläufe eines grandiosen Leo Lyons, über die Alvin seine quirligen Gitarrenphantasien legt, eine atmosphärisch-düstere Dunkelheit verbreitet. Es mag vom Text her vielleicht ein wenig sexistisch sein und deshalb feministisch unnachgiebig geprägte Frauen nicht gerade ansprechen, aber wie Alvin dieses machoide "You have to wash, you have to sew, you have to cook, ...... and if you can`t help me babe, I go on the other side of the street and found somebody else" brutal hinaus röhrt, ist schon einsame, Gänsehaut erzeugende Spitzenklasse. Oder das einfühlsame und extrem bluesjazzlastige "I can`t keep from crying, sometimes" oder spritziger Barrelhouse-Jazz. Alles kam so intensiv und heavy und doch irgendwie achselzuckend und einfach easy daher, wie man das bis dahin noch nicht gehört hatte. Alvins Fingerfertigkeiten beeindruckten in ihrer superschnellen und doch sensiblen Virtuosität. Allen wurde bewusst: EVEN SPEEDFINGERS HAVE THE BLUES. Chick Churchills Orgelsolo in "Adventures of a young organ" zeigte Referenzklasse, hatte er doch seinerzeit noch die gleichen Rechte wie der Boss. Alles in Allem ein Album aus der Ur-Zeit des Rock, als noch niemand recht wusste, wohin er einst gehen würde. Ein Spitzenalbum für Musikfreaks. |
The Friends of Mr.Cairo Jon & Vangelis Audio CD, 16. Februar 1983 Verkaufsrang: 23469 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Harmonie und trotzdem schräg... 5 von 5 Punkten Diese Zusammenarbeit mit Jon Anderson finde ich großartig. Harmonische Elemente und trotzdem verkommt das Ganze beileibe nicht in Kitsch. Ganz im Gegenteil. Es ist ein Wechselbad aus Harmonie und schrägen Elementen, in der Art wie es nur Vangelis kann.
Zum Beispiel "School Boogie" - der schnellste Boogie den ich kenne - plötzlich unterbrochen von scheinbarer Disharmonie. Aber nur, um dann wieder in den dynamischen Boogie zu gleiten.
Die Disco-Nummer der 80er "State of Intependence" später schwach interprediert von Donna Summer, ist ein Anspieltipp.
Aber der Grundtitel "The Friends of Mr. Cairo" ist ein musikalisches Video. Eine Hommage an die alten Hollywood-Filme und Darsteller und in der Erzählung spielt eein Film. Ohr an Auge: "Siehst Du, was ich höre?"
"Mayflower", "Beside" und "Outside of this" ruhig und einschmeichelnd.
Das alles mit der unvergleichlichen Stimme von Jon Anderson.
Lediglich "I'll find my way home" - war übrigens auf der 1.Ausgabe der LP nicht vorhanden - ist für mich ein wenig abgedroschen.
The Friends of Mr. Cairo- 80er Jahre pur 5 von 5 Punkten Diese CD besitzt genau den Charme den die musik der 80er ausmacht. Eine tolle Arbeit die sich doch erheblich von den nachfolgenden Werken von Jon and Vangelis unterscheidet. Doch genau das macht diese CD mir zumindest so sympathisch. Ohne jeglichen Pathos oder übertriebenen Pomp ist das Album einfach ein Resultat ehrlichen Könnens. Ein Album mit sehr abwechslungsreichen Nummern, von denen jede ihren eigenen Charme besitzt. Alles in allem eines der besten Teile in meiner CD- Sammlung
Eines der ersten Alben der Klang - Götter 4 von 5 Punkten Aber auf diesem Album sind sie noch ganz anders, als wie wir sie sein Conquest of Paradise oder Chariots of fire kennen. Aufgrund der frühen Zeit minimalistisch und alle Lieder sind gesungen, keine Instrumentaltracks!Trotzdem recht gelungen und erfrischend anders gegenüber den neueren Alben (und besser als so manches danach). Wer gerne Vangelis hört sollte mit dieser CD seinen Horizont erweitern |
Vigilante Magnum Audio CD, 23. September 1986 Verkaufsrang: 36305 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Melodischer & Zeitloser Hardrock! 5 von 5 Punkten Es gibt nicht viele Bands wie Magnum die es verstehen geniale & anspruchsvolle Musik zu komponieren. Wer, wie ich, auf die Band steht der weiß was ich meine. Ein gutes Magnum Album spricht einen von beginn an & lässt einen dann auch so schnell nicht wieder los. Dieses Album ist mittlerweile schon über 20 Jahre alt, hat aber noch lange nix an seiner Qualität eingebüßt.
Und auch mit diesem Album haben Magnum ein hervorragendes Werk abgeliefert das ich auf jeden fall auf Augenhöhe sehe mit "On a Storytellers Night" & "Wings of heaven". Mann schreibt nicht mal eben nebenher Tracks wie "Midnight sun(You wont be sleeping)" oder auch "Backstreet Kid", dazu gehört schon eine ganze menge Klasse. Magnum schaffen es immer wieder einen Bogen zu spannen zwischen geilen Rocktracks und gefühlvollen Balladen, ohne dabei schmalzig zu klingen.
Fazit: Vigilante ist ein rundum großartiges Album das Fans der Band(aber nicht nur die) von anfang an mit verzücken dürfte. Und ich benutze diesen Ausdruck nicht weil ich schleimen will, nein weil es einfach so ist. Magnum sind & bleiben in ihrem Sektor einfach eine absolute Größe. Wer auf guten 80ziger Rock mit tollen Melodien und Anspruch steht kommt an diesem Magnum nicht vorbei. Ganz nebenbei erwähnt ist die Band auch Live wirklich absolut empfehlenswert.
Melodien für Millionen 4 von 5 Punkten Nachdem die "Storyteller" Euphorie verraucht war, machte man sich an das neue Album und konnte erwartungsgemäß nicht dagegen halten. "Lonely Night" ist ein netter Magnum Opener,um danach den Zuhörer mit einem typischen Killer Song "Need a lot of Love" zu versöhnen, dessen Refrain sich hymnisch emporhebt und Magnum einzigartig macht.Und bei "Midnight(you won`t be sleep)oder auch" "When the World comes down"(d i e Feuerzeugballade) stellen Magnum ihre hohe Kunst, Songs, gnadenlos gut und perfekt auf den Punkt zu bringen, optimal zur Schau.Insgesamt ein wirklich gutes Album, ohne grossartige Schwächen.
`When the world comes down` 5 von 5 Punkten 1985 haben uns Magnum mit "On A Storyteller`s Night" ein Jahrhundertwerk `geschenkt`. Das genannte Album war immerhin so erfolgreich, dass die Gruppe um Tony Clarkin weitermachte (vor der "Storyteller`s Night" hatte man wirklich überlegt, die Brocken hinzuschmeissen). 1986 erschien dann der Nachfolger "Vigilante" und endlich kam die Karriere der Gruppe ins rollen.
"Vigilante" kann mit dem Vorgänger nicht ganz mithalten (das hatte ich auch nicht erwartet), aber das Album ist richtig klasse. Mit `Need a lot of love`, dem Titelstück und `When the world comes down` sind direkt 3 Granaten enthalten, die zu den besten Songs der Gruppe überhaupt gehören. Die weiteren 6 Songs `Lonely night`, `Sometime love`, `Midnight`, `Red on the highway`, `Holy rider` und `Back street kid` sind zumindestens gute, wenn nicht sogar sehr gute Songs. Die Produktion u.a. von Roger Taylor (Queen) ist auch sehr gelungen.
Wer melodischen Hard Rock liebt, ist bei Magnum genau richtig. Die Gruppe ist herrlich altmodisch im positiven Sinne. Nochmals 5 Sterne für "Vigilante". Leider wurden die darauffolgenden Alben immer kommerzieller und flacher, wobei "Wings of heaven" auch noch zu empfehlen ist.
Das Beste Magnum Album! 5 von 5 Punkten Für viele ist WINGS OF HEAVEN das Beste,doch diese Album ist um einiges besser. LONELY NIGHTS, MIDNIGHT, WHEN THE WORLDS COME DOWN und VIGILANTE sind einfach so gute Songs,das man sie nie wieder vergisst!
Und der Rest des Album kann sich eben so hören lassen.
Absoluter Pflichtkauf für Magnum Fans und für Hardrock Fans ein MUSS!!
Nicht schlecht, aber etwas zu soft 3 von 5 Punkten Nach dem epischen "On a storytellers night" machten sich die Mannen von Magnum an "Vigilante". Und ich muß sagen, dass es doch etwas hinter den anderen Alben der Band herhinkt. Es ist zwar nicht schlecht, jedoch etwas zu soft geraten, wie ich finde. Klar, Magnum zeichneten sich auch bisher eher durch dezentere Gitarrenarbeit aus als durch lärmende Riffwände, jedoch ist der Popanteil dieser Scheibe zu Lasten des Rockanteils doch etwas sehr stark ausgeprägt. Ob das nun am Produzenten von Queen liegt, sei mal dahingestellt. Jedenfalls sind lediglich einige Lieder wie "Backstreet Kid" noch halbwegs rockig, der Rest ist nicht schlecht, läuft aber etwas zu soft an einem vorbei. Insgesamt kann ich das Album aber dennoch jedem Magnum-Fan ans Herz legen, und wer mal was zum Entspannen braucht, kann sich dieses Scheibchen auch mal geben. Mir persönlich sagt aber der epischere Stil der Band mehr zu.
Weitere Kundenmeinungen |
The Black Rider Tom Waits Audio CD, 3. Januar 1995 Verkaufsrang: 47586 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Grandiose Musik zu Robert Wilsons' Inszenierung »The black rider« 5 von 5 Punkten Einmal mehr beweist Tom Waits seine musikalische Vielfältigkeit und gibt Wikons Theaterstück die musikalische Seele. Großartig!
Das kultige Blues-Grunge Musikal auf CD ! 5 von 5 Punkten Wer das Glück hatte, das Bühnenwerk "The Black Rider" von R. Wilson, T. Waits und W. Burroughs auch nur einmal zu sehen oder zu hören (und sei es nur auf Video oder in der wunderbaren Inszenierung eine Münchner Low-Budget-Theaters) und Gefallen gefunden hat an der lustvollen Bildersprache Wilsons, am musikalischen Ideenreichtum Waits' oder an der suggestiven Kraft der Texte Burroughs', der wird diese CD lieben und die "five stars deluxe" verstehen, die das Werk vom ersten bis zum letzten Ton verdient. Die fremd-ländische Rhythmik, die ost-europäischen Melodien und die verspielt-schockierenden Texte von Tom Waits, machen das Hören für Fanatiker zum Genuß - und für "absolut beginners" zur "Einstiegsdroge" in Richtung bluesiger Grunge (oder grungiger Blues). Als absolutes MUSS kann man bei dieser CD nur mit dem Teufel einstimmen, wenn der bei Wilson / Waits / Burroughs singt: "come on along with the Black Rider, we'll have a gay old time". |
Life Stranger Than Fiction Incognito Audio CD, 18. Juni 2001 Verkaufsrang: 14339 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Bei jedem mal Hören wurde sie immer besser.... 5 von 5 Punkten Am Anfang war ich fast enttäuscht. Ja, richtige Knaller ganbs auf dieser Scheibe auch: "Castles in the air", "Reach Out" und "Rivers runnin' black" gehören - keine Frage - sicherlich zu den großartigen Songs, die man von Incognito gewohnt ist. Und die anderen Songs? An die musste ich mich gewöhnen. Und doch jetzt stelle ich immer mehr fest: Die Scheibe ist super. Man hatte die alte Incognitomusik erwartet und bekommen ein reiferes Werk - heisst: Die Grooves sind erdiger, die Melodien grader, die Stimmen mehr im Vordergrund, die Bläser mehr im Hintergrund. Eine super Ergänzung zu den bisherigen Alben! Ich bin schon auf das nächste gespannt!!!
Durchhalten bis zum Schluss 3 von 5 Punkten Ich gebe zu, ich habe die CD blind gekauft. Aber bei Bluey, der solche Juwelen wie "100° and rising" geschaffen hat, kann man doch eigentlich nicht falsch liegen. Und dann die Enttäuschung : ein souliger Klangbrei voller Beliebigkeit. Nach den großspurigen Tönen der Plattenfirma soll Jean-Paul Maunick eines Nachts im Taxi beschlossen haben, das gesamte Material der fertigen CD einzustampfen und mit größerer Besetzung komplett neu einzuspielen. Viel schlimmer kann es wohl kaum geklungen haben. Wo sind die Ohrwürmer wie "Good love" oder "Roots" wegen derer man um 4 Uhr morgens aufsteht, um sich die Gehörgänge frei spülen zu lassen ? Und als ich schon darüber nachdachte, welchem meiner Lieblingsfeinde ich diese CD zum Geburtstag schenken soll, geschah das Wunder dann doch noch. Es kündigte sich mit Track 9 "Reach out" an, setzte sich über "Rivers runnin' back" fort und bei der letzten Nummer "On the road" wollte ich gar nicht mehr aufhören. Fette Bläser, Popjazzsoul relaxed wie nach 5 Caipirinhas und eine laue Sommernacht, alles drin. Also, durchhalten bis zum Schluss. Bluey kanns doch noch !
Routinierter Rückschritt 3 von 5 Punkten Wer das letzte reguläre Studio-Album von Incognito ,"No Time Like The Future", noch im Ohr hat, wird vom neuesten Streich von „Bluey" Maunick doch etwas enttäuscht sein. Zwar besticht „Life, Stranger Than Fiction" einmal mehr durch eine perfekte Produktion und handwerklich einwandfreie Kompositionen, aber es lässt die Experimentierfreudigkeit und die ganz eigene und fesselnde Atmosphäre des Vorgängers aus dem Jahre 1999 vermissen. Entwickelte „No Time Like The Future" nach kurzer Zeit das berüchtigte Suchtpotential, plätschert die aktuelle Scheibe auch nach mehrmaligem Auflegen eine Spur zu routiniert durch die Gehörgänge - ohne große Spuren zu hinterlassen. Die ausgefeilten und originellen Jazz-Harmonien und -Sounds der drei letzten Alben sind über weite Strecken einem deutlich verstärkten Funk-Einfluss gewichen, der viele Songs auswechselbar klingen lässt - ein spürbarer Rückschritt, wenn auch auf hohem Niveau. Als Trostpflaster sei das Solowerk „All My Life" der ehemaligen Incognito-Sängerin Maysa Leak aus dem Vorjahr empfohlen. Es ist das entschieden bessere „neue Incognito-Album".
Überraschend, genial, funky... 5 von 5 Punkten Wenn man die letzten Alben von Incognito verfolgt hat, hat man immer wieder eine musikalische Veränderung und Weiterentwicklung gesehen. Waren die früheren Alben noch sehr Jazz-Funk orientiert, "100° and risin'" sehr erdiger Soul-Jazz, "Beneath the Surface" sehr soulig und "No Time Like The Future" experimentell mit vielen Elektro-Anleihen wird man auf "Life, Stranger Than Fiction" ähnlich wie auf "100°" Soul-Funk vom feinsten überrascht. Das ganze geht stellenweise sehr in die Richtung amerikanischer NuSoul-Stars wie D'Angelo, Jill Scott oder Erykah Badu, Incognito hat es aber geschafft ihren unverkennbaren Sound mit den genialen Horn- und Streicherarrangements einzuarbeiten. Bluey, der Bandleder, hat auf diesem Album nicht nur musikalisch einen Cut gemacht, er verpflichtete auch vier neue Vocalisten: Dianna Joseph, Kellie Sae, Sarah Brown und Xavier Barnett deren Stimmen perfekt zur Musik passen. Sicher werden einige alte Incognito-Fans enttäuscht sein die ein Album erwartet haben, was nahtlos an die letzten anschließt oder die die Leadsängerin Maysa Leak vermissen aber Incognito sind nicht die Bee Gees, man bekommt auf ihnen nicht auf jeder Platte das selbe vorgesetzt sondern man muß immer auf positive Überraschungen gefasst sein.
Wieder zurück: Icognito 5 von 5 Punkten Sie sind wieder da. Wieder etwas anders als ihr letztes Album, aber sie haben dennoch nichts von Ihren fantastischen Sound eingebüst. Castles in the Air hat das Zeug zur ersten Single Auskopplung, aber nichts desto trotz sind alle anderen Stücke mindestens gleichwertig. So wirklich bekannt ist Icognito in Deutschland nie geworden, vielleicht ändert sich das jetzt endlich mal, denn sie haben es mehr als verdient. Sie sind im Moment auch auf Tour und wer die Chance hat sie zu sehen, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Einfach schöne Musik, die eigentlich in jede Lebenslage passt. |
Vinicius & Odette Lara (Elenco Brazil-Serie) Vinicius de Moraes / Odette Lara Audio CD, 22. Juni 2004 Verkaufsrang: 4384 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In den Sechziger Jahren, der goldenen Phase des Bossa Nova, gehörte das brasilianische Elenco-Label zu den wichtigsten Wegbereitern dieser Musik. Auch heute noch ist die Marke unvergessen bei allen Bossa Nova-Fans, nicht nur wegen der hohen musikalischen und technischen Qualität der Aufnahmen, sondern auch der einprägsamen Covergestaltung. Gegründet wurde Elenco von Produzent Aloysio de Oliveira, einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der brasilianischen Musikszene, verantwortlich für bedeutende Alben von Künstlern wie Sylvia Telles, Edu Lobo, Nara Leao, Vinicius de Moraes, Sergio Mendes und vielen anderen. In der Elenco Brazil-Serie erscheinen wichtige Alben dieser Künstler erstmals auf CD, mit Original-Cover, Songtexten und brillantem 192kHz/24BIT-Remastering.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Die bittersüße Seite der Bossa Nova 5 von 5 Punkten Was man zur Zeit (noch) an CDs der Elenco/Brazil-Serie zu hören und zu kaufen bekommt, ist durchweg mehr als lohnenswert. Da macht auch diese Einspielung von Moares/Lara keine Ausnahme. Einmal abgesehen von der hervorragenden Remaster-Qualität bekommt man hier auch wunderschöne Bossa-Nova-Musik der frühen 60er-Jahre zu hören. Die sehr reizvolle Synthese zwischen dem humorvoll heiteren Gesang Vinicius de Moares' und dem warmem oftmals melancholischen Gesang Odette Laras zieht sich wie ein roter Faden durch alle 12 Stücke der CD. Das Ganze wird durch eine klassischer Begleitung (schwelgenden Celli bei den langsameren Stücken - meist von Lara gesaungen, und einer treibenden Percussion-Combo)gekonnt untermalt. Ich bin auf weitere Elenco-Veröffentlichungen gespannt. Hoffentlich gibt es noch viele Liebhaber dieser wundervollen Musik! |
Unter die Haut Udo Lindenberg Audio CD, 3. Januar 1996 Verkaufsrang: 35406 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Naja! 2 von 5 Punkten In meinen Augen nicht sonderlich empfehlenswert! Man müsste sich wahrscheinlich sogar zum Heulen Mühe geben, bei den verschiedenen Love-songs mit immer gleichem Text, welcher wirklich nicht sehr anspruchsvoll ist. Es gibt Besseres! |
With a Little Help from My Friends Joe Cocker Audio CD, 4. Januar 2000 Verkaufsrang: 9879 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Cockers 1. und grösster Triumph 5 von 5 Punkten Wie bei so vielen anderen Acts trifft auch bei Joe Cocker folgendes zu: Das Debüt-Album ist das Beste. Joe Cocker ist ein Musiker, dessen Erfolge alle auf gecoverte Songs zurückführen: "Unchain My Heart", "Summer In The City", "Could You Be Loved" und viele andere Songs sind ein Beispiel hierfür. Cocker war nie ein grosser Songwriter und auch auf diesem Album sind 90% der Songs gecovert. Das ewige Nachmachen kann man ihm von mir aus auf jedem Album ankreiden - so coverte er z.B. 1969 zwei Songs von "Abbey Road", welches selbst erst im selben Jahr erschien, und packte sie auf sein 2. Album - nur bei diesem Album bleibt einem die Spucke weg! Die Songs sind zwar alle gecovert, aber wie gecovert. Ich denke über die Version des Beatles-Songs "With A Little Help From My Friends" brauchen wir nicht weiter zu sprechen - Remember Woodstock. Cocker macht diesen Song, der für die Beatles keine grosse Angelegenheit war zum Welthit! "Don't Let Me Misunderstood" ist im Vergleich zur Animals-Version ein ganzes Stück romantischer und seine rauhe Stimme passt auch besser zu dem Song wie die Eric Burdons. Dasselbe kann man von den beiden Bob Dylan Songs "Just Like A Woman" und "I Shall Be Released" erlangen durch ihn erst volle Entfaltung. Die Band um Cocker herum ist ebenfalls exzellent. Jimmy Page, Kultgitarrist von Led Zeppelin ist mit von der Partie, sowie Steve Winwood, der mit der Jimi Hendrix Experience auf "Electric Ladyland" gespielt hat. Somit werden Songs wie Feelin' Alright" und "Bye Bye Blackbird" zu echten Soul-Juwelen! Meine Wertung: das erste und letzte Mal 5 Sterne für Mr. Cocker! |
Street Life the Crusaders Audio CD, 18. Juni 1991 Verkaufsrang: 15382 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Leckerbissen für Funk-Jazz 5 von 5 Punkten Die CD ist eine meiner absoluten Fovoriten. Allein das Titellied (in einer Versinon von 11:18 Minuten) lohnt den Kauf. Randy Crawford, Joe Sample und Will Jennings at their best. Auch die anderen Titel sind Kompositionen, die sich gut zu jeder Gelegebheit hören lassen - in jedem Fall, um gute Laune zu verbreiten. |
Tutto Live Gianna Nannini Audio CD, 12. Februar 1985 Verkaufsrang: 6980 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Im Vergleich zur Doppel-LP 1 von 5 Punkten Im vergleich zur Doppel-LP fehlen hier einige Lieder.
Es handelt sich hier um die Lieder "Vieni Ragazzo", "Siamo Ricchi" und "Fiesta"
wer die nicht hat ist selber schuld! 5 von 5 Punkten Ich hatte diese CD schon als LP zuhause und als die CDs aufkamen, war diese die erste, die ich zusätzlich auch noch als CD gekauft habe.Eine derartige Hochform hat Gianna später nie wieder erreicht. Diese Scheibe hat alles (a l l e s !), was ein live-Album braucht. Nämlich: (i) gnadelos gute Titel. (ii) eine einheitliche Zusammenstellung, die den Zuhörern gar nicht merken lassen, dass er nicht die Originale hört, und (iii) Komplettheit, es ist (fast) jeder Hit dabei, den Gianna bis 1984 produziert hatte. 1984 war eine Art von Wendepunkt in der damaligen Rock- und Popmusik. Es kam die elektronische Musik auf, die Künstler haben experimentiert, die Musik wurde ganz anders, die knallharten Rocksongs und Rockballaden der 70er waren vorbei. Tutto Live zeigt noch einmal alles, was diese Periode zu bieten hatte. Tutto Live ist bis heute die beste Platte, die Gianna je herausgebracht hat. Ein definitives "must-have-it"!
Einfach genießen 5 von 5 Punkten Hat wirklich noch niemand "tutto live" kommentieren wollen. Dann tu ich es halt: Eine fantastische Zusammenennfassung der früheren Gianna mit so brillanten Songs wie America oder Waggon lits. Sicher ist es in letzter Zeit stiller um die italienische Rockröhre geworden, doch dieser Zusammenschnitt Mitte der 80er ist um das Vielfache bewegender als das, was uns gegenwärtig aus den Chart-Listen entgegenplärrt. Von Küblböck und Co. ganz zu schweigen. Kauft und genießt!! |
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