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Tutto Live Gianna Nannini Audio CD, 12. Februar 1985 Verkaufsrang: 6980 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Im Vergleich zur Doppel-LP 1 von 5 Punkten Im vergleich zur Doppel-LP fehlen hier einige Lieder.
Es handelt sich hier um die Lieder "Vieni Ragazzo", "Siamo Ricchi" und "Fiesta"
wer die nicht hat ist selber schuld! 5 von 5 Punkten Ich hatte diese CD schon als LP zuhause und als die CDs aufkamen, war diese die erste, die ich zusätzlich auch noch als CD gekauft habe.Eine derartige Hochform hat Gianna später nie wieder erreicht. Diese Scheibe hat alles (a l l e s !), was ein live-Album braucht. Nämlich: (i) gnadelos gute Titel. (ii) eine einheitliche Zusammenstellung, die den Zuhörern gar nicht merken lassen, dass er nicht die Originale hört, und (iii) Komplettheit, es ist (fast) jeder Hit dabei, den Gianna bis 1984 produziert hatte. 1984 war eine Art von Wendepunkt in der damaligen Rock- und Popmusik. Es kam die elektronische Musik auf, die Künstler haben experimentiert, die Musik wurde ganz anders, die knallharten Rocksongs und Rockballaden der 70er waren vorbei. Tutto Live zeigt noch einmal alles, was diese Periode zu bieten hatte. Tutto Live ist bis heute die beste Platte, die Gianna je herausgebracht hat. Ein definitives "must-have-it"!
Einfach genießen 5 von 5 Punkten Hat wirklich noch niemand "tutto live" kommentieren wollen. Dann tu ich es halt: Eine fantastische Zusammenennfassung der früheren Gianna mit so brillanten Songs wie America oder Waggon lits. Sicher ist es in letzter Zeit stiller um die italienische Rockröhre geworden, doch dieser Zusammenschnitt Mitte der 80er ist um das Vielfache bewegender als das, was uns gegenwärtig aus den Chart-Listen entgegenplärrt. Von Küblböck und Co. ganz zu schweigen. Kauft und genießt!! |
Best of the Gap Band Audio CD, 24. Februar 1995 Verkaufsrang: 40681 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jetzt, da er zum Mainstream geworden ist, gibt es eine Menge guten R&B; aber erst, wenn man auf Veteranen wie die Gap Band zurückblickt, erkennt man, was dem modernen Soul oft fehlt: roher Funk. Diese Sammlung enthält einige der funkigsten und smoothsten Tracks, die Sie jemals zu hören bekommen werden. Selbst wenn Sie noch nie Old-School-Soul gehört haben, werden Sie die Riffs und Baßläufe kennen: Sie gehören zu der Art von Klassikern, denen die Produzenten heutzutage in fast jeder Party-Compilation huldigen. Tracks wie "Early in the Morning" und "Outstanding" sind einfach reif fürs Sampeln, und "Shake" und "Burn Rubber" nehmen einen mit in die Vergangenheit, wenn man auf dem Dancefloor groovt und mit dem Kopf nickt. Das Adrenalin wird bei solch superslicken Balladen wie "Yearning for Your Love" nur etwas langsamer. Dies ist das Vorbild für den heutigen R&B. --Rebecca Wallwork
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Höre und Staune! 5 von 5 Punkten Ja, das war noch Musik! Hier kann man nur mitgehen und den Rhytmus spüren. Eine Wohltat! Die Gap Band sind ein Garant für sehr tanzbaren Funk und gehören neben Tavares, Sly & the Family Stone und EWF in jede ordentliche CD Sammlung.
Wie es sich für ein Best of Album gehört ist hier die Creme de la Creme vertreten.
Also kaufen und grooven.
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Jazz Sebastian Bach Vol.1 the Swingle Singers Audio CD, 12. Juli 2000 Verkaufsrang: 4462 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Höllisch swingender Bach! 5 von 5 Punkten Der amerikanische Arrangeur Ward Swingle (er heißt wirklich so!) hat 1963 aus zwei Sopranistinnen, zwei Altistinnen, zwei Tenören und zwei Bässen (allesamt aus Frankreich) ein Oktett zusammengestellt und hat ihnen den Kontrabassisten Pierre Michelot und den Schlagzeuger Gus Wallez (auf zwei Stücken wirkt André Arpino mit) beigesellt. Und das Ergebnis kann sich wahrlich hören lassen! Auszüge aus der Kunst der Fuge, dem Wohltemperierten Klavier, den Partiten und den Orchestersuiten werden scat-artig, also ohne Worte, virtuos gesungen. Die Hörerin, der Hörer gewinnt den Eindruck, auf andere Weise könne man Bachs Musik gar nicht aufführen. Und die Musik swingt wirklich höllisch, was nicht nur an der hochkompetenten Rhythmusgruppe und den Sängerinnen und Sängern, sondern auch am Ausgangsmaterial liegt. Bachs Musik selbst wohnt ein immens swingendes Element inne. Die üblichen Zelebratoren der Bildungsmusik haben davon leider keinerlei Ahnung. Sie sollten unbedingt diese CD und selbstverständlich auch die Nachfolger hören. Aber auch Leute, die Jazz und sonst nichts mögen, werden mit dieser Musik mehr als zufrieden sein.
Ich kenne diese Aufnahmen seit fast 40 Jahren und habe immer noch Freude an ihnen.
Und die Klangqualität ist außerordentlich gut: Transparent, räumlich, mit genügend Bass-Anteilen.
Gehört wurde mit der Kette
Stromleiste: SUN AUDIO
CD-Spieler: SONY CDP XA 50 ES
NF-Kabel: MIT Terminator T4i
Verstärker: NAD C372
LS-Kabel: WIREWORLD OASIS
Lautsprecher: DYNAUDIO Contour 3.0
Subwoofer: AUDIO PHYSIC Luna
Virtuose Acappell-Truppe brilliert mit Jazz/Klassik-Crossove 4 von 5 Punkten Dieses ist das allererste von ca 40 Alben, die die Swingle Singers in den 38 Jahren seit ihrer Gründung herausgebracht haben. Es hat damals ungeheures Aufsehen erregt, hat der Gruppe ein oder zwei Grammies eingebracht und sie über Nacht weltberühmt gemacht. Noch nie zuvor hatte eine acappella-Gruppe so eine Perfektion und Virtuosität an den Tag gelegt, und auch die Idee des Crossovers zwischen Klassik und Jazz war noch recht neu ( Jacques Loussier hatte ein paar Jahre zuvor schon die Konzertbühnen betreten). Auf ihrem ersten Album stecken die Swingles ihr musikalisches Terrain ab, beschränken sich aber auf Bach's Werke. Diese werden sehr virtuos und mit überzeugenden Swing musiziert, es macht ungeheuer Spass zuzuhören, die rythm section ( komplett acappella wurde dei Gruppe erst in den 70er Jahren) groovt enorm, die Arrangements für die Gruppe, wie auch für die Band sind sehr intelligent und passen. An manchen Stellen hört man - es ist schliesslich das erste Album, noch stimmliche Grenzen und der Sound ist für unsere heutigen Ohren auch ein bisschen altbacken, trotzdem ist das insgesamt ein sehr, sehr gutes Album und wird jedem gefallen - egal , ob man bisher mit Klassik , Jazz oder Acappella nichts angfangen konnte. Die Swingles kreieren eine ganz eigenen, unverwechselbaren und noch nie dagewesenen Sound, den man unbedingt gehört haben sollte. Ein absoluter Meilenstein in der Acappella-Geschichte !! |
Zeit Sts Audio CD, 4. September 1995 Verkaufsrang: 39297 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Wohin die Reise geht 5 von 5 Punkten Zeit - ein Begriff, den die Wissenschaft nicht definieren kann. Aber STS mit ihrer Begabung, Worte und Reime zu schleifen, unternehmen einen letzten musikalischen Versuch und nennen sogar ihr 95er Album so.
Was wäre das für ein Meisterstück geworden, hätte Schiffkowitz bessere Beiträge geliefert. Alle 4 Lieder von ihm auf "Zeit" gehen mir nicht ins Ohr. Dafür haben aber Steinbäcker und Timischl mit ihren je 4 Liedern eine Glanzleistung hingelegt. Mein Lieblingsstück hier ist "Wohin die Reise":"Wohin geht die Fahrt, wohin die Reise ? Nimm mich, wenn's geht, net mit, Kapitän. Es beruhigt mich auch auf gar keine Weise, wenn wir alle z'sammen untergehn."
Wohin die Reise wirklich geht...wir wissen's nicht. Vielleicht wird die Zeit es uns sagen.
Zeit für "Zeit"... 5 von 5 Punkten ... sollte man sich von Zeit zu Zeit schon nehmen. Das 1995 erschienene Studioalbum enthält 12 Titel in gewohnter Qualität. Der Stil hat sich seit den letzten Alben wieder etwas weiterentwickelt, und jedes Lied auf dieser Platte ist ein Treffer! Es gibt keine Durchhänger oder wirklich schwächere Titel. Mit dem genialen "I bin aus Österreich" von Schiffkowitz wird das Album eröffnet, gefolgt von dem ruhigeren, wunderbaren "A altomodischer Hund" von Gert Steinbäcker. Weiter geht es wieder etwas lebhafter mit Günter Timischl's "I pack's net".Ob die wunderschöne Ballade "Zeit für uns", das hitverdächtige "Wohin die Reise", das rockige "Wirf du einen Schatt'n" oder das trübe, langsame "Regen fällt auf Milos" - auf dieser CD ist alles vorhanden, und durch diese feine Mischung kommt wohl nicht so schnell Langeweile auf! Auch die restlichen fünf Titel setzen den bisherigen Verlauf der Platte im selben Niveau fort, und lassen keine Wünsche offen. Fazit: Ein rundum gelungenes Album mit viel guter Musik und intelligenten Texten, wie man es von S.T.S. gewohnt ist. Kaufen!
Kräftig, kritisch, ehrlich 5 von 5 Punkten Jawoll, so lass ich mir STS gefallen. 1995 hatten sie wirklich noch was zu sagen. Beinharte, kritische, aber auch hochsensible, gefühlvolle Texte und starke Melodien. Thematisiert werden Ausländerfeindlichkeit, Rückgratlosigkeit, der Krieg am Balkan und, natürlich, die Liebe - auf intelligente, treffende Weise. Introvertiert, verträumt und einfach schön kommt "Regen fallt auf Milos" von Schiffkowitz daher. Toll auch Timischls "Wahnsinn" sowie "I bin aus Österreich" und "Nanana" von Schiffkowitz. Steinbäcker liefert mit "Zeig mir dein Himmel" einen Höhepunkt. Eine Tendenz ist bei ihm aber leider erkennbar: zunehmend moralinsaure Texte (Zitat aus "I bin a altmodischer Hund:" "Und jeder Mensch is für mi zerscht amoi ganz gleich - wurscht woher, schwarz oder weiß, oam oder reich"; in dieser Tonart gings bei ihm auf den beiden STS-Nachfolgealben Volle Kraft und Herzverbunden leider weiter). Trotz dieses kleinen Wermutstropfens: Super Werk, kaufenswert.
Man geht mit der Zeit... 5 von 5 Punkten STS beweisen auf "Zeit" wieder mal, daß man mit der Zeit gehen kann, ohne sich von ihr verbiegen zu lassen. Die Texte sind in altbekannter Art ehrlich, ansprechend und kritisch, nur ist das Album musikalisch wesentlich Band-lastiger als alle Vorgänger, was sich keineswegs negativ auswirkt. "Zeit" ist sehr zeit- und gesellschaftskritisch ("Wohin die Reise", "I bin aus Österreich", "Nanana"), enthält aber auch wunderschöne Balladen (wie etwa "A altmodischer Hund", eines meiner absoluten STS-Lieblingslieder). |
Heads Or Tales Saga Audio CD, 8. August 1994 Verkaufsrang: 46452 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Kopf oder Zahl? 4 von 5 Punkten Bei 'Heads Or Tales' ist bereits eine Hinwendung zum Pop erkennbar. Die Stuecke sind weniger symphonisch und radiotauglicher geworden. Auch der Sound klingt etwas blechern, was aber dieses Album irgendwie besonders auszeichnet. Schliesslich haben hier keine unbissige Produktion a la 'Wildest Dreams' vor uns liegen, sondern einfach einen etwas glattpollierten, hoehenlastigen Sound. Einzige Stuecke herauszuheben macht keinen bzw. nur wenig Sinn, denn mit der holprigen Rhythmik, den synthetischen Keys und den (Stadtion)rockigen Gitarren sind die typischen Sagatrademarks weiterhin enthalten, nur halt in etwas poppigerem Gewand.
Wer gute 80er-Musik mag, wird dieses Album auf jeden Fall moegen!
Gelungenes Album 4 von 5 Punkten Heads Or Tales
(1983 - I. Crichton, J. Crichton, Gilmour, Negus, Sadler)
Saga setzten bei "Heads Or Tales" die Veränderungen, die bei "Worlds Apart" ihren Anfang nahmen, fort. Der Weg führte deutlich in Richtung eingängige, kompakte und filigrane Rockmusik. Produzent Rupert Hine wird gewiß seinen Teil dazu beigetragen haben.
Science Fiction Anleihen gibt es gar keine mehr und zum ersten Mal gibt es keine weiteren "Chapter" mehr aus dem eigenwilligen Konzeptwerk der Band. Schwelgerische Keyboardpassagen sind nun völlig aus der Musik verschwunden, geblieben ist das charakteristische Gitarrenspiel von Ian Crichton, der vor allem bei der ungekürzten Version von "Cat Walk" mit einem mehrminütigen Solo seine Spielwiese erhält und zeigen kann, was in ihm steckt.
Zum ersten Mal aber kann mich ein Album von Saga nicht mehr auf ganzer Linie überzeugen. Lieder wie "The Sound Of Strangers", "The Writing" und "Intermission" plätschern für mich ohne Höhepunkte dahin.
Gut gelungen sind dafür aber die eingängige Single "The Flyer", das rockige "Social Orphan", "The Pitchman" mit großartigen Instrumentaleinlagen, sowie die ungekürzte Version von "Cat Walk" - wobei aber keines dieser Lieder wirklich an die Highlights der vorangegangenen Alben heranreichen kann.
Die Musik von Saga muß dem Bemühen, kompaktere und rockigere Stücke zu schreiben, Tribut zollen. Theatralik und Bombast fehlen zulasten dominanterer Geradlinigkeit und härteren Rockelementen in der Musik.
Dennoch ist "Heads Or Tales" insgesamt betrachtet noch ein gelungenes Album - allerdings kein großartiges mehr.
Kopf oder Zahl...? 4 von 5 Punkten Quo Vadis, Saga??? Wieder eine Produktion von und mit Rupert Hine als Produzenten und er überfrachtet die Band meiner Meinung nach mit zuviel Technik, die ihnen die kreative Luft zum Atmen nimmt. Der Opener"The Flyer" im straighten Rockrythmus, Megahit tauglich, keine Frage, und nach wie vor fetzige, fette Gitarren (Pitchman/ Socila Orphan)und Keyboards, dominieren in fast jedem Song, daher sind "Vendetta" oder auch "Scratching the Surface"(Ohrwurmrefrain) wohltuend anders geraten."The Writing" rauscht irgendwie an mir vorbei. Im grossen und ganzen ein gutes Saga Album, aber sie geraten langsam in den musikalischen"belanglos" Strudel, und müssen aufpassen sich darin nicht zu verzetteln..
Ein weiterer Klassiker 5 von 5 Punkten Anfang der 80er war d i e Zeit für Saga. Hatten Sie mit der "Worlds Apart" 1981 den endgültigen Durchbruch geschafft, legten Sie 1983 die nächste Klasse Studio-Scheibe mit der "Heads Or Tales" nach. Die Herren Sadler, Ian und Jim Crichton, Gilmour und Negus auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
Auf der "Heads Or Tales" sind nur Klasse Songs, die teilweise auch heute noch gespielt werden. `The flyer`, `Cat walk`, `The sound of strangers`, `Social orphan`, `Scratching the surface` und besonders `The pitchman`. Die Mischung aus Rock, Pop und eine kräftige Prise Prog hat mir immer schon sehr gut gefallen. Auf dem vorliegenden Album wird dies alles geboten, klasse!
5 Sterne für "Heads Or Tales".
Volle Punktzahl - wenn man einen guten EQ zum Nachbearbeiten besitzt 3 von 5 Punkten Für mich eine der besten Saga Alben überhaupt. Allerdings war ich nach dem Kauf der Polydor CD-Pressung recht enttäuscht. Kein Bass, zu laute hohe Mitten. Insgesamt einfach anstrengend. Besitzt man ein halbwegs vernünftiges Audio Editing Programm, kann man den Sound aber gewaltig verbessern. Bei mir im Laufwerk dreht sich von daher die überarbeitete Privatkopie. Das Original ist im CD-Regal. Vielleicht ist die SPV Version besser? Ich weiss es nicht. [] Das ändert aber alles nichts daran, dass diese Scheibe von Saga von hinten bis vorne genial ist - wobei man den Bonustrack auch weglassen könnte, weil die zwei zusätzlichen Minuten Ian Crichton Solo einfach überflüssig sind...
Die Musik bekommt locker 5 Sterne - die Qualität des Masterings ist allerdings wirklich schlecht und wird diesem feinen Album nicht gerecht. Daher von mir nur 3 Sterne!
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Spectrum (MPS - Most Perfect Sound Edition) Volker Kriegel Audio CD, 1. September 2003 Verkaufsrang: 52511 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Volker Kriegel in den frühen 1970ern 4 von 5 Punkten Volker Kriegel (1943 - 2003) war ein Gitarrist, der etlichen Jahrgängen viele schöne Musikstunden - von Schallplatte, von CD und/oder live - beschert hat.
Leider sind seine frühen Platten "With a little help from my friends" (1968) und "Inside: Missing Link" (1972) nur sehr schwer oder gar nicht erhältlich. Einen gewissen Trost bietet der Sampler "Masterpieces" des Dave Pike Sets (bei dem er von 1969 bis 1972 neben Pike die weitere Hauptstimme war) und die vorliegende CD, die - als Schallplatte - 1971 erschienen ist.
Neben Kriegel (Gitarren & Sitar) spielen mit John Taylor (Hohner Electra piano), Peter Trunk (Bass, E-Bass, Cello), Peter Baumeister (Schlagzeug, Perkussion) und Cees See (Perkussion). Es handelt sich mithin um eine hochkarätige Besetzung, die 1971 nicht viel Konkurrenz hatte.
Ohne Wehmut kann man diese Musik nicht hören, denn Kriegel, Trunk und See sind tot und Baumeister hat sich schon lange aus der Musik zurückgezogen.
Das Programm ist stilistisch sehr vielfältig. Das Eingangsstück "Zoom" ist leicht angerockt, im 8/8-Beat, mit Kreuzrhythmen des E-Basses. "More About D" dockt an der Bildungsmusik an. "Suspicious Child" ist zarter Folk-Rock mit einer liebenswert-zarten Melodik. "Instant Judgment" kokettiert etwas mit Free Jazz.
Das E-Piano stört durchgängig - jedenfalls mich -, auch wenn konzediert werden muss, dass John Taylor ein sehr guter Musiker ist. Sehr erfreulich ist die sehr gute rhythm section mit Trunk und Baumeister, die schon auf Kriegels Debüt "With a little help from my friends" zum Gelingen beigetragen haben. Cees Sees Rolle ist leider nicht ganz offensichtlich.
Und Kriegel selbst? Er spielt mal so, mal anders, d. h. er macht von fast allen Möglichkeiten Gebrauch, die Gitarren (Plural!) klanglich bieten. Das wird besonders deutlich in den Stücken, die per overdubbing eingespielt wurden, z. B. "Zoom" und "Ach Kina".
Der Zahn der Zeit hat schon etwas an dieser Musik genagt. Dennoch kann man sie mit Genuss hören. Wer sich speziell für Deutschen Jazz (oder Jazz in Deutschland) interessiert, muss sie selbstverständlich besitzen.
Volker Kriegel ist tot - es lebe Volker Kriegel ! 5 von 5 Punkten Leider erbarmt sich die Plattenindustrie erst jetzt, meiner Meinung nach (zusammen mit der Doppel-LP "Inside: Missing Link") die beste Veröffentlichung von diesem sympatischen deutschen Ausnahmegitarristen zu veröffentlichen.
Eine Kaufempfehlung an jeden Kraut- Jazz- Freund ohne "wenn und aber". |
Traffic Traffic Audio CD, 4. Januar 2000 Verkaufsrang: 14177 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Während andere Bands gern ihr Debütalbum mit dem eigenen Namen zieren, kam bei Traffic diese Ehre 1968 dem zweiten Longplayer zu. Mag sein, dass Multitalent Stevie Winwood, Saxofonist/Flötist Chris Wood, Vokalist, Gitarrist und Harmonikaspieler Dave Mason sowie Drummer Jim Capaldi damit auch dem Umstand Rechnung tragen wollten, dass sie noch mehr zu einer Band von eigenem Charakter zusammengewachsen waren. Das poppig verspielte "You Can All Join In" täuscht zum Auftakt jedenfalls über den Tiefgang und die riesige Bandbreite des gesamten Albums hinweg. "Pearly Queen", mit bluesig gefärbter Mundharmonika von Mason und Winwoods Gitarrensound, der in jenen psychedelischen 68er Zeiten manchmal fast wie eine Sitar klang, kommt da ihrer Vorstellung von häufig oszillierenden Stücken schon deutlich näher. Wie ausgewogen die Talente bei den Briten verteilt waren, belegt nicht nur, dass Mason mit "Feelin' Alright" einen der markantesten Songs beisteuerte (der in Joe Cockers Coverversion zum Hit wurde), sondern beispielsweise auch, dass Winwood bei "(Roamin' Thro The Gloamin' With) 40.000 Headmen" sich die Songwriting-Credits mit Jim Capaldi teilte. Oder dass in "No Time To Live" Woods Sax in jazzige Gefilde abdriftet und in "Cryin' To Be Heard" Winwoods Orgelspiel jene Urgewalt erahnen lässt, die er als Gast bei Jimi Hendrix' Electric Ladyland noch forcierte. Außer durch einen kristallineren Sound wertet die Island-Remasters-Version das zweite Traffic-Opus durch fünf Bonustracks auf: das rockigere "Am I What I Was Or Am I What I Am" und das poppige "Here We Go Round The Mulberry Bush"(beide aus dem gleichnamigen Film, und "Here We Go..." schon als Single vor dem Longplayer-Debüt Mr. Fantasy ein Hit), plus die Single-Takes "Withering Tree", "Medicated Goo" und das groovige "Shanghai Noodle Factory" - allesamt Rock-Stücke, die die Lust am spielerisch-versierten Stil-Experiment und an wechselnden Klangfarben über das Dogma eines hundertprozentig definierbaren Gruppen-Sounds stellen. --Claus Böhm Amazon.de Dreißig Jahre Rock-Radio haben dazu geführt, Traffic weitgehend in Zusammenhang mit ihren letzten Jahren als Plattform des Songschreibers, Gitarristen und Keyboarders Steve Winwood für vom Jazz beeinflussten progressiven Rock zu sehen. Aber ihr zweites, mit ihrem Namen betiteltes Album (1968) zeigt den ebenbürtigen Rang von Dave Masons Stimme, Gitarrenspiel und Songs. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger und dem dritten Sänger Jim Capaldi und Chris Woods zündendem Saxofon und Flötenspiel ist dies Traffic in ihrer urwüchsigsten, kompaktesten und wohl systematischsten Art -- auch wenn die Mehrzahl der Songs als Fieberträume, surreale Balladen oder totale Alpträume dargestellt werden. Winwoods Wiedergaben wie "Pearly Queen" und "Forty Thousand Headmen" stehen Masons ebenbürtige Klassiker "Feelin' Alright" und das an die Beatles erinnernde "You Can All Join In" gegenüber; das Spiel und die Arrangements sind geistvoll und dicht. --Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mystisch und entspannt groovender Hippiesoulrock 5 von 5 Punkten Eine tolle Platte, die zweite von Traffic. Obwohl sie sehr groovig daherkommt und stellenweise viel Power hat, wirkt das nie hektisch und eher entspannend. Man wird auf eigentümliche Art sofort mitgerissen und ist sofort in diesem faszinierenden Klangkosmos drin. Viele Stilistiken werden indes zum speziellen Traffic Sound zusammengebraut und die Jungs spielen wirklich leidenschaftlich und hängen sich rein. Für Fans in jedem Fall ein Muß.
Eine tolle Platte, die die Zeit sehr gut überstanden hat.
Gruß und viel Fun damit! |
When Dream & Day Unite Dream Theater Audio CD, 10. August 1992 Verkaufsrang: 15088 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit dieser Scheibe revolutionierten die im Demo-Underground zuvor bereits unter dem Namen "Majesty" frenetisch abgefeierten Megatalente Dream Theater 1989 die Metal-Szene. Vier technisch unglaublich versierte Musikstudenten und ein absoluter Ausnahmesänger karrten plötzlich beinharte und mordsmäßig verzwickte, aber dennoch stets eingängige und atmosphärische Songs an, die zuvor niemand hatte spielen können. Alleine John Myungs Basslines, das komplexe Drumming von Mike Portnoy und Kevin Moores gefühlvolle Synthie-Abenteuerreisen dürften schon ausreichen, um jeden Liebhaber innovativer Sounds der Dream Theater-Sucht verfallen zu lassen. Selbst ausgebuffte Jazz-Freaks und Musiklehrer bekommen bei Überfliegern wie "The Killing Hand" oder dem wunderschönen "Afterlife" den Mund nicht mehr zu, und das völlig unglaubliche Instrumental "The Ytse Jam" gehört auch heute noch zum Live-Pflichtprogramm der New Yorker. Leider wechselten Dream Theater nach When Dream And Day Unite den Sänger und konnten trotz vieler weiterer erstklassiger Platten nie wieder ganz an die Genialität ihres Debütalbums heranreichen.--Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)
DAS Dream Theatre Album 5 von 5 Punkten Wieviele Alben gibt es von Dream Theatre? Meine Antwort: "1 - When dream and day unite" OK, zugegeben. Ich habe so meine Probleme mit James LaBRIE. Moment - Brie, dass ist doch Camembert mit weniger Geschmack und Reife. Genau. Zudem klingt seine Stimme genau so. Triefend schmalzig. Es ist weniger die Tonlage oder die Charakteristik der Stimme. Jogi Kaiser (Sieges Even - A Sense Of Change) hat eindrucksvoll bewiesen, dass es auch anders geht. Es ist mehr die Schmalzigkeit und die MTV-kompartibilität die DT ab Images and words ausmacht. Auch wenn noch vieles schönes von ihnen kam, die Musik hat nie wieder so eine Seele, Ehrlichkeit und Genialität erreicht, wie auf diesem Album. Ein Meilenstein der Musikgeschichte. Und in meiner sicherlich auch...
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Different Class Pulp Audio CD, 29. September 2003 Verkaufsrang: 18361 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Über zehn Jahre dümpelten Pulp, nur geliebt von einer kleinen Gruppe unerschrockener Fans, im musikalischen Untergrund Großbritanniens vor sich hin, bis ihnen ihr Album Different Class 1995 nach einer kurzen Aufwärmphase endgültig den kommerziellen Durchbruch bescherte. Die Band um den Frontmann Jarvis Cocker, der ob seines Charismas und seiner Stimme den Vergleich mit Brian Ferry und David Bowie nicht scheuen muß, macht etwas, das man am besten als exzentrischen Pop bezeichnen kann. Pulp's einmalige Mischung aus New Wave, Euro-Pop und Indie-Rock ist mit ihrem Bezug zur "working class" britisch bis zum Anschlag. Ihre Texte sind eine authentische Milieustudie des Lebens der "common people", jedoch ohne Glorifizierung und mit Ironie und dem nötigen Abstand betrachtet. Zudem verfügt Different Class über alles, was ein gutes Album haben sollte, von feinfühligen Balladen ("Live Bed Show") bis hin zu tanzbaren Hits ("Disco 2000"). Ob man sich Honig oder Marmelade auf den Toast schmiert, Tee oder Kaffee trinkt, Pulp sind ob ihrer einzigartigen und tiefgründigen musikalischen Melange eine Entdeckung wert. Sie haben das Recht anders zu sein, und sie werden zu recht dafür geliebt. --a.k.h.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Eine Klasse für sich 5 von 5 Punkten Der Herbst 1995 war musikalisch mit dem tobenden Britpop-Krieg zwischen Oasis und Blur schon nicht gerade langweilig, als dieses Album erschien und oben genannte weit hinter sich ließ. Pulp gab es schon fast 15 Jahre, als ihnen dieser Wurf gelang und sie von einer mäßig populären 80er-Band und mit dem netten Vorgängeralbum "His N Hers" im Gepäck zu absoluten Superstars wurden - und das völlig zurecht. "Different Class" wird für mich immer zu den zehn besten Platten aller Zeiten gehören. Allseits bekannt, selbst im Mainstream sind natürlich die Radio-Hits "Disco 2000" und "Common People" - die wie eigentlich das ganze Album - vor Ironie, Sozialkritik und Sarkasmus sprühen. Aber "Different Class" bietet weit mehr als diese 2 Kracher: "Something changed" , für mich mit die schönste Ballade überhaupt oder Songs wie "Mis-Shapes", "I spy" und "Underwear", die allesamt zeitlose Geschichten über unser Leben und seine Facetten erzählen. Diese CD hat mich tief bewegt und hat selbst nach 7 Jahren einmal mindestens monatlich ihren Platz im Player. Ein Album das jeder braucht.
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A Farewell to Kings Rush Audio CD, 2. September 1997 Verkaufsrang: 21003 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
immer noch etwas durchwachsen, aber auf dem richtigen Weg 4 von 5 Punkten Rush entwickeln sich weiter, das merkt man schon beim ersten Stueck. Akkustikgitarre und froehliche Keyboards, die immer oefter in den Rush-Sound integrierst wurden, leiten das Titelstueck ein, ehe es in gewohnter, aber abwechslungsreicher Rockermanier weitergeht. Mir gefaellt das Stueck ziemlich gut, auch die Bassarbeit bei ca.3 Minuten. Typisch proggy geht es das Stueck ueberraschend mit Akkustikgitarre zu Ende.
Das 11-minuetige 'Xanadu' folgt. Langsam baut sich das stueck mit vogelgezwitscher und seltsamer Percussion auf. Eine heulende, Yes-artige Gitarre setzt ein, und Glocken ertoenen. Ein vielversprechender Anfang. Dann nimmt das Tempo langsam zu, ebenso wie die Lautstaerke. Es folgt ein von Gitarrenriffs dominierter Part, wieder interessante Bassarbeit, abwechslungsreiche Riffs, Moog-Keyboards und interessante, wiederum spaerliche Percussion. Es geht wieder ein bisschen Tempo raus, die Moogs erklingen und Geddy Lee faengt an, ruhig zu singen. Es folgt ein treibenderer Part, ehe es mit Moog-Keyboards und verhaltenerem Gesang ruhiger wird. Danach werden nur noch die bisherigen Parts mit leichten Variationen wiederholt.
'Closer To The Heart' ist dann erstmal ein ruhigeres Stueck, anfangs hauptsaechlich mit Akkustikgitarre, spaeter folgt ein flotterer Part mit E-Gitarre. Eigentlich eher unauffaellig. 'Cinderella Man' ist dann auch eher ueberfluessig, auch wenn zum Teil wieder interessantes Bassspiel zu vermerken ist. 'Madrigal' beginnt schoen mit weichen Keyboards und cleaner Gitarre, driftet dann aber schnell in die langweilige Ecke ab, Lee's Gesang ist halt noch nicht so ganz ausgereift.
Der zehminueter 'Cygnus X-1' will irgendwie nicht so richtig zuenden. Es geht etwas Science-Fiction-artig mit Computerstimme und seltsamen Geraeuschen los. Dann bleibt es bis zur zweiten Minute sehr ruhig, irgendwie nichts geschehen bis dahin. Dann folgt ein Bass-Part, der wahrscheinlich Interessant klingen soll, besonders wenn die Gitarre dazukommt, bei mir springt der Funke aber nicht so rechzt ueber. Nach dreieinhalb Minuten wirds dann etwas interessanter. Ab Minute fuenf wirds aber wieder ruhiger und der Gesang setzt ein, bisher ist immernoch nicht so viel passiert. Nach sechs Minuten setzt Lee wieder seine Shouterstimme ein. Nach gut sieben Minuten kommt dann ein interessanterer Instrumentalpart, der einen leicht duesteren Touch hat. Das kann den Song aber auch nicht retten. Dann wirds prompt wieder rifflastiger und der Song geht mit einer sehr stillen Minute zu Ende. Aha? Weiss nicht, was an dem Song so besonders sein soll. Gluecklicherweise hat das Stueck 'Cygnus X-1, Book II' auf dem Nachfolgeralbum musikalisch nichts mit diesem Track zu tun und bietet wesentlich bessere Musik, die man dann auch nachvollziehen kann.
Für die einsame Insel - ein traumhaftes Album 5 von 5 Punkten Also wenn ich wirklich mal auf die einsame Insel gerate, dann MUSS A farewell to kings dabei sein. Gänsehaut-Prog-Rock mit fantastischen Details, interessanter, abwegiger Instrumentierung (wie z.B. einem Glockenspiel im Opener). Alex, Geddy und Neil glänzen mit fantastsicher Spiellaune, abgedrehten Solos sowie durchgeknallten Arrangements. Ich habe diese Scheibe seit ich 15 bin in 20 Jahren mindestens 200 Mal (!) gehört und .... die wird einfach nie langweilig ! Cygnus X-I und Xanadu sind Meilensteine des Progressiv-Rocks, die für mich zu den besten aller jemals geschriebenen Songs der Rockgeschichte gehören. Ach ja, die rusheigene Hymne findet Ihr auf A farewell to kings ebenso: "Closer to the heart" darf bei keinem Live-Konzert fehlen, sonst würden die Fans die Bühne mit Feuerzeugen bombardieren :-). A farewell to kings jedenfalls ist die meines Erachtens zweitgenialste Scheibe von Rush, knapp hinter "Moving pictures, knapp vor "2112" und "Signals" ... mein absoluter Kauf-Tipp
Der erste Fünfer 5 von 5 Punkten 1977 erschien "A Farewell To Kings" und ist somit das 5. Studioalbum der Kanadier. Der eingeschlagene Weg der beiden Vorgänger wurde konsequent weitergeführt. Jedoch wurde ab diesem Album ein entscheidenes Elemet dazugenommen: Das Keyboard.
Der eh` schon versponnene Prog Hard Rock der Gruppe wurde durch die Keyboards (gespielt von Geddy Lee) unglaublich erweitert. Neue Dimensionen taten sich hier auf und wurden konsequent genutzt. Das Album enthält mit `Closer to the heart` und besonders `Xanadu` 2 Klassiker der Band. `Xanadu` ist ein 6 Sterne Song und Vorbild für Gruppen wie Queensryche und Dream Theater. Die Songs `A farewell to kings` und `Cygnus X-1` sind jedoch fast genauso genial. Textlich ist das ganze wieder sehr im Sience Fiction Bereich angesiedelt. `Cygnus X-1` wird auf der nachfolgenden Platte fortgesetzt. Auch `Cinderella man`, welcher etwas einfacher ausgefallen ist, kann überzeugen.
Mit "A Farewell To Kings" beginnt die Blütezeit der Herren Lee, Lifeson und Peart. Ab jetzt werden 5 Sterne Alben für lange Zeit die Regel. Ausserdem haben sie Generationen von Musikern und Fans mit ihrer Musik stark beeinflusst. 5 Sterne für das tolle Album.
Ein erstes Highlight der großen Rush-Karriere 4 von 5 Punkten Nachdem die ersten Alben noch nicht so eigenständig waren
leitete dieses Album eine Aera ein, die bis heute nicht zu Ende ging.
Unverwechselbarer Sound, gute bis sehr gute Songs ( sogar ein "Hit"
mit Closer to the Heart ) dazu Geddy Lee`s einzigartiger Gesang,
der Drummer und der Gitarrist sind ebenfalls Spitzenklasse.
Später wurde dieser Sound perfektioniert. Dafür sprechen die Alben
Moving Pictures, Grace under Pressure u.s.w. Ein schlechtes Album
sucht man von Rush vergeblich.
Hemispheres kleiner Bruder 3 von 5 Punkten Während auf den beiden Vorgängern Licht und Schatten doch sehr nah nebeneinander lagen, machen die drei Kanadier diesmal fast alles richtig. Eine mit viel Esprit gespielte A-Seite zeigt, wie Progressiver HardRock zu klingen hat. Hier wird nicht wie verrückt gefrickelt, sondern viel Wert auf Stimmung gesetzt und das tut der Musik gut. Ruckzuck... A-Seite vorbei!
Die B-Seite beginnt mit "Cinderella Man" leider schwächer (trotz grandiosem Bass/Schlagzeugzusammenspiel), aber danach folgt das schöne und minimalistische "Madrigal". Am Ende zeigen Rush nochmal, was sie drauf haben und erschufen mit "Cygnus X-1" einen extrem dynamischen, aber immer nachvollziehbaren Song - der beweist, das auch im ProgRock die Devise lautet: Weniger ist manchmal mehr...
Das Album zeigt eine unglaublich kreative Band, die nicht zurückschreckte, neue Dinge auszuprobieren. Konsequenter machten sie aber ALLES auf Hemispheres...
Fazit: Deshalb nur drei Sterne, da es durchaus bessere (Rush-) Alben gibt.
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Wall of Hits Slade Audio CD, 26. November 1991 Verkaufsrang: 13097 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Schallmauer-Durchbruch 5 von 5 Punkten Wem Slade keine Begriff mehr ist: Das ist die Band, die im Fahrwasser des Glam-Rock neben Sweet und Kiss in den Siebzigern die Hauptrolle spielte. Anders als viele andere schrieben sie ihre Teenager-Hymnen selbst, und das nicht ohne kompositorisches Können und mit einem sicheren Gespür für knallharte Ohrwürmer. Hier sind sie nahezu alle versammelt, von ,Cum On Feel The Noize' (was für eine katastrophal witzige Rechtschreibung!) bis zu ,My Oh My'. Zwischen den beiden Hammerhits liegen gute zehn Jahre mit einem kurzen Aus, das Songschreiben haben sie in der Zeit nicht verlernt - sie sind höchstens ein kleines bisschen erwachsener geworden. Fans mögen vielleicht schöne Sachen wie ,In For A Penny' oder ,Wild Winds Are Blowing' vermissen - aber mehr als gute zwanzig Songs gehen halt auf eine einzelne CD nicht drauf. Da muss schon eine Doppel-CD her, welche die Jungs mit ihren vergangenen Großtaten mühelos füllen könnten. Für mich natürlich eine Jugenderinnerung - für die Fans des poppigen Noise-Rock allemal wieder eine Entdeckung wert. Slade waren authentisch, witzig, kraftvoll, fetzig und groß. Wer's nicht glauben will, ist selber schuld.
alles drauf - fast 4 von 5 Punkten in for a penny - fehlt leider und die frühen 80er Hits wie We'll bring the house down auch - aber sonst wär's wohl eine Doppel CD geworden-und soviel Hits bringen auch Slade nicht zustande. Der Sound ist eher mässig - das stimmt. Aber auf keiner anderen CD sind Radio Wall Of Sound und Universe drauf. Das wurden zwar keine richtigen Hits (leider als alte Slade-Fan) aber es waren die letzen die die Gruppe in alter Besetzung gemeinsam aufgenommen hat. Es ist so man mag Slade oder eben nicht. Und wer eine Zusammenstellung ihrer Hits benötigt ist mit dieser Scheibe gerade richtig - persönlich würde ich als Ergänzung auch die Live Scheiben: Slade Alive, Slade On Stage und Slade Alive II empfehlen. Da geht "live" richtig die Post ab.
Alle großen Hits auf einer CD ! 5 von 5 Punkten Die beste Zusammenstellung der genialen Glam-Rock-Legenden. Und auch die Zusammenstellung folgt (fast) chronologisch den Single-Veröffentlichungen. Wie hat einmal ein Reporter nach Veröffentlichung dieser CD geschrieben: "The Legend lives" und Slade kann man heute genau wie vor vielen Jahren geniessen. Die alles durchdringende Rockröhre von Noddy Holder und die Second-Voice von Jimmy Lea sind allererste Sahne, das haben viele der späteren legendären Bands nie erreichen können. Bei mir lief und läuft und läuft diese CD übrigens einwandfrei und wenn die Qualität der Aufnahme bemängelt wird, vielleicht liegt an Eurer Anlage, die bei Rockmusik vielleicht nicht mehr mitmacht, denn Slade hat und muß man laut hören - denn wie heißt es so schön: "Cum on Feel the Noize" (frei nach Slade), welche auf ihren Live-Gigs (leider heute in anderer Besetzung) immer noch für absolute Heißerkeit bei den Fans sorgen(und nicht nur bei denen). Für alle, die das beste von Slade endlich mal hören möchten. Inklusive: My oh My!
Bis auf "In For A Penny" alles vorhanden 5 von 5 Punkten Slade waren wohl die härtesten Vertreter der 70er-Jahre-Teenie-Bands, manche sagen, dass sie für das Wort "Rock" in der Bezeichnung "Glam-Rock" verantwortlich sind. Im Gegensatz zu Gruppen wie Sweet & Bay City Rollers haben Slade ihre Songs praktisch von Anfang an ausschließlich selbst geschrieben, von "Retorten-Combo" also keine Spur. Von den auf nett getrimmten Kollegen hoben sich Slade nicht allein durch die härtere Gangart, sondern auch durch die bewußt falsche Orthographie ihrer Songtitel ("Look Wot You Dun", "Cum On Feel The Noize" etc.) ab. Und den Krach kann man hier wirklich fühlen; den Sound finde ich keineswegs schlecht, aber darüber werden HiFi-Freaks wohl immer streiten. Außer "In For A Penny" sind auf dieser CD alle Hits vorhanden, also eine ziemlich gute Zusammenstellung, was man beispielsweise von keinem der unzähligen Sampler von Sweet behaupten kann.
Eine Wand voller Hits und zwei Schmankerl!**** 5 von 5 Punkten Das wäre wirklich der Fall, würde man die Singles der vielen Titel nebeneinanderkleben, die Slade in den Charts hatten. Alle Käufer aufgepaßt: diese Scheibe ist fast identisch mit "Feel the Noize" von Slade, doch "Wall of Hits" bietet noch mehr! Und zwar nicht nur die Kracher und großen Hits aus den 70ern (wie z.B. "Cum on feel the noize") und aus den 80ern ("My oh My", "Run Runaway"), sondern auch zwei Schmankerl! Und zwar die letzten von SLADE in Originalbesetzung mit Noddy Holder und Jim Lea Anfang der 90er Jahre eingespielten Songs. Beides echte Perlen und befinden sich nur auf dieser CD! Der eine Track heißt "Radio Wall of Sound" und ist ein Super-Mitsing-Song in bester Slade-Manier, der andere Ohrwurm ist eine traumhafte und zeitlos schöne Ballade mit dem Titel "Universe". Und obendrauf gibt's "Merry Xmas Everyone", den Song, mit dem Slade bereits mehr als sechsmal in verschiedenen Jahren zur Weihnachtszeit in den britischen Charts waren, ein Dauerbrenner. Diese CD sollte in keiner gut sortierten Rock-Sammlung fehlen.
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Together Jane Audio CD, 19. März 1990 Verkaufsrang: 6392 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Brain at its best ! 4 von 5 Punkten Wer in den 70-er Jahren gerne geplegt seine latenten Weltschmerz ausleben wollte, war mit dem immer etwas zähflüssig klingenden Sound der deutschen Band "Jane" gut bedient.
Die Songstrukturen waren einfach gehalten, aber dieser schlurfige, dreckige Hammondsound hatte trotzdem einen gewissen Reiz.
Ein Schwachpunkt der späteren Alben war jedoch der meist sehr durchschnittliche Gesang.
Nur auf diesem Frühwerk weiß der Frontmann mit seiner erdigen und etwas bluesigen Stimme zu überzeugen. Sämtliche Nachfolger waren leider um Klassen schlechter.
Jane - Together 5 von 5 Punkten Bernd Pulst ist wahrlich der einzig gute Sänger den Jane gehabt hat.
Leider versterben Legenden nur zu früh.
Ich habe meine Jane Sammlung letztendlich aufgelöst und nur diese eine LP behalten.
Alle anderen Jane LP's haben einfach keinen Drive.
Gepflegte Depressionen im Sinne Pink Floyd's.
Sänger Peter Panka erinnert mich zu sehr an Klaus Meine (Skorpions).
Klaus Meine ist für mich der Heino des Heavy Metals ;).
Highlight 5 von 5 Punkten Einer meiner Vorschreiber fragt nach dem Verbleib des fantastischen Leadsängers auf dieser Platte, Bernd Pulst. Nun, leider ist der Mann bereits vor langer Zeit verstorben und veröffentlichte nach seinem Ausscheiden bei Jane lediglich eine erfolglose Solo-Single (eine deutsche Version von 'A horse with no name').
So bleibt es bedauerlicherweise bei dieser einzigen LP, auf der er zu hören ist und die nicht zuletzt durch seine Stimme zum besten gehört, was der 'Krautrock'jemals hervorgebracht hat. Abgesehen vom Gesang macht auch der Keyboard-Einsatz von Werner Nadolny 'Together' zur absolut besten Jane-Veröffentlichung. Nur hier beschränkt sich Nadolny auf die Hammondorgel, später verwässerte er den Jane-Sound leider durch inflationären Gebrauch von sterilen Synthie-Klangwogen. Auch die Leadgitarre wurde von Klaus Hess niemals wieder so heavy gespielt wie auf diesem Album. Da auch das Songmaterial erstklassig ist (nicht von ungefähr gehören 3 der 6 Songs bis heute zum Jane-Liverepertoire), ist diese Platte für den Deutsch-Rock mindestens so essentiell wie 'Hoodoo Man' von Birth Control.
Bestes Jane Album! 4 von 5 Punkten Obwohl ich mit Krautrock groß geworden bin und eigentlich auch mit der extremen Wandlungsfähigkeit dieses Musikgenres (mit ein paar, zu experimentellen Ausnahmen) ganz gut klar kam, war Jane für mich immer so ein Problemfall. Ist es, ehrlich gesagt, auch heute noch. Während die meisten guten Krautbands einen eigenen Stil pflegten, war mir Jane immer zu nah an Pink Floyd. Zu abgekupfert wirkten viele Stücke. Zeitlebens glaube ich, war dies auch das Problem von Jane, mit dieser Art der Musik, von den Kritikern verrissen zu werden. Ich kann mich noch gut an die Kritiken aus dem Sounds erinnern, der Jane (neben Eloy und Triumvirat) ja mehr oder weniger zu seinen unbeliebtesten Bands erklärte. Allerdings stand ich Platten-Kritiken schon immer etwas skeptisch gegenüber und bildete mir gern mein eigenes Urteil. So auch bei der "Together", die durchaus eine Ausnahme im Jane Einheitsbrei darstellt. Sie hat wirklich etwas sehr schwermütig-schönes, ja fast schon trauriges an sich und ist gewiss keine Musik mit der man die Stimmung hebt. -Bis heute bin ich mir auch nicht sicher, was diese Art Musik bei einem suizidgefährdeten Menschen aus zulösen vermag. Ich befürchte Schlimmstes! Wenn man aber mal in der Stimmung ist, sich traurig-schöne Musik reinzuziehen (und nicht gleich auf den Schlusssatz von Wagner's "Tannhäuser" zurückgreifen möchte), dann ist diese Scheibe ganz sicher kein Fehlgriff und kann somit auch Jane-kritischen Menschen empfohlen werden. Weil aber Krautrock dieser Zeit hier wirklich viel besseres und vor allem eigenständigeres zu bieten hatte, halte ich für die "Together" vier Sterne für überaus angemessen!
Superalbum 5 von 5 Punkten Jane !!! Welch ein Name,was für eine Band ! Das Debüt-Album "Together" von 1972 ist für mich die Ultimative Scheibe aus der "Krautrockära". Nie wieder ist es einer Deutschen Combo gelungen,lange Instrumentalpassagen so kongenial mit derart Fantastischem Gesang zu verknüpfen. Great Vocals by Bernd Pulst! Wo ist der Mann geblieben? Auf keinem Album von Jane ist er jemals wieder aufgetaucht. Jane haben nach "Together" noch einige sehr gute Scheiben veröffentlicht,aber die nachfolgenden Vocalisten hatten nicht im entferntesten die Klasse von Bernd Pulst. Ich besitze seit 1972 die LP,selbstverständlich habe ich mir sofort nach erscheinen die CD gekauft. Unbedingt reinhören.
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Quadrophenia,the Who Songs the Who Audio CD, 13. März 2001 Verkaufsrang: 33625 Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen. Das exquisite und an vielen Stellen erstaunliche Album Quadrophenia ist sowohl ehrgeiziger als auch schwieriger zugänglich als Tommy, die erste und zugleich bekannteste Rockoper der Band. Banal ausgedrückt, ist Quadrophenia eine erstklassig vertonte Geschichte über das Erwachsenwerden. Das Album enthält einiges von The Whos Sahnehäubchen, etwa das aufgebrachte "Real Me", das zynische "Punk Meets the Godfather", die wehmütigen "5:15" und "Sea and Sand" und das ausdrucksstarke "Love, Reign O'er Me". Das Songwriting -- Pete Townshend gab sich hier die Ehre -- ist vom Allerfeinsten, ebenso die Produktion, in der es die Band sogar vermochte, Synthesizer auf herkömmliche Weise einzusetzen, was nur wenigen Rockgruppen gelingt. Dank der Mischung aus kraftvollem Songwriting und gekonnten Kompositionen zählt diese Scheibe sicher zu den gelungensten Werken von The Who. --Genevieve Williams
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Eine Platte für die Insel... 5 von 5 Punkten Ich besitze diese Scheibe seit }zig Jahren. Neulich lag sie wieder in meinem CD-Spieler. Und wieder habe ich den Lautstärkeregler aufgedreht.
Es ist einfach ene betörend starke Scheibe, die standhaft dem Zeitgeist trotzt, als wollte sie sagen: Ey, ihr jungen Nachwuchsmusiker, wo ich bin, ist oben!
Stark, stark, stark!!!!!
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"5" J.J. Cale Audio CD, 20. März 1990 Verkaufsrang: 2248 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Immer wieder... 5 von 5 Punkten 1980 als Kassette, 1986 als LP und da die LP inzwischen vom vielen hören zerkratzt ist, habe ich eben gerade die CD bestellt - bluesig, groovy, zum nachdenken und träumen - wenn die Liebe gerade beginnt oder wenn sie schmerzlich zu Ende gegangen ist... |
The Crazy World Of Arthur Brown Arthur Brown Audio CD, 5. März 1991 Verkaufsrang: 46837 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Klassiker! 5 von 5 Punkten Ohne viele Wort zu verlieren: Arthur Brown hat wohl schon mit diesem Album seinen Platz in der Rockgeschichte sicher, auch wenn er wohl vielen nur durch "Fire!" und noch mehr Hörern wohl durch das darin verwendete "I am the God of Hellfire and I bring you - FIRE!"-Sample bekannt sein dürfte.
Insgesamt ist das Album recht psychedelisch gehalten und wird musikalisch wohl von den drei Hauptakteuren getragen; dies sind neben dem exzentrischen Sänger vor allem Organist Vincent Crane und Schlagzeuger Carl Palmer, letztere beide gründeten später Atomic Rooster und Palmer gelangte noch mal mit Emerson, Lake & Palmer zu Weltruhm.
Brown sing stets ausdrucksstark, emotional, mitunter recht abgedreht. Crane setzt an der Hammondorgel auf eine wilde Mischung aus vollen Akkorden, bedrückenden und klirrenden Disharmonien, bombastischen Fanfarenklängen und verspielten Soli. Palmer schließlich beherrscht sein Instrument ebenfalls hervorragend und unterlegt den musikalischen und textlichen Surrealismus mit zahlreichen Fills und kleineren rhythmischen Spielereien.
Die Texte wiederum stehen wohl in reibungsloser Wechselbeziehung mit der Musik und passen hervorragend in die allgemein psychedelische zweite Hälfte der 60er Jahre. Textzeilen wie "3000 people ate one strawberry" sind wohl aussagekräftig oder -los genug.
Einzelne Songs hervorzuheben hat bei diesem Gesamtkunstwerk wohl wenig Sinn. Erwähnen sollte man aber neben dem bereits genannten "Fire!" die Screamin'-Jay-Hawkins-Coverversion "I put a spell on you", wohl die düsterste und abgedrehteste dieses Liedes (und das bei dem ebenfalls sehr überdrehten Original!). Der Höhepunkt musikalischer Unkonventionalität ist dagegen wohl bei "Spontaneus Apple Creation" erreicht mit seinem flotten Tempo, dissonanten Akkorden und dem kuriosen Text.
Zusätzlich auf der vorliegenden CD-Versionen finden sich Mono-Versionen der ersten fünf Lieder. Im Gegensatz zu den filigranen Stereoversionen geht es hier spürbar rauher zu, weiterhin liegen auch einige etwas andere Arrangements vor. Durchaus hörenswert, wie ich finde. Nur seltsam, dass man diese Bonustracks hier vor das eigentliche Album gestellt hat.
Fazit: Hier liefert das Album selber das Argument: "Come and see, come and buy!"
Abgefahren 5 von 5 Punkten Diese CD atmet wirklich den Geist der späten 60-er Jahre.
Bunt, psychotisch, drogenverhangen, skurril, mit einem Wort völlig abgefahren, was der Mann mit seinen illustren Mitstreitern hier abliefert.
Dass dabei u.a. der unkaputtbare Megahit "Fire" gleich in mehreren Versionen auf dem Album enthalten ist, fällt vor dem Hintergrund kaum negativ ins Gewicht.
Der erste Pyromane auf der Bühne 5 von 5 Punkten Wir befinden uns in Swinging London des Jahres 1967. Der Underground regiert die Musik. Und die Drogen. Mit brennendem Kopfhaar, einer Maskerade, die The Kiss durchaus ebenbürtig gewesen wäre und derwisch-artigen Tanz-Eskapaden auf der Bühne, war Arthur Brown einer der schillerndsten Gestalten des Londoner Summer of Love. Seine Anhänger wurden immer zahlreicher, und so gelang ihm 1967 sogar ein Nummer-Eins-Hit namens Fire, den heute wirklich jedes Kind kennt und der auf keiner Psychedelic-Compilation fehlen darf. Hörenswert auch Spontaneous Apple Creation (was für ein Titel).
Feuer überall 5 von 5 Punkten Diese Platte muß man haben. Nicht nur, weil FIRE einfach ein Hit war und ist, sondern auch, weil mit "I put a spell on you" eine witzige Coverversion eines Screamin Jay Hawkins Titels drauf ist. Die Platte gibt man sich am besten in einem durch, aber nur mit Leuten, die auch fähig sind, mal die Schnauze zu halten, wenn Arthur uns was zu sagen hat. "I'll teach you to burn" ist ja nicht gerade ohne...
Cross-Style-Tracks von höchster Qualität 4 von 5 Punkten Ein wahres Unikum auf einem Gebiet, wo es vor Individualisten nur so wimmelt, ist Arthur Brown. Zwar bleibt sein Hit "Fire" denen in Erinnerung, die die Musik der 60es kennen, doch wer einmal hinter diesen einen Song geschaut hat und weitere Arthur-Brown-Tracks kennengelernt hat, der wird sich darüber im Klaren, daß er es mit einem einmaligen Phänomen zu tun hat. Die CD enthält wahre Perlen. I Put a Spell on You: sanguinischster Blues mit hervorragenden Drums und einem Orgelspiel, das seinesgleichen sucht. Als kleines Manko würde ich nur anführen, daß viele Songs in zwei Versionen (Mono und Stereo) vertreten sind.
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Gaucho Steely Dan Audio CD, 3. Januar 2001 Verkaufsrang: 29826 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Sehr gut! 5 von 5 Punkten Ein tolles Album von Steely Dan!
Ich kann die schlechten Bewertungen ("langweilig") nicht im Geringsten nachvollziehen und das Album nur jedem empfehlen, der die Musik von Becker und Fagen gefällt!
Lieblingssongs:
- Babylon sisters
- Hey nineteen
- Glamour profession
- Gaucho
Gute Musik, grausliche Abmischung 1 von 5 Punkten Zu dieser Pressung ist nur folgendes zu sagen: Ich kenne die LP, ich kenne die CD von MFSL, beide klanglich annähernd identisch und sehr ausgewogen. Die vorliegende Neuabmischung muß jemand bei MCA gemacht haben, der einen heftigen Gehörschaden hat. Der Präsenz- und insbesondere der Hochtonpegel liegt so unglaublich viel höher als bei der Originalpressung, daß nach 2 Minuten Zuhören pro Titel einem die Ohren bluten. Finger weg von dieser Billigpressung!
so perfekt und cool, dass es schon fast nervt 5 von 5 Punkten Steely Dan, das ist für viele synonym mit Versnobbtheit und Elitarismus in der Popmusik. An "Gaucho" hört man es besonders: das Handwerkliche so perfekt, die Arrangements so ausgefeilt und geschmackvoll, die Produktion so akkurat, die Texte so kühl, ironisch und distanziert: Viele finden das alles steril, flach und irrelevant. Ein intellektuelles Spielchen. Wo doch Pop an die niederen Insttinkte appellieren soll! Ich glaube, es gibt es wenig bessere Alben. Musikalisch wird hier in lässig in Regionen herum geschlendert, in die viele andere Musiker noch nie einen Blick riskiert haben, und die einige andere sich nicht einmal vorstellen können. Textlich ein aberwitzig arrogantes Konzept: die Songs präsentieren eine vollständige Typologie des Westküsten-Idioten, (offensichtlich das Lieblingsfeindbild von Fagen/Becker), wie den alternden, melancholischen Dandy ("Babylon Sisters"), den tuckigen, dämlichen, überheblichen Türsteher eines Schicki-Clubs ("Gaucho"), den Drogen-Wirrkopf ("Time Out Of Mind"), den dämonischen Football-Talentsucher ("Glamour Profession" mit der unsterblichen Angeber-Zeile "Hollywood, I know your middle name!"). Alles kryptisch, hintergründig, brüllend komisch. Daneben alle (!!) Top-Studio-Cracks der frühen Achtziger in Höchstform zusammen auf einem Album. "Gaucho" ist ein Trip. Habe kaum eine Platte so oft gehört. Und entdecke immer wieder was Neues. Kaufen!
Flach und langweilig 1 von 5 Punkten Entäuschend. Im Vergleich zu beispielsweise AJA ist die ganze CD öde und leidenschaftslos. Langweilige Rythmen werden konseqent durchgehalten und Donald Fagen liefert nur unterduchschnitlichen Einsatz.
Relaxed 5 von 5 Punkten Als "Gaucho" um 1980 herum erschienen ist, war sie soundmäßig ihrer Zeit weit voraus. Selbst jetzt kommt der Klang sehr differenziert und plastisch herüber, der Produzent Gary Katz hat wirklich tolle Arbeit geleistet.
"Gaucho" ist ruhiger und weniger "physical" als vorhergehende Alben und deswegen eine tolle Platte zum Chillen. Nichtdestotrotz sind Walter Becker und Donald Fagen faszinierende Songs gelungen, die zeitlos sind und nie langweilig werden. Man entdeckt auch nach Jahren immer wieder neue Seiten an dieser Musik. Wie sie verschiedene Stile zu ihrer Soul-/Funk-/Blues-/Jazz-/Rock-Mixtur fusionieren ist von keiner anderen Band jemals erreicht worden. Die Arrangements sind versponnen bis verrückt und doch homogen - man fragt sich, wie die das eigentlich schaffen konnten.
Die beteiligten Musiker gehören zu den besten ihres Fachs: Steve Gadd, Jeff Porcaro und Bernard Purdie setzen mit ihrem edlen Schlagzeugspiel einen kaum zu übertreffenden Maßstab, Purdies Shuffle-Groove bei dem Song "Babylon Sisters" genießt in der Schlagzeugerszene zu Recht Kultstatus. Die Bläsersätze, der Gesang, die Harmonien - überall komme ich ins Schwärmen. Larry Carlton spielt bei "Third World Man" eines der besten Gitarrensoli, die ich von ihm kenne und sein Kollege Steve Khan steht ihm bei "Glamour Profession" in nichts nach. Das sind für mich einfach Soli, bei denen ich mir wünsche, sie würden niemals zu Ende gehen.
Über allem steht dieser Sinn für Sarkasmus und Ironie, mit dem Steely Dan so viele Produktionen geprägt haben und der eine unverwechslbare Balance hält mit der Komplexität ihrer Songs.
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Universal Masters Collection Glenn Frey Audio CD, 26. Februar 2002 Verkaufsrang: 23380 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Glenn Frey: Geniale Musik aber sehr schlechte Qualtität 2 von 5 Punkten Hallo,ich dachte erst, meine Anlage ist kaputt: Solche dumpfen Höhen, verzerrte Mitten und Höhen, das habe ich selbst bei schlechtesten MP3s noch nicht erlebt. Die Musik ist außer Frage, ein Wiederhören mit vielen Hits, aber die Qualiät, ne. Eine Zumutung. Schade, sehr schade. |
Mr.Fantasy Traffic Audio CD, 4. Januar 2000 Verkaufsrang: 26827 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Stevie Winwood im April 1967 mit Dave Mason, Jim Capaldi und Chris Wood die Band Traffic gründete, hatte der junge Keyboarder und Vokalist von knapp 20 Lenzen schon mehr an Erfahrung gesammelt, als so mancher auch dem Alter nach "alter Hase" - mit der Spencer Davis Group und Hits wie "Keep On Running" oder "I'm A Man". Als Hit-Band von eigenen Gnaden war sein neues Quartett ebenfalls binnen kurzem etabliert: In fixer Folge schoben Traffic die Singles "Paper Sun", "Hole In My Shoe" (beide als Boni hier dabei) und "Here We Go Round The Mulberry Bush" in die Top Ten der britischen Charts, ehe dann im Dezember '67 das Debüt-Album Mr. Fantasy folgte. Der Titeltrack "Dear Mr. Fantasy" zeigt dabei eine der Essenzen von Traffic: bluesig grundiertes Rock-Gerüst, umkränzt von Winwoods seelenvoller Stimme, der Rhythmus zunächst verschleppt, dann rockig gesteigert; das zwischen forciertem Tempo und Woods lyrischer Flöte pendelnde "Dealer" bietet eine weitere wesentliche Komponente des Traffic-Sounds. Was im Falle des Briten-Quartetts nicht heißt, das vom psychedelischen Zeitgeist inspirierte, von Masons Sitar getragene komplexe "Utterly Simple" sei untypisch; ebensowenig die feine Ballade "No Face, No Name, No Number", von Hair-Actrice und Mick-Jagger-Gespielin Marsha Hunt gecovert. Egal ob Beatles, Small Faces oder Cream, in jenen Zeiten zählte auch ein Nonsens-Stück zum guten Ton; Traffic lieferten ihren Beitrag mit "Berkshire Poppies". "House For Everyone" würde sich durchaus unter Kurt Weills Theatermusik gut machen, und das jazzige "Giving To You", bei dem Winwoods B3-Hammondorgel, Woods Flöte und Mason an der Gitarre die Soliplätze tauschen, zeigt einmal mal ihre Spiel- und Experimentierfreude. Während die originalen zehn Songs im Stereo-Sound imponieren, kommt das Dutzend Bonus-Tracks - fast alle Album-Originale plus unter anderem "Hole In My Shoe" oder das von Blood, Sweat & Tears gecoverte "Smiling Phases" - in Mono daher; dafür bringt die "Island Remasters"-Serie die Oldie-Goodies aber auch durch die Bank klanglich deutlich auf Vordermann. --Claus Böhm
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Guter Einstieg 4 von 5 Punkten Nach der Trennung von der Spencer Davis Group gründete Steve Winwood, damals gerade 19 Jahre alt, zusammen mit Jim Capaldi, Dave Mason und Chris Wood die Formation Traffic. Deren erstes Werk liegt hier nun ein zweifacher Form vor."Mr. Fantasy" lebt von der Spannung zwischen Steve Winwood, der von der Hit-orientierten Musik weg wollte, und Dave Mason, dessen Stärke das Schreiben von in die Ohren gehenden Pop-Songs war. So bewegt sich sich die Musik der Vier zwischen Folk, Pop, Rock und Jazz, ohne beliebig zu wirken. Auf dieser CD befinden sich die englische Ausgabe von "Mr. Fantasy" (Stücke 1-10) in Stereo und die amerikanische (Stücke 11-21) in Mono. Zum damaligen Zeitpunkt der Veröffentlichung der LPs hatte sich Dave Mason bereits von Traffic getrennt, weswegen das Cover der amerikanischen Ausgabe nur ein Trio zierte, Auf der amerikanischen Ausgabe hatte man auch einige Aufnahmen des englischen Albums durch Single-Aufnahmen und das von Blood, Sweat & Tears gecoverte "Smiling Phases" ersetzt. Anspieltips: "Dear Mr. Fantasy", "Hole in my shoe", "Paper Sun", "Giving to you", "Dealer" und "Coloured rain". |
Hold Your Fire Rush Audio CD, 2. September 1997 Verkaufsrang: 20988 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nachdem Rush in den Achtzigern einige Jahre lang verstärkt mit Keyboards experimentiert hatten, durfte Alex Lifeson seine Gitarre auf Hold Your Fire ('87) wieder etwas lauter und verzerrter aufdrehen. Eine Rückkehr zum Sound der Siebziger wird auf dem Album zwar nicht vollzogen, die sechs Saiten haben aber wieder deutlich mehr Biss. Auf Synthies verzichten die Kanadier deshalb jedoch nicht. Eher im Gegenteil: Die von Sänger/Basser Geddy Lee eingespielten Tastenparts liefern sich muntere Dominanzduelle mit der Gitarre und erzeugen so einen spannenden, lebendigen Longplayer, der dazu noch mit der gewohnten Dosis an genialen Rush-Melodien gesegnet ist. Die zehn Songs bewegen sich alle im Spielzeitbereich um fünf Minuten, sind also straffer gehalten als noch auf Power Windows, ohne deswegen weniger anspruchsvoll daherzukommen. Anspieltipps zu geben, kommt bei Rush-Alben eigentlich einer Gotteslästerung nahe, Interessierte können es aber als erstes mit "Turn The Page" versuchen. --Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Burn, Baby burn.... 5 von 5 Punkten Rush sind auch nach all den Jahren und unzähligen Platten ein mysterium in Sachen Songwriting und Qualität. Sicherlich es wurde immer mal wieder (Zeitgeist der 80er jahre) mit synthesizern etc experimentiert und dem einen oder anderen war dies zu schwerlastig ..Geschmacksache!Auf "Hold your Fire" halten Rush wieder das Musikalische Feuer auf traditionelle Weise am Lodern.
Auf "Time stand still" und "Prime Mover" kommen Rush kurz und knackig zum Punkt wie wir sie lieben.Bei "Lock&Key" und "Second Natur"(geiler musikalischer Spannungsbogen) setzen sie die Keyboards intelligent ein und lassen Alex Leifson endlich wieder mehr Freiraum für seine Gitarre.Und zum Finale auf "High Water" treibt uns Neil Peart noch ein bischen unaufdringlich präzise mit Drums und Percussion dem Ende entgegen.
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Eve of Destruction Barry Mcguire Audio CD, 4. November 1991 Verkaufsrang: 32394 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
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