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| Musik-CDs | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
These Days Bon Jovi Audio CD, 5. Oktober 1998 Verkaufsrang: 7476 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden THESE DAYS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)
Gut gelungen 5 von 5 Punkten Ein gutes Album, muss aber sagen alles in allem sehr ruhig. Trotz gut gelungener Lieder, sollte der Bon Jovi Fan, der es lieber sehr rockig mag hier nicht zugreifen, kann es aber sonst allen empfehlen.
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Passion,Grace and Fire Paco De Lucia Audio CD, 27. Februar 1989 Verkaufsrang: 44249 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
1, 2, 3 feuer frei! 5 von 5 Punkten vorherrschend speed und technische raffinesse- ein spanier wird von zwei vorzeigewaffen der plektron-abteilung aus england und usa gejagt und gejagt und zuzuhören macht da wirklich spaß, natürlich profitiert man von dem erfahrungsschatz dieser drei. das album ist wirklich wie ein lexikon der akustikgitarre und darüberhinaus eine perle an kurzweiliger unterhaltung.
die quadratur des kreises ... 5 von 5 Punkten ich hatte immer nach einer musik gesucht, bei der man prima rezensionen schreiben kann - und trotzdem die katze nicht wegläuft, die ehefrau aber auch nicht so stark angezogen wird, dass man nicht mehr weiter-schreiben kann. mit dieser scheibe ist die quadratur des kreises geschafft. die musik ist so anspruchsvoll, dass ich nicht zur gitarre greife und versuche mitzuspielen. ich bleibe also bei des schusters leisten und tippe auf der PC-tastaur - andererseits rennt die katze nicht weg wegen zu höher glissando-töne (nashville slide-guitar) und meine frau kommt auch nicht herbeigerast, weil sie mozart, bach oder beethoven erkennt. zu unserer häuslichen ausgeglichenheit ist also mit "Passion, Grace and Fire" allerbestens beigetragen.
Damals... 4 von 5 Punkten ...als die 3 noch nicht so bekannt waren als Trio machten sie offenbar noch emotionsgeladenere Musik, besonders "Orient Blue" und "David" sind da meine Favoriten.
Genuss 4 von 5 Punkten Paco, Al und John auf einer CD. Muss man noch erklären wieso man sie kaufen sollte? Die drei teilen sich die Schreibarbeit mit je 2 Songs. Vor allem Al Di Meola begeistert durch seine ausgezeichnete Technik. Auch seine beiden Lieder Orient Blue und Passion, Grace and Fire sind die besten auf der Scheibe. Zu der Zeit noch "relativ" unbekannt, zeigt Meola schon dass er zu einer der ganz Großen gehören wurde. Die Aufnahmen sind nicht live vor Publikum. Im Vergleich zu Friday Night in San Francisco sind die Lieder aber stimmungsvoller und durchdachter, und nicht einfach eine Speed-Orgie nach dem Motto "wer kann schneller diese Tonleiter rauf und runter spielen." Sehr Empfehlenswert!
Entspannter Flamenco Wunderschönklang der Meister 5 von 5 Punkten Wundervoll entspannte, mediterrane Flamencovariationen der 3 Meisterfusionisten. Luftige Klänge, wie eine warme Meeresbrise, umhüllt von Ruhe und feingeistigen Klanggebilden erwarten Sie auf dieser sehr gut klingenden Aufnahme von Paco, John und Al. Manchem Liebhaber der o.g. könnte diese Platte zu friedfertig daherkommen; hier regiert die Atmospäre doch eher über dem Virtuosentum. Aber dennoch wird auch der Fan nicht enttäuscht: auch kleinere Spitzfindigkeiten sind zu Genüge zwischen den Zeilen vorhanden. Eine lohnenswerte Investition; eine ganz wundervolle CD. |
The Very Best Of Dave Grusin Audio CD, 24. September 2002 Verkaufsrang: 53086 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden GRP ist das international erfolgreichste Label für relaxten Fusion- und Smooth-Jazz. Künstler wie Lee Ritenour, David Benoit, Larry Carlton, die Yellowjackets, Spyro Gyra und andere haben hier einige ihrer besten Alben aufgenommen. 1982 gründete Pianist Dave Grusin die Firma zusammen mit Tonmeister Larry Rosen, der sein besonderes Interesse an der gerade aufkommenden digitalen Aufnahmetechnik einbrachte. Musikalische Highlights aus dem GRP-Archiv präsentiert die THE VERY BEST OF GRP-Serie zum Midprice, kompetent zusammengestellt für "California Dreaming Deluxe".
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Erwartungsgemäß fantastisch 5 von 5 Punkten Hier zeigt sich mal wieder, dass Dave Grusin nicht etwa "nur" einer der überragenden Pianisten unserer Zeit ist, sondern ein ebenso überragender Arrangeur ist. Wenn nicht gar einer der größten Arrangeure aller Zeiten. Auch wenn es schon unzählige Aufnahmen dieser Titel gibt, Grusin übertrifft sie wieder einmal alle. Man muss aber eben auch sagen, dass seine Sidemans zu der Creme del la Creme der aktuellen Jazzszene gehören.
Einer der besten Jazzpianisten 5 von 5 Punkten Dieses Best-Of Album hat seinen Titel verdient. Grusin gehört ohnehin zur Zeit zu den besten Jazzpianisten. Diese CD ist eine feine Auswahl seiner besten Werke der vergangen Jahre. Es macht Freude, bekannte Melodien wie der "Baby Elephant Walk", "Peter Gunn" oder "Take The "A" Train" in einer von Grusin exzellent inszenierten Version zu hören. Bei einem gemütlichen Abend zu Hause gibt es nichts schöneres, als von Grusin begleitet der Nacht entgegen zu schauen und den rasanten und meliodischen Pianoinszenierungen zu zuhören. |
Quadrophenia,the Who Songs the Who Audio CD, 13. März 2001 Verkaufsrang: 51599 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden QUADROPHENIA,THE WHO SONGS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Der ultimative Kultfilm für alle Roller-Freaks 5 von 5 Punkten QUADROPHENIA...Der In-Begriff aus den 80er Jahren. Als ehemaliger aktiver "Vespist" hat diese CD Kultstatus erlangt. Diese CD ist im übrigen auch für Nicht-Roller-Fahrer nur zu Empfehlen.Die dazu gehörige DVD sollte man sich ebenfalls angucken. Dann versteht man die Texte von der CD einfach besser.
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The Very Best Of Spyro Gyra Audio CD, 24. September 2002 Verkaufsrang: 19437 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BEST OF SPYRO GYRA,THE VERY
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Odds and Sods the Who Audio CD, 6. April 1998 Verkaufsrang: 25587 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jan Lobel aus Warschau.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
My way 5 von 5 Punkten Einer der ersten und nach wie vor besten "Quasi Raritäten"-Sampler der "Who". Da die Songs aus unterschiedlichen Perioden stammen, klingt es zwar uneinheitlich, aber was solls, wenn so gute Songs dabei sind. Auch hier hat es mich wieder sehr erstaunt, was die Band über die Jahre hinweg für nicht gut genug empfand. Diese nicht gut empfunden Songs landeten dann 1975 auf diesem Album. Das Update von 1996 bietet sogar noch mehr Juwelen. Zudem ist das Cover einfach spitze und die kleinen Anekdoten zu den Songs sind z.T. umwerfend.
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Zenyatta Mondatta the Police Audio CD, 11. Juni 2003 Verkaufsrang: 50144 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zenyatta Mondatta Digitally Remastered & Enhanced
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Als Police eine richtige Band waren... 5 von 5 Punkten Einmal, ein einziges mal waren Sie tatsächlich fast gleichberechtigte Archtiekten eines der außergewöhnlichsten Wave-Rock Alben der Geschichte. 1980 war das, und heraus kam dabei ihr vielfältigstes und aufregendstes Album. Eine Tour de Force durch alle Stile die dem New Waver und Post Punker damals heilig waren. Lassen wir die beiden Hits jetzt mal außen vor, so bleibt: der Doppelpack Driven../When The World..." der mit Copelands irrwitzigem Schalgzeugspiel den New Wave fast schon abstrahiert und gleichzeitig einer der besten Protest-Rock Songs überhaupt ist, der Galopp-Rap Gesang von ,Canary In A Coalmine', das Dub-mäßige ,Voices Inside My Head', das eher Indierockige ,Bombs Away', das spukende großartige Sumners Instrumental ,Behind My Camel' mit diesem stampfenden langsamen Rhythmus, das Ska-lastige ,Man In A Suitcase', das wiederum dub aber auch stark reggaeinfizierte ,Shadows In The Rain' (hypnotisch, schlägt Sting's spätere ,hau-drauf' Soloversion immer noch um Längen), und den eigenartigen closer ,The Other Way Of Stopping'; und ja - genau - keine Punk Nummer mehr; dezent eingesetzte Elektronik, kaum verzerrte Gitarren - außer bei einigen kurzen Solo-Licks - und eine Reduzierung des Sounds auf die Grundelemente des Trios. Schwer Live zu spielen, denn alle Nummern haben tricky grooves die sich aber an das Ohr haften wie ein Blutegel an den Unterschenkel. 1 Jahr später war dann die Punk Version des New Wave auf ,Ghost In The Machine' angesagt, bei dem der Produzent mit viel Elekrtonik mitzureden hatte und natürlich 3 Police Mitglieder: Gordon Summers, Sting und der Bassist und Bandleader, und bei Synchronicity wurde - bis auf das herrlich-freakige ,Mother' - das Triumvirat auf das Ego von Sting zurückgestutzt; Auf Zenyatta Mondatta aber waren Sie wirklich eine Band, und Copeland und Sumners nicht nur dazu verdammt Sting Songs zu ,polizifizieren' - wie bei den ersten beiden LP's - sondern auch aktiv an den Songs mitzuarbeiten.
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Odessa Bee Gees Audio CD, 2. April 1985 Verkaufsrang: 39816
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Konzeptloser 1. Tiefpunkt 3 von 5 Punkten Um viele Doppelalben entstand besonders in den 60er und siebziger Jahren eine Art Hype, der oftmals a priori festsetzte, das sich dahinter ein künstlerisch engagiertes Werk verberge, das, groß angesetzt und aufgemacht, seine Vorgänger in den Schatten stelle. So auch bei "Odessa"; und es ist mir völlig unbegreiflich, wieso einige Rezensenten der Meinung sind, es handle sich hier um ein Meisterwerk und die bis dato beste Veröffentlichung der Bee Gees. Für mich ist das Gegenteil der Fall: Die LP "Bee Gees 1st", welche 1967 scheinbar (nur für die Ignoranten des genialen australischen Jugendwerkes der Brüder) aus dem Nichts auftauchte ist für mich das wahre Meisterwerk (ausgehend von der orchesterbegleiteten McCartney-Ballade "Eleanor Rigby" wurde dieser Aspekt des Schaffens der Beatles von den Bee Gees hier nicht nur kopiert, sondern zur Meisterschaft gebracht) - und das noch vor dem Erscheinen von "She`s Leaving Home" - danach ging es Platte für Platte und immer rapider abwärts; das heißt, die Anzahl der guten Titel je Platte wird von Veröffentlichung zu Veröffentlichung geringer (obwohl "Horizontal" zumindest noch 80 Prozent Supersongs enthält), aber schon mit einigen Songs auf "Idea" habe ich einige Probleme. "Odessa", als Doppel-LP erschienen, stellt erstmalig und von jetzt an die Ordnung auf den Kopf: Die Anzahl der gelungenen Stücke ist deutlich geringer als das übrige, hier absolut seicht und belanglos geratene typische Füllmaterial einer schlechten Platte. Einzig die Titel "Odessa" (obwohl ich mich oft frage, wer außer mir das schier endlose Gejammer dieses trotzdem faszinierenden Songs ertragen sollte), "Lamplight", "Melody Fair" und "First Of May" rechtfertigen für mich die Existenz dieses Werkes; und, typisch für die Bee Gees: Was denn gelungen ist, ist auch außergewöhnlich hörenswert und gut. Der temporäre Ausstieg von Robin Gibb kündigt sich bei dieser Platte bereits an, den bei einigen Titel war er bereits entweder noch im Urlaub oder schon nicht mehr dabei - die Verschluderung seines genialen Titels "Lamplight" als B-Seite der Single "First Of May" hatte ihn zu recht erzürnt. Völlig unverständlich, das der sonst über ein so gutes Gespür verfügende Produzent Robert Stigwood das Hitpotential dieses unterschätzten Dauer-Ohrwurms nicht erkannte. Warum nicht einfach "Lamplight" als Nachfolge-Single von "First Of May" herausgeben und danach das ebenfalls völlig unterbewertete, lieblich-geniale "Melody-Fair" als dritte Auskopplung, alle jeweils versehen mit 3 wirklich belanglosen B-Seiten (die LP enthält ja genug solches Material). Aber nein, "First Of May" war natürlich nicht der erhoffte Superhit und Robin beschlich Solo-Pfade. Es scheint, als ob mit den entlassenen, bzw. freiwillig resignierenden Bandmitgliedern Vince Melouney (Gitarre) und Colin Peterson (drums)nicht nur jeder progressive Ansatz, sondern auch das vermittelnde Element die Gebrüder verlassen hatte. Das Konzept der Platte bestand darin, dass es zwei Platten waren, die, bombastisch aufgemacht, Beatles-Niveau vortäuschen sollten...Fehlanzeige!
Das soll ein Konzeptalbum sein? 4 von 5 Punkten "Odessa" sollte ursprünglich ein Konzeptalbum werden. Von diesem Konzept ist im Produkt aber mal gar nichts zu hören! Die meisten Songs sind gut, manche klingen aber doch sehr nach Füllern, die aus der Not heraus geschaffen wurden, weil Robert Stigwood ein Doppelalbum verlangte. Der Opener "Odessa(City on the Black Sea)" muss sich vor keinem anderen Song der Bee Gees verstecken. "You'll Never See My Face Again" ist eine hübsche Barry-Nummer, die aber überlängt ist. "Black Diamond" ist fantastisch, genau wie "Marley Purt Drive". "Edison" hingegen klingt dann doch etwas sehr nach Füller, "Melody Fair" ist ein ambitionierter Song (aber auch nicht mehr, so ein Riesenbroimborium braucht um ihn jetzt auch nicht zu machen). Maurice's "Suddenly" ist einfach und hübsch, wohingegen Barry's "Whisper Whisper" eine Katastrophe auf voller Linie ist. Auf dem 2. LP("Odessa" war ja ein Doppelalbum) geht es mit "Lamplight" los, einem fantastischen Song, auf dem Robin eingehende Französischkentnisse beweist. "Sound of Love" ist ein weiterer Höhepunkt, "Give Your Best" erinnert dann wieder an "Bee Gees 1st"-Zeiten und ist ein Psychedelischer Song, von dem Colin Petersen sagt, er würde ihn lieben. Auf diesen Song folgt dann das erste instrumentale Sinfoniestück, die man fast zur Klassik zählen kann,"Seven Seas Symphony" kommt von den drei Instrumentalen aber noch am gelungensten daher. "With All Nations(International Anthem)" ist ein weiteres Sinfoniestück. Bei "I Laugh in Your Face" kann man durchaus verstehen, warum dieser Song es nicht auf "Idea" geschafft hat. "Never Say Never" ist nett, aber "First of May" ist der beste Barry-Song auf dem Album, hat es zurecht auf die A-Seite geschafft(Trotzdem: Die Wahl von "Lamplight" hätte man genauso rechtfertigen können). Zum Schluss kommt dann noch "The British Opera", ein weiteres Instrumentalstück, das man durchaus als "misslungen" abstempeln kann. Fazit: Ein Doppelalbum ist gut, ein Einzelalbum wäre besser gewesen!
LETZTES ALBUM VOR DEM ERSTEN SPLIT 5 von 5 Punkten Original Release-Date: 1969 Neben "Main Course" von 1975 und dem Soundtrack-Album "Saturday Night Fever", stellt dieses Konzeptalbum einen weiteren Meilenstein in der langjährigen Bandgeschichte der Bee Gees dar; ähnlich wie Main Course besticht diese Platte durch ihre zahlreichen musikalischen Stile auf einer Länge von 63 Minuten (somit das längste Album der Bee Gees bis dato!): hierbei reicht die Palette von gleich 3 instrumentalen Stücken (was eigentlich ungewöhnlich für die Gebrüder Gibb ist!!), namens "With All Nations", "Seven Seas Symphony" und "The British Opera" über Balladen ("The First Of May" und dem Klassiker "Lamplight"; 2 Songs, die der Anlaß für Robins späteres Ausscheiden aus der Band sein sollten) und Country-Songs ("Marley Purt Drive") bis zu einem echten Square-Dance ("Give Your Best") und Experimentellem ("Edison", "Suddenly" und "Whisper, Whisper"). Auch die Aufmachung ist außergewöhnlich: im Gegensatz zum billigen Druck der modernen CD-Ausgabe, besaß das Doppelalbum in Schallplatten-Form einen roten Samteinband verbunden mit dem Schriftzug in goldenen Lettern; für viele Zeitgenossen galt "Odessa" gar als noch besser als The Who's "Tommy", das ja ebenfalls als Konzeptalbum angelegt war. Die Bee Gees erreichten mit dieser Platte ihren ersten Höhepunkt im Laufe ihrer Karriere: diese LP war dermaßen "perfekt", sodaß sämtliche Nachfolgeproduktionen angesichts der Größe von "Odessa" hätten kläglich scheitern müssen. Insofern scheint es so gesehen richtig wohltuend für die Brüder Gibb gewesen zu sein, daß diese LP auch eine Art Zäsur in der Bandgeschichte darstellte: kurz darauf verließ nämlich Robin (der Zwillingsbruder von Maurice) die Band für seine (1-jährige) Solokarriere, während der Rest der Brüder in der Versenkung verschwand, ehe man im Laufe der frühen 70er wieder zu dritt Fuß fassen konnte; die 3. Phase (rechnet man jene Anfangstage in Australien dazu) hatte begonnen, welche in "Main Course" schließlich ihren absoluten Höhepunkt finden sollte.....
Odessa ist vor allem Odessa 4 von 5 Punkten "Odessa", das zu Vinyl-Zeiten als Doppel-LP erschien, ist ein ambitioniertes Album der frühen Bee Gees, einige behaupten, es sei als Antwort auf das "weiße Album" der Beatles konzipiert gewesen. Es ist jedenfalls der vorläufige Höhe- und Schlusspunkt der ersten Schaffensperiode der Brüder Gibb, die sich nach dieser Produktion vorübergehend trennten. Ob die atmosphärischen Störungen, die zu diesem Bruch führten, sich auch schon negativ auf die vorliegende Scheibe ausgewirkt haben, bleibt für mich Spekulation. Für mich ist "Odessa" jedenfalls weniger ein in sich geschlossenes Konzeptalbum als eine Zusammenstellung diverser Prog-Rock-Stücke, einiger Instrumentals, die fast in Richtung Klassik streben, sowie typischer Schmachtfetzen (vor allem "Lamplight", die verhinderte Single-A-Seite) und natürlich: "Odessa" selbst. Der Titeltrack ist für mich in diesem Fall zugleich das mit Abstand bedeutendste Stück. Mit seinen rund siebeneinhalb Minuten Spielzeit wirkt es wie ein erratischer Block - ohne Parallele im gesamten Schaffen der Bee Gees. Nüchtern analysiert besteht es im Kern nur aus zwei Strophen, denen jeweils ein ziemlich in die Länge gezogener Refrain folgt, aber welch ein Drumherum, was für ein großartiges Arrangement! Vom Feinsten ist für mich nach wie vor diese Cello-Passage mit dem Crescendo der begleitenden Stimmen. Die noch jugendlichen Brüder Gibb klingen hier wie ein kräftiger Männerchor, wieso sind sie in reiferen Jahren bloß auf dieses Falsett-Gewimmer verfallen? Fünf Sterne (gern auch mehr) für den Track "Odessa" - das Album als ganzes erreicht diese Höchstnote allerdings nicht.
Der Erfolgsdruck wurde riesig! 4 von 5 Punkten Die Brüder Gibb, gerade mal 20 Jahre alt, wurden mit dem enormen Erfolgsdruck, der mit ihrem 4 Album einherging, nur schwer fertig. Touren, Drogen und Eifersüchteleien entfremdeten die Brüder voneinander und ein Split der Band lag in der Luft. Ausgerechnet zu jener Zeit, hatten sich die Bee Gees viel für das neue Album vorgenommen. Ein Konzeptalbum sollte her, nicht zuletzt, weil andere Bands - z.B. die Beatles mit Sgt Pepper - dies bereits erfolgreich vorgemacht hatten. Doch bei der Veröffentlichung erinnerten dann nur noch einige lose zusammenhängende Songs und die Instrumentaltitel an das Konzept, das diesem Album ursprünglich zugrunde lag. Im Sommer 1968 wurden ein Grossteil der Songs in New York eingespielt und im Herbst sollten die Aufnahmen fertiggestellt werden. Man traf sich im Oktober in London. Aber Streitigkeiten und musikalische Differenzen führten dazu, dass Robin schließlich die Band verliess und Barry und Maurice den Großteil der Songs alleine fertigstellen mussten. Inwieweit dies das geplante Konzept des Albums beeinflusste, ist nicht bekannt. Aber als das Werk als Doppel LP im Frühjahr 1969 erschien, war es trotz seiner noblen Aufmachung (die Langspielplatten lagen z.B. in Deutschland in einer samtenen Kassette), nur eine umfangreiche Sammlung verschiedenster Songs geworden. Der Opener 'Odessa' beeindruckte nicht nur durch seine Länge von über 7 Minuten, er versprach viel, was das Album aber nicht halten konnte. Neben absoluten Highlights ('Lamplight', 'I Laugh In Your Face'), gab es leider auch reichlich Durchhänger. Mit 'First Of May' hatte das Album allerdings einen passablen Hit. Ursprünglich sollte 'Odessa' als Single ausgekoppelt werden. Doch man befürchtete, die Kritik würde vermuten, man wolle nur auf den Zug von 'Hey Jude' (Beatles) oder 'MacArthur Park' von Richard Harris (beides 7 Min. Singles) aufspringen. Zumal Polydor von der Idee nicht begeistert war und die Single in zwei Teile splitten wollte um sie auf beide Seiten der Single unterzubringen. Da das nun wiederum den Bee Gees nicht gefiel, ließ man diesen Gedanken wieder fallen. So blieb 'First Of May' die einzige Singleauskopplung und markierte somit das Ende einer Ära der Bee Gees, der jedoch noch viele - erfolgreiche wie erfolglose - folgen sollten.
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Maladroit Weezer Audio CD, 13. Mai 2002 Verkaufsrang: 25391 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden MALADROIT
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
Weezer als Rockband! 5 von 5 Punkten Der arme Rivers Cuomo. Sobald er versucht seiner Kreativität freien Lauf zu lassen kriegt er eins auffen Deckel. Bei Pinkerton war es der kommerzielle Erfolg der ausblieb, danach brachte man mit dem grünen Album wieder was für die "Buddy Holly-Fans" raus und siehe da: Erfolg! Nur ein Jahr später dachte Cuomo sich wahrscheinlich: "Hey, ich könnts ja mal wieder versuchen." Und siehe da, Weezer bringen mit Maladroit tatsächlich eine ihrer besten Scheiben raus, allerdings wird sie wieder von Kritikern und Fans verrissen. Völlig zu Unrecht wie ich finde, denn Maladroit ist nicht nur erfrischend anders als der (meiner Meinung nach ein bisschen langweilige) Vorgänger sondern auch gespickt mit Klasse-Songs und Ohrwürmern. Dabei ist das Album mit Sicherheit das härteste was Weezer je rausbrachten. Anstatt dem Weezer-typischen Alternative-Pop wird hier abwechslungsreicher Rock geboten! Jegliche Härte hindert Herrn Cuomo natürlich nicht daran fantastische Melodien zu komponieren und auch echt gute Soli zu spielen (wunderbares Beispiel: "Death and Destruction"). Hier wird nicht einfach 13 mal der gleiche Powerchord runtergespielt (wie beim grünen Vorgänger), stattdessen ist jeder Song anders und hat seine eigene Identität und Facetten die ihn zu etwas besonderem machen. Dabei vergessen Weezer nie wer sie sind, trotz deutlich rockigerer Auslegung ihres Selbst merkt man immer noch sofort: "Hey, das sind Weezer!". Eigentlich ist das ganze Album ein Höhepunkt (wie schon beim blauen Album :)), dennoch sind ganz besondere Tracks der harte Opener "American Gigolo", "Dope Nose", natürlich der Hit "Keep Fishin", das epochale "Death and Destruction", das chillig-rockige "Burndt Jamb", "Slave", "Fall Together" und... ach dat ganze Album :). Was allerdings "Island in the Sun" am Ende nochmal soll versteh ich nicht, allerdings auch nicht schlimm da das Lied ja sehr schön ist. Aber die dreizehn Tracks vorher reichen schon alleine aus um das Album zu mögen. Eigentlich Schade, dass Weezer sich hiernach entschieden wieder ein wenig poppiger zu werden, denn Maladroit gehört meiner Meinung nach mit zum Besten was die Jungs je aufgenommen haben. Für mich steht dieses Album auf jeden Fall auf einer Stufe mit Pinkerton und reicht schon ganz ganz stark an das blaue Album ran. Auf jeden Fall ein zu Unrecht gescholtenes Meisterwerk. Klare Kaufempfehlung!
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Win,Lose Or Draw the Allman Brothers Band, Allman Brothers Band Audio CD, 15. September 1998 Verkaufsrang: 59892 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Unterbewertet 5 von 5 Punkten Für mich ein starkes Album in typischer Allman-Tradition aus ihrer zweiten bzw. dritten Line-Up-Phase (nach Berry Oakleys Tod war nun auch der Bass neu zu besetzen). Chuck Leavell als zweiter Tastenspieler verschaffte dem ABB-Sound mehr Breite und Leichtigkeit, setzte aber auch schöne Solo- und Zweitstimmen-Akzente zu Dickey Betts einziger (und einzigartziger) Gitarre. Zu erwähnen auch Lamar Williams am Bass, der seinem verstorbenen Vorgänger alle Ehre macht. Butch (The Freight Train) Trucks sowie Jaimoe mit seinem herrlich jazzigen Zuspiel sind für mich der unerreichbare Zenit bezüglich Drums. Die ganze ABB-tyische Palette wird serviert, mit Win, Lose or Draw eine unter die Haut gehende Gregg-Allman-Ballade und mit High Falls, dem obligatorischen Instrumental, ein herrlicher Jam. Auch hier Chuck Leavells E-Piano-Solo ein Highlight. Dickey Betts Gitarrenspiel und vor allem sein typischer, fast cleaner Sound gehen unter die Haut. Wer diesen nicht mehr so rauchig-bluesigen, dafür eher jazzigeren Sound mag, auch wer sich für die verschiedenen Phasen dieser Band interessiert, darf getrost zugreifen.
Der Tiefpunkt kurz vor dem Split 3 von 5 Punkten Nein, bei mir ist kein ALLMAN BROTHERS BAND-Revival ausgebrochen, auch wenn meine letzten Rezi's diesen Schluß nahe legen könnten. Die ABB war mir schon immer wichtig, wie auch LYNYRD SKYNYRD, und durch all die tiefen Täler bin ich unverzagt an ihrer Seite geblieben. Nein: ich stelle nur die LP's, die mir nicht ganz so wichtig waren, auf CD's um, da die Preise im Keller sind ;-)) "Win, lose or draw" war damals -1975- meine erste Scheibe von der ABB, und sie hatte mich umgehauen. Gut, das habe ich dann, nachdem ich die vorher erschienenen LP's gehört hatte, sehr schnell relativieren müssen, aber zu so einem, für mich maßgeblichen, Opus behält man sein ganzen Leben lang eine besondere Beziehung. Ein Witz, daß ausgerechnet "WLoD" mit #5 der Billboards-Charts die dritthöchste Platzierung einer Southern-Band erreichen konnte. Man konnte nicht mehr miteinander - so ließe sich die "Win,lose or draw" am treffendsten überschreiben. Wie im nachhinein herauskam, waren da selten mehr als zwei Musiker gleichzeitig im Studio - Gregg Allman gar immer alleine!! Warum? Nun, Gregg Allman hatte die Drogen-Fahndung am Hals und um denselben aus der Schlinge zu ziehen, hatte er seinen Pusher, dem vormaligen stellvertretenden Roadmanager der ABB, schwer belastet. Die anderen Bandmitglieder nahmen ihm das sehr übel und das war dann auch der entscheidende Sargnagel für die ABB. Das erklärt den sterilen Sound auf "Win, lose or draw": es hört sich halt anders an, wenn eine "echte" Band im Studio zugange ist - bei einer Band, die wie die ABB von jammigen Elementen lebt, allemal. Normalform erreicht keine der Akteure auf der "Win, lose or draw". Einzig "Can't lose what you never had" schließt nahtlos an die vorhergehenden Meisterwerke an. Übersurchschnittlich noch "Nevertheless" und "Lousiana Lou.....". Der Rest ist eine einzige Enttäuschung. Besonders "High falls" quält den Hörer über 14 Minuten lang, ohne auch nur einmal auf den Punkt zu kommen. Der Rest ist Füllmaterial, daß Allman und Betts aus gutem Grund nicht für ihre Solo-Projekte verwenden wollten - so klingen die Dinger auch..... Einzig meine oben erwähnten persönlichen Bindungen an diese Scheibe veranlassen mich, "Win, lose or draw" noch drei Sterne zu vergeben. Jedem Leser rate ich zunächst 'mal von dieser Scheibe ab - da gibt es bedeutend wichtigere!!! Wer dann noch Geld übrig hat, kann sich dann noch "WLoD" und die beiden Arista-CD's "Reach for the sky" und "Brothers of the road" zulegen. Zwingend für den echten ABB-Fan erscheint's mir aber nicht zu sein - man sollte auch Mut zur Lücke haben ;-)) |
Brave & Crazy Melissa Etheridge Audio CD, 3. Januar 1995 Verkaufsrang: 28472 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BRAVE & CRAZY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Für mich die "Beste" 5 von 5 Punkten Schöne Balladen im Wechsel mit rockigen Stücken, die allesamt von der starken etwas kratzigen Stimme von Melissa dominiert werden. Gute "handgemachte" Musik, die aber immer im Hintergrund bleibt und der ausdrucksstarken Stimme von Melissa ihren Raum lässt. Für mich die "Beste" von Melissa Etheridge.
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First Band on the Moon the Cardigans Audio CD, 5. Mai 1997 Verkaufsrang: 26046 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden FIRST BAND ON THE MOON
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Wer verhonepiepelt denn da Black Sabbath? 5 von 5 Punkten Da hör ich diese CD und muss zu meinem Entsetzen feststellen, dass die Cardigans hier gleich 2 Titel von Black Sabbath ironischerweise reingemischt haben. Der Titel "Iron man" stammt komplett von BS, nur hier in einer eher freundlichen Version, und der Anfang von "Heartbreaker" ist doch tatsächlich das erste, was man überhaupt von BS hören konnte, nämlich der Anfang vom Debutalbum BS. Dürfen die denn das? Antwort: ja, die dürfen das. Die Cardigans haben hier eine wahrlich traumhaft schöne Scheibe kreiert, sozusagen gute "Gute-Laune-Musik", das trifft man höchst selten (vielleicht noch bei "Saints and sinners" von den All Saints). Sehr kreative und abwechslungsreiche Songs mit durchweg positiver Stimmung, was aber auf die Dauer überraschenderweise nicht stört. Meinen Respekt!
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War U2 Audio CD, 3. Januar 1995 Verkaufsrang: 47481 War, U2s letztes Album aus ihrer frühen Phase - also bevor sie ihre Soundpalette und die textlichen Visionen erweiterten - ist ein brillant widersprüchliches Album. Es klingt martialisch und majestätisch. Sein wahres Ziel aber ist es, politisch gestützte falsche Ideale zu stürzen. "Sunday Bloody Sunday" und "40" packen die Problematik Irlands direkt an, während das bei "New Year's Day" eher zwischen den Zeilen herauszuhören ist. Da geht es um eine zerbrochene Liebe als Symbol für eine andere, große Spaltung. "Torn in two, we can be one" intoniert Bono und Edges Gitarre knurrt sauer mit. Songs wie "Two Hearts Beat As One" und das ruhige "Drowning Man" spielen dagegen keine so tragende Rolle auf dem Album, machen War aber insgesamt zu einer runden und überzeugenden Sache. -Daniel Durchholz
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
dringlich und drängend... 5 von 5 Punkten ...war das erste Meisterwerk von U2. Dringlich weil U2 nie wieder so wütend und politisch engagiert auf ihren Platten zu Rande gingen, und drängend weil man auf diesem Album bei jedem song den unbedingten Siegeswillen einer Band spürt die bereit dazu ist ganz nach oben zu gelangen. Bono hatte als Sänger seinen Stil gefunden; immer leicht am Pathos schrammend, aber nie aufgesetzt, und ebenso hatte auch The Edge sein picking und seine stakkatoartigen Riffs so weit verfeinert, daß sie zu einer trademark des U2 sounds werden sollten. Freilich spürt man auf diesem Album auch noch stark die new wave Einflüße (disco rhythmen am Schlagzeug), aber im Vergleich zu den Vorgänger Alben, war das doch alles schon viel näher am beeindruckenden Stadion Sound einer großen Rockband, als am - nur für die clubs geeigneten dünnen - Joy Division sound beispielsweise. Die Highlights: natürlich ,Sunday Bloody Sunday', daß textlich zum ersten mal den Gutmensch (und das ist jetzt nicht ironisch gemeint) Bono präsentiert, der ganz große Wurf war aber ,New Years Day' (Piano, Gitarre, Bass - großartig!), ein Niveau, das Sie in dieser Qualität auch später nur mehr selten erreichen sollten; ,Seconds' und ,Like A Song', ,Two Hearts Beat As One' und ,Surrender' fallen kaum ab und fast alle Stücke haben diesen treibenden nach vorne drängenden beat; noch keine Spur von wehmütigen oder melancholischen Balladen, selbst die ruhigsten Stücke dieser Platte ,Drowning Man' und ,40' klingen irgendwie aufrüttelnd und kämpferisch. Schade eigentlich, daß die Akkustik Gitarre, so wie sie bei ,Drowning Man' eingesetzt wurde, von der Band später - so - kaum mehr verwendet wurde. Steve Lillywhite verlieh dem Originalalbum auch einen vordergündigen druckvollen sound, der zu den songs exzellent paßte; schön daß die remastered Version genauso warm klingt wie das Original jetzt aber sogar noch voller. Joshua Tree war dann das 2 große Album, doch fehlte diesem - wahrscheinlich wegen Lanois und Eno - bereits die Roheit, das Brachiale. War ist defintiv das rockigste und wie gesagt drängendste und dringlichste U2 Album.
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I Get Wet Andrew W.K. Audio CD, 24. Dezember 2001 Verkaufsrang: 30105 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf der Plattenhülle von I Get Wet tritt Andrew W.K. als der Inbegriff des New-York-City-Rock'n'Roll-Star auf: ein typischer plattnasiger Urmensch, auf dem Kopp einen Mopp aus fettigem Haar, der dann auch noch sein Gesicht verdeckt. Auf den ersten Blick könnte man schwören, dass da ein Star aus einer Werbekampagne zu sehen ist, die aus Gründen ironischer Verfremdung typische Metal-Rituale einsetzt. Aber dann bemerkt man diesen Ausdruck von stahlharter Entschlossenheit in W.K.s Augen. Und dann hörst du dieses Debütalbum und stellst fest, dass - welch ein Wunder - dieser 21 Jahre junge Mann den besten Rock'n'Roll der guten alten Schule abliefert, den man seit langem gehört hat. Es klingt ein wenig so, als ob Van Halen sich mit den Beastie Boys anlegen, so ungefähr zu deren Licensed To Ill-Phase, und dann Elton John dazu am Klavier hämmert und Mötley Crüe die Drinks dazu brauen: Eine Sammlung mit zwölf Tracks mit unverfälschtem Rock höchster Ansprüche, der sich nicht an irgendeiner Vorstellung von Lo-Fi-"Punk" orientiert, sondern sich total auf die Durchschlagskraft einer fantastischen Melodie und einer Kiste Bier verlässt. Der unvergleichliche erste Song "Party Hard" legt die Marschroute fest. Aber siehe da, aus diesem Quell sprudelt noch mehr hervor: "Ready To Die", das aus einer Rockoper kommen könnte, die dekadente Sprengkraft von "Party 'til You Puke", der mit letzter Kraft vorgetragene Fanfarenstoß von "Don't Stop Living In The Red" - allesamt verblüffende, ausgezeichnete Ausbrüche von urwüchsiger Echtheit. Leg einen anderen Gang ein, Eminem: Da greifen Leute nach der Krone des White-Trash-Helden, und nach dem Sound von I Get Wet zu urteilen, kann sich Andrew W.K. ebenso heftig prügeln wie er Partys feiert. -Louis Pattison
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Entdeckung 5 von 5 Punkten Ich freue mich immer wieder, wenn ich Musik entdecke, die vollständig meinem musikalischen Geschmack entspricht. Und die CD von Andrew W. K. ist eine solche Scheibe. Vom ersten bis zum letzten Song gibt es keine Schwachstelle. Ohrwurm reiht sich an Ohrwurm und alle sind 100 %Partytauglich. Für alle Freunde des ordentlichen Party-Hard-Rocks wärmstens an Herz zu legen.
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Symbolic Death Audio CD, 2. März 2007 Verkaufsrang: 46408 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SYMBOLIC
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
wahnsinn... 5 von 5 Punkten Eins vorweg: "Symbolic" war meine erste Death-Scheibe und ist auch meine liebste. Ich war nie ein großartiger Freund von Death Metal, aber selten hat ein Album mich so berührt wie dieses... Das hier sind wirklich 9 Songs für die Ewigkeit, welch ein geniales Album. Das Album hat wirklich alles, wofür Metal stehen sollte: Härte, Geschwindigkeit, Dynamik, Melodie. Spätestens bei "Empty Words" habe ich mich in diese Band verliebt. Es ist mit Worten wirklich kaum zu beschreiben, wie unfassbar gut diese Musik ist. Also, wer Metal mag wird dieses Album lieben, versprochen! Nach dem Hören dieses Albums war mir auch klar, warum Death als eine der ultimativen Metalbands gelten und wieso jeder Chuck Schuldiner verehrt. Man muss sich vor dem Schaffen dieses Typen einfach verneigen! Also, absolute Kaufempfehlung! Und eins garantiere ich: Hiernach wird eure Welt eine andere sein und ihr werdet süchtig nach Death werden. Auch die anderen 6 Alben sind große Klasse, aber die "symbolic" bleibt für mich die beste. Anspieltipps? Eigentlich alle, aber um die absoluten Granaten dieses Albums hervorzuheben: Empty Words, 1000 Eyes, Without Judgement, Crystal Mountain. Viel Spaß damit !
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Still Grazing Hugh Masekela Audio CD, 11. Mai 2004 Verkaufsrang: 60837 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden STILL GRAZING
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
lust auf urlaubsgefühl? 5 von 5 Punkten in den blauen himmel schauen, diese zusammenstellung hören und sich von masekelas surfendem flügelhorn in eine auszeit vom alltag tragen lassen. und hoffen, dass das gefühl abrufbar ist, wenn hier wieder der winter eingezogen ist. . .mit languta und coaltrain hat man dazu noch zwei überwältigende lieder in ihrer schönsten version, die jeweils für den geist der entsprechenden alben stehen, welche kaum noch zu ergattern sind.wer wissen möchte, worüber hugh masekela mit stimme und instrument spricht, dem sei der film über das leben steven bikos anempfohlen.
Vom Feinsten 5 von 5 Punkten Diese Stimmung geht unter die Haut. Kaum zu glauben das es so gute Musik gibt. Man benötigt jedoch eine gute Anlage, um in den Genuß dieser Musik zu kommen. Vom Feinsten!! Eingach genießen und Spaß haben. Bin eigentlich kein JAZZ Fan, aber dass hier macht richtig Spaß.Die Beste Scheibe ist und bleibt "hope"! Reinhören und selber erleben. |
Music from the Elder Kiss Audio CD, 3. Oktober 1997 Verkaufsrang: 30487 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden MUSIC FROM THE ELDER
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
KISS 5 von 5 Punkten Jeder KISS Fan versteht es: hammergeile Musik, schöner Musical-Touch, genau das Richtige ... das Reinhören lohnt sich :o))
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State of Euphoria Anthrax Audio CD, 3. Januar 1995 Verkaufsrang: 46093 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden STATE OF EUPHORIA
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Godfahter of Mosh 5 von 5 Punkten Ich war damals bei der Tour zur Platte, auf dem Konzert in Stuttgart. War das geil. Vorgruppe Suicidale Tendencies und dann Anthrax. Ich glaub meine Nackenmuskeln waren danach hart wie Stahl. "Antisocial" ist voll der Partyknaller und "Make me Laugh" ist ziemlich anspruchsvoll und beim ersten mal anhören gar nicht so toll. Aber bei öfterem Hören voll der Bringer.
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Slippery When Wet Bon Jovi Audio CD, 5. Oktober 1998 Verkaufsrang: 50158 SLIPPERY WHEN WET
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Das waren noch echte Bon Jovis 5 von 5 Punkten Nicht umsonst gehört "Slippery when wet" zu den besten und größten Scheiben der 80er. Hier wird die Band ihrem Namen wenigstens noch gerecht. Denn wenn man Bon Jovi heute einmal anschaut dan sieht und hört man mit Sicherheit nicht mehr das Gleiche wie bei "Slippery when wet". So wie ich finde haben Bon Jovi heute nämlich fast ihren Kompletten Glanz verloren und hören sich wirklich wie Mainstream und Möchtegernrocker an. Naja, jedenfalls haben sie bei diesem Album hier noch Power, Dynamik und einfach ein gesicktes Händchen dafür was harter und energiegelandener Spitzen Hard Rock angeht. Mich jedenfalls hat diese CD schon vom ersten Mal Hören völlig verzaubert. Und auch wenn diese Platte nun schon vor ein paar Jährchen aufgenommen wurde glaube ich das sie trotzdem niemals in Vergessenheit geraten wird. Denn Songs wie "Let it Rock", "Livin on a Prayer", You give Love a Bad name", Wanted Dead or Alive" oder "Raise your hands" sind für einen Bon Jovi oder Hard Rock Fan noch heute schlicht und ergreifend Pflicht. Und dies ist wirklich eines von wenigen Bon Jovi Alben auf dem wirklich ein Ohrwurm den nächsten jagt. Fazit: Mit ihrem mitreißenden Hard Rock verstehen es Bon Jovi am besten jeden in ihren einzigartigen aus Power bestehenden Bann zu ziehen. Absolute Kaufempfehlung für jedermann!!
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I Want to See the Bright Lights Tonight (Rem.) Richard & Linda Thompson Audio CD, 25. Mai 2004 Verkaufsrang: 48794 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden I WANT TO SEE THE BRIGHT LIGHT
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Folkrock Perle im Umfeld der Fairport Traditionen! Essentiell !!! 5 von 5 Punkten Was der ehemalige Fairport Gitarrenmagier hier samt Lebensgefährtin an Songperlen zusammengereiht hat, fügt sich nahtlos in die große Reihe der Klassiker, eben jenes Kontextes, ein. Betörende, erdverbundene Vielfalt gepaart mit tollen Singstimmen und meisterlich-kunstvollem Gitarrenhandwerk ergeben eine Mischung der Extraklasse. Manchmal erzeugt Lindas Stimme sogar eine ureigene Form der allseits beliebten Sandy Denny-Magie - Erstaunlich und faszinierend zugleich! Und auch ohne Vergleiche eine ganz tolle Sängerin. Der einzige dezente Unterschied ist für mich, das die Platte insgesamt leicht sonniger geraten ist als manches von F.C. oder auch Sandy. Es gibt auch (fantastische) Balladen mit viel Tiefe, aber dezenterer Tragik, sag ich mal... Für Fans ein absolutes Muß und für alle anderen, ein absolutes Muß zum Fan-werden! ;-) Liebe Grüße und viel Freude damit |
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