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Fool On The Hill (Verve Originals Serie) Sergio Mendes & Brasil '66 Audio CD, 28. September 2004 Verkaufsrang: 75311 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden FOOL ON THE HILL LPR
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine Perle der späteren Bossa Nova! 5 von 5 Punkten Für mich zählt die Wiederveröffentlichung der 68er-Einspielung von Sergio Mendes und seiner Brasil '66-Formation zur Entdeckung des Jahres. Ungeheuerlich raffiniert spielt die Brasil-Combo hier mit verschiedenen Stilelementen des Folks und Pops der späten 60er und vermischt sie raffiniert mit Samba und Bossa Nova-Rhythmen. Allein der Beatles-Opener "Fool on the Hill" oder Simon and Garfunkels "Scarborough Fair" lässt bezüglich Tempowechseln keine Wünsche offen. Hoffentlich gibt es noch möglichst viele solcher Neuveröffentlichungen, die Jahrzehnte in den Plattenarchiven geschlummert haben und nun endlich wieder zu neuem Glanz erstrahlen. Der Klang ist übrigens hervorragend und die beiden Leadsängerinnen Lani Hall und Karen Philipp kommen mit ihren superben Stimmen besonders charismatisch zur Geltung.
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More Blues And The Abstract Truth (Impulse Master Sessions) Oliver Nelson Audio CD, 11. März 1997 Verkaufsrang: 80277
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Blues, modern gespielt 5 von 5 Punkten Oliver Nelsons Album Blues & the Abstract Truth aus dem Jahre 1961 gilt gemeinhin als ein Meisterwerk. (Vgl. auch meine Rezension hier bei amazon.) Das 'sequel' "More Blues And The Abstract Truth" aus dem Jahr 1964 wird gemeinhin als w e s e n t l i c h schwächer eingestuft. Ich kann mich dieser relativen Geringschätzung nicht anschließen. Schon die beteiligten Musiker garantieren ein hohes musikalisches Niveau: Grady Tate spielt Schlagzeug, Richard Davis Bass, Roger Kellaway Klavier. Soweit die 'rhythm section'. Die Bläser sind Thad Jones und Danny Moore (Trompeten), Phil Bodner (Englisch Horn und Tenorsaxophon), Phil Woods (Altsaxophon), Pepper Adams (Baritonsaxophon) und - als Gast - Ben Webster (Tenorsaxophon), der auf nur zwei Stücken mitwirkt. Drei Stücke stammen von Nelson, nämlich "Blues and the Abstract Truth", "The Critic's Choice" und "One for Bob". "Goin' to Chicago Blues" stammt aus dem Repertoire von Count Basie und Jimmy Rushing, "Blues O'Mighty" wurde geschrieben von Johnny Hodges. Sogar zwei Kompositionen von Dave Brubeck werden interpretiert: "Theme from Mr. Broadway" und "Blues for Mr. Broadway". Die Musik dieses Albums ist aber nicht archaisch oder retro, sie ist in der Tradition des Jazz verankert, gleichwohl zeitgenössisch, bezogen auf 1964. Was der Arrangeur Nelson (1932 - 1975) und seine Musiker aus den Brubecktiteln machen ist fast atemberaubend. Die Rhythmusgruppe swingt wie der Teufel, die Solisten geben ihr Bestes. Wem "Blues And The Abstract Truth" gefallen hat, sollte unbedingt auch "More Blues And The Abstract Truth" kaufen. |
Under a Blood Red Sky U2 Audio CD, 3. Januar 1995 Verkaufsrang: 57913 Es war einmal eine Zeit, in der U2 im Allgemeinen und Bono im Speziellen noch nicht den Status einer der gr��ten Popbands aller Zeiten hatten. Es war einmal eine Zeit, in der Bono noch keine h�sslichen Bandanas trug, sondern sich mit zeitgem��en aber ebenfalls nicht ganz schicken Frisuren begn�gte. Es war einmal eine Zeit, in der U2 noch nicht die "Elder Statesmen" des Stadionrocks waren.Wer das aus der heutigen Perspektive nicht nachvollziehen kann, der sollte sich noch einmal ihre Live-EP "Under A Blood Red Sky" anh�ren - und vor allem den Konzertfilm dazu anschauen, der im aktuellen Re-Release zum ersten Mal als DVD erh�ltlich ist. Der Film lie�e sich gar dem �belsten U2-Hasser vorlegen, einem dieser N�rgler, der sich noch heute im Angesicht ihres Welterfolges fraget: "Wie zum Henker konnte das geschehen?" Man m�sste nur die DVD anstellen, und lehrerhaft konstatieren: "Hier findest du die Antwort. Es ist alles da.""Under A Blood Red Sky" ist l�ngst geadelt als einer der "50 Greatest Rock'n'Roll Moments" - von dem Magazin, das sich in der Regel Adelungen dieser Art annimmt: dem Rolling Stone. Was den Film so besonders macht, ist die sichtbare Erkenntnis, dass sich gro�e Momente dieser Art einfach nicht planen lassen. Dabei hatten die Herren Bono, The Edge, Clayton und Mullen schon recht deutlich auf einen epischen Moment gezielt. Der gefilmte Auftritt am 05. Juni 1983 sowie die gesamte US-Tour zum dritten Album "War" wurde schon im Vorfeld hochstilisiert zu dem Versuch, den US-Markt zu knacken - was an sich schon ein Statement war, immerhin mussten sich die Iren in ihrer Heimat und in England im 80ies-Synthie-Wahn fast daf�r entschuldigen, eine Gitarrenband mit Sinn f�r Theatralik zu sein. Im Angesicht der k�hlen Ironie des Post-Punk-Zeitalters wirkten sie dort fast ein wenig aus der Mode.Auch die Wahl der Location, das Red Rock Amphitheater in der N�he von Denver Colorado, unterstrich den Sinn f�r Dramatik. Gelegen in den Vorausl�ufern der Rocky Mountains, stand die B�hne inmitten eines nat�rlichen entstandenen Steinhalbkreises, der sich fast bedrohlich mit seinen roten Steinw�nden um sie schloss. Man hatte wohl schon das Bild vor Augen, wie diese W�nde leuchten, wenn die Abendsonne an einem typischen Denver-Sommertag r�tlich im Gebirge versinkt.Es sollte anders kommen. Statt Sonne, gab es nachmitt�glichen Dauerregen. Statt strahlend blauem Himmel d�stere Wolken und starke Nebelbildung. Trotzdem h�rt man im Intro einen jungen Bono, der trotzig an seiner Meinung festh�lt:� "Ich glaube wirklich daran, dass wir heute da rausgehen und Geschichte schreiben." F�r den Fall, dass man doch canceln musste, hatte man aber schon eine Indoor-Nachholshow in Boulder am n�chsten Tag angek�ndigt. Auch der Blick auf Red Rock wenige Stunden vor der Show war eher ern�chternd. 4.400 Fans waren da, gut das Doppelte h�tte hinein gepasst, die Leute waren nass wie die Pudel. Einmal sieht man eine Regenjacke mit der Aufschrift "I was rained on at the Rocks".� Das trifft die Sache. Aber, wie der extra aus England eingeflogene Regisseur Gavin Taylor richtig bemerkte: "Die Leute mussten vorher einen langen Weg zu Fu� zur�cklegen, um die Red Rocks zu erreichen. Man konnte sich also sicher sein: Das waren echte Fans, und sie w�rden das Beste daraus machen."Das wussten auch U2. Und gaben alles. Herz. Seele. Schwei�. Zugaben. Vom ersten Moment warf sich ein - zugegeben bescheiden frisierter - aber innerlich brennender Bono in die Menge. The Edge spielte seine Gitarre, als w�sste er schon damals, dass man auch in 25 Jahren noch von "U2-Gitarrren" sprechen wird, Adam Clayton strahlte, als k�nne er die Stimmung da vor ihm gar nicht glauben, und der Blondkopf Larry Mullen Jr. konterkarierte seinen harten Drum-Anschlag mit einem samtweichen Dauerl�cheln. Das sind Bilder, in denen man den Babyfaces dieser sp�teren Legenden ansieht, dass sie vielleicht gerade in dem Moment merken, dass sie mal ganz gro� werden - wenn sie diese schwierige Show nur heile nach Hause bringen.Und all das in einem Setting, das dramatischer nicht sein k�nnte. Der auf eigene Verantwortung gestartete Helikopter filmte eine nebelverhangende Marslandschaft, auf den Steilw�nden brannten drei gro�e Feuer, und das fehlende Sonnenlicht "ersetzte" man mit riesigen Scheinwerfern, was eigentlich ein No-Go f�r eine Konzert-Filmproduktion ist, und hei� diskutiert wurde zwischen den britischen und amerikanischen Kameram�nnern. Aber Produzent Taylor setzte sich durch - und nahm sogar in Kauf, dass die Bilder der R�hrenkameras Nachzieh- und Einbrenneffekte vorweisen. Was man aber f�r Schattenbilder eines Bonos vor riesigen Feuerb�llen gerne in Kauf nimmt. Au�erdem verst�rkt es das Bewusstsein, historisches Material vor sich zu haben.In der zum 25. Jubil�um des Filmes erschienenen Version hat man unter The Edges �gide noch einmal das Beste aus den Masterb�nden herausgeholt, was den Live-Sound der fr�hen U2 mit den entsprechenden Boxen fast authentisch in die Wohnzimmer bringt. Au�erdem wurde die Tracklist um die Songs "Out Of Control", "Twilight", "An Cat Dubh", "Into The Heart" und "Two Hearts Beat As One" erweitert. Damit ist das Konzert fast komplett festgehalten worden - nur "I Fall Down" fehlt, was aber einem Kameraausfall w�hrend der Aufnahmen geschuldet ist. Die der Edition beigef�gte Live-EP wiederum ist ebenfalls remastered worden und bleibt wohl eine der charmantesten Mogelpackungen der Musikgeschichte: Denn nur "Gloria" und die selten live gespielte B-Seite "Party Girl" entstammen wirklich dem Red Rock Gig. Das meiste Material wurde im selben Jahr in St. Goarshausen vom WDR Rockpalast aufgezeichnet.Nat�rlich kann man zu dieser Edition sagen, was man �ber jeden edlen Re-Release sagen kann: "Ein Muss f�r Fans!" Das liest man auch schon wieder in zig Rezensionen. Aber diese Edition von "Under A Blood Red Sky" leistet noch viel mehr: Sie schafft es, sogar einen U2-Skeptiker f�r diese Band zu begeistern. Mal schauen, wie lange das anh�lt. Vielleicht ja sogar bis zu einem neuen Release von ihnen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
That`s live 5 von 5 Punkten Wer eine gute Live CD von U2 sucht kommt an dieser Scheibe nicht vorbei. Hatte in den 80th selber einen Livegig der Band erleben dürfen und es war wirklich ein geiles event. Auf einer guten Anlage abgespielt gibt die CD sogar einiges von dieser Atmosphäre wieder (kommt aber auch mobil auf dem MP3 Player gut!). Die Versionen sind teilweise weltklasse (I will follow, New Years Day oder 40)und spiegeln den Spirit der Gruppe in den frühen Jahren wieder. Hatte das Werk damals bereits als VIDEO, kam klanglich aber natürlich nicht an die Werte dieser CD. -Für Fans ein muß.
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Universal Masters Collection Abba Audio CD, 1999 Verkaufsrang: 48869
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wer schon alle Alben von ABBA hat... 4 von 5 Punkten der muss sich das Album nicht kaufen. Denn die Lieder auf diesem Album sind auf den bisher vorhandenen Alben vorhanden. Dies hier ist einfach eine neue Zusammenstellung der Lieder, die es ja schon gibt. Hat man noch nicht alle, lohnt sich der Kauf dieses Album vielleicht. |
Communication (MPS - Most Perfect Sound Edition) Nelson Riddle & His Orchestra Audio CD, 13. April 2004 Verkaufsrang: 61424
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Orchester-Loungemusik vom FEINSTEN - Ein wirkliches MUSS! 5 von 5 Punkten Das MPS-Label aus dem Schwarzwald, das unter seinem Chef (und Klangfetischisten) Georg Brunner-Schwer in den späten 60ern und 70ern die Creme de la Creme des Jazz hier im beschaulichen Deutschland zu Gast hatte, hatte im Sommer 1971 die Gelegenheit, Nelson Riddle, den berühmten Big Band- und Orchesterarrangeur par Exzellenz, für 2 LP-Produktionen engagieren zu können. Vorliegende "Communication" und "Changing Colors" wurden in München mit TOP-Leuten eingespielt: den Streichern des Symphoniorchesters Kurt Graunke, der Big Band des Bayrischen Rundfunks und Solisten (Antolini, Rooyen, Quelle). Herausgekommen sind zwei Loungeperlen der echten Extraklasse. Klangtechnisch schlicht superb, anders kann man den satten, glasklaren Sound nicht beschreiben, musikalisch geschmückt mit diversen Jobim-Stücken bzw. solchen, die von ihm sein könnten, denn die Bossa Nova ist DER bestimmende Rhythmus hier, zwar nicht ausschließlich, aber doch angenehm vorherrschend. Ernst-August Quelle (übrigens auch Komponist der ersten AKTENZEICHEN XY...-Titelmusik 1964!) lässt die Hammondorgel so cool und lässig grooven, dass der Hemdkragen von alleine wieder zu wachsen beginnt. Klassiker der Zeit (My Sweet Lord, My one and only love) wechseln sich ab mit extra für diese Produktionen geschriebenen Stücken, aus der Feder der Top-Leute des Business, u.a gar von Franz Grothe, dem Ufa-Komponisten, der eine wundervoll ruhige Bossa Nova beigesteuert hat, "A night of love", die dem Meister Jobim alle Ehre gemacht hätte. Alles in allem zwei Platten, die zeigen, dass Lounge, Easy Listening oder wie immer man das nennen will, nichts mit Fahrstühlen u.ä. zu tun hat. Großartige und geschmackvolle Musik, wie sie sie nie mehr geben wird. Wirklich nur zu empfehlen.
Modern & elegant - ein wiederentdecktes Riddle-Album! 5 von 5 Punkten Frank Sinatras legendärer Arrangeur Nelson Riddle nahm in den frühen 70er Jahren für das berühmte deutsche MPS-Label zwei Alben auf (das andere heißt "Changing Colors" und ist auch auf CD wiederveröffentlicht worden). Er kreierte dafür einen für ihn ganz neuen, modernen "Riddle-Sound": Mit eleganten Bläsern und Streichern, eine relaxte, entrückte Mischung aus Swing, Bossa Nova und Lounge-Music. Er wurde dabei unterstützt vom Produzenten Claus Ogerman und einem großen Orchester mit berühmten Solisten wie Charly Antolini, Ack van Rooyen oder Ernst-August Quelle. Die Mischung aus Bossa Nova-Hits, Pop-Standards und Riddle-Originalen ist schlüssig und stimmt. Zugegeben, das hier ist nicht der Riddle-Bigband-Swing der 50er und 60er Jahre, sondern eher eine Art coole, hochprofessionelle Fahrstuhlmusik für Leute mit Geschmack, nennen wir es einfach "Orchestral Lounge-Pop". Die Tracks "It's Your Turn" und "Volcano's Daughter" sind schon durch Compilations wie "Mojo Club" oder "Get Easy" zu gewisser Berühmtheit gekommen. Der Clou bei diesem der beiden Riddle-Alben auf MPS ist, dass alle Tracks aus der Feder von deutschen Komponisten wie Claus Ogerman, Erwin Lehn, Horst Jankowski, Franz Grothe oder Rolf Hans Müller stammen. Hier sind einige Entdeckungen zu machen!
Überflüssig 1 von 5 Punkten Nelson Riddle, einer der großartigsten Arrangeure der Swing Ära reist nach Deutschland um einen neuen loungigen Stil zu kreieren...warum nur hat er sich da angetan? Ich bin mir nicht einmal sicher ob da überhaupt Riddle mit seiner Band zugange war. Fürchterliche Arrangements, grausige Rythm-Changes und das ganze auch noch schlecht gespielt. Weder Swing noch Lounge ist auf dieser CD zu hören. Eine maßlose Enttäuschung. Dann doch lieber Nelson mit Ella. Arrangement-Kunst at its best. |
Wilder The Teardrop Explodes Audio CD, 16. Januar 2001 Verkaufsrang: 91423 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Grandioser Schlußpunkt 5 von 5 Punkten Nach nur zwei Platten (Kilimanjaro, 80 und dieser [81]) hatten sie ihr Pulver verschossen. Musik aus Liverpool, hier mit einer Prise Doors mit Phil Spector-Elementen und kleinen Einsprengseln aus Postpunk a la späte Wire und mittlere Jam. "Culture Bunker" könnte glatt auf "Remain in light" von den Talking Heads sein, "Tiny children" ist einfach traurig und hübsch zugleich, "Passionate friend" kommt als schmissiger Popsong und der Rest experimentiert erfolgreich zwischen den obengenannten Stilen herum, wobei man den Song nie aus den Augen läßt. Prima und gelungen, ähnlich gut wie ihre Brüder im Geiste Echo and the Bunnymen im selben Jahr mit "Heaven up here". Man weiß gar nicht, welche Platte man besser finden soll. Bonusmaterial mit u.a. der letzten - auch sehr guten - EP. Danach wandelte Chef Julian Cope auf ähnlich kryptischen Solopfaden.
Authentischer geht 80er Feeling nicht ! 5 von 5 Punkten Julian Cope ist heute ein irgendwie erleuchteter Missionar geworden, der sich um allerlei über-, unter- und parairdische Dinge Gedanken macht. Der eine oder andere mag schlicht sagen : durchgeknallt. Ganz früher war er aber mal einer von drei, vier musikalischen Köpfen seiner Heimat. Mit den Teardrop Explodes hat er ein paar Monumente geschaffen, die zeitlos gut sind. "Wilder" in jedem Fall ist eins, das man kennen sollte. Eine bunte Kette schillernder Edelsteine, aufgereiht an einem Band aus Melodik, eigener Soundideen, lyrischer Texte und einer einzigartigen Stimme. Die Atmosphäre von "Wilder" ist unverwechselbar. Sie riecht förmlich nach "Eighties", nicht nach Devo, Blondie, Punk - aber schlicht nach einem musikalischen Ausdruck den es so vorher und später nicht gab. Bizarre Schönheit, Dynamik, Anderssein ohne Rebellion. Einfach "Ich bin ich und ich kann was anderes"-Musik ohne platte oder gar peinliche Attitüde. Die CD hier beinhaltet eine ganze Reihe zusätzlicher Tracks im Vergleich zum Original. Eigentlich dumm, denn "Wilder" hat einen Anfang und ein Ende, Peng und Puff, hier gibts schöne Lieder gratis, machen aber noch ein paar unnötige Piffs und Paffs. Der geneigte Sammler und Vinyl-in-CD-Tauscher wirds wohl dennoch danken. Wem bei "Tiny Children" nicht das Herz erweicht, weiche von mir. |
Return of Saturn No Doubt Audio CD, 2000 Verkaufsrang: 78994 RETURN OF SATURN
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Kein Zweifel! 5 von 5 Punkten Return of Saturn steht Rock Steady in nichts nach. Die Klänge sind etwas melancholischer Geworden, doch das ist nur von Vorteil bei dieser CD. Flotte Lieder wie Ex-Girlfriend, Bathwater, Six Feet Under sind reichlich vorhanden, zudem das wohl schönste Lied von No Doubt: Suspension Without Suspense. Also unbedingt kaufen. Return of Saturn gehört mit Tragic Kingdom zu den besten No Doubt Alben!
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Look Around (Verve Originals Serie) Sergio Mendes & Brasil '66 Audio CD, 9. Mai 2000 Verkaufsrang: 82042 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden LOOK AROUND
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Brazil vom Feinsten 5 von 5 Punkten Dieses Album ist, genau wie jedes Sergio Mendes & Brasil '66, uneingeschränkt zu empfehlen. Ein kompakter von Jazzlegende Dave Grusin arrangierter Sound, der immer sommerlich und leichtfüßig daherkommt. Die Stimmen von Lani Hall (Herb Alpert's Ehefrau!) und Janis Hansen tun das Übrige zum unverwechselbaren '66 Klang. Jeder der von Party's nur Mas que Nada kennt, dem sei als Anspieltip Tristeza empfohlen, aber auch With a little help from my friends, bekannt von Joe Cocker und komponiert von den Beatles, ist hier frisch und knackig interpretiert. |
Litany M.&Saleas,Vassilis Theodorakis, Mikis Theodorakis, Vassilis Sal Audio CD, 20. Oktober 1998 Verkaufsrang: 83391 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden LITANY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Eine der 10 besten Pop CDs der Welt 5 von 5 Punkten Wenn es eine Musik gibt, die man im Kopfhörer auf Santorini, Tinos oder Amorgos hören sollte, eine Musik, die der Landschaft und dem Licht der Ägais kongruent ist, dann diese CD, deren Anschaffung für jeden Griechenlandfreund ein "Muss" sein sollte.Die zugleich fremdartigen und extrem harmonischen Instrumentalstücke stellen alles in den Schatten, was es in den letzten Jahren an seichter New Wave Musik gegeben hat. Extreme Eingängikeit der Melodien bei gleichzeitiger Differenziertheit der Partitur - das ist die eine Hälfte der Kunst. Eine unbeschreibliche und sich immer aufs Neue wiederholende Ergriffenheit ist das andere. Was kann man über eine CD Schöneres sagen? Nach meiner Meinung eine der 10 besten Pop-CDs der Welt.
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Karma (Impulse Master Sessions) Pharoah Sanders Audio CD, 7. November 1995 Verkaufsrang: 17979 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Obwohl er als John Coltranes Protégé vorgestellt und hinter vorgehaltener Hand bereits als sein Nachfolger gehandelt wurde, emanzipierte sich der Saxophonist Pharoah Sanders sehr schnell von diesem Vorurteil. Die Nähe zur "kosmischen" Musik von Coltranes letzter Schaffensperiode vermag nicht darüber hinwegzutäuschen, daß die ruhige, friedliche Gelassenheit, die Sanders Werke häufig aufweisen, in denen seines Mentors nur selten zu finden ist. Die Art, wie er den ihm zur Verfügung stehenden Raum mit afrikanischen und asiatischen Motiven und Instrumenten füllt, und seine einfachen, in sich wiederkehrenden Melodien, wiesen in den 70er und 80er Jahren den Weg auch für andere Musiker des Jazz, Rock oder New Age. Seine zuweilen rauhe Spielweise mit abrupten, schrillen Läufen übte dagegen ihren Einfluß auf die Avantgarde der Jazz-Saxophonisten aus. Im Mittelpunkt von Karma steht das halbstündige Mammut-Oktett "The Creator Has a Master Plan". Trotz Leon Thomas' warmer Gesangsstimme ist Sanders der eigentliche Solist, der für fast die gesamte Länge des Stückes souverän die Hauptlast von Melodieführung, Struktur und Improvisation trägt. Hier stellt Sanders den Kern seines Könnens unter Beweis: Afro-zentrische Spiritualität, ein breites Stimmungsspektrum, das von langen, ruhigen Intervallen bis zur frenetischen Kakophonie reicht sowie ein ausgeprägtes Gefühl für Melodie und Rhythmus. Das letzte Stück "Colors", eine tiefempfundene Fürbitte, unterstreicht die religiöse Motivation des Albums. -Fred Goodman.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Überragend 5 von 5 Punkten Diese CD ist einfach überragend. Aus dem Saxophon dieses absoluten Ausnahmemusikers bricht die Musik mit einem so unglaublichen Spirit, einer solchen Direktheit hervor, dass es einem den Atem verschlägt. Ich kenne eine solche Unmittelbarkeit und Präsenz nur von ganz wenigen anderen Jazz-Saxophonisten (z.B. George Adams und John Coltrane). Die Musik reißt einen vom ersten Ton an in ihren unglaublichen Sog; harmonische Passagen strahlen Geborgenheit, Spiritualität und Ruhe aus, werden immer wieder von atonalen ungehemmten Ausflügen in den Free-Jazz abgelöst, um dann wieder von einfach glücklich machenden Harmonien aufgefangen zu werden (das kennt man - wenn auch viel abstrakter - aus der klassischen Musik von vielen Mahler-Sinfonien). Einfach genial auch die hymnisch-gebrochenen Gesangspassagen von Leon Thomas, die wie ein Psalm wirken (und wohl auch so gemeint sind). Eine der beeindruckendsten Musikaufnahmen die ich kenne (und dies bei 30 Jahren Jazz-Hörerfahrung).
Spirituelle Exkursionen 4 von 5 Punkten Karma ist ein musikalisches Dokument der spirituellen Suche afro-amerikanischer Jazzmusiker. Die Yoga-Position Sanders auf dem Cover, der Titel des Albums und die Lyrics sprechen eine deutlich Sprache. Es ist kulturgeschichtlich interessant, dass die Hinwendung zum Spirituellen sowohl in der (hauptsächlich schwarzen) Jazzmusik und der (meist weißen) Rockmusik zeitlich relativ parallel geschah. Karma ist aus dem Jahre 1968. Der mehr als 30-minütige Track 1 "The creator has a master plan" baut sich, getragen von Flöte, Waldhorn, Piano (Lonnie Listen Smith), Bass, Drums und Percussion und verziert mit den Tenorsax-Sprenkeln von Sanders mehr als sieben Minuten lang auf, bevor Leon Thomas große, sanfte Stimme einsetzt und die Hymne singt. Karma ist für mich bis dahin und auch noch 7-8 Minuten länger eines der ergreifendsten Stücke Musik, das ich kenne. Ab der Mitte des Stücks bis 3-4 Minuten vor Schluss, bei dem das Thema wieder auftaucht, entwickelt es sich zu einer Free-Jazz Improvisation, die ich mir nur schwer konzentriert anhören kann. Das Ende ist dann wunderbar und versöhnt wieder, aber der Free-Jazz Teil ist der Grund, weshalb ich nur 4 Sterne gebe. Ich fühle mich durch den Free-Jazz gefühlsmässig überfordert; das braucht aber für andere Menschen nicht zu gelten und niemand sollte deshalb vor einem Kauf zurückschrecken, dafür ist der Karma einfach zu großartig. Colors, der zweite Track, fließt in großen Klangwellen, die sich von Klangraum zu Klangraum ergießen und ist eine Hymne auf Mutter Natur, die Farben, die Freude und den Schöpfer. Hier ist übrigens einer der Bassisten Ron Carter, der auf diesem friedvollen Stück mitwirkt. |
Tide (Verve Originals Serie) Antonio Carlos Jobim Audio CD, 9. Mai 2000 Verkaufsrang: 99228 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden TIDE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Insgesamt eher durchschnittlich 3 von 5 Punkten Nicht nur chronologisch, sondern auch musikalisch ist "Tide" zwischen den Jobim - Alben "Wave" und "Stoneflower" anzusiedeln. Im Klartext bedeutet das: "Tide" ist glücklicherweise weniger soft und kitschig als "Wave", erreicht jedoch leider nicht ganz die Ecken und Kanten (und auch das kompositorische Niveau) von "Stoneflower". Die Arrangements von Eumir Deodato weisen zwar eindeutig auf das folgende, hervorragende "Stoneflower" - Album hin, was jedoch nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass Titel wie "Caribe" oder "Rockanalia" eher zu den wenig inspirierten Momenten von Antonio Carlos Jobim gehörten. Nichtsdestotrotz gibt es auch hier einige Highlights, so z.B. die Neuinterpretation des Jobim-Hits "Girl From Ipanema" in einer durchaus sperrigen Fassung, die fernab von den üblichen Sülz-Einspielungen rangiert, die zeitweise leider immer wieder unsere Ohren belästigen. Ebenfalls positiv zu erwähnen sind "Tema Jazz", "Tide" und "Carinhoso". Diese Version kommt als tadellos aufgemachtes Digipack mit ausführlichen Informationen über Künstler und Label, sowie dem wiederhergestellten Coverartwork, welches zu den Besten in Jobims Karriere gezählt werden muss. Darüber Hinaus gibt es noch vier Bonustracks, allesamt Alternative Takes, bzw. unedited versions von "Tema Jazz", bzw. "Tide". Diese Bonüsse sind sicherlich nur für Fans empfehlenswert, die ihren Meister genau studieren müssen. Für Normalsterbliche nervt die vierte Wiederholung von "Tema Jazz" in einer kaum von den anderen drei zu unterscheidenden Fassung dann doch irgendwann. Lange Rede, kurzer Sinn: "Tide" ist etwas jazziger, etwas unbequemer, etwas weniger soft als "Wave", zeigt jedoch keinen Jobim in Hochform. Um diesen zu erleben muss man sich schon mit "Stoneflower" oder dem Duett - Album von Antonio Carlos Jobim und Elis Regina auseinandersetzen. |
De Vinicius e Baden Especialmente Para Ciro Monteiro (Elenco Brazil-Serie) Ciro Monteiro Audio CD, 22. Juni 2004 Verkaufsrang: 66329 In den Sechziger Jahren, der goldenen Phase des Bossa Nova, gehörte das brasilianische Elenco-Label zu den wichtigsten Wegbereitern dieser Musik. Auch heute noch ist die Marke unvergessen bei allen Bossa Nova-Fans, nicht nur wegen der hohen musikalischen und technischen Qualität der Aufnahmen, sondern auch der einprägsamen Covergestaltung. Gegründet wurde Elenco von Produzent Aloysio de Oliveira, einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der brasilianischen Musikszene, verantwortlich für bedeutende Alben von Künstlern wie Sylvia Telles, Edu Lobo, Nara Leao, Vinicius de Moraes, Sergio Mendes und vielen anderen. In der Elenco Brazil-Serie erscheinen wichtige Alben dieser Künstler erstmals auf CD, mit Original-Cover, Songtexten und brillantem 192kHz/24BIT-Remastering.
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Live Wood Paul Weller Audio CD, 12. September 1994 Verkaufsrang: 65512 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden LIVE WOOD
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der Pate des Britpop in grosser Form! 5 von 5 Punkten Muss man über Paul Weller noch Worte verlieren? Der Gründer und Songschreiber solch grossartiger Bands wie The Jam oder Style Council hat sich Anfang der 90er Jahre wieder dazu durchringen können, ein paar echte Klassiker zu schreiben und einige davon sind hier in schönen Live-Versionen vorhanden. Alleine die Energie von Schlagzeuger Steve White lohnt hier schon den Kauf! |
Jazz for Kids: Sing,Clap,Wiggle & Shake Verschiedene Interpreten Audio CD, 22. Juni 2004 Verkaufsrang: 95107 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Rythmus im Kinderzimmer 4 von 5 Punkten Musik für Kinder zu finden, ohne immer gleich Rolf Zuckowski ausgeliefert sein zu müssen, ist schwierig, zumal unsere lieben Kleinen nach dem immer gleichen verlangen. Besonders auf Autofahrten sieht man sich dem Kinderbarden hilflos ausgesetzt. Einen Versuch, Kinder an Jazz heranzuführen, hat das ehrwürdige Label Verve mit einem Sampler versucht - "Jazz for Kids: Sing, Clap, Wiggle and Shake".Gleich als erstes bringt Grand Ellas wie eine Ente gequaktes "Old McDonalds" ordentlich Rhythmus ins Kinderzimmer, Oscar Peterson heizt mit "Mumbles" schon ordentlich ein und spätestens beim legendären "Muffin Man" sollten die kleinen Herzen erobert sein. Die Platte ist gelungen, sie weiß tatsächlich Kinder zu begeistern - leider ist sie schon nach einer halben Stunde aus. Sie hätte ruhig länger ausfallen dürfen. |
Diana & Marvin Diana Ross & Marvin Gaye Audio CD, 6. Februar 2001 Verkaufsrang: 73131 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Platten machen glücklich 5 von 5 Punkten Diana Ross und Marvin Gaye: wirklich ein Traumpaar, das u.a. mit den auf dieser Platte versammelten Aufnahmen die Duett-Formation auf Jahrzehnte geprägt hat. Einige Lieder wie z.B. "You Are Everything" und das von diversen HipHop-Künstlern gesampelte "Stop, Look, Listen (To Your Heart)" gehören zu den schönsten Duetten überhaupt. Diese unsterblichen Kompositionen bzw. Interpretationen finden den direkten Draht zum Glückszentrum des Gehirns jedes nicht nur auf Black Music spezialisierten musikalischen Menschen. Nach dem Erhalt der Scheibe habe ich mehrere Stunden lang nichts anderes mehr gehört. Auch nach vielem Hören verliert sie ihren Reiz nicht. Man entdeckt vielmehr z.B. die vergleichsweise schnörkellosen aber gerade deswegen genialen Nuancen im Gesang von Marvin Gaye. |
Matthew & Son Cat Stevens Audio CD, 12. Juli 1988 Verkaufsrang: 82941 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden MATTHEW & SON
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Gelungenes Debut 3 von 5 Punkten Ein Einstieg nach Maß, ein vielversprechender Karrierebeginn! Im Vergleich zum Höhepunkt der Laufbahn des Cat Stevens sehe ich das Debutalbum aber dennoch ganz klar als Einstiegswerk an diesem (meiner Meinung nach zu viele externe Einflüsse gegeben waren und zu viele Leute mitgesprochen haben)- Der wahre Cat Stevens ist für mich ein Songwriter- kein Orchesterarrangeur. Die Art von Musik, die er zu schreiben versteht (und das versteht er brilliant) besticht durch ihr Wesen, dieses balladenartig und in der Besetzung relativ einfach ist. Viele der Werke dieses Albums sind durch "künstliches Auftakeln" verkompliziert worden, wobei sie es gar nicht nötig hätten. Es braucht keinen vorgesetzten Orchesterarrangeur, um etwas auszusetzen, das für sich alleine gut steht und klingt, nur weil es der Geschmack der Zeit verlangt... Heute ist es vielleicht der "Deutschrock-Hype"- der sich als Mainstream in der Besetzung, Liedlänge und Liedabfolge etabliert hat und eine Linie vorgibt, die in Formatradios endet. Weg damit! Es mag die Vielfalt regieren und keine aufgesetzte Maske! Musik darf keine Regeln kennen- Musik ist genau das, was eigentlich zwischen der Notation passiert und manchmal braucht es eben schlicht nur eine Gitarre und eine Stimme. Für die Art nach Cat Stevens ist es so. Er hat sich jedoch entwickelt und er hat sich gut entwickelt. Das sagten ihm wohl später auch die Verkaufszahlen. Naturgemäß reift man ja bekanntlich an einer Sache und so ist es Gottlob auch passiert. Das Lied, das mir auf dem Album mit Abstand am Besten gefällt, ist "Portobello Road". Die drei Sterne dürfen trotzdem getrost vergeben werden, da die Songs ein Niveau sprechen, dieses andere Künstler nicht einmal zu Höhepunkten hatten.
Matthew And Son 5 von 5 Punkten Als Cat Stevens 1969 von seiner Lungenentzündung genesen war, komponierte er weiter geniale Songs, von nun aber mit sparsamer Instrumentierung, ganz dem Zeitgeschmack entsprechend. Seine ersten Alben 'Matthew And Son' und 'New Masters' waren noch vom Swinging London inspiriert gewesen und dem Bedürfnis, zeitgenössische Songs mit Klassik, Jazz etc. zu adaptieren. Die Jahre zwischen 1964 und 1966 waren für Orchesterkomponisten- und arrangeure eine bittere Zeit gewesen. Die Beatlemania mit ihrer Beschränkung auf 2 Gitarren, Bass und Schlagzeug hatten sie fast arbeitslos gemacht. Doch ausgerechnet die Beatles und George Martin hatten mit 'Yesterday' wieder neue Arbeitsplätze geschaffen. Einer der genialen Arrangeure für Cat Stevens war Alan Tew. Zu den Songs steuerte er Streicher, fetzige Bläsersätze und Vibraphon bei. Auf dem Album 'Matthew And Son' gibt es nur Schönes zu hören, allen voran der Title-Track, 'Hummingbird' und 'Lady', letztere hochsensible Kompositionen. Nicht als Bonustracks vermerkt, aber dennoch solche, sind die Songs der Single 'I'm Gonna Get Me A Gun' und 'School Is Out'. Dass er diese seine Frühzeit später ignorierte, entspricht eventuell seinem Lebensmuster. Für mich sind seine beiden ersten Alben auch seine besten.
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Baby Breeze Chet Baker Audio CD, 9. Februar 1999 Verkaufsrang: 111141 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Von Chet Baker ist viel Schrott auf dem Markt, doch Baby Breeze ragt aus der Fülle der Discs hervor. Sie vereinigt 13 erstklassige Aufnahmen aus drei Sessions im Jahr 1965 und ist dem Romantiker gewidmet, der mit weichen Flügelhorntönen und samtiger Stimme Herzen schmelzen läßt. Einzigartig, wie der sentimentale große Junge, nur von Bob James am Klavier sowie Baß und Schlagzeug begleitet, The Touch Of Your Lips beschwört. Zudem sind die Originalaufnahmen klanglich äußerst penibel aufgearbeitet. Erfreulich. © Audio
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
schon ganz prima, die Aufnahmen 4 von 5 Punkten Die CD enthält viele schöne Aufnahmen, wobei mir die kleineren Besetzungen besser gefallen. Das Klavier empfand ich nicht als störend/gewöhnungsbedürftig - allein deshalb schreibe ich hier, um ein wenig zu entwarnen. Dadurch dass C.B. hier ausnahmsweise Flugelhorn statt Trompete spielt klingt alles ein wenig anders. "Born to be Blue" und "A taste of honey" von Chet Baker sind für mich echte Funde. Vielleicht keine der ersteren Chet Baker-Aufnahmen, wer aber mal eine etwas andere Klangfarbe erleben möchte wird sehr zufrieden sein mit dem Kauf. Sehr guter Sound, gute Songauswahl - go for it!
gutes Album 4 von 5 Punkten Diese gute Album wurden mit ggü. der Platte mit Bonustracks veröffentlicht. Besonders die Sextett- und Quartetteinspielungen sind klasse. Gute Ton-Qualität und hervorrangend arrangiert, der (den leisen) Baker viel Raum für Soli gibt. Der gewöhnungsbedürftige Beitrag vom Piano hat einen Stern "gekostet". |
Another Voyage Ramsey Lewis Trio Audio CD, 28. September 2004 Verkaufsrang: 96969 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Pianist und Keyboarder Ramsey Lewis schuf einen ganz eigenständigen Jazz-Soul-Sound, der ihn zu einem der kommerziell erfolgreichsten Jazzer aller Zeiten machte. Auf diesem groovenden und tanzbaren Album aus dem Jahre 1969 wird er unter anderem begleitet von Gitarrist Phil Upchurch und Drummer Maurice White, der kurz darauf die Erfolgsband Earth, Wind & Fire gründen sollte. Mit der LPR-Serie macht Verve legendäre LPs, auf die viele Jazz-Fans seit langem warten, endlich auf CD erhältlich. Der Name der Serie ergibt sich aus dem Begriff "LP-Reproduktion" und verweist darauf, dass Cover & Tracklist der Original-LPs für diese CD-Wiederveröffentlichungen originalgetreu übernommen werden. Besonders die unveränderten, nostalgischen Originalcover machen den Charme dieser Serie aus. Die Aufnahmen werden, wie bei Verve üblich, im 192kHz/24BIT-Verfahren aufwendig digital remastert.
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Spectrum (MPS - Most Perfect Sound Edition) Volker Kriegel Audio CD, 1. September 2003 Verkaufsrang: 79728 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Spectrum
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Vielsaitiges Meisterwerk, das sogar an Mclaughlin heranreicht 5 von 5 Punkten Dieses sehr frühe Werk von Volker Kriegel fasziniert zunächst einmal durch seine äußerst gewagte und dennoch jederzeit souveräne Stilvielfalt. Dann, man bedenke es ist aus 1971!, fällt natürlich sofort auf, wieviele innovativen Risiken eingegangen wurden. Die pfeiferauchenden Jazzexis fanden das vermutlich unerhört unerhört damals. ;-) Aber Volker war auf dem richtigen Dampfer und ließ sich vorallem nicht beirren! Auch keine typische Tugend unserer hiesigen Musikszene... Das er dabei, meiner Meinung nach, in Sphären landete, die normalerweise nur John Mclaughlin für sich beansprucht, sollte die Qualität dieser Aufnahmen endgültig besiegeln. Und auch in dem Kontext bitte ich inständig die Zeitrechnung herbeizuzitieren - Er war eindeutig einer der Innovatoren des Jazz dieser Epoche! Ich hoffe meine Rezension dient dazu, diese Tatsache einmal ins richtige Licht zu rücken. Und wie schon oben angedeutet: Die musikalische Qualität steht hier ohnehin außer Frage. Grüße und viel Freude beim Entdecken!
Weitere Kundenmeinungen |
Today And Now (Impulse Master Sessions) Coleman Hawkins Audio CD, 12. März 1996 Verkaufsrang: 59168 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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