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| Rock | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Cantus Buranus II (Ltd.Erstauflage) Corvus Corax, Ingeborg Schöpf (Sopran), Klaus Lothar Peters (Tenor) Audio CD, 1. August 2008 Verkaufsrang: 559
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Bombastisch 5 von 5 Punkten Edel verpackt, grandios gespielt. Highlight der mittelalterlichen Musikszene und für das der Klassik gewogene Ohr.
Wenig Abwechslung 2 von 5 Punkten Grundsätzlich schließe ich mich den positiven Aussagen der anderen Rezensenten an hinsichtlich der klanglichen Qualität und der Umsetzung der im doppelten Sinne "klassischen" Instrumentalisierung. Leider fehlt mir die Abwechslung auf diesem Album. Denn faktisch gibt es einen Vers pro Stück, der, zugegeben mit musikalischen Variationen, einfach immer wiederholt wird. Das wirkt auf die Dauer doch ein wenig fade, hätte man doch aus den tollen kompositorischen Ansätzen mehr machen können als redundantes rezitieren. Einmal pro Jahr hören reicht.
Für aufgeschlossene Klassik-Fans und beinharte Corvus Corax-Fans 3 von 5 Punkten Corvus Corax hatten sich 2005 der durch Carl Orff bekannten Teile der Carmina Burana angenommen und sie sehr erfolgreich modern vertont. Auf Carmina Burana II" wurden nun 13 unbekanntere Texte aus der mittelalterlichen Handschrift komplett neu vertont, es handelt sich um kirchliche und philosophische Texte, die Carl Orff in seiner Interpretation der Gesänge unberücksichtigt ließ. Das Babelsberger Filmorchester samt Chören und Solisten unterstützte Corvus Corax bei der Produktion, sodass zu den typischen selbstgebauten Instrumenten der Kolkraben noch Streicher- und Bläserarrangements kamen. Das Ergebnis ist orchestral, bombastisch und überwiegend rasant. Was leider dazu führt, dass die CD wie ein Soundtrack für einen alten Monumentalfilm klingt, nur leider ohne passende bewegte Bilder. Live wahrscheinlich interessant, wenn auch eher für die Klassik-Fraktion, auf CD im heimischen Plüschsessel aber nur bedingt sinnvoll.
Die originale CD-Hülle liegt der Redaktion nicht vor, sie ist wie ein kleines altes Buch in Lederoptik und mit Goldprägung aufgemacht. Es enthält ein zweiseitiges Vorwort, alle Texte in Latein mit deutscher Übersetzung und Bilder von allen Musikern. Die Texte werden original in Latein wiedergegeben, sodass sie trotz vorliegender deutscher Übersetzung beim Hören keine Rolle spielen. Obwohl die Art der Texte dem heutigen Hörer wohl eh wenig sagen dürfte, wenn das Label - eher konstruiert - einen Bezug zur heutigen Zeit herstellen möchte. Natürlich sind so einige Dinge damals wie heute gleich, aber in Latein und in solcher Textform vorgetragen dürfte die Relevanz für den Hörer eher Richtung Null tendieren.
Als Hintergrundmusik für das Rollenspiel ist die CD nur sehr bedingt geeignet, aber bei Szenen, die einen bombastischen Hintergrund vertragen, kann sie eingesetzt werden.
Vom Können und Zusammenspiel der Beteiligten her gibt es keinen Grund zur Kritik, die Zusammenarbeit der sehr verschiedenen Musiker klappt erstaunlich gut, aber die Besetzung musizierte ja auch im ersten Teil bereits zusammen. Die Kritik liegt eher darin begründet, dass es von Corvus Corax her nur das bandtypische Tempo gibt und ansonsten arg symphonische Klassik. Die CD ist daher eher für aufgeschlossene Klassik-Fans und beinharte Corvus Corax-Fans geeignet. Etwas weniger Bombast und Tempo hätten ihr wahrscheinlich gut getan
Grandioses Meisterwerk 5 von 5 Punkten Seit ca.6 Jahren sind wir absolute Fans von CC. Die Musik macht süchtig, der Sucht sind wir vollkommen verfallen. Und es wird immer mehr...
Cantus Buranus II-nun die Musik kann man kaum in Worte fassen. Die Gedanken beim Hören treffen es vielleicht am besten: mystisch, Gänsehaut, Offenbarung, ergreifend, wunderbar, göttlich.... Ein absolutes Muß nicht nur für alle Mittelalterfans und Liebhaber der klassischen Musik. Sogar die Aufmachung der Hülle steht der Musik in nichts nach. Ein magisches Buch...
Die Sucht möge niemals aufhören! Seni
Süchtigmachend 5 von 5 Punkten Auch ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Was die Jungs von Corvus Corax hier auf die Beine gestellt haben, ist absolut atemberaubend!! Meine erste Reaktion per SMS an eine Freundin war: Ich bin vollkommen ergriffen, begeistert, erstaunt... Und das bin ich immer noch jedes Mal, wenn ich diese CD höre. Das Booklet in seiner Art einmalig: informativ, edel, kreativ. Ich denke, dieses Meisterwerk wird nicht nur Fans von Mittelaltermusik im Allgemeinen oder Corvus Corax im Besonderen ansprechen, sondern auch Klassikfans. Die Jungs haben mit Cantus Buranus I schon Musikgeschichte geschrieben und sich hier selbst übertroffen...
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Dream Theater - Chaos in Motion (Deluxe Collector's Edition) (2 DVD / 3 CD)
Audio CD, 26. September 2008 Verkaufsrang: 85 Eine ausführliche Dokumentation der Welttournee 2007/2008 Die 'Chaos in Motion' Tour führte die Band um den ganzen Globus - Dream Theater spielten 115 Shows in 105 Städten in 35 Ländern auf fünf Kontinenten vor hunderttausenden Fans. "Chaos in Motion 2007/2008" ist die neueste der DVD Serie, die die Live-Auftritte der Band während der kompletten Tour dokumentiert, anders als die letzten drei Platin DVDs "Metropolis 2000: Live Scenes From New York", "Live at Budokan" und "Score", die jeweils nur ein Konzert zeigten. Schlagzeuger und Creative Director der DVD, Mike Portnoy, hat seine persönlichen Filmaufnahmen zur Verfügung gestellt, um die Fans mit dem ultimativen Tour Souvenir zu beglücken. Er stellte über drei Stunden Material zusammen, das aus kompletten Liveauftritten in Rotterdam, Buenos Aires, Toronto, Boston, Bangkok und Vancouver besteht. Die zweite Disc ist vollgepackt mit Bonusmaterial wie Promovideos, Live-Projektionen, einer Photogallerie und einer 90-minütigen Dokumentation, die dem Zuschauer das Gefühl vermittelt, er würde selbst im Tourbus mitfahren, indem sie einen intimen Einblick in das Leben der Band und ihrer Crew auf Tour gibt. Quasi ein virtueller Backstage Pass. Tracklist: Doppel-DVD Set: Disc 1: "Around The World In 180 Minutes" Live Material - Intro/Also Sprach Zarathustra - Constant Motion - Panic Attack - Blind Faith - Surrounded - The Dark Eternal Night - Keyboard Solo - Lines In The Sand - Scarred - Forsaken - The Ministry Of Lost Souls - Take The Time - In The Presence Of Enemies - Medley: I. Trial Of Tears II. Finally Free III. Learning To Live IV. In The Name Of God V. Octavarium Disc 2: - "Behind The Chaos On The Road" Dokumentation - Promo Videos: Constant Motion, Forsaken, Forsaken (In Studio), The Dark Eternal Night (In Studio) - Live Screen Projection Films: The Dark Eternal Night (N.A.D.S), The Ministry Of Lost Souls, In The Presence Of Enemies Pt. 2 - "Mike Portnoy Stage Tour" - "Mike Portnoy Backstage Tour" - Photo Gallery Deluxe Collector's Edition 5-Disc Set beinhaltet: 2DVD + 3CDs im Digipak - Chaos In Motion 2007/2008 - Double DVD Set + 3 CDs im Digipak mit ausgedehntem Artwork - Die DVDs sind die gleichen wie bei der 2 DVD Standardversion. - Die 3 CDs beinhalten die komplette Live-Show.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Content Information 5 von 5 Punkten Double DVD Set
Disc One:
"Around The World In 180 Minutes" Live Concert Footage
Intro/Also Sprach Zarathustra
Constant Motion
Panic Attack
Blind Faith
Surrounded
The Dark Eternal Night
Keyboard Solo
Lines In The Sand
Scarred
Forsaken
The Ministry Of Lost Souls
Take The Time
In The Presence Of Enemies
Medley: I. Trial Of Tears II. Finally Free III. Learning To Live IV. In The Name Of God V. Octavarium
Disc Two:
"Behind The Chaos On The Road" Documentary
Promo Videos: Constant Motion, Forsaken, Forsaken (In Studio), The Dark Eternal Night (In Studio)
Live Screen Projection Films: The Dark Eternal Night (N.A.D.S), The Ministry Of Lost Souls, In The Presence Of Enemies Pt. 2
"Mike Portnoy Stage Tour"
"Mike Portnoy Backstage Tour"
Photo Gallery
PLUS:
3 CD's containing the live 14 tracks featured in the DVD set
Expanded artwork and more
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Coma Chameleon [Digi-Pack] Donots Audio CD, 28. März 2008 Verkaufsrang: 283 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden COMA CHAMELEON
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Einfach perfekt 5 von 5 Punkten Der sound ist weniger fun-punk-artig als früher, vielmehr zeigen zornige stücke wie "break my stride" oder "to hell with love" und eher ruhigere wie "stop the clocks" oder "the right kind of wrong" die Reife der Band. Mir gefällts. Einfach grandios, jeder song ist in sich perfekt
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Folklore and Superstition Black Stone Cherry Audio CD, 29. August 2008 Verkaufsrang: 380 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Aus Edmonton im US-Bundesstaat Kentucky erreicht die weltweite Hardrock-Gemeinde eines der inspiriertesten und mitreißendsten Alben der letzten Jahre. Folklore And Superstition lässt selbst ganz große Megaseller verdammt blass aussehen. Bereits die Reife und Souveränität, die jeden der 13 Songs auszeichnen, lassen aufhorchen. Dass die Mitglieder von Black Stone Cherry allesamt noch recht grün hinter den Ohren sind und mit Folklore And Superstition gerade mal ihr zweites Album zur Diskussion stellen, hört man der CD zu keinem Zeitpunkt an. Hier rocken sich vier bestens aufeinander eingespielte Freunde in Ekstase, verknüpfen unwiderstehliche Hitmelodien mit knarzigem, von Producer Bob Marlette herrlich naturbelassenem Rock´n´Roll-Flair, punkten mit einem erdigen Gitarrensound und überzeugen als Weltklasse-Arrangeure, die mit ihren Songs den perfekten Spagat zwischen Stadion-Tauglichkeit und Pub-Verschwitztheit schaffen. "Blind Man", "Please Come In" oder "Soulcreek" sind formvollendete, mit leichter Southern-Rock-Schlagseite aus den Boxen donnernde Hardrock-Hymnen, die selbst die letzten Nickelback-Ohrwürmer locker in den Schatten stellen. Ein grandioses Album! Die nur bei Amazon erhältliche Special Edition von Folklore And Superstition wird mit einer von allen Bandmitgliedern unterschriebenen Autogrammkarte geliefert. -- Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Fetter Rock & gefühlvolle Melodien. 5 von 5 Punkten Ich kannte die Band nur vom Hören, und das 1. Album ist mir immer noch gänzlich unbekannt (Mittlerweile aber sehr schnell auf meinem Wunschzettel gelandet). Aber nach der super Bewertungen der Fachmagazine dachte ich mir, das hörst du dir mal genauer an! Und was soll ich sagen, diese Scheibe hat das Zeug ein Klassiker zu werden... Supergeile Rocker und unheimlich gefühlvolle Melodien. Bei einigen Stücken, hat man das Gefühl durch das nächtliche New Orleans auf Kneipentour zu gehen um abzurocken (Devils Queen). Andere Nummern kriegt man überhaupt nicht mehr aus den Gehirnwindungen, wie z.B. "Soulcreek", "Peace is free" & "Sunrise". Und dann bleibt da noch die ruhige Seite der Band zu erwähnen. Stücke wie "Things my father said" & "You" sind schöne Seelenschmeichler, die eigentlich sogar Radio - Airplay verdient hätten. Kitschig? Kann man drüber streiten, ich finde diese Stücke (samt Texte) unheimlich angenehm und entspannend. Also, gar nicht groß drüber nachdenken und kaufen... Ach ja, ein schlechtes Lied habe ich auch nach 1000 maligen hören noch nicht ausmachen können. Viel Spass damit... EVERYBODY WANTS TO BE DOWN AT SOULCREEK...
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Rise and Fall, Rage and Grace The Offspring Audio CD, 13. Juni 2008 Verkaufsrang: 604 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Jetzt gibt's wieder auf die Ohren - The Offspring sind zurück!! Unglaubliche fünf Jahre (!) nach ihrem letzten Studioalbum 'Splinter' und drei Jahre nach ihrem 'Greatest Hits'-Album melden sich Bryan 'Dexter' Holland, Kevin 'Noodles' Wasserman und Co. endlich mit einer brandneuen Single zurück. 'Hammerhead' ist der Titel des ersten Songs aus dem achten Studioalbum der kalifornischen Punkrock-Ikonen, das unter dem Titel 'Rise and Fall... Rage And Grace' am 13. Juni erscheinen wird. Bereits eine Woche zuvor wird das Quartett die neuen Songs, die diesmal unter der Regie von Studio-Legende Bob Rock (Metallica, Aerosmith) entstanden, live in Deutschland vorstellen: Als Co-Headliner (direkt vor Metallica) beschallen The Offspring am 7. und 8. Juni die Centerstages der Mega-Festivals Rock am Ring und Rock im Park. The Offspring schafften den Durchbruch hierzulande 1995 mit ihrem Top-5-Hit 'Self Esteem' - ihr bis dato größter Hit gelang ihnen dann 1999 mit der Single 'Pretty Fly (For A White Guy)', die Platz zwei erreichte. Mit ihren Alben 'Americana' (1998) und 'Conspiracy Of One' (2000) konnte sich die Band in den Top Ten der Media Control Charts platzieren. In ihrer Karriere verkauften The Offspring bis dato weltweit mehr als 32 Millionen Alben.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)
Genial 5 von 5 Punkten Gleich vorweg muss ich sagen, dass ich schon seit etlichen Jahren ein Fan von dieser unglaublichen Punkband bin. Ich habe und höre regelmäßig alle Alben von ihnen, vom Selftitled bis hin zu Splinter. Wenn ich die negativen Rezensionen zu Rise and Fall, Rage and Grace lese, fällt mir besonders auf, dass viele argumentieren dass es "nicht mehr Offspring" sei und dass sie nicht mehr im selben Stil spielen wie früher usw.. Doch wenn man die letzten Jahre im Bezug auf ihre musikalische Entwicklung betrachtet, bemerkt man, dass sie sich einfach weiterentwickelt haben. Nach Conspiracy Of One folgte Splinter, danach die Single Can't Repeat und jetzt das neue Album. In all diesen Werken erkennt man eine klare Richtung, wie sie alte Muster und Merkmale fallengelassen haben und neue aufgenommen haben, bis hin zu dem Sound, der auf Rise and Fall, Rage and Grace zu hören ist.
Ich möchte jetzt keine detallierte Rezension zu jedem einzelnen Track auf der Platte abgeben, da das ohnehin schon sehr viele gemacht haben...
Also kann ich nur im Allgemeinen sagen: Ein verdammt gutes Album, dessen Songs von schnell und punkig bis hin zu melancholischen Balladen reicht. Trotz vieler Neuerungen hört man immer wieder Offspring-typische Merkmale heraus. Und genau DAS zeichnet diese Band und dieses Album aus. Eine perfekte Kombination aus alt Bekanntem und experimentell Neuem!
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Viva la Vida Coldplay Audio CD, 25. Juli 2008 Verkaufsrang: 330 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Ohne Frage - Super produziert - aber sehr inspiriert! 3 von 5 Punkten Als ich den Song zum ersten mal nebenbei hörte, war ich noch nicht sehr begeistert. Doch von mal zu mal hat er mich mehr begeistert. Wunderschön ausgeführte Streicherkompositionen, wobei die Streicher sehr nach Samplelibrary klingen. Aber das ist nicht schlimm, denn es passt zum Sound. Der Groove - auf soetwas muss man ersteinmal kommen, dass man alles bis auf die Bassdrum reduziert - wirklich ein Elite-Produzent. Das ganze hat etwas sehr frühlinghaftes, erwachendes. Sehr schön ausgeführte Melodien, Vorhalte und Dynamik. Schön ist auch einen richtig kaputten Pianosound der vielleicht höchstens 1 Megabyte an Daten benötigt, aber schön "befiltert" und "behallt" sehr interessant klingt.
Im Prinzip besteht der Song nur aus diesen Instrumenten:
- Streicher (Melodiös in verschiedenen Lagen)
- E-Bass
- Bassdrum
---------------------------
In der Steigerung kommen dann die Folgenden vereinzelt vor:
- Pauken, Becken
- Church Bell (Kirchenglöocke)
- "Effektglocke" (ich weiß nicht mehr wie der Sound heißt)
- Piano-Sound
- E-Gitarren-Sound (kurz als Überleitung)
Die Soundauswahl ist also prinzipiell auf 3 Instrumente ausgelegt. Die anderen Instrumente werden nur zu Steigerungen und nur ab und zu eingesetzt.
Das einzige Problem ist, dass sich hier jemand sehr von Mylène Farmer's und Boutonnat's Komposition für Alizée "J'en ai marre" hat inspirieren lassen. Dies ist ziemlich eindeutig. Folgende Kriterien sprechen sehr dafür:
- exakt die selbe Tonart, exakt die gleichen Harmonien (wobei dies allein noch geht)
- Selber Sound und Aufbau mit Streichern
- Background-Vocals auf gleiche Art eingesetzt
- Später einsetzende Instrumente von den Motiven her ähnlich gewählt.
Von daher leider nur 3 Sterne.
Denn es ist für einen Komponisten sehr viel leichter etwas Neues aus einer Vorlage zu machen, als komplett bei Null anzufangen.
Sehr viele gute Musiker kreative Musiker benötigen trotz ihres Könnens eine Vorlage, um dann schöne Arrangements zu schreiben. Es ist ja jetzt nicht so schlimm. Man kann das auch nicht "klauen" nennen. Denn Akkordfolgen, kann man nicht klauen. Es gibt einfach nur einen Satz an gutklingenden, für den normalen Hörer verständliche Akkordfolgen.
Hier wurde jedoch viel vom Aufbau und vom Sound abgekupfert.
Deshalb nur 3 Sterne. Bei Restaurants gibt's auch nicht gleich 5 Sterne, nur weil es sehr gut schmeckt. ;-)
Nachgemacht 3 von 5 Punkten Lauter begeisterte Reaktionen, wie toll das Lied doch sei, sollen nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich die Kaltspieler von Madame Mylène Farmers Können inspirieren ließen:
Man höre einfach mal den Titel "J'en ai marre" (Mir reicht's) von Alizée aus dem Jahr 2003 und vergleiche.
Weil die Gruppe aber aus der melodischen Vorlage trotzdem was Schönes gebastelt hat, gibt's noch drei Punkte. Ts, ts, mit fremden Federn schmücken und keiner merkt's...
Um Welten besser als die 1. Single!!! 5 von 5 Punkten Es war zu erwarten:
Das neue Coldplay-Album Viva La Vida Or Death And All His Friends" hat weltweit die Spitzen der Charts erobert.
Auch die erste Single Violet Hill" erfreute viele Downloader-Herzen.
Auskopplung Nummer 2 geistert schon seit einiger Zeit durch die Werbeblocks der Republik, in Kürze gibt es den Song dann auch physisch als Single im Laden.
Coldplay mit Streichern und mit Pauken anstatt eines Schlagzeugs - die vorsichtigen Experimente gehen weiter. Wie würde Chris Martin sagen: Everybody ok?"
Hammersong!
Bin ich der einzige ? 1 von 5 Punkten Ganz im Ernst. Coldplay dritte Scheibe war schon mehr auf Hits ausgelegt als auf Innovation. Die Songs waren alle so überladen, aber Hauptsache sie waren stadionreif. Zum großen melancholischen Mitschunkeln quasi.
Aber die Single aus dem neuen Album gibt dem ganzen die Krönung. Ein Tempo bei dem man weder mitwippen noch blöde rumsitzen kann. Eine Melodie die schon für Coldplay einen echten Tiefpunkt darstellt, so simpel ist sie getrickt. Das Staccato der Synthie-Streicher ist penetrant, und Chris Martin leiert und weint seinen Text wie eh und je runter.
Leute, lasst euch nicht verarschen. Coldplay haben mit ihrem zweiten Album das große Geld gerochen, und machen seitdem nur noch das, was sich im großen Stil verkaufen lässt. Das erste Album war was für Insider, das zweite was für Fortgeschrittene. Das dritte für jeden, der einen überdimensionalen manisch-depressiven Schub will. Und Viva la vida ist einfach nur noch banal. Es ist schade, wie sich eine Band von einem derart starken Debütalbum distanziert, und lieber für die Masse ihren eigenen Leierbrei produziert.
Sorry Chris, aber der Song stinkt zum Himmel. Jeder, der "Parachutes" ernsthaft zu würdigen weiss, wird hier nur noch laut aufschreien und sich wünschen, dass es einen solchen Song nie gegeben hätte.
Der beste Song von Coldplay 5 von 5 Punkten Ich war nie ein großer Coldplay-Fan. Coldplay? Ganz nett, aber den Hype, der um Gruppe gemacht wird, konnte ich nicht nachvollziehen. Viva la vida ist das erste Stück von Coldplay, das mich restlos begeistert und somit für mich der beste Song, den ich von der Gruppe kenne. Besonders gelungen finde ich das Zusammenspiel der Ohrwurm-Melodie mit dem eleganten, intelligenten Text.
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Accelerate R.E.M. Audio CD, 28. März 2008 Verkaufsrang: 295 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden ACCELERATE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 72 Bewertungen)
Let it grow ... 5 von 5 Punkten Während alle jammern, dass das neue REM-Album nur 34 Minuten lang ist, kann ich nur sagen: In der Kürze liegt die Würze! 11 Tracks, allesamt besser & rockiger als alles, was REM in den letzten 10 Jahren veröffentlicht hat, kurz, prägnant, auf den Punkt. Das Album wächst mit jedem Mal Hören, Anspieltipps: das groovige "Man-Sized Wreath", das punkige "Horse To Water" und die Ballade "Until The Day Is Done".
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The Ocean and Me Sophie Zelmani Audio CD, 5. September 2008 Verkaufsrang: 206 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sophie Zelmanis Absicht ist deutlich aus dem Titel ihrer achten CD herauszulesen. The Ocean And Me beinhaltet das Fließen von Musik ebenso wie das ihrer eigenen Kreativität. Ähnlich wie Wetter, Wasser und Wolken, sollten sich auch die 12 Songs bei ihrer Entstehung gegenseitig formen, um den Charme skandinavischen Sommerwetters anzunehmen, mit seinem Wechsel von Melancholie und Lebensfreude, eingebettet in eine musikalische Landschaft voller Ruhe und herber Schönheit. Wer jetzt vermutet, The Ocean And Me sei von nordisch-folkloristischer Sprödheit und Schwermütigkeit geprägt, der irrt. Vielmehr gelingt Sophie Zelmani das Kunststück, den vermeintlichen Widerspruch zweier so extremen Gegenpole wie Melancholie und Entspanntheit aufzulösen und in eine beruhigende Besinnlichkeit umzuwandeln. Sophie Zelmanis Ozean ist in keinem Atlas verzeichnet. Sie singt vom persönlichen Gedankenmeer mit seinen eigenen Schiffsmeldungen über erfolgreich absolvierte Querungen und fatale Schiffbrüche. In musikalischer Hinsicht lautet die Devise Country statt Shanty. Songs wie Spring Love vermitteln eher die heimeligen Düfte der Jahreszeiten auf dem Lande, anstatt fremdartiger Aufgeregtheit großer Hafenstädte oder Unwirtlichkeit des Meeres. Selbst die beiden Songs The Ocean And Me und Wind Took My Sail kommen als poppige Folk-Balladen daher, gänzlich frei von klischeehafter Seefahrtsromantik, etwa in Gestalt von Quetschkommode oder Mundharmonika. Stattdessen hat Zelmani zu einer wohltuenden Balladen-Mischung aus Country, Folk und ein wenig Pop gegriffen, die sich so wirksam erweist, wie Wärmflasche und heiße Honigmilch bei kleineren Wehwehchen. Bekanntlich lassen sich in medizinischer wie auch musikalischer Hinsicht bewährte Hausmittel an einer Hand abzählen. Mehr als Bass, Klavier, Schlagzeug, Gitarre, zuweilen eine Flöte und natürlich Sophie Zelmanis unverwechselbare Stimme sind nicht nötig, um die Wirkung dieser großartigen Musik zu entfalten. Lediglich ein Mindestmaß an Zeit sollte der Hörer mitbringen, um nicht vorschnell zu urteilen, die 12 Songs hörten sich alle gleich an! Einfachheit und Natürlichkeit wirken ja bekanntermaßen in der ersten Begegnung selten spektakulär. Dafür hinterlassen sie auf Dauer einen umso intensiveren Eindruck, -so wie im Falle von The Ocean And Me. -- Andreas Schultz
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Candlelight-Feeling 5 von 5 Punkten Sophie Zelmani ist ihrem musikalischen Konzept treu geblieben, das neue Album reiht sich nahtlos in die vorhergehenden ein. Und doch ist es wieder ein ganz spezielles Album: kompakt, intim und Wärme ausstrahlend.
Sorfältig in leisen Tönen produziert, die die Stimme der Sophie Zelmani schön zur Geltung bringen und ihre Ausdruckskraft untermalen. Überzeugend sind auch wieder die Musiker und Produzent Lars Hapari, die mit ihren Qualitäten ihren Anteil zum Erfolg dieses Albums beitragen.
Es ist ein Album zum alleine geniessen oder dann für ein Candlelight-Dinner zu zweit.
Sophie Zelmani wurde einst als europäischer Vergleich zu Norah Jones aufgeführt. Beide sind ohne Zweifel aussergewöhnliche Künstlerinnen, doch Sophie Zelmani wirkt für mich reifer und ihre Melodien feiner und von höherer Intensität.
Gewohnte Qualität aus dem Norden 5 von 5 Punkten Neues aus dem Norden, oder auch nicht! Zum Glück!! Gewohnte aussergewöhnliche Qualität der Songs. Über Sophies Stimme brauche ich wohl hier nicht viel zu sagen, einzigartig, feenhaft, fantastisch!
Genau das richtige für diese Jahreszeit, für gemütliche Abende auf dem Sofa, bei einem guten Glas Rotwein!
Danke Sophie, weiter so! |
Kill 'Em All Metallica Audio CD, 1. September 2003 Verkaufsrang: 175 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden KILL EM ALL
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 63 Bewertungen)
No Life 'til Leather! 5 von 5 Punkten Man, was für ein Debüt! Kein Wunder das Metallica schon damals wie Götter verehrt wurden. Dieses Album haut einen um. Damals war die Mischung aus Hardcore Punk und New Wave of British Heavy Metal etwas völlig neues und wurde später Thrash Metal genannt. Und dieses Album "Kill 'em All" von Metallica aus dem Jahr 1983 ist das erste Thrash/Speed Metal-Album überhaupt.
Damals waren die vier Jungs einfach ein paar Metalfanatiker die unbedingt live spielen wollten und das hört man auf diesem Album, weil es nicht so düster aber sehr viel schneller ist als spätere Releases. Auf den folgenden Alben waren dann immer mehr Midtempo-Nummern und das Gitarrenspiel beschränkte sich eher auf den Grundton. Das ist hier nicht so. Fast jedes Lied ist ein sauschneller Headbanger mit rasend schnellen Gitarrenriffs und -soli. Man hört zudem den Einfluss von dem kurz zuvor rausgeschmissenen Dave Mustaine (Megadeth) wie auf keinem anderen Album der Band (ein Beispiel: "Four Horsemen"). Die Lücke die er hinterließ füllte ein weit besserer Gitarrist, nämlich Joe Satriani-Schüler Kirk Hammet. Daneben einer der besten Bassisten, die das Metal-Genre je gesehen hat: Cliff Burton. Am Schlagzeug Lars Ulrich (von dem ich bis heute nicht weiß ob ich ihn für durchschnittlich oder genial halten soll). Und an der Rhytmusgitarre mit der charismatischen Stimme James Hetfield. Die vier zusammen und eine der besten Metalbands des Planeten war geboren!
Ein paar Kritikpunkte gibt es trotz allem: a) Die Stimme des damals gerade mal 19-jährigen James klingt hier noch etwas gewöhnungsbedürftig b) Die Produktion ist grottig. Gitarren klingen wie Sägen. Aber ansonsten ist das Album dermaßen geil das man sehr schnell darüber hinwegsieht.
Titelbewertung:
Hit the Lights: Saugeiler und sauschneller Auftakt ohne kompromisse! (5/5)
The Four Horsemen: In den 7 Minuten Spielzeit zeigen die Jungs all ihr können. Geile Breaks! (5/5)
Motorbreath: Schnell und mit geilen Riffs. Sauber! (5/5)
Jump in the Fire: Mehr für die breite Masse, trotzdem gut! (4/5)
(Anesthesia)Pulling Teeth: Geniales Basssolo von Mr. Cliff Burton. R.I.P. (5/5)
Whiplash: Klingt fast wie Motörhead (coverten diese auch später) rasendschnell und Hammergeil! (5/5)
Phantom Lord: Der einzige Song in dem cleane Gitarrenpassagen im Mittelteil vorkommen. Gerade deswegen ein absolutes Highlight! (5/5)
No Remorse: Abwechslungreiche Midtempo-Nummer! (5/5)
Seek & Destroy: DER absolute Nackenbrecher unter den Midtempo's dieser Welt! (5/5)
Metal Militia: Nochmal ein rasender Headbanger zum rausschmeißen. Geiler Abschluss! (5/5)
Wer dieses Album einlegt sollte vorsichtig sein. Es besteht nämlich absolute Headbang-Gefahr. Und wenn man mit diesem Album damit anfängt hört man auch nicht mehr so schnell auf und das führt nach längerer Zeit zu Nackenschmerzen ;). Metallicas Debüt ist auf jeden Fall ein Klassiker des Metal-Genres. Wenn man sich die Platte anhört weiß man warum die Band zu den besten Metal-Bands gezählt wird.
Absolute Kaufempfehlung für Metalheads und alle die es noch werden wollen.
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Sängerkrieg In Extremo Audio CD, 9. Mai 2008 Verkaufsrang: 182 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SÄNGERKRIEG
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)
Erst Hören - Dann Rezension Schreiben 5 von 5 Punkten in extremo gehen einen schritt weiter - und bewegen sich
in eine sehr positive richtig.
** lauter härter - aber demnoch emotional **
man wird es leider nie jedem recht machen können, doch befinden
sich die jungs auf dem richtigen weg.
wer stehen bleibt hat verlorgen......... da mache ich mir
bei micha und seinen jungs keine sorgen.
weiter so---
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Continuum John Mayer Audio CD, 19. Januar 2007 Verkaufsrang: 262 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden CONTINUUM
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Super Album!!! 5 von 5 Punkten Es läßt sich kurz sagen:
Ein Album, das durch unglaublich melodiöse Stücke besticht. Schöne, bluesige Musik mit viel Gefühl wird hier durch John Mayer geboten. Dadurch, daß Steve Jordan mal wieder als Produzent aufgetreten ist, wird dieses Album zu einer unglaublichen Ohren-Delikatesse, denn auch der ganze Klang des Albums ist von besonderer Qualität.- Absolut empfehlenswert!!!
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Our Earthly Pleasures Maximo Park Audio CD, 30. März 2007 Verkaufsrang: 303 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden OUR EARTHLY PLEASURES
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Alice Schwarzer brennt 5 von 5 Punkten Der Hype unter den Hypes des Jahres 2005 meldet sich zurück. Die Kritiken zu Maximo Parks "Our Earthly Pleasures" sind wieder voller überschwenglicher Adjektive. Der Preis um das beste Zweitwerk des Jahres geht nach Newcastle. Die Arctic Monkeys, Bloc Party und die Kaiser Chiefs haben das Nachsehen. Der Euphorie beugte sich auch ein großer Maximo Park Ignorant und hörte mal rein.
England brennt
Franz Ferdinand und die Libertines haben es kaum vorgemacht, schon schossen fast wöchentlich neue Britpopbands aus dem Boden. Fast jede erntete Charterfolge und wurde als das "Next Big Thing" gehandelt. Im Februar 2005 flippt das in England so beliebt wie berüchtigte Musikmagazin NME dann völlig aus. "England brennt" titelt das Blatt und feiert Maximo Parks Debütalbum "A Certain Trigger". In den Jahrespolls 2005 liefert sich die Band um den exaltierten, charismatischen Sänger und Texter Paul Smith, einen ausgeglichenen Kampf gegen Bloc Party um Album, Single ("Apply Some Pressure"), Newcomer, Konzert und Act des Jahres. Ein Auftritt in Sarah Kuttners Show versetzt sogar Alice Schwarzer in größte Verzückung und Begeisterung bei Smiths Performance. Nur einen ließ der Hype um Maximo Park völlig kalt, mich. Nach kurzem reinhören und durchskippen hatte ich keine Motivation der Platte eine Chance zu geben. Das war doch zu sehr Indie und zu rau für meinen Geschmack. Man muss ja nicht alles mögen, ich war mit Bloc Party glücklich und zufrieden.
Mein MP3 Player brennt
Als Maximo Park vor wenigen Wochen eine neue CD veröffentlichten und sich eine Deutschlandtour ankündigt, interessiert mich das folglich wenig. Neugierig wie ich bin wollte ich natürlich trotzdem mal rein hören. Und siehe da, der erste Durchlauf war ja gar nicht so schlimm, war das womöglich sogar gut? Der zweite Durchlauf hat schon gedämpfte Euphorie hervorgerufen. Und dann waren alle Vorbehalte weg, etwas Großes ertönte aus meinen Lautsprechern. Mein neuer MP3-Spieler hätte eigentlich nur 128MB Speicher benötigt. Es läuft nur Maximo Park, die Skiptaste des Gerätes ist noch jungfräulich. Dabei haben sich Maximo Park nicht direkt neu erfunden. Der rockige Opener "Girls Who Play Guitars" und die anschließende Hitsingle "Our Velocity" dürften sofort Fans Ihres Debüts erfreuen. Aber die raue, komplex strukturierte Musik von "A Certain Trigger" löst sich in gereifte Songs auf, mit ebenso einfachen, wie genialen Melodien, die vor Kreativität nur so sprühen. Es gibt jetzt mehr Piano und Keyboard und vor allem hat sich eine große Portion Sehnsucht und Melancholie untergemischt. Im Hintergrund immer ein bißchen die 80er Jahre, The Smith und Co lassen grüßen. Dem ruhigeren "Books From Boxes", vielleicht das schönste Stück der Platte, folgt die Minirockoper "Russian Literature". Das Album fliegt nur so an einem vorbei. Nach dem sehnsüchtigen "Sandblasted And Set Free" klingt das Album mit dem beschwingt beginnenden, sich langsam zur Hymne steigernden "Parisian Skies" aus und hinterlässt einen süchtig gewordenen Hörer.
Deutschland Clubs brennen
Für mich liefern Maximo Park mit "Our Earthly Pleasures" nicht nur das Album des Jahres, sondern eine der allerbesten CDs in meiner auch nicht ganz unbescheidenen Sammlung ab. 12 Lieder, 12 Volltreffer. Da gibt es nur eins, die volle Punktzahl. Ein wahrlich seltener Augenblick. Wer die ausgezeichneten Live-Qualitäten Maximo Parks im April nicht sehen konnte bekommt im Oktober nochmals die Chance. Und wer weiß, vielleicht sehen wir irgendwo, in der ersten Reihe oder etwas abseits am Rand, Alice Schwarzer stehen. Tanzend zu "Girls Who Play Guitars" und schwelgend bei "Sandblasted And Set Free".
Anspieltipps: Our Velocity, Books From Boxes, By The Monument, Sandblasted And Set Free, Parisian Skies
PS: Die Rezension hab ich vor über einem Jahr geschrieben, mittlerweile liebe ich auch das Debütalbum :-)
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Hybrid Theory Linkin Park Audio CD, 5. Februar 2001 Verkaufsrang: 172 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden HYBRID THEORY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 255 Bewertungen)
Starkes Debut ! 5 von 5 Punkten Dieses Album ist wohl eines der besten , die ich besitze ! Der harte Rock verschmilzt förmlich mit dem Hip-Hop , und die raue Stimme von Chester harmoniert wunderbar mit den Raps von Mike Shinoda . Ein Genuss für die Ohren , sich dieses Album anzuhören . Deshalb möchte ich auch jeden einzelnen Track
bewerten :
PAPERCUT:Ein wunderbarer Song mit viel Power als Eröffnungstitel
ONE STEP CLOSER:Der Hammer!Ein cooler Rock-Song !
WITH YOU:Ein sehr gelungener Song
POINTS OF AUTHORITY:Mein Favorit aus dem Album,nahezu perfekt
CRAWLING:Wie immer ein sehr energiegeladener Song
RUNAWAY:Ebenfalls wieder ein sehr geiler Song
BY MYSELF:Wiedermal ein Song,bei dem mir klar wird, warum ich ein LP-Fan bin
IN THE END:Im Vergleich zu den anderen Songs eher etwas "ruhiger"
A PLACE FOR MY HEAD:Hier beweisen LP mal wieder was sie draufhaben
FORGOTTEN:Ein erneuter Ohrwurm aus dem Album
CURE FOR THE ITCH:Ein Instrumental,das es in sich hat !
PUSHING ME AWAY:Ein gelungener Abschlusssong !
Es ist wahr:Aus diesem Album sind nur coole Songs.Sehr empfehlenswert !!!
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Tenacious d Tenacious D Audio CD, 7. Juni 2004 Verkaufsrang: 322 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden TENACIOUS D
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Genial-witziger Rock für Erwachsene 5 von 5 Punkten Ich bin über den im letzten Jahr erschienenen Film "The Pick of Destiny" (dt. "Kings of Rock") auf Tenacious D aufmerksam geworden und hab mir sowohl die DVD (da der Film nur in wenigen Kinos lief - und wegen des genialen Bonusmaterials) als auch die CD, die den Soundtrack zum Film darstellt, geholt. Ich war damals schon begeistert von der Orginalität und Variation der Musik in Verbindung mit humorvollen, wenn auch manchmal etwas vulgär anmutenden Texten (was mich allerdings nicht sonderlich gestört hat). Deshalb hab ich mich entschieden auch das Erstlingswerk der beiden beleibten Musiker und Schauspieler zu kaufen und bin sogar noch mehr beeindruckt. Noch eingängigere Melodien und die immer wieder eingestreuten, aberwitzigen "Comedy Nuggets" machen dieses Album für mich zu einem noch besseren als der Nachfolger. Das liegt auch an der fast doppelt so langen Spieldauer. Der "sexually explicit humor" ist zwar auch beim ersten Mal mit an Bord, stellt aber auch hier keinen Störfaktor dar.
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Modern Guilt Beck Audio CD, 4. Juli 2008 Verkaufsrang: 762 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Bei einem eigenwilligen Künstler wie Beck Hansen muss man immer auf alles gefasst sein. Doch die Überraschungsmomente werden auf seinem zehnten Album wohl dosiert serviert. Bei aller Vielseitigkeit in der stilistischen Ausrichtung eint die zehn Tracks auf dem von Beck und Danger Mouse gemeinsam produzierten Werk Modern Guilt eine tief melancholische Note. Seine Dance-Affinität hat der Gute wohl endgültig ad acta gelegt. Was nicht bedeuten soll, dass man zu Becks Musik heute nicht mehr tanzen könnte, aber so richtig zwingend ist das hier trotz gewohnt grooviger Beats höchstens noch bei zwei oder drei Nummern, zum Beispiel dem beschwingten Titeltrack. Ansonsten ist Modern Guilt doch eher eine Platte zum Hören und sich dabei weit zurücklehnen. Die souveränen Arrangements sind wie immer schön reduziert gehalten, so dass jedes noch so kleine Detail wunderbar zur Geltung kommt. Besonders wirkungsvoll ist das bei sphärisch entrückten Songs wie "Chemtrails", wenn Beck scheinbar schwerelos durch ferne musikalische Galaxien gleitet. Gerockt wird auf Modern Guilt allerdings auch, mit "Gamma Ray" präsentiert er eine charmante, knackige Sixties-Garagen-Nummer und wenn bei "Soul Of A Man" die Gitarre den Song eröffnet, könnte man fast meinen, dass sich hier ein Doors-Lied auf die Platte geschummelt hätte. Im weiteren Songverlauf ist es dann zwar wieder rundherum Beck, doch so viel knarzigen Blues gibt es von ihm nur selten zu hören. Insgesamt ist Modern Guilt eine tolle Platte, die es mit Becks Meisterwerken Mellow Gold, Odelay oder Sea Change durchaus aufnehmen kann. -- Dirk Siepe
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Beck is back 5 von 5 Punkten Beck is back. Und er hat einen Hut mitgebracht. Doch ganz kurz und knapp: Die Platte ist schlicht: Grandios. Beck beherrscht jede Spielart. Auf dieser Platte ist Beck - im Gegensatz zum vollgepackten grandiosen Vorwerk THE INFORMATION - spartanisch unterwegs. Bass, Schlagzeug, Gitarre , ein paar wenige Samples und seine gigantische Stimme müssen genügen. Er kann aber auch einfach alles! Vielleicht liegt es an seiner Religion. Er wird ja schließlich auch nicht älter. Man muss sich nur mal Bilder von 1994 ansehen, und dann ein Beckfoto aus der Jetzt-Zeit. Es ist ein unerklärbares Phänomen. Hurra! Endlosschleife.
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Monster/Ltd.Edition inkl. DVD Oomph! Audio CD, 22. August 2008 Verkaufsrang: 395 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Oomph! geben sich keine Blöße: Auch nach fast 20 Jahren sind bei dem Wolfsburger Trio keinerlei kreative Abnutzungserscheinungen erkennbar, Monster zählt im Gegenteil sogar zu den besten Alben im Bandkatalog. Der zehnte Longplayer der Gruppe, die maßgeblich Pate für den typischen Rammstein-Sound stand, überzeugt mit der bewährten Oomph!-Mixtur aus unwiderstehlichen Hitmelodien, variantenreichen Arrangements und einer kleinen Prise Provokation. Auch diesmal jongliert man mit heiklen Themen, experimentiert mit Klängen und stilistischen Schlenkern, im Mittelpunkt stehen aber jederzeit die originellen Refrains, die Monster deutlich von allen Nachahmern und Trittbrettfahrern abheben. Ohrwürmer wie "Beim ersten Mal tut´s immer weh", "Wer schön sein will, muss leiden" oder "Labyrinth" setzen sich schon nach dem ersten Durchlauf im Langzeitgedächtnis fest und reihen sich problemlos in die Trophäengalerie der großen Oomph!-Hymnen ein. Amazon.de bietet euch eine exklusive Version von Monster an, die neben der Limited-Edition-DVD mit zwei Videoclips und einem Making-of den nur hier erhältlichen Bonustrack "Ich will dich nie mehr sehen" auffährt. -- Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Zu Anfang gewöhnungsbedürftig 5 von 5 Punkten Zu Anfang muss ich gestehen, fand ich das Album nicht sooo besonders...
Aber nach mehrmaligen hören, gefiel mir das Album immer mehr. Zwar nicht so gut wie die Vorgänger, aber auch sehr gut. Insbesondere "6-Fuß tiefer" und "Wer schön sein will muss leiden" haben es mir irgendwie angetan :-)
Ein Kauf lohnt sich!
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Greatest Hits Simon & Garfunkel Audio CD, 1. März 2004 Verkaufsrang: 414 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden GREATEST HITS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Kultalbum 5 von 5 Punkten Simon & Garfunkels "Greatest Hits" hatte wohl so ziemlich jeder früher im Plattenregal stehen. Leider gibt es das Album auf CD immer noch nur in einer grottenschlecht klingenden Version, obwohl alle Original-Alben von Simon & Garfunkel längst schon in bestens klingenden Ausgaben erhältlich sind. Schade, dieses Album hätte es wirklich verdient, besser behandelt zu werden! Aber es gibt ja als Alternative noch andere Compilation-Alben von Simon & Garfunkel, allen voran die Doppel-CD "The Essential "Simon & Garfunkel", deren 40 Titel auch in klanglicher Hinsicht keinerlei Wünsche offen lassen! Die fünf Sterne sind nur für die 14 genialen Songs, die Soundqualität hätte dagegen minus fünf Sterne verdient!
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Chronicle: 20 Greatest Hits Creedence Clearwater Revival Audio CD, 10. Juli 2007 Verkaufsrang: 289 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden CHRONICLE VOL.1
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Meilensteine des R'n'R & zeitlose Fetenkracher 5 von 5 Punkten "Some folks inherit star spangled eyes,
Ooh, they send you down to war, Lord,
And when you ask them, "How much should we give?
Ooh, they only answer More! more! more! Yoh...."
(Songtext)
Im Jahre 1959 fanden sich mit John Fogerty, Doug Clifford und Stu Cook in El Cerrito/Kalifornien drei Highschool-Kommilitonen zu einer Band namens "The Blue Velvets" zusammen. Nachdem Johns älterer Bruder Tom als Sänger die Gruppe zu einem Quartett gemacht hatte und dieses wegen einer erfolgreichen gleichnamigen britischen Formation in "The Golliwogs" umbenannt wurde, veränderten sich die Rollen der Bandmitglieder. Während Stu Stook vom Piano zur Bassgitarre wechselte und Tom Fogerty zum Rhythmusgitarristen degradiert wurde, übernahm sein Bruder John nicht nur Gesang und Leadgitarre, sondern begann damit die meisten Songs zu schreiben. Die Band nahm wegen Johns und Dougs Militärdienst eine Auszeit, fand sich jedoch 1968 zu einem Neuanfang wieder zusammen. Als "Creedence Clearwater Revival" produzierten sie in knapp 4 Jahren sieben Studioalben (!) mit zwanzig weltweiten TOP-Hits.....
....die fünf Jahre nach dem Ausscheiden Tom Fogertys und vier Jahre nach der endgültigen Auflösung der Gruppe zusammengefasst als "Chronicle - The 20 Greatest Hits 1976 veröffentlich wurden. Diese Anthologie (auf der die Tracks tatsächlich chronologisch nach dem Erscheinen der einzelnen Alben zu finden sind) ist in der Rockgeschichte wohl einzigartig, denn auch "The Beatles" konnten im gleichen Zeitraum nicht annähernd so viele hohe Chartsnotierungen verbuchen, wie die Protagonisten des nach dem US-Bundesstaat benannten "Swamp Rock".....
1. "Creedence Clearwater Revival" (5. Juli 1968):
Die beiden ersten beiden bluesigen Singleauskopplungen waren noch Fremdkompositionen.Während "Susie Q" (Track 1) von Eleanor Broadwater/Dale Hawkins,/Stanley Lewis) stammt, wurde "I Put a Spell on You" (2) von Screamin' Jay Hawkins geschrieben, der es bereits 1956 selbst gesungen hatte.
2. "Bayou Country" (5.Januar 1969):
"Proud Mary" (3) sollte der erste von John Fogerty geschriebene TOP-Hit werden, der Platz 2 der Billboard-Charts und in Großbritannien Rang 8 erreichte. Das Lied über ein Dampfschiff namens "Mary Elizabeth" erlangte 1971 in der Version von Ike & Tina Turner zusätzliche Popularität und wurde zu einem Erkennungssong der als Ann Mae Bullock geborenen Sängerin. Unter einer Vielzahl weitere Coverversionen, sind jene von Elvis Presley (1972), "Mr. Spock" Leonard Nimoy (1970) und das generationsübergreifende Duett von Beyoncé and Tina Turner bei den Grammy Awards 2008 zu nennen.
3. "Green River" (3.August 1969):
Neben der gleichnamigen Auskopplung "Green River" (6) erreichte auch "Bad Moon Rising" (4) u. a. Platz 2 der US-Charts, während der "Mondaufgang" im UK sogar bis an Spitze gelangte. John Fogerty konnte auch mit seinem balladesken "Lodi" (5) und dem etwas gehetzt wirkenden"Cmmotion" (7) weitere Erfolge verbuchen.
4. "Willy and the Poor Boys" (2. November 1969):
"Down on the Corner" (8) erzählt die Geschichte der fiktiven Band "Willy and the Poor Boys", die an der Straßenecke die Passanten unterhält und dafür um Kleingeld bittet. Bemerkenswert und nicht überhörbar ist das von Doug Clifford "bediente" Waschbrett. Mit "Fortunate Son" (9) wurde John Fogerty, inspiriert durch David Eisenhower (Enkel von Präsident Dwight D. "Ike" Eisenhower) der Julie Nixon (Tochter von Präsident Richard Nixon) 1968 geheiratet hatte, politisch. Das Lied erlangte während des Vietnamkrieges Popularität, offenbarte es doch die Gedanken eines Wehrpflichtigen. Als Antikriegssong gelangte es in zahlreiche Filme, die den Indochinakrieg der USA (1959 - 1975) zum Gegenstand hatten, u. a. auch in den Soundtrack von "Forest Gump".
5. "Cosmo's Factory" (25. Juli 1970):
Mit ihrem fünften Studioalbum erreichte die Gruppe, in der John die übrigen Mitglieder als Songschreiber, Sänger, Instrumentalist, Produzent pp. immer mehr in den Schatten stellte einen ersten Höhepunkt. Sage und schreibe 3 (!) Doppelsingels bei denen sowohl A-, als auch B-Seite zu wahren Krachern wurden verdeutlichen einmal mehr das gewaltige Potential von CCR. Während John in "Travelin' Band" (10) in einer Manier, die an Little Richards "Good Golly Miss Molly" erinnern lässt, seinen Tourstress besingt, fragt er in "Who'll Stop the Rain" (11) nach jemanden der die anhaltenden "Niederschläge" beenden könnte. In seinem "Up Around the Bend" (12), das von einem markanten Gitarrenriff eröffnet und geprägt wird, lädt der stimmgewaltige Fogerty den Zuhörer zu einem Happening ein. Die B-Seite "Run Through the Jungle" (13), die Anfangs wie ein Ableger von "Suzi-Q" klingt, warnt vor den Gefahren, durch die vielen in den USA frei im Umlauf befindlichen Schusswaffen. Neben den Dschungel-Sound-Effekten zu Beginn sind ist es vor allem Johns Harmonikaspiel, das den Song laut der Aussage seines Bruders Tom "zu einem kleinen Film" werden lässt. Entgegen der Ansicht, dass es sich bei "Lookin' Out My Back Door" (14) um einen Drogensong handelt, bei dem der "Fliegende Löffel" als Kokainlöffelchen, das "verrückte Tier" als LSD-Trip zu betrachten wäre, bekundete John, dass er den Song für seinen dreijährigen Sohn Josh geschrieben habe, der sich freute wenn er seinen Vater im Radio "Doo doo doo, Lookin' Out My Back Door" singen hörte. Fraglich bleibt jedoch, wer der Adressat "Long as I Can See the Light" (15), der eigentlichen A-Seite der Singleauskopplung ist. "I Heard It Through the Grapevine" (16) ist ein Motown-Klassiker, der von den "Funkbrothers" Norman Whitfield and Barrett Strong geschrieben wurde, in bereits in den Versionen von Gladys Knight & The Pips (1967) und Marvin Gay (1968) zu einem weltweiten Hit gemacht wurde.
6. "Pendulum" (15.12.1970):
Das knapp fünf Monate später veröffentlichte Albumbrachte mit den Auskopplungen "Have You Ever Seen the Rain?" (17) und "Hey Tonight" zwei weitere TOP10 Hits hervor.
7. "Mardi Gras" (11. April 1972):
Nach dem Ausstieg von Tom Fogerty (1971) durften sich in der zum Trio geschrumpften Gruppe auch Drummer Doug Clifford und Bassist Stu Cook als Schreiber, Sänger und Produzenten beteiligen, sollte der letzte Versuch zur Rettung von CCR bleiben. Die Singleauskopplungen "Sweet Hitch-Hiker" (19) und "Someday Never Comes" stammen jedoch von Fogerty, wobei letztere als Menetekel zu verstehen ist, denn nach dem gescheiterten Demokratieversuch sollte und der Auflösung der Gruppe, sollte ein Tag der musikalischen Wiedervereinigung niemals mehr kommen. Tom verstarb einen Monat vor Vollendung seines 50. Lebensjahres 1990 und John zog es bei der Aufnahme von "Creedence Clearwater Revival" in die "Rock and Roll Hall of Fame" (1993) vor mit Bruce Springsteen, Robbie Robertson in einer All-Star-Band aufzutreten, statt mit seinen zwei alten Kollegen.....
"Chronicle - The 20 Greatest Hits" sollte als zeitloses Dokument von Meilensteinen des R'n'R, die auch heutzutage durchaus noch das Format von Fetenkrachern besitzen, in keiner Sammlung fehlen und müsste mit mehr als fünf Amazonsternen bewertet werden.
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