Rock

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Deja Vu-Live - Stills,Nash & Young CrosbyDeja Vu-Live
Stills,Nash & Young Crosby

Audio CD, 18. Juli 2008
     Verkaufsrang: 1357      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Old Men      2 von 5 Punkten
Crosby, Stills, Nash (& Young) haben sich schon frühzeitig mit ihren ersten beiden grandiosen Alben "Crosby, Stills & Nash" und "Déjà Vu" ein Denkmal gesetzt. "CSN" und "Daylight Again" waren auch noch okay, aber alles danach Veröffentlichte war bestenfalls noch Mittelmaß. "Déjà Vu LIVE" reiht sich da leider nahtlos ein, selbst ältere Songs wie "Wooden Ships" oder "Déjà Vu" lassen kaum noch erahnen, wie kunstvoll sie früher einmal arrangiert waren. Schockierend: Stephen Stills sieht auf einem Photo im Booklet aus wie ein Zombie und singt bei "For What It`s Worth" auch so. Zu allem Überfluss ist auch noch die Abmischung des Albums gnadenlos schlecht, es klingt jedenfalls nicht besser als bei einem mittelmäßigen Live-Bootleg! Schade, das ist kein neues Ausrufezeichen der vier alten Männer, sondern zeigt einmal mehr, dass deren beste Zeit etwa genauso lange her ist wie der Vietnamkrieg! Anders als beim Film bzw. der DVD ist für mich bei der CD nur das Hörerlebnis ausschlaggebend, und das ist hier leider alles andere als berauschend!

CSNY - De'ja' Vu - Der Film      5 von 5 Punkten
Für Fans wahrscheinlich ein Muss, ohne Frage. Ich habe den Dokumentarfilm gesehen und die CD bestellt.
Der Film hat mich sehr berührt und wird auch heftig diskutiert, was schon ansatzweise in der Dokumentation deutlich wird. Die Konzerte haben die alten Herren hervorragend gemeister und ihre Leistung ist beachtenswert. Also, ich hoffe die DVD erscheint bald.


The Number of the Beast - Iron MaidenThe Number of the Beast
Iron Maiden

Audio CD, 10. September 1998
     Verkaufsrang: 426      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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THE NUMBER OF THE BEAST

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 48 Bewertungen)

Darf in keiner Sammlung fehlen!      5 von 5 Punkten
Diese Platte darf wirklich in keiner Sammlung fehlen! Hier folgt ein Hit auf den anderen, alle Refrains haben höchsten Mitgröhlfaktor und die musikalische Begleitung ist allererste Sahne. Hier gibt es fast* nichts zu bemängeln!

* Einzig "22 Acacia Avenue" ist recht schwach. Doch diese Schwäche wird durch Kracher wie "Run to the hills" oder "The Prisoner" und natürlich auch dem Titeltrack mehr als wieder wett gemacht!


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High Voltage (Special Edition Digipack) - AC/DCHigh Voltage (Special Edition Digipack)
AC/DC

Audio CD, 3. März 2003
     Verkaufsrang: 439      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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High Voltage Digipack

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)

Davon gibt's nur eine begrenzte Menge, ...      5 von 5 Punkten
... denn so herrlich purer Hard Rock wurde und wird nicht von allzu vielen Bands gespielt, und wer, wie ich, die Stimme von Bon Scott verehrt, hat insgesamt eh nur ca. 60 Lieder zur Auswahl.
Ich bin ein klein wenig in der Zwickmühle, weil ich "Let there be Rock" und "Powerage", die mir noch besser gefallen als dieses Album, auch fünf Sterne gegeben habe, aber mal ehrlich: Auch diese Platte haut einen Rock'n'Roll-Fan doch vom Hocker, oder?
1. It's a long way to the top: Eine perfekte Rocknummer, besser kann man das nicht spielen. Ich behaupte, dass die Zahl der Menschen, die gerne Rock hören und dieses Lied nicht lieben, weltweit unter hundert liegt. Ehrlich.
2. Rock'n'Roll Singer: Fast genau so gut, auf jeden Fall der gleiche Stil, fast wie fünfziger Jahre R'n'R, nur lauter. Und dieser Bon ... :-) ("I got the devil in my blood, telling me what to do ... and I'm all ears.")
3. The Jack: Der legendäre AC/DC-Blues mit dem herrlich zweideutigen Text. (Jack ist ein Slangausdruck für Tripper, unter dem Gesichtspunkt wird aus dem Kartenspiel etwas völlig anderes.)
Wird live übrigens schon von Anfang an mit einem anderen, EINdeutigen Text gesungen.
4. Live Wire: Eigentlich der perfekte Konzertbeginn, wie am Video "Let there be Rock" gezeigt. Eine Zeitlang wummert nur der Bass, dann kommt leise die Rhtythmusgitarre dazu. Einige Takte darauf die Hi-Hats vom Schlagzeug, und bald darauf krachen die Leadgitarre und das restliche Schlagzeug dazu. Und so rollt die Nummer smooth, aber kräftig dahin. Gefällt mir. *schmatz*
5. TNT: Eine Granate, wie sie selbst diese Band nur ganz selten zustandegebracht hat. Kennt aber eh jeder, diesen Midtempo-Stampfer mit Mitbrüllteil.
6. Can I sit next to you girl: Das allererste Lied von AC/DC, von Bon Scott neu eingesungen. (Originalsingle war noch mit Dave Evans.) Fürs erste ganz ordentlich, stinkt aber nach den vorigen fünf ein wenig ab.
7. Little Lover: Langsam, bluesig. (Bon war zwar kein Bluessänger, aber egal.) Nicht top, aber okay.
8. She's got balls: Auch langsamer, aber bissig und böse. Die Nummer hat etwas, keine Frage. Ich persönlich ziehe aber die ersten fünf vor, und:
9. High Voltage: Da wären wir wieder, im gleichen Stil wie die ersten beiden Nummern. Und wieder rundum gelungen. Ein straighter Rocksong, der immer noch gerne live gespielt wird. Eine der sechs Topleistungen auf dem Album.

Abschließend sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass dieses Album eigentlich Stückwerk ist, denn in Australien wurde die Platte ursprünglich mit dem Titel "TNT" und etwas anderer Tracklist veröffentlicht. Die wenigen schwächeren Titel dieser Scheibe fehlen am Original, dafür ist noch die Killernummer "Rocker" und das Chuck-Berry-Cover "School days" drauf. Im Zweifelsfall also eher das australische Original kaufen.

Aber auch in dieser Version ganz klar 5 von 5.


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The Collection - Tracy ChapmanThe Collection
Tracy Chapman

Audio CD, 17. September 2001
     Verkaufsrang: 520      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Collection

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Absolute Kaufempfehlung!      5 von 5 Punkten
Die Collection von Tracy Chapman habe ich zum ersten Mal gehört, als ich noch nebenbei in einem Musikgeschäft gearbeitet habe und wir dort die Platte einfach einmal durchlaufen ließen; natürlich kannte ich vorher schon das eine oder andere Lied (zumindest vom Hören), aber an diesem Tag bekam ich das erste Mal einen Überblick über die gesamte künstlerische Palette dieser wunderbaren Musikerin und Frau. Am Abend hab' ich mir die CD schließlich gekauft und mit nach Hause genommen - mittlerweile zählt sie zu meinen liebsten Platten und besonders das Stück Fast Car begleitet mich nach wie vor durch so manchen Tag :)

Es mag schon stimmen, dass man in einer gewissen Stimmung sein muss, um sich den Songs von Tracy ganz öffnen zu können - aber gerade dann ist es einfach nur wunderbar, ihrer tollen Stimme zuzuhören und sich treiben zu lassen...

In diesem Sinne - einfach mal reinhören und für sich selbst entscheiden; ich für meinen Teil hab's getan, mich dafür entschieden und bin sehr glücklich darüber!


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In Time-Best of 1988-2003 - R.E.M.In Time-Best of 1988-2003
R.E.M.

Audio CD, 27. Oktober 2003
     Verkaufsrang: 481      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)

Die Qual der Wahl...      5 von 5 Punkten
.....hatten R.E.M. bei der zusammenstellung dieser best of, umfasst sie doch die periode ihres ganz großen kommerziellen erfolges. (allein "automatic" verkaufte über 18 millionen exemplare weltweit, "out of time" mehr als 15 millionen)
daher ist es nicht wirklich verwunderlich, dass mit "drive" und "shiny happy people" 2 absolute welthits fehlen. Andere teilweise sehr bekannte meisterwerke wie "find the river", "bang and blame", "strange currencies", "bittersweet me" oder "lotus" sind ebenfalls die großen vermissten.
und dennoch ist die zusammenstellung als solche perfekt und gespickt mit superhits und ohrwurmperlen.

eine demonstration der größten rockband der frühen 90-er (wenn man rein kommerzielle aspekte berücksichtigt) und der besten band, die amerika je hervorgebracht hat (wenn man sich auf musikalische und musikgeschichtliche aspekte fokussieren will)

in jedem fall jedoch eine absolute kaufoption für freunde von hall-of-fame-qualitätsmusik!


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All the Best - Tina TurnerAll the Best
Tina Turner

Audio CD, 29. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 397      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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ALL THE BEST

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

All the best und doch nicht ihr ganzes Schaffen.      5 von 5 Punkten
Egal ob man Tina mag oder nicht, diese CD hat (fast) alles, was eine gelungene Best of braucht.
Ihre wundervollen Klassiker von "Private dancer", "Nutbush City Limits" (hier mit Ike), "We don't need another hero" oder "Goldeneye" und nicht zu vergessen "What's love got to do with it". Einfach genial!

Was mir persönlich hierbei fehlt, sind Tinas Aufnahmen vor der großen Comeback-Scheibe "Private Dancer" im Jahre '84. Ich finde, dass die Plattenfirma durchaus die hervorragenden Platten aus den 70ern, hätten berücksichtigen können. Ob "Tina turns the country on", "Acid Queen", "Rough" oder "Love Explosion" - alles Platten voller Turnerpower! Natürlich hat es mich gefreut, das Duett von ihr und David Bowie ("Tonight") endlich auf CD zu erstehen, doch Special-Aufnahmen und verschiedene Nebenprojekte wurden kaum bedacht. Sorry, aber wer braucht schon "Great Spirits" aus "Bother Bear"? Eine Nummer, die Phil Collins besser alleine aufgenommen hätte - nichtssagend und langweilig. Davon einmal ganz abgesehen, erinnere ich gerne an Tina Turners Hammer-Ballade "Crazy in the night" vom Soundtrack "Summer Lovers" Anfang der 80er. Kennen Sie nicht? Sehen Sie, so geht es vielen Tina Fans und das müsste nicht sein.

Selbstverständlich hat EMI und Parlophone auf die lukrativen Highlights gesetzt und voll ins Schwarze getroffen, ganz klar! Zumindest bestätigten die Verkaufszahlen von "All the best", diese Tatsache deutlich. Und wie bereits zum ersten Best of - Album der "Wild Lady of Rock", beschenkt man die Fans mit drei Neuaufnahmen. "Open arms", "Complicated disaster" und "Something special". Nun, ich erlaube es mir zu sagen, dass man das erste und dritte Lied getrost vergessen kann. Nicht weil Tinas Stimme nicht dazu passt, nein, sondern die Lieder seicht klingen und ihrer Interpretin nicht gerecht werden. Selbst die Turner sagte in einem Interview, dass sie "Complicated disaster" als erste Single wollte und letztendlich die Plattenfirma dagegenschoss... Und ihr Fealing für den Markt hat sich bestätigt: "Open arms" konnte nur in Amerika eine "relativ" gute Platzierung erreichen und ging hierzulande gänzlich unter. Denn: "Complicated disaster" gehört wohl zu den besten Songs, die in den letzten zehn-fünfzehn Jahren aus der Nutbush-Ecke geliefert wurden!

Sei es drum, ich rate zum Kauf, weil es die Turner einfach drauf hat!!!
Viel Spaß.


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N.B - Natasha BedingfieldN.B
Natasha Bedingfield

Audio CD, 11. Mai 2007
     Verkaufsrang: 501      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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N.B.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

N. B. zum Zweiten!      5 von 5 Punkten
Nachdem ich schon vom ersten Album begeistert war, holte ich mir auch gleich die zweite CD von Natasha Bedingfield - und wurde keineswegs enttäuscht. Auf dieser Platte sind die Musikstile noch breiter gefächert als beim Debüt. "How do you do?" und "I wanna have your babies" sind sehr flotte Songs, und man wippt garantiert mit den Füßen beim Anhören mit. "Soulmate" und "Backyard" sind hingegen sehr gelungene Balladen, ähnlich wie "I bruise easily" aus dem ersten Album.
Ich finde, Natasha hat einen gekonnten Spagat zwischen Pop und Hip Hop hingelegt, was für sie eine Art Markenzeichen geworden ist. (Allein schon der Klaviereinsatz bei "Pirate bones", der eher Hip Hop-mäßig angelegt ist!) Ihre Stimme bleibt außerdem auch auf diesem Album etwas Besonderes, etwas Bedingfield-Eigenes! Man kann sie mit keiner anderen Künstlerin verwechseln. Ich glaube auch, dass man hier besonders merkt, dass sie mehr als 100%ig hinter jedem einzelnen Song steht. Somit hat sie sich nicht nur stimmlich und musikalisch weiterentwickelt, sondern auch persönlich - wie man bei den Texten der Balladen vor allem bemerken wird. Sie ist reifer geworden!
Alles in allem ein gelungenes Album voller Stilmixe (mal ruhig, mal flippig), nachdenklicher Texte und einer unverkennbaren Stimme! Man sollte das Album ruhig mal ganz bewußt anhören! 5 Sterne für Natashas etwas anderen/ besonderen Musikgeschmack und ihren Mut, sich nicht von Plattenfirmen u. ä. hineinreden zu lassen!


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Livin' in a World Without You - the RasmusLivin' in a World Without You
the Rasmus

Audio CD, 12. September 2008
     Verkaufsrang: 294      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Zurück mit dunklem Elektrorock      5 von 5 Punkten
Dunkle Elektroklänge und ein Rapartiger Gesang umhüllt die neue Rocknummer von The Rasmus. Zugegeben nicht gerade gewohnte Klänge von den vier Finnen, aber dennoch sehr gelungen. LIAWWY überzeugt mit seiner düsteren und kalten Atmosphäre auf ganzer Linie. Besonders beeindruckt hat mich die Acoustiv Version von LIAWWY. Ich bin eigentlich kein Freund von Remixen, aber dieser geht einfach nur unter die Haut. Man hat es geschafft, den dunklen Rocksound in eine Gänsehaut-Ballade der Extraklasse zu verwandeln. Und auch der Song You Got it Wrong konnte mich überzeugen. Besonders die Bridge am Ende des Songs wirkt genial Irre und erinnert mich irgendwie an Chucky die Murderpuppe... wie auch immer. Diese Single kann man einfach nur weiterempfehlen!!!!!

Absolut empfehlenswert!      5 von 5 Punkten
Endlich sind The Rasmus wieder da und sie starten gleich voll durch. Mit ihrer neuen Single haben sie sich selbst übertroffen. Selbst nach mehrmaligem Hören wird das Lied nicht langweilig! Genauso "you got it wrong"! Beide Lieder machen Lust auf mehr und lassen die Erwartungen auf das kommende Album steigen!
Als Bonus sind noch die Akustikversion und das Video von "Livin` in a world without you" drauf! Also wie bereits oben geschrieben: ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!

Endlich wieder da !!!      5 von 5 Punkten
The Rasmus sind endlich wieder da. Und Sie machen da weiter wo Sie aufgehört haben. Gute Melodien, guter Rock, eine super Aufmachung. Ich hoffe Sie können damit wieder an Erfolge des ersten Albums anknüpfen!


The Slip [CD + DVD im Digipak] - Nine Inch NailsThe Slip [CD + DVD im Digipak]
Nine Inch Nails

Audio CD, 25. Juli 2008
     Verkaufsrang: 993      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Nachdem Trent Reznor bereits online kräftig die Werbetrommel für The Slip rührte, ist das Album nun auch als physischer Tonträger erhältlich.

In seiner ursprünglichen Form erschien The Slip als kostenloser Online-Download, doch die Scheibe ist viel zu gut, um als obskures Billigstalbum in die Nine-Inch-Nails-Annalen einzugehen und ein karges CD-R-Dasein zwischen all den optisch ansprechenden Reznor-Produktionen zu fristen. Im Gegensatz zum uninspirierten Instrumental-Koloss Ghosts I-IV überzeugt The Slip mit durchdachten Songstrukturen, eingängigen Melodien und einer kompositorischen Güte, die es durchaus mit Year Zero und With Teeth aufnehmen kann. Psychedelische Endlos-Soundscapes und wirre Kakophonien sucht man vergeblich, Reznor hat zu den Kernelementen des Songwritings zurückgefunden und schenkt dem Hörer Widerhaken-Hooklines, markante instrumentale Licks, gnadenlose Riff-Walzen, sphärische Verschnaufpausen und unwiderstehlich in die Beine gehende Grooves.

Die CD-Version von The Slip erscheint als auf weltweit 250.000 Exemplare limitierter, nummerierter Doppeldecker mit einer im Mai 2008 aufgezeichneten Live-DVD und einem 24-seitigen Booklet. Auch Fans, die bereits die Umsonst-Version besitzen, werden hier gerne noch mal zugreifen. -- Michael Rensen

Trent Reznor gilt als Perfektionist, der sich alle Zeit der Welt nimmt, ehe er nach langem Feilen an seinen Tracks ein Album zusammenstellt. Der NIN-Fan musste also stets Geduld aufbringen, um die oft jahrelangen Wartezeiten zwischen den Werken zu überstehen. Seit 2007 ist das anderes. Restlos genervt vom Geschäftsgebaren seiner Plattenfirma ging der Amerikaner in die Offensive und forderte seine Anhänger auf, Musik der Nine Inch Nails hemmungslos zu kopieren und zu klauen. Das war die Rache dafür, dass seine CD Year Zero zu einem überhöhten Preis angeboten wurde. Darüber hinaus verzichtete die Industrial-Metal-Ikone auf einen Plattenvertrag und gründete sein eigenes Label Null Records. Nun wirkt er wie befreit, nutzte die zurück gewonnene künstlerische Freiheit für das epische Ghosts I-IV, das kritisch betrachtet ein Ausrutscher, wohlwollend ein Experiment war. Ein paar Monate später nur tritt Reznor nicht nur in die eigenen, extragroßen Fußstapfen, er präsentiert mit The Slip einen Eckpfeiler seiner 1989 in Cleveland eingeleiteten Karriere. Ein kompaktes Kraftpaket, das untypisch für die NIN nicht ans Limit der Speicherkapazität einer CD geht, sondern mal gerade zehn Stücke auf knapp 44 Minuten verteilt. In diesem Fall ist weniger nicht nur mehr sondern viel mehr, als wenn die Energie der weggelassenen Musik auf dem sehr zugänglichen The Slip übergesprungen wäre. Wenn es noch Geister geben sollte, die Reznor nach überstandener, schwerer Drogensucht nicht vertrieben haben sollte: Hier wird ihnen in Tracks wie den Rock-Peitschen „1,000,000“ oder „Letting You“ der Garaus gemacht. Im Kontrast dazu stehen sanfte Piano-Balladen wie „Lights In The Sky“ oder das ambientische „Corona Radiata“. Zusammen ergeben sie einen von Gegenpolen geprägten Querschnitt einer Vita, die The Slip zu ihren Höhepunkten zählen kann. -- Sven Niechziol

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Gericht des Tages: The Slip      5 von 5 Punkten
Trent Reznor, berühmt berüchtigter NIN-Chefkoch, war ja zuletzt nicht nur für seine köstlichen Produktionen in den Schlagzeilen, sondern vor allem für die Schnelligkeit seiner Zubereitungen. Seine nunmehr 27. Kreation und neuestes musikalisches Hauptgericht lautet also "The Slip".
Das Rezept hierfür ist einfach: man nehme eine Handvoll "With Teeth", verrührt mit ganz viel "Pretty Hate Machine" und gewürzt mit pikanten "Year Zero"-Computerspielereien sowie einer Prise Düsternis Marke "The Fragile". Garniert wird das ganze dann noch mit zwei Instrumentals a la "Ghosts". Ach, und als letztes Sahnehäubchen zum drüberstreuen darf natürlich auch die Gourmet-Ballade "Lights In The Sky" nicht fehlen.
Zugegeben, anfangs mag diese Mixtur etwas altbekannt und aufgewärmt schmecken, doch nach mehrmaligem akustischen Verzehr erfreut man sich am wahren Genuss dieser Feinschmeckerplatte. Und da das Auge bekanntlich mitisst, bekommt man auch noch eine leckere Live-DVD dazu serviert.
Fazit: Industrial-Haubenkoch Reznor lässt wieder mal nichts anbrennen und präsentiert uns ein weiteres, rundum gelungenes, musikalisches Luxus-Menü. Einziger bitterer Nachgeschmack: die Laufzeit von knapp 45min macht nicht wirklich satt. Doch das nächste NIN-Festmahl kommt bestimmt.


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Because of the Times - Kings of LeonBecause of the Times
Kings of Leon

Audio CD, 20. April 2007
     Verkaufsrang: 370      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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BECAUSE OF THE TIMES

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)

alles schon gesagt      5 von 5 Punkten
hier wurde ja bereits alles geschrieben zu diesem Album. Fehlt mir nur noch zu sagen. KAUFT DIESE SCHEIBE, sie wird Euch das Leben ein wenig leichter vorkommen lassen.


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Melody - Sharleen SpiteriMelody
Sharleen Spiteri

Audio CD, 29. Juli 2008
     Verkaufsrang: 508      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

melody      5 von 5 Punkten
Melodischer, unaufdringlicher und hochwertiger Pop der allerfeinsten Klasse, wie ich finde. Perfekt für den Spätsommer. Schöne motown uptempo Nummer kombiniert mit gefühlvollen Balladen - meine zurzeit Lieblingsplatte.

Liebeskummer als Motor für Sommersound      5 von 5 Punkten
Rechtzeitig zum (späten Sommerbeginn) ist dieses Album von Sharleen Spiteri erschienen, das fröhliche und stimmige Lieder ganz in der Retrospektive des Souls der 60er Jahre enthält, so ganz im Stile von Diana Ross & The Supremes. Möglicherweise hat Sharleen Spiteri diesen Liebeskummer-Soulstil gewählt, da er zu ihrer thematisierten Trennung von ihrem langjährigen Lebenspartner ausgezeichnet passt. "all the times I Cried", I'm going haunt you" und als Abschluss der Song "Francoise" das sind meine persönlichen Favoriten. Tolle Musik und gelunges Werk.

Zweiter Frühling?      4 von 5 Punkten
Der hippe + stylishe Blue Eyed Soul Pop von Texas hatte seine große Zeit vor ca. 10 Jahren und startete mit Verspätung die Karriere einer Band die in den späten 80ern zwar einen Achtungserfolg (,I Don't Want A Lover') verbuchen konnte, dessen damaliger kruder Mix aus Rock Pop u. Soul aber nicht so recht ankommen wollte. Das änderte sich erst 8 Jahre danach als die - wie von einem Designer entworfen - klingende Single ,Say What You Want' die Charts stürmte und fortan die Blueprint für den jahrelang anhaltenden Charterfolg von Texas darstellte.

Nun, Texas sind Geschichte, aber ihre charismatische und bildhübsche Frontfrau und Komponistin Sharleen Spiteri wagt sich nun nach längerer musikalischer Pause an ihr erstes Soloalbum und macht das recht gut. ,Melody' präsentiert ausgezeichnete Songs die auch zu Texas gepaßt hätten, nur in einem extremem 60's Retro-Sound Gewand. Das paßt zur aktuellen Welle, aber auch zu Spiteri die aus ihrer Heldenverehrung (Al Green, der späte ,Las Vegas'-Elvis) ja schon bei Texas nie ein Hehl gemacht hat, weswegen man ihr keineswegs ein Trittbrettfahren vorwerfen kann - es ist schlicht die Musik mit der Sie sozialisiert wurde und die Sie liebt.

Klar, da ist ganz viel Motown drinnen, schon der opener ,It Was You' klingt nach den frühen Temptations, bei anderen Songs vermeint man den frühen Marvin Gaye und sogar die Supremes zu hören, aber die Schottin beschränkt sich - anders als Duffy und Amy Winehouse - nicht auf Soul, sondern greift auch auf Easy Listening in der Art von Bacharach, Serge Gainsbourg, Francoise Hardy (,Francoise'), Tom Jones (,Where Did It Go Wrong' mit einem Bläser -Intro bei dem man unweigerlich an James Last denken muß) und sogar auf Country (,I'm Going To Haunt You') im Stil von Tennessee Ernie Ford zurück (oder ist das doch schon der Egyptian Reggae von Johnathan Richman?)

Spiteri beweist mit diesem Album, daß Sie immer noch Song schreiben kann, daß Sie auch ohne Texas ganz stark ist, daß Sie immer noch eine der verführerischsten Stimmen im Pop hat und daß Sie perfekt in das gerade laufende 60' Soul Revival paßt. Ob es für einen zweiten Karrierefrühling reicht und ihr der Charterfolg damit schon gewiß ist, wird sich erst zeigen (die erste Single ,All The Times I Cried' schaffte es aber schon mal unter die Top 30 in UK), wir aber freuen uns über ein weiteres schönes und sommerliches 60's Retro Album. Einen Stern Abzug gibt's, weil hier einfach zu sehr nach den Soundvorlagen aus den 60ern gearbeitet wurde - ein bißchen mehr Einfallsreichtum bei den Arrangements hätte man da schon erwarten können...


The Hawk Is Howling - MogwaiThe Hawk Is Howling
Mogwai

Audio CD, 19. September 2008
     Verkaufsrang: 236      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Interviews mit Mogwai sind eine Freude. Die Jungs können prima Lachen, wenn es um Fußball und ihren Club Celtic, Bier trinken, um Selbstverarschung oder Drummer Martin Bulloch geht, der mal seinen gebrauchten Herzschrittmacher versteigerte. Nur an einem Punkt, da geizen die Schotten mit Worten, nämlich wenn sie über ihre Musik sprechen sollen. Das Quintett zeigt sich immer wieder überrascht, wie viel in ihre Songs hineingedeutet wird, sie selber gehen bauch- und gefühlsgesteuert den Weg des Trial-And-Error, verwerfen fast 50 % ihrer Ideen. Wortlos, sie verstehen sich als Freunde fast blind. Passend dazu schweigt die Postrock-Band aus Glasgow auf ihrem fulminanten Werk The Hawk Is Howling völlig, denn das Mikro bleibt diesmal aus. Eine gravierende Veränderung ist das nicht, übernahm die Stimme auf den Vorgängern doch eher den Part eines Instrumentes, als dass sie inhaltsschwere Texte transportierte. Nur auf der Singleauskopplung Batcat ist auf dem Non-Album-Track „Devil Riders“ Gesang zu hören, und der kommt von Roky Erickson, Frontmann der Sixties-Punk-Legende 13th Floor Elevators. Was nun macht The Hawk Is Howling so unwiderstehlich? In Zeiten, wo Streicherarrangements als Emotionsverstärker üblich geworden sind, verzichten Mogwai darauf, weil sie die aus Kostengründen nicht live einsetzen können und einen Laptop als Billigersatz als Betrug am Fan ansehen. Mogwai wollen ihre Songs live spielen, deswegen vermeiden sie komplexe Strukturen wie noch auf Rock Action. Trotzdem klingen hier alle Stücke wieder dicht, kraftvoll und wuchtig. The Hawk Is Howling ist eine Achterbahnfahrt zwischen majestätischem Gleiten und wahnwitzigen Loopings, Stürzen in die Tiefe. Hinter selten dämlichen Songtiteln wie „I Love You, I'm Going To Blow Up Your School“, „The Sun Smells Too Loud“ oder „I'm Jim Morrison, I'm Dead” verbergen sich atemberaubend schöne Sounds, sanfte Pianoklänge und Gitarrenturbolenzen. Einmal mehr ist es Mogwai, die es bis auf den Soundtrack zum Kinofilm Miami Vice oder der Dokumentation Zidane schafften, gelungen, großen Kopfkino abzuliefern. -- Sven Niechziol

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Mogwai enttäuschen nicht!      4 von 5 Punkten
Nachdem etwas weniger komplexen, kompakteren, aber dadurch nicht schlechterem "Mr. Beast" präsentieren uns Mogwai auf Longplayer Nr. 6 wieder längere Stücke, die sich wieder eher an die Fans der ersten beiden Scheiben "Young Team" und "C.O.D.Y." richten.

Der Opener "I'm Jim Morrisson, I'm dead" ist gleich eines der Albumhighlights. Die ersten Pianonoten sind ein schöner Willkommensgruß und der Titel einer der stärksten auf "The Hawk s howling".
Mit "Batcat" bieten die Schotten wieder ein krachiges Stück. Ein angenehmer Härtegrad, der von seinem Rockcharakter etwas an "Glasgow Mega-Snake" vom Vorgänger erinnert.
"Danphe and the Brain" und "Local Authority" kommen dann recht routiniert daher, bieten genau das, was man von Mogwai erwartet, ohne aber zu überraschen; frei nach dem Motto: gelernt ist gelernt.
"The Sun smells too loud" mit seinen wabbernden Elektrosound wirkt fröhlicher, leicht schräg - trifft nicht ganz meinen Geschmack.
Das im Anschluß spielende "King's Meadow" ist ein ruhiges, verträumtes Stück Musik mit Intermezzocharakter und der kürzeste Titel des Albums (4:41 Min.).
"I love You, I'm going" bietet erneut solide Arbeit, wohingegen mit "Scotland's Shame" wieder ein Höhepunkt eingespielt wurde, tolles Stück, das richtig wohlige Atmosphäre schafft. Zunächst etwas zu verträumt, entwickelt es sich zu einem der meiner liebsten Stücke in der Mogwai-Diskographie.
"Thank You Space Expert" ist einfach nur schön und gar nicht so experimentell wie uns der Titel vielleicht suggerieren will.
Mit "The Precipice" wird man verabschiedet wie man begrüßt wurde, nämlich absolut standesgemäß. War "I'm Jim Morrisson, I'm dead" ein gutes Beispiel, daß Mogwais Stärke in den ruhigeren Stücken liegt, demonstriert "The Precipice", daß ihre Stärken... auch im Krachigeren, Schrammeligen liegen.

"The Hawk is howling" ist ein gutes Album. Phasenweise vielleicht etwas zu routiniert, aber dennoch mit grandiosen Beiträgen. Sowohl die Liebhaber der ersten Alben können hier befriedigt werden, aber auch die neueren Zuhörer, die vielleicht erst durch "Mr. Beast" auf Mogwai aufmerksam wurden.

Melancholisch düstere Soundscapes ohne Lyrics      4 von 5 Punkten
Vielleicht muß man im nebelverhangenen Schottland herumhängen, um solche Musik zu erfühlen, zu spielen und auf CD zu bannen . Melancholisch - düster wabert es. Tief und seelengründig gehen Mogwai an die Arbeit. Songs ohne Worte. Die wären hier auch überflüssig. Die Musik packt die Seele, streichelt das Herz und kreiert eine Stimmung, die zwischen Aufbruch und Niedergang pendelt.Dabei streift sie durch Emotionen ,die sich um nichts sorgen, außer um sich selber. Diese Musik steht für sich allein, und das ist viel.


Dark Side of the Moon - Pink FloydDark Side of the Moon
Pink Floyd

Audio CD, 28. Juli 1994
     Verkaufsrang: 585      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Dark Side Of The Moon, 1973 veröffentlicht, gehört zu den Platten, die jede nachwachsende Generation wieder aufs neue für sich entdeckt. Diese komplexe, psychedelische Musik funktioniert deshalb so gut, weil Pink Floyd sich alle Zeit der Welt läßt. Die meisten Songs haben langsame bis mittlere Tempi, allergrößter Wert wird auf Stimmung und musikalische Struktur gelegt. Die Soundeffekte auf Songs wie "On The Run", "Time" und ganz besonders auf "Money" (Tonband-Loops von klingenden Münzen und Ladenkassengeklingel, die aufs Feinste in den Beat eingewoben sind), sind umso beeindruckender, wenn man bedenkt, daß im Jahre 1973 die digitale Aufnahmetechnik noch in weiter Ferne lag. Floyds wohl beste Platte und der perfekte Einstieg, für solche, die die Band erst jetzt kennenlernen. --Genevieve Williams

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 50 Bewertungen)

Sehr schön das hier...      5 von 5 Punkten
Ich lobpreise alle, die dafür gesorgt haben, daß dieses wahrlich als Monolith einzuschätzende Werk als Vinyl in schöner (sogar mit Posters und dem alten Klappcover!) und vor allem auch klanglich einigermaßen akzeptabler Form wiederaufgelegt wurde.

Lang leben die Floyds von 1971-1977, nie textete und konzipierte Waters bestechender, nie spielte Gilmour beseelter, nie trommelte Mason ökonomischer, nie war der Input von Wright, dem persönlichen Favourite so mancher Floyd-Fans, besser...

Alle, die noch (oder wieder!) einen Plattenspieler (was für ein schönes Wort!) zu Hause stehen haben, greift zu, iPod ist was für Flachköpfe...

P.S. Schade, daß das gleiche nicht schon längst auch mit "Meddle", "Wish You Were Here", "Animals" und (meinetwegen auch) "The Wall" passiert ist...


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One-X - Three Days GraceOne-X
Three Days Grace

Audio CD, 29. August 2008
     Verkaufsrang: 1869      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Auf One-X, dem Follow-up vom Three Days Graces Debut 2003, das nur mit dem Bandnamen betitelt war, erforscht die Band diese Gefühlslage mit verstörender Offenheit. One-X, ein rohes Album voller Ehrlichkeit, sieht Frontmann Adam Gontier in Gefühlen äußerster Einsamkeit schwelgen, die ironischerweise dadurch entstehen, dass er ständig von anderen Menschen umgeben ist. One-X ist auch die Story von Gontiers Selbstzerstörung auf Tour und die immer aktuelle Geschichte eines Menschen, der sich als Außenseiter fühlt.

"Die Texte auf One-X beziehen sich auf all die verschiedenen Probleme, die ich hatte. Ich fühlte mich ausgestoßen. Ich wollte normal sein und ich wollte Jemanden, der mir hilft. Irgendwann habe ich dann begriffen, dass, ganz egal wie ausgestoßen ich mich fühlte, da draußen eine Menge Leute sind, die sich genauso fühlen wie ich. Und ich merkte 'okay, ich bin nicht allein'. - Adam Gontier

Ein Teil des Lernprozesses, dass er nicht allein war, bestand darin, dass seine Bandkollegen sich ebenso isoliert fühlten, enttäuscht von der schönen Fassade des Lebens auf Tour.

Auf Tour sein kann manchmal sehr seltsam sein, sagt Bassist Brad Walst. All diese Leute um dich herum scheinen dich zu kennen, aber sie kennen dich gar nicht und du kennst sie auch nicht. Du tust jedoch immer so, als würdest du sie kennen. Schon abgefahren, wie man sich in einer Menschenansammlung allein fühlen kann. Die einzigen, mit denen wir uns wirklich einlassen konnten, waren unsere echten Fans. Die wissen, was in unseren Köpfen vorgeht, weil sie das in unserer Musik hören."

Nach zwei Jahren auf Tour gewöhnte sich die Band an das, was ihr widerfuhr. "Dieser Prozess steuerte uns in das Phänomen der 'urban isolation' - man ist in einer großen Stadt und Leute stehen nur Zentimeter entfernt, aber man fühlt sich, als wäre man meilenweit weg " sagte Drummer Neil Sanderson. "Wir sind das Gegenteil gewöhnt, da wir aus dem ländlichen Ontario stammen, wo man physisch meilenweit voneinander entfernt ist, sich aber ganz nah fühlt."

Und dann passierte etwas Außergewöhnliches: die Band entkam der Isolation, indem sie sich isolierte. Sie packten ihren Kram zusammen, verließen die Stadt und gingen aufs Land nach Ontario und dort eliminierte die Band alle Störgeräusche von außen und konzentrierte sich auf die Arbeit an One-X. Wir haben im Grunde das Album am Lagerfeuer mit akustischen Gitarren geschrieben sagt Walst. Es ging um nichts anderes als um 'Back to the Roots'.

Als die Band wieder auftauchte, hatte sie ein heavy und sehr emotionales Album dabei. One-X strotzt vor angsterfüllten Vocals, heavy Beats und rauen Chords. Mit der donnernden Rhythmik von Neil Sanderson an den Drums und Brad Walst am Bass und den treibenden, eindringlichen Riffs von Barry Stock an der Gitarre ist One-X so etwas wie eine Achterbahnfahrt durch Gontiers Psyche. Gontier ist unglaublich ehrlich und lässt nichts aus; es klingt, als würde er die Seiten aus seiner eigenen Geschichte reißen.


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein paar Hits, sonst nichts      3 von 5 Punkten
Pünktlich zum Re-Release ihres letzten Albums "One-X" darf natürlich eine Rezension über Three Days Grace hier nicht fehlen. Einziger Unterschied zum ursprünglichen Release ist ein Bonus Song und ein Making Of. Wahlweise gibts die CD auch in Kombination mit einer Live DVD ("Live At The Palace"). Die Band dürften einigen durch ihren Radio- und Videohit "I Hate Everything About You" noch bekannt sein. Denn selbst in Deutschland fand dieser Song zumindest ein wenig Beachtung.
Nun zum Album ansich. Der Opener "It's All Over" zeigt sich noch etwas unentschlossen und kann noch keine genaue Richtung angeben. Die Hitsingle "Pain" dagegen beweist schon ein Gespür für einprägsame Melodien. Wer sich an Soundgarden erinnert fühlt bei gewissen Melodienverläufen, darf sich melden. Der absolute Überhit des Albums ist dennoch ein anderer. "Animal I Have Become" glänzt mit schlichtem Riffing und eingängiger Melodik im Refrain. Objektiv betrachtet ist der Song kaum mehr als durchschnittlich, aber auf diesem Album ist es schon einer der großen Hits. Wer auf Bands wie Seether, Breaking Benjamin und Co steht wird den Song jedenfalls Spitze finden. Viele der weiteren Songs wirken sehr langweilig und simpel. Dazu gibt die Produktion auch nicht besonders viel her. Ein Song wie "Riot" ist das Paradebeispiel dafür. Mehr als der Achtungserfolg eines "I Hate Everything About You" wird den Kanadiern wohl nicht mehr passieren.


The Sufferer & the Witness - Rise AgainstThe Sufferer & the Witness
Rise Against

Audio CD, 28. Juli 2006
     Verkaufsrang: 402      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Wenn heutzutage Punkbands betont melodisch zu Werke gehen, liefern sie meist zahnlosen Bubblegum-Poppunk ab. Ganz anders dieser Vierer aus Chicago, der in der Tradition von Bad Religion und den Bad Brains Vollgas gibt.

Vom Teenie-Punk, der seit einigen Jahren recht erfolgreich durch die amerikanischen Charts schunkelt, sind Rise Against meilenweit entfernt. Ähnlich wie Ignite orientieren sie sich grob an den Spätachtziger-Meilensteinen von Bad Religion und den rohen Hymnen der Bad Brains, bleiben dabei aber jederzeit originell und authentisch. Zudem setzen sie nicht nur auf ausnahmslos hitverdächtige Refrains und eine angenehm räudige Grundhärte, sondern lassen in ihren Sound auch zahlreiche rockige Elemente einfließen. The Sufferer And The Witness überschreitet mühelos und wie selbstverständlich Genre-Grenzen, was das Album in die Nachbarschaft von Gruppen wie Billy Talent rückt und dieser hoch talentierten Band endlich den großen internationalen Durchbruch bescheren dürfte. -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)

Das PERFEKTE Album      5 von 5 Punkten
Also für mich ist dieses Album wohl eines der Top 5 Alben aller Zeiten. Einmal angefangen lässt es einen nicht mehr aus seinem Bann los. Die Lieder passen einfach perfekt zusammen und man könnte den ganzen Tag lang nur das Album laufen lassen. Diese Energie springt einfach auf einen über und lässt einen nicht mehr los. RISE AGAINST rock!!! Respekt für alle Alben, aber im Speziellen für dieses Meisterwerk. Kann das neue Album kaum noch erwarten...


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Saints of Los Angeles - Mötley CrüeSaints of Los Angeles
Mötley Crüe

Audio CD, 27. Juni 2008
     Verkaufsrang: 691      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Mötley Crüe schaffen das Unmögliche: Mit Saints Of Los Angeles knüpfen sie nahtlos an ihre Klassikeralben an und zeigen der jüngeren Sleaze-Rock-Riege, wie eine grandiose Platte zu klingen hat.

In den letzten Jahren machten Tommy Lee und seine Kollegen nur noch durch Skandale und Klatschspalten-Gerüchte von sich reden, Musik spielte bei der einstmals erfolgreichsten Band L.A.s kaum noch eine Rolle. Umso erstaunter spitzt man die Ohren, wenn die 13 Saints Of Los Angeles-Songs aus den Boxen donnern und selbst den strengsten Kritiker zum huldigenden Kniefall zwingen. Jede der neuen Kompositionen kann es problemlos mit den Hits von Meilensteinen wie Shout At The Devil, Girls Girls Girls und Dr. Feelgood aufnehmen, die Riffs und Gesangsmelodien sind originell und zeitlos frisch, und die warme, volle Produktion hebt sich wohltuend vom seelenlosen Pro-Tools-Einheitsbrei ab, mit dem man heutzutage an jeder Ecke bombardiert wird. Hymnen wie „Saints Of Los Angeles“, „Face Down In The Dirt“ oder „Down At The Whiskey“ gehören zum Besten, was der Sleaze-Rock-Sektor je hervorgebracht hat, und katapultieren Mötley Crüe aus der künstlerischen Bedeutungslosigkeit zurück auf den Glam´n´Sleaze-Thron. Ein lehrbuchmäßiges Comeback! -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

Wahnsinns Comeback      5 von 5 Punkten
Die Crüe ist wieder zurück - in Orginalbesetzung. 8 Jahre nach dem letzten (ziemlich starken) Album "New tattoo" gibt's jetzt wieder neuen Stoff in Form von "Saints of Los Angeles". So viel vorab: Der hat es in sich!

Die Songs:
Es fällt schwer, irgendwelche Highlights zu nennen, denn bis jetzt hat mich noch kein Crüe-Album von vorne bis hinten dermaßen begeistert - auch "Shout at the devil" oder "Dr. Feelgood" nicht.

Anspieltips:
"Saints Of Los Angeles", "Down at the Whisky", "Chicks = trouble", "Goin' out swinging". Vier andere Songs wären aber genauso geeignet.

Die Produktion:
Sehr fett und gleichzeitig irgendwo natürlich, ohne allzu viele künstliche Effekte. Retro und modern gleichzeitig. So muss 80er-Hardrock im neuen Jahrtausend klingen.

Das Artwork:
Eher schlich, aber zu einem gewissen Grad auch provokant (zumindest in gewissen Gegenden in den USA).

Fazit:
Wirklich enttäuscht hat mich die Band nie, aber mit diesem Album ist den mittlerweile etwas älteren Jungs ein Highlight ihrer Karriere gelungen. Kann ich nur wärmstens empfehlen!


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Saudades de Rock - ExtremeSaudades de Rock
Extreme

Audio CD, 1. August 2008
     Verkaufsrang: 440     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Kaufen!      5 von 5 Punkten
Der Hammer! Nach so langer Zeit doch wieder etwas Neues von Extreme. Und es klingt im aktuellen Musikmarkt gar nicht so altbacken, obwohl sie sich beileibe nicht neu erfunden haben. Das Album reiht sich problemlos zu den alten Scheiben hinzu, da es unverkennbar nach Extreme klingt. Wie immer etwas sperrig, ohne zu nerven, noch etwas funkiger als früher und mit einer unheimlichen Fülle herrlicher Melodien. Nein, die Jungs haben nichts verlernt und sind sich treu geblieben, ohne wirklich altbacken oder gar uninspiriert zu klingen. Man merkt ihnen den Spaß an, den sie beim Songschreiben hatten und sie bleiben dabei weitaus spannender als z.B. die letzte Red Hot Chili Peppers, die zwar sehr gut war, aber auf zwei CDs nicht annähernd so viele gute Ideen aufweisen kann.

Der Sound ist weder Garagenrock noch überproduziert, also genau richtig, um der technischen Brillianz der Musiker Rechnung zu tragen, ohne die meist funkig rockende Energie missen zu lassen.

Wie immer machen Extreme, was sie wollen und schreiben kein zweites "More Than Words", obwohl sie es zweifellos gekonnt hätten, sondern bannen einfach eine Fülle guter Songs auf das Album, die einfach Laune machen und zudem gute Texte besitzen. Alleine "Sunrise" kann mich nicht so begeistern, da mir das Riff zu oft wiederholt wird.

Ein bißchen sind immer wieder die 60er und 70er herauszuhören, aber Extreme haben noch nie ein Hehl daraus gemacht, Bands wie The Beatles, Led Zeppelin, Queen und natürlich den Funk zu lieben, ohne dabei plagiativ zu werden. Und da viele der jungen Rockbands genau diese Wurzeln wiederentdeckt haben und Extreme nicht den Fehler machen, sich nur auf diese Wurzeln zu beschränken, klingt das Album gleichzeitig modern und zeitlos.

Extreme-Fans werden das Album ohnehin kaufen, aber auch Leute, die auf Red Hot Chili Peppers, Lenny Kravitz, Fallout Boy usw. stehen, sollten mal zwei Ohren riskieren.

Und bitte kauft das Album, denn es wäre schade, wenn es wegen schlechter Verkaufszahlen das letzte Extreme-Album wäre, jetzt, da sie und damit auch (nicht nur) ich wieder Blut geleckt haben.

Ja! Ja! JAAAA!      5 von 5 Punkten
Ich bin begeistert! Sie können es noch - und wie!
Die Stimme schlechthin, Gary Cherone, zeigt mal wieder, dass man sowohl smooth als auch kratzig klingen kann, wenn man mit seinem Stimmorgan umzugehen vermag, und was den Rest der Crew anbelangt: Hohes Niveau, wohin man auch hört.
Zwar erinnert die Musik manchmal an andere Künstler (mal ein bisschen Dweezil Zappa, mal ein Einfluss aus der Country-Ecke), aber der Extreme-Sound ist und bleibt unverkennbar.
Ich freue mir echt ein Loch ins Hirn, dass es solchen ehrlichen Rock noch gibt, Handarbeit, die überzeugt.
Schade nur, dass großartige Musik selten Massen-kompatibel ist, und somit wird auch diese CD zumindest hierzulande ein Geheimtipp bleiben.
Rock on!

MannMannMann...      5 von 5 Punkten
Ich habe die alten CDs von Extreme alle noch bei meinem Vater gehört und bin mehr oder weniger mit der Musik groß geworden. Ich fand es damals auch wahnsinnig schade, als die Band getrennte Wege gegangen ist. Umso mehr habe ich mich über verschiedene Reunions tgefreut, wie zum Beispiel bei Guitar-Wars (Get the funk out). Als ich dann erfahren habe, dass es tatsächlich endlich ein neues Album geben soll, bin ich sofort am Erscheinungstag zum Plattenladen gerannt und hab sie mir gekauft.

Nach einem ersten Eindruck (ähh, ok, ungewöhnlicher als sonst) hab ich mich mehr und mehr in die Musik reingehört und vor Allem Nunos immer noch geniale Riffs bereiten mir Tag für Tag Freude ;)


Wenn die live kommen, bin ich dabei! 5 Sterne für Extreme

Viel Gefühl, wenig Power!      3 von 5 Punkten
Als ich zufällig übers Internet erfahren habe, dass EXTREME nach 13 Jahren ein neues Album, (mit Welttourne) herausbringen, bin ich vor Freude in die Luft gesprungen. Von der ersten Single "Star" war ich auch gleich überzeugt. Obwohl der Refrain nach einiger Zeit ganz schön nervig wird. Aber Nuno reisst hier mit einem gewohnt coolen Gitarrenriff gleich richtig mit.

Am restlichen Album sucht man diesen Stil leider vergeblich. Die funkigen Nummern kommen irgendwie einfach nicht richtig in Fahrt. Der Gitarrensound ist dünner den je und Cherone klingt stellenweise ganz schön heiser. Jedeglich "Take Us Alive" fetzt nochmal richtig cool weg.

Die Balladen sind dafür absolut gelungen und wirklich "Extreme- würdig".
Last Hour, Ghost, Interface und Peace sind wirklich traumhafte Nummern.
Der Rest des Album ist gut! Aber sicherlich nicht überragend wenn man es mit den früheren Werken von Extreme vergleicht.

Saudades de Rock ist ein gutes Album. Aber für DAS Comeback nach 13 Jahren hätte ich mir einen anderen Kracher erhofft! Für meinen Geschmack zu poppig, zu wenig verspielt, zu dünn produziert. Hätte mir zumindest ein paar Songs im Stil vom ersten Part der "III Sides to every Story" gewünscht. Pornograffitti wär natürlich noch besser gewesen, aber die Zeiten sind wohl vorbei :D

Trotz allem freu ich mich dass die Herrn wieder da sind und werde sie mir sicherlich live nicht entgehen lassen.


Extreme - Saudades de Rock : Extreme is back      4 von 5 Punkten
Nach 13 Jahren "Extreme-loser" Neuveröffentlichungen beweist Frontiers Records wiederum ein feines Händchen und verwöhnt die Freunde satten Rocks mit "Saudades de Rock".
"More than words" und "Hole hearted" waren die Chartbreaker ihres 1990er Albums "Pornograffiti". Mit ihrem Konzeptalbum "III Sides to every Story" begeisterten sie Fans und Kritiker gleichermaßen.
Außer Neuling Drummer Kevin Figueiredo sind alle Originalmitglieder wieder mit an Bord. Sänger Gary Cherone - nach seinem Kurztrip in Van Halen Gewässern -, Saitenvirutuose Nuno Bettencourt und Bassist Pat Badger präsentieren Powerrock mit abgedrehtem Refrain wie "Stars", Balladen wie "Ghost" und raue Funk-Hymnen wie "Learn to love".
Saudade - "ich habe etwas verloren, was mir viel bedeutet hat und ich weiß nicht ob ich es je wiederbekommen werde". Diese Sehnsucht war die treibende Kraft für Extreme sich nach 13 Jahren Funkstille in L.A. zu treffen und "Saudades de Rock" aufzunehmen.
Extreme ereilte in den 90ern ein ähnliches Schicksal wie zuvor schon andere Rockformationen. Sie wurden auf ihre Charterfolge "Hole hearted" und "More than words" reduziert. In der Realität waren sie härter, vielfältiger und unberechenbarer. Das repräsentative Material erschloss sich nur den Longplayerhörern, leider verpasste da so manche/r wirklich Bemerkenswertes.

Als wären sie nie weg gewesen blasen Extremes Cherone, Bettencourt und Co. nun zum wiederholten Sturm auf den Funky-Heavy-Hardrock Thron.
Mit einem pompösen Chorus in bester Queen Manier eröffnet "Star" die Tour durch die Rockkulturen. Bettencourt's virtuose Gitarrenfiguren und Cherones Shoutervocals beamen die Hardrocknummer im alten Extreme-Spirit bemerkenswert ins Heute.
"Comfortably Dumb" lockt mit Van Halen und Led Zep Ingredenzien und Extreme-typischen Choruseinlagen.
Der Schublade Hardrock wurde Extreme noch nie gerecht, sie waren schon immer für Überraschungen zu haben. Trotzdem verblüfft "Take us alive". Bettencourt pickt im treibenden Countryshuffle Style und zitiert beiläufig mal kurz Vince Gill und die Dixie Dregs; Höchst infektiöses Material.
"Run": Gitarrenbeladen hüpfen hypnotisierende Vocals auf elektrisierendem Groove. Eine der stärksten Nummern des Albums.
Das pianodominierte "Ghost" und das durch seine akustische Gitarren an "More than words" erinnernde "Interface" zeigen die balladeske Seite von Extreme. Im vokalen Duett leuchten Cherones und Bettencourts Stimmen und zeigen wie perfekt sie zueinander passen.

"Saudades de Rock" ist teilweise pures Testosteron. Näher an "Pornograffiti" als an "III Sides to everys story". Nuno Bettencourt zeigt wieder einmal, dass er einer der besten Gitarristen ist. Der Saudades ist Geschichte, Extreme is back.


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Bad for You Baby - Gary MooreBad for You Baby
Gary Moore

Audio CD, 19. September 2008
     Verkaufsrang: 156      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Der alte Mann und der Blues-Rock      4 von 5 Punkten
Längst hat sich Gary Moore auch wieder den etwas härteren Tönen genähert und sich in die Weiten des Blues-Rock begeben, ohne deswegen wieder klassischen Hard-Rock zu spielen. Mit Dark Days in Paradise und spätestens mit Power of the Blues oder Scars erweiterte und öffnete er sein Blues-Spektrum, sein letztes Album Close as you get war durchaus eine Bereicherung.

Auch Bad for you baby lässt sich in die Reihe der Blues-Rock Alben stellen und bietet solide Unterhaltung auf hohem (Gitarren-)Niveau. Es knüpft schlüssig an Close as you get an. Moore zeigt (fast) die gesamte Bandbreite seines Könnens, ohne dass es langweilig wird.

Dennoch sind die Songauswahl und das Songwriting durchaus beschränkt, echte Überraschungen wird man hier nicht erleben. Außer vielleicht das Stück Preacher Man Blues (mit Otis Taylor) bewegt sich alles in den (nicht nur durch Moore) bekannten Schemata und Skalen. Trouble ain't far behind stellt einen schönen Abschluss dar und macht das Ganze zu einer runden Sache, bei der Freunde der Mooreschen Kunst auf ihre Kosten kommen. Dennoch möchte man dem Altmeister zurufen, dass er auf seine alten Tage durchaus wieder etwas mehr Mut zeigen könnte, insbesondere beim Songwriting.





die gitarre und der blues      5 von 5 Punkten
Noch immer gibt es genügend verbohrte Rockspezialisten welche bei jeder weiteren Veröffentlichung von Gary Moore das große Stöhnen bekommen und die alte Leier von wegen Wenn er doch mal wieder wie auf Wild Frontier"..." oder Der spielt den Blues doch viel zu hart, das ist nichts." abspulen.

Genau für diese Leute wird auch Garys neuestes Werk Bad For You Baby" eben nicht gedacht. Gitarrenheld Moore spielt in seinem ureigenen Stil seine Interpretationen des Blues, und macht da vor den verschiedenen Fassetten und Ausrichtungen keineswegs halt. Da er selbst nun ja auch ein old Man" ist und seine Stimme ein endgültiges, angeschwärztes Reifestadium erreicht hat, unterstreicht die authentische Atmosphäre und positioniert ihn stolz zwischen Eric Clapton, Joe Bonamassa und einem Baumwollpflücker aus dem Westen Mississippis.

Ob an der Gitarre oder in den Songtexten, hier wird in bester Manier gelitten bis sich die Balken biegen und wer wissen will wie sich der schwere Whiskey im Glas anhört, der kann hier sogar noch ein bisschen lauter aufdrehen.

Wer nach dem Hören von einem potentiellen Hit wie dem souligen Holding On" noch immer behauptet Gary hätte den Blues nicht verstanden und könne ohne Hilfe auch keine anständigen Songs gebacken bekommen, der soll beim nächsten Erdbeben von seiner Thin Lizzy Sammlung begraben werden. Ein Otis Taylor (Special Guest am Banjo bei Preacher Man Blues") lässt sich genauso wenig von einem Loser vor den Karren spannen wie damals die Herrschaften von Cream, welche vor einigen Jahren Gary Moore mit ihrer Zusammenarbeit geadelt haben.

Das warme und signifikante Gitarrenspiel war immer Gary Moores Markenzeichen und an diesem Wiedererkennungswert hat sich bis heute nichts verändert.

Gott sei Dank gibt es genug Hörer welche diese Qualitäten zu würdigen und zu schätzen wissen.

Ob nun die herb-männlichen Stücke, wo man die akustischen Muskeln spielen lässt oder auch unglaublich gefühlvolle Sahnestückchen wie das herrliche I Love You More Than You}ll Ever Know", der Mann weiß was er tut und auch wie er es am besten in Szene zu setzten hat damit es seine volle Wirkung entfaltet.

Wer den Blues hat und liebt wird Gary längst in sein Herz geschlossen haben. Und wer es schafft das etwas enge Hardrock Korsett zu lockern dem steht eine leidenschaftliche und empfindsame Entdeckungsreise bevor.


Live in the Lbc & Diamonds in the Rough - Avenged SevenfoldLive in the Lbc & Diamonds in the Rough
Avenged Sevenfold

Audio CD, 19. September 2008

Verkaufsrang: 315
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Tell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8 - Bob DylanTell Tale Signs: the Bootleg Series Vol.8
Bob Dylan

Audio CD, 3. Oktober 2008

Verkaufsrang: 536
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