DVDs: 23 Nichts ist so wie es scheint

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23 - Nichts ist so wie es scheint - August Diehl23 - Nichts ist so wie es scheint
August Diehl, Fabian Busch, Dieter Landuris

DVD, 23. August 2001
     Verkaufsrang: 3353     

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Karl Koch (Neuentdeckung August Diehl, mit unglaublich viel Charisma, der mit einem Filmband in Gold ausgezeichnet wurde) glaubt an die Magie der Zahl 23 und an die Arbeit der Illuminaten, ein Geheimbund, der im Hintergrund die Fäden im politischen und wirtschaftlichen Weltspiel zieht. Er ist gerade mal 19 und ein genialer Computerhacker und König des Netzes. Mit seinem Freund David (Fabian Busch) macht er sich einen Spaß daraus, diverse Firmensysteme zu knacken. Aus dem Spaß wird Ernst, als die Kleinkriminellenkumpel (Dieter Landuris und Jan Gregor Kremp) gehackte Informationen an die Russen verkaufen wollen. Karl zieht sich immer mehr aus der Realität zurück, arbeitet nur noch am Rechner. Um sich wach zu halten, nimmt er Drogen, und steigert sich in die Buchwelt von Illuminatus hinein.

Ein intelligentes und vielschichtiges Drama über das Erwachsenwerden, das Regisseur und Ko-Autor Hans-Christian Schmid auch in Nach fünf im Urwald und in Crazy eindringlich schildert. Hier nahm er sich den realen Hacker- und Industriespionage-Fall von Karl Koch als Vorbild, der in den 80er Jahren von den Medien aufgekocht wurde. Mit Autor Michael Gutmann recherchierte er den Fall sehr ausführlich, bemühte sich aber vor allem dem Menschen Karl gerecht zu werden. Sehr schön gefilmt (einschließlich Archivmaterial aus Fernsehnachrichten der Zeit) und mit gutem Soundtrack bestückt, funktioniert der erwachsene Film, mit etwas über 680.000 Zuschauern übrigens einer der erfolgreichsten deutschen Filme des Jahres 1999, auch als spannender Politkrimi. --Heike Angermaier

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 48 Bewertungen)

Genialer tiefgründiger Film, der sich nicht verstecken muss      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein Meilenstein der deutschen Filmgeschichte. Zum einen setzt er den 80er Jahren in Deutschland ein Denkmal, zum anderen den Anfängen des Heimcomputers und Internets. Aber in erster Linie überzeugt er mit seiner packenden Story nach wahrer Begebenheit, um den jungen Teenager-Rebell Karl, der über die noch junge Hackerszene ohne es zu wollen in einen Strudel der Kriminaltät gerät. Dies alles wird in beeindruckender Weise präsentiert: Kamera, Musik, Kulissen, Besetzung; besser hätte man es nicht machen können.
Dieser Film braucht keinen Mitleidsbonus, nur weil er aus Deutschland kommt. Er packt einen von der ersten Minute an und wird einen beim Abspann geplättet auf der Couch zurücklassen. Klare Kaufempfehlung.





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