DVDs: Jenseits der Träume

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Jenseits der Träume - Annette BeningJenseits der Träume
Annette Bening, Aidan Quinn, Robert Downey Jr.

DVD, 11. Juli 2006
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Jenseits der TraeumeTV & Dokumentation DVD FSK 16 TV und Dokumentation/ Paramount. EAN 4047553500195 Jenseits der Trä



Jenseits der Träume - Annette BeningJenseits der Träume
Annette Bening, Aidan Quinn, Robert Downey Jr.

DVD, 25. Januar 2001
     Verkaufsrang: 35393     

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Jeder, der Neil Jordans Die Zeit der Wölfe sah und liebte, wird auch seinen unkonventionellen Psychothriller Jenseits der Träume auf Anhieb mögen. Eine Erwachsenenvariante des Rotkäppchen-Themas voll sexueller Anspielungen und Traumsymbolik. Wölfe werden in eine Serie surrealer Märchen eingeflochten, die der Fantasie eines jungen Mädchens an der Schwelle zum Frausein entspringen. Freud und Jung waren die Väter des Wolfsmythos in der Traumdeutung und ihr Einfluss auf Jordans Fantasie ist in Jenseits der Träume deutlich spürbar.

Ein Film, dessen Handlung in Träumen stattfindet, die die düsteren, gewalttätigen Fantasien der Ehefrau, Mutter und Kinderbuch-Illustratorin Claire Cooper (Annette Bening) ungefiltert von Überich, Bewusstsein oder Gesellschaft widerspiegeln. Claire ist eine Hellseherin, deren Seele immer mehr von dem Kindermörder Vivian Thompson (Robert Downey jr.) in Besitz genommen wird. Weder Polizisten noch Psychiater nehmen sie ernst, bis sie schließlich ihre Tochter und noch sehr viel mehr verliert. Tiefer und tiefer wird sie in Vivians Erinnerungen an seine Kindheit gezogen, in der er immer wieder von seiner verhassten Mutter missbraucht wurde.

Von Anfang bis Ende spielt Jenseits der Träume in einer Art Hyperrealität. Ob in triefende Farben getaucht, durch eine Unterwasserwelt watend oder unaufhaltsam auf eine Katastrophe zusteuernd, wirkt jede der halluzinativen Szenen außerordentlich bedrohlich. Die Art mächtiger, unverarbeiteter Bedrohung, die einen nach einem nächtlichen Albtraum noch den ganzen Tag verfolgen kann. Man sollte sich diesen Film als therapeutische Theateraufführung in Claires Unterbewusstsein ansehen, wo sie und ihr mörderischer Doppelgänger in einem ödipalen Drama spielen, dessen Handlung von Sex und Eifersucht vorangetrieben wird.

Die Hauptdarsteller Bening und Downey liefern eine exzellente, risikofreudige Performance ab. Und Darius Khondjis cinematografische Umsetzung, in der beinahe jede Einstellung blutrot akzentuiert wird, ist wirklich Jenseits der Träume. Es ist ein großer Film mit einem ebenso großen Anspruch. Eine sehr willkommene Abwechslung zu den dumpfen und flachen Machwerken, die im 20. Jahrhundert die Leinwand dominierten, und die alle nach derselben Formel gestrickt wurden. --Kathleen Murphy

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Schaurig wie ein alter Klassiker - Hitchcock wäre begeistert      5 von 5 Punkten
Gruselfime müssen etwas Staub ansetzen, ehe sie mir gefallen. Das bedeutet, mir gefallen überwiegend ältere Gruselfilme. Und da auch nur die, die ohne Gemetzel auskommen. Von den Produktionen aus den letzten Jahren gibt es nur wenige, die mich begeistern, obwolhl ihnen noch besagter Staub fehlt... "Jenseits der Träume" ist einer dieser Filme. Vor acht Jahren produziert, aber wie ein alter Klassiker unter die Haut gehend. Teils märchenhafte Bilder und eine Story, die trotz ihrer Übersinnlichkeit im glaubhaften und nachvollziehbaren Bereich bleibt. Kein Horrorthriller, sondern ein echter schöner Gruselfilm - diese Bezeichnung haben nur ganz wenige Filme des Genres verdient. "Jenseits der Träume" gehört dazu.


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Jenseits der Träume - Annette BeningJenseits der Träume
Annette Bening, Aidan Quinn, Robert Downey Jr.

Videokassette, 17. Juni 2002
     Verkaufsrang: 8009     

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Jeder, der Neil Jordans Die Zeit der Wölfe sah und liebte, wird auch seinen unkonventionellen Psychothriller Jenseits der Träume auf Anhieb mögen. Eine Erwachsenenvariante des Rotkäppchen-Themas voll sexueller Anspielungen und Traumsymbolik. Wölfe werden in eine Serie surrealer Märchen eingeflochten, die der Fantasie eines jungen Mädchens an der Schwelle zum Frausein entspringen. Freud und Jung waren die Väter des Wolfsmythos in der Traumdeutung und ihr Einfluss auf Jordans Fantasie ist in Jenseits der Träume deutlich spürbar.

Ein Film, dessen Handlung in Träumen stattfindet, die die düsteren, gewalttätigen Fantasien der Ehefrau, Mutter und Kinderbuch-Illustratorin Claire Cooper (Annette Bening) ungefiltert von Überich, Bewusstsein oder Gesellschaft widerspiegeln. Claire ist eine Hellseherin, deren Seele immer mehr von dem Kindermörder Vivian Thompson (Robert Downey jr.) in Besitz genommen wird. Weder Polizisten noch Psychiater nehmen sie ernst, bis sie schließlich ihre Tochter und noch sehr viel mehr verliert. Tiefer und tiefer wird sie in Vivians Erinnerungen an seine Kindheit gezogen, in der er immer wieder von seiner verhassten Mutter missbraucht wurde.

Von Anfang bis Ende spielt Jenseits der Träume in einer Art Hyperrealität. Ob in triefende Farben getaucht, durch eine Unterwasserwelt watend oder unaufhaltsam auf eine Katastrophe zusteuernd, wirkt jede der halluzinativen Szenen außerordentlich bedrohlich. Die Art mächtiger, unverarbeiteter Bedrohung, die einen nach einem nächtlichen Albtraum noch den ganzen Tag verfolgen kann. Man sollte sich diesen Film als therapeutische Theateraufführung in Claires Unterbewusstsein ansehen, wo sie und ihr mörderischer Doppelgänger in einem ödipalen Drama spielen, dessen Handlung von Sex und Eifersucht vorangetrieben wird.

Die Hauptdarsteller Bening und Downey liefern eine exzellente, risikofreudige Performance ab. Und Darius Khondjis cinematografische Umsetzung, in der beinahe jede Einstellung blutrot akzentuiert wird, ist wirklich Jenseits der Träume. Es ist ein großer Film mit einem ebenso großen Anspruch. Eine sehr willkommene Abwechslung zu den dumpfen und flachen Machwerken, die im 20. Jahrhundert die Leinwand dominierten, und die alle nach derselben Formel gestrickt wurden. --Kathleen Murphy

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Schaurig wie ein alter Klassiker - Hitchcock wäre begeistert      5 von 5 Punkten
Gruselfime müssen etwas Staub ansetzen, ehe sie mir gefallen. Das bedeutet, mir gefallen überwiegend ältere Gruselfilme. Und da auch nur die, die ohne Gemetzel auskommen. Von den Produktionen aus den letzten Jahren gibt es nur wenige, die mich begeistern, obwolhl ihnen noch besagter Staub fehlt... "Jenseits der Träume" ist einer dieser Filme. Vor acht Jahren produziert, aber wie ein alter Klassiker unter die Haut gehend. Teils märchenhafte Bilder und eine Story, die trotz ihrer Übersinnlichkeit im glaubhaften und nachvollziehbaren Bereich bleibt. Kein Horrorthriller, sondern ein echter schöner Gruselfilm - diese Bezeichnung haben nur ganz wenige Filme des Genres verdient. "Jenseits der Träume" gehört dazu.


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