gilt als der "letzte Dichter der Romantik".
Auch betätigte er sich als Journalist,
schrieb Reiseberichte und Feuilletons.
Geboren wurde er am 13. Dezember
1797 in Düsseldorf
als Harry Heine und starb am 17. Februar 1856 in Paris.
Er hat unsere moderne deutsche Sprache entscheidend mitgeprägt,
ähnlich wie Luther, Goethe und Schiller zu ihrer Zeit.
In der Zeit des
Vormärzes,
Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts, schloss sich Heinrich Heine der
literarischen Bewegung
Junges Deutschland
an, die junge, liberal gesinnte Dichter verband. Er scheute sich nicht, sich
mit der weltlichen oder kirchlichen Macht kritisch auseinanderzusetzen.
Als er für seine
Reisebilder
unterwegs war, soll er sich vor der Hitze des Tages einmal in den Dom von
Trient zurückgezogen und dort nicht gerade freundlich über die katholische
Kirche gesprochen haben. Unter anderem verspottete er den
Beichtstuhl
als ein
Häuschen aus braunem Holze für die Notdurft der Gewissen.
Eines Tages landeten seine Werke auf dem
Index der verbotenen Bücher des Vatikans.