Israel
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Teil 1:
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Fotos und Informationen
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| Die Klagemauer (hebr. Hakol Mamaaravi) ist die heiligste Stätte des Judentums. Sie ist der Überrest einer Stützmauer um den Jerusalemer Tempel, die 20 v.Chr. von Herodes gebaut wurde. Der Name entstand, weil die Israeliten hier die Zerstörung ihres Tempels durch die Römer 70 n.Chr. beklagten. | ||
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Mitte der 90er Jahre
wurde ein Tunnel unter der Westmauer gegraben, der bis in die Altstadt führt. |
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Der
Felsendom (arab. Qubbat es-Sakhra)
ist nach der Kaaba
in Mekka und der Grabmoschee Mohammeds in Medina das drittwichtigste
Heiligtum des Islam. Er umschließt den
Heiligen Fels,
auf welchem
Muslime den Hufabdruck von Mohammeds Pferd
Burak
erkennen.
Mohammed soll von hier in den Himmel geritten sein. Außerdem sehen
sie in einigen Vertiefungen die Fingerabdrücke des Erzengels Gabriel,
der ihn davon abhalten wollte.
Nach jüdischer Überlieferung handelt es sich um den Felsen, auf dem Abraham seinen Sohn opfern sollte. Weit verbreitet ist auch der Glaube, hier habe Jahwe Adam erschaffen, deshalb nennt man ihn auch den Fels der Gründung. |
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| Bild: Aus Reiseprospekt |
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| Der südliche Teil des Ölbergs ist bedeckt von einem Fredhof. Nach der Überlieferung soll am Jüngsten Tag der Messias hier erscheinen. | |
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Zwischen der Jerusalemer Altstadt und dem Ölberg liegt das
Kidron-Tal.
Hier befindet sich das
Grab Absalom's.
Der quadratische Unterbau
wurde aus dem gewachsenen Fels gehauen, der flaschenförmige Aufsatz
ist gemauert. Man nimmt an, daß die Grabhöhle bereits existierte,
als im 1. Jh. n.Chr. der Monolith herausgearbeitet wurde.
Das Grab des Zacharias wurde mitsamt seiner pyramidenförmigen Spitze aus dem gewachsenen Fels gehauen. |
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Verläßt man Jerusalem Richtung Süden
über die Hebron Road, fährt man durch gebirgiges Gelände und
erreicht
Bethlehem.
Es hat ca. 15 000 Einwohner, zu einem großen Teil arabische Christen. Nach den Evangelisten ist hier die Geburtsstätte von Jesus Christus. Allerdings mehren sich die Stimmen, die das anzweifeln. Sie mutmaßen, daß die Evangelisten seine Geburt nachträglich nach Bethlehem verlegten, um die Prophezeiungen zu erfüllen (Micha 5; Matth. 2,6; Lukas 2,11; Joh. 7,2) und daß es wahrscheinlicher wäre, daß Jesus in Nazareth oder Kapernaum geboren wurde. Im 4. Jh. ließ die heilige Helena, die Mutter des Kaisers Konstantin, über einer als Geburtsstätte verehrten Grotte die Geburtskirche errichten. Sie wurde mehrmals teilweise zerstört und umgebaut. Der ursprünglich größere und oben runde Eingang wurde z.B. verkleinert um zu verhindern, daß Reiter samt Pferd eindringen konnten. Im 5. Jh. ließ sich der heilige Hieronymus in Bethlehem nieder, gründete ein Kloster und schuf die lateinische Bibelübersetzung, die Vulgata, auf der die katholische Lehre beruht. Die Bilder sind schon etwas älter. Heute fällt in der Landschaft an vielen Stellen die hohe Sperrmauer auf.
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