Beatles

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1967-1970 (Blue Album) - Beatles1967-1970 (Blue Album)
Beatles

Audio CD, 20. September 1993
     Verkaufsrang: 769      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 21,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Selbst als das unvermeidliche Ende der Beatles immer näher rückte, blieben sie noch sehr produktiv. Dieser Rückblick, festgehalten auf zwei CDs, ist natürlich zwangsläufig unvollständig. Auszüge aus Sgt. Pepper, Magical Mystery Tour, dem Weißen Album, Abbey Road und Let It Be stehen Seite an Seite mit den Singleklassikern, die die Genialität der Beatles fast noch mehr verdeutlichen: die episch-große Ballade "Hey Jude", das klagende "Strawberry Fields Forever", geradlinige Rocker wie "Revolution" und "Get Back" mit ihrer direkten Botschaft oder auch das surreale "Come Together". Noch Jahrzehnte nach Auflösung der Beatles bietet dieses Album, genauso wie sein Zwilling mit den Aufnahmen der Jahre 1962-1966, einen guten Einstieg für Beatles-Neulinge und ist ein absolutes Muß für die alten Fans. --Rickey Wright

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)

Für die Insel, Vol. 2      5 von 5 Punkten
Für mich ist das "Rote Album" von den Beatles ohne das "Blaue Album" gar nicht vorstellbar. Dokumentierte das "Rote Album" die naive, überschäumende Frühphase der Beatles als überwiegend Single-orientierte Band bis zum Flirt mit psychedelischen Einflüssen ("Rubber Soul" und "Revolver"), knüpft das "Blaue Album" mit Strawberry Fields forever dort an und leitet über in die "erwachsenere" Phase der Beatles, die erst noch ihre psychedelische Phase zur Blüte und Vollendung brachten und sich dann ab 1968 mit Lady Madonna abrupt wieder erdiger Rockmusik zuwandten, der sie bis zu ihrer Auflösung treu blieben.

Die Zusammenstellung ist wieder exemplarisch gelungen: alle wichtigen Songs sind chronologisch nach Erscheinungsdatum sortiert und lassen sehr schön die unglaubliche Entwicklung der Beatles in nur wenigen Jahren nacherleben. Auch hier lag die Songauswahl wieder auf den Singles (diesmal oft zusammen mit ihren meist ebenso gehaltvollen B-Seiten) und den wichtigen Albumtiteln, ohne die es einfach nicht ging (Sgt. Pepper's, With a little Help from my Friends, A Day in the Life, While my Guitar gently weeps) oder die ebenfalls starke Anwärter auf Singles waren, z.B. Lucy in the Sky with Diamonds, Back in the USSR, Ob-la-di, ob-la-da (von The Marmelade als Single veröffentlicht), Here comes the Sun oder Across the Universe (das '68 in einer anderen Version als Single angedacht war, aber Lady Madonna weichen musste).

Das "Blaue Album" hat zwei Songs mehr als sein Vorgänger und ist wegen der ausgedehnteren Songvorlagen auch wesentlich länger. Es ist deutlich erwachsener, experimenteller, abgeklärter und ausgereifter und wird von vielen als qualitativ höher als das "Rote Album" eingestuft; allerdings klingen die Beatles hier auf Grund ihrer zunehmenden internen Spannungen gegen Ende auch manchmal etwas erschöpfter und bei weitem nicht mehr so frisch wie in ihren Anfangsjahren. Auf diesem Album kamen neben Lennon/McCartney endlich auch George Harrison mit vier Kompositionen und sogar Ringo mit Octopus's Garden zu Ehren.

Die CDs sind liebevoll mit dem ganzen bzw. halben Apfel nach Vorlage etlicher LP-Etikette bedampft (wobei schönere Exemplare zur Auswahl gestanden hätten), und auch das Booklet ist sehr gelungen: Zierte die Vorderseite des "Roten Albums" eine Alternativaufnahme aus der Fotosession für das Cover der "Please please me", wurde hier eine Alternativaufnahme der unveröffentlichten "Get back"-LP ausgesucht (zu sehen auf entsprechenden Bootlegs), wobei die Bildqualität die der LP-Ausgaben (zusammen mit dem doppelseitigen Foto auf der Innenseite der Doppel-LPs) weit übertrifft! Die Texte wurden von den Innenhüllen einiger Vinyl-Ausgaben der Siebziger übernommen und durch schöne, datierte Fotos ergänzt.

Was die Klangqualität betrifft, wurden durchgehend die bereits '87/'88 erschienen CD-Masters verwendet, die okay klingen (einzig Let it be ist hier zu laut ausgesteuert); wer einige Songs in aktuellem digitalen Mastering sucht, wird bei "1" fündig. Die einzige Neuerung stellt das Studiomaster von A Day in the Life (bereits '88 auf "Imagine: John Lennon" erschienen) dar, das anders als auf der Vinyl-Ausgabe nicht mehr mit dem Applaus, mit dem es auf "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" überblendet wird, sondern "trocken" anfängt.

Das "Rote" und das "Blaue Album" sind für mich untrennbar miteinander verbunden und gehören als meine absoluten Lieblings-Best of-CDs zu den zehn Alben, die ich jederzeit auf die einsame Insel (oder auch einfach nur in den Urlaub) mitnehmen würde!


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1 - the Beatles1
the Beatles

Audio CD, 13. November 2000
     Verkaufsrang: 838      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die Fabulous Four minus eins zeigen wieder einmal, dass sie bereit sind, ihr fantastisches Erbe in immer wieder neue -- wenn auch nicht unbedingt frische -- Produkte zu zerlegen, und so haben sie diese Zusammenstellung von Nr. 1 Hits veröffentlicht. Ganz klar, dass für treue Anhänger der Fabs dies alles überflüssig ist! Diese werden schon an einer exakten Definition des Begriffs "No. 1 Hit" zu knacken haben, und sie werden nicht verstehen, dass Renner wie "Please Please Me" und "Strawberry Fields" hier ihre Zulassungsprüfung nicht bestanden haben. Besucher, die gerade erst aus dem Weltall zu uns gestoßen sein sollten oder sonstige Neulinge auf Erden werden diese kompakte und großzügige Sammlung (fast 80 Minuten) von Singles aus der Phase, als diese Band die Popmusik in den sechziger Jahren und darüber hinaus wie keine andere dominierte, zu schätzen wissen.

Aber dies ist mehr als nur eine kommerzielle Trophäensammlung, (ganz sicher wird es Leute geben, die behaupten, dass diese Singles noch nicht einmal zu den besten im Lebenswerk dieser Gruppe gehören), aber 1 liefert eine kurze Übersicht über die bemerkenswerte musikalische Entwicklung innerhalb von sieben Jahren, die vom Neo-Skiffle bei "Love Me Do" ausgeht und dann eine so gelungene Synthese von R&B, Rockabilly, Tin Pan Alley, Gospel, Country und Klassik erreicht, dass es noch heute schwer fällt, diese wieder in ihre Einzelteile zu zerlegen. --Jerry McCulley

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 70 Bewertungen)

Die Nummer Eins      5 von 5 Punkten
Die Idee, alle 27 UK- u. US-Nr. 1-Hits der Beatles von 1962-1970 auf einer CD zusammen zu stellen, war ebenso einfach wie genial. Ich bin nicht sicher, ob die Beatles damit die ersten waren; sicher aber folgten ihnen weitere, z.B. Elvis zwei bis drei Jahre später ("30 #1 Hits" und "2nd to none"), Michael Jackson etc.

Ein Kuriosum ist die Tatsache, dass die erste Beatles-Single, Love me do (UK Nr. 17), auf "1" gelangte, weil sie es im Zuge der Beatlemania 1964 in Amerika in irgendeiner Hitparade auf Platz 1 schaffte, die ausgereiftere 2. Single, Please please me (UK Nr. 2), dagegen auf Grund niedrigerer US-Chartnotierungen leider nicht; zum Trost muss gereichen, dass es aus Platzmangel eh nicht mehr gepasst hätte. Day Tripper / We can work it out und Yellow Submarine / Eleanor Rigby waren als doppel-A-seitige Singles deklariert und wurden somit beide als Nr. 1 gewertet. Strawberry Fields forever / Penny Lane erreichte in England - ebenfalls als doppel-A-seitige Single - "nur" Platz zwei. Wurde aber Penny Lane in den USA als alleinige A-Seite veröffentlicht, als die es hier ihren Platz fand? Und wurde wiederum Something / Come together in den US-Charts wirklich als doppel-A-seitige Single gelistet oder wurde hier ein Auge zugedrückt, damit Come together auch noch untergebracht werden konnte? Ich dachte immer, Something wäre alleinige A-Seite gewesen. Das sollen die Historiker entscheiden.

Genau betrachtet, ist "1" einfach die Essenz aus dem "Roten" und dem "Blauen Album" der Beatles, die zusätzlich zu den Singlehits auch unverzichtbare Albumtitel (All my Loving, Lucy in the Sky with Diamonds, A Day in the Life, Here comes the Sun etc.) enthielten. Brauchen Besitzer dieser beiden Alben also auch "1"? Nun, zum einen besticht die konzentrierte Songauswahl durch die schier unglaubliche Kreativität und Qualität allein der Singles dieser Ausnahmeband: es macht einfach unheimlich Spaß, die rasante Entwicklung der Beatles von Love me do bis The long and winding Road in nur sieben Studio-Jahren nachzuverfolgen.

Was mich zudem bis heute umhaut, ist auf dieser CD das sensationelle, bislang beste offiziell erhältliche digitale Remastering von Beatles-Masterbändern. (Na gut, die beiden 4-CD-Boxen "The Capitol Albums Vol. 1" (2004) u. "Vol. 2" (2005) klingen auch phantastisch!) Alle Songs klingen weicher, runder und gleichzeitig präsenter und druckvoller, irgendwie wieder "analoger" und mehr nach Vinyl als die doch etwas kälter und dünner klingenden '87er/'88er u. '93er Beatles-CD-Veröffentlichungen. (Schade nur, dass hier wieder die Gelegenheit versäumt wurde, zur Abwechslung endlich mal den Stereomix von From me to you auf CD zu veröffentlichen.) Es ist lange überfällig, dass sämtliche Beatlesalben mit diesem Remastering erscheinen. Wie wär's z.B. mit "2" - einer Sammlung aller hier fehlenden B-Seiten? (Die CD "Yellow Submarine" von 1999 klingt auch klasse; aber hier waren alle Songs von Grund auf neu abgemischt worden.)

Weiterhin ist auf technischer Seite anzumerken, dass hier (anders als auf der '93er CD "1962-1966") von Can't buy me Love zum ersten Mal der originale '64er Stereomix verwendet wurde (dort war es, ebenso wie Ticket to ride, zwecks Angleichung im Stereopanorama neu abgemischt worden; leider hat man hier von Ticket to ride nicht auch den originalen '65er Stereomix ausgewählt). Bei Day Tripper wurden der kurze Kanalausfall auf der rechten Seite (direkt nach dem ersten "tried to please her", 1'50) und das überzählige "yeah" (2'32) digital restauriert bzw. "überschminkt". Der Piano-Akkord am Ende von Lady Madonna, der immer recht abrupt abbrach, wurde hier sanft abgerundet. Von The Ballad of John & Yoko ist hier zum ersten Mal seit der '69er Single bzw. der '70er Vinyl-Ausgabe der LP "Hey Jude" wieder das originale Masterband zu hören; seit 1970 wurde m. W. weltweit die Version verwendet, bei der der allerletzte Schlag auf die Snare leiser gedreht worden war. Gut, das mag nur für Beatles-Freaks wie mich relevant erscheinen; es zeugt aber immerhin von der von mir so geschätzten Liebe zum Detail und Sorgfalt bei der Recherche nach den Originalbändern der 1. Generation.

Im schönen Booklet findet sich ein kurzes Vorwort von George Martin, die Chartnotierungen dokumentierte Beatles-Kenner Mark Lewissohn (was meine oben geäußerten Bedenken eigentlich ausräumen sollte!), und es präsentiert eine Fülle liebevoll zusammen getragener Single-Hüllen aus aller Welt. Die Vinyl-Ausgabe enthält zusätzlich ein schönes Poster mit den Single-Hüllen sowie - in bester "Weißes-Album"-Manier - die 4 psychedelischen Portraits der Beatles als Einzelfotos in 21x28,5.

Selbst Fans, die bereits alles von den Beatles haben, sollte "1" Spaß machen; und wer noch nichts von ihnen hat, müsste mit dieser CD eigentlich unweigerlich zum Fan werden. Ich habe gelesen, dass "1", obwohl es erst Ende 2000 erschien, nicht nur die meistverkaufte Platte des Jahres wurde (und das mit 30 bis 38 Jahre alten Songs!!), sondern auch das meistverkaufte Best-of-Album überhaupt. Wenn dem so ist: wen wundert's?


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1962-1966 (Red Album) - the Beatles1962-1966 (Red Album)
the Beatles

Audio CD, 20. September 1993
     Verkaufsrang: 542      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 21,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Niemals waren die Beatles näher an einem Greatest Hits Album als auf diesem Dokument ihrer frühen Karrierejahre. Es finden sich ihre Hitsingles (in zeitlicher Reihenfolge), sowie ausgewählte Albumtracks -- angefangen bei "Love Me Do", bis hin zu den bahnbrechenden Alben Rubber Soul und Revolver. Mag The Beatles 1962-1966 ein wunderbarer Einstieg für Neulinge sein, echte Fans werden sich nie mit bloß einigen Auszügen zufriedengeben, speziell, wenn es um die oben genannten Platten geht. Capitol brachte die Sammlung auf zwei CDs heraus, analog zur originalen Schallplattenveröffentlichung -- aber auf CDs paßt eigentlich wesentlich mehr Musik als auf eine herkömmliche Schallplatte. Trotzdem bekommt man 26 echte Klassiker, also hat man eigentlich keinen Grund, zu klagen. --Bill Holdship

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Für die Insel, Vol. 1      5 von 5 Punkten
Das "Rote Album" habe ich mit zehn bei einem Freund entdeckt, auf Cassette überspielt (damals noch ohne Überspielkabel - alle mussten leise sein!) und in den folgenden Jahren so oft gehört, dass es auf mich wie ein einziges einstündiges Werk mit 26 verschiedenen Strophen wirkte; wenn ein Lied ausklang, wusste ich immer schon den Anfangston des nächsten im Voraus. Dies war mein erstes "richtiges" Album, und es weckte mein Interesse für alles, was ich danach entdecken sollte - die Stones, Dylan, Pink Floyd, die Who etc. Mit zehn dachte ich noch, die Beatles hätten ein paar mal im Jahr etwas aufgenommen, gewartet, bis genug zusammen gekommen war und es dann auf eine Doppel-LP gepackt. Umso überraschter war ich dann, festzustellen, dass dies hier nur die Spitze eines qualitativ keineswegs schlechteren Eisberges darstellte!

Ich habe erst später realisiert, welches Glück ich hatte, dass gerade dieses Album mein erstes war: die Beatles sind bis heute meine Lieblingsband, und diese Doppel-LP ist exemplarisch zusammengestellt, kein Lied zu viel, keins fehlt, d.h. alle wichtigen Singles und Albumtitel (die wie All my Loving ohne weiteres ebenso Spitzensingles abgegeben hätten) sind chronologisch sortiert, so dass man sehr schön die Entwicklung der Beatles nacherleben kann. Bis heute stelle ich mir meine persönlichen Best of-CDs nach diesem Muster zusammen. Soweit ich informiert bin, besorgte Allen Klein 1973 die Zusammenstellung ohne Zustimmung der Beatles, und er mag als Geschäftsmann einen zweifelhaften Ruf genießen, aber diese Alben hat er klasse hingekriegt. Als Amerikaner orientierte er sich dabei an den US-Veröffentlichungen, was z.B. erklärt, warum All my Loving nach I want to hold your Hand kommt (in England war es umgekehrt), oder warum Eight Days a Week (nur in den USA auf Single ausgekoppelt) berücksichtigt wurde.

Die Songauswahl konzentriert sich, anders als beim "Blauen Album" unter Weglassung der meisten (hier noch nicht so bedeutenden) B-Seiten wie gesagt auf die Singles und die wichtigen Albumtitel, wobei es für die Qualität der "Rubber Soul"-LP spricht, dass sie mit sechs Titeln (zzgl. der dazu gehörigen Single We can work it out / Day Tripper) am stärksten vertreten ist.

Bis auf wenige Ausnahmen finden sich hier die bereits 1987/'88 auf den regulär veröffentlichten CDs verwendeten Masters. Das Master von She loves you wird auf '92 datiert, was vermuten lässt, dass es von der "EP"- bzw. "Singles-Collection" übernommen wurde; ein klanglicher Unterschied läßt sich nicht ausmachen.

Da die EMI fürchtete, man könne den Hörern nicht die originalen Zweispur-Pingpong-Stereo-Versionen der frühen Aufnahmen zumuten (eh so ein leidiges Thema!), wurden von Please please me und From me to you wieder die Mono-Mixe verwendet, und von All my Loving wurde ein "Schmalspur"-Stereomix angefertigt: die Band etwas links, der Gesang etwas rechts, fast mittig. (Auf den Original-Stereo-Mix musste man dann bis zur Veröffentlichung der "Capitol Albums Vol. 1" (2004) warten.) Immerhin war man so konsequent, die "Mock-Stereo"-Mixe von Love me do und She loves you (von einem Kanal alle Höhen entfernen, vom anderen alle Bässe, um ein räumliches Klangerlebnis zu suggerieren) auf den Vinyl-Ausgaben durch die ursprünglichen Mono-Mixe zu ersetzen.

Für die '65er Alben "Help!" und "Rubber Soul" waren 1987 einige Tracks wegen des Stereopanoramas neu abgemischt worden, was hier Ticket to ride und You've got to hide your Love away betrifft, bei denen die Rhythmusspur auf dem linken Kanal etwas mehr in die Mitte gemischt wurde, damit die Band etwas fetter klingt. (Mit Can't buy me Love wurde ebenso verfahren; der Original-Mix ist dann wieder auf "1" zu finden.)

Dasselbe gilt für Drive my Car, Nowhere Man und In my Life, bei denen zusätzlich die beiden Gesangsspuren (im Originalmix beide ganz weit rechts) räumlich etwas mehr auf der rechten Seite verteilt wurden. Das Klangergebnis ist ein recht schaler Kompromiss; anhand von Nowhere Man zeigt sich, wie ein wirklich sinnvoller Remix aussehen kann: für die 1999 erschiene Version auf "Yellow Submarine" legte man die Band in die Mitte und verteilte die beiden Gesangsspuren räumlich auf den rechten und den linken Kanal, was die Klangintegrität nicht opfert, aber zusätzlich neue Nuancen entdecken lässt.

Immerhin hat man sich getraut, von Can't buy me Love und A hard Day's Night Stereoversionen zu veröffentlichen, was die Frage aufwirft, warum man dann nicht auch gleich die ganze "A hard Day's Night"-CD in Stereo veröffentlicht hat (ebenso wie "Please please me", "With the Beatles" und "Beatles for sale") - es geht doch! Oder warum man nicht, wie heute üblich, gleich den Mono- und den Stereomix zusammen auf eine CD packte!

Es ist natürlich von Seiten der Plattenfirma eine Unverschämtheit, die gut 62 Minuten Spielzeit der Doppel-LP zum zwanzigjährigen Jubiläum auf einer Doppel-CD (und zum entsprechend gepfefferten Preis!) zu veröffentlichen (wenn man etwas jongliert, hätten unter Weglassung eines Liedes das "Rote" und das "Blaue Album" zusammen auf einer Doppel-CD Platz gehabt). Leider ist auch die CD-Kinderkrankheit des Auspegelns noch nicht ganz überwunden: so sind z.B. A hard Day's Night und Help! im Kontext zu leise ausgesteuert.

Dafür sind die beiden CDs in Anlehnung an die Vorder- und Rückseiten etlicher LP-Etikette jeweils liebevoll mit einem ganzen bzw. einem halben Apfel bedruckt (wenn dafür auch schönere Exemplare zur Auswahl gestanden hätten), und das Booklet ist gelungen: einige LPs aus den Siebzigern hatten mit den Texten bedruckte farbige Innenhüllen, die man hier (mitsamt den Druckfehlern und ergänzt um ein paar schöne Fotos samt Datumsangabe) liebevoll reproduziert hat. Das Coverfoto ziert eine Alternativ-Aufnahme des "Please please me"-Covers (so wie die Rückseite eine Alternativ-Aufnahme der damals unveröffentlicht gebliebenen "Get back"-LP ist, zu sehen auf entsprechenden Bootlegs); zusammen mit dem schönen doppelseitigen Foto in der Mitte des Booklets wird die Bildqualität auf den Original-LPs (zu sehen auch auf den '93 parallel veröffentlichten LP-Hüllen) weit übertroffen!

Dies ist eine meiner zehn Platten, die ich auf die einsame Insel mitnehmen würde - wobei natürlich das "Blaue Album", "1967-1970", nicht unerwähnt bleiben kann! Das "Rote Album" ist das eindeutig frischere, jugendlichere, überschäumendere, während das "Blaue Album" deutlich abgeklärter und ausgereifter ist (inspiriert sind sie beide), und beide Fraktionen haben ihre Fans. Für mich gehören sie untrennbar zusammen.

(Das Coverdesign erfreute sich solcher Beliebtheit, dass es von den Beach Boys in Gelb und von den Lords in Grün übernommen wurde.)


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The White Album - the BeatlesThe White Album
the Beatles

Audio CD, 24. August 1987
     Verkaufsrang: 1793      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Diese neu aufgelegte Version des Klassikers The Beatles von 1968 ist besser bekannt unter der Bezeichnung White Album und sollte die Beatles eigentlich damals nach 3-jähriger Experimentierzeit im Studio wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Stattdessen führte es sie überall hin und sprengte alle Grenzen der damaligen Popmusik. Lennon und McCartney waren immer noch auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität, wobei besonders John Lennon zu einer der beherrschenden Figuren der Rockmusik aufstieg. Aber auch Paul hatte das Rocken noch nicht verlernt, und es war geradezu ein Wunder, dass er nach "Helter Skelter" überhaupt noch Stimmbänder hatte. Von Rennern der Beach Boys über Reggae bis hin zu nicht so geläufigen Stücken wie "Revolution 9", hier ist einfach alles zu hören. Einige Platten sind zu Legenden geworden; diese gehört dazu. --Chris Nickson

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 47 Bewertungen)

John, Paul, George, Ringo ... & the Band      5 von 5 Punkten
Als die Beatles im Frühjahr 1968 mit den Aufnahmen zum "White Album" anfingen, hatten sie ihren Indien-Trip gerade hinter sich und dort "in den Bergen bei lausigem vegetarischen Essen" (John Lennon) viele neue Songs geschrieben, so viele, dass diese gleich für ein Doppelalbum reichten. John und Yoko hatten vor den Aufnahmesessions noch ihr erstes Duo-Album "Two Virgins" aufgenommen, anschließend waren die beiden so unzertrennlich, dass Yoko sogar bei den Aufnahmesessions kaum von Johns Seite weichen wollte, sehr zum Leidwesen der drei Anderen, und für viele Fans gar der Anfang vom Ende der Beatles.

Paul McCartney hatte unter dieser Situation wahrscheinlich am meisten zu leiden und hat wohl auch deshalb einige seiner Songs im Alleingang eingespielt, "Wild Honey Pie", "Martha My Dear", "Blackbird", "Why Don`t We Do It In The Road" und "Mother Nature`s Son", während John sich wohl nur bei "Julia" einmal von Yoko losreißen konnte oder wollte.

Trotzdem, das "White Album" enthält eine ganze Reihe wirklich herausragender Songs, neben dem Opener "Back In The USSR" sind da natürlich (u.a.) "While My Guitar Gently Weeps", "Happiness Is A Warm Gun", "Revolution 1" oder "Cry Baby Cry" zu nennen. George Harrison durfte neben "While My Guitar Gently Weeps" noch drei weitere Songs beisteuern, und Ringos Stimme ist gleich bei zwei Songs zu hören, darunter bei seinem selbst geschriebenen "Don`t Pass Me By".

Für mich war und ist das "White Album" so etwas wie ein Befreiungsschlag der Beatles von langen, ausufernden Produktionssessions wie bei "Sgt. Pepper" und ihrem Produzenten George Martin, dessen Einfluss bei diesem Album nicht mehr so deutlich zu hören ist, wie bei den beiden Vorgängern.

Ein halbes Jahr später begannen dann die nervenaufreibenden Aufnahmesessions zu dem, was später ihr letztes Album "Let It Be" werden sollte, bei denen sich jedoch das Auseinanderdriften der vier Beatles unaufhaltsam fortsetzte, auch wenn man sich für die "Abbey Road"-Sessions ab April 1969 nochmals für ein paar Wochen zusammenraufen konnte.


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Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band - the BeatlesSgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band
the Beatles

Audio CD, 1. Juni 1987
     Verkaufsrang: 1077      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Vor Sgt. Pepper glaubte doch niemand ernsthaft daran, daß es sich bei Popmusik um richtige Kunst handeln könnte. Das jedoch sollte sich 1967 gründlich ändern, als John, Paul, George und Ringo ("with a little help" von ihrem Produzenten George Martin) dieses unanfechtbare Kunstwerk veröffentlichten, das nach immerhin mehr als dreißig Jahren noch zu den einflußreichsten Alben aller Zeiten gehört. Von Lennons beschwörenden Wort- und Soundcollagen (dem ausgeflippten "Lucy In The Sky With Diamonds" und dem rummelplatzhaften "Being For The Benefit Of Mr. Kite"), über McCartneys Music-Hall-Nummer "When I´m 64" und Harrisons Ostanleihe "Within You Without You", bis zu der abschließenden, avantgardistischen Mini-Suite "A Day In The Life" war Sgt. Pepper beides: Ein Meilenstein für die 60er Jahre und die populäre Kultur. --Billy Altman

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)

Flower Power meets Beatles      5 von 5 Punkten
Dieses Album markiert einen Wendepunkt in der Bandhistorie. Bis dahin waren Sie eine Teenieband. Nachdem Sie berühmt waren, konnte man die Musik machen die man wollte. Es wurde monatelang am Sound getüftel der so garnichts mehr mit Beatmusik zu tun hat. Zum Teil rockig zum Teil auch experimentell. Fast alle Lieder der Platte sind durch Radio bekannt und hörenswert, und absolut abwechslungsreich. Die Beatles haben damals mit der Scheibe die ganze Flower Power Bewegung erst losgetreten. Jimi Hendrix hat 2 Tage nach Veröffentlichung, "Sgt. Peper" bei einem Gig nachgespielt. Da sagt schon alles über die Vorbildfunktion die die Beatles damals hatten. Man meint auch herauszuhören das Sie anfingen mit Drogen zu experimentieren. Was ja anscheindend sehr kreativ macht. Viele sagen auch Sgt. Pepper war der Anfang vom Ende der Beatles. Wenn man aber das Lied "A day in the life" anhört und man weis, das sowohl Paul und auch John beide Ihre Teile zu dem Stück beigetragen haben ist davon nichts zu merken. In Gegenteil durch den Verzicht weiter zu touren haben die Beatles sich auf das wesentliche nämlich die Musik konzentriert, was man auch hört.


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Abbey Road - the BeatlesAbbey Road
the Beatles

Audio CD, 19. Oktober 1987
     Verkaufsrang: 579      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die letzten Tage der Beatles waren hochproduktiv, wie es sich für eine Topband gehört, die gerade im Begriff ist, sich aufzulösen. Nach dem etwas schlampigen aber liebenswerten Let It Be-Album unternahmen die Beatles noch eine letzte Kraftanstrengung und machten Abbey Road zu ihrer meistverkauften Platte. Obwohl alle vier auf der ersten Seite mit ihrem Beitrag vertreten sind, sind es doch die John Lennon-Songs "Come Together" und "I Want You (She´s So Heavy)", die den stärksten Eindruck hinterlassen. Eine Reihe von Liedfragmenten führte zu einem Medley, das die zweite Seite fast gänzlich einnimmt. Die ominöse, bewegende und offizielle Schlußnummer "Golden Slumbers"/"Carry That Weight"/"The End" wird in Beatles-typischer Manier auf hübsche Weise heruntergespielt von McCartneys Lästerliedchen "Her Majesty". --Rickey Wright

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)

letztes gemeinsames Album      5 von 5 Punkten
Dieses Album ist das letzte was die Jungs zusammen aufgenommen haben. Kommischerweis ist "Something" von George Harrison eines der besten Lieder auf der Platte. Hatte George vorher keine Möglichkeit seine Lieder auf den Scheiben unterzubringen neben Paul und John?. Vermutlich waren die Risse zwischen den beiden schon zu groß so das George sich auch mal als Songwriter entfalten konnte. Auch die anderen Songs sind nicht übel und im Stille von Stg. Pepper nahtlos aneinander gereiht. Schade das dies die letzte Platte war. Man fragt sich immer wie es wohl weitergegangen wäre mit den Beatles, da die Möglichkeiten in den nächsten Jahre immer besser wurden. Siehe Pink Floyd oder Genesis.


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Revolver - the BeatlesRevolver
the Beatles

Audio CD, 30. April 1987
     Verkaufsrang: 5900      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Revolver sollte nicht lange die ambitionierteste LP der Beatles bleiben. Für viele Fans aber -- den Schreiber dieser Zeilen eingeschlossen -- ist sie nach wie vor die beste Platte der Gruppe. Ein Paradebeispiel dafür, wie sich feinstes Songwriting mit experimenteller Freude an neuester Produktionstechnik zusammenbringen läßt, gehen die Einflüsse dieser Platte jedoch weit über ein schlichtes "Sie-waren-die-Größten-Gejubel" hinaus.

Stellt man die eher traditionell-melodischen McCartney-Songs "Here, There and Everywhere" oder "For No One" Seite an Seite mit Lennon-Hämmern wie dem sarkastischen "Dr. Robert" oder dem träumerischen "I´m Only Sleeping", und kommt dazu noch Harrisons ungewohnt witziges "Taxman", dann waren diese Songs wenigstens genauso gut wie alles, was ein Jahr später auf Sgt. Pepper angestrebt wurde. Allerdings kamen diese bei weitem subtiler herüber. Ein absolutes Muß für alle Hörer! --Rickey Wright

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Übergangsalbum      5 von 5 Punkten
Im Jahr 1966 entschlossen sich die 4 Jungs nicht mehr Live aufzutreten. Es war ein Jahr vor dem Flower-Power Jahr 1967. Deshalb finde ich diese Cd als Übergangs CD ähnlich "Ruber Soul". Es sind darauf Beatmusik wie "Taxman" als auch psychodelic Sound wie bei "Tomorow never now". Deshalb ist diese Platte sehr Abwechslungsreich was auch das Lied "Elenor Rigby" mit den Streichern beweist. Ich persönlich finde Sie noch besser wie Sgt. Pepper. Auch die Sitar von George ist zum ersten mal zu hören. Eigentlich darf diese Cd in der Beatles-Sammlung nicht fehlen


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Rubber Soul - the BeatlesRubber Soul
the Beatles

Audio CD, 30. April 1987
     Verkaufsrang: 2297      Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen.

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Stufen Sie es ein, wo Sie wollen, aber das Album Rubber Soul stellt unbestritten einen Wendepunkt im vielfältigen Werk der Vier dar, egal wo oder unter welchen Umständen Sie die Platte das erste Mal gehört haben. Rubber Soul gibt es übrigens in zwei Versionen: einer U. S.-amerikanischen und einer englischen Version. Erstere erschien in veränderter, verwässerter Form und enthielt nur zwölf statt der vierzehn Songs des Originals; wohl um dem damals populären Dylan/Byrds-Folkrock Konkurrenz bieten zu können und auch noch etwas Extrakohle aus dem Parlophone-Katalog zu pressen. Die hier erhältliche, ursprüngliche britische Version weist erhebliche Unterschiede auf, ist sie doch weitaus dynamischer und abgerundeter. Bei vielen Klassikern, z. B. "Drive My Car" und "Nowhere Man" (beide auf der U. S. Version nicht enthalten!), findet eine Verschmelzung zwischen der ansteckenden Unbeschwertheit früherer Beatles-Songs und der beginnenden Studiotüftelei statt. Einen Song wie "The Word" kann man durchaus als früh-psychedelischen Warnschuß ansehen, wohingegen "Norwegian Wood" oder "Girl", das am allerletzten Tag der Studio-Sessions geschrieben wurde, eine eindeutige Wende in Lennons Oeuvre einläuteten. Auch Harrison leistet seinen Beitrag mit seiner 12-saitigen Rickenbacker und dem Byrds-haften "If I Needed Someone". --Don Harrison

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Meilenstein der Rockgeschichte      5 von 5 Punkten
Das sechste Album der Fab Four aus Liverpool sollte in keiner Sammlung fehlen. "The Beatles at their best" kann ich hier nur sagen. Ein tolles Album, besonders die Titel "If I Needed Someone" und "In My Life" gefallen, neben den schon legendären Titeln wie "Nowhere Man", "Michelle" und "Drive my Car". Bei "Norwegian Wood" kommt übrigens zum ersten Mal eine Sitar in einem Popsong vor. "Rubber Soul" ist der künstlerische Wendepunkt der Beatles und öffnete die Türen zum ebenfalls fantastischen "Sgt. Pepper"-Album.


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Let It Be - the BeatlesLet It Be
the Beatles

Audio CD, 19. Oktober 1987
     Verkaufsrang: 1926      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Schlampig in der Konzeption und manchmal auch in der Ausführung. Let It Be bekommt oft nur schlechte Noten. Unfairerweise, denn die Songs hier sind größtenteils genauso bezaubernde, hervorragende Kompositionen und ebenso rockig, wie jene auf den sogenannten "besseren" Platten. Auch macht Let It Be spontan einfach mehr Spaß als Abbey Road, das Meisterstück, das danach in die Läden kam. Schwer vollstellbar, daß Lennon und McCartney, die hier auf "I´ve Got A Feeling", "Two Of Us" oder "Dig A Pony" so perfekt harmonieren, kurz vorm Explodieren waren. --Rickey Wright

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Neudefinition      5 von 5 Punkten
"Let it be" ist sicherlich nicht das beste Album der Beatles, aber eines muss man ihm bescheinigen, man hört in jedem der darauf enthaltenen Songs das aufrichtige Bemühen der Musiker um Neudefinition ihrer künsterlischen Identität.
Bewußt einfach gehaltenen Kompositionen und Arrangements sollten der Band neues Leben einauchen. Leider ist dies nur zum Teil gelungen.
Nicht desto trotz sind auch auf "Let it be" Songs enthalten die beweißen, dass die Gesamtheit doch meist mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Als Solokünstler hat es keiner der Beatles geschafft dieses hier erreichte musikalische Niveau zu erreichen.


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Love - the BeatlesLove
the Beatles

Audio CD, 17. November 2006
     Verkaufsrang: 1151      Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen.

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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"Ein Beatles-Album, das reiner und vor allem reicher klingt als all diese Best-Of-Platten zuvor"! So beurteilte das Magazin ,Stern' treffend die erste legale Remix-CD der Fab Four. Dafür wurden 26 Lieder der Pilzköpfe neu abgemischt, digitalisiert und mit signifikanten Extrakten von anderen, zum Teil unveröffentlichten Titeln verwoben. "Das verleiht", so ,Der Spiegel', "den Original-Aufnahmen eine Frische und Ausdruckskraft, die selbst Beatles-Puristen begeistern dürfte".

Über zwei Jahre arbeitete der legendäre Beatles-Produzent George Martin mit seinem Sohn Giles daran, diese faszinierende Collage zusammenzustellen. Aus den vorhandenen rund 250 Songs filterten sie jene 100 Stücke, aus denen der Soundtrack für das Beatles-Musical Love entstand, welches der Cirque du Soleil seit Juni 2006 in einem extra gebauten Theater des Las-Vegas-Hotels/-Casinos "The Mirage" aufführt. Eine unvorstellbare Puzzle-Arbeit, die in einem schlüssigen Mosaik aus gut zwei Dutzend Titel endete. Klassiker wie Get Back, Help!, Yesterday, Lady Madonna oder Hey Jude wurden durch pointiert gesetzte Zitate aus anderen Liedern der Pop-Götter quasi runderneuert und stehen im harmonischen Einklang neben unbekannten Kompositionen von Lennon/McCartney/Harrison/Starr. Wie der Arbeitsprozess der beiden Produzenten konkret ausgesehen hat und was an welcher Stelle zitiert worden ist, schildert Giles Martin (auf Englisch) ausführlich im Vorwort des 28-seitigen, reich bebilderten Vierfarb-Booklets!

Wer auf den ersten Blick befürchtet, bei Love handele es sich um einen anlässlich Weihnachten 2006 rein kommerziell bedingten Remix-Aufguss, wird vom ersten Ton der zeitlosen, originären Beatles-Musik an eines Besseren belehrt: "Dieses Album", resümmierte ,Der Stern' zurecht, "ist ein Schatz - nicht nur für Fans!" Thomas Hammerl

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 118 Bewertungen)

Heilige Kuh? Nein, und das ist gut so!      5 von 5 Punkten
Was immer hier negatives über die Klangqualität gesagt wird ist falsch.
Als Besitzer der Vinyl Platten und der ein oder anderen CD, kann ich das beurteilen. Es gibt zwei klanglich hervorragende Remasterings von den Beatles, das erste ist die "Yellow Submarine" das zweite diese Scheibe hier.
Über die Art und Weise wie die Stücke bearbeitet wurden, kann man geteilter Meinung sein. Als Beatlesfan der ersten Stunde (Jahrgang 1951) war ich zunächst auch etwas reserviert als ich von dem Unterfangen hörte.
Ich habe mir die CD trotzdem gekauft und das nicht bereut, im Gegenteil.
George Martin hat das, was die späten Beatles auszeichnete (Soundcollagen) einfach auf eine äußerst kunstvolle Spitze getrieben. Daß er auch ältere Aufnahmen mit einbezogen hat,finde ich nur konsequent.Im Klassikbereich ist es selbstverständlich daß von einzelnen Werken verschiedene Bearbeitungen vorliegen, teils vom Komponisten selbst, teils von, den Komponisten des Ursprungswerkes verehrenden, Kollegen.
Als die Klassiker der POP- Musik stehen die Beatles also in guter Tradition.
Fazit: Scheuklappen weg und kaufen!


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Beatles for Sale - the BeatlesBeatles for Sale
the Beatles

Audio CD, 26. Februar 1987
     Verkaufsrang: 4145      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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BEATLES FOR SALE

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Mono!?      5 von 5 Punkten
21 Jahre nach der ersten und bislang einzigen offiziellen Veröffentlichung der ersten vier Beatles Alben "Please Please Me", "With The Beatles", "A Hard Day`s Night" und "Beatles For Sale" auf CD gibt es eben diese Alben nach wie vor offiziell nur in Mono. Die Begründung von Beatles-Produzent George Martin zu den Mono-CD-Versionen war 1987, dass die ersten vier Alben schon damals eigentlich nur in Mono-Versionen konzipiert waren, weil diese die Beatles nach damaligen Verständnis am natürlichsten wiedergegeben haben sollen. Nun, heute, im Raumklangzeitalter (wer hört eigentlich wie ich nach wie vor seine CDs immer noch aus "nur" zwei Stereoboxen?), kann man darüber lang und breit streiten! Ich frage mich nur, weshalb es schon seit einiger Zeit Bootlegs gibt, auf denen sich v.a. die ersten vier Beatles-Alben (aber nicht nur die!) in Mono UND Stereo viel besser anhören, als die offiziell erhältlichen Beatles-CDs. Langsam wird eine Neuveröffentlichung des gesamten Beatles-Kataloges wirklich überfällig, nicht unbedingt mit ganz neuen Remixes wie bei dem "Yellow Submarine"-Songtrack, aber wenigstens mit den bestmöglichen Remasters der Original-Bänder!


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Please Please Me - the BeatlesPlease Please Me
the Beatles

Audio CD, 26. Februar 1987
     Verkaufsrang: 4518      Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen.

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Ihr aller allererstes Album, noch im Rohzustand und ein wenig ungeschliffen, aber schon sehr rockig. Lennon und McCartney zeigen zum ersten Mal ihre Talente beim Songschreiben; sie hatten zwar schon vorher zwei Hits in England gelandet, aber sich dabei noch sehr stark auf Coverversionen verlassen, um über die Runden zu kommen. Wenn man heute zurückblickt, kommen uns diese Zweifel an den eigenen Fähigkeiten seltsam vor, denn sie zauberten den Titelsong und "I Saw Her Standing There" (dank der Unterstützung von Little Richard) einfach so aus ihrem Hut. Aber sie waren noch eine unbekannte Größe, und sie sollten noch unendlich vielen Bands den Weg ebnen und die Popmusik in Regionen führen, von denen sie vorher noch nicht einmal geträumt hatte. Ein kleiner Schritt für vier junge Männer, ein großer Schritt für die Musik. --Chris Nickson

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Frisches Debüt      5 von 5 Punkten
Nach dem Erfolg ihrer zweiten Single Please please me lag es auf der Hand, schnell eine gleichnamige LP nachzuliefern. Am 11. Februar '63 spielten die Beatles an einem einzigen Tag (in 585 Minuten Studiozeit) 10 Songs ein (Lennon war stark erkältet), ergänzten sie um die beiden bereits erschienen Singles Love me do / P.S. I love you und Please please me / Ask me why und kamen so auf 14 Songs, was (abgesehen von "A hard Day's Night") bis zum "Sgt. Pepper's"-Album die Standard-Titel-Zahl auf ihren Alben bleiben sollte.

Die ursprüngliche Idee, einen Live-Auftritt der Beatles mitzuschneiden, wurde glücklicherweise verworfen (man denke an die Klangqualität solcher Aufnahmen Anfang der Sechziger!); es stimmt allerdings auch nicht ganz, dass die Beatles stattdessen einfach nur ihr Live-Programm im Studio eingespielt haben, wie ein Vergleich mit dem Album "Live at the Star Club!" zeigt; dieses war in der Songauswahl doch deutlich ungehobelter und rockiger und nicht so Pop-orientiert wie das Album.

Auf "Please please me" sind schon etliche Merkmale zu hören, die den Sound der Beatles über Jahre definieren sollten: hervorragender Harmoniegesang, ein tolles Gespür für Melodien und einfach diese den Beatles ganz eigene Präsenz, dieser Gruppengeist, der Millionen Fans wünschen ließ, den Beatles näher zu sein. Bei 6 Coverstücken und für die damalige Zeit unerhörten 8 Eigenkompositionen (die die Zeit besser überstanden haben als die Covers) zeichnete sich bereits Lennons Hang zu melancholischen Balladen über verlorene Liebe ab (Anna) als auch zu rauen, ungeschliffenen Rockern (Twist and Shout) und McCartneys Hang zu eingängigen Rockern (I saw her standing there) und Melodien (P.S. I love you), aber auch zum etwas Schwülstigen (A Taste of Honey). Die Platte hat ihre Durchhänger (z.B. das etwas belanglose Chains), zeigt aber Lennon/McCartney als viel versprechende Komponisten auf ihrem Weg; Do you want to know a Secret erreichte in der Version von Billy J. Kramer and the Dakotas ein paar Wochen später die Spitze der britischen Charts. Ein typisches Merkmal dieser Zeit war der häufige Einsatz von Lennons Mundharmonika, die sich besonders 1963 auf zahlreichen Beatles-Songs findet.

George bekommt mit Chains und Do you want to know a Secret zwei Songs zu singen; er sollte sich als Sänger über die Jahre stetig verbessern. Auch Ringo bekommt mit dem peppigen und erstaunlich gut gesungenen Boys einen Song für seine Fans; wie Paul später einräumte, machten sich die Beatles damals keine Gedanken darüber, das Lied einer Girl-Group (Shirelles) 1:1 zu übernehmen, sondern hatten einfach Spaß am "bop-shoo-wop"-Chorgesang!

Beim Erscheinen des Albums auf CD 1987 entschied George Martin (wie auch für die nächsten drei Beatlesalben), nur den Monomix zu veröffentlichen mit der Begründung, nur für dieses Format seien die originalen Zweispur-Aufnahmen damals konzipiert gewesen. Das mag sein; nur hatten sich in den vielen Jahren danach Millionen Hörer an die Stereo-LPs gewöhnt, und für sie bedeutete der Monomix einen Rückschritt. Bei einer Albumlänge von 33 Minuten wäre es heute eine Selbstverständlichkeit, den Mono- UND den Stereomix auf einer CD unterzubringen und die Hörer selbst entscheiden zu lassen (so wie auf den beiden 4-CD-Boxen "The Capitol Years"), zuzüglich der Single From me to you / Thank you Girl, (aufgenommen und erschienen kurz nach der LP), von der es ebenfalls je einen Mono- und einen Stereomix gibt. Außerdem vermisse ich der Vollständigkeit halber noch (gegenüber der Albumversion mit Andy White am Schlagzeug und Ringo am Tamburin) die Singleversion von Love me do mit Ringo am Schlagzeug. Die sich so ergebenden 76 Minuten Spielzeit hätten locker auf einer CD Platz. Es wird Zeit!

Mit I saw her standing there, Please please me, Love me do und der unglaublich energetischen Cover-Version von Twist and Shout sind hier bereits vier unsterbliche Beatles-Klassiker zu finden. "Please please me" bekommt ihre fünf Punkte ohne weiteres, weil sie bereits diese gewisse Frische aufweist, die sich über die letzten 45 Jahre einfach nicht verbraucht hat.


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With the Beatles - the BeatlesWith the Beatles
the Beatles

Audio CD, 26. Februar 1987
     Verkaufsrang: 6595      Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen.

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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WITH THE BEATLES

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Die Beatles in ihrer ursprünglichsten Form      5 von 5 Punkten
Nach dem durchschlagenden Erfolg ihres Erstlingswerkes "Please please me" lieferten die Beatles mit "With the Beatles" die würdige Fortsetzung ab, die sie, in gewisser Weise, auf dem Höhepunkt ihrer ersten Schaffensphase zeigt, nämlich als ursprünglich auf Live-Auftritte ausgerichtete, geradeaus drauflosrockende Beat-Band mit unwiderstehlichen Melodien, unverwechselbaren Stimmen und jeder Menge Charme und Ausdruckskraft.
Bei diesem frühen Werk handelt es sich um eine reine Songsammlung, herausgegriffen aus dem schier unerschöpflichen Repertoire dieser großartigen Live-Band, ein Zusammenspiel aus Eigenkompositionen und Coverversion hauptsächlich amerikanischer R&B-Klassiker. Die vier Jungs aus Liverpool sind noch ganz weit weg von den ausgeklügelten Albumkonzepten, den klanglichen Experimenten im Aufnahmestudio und den künstlerisch herausfordernden, immer komplexer werdenden Kompositionen späterer Tage, die sie endgültig zur einflussreichsten Rockband aller Zeiten machen sollten, aber gerade das macht den Reiz dieser Scheibe aus, diese Geradlinigkeit und einfach dieser mitreißende Rock'n'Roll, der zum Mitsingen und Tanzen geradezu auffordert und so unglaublich gute Laune macht, den man sich immer anhören und immer wieder aufs Neue genießen kann. Songs wie "It won't be long", "Roll over Beethoven", "Money" oder das von Ringo gesungene "I wanna be your man" sind einfache zeitlose Kracher, die Melodien von "All my loving" und "Till there was you" sind einfach zum Sterben schön...bei der hohen qualitativen Dichte dieser Platte lohnt es sich gar nicht, noch alle anderen Tracks hier aufzuzählen. "With the Beatles", das sind die Beatles pur, in ihrem ursprünglichsten Sound, zwei knackige Gitarren, Paul's Bass, Ringo am Schlagzeug und los geht's mit dem Rock'n'Roll. Das hat so viel Charme und so viel Flair, und erinnert zudem daran, wie viel Energie in dieser frühen Pilzkopfphase von den Vieren ausging, sowohl auf Schallplatte als auch auf der Bühne. Dieser kraftvolle Mersey-Beat, der hier präsentiert wird, legte überhaupt erst den Grundstein dafür, dass die Beatles nur kurze Zeit später den Stadionrock erfanden, und somit das Dasein als absolute Weltstars, was es erst möglich machte, dass sie sich später zu dem weiterentwickeln konnten, was sie bis heute sind: die herausfordernste, interessanteste und einfach beste Band aller Zeiten!


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A Hard Day's Night - the BeatlesA Hard Day's Night
the Beatles

Audio CD, 26. Februar 1987
     Verkaufsrang: 3126      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Strummmmm! Das ist er, jener hammerartige Gitarren-Akkord, der einem von A Hard Day's Night (als Album, Song und Film) entgegenspringt wie eine schallende Ohrfeige und das Herz zum Rasen bringt! Und überhaupt: Noch immer besitzen sowohl die Musik als auch der Film eine so packende, belebende Wirkung wie damals im Jahre 1964. Klar: Nur die ersten sieben Tracks dieser Scheibe kommen tatsächlich im Film vor, doch gehören sie zu den besten Beatles-Songs überhaupt. Vom kernigen Rock'n'Roll-Titelsong und der Hit-Single "Can't Buy Me Love" bis hin zu den wunderschönen Balladen "If I Fell" und "And I Love Her". Doch auch die Hinterbänkler des Albums, Songs wie "I'll Cry Instead" und "Things We Said Today", liefern keinerlei Anlaß zur Beschwerde -- weil sie einfach nicht klingen wie Lückenbüßer. Unterm Strich ein weiterer Meilenstein der Fab Four auf dem Weg zu den höchsten Gipfeln des Ruhms! --Jim Emerson

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Viel Power, viel Spaß, viel Freude!      5 von 5 Punkten
Ich habe die Sechziger nicht miterlebt und wachse mit aktueller Musik auf, aber ich glaube, ich hab da was verpasst: Die Beatles! 7 Songs des Albums kannte ich schon vom Film, aber die komplette Platte muss man einfach haben.
Ein bisschen stört, dass die Aufnahmen nochmals in Mono und in verbesserungswürdiger Qualität veröffentlicht wurden; man hätte die Originaltonspuren von 1964 einfach nochmal mit modernerer Technik abmischen können.
Außerdem hätte man für die CD-Edition noch "She Loves You" und die Filmversion von "This Boy" dazupacken können


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Help! (Songs from the Film) - the BeatlesHelp! (Songs from the Film)
the Beatles

Audio CD, 30. April 1987
     Verkaufsrang: 6301      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Wie man auf die Idee kam, John Lennons bekenntnishaften Song zum Titel einer James Bond Parodie zu machen, ist mir ein Rätsel. Das Komische ist: Es funktioniert auf beide Arten. Als persönliches Statement eines jungen Mannes, der versucht, sich anderen Menschen zu öffnen, und als treibender Titelsong für eine exotische Spionage-Schnitzeljagdklamotte, bei der die Pilzköpfe zum ersten Mal in Farbe auftraten. Wie schon bei A Hard Day´s Night enthält nur die "erste Seite" dieser CD die eigentlichen Songs aus dem Film, darunter die beiden größten Hits, "Help!" und "Ticket To Ride". Im zweiten Teil finden sich auch einige Perlen, wie "It´s Only Love", "I´ve Just Seen A Face" sowie ein nettes kleines Liedchen namens "Yesterday". Was ich besonders mag, ist, wenn sie sich die Seele aus dem Leib schreien, wie z.B. auf "Dizzy Miss Lizzy", das wie Johns heisere Antwort auf Pauls "Kansas City/Hey, Hey, Hey, Hey" auf Beatles For Sale klingt. Ein wichtiges Album -- wie alle Beatles Soundtracks (und überhaupt fast alle Beatles-Alben außer vielleicht Yellow Submarine. --Jim Emerson

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

"Hi-Hi-Hilfe"      5 von 5 Punkten
"Hi-Hi-Hilfe" war der überaus geistreiche deutsche Titel des zweiten Beatles-Films aus dem Jahr 1965. Wie schon im Jahr zuvor bei "A Hard Day`s Night" gab es auch bei "Help" wieder ein Soundtrack-Album, bzw. ein halbes. Während die amerikanischen Beatles-Fans in beiden Fällen mit "Soundtrack"-Alben verwöhnt wurden, die neben den Beatles Songs auch Teile der instrumentalen Filmusik beinhalteten, gab es in England und im Rest der Welt jeweils "nur" die jeweiligen Beatles-Songs aus den Filmen zu hören, jedes Mal sieben an der Zahl. Die sieben Songs auf der ehemals zweiten Seite des LP-Albums dokumentieren mehr als auf ihren Alben zuvor, dass die Beatles mehr konnten und wollten, als nur Rock`n`Roll und Beat zu spielen. Herausragend die drei akustischen Songs "It`s Only Love", "I`ve Just Seen A Face" und natürlich "Yesterday" oder Ringos "Act Naturally" mit Country-Einschlag, lediglich zum Abschluss des Albums durfte es mit "Dizzy Miss Lizzy" wieder waschechter Rock`n`Roll sein.

Neben der offiziellen, 1987 erschienenen CD-Version gibt es mittlerweile ein paar weitere, die am besten klingende stammt aus Russland (?) und steckt in einem Miniatur-Pappsleeve des 1965 in Deutschland erschienenen LP-Albums mit dem Untertitel "Die Originaltitel aus dem Beatles-Film der United Artists "Hi-Hi-Hilfe"!



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Magical Mystery Tour - the BeatlesMagical Mystery Tour
the Beatles

Audio CD, 22. September 1987
     Verkaufsrang: 5484      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Im Vergleich zu Help! oder A Hard Day's Night wirkt diese Scheibe mehr wie eine Art Singles-Collection, denn als echter Soundtrack. Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum jeder der hier vertretenen Songs -- mit Ausnahme des verrückten Instrumentals "Flying" -- das Zeug zur Hit-Single hatte. Sogar George Harrison's "Blue Jay Way" schillert in den leuchtendsten Farben! (Meiner Meinung nach ein enger Verwandter von Joni Mitchell's "Car On The Hill" aus Court And Spark und wie letzterer passend zum Thema `Ich sitze in den Hollywood Hills und warte auf jemanden') Mag dieser skurrile TV-Movie in erster Linie auch Paul McCartney's Idee gewesen sein, so brachte dieses Album doch jene zwei Singles hervor, die als absolute Masterpieces zum Besten zählen, was Lennon und McCartney in dieser Zeit zu Werke brachten: "Penny Lane" (McCartney) und "I Am The Walrus" (Lennon). --Jim Emerson

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

My favorite Beatles album      5 von 5 Punkten
I am in a minority but this has always been my favorite despite one or two tracks that I'm not wild about. Strictly speaking, this is actually a compilation, being made up of the tracks from the soundtrack EP plus the A and B-sides of various singles. However, as none of these tracks appeared on any other original Beatles albums, it is classified as an original album. - Because it was not recorded as an album, it sounds less cohesive than some of the other Beatles albums but the strength of the songs more than compensates for that.

Taking the soundtrack songs first, three of them are outstanding - Fool on the hill (a song that has been covered by others, sometimes brilliantly), Your mother should know (a fun song, as true today as it ever was) and the theme song. I can never make up my mind about I am the walrus. It is a piece of nonsense but it is very well done. Only John Lennon could have recorded such a song and not been ridiculed for it. There are times when I really enjoy it and there are times when I think it is rubbish. You must make up your own mind. Flying (an instrumental) and Blue jay way (a George Harrison song) are decent but nothing special.

The singles tracks are, of course, all masterpieces. The only B-side, Baby you're a rich man, is less famous than the other tracks but it's a classic as far as I'm concerned. You need no introduction to the four A-sides (Hello goodbye, Strawberry fields forever, Penny Lane, All you need is love) - you've heard them all countless times or you wouldn't even be thinking about buying this album.

Others may cite Sergeant Pepper, Abbey road or Revolver as their favorite Beatles album. I love them all, but not as much as this one.

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Let It Be... Naked - The BeatlesLet It Be... Naked
The Beatles

Audio CD, 17. November 2003
     Verkaufsrang: 16931      Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 11 Tagen.

Preis: € 34,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Frage "Wie viel besser könnte Let It Be eigentlich sein" muss doch einmal erlaubt sein. Die Antwort, vielleicht eine Überraschung, heißt: "ein wenig". Let It Be ist unbestritten besser als das meiste, das jemals von irgendjemand aufgenommen wurde. Aber es war dadurch belastet, dass die Beatles während dieser Aufnahmesessions kurz vor der Auflösung standen. Die Missstimmung wurde am deutlichsten dadurch illustriert, dass John Lennon Phil Spector hinter Paul McCartneys Rücken herbeirief, um "The Long And Winding Road" zu überarbeiten. Let It Be... Naked ist daher das Album in der Form, wie die Beatles es während ihrer Sessions gehört haben.

Die Liste der Tracks ist nicht identisch mit der des Originals. "Maggie Mae" oder "Dig It" fehlen, während "Don't Let Me Down" hinzu gekommen ist. Bei den übrigen Songs wurden Spectors Verzierungen entfernt. Diese Versionen bestätigen, dass die Beatles vielleicht Probleme hatten, während der Aufnahmearbeiten miteinander zu sprechen, aber sie hatten keine Probleme, zusammen zu spielen. Zwei störende Kleinigkeiten sind anzumerken: "The Long And Winding Road" präsentiert McCartney extrem gefühlsduselig, und keine der Beatles-Versionen von "Across The Universe" wird jemals an die von Laibach herankommen. --Andrew Mueller

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)

33 Jahre später      5 von 5 Punkten
Bei keinem Beatles-Album hat die Entstehung so lang gedauert wie bei "Let It Be". Genau 15 Monate nachdem die Beatles sich in den Twickenham-Studios einfanden, um zunächst nur für ein angedachtes Live-Konzert zu proben, hat Phil Spector am 02.04.1970 dem Album den letzten Schliff verpasst. Zwischendurch wurde gar noch das Album "Abbey Road" produziert und im September 1969 veröffentlicht. "Let It Be ...Naked" ist nach mehr als 33 Jahren der leider nicht ganz geglückte Versuch, die "Let It Be"-Songs auch endlich "offiziell" (es existiert ja eine Vielzahl von teilweise erstklassigen Bootlegs!) so zu präsentieren, wie es die Beatles ursprünglich gewollt hatten. Ende Mai 1969 bzw. Anfang 1970 war ja mal vorgesehen, ein Album namens "Get Back" zu veröffentlichen, es gab sogar schon Katalognummern dafür. Diese beiden "Get Back"-Versionen hatten jedenfalls, wie den diversen einschlägigen Quellen zu entnehmen, ein anderes Tracklisting als "Let It Be...Naked". Damit hätte man den Beatles-Fans sicherlich eine größere Freude gemacht als mit dieser doch leider etwas halbherzigen Veröffentlichung! Die aus diversen Schnipseln zusammengetüftelte Bonus-CD, auf der u.a. auch sekundenlange Ausschnitte von späteren Solosongs wie "All Things Must Pass" oder "Jealous Guy" zu hören sind, hat nach einmaligem Hören eher dokumentarischen Wert. Fünf Sterne trotzdem, weil es halt die Beatles sind und die hier wirklich nicht ihre schlechtesten Songs abgeliefert haben!

Nachtrag vom 26.08.2008: Hört Euch mal die kürzlich erschienene CD "Get Back - 2nd Glyn John`s Mix" (Dr. Ebbett Sound Lab) an, und Ihr vergesst alles, was Ihr bislang von den Get Back/Let It Be-Sessions gehört habt!!


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Yellow Submarine - the BeatlesYellow Submarine
the Beatles

Audio CD, 24. August 1987
     Verkaufsrang: 6831      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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YELLOW SUBMARINE

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Unterschätztes Meisterwerk !!!      5 von 5 Punkten
Ich halte die Original-LP "Yellow Submarine" mit den von George Martin arrangierten und komponierten Orchesterteilen für nach wie vor unterschätzt! Mag sein, daß einige der Beatles-Songs schon vorher bekannt waren, ist ja auch kein Wunder, da der Film schließlich auf dem Titelsong aus der "Revolver"-LP basiert. Aber heute ist heute, und es ist der jetzigen Generation sowieso egal, ob ein Song 1966 schon einmal auf dem Markt war. Diese Zusammenstellung hier funktioniert jedenfalls sehr gut, es ergibt sich ein abenteuerliches, nie langweiliges Bild, das stark psychedelische Züge trägt und zum Träumen einlädt. Dies gilt für mich erst recht auch für die Orchesterpassagen. Und "Hey Bulldog" hat genau den Biss, den "Revolver" einst hatte und der auf dem meiner Meinung nach überbewerteten "White Album" fehlt!


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Past Masters Vol. 2 - the BeatlesPast Masters Vol. 2
the Beatles

Audio CD, 8. März 1988
     Verkaufsrang: 16551      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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PAST MASTERS-VOL.02

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Singel-Hits      5 von 5 Punkten
Wer eine komplette Beatles Sammlung im CD-Schrank haben will der muß die Teile Beatles Past Masters I+II zulegen. Hier sind sämtliche Singel Veröffentlichungen der vier Boys aus Liverpool drauf. Also alle Lieder die nicht auf den LPs der Beatles drauf sind, sind auf diesen 2 CDs zusammengefasst. Bei Teil II handelt es sich um die Songs ab 1965 aufwärts. Wer also alle über 200 Songs der Beatles zu Hause haben will kommt um die Past Masters, die viele Nr. 1 ernthält wie, z. B. "Lady Madonna", "Hey Jude", "Revolution" oder "Papperback Writer", nicht herum.


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Past Masters Vol. 1 - the BeatlesPast Masters Vol. 1
the Beatles

Audio CD, 8. März 1988
     Verkaufsrang: 22229      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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PAST MASTERS-VOL.01

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Perfekte Ergänzung, Vol. 1 & 2      5 von 5 Punkten
Aus Amazon-technischen Gründen erscheint hier die LP-Rezension für "Past Masters Vol. 1 & 2":

Nachdem 1987 endlich alle UK-Alben der Beatles auf CD veröffentlicht worden waren, schob die Plattenfirma ein Jahr später die beiden "Past Masters"-Alben auf Vinyl und CD nach, die sämtliche offiziell veröffentlichten Beatles-Songs enthielt, die nicht auf oben genannten Alben, sondern bisher nur auf Single, EP oder seltenen Vinyl-Samplern erhältlich waren. Die chronologische Sortierung erlaubt eine ebenso schöne Nachverfolgung der unglaublichen Entwicklung der Beatles wie das "Rote" und "Blaue Album" (die allerdings erst 5 Jahre später auf CD erschienen). Das Cover ist schlicht und eindrucksvoll, und die Anmerkungen zu den Aufnahmedaten besorgte Mark Lewissohn, der kurz zuvor die "Studio-Bibel" "The complete Beatles Recording Sessions" veröffentlicht hatte.

LP/CD Nr. 1: Da die EMI offenbar die Hosen voll hatte, man könne den Hörern jener Zeit nicht die Stereo-Mixe der frühen Beatles-Alben zumuten, entschied sie in ihrer unendlichen Weisheit, die ersten vier Beatles-Alben in ihren originalen Mono-Mixen zu veröffentlichen, und vermutlich aus demselben Grund wurden die Alben 5 und 6, "Help!" und "Rubber Soul", im Stereo-Panorama nachgemischt, teilweise mit nicht so glücklichem Ergebnis. Immerhin hatte man hier den Mut, auch aus der Frühphase der Beatles die originalen Stereo-Versionen zu veröffentlichen, was zeigte, dass dies ohne Probleme auch bei den Originalalben möglich gewesen wäre (s. z.B. I want to hold your Hand oder die vier Titel der "Long tall Sally"-EP).

Für die amerikanische "Rarities"-LP hatte man 1980 von der Single-Version von Love me do (mit Ringo am Schlagzeug, dafür ohne Tamburin) noch eine knisternde Vinyl-Single überspielt; auch wenn es etwas dumpf klingt, hatte man für "Past Masters" mittlerweile wohl doch das Masterband lokalisiert. She loves you und I'll get you gab es ebenfalls nie in Stereo; fast alle übrigen Titel liegen hier, wo möglich, in glasklaren Stereoversionen vor, was besonders erfreulich im Falle von Stereo-Raritäten wie This Boy oder She's a Woman ist (wenn auch dessen Monomix deutlich mehr Bass hat). Bei From me to you hat man sich für den Single-Mono-Mix (mit der zusätzlichen Mundharmonika im Intro) entschieden; bis heute ist der Stereo-Mix auf CD offiziell nicht erhältlich. Für die B-Seite Thank you Girl entschied man sich ebenfalls für die Mono-Single-Version; der Stereo-Mix (mit zusätzlicher Mundharmonika) erschien erst 2004 auf "The Beatles' Second Album" (Capitol)).

Die beiden deutsch gesungenen Titel der Beatles, Sie liebt dich und Komm gib mir deine Hand, gehören natürlich auch hierher. Die hier verwendeten Mono-Mixe klingen sehr dumpf; die Stereofassungen (UK-LP "Rarities") sind zwar nur in Zweikanal-Stereo abgemischt, klingen aber deutlich besser (Komm gib mir deine Hand gibt es mittlerweile in Stereo auf "Something New" (ebenfalls Capitol, 2004). Auch Bad Boy, aufgenommen 1965 und ein Jahr später in England auf "A Collection of Beatles Oldies" veröffentlicht, wurde nicht vergessen.

LP/CD Nr. 2: Von Day Tripper wurden 1965 zwei verschiedene Stereo-Mixe angefertigt, einer für den US-Markt, der andere für den Rest der Welt: auf dem einen (2:49, bekannt z.B. vom "Roten Album" - Vinyl wohlgemerkt) wurde der rechte Kanal erst ab dem zweiten Riff eingeblendet und es war so gut wie kein Hall auf dem Gesang; er ist bis heute auf CD unveröffentlicht. Der hier (und auch auf späteren CD-Veröffentlichungen wie dem "Roten Album" oder "1") verwendete Stereo-Mix (2:46) hat Hall auf dem Gesang, und beide Kanäle sind von Anfang an zu hören.

Bis auf die Single B-Seite von Let it be, You know my Name (Look up the Number), das in seinem Original-Mono-Mix erscheint (ein verlängerter Stereo-Mix wurde erst 1995 für "Anthology 2" angefertigt) wurden von allen Songs die Stereo-Versionen verwendet, was besonders erfreulich im Falle solcher Stereo-Raritäten wie Rain oder The inner Light ist, das beinah schmerzhaft klar klingt, besonders wenn man bedenkt, dass es Anfang '68 in einem EMI-Studio in Bombay aufgenommen wurde!

Abgesehen von der deutschsprachigen Single und der Tatsache, dass Get back hier nur fast halb so laut ist wie der Rest der Lieder, ist das Mastering für 1988 recht gut gelungen; es wäre aber an der Zeit, diese Bänder klangtechnisch auf den neuesten Stand zu bringen; die 2000 veröffentlichte CD "1" hat deutlich gezeigt, was aus Beatles-Aufnahmen noch alles herauszuholen ist!

Es wäre wünschenswert, dass die EMI bei der überfälligen Wiederveröffentlichung der Beatles-Alben in remasterten CD-Versionen den Mumm aufbrächte, alle hier enthaltenen Songs ihren Entstehungsdaten nach den Original-Alben anzufügen. In jedem Falle bleiben "Past Masters Volume One" und "Volume Two" spannende LPs/CDs, die in konzentrierter Form die unglaubliche Entwicklung der Beatles als Aufnahmekünstler in nur acht Studiojahren nacherleben lassen.


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