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| Björk | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Volta [UK-Import] Björk Audio CD, 7. Mai 2007 Verkaufsrang: 226258 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 7 Wochen. Leicht hat es Björk einem ja nie gemacht. Zwischen Elektronik, Gitarren-Pop und purer Stimmenakrobatik hat dieses zauberhafte Wesen unzählige Klangfelder zwischen Hanglagen und Ebenen beackert. Da nährt sich der Verdacht, dass die Isländerin einen immer schwerer überraschen kann, doch genau das Gegenteil ist bei Volta der Fall. Ein Album, wie eine Befreiung nach den recht abseitigen und nur in kleinen Dosen genießbaren Medulla und dem Soundtrack Drawing Restraint 9. Ein klein wenig nimmt sie noch in Form von Nebelhörnern und japanischen Klängen mit herüber aus dieser Filmmusik, aber nach all den ernsthaften, künstlerisch sehr ambitionierten Projekten stellt Björk auf Volta den Rhythmus in den Fokus. Interessanterweise standen zuerst die Songideen und Soundgerüste, ehe die Beats im letzen Arbeitsschritt dazugefügt wurden. Unüberhörbar sind dabei die Helfer Tim Timbaland Mosley oder Mark Bell (LFO), die wie auch Antony oder Toumani Diabaté und all die vielen anderen Mitwirkenden völlig aufgehen in der björk'schen Welt. Die Skandinavierin selber nutzt nicht nur alle die Variationsmöglichkeiten ihres Gesangorgans, sie fungiert neben dem Programmieren auch als Produzentin. Keinen Track dockt sie nahtlos an den nächsten, Abwechslungsreichtum bestimmen das Album mit seinen Orchestrierungen, Brass-Tupfern, Tribal-, Gabba- oder Break-Beats, den Duetten mit Antony oder nie übertriebenen Verschrobenheiten. Ein Höhepunkt in der Karriere dieser Ausnahmesängerin! --Sven Niechziol
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
An den Madonna Fan der etwas enttäuscht ist... 5 von 5 Punkten nicht traurig sein, auch wenn Du nur noch Madonna hörst, vergiß Bedtime Stories nicht, dass hat nämlich Björk für Madonna geschrieben.
Die Platte ist nicht sehr Poplastig, das stimmt, aber sie ist wie immer was besonderes:)
Alleine der Punk Sound von Declare Independence ist schon die Anschaffung dieser super Scheibe wert!
In diesem Sinne, die Elfe hat wieder zugeschlagen!
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Post [Vinyl LP] Björk Audio CD, 24. Juni 2002 Verkaufsrang: 527384 Dieses isländische Wunder ist so ein Original, das sogar noch nach vier Alben mit der Gruppe Sugarcubes und einem brillanten Solo-Debüt immer noch ein eigener Typ ist. Der Song "Army Of Me" enthält eine turbulente, dunkle Melodie, die fast schon herkömmlich zu nennen ist im Gegensatz zu dem nachfolgenden glänzenden, auserlesenen Material. Auf ihrem Album arbeitet sie mit Tricky, dem Soul II Soul- und U2-Produzenten Nellee Hooper und dem Arrangeur und Hitwunder Deodato zusammen. Björk gibt ihre helle piepsige Stimme und ihr surrealistisches Wortspiel bei der an Gershwin erinnernden Popmusik auf (das wunderbare "It's Oh So Quiet"), integriert Klangwelten ("Possibly Maybe") und alle Arten von lebendigen Tanz- und Popkombinationen ("Enjoy", "Hyper-ballad", "I Miss You"). Vielleicht zu urwüchsig und abenteuerlich für den Massenerfolg, aber eine so einzigartige, engagierte, merkwürdige und dennoch zugängliche Künstlerin gibt es nicht oft. --Jeff Bateman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
ihre beste platte 5 von 5 Punkten POST ist die beste platte von björk. tolle melodien, raffinierte arrangements und witzige performances.
was will man mehr?
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Homogenic [US-Import] [Vinyl LP] Björk Schallplatte, 7. März 2000 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Frau Gudmundsdottir hat eine schwere Zeit hinter sich: ein Briefbombenanschlag sowie Kamera-Attacken auf ihren Sohn führten zu dem, was sie rückblickend ihren "Crash" nennt. Doch ihrer Musik hat es eher genutzt als geschadet. Die streicherbetonten Tracks "Hunter" und "Joga" gehören zum Besten, was bisher in diesem Jahrzehnt in den Grauzonen des Pop entstanden ist. Zuweilen fühlt man sich an die opulenten Arrangements von Art of Noise oder Dead Can Dance erinnert, doch Björks Stimme und Melodieführung sind mehr denn je über alle Vergleiche erhaben. Produziert hat hauptsächlich Mark Bell (LFO), einige Tracks hatte Howie B. in der Mangel. Die String-Arrangements stammen von der brasilianischen Jazz-Legende Eumir Deodato. Das Cover zeigt Björk als verfremdete Cyber-Geisha, die allerdings nur bedingt an die technoiden "Hyperballaden" ihres letzten Albums anknüpft. Obwohl ihre isländische Heimat oft genug als Metapher strapaziert wurde, diese Töne scheinen wirklich zwischen Eisberg und Vulkan aus der Erde emporgestiegen zu sein. --Christian Arndt
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 38 Bewertungen)
Bravoröse Gratwanderung 5 von 5 Punkten "Homogenic" ist Björk Guðmundsdóttirs drittes Studioalbum und meiner bescheidenen Meinung nach bis heute ihr Bestes.
Mit Mark Bell (LFO) als Produzenten und Mitwirkendem und dem Icelandic String Octet schafft die kleine Isländerin ein stimmiges, eingängiges Album, ohne anzubiedern oder auf Experimente zu verzichten.
Es soll ihr persönlichstes Album sein. In einem Jahr, in dem ihr ein Briefbombenattentat zu schaffen machte und eine zudringliche Journalistin einige Schläge von Björk kassierte, kreiert diese ein Meisterwerk.
Es beginnt großartig. Der Opener "Hunter" vereint bereits alles, was "Homogenic" ausmacht: synthetische Beats, Streicherarrangements und expressive Vocals, die authentischer nicht klingen können.
Mit "Joga" folgt die Vertonung isländischer Landschaften, die im dazugehörigen Clip von Michel Gondry visualisiert wurden. Harmonie und Schönheit, unterbrochen von einem packenden Noisebreak.
"Unravel" ist vielleicht eines der berührendsten Liebeslieder, die je geschrieben wurden. Björks zweistimmiger Gesang und die Fusion von synthetischen Strukturen mit organischen klingt überragend.
Auch "Bachelorette" ist Björk pur. Fast schon bombastisch schneidet sich dieser Song in die Gehörgänge.
Mit "All Neon Like" wird die erste Hälfte des Albums abgeschlossen. Seltsam klingende Beats und ein ebenso eigenartiger Text über... Ich weiß es nicht. Dennoch stimmig und läutet somit den etwas fordernden Teil der Platte ein.
"5 Years" ist vielleicht der schrägste Titel auf "Homogenic" und führt trockene abgehackte Beats mit Streichern und Akkordeon zusammen. Björks Emotionen besorgen den Rest.
Das fragile und naive "Immature" beruhigt etwas, wohingegen mit "Alarm Call" der tanzbarste Part in Anlehnung an die Vorgänger ausgepackt wird.
Den Schluß bilden das harte und aggressive mit stampfendem Rhythmus vorgetragene "Pluto", in dem sich Björk auch mal ihre ganze angestaute Wut von der Seele schreien darf und der ruhige, fast schon sphärische Gegenpol "All Is Full Of love", der im übrigen herrvoragend von Chris Cunningham als Video in Szene gesetzt wurde. Die Albumversion unterscheidet sich in soweit vom Clip, daß hier keine Beats das Stück untermalen.
Was den genauen Reiz von "Homogenic" ausmacht, lässt sich schwer beschreiben. Allein die Tracklist spricht für sich und das Album im Gesamten, die gelungene Kreation zwischen Björks eigenwilligem Verständnis von Musik und Mut zu dissonanten und fordernden Songstrukturen, ohne dabei überladen zu sein oder gekünstelt experimentell wirken zu wollen, macht dieses zu einem meiner Lieblinge.
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Telegram [US-Import] [Vinyl LP] Björk Schallplatte, 8. Juli 2003 Verkaufsrang: 659976 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Björk veröffentlicht Remixalbum.Stop.Gelungene Interpretationen.Stop. 4 von 5 Punkten 1996 erschien mit "Telegram" das Remixalbum zu "Post". Alle Remixer arbeiteten auf Björks Wunsch hin, sie selbst sang einige der Vocals kurz vor der Fertigstellung neu ein.
Hier wurde also nichts dem Zufall überlassen und "Telegram" profitiert davon.
Mark Bell macht aus "Possibly maybe" eine relaxte Electronummer mit unorthodoxer Beatuntermalung. "Enjoy" wird unter Anleitung des Projektes Outcast zu einem verzerrten Industrialbrett. Beklemmende Version, die fast schon an Aphex Twin erinnert.
Bei "I miss You" legte der Londoner Hip-Hop-Produzent Dobie Hand an. Er drückt dem Song seinen Stempel auf, der zudem mit einem Rap-Part von Rodney P veredelt wird.
Die meiste Arbeit wurde wohl in "You've been flirting again" gesteckt. Hier spielte ein Orchester den Track ein, der dadurch einen gewissen Musicalcharakter erhält.
Ein Höhepunkt ist der Remix von "Cover me". Der ursprünglich zweiminütige Titel erhält von Dillinja einen treibenden Beat verpasst. Die bekannten Pianonoten und vorbeisausenden Streichereinwürfe bilden zusammen mit wechselhaften Drums eine grandiose Einheit.
Aus "Army of me" macht Big Muff Bass ein blechernes Downbeat-Monster mit abgehakten, angedeuteten Vocals. Ganz großes Kino.
"Headphones" gehört zu den herausragendsten Remixen. Der Track bekommt von Mika Vainio ein mehr als sechs-minütiges maßgeschneidertes Ambientgewand.
Ein paar Remixe bleiben gewöhnungsbedürftig. Das wunderbare "Hyperballad" wird vom Brodsky Quartett geprägt. Vocals plus Streicher wirken an manchen Tagen nervig, an anderen phantastisch. "My Spine" wird ausschließlich von diversen Glocken untermalt. Auch dieser Song - von Evelyn Glennie - ist tagesformabhängig. Die poppig ausgefallene Arrangierung von "Isobel" unter Leitung von Eumir Deodato, die dezentes südamerikanisches Flair versprüht und u.a. mit Congas bereichert wurde wird Björk in meinen Augen nicht gerecht und reduziert ihre Songs auf die gewöhnliche Popschiene.
"Telegram" bleibt dennoch eine gelungene Zusammenstellung. Die positiven Eindrücke überwiegen auf jeden Fall. Fans von Björk sowie Liebhabern von Remixen, die fern von stumpfen Oontz-Oontz-Discobeats sind, dürfen definitiv zugreifen.
Ein optischer Augenschmaus wird dem Fan zudem kredenzt: Björks Lieblingsphotograph Nobuyoshi Araki, der bis dato lediglich asiatische Modelle knipste, zeigt sich für die wirklich tollen Photos rund um "Telegram" verantwortlich.
Wie viele Schubladen kann eine Björk haben?? 5 von 5 Punkten Telegram heißt der Liebesbrief, den Bjröks Freunde aus der britischen Musikszene, darunter Tricky, LFO,... unterschrieben haben.
Wo Post schon ein musikalisch reiches und gefühlsintensives Album war, geht Telegram noch ein Schritt weiter. Was dem Hörer präsentiert wird, sind wirklich gelungene Neuinterprätationen, sodass einige Stücke durch neue Arrangationen aufregende Wendungen nehmen.
Björk sprengt den Rahmen und experimentiert mit einigen Genres. Possibly Maybe entpuppt sich zum Beispiel als Trip-Hop latige Nummer, die schon mal ein angenehmes Feeling anstimmt.
Hyperballad erstrahlt in einer reinen Instrumentalversion (Streicher Quartett Besetzung), wohingehen Enjoy kontrastartig durch einen stark verzerrten Beat mit einem gewissen Industrial- Flair ordentlich den Boden ebnet (Große Ähnlichkeit zu Aphex Twin's Remix "At The Heart Of It All")
Dies sind nur Beispiele, die klarmachen sollen, dass es sich nicht um ein 08 15 Remixalbum handelt, bei dem nur ein straigther 4/4 Beat durch die Boxen dröhnt und die Originalversion drübergespielt wird, nur um irgendwelche Clubs zu füllen.
My Headphones, they saved my life. Also, Kopfhörer aufsetzen und sich von den Remixes überraschen lassen.
Entspannungs.Musik 4 von 5 Punkten Musik aus Island? Vor Björk verirrten sich kaum musikalische Vertreter der zauberhaften Insel ins internationale Musik-Business, Musik aus Island war wohl allenfalls vom alljährlichen Song-Contest ein Begriff. Doch, vielleicht war das auch gut so, denn ein Schielen nach Platz 1 in den Charts erfordert zwangsläufig Anpassung an die Hörgewohnheiten der Masse, Verlust der Eigenständigkeit, und kann so kaum als musikalische Evolution bezeichnet werden. Doch mit Björk startete eine junge Dame durch, die schon bald mit ihren Arragements für sich zu begeistern wußte: Manchmal sprudelnde, manchmal ruhige Musik, dann wieder freudig, oder nachdenklich. Da ein gesampelter Sound, dort fette Beats. Nicht nur die Bandbreite vermag zu verzaubern, man meint bei manchen Songs huschen Elfen, Feen und Trolle durchs Zimmer. Fantasywesen von dieser geheimnisvollen Insel Island, und Björk ist eine wahrhaft grandiose musikalische Botschafterin für ihr Land. Wunderbar, wie die Musikerin sich ihre Eigenständigkeit bewahrt hat, und sich die Melodien vom Einheitsbrei der Charts abhebt. Björk liefert mit diesem Album Musik zum Abschalten, zum Relaxen, zum Träumen.
Nicht schlecht, 4 von 5 Punkten für eine Remixplatte ist diese recht gut gelungen mit sehr abwechslungsreichen Stücken,denoch kommt es nicht an sein "Original" Post heran!
Bestes Björk-Album 5 von 5 Punkten Ist schon unglaublich, was Madame Gudminsdottir mit ihrer Hörerschar macht: sie entführt einen in Welten voller Zauber und Magie. Obwohl dieses Album nur eine Remixplatte ist, stellt sie für mich genau das dar, was für mich Björk bedeutet, nämlich den Inbegriff von Musik an sich. Die Klangwelten des Albums sind dermaßen ungewöhnlich, dass ich keinen anderen Künstler nennen könnte, der soviel Emotionen und Energie in Musik zu verwandeln vermag. Mein Lieblingssong bleibt "Headphones", der in dieser Version sogar noch brillanter ist. Ein kleiner Tipp: wer sich den Song anhört, der sollte seine Boxen auf den Boden stellen, sich daneben legen und warten, was passiert. Der Herzschlag und der ganze Körper vereinigt sich mit dem Beat und lässt einen nicht mehr los. Also eines ist klar: wer mit diesem Album nichts anfangen kann, der versteht wenig von guter Musik. Unbedingt anschaffen!
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Telegram [US-Import] Björk Audio CD, 1. April 2008 Verkaufsrang: 596264
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Björk veröffentlicht Remixalbum.Stop.Gelungene Interpretationen.Stop. 4 von 5 Punkten 1996 erschien mit "Telegram" das Remixalbum zu "Post". Alle Remixer arbeiteten auf Björks Wunsch hin, sie selbst sang einige der Vocals kurz vor der Fertigstellung neu ein.
Hier wurde also nichts dem Zufall überlassen und "Telegram" profitiert davon.
Mark Bell macht aus "Possibly maybe" eine relaxte Electronummer mit unorthodoxer Beatuntermalung. "Enjoy" wird unter Anleitung des Projektes Outcast zu einem verzerrten Industrialbrett. Beklemmende Version, die fast schon an Aphex Twin erinnert.
Bei "I miss You" legte der Londoner Hip-Hop-Produzent Dobie Hand an. Er drückt dem Song seinen Stempel auf, der zudem mit einem Rap-Part von Rodney P veredelt wird.
Die meiste Arbeit wurde wohl in "You've been flirting again" gesteckt. Hier spielte ein Orchester den Track ein, der dadurch einen gewissen Musicalcharakter erhält.
Ein Höhepunkt ist der Remix von "Cover me". Der ursprünglich zweiminütige Titel erhält von Dillinja einen treibenden Beat verpasst. Die bekannten Pianonoten und vorbeisausenden Streichereinwürfe bilden zusammen mit wechselhaften Drums eine grandiose Einheit.
Aus "Army of me" macht Big Muff Bass ein blechernes Downbeat-Monster mit abgehakten, angedeuteten Vocals. Ganz großes Kino.
"Headphones" gehört zu den herausragendsten Remixen. Der Track bekommt von Mika Vainio ein mehr als sechs-minütiges maßgeschneidertes Ambientgewand.
Ein paar Remixe bleiben gewöhnungsbedürftig. Das wunderbare "Hyperballad" wird vom Brodsky Quartett geprägt. Vocals plus Streicher wirken an manchen Tagen nervig, an anderen phantastisch. "My Spine" wird ausschließlich von diversen Glocken untermalt. Auch dieser Song - von Evelyn Glennie - ist tagesformabhängig. Die poppig ausgefallene Arrangierung von "Isobel" unter Leitung von Eumir Deodato, die dezentes südamerikanisches Flair versprüht und u.a. mit Congas bereichert wurde wird Björk in meinen Augen nicht gerecht und reduziert ihre Songs auf die gewöhnliche Popschiene.
"Telegram" bleibt dennoch eine gelungene Zusammenstellung. Die positiven Eindrücke überwiegen auf jeden Fall. Fans von Björk sowie Liebhabern von Remixen, die fern von stumpfen Oontz-Oontz-Discobeats sind, dürfen definitiv zugreifen.
Ein optischer Augenschmaus wird dem Fan zudem kredenzt: Björks Lieblingsphotograph Nobuyoshi Araki, der bis dato lediglich asiatische Modelle knipste, zeigt sich für die wirklich tollen Photos rund um "Telegram" verantwortlich.
Wie viele Schubladen kann eine Björk haben?? 5 von 5 Punkten Telegram heißt der Liebesbrief, den Bjröks Freunde aus der britischen Musikszene, darunter Tricky, LFO,... unterschrieben haben.
Wo Post schon ein musikalisch reiches und gefühlsintensives Album war, geht Telegram noch ein Schritt weiter. Was dem Hörer präsentiert wird, sind wirklich gelungene Neuinterprätationen, sodass einige Stücke durch neue Arrangationen aufregende Wendungen nehmen.
Björk sprengt den Rahmen und experimentiert mit einigen Genres. Possibly Maybe entpuppt sich zum Beispiel als Trip-Hop latige Nummer, die schon mal ein angenehmes Feeling anstimmt.
Hyperballad erstrahlt in einer reinen Instrumentalversion (Streicher Quartett Besetzung), wohingehen Enjoy kontrastartig durch einen stark verzerrten Beat mit einem gewissen Industrial- Flair ordentlich den Boden ebnet (Große Ähnlichkeit zu Aphex Twin's Remix "At The Heart Of It All")
Dies sind nur Beispiele, die klarmachen sollen, dass es sich nicht um ein 08 15 Remixalbum handelt, bei dem nur ein straigther 4/4 Beat durch die Boxen dröhnt und die Originalversion drübergespielt wird, nur um irgendwelche Clubs zu füllen.
My Headphones, they saved my life. Also, Kopfhörer aufsetzen und sich von den Remixes überraschen lassen.
Entspannungs.Musik 4 von 5 Punkten Musik aus Island? Vor Björk verirrten sich kaum musikalische Vertreter der zauberhaften Insel ins internationale Musik-Business, Musik aus Island war wohl allenfalls vom alljährlichen Song-Contest ein Begriff. Doch, vielleicht war das auch gut so, denn ein Schielen nach Platz 1 in den Charts erfordert zwangsläufig Anpassung an die Hörgewohnheiten der Masse, Verlust der Eigenständigkeit, und kann so kaum als musikalische Evolution bezeichnet werden. Doch mit Björk startete eine junge Dame durch, die schon bald mit ihren Arragements für sich zu begeistern wußte: Manchmal sprudelnde, manchmal ruhige Musik, dann wieder freudig, oder nachdenklich. Da ein gesampelter Sound, dort fette Beats. Nicht nur die Bandbreite vermag zu verzaubern, man meint bei manchen Songs huschen Elfen, Feen und Trolle durchs Zimmer. Fantasywesen von dieser geheimnisvollen Insel Island, und Björk ist eine wahrhaft grandiose musikalische Botschafterin für ihr Land. Wunderbar, wie die Musikerin sich ihre Eigenständigkeit bewahrt hat, und sich die Melodien vom Einheitsbrei der Charts abhebt. Björk liefert mit diesem Album Musik zum Abschalten, zum Relaxen, zum Träumen.
Nicht schlecht, 4 von 5 Punkten für eine Remixplatte ist diese recht gut gelungen mit sehr abwechslungsreichen Stücken,denoch kommt es nicht an sein "Original" Post heran!
Bestes Björk-Album 5 von 5 Punkten Ist schon unglaublich, was Madame Gudminsdottir mit ihrer Hörerschar macht: sie entführt einen in Welten voller Zauber und Magie. Obwohl dieses Album nur eine Remixplatte ist, stellt sie für mich genau das dar, was für mich Björk bedeutet, nämlich den Inbegriff von Musik an sich. Die Klangwelten des Albums sind dermaßen ungewöhnlich, dass ich keinen anderen Künstler nennen könnte, der soviel Emotionen und Energie in Musik zu verwandeln vermag. Mein Lieblingssong bleibt "Headphones", der in dieser Version sogar noch brillanter ist. Ein kleiner Tipp: wer sich den Song anhört, der sollte seine Boxen auf den Boden stellen, sich daneben legen und warten, was passiert. Der Herzschlag und der ganze Körper vereinigt sich mit dem Beat und lässt einen nicht mehr los. Also eines ist klar: wer mit diesem Album nichts anfangen kann, der versteht wenig von guter Musik. Unbedingt anschaffen!
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Joga Björk Audio CD, 15. September 1997 Verkaufsrang: 812172
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Genial! 5 von 5 Punkten Also ich finde, dass diese Maxi von Björk zugleich auch einer ihrer besten ist! es fängt schon mit dem großartigen und wunderschönen joga an, welches ihre Genialität wiederspiegelt (kräftige streicher und techno!!). Doch das ist noch nicht alles! Danach kommt das ebenfalls geniale Sod Off mit deren noch genialeren Text. Ebenfalls ist eine björksche Version von Immature drauf, der meiner meinung nach, der beste Remix überhaupt und noch besser als auf homogenic ist! Den krönenden abschluss bildet so brocken! das stück ist fast besser als Jóga selbst. für björk-fans und die, die es noch werden wollen, sollten sich diese CD umbedingt zulegen.Danke :-) |
Innocence/Ltd.White l.-Part.2 [Vinyl Single] Björk Schallplatte, 25. Januar 2008 Verkaufsrang: 953330 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Debut (Ecopac) Bjoerk Audio CD, 23. November 2007
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Earth Intruders/Ltd.Part 1 [Vinyl Single] Björk Schallplatte, 25. Januar 2008 Verkaufsrang: 953329 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 12 Tagen.
| Pagan Poetry (FR Import) Björk Audio CD, 16. Dezember 2002
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
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Post (Japan-Papersleeve-Edt.) Björk Audio CD, 31. Oktober 2008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Human Behaviour Björk Audio CD, 30. Juli 1993 Verkaufsrang: 520412
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
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I Miss You(2titres) (FR Import) Björk Audio CD, 8. November 1999
| Gling-Glo (Direct Metal Mastering) [Vinyl LP] Björk Schallplatte, 10. Oktober 2008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Wanderlust 2 (Ltd White Label) [Vinyl Single] Björk Schallplatte, 4. April 2008 Verkaufsrang: 463553
| Maximum Bjork [Interview] [UK-Import] Björk Audio CD, 8. Oktober 2001 Verkaufsrang: 366495
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Innocence/Ltd.White l.-Part.1 [Vinyl Single] Björk Schallplatte, 25. Januar 2008 Verkaufsrang: 953331 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 12 Tagen.
| Big Time Sensuality [5trx] Bjoerk Audio CD, 8. November 2000 Verkaufsrang: 363246 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Earth Intruders/Ltd.Part 2 [Vinyl Single] Björk Schallplatte, 25. Januar 2008 Verkaufsrang: 953328 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 12 Tagen.
| Drawing Restraint 9 (Direct Metal [Vinyl LP] Björk Schallplatte, 26. September 2008 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 12 Tagen.
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