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| Black Sabbath | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Paranoid Black Sabbath Audio CD, 13. September 2007 Verkaufsrang: 105597 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 13 Tagen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Klassiker in schöner Aufmachung... 4 von 5 Punkten Über die beiden Songs auf dieser CD muß man wohl kaum etwas schrieben. Zwei der unzähligen Klassiker die Black Sabbath in den 70er geschrieben haben, und die die Band unsterblich gemacht haben. Dazu verpackt in einem schönen, schwarzen Digipack.
Für Fans in jeden Fall eine lohnende Anschaffung, da hier zwei Versionen im Remastering von Rhino vorliegen und als Vorabsingle zur Veröffentlichung der Black-Box auf den Markt gebracht wurden, die offiziell in Europa nicht auf den Markt kam.
FAZIT: Klassiker pur und die Erweiterung von "Black Box"... |
Past Lives-Live at Last/Limite Black Sabbath Audio CD, 2. September 2002 Verkaufsrang: 95421 Heute fällt die Entscheidung schwer, ob man Black Sabbath als die Paten des Heavy Metal oder die Band, die nicht sterben wollte, bezeichnen sollte. Kaum zu glauben, dass die Originalbesetzung -- Ozzy Osbourne, Gesang, Gitarrist Tony Iommi, Geezer Butler am Bass und Schlagzeuger Bill Ward -- zu der Spitzenzeit ihres ursprünglichen Erfolges, der die Arenen in den 70er-Jahren füllte, niemals eine Liveaufnahme heraus brachte. Diese 18 Tracks umfassende Doppel-CD füllt diese Lücke und ergänzt die 1980 nur in Großbritannien veröffentlichte Live at Last mit neun früheren, bisher unveröffentlichten Sabbath-Tracks. Die Klangqualität ist bei der ersten Platte deutlich wechselhaft (aufgenommen in Manchester und im Rainbow in London 1973), aber das ist ja bei einer Band durchaus passend, deren Mitglieder -- allen voran der unnachahmliche Ozzy -- ihre Verunstaltungen stilisiert haben. Aber während die frühen Wiedergaben auf dieser Platte von "Sweet Leaf", "Snowblind", "War Pigs" und "Paranoid" die Sabbath-Getreuen mehr als zufrieden stellen werden, so sind es die neu herausgebrachten Stücke (aufgenommen in beträchtlich besserer Qualität an verschieden Orten in der Zeit von 1970 bis 1978), die tatsächlich das düstere, unendlich einflussreiche Erbe dieser Band unterstreichen. Ozzys wahnsinniges "Symptom Of The Universe" wäre schon genug, aber es ist nur das Vorspiel für die ominöse, zehn Minuten lange Rarität "Megalomania", für das hämmernde "Iron Man", für eine stimmungsvolle, ausgesprochen jazzige Interpretation von "Black Sabbath" und das drauflos dreschende "Behind The Wall Of Sleep". --Jerry McCulley
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Klasse Songs in unterschiedlicher Soundqualität 4 von 5 Punkten Also ums gleich vorweg zu sagen, Black Sabbath sind und waren nur mit Ozzy Kult, keiner der anderen Sänger hat es jemals auch nur ansatzweise geschafft aus Ozzy's Fußstapfen zu treten. Um so erfreulicher war es für mich als Fan, als 2002 diese Live-Doppel-CD veröffentlicht wurde.
Der "Live-Schinken" wird den heutigen Ansprüchen an Klang und Sound natürlich nicht gerecht. Er zeigt aber warum die Fans in den Siebzigern (und auch heute noch) so verrückt nach den Songs von Ozzy & Co waren. Der Genuss wird leider getrübt durch die Tatsache, das CD 1 bereits mit dem Titel "Live At Last" erschienen ist und nur CD 2 offiziell noch nicht erschienes Material enthält, für echte Sammler aber auch nur von begrenzten Interesse ist (hat man eh schon zigmal auf Bootleg). Dennoch, die Songs sind Klassiker zum immer wieder hören, womit natürlich jeden Menge Anspieltipps vorhanden sind, z. B. Megalomania, Symptom Of The Universe, Snowblind, Fairies Wear Boots.
Gleichzeitig ergeht hiermit die Aufforderung an "Sanctuary" das komplette von Don Kirschner mitgeschnittene 1975er Konzert endlich in cooler Aufmachung zu veröffentlichen und nicht nur ein paar Songs daraus... darauf wartet die Welt...
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Heaven & Hell Black Sabbath Audio CD, 14. Juli 2006 Verkaufsrang: 61517
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Ozzy geht; Dio kommt; Martin Birch produziert ...einen MEILENSTEIN!!! 5 von 5 Punkten Sicherlich ist hier kein Vergleich mit der legendären Ozzy-Phase möglich, noch weniger angebracht. Zu verschieden sind die Ergebnisse - kommen wir zur Qualität:
Die stimmt hier nämlich erstmal 100prozentig! Es wird heftig gerockt; Dio singt um sein Leben und ist mit viel Feeling am Start, und die Songs sind meiner Meinung nach auch Klassiker. Iommi spielt sich auch sein Hinterteil ab! Keinerlei Ausfälle, wirklich nicht!
Wer also nicht zu sehr im alten Ozzy-Film verhaftet ist, wird hier selig werden. Offene Rockhörer werden das Freudenfest sogleich genießen können! Alle anderen müssen umdenken und dann ausflippen.
Viele Grüße und viel Fun damit!
letztlich ist es doch so................... 5 von 5 Punkten sabbath haben in ihrer langen geschichte eigentlich wenig schlechtes veröffentlicht.
ausnahme für viele - born again mit gillan . ( für mich auch nicht schlecht )
aber alle schaffensphasen dieser band sind einmalig ! sei es mit ozzy ! diese hier mit dio - absolut göttlich und auch in späteren jahren mit glen hughes und tony martin.
- aus diesem album einzelne songs zu nennen wäre auch falsch denn ausfälle und füller sind nicht zu entdecken
Wozu eine Rezension ??? 5 von 5 Punkten Eigentlich brauch man für Black Sabbath keine Rezension, denn alles ist göttlich. Soviel dazu, dennoch ist dieses Album absolut genial. Wer es nicht hat brauch es auch nicht mehr! Und zu den anderen Rezensionen, also von wegen Iommi hat hier am besten Gitarre gespielt, sowas zu behaupten ist total falsch. Alle kennen Falling off the Edge of The World oder Mob Rules, soviel dazu.
Bestes Sabbath-Album 5 von 5 Punkten Klar, alle Sabbath-Alben mit Ozzy sind Klassiker, überhaupt keine Frage, aber was die Jungs um Tony Iommi nach dem Einstieg von Ronnie James Dio, der natürlich zweifelsohne zu einem der besten Rocksänger aller Zeiten gezählt werden muss, mit "Heaven And Hell" vollbracht haben, ist bis heute unerreicht.
Jeder Song ist ein absoluter Volltreffer: der mitreißende, gleich ordentlich knallende Opener "Neon Knights", das erhabene, von Akustikgitarren eingeleitete "Children Of The Sea" (welch ein Refrain!), das eingängige "Lady Evil", der geniale, epische Titeltrack, das durch mitreißendes, galoppierendes Drumming und filigrane Gitarrenfills bestechende "Wishing Well", dann das durch ein spaciges Intro eingeleitete "Die Young" mit einem wunderbaren ruhigen Mittelteil und am Ende das absolute Highlight mit dem melancholischen, großartigen "Lonely Is The Word", bei dem Tony Iommi am Ende ein wundervolles Solo hinlegt - wobei man bezüglich der gesamten Scheibe sagen muss, dass er so gut Gitarre spielt wie nie zuvor und auch niemals später.
Davor findet sich mit dem groovigen "Walk Away" noch ein Song, der vielleicht nicht ganz so stark ist wie der Rest, aber in jedem Fall auch ein sehr gutes Stück darstellt.
Fazit: Alle Musiker präsentieren sich in exzellenter Form, das Songwriting ist durch die Bank großartig, ebenso die Produktion (wie könnte es bei Martin Birch allerdings anders sein?), das Cover-Artwork mit das genialste, was ich je gesehen habe und Ronnie James Dios Gesangsleistung muss man wohl als nicht von dieser Welt bezeichnen.
Dieses Album gehört in jede amtliche Hard-Rock- und Metalsammlung!
ein neuanfang 5 von 5 Punkten es war 1980. stürzende blicke bei den sabbath-fans, denn ozzy war kurz zuvor
von der band ausgetreten. aber dann kam diese platte und ein mann , der die
generation der sabbath-fans völlig veränderte. ronnie james dio war der neue
sänger bei sabbath. meiner meinung nach konnte dieser band nichts besseres passieren, als dieser mann. ich , als ozzy-fan, kann sagen das ist der zweitbeste sänger bei sabbath (wer auf platz 1 ist , ist ja wohl klar).
als die fans diese platte hörten,dachten sie, "ach, das war doch der sänger von rainbow".
die platte ist heavy metal pur. bei den meisten vörgänger-alben waren die
einsteigersongs langsame, mörderiff-mäßige doommetal knaller.
hier sollte man sich nicht erschrecken, denn der einsteiger "neon knights"
knallt mit lauten und schnellen riffs von tony iommi , einem dämmernden drumspiel von bill ward und der mystischen stimme von ronnie aus den boxen.
der song erinnert mich an spätere iron maiden songs ala "the number of the beast". "neon knights" war auch der erste singleerfolg mit ronnie bei sabbath. die anderen songs ballern zwar nicht so aus den boxen, wie "neon
knights" , sind aber ebenso hörenswert und erinnern auch ziemlich an
das "rising"-album von rainbow. absolut kein fehlkauf, auch nicht für ozzy-fans. früher dachte ich, als ich sabbath nur mit ozzy kannte, black
sabbath alben ohne ozzy will ich gar nicht erst kennenlernen. als ich aber
erfuhr, das ronnie mal sänger bei denen war dachte ich mir: "das muss ich
mir mal anhören". also machte ich ein hörprobe und war von "neon knights"
so begeistert, dass ich mir die platte einfach zulegen musste. wie gesagt,
dieses album ist absolut keine enttäuschung. enttäuschend , waren eher
die alben nach ronnie, die mit ex-deep purple sänger ian paice.
wer nicht weiß, was heavy metal ist, der sollte sich diese scheibe zulegen . hier wird er/sie eines besseren belehrt !!!
Weitere Kundenmeinungen |
Best of [UK-Import] Black Sabbath Audio CD, 14. Juli 2006 Verkaufsrang: 56490
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
tolle compilation 5 von 5 Punkten Durch dieses Album wurde ich zu einem spät berufenen Fan dieser Band. Man erhält wirklich einen tollen Querschnitt über die Alben von Black Sabbath. Den Alben mit Ozzy als Sänger wird der Hauptteil der Doppel-CD gewidmet - und das zu Recht!
Black Sabbath ist die Mutter des Heavy Metal. Es kommt nicht von ungefähr, dass sogar Metallica Songs von Black Sabbath gecovert haben. Jedem Freund (jeder Freundin!) von härteren Songs ist dieses tolle Album ans Herz zu legen. Man sieht bzw. hört wie alles begann....
PS
Nun bin ich dabei, einzelne Alben von Black Sabbath zu kaufen. |
Paranoid Black Sabbath Audio CD, 1. Dezember 2003 Verkaufsrang: 121286 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wenn man von von B.S. nur eine Platte im Regal möchte ... 5 von 5 Punkten Persönlich finde ich die LP "Paranoid" kompositiorisch gelungener als das Debüt. Auch wenn die Gruppe sich 1971 aufgelöst hätte / oder wenn es danach bis heute nie mehr Heavy Rockmusik gegeben hätte - auch dann befände sich "Paranoid" im Pantheon der modernen Musikgeschichte. Als eine der wenigen mit "Deep Purple in Rock", "Led Zeppelin II", "Fire and Water" und Uriah Heeps "Salisbury". Auch als Langspielplatte schaffte "Paranoid" die Spitzenposition der UK / BRD-LPCharts. - Deutsche Schlagerparade Ende 1970: Chris Roberts, Edwin Starr, Tremeloes, Christie, Dalia Lavi, Bata Ilic, Rattles, Miguel Rios (A Song of Joy). Und an der Spitzenposition? "Paranoid" von Black Sabbath, die Single ist schon schon Monate in den Charts. Dieser pulsierende schwere Stil war neu, und war gerade als Kontrast neben deutschen Schlager im Röhrenradio reizvoll. Was war das für ein neuer Stil? Black Sabbath war laute, bleischwere, verrückte Beatmusik mit unheimlichen Texten? Angeblich musste der Titel in 10 Minuten im Studio improvisiert werden, da auf die Plattenfirma noch einen kurzen Song verlangte, O. Osbourne las den Text bei der Aufnahme vom Blatt ab. - "War Pigs" ist mit seiner unaufdringlich düsteren Stimmung eine der besten Heavy Kompositionen überhaupt, er eignete sich auch als Filmmusik bei der stummen Betrachtung einer brennenden und rauchenden Landschaft. Ich finde, alleine wegen diesem Track lohnt der Kauf. Bill Ward war meist im Hintergrund. Nur einmal las ich 1973 in einem Musiklexikon von Ingeborg Schober, daß er einer der weltbesten Schlagzeuger sei. Sein Stil in "War Pigs" mit seinen Tempi-Wechseln, zähflüssigen bleischweren Bass-Trommeln ist wirklich klasse. Obwohl die Platte unter Zeitdruck und wenig Geld produziert wurde: Die einzelnen Instrumente kommen sauber getrennt rüber, bei späteren Black Sabbath Platten wurde dieser weite stereophone Raum nicht mehr erreicht. - "Hand of Doom", auch klasse. Zeitgemäß geht es um den Vietnam Krieg und eine Heroinabhängigkeit. Ein harter Anti-Drogen Song. Gelungen ist das überraschende Gitarrensolo im Mittelteil. Auch Iommis zeitlupenartige Lava-Gitarre ist gut abgemischt, damals die Trademark der Band. - Ebenfalls mit "Iron Man" erblickt hier ein Live-Dauerbrenner das Licht der Welt. Das zähflüssige schwere Riff, am Ende das (kurze) Echoschreien, das waren neue provokative Töne für die Chanson-/Schlager-/Klassik-/Beatmusikkultur des Radios / der Plattensammlungen um 1970. Aus der so mancher Streit mit den Eltern/der Schwester resultierte.Persönlich finde ich die LP "Paranoid" kompositiorisch gelungener als das Debüt und die beste Platte der Gruppe überhaupt. Auch wenn die Gruppe sich 1971 aufgelöst hätte / oder wenn es danach bis heute nie mehr Heavy Rockmusik gegeben hätte - auch dann befände sich "Paranoid" im Pantheon der modernen Musikgeschichte. Als eine der wenigen mit "Deep Purple in Rock", "Led Zeppelin II", "Fire and Water" und Uriah Heeps "Salisbury". Auch als Langspielplatte schaffte "Paranoid" die Spitzenposition der UK / BRD-LPCharts. - Mir gefällt an dieser Platte noch manches mehr. Die Texte sind (im Gegensatz zur ersten Platte) nicht okkult. Mit diesem Image war die Gruppe nicht glücklich, die Plattenfirma hatte es ihnen mit dem umgedrehten Kreuz gegen ihren Willen reingeröngt. Auf "Paranoid" gibt es z.T. wirklich gute bewegende Texte: Das agressive Antikriegslied "War Pigs", der todesschwangere Drogenprotest "Hand of Doom" oder die Lebens- und Beziehungsschwierigkeiten einer debilen Persönlichkeit ( Titeltrack). Nein, hier merkt man, daß Iommi und seine Mitspieler ein natürliches Empfindungsvermögen zeigen, daß Furcht und Abstand vor negativen Dingen wie Krieg zeigt. Gut kommt auch die schlichte Gestaltung des Innencovers und daß Mr. Osbourne noch Zurückhaltung zeigte. Nein, "Paranoid" wirkt wie ein gereiftes Werk von seriösen jungen Musikern, keinesfalls aufgesetzt. - Die Plattenfirma "Vertigo" lies in der ersten Zeit die LP mit einem Op-Art Sticker drucken, der beim Drehen eine optische Täuschung suggerierte und war anfangs mit dem Slogan "der neue Klang aus dem Underground" für Black Sabbath. Damals besaßen auch viele Hörer von anderen Klängen (ELP, King Krimson, Beggars Opera, Free) diese LP
Das beste Album der Band 5 von 5 Punkten Die Jahre haben den damaligen Sänger Ozzy Osbourne ja bekanntlich mehr als deutlisch gezeichnet, dass es aber etwas gebracht hat, zeigt dieses Album. Die unglaublichen ersten vier Songs "Paranoid", "war Pigs", "Iron Man" und das tragende "Tripp"-Lied "Planet Caravan" sind Klassiker der Rockgeschichte, Lieder die eine ganze Generation prägten und auch heute noch aktuell sind (man siehe die Coverversionen von Sepultura, Slayer, Machine head und Megadeth). Der Stil, mal rockend und mal langsnam, ja fast schon deprssiv, war damals einmalig und auch heute, fast 30 jahre später inspiriert er viele leute zum Musikmachen. Black Sabbath repräsentiert hier ein Album zwischen Pogo und Weinen. Ja Leute, ein Klassiker der in jeder Rocksammlung dabei sein muss.
Wieder ein Meilenstein aus der Frühphase der Kultband!!! 5 von 5 Punkten Paranoid birgt wie alle Scheiben aus Sabbaths Frühphase genau das was man von dieser Gruppe erwartet: Schwere Riffs, Schiere Power, ausreichend Irrsinn, veritable Mystik und auch unerwartete Zwischentöne mit viel Feeling. Kurz: Ein Meilenstein und eine Pflichtplatte in jeder Rocksammlung, die ernstzunehmend sein soll! Ein Meisterwerk von einer Wahnnsinns-Band! Kaufen!!! |
Paranoid [Vinyl LP] Black Sabbath Schallplatte, 20. Februar 2009 Verkaufsrang: 148919 Noch nicht veröffentlicht
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Wenn man von von B.S. nur eine Platte im Regal möchte ... 5 von 5 Punkten Persönlich finde ich die LP "Paranoid" kompositiorisch gelungener als das Debüt. Auch wenn die Gruppe sich 1971 aufgelöst hätte / oder wenn es danach bis heute nie mehr Heavy Rockmusik gegeben hätte - auch dann befände sich "Paranoid" im Pantheon der modernen Musikgeschichte. Als eine der wenigen mit "Deep Purple in Rock", "Led Zeppelin II", "Fire and Water" und Uriah Heeps "Salisbury". Auch als Langspielplatte schaffte "Paranoid" die Spitzenposition der UK / BRD-LPCharts. - Deutsche Schlagerparade Ende 1970: Chris Roberts, Edwin Starr, Tremeloes, Christie, Dalia Lavi, Bata Ilic, Rattles, Miguel Rios (A Song of Joy). Und an der Spitzenposition? "Paranoid" von Black Sabbath, die Single ist schon schon Monate in den Charts. Dieser pulsierende schwere Stil war neu, und war gerade als Kontrast neben deutschen Schlager im Röhrenradio reizvoll. Was war das für ein neuer Stil? Black Sabbath war laute, bleischwere, verrückte Beatmusik mit unheimlichen Texten? Angeblich musste der Titel in 10 Minuten im Studio improvisiert werden, da auf die Plattenfirma noch einen kurzen Song verlangte, O. Osbourne las den Text bei der Aufnahme vom Blatt ab. - "War Pigs" ist mit seiner unaufdringlich düsteren Stimmung eine der besten Heavy Kompositionen überhaupt, er eignete sich auch als Filmmusik bei der stummen Betrachtung einer brennenden und rauchenden Landschaft. Ich finde, alleine wegen diesem Track lohnt der Kauf. Bill Ward war meist im Hintergrund. Nur einmal las ich 1973 in einem Musiklexikon von Ingeborg Schober, daß er einer der weltbesten Schlagzeuger sei. Sein Stil in "War Pigs" mit seinen Tempi-Wechseln, zähflüssigen bleischweren Bass-Trommeln ist wirklich klasse. Obwohl die Platte unter Zeitdruck und wenig Geld produziert wurde: Die einzelnen Instrumente kommen sauber getrennt rüber, bei späteren Black Sabbath Platten wurde dieser weite stereophone Raum nicht mehr erreicht. - "Hand of Doom", auch klasse. Zeitgemäß geht es um den Vietnam Krieg und eine Heroinabhängigkeit. Ein harter Anti-Drogen Song. Gelungen ist das überraschende Gitarrensolo im Mittelteil. Auch Iommis zeitlupenartige Lava-Gitarre ist gut abgemischt, damals die Trademark der Band. - Ebenfalls mit "Iron Man" erblickt hier ein Live-Dauerbrenner das Licht der Welt. Das zähflüssige schwere Riff, am Ende das (kurze) Echoschreien, das waren neue provokative Töne für die Chanson-/Schlager-/Klassik-/Beatmusikkultur des Radios / der Plattensammlungen um 1970. Aus der so mancher Streit mit den Eltern/der Schwester resultierte.Persönlich finde ich die LP "Paranoid" kompositiorisch gelungener als das Debüt und die beste Platte der Gruppe überhaupt. Auch wenn die Gruppe sich 1971 aufgelöst hätte / oder wenn es danach bis heute nie mehr Heavy Rockmusik gegeben hätte - auch dann befände sich "Paranoid" im Pantheon der modernen Musikgeschichte. Als eine der wenigen mit "Deep Purple in Rock", "Led Zeppelin II", "Fire and Water" und Uriah Heeps "Salisbury". Auch als Langspielplatte schaffte "Paranoid" die Spitzenposition der UK / BRD-LPCharts. - Mir gefällt an dieser Platte noch manches mehr. Die Texte sind (im Gegensatz zur ersten Platte) nicht okkult. Mit diesem Image war die Gruppe nicht glücklich, die Plattenfirma hatte es ihnen mit dem umgedrehten Kreuz gegen ihren Willen reingeröngt. Auf "Paranoid" gibt es z.T. wirklich gute bewegende Texte: Das agressive Antikriegslied "War Pigs", der todesschwangere Drogenprotest "Hand of Doom" oder die Lebens- und Beziehungsschwierigkeiten einer debilen Persönlichkeit ( Titeltrack). Nein, hier merkt man, daß Iommi und seine Mitspieler ein natürliches Empfindungsvermögen zeigen, daß Furcht und Abstand vor negativen Dingen wie Krieg zeigt. Gut kommt auch die schlichte Gestaltung des Innencovers und daß Mr. Osbourne noch Zurückhaltung zeigte. Nein, "Paranoid" wirkt wie ein gereiftes Werk von seriösen jungen Musikern, keinesfalls aufgesetzt. - Die Plattenfirma "Vertigo" lies in der ersten Zeit die LP mit einem Op-Art Sticker drucken, der beim Drehen eine optische Täuschung suggerierte und war anfangs mit dem Slogan "der neue Klang aus dem Underground" für Black Sabbath. Damals besaßen auch viele Hörer von anderen Klängen (ELP, King Krimson, Beggars Opera, Free) diese LP
Das beste Album der Band 5 von 5 Punkten Die Jahre haben den damaligen Sänger Ozzy Osbourne ja bekanntlich mehr als deutlisch gezeichnet, dass es aber etwas gebracht hat, zeigt dieses Album. Die unglaublichen ersten vier Songs "Paranoid", "war Pigs", "Iron Man" und das tragende "Tripp"-Lied "Planet Caravan" sind Klassiker der Rockgeschichte, Lieder die eine ganze Generation prägten und auch heute noch aktuell sind (man siehe die Coverversionen von Sepultura, Slayer, Machine head und Megadeth). Der Stil, mal rockend und mal langsnam, ja fast schon deprssiv, war damals einmalig und auch heute, fast 30 jahre später inspiriert er viele leute zum Musikmachen. Black Sabbath repräsentiert hier ein Album zwischen Pogo und Weinen. Ja Leute, ein Klassiker der in jeder Rocksammlung dabei sein muss.
Wieder ein Meilenstein aus der Frühphase der Kultband!!! 5 von 5 Punkten Paranoid birgt wie alle Scheiben aus Sabbaths Frühphase genau das was man von dieser Gruppe erwartet: Schwere Riffs, Schiere Power, ausreichend Irrsinn, veritable Mystik und auch unerwartete Zwischentöne mit viel Feeling. Kurz: Ein Meilenstein und eine Pflichtplatte in jeder Rocksammlung, die ernstzunehmend sein soll! Ein Meisterwerk von einer Wahnnsinns-Band! Kaufen!!! |
Heaven and Hell [Vinyl LP] Black Sabbath Schallplatte, 2. August 2004 Verkaufsrang: 147802
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Ozzy geht; Dio kommt; Martin Birch produziert ...einen MEILENSTEIN!!! 5 von 5 Punkten Sicherlich ist hier kein Vergleich mit der legendären Ozzy-Phase möglich, noch weniger angebracht. Zu verschieden sind die Ergebnisse - kommen wir zur Qualität:
Die stimmt hier nämlich erstmal 100prozentig! Es wird heftig gerockt; Dio singt um sein Leben und ist mit viel Feeling am Start, und die Songs sind meiner Meinung nach auch Klassiker. Iommi spielt sich auch sein Hinterteil ab! Keinerlei Ausfälle, wirklich nicht!
Wer also nicht zu sehr im alten Ozzy-Film verhaftet ist, wird hier selig werden. Offene Rockhörer werden das Freudenfest sogleich genießen können! Alle anderen müssen umdenken und dann ausflippen.
Viele Grüße und viel Fun damit!
letztlich ist es doch so................... 5 von 5 Punkten sabbath haben in ihrer langen geschichte eigentlich wenig schlechtes veröffentlicht.
ausnahme für viele - born again mit gillan . ( für mich auch nicht schlecht )
aber alle schaffensphasen dieser band sind einmalig ! sei es mit ozzy ! diese hier mit dio - absolut göttlich und auch in späteren jahren mit glen hughes und tony martin.
- aus diesem album einzelne songs zu nennen wäre auch falsch denn ausfälle und füller sind nicht zu entdecken
Wozu eine Rezension ??? 5 von 5 Punkten Eigentlich brauch man für Black Sabbath keine Rezension, denn alles ist göttlich. Soviel dazu, dennoch ist dieses Album absolut genial. Wer es nicht hat brauch es auch nicht mehr! Und zu den anderen Rezensionen, also von wegen Iommi hat hier am besten Gitarre gespielt, sowas zu behaupten ist total falsch. Alle kennen Falling off the Edge of The World oder Mob Rules, soviel dazu.
Bestes Sabbath-Album 5 von 5 Punkten Klar, alle Sabbath-Alben mit Ozzy sind Klassiker, überhaupt keine Frage, aber was die Jungs um Tony Iommi nach dem Einstieg von Ronnie James Dio, der natürlich zweifelsohne zu einem der besten Rocksänger aller Zeiten gezählt werden muss, mit "Heaven And Hell" vollbracht haben, ist bis heute unerreicht.
Jeder Song ist ein absoluter Volltreffer: der mitreißende, gleich ordentlich knallende Opener "Neon Knights", das erhabene, von Akustikgitarren eingeleitete "Children Of The Sea" (welch ein Refrain!), das eingängige "Lady Evil", der geniale, epische Titeltrack, das durch mitreißendes, galoppierendes Drumming und filigrane Gitarrenfills bestechende "Wishing Well", dann das durch ein spaciges Intro eingeleitete "Die Young" mit einem wunderbaren ruhigen Mittelteil und am Ende das absolute Highlight mit dem melancholischen, großartigen "Lonely Is The Word", bei dem Tony Iommi am Ende ein wundervolles Solo hinlegt - wobei man bezüglich der gesamten Scheibe sagen muss, dass er so gut Gitarre spielt wie nie zuvor und auch niemals später.
Davor findet sich mit dem groovigen "Walk Away" noch ein Song, der vielleicht nicht ganz so stark ist wie der Rest, aber in jedem Fall auch ein sehr gutes Stück darstellt.
Fazit: Alle Musiker präsentieren sich in exzellenter Form, das Songwriting ist durch die Bank großartig, ebenso die Produktion (wie könnte es bei Martin Birch allerdings anders sein?), das Cover-Artwork mit das genialste, was ich je gesehen habe und Ronnie James Dios Gesangsleistung muss man wohl als nicht von dieser Welt bezeichnen.
Dieses Album gehört in jede amtliche Hard-Rock- und Metalsammlung!
ein neuanfang 5 von 5 Punkten es war 1980. stürzende blicke bei den sabbath-fans, denn ozzy war kurz zuvor
von der band ausgetreten. aber dann kam diese platte und ein mann , der die
generation der sabbath-fans völlig veränderte. ronnie james dio war der neue
sänger bei sabbath. meiner meinung nach konnte dieser band nichts besseres passieren, als dieser mann. ich , als ozzy-fan, kann sagen das ist der zweitbeste sänger bei sabbath (wer auf platz 1 ist , ist ja wohl klar).
als die fans diese platte hörten,dachten sie, "ach, das war doch der sänger von rainbow".
die platte ist heavy metal pur. bei den meisten vörgänger-alben waren die
einsteigersongs langsame, mörderiff-mäßige doommetal knaller.
hier sollte man sich nicht erschrecken, denn der einsteiger "neon knights"
knallt mit lauten und schnellen riffs von tony iommi , einem dämmernden drumspiel von bill ward und der mystischen stimme von ronnie aus den boxen.
der song erinnert mich an spätere iron maiden songs ala "the number of the beast". "neon knights" war auch der erste singleerfolg mit ronnie bei sabbath. die anderen songs ballern zwar nicht so aus den boxen, wie "neon
knights" , sind aber ebenso hörenswert und erinnern auch ziemlich an
das "rising"-album von rainbow. absolut kein fehlkauf, auch nicht für ozzy-fans. früher dachte ich, als ich sabbath nur mit ozzy kannte, black
sabbath alben ohne ozzy will ich gar nicht erst kennenlernen. als ich aber
erfuhr, das ronnie mal sänger bei denen war dachte ich mir: "das muss ich
mir mal anhören". also machte ich ein hörprobe und war von "neon knights"
so begeistert, dass ich mir die platte einfach zulegen musste. wie gesagt,
dieses album ist absolut keine enttäuschung. enttäuschend , waren eher
die alben nach ronnie, die mit ex-deep purple sänger ian paice.
wer nicht weiß, was heavy metal ist, der sollte sich diese scheibe zulegen . hier wird er/sie eines besseren belehrt !!!
Weitere Kundenmeinungen |
Mob Rules Black Sabbath Audio CD, 14. Juli 2006 Verkaufsrang: 67426 Nach dem Rausschmiss/Ausstieg von Madman Ozzy Osbourne glaubte kaum jemand daran, dass Black Sabbath noch einmal die Kurve kriegen würden. 1980 meldeten sich die Bandköpfe Tony Iommi und Geezer Butler allerdings mit einer kaum weniger charismatischen Wunderstimme zurück und konnten unglaublicherweise nahtlos an das Qualitätsniveau der Klassikeralben anknüpfen. Ex-Rainbow/Elf-Sänger Ronnie James Dio hatte zwar optisch und stimmlich wenig mit Ozzy gemein, da er deutlich weniger böse rüberkam und über eine weitaus klarere, variablere Stimme verfügte, konnte sich aber auf Heaven And Hell mit sehr emotionalen und technisch ausgereiften Vocals problemlos in die Herzen der Sabbath-Fans spielen. Mob Rules ('81), auf dem Vinnie Appice den alkoholkranken Drummer Bill Ward ersetzt, führt diese Linie nahtlos fort. Hammerkompositionen wie "The Sign Of The Southern Cross", "E5-150" oder "The Mob Rules" geraten im Verbund mit Dios famoser Stimmbandakrobatik zu Songperlen, wie sie Sabbath später nur noch sehr, sehr selten hinbekommen haben. --Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
dio gelingt es mit black sabbath das 2te geniale album 5 von 5 Punkten zu veröffentlichen ! black sabbath bleiben ein phenomen in sachen sänger ! ozzy, dio, gilan, hughes, und tony martin - das beste daran ist, daß nichts wirklich schlechtes dabei ist !!! wer auf hard rock der alten schule steht kann bei diesem album absolut nichts verkehrt machen denn alle songs passen hier wie faust aufs auge !
Weitere Kundenmeinungen |
Tyr Black Sabbath Audio CD, 29. April 1993 Verkaufsrang: 119393
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
klasse von vorne bis zum schluß !!! 5 von 5 Punkten mit ozzy und mit den dio songs hat das ganze natürlich nicht mehr viel zu tun ! aber tony martin singt hier wie ein gott zu iommis genialen riffs.
von anno mundi bis zum finale heaven in black ganz großes kino !
wieder ein highlight aus den 80igern ! sollte man unbedingt haben.
aber wie gesagt es ist " nur noch " melodic hard rock !!!
Black Sabbath 1990 4 von 5 Punkten Nach 2 guten bzw. sehr guten Alben mit Tony Martin als Sänger, hier der 3. Streich der Männer um Tony Iommi. Neben Schlagzeuglegende Cozy Powell haben wir hier noch ex-Whitesnake Basser Neil Murray mit am Start.
"Tyr" ist wieder mehr als gelungen. Tony Iommi haut wieder ein Monsterriff nach dem nächsten raus. Tony Martin und auch die Band können wieder überzeugen. `Anno mundi` ist als Opener große klasse. Dann kommen mit `Law maker`, `Jerusalem`, `Sabbath stones`, `Odin`s court` und `Valhalla` weitere gute Songs, ein Klassiker ist aber nicht mehr dabei wie noch die Titelsongs der vorherigen Alben. Zum Ende hin werden die Songs auch durchschnittlich etwas schächer.
Das Album "Tyr" ist ein bißchen kurz ausgefallen und es fehlen, trotz guter Songs, die Klassiker. Auch die Soundqualität finde ich für 1990 eher unterdurchschnittlich. 4 Sterne für "Tyr".
Bedrohliches Werk 4 von 5 Punkten Black Sabbath sind eine Legende - egal in welcher Besetzung. Immer gibt es Songs die herausragen, auch wenn ein Album einmal nicht so überragend ist (wie etwa "Forbidden").
Es gibt aber genügend Alben, deren Gesamteindruck viel stärker ist, als die einzelnen Songs selbst. So ein Album ist (phasenweise) das 1990 erschienene "Tyr". Wie der Titel andeutet, geht es hier um dunkle Mystik und verklärte Texte voller Schmerz.
Die Songs sind allesamt hart und bedhrohlich, lassen aber die nötige Melodiösität nicht vermissen.
Bereits der Opener "Anno Mundi" ist nach der choralen Anfangspassage ein düsterer Midtempo - Stampfer, der sehr bedrohlich und walzend daher kommt. Ein böser Auftakt, der mit der Nachfolgenummer "The Lawmaker" noch einmal gesteigert wird. Brutal und schnell wie nie prügelt sich Schlagzeug - Gott Cozy Powell durch diesen Track, den einzigen auf dem Satan himself erwähnt wird - die Lieblingsgestalt der Männer in Schwarz. Ein klasse Stück mit ordentlich Double - Bass.
Mit Sicherheit ein untypischer Song, denn eigentlich sind brachiale Dampframmen nicht die Sache der Engländer.
"Jerusalem" wiederum ist eine aufgeblasene Bombast - Hymne, die stampfend und drückend in den sehr eingängigen Refrain mündet.
Das vielleicht Böseste Stück der LP ist das fast 7 Minütige "The Sabbath Stones". Tonnenschwer krachen Powells Höllendrums und Tony Iommi liefert Gitarrenriffs, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Ein wahres Meisterwerk der düsteren Musik. Gefährlich und vernichtend walzt sich dieser Track in die Annalen der Musigeschichte.
"The Battle of Tyr" leitet die Song - Trilogie über die Nordische Mythologie ein, die dem Album ihren Namen gibt. Dabei ist dieser Titel jedoch lediglich ein von epischen Keyboard - Passagen getragenes Instrumental, das in die athmosphärische Ballade "Odin's Court" mündet. Sänger Tony Martin beweist hier seine stimmliche Klasse, die besonders im direkt folgenden "Valhalla" ihre vielfältigkeit beweist. Nicht nur ruhig kann er's, sondern auch bei einer ruppigen Stakkato - Nummer, die vernichtend ales niedermacht. Man meint förmlich den Reiter aus Valhalla über sich hinwegfegen zu sehen.
Im völligen Kontrast zu diesem Heavy Metal - Titel steht die einzige Single "Feels good to me". Eine im 80er Stil gehaltene Rock - Ballade, die jedoch immer wieder von den typischen zähen und stampfenden Riffs Iommis geprägt wird.
Mit dem letzten Titel lassen es die alten Herren nochmal richtig krachen.
"Heaven in Black" ist ein eindringlicher Kopfnicker mit einem melodiösen Refrain, der ein gutes Album mehr als würdevoll beschließt. Der beste Track der CD!
"Tyr" ist das 14. Black Sabbath Studioalbum in der zigten Neubesetzung. Diesmal mit dem einzig verbliebenen Urmitglied Tony Iommi (Gitarre), dem damals (und heute) vielleicht besten Schlagzeuger Cozy Powell (Ex - Rainbow), dem Bassisten Neil Murray und dem Sänger Tony Martin im dritten seiner fünf Werke mit Sabbath.
Diese Formation hatte bereits den Vorgänger "Headless cross" eingespielt, der meiner Meinung nach noch einen Tick stärker ist, da er mit "Headless cross", "Devil and daughter" oder "Black Moon" echte Übersongs beinhaltet.
Der Nachfolger "Tyr" hingegen lebt vom düsteren Gesamteindruck. Einen nicht unerheblichen Teil zum im vergleich zu älteren Verlöffentlichungen doch recht kommerziellen Sabbath - Sound trägt auch der langjährige Keyboarder Geof Nicholls bei, der Iommis Riffs gebührend unterstützt oder selbst eine dunkle Stimmung erzeugt.
Nach diesem Album, das seinem Vorgänger in Stil und Sound recht ähnlich ist, entschließt sich Gründungsvater Tony Iommi, die gesamte Band zu entlassen, um eine Reunion des "Mob rules" - Lineup mit Ronnie James Dio, Geezer Butler und Vinnie Appice zu erreichen. Der Nachfolger "Dehumanizer" klingt demnach total anders, rauh, hart, unbarmherzig und kalt.
"Tyr" gehört sicherlich zu den besseren Black Sabbath - Veröffentlichungen. Auch wenn der Sound sehr "leise" und wenig "ausladend" ist.
Es besticht durch einen starken Sänger, der technisch absolut top ist und die Songs durch seinen eindringlichen Gesang aufwertet, die wie immer starken Riffs und Soli von Tony Iommi, die düster wabernden Bass - Parts von Neil Murray und die grandiosen Schlagzeugparts von Ausnahmekönner Cozy Powell, der leider 1998 bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.
Spitzenmusiker liefern große Musik ab. Gerade weil die Platte so anders ist als vieles was unter dem Namen "Black Sabbath" erschienen ist und erneut erfrischende Kontraste setzt, heißt es: Kaufen, kaufen, kaufen!
Nur getoppt vom Vorgänger 5 von 5 Punkten Wäre das Vorgänger-Album "Headless Cross"nicht,wäre "TYR" wohl das beste Black Sabbath-Album überhaupt.Thematisch und von seiner Stimmung kunstvoll um das Thema "Nordische Mythologie"gestrickt,glänzt dieses Album durch "Düster-Rock" der Extra-Klasse.Tony Martin passt sanglich perfekt in diese Scheibe,selbst wenn ich nicht sein größter Fan bin...und Anthony Iommi bringt durch seine melodisch-finsteren Riffs dieses Meisterwerk zum Glänzen...Licht aus,Kerzen an,ne Flasche Rotwein(oder was euch sonst so einfällt)...und ab nach VALHALLA
es ist schon... 4 von 5 Punkten ...so eine Sache mit diesem Album. Der auf den Vorgängern eingeschlagene Weg wird beibehalten. Den Hörer erwartet der gewohnte Sound aus glatt produzierten Gitarren und düsteren Synthesizeren. Allerdings geraten Iommies Powerriffs vermehrt zum Beiwerk pathetisch überladener Keyboardmelodien. Einzige Ausnahmen sind "Anno Mundi" und "the Sabbath Stones". Letzteres gehört zu den Stücken die ein ganzes Album nach oben ziehen können. Trotzdem stellt Tyr ein gutes Hard Rock Album dar. Es beschleicht jedoch einen das Gefühl, dass Sabbath in jene Phase am Ende einer Schaffenszeit geraten ist, in der man beginnt seinen Stil zu überzeichnen. Änderungen im Klangkostüm waren folglich zu erwarten. Ob diese dann tatsächlich in einer derart rabiaten Form wie "Dehumanizer" zu erfolgen hatten, sei mal dahin gestellt. Zumindest aber rauere Gitarren und reduzierte Synthies wie auf "Forbidden" waren erforderlich.
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Tyr Black Sabbath Audio CD, 5. August 1999 Verkaufsrang: 118322
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
klasse von vorne bis zum schluß !!! 5 von 5 Punkten mit ozzy und mit den dio songs hat das ganze natürlich nicht mehr viel zu tun ! aber tony martin singt hier wie ein gott zu iommis genialen riffs.
von anno mundi bis zum finale heaven in black ganz großes kino !
wieder ein highlight aus den 80igern ! sollte man unbedingt haben.
aber wie gesagt es ist " nur noch " melodic hard rock !!!
Black Sabbath 1990 4 von 5 Punkten Nach 2 guten bzw. sehr guten Alben mit Tony Martin als Sänger, hier der 3. Streich der Männer um Tony Iommi. Neben Schlagzeuglegende Cozy Powell haben wir hier noch ex-Whitesnake Basser Neil Murray mit am Start.
"Tyr" ist wieder mehr als gelungen. Tony Iommi haut wieder ein Monsterriff nach dem nächsten raus. Tony Martin und auch die Band können wieder überzeugen. `Anno mundi` ist als Opener große klasse. Dann kommen mit `Law maker`, `Jerusalem`, `Sabbath stones`, `Odin`s court` und `Valhalla` weitere gute Songs, ein Klassiker ist aber nicht mehr dabei wie noch die Titelsongs der vorherigen Alben. Zum Ende hin werden die Songs auch durchschnittlich etwas schächer.
Das Album "Tyr" ist ein bißchen kurz ausgefallen und es fehlen, trotz guter Songs, die Klassiker. Auch die Soundqualität finde ich für 1990 eher unterdurchschnittlich. 4 Sterne für "Tyr".
Bedrohliches Werk 4 von 5 Punkten Black Sabbath sind eine Legende - egal in welcher Besetzung. Immer gibt es Songs die herausragen, auch wenn ein Album einmal nicht so überragend ist (wie etwa "Forbidden").
Es gibt aber genügend Alben, deren Gesamteindruck viel stärker ist, als die einzelnen Songs selbst. So ein Album ist (phasenweise) das 1990 erschienene "Tyr". Wie der Titel andeutet, geht es hier um dunkle Mystik und verklärte Texte voller Schmerz.
Die Songs sind allesamt hart und bedhrohlich, lassen aber die nötige Melodiösität nicht vermissen.
Bereits der Opener "Anno Mundi" ist nach der choralen Anfangspassage ein düsterer Midtempo - Stampfer, der sehr bedrohlich und walzend daher kommt. Ein böser Auftakt, der mit der Nachfolgenummer "The Lawmaker" noch einmal gesteigert wird. Brutal und schnell wie nie prügelt sich Schlagzeug - Gott Cozy Powell durch diesen Track, den einzigen auf dem Satan himself erwähnt wird - die Lieblingsgestalt der Männer in Schwarz. Ein klasse Stück mit ordentlich Double - Bass.
Mit Sicherheit ein untypischer Song, denn eigentlich sind brachiale Dampframmen nicht die Sache der Engländer.
"Jerusalem" wiederum ist eine aufgeblasene Bombast - Hymne, die stampfend und drückend in den sehr eingängigen Refrain mündet.
Das vielleicht Böseste Stück der LP ist das fast 7 Minütige "The Sabbath Stones". Tonnenschwer krachen Powells Höllendrums und Tony Iommi liefert Gitarrenriffs, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Ein wahres Meisterwerk der düsteren Musik. Gefährlich und vernichtend walzt sich dieser Track in die Annalen der Musigeschichte.
"The Battle of Tyr" leitet die Song - Trilogie über die Nordische Mythologie ein, die dem Album ihren Namen gibt. Dabei ist dieser Titel jedoch lediglich ein von epischen Keyboard - Passagen getragenes Instrumental, das in die athmosphärische Ballade "Odin's Court" mündet. Sänger Tony Martin beweist hier seine stimmliche Klasse, die besonders im direkt folgenden "Valhalla" ihre vielfältigkeit beweist. Nicht nur ruhig kann er's, sondern auch bei einer ruppigen Stakkato - Nummer, die vernichtend ales niedermacht. Man meint förmlich den Reiter aus Valhalla über sich hinwegfegen zu sehen.
Im völligen Kontrast zu diesem Heavy Metal - Titel steht die einzige Single "Feels good to me". Eine im 80er Stil gehaltene Rock - Ballade, die jedoch immer wieder von den typischen zähen und stampfenden Riffs Iommis geprägt wird.
Mit dem letzten Titel lassen es die alten Herren nochmal richtig krachen.
"Heaven in Black" ist ein eindringlicher Kopfnicker mit einem melodiösen Refrain, der ein gutes Album mehr als würdevoll beschließt. Der beste Track der CD!
"Tyr" ist das 14. Black Sabbath Studioalbum in der zigten Neubesetzung. Diesmal mit dem einzig verbliebenen Urmitglied Tony Iommi (Gitarre), dem damals (und heute) vielleicht besten Schlagzeuger Cozy Powell (Ex - Rainbow), dem Bassisten Neil Murray und dem Sänger Tony Martin im dritten seiner fünf Werke mit Sabbath.
Diese Formation hatte bereits den Vorgänger "Headless cross" eingespielt, der meiner Meinung nach noch einen Tick stärker ist, da er mit "Headless cross", "Devil and daughter" oder "Black Moon" echte Übersongs beinhaltet.
Der Nachfolger "Tyr" hingegen lebt vom düsteren Gesamteindruck. Einen nicht unerheblichen Teil zum im vergleich zu älteren Verlöffentlichungen doch recht kommerziellen Sabbath - Sound trägt auch der langjährige Keyboarder Geof Nicholls bei, der Iommis Riffs gebührend unterstützt oder selbst eine dunkle Stimmung erzeugt.
Nach diesem Album, das seinem Vorgänger in Stil und Sound recht ähnlich ist, entschließt sich Gründungsvater Tony Iommi, die gesamte Band zu entlassen, um eine Reunion des "Mob rules" - Lineup mit Ronnie James Dio, Geezer Butler und Vinnie Appice zu erreichen. Der Nachfolger "Dehumanizer" klingt demnach total anders, rauh, hart, unbarmherzig und kalt.
"Tyr" gehört sicherlich zu den besseren Black Sabbath - Veröffentlichungen. Auch wenn der Sound sehr "leise" und wenig "ausladend" ist.
Es besticht durch einen starken Sänger, der technisch absolut top ist und die Songs durch seinen eindringlichen Gesang aufwertet, die wie immer starken Riffs und Soli von Tony Iommi, die düster wabernden Bass - Parts von Neil Murray und die grandiosen Schlagzeugparts von Ausnahmekönner Cozy Powell, der leider 1998 bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.
Spitzenmusiker liefern große Musik ab. Gerade weil die Platte so anders ist als vieles was unter dem Namen "Black Sabbath" erschienen ist und erneut erfrischende Kontraste setzt, heißt es: Kaufen, kaufen, kaufen!
Nur getoppt vom Vorgänger 5 von 5 Punkten Wäre das Vorgänger-Album "Headless Cross"nicht,wäre "TYR" wohl das beste Black Sabbath-Album überhaupt.Thematisch und von seiner Stimmung kunstvoll um das Thema "Nordische Mythologie"gestrickt,glänzt dieses Album durch "Düster-Rock" der Extra-Klasse.Tony Martin passt sanglich perfekt in diese Scheibe,selbst wenn ich nicht sein größter Fan bin...und Anthony Iommi bringt durch seine melodisch-finsteren Riffs dieses Meisterwerk zum Glänzen...Licht aus,Kerzen an,ne Flasche Rotwein(oder was euch sonst so einfällt)...und ab nach VALHALLA
es ist schon... 4 von 5 Punkten ...so eine Sache mit diesem Album. Der auf den Vorgängern eingeschlagene Weg wird beibehalten. Den Hörer erwartet der gewohnte Sound aus glatt produzierten Gitarren und düsteren Synthesizeren. Allerdings geraten Iommies Powerriffs vermehrt zum Beiwerk pathetisch überladener Keyboardmelodien. Einzige Ausnahmen sind "Anno Mundi" und "the Sabbath Stones". Letzteres gehört zu den Stücken die ein ganzes Album nach oben ziehen können. Trotzdem stellt Tyr ein gutes Hard Rock Album dar. Es beschleicht jedoch einen das Gefühl, dass Sabbath in jene Phase am Ende einer Schaffenszeit geraten ist, in der man beginnt seinen Stil zu überzeichnen. Änderungen im Klangkostüm waren folglich zu erwarten. Ob diese dann tatsächlich in einer derart rabiaten Form wie "Dehumanizer" zu erfolgen hatten, sei mal dahin gestellt. Zumindest aber rauere Gitarren und reduzierte Synthies wie auf "Forbidden" waren erforderlich.
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Black Sabbath [UK-Import] Black Sabbath Audio CD, 2. Januar 2001 Verkaufsrang: 139016 Als Black Sabbath 1970 mit ihrem gleichnamigen Debütalbum auf der Bildfläche erschienen, steckte der Heavy Metal noch in seinen Kinderschuhen. Außer Deep Purple gab es kaum eine bekannte, mit harten Gitarrenriffs operierende Band. Sabbath betraten mit ihrem leicht psychopathischen, für damalige Verhältnisse ultraheftigen Düster-Rock absolutes Neuland und schafften es -- schon in diesem frühen Stadium ihrer langen Karriere -- geniale Songs zu schreiben. "Black Sabbath", "The Wizard", "Behind The Wall Of Sleep" und "N.I.B." sind zeitlose Metal-Hits, die weitaus mehr zu bieten haben als stumpfen Lärm. Tony Iommi weiß seine Gitarre sehr vielseitig einzusetzen und scheut auch vor leisen Tönen nicht zurück, während Madman Ozzy mehr als einmal wie ein aus der Hölle entflohener Langzeitinsasse klingt. Mit ihren Bandkollegen Butler und Ward kreieren die beiden einen enorm intensiven Gänsehaut-Sound, der sie zu einer der originellsten und erfolgreichsten Heavy-Bands aller Zeiten macht. --Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
geil,geil,geil... 5 von 5 Punkten ich bin ja bedeutend jünger wie die band selber.aber ich kann mich vor black sabbath nur verneigen.ohne dieses album,ohne viele andere alben,gäbe es die musik,die ich so verehre nicht.die riffs,der gesang,die ganzen grundzüge...herlich,jeder metalhead sollte dieses album besitzen und noch ein paar mehr!!!
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T Y R Black Sabbath Audio CD, 21. Oktober 2004 Verkaufsrang: 189782
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
klasse von vorne bis zum schluß !!! 5 von 5 Punkten mit ozzy und mit den dio songs hat das ganze natürlich nicht mehr viel zu tun ! aber tony martin singt hier wie ein gott zu iommis genialen riffs.
von anno mundi bis zum finale heaven in black ganz großes kino !
wieder ein highlight aus den 80igern ! sollte man unbedingt haben.
aber wie gesagt es ist " nur noch " melodic hard rock !!!
Black Sabbath 1990 4 von 5 Punkten Nach 2 guten bzw. sehr guten Alben mit Tony Martin als Sänger, hier der 3. Streich der Männer um Tony Iommi. Neben Schlagzeuglegende Cozy Powell haben wir hier noch ex-Whitesnake Basser Neil Murray mit am Start.
"Tyr" ist wieder mehr als gelungen. Tony Iommi haut wieder ein Monsterriff nach dem nächsten raus. Tony Martin und auch die Band können wieder überzeugen. `Anno mundi` ist als Opener große klasse. Dann kommen mit `Law maker`, `Jerusalem`, `Sabbath stones`, `Odin`s court` und `Valhalla` weitere gute Songs, ein Klassiker ist aber nicht mehr dabei wie noch die Titelsongs der vorherigen Alben. Zum Ende hin werden die Songs auch durchschnittlich etwas schächer.
Das Album "Tyr" ist ein bißchen kurz ausgefallen und es fehlen, trotz guter Songs, die Klassiker. Auch die Soundqualität finde ich für 1990 eher unterdurchschnittlich. 4 Sterne für "Tyr".
Bedrohliches Werk 4 von 5 Punkten Black Sabbath sind eine Legende - egal in welcher Besetzung. Immer gibt es Songs die herausragen, auch wenn ein Album einmal nicht so überragend ist (wie etwa "Forbidden").
Es gibt aber genügend Alben, deren Gesamteindruck viel stärker ist, als die einzelnen Songs selbst. So ein Album ist (phasenweise) das 1990 erschienene "Tyr". Wie der Titel andeutet, geht es hier um dunkle Mystik und verklärte Texte voller Schmerz.
Die Songs sind allesamt hart und bedhrohlich, lassen aber die nötige Melodiösität nicht vermissen.
Bereits der Opener "Anno Mundi" ist nach der choralen Anfangspassage ein düsterer Midtempo - Stampfer, der sehr bedrohlich und walzend daher kommt. Ein böser Auftakt, der mit der Nachfolgenummer "The Lawmaker" noch einmal gesteigert wird. Brutal und schnell wie nie prügelt sich Schlagzeug - Gott Cozy Powell durch diesen Track, den einzigen auf dem Satan himself erwähnt wird - die Lieblingsgestalt der Männer in Schwarz. Ein klasse Stück mit ordentlich Double - Bass.
Mit Sicherheit ein untypischer Song, denn eigentlich sind brachiale Dampframmen nicht die Sache der Engländer.
"Jerusalem" wiederum ist eine aufgeblasene Bombast - Hymne, die stampfend und drückend in den sehr eingängigen Refrain mündet.
Das vielleicht Böseste Stück der LP ist das fast 7 Minütige "The Sabbath Stones". Tonnenschwer krachen Powells Höllendrums und Tony Iommi liefert Gitarrenriffs, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Ein wahres Meisterwerk der düsteren Musik. Gefährlich und vernichtend walzt sich dieser Track in die Annalen der Musigeschichte.
"The Battle of Tyr" leitet die Song - Trilogie über die Nordische Mythologie ein, die dem Album ihren Namen gibt. Dabei ist dieser Titel jedoch lediglich ein von epischen Keyboard - Passagen getragenes Instrumental, das in die athmosphärische Ballade "Odin's Court" mündet. Sänger Tony Martin beweist hier seine stimmliche Klasse, die besonders im direkt folgenden "Valhalla" ihre vielfältigkeit beweist. Nicht nur ruhig kann er's, sondern auch bei einer ruppigen Stakkato - Nummer, die vernichtend ales niedermacht. Man meint förmlich den Reiter aus Valhalla über sich hinwegfegen zu sehen.
Im völligen Kontrast zu diesem Heavy Metal - Titel steht die einzige Single "Feels good to me". Eine im 80er Stil gehaltene Rock - Ballade, die jedoch immer wieder von den typischen zähen und stampfenden Riffs Iommis geprägt wird.
Mit dem letzten Titel lassen es die alten Herren nochmal richtig krachen.
"Heaven in Black" ist ein eindringlicher Kopfnicker mit einem melodiösen Refrain, der ein gutes Album mehr als würdevoll beschließt. Der beste Track der CD!
"Tyr" ist das 14. Black Sabbath Studioalbum in der zigten Neubesetzung. Diesmal mit dem einzig verbliebenen Urmitglied Tony Iommi (Gitarre), dem damals (und heute) vielleicht besten Schlagzeuger Cozy Powell (Ex - Rainbow), dem Bassisten Neil Murray und dem Sänger Tony Martin im dritten seiner fünf Werke mit Sabbath.
Diese Formation hatte bereits den Vorgänger "Headless cross" eingespielt, der meiner Meinung nach noch einen Tick stärker ist, da er mit "Headless cross", "Devil and daughter" oder "Black Moon" echte Übersongs beinhaltet.
Der Nachfolger "Tyr" hingegen lebt vom düsteren Gesamteindruck. Einen nicht unerheblichen Teil zum im vergleich zu älteren Verlöffentlichungen doch recht kommerziellen Sabbath - Sound trägt auch der langjährige Keyboarder Geof Nicholls bei, der Iommis Riffs gebührend unterstützt oder selbst eine dunkle Stimmung erzeugt.
Nach diesem Album, das seinem Vorgänger in Stil und Sound recht ähnlich ist, entschließt sich Gründungsvater Tony Iommi, die gesamte Band zu entlassen, um eine Reunion des "Mob rules" - Lineup mit Ronnie James Dio, Geezer Butler und Vinnie Appice zu erreichen. Der Nachfolger "Dehumanizer" klingt demnach total anders, rauh, hart, unbarmherzig und kalt.
"Tyr" gehört sicherlich zu den besseren Black Sabbath - Veröffentlichungen. Auch wenn der Sound sehr "leise" und wenig "ausladend" ist.
Es besticht durch einen starken Sänger, der technisch absolut top ist und die Songs durch seinen eindringlichen Gesang aufwertet, die wie immer starken Riffs und Soli von Tony Iommi, die düster wabernden Bass - Parts von Neil Murray und die grandiosen Schlagzeugparts von Ausnahmekönner Cozy Powell, der leider 1998 bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist.
Spitzenmusiker liefern große Musik ab. Gerade weil die Platte so anders ist als vieles was unter dem Namen "Black Sabbath" erschienen ist und erneut erfrischende Kontraste setzt, heißt es: Kaufen, kaufen, kaufen!
Nur getoppt vom Vorgänger 5 von 5 Punkten Wäre das Vorgänger-Album "Headless Cross"nicht,wäre "TYR" wohl das beste Black Sabbath-Album überhaupt.Thematisch und von seiner Stimmung kunstvoll um das Thema "Nordische Mythologie"gestrickt,glänzt dieses Album durch "Düster-Rock" der Extra-Klasse.Tony Martin passt sanglich perfekt in diese Scheibe,selbst wenn ich nicht sein größter Fan bin...und Anthony Iommi bringt durch seine melodisch-finsteren Riffs dieses Meisterwerk zum Glänzen...Licht aus,Kerzen an,ne Flasche Rotwein(oder was euch sonst so einfällt)...und ab nach VALHALLA
es ist schon... 4 von 5 Punkten ...so eine Sache mit diesem Album. Der auf den Vorgängern eingeschlagene Weg wird beibehalten. Den Hörer erwartet der gewohnte Sound aus glatt produzierten Gitarren und düsteren Synthesizeren. Allerdings geraten Iommies Powerriffs vermehrt zum Beiwerk pathetisch überladener Keyboardmelodien. Einzige Ausnahmen sind "Anno Mundi" und "the Sabbath Stones". Letzteres gehört zu den Stücken die ein ganzes Album nach oben ziehen können. Trotzdem stellt Tyr ein gutes Hard Rock Album dar. Es beschleicht jedoch einen das Gefühl, dass Sabbath in jene Phase am Ende einer Schaffenszeit geraten ist, in der man beginnt seinen Stil zu überzeichnen. Änderungen im Klangkostüm waren folglich zu erwarten. Ob diese dann tatsächlich in einer derart rabiaten Form wie "Dehumanizer" zu erfolgen hatten, sei mal dahin gestellt. Zumindest aber rauere Gitarren und reduzierte Synthies wie auf "Forbidden" waren erforderlich.
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Headless Cross Black Sabbath Audio CD, 5. August 1999 Verkaufsrang: 105555
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Sabbath nicht Kopflos 4 von 5 Punkten 1989 erschien der Nachfolger von "Eternal Idol" namens "Headless Cross". Als Sänger war wieder Tony Martin dabei und für die Drums konnte Cozy Powell verpflichtet werden. Das Album fand eine rege Aufmerksamkeit in den Medien und Sabbath waren wieder einigermaßen angesagt.
Nach dem Intro `The gates of hell` folgt mit dem Titelstück `Headless cross` direkt ein richtiger Kracher. Cozy tobt sich am Schlagzeug aus und Tony Iommi schenkt uns hier wieder ein Monsterriff. Leider wird diese Qualität nicht durchgehend gehalten. Es geht auf dem Album nur ums töten und sterben. Ich dachte eigendlich, dass hätte Iommi hinter sich gebracht. Auf der Habenseite sind Songs wie `Devil and daughter` und `Black moon`. Weniger gelungen finde ich `When death calls` und `Kill in the spirit world`. Jetzt nicht falsch verstehen, kein Song ist wirklich schlecht, das Album "Eternal Idol" war für mich homogener und besser.
Musikalisch ist das Album meist top, die Texte...na ja. 4 Sterne sind aber zu vertreten. Das Album ist gut und auf der Tour war die Gruppe richtig stark.
Das Beste Werk mit Tony Martin 4 von 5 Punkten Im Olymp der Metal - Geschichte ist nicht sehr viel Platz. Einige wenige Bands finden sich dort wieder und scheinbar übermächtig trohnt auf seiner höchsten Stelle die Britische Legende Black Sabbath. Alben wie "Paranoid", "Black Sabbath", "Sabbath bloody Sabbath", "Dehumanizer" oder "Heaven and hell" gehören zum Besten was jemals im Bereich der schweren Musik veröffentlicht wurde.
Das 1989 erschienene "Headless cross" jedoch fällt in eine schwierige Zeit. Von der Urformation ist nur Gitarrist Tony Iommi übrig geblieben, der inzwischen scheinbar stündlich die Mitglieder wechselt und die Heavy Metal - Combo in deutlich kommerziellere Fahrwässer führt. Das letzte Album "The Eternal Idol" ist ein Flop gewesen und es wird Zeit, dass der Erfolg zurück kommt.
Dem Meistergitarristen soll zur Verwirklichung dieses Zieles qualifiziertes Personal helfen. Zum zweiten Mal leiht Tony Martin einer Black Sabbath - LP seine Stimme und prägt die Songs maßgeblich. Erstmals dabei sind zudem der Bassist Laurence Cottle und der brillante Schlagzeuger Cozy Powell, der zuvor Bands wie Rainbow oder Whitesnake bereicherte.
Scheinbar über allem schweben die Klangteppiche von Keyboard - Mastermind Geoff Nicholls, der nach Jahren des Versteckens hinter der Bühne nun auch offiziell Mitglied der Band ist.
Gleich das Intro "The Gates of hell" lebt von dessen düsteren Klängen, ehe Cozy Powells Schlagzeug im Titelsong "Headless cross" markant aufschlägt und Iommi eines seiner vielen Monster - Riffs folgen lässt. "Monströs" ist das richtige Wort um das gesamte Album zu beschreiben. Es dauert zwar nur schlappe 40 Minuten, aber während dieser Zeit werden bombastische Hymnen voll epischer Breite geliefert. Die mitreissende Dynamik der Stücke ist unverkennbar.
Besagter Titelsong, gleichzeitig auch die erste Single, ist ein typisches Black Sabbath - Lied der Tony Martin Ära. Es beinhaltet einen düsteren Text und lebt von der charismatischen und technisch ausgezeichneten Stimmführung des Briten. Der recht einfache Schlagzeug - Groove und das zigfach in anderen Songs gehörte Bass - Riff tun der Eingängigkeit des Titels keinen Abbruch und setzen ein erstes Ausrufezeichen. Zwar ist der "neue" Stil melodiös, aber doch mit einem durchaus harten Grundgerüst versehen. Deutlich weicher zwar als sperrige Werke wie etwa "Born again" oder "Dehumanizer", aber trotzdem bei weitem noch nicht Hard Rock oder gar Hair Metal! Black Sabbath spielen in einer ganz anderen Liga!
Nach Ozzy Osbourne hat Tony Martin mit 5 die meisten Alben des Metal - Dinosauriers besungen und für viele ist er auch der technisch versierteste Sänger aller 17 veröffentlichten Alben (und dem einen Inoffiziellen).
Dass er es kann beweist auch die zweite Single "Devil and daughter". Powell peitscht auf seine infernalischen Höllendrums ein, Iommi liefert erneut ein bombastisches Riff und Tony Martin unterstützt das ganze mit stimmlicher Wucht. Dazu ein starker Refrain und fertig ist der überzeugendste Titel des Albums!
Wucht zeigt sich in "When death calls" erst ab der Hälfte der fast 7 Minuten. Zunächst beginnt der Song ruhig und episch, ehe er zu einem groovenden Kopfnicker wird. Der doomige Refrain ist Sabbath - typisch.
Von den restlichen Songs sticht lediglich noch "Black Moon" heraus. Der Refrain bleibt sehr lange im Ohr hängen und der schauderhafte Text lässt die Eine oder Andere Gänsehaut entstehen.
Die restlichen der 8 Tracks werden von den typischen Merkmalen dominiert, die die ganze Platte auszeichnen: Schweres Midtempo, geschliffene Gitarren - Riffs, technisch versierte Soli, krachende Drums, ein tiefer Bass,düster Keyboard - Passagen und überladene, teilweise zu aufgeblasene Gesangs - Parts.
Ein Werk ohne soundtechnische Ecken und Kanten, glatt geschliffen wie ein funkelnder Diamant. Technisch sehr gute Musik, die viele Fans jedoch ob ihrer Eingängigkeit verschreckte. So ist das 13. Epos der Briten heute in Vergessenheit geraten und wird von vielen Musikläden gar nicht mehr angeboten und wenn, dann nur in einer klangmäßig sehr unglücklichen Version. Erstens sind die Songs viel zu leise und zweitens kommt die filigrane Wucht die sie verströmen dadurch nicht richtig zum Ausdruck.
Alle anderen Alben wurden Remastered, nur nicht die mit Tony Martin (und "Dehumanizer" mit Dio) - es steht außer Frage, dass dies höchste Zeit ist. Und: Nur weil sie keine kommerziellen Erfolge waren, heißt es noch lange nicht, dass die enthaltene Musik schlecht ist.
Im Gegenteil, "Headless cross" ist für mich das Stärkste Werk der Tony Martin - Ära und beinhaltet einige sehr berührende und emotionale Bombast - Hymnen. Sicherlich ist die Musik nicht unbedingt Sabbath - typisch, es fehlt die raue Ungeschliffenheit und die Komplexität früherer Werke, doch das macht die Qualität der Songs wett.
Wer Black Sabbath einmal anders erleben will, der soll sich die musikalisch sehr guten Alben ab 1987 kaufen.
Für "Headless cross" spreche ich eine ganz klare Kaufempfehlung aus. Es ist ein Genuss für jeden Freund von melodischem Metal, denn alleine Tony Iommis legendäre Riffs sind eine klasse für sich!
Sabbath goes Hard Rock 5 von 5 Punkten Allgemein gesehen kommt Headless Cross in den Bewertungen recht gut weg. Kein Wunder, melodischer Hard Rock erfreut sich schließlich einer großen Beliebtheit (siehe Bon Jovi). Das bedeutet jetzt nicht, dass Sabbath plötzlich Hair Metal oder Poser Rock spielten. Iommies Riffs donnern nach wie vor aus den Boxen und die hinzu gekommenen Keyboards versprühen eine dunkle Atmosphäre. Alles zusammen ein satter, düsterer Rockgenuss. Trotzdem klingt der Sound deutlich weicher und abgerundeter. Die Rifffolge des Titelstückes lädt gar zum Mitsummen ein. Die Härte ist vorhanden, eckt aber nicht an. Höhepunkt des Albums ist "When Death Calls", dass dank seiner Synthesizer eine unglaubliche Schwere erreicht.
Black Sabbath meets Cozy Powell 4 von 5 Punkten Cozy Powell bei Black Sabbath - klingt gut und ist es auch. Für diese Veröffentlichung hat es Iommi doch tatsächlich geschafft seinen Kumpel Powell doch noch ins Boot zu holen, obwohl Powell doch bereits 1980 ein ähnliches Angebot ausgeschlagen hatte (damals Bill Ward nachzufolgen). Das Resultat läßt sich sehr gut hören und läßt die "alten" Zeiten fast wieder aufleben. Die Herren Iommi und Powell komponierten und produzierten, Tony Martin besorgte die Texte und als Basser holte man sich noch Session-Musiker Laurence Cottle ins Studio (Neil Murray spielte erst auf der Tour)... und damit waren mit dieser Scheibe Black Sabbath plötzlich wieder in aller Munde. Die Songs überzeugen von vorne bis hinten und sind wohl durchdacht, wenngleich der Sound etwas zu überproduziert und kommerziell daher kommt. Hier und da ein paar Ecken und Kanten (wie in den 70ern) hätten bestimt für noch mehr Aufsehen gesorgt! FAZIT: Martin etabliert, Powell gut eingeführt, der Weg in die 90er war gesichert...
Metal-Meisterwerk! 5 von 5 Punkten In Zeiten von Perspektivenlosigkeit entscheidet sich meist, ob der Mensch den Ausweg findet oder in der Mittelmässigkeit weiterschwimmt. Black Sabbath jedenfalls gelang es mit dem 1989er "Headless Cross" allen Unkenrufen und Spöttern den Saft abzudrehen: Genial eingespielt, filigrane Gitarrenriffs, einprägsame Melodien, eine bombastische Stimme (Tony Martin) und ein donnerndes und wuchtiges Drumkit vom wohl legendärsten Heavy-Metal/Hard Rock Drummer überhaupt, Mr. Cozy Powell (gest. 1998). Schon im Opener "Headless Cross" erahnt man, das Tommi Iommi & Co. hier in erstklassiger Spiellaune waren!!Was hat die Band nicht alles an Ups & Downs miterlebt: Ozzy kommt und geht, dann kam der exzellente Ronnie James Dio, mal gute Alben, dann wieder für Fans verwirrend durchschnittliche. Lange Pausen, kurze Pausen. Stilistisch war die Band vor der Veröffentlichung von "Headless Cross" totgesagt. Dann aber kam der Knaller in Form des (etwas zu kurzen!) melodischen Meisterwerks, das für alle seriösen (Hard)Rock-Fans absoluter Pflichtkauf ist!!
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