Black Sabbath

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Black Sabbath - Black SabbathBlack Sabbath
Black Sabbath

Audio CD, 1. Februar 2001
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

-exzellentes bahnbrechendes und genreprägendes Meisterwerk-      5 von 5 Punkten
Von ganz unten kamen sie emporgestiegen und nahmen in nur einer knappen Woche ein in seiner bekanntesten Version 8 Songs enthaltendes Faszinosum auf. Bis heute hat dieses magische Album von seiner Wirkung nichts verloren. Ozzies Endzeitstimme, Tonies martialische Riffs, die geniale Mischung aus Rock und Swingschlagzeug von Bill und der absolut agil gespielte Bass von Geezer lassen den Kontrast zur Flower-Power- Bewegung, den Unterschied zwischen San Franzisko und dem schmuzigen Arbeiterviertel Birminghams, aus dem Sabbath stammen, deutlich zu Tage treten. Black Sabbath ist nichts weniger als der Sountrack zum Weltuntergang und die Hymne zu deren Wiederauferstehung in Einem, ein genialer Geniestreich, der nach einem kometenhaften Aufstieg in den siebziger Jahren heute, mit der Reunion der Originalbesetzung seit 1997 eine Fortsetzung findet.

Uli Krell

Unheimlicher Sound      4 von 5 Punkten
Die CD-Überspielung ist sehr gut. Auf den ersten beiden Alben hatte Bill Ward und die Tontechniker einen tollen Schlagzeugsound hinbekommen, obwohl in Zeitdruck und mit wenig Geld aufgenommen.

Der Drummer ist meiner Meinung der beste Musiker der Gruppe gewesen, der zu diesem Zeitpunkt offenbar schon ein längeres Studium seiner Instrumente und Vorbilder aus der Jazz-Szene hatte. Besonders gefallen mir die Drums von "the Wizard" und "Sleeping Village" (noch toller "War Pigs" auf der Folgeplatte"): Schwer, dominant, z.T. vertrackte Polyrhytmen und viel facettenreicher als das Spiel der Gitarre mit ihren schweren Riffs oder der Bass. Ist das Spiel von Iommi ein (durchaus originelles und interessantes) Werk, daß aus Backsteinen aufgebaut ist, so ist Bill Wards Spiel ein durchdachtes Gebilde, daß in der gleichen Größe aus kleineren Kieselsteinen besteht.

Sehr unheimlich muß für Hörer um 1970 der Titelsong gewesen sein. Die Lyriks von "Black Sabbath" sind auch nachvollziehbar, ich glaube es geht um die Angst eines normalen Wesens, dass seine Furcht und seine Antipathie vor etwas Schlimmen und angedeutet Makabren ausdrückt. Ähnlich sympathisch und nachvollziehbar war auch der Anti-Kriegs-Text von "War Pigs".

Warum die Gruppe weiterhin mit okkulten Lyriken operierte ist etwas unverständlich, vielleicht war es ein Zwang des Managements wegen des Titelsongs und Covers dieser ersten Platte (wirklich unheimlich und gelungen). Die besten Songs finde ich "Black Sabbath", "Evil Woman (war auch eine nicht erfolgreiche Single, der Refrain ist wirklich ein interessanter Melodiewechsel, getragen von der Stimme Osbournes, "the Wizard" mit einem stürmischen Heavy Drum und einem wahren Abrißbirnen-Gitarren Riff. "Sleeping Village" hat ein ruhiges Intro und interessante Duelle der Seiten Bass/Gitarre (bleischwer) und den Drums auf der Gegenseite. Es kam um 1970 übrigens ein Sampler heraus von "HörZu", das die besten Tracks der ersten beiden LPs vereinigte.



Eternal Idol - Black SabbathEternal Idol
Black Sabbath

Audio CD, 14. Juli 2006
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

neben tyr die absolut beste mit tony martin als sänger      5 von 5 Punkten
edelster hardrock egal ob das eröffnungsstück the shining oder zum schluß eternal idol. wer auf majestätischen hardrock mit klasse melodien steht kommt an diesem album nicht vorbei.tony martin ist hier mehr als ein ozzy oder dio ersatz! absolute kaufempfehlung !!!!

Die Legende lebt weiter      5 von 5 Punkten
Nach 2 `nur` guten Alben ("Born Again" und "Seventh Star") konnte Tony Iommi, diesmal auch ohne Geezer Butler, wieder ein ganz starkes Album vorlegen, welches den Namen `Black Sabbath` auch zu recht trägt.

"Eternal Idol" hat aber größtenteils wenig mit der Ozzy-Ära zu tun, sondern knüpft dort an, wo "Mob Rules" mit Dio aufgehört hat. Das hat natürlich viel damit zu tun, dass Iommi mit Tony Martin wieder einen super Sänger verpflichten konnte. Martin ist zwar auch ein anderer Typ als Dio, er kann aber auch gerade die Songs der Dio-Ära toll singen und performen.
Herausragende Songs sind `The shining`, `Ancient warrior` und `Nightmare`. Irgendwie typisch Sabbath und doch auf der Höhe der Zeit (das Album erschien 1987). Bratige Riffs von Iommi und dazu der sehr abwechslungsreiche Gesang des anderen Tony. Der Überflieger ist aber der Titelsong. Hier fühlt man sich zurückversetzt in das Jahr 1970. `Eternal idol` ist sowas wie die Fortsetzung des Songs `Black sabbath`. Düster und bratig ohne Ende.

Nachdem Iommi ein bißchen die Richtung verloren hatte mit "Born Again" und "Seventh Star", obwohl diese Alben mit Gillan bzw. Hughes auch gut sind, fand` er mit Martin den richtigen/passenden Sänger für Jahre und mit "Eternal Idol" den roten Faden für seine Musik wieder. Das Album ist richtig stark und hat somit 5 Sterne verdient.

Klasse!!!      4 von 5 Punkten
1987 erschien nach langer Zeit endlich mal wieder ein richtiges Black-Sabbath-Album und nicht ein CD auf der nur der Name Black Sabbath stand. Eternal Idol ist der würdige Nachfolger von Mob Rules und zeigte das Tony Iommi auch ohne Dio, Gillan, Hughes, Butler und wie sie alle heißen den Namen "seiner" Band würdig weiterführen kann. Die Kompositionen sind alle auch höchsten Niveau und mit Tony Martin hat der Mann in schwarz endlich den richtigen Nachfolger von Ronnie James Dio gefunden. Obwohl die Songs, vergliechen mit den Klassikern etwas kommerzieller gestaltet sind, merkt man als Hörer sofort, daß Black Sabbath wieder zurück sind. Die Gitarre sägt wieder, die Drums hämmert und Tony M. schreit sich die Seele aus dem Leib. Als Anspieltipps würde ich Glory Ride, Born To Loose, Nightmare und den genialen Titeltrack empfehlen. FAZIT: Iommi kanns auch ohne seine gewohnten Mitstreiter!

absolut hörenswert !      5 von 5 Punkten
Ich finde das Album absolut empfehlenswert und die Vergleiche zu den alten Scheiben sind unfair und nicht gerecht !
Tony Martin ist im letzten Moment als Sänger eingesprungen und dafür ist der Gesang mehr als in Ordnung !
Die Lieder sind allesamt hörenswert nur wer ozzy erwartet wird wie immer enttäuscht ! sorry aber Tony Martin ist der bessere Sänger
Also ich kann die Cd empfehlen obwohl der Nachfolger Headless Cross das ganze noch toppt !

Das geht doch besser...      3 von 5 Punkten
Das Black Sabbath auch mit anderen Sängern außer Ozzy Osbourne sehr gute Alben veröffentlicht haben dürfte bekannt sein, aber dieses hier zählt definitiv nicht dazu. Langweiliger Altherren-Rock trifft es glaub ich sehr gut. Zwar halte ich Tony Martin für einen recht guten Sänger, doch hier zeigt er nur sehr selten sein wahres Können. Gleiches gilt für Tony Iommi, der hier, was das Songwriting angeht, recht einfallslos rüberkommt. Alle Songs sind mehr oder minder nur Durchschnitt, belanglos, uninteressant und wirken sehr krampfhaft...

Fazit: Wohl das schwächste Sabbath-Album der 80er...



Technical Ecstasy Picture Lp [Vinyl LP] - Black SabbathTechnical Ecstasy Picture Lp [Vinyl LP]
Black Sabbath

Schallplatte, 14. Juni 2004
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Technische Extase      4 von 5 Punkten
"Technical Ecstasy" erschien 1976. Genau wie die Vorgänger "Sabbath bloody sabbath" und "Sabotage" sind sehr aufwendige Arragements vorhanden. Die Gruppe verschanzte sich wieder sehr lange im Studio und legte ein ambitioniertes Werk vor. Waren die genannten Vorgänger aber trotzdem noch als Sabbath-Alben zu erkennen, so hat dieses Album nun wirklich gar nichts mehr mit Alben wie "Paranoid" oder "Master of reality" gemeinsam.

Musikalisch also unter der Leitung von Tony Iommi richtig gut gibt es mehrere starke Songs auf dem Album. Der Opener `Back street kids`, `Gypsy`, `Rock `n` roll doctor` und `Dirty women`. Es sind gleich 2 Balladen vertreten `It`s alright` und `She`s gone`. Daher will ich die Aussage `das Album wäre sehr hart` nicht so stehen lassen. Da gibt es härtete Alben der Gruppe. Auch sind wieder viel Keyboards und Streicher zu hören. Dadurch geht etwas die Kraft verloren. Ozzy war an den Kompositionen wohl kaum noch beteiligt. Er hatte das zu singen, was Tony und die anderen ihm vorsetzten.

Das Album ist musikalisch sehr gut, aber es fehlen die Klassiker. Bis auf vielleicht `Dirty women` ist keiner vorhanden. Auch verliert die Gruppe langsam die Orientierung (musikalisch). Es ist nicht so stark wie die genannten Vorgänger, aber besser als "Never say die". 4 Sterne.

Auf neuen Wegen      5 von 5 Punkten
Hatten Black Sabbath mit den ersten vier Alben "Black Sabbath", "Paranoid", "Master of Reality" und "Vol. 4" die Archetypen des Heavy-Sounds kreiert, so waren sie mit "Sabbath bloody Sabbath" und "Sabotage" zu aufwendigeren und komplexeren Strukturen übergegangen. "Technical Ecstasy" - das 7. Studioalbum zeigte wiederum einen neuen Weg auf. Wie der Name schon sagt, wurde hier Technik verwendet, der Gesamtsound ist sehr dicht und die Gitarre klingt fast durchgehend wie durch einen Filter gezogen. Das Album hat nicht mehr den typischen Sabbath-Sound, aber die Kompositionen sind komplex, melodiös wie auf allen Sabbath-Alben mit Ozzy und ausgefeilt. Erst auf ihrem 8. Studioalbum "Never say die", dem letzten mit Ozzy, sollte sich der Sabbath-Sound tatsächlich auflösen. Doch auch dieses Album ist noch sehr gut.

Technical Ecstasy      3 von 5 Punkten
Also,ich mache es kurz .Die einzigen Lieder die mir auf dieser CD
richtig gut gefallen sind Dirty Women und Rock'n'Roll Doktor . Nur das heisst nicht das ich die Scheibe nicht mag .Auch die anderen Lieder sind nicht schlecht und ich kann sie gut und gerne weiter empfehlen ,,wie alle anderen Sabbath CD's-LP's auch


Master of Reality - Black SabbathMaster of Reality
Black Sabbath

Audio CD, 2. Januar 2001
     Verkaufsrang: 222990     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Essentielle Metal CD für Sammler      5 von 5 Punkten
Wenn man sich Master Of Reality anhört, dann wird man in einen mystischen Schleier gehüllt der einem die Sinne bedeckt und mitten in die Musik zieht. Für mich ist es eines von Sabbaths düstersten und heaviesten Alben. Wenn man sich darauf besinnt, dass es aus dem Jahre 1971 stammt, dann wird das Album noch einzigartiger und spezieller. Sie waren ihrer Zeit wahrlich voraus.

Von Beginn an gibt "Sweet Leaf" das extrem starke und klasse Feeling vor auf dem der Rest des Albums aufbauen kann.

Ich war immer schon fasziniert wie Geezer sein technisches Bassspiel einbringt. "After Forever" ist ein überwältigendes Beispiel für seinen verblüffenden Stil. In diesem Titel ist er unschlagbar. Eine große Stärke von Sabbath ist die Auswahl der unterschiedlichen Stücke. Sie kombinieren einfache und komplexe Stücke miteinander. Die vielen Veränderungen und geschickten Zwischenspiele stellen eine mehr oder weniger progressive Art dar. Wie zum Beispiel die genialen Soli von Iommi, die phänomenal klingen.

Die Sabbath Hymne "Children Of The Grave" ist zwar etwas einfacher aber trotzdem hervorragend. Bill Wards variantenreiches Drumming gibt dem Titel eine spezielle Dynamik.

Orchid ist eines von Iommis besten Instrumentalstücken. Eine sanfte, harmonische Reise die den Weg zu der mystischen Magie von "Lord of this World" einleitet. Ein stark groovendes Stück mit fantastischem Gitarren- und Bassspiel. Der Rhythmusteil ist nicht überwältigend, aber er hält den Titel zusammen.

Von der einzigartigen und bezaubernden Atmosphere von "Solitude" wird man sofort gefesselt. Der ernsthafte und gefühlsbetonte Gesang passt sehr gut und die faszinierende Flöte gibt dem Ganzen noch mehr Tiefe. Die akustische Gitarre und der Bass bilden das Fundament und bleiben dennoch im Hintergrund.

Danach explodiert "Into The Void" plötzlich mit einem der wildesten Riffs von Iommi. Die Veränderung von schneller Intensität und ultralangsamen Grooves gibt dem Schlusstitel eine sehr interessante Struktur. Es gibt in diesem Titel wie in dem gesamten Album sehr viele coole Details zu entdecken.

Wenn die letzten Klänge der Musik nach nur 34 Minuten Spielzeit verstummen, dann bleibt der Wunsch nach mehr. Es fällt mir schwer irgendetwas Negatives an der CD zu erkennen. Jeder Riff, jeder Refrain und jede Kleinigkeit scheint seinen guten Grund zu haben, der letztendlich die Qualität mitbestimmt. Alle Musiker haben auf dem Album ihren einzigartigen Stempel hinterlassen und es hat etwas Magisches, wie die Bandmitglieder harmonieren.

Die Texte handeln von Glaubens- und Existenzfragen, Liebe und der Hoffnung auf eine bessere und friedlichere Welt. Sie sind nicht sehr direkt aber trotzdem klar verständlich. Der Sound ist gut auf der remasterten CD.


das beste sabbath album !      5 von 5 Punkten
das sind die stärksten gitarrenriffs der 70`er. die scheibe zählt zu den besten von sabbath. dies war das erste doommetal album überhaupt und es
erschien 1971. klassiker die auf jedem sabbath, bzw. ozzy-konzert gespielt
werden sind "sweet leaf" und "children of the grave". mein favorit hier-
drauf ist "lord of this world" (langsamer doomklassiker mit mörderriffs)
und die vom schlagzeuger bill ward interpretierte "ballade" (mit anführungs-
strichlein, weil eine ballade für black sabbath verhältnisse ziemlich
ungewöhnlich ist) "solitude". sehr melanchonisch der song. zum träumen und
vor allem, wenn man "high" ist am besten zu genießen (ich nehm zwar selbst keine drogen, aber ich denke es stimmt schon).
was danach kam , außer "sabbath bloody sabbath" und "heaven and hell" (
mit dem großartigen ronnie james dio), war eher belanglos.
wenn man sich einen sabbath-fan nennen will, muss man die ersten 3 alben
und die da oben genannten alben besitzen. metal rulezzz, tokio hotel und
hip hop sucksssss !!!

Sabbath-Album Nr. 3      4 von 5 Punkten
Nach dem riesigen Erfolg des Albums und der Single "Paranoid" legte die Gruppe direkt mit "Master of reality" nach. 1971 erschienen, verfolgte die Gruppe konsequent den Weg des Vorgängers weiter. Heavy Metal, fast schon Doom Metal ist angesagt.

Die Songs `Sweet leaf`, `Children of the grave`, `Lord of this world` und `Into the void` gehören zu den besten der Gruppe. `Solitude` ist eine wunderschöne Ballade. Ein Song zum träumen, das hätte man der Gruppe gar nicht zugetraut. `After forever` ist vom Text her interessant. Damals fragte man sich `ist ihre Position bzgl. Gott und Teufel doch nicht eindeutig?`. Auch musikalisch ist das Lied klasse. Dann gibt es noch 2 kurze Songs ohne Gesang. Und dann kommen wir zum Problem des Albums, es ist viel zu kurz. Mindestens ein Song hätte es noch sein dürfen.

Von den Songs her sind 5 Sterne verdient. Aber die Gruppe hätte sich etwas mehr Zeit nehmen können und noch einen Song komponieren. Auch der Sound ist, trotz remastering, nicht doll, daher 4,5 Sterne für "Master of reality".

Nicht mein Sabbath-Favorit      3 von 5 Punkten
Leider kann mich Sabbath mit diesem Album keineswegs überzeugen, vor allem wenn man so geniale Alben wie "Black Sabbath" und "Paranoid" schon hat. Ozzy Osbourne's Stimme war für mich schon immer gräßlich und gerade auf den schlechteren Alben fällt mir das umso mehr auf. Zum Glück kam später Dio, um dem ganzen wieder eine gewisse Klasse zu verleihen.
"Children of the grave" (dafür gibts einen Punkt) und "Lord of this world" (dafür gibts sogar zwei Punkte) sind die überzeugendsten Songs auf dieser Veröffentlichung, die ich hin und wieder mal gerne höre.

ritchie1982

Erstes "Heavy-Metal"-Album? JAAAAAA!      5 von 5 Punkten
Was ist die Geburtsstunde des "Heavy Metal"? Das Riff der Kinks in "You Really Got Me". "MC5" Ende der 60er Jahre? Oder ist "Screaming for Vengeance" von Judas Priest Anfang der 80er Jahre das erste "Heavy Metal"-Album?

Alles ist argumentierbar. Mein "Glaube": es begann mit "Master of Reality".

Mit dem Vorgängeralbum "Paranoid" landeten Black Sabbath einen Riesenerfolg. 1971 wurde schnell das "Masters of Reality"-Album nachgeschoben. Ich behaupte "schnell", weil die Scheibe in einer Hinsicht eine Unverschämtheit ist: Die Spielzeit ist nur wenig mehr als 30 Minuten. Und von den 8 Stücken sind zwei davon zusätzlich sehr kurze Instrumentals bzw. "Vorspiele" ("Embryo" und "Orchid") und eines "experimentell" und von Bill ward gesungen (Solitude).

Der Rest aber kracht ohne Ende. Gegenüber "Paranoid" wurde nochmals kräftig am Härtegrad gedreht. Mit "Sabotage" ist "Masters of Reality" das schwerste Sabbath-Album aus der Ozzy-Ära. Angefangen beim sympathischen "hüsteln" bei Sweat Leaf, über das klassische und oft abgekupferte Riff bei "Children of the Grave" (Danzig III lässt grüßen) bis hin bis zum supergeilen "Into the Void" wird ein wirklich zeitloses "Metal"-Feuerwerk abgezündet, das seiner Zeit um über 10 Jahre voraus ist. Das Album klingt auch heute noch aktuell!

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Forbidden [Musikkassette] [US-Import] - Black SabbathForbidden [Musikkassette] [US-Import]
Black Sabbath

Hörkassette, 1. Januar 1995
    

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Tony Iommi wollte es '95 wissen. Jahrelang hatten ihm zahlreiche Kritiker vorgeworfen, nur noch abgehalfterten Altherren-Rock zu spielen. Klangliche Neuerungen mussten her, und daher engagierte der Black Sabbath-Gitarrero/Chefdenker für die Produktion des nächsten Albums Forbidden niemand Geringeren als Body Count-Gitarrist Ernie C. Das Ergebnis ist ein roher, in puncto Sound ein wenig ungeschickt auf modern getrimmter Tonträger, auf dem sogar Ice-T ein Gastspiel gibt. An einigen Stellen klingt's wie ganz früher mit Ozzy, größtenteils aber leider arg zeitgeistig. Was unterm Strich wirklich fehlt, sind jedoch überzeugende Songs. "Can't Get Close Enough" kann man sich problemlos reinpfeifen, ansonsten reagiert aber eher biederes Mittelmaß, das im Studio ziemlich hastig zusammengeschossen wurde. Da hilft es auch wenig, dass Tony Martin erneut großartige Gesangsspuren eingesungen hat. Kein Wunder, dass die Scheibe floppte und Iommi anschließend eifrig auf die Reunion mit Geezer Butler, Bill Ward und Ozzy Osbourne hinarbeitete. --Michael Rensen

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

durchwachsen      4 von 5 Punkten
Ein guter Anfang ist eine Kunst für sich. THE ILLUSION OF POWER beginnt und endet zwar gut, was aber dazwischen kommt ist...daneben. Die Chance eines zweiten VIRTUAL DEATH mit leichtem Crossover-Einschlag wurde durch die unpassenden "Gesangslinien" und Rappart von Ice T vertan. Das nachfolgende GET A CRIP ist ganz solide, mehr aber auch nicht. Für ein erstes Aufhorchen sorgt die Halbballade CAN'T GET CLOSE ENOUGH. Dieser hätte - wenn man schon die Keyboards weglässt - etwas mehr Druck bei den Gitarren zum Ausgleich des Schlagzeugs ganz gut getan. Mit SHAKING OFF THE CHAINS schießt sich Sabbath so langsam ein, um dann (ausgerechnet) mit der Ballade I WON'T CRY FOR YOU einen ersten Volltreffer zu landen. Käme der Song heute mit weiblichen Gesang raus, man würde ihn wohl ganz oben in den Charts finden.
Bei den folgenden Liedern werden selige Headless-Cross-Zeiten aufgewärmt. GUILTY AS HELL verfügt über ein majestätisches Riffing. Das leicht bluesige SICK AND TIRED glänzt durch seinen Gitarrenpart. Das Grundriff von RUSTY ANGELS kennt man zwar schon von SINS OF THE FATHER, der Refrain der Halbballade entwickelt aber Ohrwurmqualitäten. FORBIDDEN erinnert gar an DEHUMANIZER, ohne aber die dort praktezierte Härte zu erreichen. Zum Abschluss servieren Sabbath mit KISS OF DEATH eine Bombastnummer die - trotz/wegen ihres simplen Ruhig-Hart-Aufbaus - zum besten zählt was der Band seit Mitte der 80er eingefallen ist.
FORBIDDEN erinnert z.T. stark an seinen Vorgänger CROSS PURPOSES, lassen sich doch einige Lieder gegenüber stellen: ILLUSION... und VIRTUAL DEATH; WON'T CRY FOR YOU und DYING FOR LOVE; GET A GRIP und BACK TO EDEN. Im Vergleich zu seinem Vorgänger weist FORBIDDEN einen rauheren Gitarrenklang und reduzierte Keyboards auf. Allerdings kommen die Riffs nicht mehr ganz so druckvoll aus den Boxen. Die Songs auf der ersten Hälfte des Albums hätten zudem ein paar Momente mehr im Studio ganz gut vertragen.
Im nachhinein erscheint FORBIDDEN als Abgesang auf die Martin-Ära. Prägendes Element von Sabbath ab Anfang der 80er war ein melodiöser Heavy Rock, der während Martins Zeit durch verstärkten Einsatz von Keyboards seinen Höhepunkt erreichte. Sicher gab es immer einige Stücke die an frühere Zeiten erinnerten, doch stellten sie immer die Minderheit im Gesamteindruck dar. Es hat schon etwas von einem Zeichen, dass ausgerechnet KISS OF DEATH der stärkste Song des Albums ist. Schließlich handelt es sich um eine jener melodiösen vom Doom angehauchten Nummern für die die klassische Dio Zeit berühmt ist. Iommi wendete sich dann auch wieder dem rifforientierten Heavy Rock zu - auch wenn die 1996 DEP SESSIONS Jahre brauchten bis sie veröffentlicht wurden und damit Iommis Soloaktivitäten so richtig in Schwung kamen.


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