Alice Cooper

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Dragontown - Cooper AliceDragontown
Cooper Alice

Audio CD, 1. Dezember 2003
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Nicht Typisch Alice aber trotzdem Geil!      5 von 5 Punkten
Also wer den Vorgänger "Brutal Planet" mag wird "Dragontown" lieben!
Bei diesem Album gibt sich Cooper einmal mehr, wie bei dem Vorgänger,als Industrialrocker und ich muss sagen das kann er auch super! Alice Cooper zeigt mit diesem Album einmal mehr wie abwechslungsreich seine Musik ist!Absolute Favourits des Albums sind Dragontown, Sister Sarah, I just wanne be God und natürlich die Ballade Every Woman has a Name! Alice ist nicht tot zu kriegen! Das bewies er schon bei seinen großen Comeback mitte der 80er mit dem Hammeralbum "Constrictor", dem viele gute Alben noch folgen sollten (Raise your fist and yell, Trash, Hey Stoopid, The Last Temptation und Brutal Planet!)Dies ist natürlich im Gegensatz zu den Klassikern wie Love it to Death, Billion Dollar Babies und Welcome to my Nightmare nur Mittelmas! Hey aber Alice hat einen neuen Stil der trotzdem geil ist!

Ich hoffe das Alice Cooper uns noch viele Gute Scheiben abliefern wird!
Alice Cooper rules!

Alt, aber längst nicht tot!      5 von 5 Punkten
Mit "Dragontown" beweist uns Alice Cooper einmal mehr, daß seine Tage noch längst nicht gezählt sind.
Die meisten Musiker, die 20 Jahre oder länger im Geschäft sind, werden mit der Zeit immer softer. Nicht so Alice Cooper.
Wie schon seine letzte Scheibe, "Brutal Planet", ist auch "Dragontown" um einiges härter, als seine früheren Werke. Nachdem er seine Junge-liebt-Mädchen-Phase überwunden hatte, widmete er sich mit "Brutal Planet" dem Ernst des Lebens und knüpft jetzt mit "Dragontown" genau dort an, wo er mit "Brutal Planet" aufhörte. "Dragontown" ist eine grandiose Ansammlung hervorragender Rocksongs. Allerdings gibt sich "The Master Of Shock Rock" auf dieser Platte mit "Sister Sarah" und "Disgraceland" auch ein wenig experimentell, was der Gelungenheit dieses Albums aber keinen Abbruch tut. Wer "Brutal Planet" mochte, wird in "Dragontown" die perfekte Fortsetzung dazu finden.

35 Jahre altes Rätsel gelöst!      4 von 5 Punkten
1966 fragte Frank Zappa auf "Freak Out" "Who are the Brain Police?" und nun, im Jahre 2001 wird das Rätsel gelöst: Es ist der "Triggerman", der dies von sich selbst im Eröffnungssong von AC's neuer CD "Dragontown" behauptet. Und nun schließt sich auch endlich der Kreis, der seit den nicht zufriedenstellenden Produktionen des frühen Alice Cooper-Werks durch Zappa offen geblieben war.
Lassen wir die musikalische Qualität außen vor, wird hier einmal wieder deutlich, wie nahe Zappa und Cooper liegen.
Alice Cooper erweist sich auch auf seiner neuen Produktion als brillianter Satiriker und Kritiker des American und inzwischen fast Worldwide Way of life - eine Eigenschaft, die grandios auf dem Jahrhundertalbum "Billion Dollar Babies" zu Tage trat und die immer wieder, sei es durch rabiate Eltern oder durch pubertierende Selbstmörder, leider oft übersehen wurde.
Der Abstieg in die Hölle, nach "Dragontown", den wir im zweiten Titel der CD "Deeper" durch den Absturz eines Fahrstuhles miterleben macht ziemlich drastisch die Abwärtsfahrt des "Brutal Planet" deutlich und selbst die gang ganz guten treffen dort unten ihre Mutter wieder.
Musikalisch ist "Dragontown" nah an "Brutal Plante" - vielleicht ein bißchen zu nahe. Zu Beginn der zweiten Hälfte bringen allerdings "Sister Sara" und "DisGraceland" ironische Abwechslung. Wobei letzteres als herrlich respektlose Elvis-Parodie schon wieder zappaeske Showpiece-Qualitäten aufweist. Da haben wir's also wieder!
Vielleicht ist Alice Cooper tatsächlich der letzte amerikanische Musik-Satiriker.


Alice Cooper Show - Alice CooperAlice Cooper Show
Alice Cooper

Audio CD, 6. August 2002
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Akzeptables Live Album      4 von 5 Punkten
Dieses erste Live-Album von Alice Cooper, wurde am Ende einer monatelangen Tournee aufgenommen. Der Sound ist teilweise recht unausgewogen, erhöht jedoch die Authenzität. Regelrecht negativ fällt der merklich ausgelaugte Meister himself auf, den Alice' Stimme war schon viel besser. Dennoch ist das Live Album zu empfehlen, zeigt es doch die Band auf ihrem kommerziellen Zenit. Die Songauswahl bietet ein Best-of-Programm der damaligen Hits und das Publikum ist enthusiastisch und nicht zu laut. Fazit: Für Fans ein Muss, für alle anderen eine gute (wenn auch keine repräsentative) Möglichkeit, das Schaffen des Meisters Cooper anzutesten.


Dragontown (Ltd. Touredition) [UK-Import] - Alice CooperDragontown (Ltd. Touredition) [UK-Import]
Alice Cooper

Audio CD, 28. Oktober 2002
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Alice Cooper - DRAGON TOWN - Limited Tour Edition (UK)      5 von 5 Punkten
Zum Album möchte ich an dieser Stellen nicht viel sagen, ausser dass es der Nachfolger von Brutal Planet ist und diesem im Musikstil gleicht, das ganze ist also deutlich mehr aktueller Heavy Metal als man es sonst von Alice Cooper gewohnt ist. Für mich zählen diese beiden Alben zu den absoluten Highlights vom Coop, auf jeden Fall besser als das was (bislang) danach kam. Ich wollte mich aber nur auf die Ausstattung der Limited Editions beziehen, es gibt von DRAGON TOWN nämlich zwei limitierte Auflagen.

Neben dieser Limited Tour Edition (UK), die auf 1 CD daherkommt und neben einem Bonus Track (13. Can't sleep, clowns will eat me) noch Enhanced Material enthält (Gimme Video-Clip sowie Screensaver) gibt es noch eine auf 7.500 stück limitierte Special Edition mit 2CDs, auf der 1. CD das 12-Track-Album, auf der 2. CD gibt es 4 Audio Tracks (Clowns Will Eat Me, Brutal Planet Remix, Goes to Hell (live), Ballad of Dwight Frye (live)) sowie 2 Video Clips (beide vom Vorgänger-Album Brutal Planet, u. a. Gimme). die 2CD sind im dünnen Standard 2CD Jewel Case verpackt, Booklet ist das der regulären CD, nur das Inlay ist speziell für die Spec. Ed. gedruckt. Drumherum noch ein weisser Schuber mit dem Schriftzug als rot-metallic Aufdruck auf dem Cover, also ohne das Album Cover Bild. So wirkt die Spec. Ed. edler im Vergleich zum regulären Album.
Leider gibt es bei der 2CD Spec. Ed. keine Infos woher die beiden Live Aufnahmen stammen.

Bei der Tour Edition ist das Coverfoto blau statt orange wie bei der regulären CD.

Wer also die Wahl hat sollte eher zur 2CD Special Edition greifen.

Jung geblieben und doch nicht rastend!      4 von 5 Punkten
Zugegeben, Alice Cooper ist nicht mehr ganz so rauh wie zu alten Zeiten! Aber muss er das? Immerhin hat er auch mit Rock'n'Roll seine ersten Pennies verdient. Und nun eine Platte die sicher nicht großartig ruhiger aber anders ist.

Mit Plattengrößen wie "Trash" oder anderen sicher nicht zu vergleichen, trotzdem rockt sich Cooper wieder durch verschiedene Stilrichtungen. Mal ein Rock'n'Roll Song, der nicht ganz in die Umgebung zwischen den Rock Songs passen will und dann wieder Kracher wie "Sex Death and Money" oder "Triggerman" die zeigen, dass Alice nichts verlernt hat und hat Hits von früher durchaus anknüpfen könnte.

Der Zeitunterschied ist nur an der Gesellschaft und den Menschen zu merken, kaum aber an der Platte! Klasse Scheibe, die auch Live super rüberkommt - alles beim Alten eben!

Alice Cooper rockt wie eh und je      5 von 5 Punkten
Auf dieser Scheibe beweist Alice Cooper mal wieder, dass er's immer noch drauf hat. Hits in alter Manier halt, teilweise jedoch schneller gespielt, so dass es keineswegs ein Wiederaufleben vergangener Zeiten ist. Wild und rockig ist er geblieben (wie man auch auf seinen Konzerten sieht) und Lieder wie Sex Death and Money sind einfach sehr kraftvoll und mitreißend.
Dragontown knüpft nahtlos an die Musikgeschichte an, die Alice Cooper bereits geschrieben hat.
Empfehlenswert für alle Fans guter Musik !



Easy Action [Musikkassette] [US-Import] - Alice CooperEasy Action [Musikkassette] [US-Import]
Alice Cooper

Hörkassette, 17. Oktober 1990
    

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Echt frech!      5 von 5 Punkten
(1970) ...Den verrückten schrägen Psychedelic- Sound vom Vorgänger PRETTIES FOR YOU hat man über weite Strecken abgelegt. Das Dunkle, Geheimnissvolle in der Musik wohl kaum. Mit "Still No Air" legt die Band einen der ersten Punkrocker vor! Auf dieser frühen Platte sind schon alle Elemente vorhanden, die auch später noch für die Musik von Alice Cooper Bedeutung hat! EASY ACTION wird immer einer meiner Lieblingsplatten der ersten Formation bleiben!!!
Geniale Anspieltipps: das richtig rockige "Return Of The Spiders" oder das 'wunderschöne? "Lay Down And Die Goodbye," mit dem man damals ner Menge Leuten echt Angst machen konnte!!!
Der schräge Humor der Chaostruppe kommt auch schon zur Geltung. So läßt man am Ende der zweiten Seite verlauten, wenn einem die Platte nicht gefallen sollte und man schon sein Geld dafär locker gemacht hätte, man ja dann die Wahl hat! 'You can turn me off!? Echt frech! Das brachte damals niemand oder vieleicht gerade mal Frank Zappa. Super!


Last Temptation - Alice CooperLast Temptation
Alice Cooper

Audio CD, 28. Juni 2008
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Sechs Sterne      5 von 5 Punkten
Momentan läuft in der Zeitschrift "Musik Express" eine Diskussion darüber, dass durch die ganzen MPEGs, IPods usw. die klassischen Tonträger wie LP und CD möglicherweise aussterben. Dabei wird vor allem bedauert, dass einem dabei dann die Freude vergällt würde, erstmal ein kunstvoll gestaltetes Cover zu betrachten.

Bei dieser Diskussion sind mir als erstes die LPs von Alice Cooper eingefallen, der hier einen immensen Einfallsreichtum an den Tag legte. Ältere Fans werden sich an das Cover von "School's Out" erinnern, dass sich wie ein kleines amerikanisches Schooldesk aufklappen ließ oder das von "From The Inside", bei dem man wie bei einem Weihnachtskalender einige Türchen aufmachen konnte. Den Vogel abgeschossen hatte Alice mit "The Last Temptation", dem ein Comic beilag, der einen Teil der Texte illustrierte. Wenn hier auf diesen Seiten dieser Comic erwähnt wird, bitte beachten, dass der nicht automatisch bei jeder CD-Ausgabe beiliegt. Meines Wissens war das nur mal bei einer Sonderausgabe der Fall.

Zur Musik: Es gibt eigentlich nur ein Album von Alice Cooper, das ich richtig misslungen fand. Interessant fand ich immer, dass er des öfteren seine Begleitmusiker austauscht, um musikalisch neu inspiriert zu werden und immer frisch zu klingen und so hat "The Last Temptation" nur noch wenig bis gar nichts mit den beiden vorhergehenden Alben: "Trash" und "Hey Stoopid", die flotten, modernen Hardrock boten, zu tun. "Temptation" erinnert eher an die früheren Meisterwerke "Welcome To My Nightmare" und "Dada".

Hier wird dort wird das ganze Album von einer düsteren, unwirklichen und unbehaglichen Stimmung durchzogen. Das ist dann eher ein Alice der leisen Töne, auch wenn er dabei nicht in Schnulzen verfällt. Dazu muss man z. B. hier einmal "It's Me" mit dem grottigen "You And Me" vom "Lace And Whiskey" Album vergleichen. Es wird auch durchaus gerockt, wie bei "Lost In America", bei dem Alice so sozialkritisch wie selten ist, aber es ist kein Dampfhammerrock. Bei den Texten ist das ähnlich. Alice war nie ein schlechter Texter, aber bei diesem Album packt er wieder die fein- und hintersinnigeren Texte aus und so habe ich Alice schon immer am meisten gemocht.

"The Last Temptation" ist ein Album, bei dem ich gerne einen sechsten Stern vergeben würde. Wer den Alice von den erwähnten Alben "Nightmare" und "Dada" mochte, kommt an dieser CD auch nicht vorbei.

Noch zwei Anmerkungen: Bei dem nachfolgenden Livealbum "A Fistful Of Alice" ist ein Studiosong mit dem Titel "Is Anyone Home" dabei, bei dem ich wetten möchte, dass das von den "Temptation" - Sessions stammt, so passt es von Musik und Text.

Der oben erwähnte Comic ist oder war zumindest auch als erweitere Version erhältlich. Bei dieser Version wurde das komplette Album illustriert.

ich muss mich korrigieren      5 von 5 Punkten
Es ist manchmal wirklich auffällig wie sich die Betrachtungsweise und die Wahrnehmung von Alben im Kontext mit der Zeit ihres Erscheinens und seiner eigenen Erwartungshaltung darstellen. Als die Scheibe 1994 erschien war ich einer der ersten und der lautesten von den Deppen die Verrat!", Ausverkauf!" und Trendanbiederung!" gerufen haben. Zu deutlich war der Unterschied zu den Überwerken Trash" und Hey Stoopid" und es war für Hardrocker damals ganz natürlich alles und jedem den Stempel Grunge" anzuheften der sich von der gewohnten 80s Schiene wegbewegte.
Dabei, und ich vermute ich war damals einfach zu dämlich, ist The Last Temptation" die totale Rückbesinnung zu Alice eigenen Frühwerken, nur in einer zeitgemäßen Produktion und mit dem nötigen Songwritingpepp. Eigentlich ist die Scheibe nicht weniger hitlastig als die Vorgänger aber man braucht einiges an Zeit sich auf die Songs und Gesamtbild der Scheibe einzustellen.
Die musikalischen Querverweise zu allen Etappen seines künstlerischen Schaffens sind geschickt verwoben, so muss man schon ein wenig bewandert sein mit Alice}s Backkatalog um zu erkennen das z.B. Bad Place Alone" quasi eine düstere Schools Out" Verbeugung ist.
Auch wenn ich jetzt schon die Steine fliegen sehe aber ich wage zu behaupten das The Last Temptation" klassischere Alice Cooper Musik ist als die Popalben zuvor. Da muss man sich das Hörvergnügen nicht verderben lassen in dem man vor lauter Zorn ins Booklet beißt nur weil da ein gewisser Chris Cornell aufgeführt ist.
Heute finde ich geradlinige Ohrwürmer wie Lost In America" oder feine Balladen der Marke It}s Me" besser denn je und ich kann mir vorstellen das es vielen Kostverächtern der 90er so gehen könnte.
The Last Temptation" ist ein dunkles Konzeptalbum mit der nötigen Alice Cooper Theatralik und bei allem Tiefsinn noch mit dem nötigen Augenzwinkern.

Diese CD ROCKT !      5 von 5 Punkten
Nach den Alben Trash und Hey Stoopid kam Last Temptation und war das dritte Album bei Sony Music und man kann sagen genauso stark wie die beiden Vorgänger. Lost In America und It's Me wurden als Singles veröffentlicht aber das Album hat viel mehr zu bieten z.B. Sideshow (Megasong) oder Stolen Prayer. Reinhören undnie wieder vergessen.

I need a Sideshow      5 von 5 Punkten
Dies ist es also. Das Album mit dem alles begann, sowohl meine Besessenheit für Alice Cooper, als auch meine Vorliebe für Harte Musik, denn dieses Album kann einen nur in seinen Bann ziehen. Bis heute finde ich, dass es eines der besten Alben ist, die der Meister des Geisterbahn Rock je veröffentlicht hat.
Die Atmosphäre ist unheimlich dicht und von solch einer Düsternis erfüllt, wie kaum ein anderes seiner Werke. Es sicherlich schwerer zugänglich, als die einfacher gestrickten sehr erfolgreichen Vorgänger, und daher auch ein wenig mutig die Hitschiene der Marke „Poison" und „Feed my Frankenstein" zu verlassen, hin zu einem sehr viel reiferen, tiefgründigerem Textkonzept und der dazu passenden Musik, die nach wie vor mitunter sehr theatralisch anmutet, der aber auch ein wenig die damaligen Trends der Musikbranche ins Gesicht geschrieben stehen. So ist es wohl zu erklären, dass sich Cooper mit Chris Cornell, dem Sänger der nicht mehr existenten Band Soundgarden (heute singt er bei Audioslave), eine Ikone der Grungeszene als Songwriter ins Boot geholt hat. Diese Trendanbiederung, die gar keine ist, steht dem Konzept aber so gut, dass die Knarzigkeit und Verschrobenheit jener Bewegung sofort eins wird mit dem jederzeit erkennbaren Stil von Alice.
Abgerundet wird das ganze durch ein phänomenales Artwork von Illustratorlegende Dave McKean, wodurch mich das Album für die Zukunft auch optisch geprägt hatte.
Sehr zu empfehlen ist auch das Comic zum Album.

Und wenn dann am Ende wieder ein leises „Steven" ertönt wissen wir, wir sind immer noch zu Hause.

Wohl doch DER Klassiker      5 von 5 Punkten
THE LAST TEMPTATION ist wohl eines der besten Alben, die Alice Cooper je gemacht hat. Die Songs darauf sind vielleicht nicht unbedingt der Klassiker, klingen aber echt geil. Und ich glaube mal, dass Alice' Stimme hier am Höhepunkt seiner Karriere ist.

Der Opener ist hier genau richtig, NOTHING'S FREE ist ein düsterer Mega-Hit. YOU'RE MY TEMPTATION ist böse, genau wie CLEANSED BY FIRE. Doch mein persönliches Highlight ist LULLABY.

Dazu hat das Album ein Posterförmiges Booklet mit nicht nur allen Texten (nichts besonderes), sondern auf der Rückseite ist auch noch ein Alice Cooper-Comic.

Im kurzen und ganzen ist das Album samt CD und Booklet absolute Klasse. Ich kann's nur empfehlen.

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Nobody Likes.. - Alice CooperNobody Likes..
Alice Cooper, Alice Coopper

Audio CD, 16. Februar 2007
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Schludrig zusammengeschusterte Livealben gerade von bekannten Künstlern gibt es leider wie Sand am Meer, und obwohl die Dinger oft zum Spottpreis verscherbelt werden, sind sie selbst die schmale Mark, die für sie berappt werden muss, selten wert. Nobody Likes... (Live) ist einer dieser Konzertmitschnitte, die eigentlich niemand braucht. Der Sound ist allenfalls durchschnittlich, und die Setlist ist alles, nur kein ansprechender Querschnitt durch das Best-of-Programm einer guten Alice Cooper-Show. Die Scheibe schafft es tatsächlich, ohne einen einzigen wirklich essenziellen Cooper-Song auszukommen, und setzt stattdessen auf Songs, die im Live-Kontext keinen Hund hinter dem Ofen hervorholen. Wer braucht so was, wenn es superbe Live-Mitschnitte wie A Fistful Of Alice gibt? --Michael Rensen



Dada - Alice CooperDada
Alice Cooper

Audio CD, 17. September 1999
    

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DaDa ('83) erzählt die Geschichte des Kannibalen Former Lee Warmer, der von seinem Bruder auf dem Dachstuhl eingeschlossen und in regelmäßigen Abständen mit menschlichem Frischfleisch versorgt wird. Was auf den ersten Blick wie eine King-Diamond-mäßige Kitsch-Horrorstory klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als im übertragenen Sinne autobiographische Geschichte, in der Alice Cooper mit seiner Alkoholsucht fertigzuwerden versucht. Die letzten Alben waren eher durchschnittlich gewesen, und Cooper hatte sein Heil in der Flasche gesucht. Entsprechend zerrissen klingt DaDa. Sehr einfühlsame Nummern wie "Former Lee Warmer" stehen neben aufgeblasenen Bombast-Feuerwerken der Marke "I Love America", die die Grenze zum Pathos mehr als einmal überschreiten. Insgesamt kein schlechtes Album, dessen sehr persönliche, intensive Elemente das kompositorische Mittelmaß allerdings nicht wettmachen können. --Michael Rensen

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Der letzte Geniestreich vor dem großen Zusammenbruch      5 von 5 Punkten
Anno 1983. Alice Cooper kämpfte immer noch mit den Auswirkungen der abebbenden Disco-Mania. In den Charts tummelten sich statt seiner die jungen, hungrigen Bands der New Wave Of British Heavy Metal. "Dada" ging seinerzeit völlig unter; wahrscheinlich weil Alice als Auslaufmodell galt und diese Platte stilistisch einfach nicht in die Zeit passte.

Aus der Rückschau und losgelöst von allen Beschränktheiten, die Trends und Zeitgeist so mit sich bringen, ist "Dada" jedoch eines der vielen Highlights in Alice' wechselhafter Karriere. Hier steht Verspieltes wie das hörspielartige "Dyslexia" neben epischen Hymnen wie "Scarlet and Sheba" und auch einer todernsten Selbstabrechnung in "Pass The Gun Around". Bob Ezrin, Produzent zahlreicher Klassiker der Rockgeschichte scheint hier noch einmal das Bestmögliche aus Alice herausgeholt zu haben. Die teils wirren, hektischen Kompositionen der drei unmittelbaren Vorgängeralben sucht man hier vergebens, alles wirkt ausgereift und wie aus einem Guss. Die opulente Produktion tut ein Übriges.

"Dada" ist ein Paradebeispiel dafür, dass Großartiges - aus welchen Gründen auch immer - mitunter vollkommen verkannt wird. Jedenfalls führten die miserablen Verkaufszahlen dazu, dass Alice damals gar nicht erst auf Tour ging und dass die "Dada"-Songs meines Wissens niemals zu Live-Ehren gekommen sind. Auch auf "Best of"-Samplern sind sie nicht zu finden. Davon sollte sich jedoch niemand abhalten lassen, denn er/sie könnte sein persönliches Lieblingsalbum verpassen! Allen Freunden gediegenen Hard Rocks mit hervorragenden Texten sei dieses Werk wärmstens an Herz gelegt.

Im Anschluss an "Dada" begab sich Alice in eine dreijährige Schaffenspause, die er unter anderem dafür nutzte, endgültig von seiner Alkoholsucht weg zu kommen. Ein Glück, denn dadurch ist er uns bis heute erhalten geblieben und legt regelmässig starke neue Scheiben nach. Möge es noch lange so bleiben!


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