Johnny Cash

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The Man Comes Around - Johnny CashThe Man Comes Around
Johnny Cash

Audio CD, 4. November 2002
     Verkaufsrang: 171      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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November in Deutschland: Stürme ziehen über das Land, es ist kalt und nass. Auch John R. Cash befindet sich im Spätherbst seines aufregenden Lebens. Was den 1932 in Kingsland/Arkansas geborenen Country-Outlaw nicht davon abhält, mit American Recordings IV: The Man Comes Around sein unglaubliches Comeback fortzusetzen.

Bevor Produzenten-Genie Rick Rubin den vertragslosen Ausnahmemusiker 1993 zurück ins Pop-Business holte, war Cash etwas ins Abseits geraten. Die vielen Geschichten um den Singer/Songwriter hat Franz Dobler in dem hervorragenden Buch The Beast In Me anlässlich dessen 70. Geburtstag niedergeschrieben. Eine weitere fügt Cash nun mit seinem vierten Album für Rubins Label American Recordings zu. Was nach dem Gänsehaut hervorrufenden Werk Solitary Man kaum für möglich gehalten wurde: Noch eine Platte, noch besser!

Teile von The Man Comes Around entstanden auf Jamaika, wo Johnny Cash den Winter aufgrund seiner Lungenprobleme verbringt. Es ist ein vitales Album einer lebende Legende, die sich von Ärzten Diagnosen und Fehldiagnosen anhören musste, die dafür gesorgt haben, dass die Nachrufe schon verfasst in den Schubladen liegen. Johnny Cash scheint all das wenig zu interessieren. Seine große Gabe, einen fremden Song zu seinem Song zu machen, ihn zu veredeln, kommt wieder zur Geltung und Rick Rubin arrangiert sie als kongenialer Partner. Ganz wichtig sind auch Mike Campell an der Akustik-Gitarre und Benmont Tench an Orgel, Piano und Harmonium -- beide wirkten schon auf Solitary Man mit und brillieren auch diesmal mit sparsamen, einfühlsamen Klängen. Die Gastspieler Roger Manning, Billy Preston, John Frusciante (Red Hot Chili Peppers) oder Mike Campell (von Tom Pettys Heartbreakers) bringen noch mehr Glanz in die Stücke. Und dann ist da natürlich diese einzigartig sonore Stimme von Johnny Cash, die wie ein Patriarch durch die 15 Tracks führt.

Thematisch geht es auf The Man Comes Around um das, was Cash in einem Interview als "Human Spirit" in all seinen Formen bezeichnete. Dazu passen auch die Cover-Versionen von Nine Inch Nails ("Hurt"), Paul Simon ("Bridge Over Troubled Water"), Depeche Mode ("Personal Jesus") oder Stings "I Hung My Head". Wenn sie da nicht schon längst hingehörten, dann hat spätestens Cash sie in den Adelsstand gehoben. Hinreißend, wie der Mann mit dem Steckbriefgesicht mit Nick Cave auf dem Hank-Williams-Song "I'm So Lonesome I Could Cry" im Duett singt oder wie er das irische Volkslied "Danny Boy" wie ein Beerdigungslied anstimmt.

Über 2.500 Cash-Stücke liegen unveröffentlicht in den Archiven, aus 32 neuen wurden 17 aussortiert und von der finalen Trackliste ragt tatsächlich noch eines heraus: der kraftvolle Titeltrack "The Man Comes Around". Fast möchte man auf die Knie gehen vor dieser Songwriter-Kunst. --Sven Niechziol

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 104 Bewertungen)

Das Beste von Johnny Cash!      5 von 5 Punkten
Diese CD ist das Beste und Einfühlsamste, was ich je von "the man in black" gehört habe!
Ganz besonders schön finde ich die Titel 1, 3, 6 und 12!!!
Für mich war und ist er stets der Größte!!!
So long Johnny!
Anne-Kathrin Mertens, 24226 Heikendorf


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Greatest Hits (Gold) - Johnny CashGreatest Hits (Gold)
Johnny Cash

Audio CD, 5. November 2001
     Verkaufsrang: 484      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Johnny Cashs "Was bisher geschah"      5 von 5 Punkten
Diese "Greatest Hits"-Zusammenstellung verdient ihren Namen -- enthalten sind jede Menge repräsentative Meilensteine aus Johnny Cashs Repertoire von seinen Anfängen bei "Sun Records" bis zu seinen "Highwaymen"-Zeiten (zusammen mit Waylon Jennings, Willie Nelson und Kris Kristofferson) in den späten 80ern. Die Songs sind chronologisch geordnet -- eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die man aber nur zu oft vernachlässigt.

Wer den Man in Black bislang "nur" von seinen "American Recordings" kennt und nun wissen will, was er in den vier Jahrzehnten davor so angestellt hat, ist mit dieser CD gut bedient: Diese Zusammenstellung deckt tatsächlich Cashs Karriere bis in die 80er Jahre so gut ab, wie das eben auf einer CD möglich ist -- dass dennoch jede Menge Lücken feststellbar sind, ist nicht zu vermeiden bei diesem Sänger, und wie bei jedem "Best of" von Johnny Cash heißt die Devise: "I Still Miss Someone"... neben eben diesem Song vermisst man z.B. auch noch den "Folsom Prison Blues" oder "Sunday Morning Coming Down"... Wie gesagt: Sowas ist unvermeidbar.
Diese CD ist also solide zusammengestellt, von guter Tonqualität und allemal empfehlenswert -- allerdings ohne Überraschungseffekt: "Wanted Man" z.B. ist zweifellos ein Klasse-Song, aber DIE Ko-Produktion schlechthin von Johnny Cash und Bob Dylan ist und bleibt nunmal das Duett "Girl from the North Country" (aus Dylans Album "Nashville Skyline"). Schade, dass das nicht dabei ist.

Die Produzenten bemühten sich um Ausgewogenheit mit erfreulichem Ergebnis. Diese CD ist solide, berücksichtigt neben absoluten Abräumern wie z.B. "I Walk the Line", "Ring of Fire", "A Boy Named Sue" oder "It Ain't Me, Babe" und "Jackson" (beide mit June Carter) auch Hits aus den 70ern, die man seltener auf solchen "Greatest Hits" findet, wie z.B. "One Piece at a Time".

Neben der Doppel-CD "I Walk the Line" dürfte diese CD so ziemlich die empfehlenswerteste Greatest-Hits-CD von Johnny Cash sein. Mir persönlich gefällt die "I Walk the Line" besser, aber das ist nun wirklich subjektiv wie nur was. Beide CDs gehören zur allerersten Wahl, wenn's drum geht, nach einem nervigen Tag doch noch den Abend zu retten.

Tolle Stimme, tolle Lieder...      5 von 5 Punkten
... eine tolle CD. Von bekannten Lieder wie "I walk the line" oder "Ring of Fire" über "Bonanza" bis hin zu eher unbekannten Songs, ist auf diesem Album alles vertreten. Die berühmte Live Version von "A boy named Sue" ist ebenfalls vorhanden, was das Album wirklich abrundet. Es sind außerdem noch zwei Songs, die er mit June Carter gesungen hat, drauf.

Die Qualität der Lieder ist in Ordnung, die CD Hülle ist nichts Besonderes, aber es geht ja auch um den Inhalt und nicht das Cover. Für alle Cash Fans und solche, die es werden wollen -> Kaufen :) ... es lohnt sich wirklich.

Country at its best!

Super      5 von 5 Punkten
Ich hatte diese CD vor über 3 Jahren geschenkt bekommen. Damals hab ich Johnny Cash kennen und lieben gelernt...
nun wurde ein Teil seines Lebens verfilmt - und mithilfe dieser CD sind einem etwa die hälfte der Songs bekannt...
Eine sehr gute Zusammenstellung die einen Überblick über die Zeit vor American-Records verschaft...
mit dieser, einem der beiden Gefängniss-Live-Alben und "The man comes around" hat man die beste Grundlage für eine Gute Cash-Sammlung

Die Beste!      5 von 5 Punkten
Eine wirklich gute Sammlung von Jonny Cash Songs, auch prima fürs Auto, damit kann man richtig Meilen fressen.

Johnny Cash ist noch immer der Größte!      5 von 5 Punkten
Ganz klar: diese Best-CD enthält die besten seiner Oldies. Obwohl es für einen echten J.-C.-Fan sicher schwer wird, sich dafür zu entscheiden, welche Songs er als "die Besten" ansieht. Country-Fans tun sich jedenfalls selbst einen Gefallen, wenn sie diese CD kaufen!


American 3-Solitary Man - Johnny CashAmerican 3-Solitary Man
Johnny Cash

Audio CD, 10. Februar 2006
     Verkaufsrang: 436      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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1986 feuerte die Plattenfirma CBS Johnny Cash nach 28 Jahren Zusammenarbeit. Zwischenzeitlich schien es fast, als sollte der große Mann des Country & Western in Vergessenheit geraten. Selbst damals neu auf den Markt kommende Musikbücher wie zum Beispiel das Rock Musik Lexikon von Christian Graf übergingen den Man In Black. Der Kult-Produzent Rick Rubin holte Johnny Cash in den Neunzigern auf sein Label American Recordings und hatte maßgeblichen Anteil an einem fulminanten Comeback. Mit den beiden großartigen Alben American Recordings und Unchained eroberte ein geistig junger und musikalisch neugieriger Johnny Cash ein neues, sehr junges Publikum, Hillbillies und andere konservative Hörer wandten sich dafür teilweise ab.

Auch auf seinem dritten Album American III: Solitary Man, erneut mit Rick Rubin als Produzenten, sorgt der 1932 als Sohn eines Baumwollfarmers geborene John R. Cash für etliche Überraschungen. Die elektrische Gitarre bleibt genauso unbenutzt wie das Schlagzeug, die Fidel kommt nur selten zum Einsatz, denn Johnny Cash hält sich vom C&W meist fern. Neben den Gastmusikern Tom Petty, Sheryl Crow oder seiner Frau June Carter sorgt insbesondere Benmont Tench an Piano und Orgel für eine wehmütige Atmosphäre. Johnny Cash, der zum Zeitpunkt der Aufnahmen körperlich schwer angeschlagen war, singt mit seiner berühmten Baritonstimme, dass einem das Herz blutet. Insbesondere die Coverversionen, die er so lange bearbeitet, bis sie sich anhören, als stammten sie aus seiner Feder, bilden die vielen Höhepunkte auf Solitary Man.

Den Titelsong schrieb der ewig unterschätzte Neil Diamond, "One" von U2 verliert seinen Pathos und Nick Caves "Mercy Seat" strahlt in neuem Glanz. Wer dachte, dass Will Oldham alias Bonnie Prince Billy mit seinem Lied "I See A Darkness" auf seinem gleichnamigen Album die dunklen Tiefen der Seele ausgeleuchtet hat, den nimmt Cash noch weiter mit. Gerade dieses Coverstück mit Oldham als Backing-Sänger beweist, wie groß die Freude ist, wenn Johnny Cash einen guten Song hört. Dass eine Legende, die Hunderte von Liedern schrieb, überhaupt einen kleinen Undergroundmusiker wie Will Oldham wahr nimmt, zeugt von Respekt und unendlicher Liebe zur Musik. --Sven Niechziol

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 65 Bewertungen)

Ergreifend      5 von 5 Punkten
Warum diese Achtung vor diesem Countrysänger? Es ist nicht die Musik alleine, sondern weil J.C. bis zum Ende immer anständig gewesen ist, und weil wir an ihm wie an keinem anderen merken, was wir doch oft für (kleinkarierte Egositen sind. J.C. bringt uns zum Weinen durch sein Leben, seine Bilder, seine kleinen Gesten durch die Haltung zu seiner Ehefrau. Oft hatte ich mir früher Konzertmitschnitte angesehen und gedacht, dass es wohl nicht so klug sei, die kränkelnde June Carter auf der Bühne durchzuschleppen. Heute weiß ich, das es grenzenlose Liebe war und sich J.C. nicht für June Carter schämte, sondern sie auf der Bühne immefort ermutigte. Wie kein anderer hat er es hingenommen, dass er 20 Jahre nicht wahrgenommen wurde, ohne dem Alkohol zu verfallen oder die Familie zu zerstören. Am Ende hat er uns allen seine Zerbrechlikeit und seinen Verfall vorgelebt und bis zum Schlus gearbeitet. Etwas ähnliches sah man nur Jahre später beim öffentlichen Tod des Papstes Johannes Pauls. Wie dieser sich sterbenskrank mit zerfallener ohne Scheu kurz am Fenster des Vatikans gezeigt hatte, so hat auch Cash diesen Mut bewiesen. Dieses Album ist wie alle aus der American Recordin Serie unglaublich schön. Schon der erste Titel taut einen auf. Man kann diesen Menschen nicht einfach nur- wie viele hier- mit Johnny anquatschen.


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American V - A Hundred Highways - Johnny CashAmerican V - A Hundred Highways
Johnny Cash

Audio CD, 30. Juni 2006
     Verkaufsrang: 345      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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An den Fragen nach der Legitimität dieses letzten Albums der American Recordings-Reihe kommt man wohl nicht vorbei, doch sind sie letzten Endes peripher. Die Gesangsspuren wurden in den letzten Monaten vor Johnny Cashs Tod im September 2003 aufgenommen, die Arrangements dagegen entstanden erst zwei Jahre später. Zwar hatte der Mann in Schwarz im Produzenten Rick Rubin einen Freund, dem er vertraute, doch konnte er das später Eingespielte eben nicht mehr autorisieren, geschweige denn die Aufnahmen leiten. Die schiere Kraft dieses Albums dürfte aber alle Skeptiker verstummen lassen.

Mike Campbell und Benmont Tench von den Heartbreakers, der Studio-Slideguitarspieler Smokey Hormel (alle drei waren bereits auf früheren Alben von Cash zu hören) sowie die Gitarristen Matt Sweeney und Johnny Polansky erzeugen einen Akustiksound, der zwar würdevoll, aber nur an wenigen Stellen verhalten daherkommt, wenngleich die Dynamik früherer Aufnahmen fehlt. Die Songs strahlen einen tiefen, elegischen Ernst aus; die Musiker spielen überlegt, weder zu wenig noch zu viel. Die Texte sind erwartungsgemäß sehr persönlich und nachdenklich: Das Bewusstsein seiner Sterblichkeit, begangene Fehler, sein Schöpfer, die Rettung durch den Glauben, der Verlust seiner Frau June, das Ende seiner Karriere -- all das mag Cash stark beschäftigt haben, doch in diesen Songs verkörpert er seine persönliche Lebensgeschichte nicht nur, er wächst auch über sie hinaus. Während die Musiker in "God's Gonna Cut You Down" den Takt klatschen und stampfen, durchschneidet Cashs Stimme die Luft wie die Hand des rächenden Gottes, von dem das Lied handelt. In dem neuen Stück "Like the 309", dem letzten, das Cash geschrieben hat, gibt er zu, dass er bereits unter Kurzatmigkeit leidet, und seine Stimme wird zu einer Metapher für das, was uns allen eines Tages bevorsteht. In Gordon Lightfoots "If You Read My Mind" läuft Rubin Gefahr, Cashs bittersüße, schwermütige Phrasierung in einem geschmackvollen Klangteppich zu ersticken, aber die Stimme ist doch unbezähmbar. Manche Töne müssen eine unglaubliche Willensanstrengung gekostet haben. Erstaunlich ist auch, dass Cash Ian Tysons "Four Strong Winds" nie zuvor aufgenommen hatte; der schlichte und direkte Text wirkt wie für ihn geschrieben. Zwei andere Songs dagegen kennt man bereits von Johnny Cash: "I Came to Believe", das von der Entdeckung des Glaubens erzählt, und das abschließende Spiritual "I'm Free from the Chain Gang Now". Besonders Letzteres wirkt endgültig wie ein Vermächtnis. Das Gleiche gilt für Cashs Version von Bruce Springsteens "Further On (Up the Road)": "One sunny morning we'll rise, I know / And I'll meet you further on up the road", heißt es da. Es wäre so schön, John. --Roy Kasten

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 67 Bewertungen)

Zum heulen schön....      5 von 5 Punkten
Ich mag Johnny Cash - ich mag alle seine Platten - aber diese hier LIEBE ich!
Wer sein Leben kennt, dem kommen unweigerlich die Tränen bei dieser CD. Ich will gar nicht groß philosophieren, aber das hier ist ein Stück Lebensgeschichte, wie es unweigerlich auf uns alle zukommt - in poetischer Reinform. Für mich ein Juwel!


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American Recordings - Johnny CashAmerican Recordings
Johnny Cash

Audio CD, 10. Februar 2006
     Verkaufsrang: 526      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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1994 verblüffte Johnny Cash die Musikwelt mit dieser eindrucksvollen Sammlung aus 13 akustischen Soloaufnahmen, die von Gospel über Cowboy bis hin zu sarkastischem Folk reichen. Minimalismus brachte bei Cash schon lange die Butter aufs Brot, aber diesmal hat sich Produzent Rick Rubin wirklich alles Überflüssigen entledigt. Der größte Teil des Albums wurde in Cashs Blockhütte oder in Rubins eigenem Wohnzimmer aufgenommen (zwei Tracks wurden live im Viper Room vor einem emphatischen Publikum mitgeschnitten). Cash präsentiert fünf typisch unverblümte Originale; er wartet aber auch mit Songs von Kris Kristofferson, Nick Lowe, Leonard Cohen, Tom Waits und Loudon Wainwright auf. Vierzig Jahre nach "Hey Porter" liefert Cash eine reine, aufs Wesentliche reduzierte und unglaublich bewegende Platte, die -- man traut sich's kaum zu sagen -- es jederzeit mit der Wirkung seiner größten Leistungen aufnehmen kann. --Marc Greilsamer

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Jedes Jahr am 12.September nehm ich mir frei!      5 von 5 Punkten
Denn seit 2004 mach ich mir jedes Jahr am Todestag des letzten großen Meisters, den die Countrymusik verloren hat, einen CASH DAY. Da hör ich von früh morgens bis Mitternacht nur CASH. Das ist immer der beste Tag im Jahr. Gut,dass ich soviel CDs von ihm hab, um den Tag füllen zu können. Besser gesagt: gut,dass er soviel aufgenommen hat. In drei Tagen ist es wieder soweit. Ich werde dann im raren und sehr teuren "Cash - the legend"-Buch blättern und werde spüren, dass Johnny gar nicht wirklich tot ist. Wenn ich jedes Jahr einen Tag lang Cash um mich herum fühle, wird er niemals ganz tot sein können.


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At San Quentin / At Folsom Prison - Johnny CashAt San Quentin / At Folsom Prison
Johnny Cash

Audio CD, 10. Februar 2006
     Verkaufsrang: 1840      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Einstiegsdroge aber...      4 von 5 Punkten
habe mir dieses doppelalbum mit der -greatest hits- als johnny cash-einsteiger angeschafft. es hat sich absolut gelohnt, die beiden cds in diesem set ergänzen sich von den liedern her ganz gut. ich glaube ich finde in moment -at san quentin- etwas besser als -at folsom prison-. es sind beides schöne live-alben die ihr geld echt wert sind. interessant sind sie besonders für livealbum-fans, johnny scheint live sehr gut gewesen zu sein, zumindest wirkt das auf diesen cds so. die studioaufnahmen wollte ich mir nicht entgehen lassen, also habe ich mir als ergänzung die -greatest hits- besorgt, die übrigens auch super ist.
ein kleines ABER gibt es jedoch:
es ist alles irgendwie gleich, ein stil durchweg. zum einen ist das gut weil ich das eben wollte als ich mir diese cds gekauft habe, zum anderen vielleicht manchmal etwas eintönig und langweilig. ein paar variationen mehr in seinen melodien hätten mich zu fünf sternen bewegt so gibts vier 1/2 ;-)
als einsteiger auf jeden fall super.


The Bird - Johnny Cash, auf dem Höhepunkt seines Carriere, hat sie alle im Griff      5 von 5 Punkten
Er hinterließ eine ellenlange Liste von Liedern und Awards, doch immer noch gelten "At Folsom Prison" (13. Januar 1968) & "At San Quentin" (24. Februar 1969) als JC's Durchbruch and records schlechthin.

"Your people shall be my people"
Im Rhythm seines ihm eigenen, stampfenden und doch sensiblen Sounds setzt JC, nach erfolgreichen Drogenentzug mit alleiniger Hilfe und Unterstürzung von June Carter und ihrer Familie, in den politisch schwierigen Jahren 1968 und 69 in diesen zwei Hochsicherheitsgefängnissen gut gelaunt und treffsicher parodierend deutliche, sozialpolitische Zeichen durch seine immer wieder wunderbar mit Witz und Einfühlungsvermögen vorgebrachten Lieder und Solidarisierung mit den Unterdrückten, Entrechteten, Abgeschobenen und Vergessenen in einer unbeirrbaren, narritativen Art, einer unnachahmbaren Form des Entertainments und eines swingenden, bluesigen und jazzigen Urformats eines genialen Bassbaritons im Country & Western.

"What is John like, June?" - "He's tall, he's lean and he's a man. There's just not anybody like him!"

Diese Doppel-CD in erstaunlicher Aufmachung und Überarbeitung bringt fast alle Lieder der über alle Maßen erfolgreichen Originalkonzerte in einer überwältigenden, fast DDD Qualität und es macht Spaß - hier !unzensiert! - den vielschichtigen Songs dieses Ausnahmemusikers, seinen Kommentaren und den spontanen Antworten und Jubelstürmen seiner Zuhörer und Fans (auch wenn "Cheers" hier und dort von Columbia nachträglich eingefügt) zuzuhören.

Nb:
Johnny Cash war einer der einflussreichsten Country-Sänger und -Songwriter. Bekannt wurde er vor allem für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten "Boom-Chicka-Boom"-Sound seiner Begleitband "Tennessee Three" sowie für seine kritischen und unkonventionellen Texte. Er schrieb über 500 Songs, verkaufte mehr als 53 Millionen Platten/CDs und wurde mit zwölf Grammys ausgezeichnet.
Nachdem June Carter sich wegen Cashs Drogenabhängigkeit und Alkoholmissbrauchs lange geweigert hatte, ihn zu heiraten, nahm sie, nach seinem erfolgreichen Entzug, am 22. Februar 1968 auf der Bühne während eines Konzertes in Ontario / Kanada seinen Heiratsantrag an. Sie heirateten am 1. März 1968 in Franklin, Kentucky. Am 3. März 1970 wurde John Carter Cash, das einzige gemeinsame Kind, geboren. JCC trat in die Fußstapfen seines Vaters, bewegt sich heute in der Alternativszene des C&W und war ausführender Produzent bei dem 2005 gedrehten Film über das Leben seines Vaters, Walk the Line.


Man muss eh beide haben      5 von 5 Punkten
Wer noch keins der legendären Knast-Live-Alben des Country-Giganten hat (was zweifelsohne ein Versäumnis ist), der macht ein Schnäppchen mit dieser Doppel-Edition. Zwei Fliegen auf einmal geklatscht. Man muss nämlich sowieso beide Konzerte im Schrank stehen haben - und wieso dann nicht zusammengefasst in einer Hülle ?
Spätestens wenn Johnny sein extra für das San Quentin-Konzert geschriebene "San Quentin" zweimal hintereinander singt (weil es so gut ankam), wird dem schwerhörigsten Hörer klar, dass er hier einen historisch wertvollen Meilenstein ergattert hat, welcher mit Geld fast gar nicht zu bezahlen ist.
Im Himmel gibt es übrigens seit dem 12.September 2003 einen CD-Player. Die Engel wollten das so. Sie hören seither ununterbrochen CASH.

"Can I have a glass of water?"      5 von 5 Punkten
Seine besten Best-ofs hat Johnny Cash selber veröffentlicht: "At Folsom Prison" (1968) und "At San Quentin" (1969) (Und dann natürlich die unglaublichen "American Recordings"-CDs... Doch dazu an anderer Stelle). Zwei Alben, die zu den ganz heißen Anwärtern auf die Einsame-Insel-Liste gehören.
Beide Alben in der restaurierten, (fast) vollständigen Fassung von 2000, also fast doppelt so lang wie die Original-LPs, ohne betulich überpiepste Unanständigkeiten, dafür mit ausgiebigen Überleitungen, in denen man Johnny Cash kennenlernen kann: locker, schlagfertig, sarkastisch, gallig, warmherzig und mit rabenschwarzem Humor, Kommentare und Witze zwischen den Songs und auch mittendrin, nichts davon ist aufgesetzt oder pseudo-cool.
Live-Mitschnitte aus dem Hochsicherheitsknast -- das muss sich einer erst einmal trauen, und um sich das zu trauen, muss er mehr können als "nur" gute Musik zu machen, jedenfalls dann, wenn er sich weder blamieren noch gelyncht werden will. Johnny Cash hat sich's getraut, über 30 mal in seiner Laufbahn, und wie man hier hört, hat er dabei keineswegs seinen Stiefel runtergespielt -- im Gegenteil! Das einzige, was diesen beiden Meilensteinen (hier trifft der Name "Milestones" tatsächlich mal zu, unter dem Columbia einige Klassiker wieder veröffentlicht hat) fehlt, ist Langeweile. Cash ist so präsent wie man nur sein kann, und dass er sich musikalisch nicht lumpen lässt, trägt sicher zur Atmosphäre bei. Da kommt kein leutseliger Wohltäter, keiner, der von oben herab Gutes tun will und dabei doch mit wackligen Knien etwas besseres zu sein glaubt -- nein, da kommt einer, der mit j e d e m Publikum auf Augenhöhe steht, der einen Satz wie "I shot a man in Reno just to watch him die" bringen darf, ohne sich bis auf die Knochen zu blamieren. Harmlos war Cash nie, und deutlicher als auf diesen beiden Alben kann man das nirgends erkennen: "25 Minutes to Go", "Joe Bean", "San Quentin" und ähnliche Kaliber -- und natürlich der Folsom Prison Blues.
Zweimal Johnny Cash also, jedesmal mit auserlesenen Begleitmusikern (NB: Wer sonst hatte jemals die Ehre, einen Carl Perkins als Begleitmusiker dabeizuhaben?) beim Live-Auftritt vor Strafgefangenen also. Der Funke springt gleich beim "Hello, I'm Johnny Cash" über, das spürt man. Das Publikum tobt durchs Wohnzimmer, sozusagen. Diese beiden Alben nehmen wegen ihrer elektrisierenden Atmosphäre sogar unter den besten Live-Alben der Musikgeschichte eine Sonderstellung ein.
Hinzu kommt: Es dürften kaum bessere C&W-Alben existieren -- das hier ist kein Stoff für selbstzufriedene Möchtegern-Cowboys. Cash hat alle Facetten des Genres drauf, und noch mehr: Folk-Balladen und Gospel, Blues und Vaudeville, und Rock'n Roll -- der "reine" Country macht auf diesen beiden Alben höchstens die Hälte aus. Dabei hat jedes der beiden Alben seinen eigenen Charakter: "At Folsom Prison" ist insgesamt ruhiger, stärker an Folk und Gospel orientiert -- die Post geht dennoch ab. "At San Quentin" wiederum klingt härter, wilder, aber keineswegs aus der Hauruck-Schublade: Selten hat Cash innigere Gospels gesungen als hier, mit "The Old Account Was Settled Long Ago" oder "Peace in the Valley".
Wer noch keines von Cashs beiden "Knastalben" besitzt, der sollte bei diesem Angebot unbedingt zugreifen! Der Doppelpack enthält, wie gesagt, die beiden Original-CDs in der restaurierten Fassung, jede der beiden CDs mit den gut gemachten Original-Booklets. Und wer eines der beiden Alben hört, will sowieso auch das andere hören, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Cash at it`s best      5 von 5 Punkten
Die beiden Alben, aufgenommen Ende der 1960er Jahre in den Gefängnissen von Folsom und San Quentin, vermitteln einen direkten Zugang zur Musik und zur Persönlichkeit Johnny Cashs. Aufgrund der Unmittelbarkeit der Aufnahmen wird die Athmosphäre während der Konzerte lebendig. Mit Kopfhörer sind die normalen Geräusche des Gefängnisses zu vernehmen: Türenschlagen, Trillerpfeifen, Kingeln und Rufe von Wärtern. Aber die Hauptsache ist die Musik. Die Präsenz von Cash ist unglaublich. Cash zieht seine Zuhörer in seinen Bann in dem er sie als Menschen begreift und nicht als Abschaum. Seine Fähigkeit seine Songs live zu interpretieren ist phänomenal. Stellvertretend seien hierfür "25 minutes to go", "San Quentin", "Flushed from the bathroom of heart" genannt. Anzumerken ist auch, daß auf den CDs mehr Songs als auf den Orginalausgaben der 60er zu finden sind. Vervollständigt wird das Ganze durch zwei wirklich gelungene Booklets.


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Ring of Fire: the Legend of Johnny Cash - Johnny CashRing of Fire: the Legend of Johnny Cash
Johnny Cash

Audio CD, 9. Dezember 2005
     Verkaufsrang: 841      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Johnny Cash hinterlässt ein Werk gewaltigen Ausmaßes, das auch nach seinem Tod noch Stoff für diverse Veröffentlichungen bereit hält. Zusammen mit dem Film Walk the Line erscheint das Greatest-Hits-Album Ring of Fire, das den Weg Johnny Cashs musikalisch nachzeichnet und als erste Compilation Hits aus früheren Jahren mit den Highlights der American Recordings-Alben vereint.

Auch nach seinem Tod am 12. September 2003 lebt Johnny Cash durch seine Musik im Herzen seiner Fans unvermindert weiter. Doch wie begann eigentlich die Geschichte des späteren King of Country Music? Natürlich mit einer Abfuhr, wie es sich für eine echte Legende gehört. Cash rannte nämlich im Jahr 1955 keineswegs offene Türen ein, als er sich dem Chef von Sun-Records als Gospelsänger vorstellte. Doch Cash blieb beharrlich und erhielt wenig später seine erste Chance bei der Plattenfirma Sun, deren Aufnahmen sich jetzt neben jenen späteren von Columbia, Island und American Recordings erstmals gemeinsam auf ein und derselben CD wiederfinden. Die 50er-Jahre sind mit Cashs erster Single "Hey Porter", "Cry! Cry! Cry!", "Folsom Prison Blues" und "Big River" auf Ring of Fire vertreten. Alle der insgesamt 21 Songs auf dieser CD sind in punkto künstlerischer Qualität über jegliche Kritik erhaben, lediglich über die Auswahlkriterien ließe sich trefflich streiten, wäre da nicht die Ahnung, dass eine Beschränkung auf die Spielzeit einer CD immer auch die Qual der Wahl bedeutet. Keine leichte Aufgabe also, die Jahre von 1955 bis 2003 innerhalb einer guten Stunde Revue passieren zu lassen. Letztlich ist die Absicht gelungen, den musikalisch-biographischen Bogen von Anfang bis Ende eines der größten Country-Sänger aller Zeiten zu spannen. Frühere Songs wie "A Boy Named Sue" und "Man in Black" sind ebenso vertreten, wie das Duett mit U2 aus den 80er Jahren "The Wanderer". Und auch Stücke aus der Zeit seines spektakulären Comebacks, aus der unter anderem grandiose Interpretationen von Stücken der Bands U2 ("One") und Depeche Mode ("Personal Jesus") hervorgingen, dürfen hier nicht fehlen.

Ring of Fire ist kein Soundtrack-Album im herkömmlichen Sinne, denn es funktioniert auch bestens ohne Film. Für all jene aber, die sich dem Phänomen Johnny Cash über den Film angenähert haben werden die Songs eindrucksvolle Gedächtnisstütze seiner wichtigsten Stationen sein. Nach Walk the Line wird man Ring of Fire mit anderen Ohren hören und ganz sicherlich Lust bekommen, Johnny Cashs Original-Alben anzuhören. Andreas Schultz

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Mehr, mehr, mehr!      5 von 5 Punkten
Fast ein halbes Jahrhundert musikalisches Schaffen auf einer einzigen CD zu komprimieren, und dann auch noch bei Johnny Cash, das geht einfach nicht! Diese CD kann eigentlich nur dazu führen, den faszinierten Hörer neugierig auf weitere Alben von Johnny Cash zu machen, wenigstens noch auf den Folgesampler "Ring Of Fire, Vol. 2", obwohl mindestens auch die Live-Alben "At Folsom Prison" und "San Quentin", die frühen Sun-Aufnahmen und die (eigentlich alle!) "American Recordings" aus Cashs letzten Jahren ein absolutes Muss sind!


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Duets - Johnny CashDuets
Johnny Cash, June Carter Cash

Audio CD, 10. Februar 2006
     Verkaufsrang: 737      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Johnny und June      5 von 5 Punkten
Auf der CD-Box von "Duets" klebt ein häßlicher gelber Aufkleber, auf dem passend zum damals aktuellen Kinofilm steht "The Very Best From The Couple That Walked The Line", als ob diese CD einen derartigen Eyecatcher nötig gehabt hätte! Die 16 Songs sind zwischen 1964 und 1983 entstanden, ein paar waren sogar Singlehits ("It Ain`t Me, Babe" oder "Jackson"), der schönste, eine gesungene Liebeserklärung von Johnny Cash an seine Frau mit dem Titel "It Takes One To Know Me" wurde von June Carters Tochter Carlene Carter geschrieben und ist, wie auch im Booklet stehend, "the perfect closing track for this collection", für mich eine der schönsten CDs vom Man In Black, und herausragend aus der Vielzahl der in den letzten Jahren erschienenen Cash-Alben!

nur zwei gute Lieder      2 von 5 Punkten
Selbst Cash Fan kann ich nur zwei gute Lieder auf der CD finden. Es rentiert sich also nicht, unbedingt die CD zu kaufen.

Schön, ergreifend und gefühlvoll      5 von 5 Punkten
Die Beziehung und Ehe zwischen June und Johnny Cash ist sicherlich legendär und allseits bekannt, wer die Beziehung und die Gefühle zwischen den Beiden spüren möchte und schöne und einfühlsame Musik hören möchte, dem sei diese CD ans Herzen gelegt.

Eine kurze Geschichte des (nicht nur) anrührendsten Duos der letzten 100 Jahre      4 von 5 Punkten
Sie gehören zu den berühmtesten gemischten Doppeln in der Geschichte des Pop -- mehr noch: Sie sind höchstwahrscheinlich das anrührendste Duo der letzten hundert Jahre. Egal ob mit jugendlichem Elan oder von Alter und Krankheit gezeichnet: Johnny Cash und June Carter Cash gehören (leider: gehörten) nicht nur solo zu den Großen der Branche, sondern sind auch als Duett kaum zu schlagen. Da ist zum einen Cashs charakteristischer, von Anfang an mit Schrammen und Narben übersäter Bass und seine traumwandlerisch sichere Intonation, die auch vor geballter Emotion nicht zurückschreckt und dabei nie kitschig oder peinlich wird -- und zum anderen June Carters leicht kieksiger und doch kraftvoller Sopran, immer eine Sechzehntel-Note neben der Spur, nie falsch, aber immer unverkennbar, und dazu ihr energiegeladener Gesang, nicht zu bremsen -- und stets zur Selbstironie bereit.
Diese beiden Stimmen bzw. Persönlichkeiten im Duett zu hören, hat einen ganz besonderen Reiz; June Carter und Johnny Cash waren Vollblutmusiker, denen keiner sagen musste, was wie interpretiert werden muss. Und die Harmonie zwischen den beiden ist einfach umwerfend.

Außerdem kann man mit dieser Zusammenstellung die musikalische Entwicklung der beiden ein wenig nachvollziehen: Die CD "Duets" schreibt nämlich eine Art musikalische Kurzbiographie von Johnny Cash und June Carter von 1964 ("It Ain't Me, Babe") bis 1983 ("Brand New Dance") -- von nicht zu bremsenden musikalischen Energiebündeln aus den 60er Jahren mit "Jackson", "Long-Legged Guitar Pickin' Man" usw., oder "Darlin' Companion" (aus dem San-Quentin-Konzert), über Ausflüge zu Folk und Pop bis hin zu eher getragenen Balladen wie z.B. "The Loving Gift" oder "The Pine Tree" und dem wunderschön altmodischen, melancholischen "Brand New Dance" in beschwingtem 6/8-Takt.

Allerdings stört bei einigen Aufnahmen aus den 70ern die etwas breit geratene Instrumentierung im Stil der Zeit, die den ein oder anderen Song nicht so wirken lässt, wie er wirken könnte. Und das bei diesen zwei Stimmen, die nun wahrlich keine Verstärkung brauchen, am allerwenigsten von einem ganzen Regiment Streichern und/oder Bläsern... Besonders deutlich ist das in "Far Side Banks of Jordan" und "Old Time Feeling" -- wunderschöne Songs, die ohne diese Streicher- bzw. Bläser-Armada im Hintergrund noch überzeugender wären. Ähnliches gilt auch -- leider, leider! -- für das ergreifende Schlusswort dieser CD, das postum fertigproduzierte "It Takes One to Know Me": ein maßgeschneiderter, rührender Song, einfühlsam gesungen -- und von allzu vielen allzu süßlichen Streichern leider allzu weichgespült. Was in diesem Song drinsteckt, zeigt nicht nur Cashs spartanische Version auf "Personal File", sondern auch die Passagen in dier hier vorliegenden Aufnahme, in denen der Produzent sich gezügelt hat und die Stimmen von June Carter und Johnny Cash dominieren lässt.

Eine schöne, harmonische CD also, auch ein Dokument der beeindruckenden Beziehung zweier Künstler, die sich offenbar nicht nur privat ergänzten.
Wer Johnny Cash allerdings nur von seinen "American Recordings"-Alben kennt, wird erst einmal zusammenzucken, denn June Carter und Johnny Cash präsentieren sich hier weitgehend als Country-Musiker -- allerdings als neugierige Country-Musiker, die viele Stilelemente aus Folk, Pop und Gospel aufgreifen und in ihre Musik integrieren. Das Reinhören lohnt sich also ebenso wie das Zum-x-ten-Mal-Wiederhören, wenn nicht gar das eine zum anderen führt...
Schöne Töne -- ein harmonisches, gediegenes Album für ruhige Stunden; ideal, um den Alltag auf Abstand zu halten.

It ain}t me Babe      5 von 5 Punkten
Einfach Wunderschön. Johnny und June singen beide sehr gut und mit sehr viel Gefühl. Die großen Klassiker sind auch auf der CD wie z.B. It Ain}t Me Babe , Jackson , If I Were A Carpenter... . Aber auch weniger bekannte (aber keineswegs schlechtere) Duets sind auf der CD enthalten.

Wer Johnny und June mag kann bedenkenlos zugreifen. Wer gerade anfängt Johnny und June zu hören kann mit dieser CD perfekt einsteigen.


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At Folsom Prison - Johnny CashAt Folsom Prison
Johnny Cash

Audio CD, 4. Oktober 1999
     Verkaufsrang: 1606      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Johnny Cash hatte bereits ein Jahrzehnt lang immer wieder neues musikalisches Terrain erobert, als die Welt durch Johnny Cash at Folsom Prison plötzlich von ihm Notiz nahm. Die Wechselwirkung zwischen einem unberechenbaren Gefängnispublikum, das allein auf Spaß aus war, und einem Johnny Cash in absoluter Bestform war faszinierend. Sein nüchtern-männliches Auftreten hatte endlich ein Zuhause gefunden. Die Songs, zu denen alle ihm bekannten Songs über das Gefängnisleben gehörten ("I Got Stripes", "The Wall", "25 Minutes To Go", "Cocaine Blues" und natürlich "Folsom Prison Blues") waren wie geschaffen, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Bei diesem Set geht es vor allem um Atmosphäre. Diese CD-Version aus dem Jahre 1999 enthält drei vorher unveröffentlichte Stücke und bietet den Auftritt in Folsom Prison damit erstmals in voller Länge. --Colin Escott

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

DIE Cash-Scheibe      5 von 5 Punkten
Unglaublich die Wucht und Energie, die diese Scheibe rüberbringt!
Wer Cash erleben will, darf daran nicht vorbeihören!


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Unchained - Johnny CashUnchained
Johnny Cash

Audio CD, 10. Februar 2006
     Verkaufsrang: 1161      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die ersten vier Titel auf Unchained stammen aus den Songbooks von Beck, Don Gibson, Soundgarden und Jimmie Rodgers. Was bei anderen Künstlern wie geradezu absurder, unvertretbarer Eklektizismus aussehen würde, ist für Johnny Cash ziemlich Standard. Unchained ist allerdings kaum als Standard einzuordnen; es ist vielmehr das beste Album, das er seit seinem Weggang von Columbia Records 1984 gemacht hat. Dies ist nicht nur eine Sammlung von Songs, die perfekt und idiosynkratisch zu diesem Künstler passen, sie bekommen zudem von Tom Petty And The Heartbreakers eine Begleitung verpasst, die sich gewaschen hat. Sie erweisen sich als genauso geeignet für Cashs Musik wie früher seine eigene Begleitband Tennessee Two. --Rickey Wright

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

KAUFEMPFEHLUNG!!!      5 von 5 Punkten
Meine Cash-O-Manie begann mit God's Gonna Cut You Down. Cash dessen Musik mich, als Mainstream Fan, ausser im Zusammenspiel mit den Highwaymen, nie bewegt hat, rückte in mein Blickfeld. Zuerst kaufte ich American V - A Hundred Highways und niemals hat mich Musik so tief berührt. Nach und nach vervollständigte ich die American Recordings Reihe, doch, da ich mit dem besten begonnen hatte, konnten die anderen CD's der Reihe nicht mithalten. Bis auf diese!
Während American Recordings mir noch zu "Standard Cash" ist, unterscheidet sich Unchained von seinen Nachfolgern dadurch, das Cash's lebenserfahrene Stimme und Ausstrahlung noch nicht vom Ende gezeichnet und doch anders sind. Gegen die minimalistische Instrumentalisierung der Folge CD's, die auf American V zur Perfektion führt, rocken die Heartbreakers hier einen Cash zu Hochform.


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Unearthed - Johnny CashUnearthed
Johnny Cash

Audio CD, 16. Februar 2004
     Verkaufsrang: 7156      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 89,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Unearthed dokumentiert mithilfe von fünf faszinierenden CDs, wie Johnny Cashs mittlerweile legendäre Aufnahmen für American Recordings entstanden. Vier der CDs präsentieren bisher unveröffentlichtes Material, das aus den berühmten, von Rick Rubin produzierten Sessions stammt.

Diese unkonventionellen Tracks mit ihren Ungereimtheiten, aber auch vielen genialen Momenten erlauben einen Einblick in die Konzeption, Zusammenstellung und Produktion von Cashs letzten Platten. So kommen zum Beispiel interessante Duette zu Stande: Auf "Father & Son" von Cat Stevens tritt Fiona Apple als Gastsängerin in Erscheinung und auf Bob Marleys "Redemption Song" fungiert der inzwischen verstorbene Joe Strummer als Cashs Partner. Beide Tracks sind zwar nicht die monumentalen Songs wie andere Cover-Versionen aus dieser Phase (etwa Cashs fantastische Interpretationen von Songs von Nick Lowe, Will Oldham oder Danzig), aber zweifellos hörenswert.

Am packendsten sind allerdings die zahlreichen Traditionals, die dem Mann in Schwarz eindeutig besonders am Herzen lagen. "Banks Of The Ohio", Billy Joe Shavers "Old Chunk Of Coal", Stephen Fosters "Hard Times" sowie die ganze CD mit bisher unveröffentlichten Gospelsongs bergen starke Aussagen und man ist dankbar, Cash noch einmal singen zu hören, wie er es sich gewünscht hatte, obwohl er sowohl gesundheitlich als auch stimmlich schon geschwächt war. Die letzte CD dieser imposanten Kollektion enthält eine Auswahl von Tracks, die auf den vier Alben bei American Recordings erschienen, und erinnert daran, wie revolutionär diese Sessions waren.

Wertvoll an dieser beeindruckenden Box ist auch das äußerst umfangreiche Beiheft mit liebevoll zusammengestellten Essays und Anekdoten, die die Entstehungsgeschichte dieser vielfältigen Songsammlung verdeutlichen. --Jason Verlinde

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

Schwarzes Gold      5 von 5 Punkten
Kurz nach Johnny Cashs Tod am 12. September 2003 erschien (rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft) diese in edles schwarzes Leinen gebundene Box mit fünf CDs, zahlreichen Fotos, die auf manchmal erschütternde Weise den rapiden körperlichen Verfall, aber auch den unbeugsamen Kampfeswillen und die nie versiegende Kreativität des Man In Black dokumentierten und nicht zuletzt einem 100 - seitigen Begleitbuch, in dem sowohl die zehnjährige Zusammenarbeit zwischen Johnny Cash und Rick Rubin anekdotenreich dokumentiert wird, als auch Rubin und Cash natürlich kenntnisreich das Songmaterial der Box reflektieren. Anfangs war dieses edle Stück hierzulande (angeblich wegen Lieferschwierigkeiten) kaum, und wenn, dann zu einem horrenden Preis zu bekommen, was sich mittlerweile natürlich geändert hat.
Wer das Glück hatte, eine der ersten Ausgaben zu ergattern, bekam eine lückenlose Dokumentation der Arbeit an der "American Recordings" - Serie, vom triumphalen ersten Album 1994 bis zum erschütternden Abgesang "The Man Comes Around" zu hören. Dutzende großartige Songs, die Cash im Laufe der Jahre zusammen mit Rubin aufgenommen hatte, und die es aus irgendwelchen Gründen nicht auf die Alben geschafft hatten.
Um nun die Fucht zu zerstreuen, edel aufgemachte und überteuerte Ausschußware zu kaufen: Diese Box ist geradezu ein Musterbeispiel dafür, wie man eine Anthologie angehen sollte. Unter den Songs findet sich kein einziger Ausfall, man bekommt hier den reinen und unverfälschten Man In Black, wie man ihn in seinen letzten Jahren lieben gelernt hat. Kompromißlos ehrlich, absolut geschmackssicher in der Songauswahl (seien es nun Traditionals, Eigenkompositionen oder Coverversionen) und auch beim größten Tränenzieher dank Cashs erhabener, unerklärlicher Aura absolut kitschfrei.
Mit der ersten CD, "Who's Gonna Cry", bekommt man eine Alternativversion zum 1994er Album "American Recordings" zu hören. Cash hatte so viele Songs aufgenommen, daß sie unmöglich auf eine Platte gepaßt hätten. Das hier festgehaltene Material kann sich ohne weiteres mit "American Recordings", das mittlerweile auf so ziemlich jeder ewigen Bestenliste auftaucht, messen. Es gibt neben allgemein bekannten Brechern wie "Banks Of The Ohio" und "Long Black Veil" zahlreiche Cash - Originale, die durch die Reduzierung auf Gitarre und brüchigen Bariton ungemein an Intensität gegenüber den älteren Versionen gewinnen und Covers von so erlesenem Material wie "Waiting For A Train" von Jimmie Rodgers oder Kris Kristoffersons "Casey's Last Ride". Natürlich geht es um die klassischen Cash - Themen: Liebe, Gott und Glaube und die ewigen Unwägbarkeiten des Lebens.
"Trouble In Mind" heißt die zweite CD, hier geht Cash mit Band und entschieden rockiger zu Werke. Auch auf diesem reinen Cover - Album finden sich zahlreiche Perlen, zum Beispiel umwerfende Versionen der Neil Young - Songs "Pocahontas" und "Heart Of Gold", die in Cashs Händen selbst den über jeden Verdacht erhabenen Young wie einen sentimentalen Kitschier erscheinen lassen, ferner Songs von Hochkarätern wie Chuck Berry ("Brown Eyed Handsome Man"), Roy Orbison ("Down The Line"), Dolly Parton ("I'm A Drifter", hier in zwei Versionen) oder Steve Earle ("Devil's Right Hand"). Diese CD bedient am ehesten die "herkömmlichen" Hörgewohneiten, ein klassisches Rockalbum, ähnlich dem 96er Album "Unchained", allerdings mit den, meiner Meinung nach, insgesamt besseren Songs.
"Redemption Songs" zeigt den Man In Black bereits mit geschwundenen Kräften, doch mit ungebrochenem Durchhaltewillen. Auch hier herrscht die dunkle, intensive Atmosphäre vor, die die letzten beiden zu Cashs Lebzeiten erschienenen Alben "Solitary Man" und "The Man Comes Around" prägten. Cash hat hier über jeden Kommerz - Verdacht erhabene Duettpartner wie Fiona Apple, Nick Cave oder Joe Strummer zur Seite und wagt sich ein weiteres Mal an Songs, die man von ihm nicht unbedingt erwartet hätte, wie etwas Bob Marleys "Redemption Song" oder Cat Stevens' "Father And Son", von denen jeder durch die Interpretation des Man In Black unwahrscheinlich gewinnt. Der alte Johnny Cash hatte eine Ausstrahlung und eine Art zu singen, die sogar Schmachtfetzen wie "Hard Times" oder "You'll Never Walk Alone" in große Momente verwandelte.
Mit "My Mother's Hymn Book" erfüllte sich Cash einen langgehegten Traum. Schon zu Beginn seiner Karriere hatte er sich bei SUN - Inhaber Sam Philips als Gospel - Sänger vorgestellt, war mehr oder weniger in die Rockabilly - und Country - Ecke gedrängt worden. Hier nun eine Sammlung teils uralter Hymnen, von denen Cash einige buchstäblich mit der Muttermilch aufgesogen hat, dementsprechend die inbrünstige, völlig glaubenskitschfreie Atmosphäre dieses Albums, ein beeindruckendes Zeugnis des innigen Glaubens des Man In Black, das selbst Gospel - Verächter verstummen lassen wird. Große Musik, über die niemand zu richten hat.
Einzig die fünfte CD fällt (zumindest für den Besitzer der American Recordings - Serie) etwas ab. Sie ist etwas phantasielos "The Best Of Cash On American" betitelt und versammelt eine diskutable Auswahl von Songs aus den von Rubin produzierten Alben. Natürlich ist kein Ausfall dabei, die gab es beim späten Cash so gut wie gar nicht, aber warum "Unchained" z. B. ausgerechet mit "The One Rose" oder "Southern Accent" vertreten ist, gibt doch Fragen auf, da auf dem Album wirklich stärkere Nummern zu finden sind. Natürlich gibt es hier aber auch die wirklichen Meisterstücke wie "Mercy Seat" und "Hurt", die den späten Johnny Cash so sehr aus der Masse der Musiker auf die Ebene der wirklich Großen hievten.
Dies ist allerdings nur ein kleiner Makel, "Unearthed" sticht aus der Unzahl der auf dem Markt befindlichen Box - Sets heraus und stellt einen wirklichen Schatz in jedem Plattenschrank dar, über dessen Preis man nicht diskutieren kann.
Diese Musik ist unbezahlbar.


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The Great Lost Performance - Johnny CashThe Great Lost Performance
Johnny Cash

Audio CD, 31. Juli 2007
     Verkaufsrang: 3780      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Cash gefällt mir sonst um Längen besser      3 von 5 Punkten
Etwas zu fröhlich kommt mir dieses 1990er Konzert daher, auch mit zuviel Background-Gesang. Viele Gospel-Elemente, viel Schwung.
Ich liebe den Johnny, wie er wenig später zu hören war: karg, solo, altersreif, mit brüchiger Stimme. In diesem Konzert höre ich davon noch nicht so viel, und die dargebotenen Songs sind auch bei weitem nicht meine Lieblings-Cash-Songs. Von den vielen kostbaren Cash-CDs, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden, nimmt "The Great Lost Performance" mit Sicherheit keinen Platz unter den Top 5 ein.

Wirklich "Great"      5 von 5 Punkten
Ich weiß nicht, warum dieses Cash-Konzert vom 28.07.1990 erst im letzten Jahr veröffentlicht wurde, der Albumtitel suggeriert doch, dass dies wohl eine CD ist, auf die die Fans von Johnny Cash schon lange gewartet haben müssen. Veröffentlicht immerhin nicht auf irgendeinem obskuren Label, sondern auf Mercury Records, der Plattenfirma, auf der Johnny Cash zwischen 1987 und 1990 vier ganz vorzügliche Alben veröffentlichte, "Johnny Cash Is Coming To Town", "Water From The Wells Of Home", "Classic Cash" und "Boom Chicka Boom", die vor kurzem als "The Mercury Records - Nashville Sessions" auf zwei CDs wieder zugänglich gemacht wurden. Nun also als Nachschlag auch noch ein zuvor nicht erhältliches Live-Album, das neben den üblichen Cash-Klassikern auch ein paar nicht ganz so geläufige Tracks enthält, von denen einige wohl zum ersten Mal überhaupt auf einem Cash-Album auftauchen. Die sechsköpfige Begleitcombo, u.a. mit Johnnys Sohn John Carter Cash, hält sich vornehm zurück, Johnny Cash`s Stimme dominiert alles und er singt besser denn je!

Diese Veröffentlichung ragt somit äußerst positiv aus der Vielzahl der meist leider unnützen CD-Veröffentlichungen des Man In Black heraus, die in den letzten Jahren erschienen sind.

Warum erst jetzt ?      5 von 5 Punkten
Diese Frage stelle ich mir bei einigen CD}s die erst nach dem Tod von Johnny Cash erschienen sind, aber bei dieser besonderns. Der Titel ist zwar etwas übertrieben, aber die Stücke darauf eröffnen wirklich einen neuen Blickwinkel auf altbekannte Lieder der Musiklegende Johnny Cash. Viele Stücke sind "ungewohnt" arrangiert und für den einen oder anderen ungewöhnlich, aber gerade deswegen ist diese CD ein

KAUF

die grosse Wiederentdeckung :-)      5 von 5 Punkten
und wieder eine cash-cd, es müsste die 16. nach seinem tod sein -
aber diesmal ist die veröffentlichung überraschend angenehm ausgefallen.

zu hören ist ein konzert vom 27. Juli 1990 im Paramount Theatre.
18 titel mit freude performed und ein j.cash in hochform
lassen diese cd zu einem genuss in jeder hinsicht werden.

manche arrangements klingen beim ersten hören zugegeben etwas ungewohnt -
beim zweiten hören kann man sich kaum noch vorstellen,
die titel je anders gehört zu haben . . .

auf die gewohnten duette mit june wurde auch hier nicht verzichtet,
bei zwei titeln bestreitet allerdings lucy jackson den weiblichen part.

auch wenn ich den reisserischen titel der LOST PERFORMANCE nicht mag
hat der geneigte cash-fan hier eigentlich nur eine möglichkeit . . .

k a u f e n !!!

Live,das Beste!      5 von 5 Punkten
Ich habe diese CD schon gestern erhalten und natürlich am Abend gehört.Super!!!Ich finde Liveaufnahmen immer schon was besonderes.Auch diese CD ist von Mercury hervorragend hergestellt worden.Das Konzert absolute Spitze.Ich finde mit einer seiner besten Auftritte.Sehr empfehlenswert.Der Rest ist Geschmackssache.


At San Quentin (the Complete 1969 Concert) - Johnny CashAt San Quentin (the Complete 1969 Concert)
Johnny Cash

Audio CD, 21. Juli 2000
     Verkaufsrang: 2111      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Johnny Cash at Folsom Prison, das Album aus dem Jahre 1968, das Johnny Cash zu einem festen Begriff werden ließ, hielt sich nur zwei Wochen an der Spitze der Billboard-Charts. Dieses 1969 erschienene Nachfolgealbum war 20 Wochen lang die Nummer eins. Wie schon bei Johnny Cash at Folsom Prison litt auch die ursprüngliche San Quentin-LP an Platzmangel. 31 Jahre später erst war der Auftritt endlich in vollem Umfang zu hören. Alle damals aufgezeichneten Darbietungen, unter anderem der Single-Hit dieses Albums, Shel Silversteins "A Boy Named Sue", werden hier zum ersten Mal ungeschnitten präsentiert. Ebenso beeindruckend sind die acht wieder hergestellten Tracks und die ungeschnittenen Ansagen zwischen den Songs.

Johnny Cash beginnt mit "Big River" und "I Still Miss Someone", und diese Darbietungen sind einfach umwerfend. Genauso sind die vier Songs zum Abschluss, bei denen Johnny Cash mit allen anwesenden Musikern (the Carter Family, Carl Perkins und den Statler Brothers) auftritt. Ihre Interpretationen von Gospels ("He Turned The Water Into Wine", "The Old Account" und eine frühe Fassung von "Daddy Sang Bass") sind genauso faszinierend wie ein abschließendes Medley, an dem sich alle beteiligen. Bis zum heutigen Tag ist er -- auch durch Krankheit -- nicht zu bremsen, aber hier präsentiert sich Johnny Cash in überschäumender, urwüchsiger Bestform. --Rich Kienzle

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

gerockt!!!!      5 von 5 Punkten
Ich kam über den Spielfilm erst wirklich auf Johnny Cash.
War für mich bis dahin eher so ein auslaufendes Dinosaurier-Modell...nix von Bedeutung.
Aufgrund des Filmes habe ich mich dann doch mal an dieses, wie ja auch im Film, entscheidende Live-Album gewagt.
Und siehe da!
Da wird live abgerockt, nix mit schnulziger Country-Sentimentalität. Da hat einer was raus zu lassen...volles Rohr...hat mich total begeistert.
Klar, Livesound war damals noch nicht sooo klasse; aber für die CD haben sich die Tontechniker echt Mühe gegeben.
Diese CD brennt, brennt, brennt unter der Haut!


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Personal File - Johnny CashPersonal File
Johnny Cash

Audio CD, 26. Mai 2006
     Verkaufsrang: 3839      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 21,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Der Tod kultisch verehrter Musik zieht leider eine oft schamlose Plünderung des musikalischen Erbes nach sich - siehe Jimi Hendrix oder 2 Pac. Mit diesem zumeist unwürdigen Umgang mit dem musikalischen Nachlass hat das für Johnny-Cash-Fans essentielle Werk Personal File zum Glück überhaupt nichts zu tun. Hier werden keine Texte nachträglich vertont, hier werden kein Songfragmente gestreckt. Auf Personal File sind nur die Country-Legende und seine Akustik-Gitarre zu hören.

Warum Cash dieses hochwertige Material nicht zu Lebzeiten aufarbeitete und veröffentlichte, bleibt sein Geheimnis. Dass sie überhaupt das Tageslicht sehen, ist Johnny und June Carters Sohn John Carter Cash zu verdanken, der Hunderte von Tapes in Kartons im Studio House Of Cash in Hendersonville / Tennessee fand. Gesichtet wurden die Stücke von Gregg Geller, der schon die 3-CD-Box Legend kompilierte. Für Personal File hat der Cash-Experte wahre Schätze ausgewählt. Die Linernotes zu der fein aufgemachten Doppel-CD schreib übrigens der große amerikanische Pop-Kultur-Kritiker Greil Marcus.

Trotz der immensen Zahl von 49 Songs, die Cash zwischen dem langen Zeitraum 11. Juli 1973 und Dezember 1982 einspielte und mit vielen gesprochenen Einleitungen versah, kommt es zu keinem musikalischen Bruch. Ob Fremdkompositionen, Versionen eigener Lieder, ob säkulare oder christliche Themen: Mit sonorer Stimme und intimem Gitarrenspiel führt einen Johnny Cash durch seine Welt mit den Eckpfeilern Love - God - Murder. --Sven Niechziol

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)

Besser als American Recordings      5 von 5 Punkten
Die Aufnahmen aus dem Jahre 1973 erinnern zwar stark an Johnnys Spätwerk aus den Neunzigern, aber hier haben wir zwei Vorteile:
a) Die Stimme ist noch jünger, stärker, durchdringender
b) das sind Songs, die Johnny viel bedeuteten, sein persönliches Vermächtnis. Er ging vielleicht davon aus, dass die Öffentlichkeit daran nicht interessiert sei, und für die 70er mag das zutreffen. Tatsache ist, dass die meisten der American Recordings Songs von Rick Rubin ausgewählt und Johnny empfohlen wurden. Rubin verfolgte ein spezielles Konzept. Hier jedoch singt Johnny von viel tiefer, darunter Lieder, die ich schon von ihm kannte, an denen mich aber immer das lieblose Arrangement gestört hatte (oder die grausligen Coverfotos), z.B. "My children walk in truth" oder "one of these days I'm gonna sit down".
Welch ein Schatz.


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Carryin' on With Johnny Cash & June Carter - Johnny & Carter Cash,June CashCarryin' on With Johnny Cash & June Carter
Johnny & Carter Cash,June Cash, Johnny Cash

Audio CD, 18. März 2002
     Verkaufsrang: 17762      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Voices On Rails      5 von 5 Punkten
Ein Muss für alle, die gute Country-Musik mögen. Die CD bedient ein breites Spektrum an Liedern von fetzig bis nachdenklich, und die Klassiker wie "Jackson" oder "It ain't me, babe" sind natürlich auch dabei... Wirklich empfehlenswert, da die beiden sich auch stimmlich wunderbar ergänzen - eben voices on rails!

Super tolle CD!      5 von 5 Punkten
Ich finde die CD zeigt alle Facetten von Johnny Cash. Von Rock'n'Roll anmutenden Lieder bis richtiger Country und von ganz tiefer Stimme (Johnny Cash) und ganz hoher (June) ist alles dabei. Echt klasse!

leider cowboymusik      2 von 5 Punkten
schade - war doch nach dem kinobesuch etwas enttäuscht von dieser cd - war wohl die cowboymusikzeit - siene drei letzten platten sin ddagegen klasse
der musikdoktor

Carryin' On With Johnny Cash & June Carter      5 von 5 Punkten
I received this cd 17/3/04 and listened to Johnny and June singing and liked it a lot. I will play this cd often. It made me feel that they are still with us on earth. From Daniela aus Australien.

Johnny and June in peak form      5 von 5 Punkten
I've been a huge fan of Johnny Cash for many years, while I've always wished that June had spent more time in the recording studio.

This particular album was recorded at a time when country duets were highly fashionable. Had Johnny and June recorded more albums together, they may have had the same success as Porter and Dolly, George and Tammy, Conway and Loretta. This was a very successful album, but they didn't follow it up. Instead, they simply included their duets on Johnny's solo albums.

It ain't me babe had been a hit a couple of years before this album was recorded. The other songs were all recorded in 1967. Long-legged guitar picking man and Jackson were the two new big hits that every country oldies fan will recognise. The other songs are also excellent and demonstrate that the chemistry between Johnny and June was brilliant.

This was and remains one of the more significant albums of Johnny's long and distinguished career, and also leaves us wondering how big a star June could have been had she taken a music career seriously.

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Ring Of Fire: The Legend of Johnny Cash Vol. II - Johnny CashRing Of Fire: The Legend of Johnny Cash Vol. II
Johnny Cash

Audio CD, 23. Februar 2007
     Verkaufsrang: 12773      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Kompetent zusammengestellt      5 von 5 Punkten
Neben allen anderen, unzähligen "Best Of"-Zusammenstellungen ragt der erste Teil von "Ring Of Fire - The Legend..." heraus, da sie den Überblick von den frühen, bekannten Hits bis zu den späten Einspielungen der "American Recordings" gibt. Das dies bei einer so gewaltigen Karriere natürlich nur das Kratzen an der Oberfläche sein konnte ist klar.

Um dieses Manko etwas abzufedern nun also Teil II. Alleine die ersten vier Songs auf diesem Album waren in den 50ern allesamt Nr.1 Hits der Country-Charts, auch wenn sich kaum jemand mehr daran erinnern kann (z.B. "There You Go"). Anschließend folgen mit "Don't Take Your Guns To Town, dem Duett mit June Carter "It Ain't Me" oder der Zusammenarbeit mit Bob Dylan ("Girl From The Northern Country") bekanntere Tracks. Und am Ende finden sich wie auf Teil I wieder Songs aus der Ära mit Rick Rubin wie "Unchained".

Wer an der ersten Folge von "Ring Of Fire" seine Freude hatte, der wird ebensolche mit diesem 2ten Teil haben. Hier wurde keine Leichenfledderei betrieben, sondern kompetent zusammengestellt.


Country - Johnny CashCountry
Johnny Cash

Audio CD, 1. Januar 2007

Verkaufsrang: 1205
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Preis: € 3,97
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Best of Johnny Cash,the Very - Johnny CashBest of Johnny Cash,the Very
Johnny Cash

Audio CD, 1. September 2006

Verkaufsrang: 1951
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,95
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Cash,Johnny - Johnny CashCash,Johnny
Johnny Cash

Audio CD, 6. Oktober 2003

Verkaufsrang: 17399
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95
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The Ballad of Ira Hayes - Johnny CashThe Ballad of Ira Hayes
Johnny Cash

Audio CD, 23. Oktober 2001

Verkaufsrang: 19936
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95
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