Engelbert Humperdinck

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Humperdinck: Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme) - Humperdinck: Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme)

Audio CD, 30. Juli 1997
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Humperdinck,Engelbert 1854-1921 - Hänsel & Gretel

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Eine Sternstunde - musikalischer Leckerbissen erster Güte!      5 von 5 Punkten
Wenn ich unter allen "Hänsel und Gretel"-Aufnahmen eine wählen müsste - es wäre diese. Sowohl Orchester, Dirigat als auch Sänger sind schlichtweg hinreißend. Sir Georg Solti ist damals ein ganz großer Wurf gelungen. Die Wiener Philharmoniker spielen mit warmem Ton, zärtlicher Hingabe und viel Temperament, absolut perfekt von der Tontechnik abgemischt, so dass jedem Instrument seine Bedeutung zukommt. Und die Abstimmung mit den Sängern ist ebenfalls hervorragend gelungen. Absolut delikat!
Und die Sängerbesetzung! Brigitte Fassbaender und Lucia Popp galten einst ja als ideales Octavian- und Sophie - Paar. Als Hänsel und Gretel gelingt ihnen eine ähnlich wundervolle Interpretation. Popps silbriger, frischer Sopran und Fassbaenders glutvoller, kerniger Mezzo bilden einen schönen Kontrast und harmonieren doch auf ganz besondere Weise, was zu besonders reizvoller Klangmischung in den Duetten führt. Die beiden agieren ohne besondere schauspielerisch-deklamatorische Mätzchen und wirken daher sehr natürlich.
Auch das Elternpaar ist vorzüglich, vor allem Walter Berrys Besenbinder. So wehmütig und beinahe melancholisch nach getaner Arbeit nähert sich kein anderer Vater mit den Rallalala-Rufen der heimeligen Hütte. Und so vorzüglich gesungen wie hier wird die Ballade von der steinalten Hexe auch selten. Julia Hamaris Mutter fällt dagegen ein klein wenig ab, meistert die Partie aber ebenfalls sehr gut.
Die kurzen Rollen des Sand- und Taumännchens sind mit Norma Burrowes und Edita Gruberova aufs luxuriöste besetzt.
Anny Schlemm gibt die Knusperhexe, und sie meistert ihren Part grandios. Anders als die phänomenale Christa Ludwig beschränkt sie sich vor allem aufs Singen, weniger aufs Kichern und Kreischen. Trotzdem ist ihre Hexe unglaublich böse und furchterregend. Sie wirkt schon allein durch ihre imposante Stimme autoritär, und wenn sie die Bruststimme einsetzt, geradezu grollend! Toll!
Zuletzt ist noch der Chor der Lebkuchenkinder zu nennen, die von den Wiener Sängerknaben mit erlesenem Klang und viel Kultur gesungen werden.
Um es zusammenzufassen: Unter den moderneren Aufnahmen bleibt diese für mich unerreicht (em ehesten vielleicht noch durch Colin Davis bei Philips). Als kleine Einschränkung könnte man höchstens geltend machen, dass diese Fassung nicht unbedingt als Kennenlernfassung für Kinder geeignet ist, dazu ist sie vielleicht zu opernhaft. Aber für Erwachsene - der herrlichste Freudenschmaus!


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Hänsel und Gretel (Ga) - Hänsel und Gretel (Ga)

Audio CD, 11. September 2009
     Verkaufsrang: 2231      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Wunderbare Gesamtaufnahme zum Sensationspreis      5 von 5 Punkten
Unglaublich, daß diese Aufnahme von Humperdincks Meisterwerk "Hänsel und Gretel" nun in dieser Niedrigpreisserie von DECCA herausgegeben wurde. Das grenzt schon an Verramscherei. Bislang war sie nur bei Philips in der teuersten Preiskategorie zu haben - und dies zu Recht!
Denn unter den nicht gerade wenigen hervorragenden Einspielungen dieser Oper nimmt diese einen der vordersten Plätze ein, sowohl was die Besetzung, aber auch Orchester, Dirigat und Klangtechnik betrifft.
In Dresden 1992 aufgenommen, vereint sich unter dem sensiblen und ausgewogenen Dirigat von Sir Colin Davis eine nahezu perfekt besetzte Solistenschar: Edita Gruberova, die große Belcanto-Diva überrascht als wunderbar liebreizende, mädchenhafte und wunderbar natürliche Gretel, der man die Sommersprossen förmlich "anhört"; stimmlich ist sie absolut betörend, eine Idealbesetzung. Auch Ann Murrays Mezzo passt sehr gut zum lausbübischen Hänsel, obwohl sie stimmlich nicht mehr ganz auf dem Höhepunkt ihrer Fähigkeiten ist. Trotzdem ausgezeichnet.
Franz Grundhebers wunderbar textdeutlich und stimmlich kerniger Besenbinder und Gwyneth Jones als (stimmlich etwas schrill-tremolierende) Mutter bieten wunderbare Rollenportraits. Barbara Bonney und Christiane Oelze als Sand- und Taumännchen verströmen wunderbar lyrische Klänge und Christa Ludwigs Portrait der Knusperhexe ist einfach umwerfend. Keine andere Hexe keift, krächzt und kichert herrlicher, gibt dem Text auch eine solch fantastische Doppelbödigkeit (Christa Ludwig hat die Hexe bereits 1971 in der Aufnahme von Kurt Eichhorn gesungen, dort noch besser und vor allem stimmlich wesentlich frischer und kraftvoller. Unbedingt anhören!)
Die Dresdner Staatskapelle läßt keinen Wunsch offen und zelebriert Humperdincks grandiose Komposition herrlich transparent und mit wunderbar farbigem Klang. Besonders die wundervollen Holzbläser seien hervorgehoben.
Wenn man das Werk kennen lernen möchte oder auch eine Ergänzungsaufnahme sucht - das Leistungsverhältnis schlägt den Preis um das Vielfache - uneingeschränkte Empfehlung!!!!


Holzwurm der Oper-Hänsel und Gretel - Holzwurm der Oper-Hänsel und Gretel

Audio CD, 11. November 2005
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HÄNSEL UND GRETEL

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Super-Opern-Einstieg für Kinder (etwa 5 bis 12 Jahre)      5 von 5 Punkten
"Hänsel und Gretel" gilt als d i e Kinderoper, obwohl sie lang und von der Musik wagnerianisch schwer ist! Hier gibt es einen kindgerechten Einstieg mit Holzwurm und Motte, die sich am Anfang noch uneinig sind. Der Holzwurm findet "Hänsel und Gretel" eigentlich nicht so spannend. Während einer Opernaufführung belauschen die beiden das Geschehen auf der Bühne, wobei die Motte den Holzwurm auf viele Einzelheiten aufmerksam macht. Der Holzwurm korrigiert seine negative Meinung immer mehr und findet am Schluss, dass sich das Zuhören und Zusehen absolut gelohnt hat! Er kommt zu der Erkenntnis, dass "Hänsel und Gretel" eine tolle Oper ist! Ich bin überzeugt, dass Kinder das genauso empfinden. Ich liebe diese Oper seit meinem 7. Lebensjahr, wo ich sie live erleben durfte, leider ohne diese wunderbare, phantasievolle Einführung! Die Aufnahme ist musikalisch jedenfalls ein Leckerbissen durch die Besetzung vieler Weltstars (Ann Murray, Editha Gruberova, Christa Ludwig, Gwyneth Jones u. a.) und macht Lust auf die komplette Oper! Sehr empfehlenswert, nicht nur als Vorbereitung auf einen Opernbesuch!


Eloquence - Humperdinck (Hänsel und Gretel: Highlights) - Eloquence - Humperdinck (Hänsel und Gretel: Highlights)

Audio CD, 17. November 1998
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HÄNSEL UND GRETEL QS

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Fabelhafte Instrumente!      5 von 5 Punkten
Diese Musik könnte glatt aus der Uraufführung von 1893 stammen! Rein klassische Töne wahren das Original!


Humperdinck: Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme) (Aufnahme 1971) - Humperdinck: Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme) (Aufnahme 1971)

Audio CD, 27. Februar 1995
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HUMPERDINCK HÄNSEL UND GRETEL

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Ein Hörerlebnis      5 von 5 Punkten
Es bringt Spaß dieser Oper zu folgen. Und macht Freude darauf, sie einmal live zu erleben, nur leider nicht in dieser Besetzung. Tolle Sänger!


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Klassik Bei Kerzenschein - Klassik Bei Kerzenschein

Audio CD, 9. Oktober 2000
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Eine schöne musikalische Begleitung bei einem tiefsinnigen Gespräch zweier in die Jahre gekommenen Freunde.      5 von 5 Punkten
Die Hülle der vorliegenden CD suggeriert zunächst , dass man diese zum Heraufbeschwören romantischer Stimmungen auflegen möge, konkret zu später Stunde bei Kerzenlicht an einem emotional sanft aufgeladenen Abend zu zweit.
Chopin und Schumann mögen für solche Zwecke geeignet sein. Mahler, Debussy, Elgar und Bruch wohl eher nicht.
Deren Musik schafft bei Kerzenlicht den atmophärischen Hintergrund für ein tiefsinniges Gespräch mit einem Menschen, den man schon lange kennt und mit dem man sich intellektuell verbunden fühlt.
Die Stücke vertragen einen schweren Bordeaux, veranlassen dabei gottlob nicht zu sentimentalen Rückblicken, sondern schätzen den reflektierten Dialog im Hier und Heute. Dieser kann durch das empfohlene Kerzenlicht bei der zweiten Flasche Mouton durchaus melancholische Züge annehmen, wenn man sich gemeinam zu sehr in die tiefere Bedeutung des Bildertitels von Baselitz ( "Die Mauer") auf dem 89er Etikett hineindenkt.
Ich selbst höre zwar bei Kerzenschein am liebsten Albionis Adagio g -Moll,da man dieses Stück leider nicht pausenlos abspielen kann, sehe ich in vorliegender CD eine sinnvolle Erweiterung der Sammlung Klassik bei Kerzenschein!
Empfehlenswert!


Hänsel und Gretel (Ga) - Hänsel und Gretel (Ga)

Audio CD, 16. November 2007
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Sehr gute Sänger und recht gutes Remastering!      4 von 5 Punkten
1. Garde der damaligen DDR Opernsänger wie Theo Adam oder Peter Schreier in dieser Produktion. Trotz analoger Produktions-Aufnahme, ist diese CD recht gut remastered.
Note: Gut.


Humperdinck: Königskinder (Gesamtaufnahme) - Humperdinck: Königskinder (Gesamtaufnahme)

Audio CD, 12. September 1997
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DIE KÖNIGSKINDER GA

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Herrliche Musik und eine überragende Helen Donath      5 von 5 Punkten
Humperdincks Oper Königskinder wird leider viel zu selten gespielt. Sie enthält herrliche Musik! Wie bei Hänsel und Gretel entwickelt Humperdinck wunderbare, fast volkstümliche Melodik, bettet seine Sänger in einen sinnlichen, farbigen und romatischen Klang. Vom Stoff her vordergründig ähnlich zu Hänsel und Gretel - ein Märchen - sind die Köngiskinder wesentlich ernster, von der Musik auch ambitionierter. Besonders schön ist der romatische überschwängliche erste Akt und der elegische, traurige dritte. Ein Kritiker nach der Uraufführung an der New Yorker MET schrieb: "Die bedeutendste deutsche Oper seit Parsifal!". Dem kann man durchaus zustimmen (Stauss war noch nicht als Opernkomponist auf den Plan getreten)
Königkinder ist nicht leicht zu besetzten, und daran krankt auch die vorliegende Aufnahme ein bisschen. Besonders die Partie des Königssohns ist sehr heikel. Hoch in der Tessitura, fordert sie heldischen Stahl, leuchtende Höhe, über weite Strecken aber auch feinen, lyrischen, liedhaften Gesang. Adolf Dallapozza schlägt sich wacker, ohne wirklich zu begeistern. Solide!
Ein überragende Leistung bietet Helen Donath als Gänsemagd. Sie singt wirklich wie ein Engel. Unschuldig, strahlend, mit leuchtender Höhe und seidenem Glanz in der Stimme. Und mit einem Lächeln in der Stimme, wie es vielleicht nur sie hatte. Eine Idealbestzung und vielleicht eine ihrer größten Leitungen überhaupt. Besser kann man das wohl kaum singen.
Auch für die übrigen Rollen ist viel Prominenz aufgeboten. Hanna Schwarz ist eine sehr überzeugende Hexe, Karl Ridderbusch als einfältiger Holzhacker und Gerhard Unger als feiger Besenbindersind grundsolide, ohne wirkliche vokale Glanzlichter setzten zu können.
Ein Geschmaksfrage ist der Spielmann von Hermann Prey. Sicher oft an der Grenze zum Überzeichnen, strahlt er zwar Autorität aus in diese Glanzpartie für jeden lyrischen Bariton. Dennoch - ich finde Dietrich Henschel in der Aufnahme von Fabio Luisi überzeugender, weil lyrischer, zurückgenommerner, weniger sentimental.
Das Orchester (wie bei Luisi das Münchner Rundfunkorchester) ist solider, hat aber auch Schwächen. Nicht alles gelingt rund - manches Solo ist etwas verwackelt. Vom Orchester her ist Luisis Aufnahme 20 Jahre später deutlich besser.
Das Dirigat von Heinz Walberg ist zügiger, dramatischer als das Luisis in der Konkurrenzaufnahme. Er brauch gut und gerne 20 bis 30 Minuten weniger. Das macht - besonders beim ersten hören - manchen etwas leichter verständlich, auch wenn viele Schönheiten und Lyrismen dabei etwas zu kurz kommen.
Insgesamt - vor allem wegen der guten Sänger - ist diese Aufnahme für mich die Referenz. Und weil "Königskinder" so ein wunderbares Stück ist, kann es nur 5 Sterne geben! 4 für die Aufnahme, und 10 für Helen Donath und Engelbert Humperdinck.


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Hänsel und Gretel - Hänsel und Gretel

Audio CD, 18. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 2150      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

10 von 10 Punkten - Toll erzählt, gute Musik, sehr kindgerecht. Danke!      5 von 5 Punkten
Super gut und Kindgerecht:
Einführung in das Thema, in die Person des Komponisten, in eine Oper als solche: 10 von 10 Punkten.
Wohlklang der Stimme des Erzählers Lohner: 10 von 10 Punkten.
Logik, Aufbau: 10 von 10 Punkten.
Dauer: gut 70 Minuten: 9 von 10 Punken.
Musik: Volles Orchester: 10 von 10 Punkten.
Verständlichkeit des Gesangs - naja, altes Thema: 6 von 10 Punkten.
Musik-Komposition (Humperdinck, jetzt kommst du dran) - da gibt es überhaupt keinen Grund, über die Oper zu grinsen oder zu lächeln.
Das ist ein komplette, wunderbar durchkomponierte Oper mit wunderbaren musikalischen Höhepunkten, die einem wirklich auch die Tränen in die Augen treiben können - war ja auch Schüler von Wagner, gell? -
Und: Nicht Humperdinck hat viele bekannte Kinderlieder eingebaut, sondern umgekehrt: Er hat sie komponiert, und wir kennen sie heute alle. 10 von 10 Punkten.
Realitätsbezug, Nachvollziehbarkeit, Gewalt - naja, es knirscht ein bisschen. Eingebackene Kinder als Gartenzaun bei der Hexe. Die Hexe in den Ofen werfen ... naja. Dennoch, mit wohlfeilen Worten der Eltern dabei: 7 von 10 Punkten.
Ich hatte für meine 3jährige Tochter zur Vorbereitung auf die Oper eines dieser wunderbar illustrierten Bücher mit CD gekauft. Das Buch war wunderschön, die dortige CD (mit Karajan) völlig unbrauchbar. Kein Erzähler, der Text absolut unverständlich und hell-schrill.
Habe dann extra noch diese CD von Lohner dazugekauft. Und das war wirklich sehr, sehr gut.
Danke, Herr Lohner. Sie haben: 10 von 10 Punkten.


Ich Denk An Dich - Ich Denk An Dich

Audio CD, 15. Oktober 1990
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Engelbert trifft Blue System - echt stark!      5 von 5 Punkten
Auch wenn ich vom Alter her weniger in die Zielgruppe dieser schönen Musik passe, bin ich Fan von Engelbert und halte diese CD hier für die beste, die er jemals gemacht hat.
Dieter Bohlen produzierte dieses Album 1989 im Auftrag der BMG-Ariola Musik - damals war er gerade mit Blue System erfolgreich - und genauso klingt diese CD. Es sind die typischen dumpfen, festen Schlagzeuge, satte Keyboards und die typischen Melodien. Dazu noch Engelberts unvergleichlich herzliche Stimme - fertig ist ein echtes Meisterwerk!
Am besten gefallen mir die Lieder "Red Roses For My Lady", ein 80er-Disco-Stück, "Sentimental Lady", ein mäßig langsames Lied im Blue-System-Stil, "There's Something Wrong In Paradise", das stark an den Nino-de-Angelo-Hit "Flieger" (auch von Bohlen geschrieben) erinnert und schließlich auch das schnelle "I Wanna Rock You In My Wildest Dreams" sowie die sehr gelungene Neueinspielung von "A Man Without Love", bei dem trotz der Blue-System-Intonation das Flair des Originals nicht abhanden kam. Fans der Engelbert-typischen Balladen kommen auch nicht zu kurz, etwa mit "Only A Lonely Child" und "Step Into My Life" haben sie feine Balladen. Ein besonderes Schmankerl ist die Engelbert'sche Fassung des Modern-Talking-Urhits "You're my heart you're My Soul", ganz klasse gemacht, allerdings ohne die hohen Chöre, dafür etwas ausgefeilter und moderner, ohne die scharfen Synthesizer und weicher gespielt.
Tolle Musik, tolle Texte (die von Jack White wie "one day, i'm gonna take you to London, we stayed at a fancy hotel... Michael Jackson in Stereo", aus dem 1988er Hit "Radio Dancing" waren in Anbetracht dessen, dass Engelbert bei seinem 1986er Comeback 50 Jahre alt war, eher unpassend) und standesgemäße, peppige, aber nicht zu moderne Arrangements runden das Ganze nach oben ab. Alles in allen ein echtes Sahnehäubchen in der Karriere des Engelbert!
Das Geld ist gut angelegt! Mitbestellen würde ich aber von Al Martino das 1993er Bohlen-Album "The Voice To Your Heart", das sehr ähnlich klingt! Unbedingt kaufen!

1989 (Dieter Bohlen)      5 von 5 Punkten
This CD ["Ich denk an Dich" (Oct.©1989 BMG CD 260 344)] is the best album of ENGELBERT !!!
Four singles from this album were produced:
Red Roses For My Lady (+Angel Love) Oct.1989 BMG
Star Of Bethlehem (+Christmas Wishes From Engelbert) Nov.©1989 BMG
Only A Lonely Child (+I Gave You My Love +Step Into My Life) Dec.©1989 BMG
I Wanna Rock You In My Wildest Dreams (+You Are So Beautiful +You Are My Love) ©1990 BMG
My favourite songs are "Red Roses For My Lady",
"Angel Love" (B-side of "Red Roses For My Lady" - not available on any albums and compilations),
"You Are So Beautiful", "Sentimental Lady", "There's Something Wrong In Paradise", "Sweet Lady Jane", "I Wanna Rock You In My Wildest Dreams".
A "must-have" for all his fans!


Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme Wien 1964) - Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme Wien 1964)

Audio CD, 31. August 1995
     Verkaufsrang: 6363     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Im wesentlichen gelungen      5 von 5 Punkten
Anneliese Rothenberger und Irmgard Seefried sind ideale Interpretinnen der Rollen, auch wenn vor allem Irmgard Seefried schon ein wenig zu reif für den Hänsel ist, stimmlich merkt man das nicht. Auch Elisabeth Höngen kann als Hexe alle Konkurrenz aus dem Feld schlagen. Grace Hoffman und Walter Berry sind ein hervorragendes Elternpaar, auch Liselotte Maikl überzeugt. Andrè Cluytens am Dirigentenpult in einer seiner besten Einspielungen

Märchenoper für jung und alt      4 von 5 Punkten
So schön kann Oper sein: Eine erstklassige Besetzung, ein Orchester von Weltrang und ein einfühlsamer, kompetenter Dirigent ergeben eine zauberhafte Märchenoper für jung und alt. Irmgard Seefried und Anneliese Rothenberger als Hänsel und Gretel sind eine Traumbesetzung, nur Grümmer/Schwarzkopf in der alten Karajan-Produktion waren vielleicht noch eine Spur vollkommener. Ansonsten kann keine neuere Einspielung mit einer solch großartigen Besetzung der Titelpartien aufwarten. Aber auch die übrigen Rollen sind optimal besetzt: Elisabeth Höngen gibt eine wahrhaft furchterregende Hexe, und Grace Hoffman und Walter Berry als Elternpaar bieten glaubhafte Porträts und singen mit spürbarer innerer Beteiligung. Liselotte Maikl erfreut in den beiden kleinen Rollen von Sandmann und Taumann. Die Wiener Sängerknaben sind in bester Form, und über das Spiel der Wiener Philharmoniker ist kein Wort des Lobes zu viel gesagt. Schließlich muß man dem Dirigenten der Aufnahme, André Cluytens, noch ein besonderes Kompliment machen. Er war ein großartiger Dirigent, besonders im französischen Repertoire hat er Bedeutendes geleistet. Aber auch als Wagner-Interpret hat er sich, besonders durch seine Bayreuther Aufführungen, einen Namen gemacht. Sein TANNHÄUSER auf dem Grünen Hügel war in den 1960er Jahren ein Geheimtip. Hier stellt er unter Beweis, daß er auch eine innere Beziehung zu Humperdincks beliebter Märchenoper hatte.
Klangtechnisch ist die Aufnahme von 1964 nicht gerade umwerfend, aber doch von gediegener Qualität. Die EMI hat ein gutes Textheft beigegeben, es enthält auch das vollständige deutsche Libretto mit englischer Übersetzung. Neben Karajans Mono-Aufnahme von 1953 ist diese Einspielung für mich noch heute die erste Wahl.


Die Schönsten Kinderlieder - Die Schönsten Kinderlieder

Audio CD, 28. Januar 2002
     Verkaufsrang: 8793      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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DIE SCHÖNSTEN KINDERLIEDER

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Worüber am meisten ärgern?      1 von 5 Punkten
Man weiß gar nicht worüber man sich am meisten ärgern soll! Der Kinderchor ist gar nicht schlecht, sogar gut. Aber irgendein grenzdebiler gescheiteter Alleinunterhalter dudelt auf einen Keyboard mit dem immergleichen Tschabumm-Rhytmus seine Weisen zu den Liedern, sodass sich der Zuhörer in den Musikantensstadl versetzt fühlt und Angst haben muss, ein frisch gelifteter Chris Roberts biegt gleich ins Wohnzimmer, um zum Mitsingen zu animieren.
Das lässt es sich schlechterdings nicht ignorieren. Also ärgere ich mich über mich selbst, oder über Amazon, weil die Cd verschweißt war, ich sie also nicht zurückgeben kann? Oder über Sony, die so ein schlechtes Produkt verkaufen?


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Hänsel und Gretel (Ga) - Hänsel und Gretel (Ga)

Audio CD, 17. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 7450      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Eine Sternstunde - musikalischer Leckerbissen erster Güte!      5 von 5 Punkten
Wenn ich von allen meinen "Hänsel und Gretel"-Aufnahmen nur eine einzige behalten dürfte - meine Wahl würde auf diese fallen. Sowohl Orchester, Dirigat als auch Sänger sind schlichtweg hinreißend. SIR GEORG SOLTI ist im Jahr 1978 mit dieser Einspielung ein ganz großer Wurf gelungen. Die WIENER PHILHARMONIKER spielen mit warmem Ton, zärtlicher Hingabe und viel Temperament, absolut perfekt von der Tontechnik abgemischt, so daß jedem Instrument seine Bedeutung zukommt. Und die Abstimmung mit den Sängern ist ebenfalls hervorragend gelungen. Absolut delikat!
Was für eine Sängerbesetzung!
BRIGITTE FASSBAENDER und LUCIA POPP galten einst ja als ideales Octavian und Sophie-Paar im "Rosenkavalier". Als Hänsel und Gretel gelingt ihnen eine ähnlich wundervolle Interpretation. Popps silbriger, frischer Sopran und Fassbaenders glutvoller, kerniger Mezzo bilden einen schönen Kontrast und harmonieren doch auf ganz besondere Weise, was zu außergewöhnlich reizvoller Klangmischung in den Duetten führt. Die beiden agieren ohne besondere schauspielerisch-deklamatorische Mätzchen und wirken daher sehr natürlich und ungekünstelt.
Auch das Elternpaar ist vorzüglich, vor allem WALTER BERRYs Besenbinder. So wehmütig und beinahe melancholisch nach getaner Arbeit nähert sich kein anderer Vater mit den "Rallalala"-Rufen der heimeligen Hütte. Und so vorzüglich gesungen wie hier wird die Ballade von der steinalten Hexe auch selten. JULIA HAMARIs Mutter fällt dagegen ein klein wenig ab, singt die Partie aber ebenfalls sehr gut.
Die kurzen Rollen des Sand- und Taumännchens sind mit NORMA BURROWES und EDITA GRUBEROVA aufs luxuriöseste besetzt.
ANNY SCHLEMM gibt die Knusperhexe, und sie meistert den anspruchsvollen Part grandios. Anders als die phänomenale Christa Ludwig (in der Kurt-Eichhorn-Aufnahme) beschränkt sie sich vor allem aufs Singen, weniger aufs Kichern und Kreischen. Trotzdem ist ihre Hexe unglaublich böse und furchterregend. Sie wirkt schon allein durch ihre imposante, gelegentlich zu einem Keifen verfärbte Stimme autoritär, und wenn sie die Bruststimme einsetzt, geradezu grollend. Eine hervorragende Darbietung!
Zuletzt ist noch der Chor der Lebkuchenkinder zu nennen, die von den WIENER SÄNGERKNABEN mit erlesenem Klang und viel Kultur gesungen werden.
Um es zusammenzufassen: Unter den moderneren Aufnahmen bleibt diese für mich unerreicht (am ehesten noch durch Colin Davis bei Philips). Als kleine Einschränkung könnte man höchstens geltend machen, daß diese Aufnahme nicht unbedingt als Kennenlernfassung für Kinder geeignet ist, dazu ist sie vielleicht zu wagnerisch-opernhaft. Aber für Erwachsene - der herrlichste Freudenschmaus!!


Traumhaft      5 von 5 Punkten
Unter den wahrlich nicht wenigen guten Aufnahmen dieser beliebten Märchenoper (angefangen mit Karajan, Lehmann, Wallberg, Tate ...) hat diese Einspielung von 1977 eine Sonderstellung - man kann sich diese Oper nämlich vielleicht anders musiziert vorstellen, aber kaum besser:
Sir Georg Solti lässt Hänsel und Gretel als große romantische Oper spielen, ohne die märchenhaften Elemente zu vernachlässigen. Er zeigt, dass Humperdincks wichtigster musikalischer Einfluss Richard Wagner war, übertreibt damit aber nicht. Statt dessen schafft er am Pult der überirdisch schön spielenden Wiener Philharmoniker einen Klangteppich, auf dem die Sänger wie auf Händen getragen werden. An den richtigen Stellen (Hexenritt!) entfacht Solti dann allerdings ein echtes Klangfeuerwerk.
Dazu ist hier wirklich ausnahmslos jede Rolle optimal besetzt. Lucia Popp ist eine entzückende, verträumte Gretel, Brigitte Fassbaender ein burschikoser Hänsel - mit ihrem etwas brüchigen Timbre war sie ja ohnehin für Hosenrollen prädestiniert. Beide überzeugen in ihren Kinderrollen ohne künstliche Koketterie, die Stimmen harmonieren perfekt. Die bekannten "Hits" der Oper passen sich bei ihnen nahtlos in das Gesamtkonzept ein.
Walter Berry als Besenbinder schafft auch in seiner zweiten Aufnahme den Spagat zwischen Volkstümlichkeit und Aufmüpfigkeit, unterstützt von Julia Hamaris exaltierter Mutter - sie beide schaffen es, das ernste, realistische Element der Oper zu transportieren, ohne wie Fremdkörper zu wirken.
Anny Schlemms Hexe hat zwar nicht die erotische Eleganz von Christa Ludwig, ist dafür aber von geradezu überwältigender Bosheit und - auch stimmlicher - Kraft. Vor dieser Hexe kann man Angst bekommen.
Auch Sand- und Taumännchen haben mit Norma Burrowes und Edita Gruberova absolute Luxusbesetzungen.
Alles in allem eine Einspielung, die keine Wünsche offen lässt und beweist, dass Humperdincks größter Erfolg viel mehr ist als ein beliebtes Weihnachtsmärchen.


Vierzehn Engel: Musik des Himmels - Vierzehn Engel: Musik des Himmels

Audio CD, 9. Februar 2010
     Verkaufsrang: 464409      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Zu allen Zeiten haben Komponisten versucht, die Musik des Himmels in irdische Töne zu fassen. Felix Mendelssohn Bartholdy gelingt mit der berühmten "Engel-Motette" aus seinem Oratorium "Elias" der große Wurf des früheren Wunderkindes. Es erzählt die Geschichte des Propheten Elias, der den Glauben an Gott nicht aufgibt. Nicht in einer dreijährigen Dürrezeit, nicht einmal in der Gefahr des eigenes Todes. Denn Elias wird von Engeln auf Händen getragen. Andere Komponisten haben nicht weniger schöne und zeitlose Musik geschaffen. So etwa Engelbert Humperdinck in seinem berühmten Gebet an die 14 Engel. Eine Produktion mit den schönsten Engel-Kompositionen.



His Greatest Love Songs - His Greatest Love Songs

Audio CD, 27. März 2008
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Muss! für jeden EngelbertFanHaushalt      4 von 5 Punkten
Ich wollte die CD erst nicht kaufen...wegen dem Cover! Bin aber nun super glücklich, dass ich die CD gekauft habe, denn die Musik ist einfach super super super. Man kann beim Hören einfach NICHT ruhig sitzen!

Definitive UK hits collection      5 von 5 Punkten
Despite the title, this is actually a greatest hits collection in all but name - not really surprising as Engelbert was a balladeer. It contains all but two of his UK hits together with Quando quando quando and a fine selection of covers. The two missing UK hits (My Marie, Love is all) didn't make the top thirty and their omission is not important to UK fans.
At this point, I should add that Engelbert was less successful in the American singles charts although Release me made the top five and After the lovin' (which didn't chart in the UK and is not included here) made the top ten in America. A different compilation, Ultimate collection, released in America by Hip-O, may suit American listeners better as it includes After the lovin' and other American hits that didn't chart in the UK.
Engelbert began his career in spectacular style with a cover of Release me, originally a country song, which stayed at number one for six weeks, breaking the long run of number ones enjoyed by the Beatles, whose double-sided single Penny Lane / Strawberry fields forever peaked at number two. After such a huge success with an old country song, Engelbert recorded more covers of country songs during his career, two others (There goes my everything, Am I that easy to forget) also becoming UK top three hits for him. Misty blue, another song here, is also of country origin although most people remember it via Dorothy Moore's disco hit version in the seventies.
The last waltz (my favorite Engelbert song) replaced another classic (Scott McKenzie's San Francisco) at the top of the UK charts and stayed there for four weeks. Engelbert had four other UK top ten hits (A man without love, Les bicyclettes de Belsize, The way it used to be, Winter world of love) , three other UK top twenty hits (I'm a better man, Another time another place, Too beautiful to last) and another hit that just missed the UK top twenty (Sweetheart).
Apart from the UK hits, this collection includes excellent covers of There's a kind of hush, Spanish eyes, I want to wake up with you, She, This guy's in love with you, If, Can't take my eyes off you, What a wonderful world and Stardust.
There have been many compilations of his music, but this is the best single CD available (at least from a British perspective) as I write this review although, as I indicated earlier, American chart followers may prefer Ultimate collection..


Königskinder - Königskinder

Audio CD, 5. Dezember 2006
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KÖNIGSKINDER

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Königssohn und Gänsemagd gegen den Rest der Welt      5 von 5 Punkten

Arme Königskinder - eine derart romantische Dichtung vor dem Goldgrund einer durchgehend feinsinnigen Partitur hat es schwer im heutigen Regietheater. So lange dort zwangsbeglückende Szeniker ihre Willkürherrschaft weiter betonieren, bauen sich die echten Opernkenner mit CD-Einspielungen eigene Träume. Völlig frei und ohne optische Krücke.
Die neue Aufnahme ist dazu bestens geeignet. Es ist - neben einigen Schellackschnipseln - die 4. Gesamtaufnahme der heute so rar gewordenen Königskinder. Die 1. aus den 50er Jahren trumpft auf mit einem hoch motivierten Fischer-Dieskau als Spielmann und der stimmgewaltigen Hexe von Ilse Imme-Sabisch. Das Kölner Rundfunkorchester entfacht unter Richard Kraus herrlichen Wohlklang. Da tut's nichts zur Sache, dass der Ton an einen alten Kinofilm erinnert. Irgendwie mag man das sogar und fasst sich verwundert an die Ohren, weil einem auf einmal klar wird, wie gerne sich die frühen Filmkomponisten bei Humperdinck bedient haben. Alles ist ganz stimmungsvoll, ganz zauberhaft - wenn nicht die Hauptdarsteller fehlbesetzt wären. Peter Anders als Königssohn klingt schon arg gelangweilt und man mag kaum glauben, dass diese Partie an der Bayerischen Staatsoper zu seinen Paraderollen gehörte. Käthe Möller-Siepermann ist als Gänsemagd wenigstens durchgehend feinfühlig, doch vom Timbre her wenig königlich und irgendwie verkniffen. Schade!
Die 2. Aufnahme aus den 70er Jahren ist durchgehend prominent besetzt. Ein enormer Kraftakt, der das Zeug zur Kultaufnahme hätte, wenn - ja, wenn nicht Heinz Wallbergs Dirigat absolut kontraproduktiv wäre. Im Stechschritt hetzt er das Münchener Rundfunkorchester durch die Märchenwelt und es bleibt ein Wunder der Sangeskunst, dass es dem Ensemble dennoch gelingt, echten Zauber zu entfalten. Helen Donath ist die Märchenprinzessin, die einem Walt Disney im Kinopanorama alle Ehre machen würde. Sie lebt, liebt und leidet, dass man ihr die Königskrone bedingungslos auf den Scheitel setzen möchte. Mit kleinen Abstrichen gilt das auch für Adolf Dallapozza als Königssohn. Prey als Spielmann, die Schwarz als Hexe, Unger und Wewel, Brigitte Lindner - klingt wie das Wagnerr Who is who" der 70er. Wie hätte dieses Ensemble unter Fabio Luisi geklungen? Der taucht in der folgenden Einspielung voll ein in die Humperdinck'schen Klangwelten. Derart feinfühlig, dass man im Vergleich zur Wallberg-Aufnahme meint, eine völlig andere Oper zu hören. Luisi liebt die Partitur bis in die kleinste Note. Er lichtet auf und nimmt den Beckmessern den Wind aus den Segeln, die den Komponisten bis zum Erbrechen immer in die Wagnerschublade legen. Allein die Szenen unter dem Lindenbaum sind den Kaufpreis wert. Das Ensemble ist durchgehend gut, verfügt aber leider nicht über die nötige Glaubwürdigkeit. Thomas Moser und Dagmar Schellenberger bieten als Königskinder höchste Sangeskunst, klingen aber zu gesetzt. Derjenige, der neben Luisi, die Aufnahme unentbehrlich macht, das ist Dietrich Henschel. Er ist der Spielmann der Spielmänner. Perfekt.
Die jüngste Aufnahme ist ein Konzertmitschnitt aus Montpellier. Armin Jordan geht die Sache wie Luisi an. Auch bei ihm hört man die Celesta, die bei Wallberg gnadenlos untergeht. Er lässt sich wie Luisi viel Zeit, lässt den Wald raunen und rauschen, das Sonnenlicht durch das Stadttor funkeln und das Abendrot flammen. Die Sängerriege wird beherrscht von Jonas Kaufmann. Er ist der strahlende Märchenprinz. Unglaublich, welch samtigen Töne er seiner Rolle entlockt. An ihn kommt keiner der vorangegangenen Königssöhne heran, auch wenn er im Liebestod einmal bei der Höhe patzt. Als Gänsemagd steht ihm Ofelia Sala zur Seite. Weniger Disney wie die Donath. Ein bisschen wie Audrey Hepburn, die schließlich Holllywoods Märchenprinzessin par excellence war. Ein bisschen, wie Elisabeth Schwarzkopf, die Primadonna Karajans - und schwupps: Irgendwie nimmt man der Sala die verkannte Königstochter voll ab. An ihrem Bittgesang kann sich nur noch Annette Dasch in der letzten Münchener Produktion messen. Wunderschön - doch leider ist der Münchener Premierenmitschnitt nicht im Handel erhältlich. Nora Gubisch ist die Hexe aus dem Bilderbuch. Herrlich böse, erinnert sie an die Leistung der Imme-Sabisch aus der Ersteinspielung. Der Rest des Ensembles hadert ein wenig mit der deutschen Sprache, schlägt sich aber wacker. Insgesamt: Eine herrliche Einspielung, die einen tief eintauchen lässt in die Humperdinck'schen Klangwelten und das moderne Regietheater vergessen macht. Wie schrieb noch eine Rezensentin der verkrampften Münchener Königskinder-Inszenierung aus dem Jahre 2005: Die Romantik hat schon so manches überlebt. Sie wird auch das überleben." Bis dahin pflanzen wir uns eigene Humperdinckwälder - mit Imme-Sabisch, Kaufmann, Henschel, Donath und Luisi. Tapfer, wer nimmer der Furcht empfunden, tapferer, wer die Furcht überwunden."
Fazit: Eine wundervolle Oper und eine wundervolle Einspielung!


Transkriptionen für Klavier zu vier Händen - Transkriptionen für Klavier zu vier Händen

Audio CD, 24. September 1997
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PIANO TRANSCRIPTIONS



Greatest Hits & More - Greatest Hits & More

Audio CD, 20. März 2008

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His Greatest Hits - His Greatest Hits

Audio CD, 12. Dezember 2003

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Wagner Strauss Mahler - Wagner Strauss Mahler

Audio CD, 10. Februar 2003

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