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The Best of - Joy DivisionThe Best of
Joy Division

Audio CD, 28. März 2008
     Verkaufsrang: 283      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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JOY DIVISION The Best of Joy Division Doppel-CD mit Bonustracks
Ian Curtis (Vocals, Guitar) Bernhard Sumner (Guitar, Synthesizer) Peter Hook (Bass) Stephen Morris (Drums)
Sie galten als der heißeste Tip der britischen Postpunk-Szene, aber kurz vor ihrem internationalen Durchbruch setzte der tragische Freitod ihres Sängers Ian Curtis ihren großen Plänen ein abruptes Ende: JOY DIVISION. Nun veröffentlicht Rhino das definitive Best Of...-Album, auf das man fast drei Jahrzehnte warten musste. Das Tracklisting von The Best Of Joy Division berücksichtigt alle drei Studio-LPs und einige nur als Singles, bzw. Maxi-Singles erhältliche Songs und dürfte damit nicht nur eingeschworene JOY DIVISON-Fans begeistern. Auch viele jüngere Musikfans, die durch Anton Corbijns gelungenen Kinofilm "Control" und Joy Division-beeinflusste, aktuelle Bands wie The Killers oder Interpol auf die Band um Ian Curtis gestoßen sind, werden die außergewöhnliche Magie JOY DIVISIONs in ihrer dunklen Schönheit nachvollziehen können. Für den besonderen Kick sorgen dabei die Aufnahmen aus den John Peel-Sessions und das Original-Interview mit Ian Curtis und Stephen Morris, die sich auf CD2 befinden.
Unknown Pleasures (1979) und Closer (1980) heißen die zwei Alben, die zu Lebzeiten Curtis' entstanden und das Grundfundament für den Kultstatus JOY DIVISIONs bildeten. Ersteres führte mit Disorder, Shadowplay, New Dawn Fades und She's Lost Control in die bedrückend-faszinierende Atmosphäre der Band ein, letzteres enthielt mit 24 Hours, Heart And Soul und Isolation Zeugnisse außerordentlicher künstlerischer Konsequenz. Erst ein knappes Jahr nach dem Tod Curtis' wurde Still veröffentlicht, das unter anderem Dead Souls und Transmission enthält, die bis dahin nur auf EPs und Samplern erhältlich waren. Überhaupt nicht auf regulären Alben zu haben waren Atmosphere, Digital und Incubation sowie die Single Love Will Tear Us Apart mit der B-Seite These Days. Zweimal wurden JOY DIVISION zu den viel rezipierten John Peel-Sessions eingeladen, am 31. Januar und am 26. November 1979. Legendär sind außerdem zwei Aufnahmen für die TV-Show Something Else aus dem September des Jahres, die sich ebenfalls auf The Best Of Joy Division befinden.
Die Geschichte JOY DIVISIONs endet nicht mit dem Tod Ian Curtis'. Im Gegenteil, nachdem der erste Schock überwunden ist, raffen sich die übrigen Bandmitglieder auf und wagen unter dem Namen New Order einen Neuanfang. Schon im Juli 1980 beschließen Bernard Sumner, der nun die Gesangsparts übernahm, Peter Hook und Stephen Morris weiterzumachen. Auf Anraten des Managers Rob Gretton wird Stephens Freundin Gillian als Keyboarderin ins Line-Up aufgenommen. Zwar weiterhin der dunklen Melancholie JOY DIVISIONs verpflichtet, orientieren sich New Order stilistisch neu und werden zum wichtigsten Motor des Madchester-Sounds und der Clubkultur in den Achtzigern. Aber auch, wenn die kommerziellen Erfolge New Orders jene von JOY DIVISION heute bei Weitem übersteigen, kann der Einfluss JDs auf die Musik der Nach-Punkzeit gar nicht überschätzt werden. The Best Of Joy Division bringt auf zwei Discs auf den Punkt, warum dies so ist.


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Best of einer begeisternden Band!      5 von 5 Punkten
Hier ist sie nun die neue Best of einer tollen
Band des Postpunk!
Nach dem hochgelobten Film "Control", war diese
Compilation klar,jedoch bekommt man gute Soundqualität
und die tollen Peel Sessions geboten.
Somit meines erachtens keine Abzocke!
Die Auswahl besticht sowohl durch bekannte Stücke:
Love will tear us apart und Atmosphare,sowie Transmission
und She Lost Control.Aber auch durch Knaller des ersten Albums
Disorder und Shadowplay,sowie Isolation und 24 Hours vom zweiten Album.
Gefreut hat mich das New Dawn Fades und Dead Souls vertreten sind
und schade finde ich das The Eternal fehlt!
Besonders lohnenswert finde ich die Peel Sessions, da mir hier einige
Versionen der Songs besser gefallen unter anderem
Love will tear us apart oder Transmission.
Als Zuschlag gibt es noch die beiden tollen Live Versionen von
She Lost Control und Transmission, sowie ein tolles Interview.
Alles in allem eine runde Sache...auch für Fans
und besonders für Einsteiger die mit dieser aussergewöhnlichen
Band Kontakt aufnehmen möchten.
Volle 5 Punkte für die Musik und 4 für die Zusammenstellung.
Dance Dance Dance to Joy Division!


Substance 1977-1980 - Joy DivisionSubstance 1977-1980
Joy Division

Audio CD, 27. September 1999
     Verkaufsrang: 7390     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Idealer Einstieg in den Kosmos einer Kultband      5 von 5 Punkten
An Hand dieser sehr gelungenen Zusammenstelung wird das Grundproblem von "Joy Division" sehr schön deutlich, die Mannen um Ian Curtis waren schlicht und einfach ihrer Zeit zu weit voraus um die entsprechende Würdigung zu erfahren.
Erst nach dem Ende der Band entwickelten sich die wenigen Alben der Band zu Kultobjekten, die viele der heutigen Gruppen maßgeblich beeinflußt haben.
Für den Einstieg in das melancholische Universum von "Joy Division" ist dieser Sampler hier ideal.

Ein MUST HAVE: Der wichigste und beste Joy-Division-Sampler      5 von 5 Punkten
Der 1988 erschienene Sampler SUBSTANCE ist ein "MUST HAVE" für alle Joy-Division-Fans und -Interessierte: Die legendären "Love will tear us apart", "Atmosphere", "Transmission" - allesamt Singles - sind nämlich HIER und nicht auf UNKNOWN PLEASURES oder CLOSER drauf - Joy Division hatten unabhängig von den eben erwähnten Studioalben ebenfalls unzählige großartige Songs geschrieben. Chronologisch gesehen spannen die hier versammelten Stücke einen die gesamte Bandgeschichte umfassenden Bogen. Sie schließen sowohl alle vier Songs der End-1977er-Debut-EP "An Ideal For Living" ein als alles, was bis zum Ende der Band knapp zwei Jahre darauf erschien. Diese Songs waren auf Singles oder vom Label Factory damals herausgegebenen Samplern veröffentlicht worden und waren später entweder vergriffen oder schwer erhältlich.

Wie es für Factory-Produkte typisch ist, findet der Hörer nur spärliche Informationen über den Ursprung der einzelnen Stücke; immerhin ist auf der CD selbst das jeweilige originale Release-Datum nach jedem Songtitel kurz abgedruckt. Warum sind die Songs aber getrennt chronologisch geordnet (d.h. einmal von Track 1 bis 10 und dann wieder von Track 11 bis 17) und warum nicht zusammen? Antwort auf dieses etwas verwirrende Faktum: 1988 war die CD-Edition von SUBSTANCE so konzipiert worden, dass sie sowohl die damalige Vinyl-Fassung (d.h. nur die ersten 10 Tracks) als auch einen sogenannten "Appendix", d.h. Anhang als "Mehrwert" (das wären die Track 11-17) bot.

Das soll aber nicht weiter stören. Weiß man erst einmal darüber Bescheid, gibt SUBSTANCE durch die chronologische Aneinanderreihung der Songs einen faszinierenden Einblick auf die außergewöhnliche und schnelle Entwicklung der Band von einer rohen, aggressiven Quasi-Punk-Band zur vielleicht wichtigsten und stilbildensten Formation der sogenannten Post-Punk-Ära. 1979/80 waren sie schon im Umgang mit elektronischen Instrumenten vertraut geworden: Synthezizer und Sequencer waren Bestandteil ihrer Musik geworden, wie "She's Lost Control", "Love Will Tear Us Apart" oder "Atmosphere" beweisen. Der ökonomische und dennoch ungemein originelle und unnachahmliche Sound der Band prägte die damals aufziehenden Achtziger maßgeblich, kaum jemand konnte ernsthaft an dieser Band vorbeikommen. Selbst für die heutigen Superstars von U2 waren Joy Division anfangs eine maßgebliche Inspirationsquelle. U2-Sänger Bono ist nach eigenem Bekunden Fan der Gruppe und ganz besonders von Sänger Ian Curtis, dem legendären Aushängeschild der Band, das mit seinem im Mai 1980 verübten Selbstmord der Gruppe ein jähes Ende setzte.

Mag die Musik dieser Gruppe in ihrer extremen Expressivität, ihrer brutalen und ungeschönten Dramatik auch keine leichte Kost, keine Unterhaltung für jeden Tag sein, so ist es dennoch schwer, von dieser Musik zu lassen, wenn man sie erst einmal gehört hat. Diese Musik kann süchtig machen, und die SUBSTANCE-Songs machen da keine Ausnahme, selbst die unbekannteren nicht: "Komakino" zum Beispiel mit seinem verblüffenden Schlagzeugspiel und den kreischenden Gitarren im Hintergrund. "These Days" mit seinen beinahe The-Police-artigen Gitarrenfiguren. Das endlose "Autosuggestion", in dem die Band wie einst Velvet Underground in "Heroin" zuerst in trügerisch zurückhaltender Monotonie agiert, um dann doch in ein Inferno auszubrechen. Der brutale Drumsound in "Digital" und "Glass". Das wahnsinnig intensive "Dead Souls". Und und und. KAUFEN!

Die Compilation      5 von 5 Punkten
Die Compilation also. Best of ist in diesem Fall der falsche Ton. Keine ihrer Singles ist auf einem der beiden regulären Alben enthalten. Hier finden sich nun die drei Klassiker Love will tear us apart, Atmosphere und Transmission.
Für den neugierigen JD-Einsteiger gibt es aber weitere Überraschungen. Auf der CD sind auch die rauheren punkorientierten Titel mit enthalten (Warsaw, No love lost) und zwei der allerletzten Stücke, die JD vor Ian Curtis` Selbstmord aufgenommen haben. These days und das hochgradig mysteriöse Komakino. Mit diesem Titel weisen JD musikalisch wiederholt in die Zukunft, doch das Projekt bleibt aus obigen Gründen unerfüllt.
Also: zur Vervollständigung und auch als Einstieg in das JD-Universum unbedingt zu empfehlen. Weiterhin werden JD den meisten unbekannt bleiben - wie so häufig bei schönen, zeitlosen, innovativen und komplexen Kunstwerken bleibt der tumben Masse ebendiese verschlossen. Und das ist auch gut so!

Gehört in jede Joy Division-Sammlung      5 von 5 Punkten
Substance enthält die Singles der Band sowie all die raren Tracks die damals auf diversen Samplern veröffentlicht wurden. Wer Joy Division noch nicht kennt, sollte sich besser "Unknown Pleasures" und/oder "Closer" zulegen. Wer diese beiden Alben jedoch schon besitzt und Geschmack an Joy Division gefunden hat, für den ist diese CD ein Pflichtkauf. Substance enthält im Detail:

- Alle Tracks der 4 Singles (jedoch leider ohne den Remix von "Love will tear us apart")
- "Komakino" und "Incubation" von der Komakino-Flexi-Disc
- "Atmosphere" und "Dead Souls" vom Sampler "Licht und Blindheit"
- "Autosuggestion" und "From Safety to Where...?" von Sampler "Earcom 2: Contradiction"
- "Digital" und "Glass" vom Sampler "A Factory Sample"

Das Album ist nicht nur in Sachen musikalischer Qualität eine Bereicherung für jede Joy Division-Sammlung, man erhält zudem all die raren Tracks, die man in der Vergangenheit mühsam auf dem Sammlermarkt suchen mußte, zusammengefasst auf einer CD und in CD-Qualität!

Mythos der Punk-Generation      5 von 5 Punkten
Joy Division-der Name dieser Band ist untrennbar mit Ihrem Sänger und Songtexter Ian Curtis verbunden, der leider viel zu früh freiwillig aus dem Leben schied und damit den Grundstein zur neuformierung der Band in New Order legte.Auf diesem Album aus der kurzen aber grandiosen Schaffenszeit der Band sind die wunderbaren Stücke enthalten, die den Mythos der Gruppe begründeten. Die einzigartige Mischung aus Rock, Punk und frühem Wave führt durch ein Album, das nie langweilig wird und deutlich macht warum Joy Division nicht nur im Londoner Underground zu Kultstatus aufstieg, nicht zuletzt auch durch den bekanntesten Joy-Song "Love will tear us apart" der sogar kommerziell erfolgreich in den UK wurde und es in die oberen Chartregionen brachte. Doch diesen Erfolg(?) erlebte der Kopf der Band nicht mehr, denn am 18.05.1980 nahm sich Ian Curtis das Leben.Es sind sehr viele gute Songs auf der CD,wie "Shes lost control" oder "Dead souls" aber dieser ist der eindrucksvollste und wird einem durch die Stimme und Ausdruckskraft für immer im Ohr bleiben. Substance-Ein Stück Musikgeschichte mit großem Hintergrund und der Anfang einer New Order.



Born & Raised - Joy DenalaneBorn & Raised
Joy Denalane

Audio CD, 11. August 2006
     Verkaufsrang: 3841      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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2002 sorgte Joy Denalane mit ihrem Debütalbum Mamani bereits einmal für einen Paukenschlag in der deutschen Musikszene. Mit ihrem zweiten Soloalbum gelingt ihr dieses Kunststück ein zweites mal. Die Sängerin hat sich in den letzten Jahren auf beeindruckende Art und Weise weiterentwickelt.

Mit Born & Raised erntet sie jetzt hoffentlich die Früchte ihrer harten Arbeit. Nicht wäre für sie leichter gewesen als eine Kopie ihres erfolgreichen Debüts abzuliefern. Doch statt den einfachen Weg zu gehen wählte sie einen viel schwieriger zu beschreitenden Pfad. Deutsche Texte sucht man diesmal vergeblich. Joy Denalane singt ausschließlich in Englisch und das mit einer Inbrunst und Überzeugungskraft, das man sich nicht zu scheuen braucht, die Größen des internationalen R&B- und Soul-Establishments wie zum Beispiel Mary J. Blige als Vergleich heranzuziehen. Bereits der Opener, das mit Hilfe von Rap-Newcomer Lupe Fiasco eingespielte "Change" verschlägt einem den Atem. Eine Soul-Hymne von geradezu beängstigender Klasse. Für die niemand geringer als der legendäre Larry Gold die String- und Horn-Arrangements beigesteuert hat. Und was der erste Song verspricht, hält Joy Denalane konsequent bis zum Ende durch. Eine wundervolle Nummer folgt der nächsten. Nicht weniger prächtig gelungen ist auch das mit einer hypnotischen Melodie veredelte "One In a Million" oder die berührende Ballade "For The Love". Eingespielt hat Joy Denalane das Album in Philadelphia mit Hilfe ihres Ehemanns Max Herre und von Götz Gottschalk, mit denen zusammen sie auch das Label Nesola gründete, auf dem Born & Raised erscheint. Die Entscheidung, einen Großteil der Produktion in die USA zu verlegen, war, hört man sich das Ergebnis an, vollkommen richtig. Noch nie zuvor kam ihre außergewöhnliche Stimme zu gut zur Geltung wie auf dieser Platte. Bestes Beispiel dafür: der mit einem dezenten HipHop-Beat unterlegte Titel "Heaven Or Hell", bei dem Wu-Tang-Urgestein Raekwon ein paar wohlgeformte Verse beisteuert. --Norbert Schiegl

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Entspannung mit Niveau      5 von 5 Punkten
Ich gebe zu, dass ich mit lauter Musik wenig anfangen kann. Soul, guter Pop, Klassik, angenehmer Rock sind meine Baustellen. Da freue ich mich über Künstlerinnen wie Joy, denn...

... sie haben beeindruckende, volle Stimmen
... sie wissen, wie man Musik zum Wohlfühlen macht
... sie sind dabei nicht platt, man mekt, wie sie Vollblutmusiker sind

Ob sie nun Deutsch oder Englisch singen, ist mir egal, da sollte man keine Staatsfrage draus machen. Wichtig ist, dass dabei eine CD herumkommt, die man immer wieder auflegt. Man kann das Spielen, wenn

... Gäste da sind
... allein bei gutem Wein
... im Auto
... beim Aufräumen
... zum reinen Zuhören

alles klappt!

Das schaffen nicht viele. Tolle FRau!


 Weitere Kundenmeinungen



Control - OstControl
Ost, Various, Joy Division

Audio CD, 1. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 3407      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Der Kreis schließt sich. Anton Corbijn war gerade 24 Jahre alt, als er eine Reihe von Schwarzweißbildern schoss, die wie ein Verstärker der düsteren, im Punk verwurzelten Gitarrensongs von Joy Division wirkten. Seit dem Selbstmord von Sänger Ian Curtis im Mai 1980 ist die Band aus Manchester DIE ewige Kultband des Underground, eine Ikone des Pop wie der Niederländer Corbijn selber. Nun hat der Starfotograf und Videokünstler mit Control seinen ersten Film gedreht, in dem das Leben von Curtis im Zentrum steht und der gleich mehrfach prämierte (Cannes) wurde. Natürlich kommt der würdige Soundtrack nicht ohne Songs wie die Hymne „Love Will Tear Us Apart“ von Joy Division und Material der Nachfolger New Order aus, doch Control schafft es, den Zeitgeist dieser Phase der Pop-Musik einzufangen. Auch diejenigen, die damals noch nicht lebten oder zu jung waren, können ahnen, wie aufregend Musik klang und immer noch klingt. Oberflächlich mag es stilistische Brüche geben, doch die mit „Autobahn“ vertretenen Kraftwerk stehen in direkter Verbindung zur Berlin-Phase von David Bowie und Iggy Pop. Selbst das tolle „She Was Naked“ der obskuren Supersister ergibt Sinn, besaß JD-Drummer Stephen Morris doch alle Platten der Prog-Rocker aus Holland. Offensichtlicher sind da Lieder wie „Problems“ der Sex Pistols, „Boredom“ von den Buzzcocks und „Evidently Chickentown“ des heute leider fast völlig in Vergessenheit geratenen Poetry-Punk-Poeten John Cooper Clarke. Selbst die respektable Coverversion von „Shadowplay“ der Killers, Kinder einer ganz anderen Generation, wirkt überhaupt nicht deplaziert, ist der Einfluss von Joy Division doch ungebrochen. Control wird diesen Status bestimmt nicht abschwächen. --Sven Niechziol

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

super Soundtrack!!      5 von 5 Punkten
Den Film fand ich klasse, den Soundtrack finde ich aber noch viel besser! Habe durch den Film erst Joy Devision kennengelernt und bin absolut verliebt in "Love will tear us apart" und "Transmission" (auch wenn es keine Original Lieder sind). Kann gar nicht mehr aufhören sie zu hören! Meinen Freund habe ich auch gleich mit der Musik angesteckt und nun läuft nix anderes mehr im CD Player. Auch die anderen beigesteuerten Songs gehen ins Ohr und passen wunderbar dazu. Meine aktuelle Lieblings CD! Eignet sich auch besonders gut zum Autofahren! Kann die Musik nur jedem sehr empfehlen!


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Unknown Pleasures - Joy DivisionUnknown Pleasures
Joy Division

Audio CD, 28. September 2007
     Verkaufsrang: 15813      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Sehr empfehlenswert      5 von 5 Punkten
Daß es sich bei den beiden Joy Division Alben um absolute Meisterwerke und Höhepunkte der Rock/Independent-Musik handelt, muß glaube ich nicht mehr besonders erwähnt werden. Es gibt kaum andere Alben aus dieser Zeit, die sich im Laufe der Jahre so stark behauptet haben und die ich regelmäßig immer wieder so gerne höre wie "Unknown Pleasure". Es gab und gibt keine vergleichbare Band wie Joy Division.

Im Gegensatz zur vorhergehenden Kritik finde ich den Klang der neuen Ausgabe durchaus besser. Sowohl über Kopfhörer als auch über (gute) Boxen klingen die Aufnahmen nun klarer, räumlicher und detaillierter - ohne daß die Stimmung und der typische JD-Sound dabei angetastet wurde. Insbesondere Ians Stimme wurde besser herausgelöst und wirkt nun noch prägnanter und direker - ein klarer Gewinn, und ein insgesamt aufgefrischter und vom Staub befreiter Sound. Die Remaster-Version wirkt beinahe so, als wären die Jungs erst gestern im Studio gewesen... was will man mehr?

Für JD-Interessierte also ein absolutes Muß, und auch für alte Fans lohnt die Anschaffung durch die neue frischere Abmischung...





Not really unreleased material      4 von 5 Punkten
BEWARE! If you already own the Heart and Soul box set, then you already own all but 2 of the tracks on this 2 CD set, since Unknown Pleasures is included in its entirety on the box set, and the first 10 tracks on Disc 4 are 10 of the 12 tracks on the bonus live CD. The 2 tracks not on the box set are Shadowplay (in fact previously unreleased from this gig), and Transmission, previously available on the 1988 Atmosphere CD single and on one of the 1995 Love Will Tear Us Apart CD singles. Still a good gig. Actual date and location were The Factory, Hulme, Manchester, July 13, 1979.

Enttäuscht!!      1 von 5 Punkten
Bin seit über 20 Jahren Fan von JD und war schon ganz nervös, als ich von den Remastered-Alben gehört habe. Und dann das: Remastered? Kann im Verhältnis zur alten CD keinen klanglichen Unterschied feststellen. Im Booklet hätte man ruhig mehr Fotos oder auch mal die Texte reinsetzen können. Das Konzert auf der Bonus-CD befindet sich bis auf "Transmission" bereits auf der "Heart & Soul"-Box.


Mamani - Joy DenalaneMamani
Joy Denalane

Audio CD, 3. Juni 2002
     Verkaufsrang: 23712      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die Sängerin aus Heidelberg, bekannt durch ihre Gesangsbeiträge auf Hits wie "Mit Dir" (Freundeskreis) und "Tabula Rasa Part II", überzeugt auf ihrem ersten Soloalbum mit einer vielschichtigen Mixtur aus Soul-, Jazz-, Pop-, Funk- und Afrobeat-Elementen. Auch wenn sich nicht jeder Hörer sofort mit dem manchmal etwas gewöhnungsbedürftigen Gesangsstil von Joy Denalane anfreunden dürfte, ändert das nichts an der außergewöhnlichen Qualität der Songs auf Mamani, die unter anderem mit Unterstützung ihres Lebensgefährten Max Herre (Freundeskreis), Frank Kuruc, Tommy W., Tom Krüger und Don Philippe eingespielt wurden. Des weiteren sind auf den Tracks auch noch Gitarrist Jimmy Dludlu, Sarah Tavares von den Kapverdischen Inseln und die Mahotella Queens aus Südafrika zu hören.

Zu den herausragenden Kompositionen zählen neben der zusammen mit Sara Tavares, Chiwoniso und Déborah aufgenommenen Ballade "Vier Frauen (Quatro Mudjer/Vakadzi Vaina/Quatre Femmes)" vor allem "Im Ghetto von Soweto (Auntie's House)", ein mit einem hypnotischen Groove unterlegter Track, bei dem der legendäre afrikanische Musiker Hugh Masekela ein paar sanfte Trompeten-Töne beisteuert. --Norbert Schiegl

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

Eines meiner Lieblingsalben...      5 von 5 Punkten
...ist Mamani ohne Zweifel. Die Lieder sind einfach klasse. Die Texte sehr tiefgründig und nachdenklich. Joy hat eine tolle Stimme. Sie schafft es ein ganz bestimmtes, teilweise exotisches, Flair einzufangen und zu vermitteln. Man kann in ihren Songs schwelgen und dazu entspannen.

Ein rundherum gelungenes Album; hoffen wir , dass noch einige folgen werden!

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Closer - Joy DivisionCloser
Joy Division

Audio CD, 28. September 2007
     Verkaufsrang: 14353      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ein kleiner Schritt für normale Bands, ein großer Schritt für JD      3 von 5 Punkten
Auf ihrem zweiten Album haben sich Joy Division radikal weiterentwickelt; sie haben nämlich eine der Grundregeln des musikalischen Handwerks kapiert: Das Schreiben von Melodien. Manche brauchen eben ein bisschen länger.
Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich auf "Closer" tatsächlich eine Gitarre vernahm, und meine Überraschung, bei "Isolation" und "Heart and Soul" Refrains zu finden, an die man sich später noch erinnert, ist kaum in Worte zu fassen.
Ich rechne der Band diese Entwicklung hoch an, denn die kraftlosen Songs des Erstlings Unknown Pleasures hatten für mich einen Wiederkennungswert von Null "Closer" erfüllt immerhin schon mal die Grundvoraussetzung für den Begriff "Musik", und ich höre die genannten Titel von Zeit zu Zeit wirklich gerne.
Für die volle Punktzahl reicht das aber noch lange nicht; das liegt zum einen daran, dass die CD zu einem überwiegenden Großteil weiterhin saft-, kraft- und wahlloses Einheitsgezupfe bietet, mit dem sich andere Bands normalerweise erst warmspielen; zum anderen singt Ian Curtis auch wieder so lasch und ohne Leidenschaft, dass man beim Hören direkt aggressiv wird.
Wenn der Maestro allerdings einmal versucht, den Refrains ein wenig Emphase einzuhauchen, dann ist das Ergebnis ebenso verheerend: Nur wer immer noch meint, hinter Dr. Sommer aus der BRAVO verberge sich ein wirklicher Akademiker, hält Curtis schiefes Gequäke bei "Atrocity Exhibition und "Colony" für echte Ekstase. Lange Rede kurzer Sinn: "Closer" ist zwar immer noch keine gute Musik, dem Vorgänger "Unknown Pleasures" ist es aber tausendfach überlegen und durchaus hörbar.

Mein persönliches Fazit bleibt aber dennoch, dass Joy Divison in ihrer kurzen Karriere nur einen wirklich guten Song geschrieben haben: "Love Will Tear Us Apart"; wenn man ein wenig von dem Legendengestrüpp abrupft, das die Band umrankt, dann bleibt nicht viel mehr, als das Kokettieren mit Nazi-Ästhetik (eine Technik, die heute noch viele talentfreie Egomanen vor der Sozialhilfe bewahrt) und einem Sänger, der auf der Bühne regelmäßig epileptische Anfälle bekam und sich schliesslich mit 23 Jahren erhängte.
Etwas besseres als der Freitod ihres Frontmanns hätte den hinterbliebenen Bandmitgliedern kaum passieren können die Plattenverkäufe schossen in den Himmel; nach dem Curtis-Biopic "Control" steht ein zweiter Film über die Band bereits an und bis heute sind die Musiker gefragte Interviewpartner in Musikmagazinen.
Hätte Curtis seine Prozac-Kapseln regelmäßig genommen, dann wäre das Ergebnis wohl deutlich bescheidener ausgefallen: Die Band hätte sich nach dem Abflauen des ersten Ruhms aufgelöst, die Musiker hätten Soloprojekte gestartet, und nach deren unvermeidlichem Scheitern, hätte man nie wieder etwas von ihnen gehört.


Überragender Klang und fast noch besser als das Debut - leider ohne Texte !!!      4 von 5 Punkten
Ob sich die Klangqualität dieser Deluxe-Ausgabe von derjenigen früherer CD-Ausgaben so gewaltig unterscheidet kann ich nicht beurteilen, da es meine erste CD-Ausgabe dieses Werkes ist, das ich während der letzten 25 Jahren ausschließlich auf Vinyl geniessen durfte. Gegenüber der schwarzen Scheibe ist der Gewinn allerdings enorm, räumlich-plastisch, präzise und mit jener beängstigend eiskalten Klarheit, die hier zum Werk gehört und nicht etwa digitalisierungsbedingt ist. So gut habe ich das zweite Joy-Division-Album in der Tat noch nie gehört, auch wenn die aus meiner Sicht schon früher vorhandenen, am eigenen Standard gemessenen leichten Schwächen des Albums gegenüber dem Erstling "Unknown Pleasures" hier um so deutlicher hervortreten: Die Stücke der ehemals ersten Vinyl-Seite sind nicht immer ganz auf einem Level, herausragend ist hier neben "Isolation" vor allem "Passover", dessen Rhythmik bereits auf die späteren New Order hinweist und für mich Verwandschaft zu den maschinenhaften Pioniertaten z.B. von The Can aufweist. Die sich kontinuierlich steigernde, legendäre zweite Seite (Stücke 6-9) dagegen ist dermaßen überirdisch gelungen, daß sie das Album insgesamt auf ein extrem hohes Niveau hebt und einfach unverzichtbar macht. Auch hier ist die Wirkung der digitalisierten Ausgabe gegenüber der alten LP verblüffend, man höre sich nur einmal das experimentell eingesetzte Tonbandrauschen auf "The Eternal" an, von "Decades", dem vielleicht besten Stück des Albums und einem der Höhepunkte im JD-Schaffen überhaupt ganz zu schweigen. Gleiches gilt für "Heart And Soul" und "Twenty Four Hours", mit dem die Band nicht nur ihre Garagenpunk-Wurzel dokumentiert sondern sich obendrein noch als 100%er Sachverwalter und Schrittmacher eben dieses Genres erweist. Und das mit nur einem einzigen Stück auf dieser Großtat von Album.
Was die zusätzliche Live-CD anbelangt: es gibt sicher bessere Konzertaufnahmen von Joy Division, trotzdem packt es einen auch hier sofort, aus einem kurzen Reinhören-Wollen ist bei mir auf Anhieb der Genuss der ganzen CD geworden.
Das Design im originalgetreuen, mattweißen Pappdesign ist vorbildlich, allerdings wären bei einer Band wie Joy Division, bei der stets auf den frühen Tod des Sängers hingewiesen wird (und der ja nie bloß Stimme sondern auch Inhalt gewesen ist), die Bereitstellung der Texte einfach zwingend gewesen. In der heutigen Zeit kann man das zu diesem Preis durchaus verlangen, für eine Textdatei auf der Bonus-CD (Spiellänge gute 50 Minuten) hätte es auf jeden Fall noch gereicht.

Enttäuscht!!      1 von 5 Punkten
Bin seit über 20 Jahren Fan von JD und war schon ganz nervös, als ich von den Remastered-Alben gehört habe. Und dann das: Remastered? Kann im Verhältnis zur alten CD keinen klanglichen Unterschied feststellen. Ebenso reißt mich das Konzert auf der Bonus-CD nicht vom Hocker. Im Booklet hätte man ruhig mehr Fotos oder auch mal die Texte reinsetzen können. Wer die "Heart & Soul" Box besitzt, hat meiner Meinung nach die besten Live-Stücke bereits.

Album einer Generation !      5 von 5 Punkten
Über dieses Jahrhundert-Album braucht man keine Worte mehr verlieren, es ist bereits alles gesagt.
Hervorragend gelungene Sound-Politur des bahnbrechenden Werkes. Die Trostlosigkeit/Rohheit/Verzweiflung ist komplett erhalten geblieben, wird nun sogar noch deutlich intensiver übermittelt. Klasse gemacht !

Schickt Eure alte Version in Rente. Es lohnt sich !


Best of Joy Division - Joy DivisionBest of Joy Division
Joy Division

Audio CD, 21. Mai 2008
     Verkaufsrang: 35398      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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JOY DIVISION The Best of Joy Division Doppel-CD mit Bonustracks
Ian Curtis (Vocals, Guitar) Bernhard Sumner (Guitar, Synthesizer) Peter Hook (Bass) Stephen Morris (Drums)
Sie galten als der heißeste Tip der britischen Postpunk-Szene, aber kurz vor ihrem internationalen Durchbruch setzte der tragische Freitod ihres Sängers Ian Curtis ihren großen Plänen ein abruptes Ende: JOY DIVISION. Nun veröffentlicht Rhino das definitive Best Of...-Album, auf das man fast drei Jahrzehnte warten musste. Das Tracklisting von The Best Of Joy Division berücksichtigt alle drei Studio-LPs und einige nur als Singles, bzw. Maxi-Singles erhältliche Songs und dürfte damit nicht nur eingeschworene JOY DIVISON-Fans begeistern. Auch viele jüngere Musikfans, die durch Anton Corbijns gelungenen Kinofilm "Control" und Joy Division-beeinflusste, aktuelle Bands wie The Killers oder Interpol auf die Band um Ian Curtis gestoßen sind, werden die außergewöhnliche Magie JOY DIVISIONs in ihrer dunklen Schönheit nachvollziehen können. Für den besonderen Kick sorgen dabei die Aufnahmen aus den John Peel-Sessions und das Original-Interview mit Ian Curtis und Stephen Morris, die sich auf CD2 befinden.
Unknown Pleasures (1979) und Closer (1980) heißen die zwei Alben, die zu Lebzeiten Curtis' entstanden und das Grundfundament für den Kultstatus JOY DIVISIONs bildeten. Ersteres führte mit Disorder, Shadowplay, New Dawn Fades und She's Lost Control in die bedrückend-faszinierende Atmosphäre der Band ein, letzteres enthielt mit 24 Hours, Heart And Soul und Isolation Zeugnisse außerordentlicher künstlerischer Konsequenz. Erst ein knappes Jahr nach dem Tod Curtis' wurde Still veröffentlicht, das unter anderem Dead Souls und Transmission enthält, die bis dahin nur auf EPs und Samplern erhältlich waren. Überhaupt nicht auf regulären Alben zu haben waren Atmosphere, Digital und Incubation sowie die Single Love Will Tear Us Apart mit der B-Seite These Days. Zweimal wurden JOY DIVISION zu den viel rezipierten John Peel-Sessions eingeladen, am 31. Januar und am 26. November 1979. Legendär sind außerdem zwei Aufnahmen für die TV-Show Something Else aus dem September des Jahres, die sich ebenfalls auf The Best Of Joy Division befinden.
Die Geschichte JOY DIVISIONs endet nicht mit dem Tod Ian Curtis'. Im Gegenteil, nachdem der erste Schock überwunden ist, raffen sich die übrigen Bandmitglieder auf und wagen unter dem Namen New Order einen Neuanfang. Schon im Juli 1980 beschließen Bernard Sumner, der nun die Gesangsparts übernahm, Peter Hook und Stephen Morris weiterzumachen. Auf Anraten des Managers Rob Gretton wird Stephens Freundin Gillian als Keyboarderin ins Line-Up aufgenommen. Zwar weiterhin der dunklen Melancholie JOY DIVISIONs verpflichtet, orientieren sich New Order stilistisch neu und werden zum wichtigsten Motor des Madchester-Sounds und der Clubkultur in den Achtzigern. Aber auch, wenn die kommerziellen Erfolge New Orders jene von JOY DIVISION heute bei Weitem übersteigen, kann der Einfluss JDs auf die Musik der Nach-Punkzeit gar nicht überschätzt werden. The Best Of Joy Division bringt auf zwei Discs auf den Punkt, warum dies so ist.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Best of einer begeisternden Band!      5 von 5 Punkten
Hier ist sie nun die neue Best of einer tollen
Band des Postpunk!
Nach dem hochgelobten Film "Control", war diese
Compilation klar,jedoch bekommt man gute Soundqualität
und die tollen Peel Sessions geboten.
Somit meines erachtens keine Abzocke!
Die Auswahl besticht sowohl durch bekannte Stücke:
Love will tear us apart und Atmosphare,sowie Transmission
und She Lost Control.Aber auch durch Knaller des ersten Albums
Disorder und Shadowplay,sowie Isolation und 24 Hours vom zweiten Album.
Gefreut hat mich das New Dawn Fades und Dead Souls vertreten sind
und schade finde ich das The Eternal fehlt!
Besonders lohnenswert finde ich die Peel Sessions, da mir hier einige
Versionen der Songs besser gefallen unter anderem
Love will tear us apart oder Transmission.
Als Zuschlag gibt es noch die beiden tollen Live Versionen von
She Lost Control und Transmission, sowie ein tolles Interview.
Alles in allem eine runde Sache...auch für Fans
und besonders für Einsteiger die mit dieser aussergewöhnlichen
Band Kontakt aufnehmen möchten.
Volle 5 Punkte für die Musik und 4 für die Zusammenstellung.
Dance Dance Dance to Joy Division!


Joy Fleming und Ihre Grossen Erfolge - Joy FlemingJoy Fleming und Ihre Grossen Erfolge
Joy Fleming

Audio CD, 9. März 1992
     Verkaufsrang: 38576      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Stimmgewaltig und ein besonderer Mensch.      5 von 5 Punkten
Joy Fleming. Der Name steht für Qualität. Blues, Jazz und experimentelles Liedgut runden ein Entertainmentprofil ab, das seines gleichen in Deutschland sucht.Immer wenn ich mir diese CD anhöre, bin ich vom Stimm- und Stimmungsvolumen begeistert. Mit ihren grossen Erfolgen macht Joy Fleming eines ganz klar: Kompetenz zahlt sich aus. Vom "Mannemer Dreck" bis zum "Neckarbrückenblues" sowie "Halblut" oder dem gesanglich brillianten "Bridge over troubled water" - der Zuhörer geniesst! Eine Zusammenstellung ihrer grössten Erfolge wäre meines Erachtens in neuaufgelegter Form (mehr als) angebracht! Wo sind "Funky Revolution", Lieder aus dem Fleming-Kult-Album "N", "Come rain or come shine", "Viele Gesichter", "Mensch was wird aus den Kindern", "Feuer und Flamme", "Berühre mich" und ihre wahnsinnig tolle Version des Eurythmics-Bestsellers "Sweet dreams"? Nicht zu vergessen, Jo Fleming versteht es, als natürlicher und besonderer Mensch in der Öffentlichkeit zu bestehen. Wer die Möglichkeit hat sie einmal live zu erleben, steht unter hoher Suchtgefahr - niemals overjoyed sondern zufrieden zu sein. Diese Best of zeigt nur Fascetten einer nicht genug gewürdigten Powerstimme!

So... und jetzt dürfen Sie die CD käuflich erwerben!

Eine Wahnsinns-Sängerin, aber...      3 von 5 Punkten
Wenn Joy Fleming mit ihrer unglaublichen Blues-Röhre besingt, wie ihr "Kall" wieder "iwwer di Neckarbrick" durchgebrannt ist, dann ist das perfekt. So muss Blues sein: Aus tiefster gequälter Seele, hemmungslos und traumwandlerisch sicher in ihrem Element. Schwärzer geht das nicht, und wenn man einen Beweis hören will, dass das Deutsche Blues- und Soul-tauglich ist, dann hat ihn Joy Fleming erbracht. Das heißt -- nicht das Deutsche hat sie als Blues-tauglich etabliert, sondern das allerbreiteste Monnemerisch -- das ist schon ein Unterschied, wie man auf dieser CD leider auch hören kann. Sie sollte die Finger, bzw. die Stimmbänder vom Hochdeutschen lassen und öfter das tun, was sie kann wie keine zweite: Monnemer Blues, hemmungslos und ohne Rücksicht auf Verluste: "Mannemer Dreck", "Kall, oh Kall" und natürlich der Neckarbrückenblues sind Nummern, die nach leistungsfähigen Lautsprechern und abwesenden Nachbarn buchstäblich schreien.
Wenn sie sich hingegen im Hochdeutschen versucht, sind die Ergebnisse durchwachsen: Ihre Coverversion von "Fever" ("Fieber") hat zweifellos Klasse, aber andere Songs (z.B. "Halbblut", "Meiner ist so einer" und andere Coverversionen) wirken ein wenig gekünstelt, passen nicht recht zur Stimme. Sicher, den Rhythmus hat sie auch hier, das Stimmvolumen sowieso -- aber irgend etwas fehlt. Man hört deutlich, dass sie sich in dieser Sprache nicht wohlfühlt. Joy Fleming braucht den Dialekt, um zur Höchstform aufzulaufen, und das sollten ihre Songschreiber berücksichtigen.
Vor allem aber sollte Joy Fleming sich nicht mit Schlagern abgeben -- dazu sind andere besser geeignet. Einer ihrer bekanntesten Hits, "Ein Lied kann eine Brücke sein", beweist das allzu nachdrücklich. Ihre dermaßen unverkennbare Stimme ist mit solchen Melodien schlicht unterfordert, mehr noch: eingeengt, kanalisiert. Sie hat keinen Freiraum für wildes Timbre und ungebremsten Weltschmerz.
Was aber wirklich überflüssig ist auf dieser Zusammenstellung, das sind die letzten vier Tracks: Joy Flemings Versionen von "Bad, Bad Leroy Brown", "Alabama Stand By", "Superstition" und "Bridge over Troubled Water" ertrinken kläglich in einem Nullachtfuffzehn-Bigband-Klangteppich. Dass sie stimmlich allemal in der Lage wäre, hier erstklassiges abzuliefern, steht außer Frage (und den amerikanischen Akzent hat sie sich auch gut abgelauscht bei den GIs). Hätte man sie nur solo losbrettern lassen, von einer kleinen, exquisiten Combo begleitet! Aber so... Nein, so nicht.

Joy Fleming und ihre Wahnsinns-Bluesröhre -- nein, diese Stimme muss man nicht mehr kommentieren, die ist perfekt. Allerdings beweist diese CD leider, dass sie wählerischer in der Wahl ihrer Zulieferer sein sollte.

TOP CD      5 von 5 Punkten
Diese Frau und Ihre Stimme ist echt eine Wucht !!! Ich finde es nur schade, dass unsere Mitmenschen auf Piepstimmen usw stehen und nicht auf wahre Künstler. Auf dieser CD zeigt Joy Fleming was Sie alles kann. Von Rock bis Pop, von Dialekt bis first class alles super. Auch die anderen CD's sind einfach super. Besonders die ganz neue "Hey Pipi" ist ein echtes Schmuckstück !!!

Joy - 5 Sterne genügen nicht !      5 von 5 Punkten
Seit Jahren, um ehrlich zu sein seit Jahrzehnten bin ich ein absoluter Fan dieser fantastischen Sängerin. Diese Sammlung hat mich absolut begeistert. Von laut bis leise, von bekannt bis Insidertipp, deutsch, englisch, hochdeutsch, mannheimerisch ...-
hier hat man das ganze Spektrum. Eine Muss für jeden Fan dieser besten Stimme, die man in Deutschland zu hören bekommen kann. Eine Superfrau, eine Riesenröhre, eine Super-CD. Was will man mehr?

Warum hat sie nicht mehr Erfolg?      4 von 5 Punkten
Das muß man sich wirklich fragen, vergleicht man ihre Gesangsfähigkeiten mit denen mancher kommerziell erfolgreicher Sängerinnen.
Zugegeben, sie singt nicht immer das, was der Mehrheit schmeckt. Deutscher Blues ist nicht jedermanns Sache. Aber wer dieses Organ einmal gehört hat, vorzugsweise auf "Ein Lied kann eine Brücke sein", "Halbblut" oder "Bridge over troubled water", der will die gute Joy nicht mehr missen.


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Closer [UK-Import] - Joy DivisionCloser [UK-Import]
Joy Division

Audio CD, 27. September 1999
     Verkaufsrang: 17494     

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Rückblickend scheint es so, als würde das zweite und letzte Album dieser Manchester Postpunk-Band deutlich auf den Selbstmord des Sängers Jan Curtis hinweisen, der ein paar Monate vor der Veröffentlichung des Albums stattfand. Die Band spinnt ein nachhallendes Netz aus Melodien in Moll. Dazu Curtis' zittrige Bass-Stimme -- das klingt schon düster genug.

Achtet man dann noch auf den Text, wird der Bezug zu ultra-finsteren Geschichten von J.G. Ballard und Joseph Conrad deutlich. Die Leere mit all ihrem Schrecken zerriß Curtis förmlich von innen heraus. "I put my trust in you" singt er, aber wie er es singt und der Klang seiner Stimme lassen keinen Zweifel daran -- sein Vertauen wurde enttäuscht. Aber die Musik, so grimmig und kraftvoll wie sie ist, zeigt die Richtung, die die hinterbliebenen Bandmitglieder als New Order einschlugen und dabei noch die mechanische Power der Club-Rhythmen in ihre Musik mit einbrachten. --Douglas Wolk

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

eine knappe Stunde Trance Zustand      5 von 5 Punkten
Dieses kultige Machwerk ist nichts für schwache Nerven.2 Flaschen Bier und eine Stunde in Zweisamkeit mit diesem Psychedelischen Meisterwerk lassen selbst den härtesten Rocker in die Knie gehen.
Closer lässt sich mit Pornography von The Cure vergleichen,jedoch sanfter und melodischer.


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Selma - Selma Meerbaum-EisingerSelma
Selma Meerbaum-Eisinger, David Klein, Xavier Naidoo, Sarah Connor, Thomas D, Joy Denalane, Reinhard Mey, 2raumwohnung, Yvonne Catterfeld, Pur

Audio CD, 23. März 2007
     Verkaufsrang: 23060      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Das deutsche World Quintet hat sich mit dem Album Selma - in Sehnsucht eingehüllt auf ein ambitioniertes Unterfangen eingelassen. Zwölf Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger, teils gesungen, teils gesprochen von prominenten deutschen Sängern aus allen Generationen. Natürlich besticht das Album in erster Linie durch die zauberhafte, romantische Lyrik der Jüdin, die mit nur 18 Jahren 1942 in einem Konzentrationslager starb. Auf wundersame Weise wurden die Gedichte über ihre erste Liebe gerettet und vom World Quintet neu entdeckt. Zurecht, denn Selmas Zeilen sind zeitlos, für ihr Alter erstaunlich reif und kitschfrei.

Musikalisch hält sich das Quintett behutsam zurück, komponierte einen luftigen Rahmen für die blütenfeinen Reime, stimmlich von Sarah Connor (erstmals auf Deutsch), Xavier Naidoo, Yvonne Catterfeld, Reinhard Mey, Hartmut Engler (Pur), Thomas D, Joy Denalane, Jasmin Tabatabai, Volkan Baydar (Orange Blue), Inga Humpe (2raumwohnung), Stefanie Kloß (Silbermond) und Ute Lemper umgesetzt.

Xavier Naidoo beweist mit „Spätnachmittag“ wieder einmal Talent für wohldosiertes Gefühl, Reinhard Mey ist ein Meister der Nuancen, siehe „Abend I“, Inga Humpes Stimme auf „Frühling“ ist allein schon Poesie, was auch für Jasmin Tabatabai gilt, die mit „Ich bin die Nacht“ orientalisches Flair einbringt. Auch wenn inzwischen sowohl der Gedichtband und auch das Hörbuch mit Iris Berben vorliegen, ist diese Musik-CD ein Poesiealbum der ganz besonderen Art und ein wunderbares Geschenk dazu. -- Ingeborg Schober

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Selma: ein Stück Geschichte, in Musik eingehüllt...      5 von 5 Punkten
"Selma - in Sehnsucht eingehüllt" ist ein musikalisches Geheimnis, eine
Schatztruhe, deren Schönheit sich erst mit der Zeit eröffnet...diese
Texte, diese Musik, diese Stimmen, verschmelzen zu einer klaren
Harmonie, zu einer Botschaft, einer Melodie des Herzens, einer Saite,
die in mir schwingt und mir Tränen in die Augen treibt. Das Schicksal
hnter diesen Tönen, bewegend und so einzigartig...Selma, unschuldig
reine und gefühlvolle Texte, die sich in die Musik schmiegen und
scheinbar eine Einheit bilden....die unbeschreiblich und ewig ist...
Diese Musik, diese CD kann die Welt bewegen und berühren... weil über
die Musik die Texte einen direkten Weg in das Herz finden, wo sonst
Schranken des Alltags, des Verstandes oder der Zeit stehen. Ich höre
"Ja" und wünsche mir, dass jeder diese wundervolle Musik hört, lebt,
erlebt und spürt. Denn Musik muss gehört werden, Texte müssen gelesen
werden, damit die Menschen, die Geschichten nicht verstummen. Wenn
viele Menschen ein Licht anzünden, wird bald die Welt in strahlendem
Licht erhellen... die CD ist wie eine Kerze...die Musik das Licht.
Danke. Ja.


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Still - Joy DivisionStill
Joy Division

Audio CD, 28. September 2007
     Verkaufsrang: 15183      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Enttäuscht!!!      2 von 5 Punkten
Bin seit über 20 Jahren Fan von JD und war schon ganz nervös, als ich von den Remastered-Alben gehört habe. Und dann das: Remastered? Kann im Verhältnis zur alten CD keinen klanglichen Unterschied feststellen. Ebenso reißt mich das Konzert auf der Bonus-CD nicht vom Hocker. Im Booklet hätte man ruhig mehr Fotos oder auch mal die Texte reinsetzen können. 2 Sterne gibt es dafür, dass man das Konzert auf "Still" endlich wieder ungeschnitten wiederfindet, sprich: es wird nicht mehr nach jedem Lied ausgeblendet. "24 hours" ist aber leider weiterhin nur auf dem Vinyl-Doppelalbum zu finden. Wer die "Heart & Soul" Box besitzt, hat meiner Meinung nach die besten Live-Versionen bereits.


Heart & Soul Box - Joy DivisionHeart & Soul Box
Joy Division

Audio CD, 5. Februar 2007
     Verkaufsrang: 40201      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

würdige Gesamtausgabe      5 von 5 Punkten
also, wenn man der Argumentation folgt, daß man von Platten mit bereits bekannten Titeln kategorisch Abstand nehmen muss, hätte ja nie ein einziger Joy Division Bootleg gepresst und gekauft werden dürfen. Und wir wissen alle, daß es sowohl von Pressungen als auch Käufern Unmengen gab und gibt. vergleichbares gilt ja auch für 1000de von Interpretationen und Neuauflagen von Werken von Mozart, Bach und Beethoven, oder?

Ich für meinen Teil besitze alle regulären Veröffentlichungen von JD und dennoch gab es für mich hier zahlreiche Entdeckungen, so war mir z.B. die Version von Sound of Music bislang unbekannt.

Es soll ja Leute geben, die tatsächlich alles zusammengesammelt haben was von der band jemals auf Tonträger gebannt wurde (und dafür zwei gute Gründe haben: weil es 1. nämlich SPANNEND ist, die kurze aber rasante Bandgeschichte anhand ihrer Recording-/Livehistory nachzuerfassen. und 2. auch die 17te Live-version eines JD-Songs noch spannend sein kann, weil es ein Unterschied ist, ob der Auftritt vor wohlgesonnenen Publikum mit gutem Equipment und der Band in guter Verfassung stattfand, oder dies nicht der Fall war). Für die Komplettisten kann ich aber nicht sprechen, mag sein, daß für diese Leute diese Box tatsächlich uninteressant ist. Für Leute aber auch Fans, die bisher wenig oder mittelmäßig besitzen, ist diese Box die weitaus bessere Anschaffung als alle anderen bisherigen Best-Ofs (Substance, Permanent, Best-Of und wie sie alle heissen)







Alles, was man braucht und      5 von 5 Punkten
dazu auch noch der Rest.

Wer seine Begeisterung für Joy Division kürzlich auffrischte, aber noch keinerlei CD besitzt, sollte hier getrost zuschlagen. Man bringt nicht nur alle Songs auf seine Anlage, man bekommt sogar ein wunderschönes Großformat-Booklet, das besser und schöner ist, als die Bücher, die jetzt zum Film erschienen sind.

Tolle Sammlerbox, dessen letzten Exemplare jetzt wohl schnell die Besitzer wechseln.



Bei aller Liebe ...      3 von 5 Punkten
Bei aller Liebe (und J.D. werden immer meine persönliche Nummer Eins bleiben, komme was da wolle), aber Fans der Band sollten den Erwerb dieser Box nochmal durchdenken. Auf vier CDs erhält man zunächst Material, dass bereits auf den Alben Unknown Pleasures, Closer und Still sowie der Best Of-Compilation Substance enthalten ist. Von den ursprünglich acht Stücken der Peel-Sessions sind hier grade mal drei vertreten. Ob dies die wenigen tatsächlichen Raritäten (verrauschte Demoaufnahmen von Ceremony oder As You Said) rechtfertigt, sei dahingestellt. Und Disc 4 enthält - wieder mal - Liveaufnahmen in der gewohnt tränentreibend schlechten Qualität, wie sie auf Dutzenden in den 1980ern erschienenen Bootlegs kursierten und über deren Erwerb man sich jedesmal aufs neue grün und schwarz ärgerte. Fazit: Für Neueinsteiger oder solche, die J.D.s Aben bislang "nur" auf Vinyl besitzen, vielleicht eine lohnende Anschaffung, ansonsten gibt es bessere Wege, sein Geld zu investieren.

Herz, Seele und Inspiration      5 von 5 Punkten
Ich habe erst vor kurzem JOY DEVISION für mich entdeckt. Genauer gesagt bin ich durch die Band INTERPOL darauf gekommen. Ich habe verzeifelt nach einer Band mit ähnlichem Sound gesucht - und gefunden... und noch viel mehr.

Ich kann diese Box nur jedem Interessierten sehr ans Herz legen: Tolle Aufmachung, umfassendes Material, liebevolle Details... Über die Musik braucht man eigentlich nicht mehr viel schreiben: Es ist nahezu schon alles gesagt: Kalt, intensiv, unglaublich!

Hier bekommt man das nahezu komplette Werk einer Band, die so prägend und inspirierend für eine vielzahl von "Nachkommen" war/ist.

Wer sich auf zeitlose, vielschichtige und anspruchsvolle Musik einlassen will (jenseits des Mainstream-Bubble-Gum-Sounds aus Film, Funk und Fernsehen), wird hier einen Begleiter für die nächsten Jahre (und vielleicht auch länger) finden.

Das Gesamtkunstwerk JOY DIVISION      5 von 5 Punkten
Ich habe lange gezögert, bis ich mir die JD-Box zugelegt habe (Titel beinahe alle bekannt/ Preis!!), aber dann hat es sich doch gelohnt.

Neben der exzellenten Aufmachung inkl. hochinformativen Booklett finden sich doch einige Rariäten auf den CDs; so zB Alternativaufnahmen bekannter Songs (Ice Age, Walked in line), sowie ein Edit von JD letzten Songs "In a lonely place" & "Ceremony"

Als Schlankerl dann noch CD 4 mit hervorragenden Live-Aufnahmen mit Gänsehaut-Performances von "The eternal" & "Shes lost control"! Wahnsinn-lohnt schon allein den Kauf.

Zu den regulären Studioaufnahmen läßt sich nicht mehr viel sagen. Ist eh alles schon Musikgeschichte!

Wann wird es noch einmal eine vergleichbare Band/ Musik geben, wie JD? Wahrscheinlich nie wieder. Während sich nachfolgende Gruft/ Gothicbands in nöligem Weltschmerz & semi-mystischem Text Wirrwarr verloren, gab es bei JD eine einmalige Verbindung: Ian Curtis als hervorragenden Texter & Songschreiber und die zeiliche Komponente. Der Übergang von Punk zu einer neuen, noch unbekannten Musikform wurde von JD definiert, und von niemand anderem.

Eine epochale Band, die zu "Lebzeiten" in den letzten Kellerlöchern vor betrunkenen Punks gespielt haben. Heute wären JD -wahrscheinlich- so groß wie ihre Legende. Aber seinen wir ehrlich: so eine Band bringt es leider in unserer Musik-Dumpflandschaft nicht weit. So werden JD als die wichtigste & erfolgloseste Band des musikalischen Umbruches Ende der 70er Jahre in den Geschichtsbüchern verstauben.

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L'Attraction - Joy FlemingL'Attraction
Joy Fleming

Audio CD, 13. Juli 2007
     Verkaufsrang: 54732      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Joy Fleming, eine der besten und bekanntesten Stimmen Deutschlands, meldet sich mit dem ultimativen musikalischen Begleiter des Sommers zurück. Joy hat in den letzten Jahren mit fortwährender Live- und TV- Präsenz ihre Beliebtheit eindrucksvoll unter Beweis stellen können. "L'Attraction" ist das wohl sagenumwobenste Album von Joy. Es wird also endlich Zeit, einem großen Publikum bekannt zu machen. Die beiden Produzenten Klaus Strazicky (Arco Studios, Rondo Veneziano) und Paul Stark nahmen sich dieser Aufgabe an und machten aus L'Attraction ein vollkommen neues Album, ohne aber die Struktur, die Seele und die Emotionen des Originals zu verletzten. Somit ist L'Attraction nicht einfach ein Remix Album geworden, es ist vielmehr ein eigenständiges Werk, das sowohl den treuen Fans gefallen wird aber garantiert auch seinen Weg durch die Clubs und Bars von Flensburg bis Ibiza machen wird.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Joy hat im Archiv gekramt      5 von 5 Punkten
Kann der anderen Rezension nur zustimmen,allerdings handelt es sich um Aufnahmen die vor fast 20 Jahren gemacht wurden ,so erklärt sich die Jugendlichkeit der Stimme.Prima dass Joy diese lang verschollenen Aufnahmen nun ihren Fans wieder zugänglich gemacht hat.
Bin mal auf ein aktuelles Bluesrock Album gespannt .


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Unknown Pleasures [UK-Import] - Joy DivisionUnknown Pleasures [UK-Import]
Joy Division

Audio CD, 17. Januar 2000
     Verkaufsrang: 12376     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

"Überschätzt" erhält eine neue Bedeutung      3 von 5 Punkten
Das ist also Joy Divison, die kurzlebige Legende der Punkmusik; die vier jungen Musiker, die mit nur zwei Alben Weltruhm erlangten, und deren epilepsiekranker Sänger sich mit 23 Jahren erhängte. "Unknown Pleasures" gilt als Meilenstein. Beim ersten Mal hat es nicht "Klick" gemacht, beim zweiten Hören auch nicht; und bis heute nicht. Bis heute nehme ich es immer mal wieder mit den besten Absichten aus dem Schrank, ich höre es immer und immer wieder - und kann mir die Popularität von Album und Band dennoch nicht erklären.

Joy Division als Mitreiter der Punkbewegung zu bezeichnen, halte ich zuallererst einmal für falsch, denn mit der Rockmusik der Zeitgenossen wie Sex Pistols oder The Clash hat diese Musik gar nichts gemein: Unknown Pleasures besteht ausschliesslich aus düsteren Basslinien ohne eigene Melodie, und mit extrem heruntergeschraubtem Tempo ein Stil, der am ehesten mit den Goth-Industrialbands aus den 90ern vergleichen lässt.

Mein persönliches Problem hier ist einfach, dass das Album nicht die geringste Abwechslung bietet; von der ersten bis zur letzten Minute ist Unknown Pleasures ein einziger Klangteppich aus Basstönen, unterlegt mit ein wenig improvisierter Schlagzeugrhythmik, mit eigentlich nichtexistentem Wiedererkennungswert. Kompositorisch hat dieses Album nicht das Geringste zu bieten: Es gibt keine Refrains, die hängen bleiben, Melodien, bei denen man mitwippt die einzelnen Lieder tropfen einfach als düstere Fahrstuhlmusik ab und nach 40 Minuten ist das Album vorbei.

Wie alle Musiker, die freiwillig aus dem Leben gingen, geniesst auch der Sänger Ian Curtis Legendenstatus ich persönlich habe arge Zweifel, ob er alleine durch seine musikalischen Fähigkeiten zu ähnlichem Weltruhm gekommen wäre: Seine kraftlose Baritonstimme ist frei von jeder Emotion, die Spannbreite umfasst eine einzige Oktave; und dies erzeugt hier auch leider nicht die Kälte eines Skinny Puppy-Albums sondern fügt sich nahtlos in das bescheidene Tonrepertoire im Hintergrund ein. Die musikalische Armut ergänzt sich wunderbar mit der stimmlichen Armut und hinterlässt eher den Eindruck einer MySpace-Komposition.

"Unknown Pleasures" gilt als Deprimucke, aber ich glaube nichteinmal im tiefsten Jammertal meiner Adoleszenz wäre ich auf dieses Album hereingefallen. Statt echter Emotion gibt es Pathos, statt musikalischem Herzschmerz zähe Klangschleifen aus Bassgeplucker und statt einem Sänger der sich Angst und Hass von der Seele schreit, eine schmalbrüstige Geisterstimme ohne Variation oder Volumen.
"Unknown Pleasures" ist kein schlechtes Album im eigentlichen Sinne, aber es bietet ungefähr dasselbe Hörvergnügen wie das Summen der Heizung oder Regentropfen auf einem Blechdach: Man registriert es als ein nicht unangenehmes Beigeräusch, aber schon nach wenigen Minuten nimmt man es kaum mehr zur Kenntnis.


Der Urknall.      5 von 5 Punkten
Für mich der Urknall der Disrevolution: '89 auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin, 16 Jahre nach meiner Geburt, 10 Jahre nach ihrem Erscheinen, 2 Wochen vor dem ersten Begrüßungsgeld, 1 Woche nach dem Beginn meiner ersten Liebe. Eine nacktes, schwarzes Stück Leinwand, in weißen Strichen aufgepinselt: Wut, Verzweiflung und so etwas wie Liebe. Nie wieder hat mich handgemachte Musik so bewegt. Bislang ungekannt war diese Kraft kumulierender Schatten. Ian Curtis' ungeschönter Barriton dröhnte in mein Ohr und ich wußte: das ist meine Seele. "Unknown Pleasures" war kein Punk, kein Pop, kein New Wave. Das war die Quelle all dessen. So leise und laut wie ein erstickter Schrei.

Depression in Perfektion      5 von 5 Punkten
Dieses Meisterwerk von einem Album ist nichts für Menschen, die immer fröhlich sind, die sich noch nie völlig verloren und einsam gefühlt haben, die noch nie enttäuscht von der ganzen Welt waren, die sich noch nie nach dem Sinn gefragt haben.
Alle anderen, die sich auf dieses Album einlassen (wollen), werden sich verstanden fühlen. Denn die Songs sind sehr düster. Alles, von Drums über Gitarren bis hin zur unglaublichen Stimme Ian Curtis', die mit den depressiven Texten einen Großteil des Sounds ausmacht, ist düster. Und trotzdem ist man überzeugt, dass alles, was man hört, die Wahrheit ist, dass alles stimmt, dass es nicht an einem selbst liegt, der die Dinge und die Menschen und die Welt als sowas Schlechtes sieht. Deswegen hilft es einem, trotzdem es so unfassbar depressiv ist, weiter. Es ist einfach großartig.

"...but I remember when we were young"      5 von 5 Punkten
Manchester, Ende der Siebziger. Die Punkwelle, die mit zwei Gigs der Sex Pistols 1976 angeschwemmt worden ist, infiziert unzählige, orientierungslose und unzufriedene junge Menschen, selbst eine Band zu gründen und ein musikalisches Ventil für ihren Unmut zu suchen. Neben den Buzzcoks oder Magazine sind es vor allem Joy Division, die innerhalb von drei Jahren von einer völligen Anfängerband zu einem der wichtigsten Ensembles der späten Siebziger avancieren.

Die Ästhetik, die Ian Curtis (Lyrics, Gesang), Peter Hook (Bass), Bernard Albrecht aka Bernard Barney Sumner (Gitarre, Synthesizer) und Stephen Morris (Schlagzeug) unter prägenden Einflüssen wie Velvet Underground, The Doors, Iggy Pop & The Stooges sowie deutsche Bands wie Can und Kraftwerk, vor allem aber dank der eigenen Originalität kreiert, ist selbst eine Ästhetik des Zerfalls, der Melancholie. 1979 erscheint endlich das erste Album. UNKNOWN PLEASURES ist nichts weniger als in Musik verewigter Lebensüberdruss, für den der zeitlebens von schweren Depressionen und Epilepsie geplagte Ian Curtis wie vielleicht kein anderer Protagonist der Rockgeschichte steht. Auch wegen der brutalen, rückhaltlosen Monstrosität von Ian Curtis Lyrics ging die Band in die Geschichte ein, polarisierte aber naturgemäß. Die Band wurde schon mal als Großhändler in Weltuntergangsgefühlen gescholten, andere wiederum priesen Joy Division als Ensemble, das sich "dem Lebensüberdruss stellt" und "Tragödie zu Glorie erheben" konnte (Lexikon der Rockmusik).

Von Disorder bis zum spukigen Closer I Remember Nothing zieht sich diese tiefschwarze Stimmung nahtlos bis zum Ende durch. Einzig das vorletzte Stück Interzone klingt in etwa wie ein klassischer Rocksong, irgendwo zwischen Punk und rudimentärem Hardrock. Der Rest klingt eben wie nichts anderes. So wummert die Bassdrum bedrohlich, Peter Hooks Bassgitarre ist de facto auffälligstes Instrument, und die rudimentären, kaputt klingenden Gitarrenakkorde und licks von Bernard Albrecht sind in den Hintergrund gemischt. Die unmittelbare Aggressivität wird verwischt. Die Leere, die bleibt, ist nichts weniger als jene Melancholie, aus der sich die meisten alternativen bzw.indie- Bands der Achtziger nur langsam und mühsam befreien würden. Ian Curtis Stimme steht für ein Paradoxon: Eigentlich konnte er gar nicht singen (so Peter Hook rückblickend), trotzdem beeindruckte er mit seiner grabestiefen Stimme, die Jim Morrison zu imitierten suchte, viele, darunter auch einen gewissen Paul Newman, der wenig später als Bono Vox mit U2 Karriere machen sollte.

Nach Joy Division sollte die Rockmusik nicht mehr so sein wie vorher, die Band warf einen langen Schatten.

Auch Bauhaus, The Cure, Siouxsie And The Banshees wie viele andere haben in der Folge ihr Hauptaugenmerk auf das Morbide gelegt. Was Joy Division von den eben genannten Gruppen vielleicht grundlegend - beängstigend?- unterscheidet: Sie sind so gut, dass sie nichts "künstlich" ins Schrille übersteigern müssen. Im Gegenteil ist es gerade die scheinbare Abwesenheit von Emotionalität durch die "kalt" wirkende Rationalität, Reduktion, Sparsamkeit der Musik, die im Kopf ein Bild entstehen lässt, das nur die Farben des enigmatischen Albumcovers kennt - schwarz und weiß. Eine gespenstische, kafkaesk-entfremdete Atmosphäre, die Ian Curtis nahezu psychopathischem Gefühl der totalen menschlichen Entfremdung entsprachen" (Lexikon der Rockmusik).

Joy Division haben nur ganze zwei Alben hingelegt, UNKNOWN PLEASURES (1979) und im Jahr darauf CLOSER. Die aber sind von einer Perfektion, wie man sie selten antrifft. Mit CLOSER sollte die Band sogar imstande sein, sich selbst zu übertreffen.
Dann war es aus. Ian Curtis hatte sich das Leben genommen.


P.S. Für die originellen Sounds zeichnen sowohl Band als auch Produzent verantwortlich. Peter Hook erfand die ungewöhnlich hohen Basstöne, die wie eine Gitarre klingen - man höre Shes Lost Control. Der Produzent des Labels (Factoy), Martin Hannett, den mit der Band ein schwieriges Verhältnis verband, verdankt seinen Ruhm zum großen Teil auch diesem seinem eigenen ersten Meisterwerk, indem er die elementaren Bestandteile der Instrumentierung in ihre Einzelteile zerlegte und verblüffend originell akzentuierte. Weiters integrierte er spukige Sounds wie splitterndes Glas (I Remember Nothing) oder schließende Garagentore (Insight) in die Songs. Auf diese Weise half er entscheidend mit, eine Ästhetik zu schaffen, die weg von der Direktheit des (Punk-)Rock ging, subtilere Stimmungen auslotete, treibende Rhythmen akzentuierte, eine Brücke zum Dance schlug und so für ein weiteres Paradoxon sorgte: Joy Division war tanzbar!


Aus dem Schatten heraus...      5 von 5 Punkten
Als eine der ersten echten Alternative-Bands legten Joy Division mit ihrem chronisch depressiven Frontmann Ian Curtis 1979 dieses kleine Meisterwerk vor.
Die Songs, getragen von den melancholisch-depressiven Texten und der manchmal fast verzweifelnden Stimme Ian Curtis` , strahlen auch heute noch eine unglaubliche Intensivität und Düsternis aus. Für manche vielleicht auch zu viel Pessimismus, aber da gibt's kein Pardon: Hier ist keine Platz für Hoffnung oder ähnliche Gefühle.
Die Musik selbst ist relativ einfach strukturiert, was die kalte Austrahlung der Songs nur noch weiter verstärkt.
Alle Songs sind durchweg auf einem Niveau, Ausfälle gibt es keine.
Letztlich nur noch übertroffen von Closer (1980), welches dann leider auch schon das letzte Studiolalbum gewesen ist, bevor Ian Curtis sich das Leben nahm.


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Sogno - Andrea BocelliSogno
Andrea Bocelli

Audio CD, 22. März 1999
     Verkaufsrang: 2787      Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen.

Preis: € 20,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Andrea Bocellis Sogno ("Traum") ist ein Pop-Album voll eigenständiger Kompositionen, die sowohl traditionelle als auch moderne Einflüsse erkennen lassen. Bocelli selbst beschreibt die Musik der CD als weltlich, italienisch, traditionell und melodisch, angereichert mit einer Portion zeitgemäßem Flair. Zu den 14 Stücken des Albums gehören "The Prayer", ein Duett mit Celine Dion, das von David Foster produziert wurde, "Come un Fiume Tu", ein faszinierendes Stück, das aus der Zusammenarbeit mit dem Meister des Soundtracks Ennio Morricone hervorgegangen ist, "O Mare e Tu", ein Duett mit Dulce Pontes, und "Sogno", die erste Single-Auskopplung des Albums, eine federleichte, emotionale Komposition, die von Bocelli mit jenem stimmlichen Nachdruck gesungen wird, der für ihn typisch ist, und für den er seit der Veröffentlichung seines Debütalbums weltberühmt ist. --Ernesto De Pascale

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Zum Träumen      5 von 5 Punkten
Eine CD zum Träumen. Bocelli singt sich nicht in den Vordergrund, er verschmilzt eher mit der Musik. Einfach schön! Die Lieder gehen ins Ohr; eine CD für jede Gelegenheit und für den ganzen Tag!


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Mamani Live - Joy DenalaneMamani Live
Joy Denalane

Audio CD, 18. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 30827      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Joy Denalane ist ohne jede Frage die herausragende Künstlerin der deutschen Soul- und R&B-Szene. Auf ihrem vor zwei Jahren erschienen Debütalbum Mamani begeisterte die Sängerin mit jeder Menge herausragender Tracks. Und mit vielen dieser Songperlen gibt es jetzt auf dem am 11. März 2004 im Berliner Tränenpalast mitgeschnittenen Live-Album ein Wiederhören, wenn auch in teilweise ganz anderen Versionen. Joy Denalane ist nämlich nicht eine jener Künstlerinnen, die ihre Stücke vom Studioalbum ein zu eins Live nachspielen. Unterstützt von einer kompetenten Band, bestehend aus Frank Kuruc (Gitarre), Fontaine Burnett (Bass), Dalma Lima (Perkussion), Matteo Scrimali (Schlagzeug), Lilo Scrimali (Fender Rhodes) und Sebastian Studnitzky (Trompete), schließt Joy Denalane mit diesem Album eine für sie sehr wichtige Lebensphase ab. Und das geschieht auf die denkbar aufregendste Weise. Live überzeugt Joy Denalane als schlagfertige Entertainerin, die ihr Publikum fest ihm Griff hat und sich mit aufreizender Lässigkeit ihrem eigenen Material annimmt. Der Mut zu Improvisationen steht dabei an erster Stelle, ohne das es die Band dabei an Gradlinig- und Genauigkeit mangeln lässt. Die vom Debütalbum her bekannten Songs wie "Im Ghetto von Soweto", "Vier Frauen" oder "Sag's mir" klingen Dank der reduzierten Arrangements und des punktgenauen Spiels der Band noch um ein vielfaches intensiver. Einer der Höhepunkte des Albums ist definitiv eine atemberaubende Version des Prince-Klassikers "Sign Of The Times". Hier zeigt Joy Denalane eindrucksvoll, wie weit sich in den letzten zwei Jahren künstlerisch weiterentwickelt hat. --Norbert Schiegl

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Weltklasse Musik      5 von 5 Punkten
Direkt nach Mary J. folgt Joy! Stimmlich und musikalisch hervorragend, die Texte grandios. Ich hoffe, dass Joy niemals aufhört Musik zu machen!


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Joy Division, Unknown Pleasures, T-Shirt, Size S - Joy DivisionJoy Division, Unknown Pleasures, T-Shirt, Size S
Joy Division

Zubehör
     Verkaufsrang: 16704      Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen.

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Joy Division - Unknown Pleasure T-Shirt schwarz Groesse S
Hochwertig verarbeitetes T-Shirt.
Geliefert in Polybag
Material: 100% Baumwolle




Love Will Tear Us Apart [Vinyl Single] - Joy DivisionLove Will Tear Us Apart [Vinyl Single]
Joy Division

Schallplatte, 29. März 2008

Verkaufsrang: 5143
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Preis: € 21,99
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Classic Moods-Traummelodien - Verschiedene InterpretenClassic Moods-Traummelodien
Verschiedene Interpreten

Audio CD, 1. Oktober 2005

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