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| Annett Louisan | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Teilzeithippie 'Ltd.Edition' (inkl. 4 unveröffentlichter Songs plus Video zu Drück die 1 plus 16 Movie-Picture-Cards) Annett Louisan Audio CD, 17. Oktober 2008 Verkaufsrang: 22 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Ästhetik, aus der sich eine gute Portion von Annett Louisans Erfolg speist, ist in einer Zeit angesiedelt, in der man hierzulande noch von Langspielplatten redete und eine stringente, in sich geschlossene Kollektion von Liedern meinte. Zeitlosigkeit darf und muss man der 31Jährigen aber vor allem für ihr viertes Album attestieren. Allerdings, und das ist eine der Neuerungen nach drei Erfolgs-Alben und mehr als einer Million verkaufter Tonträger, hält sie nicht mehr am Pop-Chanson fest. Neu gefundene Nonchalance muss die Prämisse für Teilzeithippie gewesen sein. Sowohl im äußerlichen Erscheinungsbild der Louisan, wie auch inhaltlich und vor allem persönlich - hin zum formvollendeten Popsong, der weniger den Kopf, als mehr den Bauch stimuliert. Eine wieder gefundene Leichtigkeit zieht sich durch ihre Vision des Umgangs mit deutscher Sprache im Pop-Kontext. Wenn man so will, ist sie mit Teilzeithippie zurückgekehrt zu ihren Wurzeln. Zu der Frau und zu dem Mädchen, die sich in ihrer Person immer noch vermischen. Indizien dafür liefert gleich die Eröffnungsnummer des neuen Albums, Das schlechte Gewissen mit seiner Anspielung auf Louisans bislang größten Single-Hit Das Spiel. Die thematische Verzahnung zur Komposition von Gunnar Graewert Gekommen um zu sagen ist kein Zufall; schließt sie doch mit der Erkenntnis ab, dass Sesshaftigkeit letztlich nur kurzzeitiges Glück bedeutet.
Ist Teilzeithippie von Hedonismus geprägt? Unbedingt und in Mengen! Allerdings steckt hinter der hedonistischen Oberfläche ein grundempathischer Mensch, der dem Sexy Loverboy in swingender, bittersüßer Country-Taktung Tipps für die Zeit danach mit auf den Weg gibt. Das Spiel mit Scham und Hemmungen unterstreicht der von ihrem langjährigen Komponisten Hardy Kayser geschriebene Kaffeehaus-Shuffle Die Siezgelegenheit mit der Feststellung, dass es schön ist, rot zu werden, wenn jemand einem etwas Anzügliches sagt. Annett Louisans Stimme klingt darin als immer noch tragendes Element jedes ihrer Lieder, nicht mehr so unverschämt in den Vordergrund gemischt, sondern macht Platz für ein breiteres Melodien- und Rhythmus-Verständnis, das weit über den Tellerrand europäischer Spielweisen hinweg Ausschau hält.
Wie wohltuend, dass Annett Louisan und ihr Texter und Produzent Frank Ramond ihre kollektiven Eigenarten diesmal noch stärker ausleuchten. Inhaltlich wie musikalisch. Eine neue Lockerheit hat Einzug gehalten und manifestiert sich in der Konsumzwang-Parodie Ich brauch Stoff im umherstolzierenden Bläser-Arrangement, dem Louisan mit Breitwand-Pop-Refrain zusätzliche Ironie verleiht und in Die nächste Liebe meines Lebens mit einer fast schon crooner-artigen gesanglichen Lässigkeit. Die Musik ist offensiver und vom Formellen befreit worden, wie die aufgegriffene Beat-Revolution der Sixties in Ich bin dagegen unterstreicht. Wie viel Revolution im Zeitalter der digitalen Terminkalender möglich ist, wenn man nur hip sein kann, wenn man gerade mal nicht brav und folgsam ist, findet im Titelsong Teilzeithippie seinen Ausdruck, dessen Musik vom Gast der letzten Annett Louisan-Tour, Martin Galopp, komponiert worden ist. In die Musik des Kanadiers ist auch das bislang schönste Liebeslied Louisans eingebettet, das nach allen Ausprobierens in Sachen Liebe und Sex, Nähe und Distanz, mit der Erkenntnis Auf dich hab ich gewartet endet. Die erste Single des neuen Albums, ist das von Alexander Zuckowski komponierte Drück die 1.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
So faszinierend wie vor Jahr und Tag: unbedingt kaufen! 5 von 5 Punkten Kaum zu glauben, aber wahr: Annett Louisans Album Teilzeithippie hat mich genauso gefangen genommen wie die vorangegangen drei Alben. Was mich so begeistert, das sind wieder die wunderbaren Texte von Frank Ramond, die neuen, sehr schönen Musikkompositionen und die eigentlich immer schönere zarte, aber klare, ausdrucksvolle Stimme und Interpretation der Sängerin Annett Louisan.
Thema ist einerseits - auf sehr verschiedene Art - die Liebe und Beziehung zwischen Mann und Frau, die Sehnsucht nach Sinn und Erfüllung in der Liebe und die immer wieder aufkommenden Hindernisse äußerer und innerer Natur auf diesem Weg. Aber alles wird mit einem Lächeln, oft mit einem Schmunzeln erzählt und vorgetragen, so daß der Zuhörer zwar etwas nachdenklich, aber niemals deprimiert zurückbleibt.
Anderseits spricht dieses Album humorvoll aktuelle Themen an, macht sich z.B. über die moderne endlose Automatik der Telefonverbindungen bei Ämtern und großen Unternehmen lustig (Drück die 1), zeigt mit viel Witz die Veränderung unserer Umgangsformen auf (Die Siezgelegenheit) und illustriert mit dem musikalisch und vom Text her bezaubenden Titelsong Teilzeithippie die Entwicklung der Aussteigersehnsucht hin zur Entspannungsübung, sprich zum Teilzeitvergnügen neben dem "1-Euro-Job". So einen Text zu schreiben und so schöne und absolut passende Musik dazu zu komponieren, ist ein kreativer und künstlerischer Höhepunkt im Bereich des Pop-Chanson. Gesungen von Annett Louisan erhält diese Komposition ihren unwiderstehlichen Schmelz, eine große Leichtigkeit und einen Charme, dem man nicht widerstehen kann.
Schade, daß das sehr witzige "Der Depp" nur als "unveröffentlichter Song" auf der 'Ltd.Edition' mit dem Video zu Drück die 1 zu haben ist.
Es hätte die Liebhaber der witzigen Texte von Frank Ramond auch beim Kauf des einfachen Albums erheitern können.
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Teilzeithippie Annett Louisan Audio CD, 17. Oktober 2008 Verkaufsrang: 23 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Ästhetik, aus der sich eine gute Portion von Annett Louisans Erfolg speist, ist in einer Zeit angesiedelt, in der man hierzulande noch von Langspielplatten redete und eine stringente, in sich geschlossene Kollektion von Liedern meinte. Zeitlosigkeit darf und muss man der 31Jährigen aber vor allem für ihr viertes Album attestieren. Allerdings, und das ist eine der Neuerungen nach drei Erfolgs-Alben und mehr als einer Million verkaufter Tonträger, hält sie nicht mehr am Pop-Chanson fest. Neu gefundene Nonchalance muss die Prämisse für Teilzeithippie gewesen sein. Sowohl im äußerlichen Erscheinungsbild der Louisan, wie auch inhaltlich und vor allem persönlich - hin zum formvollendeten Popsong, der weniger den Kopf, als mehr den Bauch stimuliert. Eine wieder gefundene Leichtigkeit zieht sich durch ihre Vision des Umgangs mit deutscher Sprache im Pop-Kontext. Wenn man so will, ist sie mit Teilzeithippie zurückgekehrt zu ihren Wurzeln. Zu der Frau und zu dem Mädchen, die sich in ihrer Person immer noch vermischen. Indizien dafür liefert gleich die Eröffnungsnummer des neuen Albums, Das schlechte Gewissen mit seiner Anspielung auf Louisans bislang größten Single-Hit Das Spiel. Die thematische Verzahnung zur Komposition von Gunnar Graewert Gekommen um zu sagen ist kein Zufall; schließt sie doch mit der Erkenntnis ab, dass Sesshaftigkeit letztlich nur kurzzeitiges Glück bedeutet.
Ist Teilzeithippie von Hedonismus geprägt? Unbedingt und in Mengen! Allerdings steckt hinter der hedonistischen Oberfläche ein grundempathischer Mensch, der dem Sexy Loverboy in swingender, bittersüßer Country-Taktung Tipps für die Zeit danach mit auf den Weg gibt. Das Spiel mit Scham und Hemmungen unterstreicht der von ihrem langjährigen Komponisten Hardy Kayser geschriebene Kaffeehaus-Shuffle Die Siezgelegenheit mit der Feststellung, dass es schön ist, rot zu werden, wenn jemand einem etwas Anzügliches sagt. Annett Louisans Stimme klingt darin als immer noch tragendes Element jedes ihrer Lieder, nicht mehr so unverschämt in den Vordergrund gemischt, sondern macht Platz für ein breiteres Melodien- und Rhythmus-Verständnis, das weit über den Tellerrand europäischer Spielweisen hinweg Ausschau hält.
Wie wohltuend, dass Annett Louisan und ihr Texter und Produzent Frank Ramond ihre kollektiven Eigenarten diesmal noch stärker ausleuchten. Inhaltlich wie musikalisch. Eine neue Lockerheit hat Einzug gehalten und manifestiert sich in der Konsumzwang-Parodie Ich brauch Stoff im umherstolzierenden Bläser-Arrangement, dem Louisan mit Breitwand-Pop-Refrain zusätzliche Ironie verleiht und in Die nächste Liebe meines Lebens mit einer fast schon crooner-artigen gesanglichen Lässigkeit. Die Musik ist offensiver und vom Formellen befreit worden, wie die aufgegriffene Beat-Revolution der Sixties in Ich bin dagegen unterstreicht. Wie viel Revolution im Zeitalter der digitalen Terminkalender möglich ist, wenn man nur hip sein kann, wenn man gerade mal nicht brav und folgsam ist, findet im Titelsong Teilzeithippie seinen Ausdruck, dessen Musik vom Gast der letzten Annett Louisan-Tour, Martin Galopp, komponiert worden ist. In die Musik des Kanadiers ist auch das bislang schönste Liebeslied Louisans eingebettet, das nach allen Ausprobierens in Sachen Liebe und Sex, Nähe und Distanz, mit der Erkenntnis Auf dich hab ich gewartet endet. Die erste Single des neuen Albums, ist das von Alexander Zuckowski komponierte Drück die 1.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
anders, aber wahnsinnig gut 5 von 5 Punkten wie immer - tolle, wahre und ehrliche Texte,kombiniert mit lustigen Zeilen und typischen Melodien. Irgendwas ist aber diesmal anders...Ich komm nur noch nicht drauf was?!Egal - Fans wie ich werden begeistert sein !!!
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Bohème Annett Louisan Audio CD, 25. Oktober 2004 Verkaufsrang: 500 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BOHEME
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 166 Bewertungen)
Brillantes Debut 5 von 5 Punkten Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie der offensichtliche Erfolg einer Künstlerin Ihre Kritiker in die Schranken weißt, ohne das dafür Angriffe unter der Gürtellinie gefahren werden müssen.
So geschehen im Falle Annette L.
Wie oft ist da vom "Stimmchen" die Rede, von einer "Unschuldsmasche", vom Lola-Prinzip als Werbestrategie. Und das Schönste ist: wer sich nur ein bischen mit Musik auskennt und nur einen Funken Differenziertheit im Urteilsvermögen besitzt, wird schnell erkennen, das keiner dieser Punkte Annette L. auch nur im Entferntesten gerecht wird.
Stimme und Ausdruck passen wie die Faust aufs Auge zu den wunderschönen Arrangements (gut die "Musikerpolizei" ist auch hier ständig unterwegs und spricht von zu gefälligem Material - Leute wie lahm ist denn das...?). Die Texte sind es letztendlich, die alles zu einem schlüssigen Ganzen werden lassen. Wer Miss L. dann auch noch live erlebt, der sieht eine Künstlerin, die nicht nur eine sehr wandelbare Stimme hat, sondern ihr Publikum auch mit Intelligenz zu Unterhalten vermag - schlüssig eben. Powerstimmen a la Tina Turner, Jennifer Rush usw. haben sicher ihre Berechtigung, stehen aber auf einem anderen (stilistischem) Blatt und stellen nicht das Maß aller Dinge dar und sollten in sofern auch nicht als Vergleich herangezogen werden.
Ein Hoch auf Annette und ihr Team !
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Das Optimale Leben Annett Louisan Audio CD, 31. August 2007 Verkaufsrang: 422 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DAS OPTIMALE LEBEN
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
wie immer fantastisch 5 von 5 Punkten wie immer - tolle, wahre und ehrliche Texte,kombiniert mit lustigen Zeilen und typischen Melodien. Ich kann auch die Konzerte empfehlen...
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Unausgesprochen Annett Louisan Audio CD, 21. Oktober 2005 Verkaufsrang: 1007 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Man nehme die Liedermacherqualitäten eines Reinhard Mey und die spielerische Wortgewaltigkeit einer Pe Werner, und mixe das Ganze mit dem schwül-dampfenden Sex einer blonden Lolita, die mit höchst erotisch säuselnder Kinder-Stimme erstaunlich reife Lebens-Wahrheiten besingt, für die sie eigentlich viel zu jung sein müsste. Dann hat man Annett Louisan, wohl eine der erfolgreichsten Newcomerinnen des letzten Jahres. War ihre Debüt-CD Bohéme schon ein großer Erfolg, das Nachfolgealbum Unausgesprochen ist wirklich der absolute Knaller. Das Komponisten/Texter-Team um Annett Louisan hat ihr wieder eine ganze Reihe von Liedern auf die süße Stimme geschrieben, die man am Besten wohl als kuschelig abwechslungsreiche Bar-Musik bezeichnen kann. Intime, leise Songs, mal jazzig, mal bluesig, mal Walzer, mal Musette, mal Samba, mal Tango. Die Texte wechseln zwischen boshaft wie in "Torsten Schmidt" oder "Gedacht ich sage nein", melancholisch wie in "Chancenlos" oder "Vielleicht", wortspielerisch amüsant wie in "Eve" (kaum zu glauben, wie viele Worte auf "-iv" enden!), traurig wie in "Läuft alles perfekt", witzig wie in "Beerdigung". Annett Louisan seziert auch auf dieser CD wieder die Beziehung Mann-Frau mit treffenden und betroffen machenden Worten. In "Das große Erwachen" schildert sie auf den Punkt genau, was eine Frau alles macht, um einen Mann zu kriegen. In "Wo ist das Problem?" schildert sie die Frau, die ständig an ihrem Mann herumnörgelt, bis er geht, und die das dann gar nicht verstehen kann. In "Er gehörte mal mir" wird ein Typ beschrieben, der eigentlich weniger als Nichts darstellt, aber das heißt noch lange nicht, dass sie ihn einer anderen gönnt. Fazit: Die CD ist sofort auf Platz 1 meiner persönlichen Hit-Liste aufgestiegen. Selten haben mir auf einem Album ausnahmslos alle Songs so gut gefallen, dass ich mir die CD sofort noch mal angehört habe. Bei Annett Louisan passt einfach alles zusammen: Stimme, Musik, Texte, und die unaufdringlich perfekte Produktion. Annett Louisan hat etwas, was heute selten geworden ist: Persönlichkeit und Charisma. Die 15 Songs der CD haben mit dem derzeit angesagten "Sound" überhaupt nichts zu tun, und das macht sie zu etwas ganz Besonderem. Recht so und weiter so. Für Amazon-Kunden gibt es von dieser CD Unausgesprochen eine spezielle Ausgabe, die sonst nirgends erhältlich ist. Da sind zum einen zwei Bonus-Titel, die es in sich haben. "Fettnäpfchenwetthüpfen" ist, wie der Titel schon verrät, die Aufforderung zum daneben benehmen: "ganz tief in den Nesseln steht mein Lieblingssessel, das schockt und kostet nicht viel" Und dann legt sie los, die niedliche Annett, und gibt dem Begriff "Mobbing" eine neue Bedeutung. Von einer ganz anderen Seite zeigt sich Annett Louisan auf Bonus-Titel Nr. 2: "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt", einst eine Paradenummer für die unvergessliche Marlene Dietrich. Was die Dietrich mit Erfahrung und rauchiger Stimme interpretierte, hört sich bei Annett Louisan natürlich ganz anders an. Verrucht kindlich und verführerisch naiv klingt es, wenn sie mit ihrer Lolita-Stimme singt "Männer umschwirr'n mich wie Motten das Licht, und wenn sie verbrennen, ja dafür kann ich nichts". Man glaubt es. Und zum Zweiten gibt es auf dieser speziellen amazon-Ausgabe der CD Unausgesprochen einen Videoclip zu sehen, und zwar das Video von "Das große Erwachen", ihres ersten Single-Hits aus dieser CD. Da kann man die attraktive Annett dann nicht nur hören, sondern auch in voller Aktion sehen. Und das lohnt sich allemal. --Julia Edenhofer Das Spiel wird zum raffinierten Rollenspiel, erfindungsreich und voller Nuancen. Nicht nur zwischen Frau und Mann und Mann und Frau, sondern auch das Verständnis zwischen Frauen unter sich. Die Stimme macht's auch hier: Ausdrucksvoll wie die einer Theaterschauspielerin, dennoch nicht bühnentechnisch routiniert. Denn Annett Louisan tut etwas weit Charmanteres: Sie "erzählt" die Lieder. Nicht "ihre" Geschichte, aber jede Menge eigene Geschichten. Annett Louisans zweites Album "Unausgesprochen" pirscht zunächst leise und knüpft scheinbar nahtlos an das Debüt an. Schnell wollte sie es dem überraschend erfolgreichen Debüt folgen lassen. Die neuen Lieder waren zu einem großen Teil schon während der Tournee 2004 entstanden, manche schon vor Publikum präsentiert und unter spontanem Beifall ausprobiert. Es waren große Hallen und breite Bühnen, die Annetts Stimme mühelos ausfüllte: auch das eine kleine Überraschung nach dem Senkrechtstart. Standing Ovations und Begeisterung für eine Künstlerin, die eben nicht ein bloßes "Song-Wunder" war, sondern eine Performerin mit Charisma. Das hatte nicht jeder erwartet, vielleicht nicht mal alle ihre Fans. In nur vier Wochen war das neue Album in groben Zügen aufgenommen. Klare Peilung, sehr genaue Vorstellung von dem, was werden sollte, beflügelte die Arbeit: Annett Louisan und ihr Texter/Produzent Frank Ramond sind inzwischen ein eingespieltes Kreativ-Team. Dennoch legten sie angesichts der musikalischen Grenzerweiterungen ein verblüffendes Tempo vor. Samba, Tango und Walzer, Cooles, Chanson, Musette: Schon die gewachsene Stilvielfalt der Kompositionen reflektiert, dass Annett Louisan mit "Unausgesprochen" neue Pfade gehen will. Sie integriert eigene musikalische Vorlieben wie Jazz, probiert ungewohnte Arrangements und rhythmische Strukturen aus. Intensiver noch als auf "Bohème" spielt, entdeckt, seziert und präzisiert sie die Situationen und Figuren der Chanson-Geschichten. Manchmal ("Widder wider Willen") erinnert ihre lässige Prägnanz an Charles Aznavour. Das kommt nicht von ungefähr, das klassische Chanson ist die zweite große Liebe von Annett Louisan. "Chancenlos" ist eine dieser Studien über ein Mädchen voller Liebe, aber ohne Glück. Präzise gezeichnet, ein wenig bitter, doch mit Sympathie, eine makellose Miniatur aus dem banal-bösen Teen-Leben, aber nicht ohne Hoffnung. Denn "Das Leben spielt auf Zeit, bis es gewinnt / grad wenn du brüllst und schreist, stellt es sich blind". Oder die prototypische, bestgehasste, überdrehte Freundin "Eve": Angetan und ausgefüllt mit einer ganzen Kollektion von Eigenschaften, aber nur wenig mehr dahinter. Hier geht's schon etwas sarkastischer zur Sache, der milde Blick verfinstert sich zur ätzenden Satire, distanziert und scharf geschossen. Ambivalente Gefühle: "Sie ist ... geschickt und effektiv / ich hasse sie abgrundtief", das Leben ist nicht einfach, dafür oft widersprüchlich und paradox. Wie bei der giftigen Song-Begegnung mit einem penetranten "Torsten Schmidt" im Hinterkopf: Ein absurder, klitzekleiner Horrorfilm, der im zentralen Gedanken-Kino läuft. Verpackt in einen entspannten Train-Beat Rhythmus, garniert mit Akkordeon und Dobro, wird der zwischenmenschliche Schrecken locker ironisiert. "Es ist ein Spiel mit den eigenen Schwächen", sagt Annett Louisan über ihre neuen Lieder, "auch mit den unangenehmen Dingen. Gerade wenn etwas schief geht, ist es meist besser, es direkt auszusprechen und sich ein wenig darüber lustig zu machen." Ganz anders dagegen "Wo ist das Problem?": Klarinette, Kontrabass, Piano, Tango-Noblesse mit minimalen Gesten, verrauchtes Tanz-Café. Und man wird Zeuge einer intimen Beziehungs-Tristesse, in der eine Frau so intensiv die Untreue ihres Partners imaginiert, bis sie schließlich wahr wird. Eine Momentaufnahme, eine typische Lebenssituation in kurzen Zeilen. "Unausgesprochen": Wie ein roter Faden zieht sich dieses Thema der verdrehten und widersprüchlichen Gedanken durch das Album - Gedanken, die keiner ausspricht, die aber dennoch das Handeln lenken. "Wo ist das Problem?" ist eines der Lieder (diesmal sind es mehr als auf "Bohème"), bei denen Annett Louisan als Co-Texterin mitwirkte. "Es ist die perfekte Mischung aus Franks und meinen Worten, die wirkt. Er ist rationaler, ich bin viel emotionaler, das ergänzt sich", erklärt sie. Ganz besonders effizient in einem Stück wie der "Lösung", das die vielleicht markanteste Schnittstelle der Veränderung vom ersten zum zweiten Album geworden ist.
"Dabei habe ich die Erfahrung gemacht", erzählt Annett Louisan, "dass unsere Fantasien viel schöner und nachhaltiger wirken, je mehr ich mich als Person zurücknehme. Ich lasse den Menschen ihre eigenen Dinge, die sie in ihrem Kopf haben. Dadurch behalten die Lieder ihr Geheimnis." Die Ironie, mit der Annett Louisan so gern jongliert, verlangt diese Distanz. Ein eleganter Drahtseilakt mit entsprechendem Mut zum Risiko, denn wo die Gesten sparsam werden, zählt jede Bewegung doppelt. "Ich mag es total, mit schweren Wörtern leicht umzugehen", sagt Annett Louisan. Schon wieder paradox? Nur auf den ersten Blick. Denn leicht sieht alles aus, das gelingt. Tournee 2006: 01.02. Lüneburg Vamos 02.02. Hannover Theater am Aegi 03.02. Dortmund Westfalenhalle 2 04.02. Kassel Stadthalle 06.02. Göttingen Stadthalle 07.02. Osnabrück Stadthalle 08.02. Braunschweig Stadthalle 10.02. Dresden Alter Schlachthof 11.02. Chemnitz Stadthalle 12.02. Erfurt Alte Oper 13.02. Mannheim Mozartsaal 14.02. Nürnberg Meistersingerhalle 16.02. Stuttgart Hegelsaal 17.02. Frankfurt/M. Alte Oper 06.03. Düsseldorf Tonhalle 07.03. Kiel Schloss 08.03. Berlin Schillertheater 09.03. Berlin Schillertheater 14.03. Hamburg Laeizhalle 16.03. Bremen Glocke 17.03. Bamberg Konzerthalle/ Joseph-Keilberth-Saal 18.03. Saarbrücken E-Werk 31.03. Wien Halle F 01.04. Graz Orpheum 02.04. Salzburg Republic 04.04. Bern Bierhübeli 05.04. Zürich Kaufleuten 17.04. Köln Philharmonie
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 79 Bewertungen)
Kundenmeinungen |
Das Optimale Leben - Tour Edition (CD+DVD) Annett Louisan Audio CD, 23. November 2007 Verkaufsrang: 3652 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DAS OPTIMALE LEBEN TOUR EDITIO
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Sehr interessant was man so liest.... 5 von 5 Punkten Ich finde Annett Louisan klasse. Endlich ein gelungener Mix zwischen mediteran, klassisch und gut deutsch. Die verschiedenen Instrumente und die manchmal fast french country Atmosphaere gefallet mir gut.
Weitere Kundenmeinungen |
Das Alles Wär Nie Passiert Annett Louisan Audio CD, 17. August 2007 Verkaufsrang: 6132 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
da bin ich ganz anderer meinung 5 von 5 Punkten also über die Stimme und den Stil von Annett kann man nur sagen absolut geniel und der Text von diesem Lied trift absolut ins schwarze!! für menschen die keine Ahnung von Party feiern und allem im Leben was spass macht haben allerdings nicht zu emphelen
Anspruchsloses Geträller... 1 von 5 Punkten Geht man vom Medienecho aus, welches von Annett Louisans neuen Album ausgeht, müsste man annehmen, eine Ausnahmesängerin hat hier ein Meilenstein
der deutschsprachigen Musikgeschichte abgeliefert.
Aber schon beim Anhören dieser Maxi wird schnell klar, wieviel heisse Luft im Pressezirkus produziert wird.
Ist die locker-flockige Musik mit Bläsereinsätzen noch angenehm abgehoben vom üblichen Pop-Einheitsbrei und nett anzuhören, so läßt der banale Songtext, mit klischeehaft überzogener Story, einen doch schnell fragen, ob so ein Machwerk all diese Lorbeeren verdient hat. Auch der Gesang der süssen Annett ist ohne stimmlichen Tiefgang und passt gut zu diesem Lied.
Vielleicht sind die restlichen Songs des Albums ja anspruchsvoller, von dieser Single war ich aber spätestens beim zweiten Anhören genervt... |
Unausgesprochen Annett Louisan Audio CD, 21. Oktober 2005 Verkaufsrang: 19295 Man nehme die Liedermacherqualitäten eines Reinhard Mey und die spielerische Wortgewaltigkeit einer Pe Werner, und mixe das Ganze mit dem schwül-dampfenden Sex einer blonden Lolita, die mit höchst erotisch säuselnder Kinder-Stimme erstaunlich reife Lebens-Wahrheiten besingt, für die sie eigentlich viel zu jung sein müsste. Dann hat man Annett Louisan, wohl eine der erfolgreichsten Newcomerinnen des letzten Jahres. War ihre Debüt-CD Bohéme schon ein großer Erfolg, das Nachfolgealbum Unausgesprochen ist wirklich der absolute Knaller. Das Komponisten/Texter-Team um Annett Louisan hat ihr wieder eine ganze Reihe von Liedern auf die süße Stimme geschrieben, die man am Besten wohl als kuschelig abwechslungsreiche Bar-Musik bezeichnen kann. Intime, leise Songs, mal jazzig, mal bluesig, mal Walzer, mal Musette, mal Samba, mal Tango. Die Texte wechseln zwischen boshaft wie in "Torsten Schmidt" oder "Gedacht ich sage nein", melancholisch wie in "Chancenlos" oder "Vielleicht", wortspielerisch amüsant wie in "Eve" (kaum zu glauben, wie viele Worte auf "-iv" enden!), traurig wie in "Läuft alles perfekt", witzig wie in "Beerdigung". Annett Louisan seziert auch auf dieser CD wieder die Beziehung Mann-Frau mit treffenden und betroffen machenden Worten. In "Das große Erwachen" schildert sie auf den Punkt genau, was eine Frau alles macht, um einen Mann zu kriegen. In "Wo ist das Problem?" schildert sie die Frau, die ständig an ihrem Mann herumnörgelt, bis er geht, und die das dann gar nicht verstehen kann. In "Er gehörte mal mir" wird ein Typ beschrieben, der eigentlich weniger als Nichts darstellt, aber das heißt noch lange nicht, dass sie ihn einer anderen gönnt. Fazit: Die CD ist sofort auf Platz 1 meiner persönlichen Hit-Liste aufgestiegen. Selten haben mir auf einem Album ausnahmslos alle Songs so gut gefallen, dass ich mir die CD sofort noch mal angehört habe. Bei Annett Louisan passt einfach alles zusammen: Stimme, Musik, Texte, und die unaufdringlich perfekte Produktion. Annett Louisan hat etwas, was heute selten geworden ist: Persönlichkeit und Charisma. Die 15 Songs der CD haben mit dem derzeit angesagten "Sound" überhaupt nichts zu tun, und das macht sie zu etwas ganz Besonderem. Recht so und weiter so. Für Amazon-Kunden gibt es von dieser CD Unausgesprochen eine spezielle Ausgabe, die sonst nirgends erhältlich ist. Da sind zum einen zwei Bonus-Titel, die es in sich haben. "Fettnäpfchenwetthüpfen" ist, wie der Titel schon verrät, die Aufforderung zum daneben benehmen: "ganz tief in den Nesseln steht mein Lieblingssessel, das schockt und kostet nicht viel" Und dann legt sie los, die niedliche Annett, und gibt dem Begriff "Mobbing" eine neue Bedeutung. Von einer ganz anderen Seite zeigt sich Annett Louisan auf Bonus-Titel Nr. 2: "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt", einst eine Paradenummer für die unvergessliche Marlene Dietrich. Was die Dietrich mit Erfahrung und rauchiger Stimme interpretierte, hört sich bei Annett Louisan natürlich ganz anders an. Verrucht kindlich und verführerisch naiv klingt es, wenn sie mit ihrer Lolita-Stimme singt "Männer umschwirr'n mich wie Motten das Licht, und wenn sie verbrennen, ja dafür kann ich nichts". Man glaubt es. Und zum Zweiten gibt es auf dieser speziellen amazon-Ausgabe der CD Unausgesprochen einen Videoclip zu sehen, und zwar das Video von "Das große Erwachen", ihres ersten Single-Hits aus dieser CD. Da kann man die attraktive Annett dann nicht nur hören, sondern auch in voller Aktion sehen. Und das lohnt sich allemal. --Julia Edenhofer Das Spiel wird zum raffinierten Rollenspiel, erfindungsreich und voller Nuancen. Nicht nur zwischen Frau und Mann und Mann und Frau, sondern auch das Verständnis zwischen Frauen unter sich. Die Stimme macht's auch hier: Ausdrucksvoll wie die einer Theaterschauspielerin, dennoch nicht bühnentechnisch routiniert. Denn Annett Louisan tut etwas weit Charmanteres: Sie "erzählt" die Lieder. Nicht "ihre" Geschichte, aber jede Menge eigene Geschichten. Annett Louisans zweites Album "Unausgesprochen" pirscht zunächst leise und knüpft scheinbar nahtlos an das Debüt an. Schnell wollte sie es dem überraschend erfolgreichen Debüt folgen lassen. Die neuen Lieder waren zu einem großen Teil schon während der Tournee 2004 entstanden, manche schon vor Publikum präsentiert und unter spontanem Beifall ausprobiert. Es waren große Hallen und breite Bühnen, die Annetts Stimme mühelos ausfüllte: auch das eine kleine Überraschung nach dem Senkrechtstart. Standing Ovations und Begeisterung für eine Künstlerin, die eben nicht ein bloßes "Song-Wunder" war, sondern eine Performerin mit Charisma. Das hatte nicht jeder erwartet, vielleicht nicht mal alle ihre Fans. In nur vier Wochen war das neue Album in groben Zügen aufgenommen. Klare Peilung, sehr genaue Vorstellung von dem, was werden sollte, beflügelte die Arbeit: Annett Louisan und ihr Texter/Produzent Frank Ramond sind inzwischen ein eingespieltes Kreativ-Team. Dennoch legten sie angesichts der musikalischen Grenzerweiterungen ein verblüffendes Tempo vor. Samba, Tango und Walzer, Cooles, Chanson, Musette: Schon die gewachsene Stilvielfalt der Kompositionen reflektiert, dass Annett Louisan mit "Unausgesprochen" neue Pfade gehen will. Sie integriert eigene musikalische Vorlieben wie Jazz, probiert ungewohnte Arrangements und rhythmische Strukturen aus. Intensiver noch als auf "Bohème" spielt, entdeckt, seziert und präzisiert sie die Situationen und Figuren der Chanson-Geschichten. Manchmal ("Widder wider Willen") erinnert ihre lässige Prägnanz an Charles Aznavour. Das kommt nicht von ungefähr, das klassische Chanson ist die zweite große Liebe von Annett Louisan. "Chancenlos" ist eine dieser Studien über ein Mädchen voller Liebe, aber ohne Glück. Präzise gezeichnet, ein wenig bitter, doch mit Sympathie, eine makellose Miniatur aus dem banal-bösen Teen-Leben, aber nicht ohne Hoffnung. Denn "Das Leben spielt auf Zeit, bis es gewinnt / grad wenn du brüllst und schreist, stellt es sich blind". Oder die prototypische, bestgehasste, überdrehte Freundin "Eve": Angetan und ausgefüllt mit einer ganzen Kollektion von Eigenschaften, aber nur wenig mehr dahinter. Hier geht's schon etwas sarkastischer zur Sache, der milde Blick verfinstert sich zur ätzenden Satire, distanziert und scharf geschossen. Ambivalente Gefühle: "Sie ist ... geschickt und effektiv / ich hasse sie abgrundtief", das Leben ist nicht einfach, dafür oft widersprüchlich und paradox. Wie bei der giftigen Song-Begegnung mit einem penetranten "Torsten Schmidt" im Hinterkopf: Ein absurder, klitzekleiner Horrorfilm, der im zentralen Gedanken-Kino läuft. Verpackt in einen entspannten Train-Beat Rhythmus, garniert mit Akkordeon und Dobro, wird der zwischenmenschliche Schrecken locker ironisiert. "Es ist ein Spiel mit den eigenen Schwächen", sagt Annett Louisan über ihre neuen Lieder, "auch mit den unangenehmen Dingen. Gerade wenn etwas schief geht, ist es meist besser, es direkt auszusprechen und sich ein wenig darüber lustig zu machen." Ganz anders dagegen "Wo ist das Problem?": Klarinette, Kontrabass, Piano, Tango-Noblesse mit minimalen Gesten, verrauchtes Tanz-Café. Und man wird Zeuge einer intimen Beziehungs-Tristesse, in der eine Frau so intensiv die Untreue ihres Partners imaginiert, bis sie schließlich wahr wird. Eine Momentaufnahme, eine typische Lebenssituation in kurzen Zeilen. "Unausgesprochen": Wie ein roter Faden zieht sich dieses Thema der verdrehten und widersprüchlichen Gedanken durch das Album - Gedanken, die keiner ausspricht, die aber dennoch das Handeln lenken. "Wo ist das Problem?" ist eines der Lieder (diesmal sind es mehr als auf "Bohème"), bei denen Annett Louisan als Co-Texterin mitwirkte. "Es ist die perfekte Mischung aus Franks und meinen Worten, die wirkt. Er ist rationaler, ich bin viel emotionaler, das ergänzt sich", erklärt sie. Ganz besonders effizient in einem Stück wie der "Lösung", das die vielleicht markanteste Schnittstelle der Veränderung vom ersten zum zweiten Album geworden ist.
"Dabei habe ich die Erfahrung gemacht", erzählt Annett Louisan, "dass unsere Fantasien viel schöner und nachhaltiger wirken, je mehr ich mich als Person zurücknehme. Ich lasse den Menschen ihre eigenen Dinge, die sie in ihrem Kopf haben. Dadurch behalten die Lieder ihr Geheimnis." Die Ironie, mit der Annett Louisan so gern jongliert, verlangt diese Distanz. Ein eleganter Drahtseilakt mit entsprechendem Mut zum Risiko, denn wo die Gesten sparsam werden, zählt jede Bewegung doppelt. "Ich mag es total, mit schweren Wörtern leicht umzugehen", sagt Annett Louisan. Schon wieder paradox? Nur auf den ersten Blick. Denn leicht sieht alles aus, das gelingt. Tournee 2006: 01.02. Lüneburg Vamos 02.02. Hannover Theater am Aegi 03.02. Dortmund Westfalenhalle 2 04.02. Kassel Stadthalle 06.02. Göttingen Stadthalle 07.02. Osnabrück Stadthalle 08.02. Braunschweig Stadthalle 10.02. Dresden Alter Schlachthof 11.02. Chemnitz Stadthalle 12.02. Erfurt Alte Oper 13.02. Mannheim Mozartsaal 14.02. Nürnberg Meistersingerhalle 16.02. Stuttgart Hegelsaal 17.02. Frankfurt/M. Alte Oper 06.03. Düsseldorf Tonhalle 07.03. Kiel Schloss 08.03. Berlin Schillertheater 09.03. Berlin Schillertheater 14.03. Hamburg Laeizhalle 16.03. Bremen Glocke 17.03. Bamberg Konzerthalle/ Joseph-Keilberth-Saal 18.03. Saarbrücken E-Werk 31.03. Wien Halle F 01.04. Graz Orpheum 02.04. Salzburg Republic 04.04. Bern Bierhübeli 05.04. Zürich Kaufleuten 17.04. Köln Philharmonie
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Unausgesprochen Annett Louisan Audio CD, 15. April 2006 Verkaufsrang: 19892
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Danke 5 von 5 Punkten Als mich meine Kinder fragten, was ich mir zu Weihnachten wünschte, sagte ich:" schenkt mir doch eine CD". Ich bekam die CD "Unausgesprochen". und sie gefiel. Ganz besonders, die Lieder "Chancenlos", "Eve" und "Läuft alles Perfekt". Diese Probleme, die Annett anspricht, kennt jeder mehr oder weniger. Man ertappt sich dabei und denkt:" Ja, das hast du auch schon erlebt". Vielen Dank, Annett Louisan, für diese wundevolle CD und vielen Dank, liebe Kinder für dieses schöne Geschenk!
Beschwingt mit Anspruch 5 von 5 Punkten Annett Louisans Musik hat nichts mit der von Grönemeyer oder den Helden gemein. Eher doch wohl mit Roger Ciceros Stücken. Man paare beschwingten Barjazz mit den letzten Alben von "Element of Crime" oder "Blumfeld" und übergieße das Ganze mit einer zuckerglasierten Stimme.
Irgendwo zwischen Kinderlied, Schmacht, verruchtem Chanson und Popperlen trägt Annett Louisan hier ein sehr schönes Album vor, das stellenweise in Songs eintaucht, wie man sie eher der "Münchener Freiheit" oder "Pur" zutraute (was ich gar nicht negativ meine), das stellenweise das hausgemachte Versprechen intelligenter, hintersinniger Texte nicht halten kann - das aber unterm Punkt überzeugt. Im Grunde genommen die exakte Fortsetzung des ersten Albums, ein kleines bisschen weniger amibitoniert vielleicht.
Wer genau hinhört, dem kommt viel Feinsinniges und Doppelbödiges zu Ohren - alle anderen können zu dieser Musik aber auch einfach einen Herbsttag auf dem Sofa verträumen oder gar die Fenster putzen. Das ist doch was.
Immer wieder schön 5 von 5 Punkten Ich höre die Lieder von früh bis spät, bei der Hausarbeit und beim Autofahren, sie swingen einfach so gut gelaunt vor sich hin und die texte sind extrem witzig und stehen im Widerspruch zu Annett Louisans zartem Stimmchen.
zum Träumen schön 5 von 5 Punkten Annett Louisans 2. Album ist mindestens genauso großartig, wie das erste. Seit Wochen schon läuft es bei mir rauf und runter und ich singe jedes Lied lauthals mit. Es deckt die ganze Bandbreite zwischen Melancholie und funkensprühender Lebensfreude ab.
Die Texte sind oftmals sehr nah am Leben und treffen mitten ins Herz. Zumindest mir geht das besonders bei "Das große Erwachen" und "Der den ich will" so. Die wunderschöne Stimme tut ihr übriges, so dass das ganze Album wirklich bewegt.
Ein wirklich perfektes Album für einen schönen langen Abend mit Kerzen und einem Glas Sekt in der Badewanne!
Willkommene Abwechslung zum Popkultur-Einheitsbrei 5 von 5 Punkten Mit diesem Album hat Annett Louisan nach "Boheme" ihr zweites Meisterwerk abgeliefert. Jeder Song geht ins Ohr und hat seinen eigenen Charakter. Die ganze CD ist leichtlebig und locker und doch regen die Texte oft zum nachdenken an. Das Zugpferd des Albums ist dabei die erste Single "Und jetzt...", die bezeichnend ist für den Stil des restlichen Albums. Mit "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" darf sich Annett sogar an einem echten Klassiker versuchen - und scheitert dabei nicht. Bei eher traurigen Songs wie "Chancenlos" fließt Gefühl aus wirklich jedem Wort das Annett mit ihrer unverwechselbaren elfengleichen Flüsterstimme vorträgt. Auf der anderen Seite gibt es Schmunzelsongs wie "Fettnäpchenwetthüpfen" oder "Eve", die an textlicher Originalität und verschmitzter Bosheit nicht mehr zu überbieten sind. Glücklicherweise strotzt das Album nur von solchen Songs, dass es eine wahre Freude ist, verzaubert mit seinem Charme und schwächelt fast nie. Auch die Arrangements sind wieder gelungen, eine Mischung aus Pop und Chanson, doch auch andere Einflüsse wie Jazz und Tango finden sich darauf. Die CD ist perfekt geeignet zum Entspannen in der Badewanne, oder zum Relaxen auf dem Balkon und dabei den Sonnenuntergang genießen. Mit dieser CD hat Annett ganz klar ein weiteres Glanzstück abgeliefert, das einen Pflichtkauf darstellt für jeden, der einfach mal "was anderes" hören will. Uneingeschränkt empfehlenswert!
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Das Gefühl Annett Louisan Audio CD, 14. Februar 2005 Verkaufsrang: 48051
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Das Gefühl, 5 von 5 Punkten sehr gerührt bin ich von diesem Song "Das Gefühl" der Sächsin "Anette Louisian". Ich hab jetzt auch die komplette CD, obwohl ich ihren Ohrwurm "Das Spiel" nicht toll finde. Doch der Rest ist echt supergute und vor allem: sehr eigene - Musik."Das Gefühl" erinnert mich von einigen Parts ein bisschen an City's "Am Fenster" und ist insgesamt ein sehr schön melancholischer Song. Hoffentlich bleibt sie kein 1-Hit-Wonder und wirft ein tolles Nachfolgealbum auf den Markt.
Super Hit mit absoluter Ohrwurm-garantie! 5 von 5 Punkten Als ich den Song das erstemal hörte, wunderte ich mich ein bisschen über den text! aber dann gefiel er mir total und ich musste ihn 5 mal anhören! als ich dann am abend fernschauen wollte ging er mir nicht mehr aus dem kopf! der text ist gut überlegt und die musik dazu einfach traumhaft! einfach wunderbar!!
der wohl beste Song des noch jungen Jahres 5 von 5 Punkten Mit "Das Gefühl" hat Annett Louisan den stärksten Song ihres Debütalbums "Boheme" ausgekoppelt. Besser geht`s wohl kaum, dieser Song ist für mich der beste des noch jungen Jahres 2005. Geschrieben hat dieses Lied Frank Ramond, der Annett auch die restlichen Lieder ihres wunderbaren Albums "Boheme" auf den Leib geschneidert hat. Arrangiert wurde dieses kleine Meisterwerk sehr effektvoll und passend mit Streichern, Violine, Gitarre, Kontrabass und Schlagwerk. Eingebettet in diese Musik entfaltet Annett einen Charme dem man sich kaum entziehen kann! Wer mehr davon hören möchte sollte sich Annetts Album "Boheme" anlegen, die Augen schließen, zuhören und genießen.
Genial 5 von 5 Punkten Derzeit gibt es nur vereinzelt Lieder deutscher Interpreten, die mich in irgendeiner Weise begeistern können, aber 'Das Gefühl' hat mich beim ersten Hören gefangen genommen. Ich liebe die leise Melancholie und Vergänglichkeit, die es ausstrahlt. Ruhige Instrumentierung, Lyrics (sorry für den Anglizismus) die nur auf den ersten Blick einfach und simpel erscheinen... und die leicht brüchige Stimme von Annett Louisan, die die Gesamtwirkung nur verstärkt. Ich habe seit Jahren nicht mehr so etwas Geniales wie dieses Lied gehört. Einige der ruhigen, melancholischen Balladen aus Chihiro Onitsukas Debutalbum sind das Einzige was mir ähnlich gelungen erscheint - aber auch die sind schon mehrere Jahre alt. Von mir gibt es deshalb die volle Punktzahl für "Das Gefühl"
Albern, banaler Text, dünn vorgetragen 1 von 5 Punkten "... das leben ist ein Warenhaus" oder "hier zu eng, da zu streng, irgendwo kneift es mich" oder "das Leben ist kein Warenhaus ( was denn nun?? ), denn es nimmt nichts zurück" Für das Leben und Gefühlswelten die Metapher einer Kleiderboutique ( oder eher Textildiscont?? scheint ja kein Rückgaberecht zu geben... ) zu finden ist schon recht albern und sicherlich nicht der Höhepunkt der "Sinnlichkeit"! Mit "Das Gefühl" bringt Annett Louisan, schon wie bei "Das Spiel", wieder ein banales Liedchen hervor. Pseudo anspruchsvoll, jedoch nur weniger entfernt von 70er-Jahre-Grausamkeiten wie "Die Liebe ist ein Omnibus"! ( Sollen skurille Metaphern etwa von Kreativität zeugen? ) Die Stimme äußerst dünn, hoch und piepsig unterstreicht die Oberflächlichkeit. Die Musik lediglich klingt interessant, jedoch fast gleich arrangiert wie in "Das Spiel" und dem Rest des Albums ( in dem alle Lieder gleich daherkommen )... viel Gitarre und zarte Streicher... damit die Stimme nicht ganz untergeht.
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Wer Bin Ich Wirklich Annett Louisan Audio CD, 31. März 2006 Verkaufsrang: 4891 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
top 1 5 von 5 Punkten Ganz im Gegenteil zum o.a. Titel 3 des Albums *Unausgesprochen* ist dies wieder mal alles andere als *Chancenlos*. Aber wen überrascht das schon bei ANNETT LOUISAN ???
Habe mir das Video ungestört im Web angeschaut und sofort beschlossen, ohne diesen Song nicht mehr leben zu wollen...Und schon bin ich hier gelandet.
Verfrüht 4 von 5 Punkten Ich gebe Annetts neuem Titel schon mal 4 Sterne obwohl ich ihn nur aus einer TV-Werbung kenne. Dass der Titel von ihrer letzten CD "Unausgesprochen" stammen soll (wie eine andere Rezension behauptet), finde ich interessant, auf meiner CD ist er nicht drauf. Annett Louisan kann gar keine Songs machen, die nicht mindestens vier Sterne verdienst hätten. Deshalb ...
Und wieder ein Hit 5 von 5 Punkten Single Nr. 3 aus dem Hitalbum "UNAUSGESPROCHEN". Schon auf dem Album find ich diesen Song klasse, das er nun als Single erscheinen soll zeigt ja nur das Fr. Louisan gefallen an der Musik hat und nun ihren Fans für die Tour dankt und das sie wie schon mit "EVE" (genauso ein genialer Song) oder "DAS GROßE ERWACHEN ..." wieder einen genialen Song veröffentlicht der vielleicht (leider) nicht so Erfolgreich wird wie ihr größter Hit "DAS SPIEL" aber denoch es wert ist als Single erscheint. Bin gespannt auf die weiteren Songs der Single. Vielleicht gibt es ja mal einen brand neuen Song oder einen Remix.Was auch auf der Single zu hören sein wird. "WER BIN ICH WIRKLICH" ist ein traumhaft schöner Song. 5 Sterne weil ANNETT einfach nur genial ist und ich ihre Musik liebe. |
Das optimale Leben (Amazon.de Exklusiv-Edition) Annett Louisan Audio CD, 31. August 2007 Verkaufsrang: 16613 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Annett Louisan benötigte nur zwei Alben, Boheme (2004) und Unausgesprochen (2005), um sich von einer vielversprechenden Newcomerin zu einem etablierten Star zu entwickeln. Die Sängerin hat es trotz aller Erfolge aber bis heute verstanden, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das optimale Leben ist kein müder Abklatsch der ersten beiden Longplayer, sondern offenbart erneut bisher unbekannte Facetten. Annett Louisan zeigt gleich zu Begin mit dem Titel "Das alles wär nie passiert", dass sie als Künstlerin deutlich gereift ist. So überzeugend sie auf den ersten beiden Alben auch agierte, mit Das optimale Leben stellt sie alles in den Schatten. Mit Hilfe von Texter Frank Ramond sowie den Komponisten Matthias Hass und Hardy Kayser hat sie, je nach CD-Version, 15 bzw. 17 Songs komponiert, die die vielen Höhen und Tiefen des alltäglichen Lebens in allen Farben ausleuchten. Das reicht von nachdenklichen, mit sanften Streichersounds veredelten Nummern wie "Was haben wir gesucht" über dezent ironische, aber immer liebenswerte Betrachtungen wie "Kleine Zwischenfälle" bis hin zu locker swingenden Stücken wie "Die sein". Die Arrangements sind wie immer frei von allen überflüssigen Firlefanz und die Instrumentierung gleicht sich immer perfekt der jeweiligen Stimmungslage an. Besonders elegant wird es immer dann, wenn, wie beim Song "Rosenkrieg", ein verführerischer Bossa-Nova-Rhythmus das Tempo vorgibt. Annett Louisan hat sich mit Das optimale Leben noch einmal deutlich gesteigert und dabei durchaus auch musikalisches Neuland betreten. Von Stagnation kann also bis auf weiteres keine Rede sein. --Norbert Schiegl
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 55 Bewertungen)
Ihr "Bestes" Album 5 von 5 Punkten und immer wieder zu hören. Einfach super genial und schön.
Die Texte sind teilweise zum schmunzeln, aber auch zum Gänsehaut bekommen und traurig werden.
Einfach genial und schön.
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Das Spiel Annett Louisan Audio CD, 1. November 2004 Verkaufsrang: 72975
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)
Der Text ist nicht clever, sondern gefährlich 1 von 5 Punkten Da singt eine mit einer Stimme einer 12-jährigen "sie will doch nur spielen". Also da wird mir ganz anders....
Davon abgesehen, finde ich es für eine erwachsene Frau furchtbar, die Stimme einer 12-jährigen zu haben.
Ich finde Text, Stimme und Musik einfach nur zum abgewöhnen.
1 Stern, weil weniger leider nicht geht.
Der Text ist clever. 4 von 5 Punkten Ich denke zu Musik und Stimme brauch man nicht viel zu schreiben, nett eben. Das einzigst wirklich auffällige ist nunmal der Text. Und der hat mich (weil ich "natürlich" ein Mann bin) erst fuchsteufelswild gemacht. Dann sah ich irgendwann ein Fernsehinterview, wo sich Frau Louisan dafür rechtfertigte. Im Prinzip kam bei der Sache raus: hätte ein Mann diesen Text gesungen, hätten die Leute vielleicht gesagt, was für ein "tougher Kerl" er ist. Aber die Tatsache, dass eine FRAU einen MACHOTEXT singt war wohl so verstörend, dass es viele so auf die Palme gebracht hat. Und das ist doch eigentlich ein Zeichen, dass dieser Text ziemlich clever ist, oder? Im Prinzip wird das männliche Machogehabe veräppelt, indem man den Spieß einfach umdreht.
kuscheliger Popsong erster Kategorie 5 von 5 Punkten Die Debüt-Single von Annett Louisan fasziniert und zieht den (wohl vorrangig männlichen) Zuhörer in ihren Bann. Die Mischung aus lieblicher Klein-Mädchen-Stimme und einem Text, der von einer Frau erzählt, die genau weiß, was sie will, weiß zu begeistern. Das Lied beschreibt die Schwierigkeit unterschiedlicher Erwartungen an menschliche Beziehungen. Es ist ein Stück aus dem Leben vieler junger Menschen und daher wohl auch so authentisch. Wie sich die junge Frau entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Das Debüt jedenfalls ist klasse !!!
Das Leben ist ein Spiel.Liebe auch? 5 von 5 Punkten Die Aussage des Textes ist, dass es Menschen gibt, die Mann-Frau-Beziehungen weniger moralisch und viel eher hedonistisch betrachten.Dies trifft auf viele junge Menschen zu, die zum einen Erfahrungen machen und zum anderen (noch) keine festen Bindungen wollen. Der Liedtext spricht von den unterschiedlichen Erwartungshaltungen, die Partner in einer Beziehung haben können, und davon, dass eben auch Rücksicht("Hab zuviel Respekt vor deinen Gefühlen"), gegenseitiges Verständnis("Dass es dich so trifft,hab ich nicht gewußt") und vor allem klare Verhältnisse("Ich will doch nur spielen") erforderlich sind. Die instrumentale und gesangliche Gestaltung entspricht wohl dem, was gemeinhin als Kuschel-Pop-Song bezeichnet werden kann. Als solchen sollte man dieses Lied auffassen. Alles andere entspringt der wirren Fantasie einiger übereifriger Interpreten, die die Begriffe Syntax, Semantik und Metapher wohl gerade das erste Mal gelesen haben. ;-) Alle Zitate aus dem besprochenen Lied;Rechte entsprechend.
gemischte gefuehle... 4 von 5 Punkten das lied hat was! endlich mal was ungecastetes, was nicht mit totaler gewalt von einem privat tv-sender einem aufs butterbrot geklatscht wird.der song ist vom arrangement her ebenfalls sehr gelungen. will sagen, es deutschtuemmelt nicht + hat internationalen standard. mit dem text hadere ich auch ein wenig, daher meine ueberschrift zu dieser kritik. vor allem mit der kombi dieser bewusst auf unschuldiges klein-maedchen gemachte stimme tue ich mir etwas schwer. jetzt aber gleich mit der keule zu kommen und da gott-weiß-was reininterpretieren, das erinnert doch eher an frueheren jahrhunderte. auch vergisst man, dass eine dame namens vanessa paradis (heut ehefrau von einem herrn depp, johnny depp) vor nicht allzulanger zeit auch songs mit dieser kindlichen stimme aufgenommen hat. da hat sich auch niemand drueber echauffiert! ausserdem - wer mit offenen augen durch seine stadt laeuft, und da manche plakatwaende anschaut.... also die pferde im stall lassen. kritischer waer die sache, wenn die gute frau das zu ihrer masche macht! vor allem diese kleinmaedchen stimme wuerde spaet. beim zwoten lied entsetztlich nerven...mich zumindest.
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Das Grosse Erwachen (...und Jetzt...) Annett Louisan Audio CD, 30. September 2005 Verkaufsrang: 94858
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Absoluter Hit! 5 von 5 Punkten Zwar merkt man, dass Annett gereift ist, was auch "Das große Erwachen" zeigt, aber die neuste Single ist erneut ein absolutes Bonbon. Nun, alle Songs von Annett Louisan faszinieren und sind traumhaft, ihr neues Album "Unausgesprochen" dürfte durchaus das beste Album 2005 gewesen sein, frohes neues Jahr und viel Erfolg Annett, wir wippen bei "Eve" ab sofort mit.
Jedes Lied wie jedes Lied 1 von 5 Punkten Habe die CD gekauft weil ich das "Spiel " sehr gut finde. Die Rezensionen sind sehr positiv geschrieben. Hat keiner gemerkt das jedes Lied wie das andere ist? Der Text variert, aber der musikalische Ursprung ist ein Einheitsbrei. Nette Stimme, leider kein Groove. Was soll ich sagen.... Frauen CD???
Misslungen 1 von 5 Punkten Annett Louisan kann mit dieser Single in keiner Weise an die Songs des Erfolgsalbums Boheme, speziell der Single "Das Spiel" anknüpfen. Die Leichtigkeit der netten Songs scheint völlig verloren. Man hat den Eindruck, diese Single soll irgendwie eine Fortsetzung des bisherigen Erfolgs sein, gleichzeitig soll es aber auch krampfhaft etwas anderes sein. Der Versuch ist leider völlig daneben gegangen. Bleibt zu wünschen, dass die Unbeschwertheit sich irgendwann wieder einstellt. Diese Single wird ganz sicher kein großer Hit.Mehr als 1 Stern ist überhaupt nicht drin.
Enttäuschend 2 von 5 Punkten Ich bin von der neuen Single von Annett Louisan mehr als enttäuscht. Der Titelsong geht ja mal gerade noch so, aber die beiden anderen Tracks sind irgendwie völlig daneben. Auch "Das grosse Erwachen" gefällt mir eigentlich nur, weil der Song von Annett interpretiert wird. Die anderen Songs passen besser zu einer schwarzen Bluessängerin, oder vielleicht noch zu Dolly Parton. Da würden die Songs auch Sinn machen. Ich hoffe das Album wird besser, ansonsten wird der Stern von Annett ganz schnell wieder verglühen.
Wieder eine Klasse Single! 5 von 5 Punkten Jeder der das erste Album von Annett Louisan im Schrank stehen hat,wird diese Vorabsingle lieben. Sie hat alles, was man für einen Hit braucht. Diese wunderbare Selbst-Ironie, die mir bereits auf ihrer Single "Das Spiel" den Anstoß gegeben hat, gespannt auf ihr Album "Boheme" zu warten. Der Song erzählt davon, wie man sich verrenkt und alles tut, um den Angebeteten auch wirklich zu verführen. das allerdings auf lustige art und weise. der refrain besagt: "jetzt will ich, dass du mich liebst, ganz genau so, wie ich wirklich bin, und mir all meine Macken und Fehler vergibst. Jetzt. Nimm es hin.". Ja Annett, das werden hoffentlich wieder viele tun. ;-) |
Eve Annett Louisan Audio CD, 6. Januar 2006 Verkaufsrang: 137785 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
unpassend 5 von 5 Punkten diese Version von "Eve" ist gut, aber man hätte einen anderen 2. Titel wählen müssen. "Vielleicht" hätte gut gepasst. Ein Song, der unterschätzt wird. Diese leichte, beschwingte Art wird gut musikalisch interprätiert von den Musikern.
Traumhafter Song! 5 von 5 Punkten Ich bin erst seit Kurzem auf Annett Louisan gestoßen und habe mir direkt beide Alben besorgt. Mein Gott, diese Lady ist das Beste was wir jemals in Deutschland hatten. Andere deutschen Künstler wie Jeanette oder Sarah Connor sind längst im Mainstream hängengeblieben und bleiben mit ihrer Durchschnittsmusik auf ihren CDs sitzen, doch was Annett Louisan macht ist absolut traumhaft! Bereits ihr Debütalbum im Jahr 2004 konnte mit "Das Spiel" und "Das Gefühl" große Erfolge verbuchen. Diese Musik ist komplett anders als jede andere Musik, selbst Juli oder Wir sind Helden machen nicht solche Musik. Sehr tiefsinnige Texte kommen da aus Annetts Mund und ihre liebliche Stimme bringt diese Texte faszinierend rüber. Gepaart von diesen zwei Komponenten folgen noch die wunderschönen Melodien im Hintergrund, die zeitweise aus Jazz,Blues oder auch Tango und Waltz bestehen. Annett konnte bereits mit "Boehme" einen Standard setzen, den zurzeit kein Künstler in Deutschland erreicht! Ihr zweites Album "Unausgesprochen" toppt "Boehme" nochmal, ihre Stimme ist gereift, die Melodien sind abwechslungsreicher und die Texte frecher und auch mal knallhart. "Eve" ist ein Song über eine Freundin, die man heimlisch hasst und neidisch von oben auf sie herunterschaut wenn man sieht was sie alles erreicht. Perfekt!
Na, bitte, geht doch! 4 von 5 Punkten Ich habe schon viel über sie gelästert, gestänkert, hergezogen, habe sie beschimpft, verflucht, ausgelacht. Und dann haut Frau Louisan mir diese herzallerliebste Single vor den Latz, und ich muss Abbitte leisten: DAS ist mit Abstand einer der großartigsten deutschen Texte der letzten 10 Jahre. Da können sich die Kolleginnen von Silberjuli und wie sie alle heißen, eine gehörige Scheibe von abschneiden. DER Text setzt Maßstäbe! Warum aber nur 4 Sterne, fragst Du? Mit der Musik kann ich mich nach wie vor nur schwer anfreunden, zu wenig Ecken und Kanten halt. Wobei es bei diesem Stück sogar noch zum Konzept passt... |
Was Haben Wir Gesucht Annett Louisan Audio CD, 30. November 2007 Verkaufsrang: 108685
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Nicht jeder Hit muss in die Charts - sondern in die Herzen 5 von 5 Punkten Im Gegenteil. Gerade bei Annetts Musik muss man schon ein wenig mehr Anspruch stellen dürfen und es ist in gewisser Weise auch eine Auszeichnung, nicht mit jedem Song dem Mainstream zu genügen. Mir gefällt diese Ballade unheimlich gut, da sie Tiefgang besitzt und einen wunderbar sehnsuchtsvollen Text hat. Ein Song zum Genießen und ideal zum Tanzen bei Kerzenschein. Ich hoffe, dass wir noch lange so tolle Musik von Annett beschert bekommen, die im übrigen live absolut top ist.
Eines meiner Lieblingslieder auf dem neuen Album 5 von 5 Punkten Ich mag besonders ihre leisen, nachdenklichen Lieder. "Was haben wir gesucht" handelt von einer Dreiecksgeschichte, einer unerfüllten Liebe, einer gemeinsamen Nacht, die Sehnsüchte weckt aber beide wissen, es wird keine Zukunft geben. "Keine Angst, ich leg auf, alles bleibt wie es vorher war....."
Die Melodie ist eingängig aber nicht simpel, wechselt zwischen sehnsuchtsvollen Klängen und beschwingteren Passagen.
Einfach schön.
unnötig 2 von 5 Punkten gleich eines vorweg, ich mag die musik von annett wirklich sehr und bin auch vom album "das optimale leben" begeistert, doch bei diesem song handelt es sich meiner meinung nach um einer der schwächeren bzw chartuntauglichsten (die single wird sich nicht lange in den hintersten plätzen halten können). es gäbe auf dem album soooo viel bessere lieder, die auch wesentlich bessere chancen in den singlecharts hätten; die plattenfirma ist ja wohl rein auf kommerz aus, anders kann ich mir die neue tour edition des albums nicht erklären. ein stern für den song an sich und ein weiterer für den rest der cd, wo man zwar neues material findet, welches aber allerdings zur gänze auf der neuen edition des albums vorfindet.
Annett hat es einfach drauf 5 von 5 Punkten Die 2te Single steht der Vorabsingle in nichts nach. Ich liebe das neue Album von Annett (Platz 2 der Charts). Wie schon die Vorabsigle wird wahrscheinlich auch diese Single nicht über die Top 30 hinauskommen. Scahde hätte Annett doch mal wieder einen Hit wie "Das Spiel" verdient. |
Das Alles Wär Nie Passiert Annett Louisan Audio CD, 17. August 2007 Verkaufsrang: 97528
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Geklaut? Nein, geliehen. Und genial gesungen 5 von 5 Punkten Ich habe gestern eine Sendung im ZDF gesehen, in der mehrere Künstler Ihr Können zum Besten gaben, unter anderem eben auch Annett Louisan, wo ich auf dieses Lied aufmerksam wurde. Großartig gesungen, anders kann man das nicht sagen. Auch das Liebeslied, welches auf dieser CD mit enthalten ist, kann ich nach der gestrigen Darbietung nur empfehlen.
Zu dem Plagiatsvorwurf meines Vorschreibers habe ich nur einen tollen Hinweis, nämlich das Booklet mit folgendem Hinweis:
2. Strophe frei nach Amanda Marshall Sunday Morning After. Sowas nennt man "klauen", wenn man den Ursprung selbst benennt?
Sich an anderen Texten zu orientieren ist wohl kaum verwerflich. Das haben schon ungefähr 3 Millionen Künstler vor ihr getan. Deswegen ein Stern? Nein, dafür ist die Musik von Annett Louisan einfach zu großartig!
Geklaut 1 von 5 Punkten Beim ersten Hören der neuen Single von Annett Louisan - die ich eigentlich sehr gerne höre - war ich einfach nur verblüfft darüber, dass die zweite Strophe fast wortwörtlich von Amanda Marshalls "Sunday Morning After" geklaut ist. Das kommt einfach nicht gut, Frau Louisan.
Auch musikalisch fand ich das Stück eher enttäuschend - deswegen nur einen Stern. |
Drück die 1 Annett Louisan Audio CD, 26. September 2008 Verkaufsrang: 358
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| Das Spiel Annett Louisan Audio CD, 2. November 2004 Verkaufsrang: 355609
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Das Gro?E Erwachen (... und Je Annett Louisan Audio CD, 7. Oktober 2005
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