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| Marilyn Manson | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Smells Like Children Marilyn Manson Audio CD, 2. Dezember 2003 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 12 Tagen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Missbrauch...? 4 von 5 Punkten Vorweg: Diese EP ist für jemanden, der noch nie in seinem Leben ein Manson-Album gehört hat, überhaupt nicht zu empfehlen. Es würde einen relativ irritierenden und unbefriedigenden Eindruck hinterlassen.
Weiß man allerdings schon, mit wem man es hier zu tun hat und kennt dazu noch den Vorgänger Portrait of an American Family, kann man mit diesem Stück Geräusch sehr viel Spaß haben.
Interessant wird es vor allem, wenn man Mansons Biografie gelesen hat, die über die Entstehung der ansonsten undefinierbaren und sinnfreien Sounds und Gesprächsfetzen einige erklärende Worte verliert.
Die Biografie gibt auch über die Motivation des Albums Auskunft. Wer es also noch nicht gemerkt hat: Hier soll es um Missbrauch gehen!
Da liegt bei mir der Schluss nahe, dass das verdammt wörtlich genommen wurde und die alten Stücke, die hier als Remix teilweise unter völlig neuem Titel präsentiert werden, für die EP missbraucht wurden.
So klingt es jedenfalls.
Und das meine ich nicht negativ, denn wer sich mit Mansons Gedankenwelt auseinandersetzt, legt vermutlich einen großen Wert auf derartige Symbolik und Spielereien.
Die neuen Stücke, vor allem Sweet Dreams als die wichtigste und beste Coverversion, die Manson je zustande gebracht hat, machen die Platte zur Spielerei zusätzlich hörenswert.
Das Artwork in Kombination mit dem Titel passt perfekt zum Inhalt und transportiert viel der frühen an Willy Wonka orientierten Manson-Symbolik.
Alles in allem ein gelungenes Zwischenspiel, das für den erfahreneren Manson-Konsumenten durchaus interessant sein kann. :-)
Es riecht nach Kinder... 3 von 5 Punkten Was ist das für eine Platte, die Marilyn Manson 1995 zusammen mit Nine Inch Nails Frontmann Trent Reznor auf den Markt gebracht hat? Eine EP, bei der man bis heute nicht wirklich weiß, wie sie in der Gesamtdiskografie Marilyns einzuordnen ist. Die CD klingt sehr experimentiel und obszön, teilweise ist die Stimmung auch sehr bedrückt. Grotesk und schockierend, aber auch nie wirklich im Vordergrund.
Ich selber als MM-Freak wurde von seinen Alben immer positiv überrascht und natürlich stößt man auch irgendwann auf die "Smells like children EP". Bis dahin wußte ich noch nicht viel über sie, bis auf dessen, das sich darauf die geniale Coverversion "Sweet dreams (are made of this)" von The Eurythmics befindet, welche soviel ich weiß jeden annähernden Rock-Metal-Melodic Fan gefällt (Auch das Music Video imponierte mir und ist für mich einer der besten Manson-Videos). Da habe ich natürlich nicht lange gezappelt und griff zu. Naja... vieles gab es dann nicht zu entdecken, da es kein Booklet gibt, sondern nur die Rückseite vom Titelbild der EP, auf der die Band und die Mitarbeiter erwähnt sind. Keine Lyrics oder Bilder, ein eher billiger Eindruck gegenüber dem Debut "Portrait of an American family" (1994). Ein Fortschritt der Band ist doch schon mal zu erkennenen: Die Band hat viel schrägere Anziehsachen an, blaue Federn, blutrote Felle, Lederjacken, Boots, Nietenbände, etc und ihr geschminktes Aussehen war schon viel schockierender als beim Debut. Wie es dann jeden erging, der die CD in der Stereoanlage laufen ließ, bekam ich erstmal ein mulmiges Gefühl. Das "Smells like children" Remix Versionen von "Organ grinder", "Dope hat" und "Cake and sodomy" enthielt war mir beim Lesen der Tracklist bewusst. Aber das sie sehr roh und total unausgereift gegenüber den Originalen klangen, überraschte mich schon. Auch mit den vielen Gesprächen und Non-Sens Parts des Albums wußte ich nicht viel anzufangen.
Ist hier wirklich nur die Single Auskopplung das Highlight?
Aus musikalischer Sicht bestimmt. Hat man aber ein gewisses Allgemeinwissen über die MM-Diskografie, über die Entstehungen und frühere Experimentierfreude der Band, kann dies einen durchaus interessanten Ablauf durch die EP mit sich bringen. Da fängt es an bei "The hands of small children" mit kaltem Gestöhne von Zombies und verzerrten Schreie von Kleinkindern, bis über zur bekannten Bassline von "Diary of a dope friend" (Dope hat - Remix), in dem es zum Refrain richtig laut wird. Dann geht es weiter mit dem instrumentalen düsteren verspielten Orgelspiel "S****y chicken gang bang" und mit dem Organ grinder Remix "Kiddie grinder (extrem hervorgehobener Beat). Dann kommt eine groteske Diskussion über Christen "Sympathie for the parents" und schließlich das bekannte "Sweet dreams (are made of this)", der größte Kaufgrund für die EP. Weiter gehts mit dem 'Cake and sodomy' Remix "Everlasting c***sucker". Aus der Biografie "The long hard road out of hell" (1997) kann man etwas über den Skit "F*** Frankie" lesen: Der Busfahrer Frank ihrer Smells-like-children Tour 1995 hat wegen finanziellen Gründen größere Konflikte mit der Band gehabt. So hat Manson ihm eins mit dem obszönen Gestöhne ausgewischt. Es folgen eine Coverversion von Jay Hawkins "I put a spell on you", eine Shortstory über einen Drogengeschädigten der eine Krankenschwester am Telefon zujammert "May cause discoloration of the urine or feces" und "Scab, guns and peanut butter" (ein verzerrtes Sing-Gitarrenspiel). Danach kommt ein weiterer 'Dope hat' Remix "Dance of the dope hats", viel schneller als der zweite Track auf der EP. Desweiteren, "White Trash", eine kurze Akkustik-Version von 'Cake and sodomy' mit Tony Wiggins, einer ihrer ehemaligen Tourbusfahrer, und nochmals ein Non-Sense Gespräch über illegale Geschehenisse bei "Dancing with the One-legged". Zum Schluß rockt Manson nochmals richtig bei "Rock 'n' Roll Nigger" ab, der lauteste und aggressivste Song der Platte. Wartet man bei "Track 16" noch ein paar Minuten, erwartet uns dann noch als Bonus ein ähnliches Orgelspiel wie "S****y chicken gang bang" mit abschließenden Gesprächen.
Ich kann durchaus die 1-Sterne bis 2-Sterne Rezensionen verstehen, die mit einem solchen experimentiellen, obszönen CD nicht viel anfangen können (bis auf "Sweet dreams"). Weiß man als Manson Fan doch ein bisschen über die Anfangszeit, dann findet kann man viele Zusammenhänge herausfinden, die sich zwischen der Spooky-Kids Zeit, "Portrait of an American family" (1994) und dem weitausgereiften "Antichrist Superstar" (1996) abgespielt haben. Für mich ein durchaus interessanter Lückenfüller der Diskographie, bzw ein besonderes Album im Gegensatz zu den heutigen Klängen in unserer Zeit.
Hier noch ein Kauftip, für die die mehr über die frühen Epochen Marilyns erfahren will.
Marilyn Manson "The long hard road out of hell" English-Biography
Mit dem Buch wertet es die EP "Smells like children" sogar nochmal auf!
Oft übersehen!!! 3 von 5 Punkten Vor ein paar Jahren hörte ich sehr oft Marilyn Manson und las dazu gerne seine Biographie. (siehe Rezension) Heute höre ich ganz andere Musik, aber an "Smells Like Children" komme ich auch selbst heute auch nicht vorbei!! Und bis heute kenne ich NICHT ein Album das auch nur ansatzweise so klingt!
Das Album klingt eine Mischung aus Psychedelic Rock und Hörspielen. Richtige Songs wechseln sich ständig mit Soundscapes, verrückten Dialogen und Monologen ab. "The Hands Of Small Children" geht nahtlos über in "Diary Of A Dope Friend". Sehr düster, sehr schleppend und unglaublich bedrückend - aber saugut... Darauf folgt ein Keyboardzwischenspiel und dann plötzlich..."Kiddie Grinder", ein Remix von "Organ Grinder" vom ersten Album. Wieder verrückt, aber schneller und genau so hart wie "Diary...". Nach einem weiteren Interlude kommt nun der Moment auf den alle gewartet haben. Sweet Dreams. Man muss ihm auf die Schulter klopfen (oder doch Twiggy Ramirez?), selten so eine verdammt gute Coverversion gehört. SO MUSS DAS SEIN... "Everlasting C***sucker" (wieder ein RMX, die sehr gute Originalversion gibt es auf "Potrait Of An American Family") fällt ein wenig ab, aber das liegt wahrscheinlich am ungünstigen Platz in der Tracklist. "F*** Frankie" ist was es halt ist und danach folgt mit "I Put A Spell On You" wieder eine Coverversion. Wieder ein super Song. (In der Biographie erfährt man, dass die Plattenfirma diesen Song als Single auskoppeln wollte - aber die Band für "Sweet Dreams" plädierte!) Danach folgen zwei Interludes...sehr, sehr komisch. Danach folgt ein RMX von "Dope Hat" vom ersten Album. "White Trash" - ein Song performt vom Busfahrer der ersten Marilyn Manson Tour Wiggins (ich glaub' der hieß Tony mit Vornamen?). Sehr cool. Nach einem weiteren Interluds folgt "Rock'n'Roll Nigga" und der zeigt wo es langgeht!
Die CD ist zu Ende. Aber es läuft noch weiter. Irgendwann kommen komische Geräusche, danach verfremdete Schreie...verdammt! Das kann einen ganz schön mitnehmen...
Hier hört man eine experimentierfreudige Band, die die Grenzen sucht und sie auch gefunden hat. Für einige vielleicht zu viel, aber man sollte reinhören. Alleine wegen "Sweet Dreams", "Diary Of..." und "I Put A Spell On You" sollte man die CD haben.
Warum eine positive Rezension, aber nur 3 Sterne??? Die Balance zwischen Songs und Interludes stimmt nicht ganz, zwei durchschnittliche Songs sind mitdabei und bei einer solchen kurzen - musikalischen - Spielzeit macht sich das natürlich doppelt bemerkbar!!!
TROTZDEM KAUFEN!!!!!!
Die einzig ware 4 von 5 Punkten Die "Smells Like Children" EP mit coverversionen von "Sweet Dreams (Are Made Of This)" "I Put A Spell On You" und "Rock And Roll Nigger" + den Remixen der bekannten Songs "Cake and Sodomy" "Dope Hat (Chocolate Factory)" (usw.)gewürzt mit schnipseln von obskuren Telephongesprächen ("May cause discoloration of Urine an Feces", "F*** Frankie" und noch viel abgefahreneren audio works ("The Hands Of Small Children" usw.) Dazu kommt noch eine relativ schlichte aufmachung ohne booklet, dafür aber mit den gelungensten Artworks der Bandgeschichte. Ein geniales Konzept album mit kaum neuen songs.
Kreativ, experimentell, die beste Manson-Platte 5 von 5 Punkten Im Gegensatz zu den spaeteren Manson-Alben, die eher Durchschnittskost bieten, gibt es hier originellen Rock mit neuen Ideen aus der Vor-Antichrist-Superstar-Zeit. Das Album verbindet den Sound des "Portrait"-Albums mit geradezu Zappa-esker Spielfreude und schafft Highlights wie "Diary of a Dope Fiend", "Kiddie Grinder" den bestens bekannten Remix von "Sweet Dreams". Unbedingt anhoeren.
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Spannend bis nervig 3 von 5 Punkten Ich finde Marilyn Manson spätestens seit dem Mechanical Animals Album ziemlich cool und denke, er könnte zu einer der wichtigsten Figuren in der Rockmusik werden. Diese CD ist keine wirkliche single, sondern eher sowas wie ein Mini-remix- und Livealbum als Zusatz zum Longplayer "Antichrist Superstar". Der Sound ist dabei ganz im Stil des "normalen" Manson: Großkotzig und heftig rockig, jedoch weniger straight und dafür abwechslungsreicher und experimenteller. Vor allem die hektische Beautiful People Variante "The Horrible People" ist wirklich gelungen. Der Dance Mix von "The Tourniquet Prosthetic" ist weniger aufregend und eher lahm. "Dried up..." und "Antichrist Superstar" gibt es als leicht kratzige live Versionen. Das "acoustic requiem for antichrist superstar" in Form von "The Man that you fear" ist okay und rundet das werk gut ab. Für den normalen Radiohörer ist die Scheibe eher schwerzugänglich und weniger interessant, aber Manson Anhänger werden sicher ihren Spaß daran haben! |
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