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| Marilyn Manson | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Smells Like Children [Musikkassette] [US-Import] Marilyn Manson Hörkassette, 24. Oktober 1995
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Missbrauch...? 4 von 5 Punkten Vorweg: Diese EP ist für jemanden, der noch nie in seinem Leben ein Manson-Album gehört hat, überhaupt nicht zu empfehlen. Es würde einen relativ irritierenden und unbefriedigenden Eindruck hinterlassen.
Weiß man allerdings schon, mit wem man es hier zu tun hat und kennt dazu noch den Vorgänger Portrait of an American Family, kann man mit diesem Stück Geräusch sehr viel Spaß haben.
Interessant wird es vor allem, wenn man Mansons Biografie gelesen hat, die über die Entstehung der ansonsten undefinierbaren und sinnfreien Sounds und Gesprächsfetzen einige erklärende Worte verliert.
Die Biografie gibt auch über die Motivation des Albums Auskunft. Wer es also noch nicht gemerkt hat: Hier soll es um Missbrauch gehen!
Da liegt bei mir der Schluss nahe, dass das verdammt wörtlich genommen wurde und die alten Stücke, die hier als Remix teilweise unter völlig neuem Titel präsentiert werden, für die EP missbraucht wurden.
So klingt es jedenfalls.
Und das meine ich nicht negativ, denn wer sich mit Mansons Gedankenwelt auseinandersetzt, legt vermutlich einen großen Wert auf derartige Symbolik und Spielereien.
Die neuen Stücke, vor allem Sweet Dreams als die wichtigste und beste Coverversion, die Manson je zustande gebracht hat, machen die Platte zur Spielerei zusätzlich hörenswert.
Das Artwork in Kombination mit dem Titel passt perfekt zum Inhalt und transportiert viel der frühen an Willy Wonka orientierten Manson-Symbolik.
Alles in allem ein gelungenes Zwischenspiel, das für den erfahreneren Manson-Konsumenten durchaus interessant sein kann. :-)
Es riecht nach Kinder... 3 von 5 Punkten Was ist das für eine Platte, die Marilyn Manson 1995 zusammen mit Nine Inch Nails Frontmann Trent Reznor auf den Markt gebracht hat? Eine EP, bei der man bis heute nicht wirklich weiß, wie sie in der Gesamtdiskografie Marilyns einzuordnen ist. Die CD klingt sehr experimentiel und obszön, teilweise ist die Stimmung auch sehr bedrückt. Grotesk und schockierend, aber auch nie wirklich im Vordergrund.
Ich selber als MM-Freak wurde von seinen Alben immer positiv überrascht und natürlich stößt man auch irgendwann auf die "Smells like children EP". Bis dahin wußte ich noch nicht viel über sie, bis auf dessen, das sich darauf die geniale Coverversion "Sweet dreams (are made of this)" von The Eurythmics befindet, welche soviel ich weiß jeden annähernden Rock-Metal-Melodic Fan gefällt (Auch das Music Video imponierte mir und ist für mich einer der besten Manson-Videos). Da habe ich natürlich nicht lange gezappelt und griff zu. Naja... vieles gab es dann nicht zu entdecken, da es kein Booklet gibt, sondern nur die Rückseite vom Titelbild der EP, auf der die Band und die Mitarbeiter erwähnt sind. Keine Lyrics oder Bilder, ein eher billiger Eindruck gegenüber dem Debut "Portrait of an American family" (1994). Ein Fortschritt der Band ist doch schon mal zu erkennenen: Die Band hat viel schrägere Anziehsachen an, blaue Federn, blutrote Felle, Lederjacken, Boots, Nietenbände, etc und ihr geschminktes Aussehen war schon viel schockierender als beim Debut. Wie es dann jeden erging, der die CD in der Stereoanlage laufen ließ, bekam ich erstmal ein mulmiges Gefühl. Das "Smells like children" Remix Versionen von "Organ grinder", "Dope hat" und "Cake and sodomy" enthielt war mir beim Lesen der Tracklist bewusst. Aber das sie sehr roh und total unausgereift gegenüber den Originalen klangen, überraschte mich schon. Auch mit den vielen Gesprächen und Non-Sens Parts des Albums wußte ich nicht viel anzufangen.
Ist hier wirklich nur die Single Auskopplung das Highlight?
Aus musikalischer Sicht bestimmt. Hat man aber ein gewisses Allgemeinwissen über die MM-Diskografie, über die Entstehungen und frühere Experimentierfreude der Band, kann dies einen durchaus interessanten Ablauf durch die EP mit sich bringen. Da fängt es an bei "The hands of small children" mit kaltem Gestöhne von Zombies und verzerrten Schreie von Kleinkindern, bis über zur bekannten Bassline von "Diary of a dope friend" (Dope hat - Remix), in dem es zum Refrain richtig laut wird. Dann geht es weiter mit dem instrumentalen düsteren verspielten Orgelspiel "S****y chicken gang bang" und mit dem Organ grinder Remix "Kiddie grinder (extrem hervorgehobener Beat). Dann kommt eine groteske Diskussion über Christen "Sympathie for the parents" und schließlich das bekannte "Sweet dreams (are made of this)", der größte Kaufgrund für die EP. Weiter gehts mit dem 'Cake and sodomy' Remix "Everlasting c***sucker". Aus der Biografie "The long hard road out of hell" (1997) kann man etwas über den Skit "F*** Frankie" lesen: Der Busfahrer Frank ihrer Smells-like-children Tour 1995 hat wegen finanziellen Gründen größere Konflikte mit der Band gehabt. So hat Manson ihm eins mit dem obszönen Gestöhne ausgewischt. Es folgen eine Coverversion von Jay Hawkins "I put a spell on you", eine Shortstory über einen Drogengeschädigten der eine Krankenschwester am Telefon zujammert "May cause discoloration of the urine or feces" und "Scab, guns and peanut butter" (ein verzerrtes Sing-Gitarrenspiel). Danach kommt ein weiterer 'Dope hat' Remix "Dance of the dope hats", viel schneller als der zweite Track auf der EP. Desweiteren, "White Trash", eine kurze Akkustik-Version von 'Cake and sodomy' mit Tony Wiggins, einer ihrer ehemaligen Tourbusfahrer, und nochmals ein Non-Sense Gespräch über illegale Geschehenisse bei "Dancing with the One-legged". Zum Schluß rockt Manson nochmals richtig bei "Rock 'n' Roll Nigger" ab, der lauteste und aggressivste Song der Platte. Wartet man bei "Track 16" noch ein paar Minuten, erwartet uns dann noch als Bonus ein ähnliches Orgelspiel wie "S****y chicken gang bang" mit abschließenden Gesprächen.
Ich kann durchaus die 1-Sterne bis 2-Sterne Rezensionen verstehen, die mit einem solchen experimentiellen, obszönen CD nicht viel anfangen können (bis auf "Sweet dreams"). Weiß man als Manson Fan doch ein bisschen über die Anfangszeit, dann findet kann man viele Zusammenhänge herausfinden, die sich zwischen der Spooky-Kids Zeit, "Portrait of an American family" (1994) und dem weitausgereiften "Antichrist Superstar" (1996) abgespielt haben. Für mich ein durchaus interessanter Lückenfüller der Diskographie, bzw ein besonderes Album im Gegensatz zu den heutigen Klängen in unserer Zeit.
Hier noch ein Kauftip, für die die mehr über die frühen Epochen Marilyns erfahren will.
Marilyn Manson "The long hard road out of hell" English-Biography
Mit dem Buch wertet es die EP "Smells like children" sogar nochmal auf!
Oft übersehen!!! 3 von 5 Punkten Vor ein paar Jahren hörte ich sehr oft Marilyn Manson und las dazu gerne seine Biographie. (siehe Rezension) Heute höre ich ganz andere Musik, aber an "Smells Like Children" komme ich auch selbst heute auch nicht vorbei!! Und bis heute kenne ich NICHT ein Album das auch nur ansatzweise so klingt!
Das Album klingt eine Mischung aus Psychedelic Rock und Hörspielen. Richtige Songs wechseln sich ständig mit Soundscapes, verrückten Dialogen und Monologen ab. "The Hands Of Small Children" geht nahtlos über in "Diary Of A Dope Friend". Sehr düster, sehr schleppend und unglaublich bedrückend - aber saugut... Darauf folgt ein Keyboardzwischenspiel und dann plötzlich..."Kiddie Grinder", ein Remix von "Organ Grinder" vom ersten Album. Wieder verrückt, aber schneller und genau so hart wie "Diary...". Nach einem weiteren Interlude kommt nun der Moment auf den alle gewartet haben. Sweet Dreams. Man muss ihm auf die Schulter klopfen (oder doch Twiggy Ramirez?), selten so eine verdammt gute Coverversion gehört. SO MUSS DAS SEIN... "Everlasting C***sucker" (wieder ein RMX, die sehr gute Originalversion gibt es auf "Potrait Of An American Family") fällt ein wenig ab, aber das liegt wahrscheinlich am ungünstigen Platz in der Tracklist. "F*** Frankie" ist was es halt ist und danach folgt mit "I Put A Spell On You" wieder eine Coverversion. Wieder ein super Song. (In der Biographie erfährt man, dass die Plattenfirma diesen Song als Single auskoppeln wollte - aber die Band für "Sweet Dreams" plädierte!) Danach folgen zwei Interludes...sehr, sehr komisch. Danach folgt ein RMX von "Dope Hat" vom ersten Album. "White Trash" - ein Song performt vom Busfahrer der ersten Marilyn Manson Tour Wiggins (ich glaub' der hieß Tony mit Vornamen?). Sehr cool. Nach einem weiteren Interluds folgt "Rock'n'Roll Nigga" und der zeigt wo es langgeht!
Die CD ist zu Ende. Aber es läuft noch weiter. Irgendwann kommen komische Geräusche, danach verfremdete Schreie...verdammt! Das kann einen ganz schön mitnehmen...
Hier hört man eine experimentierfreudige Band, die die Grenzen sucht und sie auch gefunden hat. Für einige vielleicht zu viel, aber man sollte reinhören. Alleine wegen "Sweet Dreams", "Diary Of..." und "I Put A Spell On You" sollte man die CD haben.
Warum eine positive Rezension, aber nur 3 Sterne??? Die Balance zwischen Songs und Interludes stimmt nicht ganz, zwei durchschnittliche Songs sind mitdabei und bei einer solchen kurzen - musikalischen - Spielzeit macht sich das natürlich doppelt bemerkbar!!!
TROTZDEM KAUFEN!!!!!!
Die einzig ware 4 von 5 Punkten Die "Smells Like Children" EP mit coverversionen von "Sweet Dreams (Are Made Of This)" "I Put A Spell On You" und "Rock And Roll Nigger" + den Remixen der bekannten Songs "Cake and Sodomy" "Dope Hat (Chocolate Factory)" (usw.)gewürzt mit schnipseln von obskuren Telephongesprächen ("May cause discoloration of Urine an Feces", "F*** Frankie" und noch viel abgefahreneren audio works ("The Hands Of Small Children" usw.) Dazu kommt noch eine relativ schlichte aufmachung ohne booklet, dafür aber mit den gelungensten Artworks der Bandgeschichte. Ein geniales Konzept album mit kaum neuen songs.
Kreativ, experimentell, die beste Manson-Platte 5 von 5 Punkten Im Gegensatz zu den spaeteren Manson-Alben, die eher Durchschnittskost bieten, gibt es hier originellen Rock mit neuen Ideen aus der Vor-Antichrist-Superstar-Zeit. Das Album verbindet den Sound des "Portrait"-Albums mit geradezu Zappa-esker Spielfreude und schafft Highlights wie "Diary of a Dope Fiend", "Kiddie Grinder" den bestens bekannten Remix von "Sweet Dreams". Unbedingt anhoeren.
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Eat Me Drink Me Marilyn Manson Audio CD, 20. März 2008 Verkaufsrang: 711943 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 13 Tagen. Es muss schrecklich anstrengend sein, als Marilyn Manson zu leben: morgens eine rituelle Schweineschlachtung, dann frisches, warmes Tierblut auf nüchternen Magen trinken, dann den ganzen Vormittag in Exkrementen wühlen, dann zum Mittags-Massaker einem Weberknecht die Beine ausreißen, dann Selbstverstümmelung und Eigenbluttherapie, bevor abends das traditionelle Frauenschänden und Kreuzeverbrennen auf dem Programm steht. Seufz! Echt aufreibend, so ein Image als Grusel-Rocker! Wann findet der Mann noch Zeit, so gute Musik zu schreiben? "Eat Me, Drink Me" ist - natürlich! - ganz furchtbar schwarz und böse und albtraumhaft und verzerrt, aber bei genauerem Hinhören offenbaren sich gleich mehrere richtig gute, eingängige Melodien mit Verweisen auf Mainstream- Helden von David Bowie bis Depeche Mode. Also, bitte keine Angst vorm schwarzen Mann! Der tut nichts, der will nur spielen. Der ist tief im Inneren ein ganz Lieber. Er kann es halt nur nicht so zeigen. --Tobias Schmitz
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 102 Bewertungen)
Eat me, Drink me 5 von 5 Punkten Ich habe mir aufgrund der negativen Rezensionen das Album recht spät gekauft, war ich doch vom Vorgängeralbum ein wenig enttäuscht. Ein Fehler, denn ich finde "Eat me, Drink me" sehr gut. Es hat nicht die Power der früheren CDs, aber dafür sind die Melodien eingängiger.
Die Gitarrensolos zwischendrin finde ich ziemlich enttäuschend. Wo ist das Gitarrensolo von der Qualität von dem in "Great Big White World"? Und was ist mit den Texten passiert? "Don't break my heart and I won't break your heart-shaped glasses"??? Was soll das denn? Und über die zusätzlich enthaltene Discotaugliche Version dieses Liedes (Track 12) decken wir lieber den Mantel des Schweigens.
Meine Lieblingstracks und Anspieltipps sind
- They Said That Hell's Not Hot
- Just A Car Crash Away
- Evidence
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Dope Show/Sweet Dreams Marilyn Manson Audio CD, 15. September 1998
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
die besten b-seiten 5 von 5 Punkten Wundert mich, dass noch keiner dieses Juwel von Single besitzt. "Dope Show" kennt natürlich jeder, aber die Live-Version von "Sweet Dreams" ist bekannt vom "Dead to the World" Video, wie auch "Apple of Sodom". Diese beiden B-Seiten sind der Grund diese Single zu kaufen. Die Originalversion von "Apple of Sodom" findet sich übrigens auf den Soundtrack von "Lost Highway". |
Portrait of An American Family Marilyn Manson Audio CD, 2. Dezember 2003 Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 14 Tagen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
DAS Manson-Album schlechthin 5 von 5 Punkten Zugegeben, ich höre diese Platte nicht erst seit gestern. Sollte mich jedoch jemand fragen, welches Manson-Album mein Liebling sei, würde ich sofort "Portrait of an American family" sagen. Okay, es ist keine soundtechnische Meisterleistung, aber das tut dem Rest keinen Abbruch. Mit vielen Mitteln schaffen es MM und seine Mitstreiter, eine unvergleichliche, düstere Atmosphäre zu schaffen, die den Hörer sofort in ihren Bann zieht. An erster Stelle wäre wohl die Musik an sich zu sehen. Es handelt sich vom Gerüst her um soliden Industrial-Metal. Doch jede Kleinigkeit, die an Samples eingebaut wurden, geben jedem einzelnen Song einen eigenen Charme. Besonders deutlich kommt dies z.B. bei "Organ Grinder" durch. Die durchgedrehten Schafe, die immer wieder im Hintergrund zu hören sind, geben dem Lied einen ziemlich humorigen Beigeschmack, während das Geheule und Gestöhne bei "Wrapped in Plastic" eher für ein beklemmendes Gefühl seitens des Hörers sorgt. Aber natürlich wäre die Platte nicht so gut, wäre nicht das eine oder andere Highlight dabei. "Cake and Sodomy" hat mir mit einigen Textpassagen die Kinnlade runterfallen lassen. Und es gibt wahrscheinlich noch viel mehr Leute, die , wie ich ebenfalls, der Meinung sind, dass sich "Dope Hat" einfach nur nach einem höllischen Zirkus/Rummel anhört. Und wer, der diese Platte gehört hat, kennt nicht das Kind aus "My Monkey", das Charles-Manson-Auszüge als Kinderlied intoniert. Da ich aber niemanden langweilen möchte und so ziemlich alles schon mal vorher geschrieben wurde, komme ich nun zum Schluss und empfehle diese Platte allen Leuten, die auf eine düstere Atmosphäre stehen. Musikpuristen muss ich jedoch leider abraten, da die aus der Abmischung resultierende Qualität doch manchmal sehr zu wünschen übrig läßt. An alle anderen: Hört zumindest rein, entscheiden könnt Ihr selbst. :-)
Sehr gutes Deput! 4 von 5 Punkten Obwohl die cd nicht gerade die beste qualität hat und sich manche songs ziemlich ähnlich klingen, erwarten Sie bei diesem album abgefahrene lyrecs und ohrwurmtauglicher und trashiger metal. Die sterneverteilung: 2 Sterne für gut geschriebene texte 1 Stern für den kranken und passenden gesang von manson 3 für einfach geniale songs wie cake and sodomy, lunchbox, dogma oder dope hat -1 Stern weniger gute tonqualität -1 Stern für etwas zuwenig abwechslung Meine Toptitel: 2.cake and sodomy, 3.lunchbox, 6.dope hat, 9.dogma und 11.snake eyes and sissies geniale cd für jeden der manson mag!
Psychopathie, Aggression, Sarkasmus, Provokation 4 von 5 Punkten Ein fünfköpfiger Haufen junger, amerikanischer Männer bringt 1994 ein Album heraus, welches Amerikas Politik(er), Religion, Waffengesetze, und Scheinheiligkeit anprangert. Die Texte sind bissig und kritisch, das Auftreten der jungen Herren schräg und krank. Brennende Lunchboxen und zertrümmerte Puppen prägen ihr Bühnenbild, die Musik ist hart und wütend. Die Band benennt sich nach einer amerikanischen Stil-Ikone und einem der größten Massenmörder Amerikas. Hier sind Marilyn Manson, größter Elternschreck und Feind der amerikanischen Gesellschaft - jetzt und auch die nächsten Jahre. Musikalisch hatte die Band schon früher eine ganze Menge zu bieten, auch wenn heute die gesamte Bandformation umgekrempelt wurde (bis auf den Sänger). Die Platte besteht aus insgesamt 13 Titeln, die teils humorvoll, teils sehr verspielt, teils bedrohlich daherkommen. Während Manson bereits im Intro gespenstig ins Mikro säuselt, und ankündigt, dass man sich vor etwas in Acht nehmen muss, weiß man, dass man in den folgenden Minuten nicht gerade mit leichter Kost versorgt wird. Und der erste Eindruck bestätigt sich. Die erste Singleauskopplung „Get Your Gunn" symbolisiert dann auch genau das, wofür die Band Marilyn Manson eigentlich steht: Eine gesellschaftskritische Band, die weiß, wie man zu provozieren hat. Und das lebt sie voll und ganz aus. In Tracks wie „Lunchbox", „Wrapped In Plastic" oder „Snake Eyes And Sissies" rocken sie, was das Zeug hält, sind dabei jedoch stets mit ernsten, frechen und kritischen, beinahe sarkastischen Lyrics ausgestattet. „Cake And Sodomy" zum Beispiel, einer der besten Songs auf der Platte, hantiert auf ironische Art und Weise mit dem oberflächlichen Talkshow- Amerika und ist dabei nicht auf den Mund gefallen. Der beste Song auf der Platte ist meines Erachtens „Dope Hat", und zwar deshalb, weil er eine sehr gelungene Kombination aus Aggression, Psychopathie und einer Prise Humor ist. Letztlich klingt es wie ein Zirkusbesuch, bei dem das absolute Chaos herrscht. Ebenso abstrakt klingt auch „My Monkey", ein Song, der teilweise sogar Textmaterial aus Charles Mansons Liedern beinhaltet. Das ominöse dabei ist, dass diese Passagen von einem kleinen Jungen gesungen werden, der das ganze für ein einfaches Kinderlied hält. Soviel nun zur Provokation. Insgesamt klingt die Platte sehr verspielt, was nichts negatives heißen muss. Aktuelle Alben der Band, speziell die der Trilogie, sind jedoch weitaus ausgereifter als „Portrait Of An American Family". Nichtsdestotrotz erkennt man bereits hier das große Potenzial dieser fantastischen Band, die weitaus mehr kann, als schocken und provozieren. Dieses Album ist eine Art Spielplatz für die Band, ein Versuchslaboratorium, in dem viel experimentiert wird. Das Ergebnis ist eine Platte mit vielen Facetten, vielen Qualitäten, und einer Band, die Amerika zeigt, wo es wirklich langgeht, ohne dabei die Wahrheit zu verfehlen. Marilyn Manson zeigt Amerikas wahres Gesicht, ein trauriges Spiegelbild des Staates, in dem die Band aufwuchs. Ein großartiges Debüt. Anspieltipps: "Cake And Sodomy", "Dope Hat", „My Monkey"
Hervorragend 5 von 5 Punkten Diese CD gehört neben "Antichrist Superstar" zu den besseren CDs von Marilyn Manson. Rockiger, abwechslungsreicher und experimentierfreudiger als z.B. Holywood oder neuerdings Golden Age of Grotesque. Jeder der Antichrist Superstar ansatzweise gut findet sollte sich so geniale Lieder wie "Cake And Sodomy", "Dope Hat", "Sweet Tooth" und "My Monkey" nicht entgehen lassen. Also unbedingt zugreifen. Leute die Golden Age of Grotesque für einen Fortschritt halten sollten sich allerdings von dieser CD fernhalten...
WOW!!!!!! 5 von 5 Punkten Also dafür das dieses Album Mansons Debüt ist ist es verdammt gut gelungen,Kettensägenartige Crossover Lieder wie 'Lunchbox' und 'Dogma' aber auch guter Trash Matal wie 'Dope Hat' und 'Cyclops'.Nur zu empfehlen,bestens.
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Holy Wood [Censored Artwork] Marilyn Manson Audio CD, 1. Dezember 2003
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Manson, besser denn je 5 von 5 Punkten Mit "Holy Wood"legt Meister Manson sein mit Abstand bestes Werk an den Tag, an den selbst der Nachfolger "The Golden Age..."nicht herankommt. Manson zeigt sich von seiner dunkelsten Seite und läßt wie immer kein gutes Blatt an der amerikanischen Gesellschaft. Dieses Album schwächelt nicht eine Sekunde und jeder einzelne Song ist hörenswert. Besondere Schmuckstücke: Titelsong "In the shadow..."und der Zweiteiler "Coma Black a)eden eye, b)apple of discord"!! Alles in allem, eine sehr gute Scheibe!! Für mich das Album des Jahres 2000!!
The Sound of the Valley of Death 4 von 5 Punkten Ich war eigentlich nie ein großer Marilyn Manson Fan, doch bekam ich nun dieses Album geschenkt & da dacht ich mir, ein kleines Öhrchen kann mal ja darauf werfen. Und ich muss sagen, dass dieses musikalische Werk sein Geld wert ist (auch wenn das bei mir nicht zutraf). Das ganze Album hat eine sehr melancholisch & düster anmutende Atmosphäre. Bei Songs wie z.B. "GodeatGod" (für mich bester Song des Albums; textlich sowie musikalisch; ein sehr beklemmendes Stück Musik),"Target Audience", "Cruci-Fiction in Space", "A Place in the Dirt", "The Nobodies", "The Death Song" (ebenfalls großartiger Text - today I'm dirty, wanna be pretty, tomorrow I'm just dead) & "Count to Six and die" sind alles Werke die ich nicht unbedingt erwartet hätte & die mich deswegen umsomehr begeistert haben. Dennoch gab es auch wieder diese typischen M.M.-Stücke die mich nie überzeugen konnten (z.B. "The Love Song", "The Fight Song" & "Coma Black"), da die schwer klingenden Drums & die stark verzerrten Gitarren (& die teilweise auch einfach einfallslosen Songstrukturen) den Liedern immer irgendwie etwas billiges gegeben haben, wohingegen dieser Sound bei den zuerst genannten Songs komischerweise wie die Faust auf's Auge passt. Wie auch immer, die Scheibe ist auf jeden Fall rein objektiv glasklar produziert (ob einem der Sound nun gefällt oder nicht), sie besitzt ein großartiges Coverartwork, die Songs sind sowohl quantitativ als auch qualitativ (jedenfalls die meisten) sehr hochwertig, & wer hätte gedacht das der gute Marilyn soviel Charisma in seine Stimme legen kann, wie er es hier tut? Also, jeder der gerne mal ein wenig schwerfällige, düstere Musik & verdammt gute Lyrics an sein Ohr lässt, sollte hier zugreifen. Danke
Gute Scheibe 4 von 5 Punkten Marilyn Manson haben wieder mal eine durchaus empfehlenswerte CD herausgebracht. Musikalisch betrachtet: Die Musik ist super und reicht an die Klasse des Vorgängers "Mechanical Animals" größtenteils herein. Die Band macht hier wirklich gute Arbeit, so dass ein sehr melodisches Album entstanden ist. Textlich betrachtet: Die Texte, ja die Texte sind ein Schwachpunkt der CD. Waren auf Mechanical Animals noch viele Satiren und Sozialkritiken, ausgedrückt durch lyrische Meisterleistungen, handelt fast jedes Lied auf HOLY Wood von Gott und wie schlecht dieser doch ist (der altbekannte Antichrist-Kram). Und es gibt kaum Textzeilen die im Gedächtnis bleiben, außer I NEVER REALLY HATED THE ONE TRUE GOD-BUT THE GOD OF THE PEOPLE I HATED aus dem Stück "Disposable Teens". Insgesamt eine ordentliche CD. Aber sie wäre noch besser für mich, würde ich Mechanical Animals nicht kennen, die der Maßstab an guter Musik ist, an den Holy Wood aber nicht ganz heranreichen kann.
Das beste Manson-Album bisher !!! 5 von 5 Punkten Die neue CD Holy Wood ist einfach nur ein super-cooles Rockalbum geworden, auf dem Manson noch mehr Wert auf das Songwriting gelegt hat. Vor allem die ruhigeren Songs, die schon auf Mechanical Animals begeisterten, wurden hier noch verfeinert. MM ist immer noch eine der interessantesten Rockgruppen unserer Zeit.
genial 5 von 5 Punkten er ist ein künstler durch und durch. wobei man die anderen nicht vergessen darf.
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