Metallica

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Metallica [DVD-AUDIO] - MetallicaMetallica [DVD-AUDIO]
Metallica

DVD-Audio, 6. Februar 2003
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 145 Bewertungen)

Nett      3 von 5 Punkten
Das sogenannte "Black Album" ist meiner Meinung nach eins der überschätztesten Alben Metallicas. Wenn man es das erste Mal hört, mag es noch nett klingen, aber je öfter man es hört, desto mehr hat man den Eindruck, dass es nichts weiter ist als gut verpackte heiße Luft. Die Arrangements, die Melodien, die Texte und die Gesamtproduktion an sich sind so rund und glatt, dass es nach ein paar Durchläufen einfach nur noch nichtssagend ist. Zum Staubsaugen, Bügeln oder Abwaschen mag es taugen, aber mehr auch nicht.

Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich beim Erscheinen erst mal begeistert von dieser Scheibe war, aber schon relativ bald das interesse verlor. Inzwischen hab ich dieses Album schon 10 Jahre nicht gehört und ich spühre auch kein Verlangen, es in nächster Zeit mal wieder in die Anlage zu werfen.

Meiner Meinung nach kündigt sich mit diesem Album schon der weitere Weg Richtung Load und Reload an, weshalb ich diese Album oft böswillig Preload nenne. Wer mit Metall nichts anfangen kann und glattpollierten Pseudo-Radio-Metall sucht, ist hier richtig, wer auf Lightning und Master of Puppets stand, wird sich bei Preload die Haare raufen.

Kommerzieller Erfolg - Na und?      4 von 5 Punkten
In der Musikrichtung Heavy Metal (und all seinen verschiedenen Spielarten) gibt es ein sehr interessantes Phänomen: sobald eine Band kommerziell erfolgreich wird, verliert sie einen Teil ihrer Fanbasis. Die ansonsten sprichwörtliche, unbeirrbare Treue der Anhänger ist oft doch nicht so groß, wie man denkt, wenn plötzlich überall lauthals "Ausverkauf!" gebrüllt wird (zumindest "offiziell", denn ich bin mir sicher, dass viele "Fans der ersten Stunde", die plötzlich nichts mehr mit der Band zu tun haben wollen, im stillen Kämmerlein auch die erfolgreicheren Sachen mit Begeisterung hören).

Nun bin ich ebenfalls Heavy-Metal-Fan (hauptsächlich Thrash, Power und Black Metal, auch ein wenig Death Metal und Industrial), und das nicht erst seit gestern oder - um beim Beispiel dieser Rezension zu bleiben - seit ich zum ersten Mal "Enter Sandman" gehört habe. Trotzdem stellte sich mir niemals die Frage nach der musikalischen Qualität des schlicht "Metallica" betitelten schwarzen Albums. Das hat für mich zwei Gründe: zum einen verstehe ich nicht, was es für mich als Fan für einen Unterschied machen soll, wie viele Leute meine Lieblingsband gut finden. Mir ist es herzlich egal, ob die neue Metallica-CD auf Platz 1 oder Platz 100 der Charts liegt. Und genau dieser Ansatz führt mich zum zweiten Grund: die Sturheit mit der manche darauf pochen, wie Metallica zu klingen haben. Ich selbst bin - wie schon erwähnt - u. a. Thrash-Metal-Fan. Mit Thrash hat diese Platte aber nicht mehr viel zu tun. Das stört mich aber überhaupt nicht, wenn das Songwriting stimmt. In so einem Fall gibt es für mich auch keine Genre-Grenzen mehr, Lieder die mir gefallen, gefallen mir eben, egal in welchem Stil sie geschrieben sind und wie viele Leute sie sonst noch mögen. Insofern habe ich kein Problem damit, die ersten 5 (!) Alben von Metallica als sehr gut zu bezeichnen. Die Phase danach ist eine andere Geschichte - aber ich empfinde sie ebenfalls nicht als so durchgängig mies wie manch anderer.

Natürlich ist es merkwürdig, wenn beim Metallica-Konzert plötzlich ein ganz anderes Publikum auftaucht, als man das erwartet. Und natürlich ist man als Heavy-Metal-Fan lieber unter seinesgleichen, das gebe ich unumwunden zu. Aber dieses "Problem" reguliert sich meist von selbst, spätestens wenn es den nächsten Trend gibt, bleiben wieder die wirklichen Fans übrig, die nicht nur dorthin gehen, weil es gerade angesagt ist.

Eine etwas lange Einführung, die aber vielleicht denen zugute kommt, die das Album bzw. die Band wirklich noch nicht kennen (soll's ja auch geben) und sich fragen, wie die vielen Rezensionen eigentlich zu verstehen sind.

Das "Schwarze Album" selbst bietet in meinen Ohren eine sehr ausgewogene Mischung aus Härte und Melodie - zwei Faktoren, die für die Musik von Metallica schon immer bestimmend waren. Wenn man sich die musikalische Entwicklung der Band bis 1991 ansieht, kann man den Prozess recht gut erkennen, der zu "Metallica" führte. Die unkontrollierte Rasanz und Härte gab es meiner Ansicht nur auf dem Debüt "Kill 'Em All", alles was danach kam verschob sich doch eher in Richtung Kontrolle und Melodie (natürlich angereichert mit mal mehr, mal weniger Härte). Vor allem am Gesang ist das gut zu beobachten.

"Metallica" beginnt mit "Enter Sandman", einer Hymne sondergleichen, an der sich bereits die ersten Geister aus oben genannten Gründen scheiden. Nichtsdestotrotz habe ich bei einem Metallica-Konzert noch niemanden gesehen, der bei diesem Lied nicht mitsingt oder sogar so konsequent ist und die Halle verlässt, wenn das ach-so poppige Mainriff angestimmt wird. Ähnliches gilt für das Groove-Monster "Sad But True" und für die typische Halbballade "The Unforgiven", die sofort ins Ohr gehen und dort auch hängenbleiben. Auch "Wherever I May Roam", "Don't Tread On Me" (mit seinen "West-Side-Story"-Anleihen und kritischem Text) und "Of Wolf And Man" können auf ganzer Linie überzeugen, von Radiotauglichkeit kann ich hier jedenfalls nicht allzu viel erkennen. Ebenfalls gut gelungen sind "The God That Failed" und "My Friend Of Misery", einer der wenigen von Jason Newsted mitgeschriebenen Songs. Immerhin guter Durchschnitt sind die im Gesamtkontext etwas untergehenden "Holier Than Thou" und "Through The Never".

An Ausfällen bzw. Füllern kann ich lediglich "The Struggle Within" und vor allem "Nothing Else Matters", die einzige "richtige" Ballade von Metallica ausmachen (dieses Lied dürfte wohl den größten Anteil am "Ausverkauf-Geschrei" ausmachen, ich persönlich finde es im Vergleich zu den klassischen Halbballaden einfach langweilig, obwohl es live ganz gut Stimmung macht).

Alles in allem eine Platte, die sich sehr schnell erschließt, im Gegensatz zu "wirklicher" Radio-Pop-Musik aber dennoch nicht nach dem dritten Mal hören langweilig wird. Damit ist "Metallica" ein krasser Gegensatz zu seinem Vorgänger "...And Justice For All", der wesentlich schwerer zugänglich (aber trotzdem beileibe nicht schlechter) war.

Für mich wären das 4,5 Sterne, die ich nur deshalb auf 4 abrunde, weil mir die ersten drei Alben (jedes auf seine Weise) doch um ein Stückchen besser gefallen.

Gut! Aber ein bisschen Überbewertet.      4 von 5 Punkten
1991: Metallica veröffentlichen ihr fünftes Album "Metallica", welches aber öfter schlicht "The Black Album" genannt wird. Die Band war bis dahin schon eine der besten Metalbands, auch wenn sie noch nicht den Bekanntheitsgrad hatten den sie nach Veröffentlichung der "Schwarzen" innehielten. Harte Thrash-Riffs, sauschnelle Soli, schnelle Songs, das verband man mit dem Namen Metallica. Umso größer der Schock für die (meisten) alten Fans, als plötzlich ziemlich langsame Lieder, die durchaus Radiotauglich waren, aus den Boxen schallten. Die Band hatte nach der Meinung dieser Fans entgültig ihre Wurzeln verraten (schon zu "Justice"-Zeiten gab es massig Unkrufe). Allerdings gab es andere, und die waren in der Mehrheit, die in diesem Album ein Meisterwerk sahen, ja sogar Metallica's bestes Album. Ich für meinen Teil stehe in dieser Hinsicht auf keiner von beiden Seiten. Einerseits halte ich das Album für gut, andererseits beeinhaltet es meiner Meinung nach zu viel Füllmaterial. Diese Platte ist ganz bestimmt kein Thrash Metal mehr, allerdings ist es noch eindeutig Heavy Metal, wenn auch etwas Massentauglicher. Der Stil deutet schon mal in die Richtung in die sich Metallica später mit "Load" entwickelten und ehrlich gesagt (auch wenn mich die meisten wahrscheinlich für diese Bemerkung Lynchen wollen) halte ich "Load" und "ReLoad" für wesentlich bessere Alben. Warum? Das Problem bei der Schwarzen ist einfach, dass trotz (oder gerade wegen) der guten Produktion sich die sehr guten Titel sehr schnell abnutzen. Je öfter man "Enter Sandman", "Sad but True", usw. anhört desto schneller nutzen sich diese Titel ab, was ich wirklich schade finde. Gerade "Enter" ist auf jedem Konzert der Bringer und das man sich dann lieber die Live-Version anhört macht die Album-Version leider nicht besser, aber das ist sicherlich Ansichtssache und nur so ein kleiner Fingerzeig von mir. Dann gibts ein paar Songs die zwar ganz nett sind, die man aber nicht unbedingt öfter anhört.
Es gab vor diesem Album eine personelle Veränderung. Als neuen Produzenten holte man Bob Rock an Bord, der erstmal für eine vernünftige Produktion sorgte. Der Bass haut rein wie auf keinem anderen Metallica-Album. Die Gitarren sind ordentlich von einander getrennt und das Schlagzeug donnert. Sehr schön. Eigentlich spräche genug dafür dieser Platte 5 Sterne zu geben doch ein paar Lückenfüller schädigen leider das Gesamtbild, so dass ich nicht die volle Punktzahl vergeben kann.

Enter Sandman: Auf jedem Konzert ein Highlight. Gerade deswegen ein Klassiker! (5/5)
Sad but True: Starke Riffs und harte Bässe. (5/5)
Holier Than Thou: Ein paar coole Riffs, hört man aber nicht so oft an. (3/5)
The Unforgiven: Sehr gute Ballade mit persönlichem Text. (5/5)
Wherever I May Roam: Wieder ein harter Mitsing-Hit wie "Enter". (5/5)
Don't Tread on Me: Wieder mal nicht schlecht, mehr aber auch nicht. (3/5)
Through the Never: Trotz geiler Riffs auf Dauer langweilig. (3/5)
Nothing Else Matters: DER absolute Klassiker unter Metal/Rock-Balladen und natürlich unverzichtbar für jeden Metallica-Fan! (5/5)
Of Wolf and Man: Hammersong mit geilen Riffs! (5/5)
The God That Failed: Slow-Tempo-Hammer mit wummernden Bässen. (5/5)
My Friend of Misery: Sehr guter Song obwohl mir ehrlich gesagt eine Instrumental-Version (wie es von Jason anfangs geplant war) besser gefallen hätte. Trotzdem Geil! (5/5)
The Struggle Within: Ganz guter, härterer Abgang! (4/5)

Im Großen und Ganzen ist das schwarze Album ein gutes Album mit einigen Metallica-Klassikern und die Band bekam damit den Erfolg, den sie schon längst verdient hatte. Wer dieses Album aber kauft, weil er es für das Beste der Band hält, dem sei gesagt, dass er da bloß nicht drauf vertrauen soll.
Ansonsten als Heavy Metal/Hardrock-Fan natürlich unverzichtbar.

Oliverra      5 von 5 Punkten
Für immer und ewig ist diese Album! Kein Zweifel!!! "Enter Sandman" ist ein Kracher, "Sad but true" schön heavy, "the unforgiven" tolle Melodie und über "Nothing else matters"müssen wir nicht weiter reden.....es gibt keine Ballade, die einem nach so langer Zeit noch Gänsehaut und weiche Knie beschert! Hört mal zu! Nicht für Kids, die denken, man hätte ihnen ihr Lieblingsspielzeug geklaut!!!!!!!...tallica...

Supergenial      5 von 5 Punkten
Das Album ist einfach perfekt.Aber das dieser Herr Armin Schäfer Metallica mit Bon Jovi vergleicht bzw. Metallica und Bon Jovi im gleichen Satz erwähnt ist eine absolute Frechheit und eine Beleidigung für Metallica jeden echten Metallica-Fan.


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Rock Hard Hörbuch ed.-Teil 1-Thrash,Trauer & - MetallicaRock Hard Hörbuch ed.-Teil 1-Thrash,Trauer &
Metallica

Audio CD, 18. Mai 2007
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Im Anfang Gewöhnungsbedürftig.....      5 von 5 Punkten
....doch nach einer gewissen Eingewöhnungsphase muss ich sagen gefiel mir deses Hörbuch immer mehr und obwohl die 73Min! schnell vorbei gehen muss ich sagen man erfährt doch noch das ein oder andere von metallica das man so garnicht erfährt und ich dachte ich wüsste viel über Metallica mittlerweile bin ich durch dieses Hörbuch wie schon gesagt um einiges Schlauer geworden.Der Lesestil von Michael Rensen ist definitiv gut, man kann sehr gut nachvollziehen was man vermittlet bekommt, auch wenn man sich druaf konzentrieren muss, denn wenn man mal kurz nicht hinhört, weiss man nicht mehr wo man genau war, also am besten ist es ein Kopfhörer zu tragen und sich diese CD dort anzuhören aber nur so ein tip am rande!

Die Einzelnen Kapitel sind sehr schön gegliedert und es wird jedes Jahr hier in diesem Fall die Jahre 1983-1986 sehr detalliert aufgearbeitet mit netten Mottos zu jedem Karpitel auch wenn man sagen muss das Lars Ulrich und James Hetfield doch sehr viel zeit zugesprochen bekommen von Kirk Hammett bekommt in diesem Teil wenig mit.Dafür erfährt man genau wie Metallica ihre ersten Demos bezahlt haben, und wie man sich zur Größten Metalband der 80er mauserte.Über die doch sehr amüsanten geschichten ihrer 86er tour mit Ozzy u. der immer "netten" Sharon Osbourne, oder den tragischen Tod CLIFF BOURTON's!

Dies Alles kann man in diesem Rock-hard Hörbuch hören (teil1) , Trash,Trauer u. triumphe ist allerdings eher was für hardcore Metallica fans die alles über die wissen wollen, bzw alles besitzen wollen und diese CD hier ist ihr geld wert auch wenn ich finde das die Spielzeit ruhig auf 80min ausgebaut hätte werden können.

Eine Stimme für die Metalband schlechthin      4 von 5 Punkten
Thrash, Trauer & Triumphe - klingt im ersten Moment wie eine mehr oder minder inhaltsträchtige Reportage auf RTL II, ist es aber nicht! Rock Hards Co-Chef Michael Rensen war mal wieder in kreativer Laune und schrieb neben dem üblichen Arbeitswerk eine Biographie für die wohl namensschwangerste Band des ganzen Genres - Metallica. Ja, derer gab es schon einige und ja, auch MTV hat die Geschichte schon beleuchtet und verdammt ja, es gibt tonnenweise sympathischere Protagonisten als diese...aber sicher wenige, die soviel bewegt haben und den Metal zu dem gemacht haben, was er heute noch ist. Ursprünglich konnte man Herrn Rensens Schreiberlaune in einem Sonderheft des RockHard begutachten - und das tat man zu Hauf - nun gibt es das Ganze in gelesener Version auf CD gebannt. Also nicht lange warten, den Generator angefahren, Scheibchen rein und die Lauscher gespickt:
Was von Beginn an packt, ist die Tatsache, dass die Geschichte Metallicas quasi vor Metallica anfängt. Die Jugend der Herren Ulrich und Hetfield, die zu 99% getrennt voneinander verlief, wird in Grundzügen beleuchtet und rückt die Jungs in ein ganz anderes Licht als man es gewohnt ist, wenn man sie in heutiger Zeit in den Medien sieht. Im weiteren Verlauf zeigt der Autor auf kurzweilige und unterhaltsame Art und Weise den Weg einer jugendlichen, sich erst formierenden Band mit ihren ganzen kleinen Schnorrereien, Schwierigkeiten und Schnapsexzessen. Der erste Teil dieser Hörbuchedition endet mit dem tragischen Tod Cliff Burtons. Der Punkt ist gut gewählt und ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Geschichte.
Einziger Kritikpunkt: Sprecher Stefan Schlabritz hat sicher ein gutes Portfolio und muss sich nicht im Metier verstecken, aber stimmlich und betonungstechnisch passt er meiner Meinung nach einfach nicht zu dieser Story. Nichtsdestotrotz ist das Hörbuch eine gelungene Sache, die einem neben netten Zusatzinfos auf angenehme Art und Weise die Zeit zu versüßen weiß.

Cool!      5 von 5 Punkten
Es ist so einfach wie traurig, die meisten haben einfach keine Zeit mehr um Musikzeitschriften oder Bücher zu lesen, um nicht so ganz uninformiert zu bleiben gibt es ja zum Glück Hörbücher :o)

Wenn das Ganze dann so professional recherchiert und gesprochen ist, fängt es an richtig Spaß zu machen. Dabei sollte man nicht vergessen, dass es hier um eine Band geht bei der es wirklich ernsthaft Sinn macht. Ein Autor hätte sich das sicher nicht besser ausdenken können.

Wie auch immer, kauft Euch das Teil, weil es einfach Spaß macht zuzuhören...und darum geht's doch, oder? Ich freue mich zumindest schon auf die nächsten Hörbücher von Rockphone und Rock Hard...obwohl ich Bücher und Musikzeitschriften lese!

P.S.: Und ob nun Metallica oder Metällica ist mir ehrlich gesagt schnuppe!

Absolut fesselnd!      5 von 5 Punkten
Ich habe mir als Metallica Fan natürlich sofort die Hörbuch CD von Metallica von Rockphone Records bestellt. Ich habe sie direkt bei mir im Auto in den CD Spieler geworfen und war umgehauen. Ich bin dann irgendwann angehalten und habe einfach andächtig der packenden geschichte von Metallica gelauscht. Sowas von packend und fesseld erzählt kann ich diese CD nur weiterempfehlen. Die Story und die Interpretationen der geilsten Metal Band aller Zeiten ist spannender und packender als jeder Krimi. Ich bin völlig begeistert sowohl von der Story wie auch von der cool/spannend gesprochenen Interpretation eines Hörspielepos was seines gleichen sucht.


Super!      5 von 5 Punkten
habe mir das hörbuch aufgrund einer empfehlung gekauft und einfach deshalb, weil - wie meine vorredner schon bestätigt haben - es einfach gut beim autofahren kommt.

zum hörbuch selbst kann ich nur sagen, dass es mir sehr gut gefällt. ich finde die leichte ironie, die der sprecher, rüberbringt absolut passend. klar sind ein paar feinheiten in der aussprache nicht zu überhören, aber ich denke, dass man über diese getrost hinweg sehen kann.

kann die cd nur weiterempfehlen - gerade jetzt bei absolut genialem sommerwetter im auto!


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Rock Hard Hörbuch Edition -Teil 2- Durch die Hölle und zurück - MetallicaRock Hard Hörbuch Edition -Teil 2- Durch die Hölle und zurück
Metallica

Audio CD, 22. Juni 2007
     Verkaufsrang: 77625      Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen.

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Im Anfang Gewöhnungsbedürftig.....      5 von 5 Punkten
....doch nach einer gewissen Eingewöhnungsphase muss ich sagen gefiel mir deses Hörbuch immer mehr und obwohl die 73Min! schnell vorbei gehen muss ich sagen man erfährt doch noch das ein oder andere von metallica das man so garnicht erfährt und ich dachte ich wüsste viel über Metallica mittlerweile bin ich durch dieses Hörbuch wie schon gesagt um einiges Schlauer geworden.Der Lesestil von Michael Rensen ist definitiv gut, man kann sehr gut nachvollziehen was man vermittlet bekommt, auch wenn man sich druaf konzentrieren muss, denn wenn man mal kurz nicht hinhört, weiss man nicht mehr wo man genau war, also am besten ist es ein Kopfhörer zu tragen und sich diese CD dort anzuhören aber nur so ein tip am rande!

Der zweite Rockhard Teil dieses Hörbuchs befasst sich mit den letzen knapp 20Jahren der band, wie sie die Justice aufnehmen Jason in die Band aufgenommen wird auch wenn nicht immer fair behandelt wird, (ich kann da nur auf das kapitel (Die Sushi-Folter) hinweisen, die Imens lange Blackalbum Tour, und der totale zerfall anfang des neuen Jahrtausends, das die Band fast zur Auflösung hätte zwingen müssen, ein James Hetfield der gegen seine Alkoholkrankheit kämpft, und eine Band die auf ihrer suche nach Identität ist.Dies Alles bekommt der Hörer in diesem zweiten Teil vermittelt.

Das Geld sind beide CD'S wert auch wenn ich etwas enttäuscht bin von der länge hätte gerne mehr noch zu hören bekommen aber dafür ist der preis, richtig stark und ich kann jedem 'tallica fan nur zum Zugreifen empfehlen jedenfalls allen Metallica fans die sich zu den hardcorern zählen.

ChEeRs!

Und es geht weiter      4 von 5 Punkten
"Durch die Hölle und zurück" - Passender kann man den Umstand wohl kaum benennen, den eine Band zu bewältigen hat, die eben gerade ihren Bassisten bei einem tragischen Verkehrsunfall verloren hat (Ende Hörbuch Teil 1 - Anm. d Red.). Dennoch schafft man es, viele durchsoffene Nächte, Wut- und Traueranfälle später, dem Wunsch Cliff Burtons zu folgen und die Bandgeschäfte weiter zu führen. Im Verlauf holt man sich einen der sympathischsten Bassisten der USA in die Band, den man zu allem Überfluss gerne mal wie eine Küchenschabe behandelt, schreibt das wohl progressivste Metallica-Album und im Anschluss daran unter wenig Schlaf und viel Stress an langen Arbeitstagen das erfolgreichste Werk der Band, womit man das alte Fanlager entzweit und eine Masse neuer Fans hinzu gewinnt. Metallica sind nicht nur eine der meist kopierten Metalbands, sie sind gleichzeitig Vorbild und tragische Figur, Idol und menschlicher Abgrund. Auch im zweiten Teil der Rockhard Hörbuch-Edition weiß Herr Rensen, die biographischen Eckpfeiler der Band mit intimen Nuancen zum Glänzen zu erwecken und erneut gehen die 73 Minuten Spielzeit wie im Flug herum. Meine Kritikpunkte sind hier die gleichen wie bei Teil 1, aber über allem steht dennoch die Faszination Metallica, die einen Metalfan ganz schlicht und ergreifend zum Zuhören bringen muss. Die Geschichte endet in der Gegenwart und ich für meinen Teil bin gespannt auf Teil 3, auch wenn ich darauf zehn Jahre warten muss ;-)


And Justice for All (+1 Bonus) Ltd.Papersleeve - MetallicaAnd Justice for All (+1 Bonus) Ltd.Papersleeve
Metallica

Audio CD, 3. April 2007
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Diese Schallplatte hat so viel gutes Material, daß es eine Schande ist, daß die Produktion so schlampig ist. Was die Songs angeht, so ist dies wahrscheinlich das anspruchsvollste Album von Metallica. Es wagt sich an das Thema Gerechtigkeit und Justiz und deren durch Rachegedanken pervertierte Formen. "One" ist einer ihrer besten Songs. Er entwickelt sich von einem langsamen und dennoch nervösen Beginn ohne Probleme bis zum heftigstens Vollgas. Der Titelsong ist hervorragend und niemals langweilig, obwohl er mehr als neun Minuten dauert. Er ist der epische Anteil an diesem Album. Aber alle Songs sind lang und entfalten beeindruckende Kompositionen. Metallica nahm eine kommerzielle Trendwende nach ...And Justice for All vor, und es ist interessant darüber zu spekulieren, was aus ihrer Musik geworden wäre, wenn sie den Weg, den sie mit diesem Album eingeschlagen hatten, weiter gegangen wären. --Genevieve Williams

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 103 Bewertungen)

Ein Klassiker.......      5 von 5 Punkten
Hmm, was soll ich noch groß zu dieser Band sagen ?! Tja, höchstens, daß sie die absolute Lieblingsband meiner Schwester Michaela, obgleich viele alte Fans mit dem Erscheinen von "Load" und "Reload" verschwunden sind (soll heißen, sie konnten mit dem damit verbundenen Stilwechsel, so wie ich, nicht mehr viel anfangen!! - vielleicht aber schafft der aktuelle Output "St.Anger" ein wenig Abhilfe und Versöhnung mit den Fans der ersten Stunde ?!). Doch 1988 war die Welt für die weltweite Metallica-Fangemeinde noch in Ordnung. Während viele Fans auf die Komplexität und die Ausgereiftheit des Vorgängeralbums "Master of Puppets" schwören (ja, ich weiß Didl, da spielt ja auch noch Bassisten-Gott Cliff Burton mit!!), mag ich diese Scheibe mit dem Ersatzmann Jason Newstedt, der deswegen ja zu deren Leidwesen (aber darüber habe ich ja bereits an anderer Stelle ausführlich geschrieben) "Flotsam and Jetsam" verließ, um vieles mehr: es ist diese Kombination "8 Lieder in 65 Minuten Spielzeit", die mich immer wieder fasziniert: die einzelnen Songs sind nämlich dermaßen breit und komplex angelegt und besitzen dazu noch eine dermaßen profunde Tiefe im Songwriting, daß sich selbst Metallica heutzutage nicht mehr "darübertrauen" zu scheinen, weswegen bei Live-Auftritten in letzter Zeit immer mehr auf diese Klassiker der Metal-Geschichte verzichtet wird. Die Palette dieser "Metallica}s All Time Greatest" reicht dabei von "Blackened", über den Anti-Kriegssong "One" (ja, wenigstens den Song spielen die Jungs noch live!!) und "To Live Is To Die" (eine sehr breite, epische Nummer, die auf einem Text des tödlich verunglückten Bassisten Burton aufbaut) bis zu "Dyer's Eve", in der Sänger James Hetfield mit seinen Eltern und deren stark autoritärer Erziehung, die keine Freiheiten und eigene Entfaltung zuläßt, abrechnet. Überhaupt befassen sich die Texte dieser Platte zum größten Teil mit Autoritäten und den Problemen , die man als "Untertane" mit ihnen bekommen kann, und der Manipulation im Allgemeinen. Diese Scheibe schaffte zudem etwas, was sich andere Metalbands nur wünschen können: "...And Justice For All" gelangte ohne jemals im Radio zuvor gespielt worden zu sein, alleine durch die Käufe der Fans und deren Vertrauen in die musikalischen Qualitäten ihrer Idole in die Verkaufscharts!! Ein Vertrauen, das die 4 Jungs von Metallica auch bei ihrer Nachfolgeplatte (von den Fans ehrfurchtsvoll bloß als "Die Schwarze" bezeichnet) noch erfüllen bzw. nicht enttäuschen sollten.......


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Ride the Lightning (Japan Imp.) Ltd.Papersleeve - MetallicaRide the Lightning (Japan Imp.) Ltd.Papersleeve
Metallica

Audio CD, 3. April 2007
     Verkaufsrang: 67474      Gewöhnlich versandfertig in 9 bis 13 Tagen.

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Der Orkan, den das bahnbrechende Debütalbum Kill ´em All entfacht hatte, war gerade wieder abgeebbt, da schlugen Metallica schon mit ihrem zweiten Vorschlaghammer zu. Ride The Lightning (1984) ist um einiges differenzierter produziert, läßt den Charme der ersten, herrlich lauten und krachigen Platte deshalb aber nicht vermissen. Der verdammt schnelle Opener "Fight Fire With Fire", "Creeping Death" und der fabelhafte Titeltrack knüppeln ohne Erbarmen auf alles ein, was nicht rechtzeitig anfängt zu headbangen. Und mit dem neunminütigen Gänsehaut-Instrumental "The Call Of Ktulu" nehmen die Frisco-Boys allen Kritikern den Wind aus den Segeln, die den Haufen für eine grobkörnige Krawalltruppe halten.

Als wäre ein emotionales Meisterwerk nicht genug, legen Metallica mit ihrer "Hells Bells"-Hommage "For Whom The Bell Tolls" gleich noch einen zweiten Kinnladenklapper nach. Die Texte sind tiefsinniger als auf dem Erstling, stellenweise sogar angenehm sozialkritisch, und Ex-Exodus-Gitarrist Kirk Hammett ersetzt den unter lautem Gepöbel von dannen gestapften Dave Mustaine mehr als passabel. Dieses Album gehört genau wie der Vorgänger ohne Wenn und Aber in jede, aber auch wirklich jede Metal-Sammlung. Punkt. Aus. Ende. --Michael Rensen

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 70 Bewertungen)

Ein Klassiker - zu Recht hoch gelobt      5 von 5 Punkten
Bot das Debüt der Jungs aus der Bay Area ("Kill 'Em All") noch ungestüme Rasanz und Wildheit, gelingt es Metallica mit dem Zweitwerk "Ride The Lightning" ihre Aggression in ein wenig kontrolliertere Bahnen zu lenken. Das Songwriting der Band war nie besser als auf vorliegendem Werk und dem Nachfolger "Master Of Puppets", den ich persönlich als nahezu gleich genial einstufe (ja, nicht jeder Fan der alten Schule findet, dass "Master Of Puppets" die bessere Platte ist...).

Das Album genießt mehr oder weniger seit dem Erscheinen Klassikerstatus - zu Recht, wie ich an einigen Punkten festmachen möchte. Augenfälligste Veränderung gegenüber dem Debüt ist das abwechslungsreichere Songwriting. Hier wird nicht mehr auf Teufel komm raus gethrasht, es finden sich im Gegenteil eine handvoll "langsamere" Nummern, die aber gerade dadurch eine unglaubliche Intensität erreichen. Dazu passt auch, dass sich auf dem gesamten Album für meine Ohren kein einziger Ausfall befindet - ein Luxus, den sich die Band danach leider nie mehr leistete (einzige Ausnahme: "Master Of Puppets"). Hier stimmt einfach alles, vom brachialen Opener "Fight Fire With Fire" über den Titeltrack und das schnelle "Trapped Under Ice" bis hin zum auch 2008 immer noch besten Metallica-Instrumental "The Call Of Ktulu", in dem die damals noch sehr junge Truppe zeigt, was für ein musikalisches Talent in ihr steckt.

Dazwischen gibt es mit "For Whom The Bell Tolls" und "Creeping Death" zwei Über-Songs, die mit Recht auch heute noch ganz oben auf der Setlist stehen. Ersteres ist dabei ein Musterbeispiel, wie man mit relativ simplen Mitteln einen Klassiker fabrizieren kann, während letzteres durch seinen Mitgröl-Refrain und das gebellte "Die! Die! Die!" im Mittelteil zu bestechen weiß. Mit "Fade To Black" stimmen Metallica auch erstmals (halb-) balladeske Töne an, die durchaus zu gefallen wissen. Dass man den Text dabei nicht allzu ernst nehmen sollte, dürfte sich mittlerweile bereits herumgesprochen haben. Der Song selbst ist sehr gut aufgebaut und nimmt eigentlich alles vorweg, was bei "One" später perfektioniert wurde, versprüht aber den etwas raueren Charme. Wenn man unbedingt ein Haar in der Suppe finden möchte, kann man "Escape" als Schwachpunkt des Albums erwähnen. Dieser Track dürfte wohl zu den am Öftesten geskippten in der älteren Metallica-Historie gehören. Grund dafür mag der etwas unspektakuläre Aufbau sein, der die Nummer im Kreis der Klassiker ein wenig untergehen lässt. Dem kann ich nicht widersprechen, um einen Totalausfall handelt es sich allerdings nicht, eher um einen durchschnittlichen Song, was auf dieser Platte natürlich umso stärker auffällt.

Ein weiterer Punkt, der erwähnt werden sollte, ist der Gesang von James Hetfield, der zwar noch weit von seinen späteren Leistungen entfernt ist, aber sich dennoch stark gegenüber "Kill 'Em All" verbessert hat. Seinen gesanglichen Höhepunkt hatte der Frontmann wohl in den 1990ern, aber der Quantensprung war nie so groß wie zwischen den ersten beiden Alben. Man muss dem Sänger sowieso zugute halten - ob man die Gesamtentwicklung von Metallica nun gut findet oder nicht - dass seine Vocals zumindest hervorragend zur jeweiligen Platte passen. Irgendwie damit einher gehen auch die Texte, die sich auf "Ride The Lightning" deutlich weiterentwickelt haben und erstmals in die sozialkritische Richtung gehen.

Als Fazit kann stehenbleiben, dass es den Jungs aus San Francisco mit "Ride The Lightning" gelingt, das sowieso schon superbe Debüt noch zu toppen - eine außergewöhnliche Leistung, die natürlich nur die Höchstwertung bedeuten kann.


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Metallica [Vinyl LP] - MetallicaMetallica [Vinyl LP]
Metallica

Schallplatte, 2. Februar 2007
     Verkaufsrang: 33819     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 145 Bewertungen)

Nett      3 von 5 Punkten
Das sogenannte "Black Album" ist meiner Meinung nach eins der überschätztesten Alben Metallicas. Wenn man es das erste Mal hört, mag es noch nett klingen, aber je öfter man es hört, desto mehr hat man den Eindruck, dass es nichts weiter ist als gut verpackte heiße Luft. Die Arrangements, die Melodien, die Texte und die Gesamtproduktion an sich sind so rund und glatt, dass es nach ein paar Durchläufen einfach nur noch nichtssagend ist. Zum Staubsaugen, Bügeln oder Abwaschen mag es taugen, aber mehr auch nicht.

Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich beim Erscheinen erst mal begeistert von dieser Scheibe war, aber schon relativ bald das interesse verlor. Inzwischen hab ich dieses Album schon 10 Jahre nicht gehört und ich spühre auch kein Verlangen, es in nächster Zeit mal wieder in die Anlage zu werfen.

Meiner Meinung nach kündigt sich mit diesem Album schon der weitere Weg Richtung Load und Reload an, weshalb ich diese Album oft böswillig Preload nenne. Wer mit Metall nichts anfangen kann und glattpollierten Pseudo-Radio-Metall sucht, ist hier richtig, wer auf Lightning und Master of Puppets stand, wird sich bei Preload die Haare raufen.

Kommerzieller Erfolg - Na und?      4 von 5 Punkten
In der Musikrichtung Heavy Metal (und all seinen verschiedenen Spielarten) gibt es ein sehr interessantes Phänomen: sobald eine Band kommerziell erfolgreich wird, verliert sie einen Teil ihrer Fanbasis. Die ansonsten sprichwörtliche, unbeirrbare Treue der Anhänger ist oft doch nicht so groß, wie man denkt, wenn plötzlich überall lauthals "Ausverkauf!" gebrüllt wird (zumindest "offiziell", denn ich bin mir sicher, dass viele "Fans der ersten Stunde", die plötzlich nichts mehr mit der Band zu tun haben wollen, im stillen Kämmerlein auch die erfolgreicheren Sachen mit Begeisterung hören).

Nun bin ich ebenfalls Heavy-Metal-Fan (hauptsächlich Thrash, Power und Black Metal, auch ein wenig Death Metal und Industrial), und das nicht erst seit gestern oder - um beim Beispiel dieser Rezension zu bleiben - seit ich zum ersten Mal "Enter Sandman" gehört habe. Trotzdem stellte sich mir niemals die Frage nach der musikalischen Qualität des schlicht "Metallica" betitelten schwarzen Albums. Das hat für mich zwei Gründe: zum einen verstehe ich nicht, was es für mich als Fan für einen Unterschied machen soll, wie viele Leute meine Lieblingsband gut finden. Mir ist es herzlich egal, ob die neue Metallica-CD auf Platz 1 oder Platz 100 der Charts liegt. Und genau dieser Ansatz führt mich zum zweiten Grund: die Sturheit mit der manche darauf pochen, wie Metallica zu klingen haben. Ich selbst bin - wie schon erwähnt - u. a. Thrash-Metal-Fan. Mit Thrash hat diese Platte aber nicht mehr viel zu tun. Das stört mich aber überhaupt nicht, wenn das Songwriting stimmt. In so einem Fall gibt es für mich auch keine Genre-Grenzen mehr, Lieder die mir gefallen, gefallen mir eben, egal in welchem Stil sie geschrieben sind und wie viele Leute sie sonst noch mögen. Insofern habe ich kein Problem damit, die ersten 5 (!) Alben von Metallica als sehr gut zu bezeichnen. Die Phase danach ist eine andere Geschichte - aber ich empfinde sie ebenfalls nicht als so durchgängig mies wie manch anderer.

Natürlich ist es merkwürdig, wenn beim Metallica-Konzert plötzlich ein ganz anderes Publikum auftaucht, als man das erwartet. Und natürlich ist man als Heavy-Metal-Fan lieber unter seinesgleichen, das gebe ich unumwunden zu. Aber dieses "Problem" reguliert sich meist von selbst, spätestens wenn es den nächsten Trend gibt, bleiben wieder die wirklichen Fans übrig, die nicht nur dorthin gehen, weil es gerade angesagt ist.

Eine etwas lange Einführung, die aber vielleicht denen zugute kommt, die das Album bzw. die Band wirklich noch nicht kennen (soll's ja auch geben) und sich fragen, wie die vielen Rezensionen eigentlich zu verstehen sind.

Das "Schwarze Album" selbst bietet in meinen Ohren eine sehr ausgewogene Mischung aus Härte und Melodie - zwei Faktoren, die für die Musik von Metallica schon immer bestimmend waren. Wenn man sich die musikalische Entwicklung der Band bis 1991 ansieht, kann man den Prozess recht gut erkennen, der zu "Metallica" führte. Die unkontrollierte Rasanz und Härte gab es meiner Ansicht nur auf dem Debüt "Kill 'Em All", alles was danach kam verschob sich doch eher in Richtung Kontrolle und Melodie (natürlich angereichert mit mal mehr, mal weniger Härte). Vor allem am Gesang ist das gut zu beobachten.

"Metallica" beginnt mit "Enter Sandman", einer Hymne sondergleichen, an der sich bereits die ersten Geister aus oben genannten Gründen scheiden. Nichtsdestotrotz habe ich bei einem Metallica-Konzert noch niemanden gesehen, der bei diesem Lied nicht mitsingt oder sogar so konsequent ist und die Halle verlässt, wenn das ach-so poppige Mainriff angestimmt wird. Ähnliches gilt für das Groove-Monster "Sad But True" und für die typische Halbballade "The Unforgiven", die sofort ins Ohr gehen und dort auch hängenbleiben. Auch "Wherever I May Roam", "Don't Tread On Me" (mit seinen "West-Side-Story"-Anleihen und kritischem Text) und "Of Wolf And Man" können auf ganzer Linie überzeugen, von Radiotauglichkeit kann ich hier jedenfalls nicht allzu viel erkennen. Ebenfalls gut gelungen sind "The God That Failed" und "My Friend Of Misery", einer der wenigen von Jason Newsted mitgeschriebenen Songs. Immerhin guter Durchschnitt sind die im Gesamtkontext etwas untergehenden "Holier Than Thou" und "Through The Never".

An Ausfällen bzw. Füllern kann ich lediglich "The Struggle Within" und vor allem "Nothing Else Matters", die einzige "richtige" Ballade von Metallica ausmachen (dieses Lied dürfte wohl den größten Anteil am "Ausverkauf-Geschrei" ausmachen, ich persönlich finde es im Vergleich zu den klassischen Halbballaden einfach langweilig, obwohl es live ganz gut Stimmung macht).

Alles in allem eine Platte, die sich sehr schnell erschließt, im Gegensatz zu "wirklicher" Radio-Pop-Musik aber dennoch nicht nach dem dritten Mal hören langweilig wird. Damit ist "Metallica" ein krasser Gegensatz zu seinem Vorgänger "...And Justice For All", der wesentlich schwerer zugänglich (aber trotzdem beileibe nicht schlechter) war.

Für mich wären das 4,5 Sterne, die ich nur deshalb auf 4 abrunde, weil mir die ersten drei Alben (jedes auf seine Weise) doch um ein Stückchen besser gefallen.

Gut! Aber ein bisschen Überbewertet.      4 von 5 Punkten
1991: Metallica veröffentlichen ihr fünftes Album "Metallica", welches aber öfter schlicht "The Black Album" genannt wird. Die Band war bis dahin schon eine der besten Metalbands, auch wenn sie noch nicht den Bekanntheitsgrad hatten den sie nach Veröffentlichung der "Schwarzen" innehielten. Harte Thrash-Riffs, sauschnelle Soli, schnelle Songs, das verband man mit dem Namen Metallica. Umso größer der Schock für die (meisten) alten Fans, als plötzlich ziemlich langsame Lieder, die durchaus Radiotauglich waren, aus den Boxen schallten. Die Band hatte nach der Meinung dieser Fans entgültig ihre Wurzeln verraten (schon zu "Justice"-Zeiten gab es massig Unkrufe). Allerdings gab es andere, und die waren in der Mehrheit, die in diesem Album ein Meisterwerk sahen, ja sogar Metallica's bestes Album. Ich für meinen Teil stehe in dieser Hinsicht auf keiner von beiden Seiten. Einerseits halte ich das Album für gut, andererseits beeinhaltet es meiner Meinung nach zu viel Füllmaterial. Diese Platte ist ganz bestimmt kein Thrash Metal mehr, allerdings ist es noch eindeutig Heavy Metal, wenn auch etwas Massentauglicher. Der Stil deutet schon mal in die Richtung in die sich Metallica später mit "Load" entwickelten und ehrlich gesagt (auch wenn mich die meisten wahrscheinlich für diese Bemerkung Lynchen wollen) halte ich "Load" und "ReLoad" für wesentlich bessere Alben. Warum? Das Problem bei der Schwarzen ist einfach, dass trotz (oder gerade wegen) der guten Produktion sich die sehr guten Titel sehr schnell abnutzen. Je öfter man "Enter Sandman", "Sad but True", usw. anhört desto schneller nutzen sich diese Titel ab, was ich wirklich schade finde. Gerade "Enter" ist auf jedem Konzert der Bringer und das man sich dann lieber die Live-Version anhört macht die Album-Version leider nicht besser, aber das ist sicherlich Ansichtssache und nur so ein kleiner Fingerzeig von mir. Dann gibts ein paar Songs die zwar ganz nett sind, die man aber nicht unbedingt öfter anhört.
Es gab vor diesem Album eine personelle Veränderung. Als neuen Produzenten holte man Bob Rock an Bord, der erstmal für eine vernünftige Produktion sorgte. Der Bass haut rein wie auf keinem anderen Metallica-Album. Die Gitarren sind ordentlich von einander getrennt und das Schlagzeug donnert. Sehr schön. Eigentlich spräche genug dafür dieser Platte 5 Sterne zu geben doch ein paar Lückenfüller schädigen leider das Gesamtbild, so dass ich nicht die volle Punktzahl vergeben kann.

Enter Sandman: Auf jedem Konzert ein Highlight. Gerade deswegen ein Klassiker! (5/5)
Sad but True: Starke Riffs und harte Bässe. (5/5)
Holier Than Thou: Ein paar coole Riffs, hört man aber nicht so oft an. (3/5)
The Unforgiven: Sehr gute Ballade mit persönlichem Text. (5/5)
Wherever I May Roam: Wieder ein harter Mitsing-Hit wie "Enter". (5/5)
Don't Tread on Me: Wieder mal nicht schlecht, mehr aber auch nicht. (3/5)
Through the Never: Trotz geiler Riffs auf Dauer langweilig. (3/5)
Nothing Else Matters: DER absolute Klassiker unter Metal/Rock-Balladen und natürlich unverzichtbar für jeden Metallica-Fan! (5/5)
Of Wolf and Man: Hammersong mit geilen Riffs! (5/5)
The God That Failed: Slow-Tempo-Hammer mit wummernden Bässen. (5/5)
My Friend of Misery: Sehr guter Song obwohl mir ehrlich gesagt eine Instrumental-Version (wie es von Jason anfangs geplant war) besser gefallen hätte. Trotzdem Geil! (5/5)
The Struggle Within: Ganz guter, härterer Abgang! (4/5)

Im Großen und Ganzen ist das schwarze Album ein gutes Album mit einigen Metallica-Klassikern und die Band bekam damit den Erfolg, den sie schon längst verdient hatte. Wer dieses Album aber kauft, weil er es für das Beste der Band hält, dem sei gesagt, dass er da bloß nicht drauf vertrauen soll.
Ansonsten als Heavy Metal/Hardrock-Fan natürlich unverzichtbar.

Oliverra      5 von 5 Punkten
Für immer und ewig ist diese Album! Kein Zweifel!!! "Enter Sandman" ist ein Kracher, "Sad but true" schön heavy, "the unforgiven" tolle Melodie und über "Nothing else matters"müssen wir nicht weiter reden.....es gibt keine Ballade, die einem nach so langer Zeit noch Gänsehaut und weiche Knie beschert! Hört mal zu! Nicht für Kids, die denken, man hätte ihnen ihr Lieblingsspielzeug geklaut!!!!!!!...tallica...

Supergenial      5 von 5 Punkten
Das Album ist einfach perfekt.Aber das dieser Herr Armin Schäfer Metallica mit Bon Jovi vergleicht bzw. Metallica und Bon Jovi im gleichen Satz erwähnt ist eine absolute Frechheit und eine Beleidigung für Metallica jeden echten Metallica-Fan.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Was soll das denn?      1 von 5 Punkten
Also das Metallica ja die beste Metalband auf diesem Planeten ist darüber muss man aj nich mehr umbedingt reden oder? Aber was die jungs hier abliefern ist absolut zum kotze* denn warum soll der fan für 2LIEDER!!! Geldausgeben?Also darüber kann ich mich immer wieder aufregen und dann wundern sich band wie Metallica die auch noch groß gegen das Filesharing sind und eine riesen kampange machen gegen Napster und co. warum keiner mehr die CD'S kauft und alle nur noch downloaden und wieder kann ich nur sagen das man dem fan auch einen grund geben muss sich eine single zu kaufen denn dort muss auch was sein was jeden interessiert und nicht irgendetwas aufgewärmtes von früher oder so.Die Lieder selber sind natürlich sind alle beide gut und Live sind Metallica eine absolute macht und auch King Nothing ist ein schönes hardrock stück das zwar vom aufbau sehr nach Enter Sandman klingt und aussieht aber dennoch versteh ich nich warum man dem fan hier nich mehr bietet? Also ich kann nur sammlern raten die cd zu kaufen allen anderen FINGER WEG!!!

metallica könnens besser      4 von 5 Punkten
es ist zwar nicht metallicas größter hit, aber dennoch sollte fans zugreifen,um ihre sammlung zu komplettieren


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Für echte Fans ein Muss      5 von 5 Punkten
Der Song kommt zwar nicht an den ersten Teil vom Black Album heran, ist aber für mich einer der Top 5 Balladen von Metallica.
Der zweite Track (The thing that should not be, LIVE) ist von der Master Scheibe und rundet die Single sehr gut ab.
Das ganze Teil kommt in einer Papphülle mit Kunststoffschuber.
Für echte Fans ist diese Scheibe ein Muss, um die vorhandene Sammlung zu Vervollständigen. Aber auch Leute, die diesen Song einfach nur mögen, sollt zugreifen. Man bekommt eine Top CD in stylischer Verpackung.

Greetz
Der Stummel

Für echte Fans ein Muss      5 von 5 Punkten
Der Song kommt zwar nicht an den ersten Teil vom Black Album heran, ist aber für mich einer der Top 5 Balladen von Metallica.
Track 2 und 3 (No Remorse [Live, Kill'em all] und Am I Evil? [Live, Kill'em all bzw. Garage Inc.] sind noch richtige Trasher aus der Anfangszeit.
Track 4, Unforgiven II [Demo Version], ist die für Metallica seit dem Black Album übliche Demoversion ihrer Single- Auskopplungen und bietet einen kleinen Einblick in die Entstehungsphase des Liedes.
Im großen und Ganzen ist die Scheibe de Kauf vollkommen wert. Nicht nur Fans sollten zugrifen, sondern auch Leute, die diesen Song einfach nur stark finden.

Greetz
Der Stummel

P.S. Es gibt noch eine zwite Version dieser Scheibe mit weiteren Live-Tracks



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Eine der besten Metallica balladen allerzeiten!?      5 von 5 Punkten
Turn the page ist für eine der besten vocal performences die ich je von James "Jaymz" Hetfield gehört habe in meinem leben denn er bringt den song und die Message des textes sehr überzeugend rüber und man könnte meinen das er das lied selber geschrieben hätte doch das lied stammt von dem Cover album "garage inc." aus dem jahre 1998 und nach zwei etwas schwächeren alben haben die jungs zumindest mit dieser Platte auch wenn es cover sind wieder ein wenig wiedergutmachung betrieben für die schlechten Alben Load/Reload.Ausserdem sind auf diesem Japan Export noch 4 Livetracks zu hören so z.b. von Stone Cold Crazy das ein alter Queen Klassiker ist, und auf der 2.Cd dieses angesprochenen cover albums ist oder Bleeding me das man heute auch nicht mehr als zu oft live gehört hat und wie ich finde das diese cd genau das richtige für den sammler ist dem sowas natürlich wie gerufen kommt den anderen werden wohl die normalen alben reichen.

kracher      5 von 5 Punkten
ich muss sagen, turn the page ist echt gelungen. eine sehr bewegende atmosphäre wird aufgebaut, und irgendwie ist es doch typisch metallica!
ich rate natürlich eher dazu, nicht die single, sondern sich gleich die garage inc. zu holen...


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