Metallica

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Load [US-Import] - MetallicaLoad [US-Import]
Metallica

Audio CD, 18. Juni 1999
    

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 81 Bewertungen)

Wirklich besser als ihr Ruf!!!      4 von 5 Punkten
Nach the Black Album, habe ich mir Load zugelegt und kann eigentlich nicht sagen, was viele über das Album denken.

Nach fünf jähriger Pause kehren sie zurück und es scheint nichts so wie vorher. Die Haare sind ab, Lars schminkt sich und irgendwie könnte man glauben, dass man eine ganz andere Band vor sich hat, die ihr Comeback als Auftrag gesehen hat sich neue zu finden.

Die Ausgewogenheit des Albums hat mich überzeugt. Die langsameren Stücke, sowie die schnelleren haben mich insofern begeistert, dass die Texte mit der Rythmik gut zusammen passen und ausgefeilt sind!!!!

Schön!

Besser als ihr Ruf      3 von 5 Punkten
Für die selbsternannte Szenepolizei (die eigentlich kein Mensch braucht), ist "Load" natürlich ein gefundenes Fressen - und das schon bevor man den ersten Ton gehört hat. Als erstes springt nämlich das neue Bandlogo ins Auge, dass so gar nichts mehr mit dem geliebten Original-Metallica-Schriftzug zu tun hat. Der nächste Schock folgt beim Betrachten der Band-Fotos. Die Haare sind ab und die Kleidung tendiert doch eher in die Zuhälter-Richtung (wobei man hier konstatieren muss, dass zumindest Hetfields damalige Frisur weitaus besser aussieht, als seine jetzige, glatt-gegelte Matte). Andererseits zeigt bereits das (in Verbindung mit der komplett veränderten musikalischen Ausrichtung) was Metallica 1991 mit "Metallica" andeuteten, 1996 mit "Load" wirklich begannen und 2003 mit "St. Anger" beendeten: rund 12 Jahre lang eine Band, die sich absolut nicht darum schert, was die "Fans der ersten Stunde" gerne hätten, sondern nur das machen, was sie selbst wollen, die sich nicht einmal in die eigene Corporate Identity (Stichwort: Schriftzug) pressen lassen. Egal ob es etwas sanfter wie auf "Load" zugeht oder roh und heftig wie auf "St. Anger": diese Entwicklung ist der Band - auch wenn mir bei weitem nicht alles aus diesen 12 Jahren gefällt - hoch anzurechnen.

Wie auch immer - aus meiner Sicht befinden sich sowohl auf "Load" als auch auf "ReLoad" einige mehr als anständige Songs, die zwar kein Thrash Metal mehr sind, aber dennoch gutes Songwriting bieten; und das ist letztlich auch der Faktor, der mehr zählt, als alle Genregrenzen.

Überzeugen kann meiner Meinung nach vor allem die erste Hälfte des Albums. Mit dem stampfenden Opener "Ain't My Bitch" gelingt ein Einstieg, der so auch auf dem schwarzen Album hätte stehen können. In eine ähnliche Kerbe hauen "2 x 4" und "Until It Sleeps". Etwas schwieriger zu bewerten ist für mich "The House Jack Built", das einerseits einen ausgezeichneten Refrain aufweist, aber in der Mitte durch übertriebenen Effektgerät-Einsatz sehr gewöhnungsbedürftig klingt. Hier wäre weniger wohl mehr gewesen. Alles andere überragend sind hingegen "King Nothing" (das mit toller Basslinie, perfektem Gesang und einem guten Text punkten kann) und das gefühlvolle "Mama Said", eine "etwas andere" Ballade von Metallica, in der die Steel-Guitar zum Einsatz kommt.

Die restlichen Songs kommen eher belanglos aus den Boxen (Ausnahme: das ungewöhnliche "Ronnie", das mich aber auch nicht sonderlich vom Hocker reißt). Mit "Cure", "Poor Twisting Me" und dem viel zu langen Rausschmeißer "The Outlaw Torn" haben sich meiner Ansicht nach allerdings auch drei Totalausfälle eingeschlichen.

Wenn man also versucht, frei von jeglichen "Ausverkauf!"-Hintergedanken und Image-Problemen an die Musik heranzugehen, bleiben 5 sehr gute bis gute Rocksongs, ein selbst verschuldeter Wackelkandidat ("The House Jack Built") und 3 Totalausfälle stehen. Die restlichen 5 Songs sind biederer Durchschnitt, was dem Album als Ganzes ebenfalls eine gute Durchschnittswertung beschert. Für Metallica-Verhältnisse scheint das zwar ein bisschen wenig zu sein, allerdings muss sich das Album in meinen Ohren immerhin mit Klassikern wie "Master Of Puppets" und "Ride The Lightening" messen, die einfach weniger Ausfälle enthielten, egal wie man die Stilveränderung nun sieht.

metallica - load      3 von 5 Punkten
load war das erste metallica album, das ich jemals gehört habe. damals war ich 9 jahre alt, als mein vater damit zuhause ankam. damals war ich unglaublich begeistert, heute seh ich das etwas differenzierter.
ich habe mir das album erst 2005 zugelegt, in einer phase, als ich load eigentlich hasste. ich hab es mir damals nur geholt, um die sammlung voll zu haben. damals war ich musikalisch gesehen auch sehr engstirnig und habe generell musik außerhalb des metal null akzeptiert. alles was nicht hart war, war nix für mich.
heute habe ich ein so spätpubertierendes denken nicht mehr nötig und habe meinen frieden mit dem album load geschlossen. ja, ich bin sogar froh, dass es das album gibt, denn es sind schon einige perlen drauf, die ich erst mit der zeit zu schätzen wusste. heute mag ich die erste hälfte des albums bis "bleeding me" sehr gerne, bis auf "2x4" - der song ist für mich der einzige filler im ersten teil. "ain't my bitch" , "the house jack built" oder "until it sleeps" sind sicher kein metal, dennoch einfach gute musik. man sollte weit genug über den tellerrand schauen können, um das zu akzeptieren.
problematisch wird es erst nach "bleeding me". da gerät mir denn zu viel füllmaterial auf die platte und man merkt, dass die band versucht hat aus allem etwas zu machen. halt auch aus dem schlechteren. generell bin ich auch einer derjenigen, die der meinung sind, dass man load und reload zu einem album hätte zusammenfügen sollen. das hätte beiden album sicherlich gut getan, aber naja...
alles in allem kann ich load trotzdem jedem empfehlen, der dem metal mal überdrüssig geworden ist und einfach etwas anderes hören will. mit load macht er sicher nichts falsch und bekommt ein solides hardrock album mit coolem groove. anspieltipps: ain't my bitch, the house jack built, until it sleeps, wasting my hate, the outlaw torn.
leute, gebt dem album eine chance! es ist bei weitem nicht so schlecht, wie es geredet wird. ich vergebe gute 3 punkte.

Die beste Platte...      5 von 5 Punkten
Mal davon abgesehen das ich so ziemlich alle Metallica Platten gut finde, ist dieses Teil hier mein Lieblingsalbum.

Eine bunte Mischung und jeder Song wäre eine Singleauskopplung wert gewesen.

Einfach Klasse das Teil und gehört in jede Sammlung!

Metallica's andere, ebenfalls gute Seite.      5 von 5 Punkten
Nach einer längeren Pause meldeten sich Metallica im Jahre 1996 mit "Load" zurück. Mit diesem Album warfen die Jungs endgültig ihren alten Stil über Bord und machten stattdessen Hardrock mit Einflüssen aus Blues, Country, Alternative und einer kleinen prise Metal. Gerade wegen der harten verzerrten Gitarren kommt das Album härter rüber als es eigentlich ist. Aber als verweichlicht oder brav kann man es dennoch nicht bezeichnen. Allerdings war es ein durchaus gewagter Schritt den die Band damit tat. Mit einer Stiländerung vergrault man schließlich immer ein paar oder mehrere Fans und auch ansonsten muss das Endergebnis vernünftig klingen. Denn sonst wäre ein Stilwechsel völlig für den Eimer. Aber das Endergebnis "Load" klingt einbandfrei. Ich geh sogar soweit sie als eine der besten Rockplatten der 90er Jahre zu bezeichnen. Wer "Load" einfach als Kommerz abtut, der hat diese Musik, das ganze Album nicht verstanden oder gar nicht erst reingehört. Denn dieses Album ist einfach viel zu gut um schlecht zu sein. Klar kann man Metal-Fans verstehen die Metallica lieber hart und schnell wollen, aber dieses Album ist etwas bei dem man zuhören muss und wer das tut und nicht nach Headbangern sucht der wird vielleicht, dieses tolle Album zu schätzen wissen.
Auch Produktionstechnisch waren Metallica in den 90ern angekommen, denn die Produktion grenzt an Perfektion. Die Gitarren wummern und klingen etwas individueller als auf vorherigen Alben. James Gitarre hat einen etwas schmutzigeren Klang als die von Kirk und auch ansonsten spielen die beiden in einem Song nicht zwingend das gleiche Riff was sich im Ergebnis sogar sehr gut anhört. Auch die Drums und der Bass klingen endlich richtig voll. James befindet sich übrigens auf seinem gesanglichen Höhepunkt und von den Texten her ist "Load" sicherlich sehr viel persönlicher ausgefallen als alle Vorgänger. Aber das sind wenige von mehreren Besonderheiten die das Album eben zu einer genialen Hardrock-Scheibe machen.

Titelbewertung:
Ain't My Bitch: Sehr geiler Auftakt! Ein Hammerriff nach dem anderen. (5/5)
2X4: Bluesige Hardrock-Nummer vom Feinsten. (5/5)
The House Jack Built: Etwas weird, aber trotzdem ziemlich geil! (4/5)
Until It Sleeps: Sehr schöner Alternative-Song. (5/5)
King Nothing: Hammer Bassline und auch ansonsten ein richtig geiler Song. (5/5)
Hero of the Day: Absoluter Hammer dieser Song, der mich immer wieder textlich wie musikalisch berührt. (5/5)
Bleeding Me: Was diese ruhige Ballade bei mir jedesmal auslöst ist unglaublich. Eine meiner liebsten Metallica-Balladen überhaupt. Geniale Riffs, schöner Gesang und von vorne bis hinten einfach perfekt! (5/5)
Cure: Wieder eine saugeile, bassige Hardrock-Nummer! Kein Schwachpunkt in Sicht! (5/5)
Poor Twisted Me: Der Song für die fahrt durch die Wüste. Ich finds geil! (5/5)
Wasting My Hate: Ruhiger Beginn für den schließlich härtesten Song der Platte. Haut ordentlich rein! (5/5)
Mama Said: Wieder ne sehr schöne etwas Countrylastige Ballade. Eindeutig für die Charts produziert trotzdem sehr gut! (5/5)
Thorn Within: Ganz guter Song mit ein paar kleinen Schwächen. (4/5)
Ronnie: Sehr gewöhnungsbedürftig und sicherlich Geschmacksache. Ich mags aber. (4/5)
The Outlaw Torn: Zwar sehr langsam und lang, doch die Bassline und die Atmosphäre die dieser Song erzeugt machen es zu einem absolut geilen Abschluss. (5/5)

Was Metallica hier geschaffen haben ist zu gut um einfach Kommerzmucke zu sein, zu individuell um als Massentauglich abgeschrieben zu werden und einfach zu genial um es links liegen zu lassen. Dabei stimmt es mit Sicherheit, dass das ganze Geschmacksache ist und das Metalheads, die nur Headbanger von Metallica erwarten, hier die Finger von lassen sollten. Aber alle, die sehr gute Rockmusik hören wollen, sind mit "Load" und auch dem Nachfolger "ReLoad" bestens bedient.


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Bay Area Thrashers-the Early - MetallicaBay Area Thrashers-the Early
Metallica

Audio CD, 19. November 2002
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Metallica zu ihrer besten Zeit - im Garagensound      4 von 5 Punkten
Die Titelauswahl und Performance sind für jeden Fan von Thrash Metal und somit den frühen Metallica sicherlich der pure Genuss (es finden sich ja auch nicht umsonst die meisten der Songs auf Kill 'Em All wieder). Die Energie der Band zeigt sich selbst bei der zugegebenermaßen wirklich schlechten Qualität schon unübersehbar, die Tatsache, dass es sich im Liveaufnahmen handelt, entschädigt außerdem für die Klangmängel, sofern man nicht modernste Technik erwartet, ist man bei Liveperformances den minderwertigen Sound ja durchaus gewohnt. Dementsprechend eigentlich drei Punkte, doch weil ich die alten Stücke der Band immer noch am gelungensten finde von mir sogar vier.


S&M [US-Import] - MetallicaS&M [US-Import]
Metallica

Audio CD, 22. November 1999
    

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Es ist jener finale und konsequente Schritt, den Metallica noch tun mußten, um endgültig die Wallhall des Titanen-Rock zu erobern und die Tür mit einem erderschütterten Schlag für immer zu verschließen. Niemand wird es fortan wagen, einen Vergleich zu dem Quartett aus San Francisco zu ziehen. Noch nicht einmal mehr aufschauen können die engagierten Jung-Metaller zu James Hetfield (Gitarre, Gesang), Kirk Hammett (Gitarre), Jason Newsted (Bass) und Lars Ulrich (Drums), weil sich die Herren in eine Höhe verabschiedet haben, in der sie mit bloßem Auge nicht mehr zu sehen, mit bloßen Worten nicht mehr zu beschreiben sind.

Zwei unschuldige Nächte im April 1999 wurden Zeuge der götterdämmernden Fusion zwischen Metal-Band und Sinfonie-Orchester: Metallica und die San Francisco Symphony trafen sich zum Sound-Clash der Titanen, um das metallische Oeuvre unter der dirigierenden Hand von Michael Kamen auf eine neue Ebene zu beamen. Mit der dramatischen Wucht von über 40 Streichern wächst etwa "For Whom The Bell Tolls" zu majestätischer Größe an, läßt alle herkömmlichen Vorstellungen über Bombast und rockenden Pomp auf das Format eines Staubkörnchens schrumpfen. Waldhörner und Kesselpauken stürmen mit aller orchestralen Kraft auf "Wherever I May Roam" ein und erschaffen so bereits im Voraus den Soundtrack für jenen Moment, in dem der auferstandene John Wayne zum Laserschwert-Showdown gegen den Imperator der Galaxis antritt, während gleichzeitig auf den Ringen des Saturn ein Wagenrennen zwischem dem Terminator und Ben Hur stattfindet.

Die vier Rocker der Apocalypse lassen sich von der 80-köpfigen Klassik-Übermacht nicht einschüchtern, beschränken sich keineswegs auf Schmacht-Balladen wie "Nothing Else Matters", sondern brettern in "Battery" oder "Master Of Puppets" mit einer Erhabenheit, als habe es sich bei Beethoven und Wagner lediglich um die Wegbereiter des Speed-Metal gehandelt. An der Wende der Jahrtausende halten Metallica alle Fäden in der Hand, um die Pop-Historie neu zu schreiben: Denn wenn sie diesen Standard halten, kann man in absehbarer Zeit auch das Wörtchen "Metal" aus ihrem Titel streichen -- dann sind Metallica endgültig die größte Band der Welt. Wer hätte das gedacht angesichts der pickligen, fetthaarigen Lederjacken-Jungs, die 1983 ausgesprochen stumpf vom Cover ihres schroffen Debüt-Albums Kill 'Em All starrten? --Björn Döring

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 246 Bewertungen)

Metallica live und mit Symphonieorchester!      5 von 5 Punkten
Metal und Klassik auf einer Bühne vereint. Kann das gutgehen? Und wie das gutgehen kann! Metallica und das San Francisco Symphonieorchester fanden sich 1999 in einem Theater zusammen um das legendäre S&M-Konzert aufzunehmen. Symphonie verbunden mit hartem Metal, das klingt hier nicht nur wie ein sehr gewagtes Experiment sondern direkt umwerfend. Metallica live ist ja schon immer ein Erlebnis und auch für diesen Auftritt ohne Orchester hätte das ganze schon 5 Sterne verdient. Aber Michael Kamen und sein Symphonieorchester sind sogar in der Lage einige Songs zu verbessern. Wer zum Beispiel Master of Puppets (vor allen Dingen den Mittelteil) mit den Streichern gehört hat wird das Original danach irgendwie unvollständig finden. Was hier noch aus Songs wie "Call of Ktulu", "For Whom the Bell Tolls" und selbst aus "The Memory Remains" rausgeholt wird ist einfach unglaublich. Gerade einer meiner Lieblingssongs von Metallica "Bleeding Me" ist zu einer himmlischen Ballade geworden. Das gleiche gilt für die perfekte Version von "Nothing Else Matters", die das Original bei weitem übertrifft. Außerdem sind mit "No Leaf Clover" und "-Human" zwei neue Songs, die extra für dieses Konzert geschrieben worden sind, vorhanden. Ersteres gehört mit Sicherheit zu den besten Metallicasongs und auch -Human ist ein geniales Riffmonster.
Natürlich heißt das nicht das jeder Song perfekt ist. Bei einigen Liedern hört es tatsächlich so an als würde das Orchester nicht mit der Geschwindigkeit klarkommen, was auch dem wenig souveränen Taktgeber Lars Ulrich zu verdanken ist (schlimmstes Beispiel: "The Outlaw Torn" Lars wird immer schneller). Bei anderen Liedern hätte man es gleich lassen können, weil es sich anhört als würden Band und Orchester gegeneinander spielen. Doch im großen und ganzen ist dieses Experiment absolut gelungen und ein weiterer großer Schritt in der Geschichte Metallica's!

Wie gesagt: Ein Metallica-Konzert alleine verdient schon 5 Sterne und da dieses Experiment geglückt ist, hätte es sogar noch deutlich mehr Sterne verdient. Mit anderen Worten: Absolute Kaufempfehlung!


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I Disappear - MetallicaI Disappear
Metallica

Audio CD, 21. August 2002
    

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Einer der besten Metallicasongs!      5 von 5 Punkten
Das Jahr 2000: Damals war ich noch 11 und diese Single eine meiner ersten selbstgekauften CD's. Und gerade deswegen ein Schatz den ich hüte.

Der Song "I Disappear" an sich ist ganz im Hardrock-Stil von Load/ReLoad und gehört meiner Meinung nach zu Metallica's besten Liedern. Der Grund warum der Track auf keinem Metallica-Album zu finden ist, ist das er nur für den "Mission: Impossible 2"-Soundtrack aufgenommen wurde. Deswegen ist bedauerlicherweise auch kein Bonusmaterial vorhanden. Man hätte zumindest das Musikvideo noch auf die CD tun können, denn das war damals schon möglich. Aber auch das wurde micht gemacht, dabei ist dieses Video eins der besten Metallica-Videos (ansonsten haben sie nie richtig gute gemacht). Im Endeffekt ist das aber nicht weiter tragisch, da man hier zumindest ein sehr geiles Lied geboten kriegt.

Also kaufen oder besser kostenpflichtig runterladen!

Der beste Song von Metallica!      5 von 5 Punkten
I Disappear ist für mich DER Metallica Song überhaupt. Durch ihn bin ich auf diese Band gekommen und sammle seit dem alles von Metallica. Das Lied ist echt einfach nur geil und sooo schlimm ist es auch nicht, dass er der einzige auf der CD ist. Gut, ein paar live Aufnahmen oder zumindest das Video zu dem Song hätten schon draufgehört. Allerdings mindert die miese CD Ausstattung nicht die Hochwertigkeit des Songs. MP3-Player löschen, den Song drauf, Endlosschleife rein und abrocken!

Krasser Song!      5 von 5 Punkten
Im Jahre 2000 erscheint nach dem Live-Album "S&M" und vor der geplanten Pause noch eine Studio-Single. Der Song "I disappear" ist der Soundtrack zum Film "Mission Impossible 2" und gleichzeitig die letzte Aufnahme mit Bassist Jason Newsted, der die Band im Jahre 2001 nach 14 Jahren verlässt. Der Titel groovt hart bis zum sehr melodiösen Refrain. Auch ein Höhepunkt ist der tolle Solo-Part und das Riff an sich. Rundum ein Top-Song der 4 Mannen aus San Francisco. Klar ist auf der Single nur ein Track enthalten, was sehr ungewöhnlich und unverschämt ist, aber für echte Fans ist die Single ein muss, da es die letzte mit Jason Newsted ist und der Track außerdem auf keinem Album enthalten ist.

Fanverarsche, wiedereinmal...      1 von 5 Punkten
Nun, METALLICA sind ja schon lange tot - nur jetzt auch noch eine Maxi zum Normalpreis mit lediglich einem Song drauf rauszubringen ist wirklich lächerlich, man hätte ja noch 2-3 unveröffentlichte Stücke oder Coverversionen und Livetrax draufpacken können, besser als nix. Da auch der Song nur minderer Qualität ist und Klassiker wie "The 4 horsemen", "Disposable heroes", "Whiplash", "Hit the lights" etc. nicht mal annähernd das Wasser reichen kann - Wer was von Metallica hören will, kaufe sich Album No. 1 - 5;

Das Stück überhaupt!      5 von 5 Punkten
Ein klasse Stück! So wird Rock Musik gemacht! Es ist auch nur ein Stück verhanden- was gut ist- denn bei anderen MCD's gibt es ja "lecker" remixed Sachen oder unnötige Live Sachen! Ein Stück- ab in den CD Player und die repeat Taste gedrückt und Stundenlang hören!


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Ride the Lightning [US-Import] - MetallicaRide the Lightning [US-Import]
Metallica

Audio CD, 7. August 2006
    

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Der Orkan, den das bahnbrechende Debütalbum Kill ´em All entfacht hatte, war gerade wieder abgeebbt, da schlugen Metallica schon mit ihrem zweiten Vorschlaghammer zu. Ride The Lightning (1984) ist um einiges differenzierter produziert, läßt den Charme der ersten, herrlich lauten und krachigen Platte deshalb aber nicht vermissen. Der verdammt schnelle Opener "Fight Fire With Fire", "Creeping Death" und der fabelhafte Titeltrack knüppeln ohne Erbarmen auf alles ein, was nicht rechtzeitig anfängt zu headbangen. Und mit dem neunminütigen Gänsehaut-Instrumental "The Call Of Ktulu" nehmen die Frisco-Boys allen Kritikern den Wind aus den Segeln, die den Haufen für eine grobkörnige Krawalltruppe halten.

Als wäre ein emotionales Meisterwerk nicht genug, legen Metallica mit ihrer "Hells Bells"-Hommage "For Whom The Bell Tolls" gleich noch einen zweiten Kinnladenklapper nach. Die Texte sind tiefsinniger als auf dem Erstling, stellenweise sogar angenehm sozialkritisch, und Ex-Exodus-Gitarrist Kirk Hammett ersetzt den unter lautem Gepöbel von dannen gestapften Dave Mustaine mehr als passabel. Dieses Album gehört genau wie der Vorgänger ohne Wenn und Aber in jede, aber auch wirklich jede Metal-Sammlung. Punkt. Aus. Ende. --Michael Rensen

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 70 Bewertungen)

Ein Klassiker - zu Recht hoch gelobt      5 von 5 Punkten
Bot das Debüt der Jungs aus der Bay Area ("Kill 'Em All") noch ungestüme Rasanz und Wildheit, gelingt es Metallica mit dem Zweitwerk "Ride The Lightning" ihre Aggression in ein wenig kontrolliertere Bahnen zu lenken. Das Songwriting der Band war nie besser als auf vorliegendem Werk und dem Nachfolger "Master Of Puppets", den ich persönlich als nahezu gleich genial einstufe (ja, nicht jeder Fan der alten Schule findet, dass "Master Of Puppets" die bessere Platte ist...).

Das Album genießt mehr oder weniger seit dem Erscheinen Klassikerstatus - zu Recht, wie ich an einigen Punkten festmachen möchte. Augenfälligste Veränderung gegenüber dem Debüt ist das abwechslungsreichere Songwriting. Hier wird nicht mehr auf Teufel komm raus gethrasht, es finden sich im Gegenteil eine handvoll "langsamere" Nummern, die aber gerade dadurch eine unglaubliche Intensität erreichen. Dazu passt auch, dass sich auf dem gesamten Album für meine Ohren kein einziger Ausfall befindet - ein Luxus, den sich die Band danach leider nie mehr leistete (einzige Ausnahme: "Master Of Puppets"). Hier stimmt einfach alles, vom brachialen Opener "Fight Fire With Fire" über den Titeltrack und das schnelle "Trapped Under Ice" bis hin zum auch 2008 immer noch besten Metallica-Instrumental "The Call Of Ktulu", in dem die damals noch sehr junge Truppe zeigt, was für ein musikalisches Talent in ihr steckt.

Dazwischen gibt es mit "For Whom The Bell Tolls" und "Creeping Death" zwei Über-Songs, die mit Recht auch heute noch ganz oben auf der Setlist stehen. Ersteres ist dabei ein Musterbeispiel, wie man mit relativ simplen Mitteln einen Klassiker fabrizieren kann, während letzteres durch seinen Mitgröl-Refrain und das gebellte "Die! Die! Die!" im Mittelteil zu bestechen weiß. Mit "Fade To Black" stimmen Metallica auch erstmals (halb-) balladeske Töne an, die durchaus zu gefallen wissen. Dass man den Text dabei nicht allzu ernst nehmen sollte, dürfte sich mittlerweile bereits herumgesprochen haben. Der Song selbst ist sehr gut aufgebaut und nimmt eigentlich alles vorweg, was bei "One" später perfektioniert wurde, versprüht aber den etwas raueren Charme. Wenn man unbedingt ein Haar in der Suppe finden möchte, kann man "Escape" als Schwachpunkt des Albums erwähnen. Dieser Track dürfte wohl zu den am Öftesten geskippten in der älteren Metallica-Historie gehören. Grund dafür mag der etwas unspektakuläre Aufbau sein, der die Nummer im Kreis der Klassiker ein wenig untergehen lässt. Dem kann ich nicht widersprechen, um einen Totalausfall handelt es sich allerdings nicht, eher um einen durchschnittlichen Song, was auf dieser Platte natürlich umso stärker auffällt.

Ein weiterer Punkt, der erwähnt werden sollte, ist der Gesang von James Hetfield, der zwar noch weit von seinen späteren Leistungen entfernt ist, aber sich dennoch stark gegenüber "Kill 'Em All" verbessert hat. Seinen gesanglichen Höhepunkt hatte der Frontmann wohl in den 1990ern, aber der Quantensprung war nie so groß wie zwischen den ersten beiden Alben. Man muss dem Sänger sowieso zugute halten - ob man die Gesamtentwicklung von Metallica nun gut findet oder nicht - dass seine Vocals zumindest hervorragend zur jeweiligen Platte passen. Irgendwie damit einher gehen auch die Texte, die sich auf "Ride The Lightning" deutlich weiterentwickelt haben und erstmals in die sozialkritische Richtung gehen.

Als Fazit kann stehenbleiben, dass es den Jungs aus San Francisco mit "Ride The Lightning" gelingt, das sowieso schon superbe Debüt noch zu toppen - eine außergewöhnliche Leistung, die natürlich nur die Höchstwertung bedeuten kann.


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