Metallica

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Garage, Inc - MetallicaGarage, Inc
Metallica

Audio CD, 7. August 2006
    

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Diese Doppel-CD, eine Zusammenfassung aller Cover-Titel, könnte zu einem lebenswichtigen Wendepunkt für Metallica werden. Während CD2 eine unbearbeitete Sammlung aller Covers ist, die die Gruppe in ihrer 16-jährigen Geschichte aufgenommen hat, umfaßt CD1 elf neue Songs aus Werken so aufregender und derart unterschiedlicher Künstler wie den englischen Punks Discharge und dem bösartigen Australier Nick Cave. Die heftigeren Songs, wie das "Mercyful Fate" Medley, Black Sabbath's "Sabbra Cadabra" und Misfits' "Die Die My Darling", beweisen, daß niemand einen schrillen Lauf besser hinbekommt als diese Metal-Veteranen. Aber am stärksten fühlt man sich elektrisiert durch die selbstbewußte Interpretation des Sängers und Gitarristen James Hetfield, der sich an Stücke wie Cave's "Loverman" und Bob Seger's "Turn the Page" heranwagt; hier ist sein ursprünglicher, tief empfundener Gesang weitgehend erhalten geblieben.

Wenn man bedenkt, daß diese wieder aufgeladene Gruppe nur drei Wochen für diese Aufnahmen im Studio verbrachte, wird einem klar, daß diese Leute immer noch den Wert einer spontanen Studioaufnahme höher einschätzen als mühseligen Dogmatismus. Hoffentlich wird sich diese Mentalität auch in späteren Projekten durchsetzen. --Steffan Chirazi

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)

Metallica covern ihre Lieblingsbands!      5 von 5 Punkten
Nur ein Jahr haben Metallica gewartet und nach "Reload" sofort ein Doppelalbum auf den Markt gebracht auf welchem sie ausschließlich ältere Titel covern. Auf der ersten CD befinden sich hierbei 98er Neuaufnahmen wie z.B. "Whiskey in the Jar", "Die, Die My Darling" und "Turn the Page". Auf der zweiten hingegen alle Coverversionen die im Zeitraum zwischen 1984-1996 aufgenommen wurden, darunter auch Hits, die die Band immer wieder auf Konzerten spielt wie "Am I Evil?", "Last Caress" oder "So What".
Ein reines Coveralbum. "Kommerz!" werden da wieder viele aufschreien. Doch die Veröffentlichung dieser Doppel-CD hat nichts mit Kommerz zu tun. Metallica ist nämlich eine Band deren allererster Auftritt zum großteil nur aus Covern bestand, weil sie noch nicht genug eigene Songs hatten. Mit "Garage Inc." wird dem Fan die Möglichkeit gegeben sich nochmal sämtliche Lieder anderer Bands in der Metallica-Version anzuhören. Und das Ergebnis weiß zu beeindrucken. Ich meine, ich kenn zwar nicht alle Songs im Original, doch die meisten Songs hören sich einfach genial an. Allein die ganzen Diamond Head-Cover könnten auch locker von Metallica geschrieben worden sein ohne das man es merken würde (man sagt ja auch immer Metallica sei 50% Diamond Head und 50% Motörhead). In dem Booklet kann man zudem die ganze Bandkarriere und die Begründung für jeden gecoverten Hit verfolgen.
Es gibt soviele Höhepunkte auf "Garage Inc." man kann gar nicht alle aufzählen. Songs die der Band auf den Leib geschrieben zu sein scheinen, wie das geniale "Am I Evil?" (Aufnahme mit Cliff Burton!), die Highspeedversionen von "Helpless" und "The Prince" (übrigens alles von Diamond Head), Riffmonster wie "The Small Hours" oder das geile "Breadfan" rechtfertigen den Kauf schon alleine. Aber es gibt noch mehr gute Lieder auf dem Doppelalbum. Von hartem Heavy Metal (Mercyful Fate-Medley, Sabbra Cadabra) über Rock-Hits (Stone Cold Crazy) bis hin zu Country (Tuesday's Gone) ist einfach alles dabei was Metallica ausmacht und was sie früher mal ausmachte. Hier beweisen Metallica, dass sie nicht nur eine der besten Metalbands sind sondern auch die verdammt beste Coverband!

Diese Cover-CD sollte mit Verlaub jeder Metallica-Fan haben, denn einerseits haben Metallica hier richtig gut gecovert, den Songs ihren eigenen Schliff gegeben, anderseits versteht man die Band dadurch auch noch besser, weil man hier wunderbar sieht durch was die Jungs beeinflusst wurden. Volle Kaufempfehlung!


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S & M [Musikkassette] - MetallicaS & M [Musikkassette]
Metallica

Hörkassette, 22. November 1999
     Verkaufsrang: 592804      Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 11 Tagen.

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Es ist jener finale und konsequente Schritt, den Metallica noch tun mußten, um endgültig die Wallhall des Titanen-Rock zu erobern und die Tür mit einem erderschütterten Schlag für immer zu verschließen. Niemand wird es fortan wagen, einen Vergleich zu dem Quartett aus San Francisco zu ziehen. Noch nicht einmal mehr aufschauen können die engagierten Jung-Metaller zu James Hetfield (Gitarre, Gesang), Kirk Hammett (Gitarre), Jason Newsted (Bass) und Lars Ulrich (Drums), weil sich die Herren in eine Höhe verabschiedet haben, in der sie mit bloßem Auge nicht mehr zu sehen, mit bloßen Worten nicht mehr zu beschreiben sind.

Zwei unschuldige Nächte im April 1999 wurden Zeuge der götterdämmernden Fusion zwischen Metal-Band und Sinfonie-Orchester: Metallica und die San Francisco Symphony trafen sich zum Sound-Clash der Titanen, um das metallische Oeuvre unter der dirigierenden Hand von Michael Kamen auf eine neue Ebene zu beamen. Mit der dramatischen Wucht von über 40 Streichern wächst etwa "For Whom The Bell Tolls" zu majestätischer Größe an, läßt alle herkömmlichen Vorstellungen über Bombast und rockenden Pomp auf das Format eines Staubkörnchens schrumpfen. Waldhörner und Kesselpauken stürmen mit aller orchestralen Kraft auf "Wherever I May Roam" ein und erschaffen so bereits im Voraus den Soundtrack für jenen Moment, in dem der auferstandene John Wayne zum Laserschwert-Showdown gegen den Imperator der Galaxis antritt, während gleichzeitig auf den Ringen des Saturn ein Wagenrennen zwischem dem Terminator und Ben Hur stattfindet.

Die vier Rocker der Apocalypse lassen sich von der 80-köpfigen Klassik-Übermacht nicht einschüchtern, beschränken sich keineswegs auf Schmacht-Balladen wie "Nothing Else Matters", sondern brettern in "Battery" oder "Master Of Puppets" mit einer Erhabenheit, als habe es sich bei Beethoven und Wagner lediglich um die Wegbereiter des Speed-Metal gehandelt. An der Wende der Jahrtausende halten Metallica alle Fäden in der Hand, um die Pop-Historie neu zu schreiben: Denn wenn sie diesen Standard halten, kann man in absehbarer Zeit auch das Wörtchen "Metal" aus ihrem Titel streichen -- dann sind Metallica endgültig die größte Band der Welt. Wer hätte das gedacht angesichts der pickligen, fetthaarigen Lederjacken-Jungs, die 1983 ausgesprochen stumpf vom Cover ihres schroffen Debüt-Albums Kill 'Em All starrten? --Björn Döring

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 246 Bewertungen)

Metallica live und mit Symphonieorchester!      5 von 5 Punkten
Metal und Klassik auf einer Bühne vereint. Kann das gutgehen? Und wie das gutgehen kann! Metallica und das San Francisco Symphonieorchester fanden sich 1999 in einem Theater zusammen um das legendäre S&M-Konzert aufzunehmen. Symphonie verbunden mit hartem Metal, das klingt hier nicht nur wie ein sehr gewagtes Experiment sondern direkt umwerfend. Metallica live ist ja schon immer ein Erlebnis und auch für diesen Auftritt ohne Orchester hätte das ganze schon 5 Sterne verdient. Aber Michael Kamen und sein Symphonieorchester sind sogar in der Lage einige Songs zu verbessern. Wer zum Beispiel Master of Puppets (vor allen Dingen den Mittelteil) mit den Streichern gehört hat wird das Original danach irgendwie unvollständig finden. Was hier noch aus Songs wie "Call of Ktulu", "For Whom the Bell Tolls" und selbst aus "The Memory Remains" rausgeholt wird ist einfach unglaublich. Gerade einer meiner Lieblingssongs von Metallica "Bleeding Me" ist zu einer himmlischen Ballade geworden. Das gleiche gilt für die perfekte Version von "Nothing Else Matters", die das Original bei weitem übertrifft. Außerdem sind mit "No Leaf Clover" und "-Human" zwei neue Songs, die extra für dieses Konzert geschrieben worden sind, vorhanden. Ersteres gehört mit Sicherheit zu den besten Metallicasongs und auch -Human ist ein geniales Riffmonster.
Natürlich heißt das nicht das jeder Song perfekt ist. Bei einigen Liedern hört es tatsächlich so an als würde das Orchester nicht mit der Geschwindigkeit klarkommen, was auch dem wenig souveränen Taktgeber Lars Ulrich zu verdanken ist (schlimmstes Beispiel: "The Outlaw Torn" Lars wird immer schneller). Bei anderen Liedern hätte man es gleich lassen können, weil es sich anhört als würden Band und Orchester gegeneinander spielen. Doch im großen und ganzen ist dieses Experiment absolut gelungen und ein weiterer großer Schritt in der Geschichte Metallica's!

Wie gesagt: Ein Metallica-Konzert alleine verdient schon 5 Sterne und da dieses Experiment geglückt ist, hätte es sogar noch deutlich mehr Sterne verdient. Mit anderen Worten: Absolute Kaufempfehlung!


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Death Magnetic+Code - MetallicaDeath Magnetic+Code
Metallica

Audio CD, 12. September 2008
    

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Sie sind wieder da - mit einem vielschichtigen Werk      4 von 5 Punkten
Wie jeder Vergleich von Kunst ist auch dieser Beitrag subjektiv. Wie man es schaffen soll, angesichts eines neuen Metallica Album völlig neutral zu bleiben, scheint mir ein Rätsel. Ich kann jedoch jedem nur empfehlen, was mir bei Erscheinen von St. Anger passierte: Ich war damals im Stress und verschwendete keinen Gedanken an Metallica. Ein Freund kam zu mir und legte eine CD in den Player mit den Worten "Wie findest du das?". Meine erste Reaktion war "Was ist dass für eine Garagenband?". Als der Gesang einsetzte, wusste ich natürlich sofort Bescheid...

Die Rätselfrage lautet also: "Würdest DU es hören, wenn es nicht von Metallica käme?"

Nach diesem kurzen Abstecher zur Subjektivität nun zur Bewertung. Vorweg: ein sehr gutes Album, durchweg mit qualitativ hochwertigen Songs, es gibt keine Ausreisser nach unten. Leider auch nicht nach ganz oben. Bevor ich bewerte, hier meine Kriterien. Daran kann sich jeder mit ähnlichem Geschmack orientieren:

Warum ich Metal höre (z.B. Justice, Master of Puppets, Sepultura - Arise, Amon Amarth, SOAD):
- vorwärts treibender, druckvoller Sound
- kraftvoll und befreiend
- harte Riffs
- Melodie, gerne auch disharmonisch
- gut arrangierte Songs

Was ich nicht so mag
- sinnloses Dauergeknüppel (teilweise St. Anger)
- künstlich gestreckte und aufgeblasene Songs
- gequält klingende Melodie / Gesang (Pantera - Reinventing the Steel)
- einengender und bohrender Sound
- endlose Widerholungen
- 08/15 Songpatterns

Die Songs sind manchmal zu lang, schön komplex gleichzeitig aber nicht zu "frickelig". Trashige Riffs vielschichtig kombiniert.Teilweise wirken die Riffs etwas abgehackt und nicht ineinander fliessend, um so einen kompakten und schlüssigen Sound zu formen. So zum Beispiel wirkt Judas Kiss nach 4 Minuten ein wenig ideenlos und künstlich gestreckt. Ebenso wie übrigens The end of the line. In solchen Momenten schaue ich spontan auf die Restzeit.

Was im Vergleich zu meinen Top Metallica Werken fehlt, ist der vorwärts treibende Sound. Ja, die Songs sind teilweise hart, aggressiv und zornig aber eben nicht vorwärts treibend. Dieser selbstmotivierte Power der früheren Werke scheint mir ein bisschen fremdmotivierter Triebkraft gewichen zu sein. Vielleicht ist es dem Alter geschuldet: man wird einfach ruhiger, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen ;-) Oder vielleicht liegt es daran, das die Jungs von Metallica seit jeher Musik machen und dies auch weiterhin tun. Ganz einfach weil sie es können ohne sich Gedanken um mögliche Bewertungen machen zu müssen. Für Metallica wird es natürlich immer schwerer etwas aussergewöhnliches zu schaffen, da sie bereits unerreichbar vorgelegt haben. Und genau deshalb findet sich das ein oder andere Stückchen Erinnerung an ältere Metallica Songs. Sonst wäre es ja nicht Metallica. So wie bei My Apocalypse, das hört sich ein bisschen nach Disposable heroes, Dyers eve und Battery an. Das teilweise knüppelharte Gedresche von St. Anger ist intelligenten, melodiösen Arrangements gewichen.

Drei Songs stechen hervor. The Day that Never Comes ist anfangs etwas ruhiger und entwickelt sich danach zu einer richtigen Trash-Granate. Eine Art Mischung aus Fade to Black bis Iron Maiden der härten Sorte - einfach klasse. All Nightmare long geht dagegen richtig ab und prügelt gegen das Trommelfell. Suicide & Redemption ist total abgefahren rockt richtig auf dem Highway.


Fazit:
Handwerklich einfach sehr gut. Harte Riffs und rockiger Sound. Dagegen etwas ideenlos, was absolute Highlights angeht. Dieses Album ist ein typisches "ich muss es mehrmals hören" Album. Das ist auch gut so, etwas anderes von Metallica hätte mich enttäuscht. Solche Werke halten sich einfach länger im Player und ich lege die öfter ein, um etwas zu entdecken. Die Stimme von James Hetfield tut natürlich ihr übriges, um den unverwechselbaren Metallica Sound zu zaubern.

Und nicht zuletzt: geiles Cover und super Marketing - deswegen kaufen, hören und diskutieren wir.


St. Anger [Japan] - MetallicaSt. Anger [Japan]
Metallica

Audio CD, 9. April 2003
     Verkaufsrang: 572832      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Gute Single      5 von 5 Punkten
Enthält das sehr gute St. Anger. Und 2 Coverversionen von "the Ramones" die nur auf den St. Anger Singles veröffentlicht werden. Für Metallica Fans ein muss!

Zahlt es sich aus?      4 von 5 Punkten
Zahlt sich der Kauf dieser Maxi aus? Das Lied St. Anger hat jeder einigermaßen ernsthafte Metallica Fan ohnehin schon auf der brav gekauften CD und das Video wird bei VIVA und MTV mittlerweile zu Tode gespielt.

Kuriosität: Die drei anschließenden Ramones-Cover besitzen insgesamt eine weit kürzere Spieldauer als das Titelstück alleine. Und noch eine amüsante Auffälligkeit: Die Coverstücke, welche im Booklet mit "not much produced by Bob Rock" gekennzeichnet sind, klingen um einiges druckvoller als St. Anger (keine Blechtrommel).

Allerdings handelt es sich um einen superben Titelsong und dazu noch drei ungehörte ausgezeichnete (wenn auch arg kurze) Coverversionen + Video: Die Anschaffung zahlt sich auf jeden Fall aus.

Sehr mutig      5 von 5 Punkten
So ein harter Song wir normalerweise von keiner Band als Single ausgekoppelt, doch Metallica haben Mut und bringen den Kracher "St. Anger" aus ihrem gleichnamigen neuen Album raus. Und als Fehler erweist sich das sicher nicht. Haerter als je zuvor, vom Weichspuelergang von "Nothing Else Matters" wieder zurueck zu den Wurzeln. "St. Anger" wirds zwar in den Charts nicht so hoch hinaufschaffen, da dort eher kommerzlastiges gastiert, aber mit dem Album steigen sie in ungeahnte Hoehen. Metallica .. die beste Band der Welt?!!

Mutig, mutig      4 von 5 Punkten
Lange haben sich Metallica fuer das neue Album "St. Anger" Zeit gelassen, aber das Warten hat sich gelohnt. Wer allerdings in dieser Zeit keine Weiterentwicklung von den Jungs erwartet hat, wird wohl etwas enttauescht werden ... Sie sind viel haerter geworden! Ueberhaupt ist die Veroeffentlichung von "St. Anger" als Single recht mutig. So harte Songs werden normalerweise fast nicht aus Alben ausgekoppelt. Aber diese Entscheidung hat sich als richtig erwiesen. Ich muss zugeben, dass ich den Song oefters hoeren musste, bis ich mich ihn ihn reinleben konnte, aber jetzt ist "St. Anger" ein Hit! Das Video im Gefaengnis passt zum Song sehr gut dazu. Abschliessend muss man sagen, dass Metallica wieder einmal beste Arbeit geleistet haben, in den Charts wird "St. Anger" wahrscheinlich keine Spitzenplaetze einnehmen, aber Kommerz ist wohl eher eh nicht so die Sache von Metallica. Qualitaet vor Kommerz!

3 neue Cover-Songs + Video      4 von 5 Punkten
Warum gibt es hier vier Sterne? Nun gut, es ist sicher klar, dass „St. Anger" nicht die schnellste, härteste, beste oder „was auch immer" Single von Metallica ist. Es gibt sogar deutlich bessere Tracks auf dem Album. Aber das ist hier nicht entscheidend, denn es hat ja eh jeder das Album.
Wichtig für die Single sind die drei Bonus-Tracks, allesamt Ramones Cover, die Metallica für die Ramones All-Star-Tribute Compilation „We're A Happy Family" geprobt hat und die schliesslich die ersten Cover-Songs sind, die nicht auf Garage Inc. zu finden sind. Allein diese drei wirklich coolen Songs machen diese Single zu einem Muss. Als Zugabe gibt es sogar noch das Video zu „St. Anger". Alles in allem ein gutes Paket, deshalb vier Sterne, nur schade, dass es noch zwei weitere Ramones-Songs gibt, die auf anderen Versionen der Single zu finden sind.

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Unforgiven II (US Import) - MetallicaUnforgiven II (US Import)
Metallica

Audio CD, 6. Januar 2004
    

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Für echte Fans ein Muss      5 von 5 Punkten
Der Song kommt zwar nicht an den ersten Teil vom Black Album heran, ist aber für mich einer der Top 5 Balladen von Metallica.
Der zweite Track (The thing that should not be, LIVE) ist von der Master Scheibe und rundet die Single sehr gut ab.
Das ganze Teil kommt in einer Papphülle mit Kunststoffschuber.
Für echte Fans ist diese Scheibe ein Muss, um die vorhandene Sammlung zu Vervollständigen. Aber auch Leute, die diesen Song einfach nur mögen, sollt zugreifen. Man bekommt eine Top CD in stylischer Verpackung.

Greetz
Der Stummel

Für echte Fans ein Muss      5 von 5 Punkten
Der Song kommt zwar nicht an den ersten Teil vom Black Album heran, ist aber für mich einer der Top 5 Balladen von Metallica.
Track 2 und 3 (No Remorse [Live, Kill'em all] und Am I Evil? [Live, Kill'em all bzw. Garage Inc.] sind noch richtige Trasher aus der Anfangszeit.
Track 4, Unforgiven II [Demo Version], ist die für Metallica seit dem Black Album übliche Demoversion ihrer Single- Auskopplungen und bietet einen kleinen Einblick in die Entstehungsphase des Liedes.
Im großen und Ganzen ist die Scheibe de Kauf vollkommen wert. Nicht nur Fans sollten zugrifen, sondern auch Leute, die diesen Song einfach nur stark finden.

Greetz
Der Stummel

P.S. Es gibt noch eine zwite Version dieser Scheibe mit weiteren Live-Tracks



Ride the Lightning [UK-Import] - MetallicaRide the Lightning [UK-Import]
Metallica

Audio CD, 19. Dezember 2007
    

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Der Orkan, den das bahnbrechende Debütalbum Kill ´em All entfacht hatte, war gerade wieder abgeebbt, da schlugen Metallica schon mit ihrem zweiten Vorschlaghammer zu. Ride The Lightning (1984) ist um einiges differenzierter produziert, läßt den Charme der ersten, herrlich lauten und krachigen Platte deshalb aber nicht vermissen. Der verdammt schnelle Opener "Fight Fire With Fire", "Creeping Death" und der fabelhafte Titeltrack knüppeln ohne Erbarmen auf alles ein, was nicht rechtzeitig anfängt zu headbangen. Und mit dem neunminütigen Gänsehaut-Instrumental "The Call Of Ktulu" nehmen die Frisco-Boys allen Kritikern den Wind aus den Segeln, die den Haufen für eine grobkörnige Krawalltruppe halten.

Als wäre ein emotionales Meisterwerk nicht genug, legen Metallica mit ihrer "Hells Bells"-Hommage "For Whom The Bell Tolls" gleich noch einen zweiten Kinnladenklapper nach. Die Texte sind tiefsinniger als auf dem Erstling, stellenweise sogar angenehm sozialkritisch, und Ex-Exodus-Gitarrist Kirk Hammett ersetzt den unter lautem Gepöbel von dannen gestapften Dave Mustaine mehr als passabel. Dieses Album gehört genau wie der Vorgänger ohne Wenn und Aber in jede, aber auch wirklich jede Metal-Sammlung. Punkt. Aus. Ende. --Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 70 Bewertungen)

Ein Klassiker - zu Recht hoch gelobt      5 von 5 Punkten
Bot das Debüt der Jungs aus der Bay Area ("Kill 'Em All") noch ungestüme Rasanz und Wildheit, gelingt es Metallica mit dem Zweitwerk "Ride The Lightning" ihre Aggression in ein wenig kontrolliertere Bahnen zu lenken. Das Songwriting der Band war nie besser als auf vorliegendem Werk und dem Nachfolger "Master Of Puppets", den ich persönlich als nahezu gleich genial einstufe (ja, nicht jeder Fan der alten Schule findet, dass "Master Of Puppets" die bessere Platte ist...).

Das Album genießt mehr oder weniger seit dem Erscheinen Klassikerstatus - zu Recht, wie ich an einigen Punkten festmachen möchte. Augenfälligste Veränderung gegenüber dem Debüt ist das abwechslungsreichere Songwriting. Hier wird nicht mehr auf Teufel komm raus gethrasht, es finden sich im Gegenteil eine handvoll "langsamere" Nummern, die aber gerade dadurch eine unglaubliche Intensität erreichen. Dazu passt auch, dass sich auf dem gesamten Album für meine Ohren kein einziger Ausfall befindet - ein Luxus, den sich die Band danach leider nie mehr leistete (einzige Ausnahme: "Master Of Puppets"). Hier stimmt einfach alles, vom brachialen Opener "Fight Fire With Fire" über den Titeltrack und das schnelle "Trapped Under Ice" bis hin zum auch 2008 immer noch besten Metallica-Instrumental "The Call Of Ktulu", in dem die damals noch sehr junge Truppe zeigt, was für ein musikalisches Talent in ihr steckt.

Dazwischen gibt es mit "For Whom The Bell Tolls" und "Creeping Death" zwei Über-Songs, die mit Recht auch heute noch ganz oben auf der Setlist stehen. Ersteres ist dabei ein Musterbeispiel, wie man mit relativ simplen Mitteln einen Klassiker fabrizieren kann, während letzteres durch seinen Mitgröl-Refrain und das gebellte "Die! Die! Die!" im Mittelteil zu bestechen weiß. Mit "Fade To Black" stimmen Metallica auch erstmals (halb-) balladeske Töne an, die durchaus zu gefallen wissen. Dass man den Text dabei nicht allzu ernst nehmen sollte, dürfte sich mittlerweile bereits herumgesprochen haben. Der Song selbst ist sehr gut aufgebaut und nimmt eigentlich alles vorweg, was bei "One" später perfektioniert wurde, versprüht aber den etwas raueren Charme. Wenn man unbedingt ein Haar in der Suppe finden möchte, kann man "Escape" als Schwachpunkt des Albums erwähnen. Dieser Track dürfte wohl zu den am Öftesten geskippten in der älteren Metallica-Historie gehören. Grund dafür mag der etwas unspektakuläre Aufbau sein, der die Nummer im Kreis der Klassiker ein wenig untergehen lässt. Dem kann ich nicht widersprechen, um einen Totalausfall handelt es sich allerdings nicht, eher um einen durchschnittlichen Song, was auf dieser Platte natürlich umso stärker auffällt.

Ein weiterer Punkt, der erwähnt werden sollte, ist der Gesang von James Hetfield, der zwar noch weit von seinen späteren Leistungen entfernt ist, aber sich dennoch stark gegenüber "Kill 'Em All" verbessert hat. Seinen gesanglichen Höhepunkt hatte der Frontmann wohl in den 1990ern, aber der Quantensprung war nie so groß wie zwischen den ersten beiden Alben. Man muss dem Sänger sowieso zugute halten - ob man die Gesamtentwicklung von Metallica nun gut findet oder nicht - dass seine Vocals zumindest hervorragend zur jeweiligen Platte passen. Irgendwie damit einher gehen auch die Texte, die sich auf "Ride The Lightning" deutlich weiterentwickelt haben und erstmals in die sozialkritische Richtung gehen.

Als Fazit kann stehenbleiben, dass es den Jungs aus San Francisco mit "Ride The Lightning" gelingt, das sowieso schon superbe Debüt noch zu toppen - eine außergewöhnliche Leistung, die natürlich nur die Höchstwertung bedeuten kann.


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