Midnight Oil

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Diesel and Dust - Midnight OilDiesel and Dust
Midnight Oil

Audio CD, 8. Februar 1988
     Verkaufsrang: 4470      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Wenige würden behaupten, daß Midnight Oils Peter Garrett der Welt bester Rocksänger ist, aber auf jeden Fall steht er ganz eindeutig hinter dem, was er singt. Auf Diesel and Dust tischen Garrett und Co. eine Sammlung von soliden Pop-Rock-Songs auf, die auf dem Fundament aufbauen, das in ihren früheren Alben gelegt wurde.

Zum Wesen ihres Sounds gehören Gitarren-Bass-Schlagzeug-Attacken, die mit gelegentlichen Hornklängen, Keyboards und mit Garretts kehligem Gesang gewürzt werden. Garretts Liedtexte auf Diesel and Dust sind bemerkenswert, weil sie nicht von Liebe oder persönlichen Beziehungen handeln, sondern sich mit breiter angelegten Themenkreisen beschäftigen. "Beds Are Burning" ist ein Aufruf, den australischen Aborigines das Land zurückzugeben, das ihnen genommen wurde, während "The Dead Heart" und "Bullroarer" deren reiches kulturelles Erbe feiern.

Viele Bands und Künstler haben in ihren Werken irgendwelche sozialen und politischen Themen angesprochen, aber wenige haben es so kontinuierlich, engagiert und so stimmungsvoll getan wie Midnight Oil. --Al Massa

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Kapitel Sechs      5 von 5 Punkten
International bescherte Midnight Oil dieses Album großen Erfolg. Völlig zurecht.

Die zuvor erschienene "Species Deceases" EP war allerdings kein Indikator dafür wie dieses Album klingt.
Wieder ruhiger, gelassener, entspannter, atmosphärischer als zuvor.
"Beds are burning" dürfte Vielen bekannt sein. Auch das ebenfalls sehr hymnische "The Dead Heart". Aber die bekanntesten Songs sind wie oft nicht einmal die Besten, wenn auch großartig.

"Put down that weapon" ist mein persönlicher Diesel and Dust Favorit, der alle oben genannten Attribute in sich vereint.

Auch wenn der Klang der Platte wie gesagt ruhiger ist als frühere Alben bedeutet das nicht, daß es hier nur gemächlich zugeht. Neben den bekannten Titeln entwickelten Songs wie "Dreamworld", "Warakurna", "Bullroarer", "Sell my Soul" oder "Sometimes" eine Midnight Oil typische "Energie", besonders live.

Unverkennbar ist diese Band immer gewesen, trotz der großen Entwicklung von Platte zu Platte. Wer die Band liebt hat dieses Album ohnehin im Schrank stehen, wer MO mag und dieses Album nicht kennt hat etwas verpasst.

Großartig!

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Diesel and Dust - Midnight OilDiesel and Dust
Midnight Oil

Audio CD, 20. Juni 2008
     Verkaufsrang: 27037      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Olis Klassiker mit seltener Bonus DVD      5 von 5 Punkten
6 Jahre nach Band Auflösung und 21 Jahre nach Veröffentlichung des Klassikers "Diesel and Dust" erscheint eine digital remasterte Version. Sicher längst überfällig, da die alte "Scheibe" im Regal sich den Ruhestand verdient hat. Über die musikalische Klasse dieser CD wurde bereits an anderer Stelle genug geschrieben und gelobt, zumal mit Hits wie "beds are burning", ""the dead heart" oder "sell my soul" der weltweite Durchbruch gelang. Ein Schmankerl ist die zweite CD (DVD Blackfella/Whitefella) mit einer legendären und beispiellosen "Tour" 1986 durch Australien mit der Warumpi Band, um auf die Rechte der Aborigines und das geschehene Unrecht aufmerksam zu machen. Sehenswert (und habenswert, zumal -meines Wissens- vorher nur als sehr seltenes Video zu haben) !!!


Blue Sky Mining - Midnight OilBlue Sky Mining
Midnight Oil

Audio CD, 22. Februar 1990
     Verkaufsrang: 40339      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ihr Referenzalbum      5 von 5 Punkten
War der Vorgänger "Diesel and Dust" ein spektakulärer Airplay-Lieferant, und das Album somit Megaseller, so folgte am Ausgang der 80er dieses ungemein stimmige und eindrucksvolle Werk, welches viel ruhiger und ausgeschlafener wirkt. "Blue Sky Mining" überzeugt als Einheit, aus der keiner der 10 Songs wegzudenken ist, lieferte aber keinen Single-Hit wie "Beds are Burning". Als Anspieltipps kann man eigentlich das komplette Teil empfehlen, bei näherer Begutachtung (sagen wir mal 3 Durchgänge) lassen sich aber Songs wie "River runs Red" oder "Antartica" nie wieder aus dem Gedächis entfernen. Die Australier erreichen hier eine Tiefe, die sie in der Folgezeit nie mehr erreichen konnte, und markierten ihren Zenit. Übrigens wurde "Blue Sky Mining" seinerzeit auch in der Fachmagazinen mit höchsten Auszeichnungen versehen. Man rief teilweise sogar die U2 der 90er aus, was freilich Schwachsinn war, weil MO so eigenständig waren, wie kaum eine andere Band zu der Zeit. Warum dieses großartige Album heute so sehr in Vergessenheit geraten, mag sich nur mit dem fehlenden Radiohit erklären lassen. Und mit MO ging es nach dem noch sehr schönen Folgewerk "Earth and sun and moon" mächtig bergab in den 90ern.

Qualitätsgarantie      5 von 5 Punkten
Genau eine solche gibt es auf Midnight Oil Werke.

Auf dem Nachfolger hat sich klangtechnisch nicht viel geändert, von der Stimmung her eigentlich auch nichts, aber genau wie ihre Vorgänger fühlt sich diese Platte wieder einmal ganz anders an.

Kühle Klänge, aber irgendwie doch wieder keineswegs kalt. Sicherlich Pop-kompatibler als die Band je gewesen ist, aber dabei keineswegs platte Durchschnittsmusik.

Ein durchweg hervorragendes Album, ohne extreme Spitzen nach oben, wenn auch "Bedlam Bridge" und vor allem "River Runs Red" das Prädikat ausgezeichnet verdienen.

Alles sehr eingängige Songs, ohne den üblichen etwas schwerer verdaulichen Kandidaten.

4,5 von 5 Punkten.

Australischer Rock vom Feinsten      5 von 5 Punkten
In einer Zeit, wo Kommerzmusik die Überhand gewinnt, wo dumme Texte gepaart mit noch viel einfacherer Musik Hits sind, in der englishe Texte von den meisten Menschen überhaupt nicht verstanden werden...da sollte der gewählte Mensch Midnight Oil hören. Politisch angreifende Texte, gepaart mit sehr guter Rock-Independent Musik machen diese CD genauso wie die Diesel & Dust zu einem unvergesslichen Hörerlebnis. Sicher ist die Stimme des Sängers nicht das was man in einer Oper hören möchte, aber genau das was zu dieser Musik passt!!! Deswegen kaufen!



20,000 Watt R.S.L - Midnight Oil20,000 Watt R.S.L
Midnight Oil

Audio CD, 13. Oktober 1997
     Verkaufsrang: 30009      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Sozial engagierter Rock vom feinsten      5 von 5 Punkten
Der Hit war sicher "Beds are Burning", er machte die Band bekannt, an ihm wird sie auch heute noch gemessen. Auch die anderen Lieder auf dieser randvollen CD (die mögliche Spielzeit wird fast vollständig ausgenutzt) sind aber unbedingt hörenswert. Die Texte sind außerordentlich gehaltvoll, die Band ist auch sozial stark engagiert und macht sich zum Beispiel für Minderheiten, vor allem ihres Heimatlandes Australien, stark. Das macht diese CD ein Stück ehrlicher als "normale" Hits, die in den Hitparaden zu finden sind. Auch ist das Ganze nicht auf Hits hin produziert: Einige Songs könnte man sicher auch leicht zu größeren Erfolgen machen, wenn man das wollte. Daß die Band das nicht will, macht sie auch ein Stück sympathisch. Das Ganze ist also Rockmusik vom Feinsten, teilweise recht hart, manchmal aber auch weich und einschmeichelnd-balladenartig. Sehr hörenswert! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Capricornia [DVD-AUDIO] - Midnight OilCapricornia [DVD-AUDIO]
Midnight Oil

DVD-Audio, 26. März 2007
     Verkaufsrang: 51949      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 23,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Eine schöne Abmischung ...      5 von 5 Punkten
in DTS-ES 6.1. Diese DVD lässt sich auf jedem DTS-fähigen DVD-Player abspielen. Stereo war gestern - hier werden alle Lautsprecher gefordert.
Die DVD enthält eine gute Mischung aus gefühlvollen und rockigen Stücken, wie man es von Midnight Oil gewohnt ist.
Die Instrumente werden bei allen Stücken gut auf die Lautsprecher verteilt, der Sänger kommt aus dem Center, der Chor aus den seitlichen (bei 6.1) LS.

Relaxen pur      5 von 5 Punkten
Nachdem die Oils 1998 ein fantastisches Album mit Redneck Wonderland veröffentlicht haben, das von vorne bis hinten teilweise brutalst eingespielt wurde, zeigen sich die 5 Australier hier wieder etwas entspannter. Das neue Midnight Oil Album "Capricornia" benannt nach dem nördlichen Bundesstaat in Oz Northern Territory spiegelt das Flair Australiens eindrucksvoll wider. Es bietet wahnsinnig eingängige Melodien, die man von Midnight Oil aber ohnehin gewohnt ist. Meiner Meinung nach die einzig wahre Rockband dieser Erde, die noch kein einziges Mistalbum produziert hat (immerhin schon seit 1978 aktiv). Also kaufen, absolutes Spitzenalbum.

Rückkehr zu ruhigeren Zeiten?      2 von 5 Punkten
Während sich die Musikwelt weiterentwickelt und immer neue Wege beschreitet, was Midnight Oil mit ihrer kantigen letzten Platte ja auch getan haben, kriegt die Gruppe jetzt kalte Füße - trotz ihrem sonst so offensichtlichen Drang zur alternativen Seite. Die fünf Australier dachten sich bei der Produktion dieser Platte wohl, dass sie nach der wirklich guten und kraftstrotzenden letzten Scheibe 'Redneck Wonderland' eine Regression wagen müssen - ihren alten Fans zuliebe. Mit der neuen CD werden sie denjenigen, die sie mit Wonderland erreicht haben, wohl einen gehörigen Schrecken einjagen: Eine Rückkehr zu den gängigen Melodien, die zwar schön und sauber sind, aber auf keinen Fall die alternative Energie besitzen, die sie in den mittleren 80ern und erst recht auf der letzten CD zuhauf hatten. Wie gesagt: schöne Harmonien, gewohnt herausragende Texte, aber leider kein Mut. Ein bißchen schade.

Endlich wieder die alten Midnight Oil      5 von 5 Punkten
Meine Güte, was hätte aus dieser Gruppe alles werden können, wenn sie nicht diese wirklich grottenschlechten letzten Alben veröffentlicht hätten. Das 2002'er "Capricornia" hat endlich wieder ein paar Aufnahmen, die für Hitqualitäten auch bei uns genügen könnten. Mein persönliches Lieblingslied: "Under the overpass", ruhiger Beginn mit Akustikgitarre und fulminantes Ende.


Diesel & Dust (Special Edition - Midnight OilDiesel & Dust (Special Edition
Midnight Oil

Audio CD, 3. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 66556     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Olis Klassiker mit seltener Bonus DVD      5 von 5 Punkten
6 Jahre nach Band Auflösung und 21 Jahre nach Veröffentlichung des Klassikers "Diesel and Dust" erscheint eine digital remasterte Version. Sicher längst überfällig, da die alte "Scheibe" im Regal sich den Ruhestand verdient hat. Über die musikalische Klasse dieser CD wurde bereits an anderer Stelle genug geschrieben und gelobt, zumal mit Hits wie "beds are burning", ""the dead heart" oder "sell my soul" der weltweite Durchbruch gelang. Ein Schmankerl ist die zweite CD (DVD Blackfella/Whitefella) mit einer legendären und beispiellosen "Tour" 1986 durch Australien mit der Warumpi Band, um auf die Rechte der Aborigines und das geschehene Unrecht aufmerksam zu machen. Sehenswert (und habenswert, zumal -meines Wissens- vorher nur als sehr seltenes Video zu haben) !!!


Breathe - Midnight OilBreathe
Midnight Oil

Audio CD, 2. August 2002
     Verkaufsrang: 69947      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Von Album zu Album besser!      5 von 5 Punkten
Mit dem Vorgängeralbum begann für Midnight Oil eine Phase, wo sich sich mit jeder Platte gegenüber der vorhergegangenen gesteigert haben und so ein jeweils ohnehin schon hervorragendes Album noch einmal übertreffen konnten.

Der Sound von Breathe kommt sehr kräftig rüber, wirkt dabei gegenüber Earth & Sun & Moon deutlich weniger mit Soundspielereien beladen.

Nicht nur die Texte sind ziemlich entspannt, auch die Songs strahlen eine große Gelassenheit aus. Ein wunderschönes Album das einfach zum relaxen einlädt. Wundervolle Melodien die in ganz unterschiedliche Songs verpackt sind, der Opener „Underwater" mag anfangs etwas sperrig wirken, „Surf's Up Tonight" ein lebhafter Song, „Common Ground" atmosphärisch ruhig, „Time To Heal" treibend, „Sins Of Omission" rockig, und so weiter, sehr abwechslungsreich. Mag so schwer nachvollziehbar sein, daher muß man diese Platte gehört haben.

„Home" ist ein Duett mit der Sängerin Emmylou Harris, sehr schöner ruhiger Song. Am Ende steht mit „Gravelrash" ein großartiges Instrumental, was für mich eine kleine MO Premiere darstellte - „Bakerman" vom Red Sails Album war ja kaum ein richtiger Song und „Weddingcake Island" von der „Bird Noises" EP bleibt der einzige Song dieser Band zu dem ich nie Zugang gefunden habe. „Gravelrash" allerdings funktioniert als komplett eigenständiger Song und bildet einen tollen Abschluß.

Warum auch diese Platte beim Publikum mehr oder weniger durchgefallen ist, ist mir rätselhaft. Was will man mehr, als großartige Melodien und ein Album das sich wunderbar „anfühlt"?! Aber es hat den Anschein als wäre der „Mainstream-Hörer" (keinesfalls wertend gemeint) hier überfordert gewesen, von „Die Hard" Fans der Band habe ich fast ausschließlich Positives gehört.

was für ein album....!      5 von 5 Punkten
was midnight oil als echte weltklasse band auszeichnet, ist, dass sie mehrere völlig eigenständige sounds entwickelt haben, die aufgrund von unverwechselbaren bandelementen wie peter's gesang oder dem gitarrensound immer nach midnight oil klingen.

nach dem guten, aber etwas durchwachsenen "earth and sun and moon"- album, das mit einigen musikalisch belanglosen (der titeltrack oder "renaissance man") bzw., in die belanglosigkeit abdiftenden songs wie "outbreak of love" oder teilweise auch "drums of heaven" nicht wie gewohnt hunderprozentig überzeugen konnte, war ich natürlich sehr auf den nachfolger gespannt - und erlebte eine offenbarung!

mit "breathe" verpassten sich midnight oil eine frischzellenkur sondergleichen. was sich mit songs wie "feeding frenzy" auf "earth.." andeutete (eine neue, sehr bass und drum betonte spielweise), wurde hier meisterhaft umgesetzt: "underwater", "e-(arth) beat" oder "bring on the change" sind rohe, frische, unglaublich gute groover. mit "surf's up tonight" ist den oils einer der besten relax- songs aller zeiten gelungen. eigenwillige tracks wie "in the rain", "sins of emmission", "common ground", "time to heal" oder "star of hope" erschließen sich in ihrer schönheit zwar erst nach mehrfachen anhören, geben dem album aber seinen absolut garantierten langzeitwert.

traumhaft, wie locker und frisch die drums und basslinien die songs "tragen". erstaunlich, wie sparsam, aber gezielt die band die gitarren einzusetzen weiss. erstaunlich, wie mit ein paar klängen am organ-piano die songs eine eigenwillige, frische ausstrahlung gewinnen. meisterhaft, wie malcom burn diese ungeschliffene spielweise produktionstechnisch umzusetzen wusste.

schließlich sind es gerade die ruhigen kompositionen "home" und "one too many times" bei denen die akkustik- gitarre ausgepackt wird und die dieses götteralbum auch stilistisch wunderbar abrunden. unglaublich, dass die band - so nebenbei - noch mit "gravelrash" einen absolut sympathisch-locker klingenden instrumentalen ausklang geschaffen hat.

bei "breathe" stimmt einfach alles: kein einziger musikalischer ausfall, ein lockeres, ja meisterhaftes spiel, interessante texte, stilistische ausgewogenheit, geniale produktion, ein eigenwilliges artwork... mit dieser platte haben sich die oil's tatsächlich selbst übertroffen.



Earth and Sun and Moon - Midnight OilEarth and Sun and Moon
Midnight Oil

Audio CD, 8. April 1993
     Verkaufsrang: 68735      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Gut - aber leider nicht mehr...      4 von 5 Punkten
mit "earth and sun and moon" kam das schiff der midnighter's, bis dato nur in erstklassigen gewässern fahrend, meiner ansicht nach zum ersten (und einzigen) male etwas ins trudeln. der grund: der midnight oil - sound der beiden vorgänger "diesel and dust" und "blues sky mining" war offenbar (fast) aufgebraucht. songs wie "drums of heaven", "outbreak of love" oder der titeltrack (meiner meinung nach der schwächste song, den die australier je geschrieben haben,) überschritten den offenbar schmalen grat zwischen eingängigkeit und belanglosigkeit schmerzlich. dies betrifft natürlich nicht die (wie immer) anspruchsvollen texte.

das album ist aber deswegen beileibe nicht schlecht: mit "in the valley", "bushfire" (einen der besten oil's songs überhaupt) und "my country" wurden stücke eingespielt, die allein für sich die kaufempfehlung rechtfertigen. und es gibt weitere tolle songs auf "earth and sun and moon" zu hören...

es stimmt, wenn auch diesem album zugeschrieben wird, das "land riechbar zu machen", das "midnight oil- flair" zu verbreiten, aber etwas durchwachsen ist dieses album schon. mein fazit - zugegegeben, vor allem gemessen am sonstigen output: gut - aber leider nicht mehr! vielleicht haben die oil's das sogar ähnlich gesehen, denn mit dem nachfolgenden "breathe" schufen sie einen neuen sound - und einen koloss von album.

Intelligenter Rock mit Melodie      5 von 5 Punkten
Was soll ich sagen...wie ich damals (1993) mir dieses Album gekauft habe, war ich schlichtweg begeistert und bin es auch heute noch (rotierte fast ein Jahr lang permanent in meiner Stereoanlage; hat bis jetzt nur "Everything Must Go" von den Manic Street Preachers geschafft). Midnight Oil schreiben Songs, die nie alt werden und immer wieder eine aktuelle Message, die auch Jahre später noch gilt, beinhaltet. Intelligente Texte, Melodien die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt und ein wunderbar gestaltetes Cover mit einem Beitrag vom leider schon verstorbenen Friedensreich Hundertwasser. Auch wenn es Midnight Oil seit Ende 2002 nicht mehr geben soll, Midnight Oil wird immer leben!

Sich selbst übertroffen...      5 von 5 Punkten
... haben sich Midnight Oil mit Earth and Sun and Moon.

Dieses Album wurde zu Unrecht von manchem Kritiker und Kunden verkannt .... allerdings deuten solche Umstände oft auf ganz besonders gelungene Werke hin. So auch hier.

Die Vorgänger waren sehr erfolgreich und besonders Blue Sky Mining auch sehr sehr eingängig, relativ kantenlos.

Auf dieser Platte haben Moginie und Co. viele neue und verschiedene Ideen verarbeitet. Die Songs sind stark beladen, mit vielen Spuren, vielen kleinen Klangspielereien die sich einem ganz sicher nicht beim ersten Hören alle erschließen. Vorherige Platten erscheinen dagegen beinahe spartanisch instrumentiert (aber auch nur im Vergleich hierzu). Die Songs fühlen sich viel "wärmer" an, Basser Bones Hillman durfte sich mit seinem Instrument stärker entfalten als zuvor, was ganz sicher zur besonderen Stimmung der Platte beigetragen hat.

Es mag seltsam klingen, aber hier klingt einfach alles "natürlich". Die Augen schließen und "das Land" fühlen.

Dieses Werk bewegt sich auf einem konstant hohen Level, Abnutzungserscheinungen zeigen sich keine. Gerade weil man in den Songs immer wieder Neues entdecken kann. Zum damaligen Zeitpunkt das absolut beste Album von Midnight Oil. Der richtige Schritt nach den beiden pop-kompatibleren Alben zuvor, wieder weiter weg vom Mainstream (auf dem die Band gewiss nie gewandelt ist), hin zu neuen musikalischen Höhen. Wieder rockiger und "tiefer".

"My Country" ist ein Song mit "Hit-Potential", "Bushfire" ein Song der sehr stark von Peter Garretts ausdrucksstarker Stimme getragen wird. "Now or Never Land" folgt dem Motto - Das Beste zuletzt - ein wunderbarer Ausklang.

Meisterwerk, Geniestreich!

Leider zu lahm      3 von 5 Punkten
Nach dem Hören dieser CD war ich etwas enttäuscht. So viele lahme Songs, kaum ein Kracher. Für mich persönlich die schlechtesete Midnight Oil CD überhaupt. Am besten finde ich noch "Bushfire", da klingt Peter Garretts Stimme sehr sexy. Das ist aber schon das Beste an dieser CD. "Tell me the Truth" ist auch noch okay. Für diese beiden Songs gibt es die 3 Sterne, alle anderen sind absolut nicht mein Geschmack. Nach dieser CD ist es sehr ruhig um Midnight Oil geworden. Das kann ich gut verstehen, ich habe auch lange gebraucht, danach wieder eine Midnight Oil CD zu kaufen. Peter Garrett betont zwar immer, daß sie ihren eigenen musikalischen Weg abseits vom Mainstream gehen und ihre Ideen verwirklichen, aber mußten die Ideen wirklich so schlecht sein?

Genialer Polit-Rock      5 von 5 Punkten
Eine der wenigen Bands, die von den Mainstream Themen der Rockmusik abweicht und fast nur politische Songs schreibt, liefert mit dieser CD wohl ihr (verkanntes) Meisterwerk ab. Nun gut, keines der Lieder wurde so bekannt wie "Beds are burning", dafür steht die Platte auf durchgängig hohem Niveau. Erstes Highlight ist bereits der dynamische Opener "Feeding Frenzy", gefolgt von der Single "My Country". Der Titelsong besticht durch seine wunderschöne Melodie. "Truganini" ist wahrscheeinlich der bekannteste, aber nicht der beste Song. "Bushfire" erinnert etwas an R.E.M. Auch alle anderen Songs können sich hören lassen, wobei allerdings "Outbreak" Of Love" als langsamer Song unter vielen schnellen etwas einschläfernd wirkt.

 Weitere Kundenmeinungen



Best of Both Worlds - Midnight OilBest of Both Worlds
Midnight Oil

DVD-Audio, 31. August 2005
     Verkaufsrang: 73797     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Mehr davon!      5 von 5 Punkten
Ich bin von der DVD völlig begeistert! Nicht nur, dass man den Aufnahmen praktisch nicht ansieht, dass sie gut 20 Jahre alt sind, auch der Ton ist super! Das Schönste für mich ist aber, hier endlich mal live-Aufnahmen der Pre-Diesel&Dust Zeit zu sehen. Wer also Beds are Burning den frühen wilderen Rhythmen der Band vorzieht, ist hier wohl eher Fehl am Platze, wer aber Freude daran hat, Peter Garret so richtig schön zu Don't Wanna Be The One oder Stand In Line vor 500 Zuschauern auf Goat Island abdrehen zu sehen, der wird ganz und gar auf seine Kosten kommen. Fazit: für Oils-Fans ein ganz klares Must-Have!

Spitze!      5 von 5 Punkten
Auf der DVD befinden sich 2 Midnight Oil-Live-Klassiker am Hafen von Sydney und im Capitol Theatre. Beide Konzerte wurden auf heutigen Bild- und Tonstandard gebracht und sind fantastisch abgemischt. Über die Songs braucht man wohl kein Wort zu verlieren, Midnight Oil eben. Als Bonus gibt es auch eine CD, wo der gesamte Gig am Hafen von Goat Island drauf ist. Also zuschlagen, es lohnt sich wirklich!


Place Without a Postcard - Midnight OilPlace Without a Postcard
Midnight Oil

Audio CD, 25. April 1990
     Verkaufsrang: 94077     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Dark Hour?!      5 von 5 Punkten
Die Musik auf dem dritten Midnight Oil Album wirkt auf mich immer etwas düsterer als ihre meisten Werke. Würde das fast als ihr "Progressive Rock" Album bezeichnen, wobei man sich über die Definition dieses Begriffes auch streiten kann.

Auf dieser Platte waren noch überwiegend verzerrte Gitarren zu hören. Entstanden sind dabei einige fantastische Stücke. "Brave Faces" ist ein nicht unbekannter Klassiker, das bedächtige, sich steigernde "Armistice Day" erzeugt eine wundervolle Atmosphäre.

Die Songs besitzen allesamt ihren ganz eigenen Ohrwurmcharakter, was diese Platte unter anderem auszeichnet. Ähnlich wie auf den beiden Vorgängern zieht sich die vorherrschende Gesamtstimmung wie ein roter Faden von Anfang bis Ende, einige der späteren Alben wurden in der Hinsicht vielschichtiger.

Eigentlich macht das Herausheben einzelner Stücke bei einem solchen Werk keinen Sinn, aber es gibt Momente die noch ein wenig hervorstechen, wie die bereits genannten Songs, oder auch "Loves on Sale", das mit einem sehr atmosphärischen Intro ausgestattet ist, oder "Basement Flat" - wunderschön und ein sehr abwechslungsreicher Song.

5 Sterne, keine Frage. Auch das dritte Album weiß bedingungslos zu begeistern.



Redneck Wonderland - Midnight OilRedneck Wonderland
Midnight Oil

Audio CD, 13. Juli 1998
     Verkaufsrang: 6510     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

...schwierig...      3 von 5 Punkten
Da sind sie wieder. Nach langen Jahren der poplastigeren, mainstreamigeren Vorgängeralben nun wieder ein aggressiver und zorniger Sound ähnlich den "alten" ersten Midnight Oil Alben. Dabei erfinden sie sich vielleicht nicht unbedingt neu, aber sie wiederholen sich auch nicht. Viel mehr übersetzen sie ihren füheren Sound in die neue Zeit. Das ist gut. Und dennoch ... irgendwie will alles nicht so richtig zusammenpassen. Midnight Oil Alben zeichnen sich eigentlich alle durch eine gute Mischung aus ordentlich rockenden und dann wieder ruhigeren nachdenklichen Stücken aus ... und natürlich durch die kritischen Texte. Das alles ist auch bei "Redneck Wonderland" zu finden, wirkt aber manchmal wie eine etwas lieblose Zusammenstellung. Ich kann nicht sagen woher dieser Eindruck kommt ... aber wenn ich überlege, welches Midnight Oil Album wohl das beste sein mag, dann scheidet "Redneck Wonderland" meistens als erstes aus. Wenn man also Midnight Oil kaufen möchte, dann sollte man vielleicht mit einem anderen Album anfangen und sich dieses für die Komplettierung der Sammlung aufheben.

Tolles Album, tolle Band!      5 von 5 Punkten
Midnight Oil haben mich mit dieser Platte wieder überzeugt, daß sie noch immer zu den besten Bands dieses Universums gehören. Auch zeigt sich hier einmal mehr ihre Wandlungsfähigkeit. Während Breathe (das Vorgängeralbum) eher ruhig daherkommt, wird hier wieder voll durchgepowert. Und man merkt einmal mehr, die Oils haben den Sprung in die 90er mühelos geschafft, sie experimentieren hier mit neuen Sounds, was aber der altgewohnten Qualität keinen Abbruch tut. Testet vor allem Safety Chain Blues (heiße Nummer!!!), Blot und What Goes On. Nach diesem Album kann man eigentlich nur hoffen, daß es bald etwas Neues von den Oilers gibt.

Unterschätztes Album      5 von 5 Punkten
Nach dem - naja - gewöhnungsbedürftigen (dann aber doch sehr schönen) Vorgängeralbum "Breathe" haben sich Midnight Oil wieder einmal darauf besonnen, dass man die gitarrenverstärker auch ein bisschen lauter aufdrehen kann. Produziert wurde die Chose von Magoo (der für den "modernen" SOund verantwortlich ist) und Warne Livesey (der bereits für den Megaseller "Diese & Dust" verantwortlich zeichnete und für den "klassichen" MO-Sound steht), eine Mischung, die dem Album gut getan hat. Die erste Hälfte des Albums gibt wenig Gelegenheit zum Ausruhen. Rohe Gitarren, fetter Klang und exzellentes Songwriting in idealer Kombination. "The Oils are at their best when they're pissed off" wie Rob Hirst (Drums) zu Redneck Wonderland sagte. Die zweite Hälfte des Albums gestaltet sich nicht wesentlich ruhiger. Gottseidank wird dieses Mal auch vor leicht angeschrägten (Streicher-)Arrangements nicht zurückgeschreckt. So ist es vielleicht übertrieben, vom "Achtung Baby" der Oils zu sprechen, ein Meilenstein für die Band ist dieses ALbum nichtsdestotrotz. Für mich das Beste seit "Diesel and Dust" - und das soll was heißen. Einzig "Seeing is believing" hört sich zunächst zwar vielversprechend an, klingt dann aber doch wenn nicht entönig, so doch irgendwie bekannt. Anspieltipps: "Concrete", "Safety Chain Blues", "White Skin Black Heart" Schade nur, dass Sony (in Deutschland) sich recht wenig um die Publicity gekümmert hat. Das Album hätte es verdient gehabt.


Capricornia - Midnight OilCapricornia
Midnight Oil

Audio CD, 18. November 2002
     Verkaufsrang: 73100     

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Seit der 1990 erschienenen Platte Blue Sky Mining, die nun wirklich Maßstäbe setzte, waren die australischen Agitprop-Rocker Midnight Oil in der Theorie besser als in der Praxis. Man kann nicht an der politischen Einstellung der Band herummosern: Ganz gleich, wie stark sie nach links tendieren, sie bleiben in ihrem eigentlichen Charakter humanistisch orientiert. Sie streiten also für eine edle Sache, aber Musik ist ihrem Wesen nach nun einmal Unterhaltung. Aggressive Ansprachen über das Land, das den Ureinwohnern unrechtmäßig weggenommen wurde, wollen die Fans nicht Tag für Tag und Platte für Platte hören.

Niemand wird wohl nach dem Anhören von Capricornia Midnight Oil mit Weicheiern wie Sum 41 verwechseln, aber die meisten werden registrieren, dass die Ecken und Kanten ein wenig abgerundet wurden, besonders was die Musik angeht. In Songs wie dem hervorragenden "Tone Poem" geistern zwar ernüchternde ökologische Probleme herum, aber dieses Stück ist auch bemerkenswert aufgrund einer Bridge und eines Refrains, der auf einem harmonischen, sofort eingängigen Gitarrenpart aufbaut. Ebenso wird "Under The Overpass" mit dem Zitat einer Melodie aus Leonard Cohens "Hallelujah" verziert, die über einer leicht federnden Keyboard-Passage angelegt ist, die von Brian Wilson für einen gängigen Knüller geschaffen worden sein könnte.

Capricornia -- der Titeltrack wird übrigens von einem der eindringlichsten Refrains von Midnight Oil beflügelt -- ist eine Rock-CD, aber eine mit mehr Gestaltungsmitteln als einfach nur "Einhämmern". --Kim Hughes

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Naja      5 von 5 Punkten
Liebe Leute, mal ehrlich. Wir alle sind traurig, dass Pete aus der Ölbrigade ausscheidet. Aber ich kann mich den uneingeschränkten Lobeshymnen nicht anschließen. Das Album ist das letzte aber nicht das beste. Spätestens, wenn ich das arme Krokodil weinen höre, frage ich mich, ob es Not tut, noch einmal so albern zu werden. Und dass der Kram schon wieder so eingängig klingt stösst mir recht bitter auf. Redneck Wonderland hat noch einmal die schöpferische Kraft der Band offenbart. Die nun offensichtlich endgültig einer gewissen Resignation gewichen ist. Prima Gute- Nacht Musik für den alternden Öl-Freund auf seinem Plüschsofa. Aber dennoch auch nach einem Dutzend mal anhören immer noch richtig richtig gut.


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Real Thing, the - Midnight OilReal Thing, the
Midnight Oil

Audio CD, 2. August 2002
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

wahnsinniger sound!      5 von 5 Punkten
midnight oil überraschen immer wieder aufs neue. die 4 neuen songs sind ein absoluter ohrenschmaus. the oils bringen es zusammen, bei jedem album anders zu klingen, aber trotzdem ihrem stil treu zu bleiben. die acoustic-songs sind ja sowieso unglaublich gut, midnight oil ist ja schließlich eine der besten live-bands (neben pearl jam). dieses album ist ein richtiger vorgeschmack auf das nächste, hoffentlich bald erscheinende album der aussies aus dubbo.

Gelungene Mischung, die Appetit auf mehr macht ...      5 von 5 Punkten
Auf den ersten Blick scheint es eine etwas ungewöhnliche Idee, eine Coverversion eines alten australischen Klassikers (Titeltrack "The Real Thing"), drei neue Eigenkreationen und zehn semi-akustische Live-Aufnahmen von 1993 und 1994 zu einem Album zu verschmelzen. Das Ergebnis kann sich jedoch sehen lassen. Die Auswahl der zehn Konzertaufnahmen scheint mir sehr ausgewogen. Der Hauptteil der Livetitel stammt von den beiden Alben "10,9,8,7,6,5,4,3,2,1" und "Earth and Sun and Moon", was mich besonders freut und zeigt, das bei Midnight Oil nicht die kommerziellen Interessen im Vordergrund stehen. Die zwei erwähnten Alben, die das Grundgerüst dieser Zusammenstellung bilden, sind nämlich in der Oeffentlichkeit weit weniger bekannt als die Klassiker "Diesel und Dust" und "Blue Sky Mining". Dabei stehen "Earth ..." und "10,9,8 ..." den zwei Kultalben der Oils in keiner Weise nach. "The Real Thing" liefert hierfür den eindrücklichen Beweis. Einige Songs erhalten durch die akustische Umsetzung einen ganz neuen Charakter, wie z.B. "Tell Me the Truth" oder "In the Valley". Ein weiteres Highlight stellt die hier veröffentlichte Version von "The Dead Heart" dar, denn das zusätzlich eingesetzte Didgeridoo gibt dem Song eine ganz spezielle Note. Abgerundet wird das positive Gesamtbild von den vier neuen Studioaufnahmen, speziell der Abschlusstrack "The Last of the Diggers" ist ein richtiger Geheimtipp. Mit diesem Werk machen einen die Australier richtig neugierig auf ihr nächstes Studioalbum, das hoffentlich an der Qualität der hier präsentierten Neuaufnahmen anknüpfen kann.

Wunderbare unplugged Werkschau      4 von 5 Punkten
Nachdem das letzte Album - Redneck Wonderland - außerhalb Australiens zwar gute Kritiken jedoch wenig Käufer fand, melden sich die Oils nun mit dieser Unplugged-Werkschau zurück. Enthalten sind neben vier neuen Stücken akustische Versionen bereits bekannter Stücke. Dabei wurde nicht nur an Hits wie "The dead heart" (mit Didgeridoo-Einsatz!), "Blue Sky Mine" und "Truganini" gedacht, sondern auch Schätzchen aus dem Backkatalog (wie "Tin Legs and Tin Mines") wieder ausgegraben und in revitalisierter Fassung aufgenommen. Die live-Aufnahmen stammen z.T. von der 1993er MTV-Unplugged-Session, zum Großteil jedoch von der 1994er Australien-Tour, die ebenfalls komplett akustisch gespielt wurde. Während die alten Stücke in der hier zu hörenden Version plötzlich wieder erstaunlich vital und neu klingen, wecken die neuen Stücke durchaus Appetit auf das nächste Studio-Album. Fazit: Gelungene Zusammenstellung brillianter Versionen großartiger Stücke.


10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 - Midnight Oil10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1
Midnight Oil

Audio CD, 4. Juni 2007
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Politisch genial!      5 von 5 Punkten
Midnight Oil's bis dato - neben Redneck Wonderland - wahrscheinlich revolutionärstes Album überhaupt. Aggressiv, politisch, zum Nachdenken anregend, sentimental, melodiös und vor allem ein Midnight Oil-Meilenstein. Höchste Punktzahl!

Neue Dimensionen      5 von 5 Punkten
Diese Band hat sich nie selbst kopiert, ihren Sound immer ein wenig neu erfunden. Auf dem 4. Studioalbum wurde damals der bis dahin größte Entwicklungsschritt vollzogen.

Auf den Vorgängern besaßen fast alle Songs, auch die ruhigeren, immer noch eine rockige Attitüde.

Hier fängt man gleich mit einem "ruhigen" Song an, wie man ihn bisher von MO nicht kannte, "Outside World".

Songs wie "Only the Strong" und "Read about it" kommen im gewohnten Midnight Oil Gewand daher. Stücke wie "US Forces" oder "Power & the Passion" rocken auf ihre Art, dabei muß aber der Verzerrer nicht notwendigerweise permanent eingeschaltet sein. Bass (ganz besonders) und Synthesizer, cleane Gitarren treten auf dieser Platte stärker in den Vordergrund als zuvor. Das Album ist in sich sehr abwechslungsreich.

"Scream in blue", ein besonderes Highligt beginnt mit einem treibenden Intro und geht dann in einen atmosphärischen Gesangspart, begleitet von Piano Klängen über. Wunderschön.

"Tin Legs & Tin Mines" ist für mich einer der schönsten MO Songs überhaupt, auch wenn er seine volle Pracht erst später in der Unplugged Version entfaltet.

Ein Rock-Album? Ja. Klar erkennbarer Midnight Oil Sound? Definitv, aber stark weiterentwickelt. Gut wie eh und je.

...genial...      5 von 5 Punkten
Fängt fast schon melancholisch an, wird laut und zornig, leise und nachdenklich. Die Texte sind Midnight Oil typisch kritisch, aber ohne daß die Songs sich als Moralpredigt aufdrängen würden. Sicherlich eines der besten Midnight Oil Alben. Es rockt. Für jeden Fan ohnehin ein 100%iges Muß, aber sicher auch kaufenswert für jeden, der gerne gute Rockmusik hört. Für Hörer, die Midnight Oil nur als melodiöse 80er-Jahre-Diesel-And-Dust-Pop-Rocker kennen vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig aber auf jedenfall einen Versuch wert.



Capricornia - Midnight OilCapricornia
Midnight Oil

Audio CD, 5. August 2002
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Eine schöne Abmischung ...      5 von 5 Punkten
in DTS-ES 6.1. Diese DVD lässt sich auf jedem DTS-fähigen DVD-Player abspielen. Stereo war gestern - hier werden alle Lautsprecher gefordert.
Die DVD enthält eine gute Mischung aus gefühlvollen und rockigen Stücken, wie man es von Midnight Oil gewohnt ist.
Die Instrumente werden bei allen Stücken gut auf die Lautsprecher verteilt, der Sänger kommt aus dem Center, der Chor aus den seitlichen (bei 6.1) LS.

Relaxen pur      5 von 5 Punkten
Nachdem die Oils 1998 ein fantastisches Album mit Redneck Wonderland veröffentlicht haben, das von vorne bis hinten teilweise brutalst eingespielt wurde, zeigen sich die 5 Australier hier wieder etwas entspannter. Das neue Midnight Oil Album "Capricornia" benannt nach dem nördlichen Bundesstaat in Oz Northern Territory spiegelt das Flair Australiens eindrucksvoll wider. Es bietet wahnsinnig eingängige Melodien, die man von Midnight Oil aber ohnehin gewohnt ist. Meiner Meinung nach die einzig wahre Rockband dieser Erde, die noch kein einziges Mistalbum produziert hat (immerhin schon seit 1978 aktiv). Also kaufen, absolutes Spitzenalbum.

Rückkehr zu ruhigeren Zeiten?      2 von 5 Punkten
Während sich die Musikwelt weiterentwickelt und immer neue Wege beschreitet, was Midnight Oil mit ihrer kantigen letzten Platte ja auch getan haben, kriegt die Gruppe jetzt kalte Füße - trotz ihrem sonst so offensichtlichen Drang zur alternativen Seite. Die fünf Australier dachten sich bei der Produktion dieser Platte wohl, dass sie nach der wirklich guten und kraftstrotzenden letzten Scheibe 'Redneck Wonderland' eine Regression wagen müssen - ihren alten Fans zuliebe. Mit der neuen CD werden sie denjenigen, die sie mit Wonderland erreicht haben, wohl einen gehörigen Schrecken einjagen: Eine Rückkehr zu den gängigen Melodien, die zwar schön und sauber sind, aber auf keinen Fall die alternative Energie besitzen, die sie in den mittleren 80ern und erst recht auf der letzten CD zuhauf hatten. Wie gesagt: schöne Harmonien, gewohnt herausragende Texte, aber leider kein Mut. Ein bißchen schade.

Endlich wieder die alten Midnight Oil      5 von 5 Punkten
Meine Güte, was hätte aus dieser Gruppe alles werden können, wenn sie nicht diese wirklich grottenschlechten letzten Alben veröffentlicht hätten. Das 2002'er "Capricornia" hat endlich wieder ein paar Aufnahmen, die für Hitqualitäten auch bei uns genügen könnten. Mein persönliches Lieblingslied: "Under the overpass", ruhiger Beginn mit Akustikgitarre und fulminantes Ende.


20.000 Watt Rsl-the Midnight Oil Collection - Midnight Oil20.000 Watt Rsl-the Midnight Oil Collection
Midnight Oil

Audio CD, 27. Oktober 2003

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Red Sails/Place Without/10, 9. - Midnight OilRed Sails/Place Without/10, 9.
Midnight Oil

Audio CD, 2. August 2002

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Red sails in the sunset (1984/85) [Vinyl LP] - Midnight OilRed sails in the sunset (1984/85) [Vinyl LP]
Midnight Oil

Schallplatte

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Redneck Wonderland - Midnight OilRedneck Wonderland
Midnight Oil

Audio CD, 27. März 2008

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Beds are burning (live, USA) - Midnight OilBeds are burning (live, USA)
Midnight Oil

Audio CD

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