Paradise Lost

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Draconian Times - Draconian Times

Audio CD, 30. Juni 2006
     Verkaufsrang: 5846      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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DRACONIAN TIMES

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)

Da kann man nicht meckern ...      5 von 5 Punkten
"Draconian Times" leitet mit gut gebügelten Klaviertönen ein. Ich hasse eigentlich Klaviermusik: Hier kann ich sie plötzlich genießen. Danach setzt der Rest der instrumentalen Besetzung ein, jetzt kommt die charismatische Stimme und stimmt ein zu einem Ganzen, was sich langsam treibend entfaltet. Und nun versinkst du in ein schwarzmelodisches Hörabenteuer, das seinesgleichen sucht. Kurze Gitarrensolis mit Schlagzeughintergrund, um der Stimme eine Pause zu gönnen usw.
Überhaupt ist das Zusammenspiel ein einmalig zauberhaftes, hier geht eins ins andere über, die Gruppe scheint über eine seltene Harmonie zu verfügen. Jeder Ton stimmt, jedes Instrument kommt zu seinem Recht, erscheint einmalig im Vordergrund, verschwindet wieder eintauchend ins Gesamtgeschehen, wenn es der Titel fordert. Ich als Gitarrenfan spiele Luftgitarre, mein Kumpel neben mir schlägt das Luftschlagzeug, trampelt zweibeinig und bewegt die Arme.
Fantastisch. Paradise Lost verändern die Geschwindigkeit, werden mal schneller, mal langsamer, wir kommen kaum mit. Und bleiben doch dran bis zum Ende. Und nochmal neu gestartet und abgefahren ... Der Tee wird kalt, aber die Tieftöner kommen richtig raus ... Am Besten gefällt mir persönlich der neunte Titel: "shades of god" wegen dem supergeilen Gitarrenriff und dem groovigen Feeling. Wunderbar, dass auch hier die dunkel-morbiden Texte im gut gestalteten Beiheft zum Mitlesen oder Mitgröhlen zu goutieren sind. Da bleiben keine Wünsche offen. Paradise Lost in Hochform und das Auge isst mit. Ich wünsch der Gruppe, deren Namen auf dem berühmten Gedicht des englischen Dichters "John Milton" gründet, nur das Beste. PP


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Icon - Icon

Audio CD, 2. März 2007
     Verkaufsrang: 31731      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Die musikalischen Stilrichtungen von Paradise Lost änderten sich häufig. Richtig bekannt wurde die Formation jedoch mit Icon, das gleichzeitig eine neue Ära der Bandgeschichte einläutete und Paradise Lost erste kritische Stimmen einbrachte. Klar waren Fans, die von Paradise Lost ausschließlich harte Mucke im Stile von Shades Of God erwarteten, enttäuscht - dennoch sind Vorwürfe wie Kommerz und ähnliches völlig unangebracht. Paradise Lost setzten immerhin einen Mix zwischen Dark, Gothic, Rock und Metal Einflüssen in ihrer eigenen Art gekonnt um und konzentrierten sich somit keinesfalls auf massentaugliche Radiomusik. Zudem ist Icon ein Album geworden, dem es weder an Qualität noch an Atmosphäre oder Aussagekraft mangelt. Auch einen Ausfall sucht der Hörer vergebens: Vom Opener "Embers Fire" (der eine längere Zeit auch als Opener auf Konzerten fungierte) über "Dying Freedom" und das eingängige "True Belief" bis hin zu "Christendom" und dem letzten, unheilschwangeren Stück "Deus Misereatur" gibt's satte 50 Minuten erstklassige Musik, die eigentlich keine Wünsche übrig läßt. Schade, daß dieser musikalische Abschnitt bereits nach dem gelungenen Nachfolgealbum Draconian Times wieder verlassen wurde.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Mit Icon begründen Paradise Lost ein Genre      5 von 5 Punkten
Mit "Icon" liefern Paradise Lost einen Meilenstein ab, der das Genre Gothic Metal mitprägt. Auf dem Vorgängeralbum "Shades of God" schon angerissen, erreichen PL mit "Icon" ihre eigentliche Reife, die sie fortan auf hohem Niveau halten und sukzessive bis "Host" ausbauen.
"Icon" enthält sicherlich im Vergleich zu den Folge-Alben der Band noch deutlichere Spuren der Bandfrühphase, im Unterschied zu diesen 3 CDs hat dieses Album jedoch eine viel höhere Eigenständigkeit, aus heutiger Sicht eine Zeitlosigkeit und z.B. mit "True Belief" und "Embers Fire" zwei absolute Hits...experimentelles und m.E. gutes gibt es auch mit dem Track "Christendom" zu hören, auch wenn aus dem Stück noch mehr heraus zu holen gewesen wäre.
Icon bietet eine gute Produktion, harte und trotzdem klare Gitarren, Hits und keine wirklichen Ausfälle. Nick Holmes' Stimme wird in späteren Jahren noch reifen, ist hier aber schon auf gutem Level.


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Shades of God - Shades of God

Audio CD, 2. März 2007
     Verkaufsrang: 36488      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Mit ihrem dritten Album Shades Of God (1992) katapultierten sich Paradise Lost aus dem Metal-Underground hinaus und eroberten erst die Herzen der Gothic-Fraktion und später dann auch die Charts. Im Vergleich zu den Frühwerken Lost Paradise (1990) und Gothic (91), die gemäßigten Death Metal mit friedhofsnahen Düstersounds vermengten, klingt Shades Of God ziemlich friedlich, ja fast schon melancholisch. Die Riffs sind zwar hartmetallisch, donnern aber nie zu rasant oder krachig ins Hörzentrum, und Sänger Nick Holmes weiß seinen markanten Gesang sehr effizient einzusetzen.
Auf dem schmalen Grat zwischen eingängigem Gothic-Rock und brutalem Heavy Metal balancieren kleine Meisterwerke wie "Mortals Watch The Day", "Embraced", "Pity The Sadness" oder die Hitsingle "As I Die" von einem Grabstein zum anderen, ohne sich jemals in stilistischen Widersprüchen oder allzu gekünsteltem Gänsehaut-Flair zu verstricken. Wer wissen will, wo nahezu alle Gothic-Metal-Kapellen abgekupfert haben, sollte dieses Genre-Juwel zu Rate ziehen. -Michael Rensen


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Eines der besten Alben des Doom Metal Genres      5 von 5 Punkten
Das vorliegende Album ist meines Erachtens nach besser, als das hochgelobte Vorgängeralbum Gothic und auch besser, als der unmittelbare Nachfolger Icon, wenn auch nicht ganz so gut, wie das Album Draconian Times, mit welchem Paradise Lost sich ein Denkmal in der Metal und Gothic Szene geschaffen haben.
Dieses Album zeichnet sich noch immer durch die tiefen Growls des Sängers Nick Holmes aus, in welchen aber inzwischen ein Anflug von Melodie zu erkennen ist. Die Songs sind allesamt rhythmisch sehr vertrackt und langsam, dennoch aber sehr melodisch in der Gitarrenarbeit, obgleich diese seeehr wuchtig daher kommt. Trotz ihrer Heavyness sind die düsteren Litaneien über Liebe, Tod, Verzweifelung, Einsamkeit und Schmerz von erhabener Schönheit, ohne in den Kitsch abzudriften. Musikalisch lassen sich die Songs am ehesten mit frühen Black Sabbath vergleichen, sowohl in der sehr stark von Tony Iommi geprägten Gitarrenarbeit Greg Mackintoshs, als auch in den pulsierenden Basslinien, und den vertrackten Drums. Absolute Songhighlights sind für mich Your Hand In Mine, No Forgiveness und Mortals Watch The Day. Die Death Metal Roots werden langsam verlassen, aber noch im Auge behalten und man wandelt im Tiefen Morast des Doom Metals. Ein brilliantes Album, das nach Kerzenwachs und feuchtemLaub riecht. Cheers!


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Faith Divides Us-Death Unites Us - Faith Divides Us-Death Unites Us

Audio CD, 25. September 2009
     Verkaufsrang: 11843      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)

Zurück zu drakonischen Zeiten: Emotional, inspiriert und mit gesunder Härte!      5 von 5 Punkten
Für "Draconian Times"-Jünger geht mit FDU-DUU ein Traum in Erfüllung. Seit dem legendären Album von 1995 haben es Paradise Lost nicht mehr geschafft, dermaßen zu begeistern. Die meisten Alben seitdem enthielten zwar jeweils ein paar mehr oder weniger starke Songs, gelangten in Gänze aber kaum zu Heavy Rotation auf meinem CD-Player, da stets die richtige Würze fehlte. Nun sind die richtigen Zutaten für ein gut abgeschmecktes "Hörgericht" aber in der klassischen Kombination zurück:
1. Die Gitarrenläufe wissen endlich wieder zu begeistern und haben etwas zu erzählen. Die alte Erhabenheit und Traurigkeit ist zurück (höre z.B. "Frailty"), die instrumentalen Zwischenparts packen und berühren den Hörer wieder emotional.
2. Nick Holmes singt tatsächlich auch wieder öfter kernig. Das klingt durchaus aufrichtig und gewollt und nicht wie ein Zugeständnis an die alten Fans. Schon der schwermütige Opener "As Horizons End" (der beste Opener seit "Enchantment") deckt das ganze Gesangsspektrum ab.
3. Das Songwriting ist abwechslungsreich, teilweise sogar sperrig, wodurch kein Gewöhnungseffekt eintritt. Und das sage ich nach wirklich unzähligen Hördurchläufen! Es gibt einerseits Ohrwürmer (z.B. "Last Regret", "The Rise Of Denial") und andererseits Spätzünder (etwa "I Remain" oder "Universal Dream"), die erst nach mehrmaligem Hören richtig zünden. Diese Kombination zeichnet richtig große Alben aus, die von Hördurchlauf zu Hördurchlauf wachsen und die man nie leid wird zu hören.
Ich hoffe, Paradise Lost lassen uns nicht noch einmal 14 Jahre auf den nächsten Geniestreich warten, sondern sind endlich wieder zurück in der richtigen Spur: Der Erfolgsspur!

Durchschnitt....      2 von 5 Punkten
Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut, eigentlich ein eher schwächeres Pl Album, ein wenig härter als die letzteren Werke.
Der Gesang war selten so schlecht, Mr. Holmes muss sich wirklich anstrengen beim Singen und die Gitarrenarbeit war noch nie so billig.
Eigentlich warte ich schon seit Jahren auf ein gutes PL Album, aber es scheint als ob sie es einfach nicht schaffen Klassiker wie Gothic, Icon, Draconian Times oder Host zu wiederholen.
Die meisten Bands (siehe Katatonia) werden mit der Zeit immer besser, nur bei Paradise lost ist es umgekehrt, die besten Werke liegen schon Jahre zurück ( komischer Weise wird auch der Sound immer schlechter)....ich habe auch noch nie so schlechte Kompositionen von PL gehört, last regret ist unglaublich billig, schon fast eine Verarsche, die meisten Songs sind wie immer um die 4 Minuten lang,Riff, Strophe, Refrain, strophe refrain...seit Jahren haben die Songs die gleichen Strukturen, es fehlt einfach an Spannung, wie wärs mal mit einer Akkustik version od. einem etwas längeren Song...
Zusammenfassend muss man sagen, dass die Cd nicht schlecht ist ( trotzdem noch immer besser als die meisten anderen Genre Künstler), aber für einen PL Fan einfach viel zu langweilg und zu wenig melodiös.
Düster ist gar nichts mehr und die Melancholie ist auch abhanden gekommen.
Ich vermisse den Sound von Icon...ja selbst host war gut produziert...
Ich denke mal das war meine Letzte PL Scheibe die ich mir kaufte

Paradise Lost nehmen ihr bestes Album auf!      5 von 5 Punkten
Ich weiß nicht wie sie es geschafft haben, aber mit FDU gelingt PL eine nahezu furiose Gradwanderung, die ich nicht mehr zu träumen gewagt hätte: Sie erfinden sich selbst neu!
Wie ein Phönix steigen diese mittlerweile doch reiferen Mannen hier auf und schaffen es sogar mein bisheriges Lieblingsalbum der Band "Gothic" zu toppen. Wer hätte geglaubt, das ihnen nochmalls eine solche Meisterleistung gelingt!
Musikalisch erinnert das Album zwar stellenweise an "Shades of God" (hätte nie geglaubt, das Holmes sich nochmal auf dieses Gesangsniveau herablässt), tut dem ganzen aber wenig Abbruch, da das Feeling und die Punktierung genau stimmen und die Jungs außerdem ihre aktuelleren musikalischen Tendenzen nicht verleugnen!
Wer also schon immer heimlich auf ein "Gothic", "Shades", "ICON" Revival gewartet hat, sollte mit "FDU-DUU" sehr viel Freude haben!

Großer Fan - Schwer enttäuscht!      2 von 5 Punkten
hab mich total auf das album gefreut. aber außer ein paar guten ideen die einfach nur aalglatt hochprofessionell produziert worden sind ist die platte echt schlecht.
jeder song ist streng nach erfahrungsmustern komponiert. kein schöpferischer funke ist für mich erkennbar. kein feeling. da war "in requiem" noch ein genuss dagegen.
vom stil und der produktion her find ich sie wirklich einen schritt in die richtige richtung, dafür gibt es 2 sterne von mir. nach 3 bieren innerhalb einer halben stunde gefällt sie mir in starker lautstärke auf einer guten anlage bzw. mit kopfhörern wirklich gut, da kommt sie echt fett, aber es kann ja nicht sein dass man sich jedes mal in einen fast komatösen zustand mit vollbelegung der serotoninrezeptoren begeben muss um eine platte gut zu finden. echt schade.
platten wie "icon" werden wohl auf ewig ausnahmen darstellen.
greg-bitte hör zu saufen auf und hol dir wahre inspiration!
nick-bitte lasse deine postpubertären aggressionen nicht so billig pressiert über deine stimmbänder raspeln, das steht dir nicht, außerdem hast du mehr drauf!
restoftheband- schön brav weitermachen, danke

Faith Divides Us - Death Unites Us      5 von 5 Punkten
Da hätten wir's also, das neue Paradise Lost Album. Man sollte es Song für Song betrachten:
1) As Horizons End:
Beginnend mit kirchenähnlichen Chören wird gleich klar gemacht, dass hier die reinste Düsterenis herrscht. Nur wenige Sekunden darauf setzen die Gitarren explosionsartig ein. Eins wird schnell klar, hier geht es in eine doomigere Richtung. Nick Holmes setzt seine Draconian Times/Icon-Stimme in tiefer Lage ein, um seine gewohnt kryptischen, düsteren Texte zu shouten, bis er im Refrain in den Klargesang übergeht. Ein sehr gelungener Start, vielleicht nicht direkt schnell und mitreißend und schon gar nicht zum headbangen einladend, aber er macht gleich klar, in welche Kerbe dieses Album schlägt. In reinste Düsternis, wo es keinen Grund zum Lachen gibt. Einziges Manko: Greg Mackintosh packt lediglich zu Beginn seine legendären und charakteristischen Gitarrenmelodien aus. Egal, das macht er mit einem intelligenten Solo wieder weg. (9/10)
2) I Remain:
Allen Beteuerungen der Band, dass das Album eher Gesamtwerk sei, als eine Ansammlung von einzelner, für sich stehender Hits, hier ist dennoch einer. Und das trotz relativ hoher Komplexität. Ein für Paradise Lost-Verhältnisse eher flotter Song, in dem vor allem Nick Holmes glänzt. Er zeigt hier wirklich die volle Bandbreite seines stimmlichen Könnes: von tiefen Icon-Shouts, über seine Hetfield-ähnliche Stimme, bis hin zu sanften Klargesang. Der Refrain ist wohl einer der größten Ohrwürmer, die diese Band je geschrieben hat, und zwar einer von der positiven Sorte ("Tear me down and break me, I remain"). Geht sofort ins Ohr. Im Mittelteil nimmt der Song etwas Tempo ab und wird eher balladesk und in sich gekehrt, nur um dann mit erneut explosionsartig Tempo aufzunehmen und Greg Spielraum für ein brillantes Solo zu liefern. Ein Hit durch und durch und das allerbeste: er tanzt nicht aus der Reihe und passt nach wie vor in das Gesamtwerkkonzept des Albums. (10/10)
3) First Light:
Etwas sperriger, aber insgesamt super gemacht. Erstmals kommen auch Keyboards in größerem Ausmaß vor, allerdings befinden sich die Gitarren nach wie vor eindeutig im Vordergrund. In den Strophen schwankt Holmes zwischen seinem Klargesang und Shouts. Der Refrain geht zwar nicht so gut ins Ohr, da er weniger mitreißend wie atmosphärisch ist, aber nachdem man sich reingehört hat, funktioniert der Song ganz gut. (8,5/10)
4) Frailty:
Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie hab ich mir immer gedacht, dass Paradise Lost eines Tages einen Song mit diesem Titel machen würde. Hierbei handelt es sich um einen der sperrigsten Songs auf dem ganzen Album. Und er funktioniert dennoch (bzw. gerade deshalb) perfekt. Mit seinem balladesken Anfang, macht er Stimmung für das Gewitter das folgt. Als der Song an Fahrt aufnimmt, entwickelt er sich zu einem der schnellsten Songs, den diese Band je gemacht hat. Und das nur, um kurz darauf wieder ins mid-tempo überzugehen. Der Song ist etwas ungewöhnlich aufgebaut, da er auf einen Refrain im herkömmlichen Sinne verzichtet, aber gerade das macht ihn so spannend. Gegen Ende hin zeigt Greg Mackintosh auch endlich ein paar seiner genialen Melodien. So haben wir Paradise Lost bisher noch nie gehört. Einfach herrlich. (10/10)
5) Faith Divides Us, Death Unites Us:
Die erste Single ist ein ganz netter Song. Unter anderem Umständen würde er sogar ein echter Hit wären, aber leider kann er sich mit seinen Vorgängern nicht ganz messen. Obwohl, textlich durchaus spannend, da er trotz des relativ direkten Titels viel Spielraum für Interpretationen lässt. Ein gelungener Song, nur nicht ganz auf dem Niveau der ersten vier. (8,5/10)
6) The Rise Of Denial:
Der wohl direkteste Songtext auf dem Album. Und passend dazu das eingängigste und geradlinigste Lied auf dem Album. Irgendwie erinnert mich Gregs Melodie ein bisschen an das mittlerweile Kultstatus genießende "Sweetness", obwohl wesentlich schneller. Generell ist dies wohl die Icon/Draconian Times-ähnlichste Nummer. Ähnlich gut geht der Song auch ins Ohr. (9,5/10)
7) Living With Scars:
Wow, der Song ist vielleicht sperrig. Vor allem die ersten Minuten. Doch sollte man sich davon nicht schrecken lassen. Zu Beginn während den ersten zwei Strophen lässt Greg Mackintosh sogar wieder ein paar der uralten Death Metal Einflüsse in den Song fließen, währen Nick mit gewohnt tiefer Icon-Stimme seine auch nicht ganz ohrwurmgleiche Melodie rüberbringt. Doch spätestens nach der zweite Strophe offenbart der Song seine wahre Stärke. Nick Holmes steigt für den restlichen Song in einen eher melodischen Hetfield-Gesang um, währen Greg gitarrenmäßig wohl das Beste, was er in Jahren (vielleicht auch während seiner ganzen Karriere?) rausgebracht hat, aus dem Ärmel zaubert. Die Aggression des Anfangs weicht einer Melancholie, der man sich einfach nicht entziehen kann. Wer sich hier beim ersten Hören abschrecken lässt, dem entgeht ein wahres Meisterwerk. (10/10)
8) Last Regret:
Der wohl melancholischste Song auf dem Album erweißt sich zu Beginn ebenfalls etwas sperrig, und dass, obwohl er eigentlich sehr simpel gehalten ist. Derartig minimalistisch haben wir Paradise Lost ebenfalls noch nie gehört. Doch genau darin liegt auch die Stärke des Songs. Trotz eher simpler Gitarrenarbeit (ein Akkord pro Takt und das bei sehr langsamen Tempo) und einer sehr sehr simplen Melodie von Nick Holmes gelingt es dem Song ein tragisch-episches Gefühl zu erschaffen. Holmes verwendet hier fast ausschließlich seine klare Stimme, welche (gewollt) sehr zerbrechlich und verletzt klingt. Im Mittelteil nimmt schließlich auch dieser Song kurz an Fahrt auf, damit Greg das Ganze mit herrlichen Melodien abrunden kann. (9,5/10)
9) Universal Dream:
Die Stärke von Paradise Lost lag unter anderem immer schon in genialen Melodien. Leider können sie diese hier nicht ganz einbauen. Der Song erinnert stark an "Pity The Sadness", aber erreicht nicht einmal annähernd dessen Glanz. Kein schlechter Song, durchaus nicht, aber leider die Schwachstelle dieses Albums. (7/10)
10) In Truth:
Der wohl experimentellste Song des Albums. Teilweise erinnert er an One Second/Host-Zeiten, sprich er punktet nicht durch Komplexität oder schnellen Rhytmen, sondern duch seine Atmosphäre. Strenggenommen klingt der Song so wie das Host Album klingen würde, wenn man es damals mit richtigen Gitarren aufgenommen hätte (im Speziellen "Permanent Solution"), ist allerdings düsterer als dieses. Ich weiß, dieser Song wird die Meinungen der Fans spalten, jedoch mir gefällt's. (8,5/10)
11) Cardinal Zero:
Der Song könnte meiner Meinung nach "Universal Dream Part II" heißen, ist allerding besser als dieser. Speziell, weil gegen Ende wieder geniale Melodien augepackt werden. Doch insgesamt auch kein wahres Highlight. (7,5/10)
12) Faith Divides Us, Death Unites Us (Orchestral):
Aufgenommen mit dem Prager Orchester. Keine schlechte Nummer, aber erreicht leider nicht ganz das Original. (8/10)
13) Last Regret (Orchestral):
Die zweite Orchester-Version eines Songs von diesem Album. Das genau umgekehrte wie bei "Faith Divides Us...". Es toppt das Original noch. Kaum zu glauben, aber wahr. Der Song war ja schon im Original episch, aber hier wird alles gesteigert, was das Original zu bieten hat. Die Melancholie, die Düsternis, die Dramatik, der Bombast. Ein sehr gelungenes Projekt, das mit dem Orchester. (10/10)


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One Second - One Second

Audio CD, 30. Juni 2006
     Verkaufsrang: 6506      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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ONE SECOND

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Top Qualli      5 von 5 Punkten
Alle Einzelheiten der Beschreibung haben genau auf das Produkt zugetroffen.
Sehr gute Qualität war angegeben und genau diese hab ich geliefert bekommen,
noch dazu zu einem unglaublich günstigen Preis


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Host - Host

Audio CD, 21. Mai 1999
     Verkaufsrang: 38707      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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HOST

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Zeitlos trauriges Werk      5 von 5 Punkten
Kurz: Seit 1999 höre ich die Scheibe (in den passenden Momenten) und noch immer bekomme ich eine Gänsehaut! (und das ist von mir auch nicht nur so gesagt, es ist tatsache!) Menschen denen die Musik wichtig ist (und nicht das "drumherum") und "gern" mal "absteigen" in eine emotionale Hölle ist diese Scheibe durchaus zu empfehlen. Paradise Lost hat viel produziert, und dieses Album ist eine absolute Ausnahmeerscheinung die man auf keinen Fall ignorieren oder gar abwerten sollte. Auch über 10 jahre später kann ich nicht behaupten das die Klänge alt klingen, in meinen Ohren ist das ganze zeitlos....................................... (Rezension die wohl auch 10 Jahre zu spät kommt da niemand mehr dieses fantastische Album auf seinem Schirm hat)
Zudem, das gute Stück kann man von Anfang bis ende hören, es gibt keinen Totalausfall, jeder Track ist eine traurige Emotion für sich.


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The Anatomy of Melancholy - The Anatomy of Melancholy

Audio CD, 23. Mai 2008
     Verkaufsrang: 49573      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Wer in letzter Zeit mal auf einem Paradise-Lost-Konzert war, kennt das Spiel: Nick Holmes klammert sich stoisch am Mikro fest und singt mit geschlossenen Augen, Gitarrist Aaron Aedy schüttelt den kahlen Schädel im Takt, und von Gregor Mackintosh sieht man außer der Gitarre und den langen schwarzen Haaren sowieso nichts. Ein optischer Leckerbissen sieht anders aus, und so ist diese Live-DVD auch nur was für hartgesottene Fans der Düsterrocker. Doch selbst die dürften was zu meckern haben: Durch die stetig blaue Bühnenbeleuchtung sind viele der Bilder reichlich unscharf, und auch der Sound ist verbesserungsfähig. Man muss der Band allerdings zugute halten, dass sie eine gute Setlist mit selten gespielten Stücken zusammengestellt haben. Und wer nach 21 Songs noch nicht genug hat, kann sich mit einem viertelstündigen Interview, Kommentaren von Fans und einem Tourreport von 2007 die Zeit vertreiben. Aber Achtung: Darin zeigt die Band Emotionen ... (es)

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Forever failure?      5 von 5 Punkten
Nein, Nick Holmes ist nicht der begnadetste Sänger des Planeten...
Nein, Paradise Lost sind nicht die besten Live-Performer der Welt...
JA, diese Live-CD ist trotz allem ein Hammer geworden!
Man hat Schlimmes erwartet nach den chaotischen letzten Jahren. Für die Altvorderen war spätestens mit Host der Ofen endgültig aus. Für diejenigen, die drüber hinaus durchgehalten haben, war mit Believe In Nothing die Schmerzgrenze erreicht. Der letzte Output In Requiem wusste auch nicht wirklich zu versöhnen.
Man konnte den eingeläuteten Abgesang praktisch schon hören und jetzt das...
Sie haben alles richtig gemacht. The Enemy, die damals noch nicht veröffentlichte erste Single von In Requiem, Grey, Erased...Sie starten vorsichtig mit einigen jüngeren Songs und B-Sites. Um dem Herumgemaule zuvorzukommen kündigt Nick Holmes So Much Is Lost als Song 'from the "controversial" 'Host' album' an. Und siehe da, der Song passt sich perfekt ins Gefüge ein. (Ich fand die Platte sowieso nie so schlecht, enthält einige der genialsten Lyrics der Band). Danach geht's eher gesittet weiter. Es folgen u.a. die grandiosen Songs Sweetness, Pity the sadness und Once solemn.
Der zweite Teil wird von Embers Fire eingeleitet, dann kommen sie nach und nach aus der Versenkung: Eternal, True Belief, One Second, The Last Time...Gothic! Aber Hallo, da werden die Altvorderen aber wach. Im letzten Drittel zeigt die Band ein Herz und fängt ihre alten Fans mit den Gassenhauern endlich ein, um ihnen ganz am Ende als Bonus mit einem krachenen Say Just Words noch so richtig eine mitzugeben.
Ganz ohne Ironie, als eine der wichtigsten Referenzbands in Sachen Gothic/Metal präsentieren Paradise Lost einen mehr als gelungenen Live-Querschnitt ihres zwanzigjährigen Schaffens, dabei legen sie eine Spiellaune an den Tag, der einen fast sprachlos macht. Holmes singt um Längen besser als erwartet, die gesamte Truppe ist so feurig bei der Sache, dass man ungläubig große Ohren bekommt. Man fühlt richtig, hier ist eine wirklich gute Band am Werke, die zudem noch hörbar Spaß an der Sache hat. Ist das der berühmte zweite Frühling? Wenn ja, wünsche ich mir in Zukunft noch einen dritten und vierten und ...


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In Requiem - In Requiem

Audio CD, 17. Mai 2007
     Verkaufsrang: 46752      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,98 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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IN REQUIEM

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Sehr gutes Album!!!!!!!!!!      5 von 5 Punkten
Habe mir erst das neue ALbum geholt,und gleich danach das hier ich mags gerne wenn PL eher düster und krachend zu werke gehen.
Auch hier wieder toller Sound,gute Melodien,Brachial und Kräftig so beschreibe ich das Album.
Hab jetzt 2 Alben von PL und es ist wirklich eine Großartige Band auch wenn ich die sogenannten "GUTEN ALBEN" wie Icon zu langweilig finde,aber das ist nun mal Geschmackssache ;)
In Requiem ist aufjedenfall ein tolles Album das gut aus den Boxen dröhnt ;)


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Lost Paradise/Digi - Lost Paradise/Digi

Audio CD, 1. Oktober 2003
     Verkaufsrang: 18395      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Lost Paradise



Believe in Nothing - Believe in Nothing

Audio CD, 23. Februar 2001
     Verkaufsrang: 8657     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!

Manchmal geschehen doch noch richtig schöne Dinge im Rockbusiness. So wie dieses Album. Paradise Lost haben sich dankenswerterweise vom Düster-Synthie-Pop ihres letzten Longplayers Host verabschiedet und rocken dafür auf ihrem aktuellen Langeisen Believe In Nothing wieder wesentlich mehr nach vorne los. Endlich lässt Gregor Mackintosh wieder seine Gitarre sprechen - wie zum Beispiel bei dem flotten Ohrwurm "Mouth" oder dem Klassegrunger "No Reason".
Das bedeutet jetzt allerdings nicht im Umkehrschluss, dass Paradise Lost auf die alte Metal-Schiene zurückgesprungen sind, nein. Eine Platte wie Icon werden die Briten ganz sicher nie mehr machen, aber immerhin sind sie auf der neuen Scheibe härtetechnisch über das Niveau eines Albums wie One Second hinausgegangen, haben dabei aber selbstverständlich nicht ihre Spürnase für tolle Melodien und eingängige Harmonien verloren. Und so ist Believe In Nothing ein düsteres Stück Hardrock mit modernen Grooves und außergewöhnlich vielseitigem Gesang (bravo, Nick Holmes!) geworden. -Frank Albrecht




Icon - Icon

Audio CD, 1994
     Verkaufsrang: 13755     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!

Die musikalischen Stilrichtungen von Paradise Lost änderten sich häufig. Richtig bekannt wurde die Formation jedoch mit Icon, das gleichzeitig eine neue Ära der Bandgeschichte einläutete und Paradise Lost erste kritische Stimmen einbrachte. Klar waren Fans, die von Paradise Lost ausschließlich harte Mucke im Stile von Shades Of God erwarteten, enttäuscht - dennoch sind Vorwürfe wie Kommerz und ähnliches völlig unangebracht. Paradise Lost setzten immerhin einen Mix zwischen Dark, Gothic, Rock und Metal Einflüssen in ihrer eigenen Art gekonnt um und konzentrierten sich somit keinesfalls auf massentaugliche Radiomusik. Zudem ist Icon ein Album geworden, dem es weder an Qualität noch an Atmosphäre oder Aussagekraft mangelt. Auch einen Ausfall sucht der Hörer vergebens: Vom Opener "Embers Fire" (der eine längere Zeit auch als Opener auf Konzerten fungierte) über "Dying Freedom" und das eingängige "True Belief" bis hin zu "Christendom" und dem letzten, unheilschwangeren Stück "Deus Misereatur" gibt's satte 50 Minuten erstklassige Musik, die eigentlich keine Wünsche übrig läßt. Schade, daß dieser musikalische Abschnitt bereits nach dem gelungenen Nachfolgealbum Draconian Times wieder verlassen wurde.



Symbol of Life - Symbol of Life

Audio CD, 21. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 27708     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!

SYMBOL OF LIFE



Shades of God - Shades of God

Audio CD, 3. Januar 1994
     Verkaufsrang: 74064     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!

Mit ihrem dritten Album Shades Of God (1992) katapultierten sich Paradise Lost aus dem Metal-Underground hinaus und eroberten erst die Herzen der Gothic-Fraktion und später dann auch die Charts. Im Vergleich zu den Frühwerken Lost Paradise (1990) und Gothic (91), die gemäßigten Death Metal mit friedhofsnahen Düstersounds vermengten, klingt Shades Of God ziemlich friedlich, ja fast schon melancholisch. Die Riffs sind zwar hartmetallisch, donnern aber nie zu rasant oder krachig ins Hörzentrum, und Sänger Nick Holmes weiß seinen markanten Gesang sehr effizient einzusetzen.
Auf dem schmalen Grat zwischen eingängigem Gothic-Rock und brutalem Heavy Metal balancieren kleine Meisterwerke wie "Mortals Watch The Day", "Embraced", "Pity The Sadness" oder die Hitsingle "As I Die" von einem Grabstein zum anderen, ohne sich jemals in stilistischen Widersprüchen oder allzu gekünsteltem Gänsehaut-Flair zu verstricken. Wer wissen will, wo nahezu alle Gothic-Metal-Kapellen abgekupfert haben, sollte dieses Genre-Juwel zu Rate ziehen. -Michael Rensen




Paradise Lost (Limited Edition) - Paradise Lost (Limited Edition)

Audio CD, 28. Februar 2005
     Verkaufsrang: 41031     

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Auf ihrem zehnten Studioalbum versuchen Paradise Lost, an ihre erfolgreichste Phase Mitte der neunziger Jahre anzuknüpfen. Das Ergebnis ist allerdings ein wenig zwiespältig ausgefallen.
Positiv ist zu vermerken, dass trotz des erneuten Mitwirkens von Elektro-Producer-Ikone Rhys Fulber die Computer-Loops und Klangspielereien nur noch einen relativ geringen Anteil am Paradise-Lost-Sound haben. Harte Metal-Riffs stehen im Mittelpunkt, Atmosphäre wird eher durch stimmige Akkordfolgen als durch düstere Synthetik erzeugt. So ganz schafft man den Sprung zurück zu grandiosen Alben wie Shades Of God, Icon oder Draconian Times aber nicht, denn den Briten fehlt nach 16 Jahren der letzte Biss, um ein wirklich überzeugendes Energieniveau zu erreichen, und auch die Gesangsmelodien zünden nicht bei jedem der zwölf Tracks. Mit den direkten Vorgängerwerken kann sich Paradise Lost allerdings guten Gewissens messen, und wer damit klarkommt, dass Nick Holmes & Co. etwas in die Jahre gekommen sind und nicht mehr die ungestüme Power ihrer Twen-Jahre besitzen, dürfte mit dem Album problemlos zurechtkommen. - Michael Rensen




Symbol of Life/Ltd.Digipack - Symbol of Life/Ltd.Digipack

Audio CD, 21. Oktober 2002
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Die britischen Düster-Rocker lassen es auf ihrem neuen Album deutlich erdiger als auf den sehr poppigen Longplayern Host und Believe In Nothing angehen und dürften einige verlorene Fans zurückgewinnen.
Obwohl mit Rhys Fulber eine ausgewiesene Elektro-Ikone Symbol Of Life produzierte, klingen die elf Tracks angenehm bodenständig und traditionell rockig. Samples und Loops werden sehr effektiv, weil wirklich nur noch an absolut sinnvollen Stellen eingesetzt - bei den Herren Holmes, Mackintosh & Co. stehen Gitarren wieder eindeutig im Vordergrund. Dabei geht man allerdings nicht so weit, die metallische Vergangenheit der Gothic- oder Shades Of God-Ära wieder zu beleben, sondern bleibt in gemäßigten bis harten Rockgefilden mit vereinzelten Abstechern in Pop-Gewässer. Ein, zwei Nummern klingen etwas sehr glatt, ansonsten liefern Paradise Lost aber endlich wieder ein gutes Album ab, das ordentlich kracht und darüber hinaus mit sehr variablen Stimmungen, die selten wirklich depressiv sind, überzeugen kann. -Michael Rensen




Paradise Lost/Basisversion - Paradise Lost/Basisversion

Audio CD, 28. Februar 2005
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Paradise Lost



Gothic (CD & Dvd ) - Gothic (CD & Dvd )

Audio CD, 31. Oktober 2008

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Drown in Darkness (the Early Demos) (Lp) [Vinyl LP] - Drown in Darkness (the Early Demos) (Lp) [Vinyl LP]

Schallplatte, 5. März 2010

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Faith Divides Us (Deluxe 2cd)-Death Unites Us - Faith Divides Us (Deluxe 2cd)-Death Unites Us

Audio CD, 25. September 2009

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Icon [Vinyl LP] - Icon [Vinyl LP]

Schallplatte, 20. September 1993

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