Rolling Stones

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Shine a Light - Rolling Stones/Martin ScorseseShine a Light
Rolling Stones/Martin Scorsese

Audio CD, 4. April 2008
     Verkaufsrang: 449      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)

Klasse Live-Club-Album      5 von 5 Punkten
Ich war sehr skeptisch, wie ein neues Live-Album von den Stones sich anhören sollte. Bin auch sehr skeptisch ins Kino gegangen und muss sagen, ich war begeistert. Die Titelzusammenstellung ist teilweise sehr gewagt, passt aber auch sehr gut zusammen, auch die unbekannteren passen gut ins Album.
Mit dem "Opener" "Jumping Jack Flash", ist der alte Keith in seinem Element und begeistert(e) die Gäste und mich mit seinen harten Riffs. Ronnie begeistert ebenfalls durchweg mit seinen "Magic Slides".
Als Keith und Mick, das "Tears Go By" anstimmten, war (bei mir) Gänsehaut angesagt. Wirklich Klasse Version.
Dann später noch in die Blues/Jazz Richtung mit Buddy Mother*** Guy, mit "Champagne And Reever", war meiner Meinung nach das Konzert schon fast perfekt. Die Stimme von Buddy Guy ist echt der Hammer und sein Gitarrenspiel (im Zusammenspiel mit der Mundharmonika von Mick) auch nicht zu verachten. Der beste Gastmusiker an den Abend.
Auch Keith, mit seinem "You've Got The Silver", setzte sich der Blues/Jazz weiter fort. Ein wirklich cooler Keith. Er hat mit seiner rauchigen Stimme doch noch überzeugt. Bei "Connection" kam der simple Rock'N'Roll, ohne viel Schnickschnack wieder durch.
Dann zu den Klassikern "Sympathie For The Devil", Start Me Up", "Brown Sugar" und "Satisfaction" haben überzeugt. Das "Satisfaction" klingt rauher/ruppiger. Anfangs ungewohnt, aber echt geil. Da fühlt man förmlich den Rock'N'Roll.
Noch kurz etwas zum Charlie. Er ist ja eh immer bischen im Hintergrund, aber sein Schlagzeug (wie immer) großartig.
Hätte gerne noch den "Midnight Rambler" und "Gimme Shelter" (mit Liza Fisher) gehört, aber man kann nicht alles haben.
Alles in Allem ein Klasse Live-Club-Album, wie es nur die Stones bringen können. Mal was anderes und nicht im 80.000er Stadion.

Das schlechteste Live-Album der Stones...      1 von 5 Punkten
Dieses Live-Album der Stones ist unterirdisch!
Kaum zu glauben, dass eine solche Aufnahme offiziell veröffentlicht wird.
Der Klang ist derart schlecht, dass man meinen könnte, man hätte versehentlich eine Bootleg-CD gekauft. Keith Richards und Ron Wood spielen mit hölzernen Riffs ihr eigenes Konzert rhytmisch völlig neben dem Rest der Band stehend.
Wahrscheinlich sollten die Stones besser aufhören, um nicht ihr eigenes Denkmal zu zerstören.
Jede durchschnittliche Hobby-Band "covert" die Songs der Stones besser!
Fazit: Bloß die Finger weg von dieser Aufnahme!

Verzichtbar.      2 von 5 Punkten
Braucht man von den Rolling Stones wirklich noch ein Live - Album? Nachdem sie mit in den letzten zwei Jahren mit "Biggest Bang" eine ultimative Live - DVD - Box und mit "Rolled Gold" die x-te "Best Of" CD veröffentlichten? Die Antwort ist: Fans ja, der Durchschnittshörer kann auf die DVD warten oder den Film besuchen.

Denn außer den Gastauftritten von Buddy Guy, Jack White oder Christina Aguilera kann das Doppelalbum (an drei Abenden im New Yorker Beacon Theatre von Martin Scorcese aufgenommen) nur mäßig begeistern. Zu arg auf Nummer sicher geht das Tracklisting bzw. einzelne Nummern konnte man schon vor Jahrzehnten vergessen. Keine positiven Überraschungen in diesem Bereich, wobei die Spielfreude der Band doch immer wieder durchdringt und so langweilige Routine verdrängt. Und mit Bob Clearmountain haben sie einen Tontechniker verpflichtet, der für transparenten Sound steht.

Doch was das Image betrifft, so sind die Stones bzw. Jagger an dem Punkt angelangt, wo man nur noch "alter, geiler Sack" sagen kann. Das Duett mit Aguilera geht körperlich noch in Ordung, doch für den Film für die ersten Reihen nur junge, ekstatische Frauen zu verlangen - dies geht meilenweit an der Wirklichkeit vorbei und gibt dem Film eine unwirkliche Atmosphäre. Verzichtbar.

die band rockt, die cd rockt & der film war rock'n'roll      5 von 5 Punkten
Die Idee diesem Packet noch einen Kinogutschein bei zulegen war gold richtig!
Erst den Kinofilm genießen & danach im Auto aufm Heimweg die Szenen vorm inneren Auge abspielen lassen mit vielem & lauten Stones Sound im Hintergrund.
Einfach Klasse!!
Ich finde auch das die CD ihre Wirkung erst dann richtig entfaltet wenn man den Film kennt!! (z.B "You've got the silver")

mfg

B.

Seid doch mal ehrlich....      1 von 5 Punkten
... auch ich bin ein Stones Fan. Ich habe die Jungs 1998 im Berliner Olympiastadion und in der Berliner Waldbühne erlebt und war begeistert. Die DVD zu Live Licks ist klasse und "A bigger bang" ein saugeiles Album ABER tut mir leid, die aktuelle Liveperformance geht nicht.
Von Mick kommt kein vernünftiger Gesang mehr. Bei den schnelleren Stücken bellt er die Töne anstatt zu singen und sollten doch noch Gesangspassagen auftauchen sind diese schief. Bei den langsameren Stücken klingt er nach einem Sänger der versucht wie Mick Jagger zu klingeln, aber herrgott, die Stücke würde selbst ich besser und mit mehr Soul singen. Speaking of soul, den hat er auch nicht mehr in seinem Gesang. Es klingt alles zu kalkuliert, zu glatt, zu sehr nach "Ich bin Mick Jagger und sowieso der beste".
Die Gitarren, achgott, sind mittelmäßig und aneinander vorbei. Ich weiß nicht wie man sich als Gitarrist konstant verschlechtern kann aber es ist anscheinend möglich. Keiths Auftritt bei "You got the silver" kann ich noch gelten lassen, auch wenn er nicht mehr gleichzeitig Gitarre spielen und singen kann.
Der einzige der den Stand (in dem fall klingt das alles nach "the last stand") hält ist Charlie, der zusammen mit Bassist Darryl etwas das Chaos auf der Bühne zusammen hält und den Sound trägt.
Ich kann mir ja denken das man als nicht Musiker die Fehler vielleicht nicht so sehr hört und als Fan lässt man einiges durchgehen aber hier muß es doch einem auffallen wie schlecht die Qualität ist.
Eine neue Studioplatte von den Stones höre ich mir gerne an, aber als Live Band sind sie für mich gestorben. (dont get me started on the ticketprices...)
Da höre ich mir lieber "Gets yer ya yas out" und sogar noch "No securiy" an und freue ich mich an dem Gedanken das ich die Stones live sehen durfte als sie doch die beste Rockn Roll Band der Welt waren.


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Rolled Gold - the Rolling StonesRolled Gold
the Rolling Stones

Audio CD, 16. November 2007
     Verkaufsrang: 1395      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die Rolling Stones in ihren besten Zeiten...
Rolled Gold+, der hoch angesehene Querschnitt der frühen Stones Jahre, wurde endlich aktualisiert, erweitert und verbessert, um nun, nach mehr als 30 Jahren nter dem Titel Rolled Gold+ auf CD veröffentlicht zu werden.
Das 2 CD Set Rolled Gold+ umfasst alle Titel der ursprünglich 1975 erschienenen Retrospektive, sowie 12 zusätzliche Titel, die nicht Bestandteil der originalen Vinyl-Ausgabe waren. Insgesamt 40 Klassiker, darunter alle Hits der ersten bahnbrechenden 10 Jahre, machen Rolled Gold+ zu einer unverzichtbaren Zusammenstellung, die mehr als deutlich macht, warum die Rolling Stones zur Worlds Greatest RocknRoll Band wurden. Neben Standards wie I Cant Get No (Satisfaction), Jumpin Jack Flash oder Get Off Of My Cloud, gibt Rolled Gold+ einen Einblick in die Blues und R&B-Wurzeln der Band, etwa mit Howlin Wolfs Little Red Rooster oder Chuck Berrys Carol, deckt die psychedelische Phase ab mit Ruby Tuesday oder Shes A Rainbow und verweist auf Country-Einflüsse in Let It Bleed und White Horses.
Das breite Spektrum des Oeuvres der Rolling Stones wird auf Rolled Gold+ hervorragend wiedergespiegelt und enthält neben den vielen Kompositionen wie Brown Sugar oder Honky Tonk Woman des kongenialen Songwriterteams Mick Jagger / Keith Richards auch das von John Lennon und Paul McCartney geschriebene I Wanna Be Your Man. Wenn eine Plattensammlung nur Platz für eine einzige Platte der Rolling Stones bietet, dann muss diese Platte selbstverständlich Rolled Gold+ sein.
Gerade in letzter Zeit erfreut sich die Musik der Rolling Stones auch bei einem jüngeren Publikum enormer Beliebtheit, nicht zuletzt dank der Verwendung als Soundtrack zu fulminanten Werbespots. So fand sich im Sommer dieses Jahres Paint It Black überraschend in höchsten Charträngen des Downloadportals iTunes wieder, nachdem der Klassiker eine TV Kampagne von T-Home untermalt hatte. Eine ähnliche Renaissance dürfte nun auch Shes A Rainbow erleben, das zur Zeit im atemberaubenden Spot für den LCD Fernseher Bravia von Sony erklingt. Sowohl Paint It Black als auch Shes A Rainbow sind natürlich auf Rolled Gold+ enthalten.
Rolled Gold+ erscheint in mehreren verschiedenen Editionen. Neben einer Standard Version gibt es mit der limitierten, ausklappbaren Jake Box eine ganz besondere Aufmachung. Ebenso erscheint Rolled Gold+ als 4-fach Vinyl LP.
Ausführliche Liner Notes vom Musikjournalisten und Rolling Stones-Experten Pierre Perrone sowie ausführliche Kommentare zu jedem einzelnen Titel mit Zitaten von den wichtigsten Personen der modernen Rockmusik runden diese einzigartige Zusammenstellung ab. Die Rolling Stones bilden immer noch den Maßstab in der Ruhmeshalle des Rock und Rolled Gold+ unterstreicht nur einmal mehr, wie sehr sich die Gruppe seit Beginn ihrer Karriere vom Durchschnitt abhob.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Auch auf Vinyl: Best Of der 60er-Jahre - Für die nächste Generation und Sammler      5 von 5 Punkten
Das Beste der Stones aus der Decca-Zeit zuzüglich Brown Sugar und Wild Horses. In Anlehnung und als Erweiterung der früheren Rolled-Gold-Best-Of. Nicht wirklich spannend, weil x-mal zuvor auf verschiedenste Art recycelt. Die ***** gibts natürlich für die Musik. Zeitlos, unerreicht und gerade in den 60ern fast ohne Schwächen. Eine so starke Album-Folge wie Beggars Banquet, Let It Bleed, Sticky Fingers und Exile On Main Street haben allenfalls die Beatles mit Revolver, Rubber Soul und Srgt. Pepper oder Bob Dylan mit Bringing It All Back Home, Highway 61 Revisited und Blone On Blonde hingelegt. Und dass das Golden Age der Band immer mal wieder aufgelegt wird, zumal erweitert, garantiert Umsatz, gibt den jüngeren Fans eine Chance und erfreut den Sammler - bei den niedrigen Auflagen gerade der Vinyl-Ausgabe.


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Jump Back-The Best Of The Rolling Stones - the Rolling StonesJump Back-The Best Of The Rolling Stones
the Rolling Stones

Audio CD, 22. November 1993
     Verkaufsrang: 1969      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Dies ist eine absolut gelungene Zusammenstellung guter Stones - Musik,      5 von 5 Punkten
die sich auf ein paar Jährchen beschränkt. Sonst geht es ja auch nicht, den eine umfangreichere "Best Of" würde wohl 10 CDs verdienen. Mir gefällt diese Auswahl sehr gut, denn sie bietet einen gelungenen Stil - Mix an, den nur eine so große Band wie die ROLLING STONES über Jahre entwickeln kann. Mein Highlight dieser CD: "Waiting On A Friend", eines meiner absoluten Lieblingsstücke !

Erfrischend      4 von 5 Punkten
Nach "Made in the Shade" ('75) und "Rewind" ('84) eine weitere Best of-CD im Stones-Katalog ("Time waits for no one" ('79) und "Sucking in the 70s" ('81) hier mal nicht mitgerechnet), in diesem Falle als Einstieg zum Wechsel der Plattenfirma. Ich habe mich gefreut, als sie erschien, denn auf ihr waren (im Vergleich zu den Mittachtziger-CDs) erstmals Stones-Titel anständig remastert zu haben, und diese CD war ja auch sozusagen die Vorankündigung für alle weiteren Stones-Remasters ab 1971, die dann 1994 erschienen; wie 2002 irgendwo zu lesen war, waren diese sogar so gut, dass sie für die "40 Licks" 8 Jahre später immer noch verwendet wurden.

Die Hülle allerdings reiht sich ein in eine lange Reihe weiterer langweiliger, uninspirierter Plattenhüllen - wann hatten die Stones zuletzt mal eine originelle Plattenhülle...? Man wird bescheidenener in seinen Erwartungen. Der Titel verkündet etwas vollmundig "'71-'93", genaugenommen ging es um die Jahre '71-'89, geschenkt. Sehr schön sind im Heft die launigen Kommentare von Mick und Keith zur Entstehung der jeweiligen Songs, chronologisch sortiert. Die Besetzungsangaben bei einigen Liedern (z.B. It's only Rock'n'Roll, Emotional Rescue) hätten etwas mehr Sorgfalt in der Recherche vertragen.

Zum Inhalt: Bei dieser Platte finde ich die Nichteinhaltung einer Chronologie mal recht erfrischend gelungen. Es sind fast alle großen Stones-Songs aus dem genannten Zeitraum enthalten - sofern sie auch auf Single erschienen. Bei 74 1/2 Minuten Spielzeit wäre aber doch noch Platz gewesen für ein weiteres Lied, Happy vielleicht, Heartbreaker, Star Star, She's so cold, She was hot, One Hit (To the Body) oder gar Highwire...?

Ich wundere mich immer, wenn auf CDs Remixe oder Edits verwendet, aber nicht als solche gekennzeichnet werden. Bei Miss you handelt es sich um die Single-Version (erstmals auf CD), bei Fool to cry, Hot Stuff und Beast of Burden um die Edits, die schon auf "Sucking in the 70s" zu finden waren, Mixed Emotions ist der Single-Edit meiner Vinyl-Single; und (wieder für uns Sammler): ich habe 14 Jahre gebraucht, um dann bei intensivem Gegenhören festzustellen, dass die Version von Rock and a hard Place - trotz gleicher Laufzeit - sich irgendwo ums Gitarrensolo rum von meinem Vinylsingle-Edit unterscheidet. Es gibt halt immer noch was zu entdecken.

Ich kann die Platte vor allem im Sommer gut hören. Sie macht mir solchen Spaß, dass ich sie mir sogar irgendwann später auf Vinyl nachgekauft habe, und das tue ich selten.

The seventies and beyond      5 von 5 Punkten
Compared to what they did in the sixties, everything the Rolling Stones did subsequently seems (at least to me) modest by comparison - yet, judged on its own merit, this collection of their later music is easily worth five stars. In fact, Brown sugar and Wild horses (the first two tracks here) were actually recorded in 1969 but not released at the time. The extensive liner notes are taken from an interview with Mick Jagger and Keith Richards.

Although less successful than their sixties music, they continued to have plenty of hits. They didn't reach number one in the UK but they had two American number ones - Angie and Miss you. In the UK, Brown sugar, Tumbling dice, Angie, It's only rock'n'roll but I like it, Fool to cry, Miss you, Emotional rescue and Start me up all made the top ten, while Undercover of the night and a cover of Harlem shuffle both came close. All those hits are here although there is one serious omission, Far away eyes - it was released as the B-side of Miss you but the single was later credited as a double-A side.

My favorite tracks from this album are Tumbling dice (later covered by Linda Ronstadt on her classic album, Simple dreams), Miss you, Brown sugar and Wild horses.

This compilation is (as I write this) the only compilation of Rolling Stones music covering the seventies and beyond that does not also cover the sixties. (Note that the double CD, Forty licks, covers their whole career.) As such, this is an ideal companion to a collection of their early work (in my case, the triple CD London years).

Reichhaltig      4 von 5 Punkten
Gelungene Zusammenstellung einiger der grössten Hits der Rolling Stones. Enthält „Brown Sugar", „Tumbling Dice", „Angie" sowie „It's Only Rock'n'Roll". Leider fehlt mein absoluter Stones-Lieblingssong „Happy", gesungen vom Gitarristen Keith Richards. Deshalb nur vier Sterne. Und aus diesem Grunde ist mir auch die aktuelle Zusammenstellung "Forty Licks" lieber, welche uneingeschränkt zu empfehlen ist.

Wer's mag ...      4 von 5 Punkten
Eine Band wie die Stones auf Best of - CDs zu pressen, wird ihnen eigentlich nicht gerecht. Die Auswahl ist zwar ganz interessant für Nichtfans, die sich halt auch mal was von der besten Rockband zulegen wollen, aber nicht wissen, welche Scheibe man da kaufen sollte, Fans brauchen sie nicht. Es gibt derart viele Stücke aus dem Schaffen der Band, daß man nach den verschiedensten Kriterien "Best of"s zusammenstellen könnte. Und es gibt sicher bessere Auswahlkriterien als "Vordere Hitparadenplätze".

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Hot Rocks 1964-1971 - the Rolling StonesHot Rocks 1964-1971
the Rolling Stones

Audio CD, 21. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 5895      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Klanglich ein Genuss      5 von 5 Punkten
Nach dem ich diese digital überarbeitete Version mit meiner alten CD verglichen hatte, muss ich sagen, da liegen klanglich Welten dazwischen. Alleine dafür schon eine klare Kaufempfehlung. Alle Songs in Stereo und die einzelnen Instrumente sind sehr gut abgestimmt. Vorallem Bill's Bass ist nun schön klar zu hören. Bis auf "The last time" sind für mich alle guten Lieder aus der Zeit enthalten. Was will man mehr?

beste stones compilation      5 von 5 Punkten
dies ist die beste und am meisten verkaufte "best of" compilation der stones.
natürlich können nicht alle hits der stones drauf, dazu müsste man noch
mindestens 2 cds draufpacken. auf dieser best of sind die besten und wichtigsten hits der briten enthalten. 1971 veröffentlicht hat sie bis heute
12 mal platin status errangen. drauf enthaltene songs, sind :
cd I : 1. time is on my side
2. heart of stone
3. play with fire
4. (I can't get no) satisfaction
5. as tears go by
6. get off of my cloud
7. mother`s little helper
8. 19th nervous breakdown
9. paint it, black
10. under my thumb
11. ruby tuesday
12. let`s spend the night together

cd II : 1. jumpin` jack flash
2. street fighting man
3. sympathy for the devil
4. honky tonk women
5. gimme shelter
6. midnight rambler (live)
7. you can`t always get what you want
8. brown sugar
9. wild horses

es ist auch klar, dass viele fans den ein oder anderen song aus dieser zeit (1964 - 1971) vermissen, aber es ist schließlich eine best of und
da kommen eigentlich nur songs drauf, die als singles veröffentlicht wurden oder einfach am bekanntesten sind. diese compilation ist meiner
meinung nach auch eine empfehlung für jeden neuen stones fan, denn diese
enthaltenen songs sind die wichtigsten ihrer karriere. für immer rock,
für immer die stones !




Wie bitte ?      1 von 5 Punkten
Eine Zusammenstellung ist und bleibt eine Zusammenstellung. Es gibt nun wirklich zahlreiche CD's der Rolling Stones, wo man wirklich viel mehr Musik für's Geld bekommt. Alte Hörgewohnheiten hin oder her, es kommt doch drauf an, welche Titel drauf sind, und nicht welche Titel fehlen.
Generell sind mir die Stones immer 5 Sterne wert, da es sich hier aber um die Bewertung einer Songauswahl handelt, so muß ich leider sagen, daß diese Songauswahl eher mickrig ausgefallen ist.
Ja damals, vor vielen vielen Jahren, als man alles was länger als 30 Minuten dauerte als "Album" bezeichnete, da erwartete man auch nicht mehr für's Geld. Da man aber heute den doppelten Preis für die Scheibe hinblättern darf, da darf es dann auch (wie beim Fleischer) ruhig ein
"bißchen mehr" sein.
Das Gleiche gilt für das blaue und rote "Beatles" Album. Die Scheiben werden auch nicht besser, weil dort Stücke "fehlen". Außerdem kann man sich heutzutge die Titelabfolge selbst programmieren. Von daher würde ich sagen, gebe ich mal den Alibi-Stern für diese Mini-Auswahl. Wie gesagt, er bezieht sich nicht auf die Musik, sondern auf die paar Songs dieser preislich hochgezüchteten Nostalgie-Kompilation.

das cover WAR natürlich      5 von 5 Punkten
falsch, es stand da ein bild von led zeppelin -- auch keine schlechte gruppe -- statt eins von den stones. ist aber mittlerweile repariert. also es geht hier um die stones. ist dies die perfekte stones compilation? ja, schon. nur: die WIRKLICH perfekte compilation ist schwer zu finden. die frühen stones -- bis zu "out of our heads" -- waren eine geniale r&b gruppe. dann folgte ihre phase als britische pop & psychedelic gruppe bis hin zu "child of the moon". dann ihre dritte phase, von "jumping jack flash" bis zum ende von "let it bleed". dann ihre mick taylor-phase oder -phasen. und dann verschiedene phasen bis heute. "hot rocks" steckt für meinen geschmack ein zu breites territorium ab. und vieles was bei den stones als hit figurierte war trotzdem schrott. die einzige platte, die nie zu strahlen aufhört, meiner meinung nach, ist "rolling stones no. 2" bzw "the rolling stones - now" ( die amerikanische version, die nur wenig schwächer ist.) also "hot rocks" -- wie gesagt, die wirklich perfekte compilation, bei der irgendwie klar würde, was an den stones so toll ist gibt es irgendwie sowieso nicht. "through the past darkly" ist vielleicht die beste best of-compilation, aus der frühzeit der stones -- eine scheibe, die irgendwie NOCH besser funktioniert als "hot rocks": bloß eben, dass sie viel zu kurz ist. bei mir läuft sie auf random endlos drei stunden, bevor ich die burschen dann mal leid kriege. aber da gibt es keinen einzigen falschen moment, die stones sind da noch die echte hitgruppe, auf dem zenith ihrer kreativität. das vorgänger album "high tide and green grass" ist auch nicht übel, etwas weniger scharf definiert. "hot rocks" (1 & 2) sind dagegen sozusagen die stones platten für die nicht-fans, für all die vielen anderen leute, die eben gerne auch ein oder zwei cds mit stones kram haben möchten, und nicht schon 39 andere alben haben. so gesehen, perfekt. da empfiehlt sich dann als weiteres auch noch "rarities", um an die jahre nach 71 anzuschließen.

Ein Monument von einem Sampler      5 von 5 Punkten
Früher war alles besser - nicht nur die Musik im allgemeinen, sonder auch "Greatest Hits"- bzw. "Best Of"-Alben. Vergleicht man beispielsweise "Hot Rocks" mit dem aktuellen Stones-Sampler "Forty Licks" bekommt man natürlich bei letzterem auf den ersten Blick mehr fürs Geld (quantitativ gesehen auch auf den zweiten). Es kommt aber auch - und meiner Meinung nach in erster Linie - auf die Zusammenstellung bzw. Abfolge der Songs an und manchmal ist es eben auch wichtig und gut, dass bestimmte unverzichtbare Songs einfach fehlen. Bei "Forty Licks" fehlt zwar auch einiges, dass ganze wirkt aber so gewaltsam willkürlich vollgestopft, dass es bei mehrmaligem Hören eigentlich nur ein müdes Gähnen hervorrufen kann. Komplett anders bei "Hot Rocks". Da wäre erst mal der unfassbar geniale Schachzug, das Album mit drei eher langsamen Nummern zu eröffnen (die es alle drei nicht auf 40 Licks geschafft haben) um erst dann mit Brachialgewalt in "Satisfaction" einzusteigen. Die erste CD umfasst die Jahre bis 67 - Zwölf Titel, noch nicht mal 40 Minuten, es fehlen etliche essentielle und doch funktioniert das Ganze.
Noch besser ist allerdings Disc 2. Was hier in der Zusammenstellung und Abfolge geboten wird, ist sogar Alben wie "Beggar's Banquet" oder "Let It Bleed" ebenbürtig (von denen natürlich auch ein Grossteil der Songs stammen...).
Die Fortsetzung dieses Doppel-Albums "More Hot Rocks" sollte man sich als Ergänzung kaufen - muss man aber nicht zwingend(das Konzept ist dort auch ein wenig anders) - "Hot Rocks" steht ganz klar und felsenfest für sich allein.


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Rolled Gold (Limited Edition) - the Rolling StonesRolled Gold (Limited Edition)
the Rolling Stones

Audio CD, 16. November 2007
     Verkaufsrang: 11101      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Die Rolling Stones in ihren besten Zeiten...
Rolled Gold+, der hoch angesehene Querschnitt der frühen Stones Jahre, wurde endlich aktualisiert, erweitert und verbessert, um nun, nach mehr als 30 Jahren nter dem Titel Rolled Gold+ auf CD veröffentlicht zu werden.
Das 2 CD Set Rolled Gold+ umfasst alle Titel der ursprünglich 1975 erschienenen Retrospektive, sowie 12 zusätzliche Titel, die nicht Bestandteil der originalen Vinyl-Ausgabe waren. Insgesamt 40 Klassiker, darunter alle Hits der ersten bahnbrechenden 10 Jahre, machen Rolled Gold+ zu einer unverzichtbaren Zusammenstellung, die mehr als deutlich macht, warum die Rolling Stones zur Worlds Greatest RocknRoll Band wurden. Neben Standards wie I Cant Get No (Satisfaction), Jumpin Jack Flash oder Get Off Of My Cloud, gibt Rolled Gold+ einen Einblick in die Blues und R&B-Wurzeln der Band, etwa mit Howlin Wolfs Little Red Rooster oder Chuck Berrys Carol, deckt die psychedelische Phase ab mit Ruby Tuesday oder Shes A Rainbow und verweist auf Country-Einflüsse in Let It Bleed und White Horses.
Das breite Spektrum des Oeuvres der Rolling Stones wird auf Rolled Gold+ hervorragend wiedergespiegelt und enthält neben den vielen Kompositionen wie Brown Sugar oder Honky Tonk Woman des kongenialen Songwriterteams Mick Jagger / Keith Richards auch das von John Lennon und Paul McCartney geschriebene I Wanna Be Your Man. Wenn eine Plattensammlung nur Platz für eine einzige Platte der Rolling Stones bietet, dann muss diese Platte selbstverständlich Rolled Gold+ sein.
Gerade in letzter Zeit erfreut sich die Musik der Rolling Stones auch bei einem jüngeren Publikum enormer Beliebtheit, nicht zuletzt dank der Verwendung als Soundtrack zu fulminanten Werbespots. So fand sich im Sommer dieses Jahres Paint It Black überraschend in höchsten Charträngen des Downloadportals iTunes wieder, nachdem der Klassiker eine TV Kampagne von T-Home untermalt hatte. Eine ähnliche Renaissance dürfte nun auch Shes A Rainbow erleben, das zur Zeit im atemberaubenden Spot für den LCD Fernseher Bravia von Sony erklingt. Sowohl Paint It Black als auch Shes A Rainbow sind natürlich auf Rolled Gold+ enthalten.
Rolled Gold+ erscheint in mehreren verschiedenen Editionen. Neben einer Standard Version gibt es mit der limitierten, ausklappbaren Jake Box eine ganz besondere Aufmachung. Ebenso erscheint Rolled Gold+ als 4-fach Vinyl LP.
Ausführliche Liner Notes vom Musikjournalisten und Rolling Stones-Experten Pierre Perrone sowie ausführliche Kommentare zu jedem einzelnen Titel mit Zitaten von den wichtigsten Personen der modernen Rockmusik runden diese einzigartige Zusammenstellung ab. Die Rolling Stones bilden immer noch den Maßstab in der Ruhmeshalle des Rock und Rolled Gold+ unterstreicht nur einmal mehr, wie sehr sich die Gruppe seit Beginn ihrer Karriere vom Durchschnitt abhob.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Die ultimative Best-Of der Decca-Zeit der Rolling Stones      5 von 5 Punkten
Das ist sie : die bisher beste Zusammenstellung der hervorragendsten Nummern der Stones aus ihrer Zeit beim Label Decca (bis ca. 1971) - eine repräsentative und umfassende Auswahl. Wenn ein "Stones-Neuling" Geschmack an den alten Nummern findet (was zu erwarten ist) und sich auch einige LP's von ihnen kaufen möchte, sind die Überschneidungen nicht zu groß - da hier vor allem (aber nicht nur !) ihre Singles (die A- und auch die wichtigsten B-Sides) berücksichtigt worden sind. (Leider fehlt "Child Of The Moon" - die B-Side von Jumpin' Jack Flash : mein einziger Kritikpunkt an dieser Compilation.)

PS.: Ich habe versehentlich die um einiges teurere Papp-Verpackung gekauft und erst später gesehen, dass es die günstigere übliche Plastikhüllenversion gibt. Schade ums Geld - die Normalversion wäre praktischer.


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Beggars Banquet - the Rolling StonesBeggars Banquet
the Rolling Stones

Audio CD, 21. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 6341      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Der Beginn allen Lebens      5 von 5 Punkten
"Beggars Banquet" ist ein wirklich gutes Album. Wer nicht versteht, warum diese Platte so hoch gelobt wird (Platz 21 von den besten Alben aller Zeiten, Rolling Stone) muss sich auch Vorgänger "Their Satanic Majesties Request" anhören. Dass die Musik der Rolling Stones inerhalb von wenigen Monaten vom typischen 67 Psychedelic zum Blues und Rock 'n' Roll schlägt, ist außergewöhnlich. Und dass sich die Platte dann so gut anhört ebenso.

Wenn man über "Beggars Banquet" redet, kommt man an "sympathy for the devil" und "street fighting man" nicht vorbei. Die einstigen Skandalsongs sind mittlerweile (obwohl in den Charts äußerst unerfolgreich) echte Hits und dürfen auf keinem Konzert fehlen. Doch darf man nicht den Fehler machen (wie ich Anfangs), und sich nur an den beiden Songs festnageln. Denn der beste Song ist "stray cats blues". Micks lautes Geschrei und der sich in den Ohren festnagelnde Rhytmus, den vor allem das Klavier erzeugt, sind absolut genial. Auch sonst gibt es viel zu entdecken.
Gut, zwar sind die oft eintönigen Blues- und Countryorientierten Lieder nicht Jedermanns Sache, doch wer Stones Fan ist, es werden will oder einfach nur Spaß am 60s Rock 'n' Roll hat kommt an den wirklich schönen Nummern "factory girl" und "no expectations" nicht vorbei. Die aufgekratzten Countrystücke "prodigal son", "parachute woman" und "dear doctor" sind ebenfalls einfach nur zum Genießen.

Und nachdem der letzte Ton von "salt of the earth", der tollen Schlussnummer, verklungen ist, hat man wirklich das Gefühl, dass es sich hier um ein echtes Meisterwerk handelt. Und noch dazu um einem Startschuss für die Rolling Stones in die erfolgreichste Ära ihrer Laufbahn.

Der Beginn der größten "Stones-Ära" aller Zeiten!      4 von 5 Punkten
Mit "Beggars Banquet" begann der eigentliche Höhenflug der Stones, auch wenn "Satisfaction", "Paint it black" oder "Ruby tuesday" bereits etablierte Hits waren.

Meine persönliche Bewertung:
GENIAL: Symphathy for the devil, No expectasions, Dear doctor, Street fighting man

GUT: Factory girl

Mittel (Albumfüller): der Rest

SUPER!


Exile on Main Street - The Rolling StonesExile on Main Street
The Rolling Stones

Audio CD, 3. April 1995
     Verkaufsrang: 2963      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Von der sich ausbreitenden Frustration im ersten Song ("I only get my rocks off while I'm sleeping" singt Mick Jagger in dem übermächtigen "Rocks Off") eilen die Stones auf diesem Exile on Main Street-Album durch bekannte Bereiche wie Country, Blues und Rhythm & Blues. Sie halten noch nicht einmal an, wenn sie mit etwas zusammenstoßen. Sie stürzen sich nicht so sehr in neue Welten, sondern meistern die alten, indem sie Slim Harpos obskures Blues-Stück "Hip Shake" in eine Art instrumentale Dampfwalze umwandeln und in "Ventilator Blues" so richtig loslegen. Sowohl "Tumbling Dice" als auch Keith Richards' "Happy" wurden zu Hits, aber das Album aus dem Jahre 1972 ist am bemerkenswertesten durch seine düstere Atmosphäre. --Steve Knopper

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Der Inbegriff des Rock 'n Roll      5 von 5 Punkten
Chaotisch waren die Umständen, als die Stones in Keith Richards Villa in Südfrankreich - als erste Steuerflüchtige der Musikgeschichte - ihr allererstes Doppelalbum aufnahmen.
Und ihr wohl bestes überhaupt.

"Chaotisch" ist dabei noch untertrieben, denn während den Sessions war es praktisch Zufall, wer gerade zur Verfügung stand. Mick Jagger - dessen Gesang unter der Feuchtigkeit und Hitze litt - war oft abwesend, um seine schwangere Frau Bianca in Paris zu besuchen. Keith war durch seine Familiensituation - Frau und Kind waren mit dabei - und seinen Heroinkonsum abgelenkt. Die anderen Stones waren durch das ständige warten genervt und fanden derweil Unterhaltung in Monaco oder Nizza.
Und trotz alldem gelang es den Stones ein Album zu schaffen, das wie aus einem Guss klingt, das nichts von den widrigen Umständen widerspiegelt. Hier verschmelzen alle traditionellen Musikstile - Hard Rock, R 'n B, Country, Blues, Gospel, Jazz - zu einem makellosen Ganzen, zu einem Album, das nicht weniger als der Inbegriff des Rock 'n Roll ist.
Der Eröffnungssong "Rocks Off" legt da den Ton passend vor: Ein einwandfreies Hardrock - Riff dröhnt da neben einem funkigen Bläsersatz, während Mick um sein leben röhrt. Und mitten in diesem Chaos klimpert noch ein Piano herum und gibt dem ganzen Song ein 50ies Rock 'n Roll - Flair. "Sympathy For The Devil" hatte vielleicht einen unwiderstehlichen Rhytmus, "Gimme Shelter" ein geniales Hardrock Riff und "Brown Sugar" einen gebührend dreckigen Sound - aber "Rocks Off" hat alles zusammen. Genau in diesem Stil erkunden die Stones all die traditionelle Musik, die Amerika zu bieten hat - die "versaute" Produktion tut dabei ihr übriges. Da fallen im unsterblichen Klassiker "Tumbling Dice" R 'n B und Gospel wie selbsverständlich zusammen, "Sweet Virginia" vereint Country, Jazz und Soul mit schierer Eleganz. Eine schwüle "Ballade" wie "Let It Loose" ist erst zu diesem Zeitpunkt möglich, weil nun Gospel und Blues sowieso schon längst das Selbe sind, und eine Unterscheidung all dieser Stile längst hinfällig ist. Da können Bretter wie "Rip This Joint" oder "All Down The Line" neben obskurem Zeug wie "Shake Your Hips" oder "Just Wanna See His Face" und großen Dramen wie "Shine A Light" stehen, ohne sich gegenseitig den Glanz zu nehmen.
"It's gotta Be Rock 'n Roll Music"


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Sticky Fingers - The Rolling StonesSticky Fingers
The Rolling Stones

Audio CD, 3. April 1995
     Verkaufsrang: 9730      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Das Kernstück von Sticky Fingers, dem ersten Stones-Album, auf dem Mick Taylor als Brian-Jones-"Ersatz" festes Mitglied der Band war, heißt "Sister Morphine". Das Stück stand immer etwas im Schatten von "Brown Sugar" und "Wild Horses" und ist doch einer der beklemmendsten Songs, die jemals über Drogenmißbrauch geschrieben wurden. Es jagen einem Schauer über den Rücken, wenn Jagger "from my hospital bed" singt, während sich Richards und Taylors Gitarren hinter ihm hochschrauben. Bei dieser sowie auch bei "leichteren" Nummern wie dem country-mäßigen "Dead Flowers" und dem Rocker "Bitch" hämmert Charlie Watts mit stoischer Ruhe seinen Beat durch. Sein energiegeladenes, unaufgeregtes Spiel verleiht -- ohne jemals aufdringlich vordergründig zu sein -- den Stones ihren legendären Groove. --Steve Knopper

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

hinternbiss      5 von 5 Punkten
es gibt natürlich kein "bestes" rolling-stones-album, aber dieses ist sehr nahe dran. ich muss mir immer was zu essen machen, wenn ich es höre, so unendlich hungrig klingen diese songs. ein album als beschreibung trotziger lebensgier. leben in zeiten des todes. anders als auf "exile" verlieren sie sich hier nicht in einem zugegeben verführerisch-bösen sound, sondern schaffen eine immer wieder faszinierende einheit von klang, song und interpretation. das swingt und knallt und heult und platzt beinahe vor dringlichkeit. und gerade die nicht-hits, wie "sway" oder "i got the blues" oder "can't you hear me knocking?" haben eine hinterhältige qualität, die einen auch dann noch unvermittelt in den hintern beißt, wenn "brown sugar" sich bereits bis zur gemütlichkeit abgenutzt hat.


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Get Yer Ya-Ya's Out - the Rolling StonesGet Yer Ya-Ya's Out
the Rolling Stones

Audio CD, 21. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 12341      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Die Stones, so "live" wie selten...      5 von 5 Punkten
Lange habe ich mich dagegen gewehrt!
Wie oft hörte ich nicht Stones-Fans sagen, dass "Get yer Ya-Ya's out!" DAS LIVE-ALBUM der Stones schlechthin ist!
Mittlerweile muss ich zugeben, dass die Scheibe, trotz Aufnahmemängel (was auf die Zeit der Aufnahme zurückzuführen ist - nämlich 1969) einen unwiderstehlichen Reiz in sich birgt.
Die Stones spielen hier fast in Ur-Besetzung, auch wenn Brain Jones nicht mehr dabei ist. Dafür schreddert Mick Taylor unüberhörbar und leidenschaftlich auf seine Gitarre ein. Das ist es überhaupt, was diese Platte ausmacht: Die Stones sind gerade in ihrem Zenit. Sie sprühen vor Energie. Damals klangen sie auch ohne Backgroundsänger(Innen) und Bläserarrangements wie eine vollwertige Einheit, was man von gegenwärtigen Auftritten leider nicht unbedingt immer behaupten kann.
Schade, dass dieser zweifelsohne "legendäre" Auftritt vom Madison Square Garden (27. und 28. November `69) nicht mit heutigen technischen Mitteln aufgezeichnet werden konnte. Wäre dies nämlich der Fall, so hätten es die Hörer von "Get yer Ya-Ya's out!" definitiv mit der besten Live-Scheibe aller Zeiten zu tun.
Abschließend möchte ich mit einer Bewertung der einzelnen Songs, die Stärken und Schwächen dieser Platte veranschaulichen: (1-5 Sterne/ 1 Stern = mies// 5 Sterne = grandios)

1. JUMPIN' JACK FLASH * * * * *
Das Publikum tobt. Die Band wird "angesagt". Altbekannte Gitarrenriffs bringen das Herz zum hämmern. Mick singt "I was born... in a crossfire hurricane..." - der bekennende Sones-Fan ist an dieser Stelle beinahe zu Tränen gerührt!

2. CAROL * * *
Dieses Chuck-Berry-Cover bringt ebenso viel Energie, wie die vorangegangene Single; allerdings überzeugt die Darbietung an sich nicht vollends.

3. STRAY CAT BLUES * * * *
"Beggars Banquet" - eine eher ruhigere Nummer aus diesem unvergesslichem Album bringt vorerst etwas Ruhe ins Publikum und ins Herz des Hörers. Ich persönlich finde diese Live-Version hörenswerter als die Studioversion auf "Beggars Banquet".

4. LOVE IN VAIN * * * *
Damals hochaktuell, weil auf dem 1969 erschienenen "Let it bleed" drauf. Eine weitere eher ruhige Nummer, bevor's wieder rockiger ans Werk geht...

5. MIDNIGHT RAMBLER * * * * *
Eine hervorragende, wenn nicht die beste Live-Version dieser Ausnahmesingle. Die Stones kriegen die Tempiwechsel so gut hin wie im Studio. Prädikat: unverzichtbar!!

6. SYMPATHY FOR THE DEVIL * * * * *
Ganz ohne Percussion - und trotzdem eingängig wie selten!! Diese (notgedrungene) Klangbild-"reduzierte" Version birgt einen unüberschätzbaren Charme in sich. Meiner Meinung nach, neben "Jumpin' Jack Flash", die herausragenste Single auf der Platte.

7. LIVE WITH ME * * *
Zugegebenermaßen bin ich kein Fan dieses Songs. Alles in allem ist diese Aufnahme aber deutlich besser, als die auf "No Security", fast 30 Jahre später (vor allem das Engagement der Musiker betreffend).

8. LITTLE QUEENIE * * * *
Ebenfalls eine Chuck-Berry-Coverversion. Ein gefälliges und äußerst passendes Stück in Betracht auf die Gesamtabstimmung der Scheibe.

9. HONKY TONK WOMEN * * *
Nett, aber nicht überragend. Der Anfangspart der Single ist sehr gut gelungen. Insgesamt ist es aber nicht die gelungenste Version dieses Klasse-Songs!

10. STREET FIGHTING MAN * * *
Energiegeladen und trotzdem irgendwie "unscharf" und "verwaschen". Vielleicht legten sich die Stones gar etwas zuviel ins Zeug. Jedenfalls kann diese Live-Aufnahme mit der Studioversion ("Beggars Banquet") bei weitem nicht mithalten.


Insgesamt ist "Get yer Ya-Ya's out!" für Stones-Fans WIRKLICH ein MUSS, wie ich selbst nach jahrelanger Widerborstigkeit heute zugeben muss.
Der Charme dieses Live-Albums liegt (es sei nochmals erwähnt) in der direkten, unbekümmert-frechen Spielweise der Band. Die Soundqualität kann mit neuen Live-Aufnahmen freilich nicht mithalten!

Für mich, als Fan, sind's KLARE 5 STERNE!!

Die Mutter aller Live-CDs      5 von 5 Punkten
Das Livealbum aus dem Jahr 1970 sollte eigentlich ein Doppelalbum werden, doch die Plattenfirma war mit den Vorschlägen der Band nicht einverstanden, da viele gecoverte Songs drauf gewesen wären. So mussten wir uns mit diesem Album mit zehn Nummern "begnügen", welches zu einer einmaligen Livescheibe avanciert ist, und die Amerikatour und den einmaligen Sound der Stones zu dieser Zeit mehr als nur dokumentiert.

"Jumpin Jack Flash" eröffnet das Konzert und erobert mit seinem tollen und alseits bekannten Gitarrenriff sofort das Ohr des Höhrers. Die Liveversion ist frisch und aufgekratzt und übertrumpft die Singleversion allemal.
Der Titel Nummer 2 ist eigentlich schon der Höhepunkt des Albums. "Carol" erschien schon auf der ersten LP der Stones und wurde an diesem Abend erneut in der für die Rolling Stones so sensationell einzigartigen Art gespielt. Der Song zwingt zum Mittanzen und das tolle Gitarrensolo von Mick Tayler tut ihr übriges.
Anschließend folt der "Stray Cats Blues", der durch seine langsame Version besticht, aber leider bei weitem nicht so gut ist, wie das Beggars Banquet-Original mit seinem schnellen Rythmus. Schade, daraus hätte man mehr machen können.
Nun folgt "Love in Vain", ein ruhiger, langsamer Song von Let it bleed, der wiederrum in seiner Form perfekt passt.
Ebenfalls weltklasse ist die 9-Minuten-Version von "Midnight Rambler", nun wieder ein schneller, fast rotierender Song, der mit dem melodiösen Bass und den tollen Gitarren die Stimmung in der Halle direkt vor die heimische Stereoanlage transportiert.

Auf der CD spielen die Stones einen schnörkellosen, perfekten Auftritt, scheinbar ohne jeglichen Fehler. Das ist zwar gut so, dennoch fehlt damit auch ein Reiz der Stones zu dieser Zeit, den z.B. der Auftritt der Stones im Hyde-Park ausmachte, als die Band kaum eingespielt losschrabbelte und den Ruf der wildesten Rock'n'Roll Band zu dieser Zeit mehr als gerecht wurde. "Sympathy for the devil" ist eine kleine Enttäuschung. Er hört sich irgendwie viel zu artig und brav an. Trotzdem überzeugt auch er durch seine einmalige Art.

Schon mit dem nächsten Song, einer einmalig schnellen Version von "Live with my" wird man wieder in rauere Gebiete geschleppt. Der Song, geprägt von den auf und ab rasenden Gitarren, ist mehr als einfach "nur" hörenswert.
Als nächstes folgt "Little Queenie", eine solide Bluesnummer, gegen die es ebenfalls nichts zu beanstanden gibt.
Den Abschluss des Albums bilden die beiden Hits "Honky Tonk Women" und "Street Fighting Man". Während "Honky Tonk Women" erneut langsamer gehalten ist als das Original, dennoch erstklassig gespielt ist, erdrückt letzterer Song den Hörer aufgrund seines Sounds fast. "Street Fighting Man" ist ohne Zweifel ein krönender Abschluss einer genialen Platte.

Fazit: Ein Livealbum mit nur wenigen Ecken und Kanten, dass genau während der großen Stonesphase entstand und nicht nur deshalb ein echtes Muss für alle Stonesfans ist.

Sternstunde, unvergleichlich      5 von 5 Punkten
Nie wieder und nie vorher gelang den Stones ein vergleichbares Livealbum. Wer will, mag den Übergang vom langsamen Mittelteil in " Midnight Rambler" zurück in die Strophe hören. Richards und Watts habens nicht mehr so hingekriegt. Oder Taylors Slide-Guitarre auf "Love in Vain" oder Wymans Bass auf "Live with me" oder den Guitarrenteppich im abschließenden "Street Fighting Man".
Neben den großen 5 Stones Alben ( Aftermath, Beggars Banquet, Let It Bleed und Sticky Fingers und für mich ganz persönlich auch Voodoo Lounge) ein unverzichtbarer Bestandteil einer CD-Sammlung.
Ein Vergleich mit the Whos "Live at Leeds", was solls? Beides Meilensteine, die gehört sein müssen.


Toller Nachschlag der "klassischen" Stones, mehr aber nicht!      4 von 5 Punkten
"Rockiger" haben die stones später niemals wieder geklungen. Das liegt zu einem guten teil freilich am solo-techniker Mick Taylor, der - gut hörbar auf „ya-ya's" - um ein deutliches weniger slide-lastig spielt als sein vorgänger brian jones. Aber gerade dieser ausgeprägte rock-sound offenbart einen wunderbaren wesenszug der londoner kombo (für mich das schönste erlebnis an dieser live-lp): Im grunde sind sie stets dieselbe, "etwas härtere" R&B-gruppe geblieben, als die sie begonnen hatten. Bei „who's next" oder gar „smoke on the water" sind sie - zum größten glück! - nie angekommen.
Deutlichsten nachweis dafür erbringen die drei einspielungen des vorangegangenen studio-releases "let it bleed" - selbst veritable rocker wie das hier überragend vorgetragene 'live with me' (um einen stupend-mitziehenden basslauf modifiziert, der aber durchaus wesentlich auf dem studio-take beruht) atmen regelrecht den blues. 'Love in vain' hat jeden "weißen" touch außer reichweite der countryfizierten handschrift von robert johnson verloren.
Die eigentlichen knaller sind aber die nummern vom '68er album "beggars banquet", zuvorderst der fulminante vortrag von 'sympathy for the devil', auch wenn der song durch die umsetzung in traditioneller band-besetzung, ohne samba-bongos und piano, naturgemäß von seinem odeur des exotischen einbüßt. Wahrlich - ich möchte mich nicht entscheiden, auf welche version ich verzichten würde, wenn es sein müsste! Der ‚stray cat blues' verliert deutlich an tempo und groove, dafür kommt in der ungleich bluesigeren live-variante die drückende erbarmungslosigkeit des triebs noch deutlicher zum ausdruck. Mick Taylor leistet sich hier einen weiteren glanzauftritt. Angemessen gelingt die bühnen-übersetzung des ohnehin recht erdigen singlehits ‚honky tonk women', wiewohl freilich ohne bläser.

Leider gibt es aber nicht nur positives zu resümieren. Angesichts der auswahl an klasse-tunes bleibt mir unverständlich, warum die beiden schwächsten tracks der live-zusammenstellung an ihrem anfang stehen mussten. ‚Carol' ist zwar insgesamt gelungen, kommt aber erst nach eineinhalb minuten recht in fahrt. (Anders als beim überragenden heimlichen favoriten ‚little queenie', dessen dramaturgie den gezügelten einstieg erfordert!) Und den vortrag von ‚jumpin' jack flash' muss man kurz und schmerzlos als missraten bezeichnen. Die strophen entsetzen geradezu durch monotonie und harmonische kastration, das riff versagt und auch der etwas angezogene refrain kann keinen vergleich mit der studiofassung aushalten.
Wer überdies ein wenig abwechslung sucht, ist mit „ya-ya's" schlecht beraten. Alle songs werden in derselben instrumentierung dargeboten, selbst den griff zur akustischen (z.B. bei ‚love in vain') erspart man sich. Den trefflichsten überraschungseffekt erzeugt da Steward mit seiner klavierunterstützung bei den beiden Berry-interpretationen. Sei's drum.

Die ultimative Live-CD      5 von 5 Punkten
Kaufen! - Hast du gehört, nicht zögern, bestell' das Ding, jetzt! Setz dich hernach in deinen Pkw (installiere zuvor einen halbwegs tauglichen Woofer), als probate Alternative geht durch: Setz dich vor deine richtig große Heimanlage und genieße den warmen, raumausfüllenden Sound der CD. Du hast richtig gelesen, der CD. Dieses Hybrid-System ist schlicht perfekt. Die 35 Jahre alte Scheibe "krächzt" wie einst mein Vinyl. Ich höre genau, wie Keith sich vergreift, Charlie das Tempo treibt, Bill tatsächlich einen Schritt auf der Bühne macht und Mick befürchtet, dass seine "Trousers fall down this night". Ich zitiere und schließe: "Das beste Rockkonzert, das je auf Platte gepresst wurde!" (Lester Bangs / US-Rockkritiker)

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The Long Black Veil - the ChieftainsThe Long Black Veil
the Chieftains

Audio CD, 23. Januar 1995
     Verkaufsrang: 19132      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Über die Jahre hin hat diese irische Folkband Aufnahmen mit James Galway, Roger Daltrey, Nanci Griffith, Elvis Costello, Willie Nelson und vielen anderen eingespielt. Für The Long Black Veil haben sie ihren bisher größten Fischzug gemacht: Die Rolling Stones, Van Morrison, Marianne Faithfull, Mark Knopfler, Sinead O'Connor, Tom Jones, Sting und Ry Cooder. Knopfler, Faithfull und O'Connor kommen in ihren Gesangparts vom Ton ab. Sting, Jones und Mick Jagger halten ihren, haben aber nie wirklich eine Verbindung zu den von ihnen ausgewählten Songs oder zur uralten Folk-Tradition, in die die Chieftains jedesmal hineingeraten, wenn sie spielen.
Dennoch wird dreimal auf dem Album eine kraftvolle musikalische Verbindung geschmiedet: Morrison baut sein "Have I Told You Lately That I Love You" über Flöten und Pfeifen geduldig zu einem großartigen Höhepunkt auf; Ry Cooder fügt der Instrumentalversion von "Dunmore Lasses" einen geheimnisvollen, nach zentralasiatischen Traditionen klingenden Gitarrenpart hinzu; und auf "The Rocky Road to Dublin" halten Charlie Watts' irische Ceili-Drums eine lose, abenteuerliche Jam Session zusammen, bei der Kevin Coneffs Leadgesang und ein wilder Austausch zwischen den Zwillingsgeigen der Chieftains und den Gitarren der Rolling Stones zu hören ist.
Drei Höhepunkte mögen nicht genug sein, um das Long Black Veil-Projekt zu rechtfertigen, aber im 1988 von Van Morrison und den Chieftains aufgenommenen Irish Hearbeat, einer der großartigsten irischen Aufnahmen aller Zeiten, findet man ein ganzes Album voll von solchen Momenten. --Geoffrey Himes


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Folk Mosaik der Spitzenklasseich      5 von 5 Punkten
Die Chieftains auf dem Höhepunkt Ihrer Schaffenkraft. Besser gehts nicht. Fantastische Musik, wie sie besser nicht präsentiert werden kann. Reinhören und kaufen!!!!!!!!!!!!


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Their Satanic Majesties Request - the Rolling StonesTheir Satanic Majesties Request
the Rolling Stones

Audio CD, 21. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 14038      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Oftmals unterbewertet...      4 von 5 Punkten
... wurde meiner Meinung nach dieses Album.

Neben den von Kritikern einzig gelobten "She's a rainbaow" und "2000 lightyears from home", sollte man "2000 man", "citadel", "sing this all together" oder "gomper" nicht vergessen.
Ich persönlich finde diese Platte um ein Vielfaches besser als "Between the buttons".

Ein Muss-Objekt für alle richtigen Stones-Fans!

Biggest Bang 1967      5 von 5 Punkten
Man muß sich das so vorstellen: 16jähriger Bub kauft sich 1967 zu Weihnachten diese Platte. Die Eltern sehen und hören das und trauen ihren Augen und Ohren nicht. Nehmen das Cover zur Hand und was sehen sie da ? Ein Wackelbild mit kosmischen Magiern drauf, drinnen ein Labyrinth und künstlerische Darstellungen von Frauen (oha!) und lauter verwirrendes Zeug. Und dann diese Musik ! Daß da unser Junge nicht Schaden dran nimmt ? Sagt da nicht eine Stimme " Warum singen wir dieses Lied nicht bis uns die Bilder kommen ?" oder sagt da nicht jemand "Now let's have it, with a joint!" Da ist zuviel! Muß verboten werden! Mann, wir glaubten echt, das so die Kulturrevolution zu uns kommt! Der Sound war echt nicht von dieser Welt, sowas wie 2000 Light Years From Home hatte man noch nie gehört! So oder ähnlich war das Lebensgefühl damals, auch heute noch ist diese Platte meine Lieblingsplatte der Stones. She's a Rainbow ist auch von Text echt das schönste Stones-Stück.

Gut - aber nicht mehr      3 von 5 Punkten
So stellt man sich einen Trip auf irgendeiner phychedelischen Droge vor. Viele schöne Augenblicke, aber auch Momente der Verwirrung und Langeweile.
Es fängt etwas kindlich naiv mit "Sing This All Together" an und danach kommt schon der meiner Meinung nach beste Song des Albums mit "Citadel" - Das hätten die Beatles wirklich nicht hinbekommen. Einen coolen Rocker mit einem schönen Refrain, veredelt mit vielen verschiedenen Intrumenten und tollem Outro-Solo. Auch die nächsten Songs wie z.B. "2000 Men" wissen zu gefallen, doch dann kommt das Klangexperiment "Sing This All Together(See What Happens). Das sind einfach nur möchtegern kreative und vorallem unglaublich lange 8Min. Es folgen noch 2 klasse Lieder mit "She's A Rainbow" und "2000 Lightyears From Home" doch der Rest verirrt sich immer wieder und der Trip neigt sich dem Ende. Es war nett, doch hätte man mehr erwarten können.
Die richtige Dosis Phyledelic/Rock kam kurz darauf mit Beggars Banquett - der besten Stones Scheibe aller Zeiten...

Ein geniales Gesamtkunstwerk der Stones!!!      5 von 5 Punkten
Seinerzeit - als Schüler - habe ich die LP (die mit dem Wackelbild) von einem Bekannten um 50 ATS (ca. 3,6 Euro) in recht gebrauchtem Zustand erstanden. Ihm hat sie nicht gefallen, mir eigentlich schon damals recht gut! Die zauberhafte Gesamtaufmachung des Covers, die magischen Soundexperimente, die wohl noch dem Einfluss von Brian Jones zuzuschreiben sind - eine rundum interessante und gute Scheibe.

Erst jetzt habe ich mir die Hybrid-SACD davon geleistet - WOWIZOWI - was für ein Klang, was für ein Gesamtkunstwerk!!!
Jeder Ton passt, die ganze CD macht einfach gute Stimmung und war damals schon seiner Zeit weit voraus. Gönnt Euch dieses Juwel, Ihr werdet es nicht bereuen - es gehört mit Sicherheit zum Besten, das die Stones zusammengebraut haben!

psycodelic trip      5 von 5 Punkten
für jeden stones fan ist diese platte ein absolutes muss! die stones mitten in ihrer psycodelic phase darf man einfach nicht verpassen. die instrument und die art wie sie gespielt werden, faszinieren einen immer wieder aufs neue. ein absolutes highlight ist natürlich: she's like a rainbow.
viel spass beim anhören!

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Let It Bleed - the Rolling StonesLet It Bleed
the Rolling Stones

Audio CD, 21. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 3675      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Mauerblümchen      5 von 5 Punkten
"Let It Bleed" fristet merkwürdigerweise in der Reihe der besten Stonesalben so etwas wie ein Mauerblümchendasein. Fragt man nach den besten Alben der Stones, kommt in schöner Regelmäßigkeit die Antwort "Exile On Main Street" oder "Beggars Banquet", vielleicht noch "Sticky Fingers", nur "Let It Bleed" kommt selten als Antwort.

Okay, in dieser Zeit spielten die Stones wirklich einen Hammer nach dem anderen ein, so dass eine Auswahl sehr schwer fällt. Trotzdem ist "Let It Bleed" für mich das Album, dass unter den Monstern "Beggars Banquet" und "Exile.." noch ein klitzekleines Stück herausragt.

Es beginnt mit "Gimme Shelter" (dessen manchmal falsche Schreibweise "GimmIe" mich heute noch aufregt), dass sich von einem kleinen, leisen Gitarrenspiel in einen wahrlichen Wall Of Sound hineinsteigert, auf den Phil Spector neidisch gewesen sein muss. Dieser Orkan spitzt sich in dem gellenden Klagen "Rape, Murder It's Just A Shot Away" zu, um dann mit dem beruhigen Ausgleich "Love, Sister, It's Just A Kiss Away" zu enden. Eine simplere und treffendere Aussage, dass sich Krieg durch Liebe verhindern lässt, hat es selten gegeben.

Nach diesem fulminanten Auftakt fahren die Stones voll herunter, um mit dem Cover "Love In Vain" einen dermaßen schwermütigen und schwarzen Blues hinzulegen, wie sie es wohl als einzige weiße Band in dieser Intensität vermochten.

Die Stones und besonders Keith Richards waren damals sehr von Gram Parsons, einem Musiker der Flying Burrito Brothers, einer Countrygruppe, beeinflusst. Das Resultat konnte man bei "Country Honk" hören, der einzige Song der Stones, den es in zwei offiziellen Versionen gibt. Die andere Version war die wesentlich rockigere Single "Honky Tonk Women", heute noch ein Musterbeispiel an musikalischer Ökonomie.

"Live With Me" ist der schnellste Song der Platte, getrieben von einem pumpenden Bass, der ausnahmsweise mal von Keith gespielt wurde und gekrönt von einem Saxophon von Bobby Keyes.

Der Titelsong kommt als Midtemporocker daher, ein Lied voller Liebe mit den typischen Anzüglichkeiten der Stones:"And There Will Always Be A Space In My Parking Lot When You Need A Little Coke And Sympathy". Das "Parking Lot" ist eine Methapher für ein - Ahem - Organ in den unteren Körperregionen einer Frau und "Coke" hat hier sicher nichts mit Cola zu tun.

DIE Tour De Force der Platte ist zweifellos (ähnlich wie "Sympathy For The Devil" auf "Beggars Banquet") "Midnight Rambler", das textlich von dem "Boston Strangler" Albert Di Salvo, einem Frauenmörder (den Tony Curtis einmal überraschend gekonnt in einem Film darstellte), beeinflusst wurde. Die musikalische Umsetzung ist gewaltig. Diesmal von Bill Wymans Bass angetrieben steigert sich der Song in puren Wahnsinn, bei dem Mick Jagger die vielleicht beste Mundharmonika seines Lebens spielte.

Genauso wie nach "Gimme Shelter" schalten die Stones gleich mehrere Gänge zurück, um mit "You Got The Silver" das erste Stück zu spielen, bei dem Keith zum ersten Mal vollständig die Leadvocals übernahm (Bei "Salt Of The Earth" auf "Beggars..") hatte er bereits die Eingangszeilen gesungen. "You Got The Silver" ist eine Perle, eines der schönsten Songs, die sie je aufgenommen haben.

"Monkey Man" ist eines der meist unterschätzten Songs der Stones, obwohl sie hier so etwas wie ihr Glaubensbekenntnis ablegen: "I Hope We're Not Too Messianic Or A Trifle Too Satanic (eine direkte Anspielung auf "Sympathy For The Devil"), We Love To Play The Blues".

"You Can't Always Get What You Want" ist der einzige Song der Platte, dessen Text ich nicht vollständig kapiere, möglicherweise handelt er von Resignation. Hier haben die Stones mit dem Londoner Bach Chor zusammengearbeitet und so klingt die Platte monumental aus.

"Let It Bleed" war das Album, bei dem Brian Jones zum letzten Mal zu hören ist, vielmehr seine letzten musikalischen Zuckungen. Mick Taylor ist erstmals dabei, z. B. bei dem beschriebenen "Country Honk".

Möglicherweise hat "Let It Bleed" den Fehler, dass es nach "Beggars Banquet" erschienen ist und deshalb immer etwas in dessen Schatten stand. Wären die beiden Platten als DoppelLP erschienen, wäre es die beste DoppelLP des Rock geworden.

Mick Taylor und die Stones      4 von 5 Punkten
Der damals erst 20jährige Mick Taylor nahm als Ersatz für den 1969 verstorbenen Brian Jones sein erstes Album mit den Stones auf - man hört es!

"Let it bleed" sollte man tatsächlich ernst nehmen - hören Sie sich die Scheibe ruhig LAUT an!

GENIAL: "Gimme shelter" gleich zu Beginn, "Midnight rambler", "Monkey man" und "You can't always get what you want".

Daneben GUT: "Let it bleed", "Country honk" - der Vorläufer von "Honky tonk woman".

Mit dem vielgerühmten "Live with me" kann ich persönlich eher weniger anfangen, aber das ist eben Geschmackssache.

Alles in allem: sehr gelungen!

top cd      5 von 5 Punkten
hallo,ich bin großer stones-fan und finde,dass diese cd ein richtig guter klassiker ist.
die musik ist einfach berauschend und rockig.
kann ich nur empfehlen,tolle band.


Leider kein Multichannel      1 von 5 Punkten
Die Musik ist über alle Zweifel erhaben, eines der besten Stones - Alben.
Aber: Leider werden die Möglichkeiten des genialen SACD - Formates nicht annähernd ausgereizt. Die Aufnahmen sind nur in schlichtem Stereo, nicht in Multichannel. Ein Gewinn gegenüber der "normalen" CD ist natürlich vorhanden, rechtfertigt aber meiner Meinung nach nicht den SACD - Kauf, wenn die CD bereits vorhanden ist.
Daher leider nur ein Stern.

Pay attention to the instructions and play this album LOUD      5 von 5 Punkten
For my money this is the best Rolling Stones album ever, even if it is really not a typical example of their work. I do not think you can find a better opening to a Stones album than "Gimme Shelter" with Mary Clayton providing awesome guest vocals to some apocalyptic lyrics. The catchy guitar lead suggests bad things are coming this way, a sentiment amplified by the high pitched, wordless vocals and the complimentary piano before the rest of the band crashes in and Mick Jagger starts singing. I also know you can not top "You Can't Always Get What You Want" as the big finale, what with the London Bach Choir lending their voices (not to mention Al Kooper providing the most memorable French Horn work on a sixties rock 'n' roll album). I understand the idea that this is the Stones' response to "Hey Jude," but it certainly stands on its own as a classic pop tune, which makes it a most atypical Stones song on that grounds alone. Then there is the philosophical sentiments of the chorus, which again has you double-checking to make sure this is the same Stones who did "Sympathy for the Devil" and were the acknowledged bad boys of rock 'n' roll.

"Midnight Rambler," which originally began Side 2 in those days of vinyl, is another one of those most rare long Stones songs and featured Mick Jagger wailing on his harp. "Monkey Man" is my all time favorite non-Stones hit song with Jagger pointing out " I hope we're not too messianic or a trifle too satanic" (I used it for a class assignment once as the music background for a Pat Paulsen speech) and "Country Honk" is a countrified version of their hit "Honky Tonk Woman." You also have a couple of acoustic blues tracks with "You Got the Silver," which offers up the first lead vocals by Keith Richards, and a cover of Robert Johnson's "Love in Vain." "Live With Me" is a solid Stone rocker and the title song is okay, but what is important is that title: it fostered an inherent comparison with "Let It Be," but since that was the Beatles' weakest album, the Stones came out ahead on this one. Those were fun days in rock and roll, boys and girls, let me tell you.

Special mention to the efforts of Nicky Hopkins on this album, who plays piano on most of the key tracks as well as the late Brian Jones, who appears on two of the tracks, as does his replacement, Mick Taylor. On top of all that, I love the way the back of the album deconstructs the front. "Beggar's Banquet" might be the more traditional Rolling Stones album, but "Let It Bleed" still holds the top spot for me and the last time I put together my Top 10 albums of all time list for my Pop Culture class "Let It Bleed" was on it. Finally, as it says at the bottom of the liner notes: THIS RECORD SHOULD BE PLAYED LOUD. It should also be played often.

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The Singles Collection - The London Years - the Rolling StonesThe Singles Collection - The London Years
the Rolling Stones

Audio CD, 21. Oktober 2002
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ein Muss      5 von 5 Punkten
Diese 3CD-Box ist ein repräsentativer Auszug aus der Stonesgeschichte, weil sie alle Singles plus Rückseiten der Zeit enthält, als Brian Jones mit dabei war plus ein bisschen Mick Taylor.

Machen wir doch mal einen kurzen Streifzug durch die Geschichte:

"Come On", das Debut wurde von den Stones selbst nie sehr geliebt, weil es ein Zugeständnis an den Publikumsgeschmack war. Von "Not Fade Away" hat Andrew Loog Oldham behaupt, das wäre der erste Titel gewesen, den die Stones tatsächlich schrieben, wahrscheinlich weil sie das Original von Buddy Holly so umgemodelt haben, das von Holly nicht mehr viel übrig blieb. "It's All Over Now" gehört für mich seit ewig zu den stärksten ihrer frühen Singles.

Irgendwann hat zumindest Oldham begriffen, dass sie nicht auf ewig Coverversionen abliefern konnte und drängte Mick und Keith, eigene Songs zu schreiben. Auf B-Seiten und LP's hatten sie das auch schon mehr oder weniger gelungen getan, aber der erste wirkliche Erfolg war "The Last Time", ein Song, der sich, wie ein Kritiker mal treffend bemerkte, anhörte, "als wäre Migräne hörbar gemacht worden".

Und dann kam natürlich der Überhammer, der Song, der alles sprengte, den auch heute noch Leute kennen, die sonst mit den Stones nichts am Hut haben, der Knaller, der Jugendliche erfreut aufjaulen ließ und die Erwachsenen die Wände rauf und runter laufen ließ: "Satisfaction".

Als Song ist "Satisfaction" lausig, ich habe den Song nie gemocht und heute hasse ich ihn regelrecht. Aber das war nicht der Punkt. Der Punkt war, dass hier endlich einmal einer das sang, was Millionen Jugendlichen wie Blei auf der Brust lag. Das Geblubber im Radio ödet ihn an, die Werbung hängt ihm zum Hals raus, seine Olle will auch nicht mit ihm pennen, weil sie die Tage hat und überhaupt geht ihm alles tierisch auf den Geist. Und dann war da natürlich noch Keith Richards Riff, der sich dir in die Eingeweide hämmerte, dich durchwalkte und ausgequetscht zu Boden warf. "Satisfaction" war purer Lärm.

Der Nachfolger "Get Off Of My Cloud" war haargenau vom selben Format. Mick lässt voll den Frust raushängen, die anderen sollen ihn alle mal kreuzweise, die Gitarren kreischen und Charlie holzt auf seinem Schlagzeug herum, als ob es einen Preis dafür gäbe, die Drums zu Sägemehl zu verarbeiten. Reiner Krach. Sonst nichts. Wunderbar.

"19th Nervous Breakdown", "Paint It Black" und "Have You Seen Your Mother, Baby" waren keinen Deut schlechter, wo bei ich letztere für die unterbewerteste Single der Stones halte.

Nach dem psychedelischen Zeug trennten sich die Stones von Andrew Oldham und engagierten Jimmy Miller, ein Produzent, dem man dieses Etikett auch anheften durfte. Das erste Ergebnis war ein Monster von Single: "Jumpin' Jack Flash".

Bill Wyman klimperte auf einem Klavier vor sich hin, als Mick und Keith ins Studio kamen. Aus Bills Klimperei entwickelte sich einer der druckvollsten Riffs der Rockgeschichte. Noch heute behauptet Keith Richards, er spiele nicht das Riff, sondern das Riff ihn. Der Riff von "Jumpin' Jack Flash" krallt sich sofort ihm Ohr fest, während Mick mit einem nicht weniger bemerkenswerten Text beginnt: "I Was Born In A Crossfire Hurricane...." Der weitere Text ist genauso fröhlich, aber das macht nichts: "I'm Jumpin' Jack Flash, It's A Gas Gas Gas." Mit dem Break setzen dann die Maracas ein und werden nicht mehr aufhören, bis das Stück zu Ende ist. Und immer wieder kommt dieses Riff, das sich einem ins Hirn bohrt, wie der Nagel, mit dem Jagger in der dritten Strophe gekrönt wird. Nach knapp drei Minuten ist der Spuk vorbei. Bang, Rauch, Schutt, Asche. Es ist die perfekteste Single, die die Stones je gemacht haben. Der Einzige, der noch jahrelang sauer war, war Bill Wyman, weil er in den Credits nicht erwähnt wurde.

Doch damit waren den Stones noch lange nicht die Ideen ausgegangen: "Honky Tonk Women" war ein Musterbeispiel an musikalischer Ökönomie, bei dem kein Ton zuviel gespielt wurde und bei "Brown Sugar" hat ein renommierter Kritiker einmal festgestellt, es beinhalte das beste Saxophonsolo einer Rockplatte überhaupt.

Also, die Box ist ein Muss, weil man hier alles, aber auch alles zusammen hat, wenn man je einen kompletten Überblick darüber haben will, was sie außerhalb ihrer LP's in den 60er Jahren zustande brachten.


Das wichtigste der Stones der 60er Jahre      5 von 5 Punkten
Hier sind die Aufnahmen , wie sie technisch nunmal in den 60ern waren . Nicht mehr und nicht weniger ! Es sind nun 40 Jahre her und die Aufnahmetechnik kann man nicht mit der von Heute vergleichen .
Dafür bekommt man das Beste der Stones in 58 Songs vom Anfang bis 1971 auf 3CD's.

Auswahl Top - Klang Flop      2 von 5 Punkten
Ich hab mir diese 3-fach CD schon vor längerem gekauft, und freute mich über eine Riesenauswahl an Stones Songs. Trotz der Ankündigung "Digitally Remastered from Original Master Recordings" wurde der Hörgenuss leider durch eine in meinen Augen inakzeptable Klangqualität getrübt. Viele Songs sind Mono und auch die anderen klingen irgendwie wie mono und schlecht abgemischt. Manche wie z.B. "Sympathy for the devil" bringen auch ein hörbares Grundrauschen mit.
Für eine laute Kneipe mag's ja ok sein, aber für daheim gibt's CDs mit besserer Klangqualität.

Back To Mono      3 von 5 Punkten
Eigentlich keine schlechte Idee: Alle Singles der Decca-Ära mitsamt ihren B-Seiten auf drei SACD's. Dies ist aber gleichzeitig die Einschränkung der ganzen Sache. Die Stones können nicht auf die Singles reduziert werden, es gibt essentielle Albumtracks wie "Gimme Shelter" oder "Under My Thumb", die auf keiner Stones-Retrospektive fehlen dürfen.

Zudem sind hier Titel, von denen nachweislich gute Stereo-Mixes existieren, in Mono präsentiert. Meist unvorteilhaft. Auch das an sich gute Remastering schlägt hier weniger durch als auf den Einzelalben.

Insgesamt weit von einer definitiven Retrospektive entfernt. Empfehlenswert für Chronisten, Monofans und Alles-Haben-Müsser.



Flashpoint - The Rolling StonesFlashpoint
The Rolling Stones

Audio CD, 16. April 1998
     Verkaufsrang: 17055      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Clean-ish      3 von 5 Punkten
Die "Flashpoint" ist das offizielle Tondokument der Rolling Stones zu ihrer '89/'90er Steel Wheels-/ Urban Jungle-Tour und gleichzeitig die letzte Stones-Platte, auf der Bill Wyman mitspielt. Die CD enthält mit Rock and a hard Place und Can't be seen gegenüber der LP zwei Bonustracks.

Keith Richards hat mal gesagt, für ein Live-Album seien die Stones genauso lange im Studio wie für ein Studio-Album, und diese CD belegt diese Aussage exemplarisch. Zu deutlich ist ihr anzuhören, dass etliche Gitarrenspuren (die hier oft kalt und glatt klingen) und vor allem der Gesang im Studio nachträglich neu eingespielt bzw. eingesungen wurden, zu künstlich wird der Applaus an strategisch günstigen Punkten hochgefahren. Alles in allem klingt diese Platte fast klinisch sauber, und das ist bekanntlich der Tod einer Live-Aufnahme. Dabei kommt die Erleichterung über die gelungene Wiedervereinigung nach ein paar Jahren des Zweifels, ob die Stones die Achtziger überhaupt überleben würden, in der Spielfreude der Songs ganz klar durch - nur eben nicht in der Produktion. (Dass etliche Titel in der Laufzeit offensichtlich gekürzt sind, wie der Vergleich mit Bootlegs zeigt, hat der CD allerdings nur gut getan.)

Dies war die Tournee, für die die Stones endlich mal richtig proben mussten (Schlüsse und so), was daran lag, dass sie zum ersten Mal - wie zeitgleich auch z.B. die Who - mit so vielen Begleitmusikern auf die Bühne gingen, dass es gar nicht anders ging: 2 Keyboarder, 3 Backgroundsänger und 5 Bläser (darunter erstmals seit "Emotional Rescue" wieder Bobby Keys!). Für mich setzte diese Tournee auch die Blaupause für alles, was in der Stones-Karriere danach kam: wir bringen nur noch alle paar Jahre ein Studio-Album raus und sahnen dafür live so richtig ab! Es sei ihnen gegönnt.

Miss you ist mir persönlich zu schnell und gefühllos gespielt. 7 Titel erschienen zum ersten Mal in offiziellen Live-Versionen, wobei man so tief wie nie zuvor in die eigene Oldies-Kiste griff: zweifellos schön sind die Erstaufführungen von Factory Girl, Ruby Tuesday und Paint it black! Des weiteren glänzt Satisfaction hier durch ein tolles Zwischenspiel, in dem Jagger die Bläsereinsätze anzählt und erhöht. Von Little red Rooster gibt es eine Spitzenversion mit Eric Clapton. Und doch will beim Anhören kein Konzertfeeling aufkommen, dafür ist die Songauswahl viel zu zerpflückt, willkürlich und zusammenhanglos.

Wie es damals Mode wurde, hat man mit Highwire und Sex Drive zwei Studiotitel angefügt, die ich für sich genommen wirklich stark finde. Nur wurde dafür der Fluß des Konzerterlebnisses noch mehr eingeschränkt. Ich warte immer noch auf eine Stones-Doppel-CD, die einen repräsentativen Querschnitt durch alle wichtigen und interessanten Songs der jeweils aktuellen Tournee-Setliste widergibt. Wer das seinerzeit vorübergehend legale Bootleg "Atlantic City" (passt auf 2 Silberlinge) von derselben Tournee kennt, weiß, dass es die Konzertaufnahme darstellt, die "Flashpoint" hätte sein können und müssen: ein komplettes Konzert in toller Stadionatmosphäre mit dauerpräsentem Publikum, unverfälschte Live-Versionen (inklusive kleiner Schnitzer) und eine geile Setliste mit tollen Gaststars wie Axl Rose & Izzy Stradlin, John Lee Hooker und Eric Clapton... ich werde nie verstehen, warum die Stones sowas nicht mal offiziell veröffentlichen!! So bleibt "Flashpoint" ein nettes "Tour-& Studio"-Dokument; Begeisterung für die "greatest Rock'n'Roll band in the world" löst sie bei mir nicht aus.

P.S. Die Original-CD von '91 (CBS) enthält die Album-Version von Sex Drive, das Virgin-Remaster von '98 dagegen die Single-Version. Über diverse Vinyl-Singles und Maxi-CDs verstreut waren noch Live-Versionen von I just want to make Love to you (s. "Rarities 1971-2003"), Play with Fire, 2000 Light Years from Home, Harlem Shuffle und Undercover of the Night zu finden, die sich allesamt lohnen.

Bestes Live-Album der Stones mit 2 zusätzlichen Studioaufnahmen      5 von 5 Punkten
"Highwire" und "Sex drive" (die beiden Studioaufnahmen auf "Flashpoint"; Nr. 16 und Nr. 17) sind Stones-Fans wohlbekannt, wobei "Highwire" sogar Kult-Status besitzt. Ja, die Single ist wirklich hörenswert!

Die Set-List von "Flashpoint" lässt keine Wünsche offen. Hier sind alle großen Hits (zum Großteil) mitdabei.

"Factory girl" (Nr. 8) hat niemals besser geklungen!

Im Gegensatz zur neuen "Live-Licks"-CD spürt man bei "Flashpoint" die "Nähe" des Publikums. Der Jubel und die Begeisterung wirken nicht so künstlich hineingeschnitten wie beim neuesten Live-Album der Stones (sie sind auch nicht "hineingeschnitten"!)

Bei Klassikern wie "Start me up", "Sympathy for the devil" oder "Brown sugar" fühlt man direkt das "Feuer", das die Band bei diesen Aufnahmen versprüht hat!!

"Flashpoint" ist nach wie vor meine Lieblings-Live-Scheibe von den Rolling Stones.

Rundum gelungen!!


ABSOLUT RIESIG!!!      5 von 5 Punkten
Das mit Abstand beste Live-Album der Rolling Stones!
Alle hier gespielten Songs sind deutlich besser als ihre Originalversionen.
Kritiker warfen der Band vor, mit dieser CD einen Betrug begangen zu haben. Sie konnten oder wollten nicht glauben, dass den Stones eine so perfekte Live-Performance gelingen würde, behaupteten daher, es handele sich um im Studio eingespielte Songs.

Eine Rarität auf dieser Scheibe ist das von Keith Richards gesungene "Can't be seen". Ein wirklich toller Song, der alleine schon den Kaufpreis wert ist.

Mehr braucht man zu dieser CD wohl nicht zu sagen.
Für alle Rock'n Roll-Fans gilt hier: Zugreifen!!

Eines der besten Live-Alben!!!      5 von 5 Punkten
Absolut geniales (Live-)Meisterwerk der vier Engländer. Tolle Songs, toller Sound (den Bass kann man am Verstärker höher stellen). Mit KISS "Alive!", Iron Maidens "Live after death" sowie Springsteens Live dreier CD-Box die beste Live-Platte. Falls noch nicht gekauft: sofort nachholen!!!

Die alten Herren können es doch noch am besten      5 von 5 Punkten
am 6.6.2003 war ich zum Ersten mal auf einem Life-Konzert der alten Herren. Es war grandios im Olympiastadion. Seit 40 Jahren begleitet mich diese Musik und die Stones sind ja fast noch alle im Original vorhanden. Durch Zufall kam mir o.g. CD in die Finger
und ich muß sagen es ist umwerfend wie sehr man wieder life dabei ist wenn man diese Musik hört. Auch wenn diese Aufnahme
einige Jahre alt ist hat man das Gefühl wieder im Stadion mit
65.000 Fans zu sitzen oder stehen. Aber das beste und ungewöhnlichste Stück auf der CD ist "Ruby Tuesday" das haben Sie so gespielt das es auch ganz gut in ein Festzelt z.B. auf dem
Oktoberfest gut hingepaßt hätte. Super!

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Paint It Black - the Rolling StonesPaint It Black
the Rolling Stones

Audio CD, 13. Juli 2007
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

ein klassiker !      5 von 5 Punkten
frag mich , wie die leute von dieser werbung auf "paint it black" gekommen
sind, ist aber egal. vielleicht kommen die stones ja nochmal in die charts
mit dieser single. schön wärs, dann käme endlich mal wieder gescheiter
rock, bzw. musik in die charts. genervt von all diesen hip hoppern und
möchtergern supertstars, wäre ich froh die stones endlich mal wieder in den
charts zu sehen und das mit einem ihrer klassiker. der song ist auf der US-
version von ihrem album "aftermath" zu finden. in der UK-version wurde "paint
it black" durch "mother`s little helper " ersetzt. eigentlich ist es sinnlos
das ganze als single nochmals zu veröffentlichen, weil ja eh jeder alles vom
internet runterläd, aber wie dem auch sei "I KNOW IT`S ONLY ROCK`N ROLL, BUT I LIKE IT" !!!!


Aftermath [UK Version] - The Rolling StonesAftermath [UK Version]
The Rolling Stones

Audio CD, 10. Oktober 2002
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Kreativ-Schub      4 von 5 Punkten
Das erste Rolling Stones-Album, das ausschließlich Jagger / Richards-Kompositionen enthielt, war gleichzeitig ihr erstes, das in Stereo erschien, und mit für damals ungewöhnlichen 54 Minuten Spielzeit war es 20 Minuten länger als das durchschnittliche Beatles-Album. Es enthält mit Lady Jane, Out of Time und Mother's little Helper einige Stones-Klassiker, und Under my Thumb ziert heute noch ihr Live-Repertoire. Brian Jones sorgt mit Dulcimer (Lady Jane) und Marimba (Under my Thumb, Out of Time) für sehr innovative bzw. düstere Klangfarben.

Auffallend ist hier, wie häufig sich die Stones in den Songtexten einerseits ungewohnt zart (Lady Jane, I am waiting), aber auch geringschätzig und abfällig über Frauen äußern (Stupid Girl, Under my Thumb, Out of Time).

Goin' home ist zwar ein sehr mutiges und meinetwegen auch spontanes Studio-Experiment; über die gut 11 Minuten zieht es sich aber doch ganz schön. (Bei Midnight Rambler und Can't you hear me knocking hört man wenige Jahre später, was die Stones dann bei längeren Stücken dazugelernt haben.) Jagger klingt hier noch sehr jung, und da es sich de facto nach 3 Minuten um eine Zweispur-Aufnahme handelt, klingt es recht dünn und kann (in stereo zumindest) einfach nicht den nötigen Druck entfalten. Trotzdem als Experiment seiner Zeit einmalig (wer hat damals schon so lange Studiotitel veröffentlicht? The End von den Doors war zeitgleich im Entstehen) und unverzichtbar!

Das Album ist musikalisch sehr abwechslungsreich, hätte aber einen etwas höheren Qualitätsstandard erreichen können, wenn man es um ein paar Minuten gekürzt hätte. Seite 2 kann die Qualität von Seite 1 nicht ganz halten: High and dry ist nicht wirklich ein Gewinn, auf Think hätte man ebenfalls verzichten können, und What to do war ein unnötig schwacher Schlußpunkt für das Album - so, als hätte man "Rubber Soul" von den Beatles mit P.S. I love you beendet.

Die definitive Version des Albums ist zweifellos die UK-Ausgabe. Erstens bekommt man hier mit 14 gegenüber 11 Titeln (US-Ausgabe) mehr für's Geld, und zweitens ist dies die von den Stones selber zusammen gestellte und autorisierte Version. (Paint it black ist kein wirkliches Kaufargument für die US-Version, denn das erschien auf zahllosen weiteren Greatest Hits-Alben.) Unter der Unart amerikanischer Plattenfirmen, Alben zu "melken", d.h. willkürlich einige Titel wegzulassen und dafür weniger und andere hinzuzufügen und somit das Originalkonzept gründlich zu vermasseln, litten in den Sechzigern nicht nur Stones und Beatles (erst ab 1967 konnten beide durchsetzen, dass ihre Alben weltweit einheitlich erschienen). Und wenn ich das übrigens richtig überblicke, gibts im gesamten 2002-Remaster-Katalog nur auf der UK-Version den Stereo-Mix von Mothers little Helper!

Die 2002er Remasters klingen erheblich besser als die erste CD von 1985; es würde meinen persönlichen Hörgenuss jedoch keineswegs schmälern, wenn man die CD mit 19th Nervous Breakdown, Sad Day, Paint it black, Long long While, Have you seen your Mother, Baby und Who's driving your Plane? um die '66er Singles erweitern würde!

"Aftermath" ist das letzte und reifste Werk der "frühen" Stones; ein Jahr später folgte eine Übergangsphase mit der etwas unausgegorenen "Between the Buttons" und der bedröhnten "Satanic Majesties", und 1968 sollten die Rolling Stones dann mit Jumpin' Jack Flash ihren endgültigen Stil definieren, dem sie im Grunde bis heute treu geblieben sind.

Eine gelungene Bombe Surprise!      5 von 5 Punkten
Wer die Rolling Stones nur oberflächlich kennt oder sie für eine Dinosaurier-Bluesrockgruppe hält, deren Alben allesamt wie ein schlechterer Abklatsch von 'Exile on main street' klingen: Vorsicht! In ihrer ersten Dekade konnte die Londoner Kombo auch ganz anders, frisch und wagemutig klingen. Eindruckvollsten und zugleich gefälligsten Beleg dafür liefert gewiss die `66er LP 'Aftermath'. Wenn die Stones jemals den Beatles überlegen waren, dann - der Stärke deren 'Revolver' zum Trotz - 1966!
Bewährtes R&B-Material ('Doncha bother me', 'Flight no. 505' und zuvorderst das herausragende 'It's not easy') steht auf 'Aftermath' neben experimentellen (aber nie "entwurzelten"!) Songs: 'Mother's little helper', Track 1 und Single, - leider etwas eng am Liverpooler Trendsetter orientiert - mit indischer Sitar, das bezaubernde, anrührende 'Lady Jane' von Cembalo und Harfe begleitet, das alle folgenden Songs überstrahlende, dennoch aufreizend sublime 'Under my thumb' wie die Song- (und Sing-)Perle 'Out of time' mit Xylophon und 'I am waiting' in markanter Laut-leise-Dynamik seien nur als Beispiele genannt. Dem überlangen Jam 'Goin' home' ebenso wie dem Kirmes-Blues von 'High and dry' (für `80er Jahrgänge: ein fast verstörend andersgearteter Namensvetter des ungleich fragileren Radiohead-Takes) stahl freilich Dylan allein mit der ersten und letzten Aufnahme seines synchron veröffentlichten Doppelschlages 'Blonde on blonde' schon die Schau.
Dafür kann 'Aftermath' gerade mit seinen letzten vier Songs noch in der Kategorie "Pop" glänzen - Pop naturgemäß im allerbesten Sinne! Gerade deshalb aber: Bitte lassen Sie sich nicht wegen 'Paint it, black' die schwache U.S.-Variante des Albums andrehen (lieber den Singles-Sampler 'Out of the past, darkly' mit tollen Stereo-Mixes u.a. von 'Paint it, black' draufschlagen), sondern greifen Sie zum superben UK-Original. Dieses bietet nicht nur quantitativ (4 Songs!), sondern auch qualitativ (z.B. 'Mother's little helper' nur hier in Stereo, v.a. aber das homogene Sequencing) unverhältnismäßig mehr.


Flowers - The Rolling StonesFlowers
The Rolling Stones

Audio CD, 10. Oktober 2002
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Decembers Children [Sacd] - The Rolling StonesDecembers Children [Sacd]
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December's Children Remastered

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Sehr gutes Album      5 von 5 Punkten
"Decembers Children" ist ein sehr gutes Album der Rolling Stones, auch wenn nur die Hälfte der Songs von den Stones selbst sind. Die andere Hälfte sind Coverversionen von Songs von z.B. Chuck Berry oder McKinley Morganfield. Außerdem sind zwei Songs (6 und 12) Live-Aufnahmen. Die sechs Songs, die von Mick Jagger und Keith Richards geschrieben worden sind, sind auch sehr gut. Das einzige Manko, das dieses Album hat, ist die Spieldauer von nur 29 Minuten.


Bossa N Stones 1 & 2 Ltd. Edition - Rolling Stones Electro-BossaBossa N Stones 1 & 2 Ltd. Edition
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Let It Bleed - The Rolling StonesLet It Bleed
The Rolling Stones

Audio CD, 27. April 2004

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