|
| Carlos Santana | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Love Devotion Surrender Carlos & Mahavishnu John Mclaughlin Santana, Santana Audio CD, 20. Oktober 2003 Verkaufsrang: 10982 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Großartiger Jazzrock 5 von 5 Punkten In seiner spirituellsten Phase spielte Carlos Santana gemeinsam mit dem begnadeten Gitarristen John McLaughlin dieses die äußeren Grenzen der Rockmusik sprengende Album "Love Devotion Surrender" (1973) ein. Ein weiteres Album Santanas auf der Schwelle zum Jazz, sehr spirituell und voller Intensität, doch hypnotisch groovend. Die Musik geht ins Herz und durch den Magen in die Beine. "A Love Supreme" ist fast ein Duell der beiden Gitarristen, von treibendem Rhythmus zusammengehalten. "Naima" verschafft uns mit seinen ruhigen Akustikgitarren eine kleine Atempause. "The Life Divine" ist ein farbenprächtiger, auf- und abschwellender, neuneinhalbminütiger Rausch. "Let Us Go Into The House Of The Lord" lässt sich viel Zeit, nach ausgedehnten Gitarrenimprovisationen Tempo aufzunehmen, von Minute 3 bis Minute 13 unter Volldampf dahinzubrausen und bis zum Ende nach fast 16 Minuten die Gitarren abzubremsen. "Meditation" schließlich ist wieder kurz, ruhig und akustisch, nur Gitarre und Klavier.
Alles in allem ist dies ein aufregendes Album, von großartigen Musikern hervorragend gespielt. Für manchen Rockfan mag es gewöhnungsbedürftig sein, doch es lohnt sich, diese überaus gefühlstiefe Musik auf sich wirken zu lassen. Daher meine wärmste Empfehlung und glatte fünf Sterne.
AKTUELLE ERGÄNZUNG: Am 20 Oktober 2003 erschien die CD gleichzeitig mit den Santana-Alben "Caravanserai", "Welcome" und "Moonflower" als Digitally Remastered Expanded Edition. Booklet und Liner Notes sind überarbeitet und um einen längeren, informativen Text von Hal Miller ergänzt worden (dafür fehlt das Foto mit Carlos Santana, John McLaughlin und dem Guru sowie ein sechsseitiger Text von Sri Chinmoy - beide sind zwar aus heutiger Sicht verzichtbar, gehörten aber eigentlich zum Original-Album). Außerdem hat Columbia die CD jetzt mit Text-Infos (manche CD-Player zeigen im Display die Titel an) ausgestattet.
Vor allem aber enthält das Album zwei Bonus Tracks, nämlich Alternative Takes von "A Love Supreme" und "Naima". Sehr erfreulich, denn das Original-Album ging mir ohnehin immer viel zu schnell vorüber. Vor allem das lange Keyboard-Solo in "A Love Supreme" und sein Zusammenspiel mit der Gitarre setzen ein bislang ungehörtes Glanzlicht. Für Fans wird eine Neuanschaffung somit zur Pflicht.
|
Illuminations Carlos Santana, Alice Coltrane Audio CD, 25. März 1996 Verkaufsrang: 31749
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr tiefgehende und intensive Meditationen in Jazz, Latin und Eastern Spirits 5 von 5 Punkten Dieser Höhepunkt im Werk von Santana ist in seiner Entspanntheit und Intensivität nahezu einzigartig. Auf den Alben Caravanserai und Oneness gibt es zwar ähnliche, gleichwohl fantastische Variationen davon, aber die hier vorherrschende Mystik und Entrücktheit ist schon einmalig. Es klingt fast wie Paradies-Musik, aber aus östlicher (indischer) Sicht. Ok, im Mittelteil wird auch noch einmal ordentlichst übersinnlich eine Freejazz-latinrock Fusion ausgeschüttet, da herrscht dann auch unbändige Power über einen Titel lang (John Coltrane hätte dabei Freudentränen in den Augen gehabt!). Ansonsten: Balsam für die Seele ist das und dennoch ohne den geringsten Anflug von Kitsch - eine große Leistung.
Wen es interessiert: Alice Coltrane ist die Gattin des legendären John Coltrane, dem größten Saxophongott aller Zeiten. Auch er war in seiner Spiritualität und Suche nach dem Absoluten unbestechlich. Unter diesem Geist atmet auch diese Produktion und das hört man deutlich.
Ganz viel Freude damit!
parabelförmiges Klanggemälde aus Rock und Jazz 4 von 5 Punkten Erst nach dem Tod von Alice Coltrane am 12.01.2007 (einen Tag vor Michael Brecker - welch Verluste für die Jazzwelt innerhalb so kurzer Zeit!), habe ich mich mehr mit der Musik von ihr auseinandergesetzt. Dabei habe ich auch dieses 1974 entstandene Album in Zusammenarbeit mit Carlos Santana entdeckt. Die Zusammensetzung der Band ist recht illuster und für die 1970er Jahre beinahe typisch: Alice Coltrane (Harfe, Wurlitzer Orgel, Arrangement der Streicher), Carlos Santana (Gitarren), Tom Coster (Piano), Dave Holland (Bass), Jack De Jonnette (Percussion + Drums), Jules Broussard (Flöte + Sopransaxophon) und viele weitere mehr an Tambouras, Congas usw. Die Musik ist ein Klangerlebnis mit Ausflügen in asiatische Welten (wie in Guri Sri Chinmoy Aphorism), stark dominiert von Santanas schneller und wie ich finde in Angel Of Sunlight sehr rhythmisch-hektischer Gitarre (aber auch die restlichen Musiker toben sich in diesem Stück gut aus), dann wieder abgleitend in ruhige shärische Klänge (wie in Angel Of Air/Angel Of Water, Bliss und Illuminations). Meist mag ich keine Geiger bei Jazz- oder Rockmusik, hier sind sie jedoch hervorragend arrangiert und passen sich bestens in das Klanggemälde ein. Ohne Angel Of Sunlight mit seinem typisch hektischen Santana-Stil aus dieser Zeit könnte es eine entspannende Platte sein, so ist es eine musikalische Parabel mit eindeutigem Höhepunkt. Der Genuss ist sehr zu empfehlen.
Schöner Ausflug in Jazzgefilde 5 von 5 Punkten Nach den ersten Santana-Alben - weltweiten Megaerfolgen - brach die Band auseinander. Carlos trat in eine spirituelle Phase ein und spielte vor allem in den Siebzigerjahren mehrere Alben mit namhaften Jazzmusikern ein. In dieser Zeit (1974) entstand "Illuminations", ein aus dem Rahmen fallendes Zeugnis für Carlos Santanas Vielseitigkeit. Von der letzten Santana-Formation sind nur Tom Coster und Armando Peraza dabei. Entsprechend wenig erinnert die Musik an "Oye Como Va", "Black Magic Woman" oder "Samba Pa Ti". Rockmusik, schon gar Latin-Rock, sucht man hier vergebens. Aber das macht nichts. Es geht auch mal anders.
Dieser Ausflug in Jazzgefilde ist durchaus gelungen, sehr gefühlvoll und emotional. Neben Carlos' singender Gitarre hören wir den samtweichen Bass von Dave Holland, das spannungsgeladene, etwas aufgeregte Saxophon von Jules Broussard, die zuckersüße Harfe von Alice Coltrane und warme Streichersätze. Insbesondere bei "Angel of Sunlight" pluggert auch die Percussion munter vor sich hin, während das Titelstück einen meditativen Abschluss bildet (der von Bill Laswell auf dem Album "Divine Light" hörenswert zitiert und sphärisch verfremdet wird).
Vor über 20 Jahren fand ich dieses Album reichlich kitschig. Die Musik ist durchaus gewöhnungsbedürftig und zunächst schwer verdaulich. Inzwischen habe ich es jedoch schätzen und lieben gelernt. Es half mir, Zugang zum Jazz zu finden, und ist ein echtes Juwel in meiner Sammlung. Daher kann ich es nur wärmstens empfehlen. Fazit: Fünf Sterne.
Abgedreht 2 von 5 Punkten Santana an sich steht für mich eigentlich schon immer für gute Musik, auch die etwas extravaganten Einspielungen, aber Illuminatons ist echt abgedreht! Trotzdem, seine Guitarre ist unvergleichlich, deshalb 2 Sterne.
|
Sacred Fire - Santana Live In South America Carlos Santana Audio CD, 1. November 1993 Verkaufsrang: 56634 Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Höchstbewertung für Santana Live 5 von 5 Punkten Ich kann mich bei dieser Scheibe meinen 3 Vorgängerrezensenten
nur anschliessen.
Tolles Live Album.
Tolle Versionen der alten Hits.
Für den Santana Fan ein Muss, da eine der besten CDs der Band.
Gehört zu den drei Scheiben der Santana-Grundausstattung! 5 von 5 Punkten Wer die Wahl hat, hat die Qual. Von manchen bekannten Bands existieren unzählige Tonträger, so dass eine Auswahl nicht einfach ist. Richtige Fans werden selbstverständlich mehr Musik haben wollen, aber nach meinem Geschmack existieren unter den zahlreichen guten wirklich genau drei herausragende Scheiben von Santana.
Platz 1: Sacred Fire
Die Konzertaufnahmen der Südamerika-Tournee von 1993 bieten viele tolle Hits der Anfangszeit in bester Atmosphäre und bester Spielfreude! Manches wie "Samba Pa Ti" nervt in der Normalversion schon fast, hier wird es wieder zu frischem Leben erweckt.
Platz 2: Caravanserai
Ein medidatives Gesamtkunstwerk aus dem Jahre 1972 fern jeglicher Hitparaden-Ambitionen.
Platz 3: Supernatural
In Santanas Come-Back-Knaller aus dem Jahre 1999 kommt der inzwischen auch sozialpolitisch engagierte Ausnahmegitarrist auf allerhöchstem Niveau dem Diskosound seiner Kindergeneration etwas entgegen.
Wer Santana mag, sollte übrigens ruhig mal in CD-Shops unter "Latin Jazz" stöbern. Statt der Gitarre wird man dort überwiegend eine Trompete finden, Gesang fehlt meistens, aber ansonsten gibt es viele musikalische Gemeinsamkeiten.
Tolles Live-Album 5 von 5 Punkten Dies ist wieder mal so eine erfreuliche CD, bei der die mögliche Gesamtspielzeit fast ausgeschöpft wurde. Doch Zusatzpunkte hierfür sind überhaupt nicht nötig, denn die Scheibe ist vollgestopft mit fetziger Musik, die fünf Sterne locker verdient hat. In einer Zeit, da manches Studioalbum von Santana nicht so berauschend ausfiel, behielt die Gruppe als Liveact ihren Esprit, wie ich in Konzerten immer wieder feststellen konnte. Das südamerikanische Pflaster aber gab den Musikern offenbar einen zusätzlichen Schub, und so legen sie ein beseeltes Spiel hin, das diese CD zu einem echten Erlebnis werden lässt.
Ein erster Höhepunkt ist das mit Reggae- und Dub-Elementen gewürzte "Esperando". Es folgt "No One To Depend On", das wie "Guajira" und "Toussaint L'Overture" (übrigens der Name eines Kämpfers für die Unabhängigkeit Haitis) ein nicht so häufig gespieltes Superstück vom dritten Santana-Album (1971) ist. Schön, dass diese Songs mal wieder ausgegraben wurden. Die fast neunminütige Version von "Black Magic Woman/Gypsy Queen" ist die vielleicht mitreißendste und explosivste auf irgendeinem Santana-Album. Das heiße "Oye Como Va", "Samba Pa Ti", "Soul Sacrifice/Don't Try This At Home", "Europa" und "Jin-Go-Lo-Ba" sind bekannte und bewährte Hits, die bei Santana einfach dazu gehören. Sie werden auch nach Jahrzehnten mit einer Hingabe gespielt wie am ersten Tag und machen es völlig unmöglich, still sitzen zu bleiben. Das ruhige, soulige "Make Somebody Happy" stammt vom vorherigen Album "Milagro", ist seitdem fester Bestandteil der Konzerte und wird gerne von Carlos genutzt, um ein paar besinnliche Sätze an das Publikum zu richten.
Abgemischt wurde dieses Album in einem warmen, durchsichtigen Sound, der den Charakter der Musik wunderbar unterstreicht. Daher kann ich nur raten: Auch wenn Sie bereits andere Livealben von Santana haben - diesen berauschenden Silberling sollten Sie sich unbedingt gönnen! Lassen Sie das "Sacred Fire" im Wohnzimmer brennen...
Vive la vida - Lebensfreude pur 5 von 5 Punkten "Sacred Fire" ist Santanas Live-Platte aus dem Jahr 1993, fünf Jahre bevor er mit "Supernatural" kommerziell abgehoben ist. Hier zeigt Santana in Perfektion, dass Santana eine geniale Live-Band ist. Gitarrengott Santana spielt göttlich als Mitglied einer brillant eingespielten Band, die nur so von natürlicher Spielfreude strotzt. Die Percussion ist sensationell. Nicht umsonst heisst ein Stück "Don't try this at home". Die CD enthält die Megakracher "Black Magic Woman", "Oye Come Va" und "Samba Pa Ti". Die Stücke sind häufig medley-artig, da Santana ein Stück nur zum Anlass nimmt, um zwischendurch irgend welche andere Stücke anzuspielen, wobei die Musik immer im Fluss bleibt. Bei "Samba Pa Ti" spielt Santana zwei Minuten "Samba Pa Ti" und dann vier Mintuten noch ein paar andere Titel, wie z.B. "Brazil". "Sacred Fire" ist eine explosive 77-minütige südamerikanische Mischung, die pure Lebensfreude versprüht. "Sacred Fire" gehört noch vor "Supernatural" in jede CD-Sammlung.
|
Havana Moon Carlos Santana Audio CD, 18. Oktober 1993 Verkaufsrang: 51791 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden HAVANA MOON
|
Carlos Santana & Buddy Miles Live Carlos & Miles,Buddy Santana Audio CD, 13. Februar 1995 Verkaufsrang: 43256 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Live-Session aus dem Krater eines Vulkans 5 von 5 Punkten Widerspruch, euer Ehren! Dieses Album habe "mit Recht nur wenige Fürsprecher. Tatsächlich ist es ein sehr dürftiges Album...", schreibt Simon Leng in seiner ansonsten absolut empfehlenswerten Santana-Biografie (S. 84). Zwar begründet er seine Einschätzung, doch ich bin anderer Meinung. Sicher sind die Liveaufnahmen etwas rau und ungeschliffen. Aber die Musik steckt voller Spannung und interessanter Details. Ob an der Gitarre nun Carlos Santana oder Neil Schon die Hauptarbeit abliefert, finde ich nicht so entscheidend, solange die Teamleistung stimmt. Sicher hängt das Album stilistisch etwas zwischen den Stühlen, nämlich zwischen den ersten drei Santana-Alben mit ihrem selbstdefinierten Latin-Rock und der unmittelbar folgenden Latin-Jazz-Fusion-Periode von Carlos' neuformierter Santana-Band. Daher steht es in Santanas Entwicklung eher für sich. Doch wird hier ein Faden geknüpft, den Santana am Ende der Latin-Jazz-Fusion-Periode im nächsten Live-Album wieder aufnimmt.
Buddy Miles, der 1986/87 erneut mit Santana spielen und touren sollte, ist Sänger, Schlagzeuger und vor allem durch Jimi Hendrix' Livealbum "Band of Gypsys" bekannt. Mit ihm und weiteren Freunden spielte Carlos also am Silvesterabend 1971 - exakt zwei Jahre nach "Band of Gypsys" - im Diamond Head Crater auf Hawaii diese Session "from the center of a volcano" ein.
Gleich das erste Stück "Marbles" (John McLaughlin) dürfte damalige Santana-Fans durch seinen ungewohnt funkigen Sound aufgeschreckt haben. Nach kurzer, beruhigender Percussion-Einlage am Ende schließt sich nahtlos die Miles-Komposition "Lava" an. Track 3 ist eine von feurigen Bläsersätzen (Luis Gasca, Trompete und Hadley Caliman, Saxophon) gewürzte, sechseinhalbminütige Version von "Evil Ways". Hier zeigen die Musiker, dass man dieses sonst immer viel zu kurze Stück klasse in die Länge ziehen kann. Das kurze "Faith Interlude" (Carlos Santana, Buddy Miles) ist geballte Intensität im Stile John Coltranes mit einem schönen Gitarren-Intro von Carlos, dem sich "Them Changes" anschließt, welches Buddy Miles schon mit Jimi Hendrix und Billy Cox zusammen gespielt hat.
Das 25-Minuten-Stück "Free Form Funkafide Filth" nimmt auf der LP die gesamte zweite Seite ein, auf der CD mehr als die halbe Spieldauer. Hier wird ausgedehnt improvisiert, doch die Rhythmusgruppe (Coke Escovedo, Victor Pantoja, James Mingo Lewis und Michael Carabello an der Percussion, Gregg Errico an den Drums und Ron Johnson am Bass) hält es zusammen und treibt es förmlich vor sich her. Der funkig-dreckige Sound begegnet uns später auf dem live in Japan eingespielten "Lotus" wieder, obwohl bis zu diesem legendären Album noch einige Jahre vergehen, in denen Santana mit "Caravanserai", "Welcome", "Borboletta" und Soloprojekten von Carlos ganz andere Musik macht. Mich begeistert dieser abwechslungsreiche Titel, bei dem auch Keyboard (Robert Hogins) und Flöte (Hadley Caliman) wichtige Akzente setzen, immer wieder neu. Dennoch geht er richtig gut in die Beine und konnte obendrein in den frühen Siebzigerjahren als Progressive Rock durchgehen.
Insgesamt ist dies ein Silberling, den ich gerne höre, und der durch seine erstaunliche Nähe zu "Lotus" zusätzlich an Reiz gewinnt. Jahrelang war die CD nur im merkwürdigen Doppelpack mit "Welcome" bei Castle Communications zu kriegen. Inzwischen gibt es die eigenständige CD, und ich kann sie nur empfehlen.
Tolles Live-Konzert im Diamond Head Crater 71/72, aber.... 2 von 5 Punkten Eigentlich könnte diese CD zu den "großen" Live-Konzerten gehören, denn die Umstände unter denen es zustande kam waren perfekt. Buddy Miles war frei von der "Band of Gypsies" und Carlos Santana nahm für diese Tour mit Buddy Miles eine Auszeit von seiner eigenen Band. Dazu kam der Zeitpunkt und Ort der Aufnahme, nämlich der Sylvester-Tag 1971/1972 im Diamond Head Crater auf Oahu/Hawaii, von dem man einen berauschenden 360*-Blick auf die Pazifik-Küste von Waikiki genießen kann. Dazu eine erstklassige Band von 12 Musikern aus dem Umfeld von Santana (g) und Buddy Miles (dr,lead vocals), so spielen hier z.B. Neal Schon (g), Coke Escovedo (timbales), Gregg Errico (dr), Ron Johnson (b), ein hervorragender Robert Hogins (org) sowie zwei Bläser und einige Percussion-Player. Die Musik ist eine Mischung aus Titeln von Buddy Miles, Santana, John McLaughlin und einer 24-Minuten Jam Session. Die Fassung von "Them Changes" ist enorm druckvoll und für mich die beste, die ich kenne. Insgesamt spielt die Band ausdrucksvoll und inspiriert vor einer grandiosen Kulisse und einem begeisterten Open-Air-Publikum. Das einzige, was das Ganze ziemlich trübt, ist die ausgesprochen dünne und schlechte Aufnahmequalität der Tapes, denn die Recording-Firma aus San Francisco hat hier ziemlich versagt. Da hätte man die Recording-Facilities von Wally Heider oder Record Plant vorziehen sollen und alles wäre wohl gelungen gewesen. Die Aufnahme wurde zwar von Sony/Legacy digital remastered, aber für mich klingt sie noch genau so schlecht wie schon auf der Vinyl-LP. Die Gitarren (Stereo links/rechts) sind oft viel zu leise wie auch vielfach der Gesang von Buddy Miles und das Spiel beider Drummer. Dafür kommen die Bläser teilweise viel zu laut rüber. Höhen und Tiefen verschwimmen komplett, die Aufnahme und der Mix haben absolut keine Schärfe und Dynamik. Das wird sicherlich auch noch dadurch erschwert, weil hier extrem viele Musiker zusammen spielen, so dass sich das teilweise einfach wie ein Klangbrei anhört. Vielleicht hätte in diesem Fall ein kompletter Remix der Tapes bessere Resultate erzielt. Besonders deutlich wird der schlechte Sound, wenn man sich nach dieser Aufnahme über Kopfhörer eine andere (remastered) Live-CD aus dieser Zeit anhört. Einfach nur schade, denn das Konzert ist ansonsten wirklich klasse. Wer sich hiervon aber nicht abschrecken lässt und damit leben kann, hat ein ansonsten gutes Konzert einer interessanten Kooperation zweier wirklich toller Musiker mit einer guten Band. Von der Musik her natürlich besser zu bewerten, aber die Aufnahme gibt für mich leider nicht mehr als 2 Sterne her, weil die Musik so einfach nicht rüber kommt.
Live im Vulkan! Sound&Jam - Gewitter ohne Vergleich !!! 5 von 5 Punkten Carlos Santana und Ex-Hendrix Drummer Buddy Miles in einer gigantischen Liveperformance in Japan, in einem erloschenen Vulkan! Das ist vielleicht die intensivste Liveplatte, an der Santana je beteiligt war. Obwohl der Sound dieser Scheibe nicht ganz perfekt ist, wird hier abgerockt und gejammt, als gäbe es kein Morgen mehr! Selten hat man Carlos so rockig und leidenschaftlich Gitarre spielen hören wie hier. Und die Band macht derart Feuer, daß man vergißt, das hier in einem erloschenen Vulkan aufgespielt wird! Hitziger, wilder und energetischer geht es fast nicht mehr. Zudem überzeugt Miles als irre beseelter Sänger und spielt dazu ja auch noch sein außerirdisches Voodoo-Drum - Genial. Das Repertoire umfaßt dann auch als besondere Leckerlis, "Changes" aus der Hendrix/Band of Gypsys Kiste und sogar im Fundus von John Mc Laughlin wird bravourös gekramt. "Evil Ways" und ein monströser Jam finden sich auch noch auf der Scheibe. Eine absolute musikalische Orgie! Jedem Fan von kreischenden Gitarren und unbändiger Power etc. UNBEDINGT! ans Herz gelegt. Ein Live-Monolith...
|
Oneness: Silver Dreams - Golden Reality Carlos Santana Audio CD, 3. März 1997 Verkaufsrang: 58158 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SILVER DREAMS GOLDEN REALITY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Das Feuer der ersten Platten trifft auf virtuose Spiritualität. Perfekt miteinander verschmolzen! 5 von 5 Punkten Wir sehen eine Reihe von Buddhafiguren in leuchtendem Orange. Fragwürdig! Das könnte sich schnell als inhaltsloses Klischee entpuppen... Was steckt wirklich dahinter?
Ich würde deutlich sagen: Eine der besten Platten, die Santana jemals abgeliefert hat! Sie steht seinen spirituell gefärbten Juwelen - Caravanserai oder Illuminations - in keinster Weise nach. Dabei hat er die Leidenschaft seiner ersten Alben wieder zurückerlangt und spielt eine dermaßen intensive Gitarre, wie lange nicht mehr. Oneness ist eine Platte, die man auflegt und sie einfach nur genießt. Sie erfüllt den Raum mit einer sehr lebendigen und warmen Klangwolke, die aber jederzeit Substanz hat und niemals banal wird. Es gibt einige entspannte Tracks aber es wird auch sehr gepflegt gejazzrockt, und das auf sehr hohem Niveau.
Ich bin wirklich sehr begeistert und meine Erwartungen wurden nach einem Blindkauf tausendfach übertroffen.
Kann ich nur wärmstens empfehlen! Grüße!
Sehr persönlich 5 von 5 Punkten "Oneness" ist eines der vielen Soloalben, die Carlos Santana mehr oder weniger abwechselnd mit Veröffentlichungen der Band Santana einspielte. Es erschien 1979 zwischen "Inner Secrets" und "Marathon". Während die Santana-Alben den kommerziellen Ansprüchen von CBS gerecht werden sollten, durfte Carlos auf den Soloalben seiner Kreativität, seinen musikalischen und spirituellen Bedürfnissen freien Lauf lassen. Neben einigen Mitgliedern der Band stießen stets befreundete Musiker hinzu (was sich auf den letzten beiden Santana-Alben "Supernatural" und "Shaman" in etwas modifizierter Form als Erfolgsrezept erwies, bei Carlos aber - wie man sieht - eine lange Tradition hat). "Oneness" war also nicht als Kassenschlager gedacht (und ist auch keiner geworden). Dennoch ist es eine hübsche, persönliche Veröffentlichung, die Rock- und Jazzelemente abwechslungsreich vereinigt. Ein Höhepunkt ist sicherlich der Titelsong mit über 6 Minuten Länge, der sehr ruhig beginnt, schnell an Tempo gewinnt und von einem starken Gitarrensolo (Carlos) und einem spannungsgeladenen Schlagzeug (Graham Lear) sowie einem treibenden Bass (David Margen) und einem virtuosen Keyboard (Tom Coster) in fast schon harte Funkgefilde getrieben wird.
Flotte Rockstücke, die mir besonders gut gefallen, sind daneben "Cry Of The Wilderness", "Free As The Morning Sun" und "Song For Devadip" ("Devadip" ist ein religiöser Beiname für Carlos, auf den er jedoch seit vielen Jahren verzichtet). Aber auch die anderen Songs, ob jazzig oder ob ruhige Balladen, sind weder schmalzig noch seicht. Nicht einmal das kurze "I Am Free", in dem Carlos' Frau Deborah ein Gedicht vorträgt, wirkt deplatziert.
Alles in allem ist dies sicher ein unterschätztes Werk von Carlos Santana. Die Reihenfolge der Stücke ist überaus gelungen, und musikalisch überzeugt dieses Album absolut. Daher sind fünf Sterne redlich verdient.
|
Viva Carlos! a Supernatural Tribute to Carlos Santana Audio CD, 26. März 2007 Verkaufsrang: 57919 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 6 Wochen. VIVA CARLOS Carlos Santana ist ein Musiker und Gitarrist, der die Rockmusik durch seine Musikrichtung, den Latin Rock, einer Mischung aus Rock'n'Roll, Blues und lateinamerikanischen Rhythmen, nachhaltig beeinflusst hat. Seine ehrliche und authentische Ausstrahlung überzeugt auch nach über 30-jähriger Bühnenaktivität und trägt die überzeugende Kraft in sich, die Menschen wirklich zu berühren. Auf diesem Tribute-Album zollen ihm einige der besten und bekanntesten Gitarristen der Welt Respekt und verwöhnen die Ohren des Hörers mit ihren brillianten, instrumentalen Interpretationen der größten Klassiker des Latin Rock. Für Freunde des virtuosen Gitarrenspiels ein absolutes Muss. VIVA CARLOS! VIVA SANTANA!
|
Playin'With Carlos Carlos V.a.-Santana Audio CD, 27. April 2005 Verkaufsrang: 34162 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schade, schade 3 von 5 Punkten Wer Santana mag, ist mit all den alten Platten und CDs besser bedient. Man könnte meinen, eine billige Cover-Band auf hätte auf "Carlos" gemacht. Der Schwung fehlt einfach. Die "Samba-ba-Ti-Version ist schlicht zum Einschlafen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Carlos diese Veröffentlichung wirklich goutiert. Hoffen wir auf die nächste echte Santana-CD. Weil Santanas Musik aber an sich großartig ist, hier noch drei Sternchen. |
Real Live Bob Dylan, Mick Taylor, Ian McLagen, Colin Allen, Greg Sutton, Carlos Santana Audio CD, 12. März 1991 Verkaufsrang: 75230 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden REAL LIVE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wirklich lebendig 4 von 5 Punkten Kaum jemand, der Bob Dylan als einen großartigen Live-Musiker zu schätzen weiß, wird diese CD achtlos beiseite legen. Vor dem Hintergrund der zuvor veröffentlichten Aufnahmen wird "Real Life" viele Hörer vor allem mit einer unerwarteten Dynamik überrascht haben. Insofern war es vielleicht gar keine schlechte Idee, Mick Taylor mit auf die Bühne zu nehmen, der 1974 seinen Angestellten-Status als fünfter Rolling Stone quittiert hatte. Durch ihn bekommt das Album einen durchgehend starken Antrieb und er hinterlässt hier seine ganz unverkennbare Handschrift. Dylan selbst wird die wuchtige Dimension dieser Aufnahme durchaus recht gewesen sein, hatte er doch durch seine sehr vom Glauben an Christus geprägten Vorgänger-Alben bei vielen Hörern die Befürchtung ausgelöst, nun musikalisch in eher seichtere Gewässer abzudriften. Sicher ist diese CD nicht in jeder Hinsicht herausragend, doch Dylan hat einmal mehr gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Dafür vier Sterne.
Das beste regulär erschienene Live-Album 5 von 5 Punkten Dies ist das beste reguläre Live-Album (wenn man die Bootleg-Series-Nachveröffentlichungen mal ausßen vorlässt). Die Songauswahl mag zwar den Eindruck vermitteln, als wäre der Meister hier "auf Nummer sicher" gegangen, aber was hier entscheidend ist, ist die Spielfreude der gesamten Band. Man kann sich so richtig in das Live-Geschehen hinein versetzen. Großen Anteil daran hat auch Mick Taylor, der Ex-Stone, der auf der dokumentierten Tour die Gitarre bediente. Ein wirklich grandioses Zusammenspiel. Schade, dass man hier offensichtlich leider kien komplettes Konzert festgehalten hat, aber dennoch: Das am meisten unterschätzte Album von His Bobness, welches ich kenne!!! Kauftipp!!! |
Love Devotion Surrender Mahavishnu Orchestra / Carlos Santana Audio CD, 1. Oktober 1991 Verkaufsrang: 101810
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Gitarren-Extase, bisher unerreicht 5 von 5 Punkten Die beiden Gitarristen waren zu dieser Zeit beide auf spiritueller Suche bei einem indischen Guru. Was man immer auch davon halten mag, diese Suche mag wohl dazu geführt haben, dass die beiden Gitarristen ihr kreativstes und zugleich virtuosestes Potenzial verschmelzten, sodass ein Höhepunkt nach dem andern folgt. Insbesondere Santana hat in seinem Leben nie mehr so souverän gespielt. Ein absolutes Muss für Liebhaber der E-Rock-Gitarre im Jazz* |
Amigos Carlos Santana, Santana Audio CD, 26. August 1996 Verkaufsrang: 93602 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mehr als drei Jahrzehnte dauert sie nun schon an, die zwar wechselhafte, aber an Highlights überreiche Karriere des Carlos Santana. Vom taufrischen, von wirbeliger Percussion aufgemischten Latin-Rock der Woodstock-Ära à la "Jingo" oder "Abraxas", über Jazz-Exkursionen und Gastspiele für Blues-Veteran John Lee Hooker, bis zu seinem jüngsten 99er Album Supernatural. Trotz mancher esoterischer Abschweifungen blieb seine charakteristische Note stets unverkennbar: Der klare, singende, langgezogene Saiten-Sound (des mit Preisen und Ehrungen überschütteten Gitarristen) ebenso wie seine selbst kreierte, feurige Synthese aus den Stilmitteln des Rock, des Blues, und, als auffälligstes Feature, der komplexen afro-kubanischen Latino-Rhythmik. Obwohl mittlerweile fast alle Gründungsmitglieder ihren Hut genommen hatten, markierte das siebte Santana-Album 1976 eine bewußte Rückbesinnung auf den kompakteren Sound der Anfangsjahre: Improvisierende Jazz-Einflüsse traten weit in den Hintergrund, die wieder stärker auf den Gesang fokussierten Songs wiesen mehr Dynamik auf; mit "Let It Shine" konnten Santana nach Jahren der Abwesenheit sogar wieder mal in den US-Single-Charts punkten. Zu den Highlights des Albums wie des Santana-Kanons zählen vor allem das hinreißende "Dance Sister Dance (Baila Mi Hermania)" und das Instrumental "Europa (Earth's Cry, Heaven's Smile)", eins von Carlos Santanas solistischen Kabinettstücken, aus einer schwebend-schwerelosen Stimmung zum furios dynamischen Finale gesteigert. Amigos ist glasklar zu den sechs oder acht Top-Favoriten einer fundierten Santana-Kollektion zu zählen. --Claus Böhm
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
auf diesem album versprüht die gitarre vom meister carlos noch funken 5 von 5 Punkten denn hier ist wirklich jeder song ein absolutes hörerlebniss. ok der beste song ist dance sister dance und das instrumental europe. aber hier hat die musik von santana noch richtig spaß gemacht ! er kopiert sich weder selber noch dachte er zu dieser zeit an ein superjunges puplikum.
nein ich muß sagen, dass die musikwelt in den 70igern absolut in bester ordnung war ! unbedingt antesten sie werden staunen !
Ein Album auf drei Säulen 4 von 5 Punkten Das Santana-Album "Amigos" (1976) entstand in einer Zeit, als Carlos privat auf spirituellen Pfaden wandelte und sich musikalisch dem Jazz öffnete. Davon ist auf dieser CD allerdings erstaunlich (und für manchen: erfreulich) wenig zu spüren. Mit dem auf über acht Minuten ausgedehnten, mitreißenden "Dance Sister Dance" und dem von langgezogenen Gitarrentönen bestimmten "Europa" befinden sich zwei Stücke auf diesem Album, die zu den ewig besten von Santana gehören. "Take Me With You" erinnert mit seinem Stimmungswechsel von rau nach sanft an "Incident At Neshabur" auf "Abraxas". "Let Me" ist Latin-Funk mit hübschen Gitarrensoli von Carlos und ähnelt einem Auftritt von Carlos auf dem Herbie-Hancock-Album "Monster". Das von Armando Peraza (Percussion) geschriebene "Gitano" ist ein echter Kracher, bei dem die akustische Gitarre ruhig beginnt, sehr bald aber ein feuriges, spanisch augehauchtes und von fröhlicher Percussion untermaltes Stück begleitet, in der das Klavier die Hauptrolle übernimmt. Die Spielfreude springt dem Zuhörer förmlich entgegen. "Tell Me Are You Tired" und "Let It Shine" geraten recht funkig, wobei ersteres etwas balladenhaft wirkt.
Alles in allem steht "Amigos" auf den drei Säulen "Dance Sister Dance", "Gitano" und "Europa", die auch sieben Sterne verdient hätten. Der Rest fällt ein wenig ab. Daher entscheide ich mich schweren Herzens, diesem Album nur vier Sterne zu geben - mit Tendenz nach oben.
|
Havana Moon [Ltd.Papersleeve] Carlos Santana Audio CD, 26. September 2005 Verkaufsrang: 129489 Reissue of the 1983 album. Comes in a paper sleeve. First-pressing-only release. "Watch Your Step", "Lightnin'", "Who Do You Love", "Mudbone", "One With You", "Ecuador", "Tales Of Kilimanjaro", "Havana Moon", etc.
|
Blues for Salvador Carlos Santana Audio CD, 20. Oktober 1987 Verkaufsrang: 119889 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Reissue of the 1987 album. Comes in a paper sleeve. First-pressing-only release. "Bailando/Aquatic Park", "Bella", "I'm Gone", "'trane", "Deeper, Dig Deeper", "Mingus", "Not That You Know", "Hannibal", and "Blues For Salvador".
|
Live! [Ltd.Papersleeve] Carlos Santana & Buddy Miles Audio CD, 26. September 2005 Verkaufsrang: 140055 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 12 Tagen. Reissue of the 1972 album. Comes in a paper sleeve. First-pressing-only release. "Marbles", "Lava", "Evil Ways", "Faith Interlude", "Them Changes", and "Free Form Funkafide Filth".
|
Milagro Carlos Santana Audio CD, 22. April 1992 Verkaufsrang: 121307
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Bestes Santana-Album seit Jahren 4 von 5 Punkten Um dieses Album verstehen zu können, ist ein kleiner Rückblick auf den Beginn des internationalen Erfolges von Santana nötig. Dieser ist nämlich eng mit dem Woodstock-Film verknüpft, und der Auftritt beim Woodstock-Festival (1969) wurde von dem einflussreichen Rock-Impressario und Besitzer des "Fillmore West"-Musiktheaters Bill Graham (bürgerlich: Wolfgang Grajonca) eingefädelt. Bill Graham, der langjährige Freund und Förderer von Carlos Santana, verunglückte im Herbst 1991 mit einem Hubschrauber. Ihm ist nicht nur der Reggae-angehauchte Song "Gypsy/Grajonca" gewidmet, sondern gemeinsam mit Miles Davis die gesamte CD. Vom vier Wochen vorher verstorbenen Freund und Vorbild Miles Davis stammt dann auch das Trompetensolo im letzten, sehr kurzen Stück "A Dios", einem traurig-hoffnungsvollen Abschiedsruf an die verstorbenen Gefährten. Auch anderweitig gab es Veränderungen. Carlos hatte nämlich nach 22 Jahren bei CBS/Sony Music die Plattenfirma gewechselt, weil deren kommerzielle Ansprüche seine musikalische Entfaltung zu sehr einengten. Dies war auf den vorhergegangenen Alben zu spüren. Sie fingen wenig von der nach wie vor sprühenden Vitalität der Band ein, welche man auch in jener Zeit in zweieinhalb- bis dreistündigen Konzerten erleben konnte (wie das folgende Livealbum "Sacred Fire" beweisen sollte). Polydor ließ Carlos nun wesentlich mehr künstlerische Freiheiten, was er mit einem endlich mal wieder geschlossenen und überzeugenden Album dankte.
Von Bill Graham stammt die Eröffnungs-Ansage des Titelsongs "Milagro", der den Zuhörer mit pluggernder Percussion und gefühlvollen Gitarre-Keyboard-Dialogen fast in alte Santana-Zeiten zurückversetzt. So geht es eigentlich durchweg weiter. Mein Lieblingsstück ist "Agua Que Va Caer" - ein ähnlich feurig-mitreißender Song wie "Gitano" auf dem Album "Amigos", der mit einem Indianer-Chant ein etwas merkwürdiges Ende findet.
Positiv zu vermerken ist nicht zuletzt die lange Spielzeit von über 71 Minuten. Die Songs "Milagro" (7:34), "Somewhere In Heaven" (9:26), "Saja/Right On" (8:51), "Gypsy/Grajonca" (7:09) und weitere sind erfreulich ausgedehnt, was für sich genommen zwar noch nichts aussagt, in diesem Fall aber zeigt, dass die Band mal wieder Zeit hatte, zu spielen und sich dabei zu entfalten. So ist das beste Santana-Album seit Jahren entstanden.
Santana live, so wie er am besten ist! 4 von 5 Punkten Auch wenn Santana bei mir als 86er Jahrgang nicht wirklich als Künstler "meines Zeitalters" gelten kann, ist es immer wieder toll, den großartigen Gitarrenvirtuosen zu erleben. Diese CD die in Zusammenarbeit mit Bill Graham, für Santanas charitatives Projekt Milagro entstanden ist, ist ein Meisterwerk.
|
The Swing of Delight Carlos Santana Audio CD, 5. Januar 1995 Verkaufsrang: 133770
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Santana jazzig, bravourös! 5 von 5 Punkten Allein schon die Besetzung auf dieser CD ist ein Hammer: Carlos Santana an den Gitarren, Herbie Hancock an den Keyboards, Ron Carter am Bass, Wayne Shorter an den Saxophonen und Tony Williams am Schlagzeug!
Was die spielen ist einfach phantastisch. Groovig, melodiös, jazzig!
So kennt man Santana eigentlich nicht, wiewohl seinen Gitarrenklang schon. Sehr zu empfehlen! Ich hatte diese Scheibe als DoLP als sie 1980 herauskam, konnte aber nicht so recht gefallen daran finden, weil sie mir nicht in mein damaliges "Santana-Bild" passte. Welche Verkennung! Jetzt, 28 Jahre später bin ich von der Musik total begeistert und möchte diese Begeisterung weitergeben.
Die pure Guitarren-Lust 4 von 5 Punkten Zugegeben, ich kenne die Scheibe nur in Vinyl, da aber mit einer speziellen Aufnahmetechnik, die eine Klangtiefe erzeugt, die mit der kleinen silbernen Scheibe sowieso nie erreicht werden wird. Unabhängig davon ist dies vielleicht eine der ehrlichsten Scheiben von Santana, er spielt hier nicht kommerzorientiert aber auch nicht so sphärisch wie z.B. in "Illuminations" mit A. Coltrane. Auf jeden Fall richtig gute, handgemachte Musik, wobei die beiden letzten Sücke meine Favoriten sind. |
Swing of Delight,the Carlos Santana [Papersleeve] Audio CD, 26. September 2005 Verkaufsrang: 208163 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Reissue of the 1980 album. Comes in a paper sleeve. First-pressing-only release. "Swapan Tari", "Love Theme from Spartacus", "Phuler Matan", "Song For My Brother", "Jharna Kala", "Gardenia", "Llave", "Golden Hours", and "Shere Khan, The Tiger".
|
Love Devotion Surrender +2 Carlos Santana/John Mclaughlin Audio CD, 26. September 2005 Verkaufsrang: 205860 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Reissue of the 1973 album. Comes in a paper sleeve. First-pressing-only release. "Love Supreme", "Naima", "Life Divine", "Let Us Go Into The House Of The Lord", "Meditation", "Love Supreme(alternate take 2)", and "Naima(alternate take 4)".
|
Illuminations [Papersleeve] Carlos Santana/Alice Coltrane Audio CD, 26. September 2005 Verkaufsrang: 195532 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 2 Monaten. Reissue of the 1974 album. Comes in a paper sleeve. First-pressing-only release. "Guru Sri Chinmoy Aphorism", "Angel of Air/Angel of Water", "Bliss: the Eternal Row", "Angel of Sunlight", and "Illuminations".
|
In from the Storm Verschiedene Interpreten Audio CD, 6. November 1995 Verkaufsrang: 187698
| |
|

|