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| Rod Stewart | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Blondes Have More Fun (Remastered) Rod Stewart Audio CD, 6. November 2000 Verkaufsrang: 30560 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BLONDES HAVE MORE FUN REMASTE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Belanglos 1 von 5 Punkten "Ich war neulich mit einem Mediziner aus. Ich glaube, er war Anästhesist - ich habe gar nichts gespürt." So geht es mir auch mit dieser Platte (nur dass ich über den Witz immer noch lachen kann) - sie plätschert wiederholt vorbei wie ein Gebirgsbach, ohne wehzutun oder einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, und das ist wohl das Schlimmste, was man über Musik sagen kann. Dabei ist das Konzept dasselbe wie auf den drei vorangegangenen Alben - Tom Dowd als Produzent und die im Großen und Ganzen selbe Musikertruppe - nur dass Rod Stewart diesmal sogar 9 von 10 Songs mitkomponiert hat! Unverständlich, dass er nicht wenigstens einen Teil der Tugenden, die "Foot loose & fancy free" vom Vorjahr ausmachten, mit rüberretten konnte!
Die einzigen herausragenden Songs sind Da ya think I'm sexy und Attractive Female wanted, und das ist eine zu magere Ausbeute. Dazu kommt, dass Rod mit Da ya think I'm sexy sehr mit der Discowelle flirtet, sich ihr dabei aber eher anpasst als ihr seinen Stempel aufzudrücken. Das konnten die Stones (mit Miss you) und vor allem ABBA zur selben Zeit mit "Voulez-vous" besser: sie griffen Disco-Elemente auf und unterwarfen sie ihrem Stil. Bei Rod Stewart hört man zu stark das Schielen nach dem großen Erfolg, der es dann ja auch wurde. Im Begleitheft zu "Storyteller" räumt er ein, er könne sowohl diejenigen verstehen, die den Song lieben, als auch die, die ihn hassen.
Die vertonte Kontaktanzeige Attractive Female wanted, obwohl ebenfalls musikalisch nicht ausgereift, haut mich jedesmal wieder wegen ihres Stewart-typischen postpubertären Humors um: "I'm tired of buying Penthouse and Lui and Hustler / it's Friday night I'm all alone still a bachelor" oder "I'm lonely too long / all of my family think I'm gay" - Rod bringt das wie kein zweiter, und das wird mich immer amüsieren. "Deep down ain't we all a little juvenile", fragt er in Ain't love a Bitch, was es ganz gut trifft.
Ansonsten: es zirpen die Gitarren, es dudeln Flöten (!) im Hintergrund... aber bei welchem Song nochmal...? Egal! Standin' in the Shadows of Love, die einzige Coverversion, ist ein schamloser (und noch blasserer) Versuch, Da ya think I'm sexy zu kopieren (wahrscheinlich direkt hintereinander aufgenommen) - oder war es umgekehrt? Wen kümmert's? Der Titelsong sticht nicht aus dem Rest heraus, und Ain't Love a Bitch kann es musikalisch auch nicht reißen, selbst wenn es auf sehr amüsante Weise an Maggie May erinnert: "Oh I didn't realize she made a first class fool out of me / Maggie if you're still out there the rest is history." Tragisch nur, was der Qualität seiner Musik in den sieben Jahren seit seinem ersten Nr. 1-Hit mit Maggie May widerfahren ist!
Obwohl auch diese Platte 2000 remastert erschien, klingt sie hörbar dumpfer als ihre Vorgänger. Ich kenne Rod Stewarts weitere Alben nur in Auszügen (die Hits und so), aber was ich kenne, lässt nur den Schluss zu, dass es weitere 15 Jahre dauern sollte, bis er mit "Unplugged...and seated" wieder ein Album vorlegen sollte, das seine wirklichen Qualitäten zeigte.
Rod - ein Klassiker 4 von 5 Punkten Eine der absoluten spitzen CDs von Rod Stewart. Getragen von Rods unverwechselbarer Stimme ist sie eine CD im typischen Rod Stewart-Stil, den Rod zwar oft neu erfindet, der aber selten langweilig wird. Vor allem weil diese CD einen seiner Evergreens (Da ya think i'm sexy?) enthält. |
Every Beat of My Heart Rod Stewart Audio CD, 8. März 1996 Verkaufsrang: 57038 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden EVERY BEAT OF MY HEART
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
1986 !!! - perfekt produziert 4 von 5 Punkten In dieser Zeit als Rückkehr zu seinen Wurzeln promotet, enthält diese Cd ein paar "Schätze" z.B. "Ten Days of Rain" oder "Red Hot In Black". Rod the Mod in Bestform. Für echte Fans : Nur auf der Maxi-Single von "Love Touch" gibt es "Hard Lesson To Learn", der beste Rod-Song bis heute !!!!!! |
Foolish Behaviour Rod Stewart Audio CD, 27. Juli 1998 Verkaufsrang: 72623 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden FOOLISH BEHAVIOUR
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A Night on the Town (Remaster) Rod Stewart Audio CD, 6. November 2000 Verkaufsrang: 75025 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden A Night On The Town Remastered
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Soft 3 von 5 Punkten Mit "A Night on the Town" knüpfte Rod Stewart '76 ans Konzept des Vorgängers "Atlantic Crossing" vom Vorjahr an: derselbe Produzent, im Großen und Ganzen dieselbe Musiker-Clique, eine ähnliche Mischung aus Eigen- und Fremdkompositionen; auch die Aufteilung in Rocker und Balladen wurde hier wieder versucht, nur dass diesmal die Balladen das Album eröffnen. Ganz überzeugend haut das aber nicht hin, weil eine - recht langweilige - Ballade Trade Winds das Album beschließt.
Dieses Album warf drei weitere Rod Stewart-Klassiker ab: den Titelsong, in dem Rod mit seinem unverwüstlichen Humor die Angebetete erst ausführlich romantisch umwirbt, um dann, etwas ungeduldig geworden, zu mahnen: "Upstairs before the night's too old!" und "Spread your wings and let me come inside". Seine damalige Freundin, die schwedische Schauspielerin Britt Eklund, durfte auf Französisch ein paar Anzüglichkeiten ins Mikro hauchen. Den zweiten "Klassiker" zu covern wäre nicht nötig gewesen (das geht auch an die von mir sehr geschätzte Sheryl Crow): The first Cut is the deepest hätte man Cat Stevens allein überlassen sollen - umso mehr, als Rod das Lied mit Harfengezirpe (!) eröffnen lässt... The Killing of Georgie ist ein einfühlsamer Appell zur Toleranz Homosexuellen gegenüber, aufgeteilt in einen etwas flotteren Teil und dann in eine langsamere Ausblende. ("Georgie boy was gay I guess, nothin' more or nothin' less, the kindest guy I ever knew".)
Trotz dieser Zutaten wirkt das Album etwas blass, etwas weichgespült, was einerseits an der sehr soften Instrumentierung (oben erwähnte Harfe, Streicher, die Keyboards...) liegt und andererseits an der etwas unglücklichen Songauswahl, die qualitativ nicht durchgehend überzeugen kann. So wirkt The Balltrap (wenn auch mit knackigen Bläsern) wie eine etwas blasse Vorab-Version von Hot Legs auf dem nächsten Album; auch Pretty Flamingo war nicht wirklich nötig (undenkbar, dass die Faces sowas auch nur angedacht, geschweige denn hätten durchgehen lassen!). Im Vergleich mit Ron Woods Version von Big Bayou ('75) kann man hören, wie weit Rod Stewart sich von seinen Wurzeln entfernt hat.
Die remasterte Ausgabe von 2000 klingt klasse; wenn, dann die. Auf "Greatest Hits" erschienen 3 Jahre später Tonight's the Night und The first Cut is the deepest in neuen Mixen - letzteres wohlweislich ohne Harfen-Einleitung! Auf "Storyteller" findet sich zusätzlich eine ziemlich obskure Einspielung von Get back aus derselben Periode, der Rod selber zu Recht skeptisch gegenüberstand: "What's this doin' 'ere?"
Immer wieder gut 4 von 5 Punkten Mit seinem 1976 erschienenen Album "A night on the town" hat Rod Stewart den Bruch zwischen seiner Vergangenheit bei den Small Faces und seinem eigenen Sound endgültig vollzogen. Während auf früheren Alben (z.B. Gasoline alley) immer noch Anleihen alter Faces-Elemente zu erkennen waren, zeigt "A night on the town" den mittlerweile eigenständigen Stewart.Mit den Balladen "Tonight's the night" und "The first cut is the deepest" eröffnet dieses Album. Der ruhige Rod Stewart dominiert diese Anfangsstücke. Unumstrittener Höhepunkt (und daher auch auf allen Best-of-Samplern) dieses Albums ist das Stück "The killing of Georgie". Das 6:31 Minuten lange Stück besticht durch seinen Wechsel von schnelleren, als auch langsameren Songelementen. Sicherlich ein Meisterwerk. Wenn auch vor allem die Titel 7-9 nicht gerade zu den besseren Titel eines Rod Stewart gehören, so sind sie doch allesamt recht gut anzuhören. Generell: Ein gutes Album. |
When We Were the New Boys Rod Stewart Audio CD, 2. Juni 1998 Verkaufsrang: 75039 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Das beste Studio-Album der 90er!!! 5 von 5 Punkten Ein gutes Album muß mindestens einen Song enthalten, den man sich 100mal anhören kann (und will), ohne das einem langweilig wird. Auf diesem Album sind gleich mehrere. Nach ein paar etwas schwächeren Alben zieht Rod Stewart auf "When We Where The New Boys" alle Register seines Könnens. Kernige Gitarren-Riffs und gefühlvolle Balladen - vom Meister selbst produziert ein absoluter Hörgenuß. Das ist Rod Stewart in Höchstform! Der Höhepunkt des Albums ist unangefochten "Weak", ein Rock-Kracher, der - wäre er als Single erschienen - sicherlich erstklassige Chancen auf die Nr. 1 in den Charts gehabt hätte. Ich kann dieses Album uneingeschränkt empfehlen, nicht nur für Fans. Fazit: KAUFEN!!!
Starkes Stück 5 von 5 Punkten Dies ist ungelogen das beste Stewart-Album der Neunziger. Vergesst das halb verschlafene "Unplugged...", hier kommt endlich wieder Dampf aus dem Kessel! Kraftvolle und stille Interpretationen von Songs junger britischer Bands entstanden in Rods Eigenregie und das gelungene Ergebnis beweist, dass er der beste Produzent für sich ist. Hört Euch nur mal das geniale "Weak" an oder versucht bei "Cigarettes and Alcohol" oder "Rocks" still zu halten. Ihr könnt auch versuchen, die Gänsehaut bei "Secret Heart" oder "What Do You Want Me To Do" zu ignorieren, doch es wird euch nicht gelingen. Ein klasse Stewart-Album, trotz fremder Songschreiber. Doch halt, das Titelstück stammt aus Rods Feder und ist daher ein sehr persönlicher und etwas nostalgischer Track geworden. Was kann man noch sagen? KAUFEN!!!
Für Fans und "Neueinsteiger" 5 von 5 Punkten Die besten Kritiken in den 90`gern, ein Album, was Lust aufmehr macht. Rod Stewart einmal mehr auf dem Weg, auch ein jüngeresPublikum anzusprechen. Klasse Cover von z.B. "Rocks" (Primal Scream) oder "Weak" (Skunk Anansie). -Live- immer noch einer der besten Entertainer der heutigen Zeit. END |
Reason to Believe: Mercury Rec Rod Stewart Audio CD, 14. Januar 2003 Verkaufsrang: 44714 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Reason To Believe 5 von 5 Punkten Was Rod Stewart zwischen 1969 und 1974 in qualitiativer Hinsicht an Songs veröffentlicht hat, das schaffen die Allermeisten in ihrem ganzen Leben nicht, der gute Rod spätestens nach 1974 allerdings auch nicht mehr!
Sein "Street Fighting Man" vom ersten Soloalbum ist in Sachen Intensität dem Original der Rolling Stones absolut ebenbürtig, seine Versionen von Dylan-Songs wie "Mama You`ve Been On My Mind", "Tomorrow Is A long Time" oder "Only A Hobo" sind ebenso unübertrefflich. Und dass er seine besten eigenen Songs nicht mít den Faces aufnahm, sondern für seine Soloalben reservierte, war nie ein Geheimnis.
Neben den fünf Alben sind auf den drei CDs auch diverse Non-Album-Tracks versammelt, darunter alle nur auf Singles veröffentlichten Songs, seine Version von "Pinball Wizard" und fünf Outtakes aus den Jahren 1973 - 74.
"Reason To Believe" portraitiert einen Rod Stewart auf dem Weg zu seinem absoluten Höhepunkt mit dem Album "Every Picture Tells A Story" und den dann nicht mehr ganz das hohe Niveau haltenden Alben "Never A Dull Moment" und "Smiler", alles klangtechnisch bestens restauriert und damit DIE CD-Box, die man von Rod Stewart haben muss! |
Tonight I'M Yours (Remaster) Rod Stewart Audio CD, 6. November 2000 Verkaufsrang: 91861 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Tonight Im Yours Remastered
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
sehr abwechslungsreich, aber schadet der platte keinesfalls 5 von 5 Punkten october`81 hat rod stewart diese platte veröffentlicht.
die scheibe beinhaltet die hits "young turks", den "ace"-cover "how long"
und den titeltrack.
eine sehr abwechslungsreiche platte, den sie beinhaltet synthipop mit new
wave-einlagen (tonight Im yours, young turks), den typischen rod stewart
rock a la "hot legs" (tora tora tora), eine schöne ballade, die nicht zu
schmalzig rüberkommt (how long) und auch 50`er jahre rock`n`roll (tear it up),was für 1981 nicht neu war, den interpreten, wie den stray cats oder
shakin` stevens konnten mit den retro-rock`n`roll die charts erobern. ich sage , allein young turks und der titeltrack machen den kauf der platte wert !
es gibt leute, die rod stewart mit bryan adams und bon jovi in die schmalz
kategorie einteilen. rod stewart machte nicht immer nur balladen und er
ist auch keine pop-sondern eine rocklegende. respekt für einen 62 jährigen,
der seine reibeisenstimme auch heute noch auf der bühne zu seinem besten
gibt. ich höre seine musik gerne, natürlich gibt es auch songs , die ich
nicht so mag, z.B. sailing oder every beat of my heart, obwohl mein musik-
geschmack zum heavy metal tendiert !!! |
Human Rod Stewart Audio CD, 5. März 2001 Verkaufsrang: 102329 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Hoppla, der raubauzige Rod Stewart wird mitten im sechsten Lebensjahrzehnt doch nicht mild und weise geworden sein? Unüberhörbar ist jedenfalls, dass er quasi Kreide gefressen hat: So konsequent soft und sensibel hat man ihn noch nie gehört! Allein an seiner Schilddrüsen-Operation, die auch Stimmprobleme nach sich zog, kann's nicht gelegen haben, denn immerhin die Hälfte von Human war da schon im Kasten. Und noch zwei Dinge fallen auf: Rod hat vor den Aufnahmen offensichtlich höchst aufmerksam auf neuere musikalische Trends gelauscht. Und er ist, abgesehen vom einen oder anderen kleinen stilistischen Sidestep, ganz und gar Soul Man, zwischen Motown und Moderne, nicht nur in der stilvollen Coverversion von Curtis Mayfields "It Was Love That We Needed". Das Zeug zu definitiven Stewart-Klassikern haben auf Human mindestens zwei Stücke. "Loveless" ist sicherlich eine der stärksten Uptempo-Balladen, die er je dargeboten hat. Da stimmt einfach alles: die an der Seele kratzende Stimme, die seidige Soul-Aura, die dezent modernen Sound-Effekte. Und geradezu sensationell (und hip) ist das brüchig-gefühlvolle Duett mit Helicopter Girl, "Don't Come Around Here", das Mark Taylor (Cher) unspektakulär, doch effektvoll auf aktuellen Sound-Kurs steuerte. Ähnliches gilt für das von Karl K-Gee Gor-don (All Saints) produzierte Titelstück "Human", mit schwelgerisch-dichtem Arrangement, frickeligen Effekten im Untergrund und Saiten-Beigaben von Ex-Guns'n'Roses-Gitarrero Slash. Mit anschmiegsamem Reggae-Puls nimmt "If I Had You" ein, angereichert durch Backing Vocals à la Fugees und ein Mini-Solo von Ex-Dire Straits-Boss Mark Knopfler. Auch hübsch ist die von Macy Gray zugelieferte, leicht angekatzte Ballade "Smitten". Doch das Album als Ganzes hält diese hohen Standards nicht durchgängig, und so kann man sich immer mal wieder beim Tippen auf die Skip-Taste ertappen. --Claus Böhm
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Eine Stimme wie ein Wein - je älter, um so besser! 5 von 5 Punkten Rod Stewart liefert mit "HUMAN" ein neuartiges Konzept ab, das deutlich eine Ausrichtung an junger aktueller Musik erkennen läßt. Und der Erfolg gibt ihm Recht: HUMAN ist das erste Top Ten Album von Stewart seit Jahren. Dieses Werk ist absolut gelungen und es ist nicht zu begreifen, daß mit "Run back into your arms" eines der schwächsten Lieder dieses Longplayers als erste Single ausgekoppelt wurde. Die zweite Single "I can't deny it" ist da schon deutlich besser - eine flüssige Pop-Rock Nummer, wie wir sie von Rod Stewart erwarten. Beeindruckend sind vor allem der moderne R'n'B lastige Opener "human". Weitere Höhepunkte sind die Balladen "Loveless" , "Don't come around here" und "Smitten" sowie die Reggae orientierte Nummer "If I had you". Eine insgesamt sehr gute Platte, auf der sich Rod mit einer besseren Stimme denn je präsentiert. Leider wird auch diese Platte sehr schlecht vermarktet. Der Wechsel von "Warner" zu "Atlantic" hat Rod Stewart nicht viel gebracht. Zu einem anderen als dem angekündigten Termin kam die Platte völlig unvermittelt auf den Markt. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich unzählige Fans bereits "HUMAN" aus dem Internet heruntergeladen - in den USA war die Platte zu diesem Zeitpunkt bereits 4 Wochen auf dem Markt. So provoziert man einen Flop. Kaum zu glauben, daß "HUMAN" dennoch die Top Ten der Longplay Charts erreichte und nicht auszumalen, wo diese Platte bei einer professionellen Vermarktung in den Charts gelandet wäre ! Einige rockige Nummern und vor allem auch selbst geschriebene Lieder hätten allerdingst auch mit dabei sein dürfen. Leute, kauft diese Scheibe, damit wir auch in Zukunft solche Musik in den Läden vorfinden !!!
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