Saga

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Best of - SagaBest of
Saga

Audio CD, 16. Oktober 1995
     Verkaufsrang: 5944      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Völlig überflüssige "Best Of"-CD      2 von 5 Punkten
Da kann ich meinem Vorgänger, der die letzte Rezension hierzu geschrieben hat, nur zustimmen. das ist wirklich nicht das Beste von Saga. Hier sind zwar mit "On The Loose", "Wind Him Up" und "The Flyer" die kommeriell erfolgreichsten Tracks drauf, dennoch fehlen echte Klassiker wie "It's Time" aus dem aus dem genialen "Images At Twillight"-Album. Saga-Neueinsteigern, die sich für diese band interessieren, empfehle ich die ersten vier Alben dieser Band, nämlich "Saga", "Images At Twillight", "Silent Knight" und Worlds Apart".

Miserable Zusammenstellung      2 von 5 Punkten
Machen wir uns nichts vor: Diese CD ist nur dazu da, die Geldbeutel der Plattenfirma zu füllen, und derjenige, der die Lieder zusammengestellt hat, scheint die Lieder nach dem Zufallsprinzip ausgewählt zu haben. Wie ist sonst zu erklären, daß SAGA-Klassiker wie Don't be late, Careful where you step, Scratching the surface oder No stranger fehlen und stattdessen Say goodbye to Hollywood, Starting all over und Wildest Dreams sich auf einmal Best-Of-SAGA nennen dürfen - Lieder, die nur eingefleischte Fans kennen (und dabei wehmütig an die Zeiten denken, als SAGA noch gute Musik gemacht hat)? Wer SAGA kennenlernen will, dem sei die Live-CD "In transit" ans Herz gelegt, die SAGA auf ihrem musikalischen Zenit dokumentiert.

Guter Querschnitt      5 von 5 Punkten
Diese Best-Of-CD zeigt meines Erachtens einen guten Querschnitt durch die einzelnen Schaffensperioden der Band um Michael Sadler. Hits wie Humble Stance, Wind Him Up oder The Flyer kann man immer wieder hören. Auch die etwas unbekannteren Songs machen die CD nicht zum Langweiler und zeigen die Genialität dieser Musiker sehr gut. Diese CD ist also für die Leute gut geeignet, die Saga noch nicht kennen.


In Transit - SagaIn Transit
Saga

Audio CD, 1. August 1994
     Verkaufsrang: 2121      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Would you please welcome....      4 von 5 Punkten
Saaaagaaaa....!!!!!!!!!!
Erstes Live Album der Kanadier währen ihrer Worlds Apart Tour 1981/82 und man hört eindeutig heraus, wie gut sie zu dieser Zeit im musikalischen "Saft" standen. Perfektes Repertoire der ersten vier Platten kommen vor begeistertem Publikum sehr gut rüber und als Leckerli ein Schlagzeugsolo von Steve Negus und Michael Sadler(Brief Case) mit den damals sehr beliebten DrumPads im Aktenkoffer. Rundherum gelungene Aufnahmetechnik und Spielfreude der Band, ohne einen oder mehrere Songs besonders herausheben zu wollen(können). Schade nur, es hätte auch locker ein Doppelalbum sein können..

Und noch ein Klassiker      5 von 5 Punkten
Das Album "In Transit" ist ein Live-Album und wurde 1981/82 auf der "Worlds Apart"-Tour aufgenommen. Die Soundqualität ist sehr gut. Die Songauswahl ist auch prima. Hier bekommt man Saga wie Saga sein muss. Rock und Pop wird mit einer guten Prise Prog kombiniert und fertig ist der typische Saga-Sound. Live sogar fast noch besser.

Vielleicht der Song überhaupt von Saga `Humble stance` vom ersten Album ist hier in einer fantastischen Fassung enthalten. Vom 2. Album ist `You`re not alone`, vom 3. Album `Careful where you step` und `Don`t be late` (grandios, besonders der Keyboard-Sound). Und natürlich einige Songs von "Worlds Apart" u.a. selbstverständlich `Wind him up`, welches damals ein großer Hit war.

5 Sterne für " In Transit". Schade ist nur, dass es kein Doppelalbum wurde.

Timetravel      5 von 5 Punkten
Beim stöbern bin ich (wieder)auf diese Scheibe gestossen und habe Sie mir gleich bestellt, da mein Vinylexemplar mangels Plattenspieler so langsam im Regal verstaubt. Und da ist sie wieder, die schöne alte Zeit, verpackt in einer kleinen Plastikbox und da steht SAGA drauf. Mit fallen lauter Geschichten ein aus der Zeit, in der ich zu jedem Sagaconcert in den 80ern gepilgert bin. Mir fallen kalte Nächt auf meinem Moped ein, meine Lehrzeit usw. Saga war in den frühen 80ern "der Liveact" und diese CD spiegelt das sehr gute Live-Niveau dieser Band perfekt wieder. Sie hat nichts von Ihrem Reiz verloren und gehört mit Sicherheit zu einem der besten Livealben der Welt.Für Fans mit Sicherheit ein guter Tip mal wieder die Jungs "Live" zu erleben.:-)

LIVE noch besser      5 von 5 Punkten
SAGA gehört zu den wenigen Gruppen, die Live
besser sind, als im Studio. Besonders das
Solo von "Humble Stance" ist für einen Live-Auftritt
wirklich außergewöhnlich gut und übertrifft die
Studio-Aufnahme deutlich (ähnlich wie "Sultans of Swing"
bei Dire Straits). Für Fans ein Muß!

Klasse Album, aber im Oktober 2004 kaputte CDs verschickt      1 von 5 Punkten
Endlich habe ich mir eine meiner meistgehörten Vinylscheiben aus meiner Jugendzeit auch auf CD gegönnt. Beim Hören auch alles wie gewohnt und klasse Qualität, allerdings nur bis zum 5. Titel "How long". Plötzlich klang es, als wären meine Boxen kaputt: Stückweise grauenvoll übersteuerte Töne und scheppern aus den Lautsprechern. Mehrere CD-Player probiert, Kopfhörer statt Lautsprecher, Ersatz CD über Amazon angefordert: das gleiche Bild. Da hat Polydor (Universal) wohl CDs ausgeliefert, die nicht klingen, wie sie sollen (gilt für den Zeitpunkt der Rezension). Auf meinem 20 Jahren alten Vinyl-Album klingt alles, wie man es von einem der ersten digital gemasterten Alben erwartet. Da ich in den den anderen Rezensionen und auch sonst im Netz das Problem nicht gefunden habe, glaube ich allerdings nicht, dass das Album an sich für CD schlecht gemastert ist, sondern dass es nur bestimmte Chargen betrifft. Schade, da nützt es auch nix, dass es nur den einen Titel betrifft und ab "No Regrets" wieder alles im Lot ist. Beide CDs gehen daher jetzt als Rücksendung in die Post und ich wünsche Euch, dass Ihr mehr Glück habt.


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10,000 Days - Saga10,000 Days
Saga

Audio CD, 19. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 22495      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Ein Abschied mit Ansage: Sänger Michael Sadler verlässt nach 30 Jahren aus privaten Gründen die kanadischen Soft-Progger Saga. Doch auf seinem letzten Album mit der Band zeigt er noch mal alle Facetten seines Könnens.

Die Trennung von Sadler gehört zu den entspanntesten Splits der Rock-Geschichte. Bereits Anfang 2007 verkündete der Frontmann, Ende des Jahres aussteigen zu wollen, erklärte sich jedoch dazu bereit, eine letzte CD mit seinen langjährigen Weggefährten aufzunehmen. Und 10.000 Days ist weder ein halbherziger Schnellschuss noch eine weinerliche Winke-winke-Platte geworden. Saga punkten mit gewohnt hochwertigem, progressiv angehauchtem Hardrock, der elegant die Brücke vom ohrenfreundlichen AOR nordamerikanischer Prägung zum anspruchsvollen europäischen Artrock der 70er Jahre schlägt. Die Instrumentalisten leisten Großartiges, ohne dass es jemals angestrengt oder kopflastig klingt, und Sadlers charismatische Stimme veredelt die neun neuen Stücke mit einigen der besten Hooklines der letzten Saga-Dekade. Ein würdiges Abschiedsalbum! -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 39 Bewertungen)

Ich hab dieses Werk noch nicht rezensiert???      5 von 5 Punkten
Unglaublich!
Was für ein Abgang für Michael Sadle, der die Band nach dieser Scheibe verlassen wird. Nicht böse. is halt einfach ne Lange zeit mit Saga gewesen.
So die Platte... Sehr gute Saga Stücke. In den letzten Jahren schienen sie sich ja irgendwie zu wiederholen. Aber hier klingen sie frisch. tolle Ideen. Der Hörer bekommt die typischen Progansätze sowohl die geraden Popsongs mit wirklich tollen Texten. Wie viele hier hab ich alle Sagaplatten (nicht gerade wenig) und werde diese in die Rangliste ziemlich weit nach oben setzen!
Viel Spass beim hören... 10000 Tage Saga mit Michael Sadler


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Silent Knight - SagaSilent Knight
Saga

Audio CD, 8. August 1994
     Verkaufsrang: 21432      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Saga perfektionieren ihren Stil      5 von 5 Punkten
Auf 'Silent Knight' feierte Keyboarder Jim Gilmour seinen Einstand und Saga perfektionierten ihren Operetten-Stil. Die Songs sind allesamt schnoerkellos. Mal spannend und energiegeladen, mal bombastisch, aber nie ueberladen, und mal auf stilvollen Humor getrimmt. Allein der Opener ist ein wahrer Klassiker. Anfangs Keyboardschleifen und dezenter, himmlischer Gesang, spaeter kernige Riffs, dann Bombast und tolle Gitarren -und Keyboardsoli. Ein Gassenhauer!

Doch mit den naechsten Stuecken es geht spannend weiter. Bei den Keyboards wird sowohl klassischer Pianosound, als auch fanfarenartige Moogs und schwebender Synthiesound benutzt. Die unterschiedliche Keyboardstimmen und die E-Gitarre duellieren sich staendig. Die Gitarre ist immer sehr kernig und rockig. Dazu Sadlers einzigartiger Gesang, der einfach auf diesem Planeten seinesgleichen sucht, und dem ganzen noch die Krone aufsetzt. Einer sehr facettenreiche Stimme hat der Mann!

Besonders hervorheben moechte ich noch 'Someone Should' und 'Careful Where You Step'. Bei ersterem ist der Refrain derart mitreissend, dass man sich wuenscht, immer in dieser von Saga kreirten Kosmoswelt zu leben. Der letzte Song ist dann sehr hymnisch. Toll der Vocodereinsatz und die erhebenden Synthies. Zum Schluss hupen die Moogs sogar und das Ende gehoert dann wieder einem preachtig gespielten Keyboard/Gitarren-Duell.

Ein hervorrangend eingespieltes, und hervorragend produziertes Album. Der Sound ist sehr fett.

Hoechstnote!

Das Sahnehäubchen von Saga      5 von 5 Punkten
Ich erinnere mich immer gern daran zurück, wie ich diese Scheibe Anfang der 80er auf dem Plattenteller meiner Schwester fand. Schon mit 11 Jahren hat mich dieses Opus (anders kann man es nicht bezeichnen) schlichtweg umgehauen. Die perfekte Synthese von Ratio und Emotio, die sich in Komposition, Phrasierung, Arrangement und stimmlicher sowie instrumenteller Meisterschaft ausdrückt ist für mich bis zum heutigen Tage unerreicht. In Verbindung mit dem zur Musik passenden, hervorragenden Cover tauche ich beim Hören auch heute noch in fantastische, ferne Welten ab, in denen es ungezählte Abenteuer zu bestehen gilt. Kurzum: Das Sahnehäubchen von Saga ! Deswegen: 5 Sterne (leider gibt es keine 6 oder 7 Sterne zu vergeben...).

Saga in Höchstform!!!      5 von 5 Punkten
Silent Knight
(1980 - I. Crichton, J. Crichton, Gilmour, Negus, Sadler)

Saga führten auch mit diesem Album unbeirrt ihren Weg fort. Einzige Veränderung war wieder einmal die Position des Keyboarders. Mit Jim Gilmour an den Tasten hatte sich damit aber die klassische und stabilste Formation von Saga gefunden.

Die Höhepunkte auf "Silent Knight" sind reichlich gesät. Songs wie "Don't Be Late" (Chapter Two), "Too Much To Lose" (Chapter Seven) und "Careful Where You Step" sind überragende Beispiele des Musikstils, den Saga damals hatten.

Das schöne an guten Alben ist, daß man nicht viele Worte darüber verlieren muß. Wer also bombastische Miniepen mit perfektem Zusammenspiel zwischen Keyboards und Gitarren und einem theatralisch angehauchten Gesang mag, wird wie auf den beiden Alben zuvor mit einem hervorragenden Album bedient.

Zu einem Zeitpunkt, als Punk fast schon wieder in der Musik bedeutungslos wurde und ansonsten teilweise sehr synthetisch wirkende Popsongs die Musikwelt beherrschten hielten Saga unbeirrt an ihrem Konzept fest. Auf "Silent Knight" präsentieren sich Saga in Höchstform und schaffen es tatsächlich, sich noch zu steigern


Fabel "hafte" Welten...      5 von 5 Punkten
geben uns Saga auch mit ihrem dritten Werk, dem "Stillen Ritter" und es ist nach ihrem Debutalbum von `78 und ihrem "Images at Twillight" wieder ein Album mit fantasievollen Fabelwelten(Don`t be late, Too much to loose)mit dem uns Saga mit krachenden Gitarren(Help me out) und wuchtigen Keyboards und Synthies (Compromise) in die Magengrube fahren und zeigen wo es lang geht.Perfekt abgehangene Kompositionen und Gesänge, die nicht trotz Keyboard und Gitarrenkaskaden überfrachtet wirken, sondern perfekt und trefflich miteinander harmonieren.

die beste Saga      5 von 5 Punkten
ganz klar die beste Saga Scheibe. Grandiose aussergewöhnliche Songs mit erstklassigen Arrangements und tiefer Atmosphäre. Super!


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Worlds Apart - SagaWorlds Apart
Saga

Audio CD, 8. August 1994
     Verkaufsrang: 24347      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Überirdisch...      5 von 5 Punkten
gut waren Saga mit ihrem Viertling "Worlds Apart" Diesmal mit Gottvater Rupert Hine( u.a Rush) an den Reglern, und er zimmerte ihnen ein Album der Sonderklasse auf den Leib.Kraftvoll rockend, keinen schwülstigen Keyboard Speck auf den Rippen ging es mit " Onn the Loose",und "Wind him up" in den Rock Olymp hinein. Kreative Spielereien(Conversations)sowie "No Regrets & No Strangers" und auch "The Interview" bildeten ein musikalisch perfektes Rockgerüst, das Saga schlagartig weltweit Aufmerksamkeit auf breitester Front bescherte..

(Natürlich) ein Klassiker      5 von 5 Punkten
Die "Worlds Apart" von 1981 war der Durchbruch von SAGA in Europa. `Wind him up`, die Singleauskopplung, wurde ein richtiger Hit, besonders in Deutschland. Bis zum heutigen Tag ist das deutsche Publikum der Gruppe auch treu geblieben.

Das Album ist richtig stark. Fast jeder Song ist ein Knaller. Ein Klassiker reiht sich an den nächsten. Z.B. `On the loose`, `Times up`, `Wind him up`, `Framed`, `No regrets` und `No strangers`. Viele der Songs werden auch heute noch gespielt. Der für viele Jahre typische Saga-Sound wird hier erstmalig vollendet. Rock trifft Pop mit einer ordentlichen Prise Prog gewürzt. Mir hat diese Mischung immer sehr gut gefallen.

(Natürlich) 5 Sterne für "Worlds Apart". Seit der "Full Circle" von 1999 wandern Saga wieder auf ähnlichen Faden. Alle Alben seitdem kann ich auch gerne empfehlen.

Schöner Pop(-Rock)      4 von 5 Punkten
Ohne Zweifel wird Saga vom Album zu Album immer poppiger, song-orientierter. Die Stücke werden in ihrer Struktur immer vorhersagbarer, die Refrains immer pointierter und einprägsamer, auch wenn zwischendurch immer mal längere stimmungsvolle Gitarren- und Keyboardsoli eingebaut werden.
Das Stück "Wind Him Up" dürfte hier die Rolle des Prototyps spielen. Gehört meines Erachtens zu den Stärkeren dieses Albums.
Das Pop-Stückchen "Amnesia" fängt sehr athmosphärisch an, mündet aber dann unerwartet in einen "Hüpf-Refrain".
Bei "Framed" ist es dann eher umgekehrt und der Refrain gerät eher "schräg". Irgendwann kommt das (obligatorische) Solo und der Song mündet aber überraschend in einen zweiten Teil - cool!
"No Regrets" ist ein melodisch simples aber stimmungsvolles balladeskes Stück.
Der letzte Track "No Stranger" gerät dann wieder ziemlich "episch".

Interessant ist noch an zu merken, wie in der 80er-Jahre-Phase der Band immer mehr Sound-Effekte eingebaut werden und die Produktion an sich auch immer "fetter" wird. Am eindeutigsten lässt sich diese Stegerung an den Alben "Worlds Apart" (1981), "Heads or Tales"(1983) und "Behavour" (1985) beobachten.
Alles wird immer keyboard-betonter, die Gitarrensounds sind eher dünn geraten. Das verleiht dem Ganzen dann diese typische 80er "Miami-Vice-Stimmung".

Man bekommt hier also eine hübsche Mischung aus hoch-qualitativer Pop-Musik und Rock-Einlagen, schonend garniert mit Neo-Prog-Elementen. Sicherlich ein guter Einstieg für Prog-InteressentInnen und die "Radio-Tauglichkeit" bleibt auch nicht auf der Strecke.

Für mich als Proggie und Genesis-Fan aber melodisch und strukturell eher etwas zu dünn geraten...

MUSIK TOP - SOUND SCHLECHT      4 von 5 Punkten
Ich kann meinen Vor-Rezensenten nichts nennenswertes hinzufügen, SAGA-WORLDS APART ist bezogen auf die Songauswahl einem Best of Album vergleichbar. Der Sound ist aber eine Zumutung - keine Dynamik, keine Bässe. Ich bin zwar persönlich in der Lage, die Klangqualität mit Hilfe eines Equalizer-ähnlichen Zusatzgerätes aufzubessern. Wer das aber nicht hat, wird über den Sound enttäuscht sein. Mangels Digital Remastering und einer der Musik entsprechendem Gestaltung des Booklets kann ich nur vier Sterne vergeben.

Ein Hall of Fame - Album der Rockgeschichte!      5 von 5 Punkten
Die einstigen Rockgiganten haben mit Ihren Zahlreichen Alben den Fans ein umfangreiches Vermächtnis geschaffen, zu dem auch nach dem 30jährigen bestehen 2006 gewiß noch einiges hinzukommt.
Der funkelnste Brilliant darunter ist unbestritten das WORLDS APART Album. Auf keinem anderen Album sind so viele Werke die an Perfektion grenzen wie hier. Der für heutige Saga-Verhältnisse gigantische Verkaufserfolg des Lifealbums "In Transit" beruht zum großen Teil auf den endgültigen Durchbruch mit WORLDS APART. Anfang der 80er konnten die Hallen nicht groß genug sein. All die, welche die 82er Welttour irgendwo miterleben durften (ich selbst in der Festhalle FRA) schwärmen noch heute. Und auch wenn die heutigen Konzerte nur noch vor 1000 - 2000 Fans statt dem 10fachen stattfinden, ist es noch immer ein Erlebnis. Lediglich der Altersdurchschnitt der Fans
gibt zu denken. Der ist in all den Jahren stetig mit nach oben gegangen. Saga bleibt eben seiner Linie treu und passt sich nicht den musikalischen Trends an, was den Erfolg bei den unter 25jährigen etwas hemmt. Zum Glück! Denn auch in den jüngerne Alben sind immer wieder Traumstücke dabei. Zwar nicht so viele wie auf der WORLDS APART, aber einen kauf rechtfertigen sie immer! Und spätestens wenn der große Rock-Revival beginnt und man auch bei den jüngeren die Schnauze voll vom Retorten-Pop hat, wird man dankbar für ein solch grandioses Vermächtnis sein!

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Heads Or Tales - SagaHeads Or Tales
Saga

Audio CD, 8. August 1994
     Verkaufsrang: 34736      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Kopf oder Zahl?      4 von 5 Punkten
Bei 'Heads Or Tales' ist bereits eine Hinwendung zum Pop erkennbar. Die Stuecke sind weniger symphonisch und radiotauglicher geworden. Auch der Sound klingt etwas blechern, was aber dieses Album irgendwie besonders auszeichnet. Schliesslich haben hier keine unbissige Produktion a la 'Wildest Dreams' vor uns liegen, sondern einfach einen etwas glattpollierten, hoehenlastigen Sound. Einzige Stuecke herauszuheben macht keinen bzw. nur wenig Sinn, denn mit der holprigen Rhythmik, den synthetischen Keys und den (Stadtion)rockigen Gitarren sind die typischen Sagatrademarks weiterhin enthalten, nur halt in etwas poppigerem Gewand.

Wer gute 80er-Musik mag, wird dieses Album auf jeden Fall moegen!

Gelungenes Album      4 von 5 Punkten
Heads Or Tales
(1983 - I. Crichton, J. Crichton, Gilmour, Negus, Sadler)

Saga setzten bei "Heads Or Tales" die Veränderungen, die bei "Worlds Apart" ihren Anfang nahmen, fort. Der Weg führte deutlich in Richtung eingängige, kompakte und filigrane Rockmusik. Produzent Rupert Hine wird gewiß seinen Teil dazu beigetragen haben.

Science Fiction Anleihen gibt es gar keine mehr und zum ersten Mal gibt es keine weiteren "Chapter" mehr aus dem eigenwilligen Konzeptwerk der Band. Schwelgerische Keyboardpassagen sind nun völlig aus der Musik verschwunden, geblieben ist das charakteristische Gitarrenspiel von Ian Crichton, der vor allem bei der ungekürzten Version von "Cat Walk" mit einem mehrminütigen Solo seine Spielwiese erhält und zeigen kann, was in ihm steckt.

Zum ersten Mal aber kann mich ein Album von Saga nicht mehr auf ganzer Linie überzeugen. Lieder wie "The Sound Of Strangers", "The Writing" und "Intermission" plätschern für mich ohne Höhepunkte dahin.

Gut gelungen sind dafür aber die eingängige Single "The Flyer", das rockige "Social Orphan", "The Pitchman" mit großartigen Instrumentaleinlagen, sowie die ungekürzte Version von "Cat Walk" - wobei aber keines dieser Lieder wirklich an die Highlights der vorangegangenen Alben heranreichen kann.

Die Musik von Saga muß dem Bemühen, kompaktere und rockigere Stücke zu schreiben, Tribut zollen. Theatralik und Bombast fehlen zulasten dominanterer Geradlinigkeit und härteren Rockelementen in der Musik.

Dennoch ist "Heads Or Tales" insgesamt betrachtet noch ein gelungenes Album - allerdings kein großartiges mehr.


Kopf oder Zahl...?      4 von 5 Punkten
Quo Vadis, Saga??? Wieder eine Produktion von und mit Rupert Hine als Produzenten und er überfrachtet die Band meiner Meinung nach mit zuviel Technik, die ihnen die kreative Luft zum Atmen nimmt. Der Opener"The Flyer" im straighten Rockrythmus, Megahit tauglich, keine Frage, und nach wie vor fetzige, fette Gitarren (Pitchman/ Socila Orphan)und Keyboards, dominieren in fast jedem Song, daher sind "Vendetta" oder auch "Scratching the Surface"(Ohrwurmrefrain) wohltuend anders geraten."The Writing" rauscht irgendwie an mir vorbei. Im grossen und ganzen ein gutes Saga Album, aber sie geraten langsam in den musikalischen"belanglos" Strudel, und müssen aufpassen sich darin nicht zu verzetteln..

Ein weiterer Klassiker      5 von 5 Punkten
Anfang der 80er war d i e Zeit für Saga. Hatten Sie mit der "Worlds Apart" 1981 den endgültigen Durchbruch geschafft, legten Sie 1983 die nächste Klasse Studio-Scheibe mit der "Heads Or Tales" nach. Die Herren Sadler, Ian und Jim Crichton, Gilmour und Negus auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.

Auf der "Heads Or Tales" sind nur Klasse Songs, die teilweise auch heute noch gespielt werden. `The flyer`, `Cat walk`, `The sound of strangers`, `Social orphan`, `Scratching the surface` und besonders `The pitchman`. Die Mischung aus Rock, Pop und eine kräftige Prise Prog hat mir immer schon sehr gut gefallen. Auf dem vorliegenden Album wird dies alles geboten, klasse!

5 Sterne für "Heads Or Tales".



Volle Punktzahl - wenn man einen guten EQ zum Nachbearbeiten besitzt      3 von 5 Punkten
Für mich eine der besten Saga Alben überhaupt. Allerdings war ich nach dem Kauf der Polydor CD-Pressung recht enttäuscht. Kein Bass, zu laute hohe Mitten. Insgesamt einfach anstrengend. Besitzt man ein halbwegs vernünftiges Audio Editing Programm, kann man den Sound aber gewaltig verbessern. Bei mir im Laufwerk dreht sich von daher die überarbeitete Privatkopie. Das Original ist im CD-Regal. Vielleicht ist die SPV Version besser? Ich weiss es nicht. [] Das ändert aber alles nichts daran, dass diese Scheibe von Saga von hinten bis vorne genial ist - wobei man den Bonustrack auch weglassen könnte, weil die zwei zusätzlichen Minuten Ian Crichton Solo einfach überflüssig sind...

Die Musik bekommt locker 5 Sterne - die Qualität des Masterings ist allerdings wirklich schlecht und wird diesem feinen Album nicht gerecht. Daher von mir nur 3 Sterne!


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Images at Twilight - SagaImages at Twilight
Saga

Audio CD, 8. August 1994
     Verkaufsrang: 14926      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

bombastischer Science-Fiction-Trip      5 von 5 Punkten
Nach ihrem Debut liefern Saga mit 'Images At Twillight' ihren zweiten Kracher ab! Die Musik ist wieder sehr keyboardlastig. Kurz beschreiben laesst sich das Album als eine maerchenhafte Science-Fiction Oper.

Fette 'Moogs' und eine sehr spacig klingende, wahnsinnig gespielte Akkustikgitarre beginnen den Opener 'It's Time', welcher fuer mich einer der staerksten Opener ueberhaupt ist. Schon kurz darauf setzt Michael Sadler mit seiner gottgleichen Operettenstimme ein. Die Keyboards sind ein wahrer Ohrenschmaus. Tolle wohlfuehl-Moogs und herrliche Keyboardlauefe. Eine treibende Rhythmus-Sektion. Das Gitarrensolo fetzt einfach. Schoener Bombast! Gekonnt vorgetragen. Einer meiner Lieblingstracks!

Mit 'See Them Smile' gehts treibend weiter. Wieder dominieren die Keyboards. Dazu die Saga-typische, rhytmische E-Gitarre, und klasse Keyboard/Gitarrenduelle. Auch Vocoder wird eingesetzt. Dazu triumphiert Sadler wieder mit seinem Gesang.

'Slow Motion' ist eine witzige Nummer mit 'huepfenden' Keyboards und lustigem Gesang. Das wirkt jedoch keineswegs banal. Sondern ist einfach irgendwie maerchenartig und Musical-like, aber alles in diesem Moog-Soundgewand. Die Herzen der Keyboardfans werden hier hoeher schlagen.

'You're Not Alone' ist wieder eine rockigere Nummer und ein Klassiker auf Saga-Konzert. Wieder duellieren sich Gitarre und Keyboard. Klasse vor allem das Moog-Gitarrenduell in der Mitte des Stueckes, aus dem sich ein Solo (wie so oft bei Saga von beiden Instrumenten gleichzeitig gespielt) entfaltet. Dann kommt die Passage, bei dem die Keyboards die Refrainmelodie spielen und Sadler dazu immer nur die Textzeile 'You're Not Alone' beisteuert. Ein Part, bei dem die Zuschauer auf Konzerten immer mit eingeweiht werden.

Doch es gibt keine Ruhepause. 'Take It Or Leave It' ist wieder eine treibende Bombast-Nummer. Wieder im gewohntem Science-Fiction-Soundgewand.

Dann endlich Entspannung. 'Images' ist dann eine Ballade mit herrlichem Pianospiel zu Anfang. Es folgen sehr sphaerische Moogs, der Hoerer schwebt einfach davon. Eine ganz seltsame Akkustikgitarre kommt hinzu. Musik von einer anderen Welt. Sadler setzt erstmals mit ruhigem Gesang ein. Synthies, synthetischer Bass und Akkustikgitarre untermalen das Ganze. Nach einigen Versen folgt der Instrumentalpart mit schwebenden Keyboards und maechtigen Moog-Melodien. Sadlers textloser Gesang setzt dem ganzen dann noch die Krone auf. Ein echte musikalische Perle.

'Hot To Cold' beginnt mit lustigen Keyboards. In den Strophen hat das Stueck eher eine Humor-Note, im Refrain wird wieder an der Bombastskala nach oben geschraubt. Auch hier duerfen natuerlich die Gitarren/Keyboard-Duelle nicht fehlen...

'Mouse In A Maze' beginnt mit ueberlagertem Gesang, ehe wieder fette Gitarren und Moogs einsetzen. Viel Daramtik steckt in dem Titel. Sadler setzt mit der Strophe ein, unterstuetzt von einer starken Rhythmussektion. Der operettenhafte Gesang setzt mal wieder Masstaebe. Die Keyboardlauefe sind goetlich, die Gitarre rifft ordentlich. Das Stueckt endet wieder mit dramatischem Keyboardeinsatz.

Wer steht auf Keyboards und hat lust eine bombastisch-symphonische Maerchenreise durch den Weltraum zu machen?

Bombastisch!!!      5 von 5 Punkten
Images At Twilight
(1979 - Chadd, I. Crichton, J. Crichton, Negus, Sadler)

Nach dem überragenden Debut führen Saga ihre musikalische Linie fort. Der Weggang von Keyboarder Peter Rochon (der einige der Lieder auf "Images At Twilight" noch mitkomponiert hat) und der Einsatz von Greg Chadd ändert nichts am Sound der Gruppe. Kreative Köpfe der Band sind Bassist Jim Crichton und Sänger Michael Sadler.

Auch das Cover des Albums kann man als Fortsetzung des Debuts verstehen. Wurde ein Jahr zuvor das seltsam anmutende Weltrauminsekt (mit Spitznamen "Harold, The Locust") vorgestellt, sieht man es jetzt bei der Zerstörung eines futuristischen New Yorks (mit zerstörtem World Trade Center).

Große Hohepunkte auf "Images At Twilight" sind zweifellos "It's Time" (Chapter Three), "You're Not Alone" und das überragende, sehr melancholische und bombastische "Images" (Chapter One), das für mich das beste Werk auf dem Album darstellt. Die instrumentale Einleitung auf Klavier und Keyboards bei "Images" wird durchaus auch so einem Meisterwerk wie "Firth Of Fith" von Genesis gerecht.

Wie bei den damaligen Saga-Alben üblich ist auf dem ganzen Album auch das ausgezeichnete Zusammenwirken von Ian Crichtons Gitarre und den Keyboards zu nennen, die häufig unisono die selben Läufe spielen und immer wieder mit Virtuosität und Tempo verblüffen. Für mich ist Ian Crichton ein Gitarrist, der vielleicht nicht genug beachtet wurde. Der aber immer wieder sein außergewöhnliches Können zeigte.

Ansonsten gilt das gleiche wie für das Debutalbum: Saga präsentieren schwelgerische Minioperetten mit starkem Rockeinschlag. Fans bombastischer Musik werden auch hier bestens bedient.


Rock der Welten...      4 von 5 Punkten
liefern Saga auch mit ihrem zweiten Album"Images at Twillight" ab. Schade, das es zu den phantasievollen,mystischen Texten und "Chapters" keine Texte gibt, es würde einiges erklären. Aber musikalisch wabern und pluggern die Synthesizer, rocken die Gitarren, das es die wahre Pracht ist und entführen uns in reale und irreale Welten und Michael Sadler singt und jubiliert unaufgeregt dazu.Die wucht der Kompositionen sind nach wie vor sehr durch Synthesizer und Keyboards geprägt und halten die Songs durchaus unter Spannung und nehmen unvorhersehbare Drehungen und Wendungen. Ganz so brilliant im Vergleich zum unübertroffenen Debutalbum(warum gibts das eigentlich zur Zeit nicht in Deutschland?)war/ist "Images" nicht geworden aber sollte als Teil eines Ganzen (Silent Knight/Worlds Apart)gesehen werden.

Ein durchwachsenes 2. Album      3 von 5 Punkten
Also sorry Leute, ich kann die Begeisterung für das 2. Album der Kanadier nicht nachvollziehen. Es hat sicherlich seine Stärken, aber im direkten Vergleich zum Debut bzw. zum 3. Album "Silent Knight" sind einfach einige schwache Songs enthalten.

1979 erschien "Images At Twilight" und konnte leider die hohen Erwartungen, die durch das tolle Debutalbum geweckt wurden, nicht voll erfüllen. Die Songs `See them smile`, `Slow motion` und `Take it or leave it` sind einfach schwach. Das gilt besonders für die 2 erstgenannten. Keine Ahnung ob die Gruppe unbedingt in die Hitparaden der Welt wollte, geschafft haben sie es (noch) nicht. Natürlich sind auch sehr gute Songs vorhanden, besonders die 3 letzten `Images`, `Hot to cold` und `Mouse in a maze` sind bärenstark. Und natürlich auch einer ihrer Klassiker `You` re not alone`.

Ich hab` lange überlegt, aber mehr als 3 Sterne sind nicht drin. Das Album ist insgesamt ganz o.k., mehr aber nicht. In den folgenden Jahren sollten aber d i e Saga-Klassiker schlechthin erscheinen.

saga habens einfach drauf!      5 von 5 Punkten
also, auch wenn viele hier die platte als mittelmässig oder gar als schwächste platte (aus de n ertsen jahren) muss ich sagen, dass diese platte doch was wirklich tolles hat! sei es das wirklich schöne liedchen slow motion, oder das zugeben ein wenig kindische (die strophen) hot to cold, oder das wirklich hymnische youre not alone sowie eine powerrock nummer, die mein absolutres lieblingslied ist (irgendjemand meinte es wäre ein "ausfall") "mouse in maze". das durch einen wirklich witzigen effect bestechendes lied "see them smile" macht spass auch wenn es natürlch nicht die neuerfindeung des saga-rads ist...
der höhepunkt ist und bleibt natürlich images, den schmuse song schlechthin... zu guterletzt schreibe ich noch über den wirklich härtesten song des albums: take it or leave it. der song hat mich umgehauen...

das artwork ist toll, aber ich finde, dass es durchaus ansprechendere gibt...aber gut: muss jeder selber wissen...*g*

eines ist sicher: saga hat sich einiges von QUEEN abgekuckt, was soundgebilde angeht...(meeine zweite lieblingsband der 70er/ 80er/ 90er...

viele grüsse
david

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Behaviour - SagaBehaviour
Saga

Audio CD, 9. August 1994
     Verkaufsrang: 35975      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Die Wende zum "Midterm"      4 von 5 Punkten
Das war mein erstes Saga Album damals. Von der Pop Seite kommend war es ein guter Einstieg: Das Album ist eingängig mit exzellentem Gesang und vielen rockigen Elementen, aber insgesamt untypisch für SAGA.
Die letzten beiden Titel machen Lust auf mehr und weisen auf die unübertroffenen Vorläuferalben hin, die man gleich mitbestellen sollte.
Klangtechnisch ist es eine der besten Aufnahmen der Band - ich wünschte die Vorläufer hätten auch diesen Sound.

Saga unter ihrem Niveau      3 von 5 Punkten
Auf dem „Behaviour"-Album lassen Saga deutlich nach, was nach dem kommerzielleren, aber immer noch rundum guten Vorgänger-Album „Heads Or Tales" schon zu erahnen war. „What Do I Know" bringt 80er-Pop, der wirklich nett anzuhören ist. „Take A Chance" ist ein lustiger Titel. Die anderen Titel sind billiger AOR, bis auf - ja - bis die letzten beiden Tracks. Denn am Schluss explodieren Saga plötzlich. „Here I Am" strahlt von purer Energie, kernige Gitarren-Riffs, typische Saga-Rhythmik und Saga-Keys. Ein kurzes, aber tolles Stück. Daran reiht sich das 6½ Minuten lange (Goodbye) Once Upon A Time, welches ebenfalls wieder die frühere Klasse wieder aufleben lässt.

Fazit: Saga erreichen nicht die Genialität ihrer früheren Alben, wer aber seine Saga-Sammlung um ein paar ausgezeichnete Songs erweitern will und vor simplen AOR-Songs nicht zurückschreckt, der kann bedenkenlos zugreifen. Wer allerdings noch nichts von Saga hat, der sollte lieber zu den Alben „Saga", „Images At Twillight", Silent Knight" und „Worlds Apart" greifen.

Saga am Scheideweg      5 von 5 Punkten
"Goodbye, Once upon a time" heißt der Titel, mit welchem SAGA "Behaviour" ausklingen läßt. Nun, ganz so schlimm kam es nicht, aber dennoch stellt "Behaviour" in vieler Hinsicht eine Zäsur für SAGA dar: Es war das für lange Zeit letzte Album in der klassischen Besetzung mit Steve Negus (dr) und Jim Gilmour (keys). Es war das bis dahin umstrittenste Album der fünf: Denen einen, vor allem den Kritikern, war es zu poppig, den anderen gefiel der "radiotaugliche" Sound. Doch während andere Hits von 1985 schon längst Staub angesetzt haben, klingen das fetzige "Take a chance", "Misbehavoiur", "Out of the shadows", "Here I am" und "Gooodbye" auch heute noch taufrisch. "You and the night" gehört zu den besten Rockballaden, die SAGA je geschrieben hat, und die tibetischen Mönchsgesänge zu Beginn von "Listen to your heart" verzücken den Zuhörer immer wieder aufs neue. Die Virtousität und Verspieltheit der ersten vier Alben vermißt man zwar ein wenig, dafür beigeistert der unheimlich transparente Sound des Albums, welcher nur noch von der unvergeßlichen Live-Darbietung auf der 86-er Tournee überboten wurde. Es sollte 8 Jahre dauern, bis SAGA wieder ein ähnlich gutes Album zustande brachte.

Sehr gutes Album      4 von 5 Punkten
"Behaviour" war eine Wende in Sagas Karriere: Sie bewegten sich mit diesem Album ein bisschen weg von ihrem unterkühlten Techno-Rock und bemühten sich um einen eingängigen, klar strukturierten Sound. Auch musikalisch ist diese CD geprägt von gefälligen Songs, die im Vergleich zu den früheren Werken dennoch etwas rockiger und straffer ausgefallen sind. Neben den bekannten Songs, die auch auf Sagas zahlreichen Kompilationen erhältlich sind, befindet sich jedoch auch unter den restlichen Titeln kein einziger Ausfall. "Behaviour" zählt für mich klar den besten Saga-Alben und der dreidimensionale, hervorragende Sound begeistert auch heute noch.


Saga - SagaSaga
Saga

Audio CD, 27. Juni 2003
     Verkaufsrang: 45145     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Ein Referenz-Debut! Genau das richtige fuer Keyboard- und Science-Fiction-Fanatiker!      5 von 5 Punkten
1978 ging eine kanadische Ausnahmeband an den Start, die in den spaeten Siebzigern und vor allem Anfang der Achziger fuer Aufsehen sorgte und die Progressive Rock-Fahne in dieser schweren Zeit hochhielt. Die Musik der fuenf Kanadier zeichnete sich durch eine unverwechselbare Rhythmik, reichlich Bombast und grandiose Keyboard/Gitarren-Duelle aus. Ueber allem trohnte die Ausnahme-Stimme von Michael Sadler, die in fruehen Zeiten stark operettenhaften Touch hatte. Das Debuet war der erste von vier grossen Saga-Klassikern und zugleich ein Meilenstein der Musikgeschichte. Es war der Beginn von einer grossartigen, bis in die heutige Zeit andauernden Karriere

'How Long' beginnt mit huepfenden Keyboards und sorgt fuer den erster Schock. Das klingt alles etwas nach Techno. Nachdem der erste Schock ueberwunden ist setzt auch schon der Saga-typische Rhythmus ein. Anfangs durch Moogs, spaeter die Gitarre bestimt. Zudem sind noch kleine Gitarrensoli zu hoeren. 'Humble Stance' beginnt mit sphaerischen Moogs, die einen in eine faszinierende Eiswelt entfuehren. Irgendwie hat das ganze eine kalte Atmosphaere. Das Stueck besticht wieder durch die typische Saga-Rhythmik der Gitarre, Sadlers operttenhaften Gesang, interessanten Moogspielereien und Gitarrengefrickel. In der Mitte wird das Tempo angezogen und Jim Gilmour und Ian Crichton geben herrliche Moog/Gitarren-Duelle zum besten. Das Stueck findet schliesslich einen sphaerischen Ausklang mit leisem Gesang. 'Climing The Ladder' beginnt mit einem Gitarre-Intro, ehe Moogs und ein Gitarrenrhythmus einsetzen. Zudem sind wieder herrliche Moog- und Gitarrensoli zu hoeren. Es ist wirklich erstaunlich wie jeder Song den unverwechselbaren Saga-Stil wiedergibt und dabei jeder fuer sich doch so eigenstaendig klingt. 'Will It Be You?' beginnt mit Keyboardlaeufen ehe wieder majestaetische Moogs einsetzen. Herrvorzuheben waere hier besonders das zurueckhaltende Gitarrengefrickel, der steigende Bombast und das Gitarrensolo, welches das Stueck leise ausklingen laesst. 'Perfectionist' beginnt mit Gitarren- und Keyboardlaeufen. Im Anschluss setzen symphonische Moogs ein und der grossartige Gesang ist wirklich sehr unterhaltsam. Es wird zudem wieder an der Bombastskala hochgeschraubt. Eindeutig das symphonischste und beste Stueck der Platte neben 'Humble Stance'. Mit 'Give 'Em The Money' folgt die erste Schwachstelle der Platte. Der unschoene Rhythmus und der merkwuerdige Gesang stoeren. Zum Schluss wird es dann allerdings doch interessant, wenn Jim Gilmour seine Moogs maltraetiert. Bei 'Ice Nice' wird der Hoerer wieder in eine Traumwelt entfuehrt. Ich stelle mir dabei jedesmal nicht nur aufgrund des Titels eine einsame, verlassene Eiswelt vor. Das Stueck lebt vom interesannten Moog-Rhythmus, vom Synthiebass und dem leisen Gesang. Nach einer Weile setzt ein Synthiebass-Rhymthmus, ueber dem Jim Gilmour wieder herrlich Moogsoli herbeizaubert, die auf der Bombastskala hochgeschraubt werden. 'Tired World' ist wieder ein ausladender Song mit reichlich Bombast und herrlichen Soli.

Ein Klasse Album! Pflichtkauf fuer jeden Musikfreund! Und das mir hier keiner mit nervigen Keyboardsounds kommt...

Ein Meilenstein in der Rockgeschichte      5 von 5 Punkten
Ich kann meine Vorschreibern in allen Punkten nur Recht geben. Wer dieses Album nicht im Schrank stehen hat, dem fehlt eines der wichtigsten der Rockgeschichte.
Wer die Möglichkeit hat die Truppe einmal Live zu erleben, wird es so schnell nicht vergessen - ich hatte die Möglichkeit schon 4 mal - also wenn sie in der Nähe sind - hingehen!!!
Leider gibt es den Erstling noch nicht als Remasterte Version - der leichte Rauschteppich läßt sich aber bei sonst ordentlichem Klangbild verschmerzen.


Klasse Einstand!!!      5 von 5 Punkten
Saga
(1978 - I. Crichton, J. Crichton, Negus, Rochon, Sadler)

Die kanadische Band Saga hat einen ganz eigenen Stil geschaffen. Ende der 70er Jahre präsentierten sie eine Musik, die zwar bei weitem nicht so komplex und lyrisch war wie die der Progbands früherer Tage, doch der theatralische Stil im ausgezeichneten Gesang von Michael Sadler und vor allem das filigrane Zusammenspiel zwischen Ian Crichtons E-Gitarre und den schwelgerischen Keyboards, die auf dem Debut noch von Peter Rochon gespielt wurden, schufen breitwandige Miniopern voller Bombast und instrumentalen Ausflügen.

Saga legen dabei eine gehörige Portion Rock und Melodiegefühl in ihre Musik. Von allen Spielarten des Progressive Rock zählt die Musik auf dem Debutalbum gewiß zu den eingängigsten. Liebhaber vertrackter King Crimson Werke oder 20-minütiger Epen von Yes werden also nicht bedient, dafür aber all jene, die großartige Melodien schätzen und schwelgerische Ausstattung.

Saga haben auf ihrem Debut eine ihrer großen Traditionen gegründet. Ein SF-Konzeptwerk, das in diverse Kapitel aufgeteilt ist und lose eingestreut auf den Alben Einzug hält, feiert hier mit den großartigen "Will It Be You" (Chapter Four) und "Tired World" (Chapter Six) seinen Einstand.
Daneben hat es "Humble Stance" zum Liveklassiker geschafft.

Doch auch die anderen Lieder zeigen Klasse und Saga präsentieren sich auf dem Debut in Hochform.
Freunde bombastischer Musik werden ihre helle Freude an Saga haben. Das Album ist gewiß ein Klassiker zu nennen.


Was für ein fulminanter Start !      5 von 5 Punkten
In Europa und Deutschland wurde diese Band mehr oder weniger "im Windschatten" von Neo-Prog-Bands, wo sie zum Teil im Vorprogramm auftrat, bekannt. Daher zählt manch einer auch diese Kanadier zur Neo-Prog-Richtung der Rockmusik. Am ehesten finden sich Prog-Elemente in den ersten drei Alben. An erster Stelle sei hier auf dem Erstling das Stück "Ice Nice" genannt. Etwas länger geraten, aus verschiedenen Teilen bestehend, mit athmosphärisch-nachdenklichen Stellen ausgestattet - ganz ähnlich dem fulminanten Stücken "Images" und "Mouse in a Maze" vom Nachfolgeralbum ("Images at Twilight", 1979).
Diese Stücke erinnern sehr stark an Marillion aus den frühen 80ern.
Grundsätzlich aber schreibt Saga eher "knackige", rhythmusbetonte Songs, mit eingängigen, mitreißenden Refrains, wie etwa hier "How Long", "Climbing the Ladder" etc.
In der Anfangsphase dominieren noch eindeutig die Keyboards, so dass das Ganze einen guten, symphonisch angehauchten Rock ausmachte. Ab Mitte der 80er (s. etwa das Album "Behaviour", 1985) driftete man dann leider in reinen Pop und produzierte eher Ausfälle, bis man sich dann ab Mitte der 90er wieder "fing" und Perlen, wie etwa "Generation 13" und ihre guten Nachfolger produzierte.

Hier bekommt man einen Eindruck davon, wie einerseits intelligente Musik und andererseits "Radio-Tauglichkeit" unter einen Hut zu bekommen sind! Diese Musik macht richtig Spaß !



Trust - SagaTrust
Saga

Audio CD, 21. April 2006
     Verkaufsrang: 45869      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)

Saga bleibt Saga      4 von 5 Punkten
'Trust' in den Player eingelegt - Play-Taste betaetigt - Synthetiksound, Sadlers treibender, leicht krummtaktiker Gesang. Muss das wieder sein? Wird das nicht langsam langweilig? Nein! Wenn der Saga-Gelegenheitshoerer genervt ist, kann ich das nur bestens nachvollziehen. Ich kann mir ja auch nicht staendig AC/DC anhoeren. Aber Saga aendern ihren Stil nun mal nicht mehr. Der Fan bekommt was er sich wuenscht. Na gut, ein bisschen Innovation waere nicht schlecht gewesen, aber warum soll man sich beschweren, wenn man doch gute Musik bekommt, die einfach Spass macht? Die Songs enthalten die Saga-typische Rhytmik, gekonnte Instrumentenbeherrschung, reichlich Keyboard- und Gitarreneinsatz, die typischen Duelle beider Instrumente. Songs wie 'I'm OK', 'It's Your Life', oder das mit typisch-'huepfenden' Gitarren aufwartende 'Back To The Shadows' verspruehen einfach gute Laune! Der charismatische Gesang von Michael Sadler macht auch einfach viel aus. Dies sollte leider sein vorletztes Album sein. Ohne ihn duerften Saga leider ziemlich aufgeschmissen sein. Natuerlich wird wieder ein Song von Jim Gilmour vorgetragen, naemlich das kuerzeste Stueck 'My Friend'. Gimlours Oboe darf dabei natuerlich auch nicht fehlen. Schoene Akkustikgitarre zudem. Das Titelstueck 'Trust' ist harter Natur und hat damit natuerlich ordentlich Druck. Was auch typisch fuer Saga ist, ist dass der vorletzte Track schon nach Abschied klingt, dann aber noch einer draufgesetzt wird. Machen die das mit Absicht? Vergleiche 'Someone Should' - 'Careful Where You Step'(Silent Knight), 'Here I Am' - '(Goodbye) Once Upon A Time'(Behaviour), 'No Man's Land' - 'Without You'(The Security Of Illusion), 'Believe' - 'Don't Make A Sound'(Network). Immer sind die vorletzten Nummern so stark, das man meint es waere Ende. Dann werden die Songs nochmal getoppt oder nur ganz knapp unterboten. Eine seltsame Eigenart...

Ein Album, dass wieder einmal Spass macht. Der Saga-Gelegenheitshoerer braucht hir nicht zugreifen, der Fan muss natuerlich. Das Drumspiel wurde hier uebrigens an Brian Doerner abgegeben, der auch auf dem 2007er '10,000 Days' mit dabei war.

P.S. Ich hatte selber das Glueck, bei der 'Trust'-Tour beim Konzert in Hildesheim dabei gewesen zu sein. Bei der Stadion-Stimmung, die sie entfachten haben, wunderte ich schon ein bisschen mich, dass Saga in einer Sporthalle(!) spielen mussten. Ich kann aber nur sagen, es war ein Erlebnis. Sadler macht einfach Stimmung, es macht tierisch Spass, der Band zuzusehen. Im uebrigen war der Titeltrack der Opener, das hat einfach von vorn herein gerockt! Nach Sadlers Ausstieg nach '10,000 Days' wird leider keiner mehr in den Genuss eines solchen Konzertes kommen. Ich bin jedenfalls froh, dabei gewesen zu sein.

Ein würdiger Abschluss      4 von 5 Punkten
Ganz erreichen sie die Höhen früherer Tage nicht mehr, aber das aktuelle Album ist einmal mehr ein Meilenstein im Schaffen der Kanadier und wohl auch der würdige Abschluss der Bandgeschichte. Michael Sadler wird Ende des Jahres Schluss machen, der charismatische Sänger mit der unverwechselbaren Stimme dürfte, ähnlich wie Freddy Mercury bei Queen, wohl kaum zu ersetzen sein. Das Album geht back to the roots und erinnert an die großen Tage der Bandanfänge. "That}s it`s far as i}ll go" ist der richtige Opener, der die Richtung vorgibt. Weitere Anspieltipps: "I}m okay", "Trust"; "Ice in the rain"; "On the other side". Eine DVD lässt die Entstehung der CD miterleben. Die ganze CD macht einfach Spaß und weckt die Vorfreude auf die wohl letzte Tournee der Band in dieser Besetzung.

TRUST ist der richtige Titel für diese CD      5 von 5 Punkten
Denn wenn man sich alle 1-3 Jahre die neueste Veröffentlichung der Kanadier kauft, dann muss man sagen, dass sich der Trust (das Vertrauen) in die Combo gelohnt hat, denn m.E. ist das die beste CD, die SAGA seit SECURITY OF ILLUSION im Jahre 93 rausgebracht haben, Glückwunsch. Und vor allem ist ausser vielleicht MY FRIEND (Geschmackssache) kein loser zu finden, aber dafür mindestens 5 HIGHLIGHTS
Anspieltips: 1/6/7/8/10


"Trust" in Saga      4 von 5 Punkten
In den 90ern haben Saga einige nicht ganz so starke Alben veröffentlicht. Seit der "Full Circle" von 1999 ist dies aber anders, jedes Album seither ist richtig gut. Das gilt auch für "Trust" von 2006.

Ich finde "Trust" allerdings nicht besser als "Network" oder "Marathon". Der Opener `That`s as far as I`ll go` fängt ein bißchen ungewöhnlich an. Die Synths hören sich nach Saga Mitte der 90er an. Dann steigert sich der Song aber noch mit gutem Gitarrensolo von Ian Crichton. Der nächste Song `Back to the shadows` ist aber dann wieder ganz typisch für Saga. Und so geht es weiter, alles typisch für die Gruppe um Michael Sadler. Mal etwas poppiger, mal etwas rockiger. `I`m o.k.` fängt z.B. recht poppig an, aber dann kommen gute Keyboard- und Gitarrenpassagen. `Time to play` ist eher rockiger, bei `My friend` überzeugt Jim Gilmour, der hier auch singt. Der Titelsong ist ganz stark.
Ich kann aber absolut nicht nachvollziehen, warum einige Rezensenten "Marathon" verteufeln und "Trust" in den Himmel loben. Dafür sind die Platten einfach zu ähnlich. Unter dem Strich muss man feststellen, seit `99 bekommt man wieder Saga, wenn man Saga kauft.

"Trust" ist richtig gut, gar keine Frage. Aber für die Höchstnote reicht es auch diesmal nicht. Dafür kommt mir alles zu bekannt und schon mal gehört vor. Daher 4 Sterne.



endlich wieder ein Album daß den Namen SAGA verdient      5 von 5 Punkten
Ich kann mich den Worten von H.Swoch nur anschließen, denn für mich als Fan der ersten Stunde war nach dem 85er Album schluß mit SAGA. Das 92er Reunion-Album "Security of illusion" weckte Hoffnungen, die mit dem Nachfolger "Steel Umbrellas" jäh zerstört wurden.
Als mir jemand sagte ich solle mir das aktuelle Album anhören wollte ich es zunächst nicht glauben, aber schon nach den ersten Songs schwelgte ich im neuen alten Sound der Band - Bravo!
Auch Tastenmann Jim Gilmour brachte es fertig seine neuen Geräte fast wie die Alten klingen zu lassen.
Alles in allem endlich ein Album wie ich es von SAGA mir schon lange gewünscht habe- sehr schön.


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Remember When-the Very Best - SagaRemember When-the Very Best
Saga

Audio CD, 26. Mai 2006
     Verkaufsrang: 8982      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Very Best (of SPV)      3 von 5 Punkten
Saga, das waren die Prog-Rocker der 80er Jahre mit unzähligen Hits wie Humble Stance, How Long, The Flyer, On The Loose oder Wind Him Up. Diese und einige andere Songs aus der Zeit, bevor sie zum Hannoverschen Label SPV wechselten, sind auch auf dieser Zusammenstellung enthalten, allerdings "nur" in den Liveversionen vom 1997er Album "Detours", erschienen bei - richtig: SPV. Dazu das Beste von vier Studioalben und dem Live-Konzeptalbum "Chapters" aus der SPV-Schmiede.
Insgesamt ein umfassender Überblick, aber wer auf die Originale von damals steht, liegt mit "Remember When" möglicherweise etwas daneben und sollte sich lieber "The Very Best Of Saga" von 1994 und als Ergänzung das komplette und wirklich gute "Detours"-Livealbum zulegen. Einsteiger sind damit allemal besser bedient und echte Saga-Fans brauchen "Remember When" eigentlich nicht wirklich.

Für Neueinsteiger!      3 von 5 Punkten
Gerade noch auf unsrer Showbühne und jetzt schon wieder mit Neuheiten im CD Regal? Na ja nicht ganz, knapp ein Monat nach dem gelungenen Trust" Output präsentiert Kanadas Prog Rock Institution nun einen neuen Best Of Doppeldecker. So weit so gut, allemal gerechtfertigt, und auch wenn grad mal erst ein halbes Jährchen seit Chapters Live" vergangen ist und Remember When" auch nicht wirklich die ersten SAGA Compilation ist, macht ein Sammelsurium aus Hits der letzten 30 Jahre für einige potentielle Käufer immer wieder Sinn. 26 Tracks quer durch die History gibt's zu bestaunen, zehn von ihnen (...rechtlicherweise jene, die nicht unter SPV releast wurden wohlgemerkt...) in superben Live Versionen, begeleitet von einem recht aufschlussreichen, jedoch in liebloses Booklet getippten Begleittext und verpackt in ein noch viel lieblos und billiger scheinendes Verbrechen von Coverartwork. Irgendwie optisch sehr unmotiviert meine Herren. Klar die Songs sprechen hier für sich, die Art und Weise ihrer neuerlichen Präsentation jedoch lässt jedoch eher auf ein zwischenzeitliches Kohlemachen, denn eine ernst gemeinte Retrospektive schließen, weshalb Fans der Band die Scheibe wohl noch weniger benötigen werden.

Remember When", das sind 26 Hits der Prog Rock History, wer SAGA noch nicht kennt, kann schmerzlos zugreifen um die Welt der Kanadier zu entdecken, für langjährige Fans ist das Teil aber wohl eher nebensächlich.


kleine Mogelpackung      2 von 5 Punkten
"The Very best of Saga" steht drauf und "including Wind him up etc..".
Aber nur als Live Aufnahmen!Dazu fehlen viele alte Klassiker.Ob nun Saga ihre "SPV"-Ära revue-passieren lassen will oder nicht kann dem Käufer ja egal sein.

Ich empfehle die Live CD "In Transit" und die bestof Doppel-CD "The Works".


Gute Zusammenstellung der Prog-Rocker!      4 von 5 Punkten
Auf dieser Zusammenstellung lassen Saga Ihre "SPV"-Jahre Revue passieren. Man erhält die bekanntesten Saga-Klassiker in Liveversionen Alben "Detours" und "Chapters Live", sowie die besten Tracks der letzten Studioalben "Full Circle", "House of Cards", "Marathon" und "Network".

Für Einsteiger ist diese Zusammenstellung höchst emfehlenswert, für Fans ohnehin ein Muß!

Anspieltips: Humble Stance (Live), If I were you und das fetzige Don't make a Sound!

keine echte Best Of      3 von 5 Punkten
Keine Frage, SAGA sind immer noch eine fantastische Band, wer die Band kürzlich live gesehen, kann mir sicherlich zustimmen. Diese Doppel-CD vereint die Songs der SPV-Ära, d.h. vornehmlich neues Material. Die ganzen alten Hits (Wind him up, The Flyer, Humble Stance, How long etc.) sind nur in neuen Live-Versionen vorhanden. Offenbar wollte da jemand Lizenzgebühren für die Rechtehalter der frühen Werke sparen. Fazit: Kein schlechter Überblick der neuen SAGA-Phase, aber dem kompletten Schaffen der Band wird diese Best of bei weitem nicht gerecht, dafür fehlen einfach die Originalaufnahmen der frühen Hits.


Chapters Live - SagaChapters Live
Saga

Audio CD, 30. September 2005
     Verkaufsrang: 40559      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Mit Chapters Live lüften Saga eines der größten Geheimnisse ihrer Karriere und präsentieren erstmals ihr epochalstes Mammutwerk in voller Länge.

Bereits auf dem Debütalbum Saga (1978) konfrontierten die kanadischen Progrocker ihre Fans mit Auszügen aus der insgesamt 16-teiligen Konzeptstory, die erst 25 Jahre später auf Marathon vollendet wurde. Da man die einzelnen Kapitel nicht in chronologischer Reihenfolge veröffentlichte, blieb der textliche Hintergrund lange diffus und die Grundausrichtung der Geschichte unklar. Auf Chapters Live werden erstmals alle Kapitel zu einem schlüssigen Ganzen verbunden. Große Hits sucht man auf der 82-minütigen Doppel-CD zwar nahezu vergeblich, dafür gefällt der Konzertmitschnitt aber mit einer stimmigen Atmosphäre, eleganten Spannungsbögen und einer endlich nachvollziehbaren Storyline. Spieltechnisch ist hier eh alles im dunkelgrünen Bereich, so dass sich Saga-Freunde das musikhistorisch wertvolle Tondokument bedenkenlos ins Regal stellen können. -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Warum wird die CD teilweise so schlecht gemacht,      5 von 5 Punkten
ich verstehe das überhaupt nicht.
Man weiß doch was einen erwartet. Alle Chapters, die in 30 Jahren in unregelmäßiger Weise in die meisten SAGA Veröffentlichungen eingebaut wurden. Um die Spannung zu erhalten natürlich nicht in der richtigen Reihenfolge.

Dann macht es doch auch Mal Sinn diese nach Vollendung als Gesamtstory zu veröffentlichen.

Natürlich sind hier nicht die allergrößten SAGA Hits vorhanden, aber es geht hier ja auch mehr um die Story und die Interpretationsmöglichkeiten eines jeden Einzelnen.
Und der Klang ist doch auch vollkommen in Ordnung, für Live Verhältnisse sogar sehr gut. Ich weiß gar nicht warum manche mit dem Sound so kritisch umgehen???
Große Ansagen oder sonstiges Schnickschnack gibt es hier nicht, 2 bis 3 Mal hört man das Publikum die Refrains singen und fertig. Aber m.E. auf alle Fälle besser als wenn man die Lieder einfach im Studio neu aufgenommen und veröffentlicht hätte.
Wer also eine Best of SAGA erwartet liegt hier falsch. Wie gesagt, das ist auch gar nicht gewollt.


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Marathon - SagaMarathon
Saga

Audio CD, 5. Februar 2003
     Verkaufsrang: 18788     

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Manche Bands sind einfach nicht kaputtzukriegen. Auch nach einem Vierteljahrhundert im Musikbusiness denken Saga immer noch nicht an die Rente, sondern liefern mit schöner Regelmäßigkeit gute Alben ab. Die neuen Songs knüpfen stilistisch genau da an, wo Full Circle und House Of Cards angesiedelt waren -- typischer Saga-Stoff, wie man ihn seit den späten Siebzigern kennt.

Experimente wie auf Generation 13 oder Pleasure & The Pain gibt es auf Marathon nicht. So preist Keyboarder Jim Crichton den neuen Longplayer an und trifft damit genau ins Schwarze. Zusammen mit seinem Bruder Ian und Michael Sadler, Jim Gilmour und Steve Negus hat er eine weitere klassische Saga-Scheibe abgeliefert, die progressiven Rock mit einer satten Prise Wohlfühl-Pop kombiniert und von der Grundatmosphäre her problemlos aus den Seventies stammen könnte.

Die elf Songs bewegen sich zielsicher zwischen anspruchsvollen Epen, entspannten Balladen und straighten Rockern und dürften der Fangemeinde exakt jenen Stoff liefern, den sie von dem kanadischen Quintett erwartet. --Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)

Warum so kritisch?      4 von 5 Punkten
Ich kann die schlechten Kritiken zu dieser Platte nicht nachvollziehen (und es gibt einige schlechte Kritiken). Als Saga in der 90ern wiklich schlechte Platten wie "Steel Umbrellas" gemacht haben bzw. ihren Stil mit den folgenden CDs fast vollständig geändert haben, waren fast alle Fans am motzen. Seit "Full Circle" und "House of Cards", übrigens auch zwei klasse Platten, haben sie zu ihrem Stil zurückgefunden. Sie machen zwar wirklich nichts neues, inovatives mehr, dass was sie machen, machen sie aber richtig prima!! Mir gefällt die vorliegende CD jedenfalls, Saga wie man sie kennt und wie sie sein sollten. Anspieltips: `Marathon`, `How are you` und `Worlds apart`. Viell. ist "Marathon" ein Tick härter, als die CDs davor, die Gitarre von Ian erinnert mich an die "Security of Illusion-CD", die von vielen Fans ja als eine der härteren bezeichnet wird, sicher zu recht.
Saga-Fans: Wenn Euch die "Security.." die "Full Circle" und "House of Cards" gefallen, könnt Ihr "Marathon" bedenkenlos kaufen.



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Network - SagaNetwork
Saga

Audio CD, 20. September 2004
     Verkaufsrang: 58192      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Auch nach einem Vierteljahrhundert Edel-Progrock bleiben Saga ihrem ureigenen Stil treu und liefern ein weiteres hochklassiges Feinkostalbum ab, das mit zeitlosen Gänsehaut-Vibes brilliert.

Seit ihrem Debüt Saga (1978) gelten die Kanadier als eine der wichtigsten nordamerikanischen Progressive-Rock-Bands und eines der wenigen ernst zu nehmenden Gegengewichte zum Euro-Prog à la Genesis, Yes oder Pink Floyd. Auch auf Network verbindet das Quintett wieder mit beeindruckender Lässigkeit leichtfüßige Rhythmen, dicht gewebte Soundteppiche und zauberhafte Melodien zu einer Klangkathedrale, in die man immer wieder gerne einkehrt. Insbesondere Ian Crichtons markante Gitarren-Licks, die Synthie-Seelenstreichler seines Bruders Jim und natürlich Michael Sadlers einzigartige Samtstimme ziehen den Hörer unwiderstehlich in ihren Bann, und auch wenn die zehn neuen Songs den Progrock nicht neu erfinden, gehören sie zum Besten, was das Genre in den letzten Jahren hervorgebracht hat. -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)

Eines meiner Lieblingsalben von SAGA      5 von 5 Punkten
Bei diesem Album hat es bei mir sofort gefunkt! Mir haben die Vorgänger "House of Cards" und "Marathon" schon gut gefallen, aber "Network" finde ich noch eine Klasse besser. Einziger Wermuthstropfen ist der dünne Sound (insbesondere das Schlagzeug sei hier erwähnt). Das hätte man wirklich besser machen können.


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Kuschelklassik Vol. 6 - Verschiedene InterpretenKuschelklassik Vol. 6
Verschiedene Interpreten

Audio CD, 22. September 2003
     Verkaufsrang: 2496     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Gute Titelauswahl - tolle Mischung aus Klassik      4 von 5 Punkten
Habe diese CD und finde, es ist eine sehr abwechslungsreiche CD. Da ist für jeden etwas dabei, der klassische Musik mag. Nicht nur alte, eher "traditionelle" Künstler wie Bach sind auf der CD vertreten, sondern auch "moderne" Klassik. Hörvergnügen pur. Einziger Wehmutstrophen: Es sind nur unter 20 Titel auf beiden CDs vertreten und dafür über 22 Euro ausgeben? Ich überlege auch immer wieder, ob ich nicht warten soll, bis CDs runtergesetzt werden, ehe ich sie mir kaufe.

Preis-Leistungs-Verhältnis: 2 (Stand: 18.7.04)

Mein Klassiker      5 von 5 Punkten
Diese CD ist wie alle aus dieser Reihe sehr schön für kuschelige Stunden zu zweit, aber auch zum alleine hören oder wenn Freunde da sind. Wie immer sind schöne klassische Lieder, aber auch Filmmusik auf der CD enthalten. Dies sind meist die besten.Auch das Booklet ist wie gewohnt ausführlich und von den Bildern sehr ansprechend.
Diese CD ist ein absolutes Muss, wenn man bereits die ersten 5 Kuschelklassik CD's hat.

Überrascht...      5 von 5 Punkten
...war ich beim Anhören der Kuschelklassik 6, die ich von meinem Freund geschenkt bekommen habe, wie viele Stücke auf der CD ich als Nicht-Klassik-Kennerin kannte, aber nie wusste, wie sie heißen oder von wem sie komponiert wurden. Ich hätte nie gedacht, dass diese Musik so wunderschön ist. Man kann herrlich relaxen dabei - abschalten, den Alltag vergessen... Kurz, eine CD, bei der man kein "Klassik-Insider" sein muss, um sie genießen zu können.

Klassik zum Träumen      4 von 5 Punkten
Kuschelklassik 6 fügt sich nahtlos in die Reihe seiner Vorgänger ein, sogar die gesungenen Titel am Ende jeder CD sind wieder da. Hauptsächlich klassische Musik, die durch einige ungewöhnlichere Stücke (wie z.B. "Nothing else matters" in einer sehr ruhigen Streicher-Instrumentalversion und auf Klassik getrimmt) aufgelockert wird. Ausgezeichnet geeignet zum Träumen, zum Kuscheln oder einfach zum Entspannen. Wem die anderen 5 Ausgaben gefallen haben, der kann bedenkenlos zugreifen, meiner Meinung nach ist die Ausgabe 6 sogar eine der besseren.



Full Circle - SagaFull Circle
Saga

Audio CD, 3. September 1999
     Verkaufsrang: 68274      Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen.

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

SAGAs Kehrtwende !      5 von 5 Punkten
Fast eineinhalb Jahrzehnte lang mussten treue SAGA-Anhänger ertragen, dass sich ihre einstigen Progrock-Idole offensichtlich in einer Phase der musikalischen Orientierung und Selbstfindung befanden.

Seit der Veröffentlichung von "Wildest Dreams"(1987) bis hin zum absoluten SAGA-Kariere-Tiefpunkt "Pleasure & Pain" (1997) hatten die Kanadier es geschafft, durch ein ständiges Hin und Her der unterschiedlichsten Stilrichtungen selbst eingefleischte Fans verzweifeln zu lassen. Zwischendurch waren durchaus brauchbare Alben dabei, aber fast nach jeder vielversprechenden Veröffentlichung (z.B. "Security Of Illusion") folgte ein unakzeptabler Output (wie "Steel Umbrellas").

Offensichtlich hatten SAGA selbst erkannt, dass es so nicht weitergehen konnte und mit "Full Circle" (1999) angekündigt, man wolle musikalisch wieder zu alten SAGA-Wurzeln zurückkehren und die unsäglichen Experimente beenden.

Schon beim Anblick des Booklets von "Full Circle" wird man an die goldenen Zeiten errinnert, denn das sich häutende SAGA-Insekt stellt optisch den direkten Bezug zu den berühmten Klassikern her. Als zusätzliches Bonbon haben SAGA sogar ihre geheimnisvollen Chapters wieder fortgesetzt, was zusätzlich nostalgische Gefühle aufkommen läßt.

Auch beim ersten Durchhören wird erkennbar, dass keinerlei saga-untypische Stil-Eskapaden oder Experimente mehr zu befürchten sind. Eingängige aber doch anspruchsvolle Rocknummern wie "Remember When", "The One", oder "Time Bomb" fallen sehr angenehm auf und erzeugen sogar einen kleinen Funken der Magie, die einst SAGA auszeichneten. Aber auch die ruhigeren Stücke wie "Follow Me", "Home" oder "Not This Way" besitzen sehr viel Substanz und Wiedererkennungswert. Das absolute Highlight des Longplayers dürfte allerdings "Uncle Albert Eyes" sein, das die Reihe der sagenhaften Chapters mehr als würdig fortsetzt.

Überhaupt, es ist kein einziger Ausfall auf diesem Album zu finden, denn auch vermeintlich schwächere Songs entwickeln mit der Zeit ihren Charme. Man muss dieses Album wirklich mehrmals durchhören, damit sich die Songs richtig einprägen, danach aber hinterläßt es einen sehr angenehmen und homogenen Eindruck.

Sicherlich sind die Keybord-Gitarre-Duelle zwischen Mr. Gilmour und Mr. Ian Crichton etwas spärlich und zaghaft ausgefallen, auch fehlt es an einigen Stellen am mitreißenden Schwung und Spielwitz, doch das alles ist letztendlich Jammern auf recht hohem Niveau. Obwohl die ständig gerühmten Klassiker qualitativ nicht erreicht werden, ein (auch für SAGA-Verhältnisse) gutes Album ist "Full Circle" allemal.

Wenn man die eingangs erwähnte Vorgeschichte zu "Full Circle" kennt, freut man sich erst recht, dass SAGA endlich die Kurve gekriegt haben und wieder mit ureigener Identität und voller Selbstvertrauen ins 21.Jahrhundert hineinrocken. (Siehe aktuelles Trust-Album !!)

Als langjähriger Sympathisant gebe ich, diesem für SAGA sehr wichtigen Album, 5 Sterne.
( Nicht-SAGA-Fans können einen Stern abziehen )

Mehrmals hören ist nötig      5 von 5 Punkten
Vor einigen Monaten hatte ich mir diese CD gekauft und wieder verkauft, da ich sie nicht ertragen konnte.

Der Fehler, den ich machte, war, die CD mit den "alten" Saga Alben zu vergleichen.

Dann kaufte ich die DVD "All Areas - live in Bonn", auf der sich auch einige Songs von Full Circle befinden. Die fand ich gar nicht so schlecht und orderte jetzt Full Circle erneut. Es befinden sich auch drei "Chapter-Songs" auf der CD.
Jetzt gefällt mir die CD ausgesprochen gut.

Die "neuen" Saga Scheiben muss man sich erarbeiten, da sie nicht gerade "leichte Musik" sind. Nach mehrmaligem Hören und einwirken lassen, prägen sich die Songs ein, dann brennen sie sich ein und dann ist man Saga-süchtig.
Besser geht's nicht

knackige Rock-Scheibe mit fettem Sound      4 von 5 Punkten
Auf „Full Circle" haben Saga den Wunsch der Fans erfüllt und sind „Back To The Roots" gegangen. Es finden sich wieder die typischen Saga-Merkmale, die frühere Alben ausgezeichnet haben. Sprich: treibende Stücke in typischer Saga-Rhythmik, die unverwechselbaren Keyboard-Gitarren-Duelle und die unnachahmlichen Sadler-Vocals.

Das Album hat einen fetten Sound und kommt somit richtig frisch daher, es ist rockig, knackig und bombastisch und es gibt satte Keyboards und Gitarren.

Zu den besten Nummern gehören „Remeber When" und „Uncle Alberts Eyes", die Saga in alter Manier zeigen, sowie die knackigen Rocksongs „The One" und „Time Bomb". Auch die ruhigen Stücke, wie das von Jim Gilmour gesungene „Not This Way" und das im Refrain von einem Kinderchor vorgetragene „Follow Me" sind rundum gelungen. Auch die restlichen Stücke stehen dem im nichts nach, es gibt also wirklich keinen einzigen Ausfall auf dieser CD.

sehr schön!      4 von 5 Punkten
ich bin der meinung, dass saga nie eine wirklich schwache phase hatten, da man in jedem album doch noch irgendetwas gutes sehen konnte...(ich finde z.B. "never alone" von steel umbrellas wirklich toll)

nun ja, ich habe mich beim anblick dieser cd gefreut, dass saga sich nicht unterkriegen lassen von irgendwelchen fachidioten, die meinen saga zu sagen wie sie zu spielen haben (grösstenteils: kritikenschreiber in zeitungen)

also ich will jetzt mal ein wenig auf die songs eingehen

die rocker remember when, the one, a night to remember, uncle albert und time bomb sind wirkliche burner, lediglich a night to remember finde ich ein wenig langgezogen und auch ein wenig einfallslos da das lied (genau wie on the loose) eigentlich nur auf einer harmonie basiert...

die restlichen 5 songs
sind allesamt balladen die alle wirklich toll sind... besonders goodbye finde ich genial....das ist wirklich das highlight der platte und muss an den schluss (nicht nur weiils goodbye heisst)

das ganze konzept des albums ist wirklich gelungen...(toll finde ich auch, dass der "neue" golden boy (= das ist das insekt, was auf den ersten drei alben forne drauf ist) aus dem toten "alten golden boy schlüpft)

zum sound: es hört sich teilweiise ein wenig semiprofessionell an, da der drumer auf einem electrischem schlagzeug spielt, welches immer die gleichen soundeinsteullungen hat, die ein achustisches schlagzeug darstellen sollen. leider klingt das nicht soooo toll... (das wurde gott sei dank auf house of cards besser gemacht)

abschlessend: geile songs, aber house of cards ist NOCH besser!

Der Kreis schließt sich      5 von 5 Punkten
Als ich das Album kaufte, dachte ich SAGA würde mit dieser CD von der Rockbühne abtreten.Weil man aber noch was Geld in die Rentenkasse regnen lassen wollte, kam mit "House of Cards" ja noch mal eine Zugabe hinterher.Na egal, "Full Circle" versöhnt Alben wie "Worlds Apart" und "Heads or Tales" mit Ideen und Klängen aus "Steel Umbrellas" und "Behaviour" zu zeitlosen Rock-Klängen der neunziger.Ein konsequentes Comeback!Für die Fans der ersten drei Platten aber wahrscheinlich wieder ein unverdaulicher Brocken.

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Worlds Apart - SagaWorlds Apart
Saga

Audio CD, 7. Juli 2005
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Klassiker...      5 von 5 Punkten
Worlds Apart
(1981 - I. Crichton, J. Crichton, Gilmour, Negus, Sadler)

Auch "Worlds Apart" ist ein weiterer Klassiker von Saga geworden. Doch erstmals zeigen sich auch Änderungen in der Musik. Sicherlich auch unter dem Einfluß von Produzent Rupert Hine (der als Produzent u.a. auch für Camel, Robert Palmer, aber auch Chris DeBurgh tätig war) und dem sich stetig ändernden Zeitgeist zeigen sich Saga auf "Worlds Apart" sehr viel kompakter als zuvor noch.

Die bombastisch-spacigen Keyboardpassagen wurden deutlich zurückgenommen - geblieben ist aber das nur noch perfekt zu nennende Zusammenspiel zwischen Ian Crichtons Hochgeschwindigkeitsgitarre und Jim Gilmours Keyboards. Wie die beiden sich gegenseitig die Bälle musikalisch zuspielen ist wirklich ein Hochgenuß.

"Worlds Apart" hat mit "On The Loose" gewiß einen der großen Saga-Klassiker. Das Lied ist sehr eingängig gehalten aber dennoch kunstvoll durcharrangiert, es geht sofort ins Blut über und reißt den Zuhörer mit.

Weitere Höhepunkte sind "Wind Him Up" und "Framed" - und natürlich der einzige richtige Epos auf dem Album: "No Stranger" (Chapter Eight), das nochmal den früheren Weg der Band reflektiert.

Nicht ganz so gelungen finde ich allerdings "No Regrets" (Chapter Five), bei dem zum ersten Mal Jim Gilmour singt. Irgendwie klingt das Lied nach einem Schlaflied für kleine Kinder und es zündet nicht so recht bei mir.

Das ist aber auch der einzige kleine Schwachpunkt auf einem sehr rockigen, kunstvollen und eingängigen Album. Sagas Stil ist immer noch sehr gut zu erkennen. Wer allerdings die bombastischen Minioperetten der vorherigen Alben sehr mochte könnte auf "Worlds Apart" etwas vermissen.

Vielleicht aber auch deshalb und aufgrund einiger überragender Rocksongs war "Worlds Apart" auch kommerziell ein großer Durchbruch für die Band. Es ist auf jeden Fall ein Meisterwerk der Gruppe. Die ersten vier Alben von Saga sind unbestritten allesamt Klassiker und gehören zum Besten, was die Band überhaupt produziert hat. Sie sollten in keiner Sammlung fehlen.


Affengeiler Pop-Rock!      5 von 5 Punkten
Mit diesem Album gelingt Saga der (finanzielle) Durchbruch. Vor allem mit dem Hit "On the Loose".
Die Stücke sind jetzt kürzer, pointierter, song-mäßig aufgebaut. Das bedeutet, daß das klassische "Radio-Song-Format" eingesetzt wird: Strofe-Bridge-Refrain. Ein sehr gutes Beispiel ist eben gleich das erste Stück. Die Melodien sind zwar sehr gut und mitreißend, die Rythmen treibend. Doch durch die Song-Strukur besteht stets Gefahr, daß man es sich schnell überhört, da dadurch die Stücke vorhersehbar werden. Die Herren bauen zwar immer mal "kleine Überraschungen", etwa Gitarren- und Keyboardsoli, oder auch mal eine andere Melodiesequenz ein. Grundsätzlich jedoch zielen sie eindeutig in Richtung großes Publikum.
Trotzdem volle Punktzahl, denn diese Musik macht einfach süchtig! Etwa "Wind Him Up" haut mich immer wieder durch den hymnenmäßigen Refrain um. "Amnesia" ist recht einfach gehalten, jedoch auch hier stimmt es melodisch einfach, es ist packend.

Saga hat einen einzigen Schwachpunkt, der sich durch alle ihre Werke hindurch zieht: Das Hauptthema eines Songs - Refrain - wird stets viel zu oft wiederholt. Wenn sie nicht so gute, kraftvolle, packende Melodien schreiben könnten und der Sound, die Arrangements so hochqualitativ wären, wäre es wohl ein fataler Schwachpunkt...



Trust/Spec.ed. [CD + DVD] - SagaTrust/Spec.ed. [CD + DVD]
Saga

Audio CD, 21. April 2006
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Wie zu früheren Zeiten ??      4 von 5 Punkten
Nachdem ich mir die ganz hervorragende Live-Doppel-DVD "Worlds Apart Revisited" zugelegt hatte, entschied ich mich, auch das aktuelle Album "Trust" meinem CD-Fundus hinzuzufügen.

Nach dem ersten Hineinhören hatte ich ein etwas zwiespältiges Gefühl: Während der Opener "That's as far as I'll go" mit schönen Gilmore-typischen Sequencer-Figuren und einer stringenten Song-Struktur richtig ins Herz geht und in der Tat an alte Zeiten (bzw. alten Sound) anknüpft, schien der Rest so vor sich hinzuplätschern. Vor allem "My friend" ist ein wirklich ärgerlicher Ausrutscher mit leierndem, trägem Gesang, der an unselige "Pleasure and Pain"-Zeiten erinnert. Nach mehrmaligem Hören erschließt sich einem das Album jedoch mehr und mehr, sodass man mit Freude zuhört.

Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass die Band (leider mal wieder) nicht so recht wusste, wo der musikalische Hase denn nun langhoppeln solle. Dies äußert sich meines Erachtens vor allem in der Melodieführung und der bei einigen Songs festzustellenden "Überproduktion" (vor allem, was den Einsatz der Keyboards angeht !). Einige Songs wirken etwas zu "fett" und leicht unausgegoren; die für die Band typische musikalische Transparenz hinsichtlich Song-Struktur und Instrumentierung fehlt bei manchen Songs schlicht und ergreifend. Andererseits findet man wiederum Stellen, die an das filigrane Spiel von YES heranreichen (ich denke da an "Footsteps in the hall").

Fazit: Eine musikalische Weiterentwicklung stellt das Album durchaus dar, was ich auch in meiner Bewertung berücksichtige. Wer aber SAGA in altem Stil a la "Silent Knight" oder "Worlds Apart" erwartet, wie es in den Rezensionen unten zum Teil anklingt, wird nicht so recht auf seine Kosten kommen (hier empfehle ich die oben erwähnte Live-Doppel-DVD). Deshalb 3,5 Sterne (gerundet: 4).

Genau der richtige Titel für diese SAGA CD      5 von 5 Punkten
Denn wenn man sich alle 1-3 Jahre die neueste Veröffentlichung der Kanadier kauft, dann muss man sagen, dass sich der Trust (das Vertrauen) in die Combo gelohnt hat, denn m.E. ist das die beste CD, die SAGA seit SECURITY OF ILLUSION im Jahre 93 rausgebracht haben, Glückwunsch. Und vor allem ist ausser vielleicht MY FRIEND (Geschmackssache) kein loser zu finden, aber dafür mindestens 5 HIGHLIGHTS
Anspieltips: 1/6/7/8/10

Überzeugt mich auch nicht mehr...      2 von 5 Punkten
...ganz ehrlich, ich verstehe die ganzen positiven SAGA-Rezension der letzten Jahre nicht. ich war früher immer ein absoluter Die-Hard-Fan, sogar "Behaviour" fand ich noch genial. Aber da gings schon langsam los. "Beginners Guide to Throwing Shapes" konnte ich auch noch sehr viel abgewinnen, "Generation 13" war zwischendrin absolut brilliant. Aber ansonsten erlebe ich nur noch, wie ich es empfinde, selbstverliebtes geplänkel und zahloses, unnötiges Aufwärmen alter Live-Songs. Auch "Trust" hat mich irgendwie enttäuscht. Der einzige Lichtblick war für mich ein kurzes Instrumental auf der DVD, das aber nicht auf der CD zu sein scheint - ich hör gar nicht mehr richtig rein. Sorry Jungs, aber irgendwie...dreht Ihr Euch im Kreis, ist mein Eindruck zu den ganzen Saga-Alben der letzten Jahre.

Phan TRUST isch!      5 von 5 Punkten
Ja ja ja ja ja!! DAS ist es! DAS ist SAGA!

Wo wart ihr denn die letzten Jahre, Jungs?
DAS seid ihr, wie wir euch lieben!
Ein HAMMERALBUM.

Die ersten vier Alben plus "In Transit" und die phantastische "Generation 13", das sollte man in der Sammlung haben. Die anderen Alben bewegen sich zwischen "Na ja" und "Oh je", als Fan hat man sie aus Solidarität eben im Schrank.

Aber DIESE Scheibe bleibt im Player, habe sie bestimmt schon 20x gehört. Tolle Synthies (auch ein Minimoog ist dabei), traumhafte Gitarre, WAS für ein Groove von Bass und Schlagzeug, WELCH tolle Stimme von Michael Sadler (ohne dieses übertriebene Vibrato auf den letzten Alben).

Das sind Songs, die schon beim ersten Durchhören gefallen, aber von Mal zu Mal besser werden. Wie früher: Man hört sich rein und entdeckt dann immer mehr Details.

ERSTKLASSIG!



Endlich haben sie es geschafft !!      5 von 5 Punkten
Seit "Full Circle" (1999) haben SAGA immer wieder versucht, zu ihren progressiven Wurzeln zurückzukehren und die guten alten Zeiten der ersten 4 Alben wieder aufleben zu lassen. Auf den letzten 4 Alben seit 1999, war durchaus erkennbar wie sehr man sich wieder um gutes Songwriting, anspruchsvollere Strukturen und die alten Sound-Trademarks bemüht. Die einzigartige Qualität von Alben wie "Worlds Apart" oder "Silent Knight" konnte allerdings trotz aller hörbaren Anstrengungen nicht erreicht werden.

Obwohl bereits das Vorgängeralbum "Network" (2004) auf sehr hohem Niveau lag, ist es den 5 Altrockern nun endlich gelungen sich nochmals deutlich zu steigern und nicht nur ein gutes sondern ein absolut überragendes Album auf die Beine zu stellen !!

Diesmal tischen uns SAGA mit "Trust" alle Zutaten auf, die dieser Gruppe einst zu Ruhm und Ansehen verhalfen. Sowohl anspruchsvoll verschachtelte Songstrukturen als auch unwiderstehlich eingängige Melodiebögen werden scheinbar ganz locker aus dem Ärmel geschüttelt. Starke Ohrwurm-Refrains und gute Hooklines gibt es zu hauf und mit (für SAGA-Verhältnisse) progressiven Elementen wird ebenfalls nicht gegeizt. Das Alles wird mit einer Spielfreude und Leichtigkeit serviert, so dass zu keinem Zeitpunkt das Gefühl aufkommt SAGA würden verkrampft oder gar verbissen versuchen, ein Comeback zu erzwingen.

Die Kräfteverhältnisse zwischen Gilmours Keys und Ian Crichtons Streitaxt scheinen nun wieder harmonisch ausgeglichen zu sein, wovon man sich bei manchen Duellen zwischen den Beiden überzeugen kann. Mr. Ian Crichton steuert wieder herrlich knackige Riffs und edle Soloeinlagen bei, ohne jedoch die Keyboards in den Hintergrund zu drängen wie dies bei "House of Cards" leider der Fall war.

Mit Brian Dörner scheint SAGA nun außerdem einen sehr druckvollen Drummer gefunden zu haben, der gemeinsam mit Jim Crichton (Bass) hervorragende nie langweilige Rythmusarbeit leistet. (Für mich ist Dörner sogar eine Spur lebendiger als der gute alte Steve Negus, der bereits nach "Marathon" ausstieg !)

Über Herrn Sadlers Leistungen zu referieren ist ohnehin müssig, er liefert wie auf jedem guten SAGA Album je nach Bedarf sanft einfüllsamen oder auch opernhaft theatralischen Gesang ab, der stets optimal auf den jeweiligen Song abgestimmt zu sein scheint.

Einzelne Songs bei der durchgehend hohen Qualität von "Trust" hervorzuheben erscheint mir sehr schwierig und deshalb unnötig.
Als Tüpfelchen auf dem i bleibt noch ein weiteres Highlight des Albums zu erwähnen, nämlich die hervorragende Produktion des Longplayers. Ein klarer differenzierter Klang mit ordentlicher Drumm- und Bass-Power lassen keinerlei Sound-Wünsche mehr offen.

Bleib mir nur noch den 5 kanadischen Herren zu dieser absoluten Meisterleistung zu gratulieren und eine unbedingte Kaufempfehlung auszusprechen !!


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