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| Saga | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Marathon Saga Audio CD, 5. Februar 2003 Verkaufsrang: 69749 Manche Bands sind einfach nicht kaputtzukriegen. Auch nach einem Vierteljahrhundert im Musikbusiness denken Saga immer noch nicht an die Rente, sondern liefern mit schöner Regelmäßigkeit gute Alben ab. Die neuen Songs knüpfen stilistisch genau da an, wo Full Circle und House Of Cards angesiedelt waren -- typischer Saga-Stoff, wie man ihn seit den späten Siebzigern kennt. Experimente wie auf Generation 13 oder Pleasure & The Pain gibt es auf Marathon nicht. So preist Keyboarder Jim Crichton den neuen Longplayer an und trifft damit genau ins Schwarze. Zusammen mit seinem Bruder Ian und Michael Sadler, Jim Gilmour und Steve Negus hat er eine weitere klassische Saga-Scheibe abgeliefert, die progressiven Rock mit einer satten Prise Wohlfühl-Pop kombiniert und von der Grundatmosphäre her problemlos aus den Seventies stammen könnte. Die elf Songs bewegen sich zielsicher zwischen anspruchsvollen Epen, entspannten Balladen und straighten Rockern und dürften der Fangemeinde exakt jenen Stoff liefern, den sie von dem kanadischen Quintett erwartet. --Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Warum so kritisch? 4 von 5 Punkten Ich kann die schlechten Kritiken zu dieser Platte nicht nachvollziehen (und es gibt einige schlechte Kritiken). Als Saga in der 90ern wiklich schlechte Platten wie "Steel Umbrellas" gemacht haben bzw. ihren Stil mit den folgenden CDs fast vollständig geändert haben, waren fast alle Fans am motzen. Seit "Full Circle" und "House of Cards", übrigens auch zwei klasse Platten, haben sie zu ihrem Stil zurückgefunden. Sie machen zwar wirklich nichts neues, inovatives mehr, dass was sie machen, machen sie aber richtig prima!! Mir gefällt die vorliegende CD jedenfalls, Saga wie man sie kennt und wie sie sein sollten. Anspieltips: `Marathon`, `How are you` und `Worlds apart`. Viell. ist "Marathon" ein Tick härter, als die CDs davor, die Gitarre von Ian erinnert mich an die "Security of Illusion-CD", die von vielen Fans ja als eine der härteren bezeichnet wird, sicher zu recht.
Saga-Fans: Wenn Euch die "Security.." die "Full Circle" und "House of Cards" gefallen, könnt Ihr "Marathon" bedenkenlos kaufen.
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Kuschelklassik Vol. 6 Verschiedene Interpreten Audio CD, 22. September 2003 Verkaufsrang: 9330
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Gute Titelauswahl - tolle Mischung aus Klassik 4 von 5 Punkten Habe diese CD und finde, es ist eine sehr abwechslungsreiche CD. Da ist für jeden etwas dabei, der klassische Musik mag. Nicht nur alte, eher "traditionelle" Künstler wie Bach sind auf der CD vertreten, sondern auch "moderne" Klassik. Hörvergnügen pur. Einziger Wehmutstrophen: Es sind nur unter 20 Titel auf beiden CDs vertreten und dafür über 22 Euro ausgeben? Ich überlege auch immer wieder, ob ich nicht warten soll, bis CDs runtergesetzt werden, ehe ich sie mir kaufe. Preis-Leistungs-Verhältnis: 2 (Stand: 18.7.04)
Mein Klassiker 5 von 5 Punkten Diese CD ist wie alle aus dieser Reihe sehr schön für kuschelige Stunden zu zweit, aber auch zum alleine hören oder wenn Freunde da sind. Wie immer sind schöne klassische Lieder, aber auch Filmmusik auf der CD enthalten. Dies sind meist die besten.Auch das Booklet ist wie gewohnt ausführlich und von den Bildern sehr ansprechend. Diese CD ist ein absolutes Muss, wenn man bereits die ersten 5 Kuschelklassik CD's hat.
Überrascht... 5 von 5 Punkten ...war ich beim Anhören der Kuschelklassik 6, die ich von meinem Freund geschenkt bekommen habe, wie viele Stücke auf der CD ich als Nicht-Klassik-Kennerin kannte, aber nie wusste, wie sie heißen oder von wem sie komponiert wurden. Ich hätte nie gedacht, dass diese Musik so wunderschön ist. Man kann herrlich relaxen dabei - abschalten, den Alltag vergessen... Kurz, eine CD, bei der man kein "Klassik-Insider" sein muss, um sie genießen zu können.
Klassik zum Träumen 4 von 5 Punkten Kuschelklassik 6 fügt sich nahtlos in die Reihe seiner Vorgänger ein, sogar die gesungenen Titel am Ende jeder CD sind wieder da. Hauptsächlich klassische Musik, die durch einige ungewöhnlichere Stücke (wie z.B. "Nothing else matters" in einer sehr ruhigen Streicher-Instrumentalversion und auf Klassik getrimmt) aufgelockert wird. Ausgezeichnet geeignet zum Träumen, zum Kuscheln oder einfach zum Entspannen. Wem die anderen 5 Ausgaben gefallen haben, der kann bedenkenlos zugreifen, meiner Meinung nach ist die Ausgabe 6 sogar eine der besseren. |
Steel Umbrellas Saga Audio CD, 8. August 2005 Verkaufsrang: 81437 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Saga mal wieder poppiger, aber keineswegs schlecht 3 von 5 Punkten Auf 'Steel Umbrellas' ist der Haerte- und Bombastgrad von 'The Security Of Illusion' zuerueckgeschraubt worden. Das Album ist deutlich Party- und Pop-orientierer. Alte Saga-Trademarks (die dynamische holprike Rhythmik, und die Keyboard-Giatarrenduelle) sind kaum anzutreffen. Eine Ausnahme bildet vielleicht 'Why Not', welchem ich noch am ehesten das Praedikat 'Saga' zuordnen wuerde. Dennoch gelingt es Saga gut, poppige Aspekte in ihre Musik einzubinden. Jedenfalls wesentlich besser als auf 'Wildest Dreams'. Das von Jim Gilmour gesungene 'Shake That Tree' bietet fuer Saga ungewoehnlichen weiblichen Background-Gesang. Eine Partynummer, die an 80er Jahre erinnert. Eine der besten Nummern des Albums. 'Password Pirate (Access Code - Password Pirate)' ist dann nochmal discolastiger, aber keineswegs schlecht, wenn's auch nicht nach Saga klingt. 'I Walk With You' ist eine schwebend-seichte Ballade mit weichen Keyboards und etwas Gitarrengezupfe. Sehr erholsam und entspannend. 'Steamroller' haette wieder aus den 80ern stammen koennen, seltsam dass sowas 1994 erscheint. Das von wiederum von Jim Gilmour 'Say Goodbye To Hollywood' ist als Ballade wesentlich schwaecher als 'I Walk With You' - braucht kein Schwein.
Das Album wesentlich weniger spannend als 'Generation 13' und weniger hart und bombastisch als 'The Security Of Illusion'. Es bietet aber dafuer schmerzlose, unkomplizierte Musik, zu der man auch mal abschalten kann. Einsteiger sollten mit dem Album niemals anfangen. Wer aber bereits mehrere Alben von Saga hat, der kann seine Sammlung hiermit gut ergaenzen.
Seiner Zeit weit voraus 4 von 5 Punkten Warum nörgeln viele an diesem Album herum? Es soll eines der schlechtesten von SAGA sein? Warum, nur weil experimentiert wurde und etwas vom ausgetretenen Pfad abgegangen wurde. Mir gefällt die Scheibe sehr gut. Viele Stücke erinner an Serien wie "Miami Vice" oder "Cobra", man fühlt sich direkt in die achtziger versetzt. Absolut geniales Album. Gleich das erste Stück "Why not?" geht mächtig ran, gefolgt vom gefälligen "Never alone", hier kommt das "Miami-Vice-Feeling" voll rüber. Die Herren von Saga haben hier wirklich saubere Arbeit abgeliefert!
kritikpunkt sind einige etwas sehr abgedrehte Stücke wie "bet on this", "Password" oder das Gilmour-Gedudle "Shake the Tree". Aber irgendwie hat die Scheibe was! Ich höre die mittlerweile regelmäßig :-)
Besonders schön ist wieder "I walk with you", sehr eingängiges ruhigeres Stück, Sadler dominiert mit seiner Stimme. Im "thin Ice" kommt wieder volle Kanone pures 80er-Feeling rüber.
Naja, wer es halt nicht recht erlebt hat, kann nur meckern.
Klasse Scheibe für Freunde gutes 80er Musik! |
Full Circle Saga Audio CD, 3. September 1999 Verkaufsrang: 76729 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
SAGAs Kehrtwende ! 5 von 5 Punkten Fast eineinhalb Jahrzehnte lang mussten treue SAGA-Anhänger ertragen, dass sich ihre einstigen Progrock-Idole offensichtlich in einer Phase der musikalischen Orientierung und Selbstfindung befanden.
Seit der Veröffentlichung von "Wildest Dreams"(1987) bis hin zum absoluten SAGA-Kariere-Tiefpunkt "Pleasure & Pain" (1997) hatten die Kanadier es geschafft, durch ein ständiges Hin und Her der unterschiedlichsten Stilrichtungen selbst eingefleischte Fans verzweifeln zu lassen. Zwischendurch waren durchaus brauchbare Alben dabei, aber fast nach jeder vielversprechenden Veröffentlichung (z.B. "Security Of Illusion") folgte ein unakzeptabler Output (wie "Steel Umbrellas").
Offensichtlich hatten SAGA selbst erkannt, dass es so nicht weitergehen konnte und mit "Full Circle" (1999) angekündigt, man wolle musikalisch wieder zu alten SAGA-Wurzeln zurückkehren und die unsäglichen Experimente beenden.
Schon beim Anblick des Booklets von "Full Circle" wird man an die goldenen Zeiten errinnert, denn das sich häutende SAGA-Insekt stellt optisch den direkten Bezug zu den berühmten Klassikern her. Als zusätzliches Bonbon haben SAGA sogar ihre geheimnisvollen Chapters wieder fortgesetzt, was zusätzlich nostalgische Gefühle aufkommen läßt.
Auch beim ersten Durchhören wird erkennbar, dass keinerlei saga-untypische Stil-Eskapaden oder Experimente mehr zu befürchten sind. Eingängige aber doch anspruchsvolle Rocknummern wie "Remember When", "The One", oder "Time Bomb" fallen sehr angenehm auf und erzeugen sogar einen kleinen Funken der Magie, die einst SAGA auszeichneten. Aber auch die ruhigeren Stücke wie "Follow Me", "Home" oder "Not This Way" besitzen sehr viel Substanz und Wiedererkennungswert. Das absolute Highlight des Longplayers dürfte allerdings "Uncle Albert Eyes" sein, das die Reihe der sagenhaften Chapters mehr als würdig fortsetzt.
Überhaupt, es ist kein einziger Ausfall auf diesem Album zu finden, denn auch vermeintlich schwächere Songs entwickeln mit der Zeit ihren Charme. Man muss dieses Album wirklich mehrmals durchhören, damit sich die Songs richtig einprägen, danach aber hinterläßt es einen sehr angenehmen und homogenen Eindruck.
Sicherlich sind die Keybord-Gitarre-Duelle zwischen Mr. Gilmour und Mr. Ian Crichton etwas spärlich und zaghaft ausgefallen, auch fehlt es an einigen Stellen am mitreißenden Schwung und Spielwitz, doch das alles ist letztendlich Jammern auf recht hohem Niveau. Obwohl die ständig gerühmten Klassiker qualitativ nicht erreicht werden, ein (auch für SAGA-Verhältnisse) gutes Album ist "Full Circle" allemal.
Wenn man die eingangs erwähnte Vorgeschichte zu "Full Circle" kennt, freut man sich erst recht, dass SAGA endlich die Kurve gekriegt haben und wieder mit ureigener Identität und voller Selbstvertrauen ins 21.Jahrhundert hineinrocken. (Siehe aktuelles Trust-Album !!)
Als langjähriger Sympathisant gebe ich, diesem für SAGA sehr wichtigen Album, 5 Sterne.
( Nicht-SAGA-Fans können einen Stern abziehen )
Mehrmals hören ist nötig 5 von 5 Punkten Vor einigen Monaten hatte ich mir diese CD gekauft und wieder verkauft, da ich sie nicht ertragen konnte.Der Fehler, den ich machte, war, die CD mit den "alten" Saga Alben zu vergleichen. Dann kaufte ich die DVD "All Areas - live in Bonn", auf der sich auch einige Songs von Full Circle befinden. Die fand ich gar nicht so schlecht und orderte jetzt Full Circle erneut. Es befinden sich auch drei "Chapter-Songs" auf der CD. Jetzt gefällt mir die CD ausgesprochen gut. Die "neuen" Saga Scheiben muss man sich erarbeiten, da sie nicht gerade "leichte Musik" sind. Nach mehrmaligem Hören und einwirken lassen, prägen sich die Songs ein, dann brennen sie sich ein und dann ist man Saga-süchtig. Besser geht's nicht
knackige Rock-Scheibe mit fettem Sound 4 von 5 Punkten Auf „Full Circle" haben Saga den Wunsch der Fans erfüllt und sind „Back To The Roots" gegangen. Es finden sich wieder die typischen Saga-Merkmale, die frühere Alben ausgezeichnet haben. Sprich: treibende Stücke in typischer Saga-Rhythmik, die unverwechselbaren Keyboard-Gitarren-Duelle und die unnachahmlichen Sadler-Vocals.
Das Album hat einen fetten Sound und kommt somit richtig frisch daher, es ist rockig, knackig und bombastisch und es gibt satte Keyboards und Gitarren.
Zu den besten Nummern gehören „Remeber When" und „Uncle Alberts Eyes", die Saga in alter Manier zeigen, sowie die knackigen Rocksongs „The One" und „Time Bomb". Auch die ruhigen Stücke, wie das von Jim Gilmour gesungene „Not This Way" und das im Refrain von einem Kinderchor vorgetragene „Follow Me" sind rundum gelungen. Auch die restlichen Stücke stehen dem im nichts nach, es gibt also wirklich keinen einzigen Ausfall auf dieser CD.
sehr schön! 4 von 5 Punkten ich bin der meinung, dass saga nie eine wirklich schwache phase hatten, da man in jedem album doch noch irgendetwas gutes sehen konnte...(ich finde z.B. "never alone" von steel umbrellas wirklich toll) nun ja, ich habe mich beim anblick dieser cd gefreut, dass saga sich nicht unterkriegen lassen von irgendwelchen fachidioten, die meinen saga zu sagen wie sie zu spielen haben (grösstenteils: kritikenschreiber in zeitungen) also ich will jetzt mal ein wenig auf die songs eingehen die rocker remember when, the one, a night to remember, uncle albert und time bomb sind wirkliche burner, lediglich a night to remember finde ich ein wenig langgezogen und auch ein wenig einfallslos da das lied (genau wie on the loose) eigentlich nur auf einer harmonie basiert... die restlichen 5 songs sind allesamt balladen die alle wirklich toll sind... besonders goodbye finde ich genial....das ist wirklich das highlight der platte und muss an den schluss (nicht nur weiils goodbye heisst) das ganze konzept des albums ist wirklich gelungen...(toll finde ich auch, dass der "neue" golden boy (= das ist das insekt, was auf den ersten drei alben forne drauf ist) aus dem toten "alten golden boy schlüpft) zum sound: es hört sich teilweiise ein wenig semiprofessionell an, da der drumer auf einem electrischem schlagzeug spielt, welches immer die gleichen soundeinsteullungen hat, die ein achustisches schlagzeug darstellen sollen. leider klingt das nicht soooo toll... (das wurde gott sei dank auf house of cards besser gemacht) abschlessend: geile songs, aber house of cards ist NOCH besser!
Der Kreis schließt sich 5 von 5 Punkten Als ich das Album kaufte, dachte ich SAGA würde mit dieser CD von der Rockbühne abtreten.Weil man aber noch was Geld in die Rentenkasse regnen lassen wollte, kam mit "House of Cards" ja noch mal eine Zugabe hinterher.Na egal, "Full Circle" versöhnt Alben wie "Worlds Apart" und "Heads or Tales" mit Ideen und Klängen aus "Steel Umbrellas" und "Behaviour" zu zeitlosen Rock-Klängen der neunziger.Ein konsequentes Comeback!Für die Fans der ersten drei Platten aber wahrscheinlich wieder ein unverdaulicher Brocken.
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Full Circle/House of Cards Saga Audio CD, 21. Februar 2005 Verkaufsrang: 82182 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Saga wie Saga !!! 5 von 5 Punkten Für manche ist ein Album was anderes als der oder die Vorgänger !
Doch wer SAGA kennt & schätzt weiß was er da bekommt !
Ist der Werdegang dieser leider zu unterbewerteten Band aus Kanada nicht sehr unterschiedlich was die musikalische Ader betrifft - doch allem zum Trotz ist SAGA eben SAGA !
Wer hier eine Band sucht die immer und immerzu das gleiche macht und das nur mit anderen Texten ist hier bei SAGA komplett falsch !
Bedenkenlose Empfehlung 5 von 5 Punkten Wer Saga kennt und längere Zeit untreu war, steigt hier bendkenlos wieder ein. Full Circle ist ja schon etwas älter, aber nichtsdestotrotz ein hervorragendes Album. Gleich der 2te Song - The One, geht richt Heavy-Metal-mässig ab, ist man gar nicht gewohnt von den Jungs um Michael Sadler. Das dritte "Follow Me, geht etwas ruhiger weiter, um dann vom etwas schrägen "Uncle Alberts Eyes" abgelöst zu werden. Klasse Symphonischer Sound, alles stimmt. Mit "Time Bomb" kommt ein auch mal Life gespielter Titel mit Singsang Sadler-Gilmour. Der 8te auf Full-Circle ist wieder etwas "balladiger", ein wie ich finde sehr gelungerner Titel, Gilmour singt wie auf den allerersten Alben. Mit "Goodbye" gibts einen sphärischen Ausklang des ersten Albums auf der DoppelCD, ein gigantisches Intro, Hammer. Mit "House of Cards" haben die Kanadier ihr wie ich finde bestes Album abgeliefert. Ich kaufte es eher zufällig (die limeted natürlich :-) und war echt platt. Gleich das erste Stück auf "HoC" "God knows" geht schon gut los. Richtig hammermässig gehts aber im 2ten Stück - wie der Titel schon verrät "The Runaway" - ab. Huch, wasn hier los :-) Gefällt mir immer besser!! Mit "Always there" kommt eine der schönsten "Radiotauglichen", eine tolle Ballade mit eingängigem Rhytmus, nicht nur für SagaFans. "Ashes to Ashes" knüpft an alte Zeiten an, kann man hören, muss man aber nicht. Mit Titel 6, "Only Human" wieder ein traumhaftes Stück Saga, sehr stimmig, schnell zum mitsingen:-) An Platz 8 eines der besten Instrumentalstück welche ich je gehört habe, warum haben die nicht mehr daraus gemacht???, ein schönes Theme wie ich finde. Kurz vor Schluss kommt mit "Money talks" wieder ein klasse flottes Stück fürs "Radio". Kein anderes Saga-Album hat so viele "Chartstürmer". Leider werden die Radiosender immer unflexibler... Ich kann für diese DoppelCD nur 5 Sterne vergeben, es sind 2 meiner liebsten Alben (das beste ist Generation13!) KAUFEN! Nicht verschenken! Selber hören!!! |
Generation 13 Saga Audio CD, 26. Juni 1995 Verkaufsrang: 104367
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
untypisches Konzeptalbum von Saga 4 von 5 Punkten 1995 nahmen Saga ein Konzeptalbum auf. Ich habe schon verschiedene Statements gelesen, mit welchem Thema sich Saga auf diesem Album beschaeftigen. Die einen Reden von Konsum, die anderen von Arbeits- und Obdachlosigkeit, andere wiederum sagen es geht um Kinder ohne Halt und Anschluss. Aus anderen Quellen hoert man wieder vom Wahn nach dem American Way Of Life. Naja, das passt schon alles zusammen. Ein sozialkritisches Konzeptalbum halt. Auf jeden Fall ist es ein fuer Saga untypisches Album. Ja, das untypischste der Band ueberhaupt. Wie man von Konzeptalben gewohnt ist, gibt es mehrere, kuerzere Stuecke. Orchester wird ebenfalls eingesetzt, was bei Saga eindeutig die Ausnahme darstellt. Die Stimme von Sadler ist manchmal ungewohnt traurig. Die Saga-typischen Trademarks wie die typische, holprige Rhythmik und die Keyboard/Gitarren-Duelle treten nur noch selten zum Vorschein. Ziemlich ueberraschend das Ganze, wenn man sich vor Augen haelt, dass Saga sonst immer ihren typischem Stil durchgezogen haben. Halt mal poppiger und mal anspruchsvoller, aber doch immer typisch Saga. Dieses Album ist anders!
Ich wage mal eine detaillierte Beschreibung:
'Chances Are #1' ist lediglich mit Piano instrumentiert, welches den ungewoenlich traurigen Gesang Sadlers begleitet. Zudem sind seltsame Soundeffekte im Hintergrund zu hoeren. Am Ende folgt eine Erzaehlstimme, die zu 'Generation 13 (Theme #1)' ueberleitet. Gitarreneffekte, die nach Pink Floyds 'Comfortably Numb' klingen, und Drumgewitter. Riffs erzeugen eine Dynamik, die durch das wuchtige Orchester gar noch verstaerkt wird. Wow! Dann wird in 'All Will Change (Goodbye & Good Luck)' wieder umgeschwenkt, erneut Piano und dieser traurige Gesang, Akkustikgitarre tritt hinu. Instrumente und Gesang tragen debei nahezu dieselbe Stimme vor. In 'The Cross (Home #3)' leiten spannungsgeladene Orgeln ein, Gilmour und Sadler wechseln sich im Gesang ab. Sie schluepfen in die Rollen von zwei verschiedenen Charakteren. Dieser Song ist schon Saga-typischer, da er etwas von Bombast-Rock, dafuer aber einen ungewohnten, duesteren Unterton hat. Danach wird es mit 'Danger Whistle' noch duesterer. Cemballo-aenliche Klaenge und eine bedrohliche Erzaehlstimme. 'Leave Her Alone' bringt Akkustikgitarre, Sadlers nochmal traurigere Stimme und wirre, rauschende Effekte im Hintergrund. Mittem im Track schwenkt die Stimmung wieder um. Praegnantes, spannendes Basspiel und bedrohliche Synthies. Anschliessend Drumgewitter. Hm, sind es wirklich die Saga, die wir da hoeren? Es folgt das kurze, orgellastige, emotionale 'I'll Never Be Like You', anschliessend Saga-typische, huepfende Keyboards und Gitarren in 'My Name Is Sam'. Aber erstens dauert das Ganze ebenfalls nur ca. 45 Sekunden, und zweitens verfremdet die computergenerierte Erzahlstimme das Ganze wieder. Mit 'The 13th Generation' folgt das naechste rockigere Stueck. Wieder ganz schoen orgellastig. Sadlers Stimme klingt wieder ein bisschen untypisch, da etwas manipuliert. Die Gitarre spielt Crichton auch etwas eigenartig, nicht ganz so Saga-Like halt. Trotzdem ist dieses Stueck neben 'The Cross' am Saga-typischsten. Naja, in diesem ungewohnten Stil geht es halt mit viel Abwechslung weiter. Die lange Version von 'I'll Never Be Like You' ist z.B. etwas Oper-artig aufgebaut. 'Sanke Oil' klingt wiederum nach Jahrmarkt. 'We Hope You're Feeling Better' ist wiederum sehr hymnsich. Einige Stuecke wiederholen sich in abgewandelten Versionen spaeter, wodruch der Konzeptcharakter verstaerkt wird.
Fuer mich klingt das Album so, als haetten Saga eine eigene Mischung aus The Who's 'Tommy' und Pink Floyds 'The Wall' gespielt. Auffaellig ist, dass bei den Keyboards erstaunlich viel auf Orgel und Klavier statt auf Synthies gesetzt wird, die Gitarre irgendwie anders gespielt wird(klingt sogar manchmal nach David Gilmour) und Sadlers Gesang einfach anders ist.
Ein sehr ueberraschendes Werk, welches ich erstaunlich selten hoere, bzw. auch bisher kaum durchgehoert habe. Vielleicht weil es einfach nicht so ganz so Saga passt. Dafuer zeigt es aber, dass Saga zu mehr faehig sind als ihnen bekanntlich oft unterstellt wird.
Absolutes Meisterwerk 5 von 5 Punkten Ich muss "zenherzaan"s Bewertung fast zustimmen, allerdings MUSS man dieses Album als Gesamtwerk betrachten. Wenn man den Hintergrund dann noch kennt, ist es ein absolutes Hammeralbum, eben ein "Gesamtkunsterk" ersten Ranges. Hat man sich ersteinmal reingehört erkennt man die einzenlnen Stimmungen, die Höhen und Tiefen, auf denen die Story ja aufbaut. Ich empfehle gute Kopfhörer in einer guten Anlage und über eine Stunde Hörgenuss steht nichts mehr im Wege. Sind ja immerhin 16 Stücke drauf! Saga 70er Fans sollten die Finger davon lassen!
Eines der besten Albums von Saga 5 von 5 Punkten Mit Saga's erstem Album bin ich Saga-Fan geworden. Seither haben sie einige gute und sehr gute, leider auch wenige weniger gute Alben herausgebracht. >Generation 13< gehört zu den besten. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber schließlich vom ersten bis zum letzten Ton durchgängig sehr hörenswert.
Die Intellektuelle 3 von 5 Punkten An Generation 13 scheiden sich selbst die Geister eingefleischter Fans. Als ich diese CD das erste Mal hörte, dachte ich spontan, SAGA hätte sich damit das musikalische Grab geschaufelt. Schräge Akkorde, E-Gitarren- und Schlagzeuggewitter der härtesten Sorte waren mir zu un-erhört. Nach dem fünften oder sechsten Lied war dann meine Geduld am Ende, und die CD verstaubte die nächsten 5 Jahre im Regal. Als ich sie dann im neuen Jahrtausend doch wieder einmal in den CD-Player einlegte und mich zwang, sie bis zum bitteren Ende zu hören, wurde mir erst bewußt, daß SAGA ein Gesamtkunstwerk gelungen ist, welches zwar weder Hits enthält noch für diejenigen zu empfehlen ist, welche SAGA erst einmal kennenlernen möchten, welches für den Fan aber unverzichtbar ist - solange er die Muße hat, die Musik alleine auf sich wirken zu lassen.
Ein Absolutes Meisterwerk 5 von 5 Punkten Es gibt viele Bands die in ihrer Karriere eines oder vielleicht auch zwei Geniestreiche hinlegen aber zu mehr will es einfach nicht reichen.Unmittelbar zwischen den Gurken- Alben "Steel Umbrellas" und "Pleasure and Pain" gelegen hat SAGA ein Ding rausgelassen, welches sich mitten in der tiefsten Depression viele SAGA Fans wahrscheinlich gar nicht gekauft haben. Eine wahnsinnige Mischung aus "Brave" (Marillion) und "Worlds Apart" entschädigt für viel halbgares Zeug der letzten Jahre.Aber Vorsicht!Für die ewig gestrigen SAGA Fans, die immer noch auf Bombast-Genudel a la "Images at Twilight" warten, wird das wieder eine Enttäuschung!Da könnt Ihr jeden Abend eine Kerze anzünden, die 70 Jahre kommen nicht wieder,Das hier sind die Neunziger! |
Pleasure and the Pain Saga Audio CD, 7. April 1997 Verkaufsrang: 18104
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
stark anders! 4 von 5 Punkten Eines vorweg. Dies ist nicht der bekannte Saga Sound, sondern frischer, fetziger Rock, bei dem die Gitarre eindeutig dominiert. Als ich die CD zum ersten mal hörte, war ich geschockt. Mittlerweile gefällt sie mir aber richtig gut. Es kommt nicht von ungefähr, daß dieses Album zu den persönlichen Favoriten der einzelnen Bandmitglieder gehört. Wer offen für neues ist und Saga mal von einer anderen Seite erleben möchte, sollte zugreifen. Wer wirklich nur den typischen Saga Sound mag, sollte die Finger davon lassen. Auf alle Fälle haben die Jungs mit dieser Scheibe bewiesen, was sie drauf haben. Sound- und mischtechnisch ist "Pleasure and the Pain" zudem ohne Fehl und Tadel.
Das schlechteste SAGA Album 2 von 5 Punkten Dieses Album steht irgendwo zwischen allen Stühlen. Oder genauer zwischen dem Musical-Konzeptalbum Generation 13 und dem 70er Abklatsch Album Full Circle. Und leider ist es wesentlich schwächer als diese beiden genannten. Mit Ausnahme des Openers finden sich hier leider nur Songs die irgendwie wirken als hätte man sie mal eben so zwischen Tür und Angel hingehauen. Vielleicht war es das was SAGA wollten: Mal ein dirketes und nicht so episch verspieltes Album machen, aber der Schuss ging leider nach hinten los!
Gewöhnungsbedürftig! 3 von 5 Punkten Der Hard-Rock-Fan freut sich, eingefleischte SAGA-Fans müssen erstmal kräftig schlucken: Was Crichton und Co. mit diesem Album abliefern, ist ehrlicher, purer Hard Rock (von den schwachen "Where's my money", "Gonna give it to ya" und "You were made for me" einmal abgesehen). Das Frage-und-Antwort-Spiel zwischen Gitarre und Keyboard, welches so charakteristisch für SAGA ist, fehlt gänzlich, die Gitarre dominiert eindeutig das Geschehen, was der Musik aber manchmal auch schadet. Mit "Heaven Can Wait", dem witzigen "Welcome To The Zoo" und dem aberwitzigen "How Do You Feel" (bei dem sich jüngere Kollegen auf einmal gaaaanz alt fühlen müssen) beweisen SAGA, daß immer noch tolle Songs schreiben und vor allem spielen können.
Gegen Rockhard! 4 von 5 Punkten Meine Herren! Wenn jemand in Rente gehen muß, dann seid Ihr es, die uns seit Jahren Coolness vorheucheln, obwohl Ihr von Tuten und Blasen keine Ahnung habt! Ich fand' die Scheibe ziemlich frisch! In einer Zeit des blöden Gedudels, was für sich für einen Großteil des Metal-Bereiches schon 97 angekündigt hatte (und schlußendlich in HIM seinen Gipfel fand), ist diese CD eine Offenbarung. Ich habe den Eindruck, daß die Saga-Leute eine gewisse Art von Orientierungslosigkeit (daher vielleicht der kurze Entschluß, die Scheibe innerhalb von vier Wochen ohne vorherige Ideen aufzunehmen), an den Tag legen, welche ich als durchaus nachvollziehbar empfinde. Alles strebte damals nach immer mehr, warum sollte man sich daher nicht auf das besinnen, was man wirklich drauf hat? Ich mag an dieser CD vor allem die Version von You're Not Alone, da sie sich extrem von der des *In Transit*-Albums unterscheidet. Von wegen, alte Männer können nicht mehr! Das mag für alles stimmen, aber nicht musikalisch für Saga! |
Pleasure & the Pain Saga Audio CD, 4. September 2002 Verkaufsrang: 120830
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
stark anders! 4 von 5 Punkten Eines vorweg. Dies ist nicht der bekannte Saga Sound, sondern frischer, fetziger Rock, bei dem die Gitarre eindeutig dominiert. Als ich die CD zum ersten mal hörte, war ich geschockt. Mittlerweile gefällt sie mir aber richtig gut. Es kommt nicht von ungefähr, daß dieses Album zu den persönlichen Favoriten der einzelnen Bandmitglieder gehört. Wer offen für neues ist und Saga mal von einer anderen Seite erleben möchte, sollte zugreifen. Wer wirklich nur den typischen Saga Sound mag, sollte die Finger davon lassen. Auf alle Fälle haben die Jungs mit dieser Scheibe bewiesen, was sie drauf haben. Sound- und mischtechnisch ist "Pleasure and the Pain" zudem ohne Fehl und Tadel.
Das schlechteste SAGA Album 2 von 5 Punkten Dieses Album steht irgendwo zwischen allen Stühlen. Oder genauer zwischen dem Musical-Konzeptalbum Generation 13 und dem 70er Abklatsch Album Full Circle. Und leider ist es wesentlich schwächer als diese beiden genannten. Mit Ausnahme des Openers finden sich hier leider nur Songs die irgendwie wirken als hätte man sie mal eben so zwischen Tür und Angel hingehauen. Vielleicht war es das was SAGA wollten: Mal ein dirketes und nicht so episch verspieltes Album machen, aber der Schuss ging leider nach hinten los!
Gewöhnungsbedürftig! 3 von 5 Punkten Der Hard-Rock-Fan freut sich, eingefleischte SAGA-Fans müssen erstmal kräftig schlucken: Was Crichton und Co. mit diesem Album abliefern, ist ehrlicher, purer Hard Rock (von den schwachen "Where's my money", "Gonna give it to ya" und "You were made for me" einmal abgesehen). Das Frage-und-Antwort-Spiel zwischen Gitarre und Keyboard, welches so charakteristisch für SAGA ist, fehlt gänzlich, die Gitarre dominiert eindeutig das Geschehen, was der Musik aber manchmal auch schadet. Mit "Heaven Can Wait", dem witzigen "Welcome To The Zoo" und dem aberwitzigen "How Do You Feel" (bei dem sich jüngere Kollegen auf einmal gaaaanz alt fühlen müssen) beweisen SAGA, daß immer noch tolle Songs schreiben und vor allem spielen können.
Gegen Rockhard! 4 von 5 Punkten Meine Herren! Wenn jemand in Rente gehen muß, dann seid Ihr es, die uns seit Jahren Coolness vorheucheln, obwohl Ihr von Tuten und Blasen keine Ahnung habt! Ich fand' die Scheibe ziemlich frisch! In einer Zeit des blöden Gedudels, was für sich für einen Großteil des Metal-Bereiches schon 97 angekündigt hatte (und schlußendlich in HIM seinen Gipfel fand), ist diese CD eine Offenbarung. Ich habe den Eindruck, daß die Saga-Leute eine gewisse Art von Orientierungslosigkeit (daher vielleicht der kurze Entschluß, die Scheibe innerhalb von vier Wochen ohne vorherige Ideen aufzunehmen), an den Tag legen, welche ich als durchaus nachvollziehbar empfinde. Alles strebte damals nach immer mehr, warum sollte man sich daher nicht auf das besinnen, was man wirklich drauf hat? Ich mag an dieser CD vor allem die Version von You're Not Alone, da sie sich extrem von der des *In Transit*-Albums unterscheidet. Von wegen, alte Männer können nicht mehr! Das mag für alles stimmen, aber nicht musikalisch für Saga! |
Pleasure & Pain Saga Audio CD, 20. November 2002 Verkaufsrang: 129226 Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 13 Tagen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Seltsam Interessant 3 von 5 Punkten Also das ist mal die setsamste Saga CD die ich besitze (alle). Sie klingt sehr unfertig gemischt und roh. garnicht so Sagatypisch... aber sehr interessant... gutes Drumming vorallem. Die Keyboards eher im Hintergrund. Die Songs lassen etwas zu wünschen übrig, sind aber etwas härter als gewohnt. Auf jedenfall sollte man diese "Proberaum-CD" als Fan mal gehört haben. |
Security of Illusion Saga Audio CD, 8. August 2005 Verkaufsrang: 161603 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
sehr heavy! sehr geil! 5 von 5 Punkten Wahnsinn! Saga schaffen den Sprung in die Neunziger. Wieder mit alter 5-Mann-Besetzung und in gewohnter Top-Form. Diesmal etwas haerter und gitarrenlastiger als sonst. Besonsers auf dem letzten Stueck kann Ian Crichton richtig glaenzen. Aber auch das Keyboard kommt nicht zu kurz. 'Once Is Never Enough' zum Beispiel bringt wieder das Saga-typische Cymbal-Spiel zum Vorschein. Die Scheibe rockt nach dem Akkordeon-Intro(irgendwoher kenne ich diese Melodie, ich komm nur nicht drauf, woher) gleich ordentlich mit 'Mind Over Matter' los und haelt das hohe Niveau bis zum Schluss. Das Spektrum reicht dabei von gelungenen Balladen wie 'Alone Again Tonight'(man beachte, wie die Gesangsmelodie mit der Gitarre verschmelzt, wodurch sich ein Solo entafltet) und dem Titeltrack(mit guter Akkustikgitarren-Arbeit) bis hin zu bombastischen Tracks wie 'No Man's Land'. Auch das mit der hohen Stimme des Keyboarders Jim Gilmour vorgetragene 'Days Like These' weiss voll zu ueberzeugen. Das ist uebrigens mal ein ziemlich untypischer Saga-Titel. Einzig und allein der unausgegorene Refrain von 'Stand Up' nervt hier ein wenig, kann aber ueber das rundum gelungene Album nicht hinwegtaeuschen. Zumal Saga beim letzten Track ein wahres Feuerwerk entfachten. Beim Liebeskummer verarbeitenden 'Without You', welches gar nicht so klingt, ziehen Saga nochmal alle Rock-Register. Der Titel klingt teilweise sogar nach Metal! Der Refrain und vor allem das Gitarrensolo fetzen mich immer weg! Warum sowas nicht zum bekannten Rock-Klassiker wird, versteh ich einfach nicht. Zum Schluss erklingt dann wieder die bereits aus dem Intro bekannte Akkordeon-Melodie, die das Album wie ein Kreis schliessen laesst.
Klasse Musik! Und auch die Produktion ist perfekt. Die Gitarren krachen immer richtig, und in ruhigen Passagen ist der Sound immer glasklar. Das beste Saga-Album seit 'Worlds Apart'. Und das war zu diesem Zeitpunkt schon ueber zehn Jahre alt!
Symphonischer, harter AOR 4 von 5 Punkten Nachdem Saga in den 80ern einen Hit nach dem anderen landeten und wirklich gute, innovative und kreative Musik machten, wurde es etwas "konfus" um sie. Ihr Markenzeichen war die perfekte Symbiose zwischen progressiven Elementen und Radiotauglichkeit.
In den "unrühmlichen" 90ern suchten sie nach einem neuen, anderen Stil und lieferten eine riesige Bandbreite innerhalb des Rockmusik-Genrens. Man schaue/höre sich doch dazu einfach mal die Sprünge und Gratwanderungen von "Steel Umbrellas" (1993), über das vorliegende Album und den Nachfolger "Generation 13" (1997), bis man schließlich bei "Full Circle" (1999) landet, wo sie mit großem Erfolg wieder zu ihren Wurzeln finden.
Das vorliegende Album ist also eines dieser "Experimente" in den 90er Jahren und es ist, wie ich finde, verhältnismäßig gut gelungen. Damals für Saga noch untypisch hart und roh kommen die Gitarren rüber und verleihen dem ganzen eine gute Prise Aggression und Drive. Die Keyboards sind ein wenig in den Hintergrund geraten und tragen dort mit "Flächenarbeit" eher zur Atmosphäre bei, als wirklich eine tragende Rolle zu spielen. Dazu kommen die saga-typischen Ohrwurmmelodien, die einen immer wieder mitreißen. Die Platte erinnert hier und da auch etwas an Bon Jovi und bei den Refrains denkt man an wehende Löwenmähnen...
Mit seinem stadionmäßigen Hymnenrefrain dürfte der Song "Without You" wohl als für dieses Album "typisch" angesehen werden.
Mein Anspieltip "I'll Leave It In Your Hands" fängt mit fetten Keyboards und treibenden Bässen an und arbeitet sich über eine packende Bridge langsam wieder zu einem Bombastrefrain und krachenden Gitarren.
Die Ballade "Alone Again Tonight" kommt wieder etwas belanglos-schwülstiger daher, mit viel Hall in Sadlers Stimme.
Mein zweiter Anspieltip "Mind Over Matter" bietet wieder schöne, kräftige Gitarrenarbeit, treibendes Tempo und einen knackigen Refrain.
Alles in allem eine schönes Album mit starken Momenten, weit besser als so einiges was sonst noch in den 90ern produziert wurde.
Musikalisch aber ist es eher simpel geraten. Saga klammert sich hier noch kräftiger an das Songformat, als sie es sonst getan haben und schafft es hier definitiv nicht, ihr musikalisches Potential aus zuschöpfen. Das führt dann dazu, dass man sich dieses Album auch recht schnell wieder überhört...
Dass sie das innovative und trotzdem packende Songwriting nicht verlernt haben zeigen die Jungs um Michael Sadler wieder etwa auf dem Album "House of Cards" (2001)! Aber, eigentlich ist alles was sie ab "Full Circle" liefern hochwertige Qualitätsware!
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