Saga

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Saga - SagaSaga
Saga

Audio CD, 5. August 1994
     Verkaufsrang: 151080     

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Bereits mit ihrem selbstbetitelten Debüt konnten die Kanadier Saga Pop-Rock-Geschichte schreiben, finden sich doch gleich mit den ersten beiden Titeln "How Long" und "Humble Stance" zwei der größten Banderfolge auf diesem Album wieder. Saga verstehen es wie keine zweite Band, griffige Gitarrenarrangements mit wunderschönen, atmosphärischen Keyboardharmonien zu einem melodischen und sehr eingängigen Soundbrei zu vermischen und so entstanden zeitlose Hymnen wie "Climbing The Ladder" oder "Will It Be You? (Chapter Four)". Michael Sadlers emotionaler Gesang passt zu den leicht progressiv angehauchten Kompositionen des Quintetts wie die viel zitierte Faust aufs Auge und veredelt die insgesamt acht Stücke.

Die Kanadier um das Gebrüdergespann Ian (guitars) und Jim (bass, keyboards) Crichton haben in ihrer weit über 20-jährigen Karriere viele hochkarätige Platten veröffentlicht, zu denen auch dieser, 1978 erschienene, Rundling zu zählen ist. --Armin Schäfer

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Die Fabelhafte Welt von Saga      5 von 5 Punkten
Kaum ein pluggerndes Synthesizerintro hat sich so eingeprägt wie Saga`s Opener "How Long", kein Schlagzeug leistete perfektere Rythmusarbeit und keine Gitarre krachte so knackig mitten hinein ins Herz des Rockfans. Eine perfekte Kanadische Rockmaschinerie walzte 1978 auf die Fans zu und hinterlies auch noch Jahre danach ihre Spuren in der Musiklandschaft.Musikalische Fabelwelten wie" Tired World" oder auch ""Will it be you"(geniale Musikalische Drehungen und Wendungen),wurden durch grandiose Keyboards und Gitarren miteinander verschmolzen und Michael Sadlers Stimme verknüpfte die grandiosen Soundcollagen mal melancholisch(Humble Stance)und(Ice Nice) aber auch zupackend und kernig(Climbing the Ladder/Give èm the Money) miteinander.Bei "The Perfectionist" lassen es Saga nach allen Regeln der Kunst krachen. Ein zeitloses Debut nach Maß.


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Silent Knight [US-Import] [Vinyl LP] - SagaSilent Knight [US-Import] [Vinyl LP]
Saga

Schallplatte, 1. Juli 1991
     Verkaufsrang: 237657     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Saga perfektionieren ihren Stil      5 von 5 Punkten
Auf 'Silent Knight' feierte Keyboarder Jim Gilmour seinen Einstand und Saga perfektionierten ihren Operetten-Stil. Die Songs sind allesamt schnoerkellos. Mal spannend und energiegeladen, mal bombastisch, aber nie ueberladen, und mal auf stilvollen Humor getrimmt. Allein der Opener ist ein wahrer Klassiker. Anfangs Keyboardschleifen und dezenter, himmlischer Gesang, spaeter kernige Riffs, dann Bombast und tolle Gitarren -und Keyboardsoli. Ein Gassenhauer!

Doch mit den naechsten Stuecken es geht spannend weiter. Bei den Keyboards wird sowohl klassischer Pianosound, als auch fanfarenartige Moogs und schwebender Synthiesound benutzt. Die unterschiedliche Keyboardstimmen und die E-Gitarre duellieren sich staendig. Die Gitarre ist immer sehr kernig und rockig. Dazu Sadlers einzigartiger Gesang, der einfach auf diesem Planeten seinesgleichen sucht, und dem ganzen noch die Krone aufsetzt. Einer sehr facettenreiche Stimme hat der Mann!

Besonders hervorheben moechte ich noch 'Someone Should' und 'Careful Where You Step'. Bei ersterem ist der Refrain derart mitreissend, dass man sich wuenscht, immer in dieser von Saga kreirten Kosmoswelt zu leben. Der letzte Song ist dann sehr hymnisch. Toll der Vocodereinsatz und die erhebenden Synthies. Zum Schluss hupen die Moogs sogar und das Ende gehoert dann wieder einem preachtig gespielten Keyboard/Gitarren-Duell.

Ein hervorrangend eingespieltes, und hervorragend produziertes Album. Der Sound ist sehr fett.

Hoechstnote!

Das Sahnehäubchen von Saga      5 von 5 Punkten
Ich erinnere mich immer gern daran zurück, wie ich diese Scheibe Anfang der 80er auf dem Plattenteller meiner Schwester fand. Schon mit 11 Jahren hat mich dieses Opus (anders kann man es nicht bezeichnen) schlichtweg umgehauen. Die perfekte Synthese von Ratio und Emotio, die sich in Komposition, Phrasierung, Arrangement und stimmlicher sowie instrumenteller Meisterschaft ausdrückt ist für mich bis zum heutigen Tage unerreicht. In Verbindung mit dem zur Musik passenden, hervorragenden Cover tauche ich beim Hören auch heute noch in fantastische, ferne Welten ab, in denen es ungezählte Abenteuer zu bestehen gilt. Kurzum: Das Sahnehäubchen von Saga ! Deswegen: 5 Sterne (leider gibt es keine 6 oder 7 Sterne zu vergeben...).

Saga in Höchstform!!!      5 von 5 Punkten
Silent Knight
(1980 - I. Crichton, J. Crichton, Gilmour, Negus, Sadler)

Saga führten auch mit diesem Album unbeirrt ihren Weg fort. Einzige Veränderung war wieder einmal die Position des Keyboarders. Mit Jim Gilmour an den Tasten hatte sich damit aber die klassische und stabilste Formation von Saga gefunden.

Die Höhepunkte auf "Silent Knight" sind reichlich gesät. Songs wie "Don't Be Late" (Chapter Two), "Too Much To Lose" (Chapter Seven) und "Careful Where You Step" sind überragende Beispiele des Musikstils, den Saga damals hatten.

Das schöne an guten Alben ist, daß man nicht viele Worte darüber verlieren muß. Wer also bombastische Miniepen mit perfektem Zusammenspiel zwischen Keyboards und Gitarren und einem theatralisch angehauchten Gesang mag, wird wie auf den beiden Alben zuvor mit einem hervorragenden Album bedient.

Zu einem Zeitpunkt, als Punk fast schon wieder in der Musik bedeutungslos wurde und ansonsten teilweise sehr synthetisch wirkende Popsongs die Musikwelt beherrschten hielten Saga unbeirrt an ihrem Konzept fest. Auf "Silent Knight" präsentieren sich Saga in Höchstform und schaffen es tatsächlich, sich noch zu steigern


Fabel "hafte" Welten...      5 von 5 Punkten
geben uns Saga auch mit ihrem dritten Werk, dem "Stillen Ritter" und es ist nach ihrem Debutalbum von `78 und ihrem "Images at Twillight" wieder ein Album mit fantasievollen Fabelwelten(Don`t be late, Too much to loose)mit dem uns Saga mit krachenden Gitarren(Help me out) und wuchtigen Keyboards und Synthies (Compromise) in die Magengrube fahren und zeigen wo es lang geht.Perfekt abgehangene Kompositionen und Gesänge, die nicht trotz Keyboard und Gitarrenkaskaden überfrachtet wirken, sondern perfekt und trefflich miteinander harmonieren.

die beste Saga      5 von 5 Punkten
ganz klar die beste Saga Scheibe. Grandiose aussergewöhnliche Songs mit erstklassigen Arrangements und tiefer Atmosphäre. Super!


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Worlds Apart - SagaWorlds Apart
Saga

Audio CD, 7. Juli 2005
     Verkaufsrang: 170395      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Klassiker...      5 von 5 Punkten
Worlds Apart
(1981 - I. Crichton, J. Crichton, Gilmour, Negus, Sadler)

Auch "Worlds Apart" ist ein weiterer Klassiker von Saga geworden. Doch erstmals zeigen sich auch Änderungen in der Musik. Sicherlich auch unter dem Einfluß von Produzent Rupert Hine (der als Produzent u.a. auch für Camel, Robert Palmer, aber auch Chris DeBurgh tätig war) und dem sich stetig ändernden Zeitgeist zeigen sich Saga auf "Worlds Apart" sehr viel kompakter als zuvor noch.

Die bombastisch-spacigen Keyboardpassagen wurden deutlich zurückgenommen - geblieben ist aber das nur noch perfekt zu nennende Zusammenspiel zwischen Ian Crichtons Hochgeschwindigkeitsgitarre und Jim Gilmours Keyboards. Wie die beiden sich gegenseitig die Bälle musikalisch zuspielen ist wirklich ein Hochgenuß.

"Worlds Apart" hat mit "On The Loose" gewiß einen der großen Saga-Klassiker. Das Lied ist sehr eingängig gehalten aber dennoch kunstvoll durcharrangiert, es geht sofort ins Blut über und reißt den Zuhörer mit.

Weitere Höhepunkte sind "Wind Him Up" und "Framed" - und natürlich der einzige richtige Epos auf dem Album: "No Stranger" (Chapter Eight), das nochmal den früheren Weg der Band reflektiert.

Nicht ganz so gelungen finde ich allerdings "No Regrets" (Chapter Five), bei dem zum ersten Mal Jim Gilmour singt. Irgendwie klingt das Lied nach einem Schlaflied für kleine Kinder und es zündet nicht so recht bei mir.

Das ist aber auch der einzige kleine Schwachpunkt auf einem sehr rockigen, kunstvollen und eingängigen Album. Sagas Stil ist immer noch sehr gut zu erkennen. Wer allerdings die bombastischen Minioperetten der vorherigen Alben sehr mochte könnte auf "Worlds Apart" etwas vermissen.

Vielleicht aber auch deshalb und aufgrund einiger überragender Rocksongs war "Worlds Apart" auch kommerziell ein großer Durchbruch für die Band. Es ist auf jeden Fall ein Meisterwerk der Gruppe. Die ersten vier Alben von Saga sind unbestritten allesamt Klassiker und gehören zum Besten, was die Band überhaupt produziert hat. Sie sollten in keiner Sammlung fehlen.


Affengeiler Pop-Rock!      5 von 5 Punkten
Mit diesem Album gelingt Saga der (finanzielle) Durchbruch. Vor allem mit dem Hit "On the Loose".
Die Stücke sind jetzt kürzer, pointierter, song-mäßig aufgebaut. Das bedeutet, daß das klassische "Radio-Song-Format" eingesetzt wird: Strofe-Bridge-Refrain. Ein sehr gutes Beispiel ist eben gleich das erste Stück. Die Melodien sind zwar sehr gut und mitreißend, die Rythmen treibend. Doch durch die Song-Strukur besteht stets Gefahr, daß man es sich schnell überhört, da dadurch die Stücke vorhersehbar werden. Die Herren bauen zwar immer mal "kleine Überraschungen", etwa Gitarren- und Keyboardsoli, oder auch mal eine andere Melodiesequenz ein. Grundsätzlich jedoch zielen sie eindeutig in Richtung großes Publikum.
Trotzdem volle Punktzahl, denn diese Musik macht einfach süchtig! Etwa "Wind Him Up" haut mich immer wieder durch den hymnenmäßigen Refrain um. "Amnesia" ist recht einfach gehalten, jedoch auch hier stimmt es melodisch einfach, es ist packend.

Saga hat einen einzigen Schwachpunkt, der sich durch alle ihre Werke hindurch zieht: Das Hauptthema eines Songs - Refrain - wird stets viel zu oft wiederholt. Wenn sie nicht so gute, kraftvolle, packende Melodien schreiben könnten und der Sound, die Arrangements so hochqualitativ wären, wäre es wohl ein fataler Schwachpunkt...



How Do I Look - SagaHow Do I Look
Saga

Audio CD, 20. Dezember 1996
     Verkaufsrang: 123557      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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HOW DO I LOOK



Trust/Spec.ed. [CD + DVD] - SagaTrust/Spec.ed. [CD + DVD]
Saga

Audio CD, 21. April 2006
     Verkaufsrang: 69148      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Wie zu früheren Zeiten ??      4 von 5 Punkten
Nachdem ich mir die ganz hervorragende Live-Doppel-DVD "Worlds Apart Revisited" zugelegt hatte, entschied ich mich, auch das aktuelle Album "Trust" meinem CD-Fundus hinzuzufügen.

Nach dem ersten Hineinhören hatte ich ein etwas zwiespältiges Gefühl: Während der Opener "That's as far as I'll go" mit schönen Gilmore-typischen Sequencer-Figuren und einer stringenten Song-Struktur richtig ins Herz geht und in der Tat an alte Zeiten (bzw. alten Sound) anknüpft, schien der Rest so vor sich hinzuplätschern. Vor allem "My friend" ist ein wirklich ärgerlicher Ausrutscher mit leierndem, trägem Gesang, der an unselige "Pleasure and Pain"-Zeiten erinnert. Nach mehrmaligem Hören erschließt sich einem das Album jedoch mehr und mehr, sodass man mit Freude zuhört.

Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass die Band (leider mal wieder) nicht so recht wusste, wo der musikalische Hase denn nun langhoppeln solle. Dies äußert sich meines Erachtens vor allem in der Melodieführung und der bei einigen Songs festzustellenden "Überproduktion" (vor allem, was den Einsatz der Keyboards angeht !). Einige Songs wirken etwas zu "fett" und leicht unausgegoren; die für die Band typische musikalische Transparenz hinsichtlich Song-Struktur und Instrumentierung fehlt bei manchen Songs schlicht und ergreifend. Andererseits findet man wiederum Stellen, die an das filigrane Spiel von YES heranreichen (ich denke da an "Footsteps in the hall").

Fazit: Eine musikalische Weiterentwicklung stellt das Album durchaus dar, was ich auch in meiner Bewertung berücksichtige. Wer aber SAGA in altem Stil a la "Silent Knight" oder "Worlds Apart" erwartet, wie es in den Rezensionen unten zum Teil anklingt, wird nicht so recht auf seine Kosten kommen (hier empfehle ich die oben erwähnte Live-Doppel-DVD). Deshalb 3,5 Sterne (gerundet: 4).

Genau der richtige Titel für diese SAGA CD      5 von 5 Punkten
Denn wenn man sich alle 1-3 Jahre die neueste Veröffentlichung der Kanadier kauft, dann muss man sagen, dass sich der Trust (das Vertrauen) in die Combo gelohnt hat, denn m.E. ist das die beste CD, die SAGA seit SECURITY OF ILLUSION im Jahre 93 rausgebracht haben, Glückwunsch. Und vor allem ist ausser vielleicht MY FRIEND (Geschmackssache) kein loser zu finden, aber dafür mindestens 5 HIGHLIGHTS
Anspieltips: 1/6/7/8/10

Überzeugt mich auch nicht mehr...      2 von 5 Punkten
...ganz ehrlich, ich verstehe die ganzen positiven SAGA-Rezension der letzten Jahre nicht. ich war früher immer ein absoluter Die-Hard-Fan, sogar "Behaviour" fand ich noch genial. Aber da gings schon langsam los. "Beginners Guide to Throwing Shapes" konnte ich auch noch sehr viel abgewinnen, "Generation 13" war zwischendrin absolut brilliant. Aber ansonsten erlebe ich nur noch, wie ich es empfinde, selbstverliebtes geplänkel und zahloses, unnötiges Aufwärmen alter Live-Songs. Auch "Trust" hat mich irgendwie enttäuscht. Der einzige Lichtblick war für mich ein kurzes Instrumental auf der DVD, das aber nicht auf der CD zu sein scheint - ich hör gar nicht mehr richtig rein. Sorry Jungs, aber irgendwie...dreht Ihr Euch im Kreis, ist mein Eindruck zu den ganzen Saga-Alben der letzten Jahre.

Phan TRUST isch!      5 von 5 Punkten
Ja ja ja ja ja!! DAS ist es! DAS ist SAGA!

Wo wart ihr denn die letzten Jahre, Jungs?
DAS seid ihr, wie wir euch lieben!
Ein HAMMERALBUM.

Die ersten vier Alben plus "In Transit" und die phantastische "Generation 13", das sollte man in der Sammlung haben. Die anderen Alben bewegen sich zwischen "Na ja" und "Oh je", als Fan hat man sie aus Solidarität eben im Schrank.

Aber DIESE Scheibe bleibt im Player, habe sie bestimmt schon 20x gehört. Tolle Synthies (auch ein Minimoog ist dabei), traumhafte Gitarre, WAS für ein Groove von Bass und Schlagzeug, WELCH tolle Stimme von Michael Sadler (ohne dieses übertriebene Vibrato auf den letzten Alben).

Das sind Songs, die schon beim ersten Durchhören gefallen, aber von Mal zu Mal besser werden. Wie früher: Man hört sich rein und entdeckt dann immer mehr Details.

ERSTKLASSIG!



Endlich haben sie es geschafft !!      5 von 5 Punkten
Seit "Full Circle" (1999) haben SAGA immer wieder versucht, zu ihren progressiven Wurzeln zurückzukehren und die guten alten Zeiten der ersten 4 Alben wieder aufleben zu lassen. Auf den letzten 4 Alben seit 1999, war durchaus erkennbar wie sehr man sich wieder um gutes Songwriting, anspruchsvollere Strukturen und die alten Sound-Trademarks bemüht. Die einzigartige Qualität von Alben wie "Worlds Apart" oder "Silent Knight" konnte allerdings trotz aller hörbaren Anstrengungen nicht erreicht werden.

Obwohl bereits das Vorgängeralbum "Network" (2004) auf sehr hohem Niveau lag, ist es den 5 Altrockern nun endlich gelungen sich nochmals deutlich zu steigern und nicht nur ein gutes sondern ein absolut überragendes Album auf die Beine zu stellen !!

Diesmal tischen uns SAGA mit "Trust" alle Zutaten auf, die dieser Gruppe einst zu Ruhm und Ansehen verhalfen. Sowohl anspruchsvoll verschachtelte Songstrukturen als auch unwiderstehlich eingängige Melodiebögen werden scheinbar ganz locker aus dem Ärmel geschüttelt. Starke Ohrwurm-Refrains und gute Hooklines gibt es zu hauf und mit (für SAGA-Verhältnisse) progressiven Elementen wird ebenfalls nicht gegeizt. Das Alles wird mit einer Spielfreude und Leichtigkeit serviert, so dass zu keinem Zeitpunkt das Gefühl aufkommt SAGA würden verkrampft oder gar verbissen versuchen, ein Comeback zu erzwingen.

Die Kräfteverhältnisse zwischen Gilmours Keys und Ian Crichtons Streitaxt scheinen nun wieder harmonisch ausgeglichen zu sein, wovon man sich bei manchen Duellen zwischen den Beiden überzeugen kann. Mr. Ian Crichton steuert wieder herrlich knackige Riffs und edle Soloeinlagen bei, ohne jedoch die Keyboards in den Hintergrund zu drängen wie dies bei "House of Cards" leider der Fall war.

Mit Brian Dörner scheint SAGA nun außerdem einen sehr druckvollen Drummer gefunden zu haben, der gemeinsam mit Jim Crichton (Bass) hervorragende nie langweilige Rythmusarbeit leistet. (Für mich ist Dörner sogar eine Spur lebendiger als der gute alte Steve Negus, der bereits nach "Marathon" ausstieg !)

Über Herrn Sadlers Leistungen zu referieren ist ohnehin müssig, er liefert wie auf jedem guten SAGA Album je nach Bedarf sanft einfüllsamen oder auch opernhaft theatralischen Gesang ab, der stets optimal auf den jeweiligen Song abgestimmt zu sein scheint.

Einzelne Songs bei der durchgehend hohen Qualität von "Trust" hervorzuheben erscheint mir sehr schwierig und deshalb unnötig.
Als Tüpfelchen auf dem i bleibt noch ein weiteres Highlight des Albums zu erwähnen, nämlich die hervorragende Produktion des Longplayers. Ein klarer differenzierter Klang mit ordentlicher Drumm- und Bass-Power lassen keinerlei Sound-Wünsche mehr offen.

Bleib mir nur noch den 5 kanadischen Herren zu dieser absoluten Meisterleistung zu gratulieren und eine unbedingte Kaufempfehlung auszusprechen !!


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Steel Umbrellas [UK-Import] - SagaSteel Umbrellas [UK-Import]
Saga

Audio CD, 2. Mai 1994
     Verkaufsrang: 182250     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Die Platte ist einfach schlecht      2 von 5 Punkten
Nachdem ich mir damals die "Security of illusion" zugelegt hatte (übrigens eine richtig gute SAGA-Scheibe, war ich froher Erwartung, als diese Platte angekündigt wurde. Aber die Freude war nur von kurzer Dauer. Diese Platte ist einfach schlecht. Dabei gefallen mir auch so Platten wie "Behaviour" und "Wildest Dreams". Aber "Steel Umbrellas" ist einfach platt und langweilig, da geht kein Weg drann vorbei.
Nur aus großer Sympathie für SAGA gibt es noch gerade so 2 Sterne, sorry.

Es wird Zeit, dieses Album endlich mal zu würdigen!      5 von 5 Punkten
Nachdem ich im Internet einige wirklich schlechte Rezensionen über diese CD gelesen habe, wird es nun Zeit, endlich einmal eine Lanze für "Steel Umbrellas" zu brechen. Meist werden neue Alben ja an den jeweiligen Vorgängern gemessen. Das ist natürlich nachvollziehbar. Trotzdem ist es manchmal hilfreicher, wenn man versucht, sich davon freizumachen um unvoreingenommen an eine neue CD heranzugehen. Wer das bei diesem Saga-Werk schafft, der entdeckt ein äußerst abwechslungsreiches und handwerklich hervorragend gemachtes Pop/Rock-Album. Gleich der Opener (Why not?) wartet mit interessanten Rhythmen und schönen Harmonien auf. Stücke wie "Shake that tree" oder "Push it" besitzen eine unvergleichliche Atmosphäre. Und mit "Password pirate" geben Saga dann auch einmal etwas mehr Gas. Mit "I walk with you" und "Say goodbye to Hollywood" beweisen die Kanadier zudem erneut, dass sie auch die ruhigeren, balladesken Töne perfekt beherrschen. Und wer hätte gedacht, dass sich Saga mit dem letzten Titel sogar gekonnt an funkige Rhythmen heranwagen (was den Abwechslungsreichtum dieses Albums einmal mehr herausstellt).
Also, liebe ewig Gestrigen, für die jede neue Saga-CD wie eine Neuauflage der alten Klassiker klingen muß: Gebt diesem Album eine Chance! Wäre dies eine Platte irgendeiner Newcomer-Band hätte bestimmt niemand etwas zu kritisieren! Und für alle die Saga sowieso nicht kennen: Hier handelt es sich um ein 1a Pop/Rock-Album, das sich in Punkto Kreativität, Musikalität und Produktion in keinster Weise zu verstecken braucht und das gleiche qualitative Niveau aufweist wie letztlich alle Saga-Werke (und als Fan der ersten Stunde weiß ich, wovon ich schreibe!). Absolute Kaufempfehlung!

Sicherlich ein gutes Album!      4 von 5 Punkten
Warum tendieren eigentlich gerade deutsche Musikfans immer dazu Vergleiche zu vorherigen Werken anzustellen? Natürlich kann dieses Album einem Worlds Apart oder Silent Knight nicht das Wasser reichen, aber muß es das? Ich jedenfalls finde dieses Album wesentlich erfrischender und abwechslungsreicher als z.B. Full Circle, wo SAGA im Grund ebloß versucht haben ihre alten 70er Platten zu kopieren. Hier waren sie innovativ und schufen eine fantastische Mischung aus Funk, Pop und Rock! Eine sehr starke Scheibe!

GENIAL!!!      5 von 5 Punkten
POP music at it's best!

OK...mit dem typischen SAGA-Sound hat das nicht mehr viel zu tun, aber was SAGA hier abliefern ist das genialste POP Album der 90er Jahre!

Der Sound ist genial produziert und hier und da spielen sich die perfekten Musiker mit ihrer perfekten Virtuosität in den Vordergrund. 5 Sterne sind eigentlich zu wenig.

Wer "Steamroller" nicht genial findet, der ist nicht cool genug für diese Welt ;-)

Enttäuschend!      2 von 5 Punkten
Dieser Scheibe fehlt so ziemlich alles, was Musikliebhaber an SAGA schätzen: Sprudelnde Ideen, Biß, Power, Dynamik und insbesondere die Fähigkeit, den Zuhörer zu fesseln und auf eine musikalische Reise mitzunehmen. "Steel Umbrellas" klingt so fade und farblos, daß man nicht glauben mag, daß dieselben Musiker Kunstwerke wie "Worlds Apart" oder "Silent Knight" geschaffen haben.

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Images at Twilight [US-Import] - SagaImages at Twilight [US-Import]
Saga

Audio CD, 7. November 1994
    

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

bombastischer Science-Fiction-Trip      5 von 5 Punkten
Nach ihrem Debut liefern Saga mit 'Images At Twillight' ihren zweiten Kracher ab! Die Musik ist wieder sehr keyboardlastig. Kurz beschreiben laesst sich das Album als eine maerchenhafte Science-Fiction Oper.

Fette 'Moogs' und eine sehr spacig klingende, wahnsinnig gespielte Akkustikgitarre beginnen den Opener 'It's Time', welcher fuer mich einer der staerksten Opener ueberhaupt ist. Schon kurz darauf setzt Michael Sadler mit seiner gottgleichen Operettenstimme ein. Die Keyboards sind ein wahrer Ohrenschmaus. Tolle wohlfuehl-Moogs und herrliche Keyboardlauefe. Eine treibende Rhythmus-Sektion. Das Gitarrensolo fetzt einfach. Schoener Bombast! Gekonnt vorgetragen. Einer meiner Lieblingstracks!

Mit 'See Them Smile' gehts treibend weiter. Wieder dominieren die Keyboards. Dazu die Saga-typische, rhytmische E-Gitarre, und klasse Keyboard/Gitarrenduelle. Auch Vocoder wird eingesetzt. Dazu triumphiert Sadler wieder mit seinem Gesang.

'Slow Motion' ist eine witzige Nummer mit 'huepfenden' Keyboards und lustigem Gesang. Das wirkt jedoch keineswegs banal. Sondern ist einfach irgendwie maerchenartig und Musical-like, aber alles in diesem Moog-Soundgewand. Die Herzen der Keyboardfans werden hier hoeher schlagen.

'You're Not Alone' ist wieder eine rockigere Nummer und ein Klassiker auf Saga-Konzert. Wieder duellieren sich Gitarre und Keyboard. Klasse vor allem das Moog-Gitarrenduell in der Mitte des Stueckes, aus dem sich ein Solo (wie so oft bei Saga von beiden Instrumenten gleichzeitig gespielt) entfaltet. Dann kommt die Passage, bei dem die Keyboards die Refrainmelodie spielen und Sadler dazu immer nur die Textzeile 'You're Not Alone' beisteuert. Ein Part, bei dem die Zuschauer auf Konzerten immer mit eingeweiht werden.

Doch es gibt keine Ruhepause. 'Take It Or Leave It' ist wieder eine treibende Bombast-Nummer. Wieder im gewohntem Science-Fiction-Soundgewand.

Dann endlich Entspannung. 'Images' ist dann eine Ballade mit herrlichem Pianospiel zu Anfang. Es folgen sehr sphaerische Moogs, der Hoerer schwebt einfach davon. Eine ganz seltsame Akkustikgitarre kommt hinzu. Musik von einer anderen Welt. Sadler setzt erstmals mit ruhigem Gesang ein. Synthies, synthetischer Bass und Akkustikgitarre untermalen das Ganze. Nach einigen Versen folgt der Instrumentalpart mit schwebenden Keyboards und maechtigen Moog-Melodien. Sadlers textloser Gesang setzt dem ganzen dann noch die Krone auf. Ein echte musikalische Perle.

'Hot To Cold' beginnt mit lustigen Keyboards. In den Strophen hat das Stueck eher eine Humor-Note, im Refrain wird wieder an der Bombastskala nach oben geschraubt. Auch hier duerfen natuerlich die Gitarren/Keyboard-Duelle nicht fehlen...

'Mouse In A Maze' beginnt mit ueberlagertem Gesang, ehe wieder fette Gitarren und Moogs einsetzen. Viel Daramtik steckt in dem Titel. Sadler setzt mit der Strophe ein, unterstuetzt von einer starken Rhythmussektion. Der operettenhafte Gesang setzt mal wieder Masstaebe. Die Keyboardlauefe sind goetlich, die Gitarre rifft ordentlich. Das Stueckt endet wieder mit dramatischem Keyboardeinsatz.

Wer steht auf Keyboards und hat lust eine bombastisch-symphonische Maerchenreise durch den Weltraum zu machen?

Bombastisch!!!      5 von 5 Punkten
Images At Twilight
(1979 - Chadd, I. Crichton, J. Crichton, Negus, Sadler)

Nach dem überragenden Debut führen Saga ihre musikalische Linie fort. Der Weggang von Keyboarder Peter Rochon (der einige der Lieder auf "Images At Twilight" noch mitkomponiert hat) und der Einsatz von Greg Chadd ändert nichts am Sound der Gruppe. Kreative Köpfe der Band sind Bassist Jim Crichton und Sänger Michael Sadler.

Auch das Cover des Albums kann man als Fortsetzung des Debuts verstehen. Wurde ein Jahr zuvor das seltsam anmutende Weltrauminsekt (mit Spitznamen "Harold, The Locust") vorgestellt, sieht man es jetzt bei der Zerstörung eines futuristischen New Yorks (mit zerstörtem World Trade Center).

Große Hohepunkte auf "Images At Twilight" sind zweifellos "It's Time" (Chapter Three), "You're Not Alone" und das überragende, sehr melancholische und bombastische "Images" (Chapter One), das für mich das beste Werk auf dem Album darstellt. Die instrumentale Einleitung auf Klavier und Keyboards bei "Images" wird durchaus auch so einem Meisterwerk wie "Firth Of Fith" von Genesis gerecht.

Wie bei den damaligen Saga-Alben üblich ist auf dem ganzen Album auch das ausgezeichnete Zusammenwirken von Ian Crichtons Gitarre und den Keyboards zu nennen, die häufig unisono die selben Läufe spielen und immer wieder mit Virtuosität und Tempo verblüffen. Für mich ist Ian Crichton ein Gitarrist, der vielleicht nicht genug beachtet wurde. Der aber immer wieder sein außergewöhnliches Können zeigte.

Ansonsten gilt das gleiche wie für das Debutalbum: Saga präsentieren schwelgerische Minioperetten mit starkem Rockeinschlag. Fans bombastischer Musik werden auch hier bestens bedient.


Rock der Welten...      4 von 5 Punkten
liefern Saga auch mit ihrem zweiten Album"Images at Twillight" ab. Schade, das es zu den phantasievollen,mystischen Texten und "Chapters" keine Texte gibt, es würde einiges erklären. Aber musikalisch wabern und pluggern die Synthesizer, rocken die Gitarren, das es die wahre Pracht ist und entführen uns in reale und irreale Welten und Michael Sadler singt und jubiliert unaufgeregt dazu.Die wucht der Kompositionen sind nach wie vor sehr durch Synthesizer und Keyboards geprägt und halten die Songs durchaus unter Spannung und nehmen unvorhersehbare Drehungen und Wendungen. Ganz so brilliant im Vergleich zum unübertroffenen Debutalbum(warum gibts das eigentlich zur Zeit nicht in Deutschland?)war/ist "Images" nicht geworden aber sollte als Teil eines Ganzen (Silent Knight/Worlds Apart)gesehen werden.

Ein durchwachsenes 2. Album      3 von 5 Punkten
Also sorry Leute, ich kann die Begeisterung für das 2. Album der Kanadier nicht nachvollziehen. Es hat sicherlich seine Stärken, aber im direkten Vergleich zum Debut bzw. zum 3. Album "Silent Knight" sind einfach einige schwache Songs enthalten.

1979 erschien "Images At Twilight" und konnte leider die hohen Erwartungen, die durch das tolle Debutalbum geweckt wurden, nicht voll erfüllen. Die Songs `See them smile`, `Slow motion` und `Take it or leave it` sind einfach schwach. Das gilt besonders für die 2 erstgenannten. Keine Ahnung ob die Gruppe unbedingt in die Hitparaden der Welt wollte, geschafft haben sie es (noch) nicht. Natürlich sind auch sehr gute Songs vorhanden, besonders die 3 letzten `Images`, `Hot to cold` und `Mouse in a maze` sind bärenstark. Und natürlich auch einer ihrer Klassiker `You` re not alone`.

Ich hab` lange überlegt, aber mehr als 3 Sterne sind nicht drin. Das Album ist insgesamt ganz o.k., mehr aber nicht. In den folgenden Jahren sollten aber d i e Saga-Klassiker schlechthin erscheinen.

saga habens einfach drauf!      5 von 5 Punkten
also, auch wenn viele hier die platte als mittelmässig oder gar als schwächste platte (aus de n ertsen jahren) muss ich sagen, dass diese platte doch was wirklich tolles hat! sei es das wirklich schöne liedchen slow motion, oder das zugeben ein wenig kindische (die strophen) hot to cold, oder das wirklich hymnische youre not alone sowie eine powerrock nummer, die mein absolutres lieblingslied ist (irgendjemand meinte es wäre ein "ausfall") "mouse in maze". das durch einen wirklich witzigen effect bestechendes lied "see them smile" macht spass auch wenn es natürlch nicht die neuerfindeung des saga-rads ist...
der höhepunkt ist und bleibt natürlich images, den schmuse song schlechthin... zu guterletzt schreibe ich noch über den wirklich härtesten song des albums: take it or leave it. der song hat mich umgehauen...

das artwork ist toll, aber ich finde, dass es durchaus ansprechendere gibt...aber gut: muss jeder selber wissen...*g*

eines ist sicher: saga hat sich einiges von QUEEN abgekuckt, was soundgebilde angeht...(meeine zweite lieblingsband der 70er/ 80er/ 90er...

viele grüsse
david

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Steel Umbrellas - SagaSteel Umbrellas
Saga

Audio CD, 10. November 2000
     Verkaufsrang: 427893     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Die Platte ist einfach schlecht      2 von 5 Punkten
Nachdem ich mir damals die "Security of illusion" zugelegt hatte (übrigens eine richtig gute SAGA-Scheibe, war ich froher Erwartung, als diese Platte angekündigt wurde. Aber die Freude war nur von kurzer Dauer. Diese Platte ist einfach schlecht. Dabei gefallen mir auch so Platten wie "Behaviour" und "Wildest Dreams". Aber "Steel Umbrellas" ist einfach platt und langweilig, da geht kein Weg drann vorbei.
Nur aus großer Sympathie für SAGA gibt es noch gerade so 2 Sterne, sorry.

Es wird Zeit, dieses Album endlich mal zu würdigen!      5 von 5 Punkten
Nachdem ich im Internet einige wirklich schlechte Rezensionen über diese CD gelesen habe, wird es nun Zeit, endlich einmal eine Lanze für "Steel Umbrellas" zu brechen. Meist werden neue Alben ja an den jeweiligen Vorgängern gemessen. Das ist natürlich nachvollziehbar. Trotzdem ist es manchmal hilfreicher, wenn man versucht, sich davon freizumachen um unvoreingenommen an eine neue CD heranzugehen. Wer das bei diesem Saga-Werk schafft, der entdeckt ein äußerst abwechslungsreiches und handwerklich hervorragend gemachtes Pop/Rock-Album. Gleich der Opener (Why not?) wartet mit interessanten Rhythmen und schönen Harmonien auf. Stücke wie "Shake that tree" oder "Push it" besitzen eine unvergleichliche Atmosphäre. Und mit "Password pirate" geben Saga dann auch einmal etwas mehr Gas. Mit "I walk with you" und "Say goodbye to Hollywood" beweisen die Kanadier zudem erneut, dass sie auch die ruhigeren, balladesken Töne perfekt beherrschen. Und wer hätte gedacht, dass sich Saga mit dem letzten Titel sogar gekonnt an funkige Rhythmen heranwagen (was den Abwechslungsreichtum dieses Albums einmal mehr herausstellt).
Also, liebe ewig Gestrigen, für die jede neue Saga-CD wie eine Neuauflage der alten Klassiker klingen muß: Gebt diesem Album eine Chance! Wäre dies eine Platte irgendeiner Newcomer-Band hätte bestimmt niemand etwas zu kritisieren! Und für alle die Saga sowieso nicht kennen: Hier handelt es sich um ein 1a Pop/Rock-Album, das sich in Punkto Kreativität, Musikalität und Produktion in keinster Weise zu verstecken braucht und das gleiche qualitative Niveau aufweist wie letztlich alle Saga-Werke (und als Fan der ersten Stunde weiß ich, wovon ich schreibe!). Absolute Kaufempfehlung!

Sicherlich ein gutes Album!      4 von 5 Punkten
Warum tendieren eigentlich gerade deutsche Musikfans immer dazu Vergleiche zu vorherigen Werken anzustellen? Natürlich kann dieses Album einem Worlds Apart oder Silent Knight nicht das Wasser reichen, aber muß es das? Ich jedenfalls finde dieses Album wesentlich erfrischender und abwechslungsreicher als z.B. Full Circle, wo SAGA im Grund ebloß versucht haben ihre alten 70er Platten zu kopieren. Hier waren sie innovativ und schufen eine fantastische Mischung aus Funk, Pop und Rock! Eine sehr starke Scheibe!

GENIAL!!!      5 von 5 Punkten
POP music at it's best!

OK...mit dem typischen SAGA-Sound hat das nicht mehr viel zu tun, aber was SAGA hier abliefern ist das genialste POP Album der 90er Jahre!

Der Sound ist genial produziert und hier und da spielen sich die perfekten Musiker mit ihrer perfekten Virtuosität in den Vordergrund. 5 Sterne sind eigentlich zu wenig.

Wer "Steamroller" nicht genial findet, der ist nicht cool genug für diese Welt ;-)

Enttäuschend!      2 von 5 Punkten
Dieser Scheibe fehlt so ziemlich alles, was Musikliebhaber an SAGA schätzen: Sprudelnde Ideen, Biß, Power, Dynamik und insbesondere die Fähigkeit, den Zuhörer zu fesseln und auf eine musikalische Reise mitzunehmen. "Steel Umbrellas" klingt so fade und farblos, daß man nicht glauben mag, daß dieselben Musiker Kunstwerke wie "Worlds Apart" oder "Silent Knight" geschaffen haben.

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