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| Saga | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
House of Cards +1 [Japan] Saga Audio CD, 2. Dezember 2003 Verkaufsrang: 822086 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Die 80er sind vorbei! 2 von 5 Punkten Eigentlich hatte ich mir (in den 80ern in der "InTransit"-Phase absoluter Saga-Fan) diese CD nur geholt, weil sie ARENA im Vorprogramm ihrer Tour hatten & ich (in das nun mal zur Vorgruppe gehörende) Hauptkonzert nicht unvorbereitet gehen wollte. Fazit: Saga können zwar noch Musik machen - der Zug ist jedoch abgefahren. Zum Teil geht es auf "House of Cards" schmerzhaft kommerziell zu (erinnert sich noch jemand an "Life is life" von OPUS?). Spätestens live wurde die Herren dann von ARENA qualitativ komplett an die Wand gespielt. Jungs - reicht die Rente ein!
Wie früher...immer noch sehr gut... 5 von 5 Punkten Wie früher in den guten alten 80ern, man könnte meinen, dass man tatsächlich ein "altes" Album der Kanadier hören würde. Und das ist absolut positiv zu verstehen. Kurz und knapp: ein Highlight in meiner "SAGA"-Sammlung. Beim ersten Anhören brauchte es nur ein paar Takte des Openers "God Knows", um mich davon zu überzeugen, dass auch die restlichen 10 Titel ihr Geld wert sind. Lässt die 80er wieder aufleben, ohne abgestanden zu klingen. Sehr hörenswert, immer wieder.
Saga at their best 5 von 5 Punkten Nachdem schon "Full Circle" back to the roots ging und einen beachtlichen 44. Platz in den Charts schaffte, legen Saga nach und erzielen mit House of Cards einen Volltreffer. Der alte Sound ist zu 100% zurück ohne dabei aber veraltet zu klingen. Die Jungs geben teilweise richtig Gas und hauen Ohrwürmer bzw. Klassiker raus wie z.B. "We'll meet again", "That's how we like it " und "Ashes to ashes". Die CD hat keinen Schwachpunkt, denn auch die Pop-Rock Stücke wie "Only human" und "Always there" können absolut überzeugen. Fans, die Saga schon den Rücken zugekehrt hatten, können hier wieder bedenkenlos zugreifen. Saga haben sich die Unterstützung der Fans mit diesem Überhammer-Album total verdient.
That's how we like it! 4 von 5 Punkten Bis auf wenige Ausnahmen - die eher langweiligen "Only human" und "Money talks", ausgerechnet die voraussichtliche Single-Auskopplung - legt SAGA ein richtig gutes Album voller Schwung und Energie hin. Man hört förmlich, mit wieviel Spielfreude und Hingabe sie sich ans Schreiben und Aufnehmen der 11 neuen Songs gemacht haben. "Runaway" versprüht soviel Feuer unterm Hintern, daß dabei selbst die alten "Klassiker" vor Neid erblassen. Wieso nicht dieses Lied als Single auskoppeln? "We'll meet again" (toll!), "Ashes to ashes" und der Titelsong "House of cards" erinnern positiv an alte Zeiten, wobei die fünf Kanadier ihrer Spielfreude in "Ashes to ashes" doch etwas zu freien Lauf gelassen haben. "Always there" und "Once in a lifetime" sind einfach schöne Balladen, die live zum Mitsingen, ja fast schon zum Mitschunkeln einladen. Überhaupt werden viele Lieder, die sich - aufgrund mancher (zu) sperrigen Harmonien - noch nicht beim ersten Hören in die Gehörgänge einschmeicheln, spätestens live ihre Qualitäten ausspielen. Fazit: "House of cards" steht voll in der Tradition des Vorgängers "Full Circle", klingt aber noch eine Idee besser. Zwar nicht ganz so gut wie die ersten Alben, aber SAGA's bestes seit "Behaviour"! |
Worlds Apart [Musikkassette] [US-Import] Saga Hörkassette, 17. Oktober 1990
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
The Best of Saga 5 von 5 Punkten Eines der besten Rock-Alben aller Zeiten. Es gibt keine Schwachstellen. Mit dieser CD hat Saga den Höhepunkt erreicht.
Überirdisch... 5 von 5 Punkten gut waren Saga mit ihrem Viertling "Worlds Apart" Diesmal mit Gottvater Rupert Hine( u.a Rush) an den Reglern, und er zimmerte ihnen ein Album der Sonderklasse auf den Leib.Kraftvoll rockend, keinen schwülstigen Keyboard Speck auf den Rippen ging es mit " Onn the Loose",und "Wind him up" in den Rock Olymp hinein. Kreative Spielereien(Conversations)sowie "No Regrets & No Strangers" und auch "The Interview" bildeten ein musikalisch perfektes Rockgerüst, das Saga schlagartig weltweit Aufmerksamkeit auf breitester Front bescherte..
(Natürlich) ein Klassiker 5 von 5 Punkten Die "Worlds Apart" von 1981 war der Durchbruch von SAGA in Europa. `Wind him up`, die Singleauskopplung, wurde ein richtiger Hit, besonders in Deutschland. Bis zum heutigen Tag ist das deutsche Publikum der Gruppe auch treu geblieben.
Das Album ist richtig stark. Fast jeder Song ist ein Knaller. Ein Klassiker reiht sich an den nächsten. Z.B. `On the loose`, `Times up`, `Wind him up`, `Framed`, `No regrets` und `No strangers`. Viele der Songs werden auch heute noch gespielt. Der für viele Jahre typische Saga-Sound wird hier erstmalig vollendet. Rock trifft Pop mit einer ordentlichen Prise Prog gewürzt. Mir hat diese Mischung immer sehr gut gefallen.
(Natürlich) 5 Sterne für "Worlds Apart". Seit der "Full Circle" von 1999 wandern Saga wieder auf ähnlichen Faden. Alle Alben seitdem kann ich auch gerne empfehlen.
Schöner Pop(-Rock) 4 von 5 Punkten Ohne Zweifel wird Saga vom Album zu Album immer poppiger, song-orientierter. Die Stücke werden in ihrer Struktur immer vorhersagbarer, die Refrains immer pointierter und einprägsamer, auch wenn zwischendurch immer mal längere stimmungsvolle Gitarren- und Keyboardsoli eingebaut werden. Das Stück "Wind Him Up" dürfte hier die Rolle des Prototyps spielen. Gehört meines Erachtens zu den Stärkeren dieses Albums. Das Pop-Stückchen "Amnesia" fängt sehr athmosphärisch an, mündet aber dann unerwartet in einen "Hüpf-Refrain". Bei "Framed" ist es dann eher umgekehrt und der Refrain gerät eher "schräg". Irgendwann kommt das (obligatorische) Solo und der Song mündet aber überraschend in einen zweiten Teil - cool! "No Regrets" ist ein melodisch simples aber stimmungsvolles balladeskes Stück. Der letzte Track "No Stranger" gerät dann wieder ziemlich "episch".Interessant ist noch an zu merken, wie in der 80er-Jahre-Phase der Band immer mehr Sound-Effekte eingebaut werden und die Produktion an sich auch immer "fetter" wird. Am eindeutigsten lässt sich diese Stegerung an den Alben "Worlds Apart" (1981), "Heads or Tales"(1983) und "Behavour" (1985) beobachten. Alles wird immer keyboard-betonter, die Gitarrensounds sind eher dünn geraten. Das verleiht dem Ganzen dann diese typische 80er "Miami-Vice-Stimmung". Man bekommt hier also eine hübsche Mischung aus hoch-qualitativer Pop-Musik und Rock-Einlagen, schonend garniert mit Neo-Prog-Elementen. Sicherlich ein guter Einstieg für Prog-InteressentInnen und die "Radio-Tauglichkeit" bleibt auch nicht auf der Strecke. Für mich als Proggie und Genesis-Fan aber melodisch und strukturell eher etwas zu dünn geraten...
MUSIK TOP - SOUND SCHLECHT 4 von 5 Punkten Ich kann meinen Vor-Rezensenten nichts nennenswertes hinzufügen, SAGA-WORLDS APART ist bezogen auf die Songauswahl einem Best of Album vergleichbar. Der Sound ist aber eine Zumutung - keine Dynamik, keine Bässe. Ich bin zwar persönlich in der Lage, die Klangqualität mit Hilfe eines Equalizer-ähnlichen Zusatzgerätes aufzubessern. Wer das aber nicht hat, wird über den Sound enttäuscht sein. Mangels Digital Remastering und einer der Musik entsprechendem Gestaltung des Booklets kann ich nur vier Sterne vergeben.
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Worlds Apart [US-Import] Saga Audio CD, 1. November 1994 Verkaufsrang: 691346
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine Offenbarung! 5 von 5 Punkten So muß Rockmusik klingen: Dynamisch und energetisch ("On the loose", "Wind him up", "Framed", "The interview", "No stranger"), verspielt ("Compromise"), träumerisch melancholisch ("No regrets", "Time's up") und stets originell. Diese CD bläst auch noch nach mehr als 20 Jahren frischen Wind in die Gehörgänge. Und für manchen ist sie sogar die beste Musikscheibe aller Zeiten. |
Heads Or Tales Saga Audio CD, 2. Dezember 2003 Verkaufsrang: 600999
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Kopf oder Zahl? 4 von 5 Punkten Bei 'Heads Or Tales' ist bereits eine Hinwendung zum Pop erkennbar. Die Stuecke sind weniger symphonisch und radiotauglicher geworden. Auch der Sound klingt etwas blechern, was aber dieses Album irgendwie besonders auszeichnet. Schliesslich haben hier keine unbissige Produktion a la 'Wildest Dreams' vor uns liegen, sondern einfach einen etwas glattpollierten, hoehenlastigen Sound. Einzige Stuecke herauszuheben macht keinen bzw. nur wenig Sinn, denn mit der holprigen Rhythmik, den synthetischen Keys und den (Stadtion)rockigen Gitarren sind die typischen Sagatrademarks weiterhin enthalten, nur halt in etwas poppigerem Gewand.
Wer gute 80er-Musik mag, wird dieses Album auf jeden Fall moegen!
Gelungenes Album 4 von 5 Punkten Heads Or Tales
(1983 - I. Crichton, J. Crichton, Gilmour, Negus, Sadler)
Saga setzten bei "Heads Or Tales" die Veränderungen, die bei "Worlds Apart" ihren Anfang nahmen, fort. Der Weg führte deutlich in Richtung eingängige, kompakte und filigrane Rockmusik. Produzent Rupert Hine wird gewiß seinen Teil dazu beigetragen haben.
Science Fiction Anleihen gibt es gar keine mehr und zum ersten Mal gibt es keine weiteren "Chapter" mehr aus dem eigenwilligen Konzeptwerk der Band. Schwelgerische Keyboardpassagen sind nun völlig aus der Musik verschwunden, geblieben ist das charakteristische Gitarrenspiel von Ian Crichton, der vor allem bei der ungekürzten Version von "Cat Walk" mit einem mehrminütigen Solo seine Spielwiese erhält und zeigen kann, was in ihm steckt.
Zum ersten Mal aber kann mich ein Album von Saga nicht mehr auf ganzer Linie überzeugen. Lieder wie "The Sound Of Strangers", "The Writing" und "Intermission" plätschern für mich ohne Höhepunkte dahin.
Gut gelungen sind dafür aber die eingängige Single "The Flyer", das rockige "Social Orphan", "The Pitchman" mit großartigen Instrumentaleinlagen, sowie die ungekürzte Version von "Cat Walk" - wobei aber keines dieser Lieder wirklich an die Highlights der vorangegangenen Alben heranreichen kann.
Die Musik von Saga muß dem Bemühen, kompaktere und rockigere Stücke zu schreiben, Tribut zollen. Theatralik und Bombast fehlen zulasten dominanterer Geradlinigkeit und härteren Rockelementen in der Musik.
Dennoch ist "Heads Or Tales" insgesamt betrachtet noch ein gelungenes Album - allerdings kein großartiges mehr.
Kopf oder Zahl...? 4 von 5 Punkten Quo Vadis, Saga??? Wieder eine Produktion von und mit Rupert Hine als Produzenten und er überfrachtet die Band meiner Meinung nach mit zuviel Technik, die ihnen die kreative Luft zum Atmen nimmt. Der Opener"The Flyer" im straighten Rockrythmus, Megahit tauglich, keine Frage, und nach wie vor fetzige, fette Gitarren (Pitchman/ Socila Orphan)und Keyboards, dominieren in fast jedem Song, daher sind "Vendetta" oder auch "Scratching the Surface"(Ohrwurmrefrain) wohltuend anders geraten."The Writing" rauscht irgendwie an mir vorbei. Im grossen und ganzen ein gutes Saga Album, aber sie geraten langsam in den musikalischen"belanglos" Strudel, und müssen aufpassen sich darin nicht zu verzetteln..
Ein weiterer Klassiker 5 von 5 Punkten Anfang der 80er war d i e Zeit für Saga. Hatten Sie mit der "Worlds Apart" 1981 den endgültigen Durchbruch geschafft, legten Sie 1983 die nächste Klasse Studio-Scheibe mit der "Heads Or Tales" nach. Die Herren Sadler, Ian und Jim Crichton, Gilmour und Negus auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
Auf der "Heads Or Tales" sind nur Klasse Songs, die teilweise auch heute noch gespielt werden. `The flyer`, `Cat walk`, `The sound of strangers`, `Social orphan`, `Scratching the surface` und besonders `The pitchman`. Die Mischung aus Rock, Pop und eine kräftige Prise Prog hat mir immer schon sehr gut gefallen. Auf dem vorliegenden Album wird dies alles geboten, klasse!
5 Sterne für "Heads Or Tales".
Volle Punktzahl - wenn man einen guten EQ zum Nachbearbeiten besitzt 3 von 5 Punkten Für mich eine der besten Saga Alben überhaupt. Allerdings war ich nach dem Kauf der Polydor CD-Pressung recht enttäuscht. Kein Bass, zu laute hohe Mitten. Insgesamt einfach anstrengend. Besitzt man ein halbwegs vernünftiges Audio Editing Programm, kann man den Sound aber gewaltig verbessern. Bei mir im Laufwerk dreht sich von daher die überarbeitete Privatkopie. Das Original ist im CD-Regal. Vielleicht ist die SPV Version besser? Ich weiss es nicht. [] Das ändert aber alles nichts daran, dass diese Scheibe von Saga von hinten bis vorne genial ist - wobei man den Bonustrack auch weglassen könnte, weil die zwei zusätzlichen Minuten Ian Crichton Solo einfach überflüssig sind...
Die Musik bekommt locker 5 Sterne - die Qualität des Masterings ist allerdings wirklich schlecht und wird diesem feinen Album nicht gerecht. Daher von mir nur 3 Sterne!
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Security of Illusion [Musikkassette] Saga Hörkassette
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Saga - hard and heavy 5 von 5 Punkten Nach jahrelanger Trennung bringen die Jungs von Saga mit "Security of Illusions" ihr erstes gemeinsames Album nach "Behaviour" auf den Markt. Mir hat es von Anfang an gefallen, weil es hard, heavy und schön bombastisch ist. Und ... Hand aufs Herz. Gehört "the Security of Illusions" nicht zu den schönsten Saga Songs überhaupt? Meinen Musikgeschmack hat diese CD 100%ig getroffen, dewegen 5 Sterne!
Die rockigste SAGA-Scheibe! 4 von 5 Punkten Nach ihrer Reunion legten Saga mit „The Security Of Illusion" eins der rockigsten Alben ihrer Karriere vor. Das Akkordeon-Intro „Entracte (Instrumental)" versprüht zwar eher eine Art Kneipenatmosphäre und lässt keinerlei Schlüsse auf die folgende Musik zu, dies ändert sich jedoch schlagartig mit den fetten Gitarren-Riffs, die den zweiten Song „Mind Over Matter" furios eröffnen.Dieses Stück zeichnet sich besonders durch die abgehackte, rhythmische Gitarrenarbeit in den Strophen und durch den kraftvollen Refrain aus. Die Keyboards treten hier fast vollständig in den Hintergrund und überlassen das Feld in ihrer begleitenden Rolle hauptsächlich Gitarre und Gesang. „Once Is Never Enough" hingegen beginnt sofort mit epischen, mystischen Keyboardklängen, in die sich die anderen Instrumente einmischen, um die erste Strophe zu eröffnen. Interessant ist die Gitarren-Keyboard-Melodie jeweils vor dem Refrain. Mit „Alone Again Tonight" schließt sich eine gefühlvolle Ballade an, die von Keyboardteppichen, Bass und Schlagzeug getragen wird. Darüber liegt der glasklare Gesang Michael Sadlers, getragen von unverzerrten Gitarren-Akkordzerlegungen. Bemerkenswert ist, wie der Gesang mit lang anhaltendem Ton ins Gitarren-Solo überleitet, da Ian Crichton diesen Ton mit seiner Lead-Gitarre aufgreift und nachfolgend ins Solo übergeht. Der nun folgende Song „I'll Leave It In Your Hands" beginnt wieder mit Keyboard-Sounds. Die Strophen werden dann ebenfalls vom Keyboard, gestützt durch den Bass, getragen. In diese Instrumentierung mischt sich die kräftige Rhythmusgitarre ein und leitet somit zum Refrain über, welcher wieder durch grandiose Vocals überzeugen kann. Nun folgt der Titelsong: Beginnend ausschließlich mit akustischen Gitarren und Gesang, in die sich in Bridge und Refrain sanfte Keyboards und Schlagzeug mischen. Außerdem fällt hier vereinzelt Background-Gesang auf. Eine großartige Ballade! „Stand Up" hingegen wird wieder einmal von fetten Gitarren-Riffs eröffnet, die Strophen des Songs werden allerdings hauptsächlich vom Keyboard dominiert. In die Bridge mischen sich Gitarrenvariationen. Der Refrain fällt durch seinen 80er-Jahre-typischen Background-Gesang auf („Stand up!") - eine durchaus rockige Nummer. Mit „Days Like These" folgt meiner Meinung nach eines der Highlights dieses Albums. Das Stück beginnt mit rhythmischem Bass und Schlagzeug, auf diesem Sound-Fundament soliert die Gitarre, getragen von nach und nach einsetzenden Keyboards. Dieses Intro, welches immer mehr Spannung aufbaut, leitet in eine relativ simple Strophe über, welche hauptsächlich von melodiösen Gesangslinien bestimmt wird. Zum Refrain hin setzen die bekannten, fetten Gitarren ein und stützen somit die tolle Melodieführung. Grandios! Das zweite gesanglose Stück „Voila (Instrumental)" besteht aus E-Piano-Klängen, untermalt von spärlichen Keyboard-Sounds. Hier zeigt Tastenmann Jim Gilmour, dass er auch ohne großartige Effekte auskommen kann. Die durch das Piano erzeugte ruhige Atmosphäre wird durch den nun folgenden Rocker „No Man's Land" jedoch plötzlich zerstört, dessen verzerrte Gitarren-Riffs sogleich die erste Strophe eröffnen. Auch der Gesang beginnt sofort, auf ein Intro haben die Kanadier hier bewusst verzichtet. Die Keyboards nehmen bei diesem Song nur eine begleitende Funktion ein und überlassen der Gitarre das Feld. Einzig und allein im letzten Drittel des Stücks, vor dem Gitarren-Solo, kommen sie stärker zur Geltung. Der letzte Song des Albums beginnt mit Keyboard-Teppichen, auf dem Das Schlagzeug variiert. Die erste Strophe von „Without You" besteht erst einmal lediglich aus zurückhaltendem Keyboard und Gesang; in der zweiten Hälfte setzt die Rhythmusgruppe ein, unterstützt durch minimalistische Gitarrenarbeit. Vor den Refrains, die durch unglaubliche Gesangsleistungen glänzen, kommt die Gitarre durch kleine Zwischenspiele jedoch zu wesentlich besserer Geltung (vom Refrain selbst ganz zu schweigen, der mit den gewohnt fetten Gitarren-Sounds aufwartet). In der zweiten Strophe ist die gesamte Instrumentierung von Anfang an vertreten. Nach dem zweiten Refrain wiederholt sich die Schlagzeugvariation des Intros und kündigt das großartige Gitarren-Solo an. Danach taucht, nach dem nochmals wiederholten Schlagzeugthema, die bereits vom ersten Stück des Albums bekannte Akkordeonmelodie erneut auf. Das Album „The Security Of Illusion" wird also durch die selbe Kneipenatmosphäre beendet, durch die es auch eröffnet wurde. Fazit: Saga liefern ein tolles Stück Musik ab! Das Album besticht in seiner Gesamtheit, kein einziger Ausfall ist zu verzeichnen. Geprägt werden die Songs hauptsächlich durch fette, präzise Gitarren, dichte Keyboard-Teppiche und, über allem thronend, die Ausnahmestimme Michael Sadlers!
Ja, der Rockfan braucht diese Band... 5 von 5 Punkten denn jeder, der etwas mit Rockmusik am Hut hat und nicht nur dieser Nu-Metal Sch... nachgröhlt, weiß was er bei SAGA bekommt. So auch bei diesem Album aus dem Jahre 1993. Das Neue sind die etwas härteren Gitarrenklänge, die eben der frühen Neunziger entsprechen. "Damals" hat man aber alles außer SAGA gehört,da die 80er ihre große Zeit waren. Doch ich glaube, dass gerade dieses Album mit den Jahren immer besser wird. Denn die futuristische, bombastische und sphärische Rockmusik hat etwas Magisches. Eine perfekte Symbiose aus Keyboard/Synth und Gitarre mit dem Ergebnis einer eingängigen aber nie langweiligen Melodie, was gerade der Vorteil von SAGA ist. Man hat sich recht schnell in deren Klangkosmos eingehört, was aber keineswegs pure Einfachheit der Musik bedeutet. Hinter den Stücken steht immer eine interessante Komposition, die sie zu tollen, melodischen Rocksongs werden lässt. Natürlich darf Sänger Michael Sadler nicht unerwähnt bleiben, da seine Stimme den melodischen Rahmen abrundet. Alles in allem sollte kein Rockfan an dieser Band vorbeikommen und zumindest in ein paar Alben reingehört haben.
SAGA is back! 4 von 5 Punkten So rockig hat man SAGA zuvor noch nicht gehört: In "Mind over matter" gibt Ian Crichton mit tollen Gitarrenriffs den Ton an, im Intro zur Rock-Hymne "Without you" läßt Steve Negus, der - wie Keyboarder Jim Gilmour - endlich wieder zu SAGA zurückgekehrt ist, die Drums sprechen. Der neue Sound ist ungewohnt, aber er überzeugt. Witzig das Akkordeonspiel zur Einführung und zum Ausklang der Scheibe. Es gibt einem das Gefühl, ein Gesamtkunstwerk anzuhören. Doch aus diesem ragt ein Lied heraus wie der Leuchtturm aus der stürmischen See: Der Titelsong "The Security Of Illusion". Unglaublich viel Gefühl steckt in diesen 5 1/2 Minuten Musik vom Feinsten. Eine traumhafte Ballade, welche innerlich aufwühlt. Das brilliante Akustikgitarrespiel Ian Crichton's, die zerbrechliche Stimme Sadler's und der hypnotisierende Rhythmus Negus' versetzen einen in Bann, zwingen zum intensiven Zuhören. Eines der besten Lieder, die SAGA jemals geschrieben haben. Es allein lohnt schon den Kauf der CD, die zusammen mit "Full Circle" ihre beste der 90er-Jahre ist. |
Heads or Tales Saga Audio CD, 3. September 2002 Verkaufsrang: 515118
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Kopf oder Zahl? 4 von 5 Punkten Bei 'Heads Or Tales' ist bereits eine Hinwendung zum Pop erkennbar. Die Stuecke sind weniger symphonisch und radiotauglicher geworden. Auch der Sound klingt etwas blechern, was aber dieses Album irgendwie besonders auszeichnet. Schliesslich haben hier keine unbissige Produktion a la 'Wildest Dreams' vor uns liegen, sondern einfach einen etwas glattpollierten, hoehenlastigen Sound. Einzige Stuecke herauszuheben macht keinen bzw. nur wenig Sinn, denn mit der holprigen Rhythmik, den synthetischen Keys und den (Stadtion)rockigen Gitarren sind die typischen Sagatrademarks weiterhin enthalten, nur halt in etwas poppigerem Gewand.
Wer gute 80er-Musik mag, wird dieses Album auf jeden Fall moegen!
Gelungenes Album 4 von 5 Punkten Heads Or Tales
(1983 - I. Crichton, J. Crichton, Gilmour, Negus, Sadler)
Saga setzten bei "Heads Or Tales" die Veränderungen, die bei "Worlds Apart" ihren Anfang nahmen, fort. Der Weg führte deutlich in Richtung eingängige, kompakte und filigrane Rockmusik. Produzent Rupert Hine wird gewiß seinen Teil dazu beigetragen haben.
Science Fiction Anleihen gibt es gar keine mehr und zum ersten Mal gibt es keine weiteren "Chapter" mehr aus dem eigenwilligen Konzeptwerk der Band. Schwelgerische Keyboardpassagen sind nun völlig aus der Musik verschwunden, geblieben ist das charakteristische Gitarrenspiel von Ian Crichton, der vor allem bei der ungekürzten Version von "Cat Walk" mit einem mehrminütigen Solo seine Spielwiese erhält und zeigen kann, was in ihm steckt.
Zum ersten Mal aber kann mich ein Album von Saga nicht mehr auf ganzer Linie überzeugen. Lieder wie "The Sound Of Strangers", "The Writing" und "Intermission" plätschern für mich ohne Höhepunkte dahin.
Gut gelungen sind dafür aber die eingängige Single "The Flyer", das rockige "Social Orphan", "The Pitchman" mit großartigen Instrumentaleinlagen, sowie die ungekürzte Version von "Cat Walk" - wobei aber keines dieser Lieder wirklich an die Highlights der vorangegangenen Alben heranreichen kann.
Die Musik von Saga muß dem Bemühen, kompaktere und rockigere Stücke zu schreiben, Tribut zollen. Theatralik und Bombast fehlen zulasten dominanterer Geradlinigkeit und härteren Rockelementen in der Musik.
Dennoch ist "Heads Or Tales" insgesamt betrachtet noch ein gelungenes Album - allerdings kein großartiges mehr.
Kopf oder Zahl...? 4 von 5 Punkten Quo Vadis, Saga??? Wieder eine Produktion von und mit Rupert Hine als Produzenten und er überfrachtet die Band meiner Meinung nach mit zuviel Technik, die ihnen die kreative Luft zum Atmen nimmt. Der Opener"The Flyer" im straighten Rockrythmus, Megahit tauglich, keine Frage, und nach wie vor fetzige, fette Gitarren (Pitchman/ Socila Orphan)und Keyboards, dominieren in fast jedem Song, daher sind "Vendetta" oder auch "Scratching the Surface"(Ohrwurmrefrain) wohltuend anders geraten."The Writing" rauscht irgendwie an mir vorbei. Im grossen und ganzen ein gutes Saga Album, aber sie geraten langsam in den musikalischen"belanglos" Strudel, und müssen aufpassen sich darin nicht zu verzetteln..
Ein weiterer Klassiker 5 von 5 Punkten Anfang der 80er war d i e Zeit für Saga. Hatten Sie mit der "Worlds Apart" 1981 den endgültigen Durchbruch geschafft, legten Sie 1983 die nächste Klasse Studio-Scheibe mit der "Heads Or Tales" nach. Die Herren Sadler, Ian und Jim Crichton, Gilmour und Negus auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
Auf der "Heads Or Tales" sind nur Klasse Songs, die teilweise auch heute noch gespielt werden. `The flyer`, `Cat walk`, `The sound of strangers`, `Social orphan`, `Scratching the surface` und besonders `The pitchman`. Die Mischung aus Rock, Pop und eine kräftige Prise Prog hat mir immer schon sehr gut gefallen. Auf dem vorliegenden Album wird dies alles geboten, klasse!
5 Sterne für "Heads Or Tales".
Volle Punktzahl - wenn man einen guten EQ zum Nachbearbeiten besitzt 3 von 5 Punkten Für mich eine der besten Saga Alben überhaupt. Allerdings war ich nach dem Kauf der Polydor CD-Pressung recht enttäuscht. Kein Bass, zu laute hohe Mitten. Insgesamt einfach anstrengend. Besitzt man ein halbwegs vernünftiges Audio Editing Programm, kann man den Sound aber gewaltig verbessern. Bei mir im Laufwerk dreht sich von daher die überarbeitete Privatkopie. Das Original ist im CD-Regal. Vielleicht ist die SPV Version besser? Ich weiss es nicht. [] Das ändert aber alles nichts daran, dass diese Scheibe von Saga von hinten bis vorne genial ist - wobei man den Bonustrack auch weglassen könnte, weil die zwei zusätzlichen Minuten Ian Crichton Solo einfach überflüssig sind...
Die Musik bekommt locker 5 Sterne - die Qualität des Masterings ist allerdings wirklich schlecht und wird diesem feinen Album nicht gerecht. Daher von mir nur 3 Sterne!
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Silent Knight [US-Import] Saga Audio CD, 7. November 1994 Verkaufsrang: 670435
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Saga perfektionieren ihren Stil 5 von 5 Punkten Auf 'Silent Knight' feierte Keyboarder Jim Gilmour seinen Einstand und Saga perfektionierten ihren Operetten-Stil. Die Songs sind allesamt schnoerkellos. Mal spannend und energiegeladen, mal bombastisch, aber nie ueberladen, und mal auf stilvollen Humor getrimmt. Allein der Opener ist ein wahrer Klassiker. Anfangs Keyboardschleifen und dezenter, himmlischer Gesang, spaeter kernige Riffs, dann Bombast und tolle Gitarren -und Keyboardsoli. Ein Gassenhauer!
Doch mit den naechsten Stuecken es geht spannend weiter. Bei den Keyboards wird sowohl klassischer Pianosound, als auch fanfarenartige Moogs und schwebender Synthiesound benutzt. Die unterschiedliche Keyboardstimmen und die E-Gitarre duellieren sich staendig. Die Gitarre ist immer sehr kernig und rockig. Dazu Sadlers einzigartiger Gesang, der einfach auf diesem Planeten seinesgleichen sucht, und dem ganzen noch die Krone aufsetzt. Einer sehr facettenreiche Stimme hat der Mann!
Besonders hervorheben moechte ich noch 'Someone Should' und 'Careful Where You Step'. Bei ersterem ist der Refrain derart mitreissend, dass man sich wuenscht, immer in dieser von Saga kreirten Kosmoswelt zu leben. Der letzte Song ist dann sehr hymnisch. Toll der Vocodereinsatz und die erhebenden Synthies. Zum Schluss hupen die Moogs sogar und das Ende gehoert dann wieder einem preachtig gespielten Keyboard/Gitarren-Duell.
Ein hervorrangend eingespieltes, und hervorragend produziertes Album. Der Sound ist sehr fett.
Hoechstnote!
Das Sahnehäubchen von Saga 5 von 5 Punkten Ich erinnere mich immer gern daran zurück, wie ich diese Scheibe Anfang der 80er auf dem Plattenteller meiner Schwester fand. Schon mit 11 Jahren hat mich dieses Opus (anders kann man es nicht bezeichnen) schlichtweg umgehauen. Die perfekte Synthese von Ratio und Emotio, die sich in Komposition, Phrasierung, Arrangement und stimmlicher sowie instrumenteller Meisterschaft ausdrückt ist für mich bis zum heutigen Tage unerreicht. In Verbindung mit dem zur Musik passenden, hervorragenden Cover tauche ich beim Hören auch heute noch in fantastische, ferne Welten ab, in denen es ungezählte Abenteuer zu bestehen gilt. Kurzum: Das Sahnehäubchen von Saga ! Deswegen: 5 Sterne (leider gibt es keine 6 oder 7 Sterne zu vergeben...).
Saga in Höchstform!!! 5 von 5 Punkten Silent Knight
(1980 - I. Crichton, J. Crichton, Gilmour, Negus, Sadler)
Saga führten auch mit diesem Album unbeirrt ihren Weg fort. Einzige Veränderung war wieder einmal die Position des Keyboarders. Mit Jim Gilmour an den Tasten hatte sich damit aber die klassische und stabilste Formation von Saga gefunden.
Die Höhepunkte auf "Silent Knight" sind reichlich gesät. Songs wie "Don't Be Late" (Chapter Two), "Too Much To Lose" (Chapter Seven) und "Careful Where You Step" sind überragende Beispiele des Musikstils, den Saga damals hatten.
Das schöne an guten Alben ist, daß man nicht viele Worte darüber verlieren muß. Wer also bombastische Miniepen mit perfektem Zusammenspiel zwischen Keyboards und Gitarren und einem theatralisch angehauchten Gesang mag, wird wie auf den beiden Alben zuvor mit einem hervorragenden Album bedient.
Zu einem Zeitpunkt, als Punk fast schon wieder in der Musik bedeutungslos wurde und ansonsten teilweise sehr synthetisch wirkende Popsongs die Musikwelt beherrschten hielten Saga unbeirrt an ihrem Konzept fest. Auf "Silent Knight" präsentieren sich Saga in Höchstform und schaffen es tatsächlich, sich noch zu steigern
Fabel "hafte" Welten... 5 von 5 Punkten geben uns Saga auch mit ihrem dritten Werk, dem "Stillen Ritter" und es ist nach ihrem Debutalbum von `78 und ihrem "Images at Twillight" wieder ein Album mit fantasievollen Fabelwelten(Don`t be late, Too much to loose)mit dem uns Saga mit krachenden Gitarren(Help me out) und wuchtigen Keyboards und Synthies (Compromise) in die Magengrube fahren und zeigen wo es lang geht.Perfekt abgehangene Kompositionen und Gesänge, die nicht trotz Keyboard und Gitarrenkaskaden überfrachtet wirken, sondern perfekt und trefflich miteinander harmonieren.
die beste Saga 5 von 5 Punkten ganz klar die beste Saga Scheibe. Grandiose aussergewöhnliche Songs mit erstklassigen Arrangements und tiefer Atmosphäre. Super!
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| Heads Of Tales Saga Audio CD, 28. August 2002
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Heads or tales (1983) [Vinyl LP] Saga Schallplatte
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