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| Saga | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Heads or Tales [Musikkassette] [US-Import] Saga Hörkassette, 3. September 2002
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Kopf oder Zahl? 4 von 5 Punkten Bei 'Heads Or Tales' ist bereits eine Hinwendung zum Pop erkennbar. Die Stuecke sind weniger symphonisch und radiotauglicher geworden. Auch der Sound klingt etwas blechern, was aber dieses Album irgendwie besonders auszeichnet. Schliesslich haben hier keine unbissige Produktion a la 'Wildest Dreams' vor uns liegen, sondern einfach einen etwas glattpollierten, hoehenlastigen Sound. Einzige Stuecke herauszuheben macht keinen bzw. nur wenig Sinn, denn mit der holprigen Rhythmik, den synthetischen Keys und den (Stadtion)rockigen Gitarren sind die typischen Sagatrademarks weiterhin enthalten, nur halt in etwas poppigerem Gewand.
Wer gute 80er-Musik mag, wird dieses Album auf jeden Fall moegen!
Gelungenes Album 4 von 5 Punkten Heads Or Tales
(1983 - I. Crichton, J. Crichton, Gilmour, Negus, Sadler)
Saga setzten bei "Heads Or Tales" die Veränderungen, die bei "Worlds Apart" ihren Anfang nahmen, fort. Der Weg führte deutlich in Richtung eingängige, kompakte und filigrane Rockmusik. Produzent Rupert Hine wird gewiß seinen Teil dazu beigetragen haben.
Science Fiction Anleihen gibt es gar keine mehr und zum ersten Mal gibt es keine weiteren "Chapter" mehr aus dem eigenwilligen Konzeptwerk der Band. Schwelgerische Keyboardpassagen sind nun völlig aus der Musik verschwunden, geblieben ist das charakteristische Gitarrenspiel von Ian Crichton, der vor allem bei der ungekürzten Version von "Cat Walk" mit einem mehrminütigen Solo seine Spielwiese erhält und zeigen kann, was in ihm steckt.
Zum ersten Mal aber kann mich ein Album von Saga nicht mehr auf ganzer Linie überzeugen. Lieder wie "The Sound Of Strangers", "The Writing" und "Intermission" plätschern für mich ohne Höhepunkte dahin.
Gut gelungen sind dafür aber die eingängige Single "The Flyer", das rockige "Social Orphan", "The Pitchman" mit großartigen Instrumentaleinlagen, sowie die ungekürzte Version von "Cat Walk" - wobei aber keines dieser Lieder wirklich an die Highlights der vorangegangenen Alben heranreichen kann.
Die Musik von Saga muß dem Bemühen, kompaktere und rockigere Stücke zu schreiben, Tribut zollen. Theatralik und Bombast fehlen zulasten dominanterer Geradlinigkeit und härteren Rockelementen in der Musik.
Dennoch ist "Heads Or Tales" insgesamt betrachtet noch ein gelungenes Album - allerdings kein großartiges mehr.
Kopf oder Zahl...? 4 von 5 Punkten Quo Vadis, Saga??? Wieder eine Produktion von und mit Rupert Hine als Produzenten und er überfrachtet die Band meiner Meinung nach mit zuviel Technik, die ihnen die kreative Luft zum Atmen nimmt. Der Opener"The Flyer" im straighten Rockrythmus, Megahit tauglich, keine Frage, und nach wie vor fetzige, fette Gitarren (Pitchman/ Socila Orphan)und Keyboards, dominieren in fast jedem Song, daher sind "Vendetta" oder auch "Scratching the Surface"(Ohrwurmrefrain) wohltuend anders geraten."The Writing" rauscht irgendwie an mir vorbei. Im grossen und ganzen ein gutes Saga Album, aber sie geraten langsam in den musikalischen"belanglos" Strudel, und müssen aufpassen sich darin nicht zu verzetteln..
Ein weiterer Klassiker 5 von 5 Punkten Anfang der 80er war d i e Zeit für Saga. Hatten Sie mit der "Worlds Apart" 1981 den endgültigen Durchbruch geschafft, legten Sie 1983 die nächste Klasse Studio-Scheibe mit der "Heads Or Tales" nach. Die Herren Sadler, Ian und Jim Crichton, Gilmour und Negus auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
Auf der "Heads Or Tales" sind nur Klasse Songs, die teilweise auch heute noch gespielt werden. `The flyer`, `Cat walk`, `The sound of strangers`, `Social orphan`, `Scratching the surface` und besonders `The pitchman`. Die Mischung aus Rock, Pop und eine kräftige Prise Prog hat mir immer schon sehr gut gefallen. Auf dem vorliegenden Album wird dies alles geboten, klasse!
5 Sterne für "Heads Or Tales".
Volle Punktzahl - wenn man einen guten EQ zum Nachbearbeiten besitzt 3 von 5 Punkten Für mich eine der besten Saga Alben überhaupt. Allerdings war ich nach dem Kauf der Polydor CD-Pressung recht enttäuscht. Kein Bass, zu laute hohe Mitten. Insgesamt einfach anstrengend. Besitzt man ein halbwegs vernünftiges Audio Editing Programm, kann man den Sound aber gewaltig verbessern. Bei mir im Laufwerk dreht sich von daher die überarbeitete Privatkopie. Das Original ist im CD-Regal. Vielleicht ist die SPV Version besser? Ich weiss es nicht. [] Das ändert aber alles nichts daran, dass diese Scheibe von Saga von hinten bis vorne genial ist - wobei man den Bonustrack auch weglassen könnte, weil die zwei zusätzlichen Minuten Ian Crichton Solo einfach überflüssig sind...
Die Musik bekommt locker 5 Sterne - die Qualität des Masterings ist allerdings wirklich schlecht und wird diesem feinen Album nicht gerecht. Daher von mir nur 3 Sterne!
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
deutliche Steigerung im Vergleich zu 'Wildest Dreams' 4 von 5 Punkten Man, was fuer ein langer Albumtitel. Das zweite Output in der Besetzung Michael Sadler, Jim Crichton, Ian Crichton katapultiert Saga wieder hoch. Nach dem sehr trostlosen 'Wildest Dreams' finden Saga hier wieder zur alten Staerke, auch wenn sie die Klasse von alten Alben wie 'Images In Twillight' noch bei weitem nicht erreichen. Bereits 'How Do I Look' bietet die typische Saga-Rhythmik und die gewohnten Keyboard/Gitarren-Duelle/Spielerein. Einzig Sadlers Stimme wirkt etwas kraftlost. Die bessert sich dann bei 'Starting All Over' mit seinem grossen Mitsing-Refrain. Zurueckhaltende Gitarrenriffs treiben den Song voran. Die netten Keyboard-Gimmicks sind ein weiterer Bonuspunkt. Auch 'Shape' weiss mit seinem etwas verstoerendem Intro und den typisch lustigen Saga-Keys und -Gitarren zu ueberzeugen. Das Keyboard-Gitarren-Intermezzo laesst Saga wieder zur alten Staerke auffahren. Die Ballade 'Odd Man Out' duempelt dann wieder etwas vor sich hin. Die Gitarrenarbeit ist aber sehr loeblich. 'The Nineties' schwaechelt ebenfalls. Vor allem der Refrain samt seinen Backgroundsaengerinnen nervt. 'Sacrecrow' hat dann wieder die typische Saga-Rhytmik und belbt die Platte schnell wieder. Sehr stark wieder 'As I Am'. Ein treibender Rocker mit starken Keys und Gitarren plus grossartigem Refrain. 'Waiting In The Wings' bietet gute Popmusik mit den bekannten Saga-Trademarks und typischem 80er-Refrain. Die Gitarre rockt wiedermal ordentlich! Ganz besonders auch das 7-minuetige 'Giant', welches am Anfang mit einem fuer Saga untypischem Banjo und Erzaehltstimme aufwartet. Danach gibts wieder die typischen Saga-Rezepte. Abwechslungsreiche Keyboard-Sounds, Gitarren/Keyboard-Intermezzi, die typische, holprige Rhythmik und starke Refrains. Die Banjo-Melodie wird von den Keys immer wieder aufgegriffen. Schoen, wie auch das Tempo ab der Mitte zunimt und die Gitarre mit einem Solo rausfeuert. Das Stueck kehrt dann wieder zu einer Banjo-Meoldie zurueck, um im erneut wiederholten Refrain zu enden.
Leider ist die Produktion hier stellenweise auch nicht die allerbeste. Zwar weitaus besser als beim Vorgaenger 'Wildest Dreams', aber immernoch nicht ganz Saga-gerecht. Das sollte sich dann auf 'The Security Of Illusion', welches wieder im Quintett aufgenommen wurde, wieder bessern.
Insgesamt gibts ein 'Daumen hoch'!
P.S. Solche mitreissenden Mitsing-Hymnen wie 'Starting All Over' mochte ich schon immer. Solche Melodien fressen sich einfach ins Ohr.
100% SAGA 5 von 5 Punkten Für mich ist dieses Album das meistunterschätzte von Saga. Okay, Steve Negus und Jim Gilmour sind nicht mit an Bord, aber ... ansonsten bekommt der Fan hier alles, was das Saga-Fan-Herz begehrt; den typischen Saga Sound, tolle Gitarrensolos von Ian Crichton, starke Keyboard-Arrangements und druckvolles, wenn auch ein wenig steriles, Schlagzeug-Spiel made by Curt Cress. 5 Sterne !
Cool! 5 von 5 Punkten Diese Scheibe hat was, das viele andere dieser Zeit gerne hätten. Sie ist cool! Vor allem wenn man den *Beginner's Guide* (textlich) wörtlich nimmt. Der (musikalische) Stil hatte sich schon auf der *Wildest Dreams* angekündigt; daß er allerdings so perfekt vollzogen wurde, grenzt an ein Wunder. Die Songs sind nur noch genial. Besonders hervorzuheben sind: How do I look, Shape, Odd Man out, As I am, Waiting in the Wings und, last but not least, Giant. Hilfe, zu was die Jungs fähig sind, zeigt sich auf diesem Album. Legend has it that one day a stranger rode into town; ... take notice!
Nahezu typische Saga-Scheibe 5 von 5 Punkten Leider wurde dieses Album von der Fachpresse völlig verkannt. Überhaupt genoß Progressive-Rock zum Ende der 80er Jahre kein großes Ansehen: die Musik galt als angestaubt und innovationslos. In diesem Fall völlig falsch! Die Kanadier Saga - zu diesem Zeitpunkt nur als Rumpftrio tätig, ergänzt durch Drum-Tausendsassa Curt Cress- lieferten mit "Beginner's Guide..." endlich wieder ein Album im (fast) typischen Saga-Sound ab. Anders als die eher AOR-orientierten Vorgängerwerke "Wildest Dreams" und "Behaviour" bietet dieses Album wieder das, was der Fan dieser Band erwartet: pfeilschnelle Gitarren, brilliante Keys und progressive Arrangements. Lediglich die Härte des Albums dürfte eventuell für Alt-Saga-Anhänger etwas gewöhnungsbedürftig sein, doch gerade diese macht "Beginner's Guide..." aus. Bis zur Veröffentlichung der Konzeptscheibe "Generation 13" (1995)ist der Band kein so großer Wurf mehr gelungen - wobei man den derzeit aktuellen Output "Full Circle" ausklammern muß. |
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