Saga

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Behaviour - SagaBehaviour
Saga

Audio CD, 11. September 2007
     Verkaufsrang: 193485      Gewöhnlich versandfertig in 10 bis 13 Tagen.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Absolut Sagahaft ein muß für jeden SAGA Fan      5 von 5 Punkten
Jaich muß zugeben ich bin ein großer SAGA fan und ich habe sehr viele Alben von Saga bei amazone gekauft und ic kann jede Cd nur Empfehlen zu kaufen


Images at Twilight [US-Import] [Vinyl LP] - SagaImages at Twilight [US-Import] [Vinyl LP]
Saga

Schallplatte, 1. Juli 1991
    

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

bombastischer Science-Fiction-Trip      5 von 5 Punkten
Nach ihrem Debut liefern Saga mit 'Images At Twillight' ihren zweiten Kracher ab! Die Musik ist wieder sehr keyboardlastig. Kurz beschreiben laesst sich das Album als eine maerchenhafte Science-Fiction Oper.

Fette 'Moogs' und eine sehr spacig klingende, wahnsinnig gespielte Akkustikgitarre beginnen den Opener 'It's Time', welcher fuer mich einer der staerksten Opener ueberhaupt ist. Schon kurz darauf setzt Michael Sadler mit seiner gottgleichen Operettenstimme ein. Die Keyboards sind ein wahrer Ohrenschmaus. Tolle wohlfuehl-Moogs und herrliche Keyboardlauefe. Eine treibende Rhythmus-Sektion. Das Gitarrensolo fetzt einfach. Schoener Bombast! Gekonnt vorgetragen. Einer meiner Lieblingstracks!

Mit 'See Them Smile' gehts treibend weiter. Wieder dominieren die Keyboards. Dazu die Saga-typische, rhytmische E-Gitarre, und klasse Keyboard/Gitarrenduelle. Auch Vocoder wird eingesetzt. Dazu triumphiert Sadler wieder mit seinem Gesang.

'Slow Motion' ist eine witzige Nummer mit 'huepfenden' Keyboards und lustigem Gesang. Das wirkt jedoch keineswegs banal. Sondern ist einfach irgendwie maerchenartig und Musical-like, aber alles in diesem Moog-Soundgewand. Die Herzen der Keyboardfans werden hier hoeher schlagen.

'You're Not Alone' ist wieder eine rockigere Nummer und ein Klassiker auf Saga-Konzert. Wieder duellieren sich Gitarre und Keyboard. Klasse vor allem das Moog-Gitarrenduell in der Mitte des Stueckes, aus dem sich ein Solo (wie so oft bei Saga von beiden Instrumenten gleichzeitig gespielt) entfaltet. Dann kommt die Passage, bei dem die Keyboards die Refrainmelodie spielen und Sadler dazu immer nur die Textzeile 'You're Not Alone' beisteuert. Ein Part, bei dem die Zuschauer auf Konzerten immer mit eingeweiht werden.

Doch es gibt keine Ruhepause. 'Take It Or Leave It' ist wieder eine treibende Bombast-Nummer. Wieder im gewohntem Science-Fiction-Soundgewand.

Dann endlich Entspannung. 'Images' ist dann eine Ballade mit herrlichem Pianospiel zu Anfang. Es folgen sehr sphaerische Moogs, der Hoerer schwebt einfach davon. Eine ganz seltsame Akkustikgitarre kommt hinzu. Musik von einer anderen Welt. Sadler setzt erstmals mit ruhigem Gesang ein. Synthies, synthetischer Bass und Akkustikgitarre untermalen das Ganze. Nach einigen Versen folgt der Instrumentalpart mit schwebenden Keyboards und maechtigen Moog-Melodien. Sadlers textloser Gesang setzt dem ganzen dann noch die Krone auf. Ein echte musikalische Perle.

'Hot To Cold' beginnt mit lustigen Keyboards. In den Strophen hat das Stueck eher eine Humor-Note, im Refrain wird wieder an der Bombastskala nach oben geschraubt. Auch hier duerfen natuerlich die Gitarren/Keyboard-Duelle nicht fehlen...

'Mouse In A Maze' beginnt mit ueberlagertem Gesang, ehe wieder fette Gitarren und Moogs einsetzen. Viel Daramtik steckt in dem Titel. Sadler setzt mit der Strophe ein, unterstuetzt von einer starken Rhythmussektion. Der operettenhafte Gesang setzt mal wieder Masstaebe. Die Keyboardlauefe sind goetlich, die Gitarre rifft ordentlich. Das Stueckt endet wieder mit dramatischem Keyboardeinsatz.

Wer steht auf Keyboards und hat lust eine bombastisch-symphonische Maerchenreise durch den Weltraum zu machen?

Bombastisch!!!      5 von 5 Punkten
Images At Twilight
(1979 - Chadd, I. Crichton, J. Crichton, Negus, Sadler)

Nach dem überragenden Debut führen Saga ihre musikalische Linie fort. Der Weggang von Keyboarder Peter Rochon (der einige der Lieder auf "Images At Twilight" noch mitkomponiert hat) und der Einsatz von Greg Chadd ändert nichts am Sound der Gruppe. Kreative Köpfe der Band sind Bassist Jim Crichton und Sänger Michael Sadler.

Auch das Cover des Albums kann man als Fortsetzung des Debuts verstehen. Wurde ein Jahr zuvor das seltsam anmutende Weltrauminsekt (mit Spitznamen "Harold, The Locust") vorgestellt, sieht man es jetzt bei der Zerstörung eines futuristischen New Yorks (mit zerstörtem World Trade Center).

Große Hohepunkte auf "Images At Twilight" sind zweifellos "It's Time" (Chapter Three), "You're Not Alone" und das überragende, sehr melancholische und bombastische "Images" (Chapter One), das für mich das beste Werk auf dem Album darstellt. Die instrumentale Einleitung auf Klavier und Keyboards bei "Images" wird durchaus auch so einem Meisterwerk wie "Firth Of Fith" von Genesis gerecht.

Wie bei den damaligen Saga-Alben üblich ist auf dem ganzen Album auch das ausgezeichnete Zusammenwirken von Ian Crichtons Gitarre und den Keyboards zu nennen, die häufig unisono die selben Läufe spielen und immer wieder mit Virtuosität und Tempo verblüffen. Für mich ist Ian Crichton ein Gitarrist, der vielleicht nicht genug beachtet wurde. Der aber immer wieder sein außergewöhnliches Können zeigte.

Ansonsten gilt das gleiche wie für das Debutalbum: Saga präsentieren schwelgerische Minioperetten mit starkem Rockeinschlag. Fans bombastischer Musik werden auch hier bestens bedient.


Rock der Welten...      4 von 5 Punkten
liefern Saga auch mit ihrem zweiten Album"Images at Twillight" ab. Schade, das es zu den phantasievollen,mystischen Texten und "Chapters" keine Texte gibt, es würde einiges erklären. Aber musikalisch wabern und pluggern die Synthesizer, rocken die Gitarren, das es die wahre Pracht ist und entführen uns in reale und irreale Welten und Michael Sadler singt und jubiliert unaufgeregt dazu.Die wucht der Kompositionen sind nach wie vor sehr durch Synthesizer und Keyboards geprägt und halten die Songs durchaus unter Spannung und nehmen unvorhersehbare Drehungen und Wendungen. Ganz so brilliant im Vergleich zum unübertroffenen Debutalbum(warum gibts das eigentlich zur Zeit nicht in Deutschland?)war/ist "Images" nicht geworden aber sollte als Teil eines Ganzen (Silent Knight/Worlds Apart)gesehen werden.

Ein durchwachsenes 2. Album      3 von 5 Punkten
Also sorry Leute, ich kann die Begeisterung für das 2. Album der Kanadier nicht nachvollziehen. Es hat sicherlich seine Stärken, aber im direkten Vergleich zum Debut bzw. zum 3. Album "Silent Knight" sind einfach einige schwache Songs enthalten.

1979 erschien "Images At Twilight" und konnte leider die hohen Erwartungen, die durch das tolle Debutalbum geweckt wurden, nicht voll erfüllen. Die Songs `See them smile`, `Slow motion` und `Take it or leave it` sind einfach schwach. Das gilt besonders für die 2 erstgenannten. Keine Ahnung ob die Gruppe unbedingt in die Hitparaden der Welt wollte, geschafft haben sie es (noch) nicht. Natürlich sind auch sehr gute Songs vorhanden, besonders die 3 letzten `Images`, `Hot to cold` und `Mouse in a maze` sind bärenstark. Und natürlich auch einer ihrer Klassiker `You` re not alone`.

Ich hab` lange überlegt, aber mehr als 3 Sterne sind nicht drin. Das Album ist insgesamt ganz o.k., mehr aber nicht. In den folgenden Jahren sollten aber d i e Saga-Klassiker schlechthin erscheinen.

saga habens einfach drauf!      5 von 5 Punkten
also, auch wenn viele hier die platte als mittelmässig oder gar als schwächste platte (aus de n ertsen jahren) muss ich sagen, dass diese platte doch was wirklich tolles hat! sei es das wirklich schöne liedchen slow motion, oder das zugeben ein wenig kindische (die strophen) hot to cold, oder das wirklich hymnische youre not alone sowie eine powerrock nummer, die mein absolutres lieblingslied ist (irgendjemand meinte es wäre ein "ausfall") "mouse in maze". das durch einen wirklich witzigen effect bestechendes lied "see them smile" macht spass auch wenn es natürlch nicht die neuerfindeung des saga-rads ist...
der höhepunkt ist und bleibt natürlich images, den schmuse song schlechthin... zu guterletzt schreibe ich noch über den wirklich härtesten song des albums: take it or leave it. der song hat mich umgehauen...

das artwork ist toll, aber ich finde, dass es durchaus ansprechendere gibt...aber gut: muss jeder selber wissen...*g*

eines ist sicher: saga hat sich einiges von QUEEN abgekuckt, was soundgebilde angeht...(meeine zweite lieblingsband der 70er/ 80er/ 90er...

viele grüsse
david

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House of Cards - SagaHouse of Cards
Saga

Audio CD, 16. Mai 2007
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Die 80er sind vorbei!      2 von 5 Punkten
Eigentlich hatte ich mir (in den 80ern in der "InTransit"-Phase absoluter Saga-Fan) diese CD nur geholt, weil sie ARENA im Vorprogramm ihrer Tour hatten & ich (in das nun mal zur Vorgruppe gehörende) Hauptkonzert nicht unvorbereitet gehen wollte. Fazit: Saga können zwar noch Musik machen - der Zug ist jedoch abgefahren. Zum Teil geht es auf "House of Cards" schmerzhaft kommerziell zu (erinnert sich noch jemand an "Life is life" von OPUS?). Spätestens live wurde die Herren dann von ARENA qualitativ komplett an die Wand gespielt. Jungs - reicht die Rente ein!

Wie früher...immer noch sehr gut...      5 von 5 Punkten
Wie früher in den guten alten 80ern, man könnte meinen, dass man tatsächlich ein "altes" Album der Kanadier hören würde. Und das ist absolut positiv zu verstehen. Kurz und knapp: ein Highlight in meiner "SAGA"-Sammlung. Beim ersten Anhören brauchte es nur ein paar Takte des Openers "God Knows", um mich davon zu überzeugen, dass auch die restlichen 10 Titel ihr Geld wert sind. Lässt die 80er wieder aufleben, ohne abgestanden zu klingen. Sehr hörenswert, immer wieder.

Saga at their best      5 von 5 Punkten
Nachdem schon "Full Circle" back to the roots ging und einen beachtlichen 44. Platz in den Charts schaffte, legen Saga nach und erzielen mit House of Cards einen Volltreffer. Der alte Sound ist zu 100% zurück ohne dabei aber veraltet zu klingen. Die Jungs geben teilweise richtig Gas und hauen Ohrwürmer bzw. Klassiker raus wie z.B. "We'll meet again", "That's how we like it " und "Ashes to ashes". Die CD hat keinen Schwachpunkt, denn auch die Pop-Rock Stücke wie "Only human" und "Always there" können absolut überzeugen. Fans, die Saga schon den Rücken zugekehrt hatten, können hier wieder bedenkenlos zugreifen. Saga haben sich die Unterstützung der Fans mit diesem Überhammer-Album total verdient.

That's how we like it!      4 von 5 Punkten
Bis auf wenige Ausnahmen - die eher langweiligen "Only human" und "Money talks", ausgerechnet die voraussichtliche Single-Auskopplung - legt SAGA ein richtig gutes Album voller Schwung und Energie hin. Man hört förmlich, mit wieviel Spielfreude und Hingabe sie sich ans Schreiben und Aufnehmen der 11 neuen Songs gemacht haben. "Runaway" versprüht soviel Feuer unterm Hintern, daß dabei selbst die alten "Klassiker" vor Neid erblassen. Wieso nicht dieses Lied als Single auskoppeln? "We'll meet again" (toll!), "Ashes to ashes" und der Titelsong "House of cards" erinnern positiv an alte Zeiten, wobei die fünf Kanadier ihrer Spielfreude in "Ashes to ashes" doch etwas zu freien Lauf gelassen haben. "Always there" und "Once in a lifetime" sind einfach schöne Balladen, die live zum Mitsingen, ja fast schon zum Mitschunkeln einladen. Überhaupt werden viele Lieder, die sich - aufgrund mancher (zu) sperrigen Harmonien - noch nicht beim ersten Hören in die Gehörgänge einschmeicheln, spätestens live ihre Qualitäten ausspielen. Fazit: "House of cards" steht voll in der Tradition des Vorgängers "Full Circle", klingt aber noch eine Idee besser. Zwar nicht ganz so gut wie die ersten Alben, aber SAGA's bestes seit "Behaviour"!


Generation 13 - SagaGeneration 13
Saga

Audio CD, 10. November 2000
     Verkaufsrang: 287961     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

untypisches Konzeptalbum von Saga      4 von 5 Punkten
1995 nahmen Saga ein Konzeptalbum auf. Ich habe schon verschiedene Statements gelesen, mit welchem Thema sich Saga auf diesem Album beschaeftigen. Die einen Reden von Konsum, die anderen von Arbeits- und Obdachlosigkeit, andere wiederum sagen es geht um Kinder ohne Halt und Anschluss. Aus anderen Quellen hoert man wieder vom Wahn nach dem American Way Of Life. Naja, das passt schon alles zusammen. Ein sozialkritisches Konzeptalbum halt. Auf jeden Fall ist es ein fuer Saga untypisches Album. Ja, das untypischste der Band ueberhaupt. Wie man von Konzeptalben gewohnt ist, gibt es mehrere, kuerzere Stuecke. Orchester wird ebenfalls eingesetzt, was bei Saga eindeutig die Ausnahme darstellt. Die Stimme von Sadler ist manchmal ungewohnt traurig. Die Saga-typischen Trademarks wie die typische, holprige Rhythmik und die Keyboard/Gitarren-Duelle treten nur noch selten zum Vorschein. Ziemlich ueberraschend das Ganze, wenn man sich vor Augen haelt, dass Saga sonst immer ihren typischem Stil durchgezogen haben. Halt mal poppiger und mal anspruchsvoller, aber doch immer typisch Saga. Dieses Album ist anders!

Ich wage mal eine detaillierte Beschreibung:

'Chances Are #1' ist lediglich mit Piano instrumentiert, welches den ungewoenlich traurigen Gesang Sadlers begleitet. Zudem sind seltsame Soundeffekte im Hintergrund zu hoeren. Am Ende folgt eine Erzaehlstimme, die zu 'Generation 13 (Theme #1)' ueberleitet. Gitarreneffekte, die nach Pink Floyds 'Comfortably Numb' klingen, und Drumgewitter. Riffs erzeugen eine Dynamik, die durch das wuchtige Orchester gar noch verstaerkt wird. Wow! Dann wird in 'All Will Change (Goodbye & Good Luck)' wieder umgeschwenkt, erneut Piano und dieser traurige Gesang, Akkustikgitarre tritt hinu. Instrumente und Gesang tragen debei nahezu dieselbe Stimme vor. In 'The Cross (Home #3)' leiten spannungsgeladene Orgeln ein, Gilmour und Sadler wechseln sich im Gesang ab. Sie schluepfen in die Rollen von zwei verschiedenen Charakteren. Dieser Song ist schon Saga-typischer, da er etwas von Bombast-Rock, dafuer aber einen ungewohnten, duesteren Unterton hat. Danach wird es mit 'Danger Whistle' noch duesterer. Cemballo-aenliche Klaenge und eine bedrohliche Erzaehlstimme. 'Leave Her Alone' bringt Akkustikgitarre, Sadlers nochmal traurigere Stimme und wirre, rauschende Effekte im Hintergrund. Mittem im Track schwenkt die Stimmung wieder um. Praegnantes, spannendes Basspiel und bedrohliche Synthies. Anschliessend Drumgewitter. Hm, sind es wirklich die Saga, die wir da hoeren? Es folgt das kurze, orgellastige, emotionale 'I'll Never Be Like You', anschliessend Saga-typische, huepfende Keyboards und Gitarren in 'My Name Is Sam'. Aber erstens dauert das Ganze ebenfalls nur ca. 45 Sekunden, und zweitens verfremdet die computergenerierte Erzahlstimme das Ganze wieder. Mit 'The 13th Generation' folgt das naechste rockigere Stueck. Wieder ganz schoen orgellastig. Sadlers Stimme klingt wieder ein bisschen untypisch, da etwas manipuliert. Die Gitarre spielt Crichton auch etwas eigenartig, nicht ganz so Saga-Like halt. Trotzdem ist dieses Stueck neben 'The Cross' am Saga-typischsten. Naja, in diesem ungewohnten Stil geht es halt mit viel Abwechslung weiter. Die lange Version von 'I'll Never Be Like You' ist z.B. etwas Oper-artig aufgebaut. 'Sanke Oil' klingt wiederum nach Jahrmarkt. 'We Hope You're Feeling Better' ist wiederum sehr hymnsich. Einige Stuecke wiederholen sich in abgewandelten Versionen spaeter, wodruch der Konzeptcharakter verstaerkt wird.

Fuer mich klingt das Album so, als haetten Saga eine eigene Mischung aus The Who's 'Tommy' und Pink Floyds 'The Wall' gespielt. Auffaellig ist, dass bei den Keyboards erstaunlich viel auf Orgel und Klavier statt auf Synthies gesetzt wird, die Gitarre irgendwie anders gespielt wird(klingt sogar manchmal nach David Gilmour) und Sadlers Gesang einfach anders ist.

Ein sehr ueberraschendes Werk, welches ich erstaunlich selten hoere, bzw. auch bisher kaum durchgehoert habe. Vielleicht weil es einfach nicht so ganz so Saga passt. Dafuer zeigt es aber, dass Saga zu mehr faehig sind als ihnen bekanntlich oft unterstellt wird.

Absolutes Meisterwerk      5 von 5 Punkten
Ich muss "zenherzaan"s Bewertung fast zustimmen, allerdings MUSS man dieses Album als Gesamtwerk betrachten. Wenn man den Hintergrund dann noch kennt, ist es ein absolutes Hammeralbum, eben ein "Gesamtkunsterk" ersten Ranges.
Hat man sich ersteinmal reingehört erkennt man die einzenlnen Stimmungen, die Höhen und Tiefen, auf denen die Story ja aufbaut.
Ich empfehle gute Kopfhörer in einer guten Anlage und über eine Stunde Hörgenuss steht nichts mehr im Wege. Sind ja immerhin 16 Stücke drauf! Saga 70er Fans sollten die Finger davon lassen!

Eines der besten Albums von Saga      5 von 5 Punkten
Mit Saga's erstem Album bin ich Saga-Fan geworden. Seither haben sie einige gute und sehr gute, leider auch wenige weniger gute Alben herausgebracht. >Generation 13< gehört zu den besten. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber schließlich vom ersten bis zum letzten Ton durchgängig sehr hörenswert.

Die Intellektuelle      3 von 5 Punkten
An Generation 13 scheiden sich selbst die Geister eingefleischter Fans. Als ich diese CD das erste Mal hörte, dachte ich spontan, SAGA hätte sich damit das musikalische Grab geschaufelt. Schräge Akkorde, E-Gitarren- und Schlagzeuggewitter der härtesten Sorte waren mir zu un-erhört. Nach dem fünften oder sechsten Lied war dann meine Geduld am Ende, und die CD verstaubte die nächsten 5 Jahre im Regal. Als ich sie dann im neuen Jahrtausend doch wieder einmal in den CD-Player einlegte und mich zwang, sie bis zum bitteren Ende zu hören, wurde mir erst bewußt, daß SAGA ein Gesamtkunstwerk gelungen ist, welches zwar weder Hits enthält noch für diejenigen zu empfehlen ist, welche SAGA erst einmal kennenlernen möchten, welches für den Fan aber unverzichtbar ist - solange er die Muße hat, die Musik alleine auf sich wirken zu lassen.

Ein Absolutes Meisterwerk      5 von 5 Punkten
Es gibt viele Bands die in ihrer Karriere eines oder vielleicht auch zwei Geniestreiche hinlegen aber zu mehr will es einfach nicht reichen.Unmittelbar zwischen den Gurken- Alben "Steel Umbrellas" und "Pleasure and Pain" gelegen hat SAGA ein Ding rausgelassen, welches sich mitten in der tiefsten Depression viele SAGA Fans wahrscheinlich gar nicht gekauft haben. Eine wahnsinnige Mischung aus "Brave" (Marillion) und "Worlds Apart" entschädigt für viel halbgares Zeug der letzten Jahre.Aber Vorsicht!Für die ewig gestrigen SAGA Fans, die immer noch auf Bombast-Genudel a la "Images at Twilight" warten, wird das wieder eine Enttäuschung!Da könnt Ihr jeden Abend eine Kerze anzünden, die 70 Jahre kommen nicht wieder,Das hier sind die Neunziger!


Wildest Dreams - SagaWildest Dreams
Saga

Audio CD, 2. Dezember 2003
     Verkaufsrang: 538134     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Saga auf Abwegen      2 von 5 Punkten
Ich erinnere mich noch genau. Unsere 10te Klasse war ins Landschulheim nach Freiburg im Breisgau gefahren. Wir hatten unseren Spaß auf den Partys, hörten die Hits
der Zeit und die Begeisterung für das andere Geschlecht tat ein Übriges.
Und tatsächlich war es plötzlich um mich geschehen. Das lag allerdings nicht an einem Mädchen. Es war wie ein Erweckungserlebnis. In der Musikabteilung von - ich glaube es war WOM - hörte ich in das Album einer Band hinein, weil mir das Cover ausnehmend gut gefiel. Sehr mystisch, komplett anders als die übrigen Cover mit ihrem grell-sterilen Glitzer und den androgynen Typen mit Fönfrisur.
"Silent Knight" hieß das Album. Es dauerte zwei Minuten und ich war verhext, verzaubert, dem Diesseits entrückt. An den restlichen Urlaub kann ich mich nicht mehr erinnern, nur dass die Kassette im Walkman rauf und runter lief und ich von der Musik wie unter Drogen stand. Das Silent-Knight-Universum: schwebende Keyboardteppiche, durchkreuzt von kraftvollen Gitarrenriffs und elektrisierenden Gitarrensoli.
Himmlische Sphären, in die im nächsten Moment die Dämonen aus der Unterwelt eindringen. Man höre sich nur das Gitarrensoli in "Compromise" an. Und zu allem Segen auch noch so eine geniale Stimme: Saddlers glasklares, Sphären durchdringendes Organ. Gigantisch.
Ein neuer Saga-Fan war geboren.

Jahre später. Ich stehe in der Plattenabteilung bei Saturn. Das letzte Album Behaviour hatte mich etwas irritiert, dezent formuliert, die Band schien den goldenen Pfad verlassen zu wollen, hatte aber dennoch zwei Songs geliefert wie zu ihren besten Zeiten (Here I am; Goodbye once upon a time).

Es bestand Hoffnung.

"Wildest Dreams". Das Plattencover ließ nichts Gutes ahnen. Was sollte das? Die Jungs in möchtegern-coolen Posen? Zu U2 - Joshua Tree - mochte das ja noch passen und war da auch überzeugender arrangiert. Aber Saga als Helden für kleine Mädchen zu inszenieren ...? Welches Zielpublikum wollte das Marketing hier ansprechen? Und was unter solchen Vorzeichen von der Musik zu erwarten?

Ich habe die Platte dennoch gekauft und bin zuhause nicht über die erste Seite hinausgekommen. Ich mußte mich am nächsten Tag regelrecht zwingen, das Album komplett zu hören. Nicht nur einmal. Zweimal, dreimal. Denn ich wußte, manchmal braucht man mehrere Anläufe, um sich etwas Neuem öffnen zu können. Es half alles nichts.

"Gänsehautmelodien"? Der Gesang stellenweise schwülstig-sülzig. Perfektes, aber kalt-steriles Schlagzeug mit unglaublich albern klingenden Sounds, die schon damals auf dem Weg waren, aus der Mode zu geraten. Heute klingt`s völlig daneben. Ein Techniker ohne Leidenschaft. Wie auswendig gelernt. Das swingt... wie ein Drumcomputer. Was sollte das sein? Sheila E.? Nichts gegen Sheila E., die ist immerhin von Prinz produziert, der bekanntlich geniale Balladen wie "Nothing compares to you" (für Shinead OConnor) komponiert hat. DAS nenne ich eine Gänsehautmelodie. Oder, wenn wir von Saga sprechen, das gute alte "Ice Nice".

Während ich das hier schreibe, läuft "Wildest Dreams" im Hintergrund. Jawohl, ich habe die euphorischen Rezensionen alle gelesen und mich überwunden, den Plattenspieler zu entstauben und das Machwerk erneut aufzulegen.
Nee, nee nee, nicht in meinen "wildesten Träumen" hatte ich damals so einen Niedergang kommen sehen. Es gibt ganz kurze Momente, die lassen sich hören. Aber im nächsten wird alles wieder kaputt gemacht vom nervös zuckenden Schlagzeug. Den albern schnatternden und zischelnden Drummsounds. Den kitschigen Backingvocals. Den gewollt auf Radiotauglichkeit gezüchteten Refrains. Nein, ich bin kein intoleranter Prog-Jünger. Wenn es gut gemachter Pop ist, konsequent durchgezogen - Welcome to the pleasuredome von Frankie Goes To Hollywood, produziert von Rupert Hine - nichts dagegen. Aber den letzten Schritt trauen sich Saga dann auch nicht. Oder können ihn nicht.
So bleibt das Ganze auf halber Strecke im Niemandsland stehen. Und mal ehrlich, wenn ich mainstream hören will, habe ich eine ganze Auswahl von Bands, die das besser können. Ein gutes Album von Toto, ev. Journey etc.pp.

Wo war hier die Vielfalt der früheren Alben? Die Dynamik zwischen verträumten, verwunschenen und rockig-aggressiven Parts? Wo die unverwechselbaren Ideen? War das noch dieselbe Band ? Im Grunde nicht. Zwei wichtige kreative Köpfe waren ihre eigenen Wege gegangen.

Leise habe ich Saga ade gesagt und mich meinen "Neu"entdeckungen Rush und Yes zugewendet. Ich meine, nichts gegen Experimentierfreude und Bands, die Neues ausprobieren. Rush und Yes haben sich in den 80ern auch völlig gewandelt und dennoch eine absolut unverwechselbare, individuelle Note behalten. Es geht doch.

Aber Überraschung. Einige Scheiben später sind Saga auferstanden wie Phönix aus der Asche. Nach der ähnlich schwachen "Beginners Guide" ging es vorsichtig wieder aufwärts. Selbst das viel geschmähte "Steel Umbrellas" finde ich klar besser als "Wildest Dreams" und das düstere "Generation 13" war für mich eine absolut positive Überraschung.

Inzwischen liegen mit "House of Cards" und "Trust" wieder echte Geniestreiche vor.

Also:
"Wildest Dreams" ist für mich das schwächste Album der Band und nur denen zu empfehlen, die als Sammler ihre Saga-Kollektion komplettieren wollen.


Chapters Live - SagaChapters Live
Saga

Audio CD, 17. September 2007
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Mit Chapters Live lüften Saga eines der größten Geheimnisse ihrer Karriere und präsentieren erstmals ihr epochalstes Mammutwerk in voller Länge.

Bereits auf dem Debütalbum Saga (1978) konfrontierten die kanadischen Progrocker ihre Fans mit Auszügen aus der insgesamt 16-teiligen Konzeptstory, die erst 25 Jahre später auf Marathon vollendet wurde. Da man die einzelnen Kapitel nicht in chronologischer Reihenfolge veröffentlichte, blieb der textliche Hintergrund lange diffus und die Grundausrichtung der Geschichte unklar. Auf Chapters Live werden erstmals alle Kapitel zu einem schlüssigen Ganzen verbunden. Große Hits sucht man auf der 82-minütigen Doppel-CD zwar nahezu vergeblich, dafür gefällt der Konzertmitschnitt aber mit einer stimmigen Atmosphäre, eleganten Spannungsbögen und einer endlich nachvollziehbaren Storyline. Spieltechnisch ist hier eh alles im dunkelgrünen Bereich, so dass sich Saga-Freunde das musikhistorisch wertvolle Tondokument bedenkenlos ins Regal stellen können. -- Michael Rensen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Warum wird die CD teilweise so schlecht gemacht,      5 von 5 Punkten
ich verstehe das überhaupt nicht.
Man weiß doch was einen erwartet. Alle Chapters, die in 30 Jahren in unregelmäßiger Weise in die meisten SAGA Veröffentlichungen eingebaut wurden. Um die Spannung zu erhalten natürlich nicht in der richtigen Reihenfolge.

Dann macht es doch auch Mal Sinn diese nach Vollendung als Gesamtstory zu veröffentlichen.

Natürlich sind hier nicht die allergrößten SAGA Hits vorhanden, aber es geht hier ja auch mehr um die Story und die Interpretationsmöglichkeiten eines jeden Einzelnen.
Und der Klang ist doch auch vollkommen in Ordnung, für Live Verhältnisse sogar sehr gut. Ich weiß gar nicht warum manche mit dem Sound so kritisch umgehen???
Große Ansagen oder sonstiges Schnickschnack gibt es hier nicht, 2 bis 3 Mal hört man das Publikum die Refrains singen und fertig. Aber m.E. auf alle Fälle besser als wenn man die Lieder einfach im Studio neu aufgenommen und veröffentlicht hätte.
Wer also eine Best of SAGA erwartet liegt hier falsch. Wie gesagt, das ist auch gar nicht gewollt.


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Saga

Audio CD, 11. September 2007

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