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| Santana | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Santana Santana Audio CD, 16. Mai 2006 Verkaufsrang: 14683 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nicht gut 2 von 5 Punkten Weiss gar nicht, wie ich dazu gekommen bin, diese CD von Santana zu kaufen. Ich war bei amazon.de auf der Suche nach einer guten Santana-Compilation, eine Art Best-Of und bin durch irgendwelche Werbe-Klicks auf diese Ausgabe gekommen. Wahrscheinlich hat mich der relativ niedrige Preis gelockt. Diese CD ist aber selbst den niedrigen Preis von ca. 5,- Euro nicht wert. Die ganze CD kommt mir fast wie eine Experimental-CD vor, es sind merkwürdige Versionen von teilweise bekannten Stücken, die m.M. nach aber sehr schlecht interpretiert sind. Als ob es die Vor-Aufnahmen (Experimente) zu einer richtigen Aufnahme wären. Mit *ganz viel* Wohlwollen kann man so etwas wohl auch als "Jam-Sessions" bezweichnen. In diesem Fall sind es aber misslungene Sessions! Z.B. das wunderbare Stück "With a Little Help From my Friends" klingt auf dieser CD ganz schrecklich, als ob ein Musikstudent zum ersten mal versucht dieses Stück zu interpretieren, unbeholfen mit seiner E-Gitarre die er nicht beherrscht. Auch der Klang ist technisch ganz schlecht, es rauscht teilweise, und die meisten Stücke klingen hohl und schrill, die E-Gitarren verursachen Ohrenschmerzen.
Fazit: Diese CD ist nur etwas für eingefleischte Santana-Fanatiker die unbedingt eine total komplette Sammlung von ihm haben wollen, einschliesslich seiner Misserfolge.
Daher zwei Sterne. |
Santana [Vinyl LP] Santana Schallplatte, 22. Februar 2008 Verkaufsrang: 35529 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Santana - die erste Scheibe... 4 von 5 Punkten Das ist es also, das Debut-Album von Carlos Santana und seiner Band! Wohl jeder hat schon mal den Namen SANTANA gehört und in der Tat ist dieser Stil der Gruppe immer noch hörenswert. Insbesondere das Zusammenspiel von Gitarre, Schlagzeug und Gesang sowie orgelartiger Klänge. Aber am meisten beeindruckt mich doch dieses virtuose Gitarrenspiel von Carlos Santana. Jedem interessierten Zuhörer werden auch sofort die Einflüsse von afrikanischer und Latino-Musik auffallen, aber das ist ja eines der Markenzeichen der Gruppe. Auch deshalb eignet sie sich sehr gut für Party's mit „Schummerlicht" /kicher/grins/Nun gut, die Scheibe ist halt doch von 1969, aber das tut der Musik wirklich keinen Abbruch! Und das soll einfach bedeuten, das diese Scheibe einfach zu den Kultplatten,äh...CD's gehört. Und der einzige Grund sie nicht zu kaufen ist das es halt noch eine von Santana gibt die bekannter ist, die „ABRAXAS", aber das ist eine andere Geschichte. Hierfür also kultige 4 Sterne, wenn ihr die 5 wollt, dann holt euch die ABRAXAS! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
Welcome Santana Audio CD, 20. Oktober 2003 Verkaufsrang: 10399 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Sehr intensive Musik mit tollem Bonustrack (seit 2003) 5 von 5 Punkten Die drei Santana-Alben "Caravanserai" (1972), "Welcome" (1973) und "Borboletta" (1974) und die parallel eingespielten Soloalben von Carlos Santana markieren die wohl kreativste und anspruchsvollste Phase seines Schaffens. Der goldene Schriftzug auf dem schlichten Cover von "Welcome" lädt den Hörer ein, sich mit dieser gelungenen CD zu beschäftigen. Wer bei Santana an lateinamerikanische Percussion denkt, liegt nicht falsch. Wer an gute Rockmusik denkt, liegt auch nicht falsch. "Welcome" enthält diese Elemente, ist aber gleichzeitig viel mehr, nämlich intensive Jazzfusion. Wie fast jede Santana-Formation ist die hier spielende eine vorübergehende, aber was für eine! Am Schlagzeug Michael Shrieve, von Anfang an bei Santana. Percussion: Armando Peraza (bekannt u.a. von Charlie Parker, Tito Puente, Mongo Santamaria) und Jose Chepito Areas. An den Keyboards Tom Coster und Richard Kermode. Am Bass Doug Rauch. Flöten gespielt von Bob Yance, Mel Martin und Joe Farrell. Stimmakrobaten sind Leon Thomas und Wendy Haas, Flora Purim (in "Yours Is The Light") und Carlos selbst. Des weiteren Jules Broussard am Saxophon (in "Mother Africa"), Tony Smith am Schlagzeug (in "Samba De Sausalito"), Streicher in "Light Of Life" und last but not least John McLaughlin an der Gitarre in "Flame-Sky".
Mit viel Hingabe wurde dieses Album eingespielt. Optimistisch und beschwingt reihen sich die abwechslungsreichen Stücke aneinander. Und wie bei "Borboletta" bildet auch hier ein besonders langes Stück den Höhepunkt. Immerhin für elfeinhalb Minuten brennt in "Flame-Sky" der Himmel, und jede einzelne Sekunde davon ist Genuss pur.
Lassen Sie sich diese fantastische CD nicht entgehen. Sie erweitert den Horizont des aufmerksamen Zuhörers - und wer sich in diese schöne Musik hineinversenken kann, wer sich von ihr treiben lässt, dem erweitert sie obendrein völlig ohne Nebenwirkungen das Bewusstsein.
AKTUELLE ERGÄNZUNG: Am 20 Oktober 2003 erschien die CD gleichzeitig mit den Santana-Alben "Caravanserai", "Love Devotion Surrender" (mit John McLaughlin) und "Moonflower" als Digitally Remastered Expanded Edition. Booklet und Liner Notes sind überarbeitet und um ein schönes Foto sowie einen längeren, Hintergrundtext von Hal Miller ergänzt worden. Außerdem hat Columbia die CD jetzt mit Text-Infos (manche CD-Player zeigen im Display die Titel an) ausgestattet.
Doch vor allem enthält das Album als Bonus Track eine sechsminütige Studiofassung von "Mantra", das man bislang nur als Liveaufnahme auf dem Album "Lotus" kannte. Eine sehr engagiert gespielte und warm klingende Version, die mir besonders gut gefällt und sich nahtlos in das Album einreiht. Allein dieser Track macht eine Neuanschaffung für Fans absolut lohnend.
Genuss pur 5 von 5 Punkten Die drei Santana-Alben "Caravanserai" (1972), "Welcome" (1973) und "Borboletta" (1974) und die parallel eingespielten Soloalben von Carlos Santana markieren die wohl kreativste und anspruchsvollste Phase seines Schaffens. Der goldene Schriftzug auf dem schlichten Cover von "Welcome" lädt den Hörer ein, sich mit dieser gelungenen CD zu beschäftigen.
Wer bei Santana an lateinamerikanische Percussion denkt, liegt nicht falsch. Wer an gute Rockmusik denkt, liegt auch nicht falsch. "Welcome" enthält diese Elemente, ist aber gleichzeitig viel mehr, nämlich intensive Jazzfusion. Wie fast jede Santana-Formation ist die hier spielende eine vorübergehende, aber was für eine! Am Schlagzeug Michael Shrieve, von Anfang an bei Santana. Percussion: Armando Peraza (bekannt u.a. von Charlie Parker, Tito Puente, Mongo Santamaria) und Jose Chepito Areas. An den Keyboards Tom Coster und Richard Kermode. Am Bass Doug Rauch. Flöten gespielt von Bob Yance, Mel Martin und Joe Farrell. Stimmakrobaten sind Leon Thomas und Wendy Haas, Flora Purim (in "Yours Is The Light") und Carlos selbst. Des weiteren Jules Broussard am Saxophon (in "Mother Africa"), Tony Smith am Schlagzeug (in "Samba De Sausalito"), Streicher in "Light Of Life" und last but not least John McLaughlin an der Gitarre in "Flame-Sky".
Mit viel Hingabe scheint dieses Album eingespielt. Optimistisch und beschwingt reihen sich die abwechslungsreichen Stücke aneinander. Und wie bei "Borboletta" bildet auch hier ein besonders langes Stück den Höhepunkt. Immerhin für elfeinhalb Minuten brennt in "Flame-Sky" der Himmel, und jede einzelne Sekunde davon ist Genuss pur.
Lassen Sie sich diese fantastische CD nicht entgehen. Sie erweitert den Horizont des aufmerksamen Zuhörers - und wer sich in diese schöne Musik hineinversenken kann, wer sich von ihr treiben lässt, dem erweitert sie obendrein völlig ohne Nebenwirkungen das Bewusstsein.
Reife Klänge voller Schönheit mit etlichen Jazz-Größen 4 von 5 Punkten 1972/73 waren in Popzeitschriften Artikel von Stars zu lesen, die einst (1 Jahr dauerte damals so lange wie heute etliche)exzessiv lebten und momentan auf dem Meditations-Weg waren, sich für Religion interessieren, keinen Tabak, Alkohol, etc. mehr zu sich nahmen, um 5 Uhr früh aufstanden und meditierten.
Einer davon war Carlos Santana. Was unter "Caravanserai" mit Titeln wie "Krawane der ewigen Wiederkehr" begann als Stil kommt bei "Welcome" reif zur Vollendung. Heute ist die Platte fast vergessen. Das Intro ist ein kirchenartiges Keyboard, das in die "ernste" Stimmung der weiteren Titel wie "Love Devotion and Surrender" einführt. Man muß sich nicht mit den Texten oder dem Guru von Carlos und John Mac Laughlin beschäftigen um diese Musik zu mögen. Am besten gefallen mir die ruhigen Titel "Welcome" (eine John Coltrane Komposition) und "Mother Africa". Beide sehr meditativ. Auf der Platte gibt es (außer einem Track) keine langen Gitarrenimprovisationen, wie auf Caravanserei. Pochende und blubbernde Percussions, die Gesangsparts, der Schlagzeuger (noch der von Woodstock) und die Gitarre sind wunderbar aufeinander abgestimmt. "Going home" ist ein Arrangement von Alice Coltrane. "Flaming Sky" hat ein Gitarrenduo mit John Mac Laughlin, es gibt ein schönes Sopran-Solo von Wayne Shorter. "Yours is the light" wird von Flora Purims Gesang getragen, damals groß herausgekommen mit der Bestseller Jazz LP "Return to forever". Reif und emotional klingt auch der Vocal auf "When I look into your eyes". Die Platte ist bei dieser Besetzung auch für Jazz-Freunde interessant, wer sie mag, sollte sich noch "Caravanserai" und die ebenfalls ruhige (und zugängliche "Borboletta" (mit dem Schmetterlingscover) die 1974 nach "Welcome" erschien. |
Into the Night/Premium Santana Audio CD, 28. September 2007 Verkaufsrang: 36735 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Absoluter Hammersong 5 von 5 Punkten Hier passt alles zusammen, geile Gitarrenklänge gemischt mit dieser Klasse Stimme - eine absoluter Ohrenschmaus. Bei uns gibt es keinen der an diesem Song etwas zu meckern hätte.
Was für ein Flop! 2 von 5 Punkten Egal wo man hinschaut, überall hört man Chad Krüger! Warum? Naja, seine Stimme ist zwar ganz gut, man erkennt sie sofort. Aber ich muss zugeben, mir geht er tierisch auf die Nerven. Und dass seit dem Hit "Photograph". Alle Songs von ihm hören sich gleich an (ich rede von Nickelback). Und dann kommt auch noch dazu, dass sie im Radio rauf und runter gespielt werden. Auch "Rockstar" nervt mich total. Und jetzt las ich, dass er ein Duett mit Santana macht. Das Gitarrensolo ist echt genial. Und dass ist auch das einzige am Song. Wie kann man so was nur anhören. Chad versaut den Song so sehr. Obwohl auch jemand anderes nicht all zu viel retten könnte. Ich muss nämlich sagen, dass das Lied sowieso nicht so gut ist. Würde viel besser klingen, wenn eine Frau das singen würde.
Ich würde deshalb auch eigentlich nur einen Stern geben, habe mich dann aber doch dazu entschlossen, zwei zu verteilen. Das liegt aber nur daran, das ich ein großer Santana Fan bin und das Gitarrensolo der Burner ist! |
Best of Santana Santana Audio CD, 29. Mai 2000 Verkaufsrang: 38337 BEST OF SANTANA
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Alles dabei... 5 von 5 Punkten Diese CD ist klasse.Auf ihr sind alle großen Hits von Santana enthalten .Sei es DER Klassiker "Black Magic Whoman",das lateinamerikanisch-rockige"Oye como va",der Schmusetitel"Samba pa ti" oder das sehr rockige"She's not there".(Es sind übrigens alles Originalaufnahmen!). Diese CD ist einfach ein Muss,schon allein wegen des Preises und da hier wirklich "alles drauf" ist,ist sie auch für Leute geeignet,die mit Santana bisher noch nichts am Hut hatten.
Weitere Kundenmeinungen |
Illuminations Carlos Santana, Alice Coltrane Audio CD, 25. März 1996 Verkaufsrang: 31340
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr tiefgehende und intensive Meditationen in Jazz, Latin und Eastern Spirits 5 von 5 Punkten Dieser Höhepunkt im Werk von Santana ist in seiner Entspanntheit und Intensivität nahezu einzigartig. Auf den Alben Caravanserai und Oneness gibt es zwar ähnliche, gleichwohl fantastische Variationen davon, aber die hier vorherrschende Mystik und Entrücktheit ist schon einmalig. Es klingt fast wie Paradies-Musik, aber aus östlicher (indischer) Sicht. Ok, im Mittelteil wird auch noch einmal ordentlichst übersinnlich eine Freejazz-latinrock Fusion ausgeschüttet, da herrscht dann auch unbändige Power über einen Titel lang (John Coltrane hätte dabei Freudentränen in den Augen gehabt!). Ansonsten: Balsam für die Seele ist das und dennoch ohne den geringsten Anflug von Kitsch - eine große Leistung.
Wen es interessiert: Alice Coltrane ist die Gattin des legendären John Coltrane, dem größten Saxophongott aller Zeiten. Auch er war in seiner Spiritualität und Suche nach dem Absoluten unbestechlich. Unter diesem Geist atmet auch diese Produktion und das hört man deutlich.
Ganz viel Freude damit!
parabelförmiges Klanggemälde aus Rock und Jazz 4 von 5 Punkten Erst nach dem Tod von Alice Coltrane am 12.01.2007 (einen Tag vor Michael Brecker - welch Verluste für die Jazzwelt innerhalb so kurzer Zeit!), habe ich mich mehr mit der Musik von ihr auseinandergesetzt. Dabei habe ich auch dieses 1974 entstandene Album in Zusammenarbeit mit Carlos Santana entdeckt. Die Zusammensetzung der Band ist recht illuster und für die 1970er Jahre beinahe typisch: Alice Coltrane (Harfe, Wurlitzer Orgel, Arrangement der Streicher), Carlos Santana (Gitarren), Tom Coster (Piano), Dave Holland (Bass), Jack De Jonnette (Percussion + Drums), Jules Broussard (Flöte + Sopransaxophon) und viele weitere mehr an Tambouras, Congas usw. Die Musik ist ein Klangerlebnis mit Ausflügen in asiatische Welten (wie in Guri Sri Chinmoy Aphorism), stark dominiert von Santanas schneller und wie ich finde in Angel Of Sunlight sehr rhythmisch-hektischer Gitarre (aber auch die restlichen Musiker toben sich in diesem Stück gut aus), dann wieder abgleitend in ruhige shärische Klänge (wie in Angel Of Air/Angel Of Water, Bliss und Illuminations). Meist mag ich keine Geiger bei Jazz- oder Rockmusik, hier sind sie jedoch hervorragend arrangiert und passen sich bestens in das Klanggemälde ein. Ohne Angel Of Sunlight mit seinem typisch hektischen Santana-Stil aus dieser Zeit könnte es eine entspannende Platte sein, so ist es eine musikalische Parabel mit eindeutigem Höhepunkt. Der Genuss ist sehr zu empfehlen.
Schöner Ausflug in Jazzgefilde 5 von 5 Punkten Nach den ersten Santana-Alben - weltweiten Megaerfolgen - brach die Band auseinander. Carlos trat in eine spirituelle Phase ein und spielte vor allem in den Siebzigerjahren mehrere Alben mit namhaften Jazzmusikern ein. In dieser Zeit (1974) entstand "Illuminations", ein aus dem Rahmen fallendes Zeugnis für Carlos Santanas Vielseitigkeit. Von der letzten Santana-Formation sind nur Tom Coster und Armando Peraza dabei. Entsprechend wenig erinnert die Musik an "Oye Como Va", "Black Magic Woman" oder "Samba Pa Ti". Rockmusik, schon gar Latin-Rock, sucht man hier vergebens. Aber das macht nichts. Es geht auch mal anders.
Dieser Ausflug in Jazzgefilde ist durchaus gelungen, sehr gefühlvoll und emotional. Neben Carlos' singender Gitarre hören wir den samtweichen Bass von Dave Holland, das spannungsgeladene, etwas aufgeregte Saxophon von Jules Broussard, die zuckersüße Harfe von Alice Coltrane und warme Streichersätze. Insbesondere bei "Angel of Sunlight" pluggert auch die Percussion munter vor sich hin, während das Titelstück einen meditativen Abschluss bildet (der von Bill Laswell auf dem Album "Divine Light" hörenswert zitiert und sphärisch verfremdet wird).
Vor über 20 Jahren fand ich dieses Album reichlich kitschig. Die Musik ist durchaus gewöhnungsbedürftig und zunächst schwer verdaulich. Inzwischen habe ich es jedoch schätzen und lieben gelernt. Es half mir, Zugang zum Jazz zu finden, und ist ein echtes Juwel in meiner Sammlung. Daher kann ich es nur wärmstens empfehlen. Fazit: Fünf Sterne.
Abgedreht 2 von 5 Punkten Santana an sich steht für mich eigentlich schon immer für gute Musik, auch die etwas extravaganten Einspielungen, aber Illuminatons ist echt abgedreht! Trotzdem, seine Guitarre ist unvergleichlich, deshalb 2 Sterne.
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Marais: pour la Violle et le Theorbe Lee Santana Hille Perl, Marin Marais, Robert de Visee Audio CD, 17. Mai 2004 Verkaufsrang: 3866 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wer erinnert sich nicht an jenen wunderbaren Kinofilm Tous les matins du monde von Alain Corneau aus dem Jahre 1991, der das einsame Leben des Gambisten Monsieur de Sainte Colombe darstellte? Gerard Depardieu hatte seinerzeit die Rolle des Komponisten und Gambisten Marin Marais (1656-1728) übernommen, einem Schüler des Monsieur. Obwohl Depardieu in Wirklichkeit nur recht laienhaft auf der Gambe zupfen konnte -- für den Soundtrack war damals der professionelle Gambist Jordi Savall zuständig -- tat dies der Popularität des Films keinen Abbruch. "Wenn man damals mit dem Gambenkasten über die Straße lief," erinnert sich die Gambistin Hille Perl, "fragten die Leute nicht "Hey, ist das eine Gitarre?", sondern: "Ist das eine sechs oder eine siebensaitige?" Mit einem Schlag war ein unbekanntes Instrument in Mode und wir hatten gleich sehr viel mehr Aufträge." Beider Musik, sowohl des Monsieur als auch von Marin Marais hat Hille Perl in Konzerten und auf CD gemeinsam mit ihrem Mann Lee Santana gespielt. Nun liegt die CD mit Marin Marais vor. In mehreren Büchern hinterließ Marais Gambenliteratur vom Feinsten. Etwa 800 Stücke sind überliefert, ein Buch nimmt eine Sonderstellung ein. Es ist ausdrücklich mit "pour la violle et le théorbe" betitelt, enthält Werke in einer "unautorisierten" Frühform und wird in der schottischen Nationalbibliothek in Edinburgh aufbewahrt und dort bereits seit 1685 geführt. Nun fand sich aber noch eine andere "autorisierte" druckreife Version von Marais selbst, die vom schottischen Manuskript abweicht. "Weil ich dazu neige", so Hille Perl, "meine eigenen Versionen zu machen, war das ein willkommener Anlass, das Material in den verschiedenen Versionen zu nehmen, und eine Dritte daraus zu machen." Entstanden ist eine CD mit Klängen von wehmütiger und einmaliger Schönheit. Zwei außergewöhnliche Künstler sind hier am Werk. Hille Perls virtuose Beherrschung der Gambe, ihre sensible Intonation, ihr feinnerviges Spiel fügt sich auf kongeniale Weise mit Santanas wunderbarem Rhythmusgefühl zusammen. Einfach großartig! --Teresa Pieschacón Raphael
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Taumhaft schön 5 von 5 Punkten Wer mag nicht schon einmal ein Cello!? Schöner, einfühlsamer ist aber die Gambe, besonders dann, wenn sie von Hille Perl gespielt wird. Die hier vorliegende CD berührt einem das Herz. Ich freue mich schon auf die nächsten Tage, wo ich diese CD immer und immer wieder wenden werde........
Sehr schöne und auch sehr interessante Einspielung! 5 von 5 Punkten Eine sehr schöne CD mit einer Reihe von interessanten Besonderheiten! Zunächst wegen der Stücke, die nicht aus dem gedruckten Werk Marais' stammen -- manches hier ist sogar Unikat, wie etwa das "Prélude pour la violle et le théorbe", das diese Aufnahme einleitet -- und besonders auch wegen der Instrumentierung: eine Gambe zusammen mit einer Theorbe (eine Art Bass-Laute). Lee Santanas Spiel auf der Theorbe ist viel mehr als eine einfache Generalbassbegleitung, es ist so effektvoll und virtuos dass die Gamben-Stücke im Grunde den Charakter eines Duetts annehmen; das habe ich in dieser Weise noch nie gehört. Zwar neige ich ein bisschen dazu zu glauben, dass Gambe am besten ohne Begleitung zu hören ist, damit ihre subtilen Neben-, Ober- und Zwischentöne nicht untergehen, aber die hier vorliegende Version hat mich wirklich überzeugt; die Musik gewinnt an Komplexität, und eine Theorbe als Begleitinstrument harmoniert mit dem Klang der Gambe mE auch viel besser als ein Cembalo. Hille Perls Gambenspiel ist eindeutig auf Wohlklang angelegt, sie bringt ihr Instrument vor allem in den höheren Lagen wunderbar zum Singen. Hier zeigt sich das unverwechselbare näselnde, zieharmonika-artige Timbre der Gambe von seiner besten Seite (und weniger der spröde Charme mehrstimmiger Kratzgeräusche). A propos Zieharmonika: faszinierend fand ich die Vibrato-Effekte in der Sarabande Nr.8, die ich von einer Gambe gar nicht gewöhnt bin (sondern eher von einer Zieharmonika?). Sehr sensibles, wunderschönes Spiel, sehr sensibler Umgang mit der Lautstärke, es hat mich sehr gefreut. Von der Musik her ist das Programm denke ich sehr zugänglich: eine Reihe von Stücken die einfach wunderschön melancholisch und zart klingen, daneben wird aber auch ca die Hälfte der Spielzeit (mit fast 79 Minuten großzügig bemessen) mit Variationsstücken über einen wiederkehrenden Bass zugebracht: ich bin überzeugt, dass diese Musik auch ein breiteres Publikum unmittelbar ansprechen kann - ohne sich im geringsten etwas an ihrem Niveau zu vergeben. Also: in jeder Hinsicht empfehlenswert! |
Shaman Santana Audio CD, 21. Oktober 2002 Verkaufsrang: 42748 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Album Shaman schafft von vornherein ein Problem: Was kann man denn noch nach einem so massiven Comeback tun, nach einem Erfolg, der "dich wieder zum Star gemacht hat" wie das Vorgänger-Album Supernatural? Wyclef ist nicht mehr als Produzent dabei, um alles ein wenig aufzupäppeln. Außerdem wird Santana auch nicht jünger. Also, was ist zu tun? Antwort: So viele Gastkünstler wie möglich einladen. Was bleibt ihm sonst übrig? Er ist kein Sänger, er ist ein Gitarrist, und man kann nicht endlos viele Gitarrensoli liefern. Lasst uns mal sehen und hören: Shaman präsentiert Dido, Chad Kroeger von Nickelback, P.O.D., Macy Gray, Citizen Cope, Plácido Domingo, Alejandro Lerner, Musiq, Me'Shell Ndegeocello, Ozomatli, Seal, Michael Shrieve und die Produzenten KC Porter und Kike Santander. Fehlen da nicht noch die Neptunes? Richtig! Sie waren als Einzige nicht dabei. Trotz all dieser "Stars" ist und bleibt das Instrumentalstück "Victory Is One" ein herrausragender Track. Hier blitzt Santanas uralte Latin-Rock-Fusion noch einmal auf. Bei der ersten Single "The Game Of Love", die von der 19-jährigen Michelle Branch gesungen wird, gibt es zuckersüßen Pop der 60er-Jahre zu schlecken. Spätestens hier wird aber auch klar, dass dem Album ein durchgängiges Konzept fehlt. Tatsächlich macht die Platte den Eindruck, dass sie von und für bestimmte Zielgruppen produziert wurde. Jeder Track zielt auf eine bestimmte Kategorie. Bei dieser Prozedur ist Santana lediglich das Aushängeschild. Nur Ozomatli und Macy Gray, selbst Produkte einer alternativen Musikszene "kapieren" Santana. Alle anderen Künstler wie Seal, Dido und Musiq (früher mal Musiq Soulchild) scheinen hier nur das große Geld gewittert zu haben. Santanas Spiel hat immer noch die gleiche Überzeugungskraft, aber viele seiner Gäste sind nur zum Absahnen gekommen. Das muss einfach mal gesagt werden. Ansonsten bleibt festzuhalten, dass Santanas Coverversion von Angelique Kidjos "Adouma" äußerst temperamentvoll ist und er sich auf dem so genannten Terrain der Weltmusik ("Foo Foo", "Aye, Aye") wirklich sehen und hören lassen kann. Santana und seiner zielgruppenorientierten Startruppe ist eigentlich nur der Vorwurf zu machen, dass sie hier ein Fertiggericht auf dem Plattenteller servieren. Hätte er sich doch ein wenig mehr darauf gestützt, wer er selbst wirklich ist! Hätte er sich doch nicht so sehr darauf gestürzt, was die Leute nach seiner Ansicht so alles von ihm erwarten! Dann, ja dann wäre hieraus ein tolles Album geworden. So nicht. --Jake Barnes
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 64 Bewertungen)
Santana at his Best 5 von 5 Punkten Passend zum Sommer präsentiert man uns typischen Latinrocksound. Wer sollte das anderes sein als... Carlos Santana - der sympathischste mexikanische Musiker - bringt in jedem seiner Alben ein Gute-Laune-Gefühl rüber. Zusammen mit Stars wie Chad Kroeger von Nickelback ("Into the night"), Michelle Branch ("The game of love") oder auch Will I am von den Black Eyed Peas ("I am") macht er Lieder, die ins Ohr gehen und dort bleiben!
Das 2002 veröffentlichte Album Shaman ist nicht ohne Grund eines der erfolgreichsten. Der unverwechselbare Klang seiner Gitarre ist in allen Songs wiederzufinden und mit den unterschiedlichen Stimmen der herangezogenen Musiker wie P.O.D, Citizen Cope oder, wie bereits erwähnt, Chad Kroeger, hat jeder Track seinen eigenen Stil.
Das Album ist perfekt für eine Gartenparty oder gemütliches Zusammensitzen am Strand. Neben dynamischen Rockklängen mit lateinamerikanischem Rhythmen, die zum Tanzen einladen, gibt es auch die ein oder andere Ballade (ebenfalls im lateinamerikanischem Stil).
Aber nicht nur Shaman ist ein passendes Album für den Sommer. Auch "All that I am" von 2005 und die brandneue LP "Ultimate Santana" mit sowohl alten als auch neuen Hits geben euch das ultimative Sommergefühl. Hört einfach mal rein und überzeugt euch!
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Sacred Fire - Santana Live In South America Carlos Santana Audio CD, 1. November 1993 Verkaufsrang: 56391 Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Höchstbewertung für Santana Live 5 von 5 Punkten Ich kann mich bei dieser Scheibe meinen 3 Vorgängerrezensenten
nur anschliessen.
Tolles Live Album.
Tolle Versionen der alten Hits.
Für den Santana Fan ein Muss, da eine der besten CDs der Band.
Gehört zu den drei Scheiben der Santana-Grundausstattung! 5 von 5 Punkten Wer die Wahl hat, hat die Qual. Von manchen bekannten Bands existieren unzählige Tonträger, so dass eine Auswahl nicht einfach ist. Richtige Fans werden selbstverständlich mehr Musik haben wollen, aber nach meinem Geschmack existieren unter den zahlreichen guten wirklich genau drei herausragende Scheiben von Santana.
Platz 1: Sacred Fire
Die Konzertaufnahmen der Südamerika-Tournee von 1993 bieten viele tolle Hits der Anfangszeit in bester Atmosphäre und bester Spielfreude! Manches wie "Samba Pa Ti" nervt in der Normalversion schon fast, hier wird es wieder zu frischem Leben erweckt.
Platz 2: Caravanserai
Ein medidatives Gesamtkunstwerk aus dem Jahre 1972 fern jeglicher Hitparaden-Ambitionen.
Platz 3: Supernatural
In Santanas Come-Back-Knaller aus dem Jahre 1999 kommt der inzwischen auch sozialpolitisch engagierte Ausnahmegitarrist auf allerhöchstem Niveau dem Diskosound seiner Kindergeneration etwas entgegen.
Wer Santana mag, sollte übrigens ruhig mal in CD-Shops unter "Latin Jazz" stöbern. Statt der Gitarre wird man dort überwiegend eine Trompete finden, Gesang fehlt meistens, aber ansonsten gibt es viele musikalische Gemeinsamkeiten.
Tolles Live-Album 5 von 5 Punkten Dies ist wieder mal so eine erfreuliche CD, bei der die mögliche Gesamtspielzeit fast ausgeschöpft wurde. Doch Zusatzpunkte hierfür sind überhaupt nicht nötig, denn die Scheibe ist vollgestopft mit fetziger Musik, die fünf Sterne locker verdient hat. In einer Zeit, da manches Studioalbum von Santana nicht so berauschend ausfiel, behielt die Gruppe als Liveact ihren Esprit, wie ich in Konzerten immer wieder feststellen konnte. Das südamerikanische Pflaster aber gab den Musikern offenbar einen zusätzlichen Schub, und so legen sie ein beseeltes Spiel hin, das diese CD zu einem echten Erlebnis werden lässt.
Ein erster Höhepunkt ist das mit Reggae- und Dub-Elementen gewürzte "Esperando". Es folgt "No One To Depend On", das wie "Guajira" und "Toussaint L'Overture" (übrigens der Name eines Kämpfers für die Unabhängigkeit Haitis) ein nicht so häufig gespieltes Superstück vom dritten Santana-Album (1971) ist. Schön, dass diese Songs mal wieder ausgegraben wurden. Die fast neunminütige Version von "Black Magic Woman/Gypsy Queen" ist die vielleicht mitreißendste und explosivste auf irgendeinem Santana-Album. Das heiße "Oye Como Va", "Samba Pa Ti", "Soul Sacrifice/Don't Try This At Home", "Europa" und "Jin-Go-Lo-Ba" sind bekannte und bewährte Hits, die bei Santana einfach dazu gehören. Sie werden auch nach Jahrzehnten mit einer Hingabe gespielt wie am ersten Tag und machen es völlig unmöglich, still sitzen zu bleiben. Das ruhige, soulige "Make Somebody Happy" stammt vom vorherigen Album "Milagro", ist seitdem fester Bestandteil der Konzerte und wird gerne von Carlos genutzt, um ein paar besinnliche Sätze an das Publikum zu richten.
Abgemischt wurde dieses Album in einem warmen, durchsichtigen Sound, der den Charakter der Musik wunderbar unterstreicht. Daher kann ich nur raten: Auch wenn Sie bereits andere Livealben von Santana haben - diesen berauschenden Silberling sollten Sie sich unbedingt gönnen! Lassen Sie das "Sacred Fire" im Wohnzimmer brennen...
Vive la vida - Lebensfreude pur 5 von 5 Punkten "Sacred Fire" ist Santanas Live-Platte aus dem Jahr 1993, fünf Jahre bevor er mit "Supernatural" kommerziell abgehoben ist. Hier zeigt Santana in Perfektion, dass Santana eine geniale Live-Band ist. Gitarrengott Santana spielt göttlich als Mitglied einer brillant eingespielten Band, die nur so von natürlicher Spielfreude strotzt. Die Percussion ist sensationell. Nicht umsonst heisst ein Stück "Don't try this at home". Die CD enthält die Megakracher "Black Magic Woman", "Oye Come Va" und "Samba Pa Ti". Die Stücke sind häufig medley-artig, da Santana ein Stück nur zum Anlass nimmt, um zwischendurch irgend welche andere Stücke anzuspielen, wobei die Musik immer im Fluss bleibt. Bei "Samba Pa Ti" spielt Santana zwei Minuten "Samba Pa Ti" und dann vier Mintuten noch ein paar andere Titel, wie z.B. "Brazil". "Sacred Fire" ist eine explosive 77-minütige südamerikanische Mischung, die pure Lebensfreude versprüht. "Sacred Fire" gehört noch vor "Supernatural" in jede CD-Sammlung.
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All That I am Santana Audio CD, 28. Oktober 2005 Verkaufsrang: 21774 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zum dritten Mal in Folge versammelt Carlos Santana auf einem Album hochkarätige Gäste aus den unterschiedlichsten musikalischen Lagern und schneidert ihnen passgerechte Songs auf den Leib. Nach dem Multi-Platin-Erfolg Supernatural und dem etwas schwächeren Shaman vertraut der 58-jährige Gitarrenhexer auch auf All That I Am wieder auf sein bewährtes Erfolgsrezept. Die Grundausrichtung der Scheibe ist etwas ernsthafter als in der Vergangenheit, was den 13 Tracks eine angenehme Tiefenschärfe verleiht, und stilistisch präsentiert sich Santana vielseitiger als je zuvor. Einige der Songs erinnern mit ihren furiosen Gitarren-Passagen an frühe Klassikeralben wie Abraxas, andere kommen betont modern, aber nie erzwungen trendy daher. Und für die Sahnehäubchen sorgen die zahlreichen von Santana perfekt in Szene gesetzten Superstars: Michelle Branch drückt "I´m Feeling You" genauso ihren unverkennbaren gesanglichen Stempel auf wie Aerosmith-Frontmann Steven Tyler dem gut abgehangenen "Just Feel Better". Auch Joss Stone, Sean Paul, Mary J Blige, Big Boi (Outkast) und Will.I.Am (Black Eyed Peas) können mit ihren Vocals überzeugen, und in instrumentaler Hinsicht ragt besonders "Trinity" mit den Sechs-Saiten-Zaubereien von Santana, Robert Randolph und Kirk Hammett (Metallica) heraus. Ein rundum gelungenes Album! -- Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
EInfach GEIL!!! 5 von 5 Punkten Also was manche leute so von sich geben iste cht peinlich...
Also ich selber war auch auf einem seiner tour konzerte zu der CD und ich muss sagen das konzert war der absolute HAMMER...obwohl nichmal samba pa ti gespielt worden ist...
Aber das hat Santana mit seiner Leichtigkleit an der Gitarre mit vielen anderen STücken wieder gut gemacht...Das konzert war geil und die CD erst recht daher auch 5STERNE!!
ich glaube die leute die diese CD nicht mögen sind entweder ende 60 oda einfach nur panne....
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All That I am Santana Audio CD, 28. Oktober 2005 Verkaufsrang: 21774 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Zum dritten Mal in Folge versammelt Carlos Santana auf einem Album hochkarätige Gäste aus den unterschiedlichsten musikalischen Lagern und schneidert ihnen passgerechte Songs auf den Leib. Nach dem Multi-Platin-Erfolg Supernatural und dem etwas schwächeren Shaman vertraut der 58-jährige Gitarrenhexer auch auf All That I Am wieder auf sein bewährtes Erfolgsrezept. Die Grundausrichtung der Scheibe ist etwas ernsthafter als in der Vergangenheit, was den 13 Tracks eine angenehme Tiefenschärfe verleiht, und stilistisch präsentiert sich Santana vielseitiger als je zuvor. Einige der Songs erinnern mit ihren furiosen Gitarren-Passagen an frühe Klassikeralben wie Abraxas, andere kommen betont modern, aber nie erzwungen trendy daher. Und für die Sahnehäubchen sorgen die zahlreichen von Santana perfekt in Szene gesetzten Superstars: Michelle Branch drückt "I´m Feeling You" genauso ihren unverkennbaren gesanglichen Stempel auf wie Aerosmith-Frontmann Steven Tyler dem gut abgehangenen "Just Feel Better". Auch Joss Stone, Sean Paul, Mary J Blige, Big Boi (Outkast) und Will.I.Am (Black Eyed Peas) können mit ihren Vocals überzeugen, und in instrumentaler Hinsicht ragt besonders "Trinity" mit den Sechs-Saiten-Zaubereien von Santana, Robert Randolph und Kirk Hammett (Metallica) heraus. Ein rundum gelungenes Album! -- Michael Rensen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
EInfach GEIL!!! 5 von 5 Punkten Also was manche leute so von sich geben iste cht peinlich...
Also ich selber war auch auf einem seiner tour konzerte zu der CD und ich muss sagen das konzert war der absolute HAMMER...obwohl nichmal samba pa ti gespielt worden ist...
Aber das hat Santana mit seiner Leichtigkleit an der Gitarre mit vielen anderen STücken wieder gut gemacht...Das konzert war geil und die CD erst recht daher auch 5STERNE!!
ich glaube die leute die diese CD nicht mögen sind entweder ende 60 oda einfach nur panne....
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Havana Moon Carlos Santana Audio CD, 18. Oktober 1993 Verkaufsrang: 51528 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden HAVANA MOON
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Shango Santana Audio CD, 18. Oktober 1993 Verkaufsrang: 54132 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SHANGO REMASTERED
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Schöne Rock Latin CD 5 von 5 Punkten Diese Santana CD von 1982 habe ich jetzt erst 25 Jahre später zur Kenntnis
genommen.In den 80-ern hörte ich mehr Punk und New Wave.
Jetzt wo ich Santana wieder entdeckt habe bin ich sehr positiv
überrascht von dieser CD.
Santana rockt auf Shango wirklich gut und die CD macht einen
zeitlosen Eindruck.
Gefällt mir viel besser als US Supergruppen etwa Jefferson Starship,
Kansas etc. die damals auch Rockalben veröffentlichten.
Santana hatte wohl in seiner Entwicklung auch verschiedene Stilphasen.
Wobei ich mit den letzten Alben gar nichts anfangen kann.
All that i am das letzte Werk könnte man wieder empfehlen.
Da blitzt doch wieder das gewisse etwas dieser Ausnahmeband wieder auf.
Zurück zu Shango und den anderen Alben der Band in den 80-ern.
Shango läuft bei mir sehr häufig und ich kann eigentlich auch
die anderen Santana CDs aus den 80 ern nur empfehlen
Weniger Latin, mehr melodiöser Rock , aber alles in allem
ausgezeichnete Musik.
Für Shango 5 *
Shango...what's that...??? Rock meets Latin... 5 von 5 Punkten Das Album "Shango" aus dem Jahre 1982 stellt eine etwas ungewöhnliche Schaffensperiode von Carlos Santana dar, außerdem sind einige andere Produzenten und gleichzeitig Musiker wie Gregg Rolie mit dabei. Das Album geht eindeutig in Richtung "straighter Rock" ohne besonders viel Latin-Feeling, wie man es eigentlich aus Abraxas-Zeiten her kennt. Eine Single "What does it take" war nicht besonders erfolgreich, das ganze Album verkaufte sich nicht besonders gut, aber schlecht ist bestimmt auch falsch ausgedrückt. Ich persönlich finde es "genial" einfach gemacht, aber eben gutgemachter Rock. Vielleicht die dritte Phase von Meistergitarrist Carlos Santana. Neben "Inner Secrets, Zebop! und Beyond Apperarances" gilt diese Scheibe wohl eher als die Ausnahme aller Santana-Platte. |
Doulce Memoire (Glosas, Passeggiati und Diminutions um 1600) Hille Perl Audio CD, 2. Oktober 2000 Verkaufsrang: 4761 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DOULCE MEMOIRE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehr schön, aber keine Entdeckung 4 von 5 Punkten Stücke für Gambe verschiedener Komponisten aus der Zeit um 1600 sind auf dieser CD versammelt, teils virtuose Solostücke, teils Ensemblestücke im Madrigalstil. Man lernt hier, obwohl es sich mehr oder weniger um Beispiele aus demselben Genre handelt, die Vielfalt und Vielschichtigkeit der Musik jener Zeit kennen, die im allgemeinen nicht im Blickfeld des Klassikbetriebs liegt. Die vielen Abbildungen der Gambe auf der Hülle und im Beiheft zeigen, daß es Hille Perl - die sich laut Booklet schon "ihr ganzes Leben" mit der Gambe beschäftigt, was vielleicht ein wenig übertrieben ist - bei dieser Aufnahme nicht zuletzt darum ging, ihr Instrument und seine Möglichkeiten bekannter zu machen. Die Spielfreude kann man ihr durchaus anhören. Allerdings demonstriert diese CD für mich, gerade weil auf ihr die Spielmöglichkeiten der Gambe bis an die Grenze ausgereizt werden, warum die Zeit dieses Instruments irgendwann einmal vorbei war. Es klingt - verglichen mit dem Cello - eben doch flach und holprig. Es macht bestimmt Spaß, Gambe zu spielen, und vor allem im Ensemble klingt sie auch recht schön. Aber vor allem als virtuoses Soloinstrument führt sie einen nicht gerade in neue, verzaubernde Klangwelten. |
Lotus Santana Audio CD, 12. März 1991 Verkaufsrang: 13593 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Santana Fans, die diese Sammlung lange Zeit wie einen Talisman betrachteten, mußten diese 3 LPs als japanischen Import kaufen, bevor 1991 endlich von Columbia eine CD veröffentlicht wurde. Lotus ist ein Live-Album, auf dem wir Carlos Santana und sein Oktett (auch bekannt unter dem Namen "New Santana Band") an einer Schnittstelle finden zwischen Rock, lateinamerikanischer Musik, Jazzvarianten und spirituell motivierten Mitteilungen an die Götter. Einige seiner früheren Hits werden dargeboten wie z.B. "Black Magic Woman" und "Oye Como Va", aber lange intensive Instrumentalstücke stehen auf der Tagesordnung wie das atemberaubende "Incident at Neshabur", "Every Step of the Way" und "Toussaint L'Overture". --Daniel Durchholz
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Ein Meilenstein.... 5 von 5 Punkten Als stolzer Besitzer der 3er LP und nach 30 Jahren kann ich nach wie vor nur den Hut ziehen vor diesem Werk. Eine überaus inspirierte und vor Spiellaune nur so sprühende Band mit einem musikalischen Mittelpunk in der Person von Carlos. Dieses Album ist für mich deshalb ein Meilenstein, weil es eine gelungene Verschmelzung von Latin, Jazz-Rock und Psychedelic-Rock darstellt. Wer die neuen Werke mag, die auch nicht schlecht sind, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieses Album keinerlei Zugeständnisse an Charts oder Radiotauglichkeit macht. Wer sich von Erwartungshaltungen frei machen kann und dieses Album als Zeitdokument einer Schaffensphase von Santana auflegt wird seine Freude daran haben. Wahrscheinlich genau so viel wie die Musiker selbst.
Als Anmerkung zu einem der anderen "Kritiker" : Sollte durch verdorbenes Sushi so eine Leistung möglich sein, will ich, als Hobbygitarrist, es gerne auch mal probieren... ;-)
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Santana 3 [REMASTERED] Santana Audio CD, 6. April 1998 Verkaufsrang: 61718 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SANTANA III
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein Gesamtkunstwerk aus einem Guss... 5 von 5 Punkten Um es für ungeduldige Leser gleich vorwegzunehmen: Auch dieses frühe Album von Santana kann ich uneingeschränkt empfehlen. Geniale Musik, toller Sound, super Feeling. Das groovt, geht in die Beine und ins Herz. "Santana 3" (1971) schließt die Anfangstrilogie von Santana nach dem Debutalbum und dem folgenden "Abraxas" ab - eine weitere Scheibe, prall gefüllt mit heißer, begeisternder, afrokubanisch geprägter Rockmusik, mit der Santana sich im allgemeinen Bewusstsein als Begründer des Latinrocks etablierte. Nach diesem Album machte die Combo mit deutlich veränderter Besetzung weiter und trat in eine jazzorientierte Phase ein. Daher stellen die ersten drei Veröffentlichungen in gewisser Weise ein abgeschlossenes Kapitel dar...
...das freilich in sich eine hörbare Fortentwicklung aufweist. Die Musiker wurden von Platte zu Platte versierter, mutiger, haben komplexere Songs geschrieben und verschachteltere Arrangements realisiert. Heraus kam dieses niveauvolle Album. Obwohl es fünf Wochen lang die Billboard-Charts anführte, ließen sich keine wirklich auffälligen Hits auskoppeln. "Everybody's Everything" war mit einer Höchstplatzierung auf Rang 12 noch der erfolgreichste Einzeltitel. "Santana 3" ist eben ein Gesamtkunstwerk und mehr als die Summe seiner Teile. Man muss es ohne Unterbrechung hören.
Vom ersten Ton an ist klar, wohin die Reise geht. Langsam blendet die Percussion von "Batuka" ein. Wah-Wah-verzerrte Gitarren und Greg Rolies Keyboard lassen das Stück schwer und dickflüssig wie Honig werden, bevor es ebenso leichtfüßig endet, wie es begonnen hat und in "No One To Depend On" übergeht. "Taboo" ist bereits ein leichter Vorgeschmack auf Santanas Zukunft nach diesem Album (mit "Caravanserai" usw.). "Toussaint L'Overture" (benannt nach einem haitianischen Freiheitskämpfer) ist sehr erdig und von hypnotischer Intensität. In "Everybody's Everything" sorgt nicht zuletzt die Horn Section von Tower Of Power für begeisternde Spritzigkeit. "Guajira" ist wieder ganz anders, Klavier statt Keyboard, irgendwie schwebender, mit einem tollen Bläser- und einem ebenso schönen Gitarrensolo. In "Jungle Strut" röhren die Gitarren von Carlos Santana und Neal Schon mächtig um die Wette. "Everything's Coming Our Way" ist ein rundherum fröhliches Lied. Bei "Para Los Rumberos" schließlich, ebenso schnell wie kurz, legen alle Musiker einen berauschenden Schlussspurt hin. Das war's.
Ursprünglich, jedenfalls. Seit 1998 befinden sich drei Bonus-Livetracks auf der CD, aufgenommen am 4. Juli 1971 im Fillmore West und natürlich previously unreleased. Hübsche Extras. Kantige, nicht ganz ausgefeilte Alternativversionen von "Batuka" und "Jungle Strut" sowie ein Jamsession ähnliches "Gumbo", immerhin eine zusätzliche Viertelstunde Santana. Nach diesem Album also drifteten die Musiker auseinander. Umso interessanter und erfreulicher, dass fast die gleiche Crew 1997 erneut zusammenkam, um unter dem Namen "Abraxas Pool" das gleichnamige, hörenswerte Album zu produzieren: Greg Rolie (Gesang und Keyboards), Michael Shrieve (Schlagzeug), Michael Carabello (Congas), Jose Chepito Areas (Timbales) und Neal Schon (Gitarre). Es fehlen lediglich der Bassist David Brown (ersetzt durch Alphonso Johnson) - und Carlos Santana.
Nicht so gut wie die ersten beiden, aber.... 4 von 5 Punkten nicht so schlecht, wie so manches, was danach kam. Anspieltipp: Everythings comin' our way....
Vor allem ist Santana auf den frühen Platten noch erheblich unkommerzieller und das hört sich immer noch gut an, auch wenn es in den Augen von einigen Hörern schon verstaubt klingen mag. |
Beyond Appearances Santana Audio CD, 8. September 1998 Verkaufsrang: 64451 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden BEYOND APPEARANCES
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Schnell vergessen 1 von 5 Punkten Als ich Santana am 11.6.'84 in Offenbach zum ersten Mal live sah, kannte ich sie bis dahin nur von Soul Sacrifice von der "Woodstock"-LP. Santana spielten an dritter Stelle nach Joan Baez und den Rodgau Monotones und vor Bob Dylan, wegen dem ich eigentlich da war. Vom langen Stehen hatte ich Rückenschmerzen und nutzte einen Teil von Santanas Auftritt, um mich in dem Wald aus Beinen hinzusetzen - denn nur bei Santana stand fast das ganze Stadion. Damals konnte ich mit ihnen nicht viel anfangen, ich kannte zu wenig von ihnen; aber im Rückblick muß ich sagen, dass sie die beste Band an dem Tag waren, und obwohl ich nicht alles direkt mitbekam, ist mir ihr Auftritt in lebhafter Erinnerung.
In der Folgezeit kaufte ich mir nach und nach alle Santana-LPs, natürlich auch "Beyond Appearances", ihr damals aktuelles Album, aufgenommen '84, dem Jahr meines Konzerterlebnisses. Zum Glück war dies nicht die erste LP, die ich von ihnen kaufte, denn dann wäre es wohl für lange Zeit bei dieser einen geblieben.
Das Album hat überhaupt nichts mit dem energetischen, spielfreudigen Auftritt zu tun, den ich bei Santana live gesehen hatte; sie ist vielmehr einfach ein Produkt der Plattenfirma, die auf dem Instrument Santana in einem High-Tech-Studio ihre Vorstellungen von einem derart fürchterlichen, gesichtslosen, radiokompatiblen Massen-Einheitsbrei-Pop produziert, dass von Santana fast gar nichts mehr übrig bleibt. Da klirren und klatschen zeitgeistige Gitarren- und vor allem klebrige Synthesizer-Sounds auf Songs herum, dass man Santana manchmal nur von Ferne an bestimmten Soli oder an der Percussion erkennt.
Für die CD stellte man die Titelfolge der recht kurzen LP um und fügte mit Two Points of View einen weiteren Titel ein - vergeblich. Es gibt ein paar nette Momente, nette Melodien, ein witziges Klassikgitarrensolo in Spirit, und ich mag Right now, die B-Seite der unsäglichen Radio-Pop-Single How long; aber so sympathisch Carlos Santana als Mensch sein mag, seine Aneinanderreihung von angestaubten Hippie-Idealen in Brotherhood wirkt, besonders vorm Hintergrund dieser überproduzierten High-Tech-Soße, eher unbeholfen und altbacken. Heute sind die Studios technisch gesehen wieder über 20 Jahre ausgereifter, und trotzdem (möchte man fast sagen) machen Santana seit einiger Zeit wieder organischere Platten. Dieses Album als typisches Produkt der Achtziger zeigt, was dabei heraus kommen kann, wenn man Studiotechnik und Plattenfirmenvorgaben über alles andere stellt. Schade!
"Beyond Appearances" stellt, zusammen mit dem Folgealbum "Freedom" ('87), den absoluten Tiefpunkt in der Albumkarriere von Santana (der Band; Carlos Santanas Soloplatten betrachte ich getrennt) dar.
80-er Santana 4 von 5 Punkten die letzte Santana CD mit R. Ligertwood als Sänger, der den typischen Sound der Santana Band in den 80-ern ausmachte. Beyond Appearances rangiert nach Zebop! und Shango sicher an dritter Stelle, ist aber immer noch sehr gut und eben typisch Santana. Der Stil ist nicht mehr so südamerikanisch - auch wenn die typischen Percussion Performances immer noch stark präsent sind - sondern eher als Rock-Pop zu bezeichnen. Doch im Vergleich zu späteren CDs ist diese Scheibe eben doch noch nicht so kommerziell, also immer noch empfehlenswert! |
Oneness: Silver Dreams - Golden Reality Carlos Santana Audio CD, 3. März 1997 Verkaufsrang: 57973 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden SILVER DREAMS GOLDEN REALITY
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Das Feuer der ersten Platten trifft auf virtuose Spiritualität. Perfekt miteinander verschmolzen! 5 von 5 Punkten Wir sehen eine Reihe von Buddhafiguren in leuchtendem Orange. Fragwürdig! Das könnte sich schnell als inhaltsloses Klischee entpuppen... Was steckt wirklich dahinter?
Ich würde deutlich sagen: Eine der besten Platten, die Santana jemals abgeliefert hat! Sie steht seinen spirituell gefärbten Juwelen - Caravanserai oder Illuminations - in keinster Weise nach. Dabei hat er die Leidenschaft seiner ersten Alben wieder zurückerlangt und spielt eine dermaßen intensive Gitarre, wie lange nicht mehr. Oneness ist eine Platte, die man auflegt und sie einfach nur genießt. Sie erfüllt den Raum mit einer sehr lebendigen und warmen Klangwolke, die aber jederzeit Substanz hat und niemals banal wird. Es gibt einige entspannte Tracks aber es wird auch sehr gepflegt gejazzrockt, und das auf sehr hohem Niveau.
Ich bin wirklich sehr begeistert und meine Erwartungen wurden nach einem Blindkauf tausendfach übertroffen.
Kann ich nur wärmstens empfehlen! Grüße!
Sehr persönlich 5 von 5 Punkten "Oneness" ist eines der vielen Soloalben, die Carlos Santana mehr oder weniger abwechselnd mit Veröffentlichungen der Band Santana einspielte. Es erschien 1979 zwischen "Inner Secrets" und "Marathon". Während die Santana-Alben den kommerziellen Ansprüchen von CBS gerecht werden sollten, durfte Carlos auf den Soloalben seiner Kreativität, seinen musikalischen und spirituellen Bedürfnissen freien Lauf lassen. Neben einigen Mitgliedern der Band stießen stets befreundete Musiker hinzu (was sich auf den letzten beiden Santana-Alben "Supernatural" und "Shaman" in etwas modifizierter Form als Erfolgsrezept erwies, bei Carlos aber - wie man sieht - eine lange Tradition hat). "Oneness" war also nicht als Kassenschlager gedacht (und ist auch keiner geworden). Dennoch ist es eine hübsche, persönliche Veröffentlichung, die Rock- und Jazzelemente abwechslungsreich vereinigt. Ein Höhepunkt ist sicherlich der Titelsong mit über 6 Minuten Länge, der sehr ruhig beginnt, schnell an Tempo gewinnt und von einem starken Gitarrensolo (Carlos) und einem spannungsgeladenen Schlagzeug (Graham Lear) sowie einem treibenden Bass (David Margen) und einem virtuosen Keyboard (Tom Coster) in fast schon harte Funkgefilde getrieben wird.
Flotte Rockstücke, die mir besonders gut gefallen, sind daneben "Cry Of The Wilderness", "Free As The Morning Sun" und "Song For Devadip" ("Devadip" ist ein religiöser Beiname für Carlos, auf den er jedoch seit vielen Jahren verzichtet). Aber auch die anderen Songs, ob jazzig oder ob ruhige Balladen, sind weder schmalzig noch seicht. Nicht einmal das kurze "I Am Free", in dem Carlos' Frau Deborah ein Gedicht vorträgt, wirkt deplatziert.
Alles in allem ist dies sicher ein unterschätztes Werk von Carlos Santana. Die Reihenfolge der Stücke ist überaus gelungen, und musikalisch überzeugt dieses Album absolut. Daher sind fünf Sterne redlich verdient.
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Inner Secrets Santana Audio CD, 28. August 2000 Verkaufsrang: 55365 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Latino-Rock vom Feinsten 5 von 5 Punkten Man ist bei Santana immer versucht, einen Vergleich zu seinen anderen Alben herzustellen. Nun, egal ob Santana schon bessere oder schlechtere Alben aufgenommen hat; dies ist ein absolut starkes Latino-Rock-Album.
Von sehr rockig bis ziemlich "verschmust", es ist alles dabei. Und immer mit der richtigen Portion Latino-Rhythmus. Sicher kein Album zum "Nebenbeihören" (dazu wäre es eh zu Schade).
Kein Song ist aufgebaut nach dem altbekannten Muster
Strophe-Refrain-Strophe..Solo..Refrain; nein, jeder Titel ist bis ins Detail ausgefeilt und immer wieder schön.
Ich hab mir dieses Album gekauft, als es damals neu als LP erschien. Das ist schon ein paar Jahre her. "Sattgehört" hab ich mich noch lange nicht.
Ein echtes Super-Album!
Nett, ohne Ecken und Kanten 3 von 5 Punkten Die Überraschung war perfekt, als ich nach jahrelangem Hören der LP "Inner Secrets" erstmalig der CD-Version lauschte. "One Chain (Don't Make No Prison)" ist nämlich, ohne dass dies irgendwo erwähnt wird, eine wesentlich verlängerte (7:12) Neuabmischung des ursprünglichen Songs. Und da das Album 1978 erschien, ist dieser Mix im besten Disco-Sound gehalten, wobei mit der Santana-typischen Percussion nicht gespart wurde. Geht richtig in die Beine und gibt die Marschrichtung des Albums vor. Es ist immerhin von den schwächeren Santana-Alben eines der besten. Kann man es noch als Rock bezeichnen, oder ist es schon Pop? Der Übergang ist fließend. "Well All Right" und "Open Invitation" sind ziemlich rockig. Bei "Wham!" läuft die Percussion-Abteilung der Band zu Hochform auf. Das bereits gelobte "One Chain..." ist das Sahnehäubchen, und die restlichen Titel fallen nicht unangenehm auf. So plätschert "Inner Secrets" locker-flockig und gut gelaunt vor sich hin.
Alles in allem ist dies eine nette CD - ohne Ecken und Kanten, rund eben, und ein wenig flach. Man kann sie zur Entspannung gut hören, aber sie ist nicht wirklich inspiriert oder anspruchsvoll. Daher nur drei Sterne. Schön ist die Musik trotzdem.
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Abraxas Santana Schallplatte, 3. März 2008 Verkaufsrang: 45088 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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