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| DVDs: Eileen Atkins | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Cranford Judi Dench, Philip Glenister, Francesca Annis, Michael Gambon, Imelda Staunton DVD, 11. Februar 2008 Verkaufsrang: 2380 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Ein langer, ruhiger Fluß - ein kleines, ruhiges Dorf 5 von 5 Punkten Als ich den Film bzw. den Fünfteiler zum ersten mal sah, war ich zugegebenermaßen ein bißchen erschlagen. Sooooo viele Menschen, so viel zu erzählen... Anders als z. B. bei Jane Austen bekommt man hier nämlich nicht nur einen kleinen Ausschnitt des Dorflebens serviert, sonder einen ziemlich großen Brocken davon. Da wird gelebt, geliebt, gealtert, gestorben - die ge-Liste ließe sich nahezu endlos fortsetzen, denn es passiert einfach sehr viel.
Zu Beginn der Geschichte zieht Mary Smith zu ihren unverheirateten Tanten, Miss Maddie (Judie Dench) und Miss Deborah Jenkyns. Marta, das Hausmädchen, hat ein geheimes Verhältnis mit Tischler Jem. Bei Arbeiten für die Misses Tomkinsons bricht dieser sich den Arm: die große Chance für den jungen neuen Arzt Dr. Harrison, sich zu beweisen. Was auch gelingt. In diesem Stil könnte ich nun noch lange über die Ereignisse des Films schreiben; der Seele des Films würde das aber nicht gerecht.
Dieser Film ist wunderbar warmherzig und voll von Liebe und Weisheit. Was nicht heißt, daß nicht hin und wieder jemand eine Dummheit begeht... Dazu wartet dieser Fim mit einer Fülle an hervorragenden Darstellern auf, die wohl kaum noch zu überbieten ist. Judie Dench. Claudie Blakley. Lesley Manville. Die immer wieder herrlich anzusehende Imelda Staunton. Julia Sawallha, die ich absolut nicht wiedererkannt hätte - aber es gibt ja IMDB;-). Michael Gambon. Der süße Simon Woods, hier mit völlig normaler Frisur zu sehen. Und wieder ließe sich die Liste nahezu unendlich fortsetzen.
Wunderbarer Film. Unbedingt gucken!
Absolutely Charming 5 von 5 Punkten Diese Mini-Serie der BBC ist absolut bezaubernd.
Ich bin begeistert von diesem neuerlichen Meisterstück.
Die Charaktere sind wunderbar liebenswert, die Schauspieler sehr gut und die Sets wunderschön.
Diese Mini-Serie wird jeden Liebhaber von BBC Verfilmungen und dieser Epoche begeistern.
Herrlich witzig, ironisch und auch mal ein klein wenig dramatisch.
Eine hinreißende Liebesgeschichte wie in Pride and Prejudice darf man zwar nicht erwarten, aber das würde auch gar nicht hinein passen.
Die Liebe kommt zwar durchaus vor :), aber Cranford hat einfach seinen eigenen, ganz anderen Charme.
Ich bin sehr froh, dass ich die DVD aufgrund der guten Rezensionen gekauft habe und kann sie auch nur allen empfehlen!
stargespicktes BBC-drama nach e. gaskell 4 von 5 Punkten wir schreiben das jahr 1842, county of cheshire, england. die welt befindet im wandel. die industrielle revolution rollt von ihren zentren her unaufhaltbar durch die lande, die eigentlich noch mit den folgen der napoleonischen kriege ringen. denn viele männer haben sie gefordert. in der tat, von manch einem helden blieb mitunter nur der stiefel :o)
vor diesem hintergrund erkundet diese große BBC-drama-produktion die schon damals überkommene lebensweise der amazonen von cranford, unverheiratete oder verwitwete damen eines gewissen alters, die zwar der genteelen klasse angehören, sich jedoch gerade darum mit "elegant economies" bescheiden müssen, wenn sie standesgemäß repräsentieren wollen. von der autorin elizabeth cleghorn gaskell ("north & south"/"wives and daughters"/"cousin phillis") wird dieses in der buchvorlage mit unvergleichlich eleganter, liebevoller ironie geschildert. wie es der klappentext des buches so schön beschreibt: "but alongside the comedy is the pathos of restricted lives borne with courage."
ganz so mutig waren nun die verantwortlichen der BBC nicht, trauten sie doch einer geschichte, in der eher die melancholische reflektion des überholten, alten durchschimmert und die demzufolge keine schilderungen leidenschaftlicher, dampfender oder auch sprühender aufeinandertreffen der jugendlichen helden enthält, nicht ganz über den weg.
so wurden neben "cranford" noch zwei weitere gaskell-erzählungen, "my lady ludlow" und " dr. harrisons bekenntnisse", zu einer fünfteiligen miniserie verwoben, die nun mit dr. harrison, gespielt von simon woods (mr. bingley in joe wright's "stolz und vorurteil") und seinem kommolitonen jack marshland (joe mcfadden, spielte den catherine earnshaw - part in "sparkhouse") zwei knusprig junge und mit mr. carter/philip glenister ("life on mars'" GUV) einen handfesteren romantischen helden aufweist.
diese drei versatzstücke fügen sich nun ganz bemerkenswert passgenau in einen rahmen. ein pluspunkt der wohl weniger scriptautorin heidi thomas als gaskell persönlich anzurechnen ist, die u.a. erinnerungen ihrer bei den altjüngferlichen tanten verbrachten jugend auf mehrere werke verteilte. mit dem TV-script bin ich persönlich weniger zufrieden. dies betrifft allerdings eher kleinigkeiten. so hätte ich mir eine zeitgemäßere, eindeutigere interpretation einiger handlungsstränge gewünscht, die gaskell in ihrem werk durchschimmern ließ. so zum beispiel poor peter in frauenkleidern.
viele zart und leichtfüßig in die erzählung eingeflochtene absurditäten und witze werden hier recht vordergründig, um nicht zu sagen plump heruntergespult.
nun aber zu den (überwiegenden) positiven punkten: für die belebung cranfords wurde eine solche menge an stars des britischen kinos und fernsehens mobilisiert, wie man sie sonst wohl maximal auf roten festivalteppichen zusammenbekommt. wenn ich nun alle aufzählen wollte... weh. nur soviel: allein judi dench mal nicht den alten, knurrigen besen, sondern eine überraschend weibliche, weiche person spielen zu sehen, lohnt die 5 stunden. einzig die tatsache, dass das halbe personenspektrum aus "wives and daughters" von 1999 auch in cranford in hammelkeulen und schuten über die dorfstrasse hechtet, um den neusten tratsch zu verbreiten, erweckt schon den eindruck, dass die welt (auch ohne bahn) schon 1842 sehr klein gewesen sein muss ;o)
zur vorsicht sei noch erwähnt, dass wie bei gaskell üblich, häufig gestorben wird. ein kritikpunkt an ihrem werk, dem ich schon mehrmals begegnete, den ich jedoch nicht teilen kann. die autorin, die durch den frühen tod ihres sohnes zwecks trauerbewältigung überhaupt erst mit dem schreiben begann, schildert den fast allgegenwärtigen, alltäglich tod so nuanciert doch bündig, wie es einem heutzutage, wo alle aspekte des alters und der sterblichkeit zumeist inbrünstig ausgeblendet werden, selten begegnet.
und wer nach dem genuss der DVD noch nicht genug von den maids of cranford bekommen hat, dem sei verkündet: die BBC hat wegen des erfolges für das weihnachtsprogramm 2009 ein serienspezial geordert.
hier nur noch einmal der hinweis, dass diese IMPORT dvd ca.32 minuten mehr spíelzeit und ergo die ungeschnittene serie enthält.
Cranford 5 von 5 Punkten Zur Handlung ist ja genug gesagt. Wer gute Schauspielkunst schätzt, sollte diese Serie von 5 Filmen sehen. Vor allem brillieren die älteren engl. Schauspielerinnen. Alle sind einfach köstlich in ihrer Mimik. Wo gibt es solche Schauspielerinnen noch, gewiß nicht in Hollywood.
Absolutely superb!!
Gaskell Meets BBC 5 von 5 Punkten Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit meinem Lob für diesen erstklassigen Film. Am besten ich schreibe mein Fazit zuerst, dann können alle, denen meine folgenden, ellenlangen Lobgesänge zu ausgiebig sind, gleich zum Kauf der DVD schreiten ;-).
FAZIT: Ein 100-Sterne BBC-Period Drama.
Cranford ist eine spritzige Spitzenhäubchen-Geschichte voller Wärme und Menschenliebe, aber auch mit einem Hauch von Romantik und einem Haufen Tragik und das alles ist verpackt in überbordendem, britischem Humor, wunderschönen Bildern und erstklassiger Musik. Gespielt von der Elite der Elite aller Schauspieler sieht man eine warmherzige Geschichte über eine kleine Stadt und eine kleine, liebenswürdige Gesellschaft mit all ihren menschlichen Schwächen und Stärken, Höhen und Tiefen.
Herzerwärmend schön! Absolut sehenswert!
Geschichte:
Es sind die 40er Jahre des 19. Jahrhunderts und die Welt ist im Wandel. Technischer und vor allem gesellschaftlicher Fortschritt bricht sich Bahn. Ein Eisenbahnnetz entsteht. Das alte Feudalsystem beginnt zu wanken. Nur das kleine (unbeugsame ;-)) Städtchen Cranford scheint davon zunächst unberührt und dämmert unter der Regie einiger alleinstehender, verwitweter oder lediger Damen in eine Art Dornröschchenschlaf vor sich hin.
Die Damen von Cranford, haben hohe und althergebrachte Ansprüche an das was man "proper and decent" nennt. Allen voran die beiden altjüngferlichen Schwestern, die warmherzige Miss Matty (Judi Dench), die darunter leidet dass sie einst ihrer großen Liebe (Michael Gambon) entsagen musste und die sittenstrenge Miss Deborah Jenkins, die sozusagen als lebender Maßstab für soziale und moralische Verhaltensregeln gilt. Diese beiden sind der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, und um sie herum entspinnen sich nun viele weitere, schöne, traurige und herzerfrischend lustige Geschichten, ganz wie sie das Leben schreibt.
Da gibt es den attraktiven Doktor Frank Harrison (Simon Woods). Als er in Cranford zu praktizieren beginnt, kommt es zu einigen Unruhen, denn der junge Arzt arbeitet nicht nur mit unkonventionellen und fortschrittlichen Methoden er bringt auch so manches schwache (altjüngferliche und jungjüngferliche) Frauenherz zum Rasen.
Und da lebt auch die konservative Lady Ludlow (Francesca Annis) in ihrem herrschaftlichen aber verschuldeten Anwesen. Sie kann dem Wandel nicht folgen und hält krampfhaft an alten verkrusteten Strukturen fest - was nicht nur ihr viel Kummer beschert. Die vermeintlich hartherzige Frau offenbart aber schließlich auch ganz andere Seiten.
Es gibt den jungen Harry Gregson (Alex Etel), der sich mit aller Kraft bemüht und gegen die Armut seiner Familie an kämpft. Sein junges Leben und sein Werdegang ist ein tragisches Auf und Ab, das niemanden ungerührt lässt, und da ist die junge, hübsche Pfarrerstochter, die die ganze Last einer Mutter schultern muss, das aufrechte und loyale Dienstmädchen und der reformerische Verwalter... ach ich könnte endlos fortfahren, denn es werden derer Geschichten noch so viele so wunderbar erzählt, dass man sie einfach selbst gesehen haben muss.
Darsteller
Eine große Riege an hochkarätigen Darstellern führt diesen beschwingten Reigen an.
Dame Eileen Atkins, Dame Judi Dench, Francesca Annis, Michael Gambon, Philip Glenister, Julia MCKenzie und Julia Sawalha, Imelda Staunton, das sind nur einige der vielen wirklich namhaften und aus vielen anderen BBC-Serien bekannten Stars, die alle mit ihren eigenen Hauptrollen und ihren eigenen kleinen Geschichtchen in diesem fünfteiligen Wunderwerk vertreten sind und jede einzelne Rolle perfekt mit Leben, Leidenschaft und Farbe erfüllen.
Die große Kunst dieses Films liegt aber sicherlich darin, dass er trotz der vielen Hauptdarsteller und der vielen Handlungsstränge eine sehr homogene, flüssige, ja beschwingte Geschichte erzählt und ein komplexes und dazu noch überaus bezauberndes Portrait einer ganzen Stadt zeichnet ohne dass man sich je verloren oder verwirrt fühlt. Diese Homogenität erreicht die Serie allerdings erst am Ende der ersten Episode. Diese erste Episode zieht sich als einzige etwas eintöniger hin. Das ist aber durchaus nachvollziehbar, denn zu Beginn müssen natürlich alle Charaktere und ihre Geschichten eingeführt werden. Also nicht verzagen, wenn man nach der ersten Episode zwar schon die ersten Tränen vergossen hat, aber sich doch noch nicht so recht mitgerissen fühlt. Ich garantiere, die Serie packt Sie auf jeden Fall ab den ersten Minuten der zweiten Episode und dann heftig und nachhaltig.
Als Zuschauer steht man quasi an der Seite der jungen, aufgeschlossenen Mary Smith (Lisa Dillon) - die das Alter Ego von Elizabeth Gaskell darstellt - und beobachtet das Geschehen aus ihrer Warte, leidet mit, freut sich mit und genießt in vollen Zügen.
Das Drehbuch (Heidi Thomas) stellt für mich eine ausgezeichnete, filmische Aufbereitung von drei Cranford-Novellen Elizabeth Gaskells dar, in der diese große Autorin sehr sensibel und geistreich den kleineren Verrücktheiten und größeren Tragödien des Lebens nachspürt und der Gesellschaft ihrer Zeit empfindlich auf den Zahn fühlt.
Die Pride and Prejudice und Wives and Daughters-Produzentinnen Sue Birtwistle und Susie Conklin haben dieses neue wunderbare "Masterpiece" geschaffen und sind damit ihrer hohen Qualität, die man aus ihren anderen Filmen kennt, verhaftet geblieben.
Dank sei ihnen für 300 Minuten mitreißender BBC-Unterhaltung.
2 DVDs 9 x 2:
Dolby Digital, Stereo, Bildschirm 16:9, Sprache: Englisch mit englischen Untertiteln für Hörgeschädigte, 2 + 4Colour PAL/UK, Lauflänge ca. 295 Minuten, Specials: The Making of Cranford
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Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeit Reese Witherspoon, Eileen Atkins, Jim Broadbent DVD, 10. Oktober 2005 Verkaufsrang: 10729 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeit, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 10.10.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
...erstklassige Unterhaltung mit einem Hauch von Politik und Geschichte 5 von 5 Punkten Basierend auf einem Klassiker über sein Zeit zaubert Mira Nair durch eine geniale Auswahl der Mittel und mit einem ungeheueren Feingefühl für die Charaktere diesen feinst versponnenen Beziehungs- und Gesellschaftsroman aus dem 19-ten Jahrhundert in unglaublich schönen Farben, Kostümen und Requisiten verständlich auf die Leinwand, indem sie sich im Wesentlichen auf die Darstellung der zwei Hauptfiguren Becky und Amelia konzentriert, die unterschiedlicher in ihren Ansichten von Zukunft und Liebe nicht sein können.
Fabelhaft auch, wie es ihr in diesem vortrefflich skizzierten Stimmungsbild des 19. Jahrhunderts gelingt, die gezeigten Romanfiguren rasch und verständlich zu charakterisieren.
In einem hervorragend spielenden Ensemble ist, mit ihrer kecken, leicht frivolen und doch so herzlichen und einfach liebenswerten Art, gleich einem Juwel eine atemberaubende Reese Witherspoon in allerbester Spiellaune und mit überzeugenden Darbietungen der leuchtend rote, "nicht alternde" Faden im eitlen, selbstherrlichen und gierigen Spiel einer von Macht, Gelüsten, Intrigen und Dekadenz gezeichneten Gesellschaft, deren Attribute noch heute Gültigkeit haben.
Die wohltuende, kulturelle Rückbesinnung auf die Wurzeln von Autor und Regisseurin endet in einem erfrischenden Rahmen mit lebens- und farbenfrohen Einlagen als, im Ablauf einer im Grunde zeitlosen Geschichte immer wieder geschickte, geglückte und erheiternde Transfers, die die cineastische Bearbeitung und Präsentation dieses be- und geladenen Romans vor dem Abrutschen in ein monströses, opulentes und nicht enden wollendes Geschichts- und Geschlechtsdrama nach Hollywoodart bewahren.
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Smiley's People [UK IMPORT] Alec Guinness, Mario Adorf, Eileen Atkins, Anthony Bate, Michael Byrne DVD, 28. Juni 2004 Verkaufsrang: 7080 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
George Smiley Recurrence 5 von 5 Punkten Drei Jahre nach dem Fernseherfolg von "Tinker, Taylor, Soldier, Spy" setzte die BBC George Smiley noch einmal auf die Spur seines Gegenspielers Karla. Der pensionierte Agentenchef wird nach dem Mord an einem ehemaligen russischen Agenten (Curd Jürgens in seiner letzten Rolle) zu Rate gezogen. Ursprünglich zur Vertuschung auf den Vorfall angesetzt, wird Smiley zum "Agenten in eigener Sache".
Der Fernsehmehrteiler ist ähnlich vielschichtig wie sein Vorgänger, das Interesse erlahmt bisweilen, da Längen nicht ausbleiben. Auch wirkt das Ganze inzwischen dramaturgisch und ästhetisch ein bißchen unwirklich vorgestrig. Aber nach wie vor fesselt Alec Guinness' subtile und facettenreiche Darstellung des britischen Geheimdienstmannes, darüber hinaus ist der Plot mit seinen sehr unterschiedlichen Schauplätzen (in der Schweiz, Frankreich, in Hamburg und zuletzt auch Berlin) abwechslungsreicher und auch komplexer gestaltet als der erste Teil.
Auch bei der vorliegenden Doppel-DVD sind gute Englischkenntnisse hilfreich, da die Produktion nur einsprachig englisch untertitelt ist. Ergänzt wird diese Verfilmung durch ein Feature über das Casting von Alec Guinness, in dem der Regisseur des ersten Teiles, John Irvin, sowie John LeCarre' selbst zu Wort kommen. Vor allem letzterer macht durch die Anekdoten um den menschenscheuen und auch spleenigen Charakterdarsteller sowie durch sein facettenreiches Englisch diese beiden DVD's zu einem Genuß und zu einer melancholischen Referenz an einen wunderbaren Schauspieler, der in dieser Produktion eine seiner letzten großen Rollen bestritt. |
Madame Bovary [UK IMPORT] Frances O'Connor, Claire Hackett, Adam Cooper, Hugh Bonneville, Eileen Atkins DVD, 13. März 2006 Verkaufsrang: 26481 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sehr britische Adaption eines französischen Klassikers 4 von 5 Punkten Die Briten -und allen voran die BBC- haben ein wunderbares Gespür für die Verfilmung von Literaturklassikern. Austen, Gaskell, Dickens, die Brontes, alles unerreichbare Klassiker der englischen Literatur. Nun haben wir es hier bei "Madame Bovary" mit Gustave Flaubert zu tun und der war -wie man weiß- Franzose.
Jetzt könnte man bösartig behaupten, die BBC ginge mit ihrem Ausflug in die französische Weltliteratur den eigenen Klassikern fremd, dies ist aber nicht der Fall. Tatsächlich ist diese "Madame Bovary" eine sehr britische geworden. Die Kulissen hätten der Miniserie "Middlemarch" entsprungen sein können, zwar liest man im Abspann immer wieder von einem französischen Produktionsteam, der Film jedoch wirkt, als wäre er komplett in Großbritannien gedreht worden. Hinter jeder Ecke erwartet man quasi einen alten Bekannten aus einem anderen BBC period drama zu treffen. Nicht nur optisch sieht alles sehr englisch aus, auch die konsequent englisch und nicht französisch ausgesprochenen Namen tragen dazu bei, daß man sich eher in einer Bronte- oder Gaskell- denn in einer Flaubert-Verfilmung zu befinden glaubt.
Läßt man dies alles aber beiseite und akzeptiert indirekt, daß man sich halt doch eher in England denn in Frankreich befindet, so kommt ein großartiges Drama dabei heraus. Frances o'Connor als Emma Bovary ist großartig als frustrierte Ehefrau auf der Suche nach der wahren Liebe, hätte in einigen Einstellungen aber gerne noch ein wenig oberflächlicher sein dürfen. Emmas unbedingte Verschwendungs- und Lebenssucht kommt nicht immer deutlich heraus, dafür überzeugt o'Connor aber vor allem in den ruhigen Momenten und als "Liebeskranke", die letztlich feststellen muß, daß sie von den Männern betrogen worden ist bzw. daß sie einfach zu hohe Ansprüche an diese Männer stellt, sowohl an ihren eigenen Ehemann als auch an ihre Liebhaber. Hugh Bonneville ist ein großartiger Charles Bovary, der seine Emma über alles liebt, aber zusehends miterleben muß, wie diese ihm immer mehr entgleitet. Hugh Dancy als Leon erinnert ein wenig an Jonathan Firth in "Middlemarch" (was nicht heißen soll, daß er schlecht spielt, es ist eher ein Kompliment), Greg Wise als Rudolphe gibt leider nur ein Remake seines Charakters in "Sense and Sensibility", spielt aber rollendeckend.
Alles in allem bleibt diese "Madame Bovary" eine sehr britische, hat man dies aber vergessen, dann präsentiert sich hier ein durchaus sehr spannendes BBC period drama mit allem, was man von der BBC so kennen- und liebengelernt hat. Sicher gibt es bessere Adaptionen dieses klassischen Stoffes, aber ganz sicher auch schlechtere. |
Ballet Shoes [UK IMPORT] Richard Griffiths, Emilia Fox, Eileen Atkins, Emma Watson DVD, 7. Januar 2008 Verkaufsrang: 33050 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Britisches Filmjuwel 5 von 5 Punkten London in den 1920ern - Das Haus am Earls Court 428 ist ein besonderes. Es gehört dem wunderlichen Paläontologen und Weltenbummler Gum (Richard Griffith). Von oben bis unten ist es vollgestopft mit Fossilien. Doch der Globetrotter bringt von seinen Reisen nicht nur alte Knochen und Steine mit, sondern auch höchst lebendige Babys.
Von einem Schiffbruch im Ozean stammt Pauline (Emma Watson), nach ihr nimmt Gum in Sibirien die kleine Petrova auf, deren Vater in den Salzminen arbeiten muss. Als letzter Findling stößt Posy hinzu. Ihre Mutter ist Tänzerin und kann das Töchterchen nicht ernähren. Also überlässt sie Gum das Baby. Die einzige Mitgift: Ballettschuhe (Filmtitel!). Dieser gibt die drei Mädchen in die Obhut seiner Nichte Emilia und zieht wieder in die Ferne.
Pauline, Petrova und Posy wachsen in London zu jungen Damen heran. Jede von ihnen verfolgt einen besonderen Traum. Die Erste will Schauspielerin werden, die Zweite sehnt sich nach den 'Straßen in der Luft' und träumt davon, als Pilotin bekannt zu werden. Die Dritte hat das Zeug zu einer außergewöhnlichen Ballerina. Also schließen die drei Findelkinder, die alle den Nachnamen Fossil führen, einen Eid: sie schwören, in die Geschichtsbücher einzugehen.
Alle Schauspielerinnen zeigen großes Können und vor allem Freude an diesem Film. Wer bisher geglaubt hat, Emma Watson kann bloß 'Alohomora' skandierend den Zauberstab schwingen, wird in "Ballet Shoes" eines Besseren belehrt. Sie zeigt riesiges Talent, sowohl was Sprache als auch Bewegung angeht. Zudem taucht mit Richard Griffith ein zweiter "Potter"-Darsteller auf. Diesmal gibt er nicht den fiesen Onkel Vernon, sondern den gutmütig-kauzigen Uncle Matthew, genannt Gum. Sehr witzige Rolle!
"Ballet Shoes" ist ein typisch britisches Filmjuwel, ansehen lohnt sich, nicht nur für Potter- oder Emma-Watson-Fans.
Die Story 5 von 5 Punkten Die Story:
London, 1930,. Ballet Shoes erzählt die inspirierende Geschichte von Pauline (Emma Watson), Petrova (Yasmin Paige) und Posy (Lucy Boynton), die als Babys von einem ausgefallenem Forscher, Gum (Richard Griffiths), adoptiert und als Schwestern von seiner selbstlosen Nichte (Emilia Fox) und deren Kindermädchen (Viktoria Wood) großgezogen wurden. Jedes der Mädchen möchte sich einen Traum erfüllen: Pauline möchte Schauspielerin werden, Petrova sehnt sich danach Fliegerin zu sein und Posy ist anscheinend die geborene Ballerina. Doch als Gum verschwindet fehlt ihnen das Geld und die drei lebendigen, ehrgeizigen und aufopfernden "Fossils" (so taufte Gum sie mit Nachnamen) finden, dass sie für ihr Überleben kämpfen müssen...
"Wir drei Fossils schwören, dass unsere Namen in die Geschichte eingehen werden, weil es Unser, und Unser allein ist, und niemand kann sagen, dass es wegen unserem Großvater ist!"
Mit diesen Worten beginnen die drei Waisen eine aufregende Reise in die Welt des Show-Business!
Der Film ist sehr schön gemacht, und er spiegelt vor allen Dingen wunderbar die Gefühle der Mädchen wieder.
Doch aufgepasst: der Film ist komplett in Englisch und es gibt auch nur einen Englischen Untertitel. Wer also nicht gut Englisch versteht sollte sich gut überlegen, ob er sich den Film kaufen möchte. Ich habe mir den Film hauptsächlich wegen Emma Watson gekauft und finde ihn toll. Es lohnt sich ihn zu gucken, auch ohne Ton!^^ |
Cold Comfort Farm Kate Beckinsale, Sheila Burrell, Eileen Atkins DVD, 15. Juli 1999 Verkaufsrang: 36556 Diese vergnügliche Persiflage auf britische Kostümdramen, die auf großer Literatur basieren, zeigt Kate Beckinsale (Viel Lärm um Nichts) in der Hauptrolle. Sie spielt eine willensstarke junge Frau namens Miss Flora Poste, die sich in den 30er Jahren verwaist und mittellos wiederfindet. Darauf zieht sie zu einigen halb verwilderten Verwandten auf eine Farm, auf der sie sich nur wenig von der Einfachheit der Lebensumstände einschüchtern lässt (was ihr in einem Roman von Thomas Hardy wahrscheinlich passiert wäre). Statt dessen übernimmt sie die Führung und führt Hygiene, Ordnung und gutes Benehmen bei ihren dreckigen und abergläubischen Verwandten ein. John Schlesinger führte Regie bei dieser erfrischenden Adaption des gleichnamigen Romans von Stella Gibbons aus dem Jahr 1932. Beckinsale ist wunderbar und der Rest der Besetzung (u.a. Rufus Sewell, Ian McKellen, Stephen Fry) gibt eine Menge literarischer Klischees zum Besten. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
WAHNSINN!!! 5 von 5 Punkten Allein der Satz: "Ich habe etwas Grauenhaftes im Holzschuppen gesehen" ist es wert den Film zu sehen. Sehr zum Ärger meiner Schwestern wurde er zum Insider meines Schwagers und mir. Wir amüsieren uns heute noch köstlich darüber. Auch sonst hat mir der Film sehr gut gefallen. Ein echtes britisches Unikat. Selten so gelacht!!!
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Cold Mountain [UK IMPORT] Jude Law, Donald Sutherland, Jena Malone, Eileen Atkins, Kathy Baker DVD, 5. Juli 2004 Verkaufsrang: 51381 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Großes Kino mit kleinen Schönheitsfehlern 4 von 5 Punkten Amerika zu Zeiten des Bürgerkrieges. In wenigen Augenblicken des Kennenlernens verlieben sich die bildschöne Lady Ada (Nicole Kidman) und der Handwerker Inman. Doch der aufkommende Bürgerkrieg verhindert Ihr Zusammenkommen, da Inman in den Krieg einrückt. Geprägt von unendlichem Leid, was er sieht - in eigenen Verletzungen aber auch selbst erfährt, hält ihn nur die Liebe zu Ada am Leben. Er entschließt sich zu desertieren, obwohl er weiß, dass er damit sein Leben riskiert. Desertation wird mit dem Tode bestraft und ganze Scharen von Jägern nehmen die Jagd auf.... Unterwegs nach Could Mountain beschreibt mit herrlichen Bildern die Flucht Inmans zurück zu seiner Liebe Ada. Schauspielerische Leistung und Kamera-Aufnahmen sind hervorragend. An der ein oder anderen Stelle ist die Story zu vorhersehbar (1 Stern Abzug). Dennoch ein toller Film, der sich lohnt. Ein absolutens Muss für Fans von "Fackeln im Sturm". |
What A Girl Wants [UK IMPORT] Amanda Bynes, Colin Firth, Kelly Preston, Eileen Atkins, Anna Chancellor DVD, 23. Februar 2004 Verkaufsrang: 51024 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Supertoll und echt süß! 5 von 5 Punkten "What a girl wants" ist wirklich ein sehr schöner, romantischer, aber auch richtig lustiger Film... Die Story ist eben ein wunderschönes Märchen, das in die heutige Zeit versetzt wurde und stark an Cinderella erinnert. Eine schöne Geschichte, die an manchen Stellen wirklich zu Herzen geht und einen mitleiden lässt mit der amerikanischen Daphne, die zum Teil irgendwie etwas verloren wirkt in dieser adeligen Familie und dem politischen Umfeld, die aber durch einen wahren Märchenprinzen, Ian, und ihre liebenswerte Oma unterstützt wird und schließlich das wird, was eben fast jedes Mädchen einmal sein will oder wollte: die Freundin eines charmanten und v.a. gutaussehenden Jungen und die geliebte Tochter in einer netten Familie, die zufälligerweise auch noch in einem riesigen, wunderschönen Haus wohnt und sich bestens versteht! Und das Schönste der Geschichte: die fiese "Stiefschwester" und deren Mutter werden so richtig abgezogen am Ende und bekommen genau das, was sie auch verdienen und was man ihnen von Herzen wünscht: einen schrecklichen Mann und dessen Sohn... :)
einfach zuckersüß 5 von 5 Punkten "What a girl wants"- oder der deutsche Titel "Was Mädchen wollen", verspricht Unterhaltung an veregneten Sonntagen, an abenden mit der besten Freundin,... Die Story handelt von Daphne, einem jngen Mädchen aus Amerika, das in das steife England kommt, um ihren Vater, Lord Henry Dashwood, kennen zulernen. Leider kommen ihre Fast-Stiefmutter und -schwester nicht mit dem unkonventionellen Mädchen klar und versuchen ihr so manchen Stein in den weg zu legen. Das versucht auch Allister, der Vater, bzw. Großvater, der beiden Schlangen. Er verjagte einst Daphne's Mutter aus der Familie. unterstützung bekommt Daphne aber von Ian, einem jungen Musiker, und ihrer britischen Großmutter. Bis zum Happy End ist es ein steiniger Weg über verpatzte Modeschauen, Bootsrennen und der Wahl ihres vaters zum Premierminister. Auch der Soundtrack ist süß und der Film hält was er verspricht: eben alles was Mädchen wollen... |
Cold Comfort Farm Kate Beckinsale, Sheila Burrell, Eileen Atkins DVD, 12. Dezember 2000 Verkaufsrang: 20591 Diese vergnügliche Persiflage auf britische Kostümdramen, die auf großer Literatur basieren, zeigt Kate Beckinsale (Viel Lärm um Nichts) in der Hauptrolle. Sie spielt eine willensstarke junge Frau namens Miss Flora Poste, die sich in den 30er Jahren verwaist und mittellos wiederfindet. Darauf zieht sie zu einigen halb verwilderten Verwandten auf eine Farm, auf der sie sich nur wenig von der Einfachheit der Lebensumstände einschüchtern lässt (was ihr in einem Roman von Thomas Hardy wahrscheinlich passiert wäre). Statt dessen übernimmt sie die Führung und führt Hygiene, Ordnung und gutes Benehmen bei ihren dreckigen und abergläubischen Verwandten ein. John Schlesinger führte Regie bei dieser erfrischenden Adaption des gleichnamigen Romans von Stella Gibbons aus dem Jahr 1932. Beckinsale ist wunderbar und der Rest der Besetzung (u.a. Rufus Sewell, Ian McKellen, Stephen Fry) gibt eine Menge literarischer Klischees zum Besten. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
WAHNSINN!!! 5 von 5 Punkten Allein der Satz: "Ich habe etwas Grauenhaftes im Holzschuppen gesehen" ist es wert den Film zu sehen. Sehr zum Ärger meiner Schwestern wurde er zum Insider meines Schwagers und mir. Wir amüsieren uns heute noch köstlich darüber. Auch sonst hat mir der Film sehr gut gefallen. Ein echtes britisches Unikat. Selten so gelacht!!!
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Gosford Park [UK IMPORT] Eileen Atkins, Robert Balaban, Alan Bates, Michael Gambon, Kristin Scott Thomas DVD, 23. September 2002 Verkaufsrang: 53489 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Mit Gosford Park zeigt sich Regisseur Robert Altman von seiner allerbesten Seite. Gleich von der Eröffnungsszene an, in der die Kamera durch die Bäume eines englischen Landgutes blickt, setzt Altman den 30er-Jahre-Hintergrund und die klassische Krimiformel auf meisterhafte Weise in Szene. Aristokraten treffen sich an einem Wochenende zur Jagdgesellschaft mit ihren pflichtbewussten Dienern im Schlepptau, und die Obergeschoss/Untergeschoss-Teilung der Klassen ist perfekt auf Altmans Methode (die er auch in Nashville and Short Cuts angewendet hat) zugeschnitten, Dialogfetzen und zahlreiche Nebenhandlungen sich überschneiden zu lassen, um die zu Grunde liegenden Motive und die Sünden, von denen sie getrieben werden, offenzulegen. Habgier, Vergeltung, Snobismus und Begierde lösen eine komische Unruhe aus, während der fast Schwindel erregende Effekt der raschen Wendungen von Altmans wahrscheinlich bisher stärkster Besetzung gelindert wird. Vor allem sticht hier Maggie Smith hervor mit ihrer umwerfenden Darbietung der Constance, einer unselbstständigen Gräfin, die für jede Gelegenheit eine geistreiche Bemerkung auf den Lippen hat. Michael Gambon ist in der Rolle des unglückseligen Gastgebers Sir William McCordle einer der schlüpfrigsten Charaktere, der jemals auf der Leinwand zu sehen war. Kristin Scott Thomas ist als Lady Sylvia, Sir Williams Gattin, absolut kalt und doch sexy. Helen Mirren, Emily Watson und Clive Owen schließlich sind als wichtigste Charaktere aus den geschäftigen Reihen der Diener im Untergeschoss den Hauptdarstellern jederzeit ebenbürtig. Gosford Park gelingt es, umwerfend unterhaltsam zu sein und gleichzeitig menschliche Schwachpunkte, Kompromisse und unser endloses Bedürfnis nach Bekenntnis offenzulegen. -Fionn Meade
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
gesellschaftliche Hackordnung ... Giftspritzen der feinen englischen Art 5 von 5 Punkten An einem düsteren Novembertag im Jahre 1932 saugt eine makellos glänzende Fassade einer Belle Etage mit perfekten Manieren eine illustre, prächtigste Farb- und Hautreize aufweisende Gesellschaft von skurrilen Lordschaften, einen amerikanischen Filmproduzenten und einen britischen Stummfilmstar in ihren pompös ausgestatteten, vielschichtigen Gemäuern an die, mit Gold, Silber und Kristall ironisch überladenen, satirisch und bitterböse sezierenden Tafeln und Beistelltischchen, um althergebrachte Rituale finanzieller und erotischer Gelüste, gutturaler, sinnlicher und sexueller Befriedigungen und der Macht, Triebe, Eifersucht, Intrige und Rache zu zelebrieren, und komplettiert standesgemäß eine hörig und loyal geforderte, tanzende Schar von Domestiken mit nicht minderen, "sittlichen" Ansprüchen ans Leben.
Der gleich einem britischen Understatement geniale Witz der bis in jedes Detail hervorragend recherchierten und eingespielten Inszenierung, exzellente Schauspielleistungen aller Beteiligten in der sensiblen Karikatur der einzelnen Charaktere, geistreich akustische und visuelle Dialoge und ein genial dargestellter, in den Tiefen lodernder und triebhafter Sozialmikrokosmos perfekt polierter Oberflächen hierarchischer Strukturen ergeben ein Meisterwerk einer nuancierten, vielschichtigen Gesellschaftskritik, die sich dem Betrachter erst bei mehrmaligen Genuss dieses 137 minütigen Amüsements bis ins letzte Detail erschließt.
Besetzung
* Maggie Smith : Gräfin Constance von Trentham,
* Michael Gambon : William McCordle
* Kristin Scott Thomas : Sylvia McCordle
* Jeremy Northam : Ivor Novello
* Ryan Phillippe : Henry Denton
* Kelly Macdonald : Mary Maceachran
* Clive Owen : Robert Parks
* Helen Mirren : Mrs. Wilson
* Eileen Atkins : Mrs. Croft
* Emily Watson : Elsie
* Alan Bates : Jennings
* Stephen Fry : Inspektor Thompson
* Ron Webster : Constable Dexter
* Charles Dance : Raymond Stockbridge
* Geraldine Somerville : Louisa Stockbridge
* Bob Balaban : Morris Weissman
* Claudie Blakley : Mabel Nesbitt
* James Wilby : Freddie Nesbitt
* Tom Hollander : Anthony Meredith
* Natasha Wightman : Lavinia Meredith
* Laurence Fox : Rupert Standish
* Trent Ford : Jeremy Blond
* Derek Jacobi : Probert
* Sophie Thompson : Dorothy
Weitere Kundenmeinungen |
Vanity Fair [UK IMPORT] Reese Witherspoon, Eileen Atkins, Jim Broadbent, Gabriel Byrne, Romola Garai DVD, 16. Mai 2005 Verkaufsrang: 57443 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Vanity Fair - l'art pour l'art. Angemessene Ironie? 3 von 5 Punkten Zuallererst: ich habe Thackeray nicht gelesen, kann also zur Orginialtreue des Filmes nichts sagen und will es auch nicht. Mir geht es lediglich um eine immanente Bewertung des Filmes und der DVD an sich. Ich habe mir die DVD unbesehen zugelegt, da mir bereits Monsoon Wedding von Mira Nair gefallen hat und ich Kostümfilme mag. Kostümfilm ist dann auch das was ich bekommen habe: Mira Nair schüttet ein kunterbuntes Füllhorn von schneidigen Offiziersuniformen, tiefdekolltierten Empirekleidern und schon klischeehaften Filmlocations für den Zuschauer aus. Und wäre nicht das Klassenziel menschliches Versagen, Gier und Standesdünkel darzustellen, wäre das ja für sich genommen auch schon was. Während des gesamten Filmes habe ich immer wieder das Gefühl gehabt "Moment! Da fehlt doch was! Warum jetzt dieser Sinneswandel von XY?". Reese Witherspoon als Becky Sharp ist einfach nur nett und man nimmt ihr die Berechnung einfach nicht ab, obwohl man doch weiß, daß sie da sein sollte. Als Zuschauer ist man durch Reese Witherspoons leider lauwarme Performance verunsichert was echt sein soll und was nicht. Lediglich in späten Szenen mit James Purefoy als ihrem Ehemann, wird ein wenig deutlich, daß beide im Grunde Parasiten sind. Doch dann "rettet" Mrs Nair das Bild das wir von den Crawleys haben durch eine leidenschaftliche, romantische Szene am Abend bevor Rawdon an der Schlacht von Waterloo teilnimmt und wieder sind wir als Zuschauer unsicher "Hat sie nur gespielt? - Ist Rawdon lediglich durch sie so gesunken? - Hat er sie verführt und damit der sozialen und moralischen Verwahrlosung preisgegeben?". Sicherlich alles Fragen die Thackeray beantwortet, die jedoch in der Filmversion durch Regisseurin und Schauspieler unbeantwortet bleiben und damit verwirren. Auch plötzliche Persönlichkeitsveränderungen sind einfach nicht gut erklärt, wie z.B. Mr.Pitt der vom salbaternden Langweiler zum versorglichen Ehemann mutiert oder Captain Dobbin der zuerst den aus der Ferne vergeblich Liebenden mimt, um dann zum stocksteifen Puritaner zu werden. Was den Film für mich rettet sind das Ende und die Anachronismen. Indien zieht sich durch den gesamten Film wie ein roter Faden, ob als Thema des Picknicks in Vauxhall oder als rettendes Ende. Aber zu mehr als "Oh, bunt!" reicht es auch nicht. Dazu muß man aus dem Film selbst heraustreten und wissen, daß Thackeray in Indien geboren wurde. Er hätte sicher Gefallen daran gefunden die ebenfalls in Indien geborene Mira Nair seine Heimat so mit seinem Roman verflechten zu sehen. Zu den Extras die bei der DVD dabei sind: es handelt sich um ein Featurette der üblichen Art "Behind The Scenes of..." mit kurzen Sprechblasen der Schauspieler, Regisseurin und Produzentinnen (die üblichen Komplimente von und an Kollegen "Ich hielt Reese für eine Britin, so perfekt war ihr Akzent." usw.). Jedoch schleichen sich einige interessante Faktoide in das andere Featurette "The Women Of Vanity Fair": Reese Witherspoon war schwanger als gedreht wurde, ein Großteil der Crew war weiblich u.ä. Auch dabei sind Audiokommentar der Regisseurin sowie geschnittene Szenen und ein alternatives Ende, etwas was ich persönlich immer großartig finde. In diesem Fall ist es großartig weil es zeigt wie leicht es zu einem ungeglaublich schwülstigen, platten Schmuh hätte kommen können, a lá Und die Moral von der Geschicht'. Aber es kam ja nicht und das offiziell gewählte Ende passt bestens und ist schamlos unkompliziert. Insgesamt läßt sich von mir sagen, daß Vanity Fair einen bunten Bilderbogen spannt ohne sich mit Tiefgang zu belasten. Wer Kostümdramen mag sollte lieber Sinn und Sinnlichkeit, ja oder sogar Emma oder wenn man ganz oben anfangen will BBCs Adaption von Pride und Prejudice ansehen. |
Cold Comfort Farm Kate Beckinsale, Sheila Burrell, Eileen Atkins Videokassette, 3. Juni 1998 Verkaufsrang: 716 Diese vergnügliche Persiflage auf britische Kostümdramen, die auf großer Literatur basieren, zeigt Kate Beckinsale (Viel Lärm um Nichts) in der Hauptrolle. Sie spielt eine willensstarke junge Frau namens Miss Flora Poste, die sich in den 30er Jahren verwaist und mittellos wiederfindet. Darauf zieht sie zu einigen halb verwilderten Verwandten auf eine Farm, auf der sie sich nur wenig von der Einfachheit der Lebensumstände einschüchtern lässt (was ihr in einem Roman von Thomas Hardy wahrscheinlich passiert wäre). Statt dessen übernimmt sie die Führung und führt Hygiene, Ordnung und gutes Benehmen bei ihren dreckigen und abergläubischen Verwandten ein. John Schlesinger führte Regie bei dieser erfrischenden Adaption des gleichnamigen Romans von Stella Gibbons aus dem Jahr 1932. Beckinsale ist wunderbar und der Rest der Besetzung (u.a. Rufus Sewell, Ian McKellen, Stephen Fry) gibt eine Menge literarischer Klischees zum Besten. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
WAHNSINN!!! 5 von 5 Punkten Allein der Satz: "Ich habe etwas Grauenhaftes im Holzschuppen gesehen" ist es wert den Film zu sehen. Sehr zum Ärger meiner Schwestern wurde er zum Insider meines Schwagers und mir. Wir amüsieren uns heute noch köstlich darüber. Auch sonst hat mir der Film sehr gut gefallen. Ein echtes britisches Unikat. Selten so gelacht!!!
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Cold Comfort Farm [UK IMPORT] Eileen Atkins, Kate Beckinsale, Joanna Lumley, Ian McKellen, Rufus Sewell Videokassette, 25. März 2002 Verkaufsrang: 31882 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Diese vergnügliche Persiflage auf britische Kostümdramen, die auf großer Literatur basieren, zeigt Kate Beckinsale (Viel Lärm um Nichts) in der Hauptrolle. Sie spielt eine willensstarke junge Frau namens Miss Flora Poste, die sich in den 30er Jahren verwaist und mittellos wiederfindet. Darauf zieht sie zu einigen halb verwilderten Verwandten auf eine Farm, auf der sie sich nur wenig von der Einfachheit der Lebensumstände einschüchtern lässt (was ihr in einem Roman von Thomas Hardy wahrscheinlich passiert wäre). Statt dessen übernimmt sie die Führung und führt Hygiene, Ordnung und gutes Benehmen bei ihren dreckigen und abergläubischen Verwandten ein. John Schlesinger führte Regie bei dieser erfrischenden Adaption des gleichnamigen Romans von Stella Gibbons aus dem Jahr 1932. Beckinsale ist wunderbar und der Rest der Besetzung (u.a. Rufus Sewell, Ian McKellen, Stephen Fry) gibt eine Menge literarischer Klischees zum Besten. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
WAHNSINN!!! 5 von 5 Punkten Allein der Satz: "Ich habe etwas Grauenhaftes im Holzschuppen gesehen" ist es wert den Film zu sehen. Sehr zum Ärger meiner Schwestern wurde er zum Insider meines Schwagers und mir. Wir amüsieren uns heute noch köstlich darüber. Auch sonst hat mir der Film sehr gut gefallen. Ein echtes britisches Unikat. Selten so gelacht!!!
Weitere Kundenmeinungen |
Women Talking Dirty Helena Bonham Carter, Gina McKee, Eileen Atkins, Kenneth Cranham, James Nesbitt DVD, 8. März 2004 Verkaufsrang: 41732
| Elizabeth Gaskell Collection [UK IMPORT] Francesca Annis, Ian Carmichael, Barbara Flynn, Deborah Findlay, Eileen Atkins DVD, 17. März 2008 Verkaufsrang: 25968 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Equus [UK IMPORT] Richard Burton, Peter Firth, Colin Blakely, Joan Plowright, Harry Andrews DVD, 4. August 2003 Verkaufsrang: 64725 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
| Cold Mountain [UK IMPORT] Jude Law, Donald Sutherland, Jena Malone, Eileen Atkins, Kathy Baker DVD, 9. Juni 2008 Verkaufsrang: 88631 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
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The Dresser [UK IMPORT] Albert Finney, Tom Courtenay, Edward Fox, Zena Walker, Eileen Atkins DVD, 24. Mai 2004 Verkaufsrang: 62944 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Let Him Have It [UK IMPORT] Paul Reynolds, Tom Courtenay, Eileen Atkins, Marc McGann, Michael Gough Videokassette, 2. August 1999 Verkaufsrang: 47994
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