DVDs: Mario Adorf

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Prinzessin Fantaghirò Superbox (5 DVDs) - Alessandra MartinesPrinzessin Fantaghirò Superbox (5 DVDs)
Alessandra Martines, Mario Adorf, Kim Rossi Stuart

DVD, 10. November 2006
     Verkaufsrang: 537      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 28,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

MeIsTeRwErK      4 von 5 Punkten
Ich werde gar nicht mehr viel zur Story sagen ... Auch nicht,wie gut diese Film-Reihe ist ... Für jeden der diese DVD-Box kaufen möchte,kann ich nur sagen JA,aber erwartet keine Extras & deswegen vergebe ich auch "nur" 4Sterne ... Für die Filme ansich gibt es ganz klar 5Sterne !!!

Ein Kindertraum ist wieder wahr geworden      5 von 5 Punkten
Da ich als Kind ein großer Fan von Prinzessin Fantaghiro war, und mein Opa jeden neuen Teil der im TV ausgestrahlt wurde auf Viedeo aufnehmen musste, bin ich jetzt überglücklich alle Teile auf DVD zu besitzen. Schließlich lässt die Qualität der Viedeokassetten, nach so vielen Jahren, zu wünschen übrig. Die Box in der die DVD}s verstaubar sind, ist praktisch, so ist sind alle CD}s gleich griffbereit, und man muss nicht erst die einzelnen Film suchen den man gerade sehen möchte. Auch die Qualität der Filme ist okay. Sie sind zwar nicht mit dem vergleichbar was wir heutzutage an Bildqualität gewohnt sind, aber ich bin zufrieden. Schließlich ist es schon einige Jahre her wo die Filme gedreht wurden.

Die Abenteuer von Prinzessin Fantaghiro wie sie um ihre große Liebe Romualdo kämpft sind einfach zauberhaft schön. Am liebsten würde ich selbst gegen die schwarze Hexe, Tarabas, und Darken kämpfen. Man wird regelrecht mitgerissen, man erfährt große Liebe, Schmerz, und wird doch wieder zum Lachen animiert. Obwohl ich auch bei Tarabas schwach werden würde. Ein grandioser Schauspieler.

Die letzten beiden Teile 9 und 10 wären eigentlich überflüssig gewesen, da Fantaghiro nicht wieder in ihre Welt und nicht mehr zu Romualdo zurückkehren kann, und sich plötzlich in jemanden anders verliebt und in dieser anderen Welt bleibt. Ein etwas anderes Happy-End.

Aber im großen und ganzen empfehle ich jeden der mal in die Welt der Fantasie zurück kehren möchte, sich diese Filme anzusehen. Sie sind für Kinder, wie ich es war, Helden/Vorbilder und für Romantiker/innen der perfekte Zeitvertreib am Wochenende.

Tolle Story mit guten Hauptdarstellern      5 von 5 Punkten
Ich finde die Story absolut toll und hinreißend und auch wenn man sich die Fortsetzungen manchmal erahnen kann, wird es zwischendurch auch ganz schön turbulent und spannend!
Die Hauptdarsteller Fantaghiro und auch Rumoaldo finde ich sehr passend gewählt und auch sehr gut. Auch Tarabas, der zuerst sehr böse Magier ist richtig und gut besetzt... für die damalige Zeit finde ich die ganzen Sachen auch gut umgesetzt und die special Effekte angebracht, auch wenn sie besser sein könnten...
sehr enttäuschend finde ich nur Teil 9 und 10, die wie Fremdkörper und nicht passend zur Geschichte wirken, echt schade, dass eine solch tolle Geschichte so endet...die Geschichte von 9 und 10 ist nicht schlecht und auch deren Umsetzung nicht, aber das Ende zerstört die ganze "Märchenillusion" die der Zuschauer bis dahin aufgebaut und die ihn verzaubert hat.
=> Und doch finde ich alles in allem ist es ein MUST für jeden Märchenfilmfan und eine hinreißende Story, die man gesehen haben muss!

Klassiker, die man einfach lieben muss      3 von 5 Punkten
Ich war schon vor Jahren fasziniert von Fantaghiro und bin es nun, mit 20 Jahren immernoch.
Daher habe ich mir nun diese Box zugelegt.

Die Filme, das steht außer Frage, sind super.
Sehr enttäuschend finde ich jedoch die Aufmachung. Die Box ist einfach nur aus dünner Pappe, ich hätte mir hier eine stabilere Box mit Samt sehr gut vorstellen können, was der Märchenserie gerecht geworden wäre.

Die DVD's.... in ausklappbarer Hülle mit Ornamentmuster, die DVD's sind schlicht in weiß. Auch hier hätte ich mir mehr Aufmachung gewünscht.

Bild und Ton... enttäuschend. Es wäre zu erwarten gewesen, dass die Filme wenigstens digital in Bild und Ton überarbeitet worden wären. Man kann es vergleichen mit einer Videoaufnahme. Das Bild rauscht oft und die Qualität ist nicht sonderlich gut.
Da hätte man mit der vorhandenen Technik sicher was machen können.

Schade auch: Weder Booklet, noch Zusatzmaterial.

Aufgrund dem Wenigen, was einem geboten wird, sind es leider nur 3 Sterne geworden. Wer jedoch die Filme von damals liebt, den sollte das nicht stören. Man kennt Sie ja aus dem Fernsehen in der selben Qualität
Der Preis ist bei der Anzahl der DVD's hingegen voll in Ordnung, wenn man bedenkt, wieviel andere DVD-Boxen kosten.

Kultserie mit Schwächen      5 von 5 Punkten
Ich finde Prinzessin Fantaghiro toll. Ganz ehrlich, auch wenn gleich etwas Kritik folgt.

Die 5 Sterne gibt es NICHT, weil Fantaghiro ein technisch aufwendiger Meilenstein der
Filmgeschichte, mit Top-Schauspielern ist. Ist es nämlich nicht.
Nein. Die 5 Sterne gibts aus Nostalgiegründen, weil ich und meine Freundinnen Mitte der
90er jedes Weihnachten wie vor dem Fernseher gefesselt waren, um Fantaghiros und Romualdos
Abendteuer mit zu erleben...und um Romualdo und Tarabas anzuschmachten...

Wer Prinzession Fantaghiro nicht von früher kennt, wird mit den DVDs wohl nur etwas anfangen
können, wenn er Kinder hat.

Positiv an der Reihe:
- Tolle Märchengeschichte, übrigens eine alte italienische Sage.
Die Geschichte ist im Grunde genommen nach Teil 4 zu Ende erzählt. Die Folgen 5 bis 8 wurden zwar eindeutig nachträglich
dazu gedichtet, sind aber dennoch recht unterhaltsam.
- Nostalgie
- schnuckliche männliche Akteure
- guter Soundtrack
- Weihnachts-Feeling
- Schöne Wertevermittlung an Kinder

Bei aller 5-Sterne-Lobhudelei müssen an dieser Stelle aber auch mal die Schwächen
der Reihe angesprochen werden (warum ist mir das damals nicht so aufgefallen?):
- Das Ende der Märchenreihe:
Ab Teil 9 baut die Serie gewaltig ab und zwar so richtig - der Schauspieler des Romualdo
war bereits ausgestiegen und das wurde mehr schlecht als recht kompensiert. Das Finale (Teil 10)
ist ziemlich dürftig ausgefallen, was daran liegt, dass noch eine Fortsetzung bis Teil 12
geplant war, das wurde aber nicht mehr verwirklicht.
- Die Spezialeffekte sind zum schieflachen. Wenn ich da nur an die Tiere im Teich denke Uiuiui
Weiteres Beispiel: die Stuntdoubles sind so eindeutig erkennbar, das es schon fast unverschämt ist.
- Die Bildqualität auf der DVD ist eher VHS-Qualität. Keine erwähnenswerten Extras.
- Die Schauspieler sind Alles von miserabel bis OK. Brigitte Nielsen demonstriert eindrücklich,
warum sie in Hollywood nie den Durchbruch geschafft hat.
Dass die Darsteller von Romualdo und Tarabas dermaßen schnucklig sind, hat bestimmt so einige
Zuschauer trotzdem entschädigt (meld).

Sorry, aber das musste einfach mal gesagt werden!

Vom Kultfaktor her würde ich Fantaghiro fast schon mit den Sissi-Filmen vergleichen.
Sozusagen sind das die Sissi-Filme der Märchenszene.
Man kuckt sich das auch heute noch gerne an, am liebsten mit Freunden, und erinnert sich
gemeinsam an Szenen und hat viel Spaß.

5 subjektive Sterne von mir.


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Momo - Radost BokelMomo
Radost Bokel, Mario Adorf, John Huston

DVD, 16. Mai 2000
     Verkaufsrang: 3652      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Von Kopf bis Fuß graue Männer, die aus grauen Zigarren grauen Rauch ausblasen, wollen den Menschen die Zeit stehlen, indem sie sie ihnen abschwatzen, um sie angeblich in einer Zeitsparkasse zu deponieren. Eine ungeheure Hektik bricht aus, weil die Menschen nur noch an 'nützliche' Tätigkeit denken und sich keine Minute der Muße mehr gönnen. Einzig das kleine Mädchen Momo, das im alten Amphitheater wohnt, lässt sich nicht beirren. Momo weiß die schönsten Spiele für die Kinder, und sie kann den Erwachsenen zuhören, sie ihre Sorgen vergessen machen. Damit ist sie eine Gefahr für die Pläne der grauen Männer und muss verschwinden. In letzter Minute wird sie von der Schildkröte Kassiopeia gerettet. Die bringt sie durch die Niemalsgasse in das Nirgendhaus, wo Meister Sekundios Minutius Hora für alle Menschen die Zeit verwaltet. Momo wird sein Werkzeug zur Rettung der Menschheit. Für eine Stunde hält er die Zeit an, und Momo kann, von einer Stundenblume zehrend, die grauen Männer von ihren Zeitvorräten abschneiden, bis sie sich in nichts auflösen.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Bedeutungsvolle Geschichte!      5 von 5 Punkten
Eine Geschichte, die Einfluß auf das Leben hat.
Habe zuvor das Buch gelesen und muss sagen, dass der Film so etwa auch meine Fantasie trägt. Bei einigen Handlungen sind ein bißchen zu schnell, so dass ein 9-jähriges Mädchen nicht sofort verstehen kann. Aber insgesamt hat sie mich noch mal beeindrucht wie das Buch.

Das Gedanken, dass man seine Zeit nur für das "Nützliches" nehmen soll, wie Karriere, eigene Familie, ist vielen nicht fremd. Man verengt sich manchmal in einer kleinen Welt, dass nach vielen Jahren plötzlich sich eine Frage stellt: ist das alles?


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Der Schattenmann (5 DVDs) - Stefan KurtDer Schattenmann (5 DVDs)
Stefan Kurt, Mario Adorf, Heinz Hoenig

DVD, 6. November 2006
     Verkaufsrang: 2725      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Schattenmann, Der 5DVD's

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Spannender Mehrteiler      5 von 5 Punkten
Wie ein Vorrezensent bemerkte, hat Herr Wedel von "Der Pate abgekupfert. Auch aus einem anderen Film wurden Passagen übernommen, und war von "Prince of the city" mit Treat Williams. In diesem Film geht es um einen Undercover-Agenten, der selbst in Illegalität hineinrutscht. Auch wenn dies so ist, ist Wedel ein eigenständiges Werk gelungen, dass fesselt. Daher: 5 Sterne


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Der große Bellheim (4 DVDs) - Mario AdorfDer große Bellheim (4 DVDs)
Mario Adorf, Will Quadflieg, Heinz Schubert

DVD, 20. September 2004
     Verkaufsrang: 3897      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 113,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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"Der große Bellheim" erzählt die fiktive Geschichte des legendären Kaufhaus-Unternehmers Peter Bellheim, der sich aus dem aktuellen Geschäftsleben zurückgezogen hat und im spanischen Marbella residiert. Als er aber erfährt, daß es seinem Konzern schlecht geht, wird er noch einmal aktiv... Mit dem Vierteiler "Der Große Bellheim" präsentierte das ZDF Anfang 1993 einen Fernsehfilm, der Publikum und Kritiker gleichermaßen begeisterte. Eine Kaufhaus-Saga über Macht und Spekulanten, brilliant in Szene gesetzt von Regisseur Dieter Wedel. Mit Mario Adorf in der Rolle des Peter Bellheim.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Einzigartige Veranschaulichung einer zu Grunde gehenden Innovation      5 von 5 Punkten
Der große Bellheim erweckte Anfang der 90er Jahre die Begeisterung von Publikum und Kritikern. Das vierteilige Wirtschaftsdrama um die fiktive Warenhauskette Bellheim vereinigt eine Vielzahl von Genres und ist somit eine unterhaltsame Einführung in die Wirtschaft moderner Konzerne.
Der Film erzählt die Geschichte einer Aktiengesellschaft, die in einer schweren Finanzkrise steckt und auf die Hilfe ihres Gründers Peter Bellheim angewiesen ist. Dieser muss mit ansehen wie sein Lebenswerk durch Managmentfehler, Bankintrigen, Konkurrenten und Personal zerstört wird. Die Belegschaft lässt ohne schlechtes Gewissen Waren mitgehen und verhält sich den Kunden gegenüber desinteressiert. Doch noch desolater ist das Zusammenspiel zwischen Gudrun Lange aus der Wertpapierabteilung der Bank und Supermarktkettenbesitzer Karl-Heinz Rottmann, denn diese versuchen mit allen Mitteln den Absturz des Bellheimunternehmens zu erzwingen. Die Firma überlebt letztendlich wegen den intelligenten Strategien, Täuschungsmanövern und den genialen Finten von Peter Bellheim und seinen drei Kompanen Dr. Erich Fink, Herbert Sachs und Max Reuter.
Man könnte meinen, dass der Produzent Dieter Wedel die heutige Warenhauslage vorhergesehen hat, denn noch nie war das Thema seines Films so aktuell und so relevant wie heute. An modernen Konzernen erkennen wir das vorausgesagte Warenhausproblem wieder. Unternehmen schlucken sich gegenseitig, Kunden distanzieren sich und preferieren Fachmärkte oder Belegschaften werden ohne Erlaubnis streng überwacht und gefilmt. Man fragt sich wie lange die Innovation Warenhaus noch existieren kann. Wedel stellt anhand des Bellheimkonzerns den Aufbau einer Aktiengesellschaft präzise und interessant dar. Nur selten hat ein Film einen so realistischen Einblick in einen Sachverhalt geboten und zugleich eine solche Faszination ausgelöst. Der große Bellheim vereint Dramaturgie mit Humor und Romantik, welche die überdurchschnittliche Filmlänge wiedergutmacht in dem sie immer wieder Spannung aufbaut. Die vielen Handlungsstränge sind bedauerlicherweise manchmal etwas verwirrend, außerdem setzt Wedel eine gewisse Begriffskenntnis der Zuschauer voraus. Leider werden viele Ausdrücke während des Films nicht erklärt und das Publikum wird ahnungslos gelassen. Ein Lob verdient dafür die prominente Besetzung der Haupt-, aber auch der Nebenrollen. Mario Adorf als Peter Bellheim, Heinz Hoenig als sein Rivale Karl-Heinz Rottmann, Leslie Malton als Gudrun Lange und viele weitere bekannte Gesichter des deutschen Fernsehens überzeugen mit schauspielerischen Meisterleistungen. Als Einführung in das Thema Wirtschaft ist der Film insgesamt äußerst geeignet, denn er veranschaulicht Börse und Kaufhausgeschäft auf eine aufregende Art und Weise.


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08/15, Teil 1-3 (rekonstruierte Langfassungen) [Box Set] - Joachim Fuchsberger08/15, Teil 1-3 (rekonstruierte Langfassungen) [Box Set]
Joachim Fuchsberger, Gustav Knuth, Hans Christian Blech, Peter Carsten, Mario Adorf

DVD, 24. April 2001
     Verkaufsrang: 2502      Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 10 Tagen.

Preis: € 30,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Teil 1 103 Minuten; Teil 2 90 Minuten Winter 1942, die Batterie von Oberleutnant Wedelmann liegt an der Ostfront. Unteroffizier Vierbein wird nach Deutschland kommandiert, um Funkgeräte zu besorgen. Hauptmann Witterer wird zum neuen Batterie-Chef ernannt. Sein einziges Interesse ist, sich einen Orden zu verdienen. Asch und sein Freund Kowalski versuchen, die Sturheit des Hauptmanns zu mildern. Durch sinnlose Schießereien bringt der ehrgeizige Hauptmann die ruhige Front in Aufruhr. Als sich die deutschen Soldaten auf den Rückzug begeben, werden sie Opfer eines russischen Angriffs, in deren Verlauf Vierbein den Tod findet. Teil 3 92 Minuten In der Heimat Die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges. Die Deutschen sind besiegt, die Besatzungstruppen übernehmen ein Gebiet und eine Stadt nach der anderen. Durch ihren Geheimdienst CIC versuchen sie, die Anfänge des neuen Deutschland zu steuern. Das Bataillon mit Asch, Kowalski und Generalmajor Plönnies ist, wie alle anderen Armeeteile auch, ziemlich sich selbst überlassen. Die meisten Parteigrößen haben sich von der Truppe abgeseilt und versuchen, aus den chaotischen Zuständen Kapital zu schlagen. In dieser Situation gibt der General den Befehl zur Auflösung der Truppen. Doch Leutnant Asch hat sich vorgenommen, einigen Verbrechern in Uniform das Handwerk zu legen.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

"Einer der größten deutschen Kassenerfolge der 50er Jahre!!"      5 von 5 Punkten
"Sehr gute Kriegsfilm-Trilogie nach einem Bestseller!
Die Handlung verfolgt den Gefreiten Asch, einen gewitzten deutschen Durchschnittssoldaten, von der Ausbildungszeit über verschiedene Kriegsschauplätze bis an die Heimatfront & zum Kriegsende."


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Die verlorene Ehre der Katharina Blum - Angela WinklerDie verlorene Ehre der Katharina Blum
Angela Winkler, Mario Adorf, Dieter Laser

DVD, 2. Mai 2008
     Verkaufsrang: 13984      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Meilenstein des Neuen Deutschen Films      5 von 5 Punkten
DIE VERLORENE EHRE... gehört zu den erfolgreichsten und wichtigsten Filmen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Nachdem der Neue Deutsche Film der 70er Jahre bis dato nur in intellektuellen Kreisen Anerkennung fand, erreichten Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta mit ihrer Heinrich-Böll-Verfilmung auch das große Publikum. KATHARINA BLUM wurde international ein Hit und verhalf dem deutschen Film zu neuer Beachtung. Der Film erzählt von der alleinstehenden Katharina (grandios verkörpert von Angela Winkler als aufrechte und äußerst verletzliche Durchschnittsfrau), die sich auf einer Faschingsparty in einen Fremden (Jürgen Prochnow) verliebt. Der stellt sich am nächsten Tag als gesuchter Terrorist heraus, und sofort fallen Polizei- und Staatsapparat sowie die Boulevard-Presse über Katharina her und machen sie zur "Terroristenbraut" und Sympathisantin. Eine beispiellose Schmutzkampagne wird gestartet, die Katharina schließlich zu einer Verzweiflungstat zwingt...
KATHARINA BLUM ist auch heute noch überzeugend in seiner Intensität, dabei sind die politischen Hintergründe für das Funktionieren der Geschichte (und des Films) eher zweitrangig - nicht umsonst konnte der Film sogar in Usbekistan ein Erfolg werden, wie Schlöndorff in einem Interview auf der DVD berichtet. Die Geschichte trifft uns alle an einem wunden Punkt. Wenn wir uns nicht hinter Reichtümern oder Macht verstecken können, dann haben wir nur noch unsere Würde und unsere Ehre, die wir verteidigen können (und müssen). Das Thema ist universell.
KATHARINA BLUM wurde seinerzeit Polemik und Einseitigkeit vorgeworfen. Die Feststellung stimmt, daraus einen Vorwurf zu formulieren, ist absurd. Wo sind denn heute die Filme, die einen Standpunkt vertreten, ein politisches Bewusstsein und eine Meinung haben? Gerade das hat den Neuen Deutschen Film so wichtig und herausragend gemacht. KATHARINA BLUM ist ein wütender Film, der noch immer wütend macht. Er klagt das Zusammenspiel von Presse und Polizei an, die Allmacht des Staatsapparates und die widerwärtigen Methoden der Meinungsmache durch die Boulevardpresse. Wie es im Abspann heißt: "Ähnlichkeiten... sind weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich".
DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM hat die Jahre gut überdauert. Er ist emotional packend, aufrüttelnd, dabei aber äußerst unterhaltsam, was an Schlöndorffs Fähigkeit liegt, auch in den schwärzesten Stunden der Katharina noch Humor zu finden. Der Epilog zum Film ist reinstes politisches Kabarett, das den Zuschauer lachend entlässt. Die Darsteller liefern Spitzenleistungen ab (neben Angela Winkler glänzen Mario Adorf als unmöglicher Kommissar und Dieter Laser als schmieriger Journalist), ebenso herausragend ist auch die unglaubliche Filmmusik von Hans Werner Henze. Großes Kino, sehr empfohlen!

Zur DVD: Arthaus zeigt den Film in guter Bildqualität (die Farben der Vorspann-Titel verschwimmen etwas, aber nach den Titeln wird es deutlich besser), wichtigstes Extra ist ein fast einstündiger Rückblick mit Schlöndorff, von Trotta und Produzent Eberhard Junkersdorf, in dem man alle wichtigen Hintergründe erfährt. Dazu gibt es Werkfotos, Biografien, Filmdokumente (PDF) und den Trailer.


Rebecca Ryman: Wer Liebe verspricht - Eva HabermannRebecca Ryman: Wer Liebe verspricht
Eva Habermann, Erol Sander, Mario Adorf

DVD, 18. August 2008
     Verkaufsrang: 13168      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Indien 1905: Die 22-jährige Olivia folgt der Einladung ihrer Tante Lady Bridget nach Indien. Diese hat nur im Sinn, der hübschen Amerikanerin einen repräsentativen englischen Ehemann zu finden. Olivia jedoch erstickt an der Steifheit der so genannten guten Gesellschaft wohlsituierter englischer Kolonialherren. Sie sehnt sich nach der Freiheit ihrer amerikanischen Heimat. Als sie den geheimnisvollen Jai Raventhorne begegnet, dem Adoptivbruder des Maharadschas, erobert dieser ihr Herz im Sturm. Aber Jai ist ein Ausgestoßener in dieser vorurteilsvollen und selbstgerechten Welt der britischen Kolonialherren und um mit seiner Vergangenheit abzuschließen, verlässt er Olivia eines Tages. Dann erfährt sie, dass Jai ein schweres Verbrechen gegen ihre Familie begangen haben soll, und aus ihrer hingebungsvollen Liebe wird unerbitterlicher Hass.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Am Thema vorbei...      1 von 5 Punkten
Das Buch "Wer Liebe verspricht" ist einmalig und unkitschig. Jai ist so eine Art Heathcliff, der als verachteteter Mischling in Indien Mitte des 19. JH die Engländer bekämpft und mit sich selbst ringen muss, als er sich in eine Amerikanerin verliebt. Er ist jähzornig, laut und nicht immer ein liebenswerter Held. Olivia ist klug und trotzdem Opfer, wird Jai mit zunehmendem Alter immer ähnlicher, wenn sie ihre Rache an ihm plant.
Als das ZDF diesen Film ankündigte, ahnte man bereits Böses. Eva Habermann als Olivia ist eine völlige Fehlbesetzung (naives Dummchen) bzw. die Figur, die man ihr auf den Leib geschrieben hat, stimmt nicht. Für Erol Sander wäre es eine einmalige Chance gewesen, mal mehr zu zeigen, warum hat man ihn nicht gelassen? Wer das Buch nicht kennt, wird sich wundern, warum Jai Olivia immer wieder vor sich selbst warnt. Der Konflikt der Koloinalherrschaft der Engländer in Indien kommt überhaupt nicht raus, aus Freddy wird ein liebloses Monster, die gesamte Geschichte komplett verändert, was vollkommen unnötig ist. Einzig Jeanne Tremsal als Olivias Kusine kann überzeugen, obwohl ihre Geschichte - natürlich - auch wieder völlig verändert wurde.
Dieser komplexe Roman hätte einen Vierteiler verdient, der sich in der Handlung an das Buch hält. Allein die Szene bei der Tigerjagd ist im Buch einer der absoluten Höhepunkte.
Also: lieber das Buch lesen und den Film beiseite lassen...

Das ist nicht die verfilmung des Buches!      1 von 5 Punkten
Ich habe drei Monate lang auf diesen Film gewartet. Aber als es dann endlich so weit war, wurde ich sehr entäuscht. Es ist nicht die Verfilmung des Buches. Die Handlung ist so verändert, dass ich das Buch fast nicht erkannt habe. Na ja, wenigstens die Namen sind die gleichen geblieben. Olivia ist auf einmal blond geworden und leider etwas zu naiv. Ihre Cusine ist auf einmal brünett. Den armen Fredy hat man als einen sehr brutalen Mensch,der Olivia nicht geliebt hatte, dargestellt. Und seine Mutter ist eine kaltblütige Hexe. Die Dialoge zwischen Olivia und Jai sind uninterresant und wirklich gespielt. Und als Jai dann auch noch zum Tempel geht und dort eine Weile bleibt, um seine innere Ruhe zu finden, bleibt fast gar nichts vom Buch übrig. Am Ende bettelt er um eine zweite Chance und die beiden bleiben zusammen. Meine Mutter hatte den Film auch gesehen, sie hat aber das Buch nicht gelesen. Ihr hats gefallen. Also soll man wählen entweder das Buch oder der Film. Auf keinen Fall bedes zusammen. Ich war danach sauer, weil es einfach schlecht war.


Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief - Götz GeorgeRossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief
Götz George, Mario Adorf, Heiner Lauterbach

DVD, 11. August 2005
     Verkaufsrang: 2031      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Herrlicher Film!      5 von 5 Punkten
Rossini - eine Abrechnung mit der Münchner Schickeria durch ein absolutes Star-Aufgebot. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, Witzig, hervorragend gespielt, mitreissend in tollen Farben!

Unbedingt anschauen!

Drei Kochlöffel      4 von 5 Punkten
Womit beginnen? Vielleicht damit, daß man erklärt, der Name Rossini stehe für ein italienisches Restaurant in einer deutschen Stadt. Fast der gesamte Film spielt hier. Es handelt sich aber nicht um einen Restaurantfilm, das Essen und Trinken ist nicht von besonderem Interesse. Man geht in dieses Restaurant um gesehen zu werden und andere zu sehen. Manche haben ihren Lebensmittelpunkt hierhin verlegt, lassen sich die Post ins Restaurant schicken, beraten potentielle Patienten, bahnen Geschäfte an und feiern ihre Geburtstage hier. An Gästen ist der Wirt nicht interessiert, hat er doch so viele gute Freunde. Ein schrulliger Autor kommt zum Essen, wird von seinem Freund, einem Regisseur, bedrängt, doch endlich die Filmrechte für seinen Bestseller ihm und seinem Freund, einem Produzenten zu übertragen. Der Filmproduzent ist pleite, er benötigt den Vertrag, um den Bankern, den Sparkassenonkeln, etwas vorzeigen zu können. Der Produzent ist Liebhaber einer Dame, Schauspielerin vielleicht, die gerade wieder einmal ihren vierzigsten Geburtstag bei Rossini feiern will. Kerzen müssen her, warmes Licht, die Ober schwitzen. Der zweite Liebhaber der Dame ist ein Dichter. Die beiden Liebhaber sind miteinander gut befreundet, betreiben eine Art Wettkampf, wem die Dame nun gerade mehr zuneigt. Die Dame leidet an Verstopfung, wird von einem Arzt geliebt, der Schönheitsoperationen in dem Restaurant anbahnt. Etwas mehr Brust, eine längere Nase gefällig? Die Dame kann und will sich nicht entscheiden, es ist ja auch aufregend zwei Kerle um und in sich zu wissen. Der Wirt hat eine blonde Schönheit eingeladen, bei ihm zu Abend zu essen. Sie kommt, schläft mit dem Regisseur und wirft sich an den Produzenten ran. Sie will Rollen, eine Frau schläft sich nach oben. Die Dame wird am nächsten Morgen tot in ihrer Badewanne gefunden werden. Selbstmord. Der Autor hat die Filmrechte nicht vergeben, aber die Story der Dame ist auch kein schlechter Filmstoff. Ein neuer Film kann gedreht werden, vielleicht wird er sogar erfolgreich.
Kein Restaurant-Film. Ein Kino-Film. Ein Film-Film. George, Krol, Landgrebe, Ferres, Lauterbach und Adorf. Stars des deutschen Films, vereint im Restaurant. Die Szenen gehen ineinander über, brechen hier ab, werden dort fortgesetzt. Es sprudelt Gags, allerdings keine Plattheiten. Es gibt Situationskomiken, es gibt tieftraurige Momente. Eine Gratwanderung, nie in Gefahr abzurutschen, immer genau richtig in der Balance. Gerade richtig gekocht. Ein Menu aus frischen Zutaten, alles genau aufeinander abgestimmt. So wie man es in sehr guten Restaurants erwarten kann. Drei Kochlöffel für Rossini!


Einfach Süskind!      5 von 5 Punkten
Rossini - einer meiner Lieblingsfime, und, meiner bescheidenen Meinung nach, der wohl beste deutsche Film der letzten Jahre und einer der besten deutschen Filme überhaupt.

Unmittelbar Anteil daran hat auf der einen Seite das großartige Darstellerensembel, die Creme de la Creme des deutschen Films, das sich in bester Laune präsentiert und offenkundig großen Spaß am Spiel hat. Auf der anderen Seite ist da natürlich das Drehbuch, die wunderbaren Dialoge, das unverkennbar (in Zusammenarbeit mit Helmut Dietl) aus der Feder des Meisters himself stammt - Patrick Süskind (Das Parfum)!

Im Film findet sich Süskind übrigens in der Rolle des scheuen Autors Jakob Windisch, verkörpert von Joachim Krol, wieder, der seine liebe Not hat mit der aufdringlichen Charlotte Sanders (gespielt von Hannelore Hoger)... Anschauen!


Die Affäre Semmeling (4 DVDs) - Fritz LichtenhahnDie Affäre Semmeling (4 DVDs)
Fritz Lichtenhahn, Antje Hagen, Stefan Kurt, Mario Adorf, Maja Maranow

DVD, 5. März 2007
     Verkaufsrang: 5709      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Nach dreißig Jahren sind sie wieder da: Trude und Bruno Semmeling. Zahllose Zuschauer amüsierten sich damals über das hilflose, von den Tücken der Bauwirtschaft und der Banken überforderte Paar. Manchmal naiv in seinen Verhaltensweisen, aber immer so liebenswert, dass viele Millionen sich mit ihnen identifizierten. "Einmal im Leben" hieß der dreiteilige Film über den abenteuerlichen Bau ihres Eigenheims; "Alle Jahre wieder" der über ihren Urlaub in den Bergen. Nun also werden wie wieder zum Leben erweckt: dreißig Jahre älter, dreißig Jahre reicher an Erfahrungen, aber den neuen Herausforderungen wieder nicht gewachsen. Hilflos sehen sie sich den Winkelzügen des Finanzamtes ausgesetzt. Sie müssten sogar ihr Haus verkaufen, um die Finanzamtforderungen begleichen zu können - jenes Haus, das sie vor dreißig Jahren unter so vielen Opfern und Einschränkungen gebaut haben. Unweigerlich würde es unter den Hammer kommen, wäre da nicht Sigi, ihr Sohn. Unter seinen Freunden gilt er nicht gerade als Senkrechtstarter. Durch einen Zufall wird der Bürgermeister auf ihn aufmerksam. Sigis Aufstieg in der Landespolitik des Stadtstaates Hamburg beginnt. Er gewinnt an Ansehen, je deutlicher wird, wie sehr der neue Bürgermeister auf seinen intellektuellen Beistand angewiesen ist. Aber der Mann, der ihn fördert, beginnt ein Verhältnis mit Sigis Frau. Wie wird er sich verhalten? Mit Interesse verfolgt auch der Reeder Asmus den steilen Aufstieg des Newcomers. "Kommenden Politikern" ist er immer gern behilflich, genauso wie Senator Walter Wegener, der die "Graue Eminenz" im Hamburger Senat ist und schon viele Bürgermeister "gemacht" hat, auch wenn er selbst diese Stellung noch nie innehatte. Als Sigi, um zu verhindern, dass seine Eltern ihr Haus verlieren, eine Bürgschaft für deren Steuerschulden übernimmt, bietet Asmus ihm großzügig ein Darlehen an. Sigi akzeptiert - und das Verhängnis nimmt seinen Lauf...

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Packende Unterhaltung      5 von 5 Punkten
Dieter Wedel hat sich selbst übertroffen!
Absolute Starbesetzung bis in jede Nebenrolle.
Es ist alles enthalten: Machtbessenheit; Intrigereien profilisierungssüchtiger Politiker; Familienprobleme, Gefühle kommen selbstverständlich auch nicht zu kurz.
Ein absolutes Highlight im sonstigen "Einheitsbrei" der Fernsehunterhaltung.


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Die Blechtrommel - David BennentDie Blechtrommel
David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf

DVD, 12. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 4573      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein berechtigter Oscar für das Oskarchen      5 von 5 Punkten
Dass sich Grass' "Blechtrommel" verfilmen ließe, hätte ich durchaus bezweifelt, bevor ich den Film sah -- die Romanhandlung ist dermaßen vielschichtig und perspektivisch gebrochen, dazu die unendlich vielen Nebenhandlungen und -motive... und dann noch die Schwierigkeit, den geeigneten Hauptdarsteller zu finden.
Schlöndorff hat nun die Romanhandlung "auf Linie" gebracht; wie man hört, unter tatkräftiger Mitarbeit von Günter Grass. Das Ergebnis ist frappierend. Viele Nebenhandlungen werden nur angedeutet, und im Gegensatz zum Roman endet der Film mit der Flucht aus Danzig. Eine kluge Entscheidung, finde zumindest ich, denn nicht nur hat mich der Romanteil, der im Nachkriegsdeutschland spielte, weniger überzeugt -- durch die Beschränkung aufs Wesentliche wird der Film zu einem in sich ruhenden Ganzen.

Scheinbar geht es um die Geschichte des kleinen Oskar Mazerath (David Bennent), 1924 in Danzig geboren. "Scheinbar", das heißt nämlich: Oskars Geschichte beginnt viel früher, weit vor seiner Geburt, mit seiner Großmutter Anna Bronski (Bertha Drews) und der Zeugung seiner Mutter Agnes (Angela Winkler) -- oder noch früher, wer weiß. Die Anfänge sind in archaischen Bildern festgehalten.
Agnes wird sich zeit ihres Lebens nicht zwischen zwei Männern entscheiden können: ihrem bodenständigen, "vernünftigen" und etwas lächerlichen strammdeutschen Ehemann Alfred Mazerath (Mario Adorf) und ihrem schönen, galanten und eleganten kaschubischen Vetter Jan Bronski (Daniel Olbrychski); schon den Vater des kleinen Oskar wird man nie recht bestimmen können. An seinem dritten Geburtstag beschließt Oskar, nicht mehr zu wachsen, und tarnt diesen Entschluss durch einen Sturz von der Treppe; damit ist den logischen Bedürfnissen der Erwachsenen Genüge getan. An jenem Geburtstag bekommt er, wie bei seiner Geburt prophezeit, seine erste Blechtrommel, die ihn fortan begleiten wird. Außerdem stellt sich bald heraus, dass er über eine besondere Gabe verfügt: Er kann Glas zerschreien, und diese Fähigkeit wird er immer wieder als Waffe, aber auch gelegentlich zu Liebeserklärungen und zur Unterhaltung einsetzen.

Oskar wächst also im Danzig der 1920er und 1930er Jahre auf, man erlebt mit ihm das Aufkommen von Nationalsozialismus und den Novemberpogrom im unabhängigen Stadtstaat, schließlich den allseits bejubelten "Anschluss" ans Deutsche Reich und den Kampf um die Polnische Post in Danzig, den Zweiten Weltkrieg, den Einmarsch der Roten Armee und die Flucht. Oskar nimmt an der Geschichte teil, mal verweigernd, mal kommentierend, aber auch aktiv, als Mitglied von "Bebras Fronttheater" zur Unterhaltung der Wehrmacht.

In die Geschichte integriert ist die Familiengeschichte der Mazeraths und der Bronskis, das lächerliche "Deutschtum" von Vater Mazerath ebenso wie Jan Bronskis Option für Polen (die Bronskis sind Kaschuben, und die sind, wie am Ende die Großmutter bemerkt, "nicht richtig deitsch und nicht polnisch genug").

------ SPOILER-Beginn ----------------------
Außerhalb der großen Geschichte bestimmt Oskar die Geschicke der Familienmitglieder: Er "trommelt seine arme Mama ins Grab", nachdem er zuvor noch ihre Absolution von den Sünden trommelnd verhindert hat; er führt seinen Onkel und mutmaßlichen Vater Jan Bronski in den Tod, indem er ihn an dem Tag in die Polnische Post zerrt, als die Wehrmacht in Danzig einmarschiert; er schwängert womöglich Maria (Katharina Thalbach), die 16jährige Geliebte seines Vaters, und auch bei diesem Kind, Kurtchen, wird man den Vater nicht bestimmen können; er zwingt beim Einmarsch der Russen seinen Vater dazu, sein Parteiabzeichen zu verschlucken -- mit tödlichem Ausgang. Oskar, nun 21 Jahre alt und Waise, beschließt, wieder zu wachsen.
Am Ende verlässt Maria mit Kurtchen und Oskar die Stadt, zurück bleibt die archaisch-unerschütterliche Großmutter.
------ SPOILER-Ende ------------------------

Der Film zeigt diese Geschichte(n) in mehr oder weniger locker verbundenen Szenen, die Kamera nimmt oft ungewöhnliche Perspektiven ein, verweilt immer wieder auf nur scheinbar Nebensächlichem, und führt so zu unvergesslichen Bildern: Etwa wenn Oskar bei einer Parteikundgebung den Badenweiler Marsch in den Donauwalzer umpolt, oder in der berühmten Szene mit den Aalen (empfindsamen Gemütern sei's gesagt: Im Buch ist das noch viel ekliger), bei der Verteidigung der Polnischen Post und Jan Bronskis letztem Skatspiel, und vielen weiteren. Der Film lebt von solchen Szenen, und dabei bleibt stets der Zusammenhang erhalten; die effektvollen Bilder sind niemals Selbstzweck.

Diese Einzelszenen wiederum leben von der Klasse der Schauspieler -- allen voran natürlich der selbst kleinwüchsige David Bennent, dessen Oskar weniger boshaft und dafür anrührender als die literarische Vorlage wirkt, aber auch die anderen: Angela Winklers Darstellung der Agnes überzeugt von der ersten Szene an und gipfelt darin, wie sie sich verzweifelt mit Fischen vollstopft. Ebenso phantastisch sind Daniel Olbrychski als unwiderstehlicher Jan Bronski oder Charles Aznavour als Spielzeughändler Sigismund Markus oder Katharina Thalbach als Maria -- und alle anderen auch. In der "Blechtrommel" sind selbst die kleinsten Nebenrollen perfekt besetzt.
Aber was einem erst nach mehrmaligem Sehen auffällt: Die wahre Hauptperson, die alles zusammenhält auf allen Ebenen, ist die kaschubische Großmutter. Wann immer sie in Erscheinung tritt, beherrscht und bestimmt sie alles, ohne direkt eingreifen zu müssen. Es liegt an der unglaublichen Präsenz Bertha Drews', dass dieser Film das ist, was er ist: Ein Meisterwerk!


Die Blechtrommel - David BennentDie Blechtrommel
David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf

DVD, 20. November 2001
     Verkaufsrang: 10947      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Die Freie Stadt Danzig im Jahr 1927. Im Alter von drei Jahren erteilt Oskar Matzerath (David Bennent) mit einem Sprung von der Kellertreppe der Welt der Erwachsenen seine Absage. Er beschließt nicht mehr zu wachsen. Von nun an rebelliert er mit Hilfe seiner Blechtrommel hämmernd gegen die erdrückenden Werte des aufstrebenden Dritten Reiches. In der Gestalt eines ewigen Kindes erzeugt er Töne, die Glas zerspringen lassen. Mit dem Rhythmus seiner Trommel stört er die blind marschierenden Massen in ihrem Gleichschritt.

Volker Schlöndorff (Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Homo Faber) inszenierte diese Groteske nach dem gleichnamigen Roman des Nobelpreisträgers Günter Grass. Die 1979 unter deutscher Beteiligung produzierte Verfilmung wurde mit Preisen und Auszeichnungen nur so überschüttet, u.a. mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film. Die Blechtrommel gilt immer noch als eines der wichtigsten Werke des europäischen Kinos, dem es gelungen ist, den spießbürgerlichen Alltag innerhalb einer dem Wahnsinn verfallenden Gesellschaft ohne Schwarzweißmalerei zu demaskieren.

Der zwergwüchsige Held Oskar gehört zu den frühen Punks der deutschen Literatur. Mit Geschrei und Gehämmer wehrt er sich gegen die selbstverliebte Welt der Großen. Auch dem Zuschauer fällt es nicht immer leicht seine Sympathie auf der Seite des Protagonisten zu halten und findet sich dann nur zu schnell auf der falschen Seite wieder. So gehört Die Blechtrommel zu den irritierenden und beunruhigenden Kunstwerken, welche es ihrem Publikum nicht leicht machen, nach dem Konsum ohne Grübeln zum nächsten Tagesordnungspunkt überzugehen. --Peter Kuhn

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Faszinierend      5 von 5 Punkten
Viele, die diesen Film sehen, tun ihm unrecht, schalten zum Beispiel nach
der Hälfte gelangweilt oder angewidert ab und sagen, er sei überbewertet.
So einfach kann man es sich nicht machen!!!
Nicht umsonst war dieser Film viele Jahre lang der einzige deutsche Film, der im Ausland den Oscar als bester Auslandsfilm bekommen hat. Und auch wenn einem die ungewöhnliche Geschichte unbehaglich ist, lässt sich die
künstlerische Qualität nicht wegleugnen.
Auch wenn die pöbelhaften,ungebildeten Figuren den intellektuellen Betrachter mit Abscheu erfüllen - wie sonst gäbe der Film Sinn ? Schließlich ist es die Unzulänglichkeit der Erwachsenenwelt, die hier im
Mittelpunkt steht und weswegen der (hervorragend von David Bennent verkörperte) Oskar Matzerath beschließt, nicht dazugehören zu wollen und
dagegen trommelnd zu protestieren.
Ohne das Buch gelesen zu haben erlaube ich mir von einer bemerkenswerten Verfilmung zu reden, die ein Fest für Geist und Auge ist und an Feiertagen (an denen man genug Zeit hat) immer wieder mal in den
DVD-Spieler geschoben werden sollte.


 Weitere Kundenmeinungen



BRD-Trilogie (3 DVDs) - Hanna SchygullaBRD-Trilogie (3 DVDs)
Hanna Schygulla, Barbara Sukowa, Rosel Zech, Armin Müller-Stahl, Mario Adorf

DVD, 23. August 2005
     Verkaufsrang: 4197      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Fassbinders Nachkriegsdeutschland - 3 Meisterwerke der Filmgeschichte      5 von 5 Punkten
Fast schon eine Seltenheit: eine DVD-Box, in der die enthaltenen Filme tatsächlich zusammen gehören! Die sogenannte BRD-Trilogie von Rainer Werner Fassbinder besteht aus DIE EHE DER MARIA BRAUN, LOLA und DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS. Alle Drei sind filmische Meisterwerke, und obwohl sie alle die Nachkriegsjahre Deutschlands beleuchten, sind sie vollkommen unterschiedlich und zeigen, wie breit das Spektrum des genialen Regisseurs war.
MARIA BRAUN war Fassbinders national und international erfolgreichstes Werk, das sogar von deutschen Kritikern anerkannt wurde (die üblicherweise mit Fassbinders Filmen wenig anfangen konnten). Hanna Schygulla spielt die Maria Braun, die nach Ende des Krieges auf ihren Ehemann wartet und sich aus der Not zum Überleben in eine zielstrebige Selfmade-Woman verwandelt, die konsequent ihren Weg geht. Liebe und Gefühle sind nur Mittel zum Zweck, die Ökonomie steht über allem. Fassbinder schildert das Schicksal der Maria Braun als persönlichen Aufstieg ohne Rücksicht auf Verluste. Die Frau muss sich - ebenso wie das gesamte Land - neu erfinden und ihre Rolle definieren. Politisch und gesellschaftlich ist Maria Brauns Deutschland ein Pulverfass, was in der makaberen Schluss-Sequenz seinen sarkastischen Höhepunkt erreicht.
LOLA spielt in den letzten Jahren der Adenauer-Zeit und ist gleichzeitig Satire und Sittengemälde einer typischen Kleinstadt. Armin Müller-Stahl ist der Saubermann vom Baudezernat, der im friedlichen Coburg nach kurzer Zeit der Hure Lola verfällt und Teil eines korrupten Systems wird, das hinter der heilen Fassade regiert. Mit Bezügen zu Sternbergs BLAUEM ENGEL zeichnet Fassbinder in knallbunten Farben und greller Ausstattung ein düsteres Bild der biederen Gesellschaft, die vom Krieg nichts mehr wissen will und nur noch Macht und Geld im Kopf hat. Barbara Sukowa versucht als Hure Lola Teil dieser feinen Gesellschaft zu werden und trotzdem ihre Identität zu behalten. LOLA ist fantastisches Schauspieler-Kino, ungemein unterhaltsam an der Oberfläche und entlarvend in der Tiefe.
VERONIKA VOSS ist dagegen schwärzestes Kino, eine bittere Tragödie. Rosel Zech spielt Veronika Voss, Filmstar der Nazi-Zeit (angelehnt an UFA-Star Sybille Schmitz), die verzweifelt ein Comeback versucht und von einer dämonischen Ärztin in Drogen-Abhängigkeit gehalten wird. Die Geschichte ist zeitlich zwischen MARIA BRAUN und LOLA angesiedelt. Deutschland ist hier ein Land der Verdrängung, aber die Gespenster der Vergangenheit (wie Untote tauchen Rudolf Platte und Johanna Hofer als Überlebende des Konzentrationslagers auf), die keine Berechtigung im Jetzt haben, sind dennoch allgegenwärtig. Veronika Voss ist auch eines dieser Gespenster, ihre Beseitigung ist Teil einer Gewissens-Säuberung durch die Gewissenlosen. VERONIKA VOSS, einer der außergewöhnlichsten Schwarz/Weiß-Filme aller Zeiten, ist ein großes Meisterwerk des Kinos und trifft tief in Herz und Hirn. Anders als die Trümmerlandschaft von Maria Braun oder der Tanz auf dem Vulkan in LOLA ist VERONIKA VOSS auch ein Film der Resignation und Hoffnungslosigkeit, eine bittere Abrechnung mit der ach so heilen Welt der 50er.
Fassbinders Filme bestechen auch dadurch, dass er keinerlei Rücksichten nimmt, weder auf die Charaktere noch den Zuschauer oder den Massengeschmack (LOLA z.B. ist ein Film voller verlogener und korrupter Charaktere, die heute nicht einmal ansatzweise einen Spielfilm bevölkern dürften). Seine Filme sind ehrlich und konsequent, ohne jeden Kitsch oder Pathetik und großartig in der filmischen Umsetzung und der Schauspielführung. Die BRD-Trilogie ist bestes deutsches Kino - anspruchsvoll, unterhaltsam und bedeutend, so wie es heute leider nicht mehr existiert.

Zur DVD-Box: die Bild- und Tonqualität der vorliegenden Filme ist hervorragend, insbesondere die expressiven Schwarz/Weiß-Bilder von VERONIKA VOSS sind fantastisch aufbereitet. Als Bonus gibt es verschiedene Interviews, die Doku "Eine deutsche Geschichte" (ca. 30 Minuten aus dem 3SAT "Kinomagazin") sowie Trailer und Bildergalerien. Für echte Fassbinder-Fans ist die Box ein Muss, sofern man die Einzel-DVDs nicht schon besitzt.
Ein Tipp für Fans: die amerikanische DVD-Box der BRD-Trilogie aus der Criterion Collection bietet (neben der deutschen Tonspur!) etwas mehr als diese deutsche Box, u.a. sehr gute Audiokommentare zu allen Filmen und eine Dokumentation über den Tod der Sybille Schmitz, die Vorlage für VERONIKA VOSS war.

ein muss      5 von 5 Punkten
Unter den Fassbinder Filmen, die wohl auch international Bekanntesten. Fassbinder und seine Protagonisten Schygulla und Sukova präsentieren Nachkriegsdeutschland in eigentümlicher Detailschärfe. Wer jedoch dann genau hinschauen möchte, wird durch Verfremdungen und kleine filmische Sackgassen iritiert und verwirrt. Das merkwürdige Nebeneinander von Klischees und beeindruckenden Tiefen lassen diese Filme mehr als Unterhaltung sein. Komisches ist oft nur vordergründig lustig und bekommt zumeist etwas Bitteres nebenbei. Wer sich diese Filme mehrmals ansieht kann sich immer wieder auf neue Überraschungen gefasst machen, mit Bekannten aus Frankreich zusammen angeschaut, habe ich aber erlebt, daß man diese Trilogie eher als Dokumentarfilm versteht. Last not least - selber ankucken, einen nach dem anderen mit einwöchiger Pause, ist meine Empfehlung .


Dieter Wedel - Box (13 DVDs) - Mario AdorfDieter Wedel - Box (13 DVDs)
Mario Adorf, Heinz Hoenig

DVD, 29. Oktober 2007
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Der Große Belheim - ca. 465 Minuten
Mit dem Vierteiler Der Große Bellheim präsentierte das ZDF Anfang 1993 einen Fernsehfilm, der Publikum und Kritiker gleichermaßen begeisterte. Der Große Bellheim erzählt die fiktive Geschichte des legendären Kaufhaus-Unternehmers Peter Bellheim, der sich aus dem aktuellen Geschäftsleben zurückgezogen hat und im spanischen Marbella residiert. Als er erfährt, dass es seinem Konzern schlecht geht, wird er noch einmal aktiv. Eine Kaufhaus-Saga über Macht und Spekulanten, brillant in Szene gesetzt von Regisseur Dieter Wedel mit Mario Adorf in der Rolle des Peter Bellheim.

Der Schattenmann - 573 Minuten
Ein Unterwelttreffen in Bitterfeld sorgt in Mafia- und Polizeikreisen für Wirbel - und auch für einen Toten. Das Opfer ist ein verdeckt ermittelnder Polizist. Sein Kollege, Hauptkommissar Charly Held, will daraufhin den Drahtzieher, den zwielichtigen Unternehmer Jan Herzog, zu Fall bringen. Dabei kommt ihm ein Zufall zu Hilfe: Er rettet Herzogs Sohn das Leben und gewinnt so dessen Vertrauen. Held gibt sich als Geschäftsmann Karl von Hellberg aus, sein Kollege King spielt den Chauffeur. Während der Kontakt zur Dienststelle nach und nach auf das Nötigste reduziert wird, rutscht Held immer tiefer in das kriminelle Milieu. Die Folge: Der Schattenmann Held alias von Hellberg fühlt sich zunehmend wohl in seiner Rolle - bis die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen den verdeckten Ermittler eröffnen will. Immobilienhai Herzog bietet ihm seine Hilfe an. Held alias von Hellberg gerät in ein hochexplosives "Minenfeld".

Die Affäre Semmeling - 569 Minuten
Nach dreißig Jahren sind sie wieder da: Trude und Bruno Semmeling. Zahllose Zuschauer amüsierten sich damals über das hilflose, von den Tücken der Bauwirtschaft und der Banken überforderte Paar. Manchmal naiv in seinen Verhaltensweisen, aber immer so liebenswert, dass viele Millionen sich mit ihnen identifizierten.

Einmal im Leben hieß der dreiteilige Film über den abenteuerlichen Bau ihres Eigenheims; "Alle Jahre wieder" der über ihren Urlaub in den Bergen. Nun also werden sie wieder zum Leben erweckt: dreißig Jahre älter, dreißig Jahre reicher an Erfahrungen, aber den neuen Herausforderungen wieder nicht gewachsen.
Hilflos sehen sie sich den Winkelzügen des Finanzamtes ausgesetzt. Sie müssten sogar ihr Haus verkaufen, um die Finanzamtforderungen begleichen zu können - jenes Haus, das sie vor dreißig Jahren unter so vielen Opfern und Einschränkungen gebaut haben. Unweigerlich würde es unter den Hammer kommen, wäre da nicht Sigi, ihr Sohn.

Unter seinen Freunden gilt er nicht gerade als Senkrechtstarter. Durch einen Zufall wird der Bürgermeister auf ihn aufmerksam. Sigis Aufstieg in der Landespolitik des Stadtstaates Hamburg beginnt. Er gewinnt an Ansehen, je deutlicher wird, wie sehr der neue Bürgermeister auf seinen intellektuellen Beistand angewiesen ist. Aber der Mann, der ihn fördert, beginnt ein Verhältnis mit Sigis Frau. Wie wird er sich verhalten?

Mit Interesse verfolgt auch der Reeder Asmus den steilen Aufstieg des Newcomers. "Kommenden Politikern" ist er immer gern behilflich genauso wie Senator Walter Wegener, der die "graue Eminenz" im Hamburger Senat ist und hat schon viele Bürgermeister "gemacht" hat, auch wenn er selbst diese Stellung noch nie innehatte. Als Sigi, um zu verhindern, dass seine Eltern ihr Haus verlieren, eine Bürgschaft für deren Steuerschulden übernimmt, bietet er Asmus ihm großzügig ein Darlehen an. Das Ganze scheint völlig korrekt. Sigi akzeptiert - und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Szenenbilder (zum Vergrößern bitte anklicken)







Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Muss für jeden!      5 von 5 Punkten
Nicht nur die Schauspieler sind großartig sondern auch die Stories. Leider sind einige der Darsteller bereits verstorben, so dass es, so finde ich, heute schwer werden dürfte an die Erfolge der Filme anzuknüpfen, geschweige denn den Erfolg zu kopieren. Wobei ich mir sehr wünsche, dass mal wieder ein 5 oder 6 Teiler von dieser Qualität gedreht wird! Der Regisseur Dieter Wedel hat es geschafft mit einer absoluten Topbesetzung hervorragende Filme zu kreieren.
Es sollte hier nicht so sehr auf den Preis geschaut werden, die Qualität die man für sein Geld erhält ist Spitzenklasse.
Die Spielzeit der Filme ist sehr lang aber langweilig wird es eigentlich zu keiner Zeit. Im Gegenteil, aufgrund der ausführlichen Erzählungen im Film wird es von Teil zu Teil, von Minute zu Minute spannender! Somit bieten die Filme Unterhaltung für fast jedes Alter und für die ganze Familie.
Es handelt sich immer um Geschichten aus dem Leben, mit denen man sich leicht identifizieren kann: Liebe, Karriere, Familie, Intrigen, Verbrechen, Macht, Wirtschaft...
Wenn in Deutschland Filme gedreht werden, sind diese meistens auf sehr hohem Niveau.
Somit beinhaltet diese Box meiner Meinung nach einige der besten Filme und ist eine sehr willkommene Abwechslung zu der Actionschmiede Hollywood!
Man kann eine einfache Stellungnahme zu allen drei Filmen abgeben: Hervorragend!


Großartige Box!      5 von 5 Punkten
Dieter Wedels TV-Produktionen habe ich immer gerne gesehen, oft konnte ich die nächste Folge nicht abwarten und fieberte schon der Ausstrahlung der Fortsetzung entgegen.

Diese Box vereint nun endlich die meiner Meinung nach besten drei TV-Mehrteiler von Dieter Wedel: Der große Bellheim, Der Schattenmann, Die Affäre Semmeling.
Die Produktionen sind auch einzeln erhältlich, werden aber gegenüber Einzelkauf in dieser Box zu einem unschlagbaren Preis angeboten.

Zum Inhalt der einzelnen Produktionen möchte ich wenig sagen, dies wurde schon an anderer Stelle ausführlich getan, auch gibt es schon genügend Rezensionen.

Nur so viel: diese Box bietet 27 Stunden beste deutsche Fernsehunterhaltung mit großartigen Schauspielern (u.a. Mario Adorf, Stefan Kurt, Jennifer Nitsch, Robert Atzorn, Heinz Hoenig, Heiner Lauterbach etc.) und spannenden Geschichten. Absolutes Suchtpotential!

Bonusmaterial (ca. 59 min gesamt):
Der große Bellheim: Making Of, Biografien
Die Affäre Semmeling: Portrait Dieter Wedel, Auftakt zu "Die Affäre Semmeling", Resümee von Dieter Wedel zu "Die Affäre Semmeling", Dr. Wedel und Mr. Hyde - Unter Beobachtung: Der Regisseur der "Affäre Semmeling".

Klare Empfehlung meinerseits!


Prinzessin Fantaghirò, Folge 1 & 2 - Alessandra MartinesPrinzessin Fantaghirò, Folge 1 & 2
Alessandra Martines, Mario Adorf, Kim Rossi Stuart

DVD, 12. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 17254     

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Es war einmal ein König, der auf die Geburt eines männlichen Thronfolgers, der Frieden bringen soll, hofft. Doch es kommt, wie die Weiße Hexe ihm prophezeite: Seine Frau gebärt das dritte Mal ein Mädchen - Fantaghiro - und stirbt bei der Geburt. Als Prinzessin Fantaghiro im heiratsfähigen Alter gegen ihren Willen vermählt werden soll, weigert sie sich vehement und wird deshalb von ihrem Vater verstoßen. Im Märchenwald zeigt ihr die Weiße Hexe,...

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Nicht mehr als wunderschönes Märchen - und das ist auch gut so!      5 von 5 Punkten
Die ursprünglich nur fürs Fernsehen im Zeitraum von 1991 bis 1996 produzierte Serie "Prinzessin Fantaghiro" in Spielfilmlänge unter der Regie von Lamberto Bava umfasst insgesamt zehn Teile. Hierbei handelt es sich um die ersten beiden Teile, welche wiederum zur DVD - Veröffentlichung zu einem Teil zusammengefasst wurden.
Die Serie liegt einem toskanischem Volksmärchen aus dem 9. Jahrhundert zugrunde und wurde vom Italienischen Schriftsteller Italo Calvino nacherzählt.

Dieser Einstieg in die Serie erzählt zunächst, angefangen bei der Geburt und der Vorgeschichte, die Kindheit der jungen Prinzessin Fantaghiro, welche sich durch ihre doch etwas eigenen Art doch stark von Ihren beiden Schwestern unterscheidet und so ganz und gar nicht so sein will wie es Ihr Vater, der Herr König, gerne hätte. Schnell zur sehr attraktiven jungen Frau gereift macht sich Fantaghiro mit Hilfe von sprechenden Tieren, dem weißen Ritter bzw. der weißen Hexe zunächst als Ritter verkleidet auf um in einem Zweikampf mit dem gegnerischen König dem Kriegstreiben der beiden Völker ein für alle mal ein Ende zu bereiten.Sie erringt zwar dabei den Sieg, doch kann sich auch sein Herz dabei gewinnen - was ganz auf Gegenseitigkeit beruht. Somit wäre auch die Zukunft der beiden Völker in Frieden gesichert und Fantaghiro erhält als bisherige Prinzessin die Krone des Königreiches aufgesetzt.
Inhaltlich haben die ersten drei Stunden dieser Märchenhaften Erzählung mehr zu bieten als es zunächst den Anschein haben mag. "Prinzessin Fantaghiro" dürfte wohl nicht zuletzt aufgrund seiner vielen kleinen Details und Berücksichtung sämtlicher Elemente welche zu einem Märchen gehören, zu einem der größten Erfolge fürs Familien - Fernsehen geworden sein. Die Geschichte ist wirklich einwandfrei erzählt und mit dem wohl sehr geringen Budget allemal interessant und spannend inszeniert.
Natürlich such man dabei Effekte, welcher Art auch immer, vergebens. Dies dürfte die eigentliche Zielgruppe, nämlich Märchenfans mit einem ganz leichten Fantasy - Touch, auch relativ kalt lassen. Die Geschichte ist es was zählt und diese ist mehr als schön anzusehen.
Von sprechenden Tieren und magische Wesen bis hin zu einer traumhaften Landschaft bietet "Prinzessin Fantaghiro" alles was das (Märchen-) Herz begehrt. Die Landschaftlichen Aufnahmen stammen dabei u.a. aus Tschechien und Deutschland.

Auch die was die Darsteller betrifft konnte mich Prinzessin Fantaghiro" durchaus überzeugen. Mario Adolf als zunächst Kriegsbesessener König ist einfach herrlich anzusehen. Insbesondere seine Mimiken und die Wandlung zum Guten macht ihn sehr glaubwürdig. Die bildhübsche Alessandra Martines dürfte ihn ihrer Rolle als Prinzessin wohl die Rolle ihres Lebens spielen. Bildhübsch und auch vom schauspielerischen her einwandfrei.
Auch die weiteren Charaktere wurden sehr gut ausgewählt und passen sehr gut in die Magische und an Fabel-Ideen nicht mangelnde Geschichte der Prinzessin Fantaghiro.

Alles in allem ist "Prinzessin Fantaghiro" in erster Linie natürlich auf ein breites TV - Publikum, vorzugsweise Familien und Kinder, zugeschnitten. Jedoch konnte ich trotzdem, als nur bedingt großer Fan von Märchen der alten Schule, der Serie einiges abgewinnen. Einfach schön anzuschauen mit all den Fabelhaften Kreaturen, sprechenden Bäumen, Steinen und nicht zuletzt natürlich ein kleiner Portion Humor, großem Ideenreichtum und herrlich inszenierten Landschaftlichen Aufnahmen.
Dabei stört es auch in keinster Weise, dass die Serie vollkommen ohne Effekte oder irgendwelche Highlights oder gar Ansprüche auskommt. Nichts als ein wunderschönes Märchen. Und genau das dürfte es auch sein was diese Serie eine sehr große Fangemeinde beschert hat.
Man kann diese Serie jedem Märchen - Fan, sollte er sie aus welchen Gründen auch immer, noch nicht kennen, nur wärmstens empfehlen!!


 Weitere Kundenmeinungen


Mino - Ein Junge zwischen den Fronten (2 DVDs) - Mario AdorfMino - Ein Junge zwischen den Fronten (2 DVDs)
Mario Adorf, Guido Cella, Simona Cavallari

DVD, 23. März 2007
     Verkaufsrang: 13490      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Mino - Il piccolo Alpino - DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Unbedingt empfehlenswert !!!      5 von 5 Punkten
Wie lange haben wir darauf gewartet??

Die Geschichte rund um den kleinen Mino hat viele meiner Generation damals mitgerissen und fasziniert !
Und es reisst mich heute immer noch mit..

Mich sogar so sehr das ich einen meiner Sohne *Mino* getauft habe!

Jede Folge ist auf 2 DVDs einzeln abspielbar...

ein Muss !!


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Bomber & Paganini - Mario AdorfBomber & Paganini
Mario Adorf, Tilo Prückner, Barbara Valentin

DVD, 14. Dezember 2004
     Verkaufsrang: 4959      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Das Leben meint es nicht gerade gut mit den Kleinkriminellen Bomber und Paganini Bei einem missglückten Bruch werden gleich beide zu Invaliden. Der eine blind, der andere gelähmt sind sie fortan aufeinander angewiesen. Doch damit geben sie noch lange nicht auf. Trotz ihres beachtlichen Handicaps planen sie den ganz großen Coup. Das Chaos nimmt seinen Lauf...

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Tiefschwarz, bitterböse, und zum Totlachen.      5 von 5 Punkten
Eine der besten schwarzen Komödien, die ich je Gewissensbisse hatte herzhaft zu genießen. Hier stimmt einfach alles: Drehbuch, Dialoge, Darstellung, und Szenerie. So burlesk die Prämisse auch anfänglich erscheinen mag, steckt hinter der zynischen Geschichte jede Menge menschlich Rührendes, was die Hauptfiguren nie zu Karikaturen werden lässt. Ihre Herzenseinfachheit beziehungsweise Boshaftigkeit verschlägt einem mitunter den Atem, aber nie in dem Maße, dass die Glaubwürdigkeit darunter leidet. Kann denn etwa jemand so fies sein wie der verbitterte Paganini? Aber sicher doch, die Welt ist schließlich voll von Beispielen dafür. Hier bloß eines aus der Handlung. Als die beiden Herren sich eine kleine Pizza teilen--jede Hälfte mit einer Scheibe Salami belegt--stibitzt der Lahme dem Blinden die Wurst von seiner Hälfte. Seine Pizza betastend wundert sich Bomber: "Hatten wir nicht mit allem bestellt?" Paganini entgegnet schnippisch: "Man kann nicht immer alles haben im Leben."

Wie wahr, wie wahr. Glücklicherweise gibt es aber auch Momente, wo es anders ist. Und von denen beschert dieser Film gleich 104 Minuten.


KARL MAY - Winnetou sammler box 3: Der Schatz im Silbersee / Im Reiche des silbernen Löwen / Im Tal der Toten / Durchs wilde Kurdistan - Lex BarkerKARL MAY - Winnetou sammler box 3: Der Schatz im Silbersee / Im Reiche des silbernen Löwen / Im Tal der Toten / Durchs wilde Kurdistan
Lex Barker, Pierre Brice, Mario Adorf, Karin Dor, Ralf Wolter

DVD
     Verkaufsrang: 10909     

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Import aus Niederlande, Spielt auf Deutsch. Winnetou ist eine beruhmte Gestalt aus dem gleichnamigen Roman und anderen Werken des deutschen Autors Karl May (1842 - 1912), die im Wilden Westen spielen. Bei dieser Figur handelt es sich um einen fiktiven Hauptling der Mescalero-Apachen. Winnetou verkoerpert den edlen, guten Indianer und kämpft mit seiner Silberbüchse auf seinem Pferd Iltschi für Gerechtigkeit und Frieden. Dabei wird er meistens von seinem weißen Freund und Blutsbruder Old Shatterhand begleitet, aus dessen Sicht als Erzähler die Geschichten um Winnetou oft verfasst sind. # Der Schatz im Silbersee (1962) Regie: Harald Reinl # Im Reiche des silbernen Loewen (1965) - Regie: Franz Josef Gottlieb # Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (1968) Regie: Harald Reinl # Durchs wilde Kurdistan (1965) - Regie: Franz Josef Gottlieb



Rosa Roth: Der Tag wird kommen (2 DVDs) - Iris BerbenRosa Roth: Der Tag wird kommen (2 DVDs)
Iris Berben, Mario Adorf, Ulrich Tukur

DVD, 10. Mai 2007
     Verkaufsrang: 17370      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Rosa Roth - Der Tag wird kommen

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Packende Fernsehunterhaltung!      5 von 5 Punkten
Seit 1994 steht Iris Berben als Berliner Kommissarin Rosa Roth vor der Kamera. Dis bisher gezeigten Folgen zeichneten sich durch ungewöhnliche Themen wie das Stockholm-Syndrom oder die Ermordung krebskranker Kinder sowie durch eine Vielzahl hochkarätiger deutscher Gaststars aus. Der nunmehr produzierte Dreiteiler macht da keine Ausnahme. Im Gegenteil. Er beweist eindrucksvoll das spannende Krimiunterhaltung nicht aus Übersee kommen muss.

DER TAG WIRD KOMMEN umfasst insgesamt sechs Tage, die der Zuschauer in einem Zeitraffer erlebt. Als eine Freundin und Kollegin von Rosa Roth entführt wird, gerät die Kommissarin in Verdacht, mit einem Terroristen zusammenzuarbeiten, der einen Anschlag auf die OPEC-Konferenz in Berlin geplant hat. Da ihr Team manipuliert wurde, bleibt Rosa Roth nichts anderes übrig, als auf eigene Faust zu ermitteln.

In diesem Dreiteiler, der kürzlich mit gutem Erfolg im ZDF lief, geht es um Waffenschmuggel und internationalem Terrorismus. Durch eine neuartige Waffe, die der Waffenhändler van Kleve hergestellt hat, sieht sich die Welt einer neuartigen Bedrohung gegenüber. Ein großes Kompliment muss man dem Drehbuchautoren aussprechen, dem es wirklich ausgezeichnet gelungen ist, diese Themen in das Berliner Milieu zu übertragen, ohne einen Abklatsch internationaler Produktionen zu liefern. DER TAG WIRD KOMMEN zeigt, wie vom Profit orientiertes Verbrechen und religiöser Fanatismus zusammenhängen und welche Gefahren sich auch für unser Land daraus entwickeln können. Natürlich ist diese Geschichte Fiktion und darf daher an manchen Stellen überspitzt sein. Dem positiven Gesamteindruck schadet dies aber überhaupt nicht.

Das oft als Rentner-Sender" bezeichnete ZDF zeigt mit verschiedenen Eigenproduktionen immer wieder, dass auch spannende Fernsehunterhaltung in Deutschland möglich ist. DER TAG WIRD KOMMEN ist dafür ein wirklich gutes Beispiel. Neben der ausgeklügelten und über die gesamte Länge von immerhin 270 Minuten durchweg spannenden Handlung, sind es vor allem die ausgezeichneten Darsteller, die diesen Film zu einem Erlebnis werden lassen. Ulrich Tukur, Jasmin Tabatabai oder Sylvester Groth brillieren in ihren Rollen und ergänzen sich sehr gut mit den bestens aufgelegten Hauptdarstellern Iris Berben und Mario Adorf. Iris Berben agiert in bester Jack-Bauer-Tradition und läst sich auch von einem gegen sie ausgesprochenen Haftbefehl oder einer Gehirnerschütterung nicht aufhalten, um den Waffenhändler van Kleve aufzuhalten. Dieser wird von Mario Adorf gespielt, der auch mit dieser Rolle einmal mehr beweist, warum er einer der besten Darsteller unseres Landes ist. Auch wenn er sich für den ersten gemeinsamen Dreh mit Iris Berben eher eine Liebesgeschichte gewünscht hätte.

Insgesamt ist DER TAG WIRD KOMMEN ein sehenswerter Fernsehthriller, der Appetit auf weitere Folgen der Rosa-Roth-Reihe macht. Jedoch hängt die Meßlatte nach dieser Produktion sehr hoch. Man darf gespannt sein, was sich die Macher für die nächsten Folgen einfallen lassen.


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Malastrana - Jean SorelMalastrana
Jean Sorel, Ingrid Thulin, Mario Adorf

DVD, 21. April 2006
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Prager Stadtpark findet ein Wächter den leblosen Körper des amerikanischen Journalisten Gregory Moore. Obwohl er ins Leichenschauhaus gebracht wird und die Ärzte ihn für tot halten, lebt Gregory noch und liegt im Wachkoma. Langsam erinnert er sich an die Umstände, unter denen er in diesen Zustand gelangt ist. Alles begann mit dem Verschwinden seiner Freundin

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Untypischer Giallo mit okkultem Touch      4 von 5 Punkten
Die deutsch-italienische Coproduktion MALASTRANA entstand 1971 in der Regie von Aldo Lado und ist eines der ungewöhnlichsten Kapitel in der Giallo-Historie. Der Film ist keinesfalls ein typischer Giallo; die für dieses Subgenre typischen Zutaten wie maskierte Killer, kunstvoll inszenierte Morde oder erotische Obsessionen sucht man hier vergebens. Stattdessen verbinden sich Stilmittel des Horror- und Kriminalfilms zu einem bitterbösen Paranoia-Thriller mit okkulten Elementen. Im Schnittwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit baut sich die Story puzzlegleich auf und strebt mit schleichendem, aber sich stetig steigernden Grauen dem schrecklichen Finale entgegen. Der Film bietet keine Tour de Force der Schockeffekte, sondern nimmt sich ausgiebig Zeit, um die Handlung zu entwickeln, die Charaktere vorzustellen und die beklemmende Atmosphäre wachsen zu lassen. Die okkulte Facette der Story - ein Bund unsterblicher Greise, der sich auf Kosten der Jugend turnusmäßig das ewige Leben und die Macht sichert - ist nichts anderes, als eine politische Metapher auf Totalitarismus und menschenverachtende Systeme (man bedenke in diesem Kontext auch, daß der Prager Frühling noch nicht lang zurücklag). Das Individuum findet sich hilflos in einem alles umspannenden Netz aus Kontrolle, Intrigen und Lügen wieder; einer System-Maschinerie ausgeliefert, die zur Erreichung ihrer Ziele ohne Probleme über Leichen geht. Daß es möglich war, MALASTRANA in der damaligen CSSR zu drehen, erstaunt im Nachhinein; offensichtlich hatten die verantwortlichen Funktionäre kein sonderlich ausgeprägtes Interesse an dem Drehbuch.
MALASTRANA war das Regiedebüt Aldo Lados und mutet dafür erstaunlich gelungen und professionell an. Kameraführung, Ausleuchtung, Schnitttechnik und der Einsatz von Geräuschen und Musik all das wirkt gekonnt, stets passend und läßt den Film vortrefflich funktionieren. Der düstere Soundtrack von Ennio Morricone tut ein übriges, um die Atmosphäre subtil zu verstärken. Auch an der Besetzung gibt es wenig auszusetzen: Jean Sorel - ein französischer Schauspieler der in den 60er/70er Jahren in zahlreichen italienischen Thrillern mitwirkte - ist perfekt in der Hauptrolle des immer paranoider werdenden Gregory Moore. Ihm zur Seite stehen die Schwedin Ingrid Thulin und der großartige Mario Adorf, dessen Rolle zwar nicht sonderlich groß ist, von ihm aber wieder einmal souverän und überzeugend ausgefüllt wird. Eher in den Bereich des Obskuren fällt der Kurzauftritt des Ballermann-Schlagerhelden Jürgen Drews, der hier als Hippiebarde zur Wanderklampfe einen englischen Song zum Besten geben darf.

Zur DVD: Koch Media präsentiert diesen Klassiker wie gewohnt in einem hübsch aufgemachten Digipack im Pappschuber und natürlich in ungeschnittener Fassung. Die Bildqualität ist für das Alter des Films sehr gut ausgefallen, offensichtlich lag hier das gleiche Master zu Grunde wie bei der US-Veröffentlichung von Anchor Bay. Beim Ton muß man halt altersbedingt kleine Abstriche machen: Bei der deutschen Synchronfassung fallen in den Dialogen gelegentlich leichte Übersteuerungen und Zischlaute auf, die etwas leisere englische Fassung klingt in der Hinsicht sauberer. Natürlich werden auch wieder einige Extras geboten: Der interessanteste Bonusteil wäre wohl das ca. 23minütige Interview mit Mario Adorf, das exklusiv für diese DVD produziert wurde. Ferner gibt es den englischen Trailer, eine Bildergalerie und selbstverständlich auch wieder ein 8seitiges Booklet mit Liner Notes des Italo-Spezialisten Christian Keßler. Als besonders kuriose Beigabe gibt es auch noch einen Audiokommentar von Jürgen Drews.


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Momo - Radost BokelMomo
Radost Bokel, Mario Adorf, John Huston

DVD, 9. November 2006

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